Drittes Blatt Br. 284 162. Jahrgang Lrjcheinl täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „siebener Zamiliendlätter" werden dein .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Krdsblatt für den Kreis wichen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Zeit- fragen" erscheinen monatlich zwennal. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesfen Montag, 2. Dezember 1912 RotatiolrSdruck und Verlag der Brühl'ichen UniversitätS - Blich» und Steindruckerei. R, Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition »itb Verlag: e=a®51. Redalkion:^G^I12. Tel.-2ldruAnzcigerGießeiu Mb. Deutscher Reichstag. 74. Sitzung, Sonnabend, 30. November. Am Bundeöratstische: Tr. Delbrück, Dr. Frhr. v. Bertling, Cisco. Präsident Tr. Kaempf eröffnet die Sitzung um 11 Uhr 15 Min. ES findet zunächst die namentliche Abstimmung über den sozialdemokratischen Antrag zu der Teuerungs-Interpellation stall, der besagt, daß die Behandlung der Angelegenheit durch den Reichskanzler nicht der Anschauung des Reichstags entspricht. Dir Abstimmung ergibt 140 Stimmen mit Ja (Sozialdemokraten, Volkspartci und die Polen) und 174 Stimmen mit Nein, bei 9 Stimmenthaltungen. Der Antrag ist somit abge- lehn t. Es folgt die Beratung des Gesetzes über Den Zufammenflotz von Schiffen, sowie über die Bergung und Hilfeleistung in Seenot. Staatssekretär des Neichsjustizamts Dr. Lisco begründet den Entwurf. Der Abschluß der internationalen lieber- einkommen über den Zusammenstoß von Schiffen und über die Hilfsleistung und Bergung in Seenot, denen der Reichstag 1911 zugestimmt babe, mache eö erforderlich, die Vorschriften der inneren deutschen Gesetzgebung mit den Bestimmungen, die auf Grund der Staatsverträge künftig für den internationalen Rechtsverkehr zur Anwendu -g fonnten werden, in Einklang zu bringen. Es wäre ein unbefriedigendes Ergeb is, wenn der deutsche Richter, je nachdem im einzelnen Falle nur Deutsche ober auch Angehörige eines anderen Ve? trags'taateö beteiligt sind, verschiedene Rechts- grundsätze anzuivenden hätte. Abg. 1). Boehlcndorss (Kons.): Der Entwurf ist lediglich formaler Natur, große Meinung?« Verschiedenheiten bestehen über ihn nicht. Eine Kommissions- beratung wird nicht nötig sein. Abg. Dr. (sentier (NM.): Es wäre sehr wünschenswert, ioenn internationale Abkommen dieser Art häufiger zustande kämen, uns daß sie mehr gewürdigt werden. Tie Tiplomotie und namentlich die deutsche würde ihre Wertschätzung in der Oeffentlichkeit erheblich verstärken, wenn sie die Initiative zu solchen Vereinbarungen weiter ergreift. Bisher haben sic sich auf die See. das weite Meer beschränkt, sie sollten ober auch auf den Landverkehr ausgedehnt werden. So ist auch be- bäuerlich, baß ber Reichstag beut internationalen Ucbercinfommcn ganz fang» und klanglos zugestimmt hat. Tiefer Entwurf ist nicht so bebeutfam, daß er noch in der Kommission beraten werden müßte, Abg. Dr. Hcrzseld (Soz.): Das Uebereinkommen ist ein neues Glied in ber Kette internationaler Vereinbarungen, bic wir burchaus begrüßen. Abg. Dr. Heckfcher (Vp.): Meine "politischen Freunde haben den Abschluß des internationalen Abkommens, daö diesem Gesetzentwurf zugrunde liegt, stillschweigend zugestimmt, aber das Stillschweigen war ein begeistertes. (Heiterkeit.) Wir halten das lieber» einkommen für einen Kultursortschritt und sind damit einverstanden, heute schon in die zweite Lesung einzutreten. Der Gcsetzenturf wird in erster und zweiter Lesung u n ° verändert a n g'e n o nt in e n. ES folgt die erste Lesung des Gesetzentwurfs über M-erfaugslafcheii. - Der Entwurf bestimmt, daß Kindersaugflaschen mit Rohr bber Schlauch, sowie Teile zu solchen Flaschen weder gewerbsmäßig hergestellt, noch zum Verkauf vorrätig gehalten, verkauft oder sonst in den Verkehr gebracht oder aus dem Ausland ein« geführt werden dürfen. Abg. Rühle (Soz.): Das Gesetz wäre schon lauge nötig gewesen, ba es wenigstens Etwas zur Bekämpfung ber Säuglingssterblichkeit beiträgt. Tie Säuglingssterblichkeit in Deutschland ist eine Kultursch a n d e. (Stürmische Oho-Rufe.) Präsident Dr. Kacmps ruft den Redner zur Ordnung. (Lebhafter Beifall.) Abg. Rühle (Soz.): Die Begründung deo Entwurfes ist ungenügend. Wir ber« nuffen darin jedes Gefühl für das niederdrückende und blamable Anwachsen der Säuglingssterblichkeit. Die Begründung verheimlicht, daß Deutschland beinahe alle Staaten ber Welt in der Säuglingssterblichkeit übertrifft. Deutschland in der Welt voran, heißt es immer. Aber leider ist das nur ber Fall, wenn es sich um Unkultur handelt. Präsident Dr. Kaempf: Ich rufe Sie zum zweiten Mal zur Ordnung. (Beifall.) Abg. Rühle: Hekatomben von Säuglingen fallen alljährlich in Deutschland ben Verhältnissen zum Opfer. Natürlich ist das Proletariat dabei am meisten betroffen. Demi die Säuglingssterblichkeit hängt aufs engite zusammen mit dem Wohnungselend, ja sie ist ba= burdj' viel mehr bedingt al-Z durch die schlechte Ernährung. Die Mehrheit des Hauses muß angeklagt werden, daß sie für die Etill- Mhigkeit bisher nicht die beste Möglichkeit gegeben hat. Die Kindersterblichkeit in den ersten Jahren ist erschreckend hoch. Tie gesellschaftlichen Verhältnisse, bic Not, die Armut, das Elend, ver- schulden jährlich den Tod von 300 000 Kindern; diese Zustände sind eine Folge des herrschenden Zollsystems. Bisher hat man nichts dagegen getan. Erst jetzt, wo sich der Geburienrückganx zeigt, wo das Entvolkertingsproblem auftaucht, regt mon sich. Bei ber Reichsversicherung hat man versäumt, die er- forderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Jetzt kreißen die Berge, und als Neues wird ein Saugflaschengesetz geboren. Wichtiger ol6 ein Saugflaschengesetz wäre die Sorge für den Inhalt der Saugflascheii und für die Belehrung der Mütter über die zweck- mäßigste Säuglingspflege gewesen. In Frankreich erteilt man hierüber Unterricht in der Schule, bei uns zieht man Religions- unterridjt bor. (Vizepräsident Tr. Paasche bittet den Redner, sich nicht so weit vom Thema zu entfernen.) Die praktischen Ergeb- iiisse des Saugslaschengesetzes in Frankreich sind ziemlich gleich null. Durch das Gesetz wird nun die Industrie und eine große Anzahl Arbeiter geschädigt. DaS Gesetz geht weit über die Kom- kelenz unserer Regierung hinaus; sie darf auf keinen r?all der Snbujtric die Exportmöglichkeit rauben. Ministerialdirektor Dr. b. Joncqui^res: Wir beklagen alle die hohe Säuglingssterblichkeit, wir wissen ober alle auch, daß wir sie nicht allein durch gesetzgeberische Akte bekämpfen können. Dazu gehören auch Maßnahmen bcr_ praktischen Verwaltung und ber christlichen ßic bestätig» leit (Beifall rechts und in ber Mitte. Lachen b. b. Soz.) Sie Säuglingssterblichkeit ist bei uns erheblich zurückgegangen. 1901 betrug sie 20,7 Pcoz., 1910 nur noch 16,2 Proz. (Zuruf II i rn bei den Soz.: Rur? lam-st i gegenüber 20 Pr-n. ist 10 Vr-n schon ein merklicher Fortschritt. Hoffentlich lucrDeii wir noaj weiter kommen. Im übrigen möchte ich gegenüber den Eingriffen des Vorredners doch daran erinnern, daß wir uns heute lediglich mit einer einzigen Maßnahme zu beschäftigen haben. ES fragt sich nur. ob diese Maßnahme auch geeignet ist, zur Verringerung ber Säuglingssterblichkeit beizutragen. Dafür glauben wir in der Begrünbung den Nachweis erbracht zu haben. Diesen Nachweis zu erbringen, hielten wir un5 allerdings für verpflichtet, weil wir uns bewußt sind, daß mir durch dieses Gesetz in gewißem Umfange in dir Industrie eingreifen müssen. Wir wollen bas nicht ouS bureaukratischcr Regiersucht tun, sondern weil ein ernstes-sozialeö Problem im Hintergründe steht. Wir haben unS deshalb in ber Begrünbung barauf beschränkt, lebiglich den Beweis zu erbringen, daß der Gesetzentwurf geeignet ist, zur Bekämpfung bet Säuglingssterblichkeit beizutragen. Frankreich ist uns hier borangegangen; man hat in Frankreich auch nicht geglaubt, damit die Säuglingssterblichkeit auS der Welt zu schaffen. Ein Gesetz haben wir deshalb eingebrackt, weil die Regelung lediglich durch Polizeivcrordnungen rechtliche Bedenken gegen sich hatte. Abg. Sittart (Zentr): Eine solche Maßnahme, die der von unS allen beklagten Kindersterblichkeit entgegentritt, muß schleunigst erledigt werden. Man darf nicht warten, bis einmal der Zukunftsstaat da ist. Ich möchte schon heute die Regierung bitten, uns in der Kommission eine Statistik vorzulegen darüber, inwieweit in sozialdemokratisch geleiteten Gemeinden etwa die Kindersterblichkeit geringer geworden ist. Tas Millionenheer der Sozialdemokratie hat nichts geleistet, um die Säuglingssterblichkeit zu verringern. (Ohot b. d. Soz.) Sehen Eie sich einmal an, was die christliche Charitas auf diesem Gebiete getan hat! Abg. Schulenburg (Natl.): Den Sozialdemokraten ist jede Saugflasche recht, um sich mit Haß gegen die heutige Gesellschaftsordnung vollzusaugen. (Heiterkeit.) Wie man die Religion mit dieser Angelegenheit verknüpfen kann, ist uns unverständlich. Selbstverständlich gehört die Religion in die Schule. Da das Gesetz Nachteile für die Industrie mit sich bringt, werden wir es in der Kommission erst prüfen müssen. Abg. Dr. Müller-Meiningen (Vp.): Wir stehen der Gesamitenoenz ber Vorlage sympathisch gegenüber. Daß b:e Kindersterblichkeit in den bäuerischen Gemeinden nm größten ist, beweist, baß es an Aufklärung fehlt. Wir unterstützen daher die Anregung zur Errichtung einer Neichsanstalt für Erforschung ber Säuglingssterblichkeit. Einzelheiten behalten wir uns für bic Kouimissionöberatung hör. Abg. Dr. Burkhardt (Wrrtsch. Vgg.) erklär! gleichfalls seine Zustimmung, wenn auch noch einige Verbesserungen nötig wären. Der Gesetzentwurf geht an eine Kommission von 14 M i t g 11 e b e r n. Es folgt bic erste Beratung beS Entwurfs eines postscheffgesetzes. 450 772 808 36 39 369 417 27 514 23 69 747 811 32 917 24082 137 306 11 ' 1500] 191 302 412 47 633 99 716 045 196082 197012 609 810 434 640 7809V 141 62 [1000] 79049 897 975 [600] 187 216 134085 107 290 424 655 716 49 407 31 85 673 80 772 935 62 380 686 667 777 913 [600] 110197 249 63 611 921 111139 97 [600] 322 69 36 96 647 61 991 [600] 112016 67 303 16 531 606 630 736 46 91 203 628 66 717 868 373 96 447 601 627 195658 [1000] 647 84 752 64 67 98 102 14 285 438 78 508 78 713 [1000] 98 19 136 201 24 26 78 89 317 76 404 25 60 97 [500] 945 198067 160 233 47 79 801 199211 68 454 93 878 (500) 50 333 436 633 741 864 (500) 122 25 56 251 328 [3000] 689 665 382 36 (600) 366 (500] 495 603 826 38 89 77 98 436 624 97 762 840 230 65 698 735 119129 " 57 169 221 27 41 326 480 539 837 919 1063 104 22 [600] 37 66 326 428 9 0 606 91 610 63 786 (600) 90 809 2064 82 170 208 86 359 406 95 608 24 760 65 91 879 92 968 3126 308 464 923 37 92 4009 121 130145 92 [3000] 254 341 68 789 843 939 68 59 67 131228 20 132004 165 406 94 674 620 135101 [3000] 31 204 65 1 36104 209 [3000] 66 72 87 137089 197 60 477 664 777 174107 [600] 370 1500) 317 422 66 52 74 413 28 878 42 329 420 50 627 34 44 723 965 188135 41 [500] 189097 185 254 190013 110 94 533 733 837 923 167074 168009 10 966 1 89006 170064 5,6 C. 0,7 * C. [500] 913 68 906 64 702 13000] 80002 Grenzen ihrer eigentlichen keine Erwerbsinstitutc wie Institute: sie werden nicht eher ist das Gegenteil der Mit einem Schlußwort hing ihr Ende erreicht. 396 696 696 760 85 804 928 79 70255 63 98 325 62 452 62. 648 49 859 71031 72 83 127 93 306 47 740 807 72040 71 212 |500] 302 18 427 [3000] 66 631 673 731 Niedrigste „ „ Niederschlag: 1,0 nm. 498 697 607 29 66 89 702 12 47019 192 267 493 13000] 894 907 33 40 48612 [1000] 09 (1000) 84 116 20 438 55 794 847 64 50129 200 301 634 078 51018 [1000] 245 682 602 23 72 867 78 936 52022 124 309 66 77 617 62 83 623 (3000] 780 862 64 69 902 98 118 36 [500] 282 350 449 74 665 621 66 69 224 359 451 730 988 789 819 29059 86 [3000] 19 832 1600) 996 30150 493 647 91 90 13000) 685 [600] 779 96 872 939 72 [600] 156011 107 373 [3000) 491 561 79 637 [16000] 701 7 914 187173 278 376 682 652 767 225 314 [1000] 418 693 709 802 324 62 438 681 55 62 [500] 207 47 343 [500] 84 952 1 9 1 061 105 8 205 341 Auch -er hartnäckigste Küsten hält den erprobten Wybert-Tabletlen nicht stand, so steht in einem der zahlreichen Zeugnisse über dieses ausgezeichnete Mittel zu lesen. Wer irgend zu Erkältung neigt, viel zu sprechen hat, seinen Kats schonen muß, läßt sie nie ausgehen und nimmt sie regelmäßig, wobei er immer von neuem ihre erfrischende und wohltuendi Wirkung verspürt. Die Schachtel kostet in allen Apotheken u. Drogerien 1. Mk Niederlagen in Gießen: Pelikan-Apotheke und Löwen-Drogerie. __________________________________________________________________________sä'*/» 241 363 512 30 [1000] 891 96 919 144038 160 236 462 72 671 75 906 83 145035 76 161 [1000] 463 519 42 639 74 747 918 146011 91 253 [600] 322 452 94 606 58 620 46 [600] 701 74 807 23 951 147283 364 447 [ 500] 730 69 [1000] 148016 110 88 476 656 [600] 74 149016 290 340 632 89 782 963 64 312 467 708 862 65 [3000] 68 83 153176 495 691 712 909 154153 223 [1000] 204 6 650 69 815 155191 243 77 87 402 79 682 [500] 601 728 62 916 156034 45 138 224 [3000] 316 419 69 [500] 47 [500] 887 158076 381 462 641 57 [500] 808 159061 (1000) 110 228 317 37 669 71 736 90 875 160109 76 223 98 381 622 78 [500] 817 161096 202 330 57 460 71 545 [1000] 692 96 60 699 746 88 822 963 81066 181 304 16 470 673 86 I1000] 842 66 943 76 82066 126 67 386 433 89 [1000] 510 646 702 905 83318 65 86 451 643 66 98 668 793 84122 289 94 355 686 723 26 809 87 99 988 85051 343 55 56 651 725 81 95 98 [500] 879 913 8 6083 ( 3000) 175 201 538 687 793 8 7 331 60 697 673 700 33 8 8327 44 93 766 85 859 963 89016 185 [1000] 301 [3000] 77 614 61 776 817 66 76 904 93 90019 220 70 342 470 627 85 91034 66 76 166 539 1500) 631 42 43 715 73 801 939 69 92043 133 271 477 694 624 32 703 11 ! 1000] 79 87 93294 671 81 813 36 920 94000 36 75 285 311 429 632 682 94 748 61 338 95259 307 110001 492 556 603 [500] 883 9 8033 39 104 11000) 306 7 49 11000) 656 735 90 834 947 ,6 9 7367 400 17 33 (1000 ] 40 664 87 614 803 [500] 98051 65 76 324 619 710 99005 172 220 391 [500] 618 607 88 100065 110 257 90 313 410 36 56 604 964 80 92 101006 195 245 322 402 553 735 870 928 102022 360 13000 ) 602 56 636 94 705 1 03109 38 217 411 44 76 98 [3000] 670 633 39 [500] 57 757 843 64 946 .104015 21 27 45 675 697 772 105046 89 190 338 230 68 375 402 66 689 (3000) 609 [600] 28 46 841 981 53030 79 168 339 41 409 31 614 74 90 928 35 5 4031 307 35 409 644 714 39 [5001 920 62 5 5 091 142 211 23 337 78 423 27 96 609 746 882 56080 [500] 130 299 321 425 41 608 726 874 935 57046 220 372 423 693 734 Auf Jede goxogene Nummer elnd iwel gleich hohe Gewinne gefallen, end «war Je einer aof die Loee gleicher Kammer in den beiden Abteilungen I und II Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern neSgelügt. [600] 687 649 769 823 8 0 976 119060 209 62 91 605 13000] 31 60 632 849 93 120033 82 85 101 (1000] 10 70 333 91 487 612 952 67 1 2 1 033 38 182 ( 500) 286 387 78 722 (600) 122 026 169 471 580 636 69 929 1 23000 8 105 975 1 69133 (1000 ) 85 98 330 41 [500] 48 [1000] 545 82 622 98 13000) 880 89 170141 235 [500] 42 57 374 671 750 82 808 47 10 14 171077 249 287 497 681 801 38 83 019 Oll 58 63 86 [1000) 95 76238 47 401 73 694 77030 110 213 81 403 34 75 92 [3000] 633 [500] 99 708 806 983 [500] 78009 12 101 409 42 679 850 13000) 90 79122 502 17 774 839 64 67 987 80070 130 11000] 93 20h 32 70 384 [1000] 436 639 52 877 [600] 192047 83 167 232 84 [500] 713 (1000) 909 193004 116 [1000] 27 292 412 640 45 792 954 194015 70 149 97 741 [500] 157066 140 362 72 406 44 027 739 (500) 158110 35 398 406 80 692 159105 244 62 769 91 (1000) 829 160009 202 3 14 17 49 653 610 [600] 77 305 60 77 87 487 [3000] 697 744 74 162109 32 40 369 86 428 37 [1000] 630 801 33 60 1 6 3078 148 323 26 424 37 86 626 06 508 52 92 703 66 822 34 962 106008 74 155 96 226 66 340 441 586 607 13 23 27 856 926 90 107024 202 30 321 429 [600] 50 81 [600] 681 [1000] 974 108060 78 112 216 26 326 628 63 68 798 (1000) 845 109015 90 118 94 229 37 351 415 [500] 24 28 63 686 660 88 809 22 43 72 110012 07 101 366 486 668 621 111267 376 440 624 61 800 18 64 [500] 80 913 112217 28 66 351 61 99 405 693 603 65 813 113229 337 430 565 94 671 742 94 852 86 906 114027 128 89 [1000] 313 18 417 80 612 64 70 86 91 715 852 968 115202 18 362 488 608 27 656 950 116027 148 426 745 47 117058 104 43 471 528 83 59 920 118035 125 28 324 (1000] 788 62 326 65 687 700 21 88 964 120047 154 89 317 [600] 19 [1000] [1000] 74 763 861 913 16 45 121189 494 542 [500] 644 [1000] 149067 122 309 36 53 61 700 944 150011 130 66 205 348 402 605 60 884 [500] 68 151319 91 430 35 556 644 983 152142 91 361 463 606 12 56 [500] 770 860 153047 185 232 634 635 85 723 154150 235 301 20 [600] 451 94 654 11000] 79 91 809 155052 118 35 47 96 269 617 604 13 780 830 935 88 38048 80 254 489 895 914 39062 132 40 57 222 46 483 659 680 76 882 86 89 939 86 Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern boigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 72 371 [600] 460 511 37 667 728 48 914 38 40 79 1271 452 638 86 822 11000] 70 (3000) 85 2120 [600] 432 74 645 853 901 29 3056 124 203 330 45 63 603 705 823 4007 106 216 336 78 466 623 73 642 745 5081 .198 428 66 672 770 [1000] 888 917 6076 251 302 42 583 603 6 43 861 942 7262 67 312 67 688 632 67 718 38 46 8307 26 69 87 451 636 (600) 662 724 93 [3000] 983 9370 [3000] 400 38 640 639 89 837 57 920 10063 363 413 25 693 626 (500) 768 801 55 11013 39 257 330 81 449 66 80 651 909 24 62 12016 227 42 19. Ziehung 5. KL 1. Preuss.-Süddeutsche (227. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 30. November 1912 rachmittage. 47 672 1600] 613 790 842 1600] 98 962 76 116071 207 91 349 652 62 63 [1000] 653 713 117008 214 15 41 332 662 11000] 617 799 997 118149 200 311 8C 280061 81 262 71 376 537 612 83 753 93 809 11 20 1014 85 138 200 49 [500] 320 61 417 660 73 [1000] 629 (600) 727 62 842 [500] 202026 '1000] 574 76 604 723 (600) 62 [500] 856 73 203057 115 52 78 233 80 369 680 659 739 804 10 204027 40 68 11a 227 649 701 33 48 (500) 90 91 2O50j4 (600) 59 126 79 259 70 83 489 526 657 710 48 76 206024 69 72 84 312 15 76 82 459 531 620 [3000] 26 34 66 751 829 13000) 70 97 921 84 207187 269 80 522 651 814 Im Gewinnrade verblieben *1 Filmten iu 3.0000 M, 2 Gewinne tu 60000. 2 au 16000. 6 zu 5000 100 zu 3000. ) 306 xu 600 (500) 300 37 78 789 179228 377 579 674 837 180658 8 4 03 698 181416 791 859 182193 95 217 42 44 56 362 463 6^8 32 72 [3000] 772 85 183061 307 17 22 409 526 69 694 735 95 881 976 98 184013 123 216 63 445 534 702 895 185129 260 60 308 63 345 64 560 644 822 959 12213 [600) 74 366 68 83 [600] 622 76 13268 70 82 88 487 [600] 89 668 14019 43 104 707 85 960 67 15023 78 127 70 72 665 616 23 34 812 20 59 905 8 10073 109 18 268 78 90 327 [500] 471 [1000] 531 36 13000] 641 810 932 17007 63 218 25 29 63 70 644 621 841 18149 316 64 629 67 769 826 45 19018 28 [3000] 155 L70 317 615 27 883 20095 199 217 314 19 84 611 733 95 252 981 21448 (1000) 603 611 744 83 809 22 91 928 [3000] 57 22629 37 140 242 79 303 39 537 98 [3000 ] 621 857 2 3410 [3000] 630 83 881 97 24155 316 20 443 67 605 33 704 923 61 92 25016 24 217 343 422 48 79 90 633 612 784 20003 6 29 176 400 25 95 723 810 24 951 78 84 27060 500 42 88 819 60 70 28342 78 619 023 88 701 995 29124 253 474 76 649 681 782 (3000) 98 809 30009 366 403 70 613 [1000] 83 652 [1000] 867 907 73 31055 (500] 84 187 411 28 660 62 81 640 93 * Geschäftsgeheimnis. Richter (zum Geldschrankein- brecher-: „Warum wollen Sie dasOefsnen der Kasse nicht schil- 362 438 (600) 676 616 [500] 81 880 947 125031 250 69 83 395 408 18 76 689 [600] 619 24 37 701 802 126127 87 492 563 624 74 764 817 47 64 934 127164 353 512 [500J 84 (1000) 97 [3000] 931 (1000) 128070 302 1600] 406 67 566 79 94 606 823 83 928 (1000) 56 129056 184 478 94 (600) 608 34.59 93 130662 131007 48 83 162 203 11 30 86 [3000] 626 846 132059 102 220 69 68 77 99 335 466 524 916 20 69 133068 212 96 302 791 840 73 1600] 907 39 134064 112 22 246 388 497 646 [600) 93 779 135200 6 328 459 67 74 653 867 80 900 (6000) 130037 99 164 463 66 [1000] 632 41 615 23 65 744 (1000) 874 76 [500] 912 61 137033 47 [3000] 51 62 73 (500] 82 (600] 110 29 462 633 613 92 751 815 26 962 66 1 38 163 [600] 247 309 644 641 48 82 736 130259 393 404 7 12 512 43 730 61 [1000] 14O004 [600] 14 20 25 199 [600] 300 66 71 75 664 82 721 933 36 141166 202 307 431 96 763 142160 65 73 316 43 403 11 44 73 83 523 919 89 143099 1C8 242 443 565 [1000] 87 664 799 914 28 99 144104 260 61 89 434 82 677 647 942 69 (1000) 145086 [1000) 148 264 477 614 54 140031 175 246 51 347 702 848 63 65 147140 465 657 848 148133 647 89 184032 136 245 348 425 [1000] 99 671 812 908 (3000) 20 185030 [500] 170 (500) 91 94 661 [600) 733 845 160168 73 (3000) 316 493 677 786 99 »2089 189 (1000) 22. 344 59 483 99 626 [ 600] 64 816 9 3073 112 206 318 891 94 228 371 [500]__ 1500 ) 626 700 13 ( 3000) 9 5314 684 JOOO] 711 919 1500) 24 60 9005' 65 219 22 354 405 9 74 86 89 85 32202 20 378 495 871 74 33266 327 402 628 834 34050 62 428 679 698 766 854 98 969 35386 [1000] 798 813 957 30092 170 [600] 283 86 654 78 624 [600] 74 835 95 999 37000 220 Zwecke bleiben. Tic Sparkassen sind die Banken, sondern gemeinnükigc in das Gebiet der Banken cinbrcchcn, Fall. des Borsitzenden hatte die Versamm- 69 1 26171 425 621 44 660 707 926 ( 600] 127021 234 66 73 352 75 [600] 448 634 692 771 874 75 120030 [600] 201 629 46 [600] 97 958 1 2 9025 625 [3000] 640 765 902 21 777 845 69 969 98 113084 132 304 470 814 [600] 11000] 114636 [3000] 786 88 800 [1000] 16 57 (3000] 80 903 12 115050 87 92 120 200 69 301 411 58009 28 43 [1000] 93 98 245 51 348 95 661 699 784 995 5 0060 207 346 85 437 626 83 713 931 60041 (1000) 123 96 [3000] 397 494 513 60 637 730 854 66 62 951 81067 91 176 89 248 [500] 711 803 936 62128 311 90 686 747 (1000) 862 98 63190 300 1600) 11 461 563 766 817 963 64215 27 32 318 562 614 777 [500] 09 838 77 946 93 65364 411 581 99 683 856 913 96 (3000) 66109 210 305 12 [600] 93 438 44 1500] 512 62 621 713 993 67007 109 84 225 29 305 606 15 [500] 63 73 629 970 71 68067 88 [1000] 137 84 218 49 (1000) 489 840 935 43 93 64 362 526 668 821 [3000] 13086 122 67 80 265 346 409 868 907 17 63 76 14060 [500] 249 605 69 717 940 15031 164 202 99 428 614 762 894 16051 69 437 [1000] 602 94 807 17263 331 637 76 727 936 10125 367 616 86 609 876 10195 348 459 73 [1000] 75 73 606 8 39 711 64 (1000| 882 938 92 20024 48 123 [500] 280 14 68 [1000] 227 41 [1000] 408 32 689 712 909 39 82 [500] 30205 679 601 63 77 87 92 40027 31 [3000] 43 73 [600] 204 37 681 83 881 41225 486 514 705 47 868 202 20 62 [3000] 64 474 600 25 57 676 703 22 802 961 43097 144 95 98 222 318 82 662 84 668 917 40 75 44093 218 20 60 [1000] 70 [500] 97 357 414 48 66 73 747 45105 89 465 547 (600) 75 990 40030 301 79 666 792 65167 243 [3000] 61 338 468 93 676 840 929 33 78 66172 207 655 762 62 999 67019 661 634 94 903 17 31 36 60028 61 [3000] 107 63 60 346 62 664 84 844 908 10 69130 (1000) 712 [500] 44 (500) 7O090 176 477 698 791 808 17 71080 109 17 67 247 65 341 491 579 708 77 894 908 64 72020 32 263 458 63 78 95 [10001 638 65 73 741 91 70073 166 97 465 627 642 1500] 749 930 83 [1000) 74018 [600] 204 8 370 595 738 817 33 75172 266 378 656 821 96 ___ - -----] 631 64 716 71 840 73 81 130044 137 38 49 61 808 25 550 762 948 [600’ 130216 327 [600] 430 93 693 813 67 83 952 [1000] 140024 105 17 349 493 634 699 901 29 14110« 272 366 (3000] 406 71 638 919 67 1 42069 159 208 456 (600) 649 [ 6001 635 48 838 60 88 1 43031 146 . _. _ —- .... . ,------ »» 71 73 -67 89 967 54101 78 96 529 719 896 956 55170 369 76 [600] 96 480 748 83 808 11000) 35 50222 66 61 329 Eutol-Bonbons wirken ganz vorzüglich gegen Husten und Heiserkeit Man achte nur auf das Wort ..Entöl“ und weise Nachahmungen mit ähnlich klingendem Namen Bürgermeister Tr. Eberle (Nossen) sprach hierauf über „T ie Förderung der Giroverbände". Ter Redner gab der Ansicht Ausdruck, das; die Ueberivcisung sich in dem Maße entwickeln werde, in welchem man an den maßgebenden Stellen an der iytagc objektives Interesse lxibc. Ter gegenwärtige Zustand ist im großen und gany.m vom theoretischen Standpunkte aus nicht unbefriedigend aber weniger erfreulich von der praktischen Seite aus. Man must immer^wieder die Notwendigkeit des Vorgehens der Sparkassen in Sachen der Giroverbände betonen. Tie deutschen Sparkassen können die Ver- pflickckung nickt ableugnen, daraus zu seljen, ob nicht eine richtige Ausnutzung des Sparkaslengedankens dazu führen kann, einer richtigen Verteilung der Geldvcrhältnisse den richtigen Weg zu bahnen. Tie Stellungnahme der deutschen Bankwelt gegen die Sparkassen-Giroverbände ist unbegreiflich. Auch bei der Aufnahme des Giroverkehrs werden die Sparkassen innerhalb der §. v. Gwinncr und das P c t r o l c u m m o n o p o l. I> weiten Kreisen hat man bis jetzt den Direktor der Tcutichcn Bank .*Öcrrn v. Gwinncr, als den Vater des Pctrolcummonovols bc zeichnet. Dagegen hat dieser nun in der Versammlung vor Petroleumintereiscntcn, die von den Aeliesten der Berliner Kauf " ' ' ' \ ,. Einspruch erhoben. Er be tonte, er sei mit dem Projekte erst bcfastt worden, als diescc im Reichsschatzamt vorlag Der eigentliche llrhebcr des Monopol- Plans sei der frühere Reichsschaysekretär W e r m u t h. (500) 102079 107 18 (600] 92 395 403 512 [500] 709 25 68 930 47 76 1 03020 ( 500) 311 35 43 639 (6001 . - - - - . — ... 665 06 723 92 824 32 66 31046 263 682 862 943 [1000] 49 32179 275 318 75 602 666 738 39 809 906 70 1 24163 311 412 41 1600] 662 825 95 942 97 1 25185 221 323 463 83 --- 154 70 769 952 [1000] 89 171037 51 [3000] 162 (500) 257 79' 891 970 82 172211 27 308 600 51 74 [600] 92 734 95 0076 454 630 [1000] [600] 10127 216 431 78 662 11065 86 206 10 38 [500] 84 476 527 86 677 (1000) 701 63 813 974 30021 1600] 54 117 243 306 94 761 975 34217 37 73 97 461 539 60 707 68 72 838 88 35066 69 154 65 (600) 231 419 21 547 663 766 946 30097 112 242 64 99 360 416 63 (1000) 633 602 [600] 31 76 37207 375 80 671 602 816 [3000] 934 86 30025 182 94 208 150117 311 65 488 619 20 30 847 728 [500] 35 854 151330 407 47 63 651 74 84 837 152091 --- 714 954 89 22194 231 660 20 199 671 622 762 93 96 658 (1000] 25006 16 46 VI 2 0045 [1000] 65 178 223 < . -- ---------815 20 37 [500] 965 7 0 026 36 222 [600) 38 93 (1000) 389 (1000 ) 663 626 ( 500) 95 723 7 4097 115 50 [3000] 224 356 606 30 70 707 866 900 69 7 5001 22 ( 500) 61 54 73 310 83 425 69 619 30 (30001 98 640 69 839 60 97 949 70038 162 221 *"* " 107012 21 (500) 159 217 38 (500) 325 550 95 784 97 100067 266 332 42 558 79 601 34 39 42 728 00093 143 48 608 [600] 38 94 621 828 71 967 [600] 00055 66 166 11000] 88 294 619 64 821 100078 190 256 340 467 613 775 811 67 1 0 1 009 873 64 952 58304 66 440 57 537 733 919 (600) 97 50110 [600] 36 232 372 73 [1000] 628 787 00120 94 313 600 88 834 [1000] 92 954 26 74 [600] 204 (600) 332 410 578 603 814 40012 143 245 307 433 90 (500) 698 738 4 1 000 50 55 217 380 418 550 62 59 745 984 42174 (1000) 377 466 [500] 657 [1000] 883 40047 (600) 289 93 347 92 440 66 675 681 798 [1000] 887 44046 47 [600] 62 139 850 68 45049 120 236 346 51 708 866 40021 60 68 255 421 58 618 92 729 827 86 [1000] 919 4 7 231 36 98 416 43 688 784 869 40027 72 217 97 397 492 635 631 796 40229 32 311 (1000) 647 49 683 738 43 62 50034 367 629 30 699 794 51467 608 28 664 549 [1000] 694 760 66 79 823 47 927 76 79 100116 [600] 44 45 ' dern? Sic müssen ja sehr raffiniert vorgegangen sein?!" — Gcldschrankcinbre „Herr Richter, im Zuhörerraum sitzen zwa meiner Konkurrenten!" 444 68 99 641 73 ( 600) 85 697 964 82 0 4314 98 97 85109 624 656 995 98 80012 (600) 170 42 311 637 606 16 932 07119 293 S."o8 des^e 1 11 btt k 6 ftn fcbeg1 auf 64 811 100040 178 380 453 616 90 (1000) 96 606 lf ■" 100176 99 434 601 91 816 ___ - ------ —---—. — — 864 120026 95 164 388 507 43 607 13 764 807 72 124164 5 der to!bem er No.. cÄir I Tez. 1. . heil kommen werden, als die Sparkassen. Andere nehmen ihr Geld von der Sparkasse nach Hause. Tas sind die ganz besonders Besichtigen, die v aber nicht bedenken, wie leicht das Geld gestohlen werden, oder sonst verloren gehen kann. Es liegt ein gewisser Grad von Dummheit in dem Gebühren, wie es ein großer Teil der deutschen Sparer gezeigt hat. Lebhafter Beifall.) Hierauf sprach Tr. Rademacker (Köln) über das Thema Arbeitslosenversicherung und Sparkassen. Allgemein müsse man sagen, dast sich die Allgemeinheit der Fürsorge für die Arbeitslosen nicht entziehen könne. Wenn die kapitalistische Wirtschaftsordnung die zweckmäßige sei, so müsse sic auch die Mittel auibringen können, um dem Arbeitslosen zu Helsen. Damit soll aber nicht gesagt sein, dast den Arbeitslosen öffentliche Mittel zu gewähren seien, um über die Tage der Not hinwcg- zukommen, der Arbeitslose soll nur soweit finanziell gestärkt werden, dast er sich selbst wieder Arbeit verschaffen kann. Ter Vortragende gibt dann einen Ucberblick über die Arbeitslosenunterstützung der Gewerkschaften und erwähnt u. a., dast die Gesamtausgaben der freien, der christlichen und der Hirsch-Dunkerschen Gewerkschaften im Jahre 1911 an 7 774 000 Mark betragen haben. Tas gemeinschaftliche Sparen der organisierten Arbeiterschaft bedarf der weiteren Entwickelung und Ergänzung. Auch der Nichtorganisierte Arbeiter kann den Folgen der Arbeitslosigkeit aus eigenen Mitteln entgegenarbciten. Tie Gefahr der Arbeitslosigkeit für Arbeiter der gleichen Berufskategorie ist nicht dieselbe. Tic latholischen Arbeiter in Köln haben die Arbeitslosen-Bersicherung abgelehnt, weil sic ein Bedürfnis dafür nicht anerkennen. Gegen die fakultative Arbeitslosenversicherung wird der Vorwurf erhoben, dast sie keine Werbekrast erwjFscn habe. Es würde zu weit gehen, lüenn man aus den bisherigen geringen Erfolgen diesen Ähluß ziehen wollte. Tie verschiedenen Konkurrcnzkasjen sind eben älter und haben weitere Verbreitung. Ein Teil pes geringen Erfolges ist aber auch auf Fehler in der Lrganisation zurückzuführen. Man muß solche Kassen nach Art der Bolksversichcrung organisieren. Tie Beamten müssen in die .Häuser gehen, und die Beträge dort abholen. Gegen Zwangsversicherung sprechen gewichtige Gründe. Ter Arbeitgeber wird leichter Arbeiter entlassen können wie sonst. Tic obligatorische Versicherung ist gezwungen, sich im Gegensatz zur fakultativen Versicherung mit einem sehr schweren Risiko zu belasten, daher verdient die fakultative Versicherung den Vorzug vor der obligatorischen. Tas Prinzip der Spareinrichtungen, die Selbsthilfe durch (Bewährung von Zuschüssen zu fördern, liegt auch dem Genter System zugrunde, bet welchem auch die Zuwendung von Spaarbüchern aus staatlichen und kommunalen Mitteln vorgesehen ist. Tas Genter System hat aber auch bedeutende Nachteile, und es gilt einen Weg zu finden, wie sie zu vermeiden sind. Tic Unterstützungen dürften nicht den Charakter öffentlicher Unterstützungen tragen. Ter Redner resümmiert, dast eine fakultative Arbeitslosenversicherung anzustreben sei, die nach Art der Volksversicherung organisiert und über das ganze Reich verbreitet werden müsse Tas Bedürfnis nach einer solchen Versicherung auf gemeinnütziger Grundlage sei in der letzten Zeit von den maßgebenden Stellen widerholt anerkannt worden. Syndikus Zustizrat Göttiug (Hildesheim» bemerkt hierzu, das schwierigste Gebiet der Arbeitslosenversicherung beziehe sich aus den Sparzwang. Die Unannehmlichkeit des bisherigen Systems bestchc darin, daß die Organisation einen Zusckplß bekommen, während die Nichtorganisierten nicht unterstützt werden. Ter Redner fordert, daß der zu gewährende Zuschuß ein niedriger sei! und dast eine zlarrenzzeit eingeführt wird. [500] 87 172021 71 [500] 156 97 312 36 455 518 621 53 822 92 960 [1000] 173178 337 93 419 530 67 778 840 174034 45 297 359 417 76 82 745 98 813 [500] 18 [500] 175208 372 062 739 [500] 944 170017 151 247 64 61 405 84 (3000) 837 907 177172 [500] 335 626 (3000] 47 97 170129 67 92 334 84 403 67 666 774 849 70 901 4 87 170035 76 107 41 60 65 205 464 96 652 62 65 674 86 [500] 667 905 100051 142 422 77 85 569 600 (1000] 79 101238 44 361 96 446 659 798 949 69 102134 234 358 412 39 (500) 742 62 100219 373 594 705 13 977 104076 131 95 260 67 442 637 866 74 105027 77 101 210 662 781 856 72 83 992 100079 124 233 441 603 (3000) 681 765 819 66 83 [600] 917 107080 311 405 (1000) 20 648 734 903 65 100035 40 [1000] 402 737 63 876 (10001 82 [1000] 180167 98 288 00 317 476 505 14 895 931 [5001 1OO007 417 605 616 47 737 60 69 948 101051 329 677 [ 3000] 82 97 704 77 895 965 1921-30 359 614 729 64 906 32 40 45 1 00 298 303 407 729 ( 500) 62 60 899 931 60 194051 119 292 368 454 513 (500J 050 62 772 195102 28 51 342 474 604 829 909 75 190054 152 226 397 407 (1000) 61 86 92 675 95 806 922 62 107231 361 511 25 661 885 973 92 190051 (600) 197 304 10 22 495 (500) 705 18 54 199001 111 48 458 77 80 659 704 99 807 21 [500] 95 906 2OO003 47 58 164 214 42 73 94 386 418 33 54 [1000] 607 638 90 761 [600] 946 [15000] 201024 76 298 3 70 508 18 78 76 1 886 91 € 2 0 2 054 200 89 341 56 81 445 661 814 15 911 64 2 0 0079 272 301 30 59 88 528 730 54 69 881 900 64 2 04123 239 52 674 740 । 969 2 0 5035 156 86 34 1 90 458 569 89 686 803 206154 206 99 [1000] 373 405 72 [30001 521 »28 i .207008 102 75 480 574 713 958 Mgm kein 8 mf bie Bolksvet vermischtes. * Von d e r T r n u k s u ck t i n R u ß l a n d. Uns wird geschrieben: Ter «ainph der in Rußland gegen die Trunksucht ge- üihrt wird, zeitigt nidit einmal bescheidene infolge; die staatlichen Monopolbuden heben ihn vollständig aus. Anfang dieses "Monats wurde in Petersburg ein sogenannter Tag der Mäßigkeit abgehalten, an dein autialkoholmische Vorträge und etrci'jcnfanun- hingen zugunsten der Nüchternheitsbewegung staltsauden. In den Restaurants ziveiter Klasse und den Laivkan burüen auf Verfügung der Regierung keine Svirituosen verkauft werden — trotzdem gab es an dem Abend fa viele Betrunkene, daß die ^Ausnüchterungs- kammern" in den Polizeirevieren überfüllt waren. Dabet sei bemerkt, daß nur solche Betrunkene nach der Polizei überh'ihrt verden, die auf der Straße liegen und den Verkehr hindern; wer ick noch weiter schleppen kann, bleibt unberücksichtigt. 9lad) den amtlichen Feststellungen fallen in Rußland auf jeden Kops 3 Liter Branutweinkousum im Jahre. Tas Bild gestaltet sich aber anders, wenn man die 30 Millionen Tataren und Sektierer abzieht, die in Rußland wohnen und keinen Alkohol trinken, und ebenso die Frauen und Kinder abrechnet, die dem Schuapsteusel nicht veralten sind. Stach einer ungefähren Berechnung stellt sich der Schnapskonsum aus etwa 17 Liter bei der Landbevölkerung und 300 (!) Liter in der Stadt. Taß diese Zahlen der Wahrheit ziemlich nahe kommen und eher zu niedrig als zu hoch gegriffen sind, gebt schon daraus hervor, daß der Turchschnittskonsum der zwei Millionen Petersburgs alljährlich 17 Wedro beträgt (1 W. = 12,3 Liter). Wenn man diese gewaltige SDlengc nur der Hälsie der Petersburger Bevölkerung zuschreibt,' so erhalt man 3-1 Wedro. Temeutsprechend ist die Sterblichkeit infolge alkoholischer Vergiftung in Rußland außerordentlich groß. Es herben dort 55 Menschen aus eine Million am Alkohol, in Deutschland 12 und in Frankreich 11. In Rußland entfallen aut 100 Geisteskranke 42 Alkoho- fer: Das ist wohl das markanteste Zeichen für die Art der Truuk- ucht, die dort herrscht. Der einfache Säw'er Rußlands legt monatlich 18 Rubel in Schnaps an, was 32 Litern entspricht, so daß der Jahreskonsum auf 400 Liter zu veranschlagen ist. . freilich fofc ;e Einschräiilut «tgensätze ergebe interenieri w (Wtung jn b r8 auch für uns ? 'M der Gelt, ’Wtnen von bri bedroht n W,reu- fest und et 0 batte bet leiten die Ko suchen ä0 kuä gebracht. 7 H0? befurcht durch !rt ‘s " 8i>t X feen,, k! iner « ? et»er Mr '"t'ar"3 Aoimng ber '■! (örter Beifall Dabei kann roldpeg in fein -«lang mitgeteil Reichskanzler bc : erbot, aber es r «leitende Stan •ob, daß es m lokalisieren, so f Meicht auf bei ilS andere Mm inen, bei der 'Jic it schon die Rol ..izeit schweben ‘m Mächten" sp «B er „bisher in .id alle Aussich hhmannHollw Kchte im einzel rben werden in \bie Krieasühr 'mit der Stands euith annfam ousMnim M ter JE. A Mächte ubereing aus dem Balka deutet barauf fj Mes Auskunft lieht. 19. Ziehung 5. Kl. 1. Preuss.-Süddeutsche (227. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 30. November 1913 vormittags. IAnf jede geborene Kummer aind iwel gleich hohe «e- I wlnne gefallen, und zwar Je einer anf die Loee I gleicher Kammer In den beiden Abtellengen I and II I n I O e । von Mk. 1.15 an per Meter, letzte Ullinrtft VAlflft Neuheiten. Franko und schon n llXrllaAHIIIH verzollt ins -öaus geliefert Ulli UM II UvIUU Reiche Musterauswahl umgehend P’/ie C. Henneberg, Hofl. I. M. d. deutschen Kaiserin, Zürich, AS fc w r. Oer «E : zgs Berl Ter dellt ■flte (Montag Ijeichstage' ■ •iiflcmeiner I pff, um semi I Königen über I kge auf dem I 4te er bereit F Dm sprechen. I wdes als ge) I lieben auf bei klltN So lvu . Kanzlers, dl I (jiidiiebenen 7( Tez. 1912 Ic aus 0° reduziert c E £ "H cv ä ~ er Z? Relative Feuchtigkeit Wind- richtuug Windstärke (Stab ber Bewölkung In gehntel der pchtb. HtmmklLsl. Wetter 1. 251 '44.4 27 4,9 87 SW 1 1. .47,8 08 3,9 81 SW । 2- + 0,4 4,4 93 SSW Höchste Temperatt r am 30. Nov. bis