ufrtedcnheit, daß e- in t i; voraudlveifcn. jetzt ohne Land- scmste jchaujp'.clerische Tal dieses Zlbends. CD ' «Ibltaa | ii ft 191t roh aller M : aber in fregung (eiJ itn, als ö 4 ’n der 6t_1 'ik hörte u sse, manärJ ■tnSoita, 1 ein Kn.. veule ne.: ’ebr ausgr: • och einen e«j iüchiigen a. Das Arbeiterparlament in Newport. lieber den britischen Gewerkschaftskongreß in Newport nuten abends int Sonderzug vom her SdnueiA ab gereist. Mit dem 30. !lu? iet-1 ist dir £t- erloiitn rgdegen' Larbciicr c Polizei fr Verfolger, td hwarz hak . tete insgeti men bn> erivirndt. eitere j5, ?n das 1/ den «M N rses war - n er p,2! Gewehr le durch namens G A !■> °6‘ iti'o >oii 8t AS uw ™.wv*0 ^a,„ aifcr fuhren Fürst Für- ftenberg, Generaloberst v. Plesfen, Oberhofmarschall Graf Ich spreche den beiden Armeekorps zu dem heutigen Paradetage meine d o 11 ft c Anerkennung aus. ES ist das erstemal, bau tin ^mien'Armcekorps gemeinsam mit der Garde vor keinem obersten ZtriegSherrn defiliert hat, und r— w““ storps meine freudige und dankbare dieser hervorragenden Weise neben der Garde bestanden, hat. A.ic ul). Dies ist int wesentlichen dem Umstand zuzuschretben, cis; in England der Bergbau noch immer viele Ausstände tlksweist, die, wenn sie auch auf bestimmte Grafschaften hrne? Die Beantwortung dieser ^rage Durfte gerade geilte b i'mders interessant fein, wenn man einen .Seitenblick e.li die derzeitige Mage in Deutschland wirft, wo zur- iil wieder der Ausstand der westdeutschen M et al la r- dctter droht und die Auseinandersetzungen des Chcm- itHcr Parteitages der Sozialdemokratie bereits ihre Schal- beschränkt bleiben und sich oft um recht unwesentliche Dinge drehen, doch stets gleich erhebliche Zahlen von Arbeitern umfassen, in Deutschland aber der Bergbau lange Fahre hindurch keine Ausstände kennt. Daß Deutschland im ganzen mehr Ausstände hat wie England, ist neben anderen Urfadicn dem Umstand zuzuschreiben, das; Deutschlands Industrie, einzelne Zwerge ausgenommen, örllidi erheblich mehr zersplittert ist als die englische, und bau das englische Unternehmertum sich eher zum Unterhan dein mit den Arbeiterorganisationen versteht als das l rutsche höchst bezeichnend für die englischen Verhältnisse ist es, das; auf dem ictzigen Ävngres; nt 'Jicivport von den 100 vorliegenden Gnrsd)l re Hungen sich 10 mit dem Achtln n d e n t a g befassen 9toch int Jahre 1837v9b brach über die Forderung des Achlstundenrags der große Mampf im englischen Maschinenbaugewerbe aus. Er endete damit, us Vertretern beider verbände, der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer gleichmäßig zusammengesetzte Instanzen zur Regelung aller bezüglichen Streilragen schuf. Lo sehr haben seitdem die Mon,litte trn aig- lischen Maschinenbaugewerbe aufgehört zu Ausständen .zu führen, daß, obwohl der Verband der Arbeiter seine durch ben Ausstand geleerten Massen auffallend schnell wieder füllte, die Ausgaben für Ausstande auf einen geradezu lächerlich geringen Satz gefallen sind. Im Jahre 1901 trat der Maschinenbauerverband bei gegen 1897 tventg erhöhter Mitgliederzahl mit einem über 50 Proz. höheren Bec- mögensbesland als vor 1897 in einen neuen großen Aufstand ein, nämlich, in deutschem Geld, mit 12 Millionen gegen nicht ganz 8 Millionen Mark. Seine Ausgabe für Ausstände belief sich in jenem ganzen Jahr 1904 auf noch nicht 1 Proz. der Gesamtausgabe, nämlich 68 000 Mk. von 7 316 000 Mark. Im gleichen Jahr gab der deutsche Metal l- arbeitcröcrbanb bei allerdings doppelter Mitgliederzahl das Sechzehnfache jenes Betrags, nämlid) 1118000 Mark für Ausstände ans. Eine der bemerkenswertesten Folgen jener englischen Kämpfe und der im Anschlus; an sie geschlossenen Verträge war das Einsetzen einer sehr starken Stabilität der Lohnsätze, die ganz gewaltige Vorteile nicht nur für die Unternehmer, sondern auch für die Arbeiter brachte. Und als eine letzte Frucht dieser Entwickelung kann die Entschließung der Föderation der Sd)nftsetzcr auf den jetzigen Mongreß in Newport angesprvchen werden, die sich zuguiisten einer wöchentlichen Lohnaufbesserung von fünf Schillingen für alle Arbeiterklassen in öffentlichem oder privatem Anstellung-Verhältnis aussprlcht. Hier liegt nicht mehr eine Streikforderung vor, Die durch Kamps ausgetragen werden soll, sondern ein friedlicher Vorschlag zu vertraglichem, ja unter Umständen staatlichem Ausgleich zivischen Mapitalismus und Arbeiterschaft Man sieht, in Newport werden Dinge zur Sprache gebracht, von denen sich die sozialdemotratische Schulweis- heit nichts träumen ließ und von denen die Radikalen der deutschen Sozialdemokratie gar manches lernen könnten. Hat Amuadfcn btn Südpol erreicht! Christiania, 1. Sept. Zu der Mitteilung eines au-Moärtigcn Blattes, die wissenschaftliche Mommißion, welche Die Beobachtungen AmunDsens untersucht, habe ses gestellt, daß Amundsen den Südpol nicht erreicht haoe, sondern eine Vienclmeile davon entfernt blieb, erhärt das Norsk Telegram Lhran: Tcr Professor Der Math. T^atik Alexander, der Amundsens Beobachtungen ourch- sähe, habe vor einiger Zeit einem Blatte gegenüber ge- Ve,ug»prel»: monatltdi 73 i'!w niertel- jährhd) Mk. S.SÜ; durch Al't»ole> u. Zwerggellen monaiUA G5 Ps.; bur.j diePost TI?.2.— viertel- jäbd. ausschl. iküeag. Zeilenpre.r: lokal 15Ps^ ouSwan« 80 P'enmq. E hesredaktenr: SL Goetz. Veran,wörtlich für den politischen Teil: Aognst Goetz; für .Fenille- ton*, .Vermischter* und „6\cvk-bt6|dal": H. 91eu- nh; für , und Land"; für den Anzeigenteil: H. Beck. Newport lMonmourhshirei, 2. Sept Ter hier abgt' fr(:enc Kongreß her Trade-Union'S wurde von einem Gottes- d nit cingclcitet, toobei Bischof Welldon in seiner Predigt tzkii Delegierten enu^ahl, den Trade-Unionismus nicht mit halb- >:r bauten sozialistischen Theorien zu verwechseln, irr Vorsitzende, dos Mitglied des Unterlrauses Thorne, trat ihm in der daraus folgenden Volksversammlung scharf entgegen und ailartc, Sozialismus und Trabe-Unionismus seien in roirtidxift» lüher Beziehung untrennbar. Er etflärtc ferner, der a 11 g e - [■eine Achtstundentag sei durclraus notwendig. Ter leiste jol lcnstreit habe die Verstaatlichung Der Gruben nähergebracht, tu erste Ziel des Trabe Unionismus sei Verstaatlichung »ei Grund und Bodens, der Eisenbahnen und der h e r g w e r k e. lieber den interessanten Kongreß wird uns von einem Mitarbeiter in England noch geschrieben: Der englische Trade-Union Kongreß in Newport, bei fort zwei Millionen Arbeiter burd) 500 Delegierte vertreten sind, wird mit Recht als das interessanteste Ge- veckschaftsparlarnent angesehen, das je zusammen kam, und erlegt in allen Kreisen, die sich mit sozialpolitischen fragen b schuftigen, gespannteste Aufmerksamkeit. Schon die Er- vie Kaiferparatc in Berlin. Berlin, 2. Sept. .\?cutc vormittag begann bei günstigem Wetter die Parade über das Gardekorps und das Dritte Armeekorps. Der Kaiser nahm den Frontrapport entgegen und begann, nachdem beide Armeekorps präsentiert und drei Hurras ausgebracht halten, mit dem Äbreiten der Fronten. Mit dem Kaiser ritten der Kronprinz, die Prinzen des Königlichen Hause-, die Prinzessin Viltoria Luise in Hnsarenunisorm, Die Prinzessin Eitel Friedrich in Dragoner-Uniform, der Großhcrzog von Mecklenburg-Schwerin, Prinz Leopold von Bayern, der Erbprinz von Sachsen-Meiningen, Fürst {vüi ftenberg _unb btc Miluärbevollmächtiaten sowie die fremdl/enlichen £ flirtete. Tic Kaiserin folgte in einem offenen sechsspinnigen Wagen, mit ihr die anwesenden Sd)western des Kaisers. Ter Kaiser ritt alle drei Fronten vom rechten Flügel ab, währenddessen erschienen zwei Lenkballons und eine Flieger taube über dem Paradefeld Zeit- weise setzte ein leichter iHegen ein. Um 8 Uhr 45 Minuten begann ein einmaliger Vorbeimarsch für die Fußtruppen in Regimenlstolonnen, der Kavallerie in Eskadronfronkcn und der Artillerie in Abteilungsfronten. Den Vorbeimarsch eröfsnete die Leibgendarmene unter ber vertretungsweisen Führung des Generals ä la suite v. Cheliuö. Der Kaiser nl iie baiui, nachdem das Madettenlorps Defiliert hatte, c,as erste Garderegiment zu Fuß, Der Erbprinz von Sachsen- Meiningen ging mit Dem Regiment Franz vorüber. Inzwischen fliegen Militärflieger aller Systeme auf, acht zu gleicher Zeit, unD überflogen nochinals Den Paradeprlatz. Heute abend fanD im Weißen Saal des Lköniglichen Sck)losfes Par ade täfel statt. Eine Äaiferrebe. Bei der Tafel brachte der Kaiser folgenden Trink- im Lauf der Zeiten mit der Geschichte des Königshauses und mit ihren Königen zusammengewachsen. So hat das Lcibgrena- dicrregimenl sich durch Tapferkeit seinen Titel und Namen erfochten, so grüßte der eiserne Pork daSfclbc durch Entblotzen eines Hauptes, als es nach Warlcnburg bei ihm vorüberzog. Seit dem 16. August des Jahres 1870 kann vor jcDcm märkischen Regiment der Helm gezogenwerd en. und so wünsche ich dem dritten Armeekorps und meiner Armee stets solche Regimenter und einen solchen Geist, der bei Mars-Ia- rOur bewährt wurde, und solche Führer, wie MonstaMin v. Alvens- leben es war. ES lebe bai dritte Armeekorps, hurra, hurra, hurra I Die Abreise nach der Schweiz. Berlin, 2. Sept. Ter Kaiser ist um 10 llhr 30 Mb- ^otvbanier Balmhof nach vorn Südpol entfernt fei. Amundfen fei indessen am Südpol gewesen. Da, wie seine Beobachtungen ergeben, er wette Strecken nach allen Richtungen zurücklegte. Außerdem fei das Ergebnis des Professors Alexander nicht definitiv und die endgültige 'Revision der Beobachtungen Anmndsens noch nicht abgeschloffen. * — Berliner Theaterbrief. Dio Erö ff nun g des Deutschen Schauspielhauses. Aus Berlin wttd uns geschrieben: Eine neue Bühne in entern alten Daus: Gregors Komische £pcr, die nach dein Fortgänge des Verm nach Wien eine wechscloollc und wenig erfreuliche Uebergangsp-.-rrode durchzumachen batte, soll nun ein Tempel der ernsten klassischen und modernen Dichtung rnerbun, nach dem schonen und inhallsrcich^i Programm, das der neue Herr Adolf Land ennvonen. .vad vauS ist ruhiger und seierliä/er geworden. Zum Eingang des Unternehmens war Goethes „Egmont" gewählt, wahrlich ein wundervoller, hinreißender Auuait, zunral im Zusammenklang mit der herrlichen iangenialen Musik Deethovens, die das uiwerganglichGroge tiefer Dichtung so ergreifend in Tönen nnederfpiegell. In Den Deioratwnen, im Ensemble, im Tempo der iszenensuhrung war cm rcspctiabler Turchschnitt errerclft. Spmpathlich berührte cs, Mü htc Aufführung sich von allen AusitartungSmatzchen und mtieritoen Äentrrn &dl. «oller» «idfter6anO, ine bre Tewraiwncn und Kostüme gesd»affen, kam am ichonstrn zum Aus- trud in fern stimmungsvollen Platz mit demaltert um lichen -ourg - t ntergründ und den wundervollen Hichtenekten. -i-ie. Bstruu- Haltung in der szenischen SlussmUnng erpält ent dadurch ihren tiert, daß nach dem Abblenden aller fremden Eindrücke das Wott, tiefer Urgrund jeber guten Schampielauffuhrung, m völliger Rem- icu herrscht. Auch hier harte man noch so manches zu oermiNen, wobei man freilich der Regie den geringeren^ed der Schuld luschicben wird und hauptsächlich ben traurigen xientanD anklagen must der m der Mamation beut allgemein unter unfern Schau- imciem herrscht. Die Bolksszenen waren auSgr^net heraus- aearbeüet; sie geben die hefte Gewahr für eine gute Fortentwicklung der Regie. Der Wunsch, nicht den gengnertat, sondern Den bekanntesten Sd>au''meler an Die erste Stelle zu rücken, führte rur Uebcriragung Der Hauptrolle an Fric d r I ch Leihst her, der für D u sonnigen, weichen, ncuv unprünglichen Helden nur Kenig mit brachte. In Den großen tragischen dNomemen bc5 lernen Aktes freilich erhob er sich zu einer imponierenden Hohe, ^as Mtoru^n der Paula L omar y war eme viel einheitlichere, innerlich l .eite Leistung. Als Inner un Bunde stand der treff- tV-Y^ Brack, nburg Alfred Abels, die reiffte und künstlerisch I ö f । n u ii g brachte eine Sensation T^r Bischof Wel 1 - v Don, der den Mongreß in charakteristisch englischer Weise l mir einem Gottesdienst einleitete, verwickelte sich in eine liisfuffion mit dem Abgeordneten Thorne über das I ttjen der englischen Gewerkschaften. Welldon meinte, mast »dürfe den Trade^lnionismns nicht mit halbverdauten svzia- Iststischen Theorien verwechseln. Thorne erklärte, Sozialis- ^hasl, ßo id über bur:c .. ,, , iing toaifr. I vis und Trade-Unionismus feien in wirtschaftlicher Bein der burfL- jjigeling untrennbar. Wer Ijat Recht? Wohnt mit anderen Worten Dem TraDe-Unionismus ein sozialistischer uampscharatter oder die Neigung zu frieblid)er, möglichst streiklofer Entwicklung der Vorgesetzter, der auch für die persönlichen Verhältnisse seiner l äußert, es lage^Dte Möglichkeit vor,^ wo gcringstcu Arbeiter menschliches Interesse hatte, und habet das glanzende Vorbild eines pslichtgetrcucn und arbeitsfreudlgcn Beamten. In seiner Natur lag es, daß Widerstände ihn nur zu größeren Änstreitgungen reizten und daß seine Arbeitskraft nut Der Fülle her aus ihn cinDrangcnhcn Au'gaben wuchs. Freilich hat er dadurch auch fein srühzcitiges Ende selbst herbeigeführt. Sein rastloser Tatigkeitstrieb ließ ihn Die ihm von Den Acrzten schon langst dringend angeratene Wiederholung einer Mur, wie sie vor drei Jahren sein damals zuett't auftretenbed Gallenstein- leihcn zum Verschwinden gebracht hatte, so lange hinausschicbcn, bis die Mranlbeit sich ivieher so weit gesteigert hatte, daß er itch -.u einer ioioriigen Operation entidjließcn mußte. Aber noch am Tage feiner llebcriichelung in hie Klinik des Münchener Hotrats Tr. Mrecke <19. Vluguft, sah man ihn bis in die cr|ten Nachmittags stunden in der Kanzlei des Hof- und Nationaltheaters eifrig be- fchästigt. Mit jedem Ressortchef besprach er eingehend die ,ür die nächste Zeit vorliegenden Angelegenheiten und kaum war UM seine schmcrzhastc Mranlbeit anzumerken, zu deren Bekamp- fung er einige Stunden später das Mrankenhaus für längere Zett zu bejiehen gedachte. Taß er es nicht lebend wieder verlas,en wurde, bat wohl niemand gedacht, der Speidel an jenem Verhängnis- vollen Tage gesehen uiid gesprochen hat. Wenn Die €per, abgesehen von der alljährlichen Mozart- und kkbetter und Seeleute runb 11 Millionen Personen. Iw ^.rrd)schnitt von 12 Jahren der letzten Zeit kamen, Die ^usenstreiks eingesd)lofsen, auf das Jahr 265 000 bei Aus- 1 tiriibeii beteiligte Arbeiter und 9 Millionen verlorene Ar- Mtstage. Das ergibt einen Turchschnttt von nod) nrdst nm5 einem verlorenen Arbeitstag pro Arbeiter im Jahr. Hn normalen Jahren aber beredetet es fid) auf taum kitt Drittel Arbeitstagsverlust pro Arbeiter und es ist Uhrlid) immer erst der fünfzigste Arbeiter überhaupt an .lu-sständen beteiligt. Ein Vergleich der deutschen mit der englischen Sta- istik zeigt, daß in Deutschland immer nod) bedeutend mehr lusslände Vorkommen als in England. Allerdings lagt je Zahl Der beteiligten Arbeiter in England, wenn es zum 3u Speidels Tod Itoitb und aus München geschrieben: Der am Sonntag mittag an kn Folgen einer am 20. r'lugust vollzogenen Gallen,tem.^p.ra non gestorbene General Intendant der Möniglich Bayenichen ckheater und her Hosmusik Albert Freiherr v. spcldel at nur ein 'JUtcr von 54 Jahren erreicht. Einem alterngc- : eiienen bayerischen Geschlechte entstammend, w« er bis M feiner - iiuennung zum General Intendanten im Herbst i90b Ofn»icr, f lirkte als solcher zuletzt in Würzburg als Generalstabsche, des > j. Armeekorps und wurde mit dem Range eines Gencralmaiors 7 la suite Der Armee gestellt. Bei seiner Ucdernahme Der Jntcndanzgcschasle nach Poparts iudtritt wurde dem neuen Generalintendanten von vielen Setten Unverhohlenes Mißttauen cntgegengebracht, nut wie flenngcr »e- . .cchttgung, zeigte sich aber sehr bald, als es »hm uberra^chetid M gelang, sich in alle Zweige der vtel,eitigen und chwicrigen ilnthaflc eines großen Theaterbetriebes hineinzuarbciun. Bur tz'iefiigung feiner Stellung trug namentlich auch ,em cnolgreichcs E'irlai bei Der Sanierung her ui der letzten Periode d,s -em,art (Len ReaimcS merklich verschlechterten youhcalcrimansin bei. L ist um so höher eimzuschätzen, als dies Ergebni^ Hand in band ging mit einer anerkennenswerten Hebung des Nweaus, au, )an 1905 in München das ^champiet Der Mgl. Bühnen stand- Tie Anfeindungen Speidels hörten zwar auch dann nicht luf, doch erfolgten sie nun aus Ärcncn, denen des General jr.enhe.ntcn fortschrittliche literarischen Bestrebungen als m.t den ! .! Traditionen der Hofbühnen un Wider,pruch ltehend cm x-orn tm H Kege wareit und denen Varon epeiDeld Treimutig u ‘ I IriDen Wesen fremde Natur Grund genug ichicn dm das .tben irhmt'T wie niöalid) Ml Madien und seine Stellung als -jo, IC«^u Gerüchte von einer bevorstehenden KcatedrifS erbicltcn sich besonders im U'Vtvcrgangcnen_<5rub S^u e n ^3äh gf^, Dk um so erstaunlicher war, als ^ibti «.MdnS bSmati UoA ktoenben ^uitanb« ebc.noroen-g baian i dachte, seine ihm mit hen Jahren immer mehr ans ge D-^iene Tätigkeit als Generalintendant amzugeden, wie ,em ihm W'gleich gütig gesinnter Herr, Der Prinzregem ^ttbolhgen^ auf die Dienste Speidels 5».verzichten. Denn abgtt^en Dun einigen entschuldbaren Fehlgritten m der Hm« . Läntssüh?ung hat Baron Speidel uch st.etsals eimr «"Unng im ichct Beziehung gewachsen bewahrt, ,o bat; nut allzu truhtr beingang auf richt u/von allen wahren mwen Mnncyens und der feil. Hoftheater beklagt werden mutz- Gan, blonder- wird em öerlu,: abc. den freuen »einer Sünstler chatt, ,o^e iciner Beamten und ll.icergeüenen emplunden werdet, vu ohne .lu-nahme j c.i ihrem Chef mit größter Verehrung hingen. 3 Speidel war .ein energischer, aber immer in ben heben- Erdigsten Umgangsformen fid) bewegeitder Mann, em wohlwollen Lahn hie iu5 Lrain-u • !eun geles^. n und eint';; Sein, der ibt W, LP 5J 2töd,,- ME aae ne^:' catän, daß dem Generalmufikdirekwr Mottl vettragsmäßig eine so große Mcchtsphäre ängcraumt worden war, in bic einzu grenen Sveidel eine begreifliche Söku hatte. Nach Monis ^ode schickte er sich jedoch ,'osort an, auch im r.pcrn,pielplan hie Bügel in Die eigene Hand zu nehmen, und es ist fein Zweifel, Daß roir in München bald die günstige Wirkung dic,es Ent,chlu„es verspürt hätten. Am Sterbebette Sveidels weilten beim Eintritt des ±obc~ seine' Gemahlin, sein Bruder, der General der Kavallerie »jrrev terr von Speidel, und Hosrat Dr. Lrccke. -ter «tob eriolgte ohne Mampf. Tie Beisetzung findet am Tieiistag nachmMag un Blünchener Vawfriedhos statt. Hans Bege. lr. 207 Erstes Blatt 162. Jahrgang Dienstag, 5. September 1912 - »ietzeaer Lnzeltze, Q Gittzcner Anzeiger rernlprech - Anfchlüfle: M ■ MM 2r die Redaktion 112, General-Anzeiger für Gderheffen ^-"d!"ET?'eZnuuuner Rskatfonröruck und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch. und 51eindruckerei R. Lange. Redaktion, Erpedition und Druckerei: zchulstrahe 7. i» q us., nüx;■ »w• CT»-***»»**» 17r Tli'.hnhnfWrrtfcc Ihn. Eulenburg. „ , . . Zürich, 3. Äug. Bei dem Empfang der deutschen Kolonie Durd) den Kaiser am Donnerstag nachmittag nnrb Professor Blümner eine Ansprache halten. Am Freitag nachmittag wird Der Kaiser 125 Vertreter der deutschen Kriegervereine beim Tee int Garten der deutschen Gesandtschaft in Bern sehen. Beim Diner zu 45 Gedecken am Dienstag im Hotel Baur au Lac werden bie Schweizer Männer-Gesangvereine Lieder vortragen. .Ansprachen werden nicht gehalten werden. —(tin Besuch Ichwevischer Reöaiteure in Berlin. Berlin, 2. Sept. Einige hervorragende Vertrete r d e r s chwc d i s ch c n P r e s s e , die gestern chre Deutschland-Fahrt angetreten haben, wohnten heule der großen Parade des Garbekorvs und des dritten Armeekorps aus dem Temvetk^fer Trelde bei. Das glänzende militärische Schauspiel fesselte die fremden Gäste pon Anfang bis zu Ende. Ein Frühstück, das der schwed if che^ Gesa n d t e und Frau Gräfin Taube heute nach dem Schluß der Parade im Hotel „Kaiserhof", ihrem interimistischen Heim, zu Ehren der hier weilenden schwedischen Journalisten und ihrer deutschen Wirte gaben, eröffnete die Reihe der geselligen Veranstaltungen der Deutschland-Fahrt in ebenso vornehmer wie herzlicher und sympathischer Weise. Exz. Taube sprach in liebenswürdigen Worten sein und seiner Gemahlin lebhaftes Bedauern darüber aus, daß es ihnen nicht vergönnt sei, die arrwesenden hervorragenden Vertreter der schwedischen und der deutschen Presse im eigenen Hause zu begrüßen das Gebäude der schwedischen Gesandtschaft ist zurzeit im Umbau begriffen-, um sodann der Ueberzeugung Ausdruck zu geben, daß auch dieser Besuch der schwedischen Redakteure eine große Anzahl glänzender hochinteressanter Tage verheiße uird zur Stärkung der schon bestehenden Freuiwschaft zwischen Deutschland und Schweben beitrage. Chefredakteur Dr. Kart Hildebrand vom „Stock- holms Tagblad" antwortete im Namen der schwedischen und deutschen Kollegen. Er betonte, daß von den verschiedenen Mitteln, die es gebe, um zwei Völker einander näher zu bringen, eines der besten sicherlich das sei, die gegenseitige Kenntnis voneinander zu fördern. Daß dies in erster Linie die Aufgabe und das Verdienst der Presse sei, habe Exzellenz Taube vor zwei Jahren in Stockholm, wo er als Minister des Aeußern die deutschen Redakteure begrüßte, freundlich anerkannt. Der heutige Tag sei ein neuer Beweis für das sympathische Verständnis, das seine Exzellenz der Presse enraegenbringe. In das Hurra auf das gastfreundliche gräfliche Ehepaar sttmmte die Versammlung lebhaft ein.____________________________________ Ausland. Nach einer Blättermeldung aus Washington erhielt das Staatsdepartement von dem Gesandten der Vereinigten Staaten in Mexiko Wilson ein Telegramm, in dem gemeldet wird, daß 2 0 0 0 Amerikaner i n Kan a n e a von R e b eII en eInges ch l o s s c n sind. Die Einnahme der Stadt sei bevorstehend und ein Gemetzel zu befürchten. Wilson drängt das Staatsdepartement, von der mexikanischen Regierung die schleunige Entsendung von Truppen zur Befreiung der Amerikaner zu verlangen. Arbeiterbewegung. Tilsit- 2. Sept. Heute morgen traten auf sämtlichen Tilsiter Schneidemühlen die im Transportarbciterver- band organisierten Arbeiter in den A u s st a n d. Dieser dehnte sich auch auf die Maschinisten, Heizer und Schneidemllller aus. Die Zahl der Ausständigen beträgt 900. Tie Betriebe liegen still. Aus Statt und Land. Gießen, 3. September 1912. •• Tageskalender. AnIagemufik findet heute um 6 Uhr in der Süd-An lag? statt. Spielplan: 1. Abschied der Gladiatoren, Marsch von Blankenburg; 2. Ouvertüre zur Over „Tas Glöckchen des Gremitcn* von Maillart; 8. „Brüderlein fein-, Walzer von Fall: 4. Fantasie aus der Oper ..Tiefland- von Albert: 5. Das haben die Mädchen so gern! Marschlied aus der Posse „Autoliebchen- von Gilbert. * ♦* Prinz Friedrich Karl von Hessen und Erb- Prinzessin Leopold von Anhalt trafen am Samstag zum Besuch in Jagdschloß Wolssgarten ein. Sie reiften am Sonntag zusammen mit Prinz Ludwig von Battenberg wieder ab. ** Lehrerpersonalien. Uebertragen wurden dem Lehrer Max Heil zu Eppertshausen, Kreis Dieburg, eine Lehrcr- stclle an der Gemeindefchule zu Sulzheim, Kreis Oppenheim: dem Lehrer Sebastian Fink in Lampertheim, Kreis Bensheim, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Finthen, Kreis Mainz: dem Lehrer Karl Zechmeister zu Laubenheim, Kreis Mainz, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Gonsenheim, in demselben Kreise: dem Schulamtsaspiranten Johann Bärsch aus Abenheim, Kreis Worms, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Finthen, Kreis Mainz: dem Schulamtsaspiranten Johannes Lahr aus Eckelsheim, Kreis Alzcp, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ensheim, Kreis Oppenheim: der Schulamtsaspirantin Gertrude Nahm aus Mainz eine Lehrerinnstelle an der Gemeindeschule zu Finthen, Kreis Mainz. ** I m Armee-Verordnungsblatt wird die Verleihung des Kaiser ab-eichens (Eichenlaubkranz mit gekreuzten Gewehren) an die im Jahre 1912 siegreichen Kompagnien usw. mitgeteilt. In den letzten sechs Jahren fiel die Schießaus-eichnung fünfmal einer Kompagnie aus dem Bereich der 25. Division zu. Im Jahre 1907 errang sie die zweite Kompagnie des Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 116, 1908 und 1909 wurde die Leibkompagnie des Leibgarde-Jnfanterie-Regiments Nr. 115 Siegerin und 1911 sowohl wie im laufenden Jahre fiel die Schießauszeichnung der 3. Kompagnie des Jnfantcrie-Leibregiments Großherzogin Nr. 117 (Hauptmann Tauscher) zu. ** G i e ß e n e r K ü n ft I e r a u s lv ä r t s. Man schreibt unS: Norderney, den 28. August: Am Montag veranstaltete das Lehrerinuenheim ein Wohltätigkeitskonzert in dem unser einheimischer Pianist Jul. H a h n mitwirkte, er trug folgende Klavierstücke vor: In der ersten Abteilung Schumanns poesievolle Fis-dur Romanze, sowie das humorvolle brillante Rondo capricivso von Mendelsohn, im zweiten Teil eine Gavotte D-moll von d'Albert, sowie die wundervolle Barcarole A-moll von Rubinstein und Webers glanzvolle Polacca. Tie Stücke wurden mit Feuer, tiefer Empfindung und vollendeter Technik von dem Künstler wieder- gegeben, so daß von dem Publikum stürmisch eine Zugabe verlangt wurde. •• Schühenfest. Zu dem PreiSschießen war eine große Anzahl auswärtiger Schützen erschienen, die an dem friedlichen Wettstreit teilnahmen; c8 wurden in diesem Jahre ganz besonders hohe Ergebnisse erzielt. Um 8 Uhr abends fand die Preisverteilung durch Schützenmeister Kilbinger statt: F e l d f cb e i b e, 175 Meter : 1. Preis Dern-DrieSheim, 2. Finke- Kassel, 3. Pascoe-Gießen, 4. £>. Roll-Gießen, 5. H. Schmidt-Gießen, 6. Ebertz-Wetzlar, 7. PH. NicolauS-Gießen, 8. Müller-Bad-Nau- beim, 9. A. Dickorv-Gießen, 10. Ctreug-Bad-Naubeim, 11. Huppc- Osseubach. Feldscbeibe, 100 Meter: 1. Preis A. Kilbinger- Gießen, 2. Gmh-Wetzlar, 3. PH. NicolauS-Gießen, 4. H. Noll- Gießen, 5. Rittcr-Laubach, 6. Holter-Marburg, 7. A. Mahl-Gießen, 7. Kmümaun-Gießen, 8. Groß-Giepeu, 9. PaScoe-Gießen. Laufend Wild: 1 Preis Pascoe-Gießen, 81 Ringe, 2. Kilbinaer-Gießen, 30 Ringe, 3. Widlmg-Weglar, 30 Ringe, 4. H. Schmidt-Gießen, 29 Ringe, 5. Schmidt - Hanau, 29 Ringe, 6. H. Noll-Gießen, >29 Ringe. •• Silbernes Dicnstjubiläum. Heute begeht iber Hochbauaufseher Ph. Rahn den Tag, an dem er vor 26 Jahren in den Staatsdienst trat. Ec begann seine öffentliche Laufbahn am 3. September 1887 als Kreisbauaufseher in Offenbach, wurde 1891 nach Darmstadt und 1895 an das Großherzogliche Hochbauamt nach Gießen versetzt. Während seiner nun 17jährigen Tätigkeit in Gießen hat der iJudilar u. a. mitgewirkt an der Erbauung der Neuen Aula, dem großen UcberwinterungShauS im Botanischen Garten und zurzeit ist ihm der Bau des neuen Amtsgerichts unterstellt. Aber auch die dauernden UnterhaltungSardeilen an den zahlreichen staatlichen Gebäuden in unserer Stadt liegen seit langen Jahren in seinen Händen; er hat sich hierbei als ein gerechter und wohlmeinender Beamter erwiesen und erfreut sich auch sonst der Wettschätzung aller Kreise, mit denen er infolge seiner amtlichen Tätigkeit vielfache Berührung hat. ** Fahrradmarder. In verflossener Nacht hatte ein fremder Radfahrer an einer Wirtschaft am Seltcftswcg halt gemacht, um etwas zn genießen. Ms er weiter fahren wollte, war das Rcrd, das er so lange vor der Türe hatte stehen lassen, verschwunden. ** Unfug. Ein Schlossergeselle wurde gestern abenb betroffen, als er in der Hammstraße mit Steinen nach einer Gaslaterne warf und drei Scheiben zertrümmerte. Wenn er auch zu seiner Entschuldigung vorbrachte, er Hube die Laterne aus Versehen getroffen, so wird ein Denkzettel doch nicht ausbleiben. ” Maul- und Klauenseuche. Die Seuche ist erloschen in den Schlachtoiehhöfen zu München und Nürnberg. Landkreis Gießen. n. Klein-Linden, 2. Sept. Im Anschluß an seine gestrige Versammlung veranstaltete auch unser Kriegerverein eine Sedanfeier, bei der Vorsitzender Keil, Veteran Sieger und 2. Vorsitzender DöngeS Ansprachen hielten. 5 Birklar, 2. Sept. Seit mehreren Wochen ist die Friedberger Firma Rüster mit dem Bau einer, Wasserleitung nach unserem Orte beschäftigt. Das Wasser wird von der Nachbargemeinde Muschcnheim für 2 Pfa. je Kubikmeter geliefert. Die Leitung ist nmb 6000 Meter lang. 6 Kloster Arnsburg, 2. Sevt. Gegenwärtig wird für das Kloster von der Firma Alfred Jmhof-Bad-Nauheim eine selbständige Wasserleitung gebaut. Die Quelle licat im Petersee. Interessant ist es, bei dieser Gelegenheit zu erfahren, daß diese Quelle schon in früberen Jahrhunderten von den Mönchen gesaßt worden ist, oaß überhaupt schon eine vollständige Wasserleitung vom Petersee nach den Klostergebäuden bestanden hat. Leider ist sie in Kriegszeiten zerstört worden. Man erzählt sich, daß die Russen die Röhrenleitung ausgegraben und das Blei zu Kugeln gegossen hätten. Daß die Mönche nicht nur hervorragende Hochbautechniker waren, wie dies die Kirchenruine beweist, sondern auch auf dem Gebiete des Tiefbaus schon vorzügliches leisteten, zeigt die Tatsache, daß man jetzt nach genauer Berechnung wieder den alten Leitungsweg wählen konnte, um das nötige Gefälle zu erhalten. A Villin gen, 2. Sept. Hier hat sich eine Wasser- genossenschaft Oberau gebildet, die die Entwäffecung eines Wiesengrundes für 10 730 Mk. beschloffen hat. Kreis Büdingen. # Nidda> 2. Sept. Der heute hier abgehaltene Her bst markt, der bedeutendste aller Niddaer Märkte, hatte unter der regnerischen Witterung etwas zu leiden. Ter Auftrieb von Bullen, Rindern und Ziegen war mittelmäßig, dagegen waren Ferkel in außerordentlich großer Zahl vorhanden. Bei sehr hohen Preisen fiir alle Tiergattungen war der Handel lebhaft und der Absatz gut. Für 16 Monate alte sprunafähige Bullen wurden 500 bis 600 Mark gelöst. Der Absatz erfolgte meistens an Gemeinden der Umgegend; für Rinder gleichen Alters betrug der Preis 200 bis 250 Mark, für Kalbinnen 300 Mk. bis 400 Mk. Tie meisten Ferkel waren erst 6—7 Wochen alt und kosteten das Paar 36 bis 48 Mk., Einlegschweine das Paar 80 bis 90 Mk. Von1 * * * 5 6 7 den 26 aufgetriebenen Ziegenbocken, etwa 1/2 Jahr alt, wurden fast alle an Gemeinden für 45 bis 55 Mk. das Stück verkauft. Die schönsten Bullen und Kalbinnen wurden prämiiert, wobei besonders die Viehzüchter von Borsdorf für Kalbinnen schöne Prämien erhielten. Tas mit dem Markt verbundene zweitägige Volksfest auf der Gänsweide wurde am Sonntag durch einen heftigen Gewitterregen empfindlich gestört, doch übte heute nachmittag die auf dem Martte öffentlich vorgenom- mene Verlosung von Vieh und landwirtschaftlichen Geräten wieder ihre Anziehungskraft auf die Marktbesucher aus, so daß auch der Krämermarkt sich eines regen Verkehrs erfreute. # Wallernhausen, 1. Sept. Ein ganz unerwartet günstiges Resultat ergab die gestern voreenommene Neu- Verpachtung unserer Gemeindejagd. Statt deö seitherigen PachtprciscS von 410 Mk. jährlich erhält jetzt die Gemeinde jährlich 700 Mk. Pächter blieb wieder die Niddaer Jagdgesellschaft. Kreis Alsfeld. B. Alsfeld; 2. Sept. Am 19. Lluguft b. Js. ist im Los I bei Nieder-Aula mit den Erdarbeiten zum Bahnbau begonnen morden. Im Laufe des Monats September wird die weitere Strecke bis an die Eulersdorfer Gemarkungsgrenze, sowie die Schützer Strecke in Angriff genommen. Damit sind bann rund 28 Kilometer im Bau. Die Strecke ist in 5 Losen geteilt, denen je ein Aufsichtsbeamtcr vorgestellt ist. — Da während der Verhandlung der lanbespolizeilichen Prüfung am 22. März 1911 in Altenburg und am folgende Tage in Alsfeld mit den Beteiligten wegen Abänderung der Weganlage rechts der Strecke Gießen— Fulda und Fortfalls der geplanten Wegüberführung in km 61,69 eine Einigung nicht erzielt worden ist, findet eine nochmalige lanbespoüzeiliche Verhandlung Freitag, 6. September 1912, mit den Beteiligten im Kreisamtsgebäude in Alsfeld statt. Der Plan liegt daselbst vom 27. v. M. zur Einsicht offen. Kreis Lauterbach. 8 H e r b st e i n , 2. Sept. Ein gemeingesährlicher Geisteskranker erschien heute mittag 1112 Uhr auf der Gc- richtsschreiberei des hiesigen Amtsgerichts und erkundigte sich nach einer Anzeige, die aus Fulba eingelaufen wäre. Als ihm der anwesende Amtsrichter Wahl bemerkte, daß die Anzeige eingelaufen, aber an die Polizei in Fulda zurückgesandt wurde, beschuldigte er den Beamten der Bestechung und verließ unter lautem Schimpfen und Drohungen das Zimmer. Auf her Straße feuerte er mehrmals mit einem scharf geladenen Revolver gegen das Amtsgerichtsgebäude und bewarf es mit Steinen wodurch mehrere Fensterscheiben zertrümmert wurden. Nachdem er nochmals feinen Revolver geloben unb gegen bas Amts- gerichtsgebäube geschossen hatte, ging er in eine nahegelegene Wirtschaft und verzehrte in aller Gemütsruhe ein Frühstück. Die unterdessen benachrichtigte Gendarmerie hatte einige Mühe, den sich energisch zur Wehr setzenden Geisteskranken festzunchmen, wöbe: er den Versuch machte, nach ben Beamten zu schießen. Nach ben Angaben des üranken handelt es sich um den 44 Juhre alten Adam Schultheiß aus Völzberg, svreU (Gelnhausen. In den letzten zwei Jahren will er jedoch in Frankfurt gewohnt haben. Er wurde noch am selben Tage in die Klinik nach Gießen verbracht. Kreis Schotten. △ Aus dem Kreise Schotten, 2. Sept. Tie zur Bestreitung der Kommunalbedürfnisse der 54 Gemeinden des Kreises Schotten genehmigten Gtancmbefteucrn belaufen sich auf uisge- famt 334 280 Mari. Tavon erhebt die Kreisstadt Schotuu Hum Mark bei 99 Prozent. Laubach 31000 Mark bei 80 $rc:mi Gedern 27 200 Matt bei 111 Prozent, ferner Ulsa 14 109 Mack' Ulrichstein 10 500 Mark, Eichelsdorf 13000 Mark, Oder-Schmmcn 10 500 Mark, Ober-Seemen 10000 Mart, Eich.'lsacb'en lofioo Mark Tic niedrigste Summe — 280 Mark — erbebt das Hone Törfchen Sckmitten. Ten höchsten Satz haben Schmitt.'n. Hain unb Glashütte,den niedrigsten Freienfeen, Lardenbach. Wetter- seid, Ruppertsburg, Mittelseemcn, Hartmannshain unb Feldkrücken. △ Ulrichstein, 2. Sept. Eine herrlich? Sedanicirr wurde heute hier veranstaltet. Bei einbrcdienber Tunke!Heck n» stürmten etwa 100 Mann mit Gewehren und Platzpatronen den Schloßberg, wo durch feuerwettifcke TarsteUung die Betteidigun>, markiert wurde. Ten Schluß der Erstürmung bildete das Ab- brennen eines Sebameucrs am Hochbehälter der Wasserleitung, wo sich eine große Menschenmenge eingriunben batte, um dc-n erhebenden Schauspiel beizuwohnen. Tie hiesigen Vereine nnhmm an der Feier teil, bei der mehrere Ansprachen gehalten unb Cdöte vorgetragen würben. 0 2au bad), 3. Sept. Heute beginnen am hiesigen Gymn asium die schriftlichen Arbeiten zum Matunim, za dem sich fünf Schüler gemeldet haben. — Fräulein Johann, Scriba wurde zur Handarbeitslehrerin an der hiesigen Volk« schule ernannt. Kreis Friedberg. Friedberg, 3. Sept. Morgen nachmittag sindtt im Hotel Trapp eine Lehrerversammlung statt, bei der die Herren Müller und E i s l über moderne Tonlehrmethode sprechen werden. L. Jlben stadt, 2. Sept. Gestern fand in unserer 1 1 byzantinischen Stile erbauten schönen Kirche ein Wallfahrt«, gotteödienst statt. ES wurde das JahreSfest dcS heiligen Gottfried gefeiert, der in der hiesigen Kirche begraben lieg:. Voriges Jahr wurde unter großem Gepränge das Haupt befl Heiligen von Prag nach Jlbenstabt gebracht, fo daß der ganze Körper jetzt in Ilbenstadt ruht. Viele katholische Geistliche und Laien waren nach unserem Dorfe gcmaUfabrt, um dem Gottesdienste beizuwohnen. Die Kirche von Ilbenstadt iit erst seit vorigem Jahre ein Wallfahrtsort. r. Reichelsheim, 2. Sept. Sonntag, 1. Sevt., nach- mittags 3 Uhr, sand im Saale der „Post" eine Hauptverianur.- lung der Mitglieder des Gewerbevereins und sämtlicher iclbftan- biger Handwerker im Gesellenprüsungsbezirk Reichelsheim flau Auf der Tagesordnung stand: Verlegung des Sonntags-Zeichenunterrichts auf Montag oder Dienstag, in Verbindung mit de» Fortbildungsunterricht. Hauptlchrer Höhn aus Nidda gab bt»1 kannt, daß die Lehrlinge, die diesen Unterricht besuchen, von btn Fortbildungsunterricht befreit sind. Da zu wenig Mitglied'r erschienen waren, um beschließen zu können, sollen Fragebogen versandt werden. — Die Arbeiten an unterem neuen Psarrhaer find soweit vorgeschritten, daß es voraussichtlich am 1. Oktober bezogen werden kann. * Ober-Erlenbach, 2. Sept. Mit dem Hassiatag bei: Bezirks Vilbel war eine Sedanfeier verbunden, bet der Lehrer Flach die Festrede hielt. Der Bezirksvorsteher Will- Rcnd,-'. berichtete über den Hassiatag in Nieder-Olm unb übergab ber Kameraben Phil. W 01s - Renbel eine Hassia-Ehrentaset für fün - unbzwanzigjährige Tätigkeit im Verband. Starkenburg und Nheinheffen. m. Offenbach a. M., 3. Sept. Als am Montag rnorqcn die Mannsckmften der 7. Kompagnie zum Appell antraten, mnrht .1 mehrere Soldaten die Wahrnehmung, daß aus ihren Gcwehtm die Schlösser entwendet worden waren. Bei einer cingebenbr-. Turchsuchung der Kasernenräume fand man fünf ber feblcnbr. Schlösser in ber Mortgrube; zwei fehlen noch. Ein 6kroci,r t'anb man in der Müllgrube, ein zweites im Hofe. Ta die von dem Tiebstahl betroffenen Soldaten am Sonntag gräfucnh*il<| beurlaubt waren, so ist auzunehmen, daß der Streich iväönnM ihrer Abwesenheit verübt worden ist. Troy der schärfsten Unmd iudjungen konnten die Täter bisher noch nicht ermittelt werden. Kreis Wetzlar. Hörnsheim,- 2. Sept. Unser Kriegerverein hielt gestern seine Hauptvmammlung zugleich mit einer Sedanseier at Der Rechnungsabschluß zeigte eine Einnahme von 240 Mk um' eine Ausgabe von rund 300 Mk. Infolge größerer Ausgaben sank das Vermögen von 500 auf 400 Mk. Der im Juni angelegt* Schießstand kostete allein 150 Mk. Der Mvnatsbeitrag wur> von 15 auf 20 Psg. erhöht. Der Verein hat bereits zwecms. PreiSschießen veranstaltet. Beim ersten Sdrießen betrugen b« Einnahmen 75 Mk., die Ausgaben 48 Mk., der Ueberschuß 27 Mk, beim zweiten die Einnahmen 62 Mk., die Ausgaben 28,50 Mk der Ueberfchuß 23 Mk. Tas Schußgeld beträgt 50 Psg. für das Los. Bei der Vorstandswahl wurde gewählt: 1. VorsiMbe: Wilhelm Friedrich, Stellvertrtter Veteran Dcrvid Rosenbaum, Schnftsührcr Friedr. Köhler, Stellvertreter Anton Engel V., Rechner Ant. Engel IV., Stellvertreter Koin^ Mäser, Beisitzer Anton Schmidt III. Tarnach wurde in altherkömmlicher Weise Sedan gefeiert. Vorsitzender W. Fttedtick brachte nach einer Ansprache das Hoch auf den Kaiser aus. Heffen-Nassau. # Rodherm, a. d Bieber, 2. Sept. Die Gemeinde uni die Kreiswegebau-Verwaltung hat sich ein Verdienst erworben als beide gemeinsam die unfern Ott als Hauptverkehrsader durch ziehende Straße Gießen—Gladenbach innerhalb unseres Donc^ kunstgerecht ausbauten. Rodheim hat dadurch, daß die 'Xbroäür unterirdisch abgeleitet wurden und schöne breite Bürgersteig' an gelegt sind, sehr gewonnen Merkwürdig ist, daß die Wegebau Verwaltung bei der fRctjulierung der Straße nicht darauf ge brungen hat, daß die eigenmächtig auf dem Bürgersteiggcländ' angelegten Vorgärten entfernt wurden. Die Gemeindeverwaltung könnte übrigens auch etwas zur Hebung des Straßcnbilbe« für unb die Mittel bewilligen, um an der wirklich schönen Ltrast' eine Baumallce herzustellen, die unfernt ganzen Ort zur Zrer> gereichen würde. Die Unterhaltung der Baumpslanzung würd' gewiß die Wegebauverwaltung übernehmen. (I Marburg, 2. Sept. Im Monat August erzielte bv Straßenbahn eine Einnahme von 6616,44 Mk. Die durch schnittliche Tageseinnahme betrug 213,44 Mk. Der August «’» als einer der stillsten Monate. Im Juli betragen die Einnahme? rund 1700 Mk. mehr [] Marburg, 2. Sept. Wegen der in einem Qkbö»te u Cyriaxweimar ausgebrochenen Maul- und Klauenseuche fällt brüt Marburg auf nächsten Tlonnerslag angesetzte Schwcinemaft! mis. — Arn 10. September findet hier der große Herbst-Bfade- markt mit Verlosung statt. kg. Kirchhain, 2. Sept. Gestern fand hier da- Sedan- fest, verbunden mit Preisschießen des Kreiskriegerverbandes un- Schülerwetturnen statt. Hierzu hatten die 35 rrriegerveretne der Kreises ihre Vertreter entsandt, aui 30 Schulen 200 Schüler zum Wettkampf, bestehend aus Weitsprung, lauf unb Ballwurf angetreten unb eine taufenbMw'ige verfolgte mit hochgespanntem Interesse die Ucbungcn. w*" Prrisschießcn erhielt der rtriegerverein Ernsthausen denvon Verbandsvorsitzenden gestifteten silbernen Becher als 1 «-re» Ter beste Schütze des Tags war P. Gnau vom Kriegervcret- Rieberklrin, und den ersten Preis beim Wetturnen erhielt Cy Schüler L Wiegand aus Kirchhain. Zugunsten der Ranm^' flugfpntbe wurden Tenkmünzen vertrieben und für die Ätw* Waisenhäuser und die Veteranen wurden Postkarten und Blume verkauft. «.__ h. Höck st a. M., 2. Sept. Auf ber Bäderbabn von vom bürg nach Wiesbaben unb ber Strecke von Frankfurt nach vom bürg wurden während der Fahrt zahlreiche Fenster Vorhänge v Lederriemen durchschnitten. __a Fran kfur t a. M., 2. Seot. In einer Wtttfchaü ber Kaiser- und Weserstraße gab heute nachmittag der Mechaniker Hans Salz aus .G^rhershorn auf seine glctchar»»» Amtlicher Wetterbericht errm j[i| die Tat bereits eingestanden Hlbtisth !■ Sejt, Vermeidung von Ansteckung Wieseck, den 3. September 1912, 5905 Idi'/i (4939 Warenzeichen. Seite 5006 otbcfc, bet (bete, Verpachtung von Kofzagden am epi.) Scholle«. Hecht. Heilbutt. Liebigrtr. ßcfte Huaführung. BilUgrte Preis« ich cn örk »npila^ eibel, Ml{ Beitgftl Kakao ist Handlung tlt bea h' begras bas 5: legen den Kasien- ). auf 2 3 obre ; einen* At- . SÄ Montag antraten, einet tupM ins dn itXd ch. ®n vxii ofe. lahtd «tag flüttr: I SlM Kit 1 mäkelt w JVIaler- und Gleiddbindcr- GeFcbäft hllt rieh zur Husfübrung aller ins fach ein- fchlagenden Hrbeiten beftens empfohlen. r * Nachahmungen weise m. zurück. u (Hieben Jaldjagden ss11/, DcttcrauSsichtcn in Hessen iür Llittwoch, den 4. Sept. 1912 Dieder Trübung, '.Hegen, warmer. iUiolge W >il aus Ludwig Riuu XVI Heuchelheim, den 3. September 1912. Marken ebenbürtig ein Produkt sorgfältigster Be- und Verarbeitung edelsten Die Beerdigung findet Donnerstag, 6. September, nachmittag« 3 Uhr, vom Cterbehause, Möfcrstraße 8, au« statt. tt' die ba5 ScTbälhud Löten wollte, zwei Nevotverfchü'^ kiedoch feblgingen. Hierauf richtete er die Baffe gegen sich und verletzte sich durch »nri Schüsse in die Schläfe le g , s ä h r l i ch. Die Retüingäwache verbrachte ihn in das :rein hielt r ebanfeir. >on 240 M rö&erer im 3uni an; latibeilrag« t bcicils « l'ten betrug lebctiM^l gaben 2b? | -agt 50 ? I It: TaPib J kllvertietn ij jpertrettr M nach itnir^-J itbcr kaiser (M Die icrbicnft fi* oeikchr^.^ lb uniti daß e WL daßdtt^ nicht ^.7- Argelß^. leincindc^-' (Medizinische Klinik, Klinikstraße). Sprechstunde: Jeden Mittwoch abend von 5-1/,? Uhr. Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken und Angehörigen von Lungenkranken. v'/. Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätten. Ratschläge für Kranke und ihre Angehörigen zur Aua. 91 oll, (Sari W. Ktlbinger, C. Paris, 3. Sept In Chateau Rout wurde der Leutnant Doucet vom 90. Inf-Reyt. auf offener Straße von Cü'ndarmen verhaftet, als er mit einer Halb- Er wurde in ein Krankenhaus A. Simon II Kartonelveriandgeschä't, E^beel! in bet Wetterau Telepbouanicklust. Donnerstag. 3. Oktober, ‘ d2 Ubr vormittags, werden im Venurfjen Sclienfcller iolaenbe bei Alsfeld gelegene schöne auf länger einzeln verpachtet. ntlidxr >A -ichelrhn7. i onniags.Z:;, inbuni tt > i Nidda Ü suchen, im ienig ?Rüv Fragtbszai leuen M i am 1. . bei btt & r Billch nd übnoti cenlajtlrdi1 CuftfdiiffabrL Da? Zeppelin»Luft schiff ans a" lti am Montag in Hamburg außer der Mannschaft nicht 't iger als 12 Person en an Bord. TaS "bebrütet rnt Nelord in der Personenbeförderung Heute ftuh um 4 Ubr t daS Luftschiff nach Heiligendamm zum Wasserflugzeug.Dell. Rohmaterials. Reichardt-Cchokoladen stellen sich den teuersten ausländischen Kleine Tagerchronik. (Ein Dom Kaiser zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigter Mörder. Ter feiner »eit vom LsnabrückerSchwurgericbt rotgen Ermordung seiner Geliebten Lina Ädlbrand von Herne Kreis Suilagej u m Tode verurteilte Bermessungölech- niker Iesiak ist vom Kaiser zu lebend längl itbem Zuchthaus begnadigt worden. Weltdame spazieren gin arbrad)i Die Militärbehörde beobachtet das strengste totitl- schweigen. ____ Geräucherte Schellfische 3 Stück 40 Pfg. Bücklinge, Heilbutt und StSr. xxfüLtv Danksagung. $>ür die herzliche Zcllnnbmc sowie für die vielen Kranz, und Ulnmenspcnden und die trostreichen ißoric des Herrn Pfarrer Bömel von tHobbcim anläßlich des Hinfcheiden» meiner lieben Rrau, unserer guten, treusorgenden 1Uuttcr, Schwester, Schwägerin und Tante sagen wir unseren herzlichen Dank. Qm Namen der trauernden Hinterbliebenen: Aus Venedig wird gemeldet: Ten Blättern ein mit 20 Personen besetztes Auto mo Treviso, das über Land fuhr, umgeftür&L Tret Per» sonen und tot. mehrere wurden verletzt Tic Mö(n Zig ' meidet aus ,r rechen: im oonntaa nachmittag'wurden auf der Grude «adtberg I i»ei »roaun ermordet. Tie Mörder, die 5?O Mark abcutaen, sind ctu- kvmmen /x . . .» Neue Holland. Vollheringe 10 Stück 70 und 95 Pfg. Marin. Heringe und Rollmops , Oberursel, 2. Sept. Ein von Homburg kommendes .mobil Überfuhr, als es dn anderes überholen wollte, an .Idriinschcn Ziegelei den Ziegeleibesitzer Balthasar Hauser Lomtnershcim uitb verletzte ihn erheblich. 1. Horstwartei Ruhlkirchen und Ohmes 702 ha Wald nebst 520 ha Feldschuyjagden. 2. yorstwartei Röddingen und Teil von Diur. Stollenberg 480 ha Wald, 26 ha Wiesen nebst 320 ha yeldickuhjagden. 3. Dornanialwald Burg-Gemünden nördlicher Teil 514 ha Wald, U ha Wiesen nebst 323 ha Feldschuh- jaad. 4. Tomanialwald Burg-Gemünden südlicher Teil 584 ha Wald, b ha Wiesen nebst 54ti ha Feld- schutzjagd. Auskunft erteilt Großb. Hofjandamt Darmstadt, woselbst roic bei den beir. Lberiärsternen Bedingungen und Einteilung werktags 8—12 ugr vorrnuiags cinzuiehen, ebenso Großb. Cberförticrci Schiffen berg in Gießen und Firma Jakob Sackreuter in Frankfurt a. M. Bewundert viel und viel gescholten! Dieses Dichterwort gilt besonders in fetziger Zeit auch für unsere Gesellschaft, deren beispiellose Erfolge ihren Gegnern ein Dorn im Auge fern müssen, so lange sie zu gleichen Leistungen nicht befähigt sind. Jeder Unbefangene wird aber ohne weiteres zugeben, dast eine derartig führende Stellung in der Industrie während einer so kurzen Zeitspanne von ein paar Jahren niemals durch eine noch so geschickt geleitete Propaganda, sondern nur dadurch zu erreichen war, dast die Güte der Ware Freunde warb und diese uns wieder neue Freunde zuführten. Gegen eine solche Macht der Tatsachen kämpft selbst eine ganze Industrie vergebens. Gole Speisekartoln der Wetterau versendet den 'ientner au Mk. 2.50 unter Nachnahme. Konrad llaiib. Echtell. |571>1 Letzte Nachrichten. Bellheim (Pfalzl, 3. Sept. Der seit fünf Wochen verminte lOjährigc Svhn des -lckerers Wcinlcin wurde gestern abend in einem Abzugsgraben als Lei wo auf- gefunden. Wie sich herausstolllc. hat der eigene 18jährige Bruder den Kleinen mit einem Prügel erschlagen Er hat Gerichtssaal. Berlin, 2. Sept. In dem Prozest n Haase erkannte das Gericht gegen 1 d n fl n i «, gegen Thomas wegen Anstiftung und Hehlerei 5 Jahre Ges.ingniS und auf o Jahre Ehrverlust, gegen erster wegen Begünstigung auf 6 Wochen Gefängnis In keinem Haushalt fehle Roggenbrot (Smialität* v. Kinzenbacher Mühle. Telephon 770. Lieferung: Diensl.,Donneröt. und SamSiag. Wiederverkäufer gesucht. Sport. Fußball-Sport? Ain letzten Sonntag spielten auf dem f, die erste tmb zweite zusammengesetzte Mannschaft des Fust- flub5 Viktoria gegen erste und zweite kombinierte der Äerinanm. -nin zu einem scharien Spiel. Bei Halbzeit blieb Viktoria mit :. daneben regel- mähigeS träftigeo Emreiben des vaavbobcno mit Zuk- ker** CriginabKrtiuter- llnarvt n**er (QL 1.25» und Zucker’* Sveztal'IiiD,^- ter-lInarnHhrfett iTtHc MPf ». Grostartigc Wirkung, von Tausenden bestätigt. Echt bei 9lug. 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Weil Neustadt 10 GIESSEN Fernspr.506 Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß eS Gott gefallen hat, meinen lieben Mann, unseren treusorgenden Vater, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Hm« Ludwig Sitfltr, KmWer nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden im Alter von 53 Jahren gestern abend durch einen sanften Tod zu erlösen. Um stilles Beileid bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Gebrüder Berdux Bahnhofstr. 27 [&•?,] Fernspr. 281 AIS in Ems der Gendarm Vechstein gegen eine Anzahl die Ruhe stören der Burschen verging, bedrohten ihn diese mit Messern. 3n Notwehr erschost Bcchstein den Ber g» mann Kühchen auS Gabenbach, Vater von acht Lindern. Mehrere Angreifer wurden leicht verletzt. In Hagenau hat in seiner Bohnung der Leutnant Erüwell vom Tragoner Regiment Nr. 15 sich und die au» Lothringen gebürtige Kellnerin Hem mersdorf er er* schossen. Beide waren sofort tot In M a rienburg erstach am Sonntag der 21jährige Franz Wiegand feinen Vater, den Speichcrarbeucr Btc- gand, nachdem er zuvor einen Wortwechsel mit ihm gehabt batte. Ter Vater ist seinen Verletzungen erlegen. Ter Mörder wurde verhaftet. Schellfische Mittwoch früh 9 Uhr und Tounertztag feinste 1—5-pfündig, Pfd. 88 Pfg. kleine zum Backen, 3 Pfd. 50 Pfg. ff. ßablinu ohne Kops ganze 21/,—8-pfündig, Pfd. 22 Pfg. ausgeschnitten Pfd. 25 Pfg. Frische Fisch-Koteletts Pfd. 35 Pfg. Sie sind sicher überrascht von der Güte meiner &778 Reform-Pflanzenbutter (vegetabile Margarine) ä Pfund 88, Pfund 45 Pfg. Reformhaus, Kreuzplatz 5 Jin Ohiobaljara im merlkantichen tot aar datiere erfolgte em überaus heftiger Erdstoh. ZahlreMv Wohn- Häuser find zerstört worden. Gebäude wurden in allen tz-tadUnien deich a d i g l LerantwoNlich für „Aus Stad: u:;> t-inb" i V : K .. c u r a : t sind in allen Lofe-VerkausS- stellen au Haben. Haiiptae- roinnc: 2 Einspänner.'bserde, Podien. 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Sevtember 1012, vormittags I Ubr antangend, soll daS GrumrnetgraS von den dem I (irtenittft Vicb aehörigen etwa ^Noraen Wtesen in den Lmrtrfimacti Lick, Cbcr- u. ,'üeder Besstngen an Ort und kttile östentltck und mcntDictcno öcnivigtri lutiuv». 1' 3”&!?'Vcr«tdncniimtnöer Gemarkung Dber-Besstngen kainnt um 11 Ubr un ^autenkor bei Abteilung Nr. 1. Lick, den 28. August 1.M2. ____________Bucktensckuh-____________________ I Globus I Putz-Extrakt ^/ndet K K 1y'W» pkflML I Oft W 1 M Drei Für die anlässlich ihrer «llbernen Hocheeit erwiesenen Aufmerksamkeiten danken herzlieb Johann Becht u. Frau Giessen, am 31. August 1912. [07271 Süd-Anlage. 4531 Süd Nnlage 23, 4135) 47:« West-Anlagc 6. 4 Zimmer au vermieten. 14239 Schützenstrabe 44. 15790 Sch. 4-Zimmcrwohn., ISt., A. o. Kaiser 2lUcc 33. |"n:w Leltttöivcg (Neubau) per 1. Oktober 4'3iuttucrln. m. Bad au vcrm. Architekt Nicolaus, Süd-Anlage. «us Seltersweg Mulm) per 1. Oktober 9-3immcrh>. m. Bad u. ^cntralhctAimn au öcrm. 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