Zreitag, 2. August 19J2 162. Jahrgang Erstes Blatt Nr. 180 fei Die heutige Nummer umfatzt 10 Seiten. Poincares Reise nach Ruhland. Die gerade Linie ist der kürzeste Weg zwischen zwei tollten. Diese so einleuchtende matl)ematifche Wahrheit mrd in Frankreich, dein Lande, das sich rühmen dars, eine leiste glänzender Mathematiker hervorgebracht zu haben, außer Kurs gesetzt, sobald es sich um Reisen nach Rußland handelt, selbstverständlich nur für die leitenden Staatsmänner. Deutschland darf nicht berührt werden, das ist die erste Forderung. Und da eine so weite Fahrt durch die ^üste noch immer eine heikle Sache ist, obwohl Frankreich immer „in der Lust voran" ist, so zieht man den umständlichen Seeweg vor. Herr Pvincarö, der sich mit der bolzen Unversöhnlichkeit des Lothringers brüstet, kennt Mariannes Vorliebe für solche Kundgebungen, die einen etwas iheatralischen Anstrich haben. Aber in Paris haben The- aterefscltc mitunter einen besseren Kurs als die russischen ZtaatSpapicre, und so wird man in Deutschland es sicherlich dem französischen Ministerpräsidenten nicht verübeln, wenn ec Deutschland bei seiner Reise zum Zaren klüglich meidet. fernen Euro- litten der Er- urch Reizmittel, Ausgleich ftetS ht, zu immer aufzupeitschen oturl heiW er. erWsU°b°? he hasten nach' clicherer Lebens- tiirlicherEmah' er in solcher Ze« el wilden» > sich dafür dein monatfick»7ZP^ viertel- bibrhcb JDIL 2.20; durch Addole» il Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Mk.2.— viertel- jähd. auSschl. BesteUo. Zeileuvreis: lokal IbPst, au-wän» 20 Pienmg. <5 delredakteur: 91 Toey. Verantwortlich für den poliNschen Teil: August Goetz; lür .Feuilleton-, .Vermochte-* und .ffievichtoiaal^: K. Reu- ratb; für .Stadt und 2and": E-Heg; für den Anzeigenteil: H. Beck. die , q eroen zu »n-dd- 1 d°°°" ‘l# $#im. ße38' A ab a “iTa 6 e" beantrag t die Vorfrage, ob die Regierung berechtigt sei, den Vorsckstag vor Mlaus von ztvet Monaten emzu- bringen, an den Ausschuß rurüctzuverwetsen. lieber die Vorfrage entspann sich eine lange Erörterung. Hussein Hilmi erklärte mehrere Male, eine praindizielle Frage bestände für die Regierung nid)t, die nur einnnllige m Die Ver Weisung des Vorschlages an einen Ausschuv >uc bringliaxn Jc^ rsatung. Tie Regierung habe sehr wichtige Gcschallc und ko nutz nicht warten. Hilmi und Noradunghian wiescn die Behauptung jungtürtiieber Redner zurück, daß der Vorschlag em VeriassungS-' bruch und Staatsstreich sei. Der Führer der Zungtürken blieb bei seinem Willen, auch über die präiudizielle Frage abstimmcn zu lassen vilmi und der Gr^. wesir erklärten, daß sie dies als Ablehnung des Regierungsantragi. ansehen. Trotzdem beschloß die stamniet die Verweisung der präjudiziellen Frage an einen Aus ' * fljuf die Frage, ob sich das Kabinett als in Konflikt mit der Kammer befindlich betrachte, erklärte der Großwesir, er antworte nach der Beratung mit den Ministern. __ Die Sitzung wurde daraus unterbrochen und die Minister traten; zu einer Beratung zusammen. , , . 6 , r 4 _ yiarf) Wiederaufnahme der Sitzung verlas der Großwesir folgende Regierungserklärung: Da die Kammer, anstatt über den Antrag der Regierung abzustlinmen, chr Votum über: die pra- ludiiielle Frage vorausschicktc, das die Einschränkung des Rechtes der Regierung, Gesetze vorzuschlagen, bedeutet, so bettachten wir die Abstimmung der Kanimec als i'lblehnuug unseres Loischlagc,'. Um diesen Zwischenfall zu beseitigen, müssen »ic ain die Pratu- öiäiellc Frage verzichten und zu einer zweiten Abstimmung über unseren Antrag schreiten.___________ _ bjatllltl :.1.20Mk.,freie«:- ibcarbcitungt: frk . H. Müller. Dann kommt die eigentlich LerdenSzeit im Leben Brachts, Er mußte, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, im Fahre 1864 Kaufmann werden und konnte erst zehn Fahre später wieder zur praktischen Betätigung feiner ttun|t ;uruckkehren. Und da begann er denn in Karlsruhe mit einem ivahren Feuereü« wieder zu schaffen. Tie Lüneburger 5>eide, die hohe ^ee, der Lftl'eestrand und andere Motive werden uns in zahlreichen Arbeiten aus dieser Zeit vorgeführt und den 2lbfchluß seiner b jadrigen Karlsruher Tätigkeit bildet feine 1880/81 unternommene crfle Crientreife, von deren Fruchtbarkeit Tur den Künstler zahlreiche Aguarelle und Lelgemalde, wie die vohle des heiligen Sebas in der Ztidramchlucht, ^lonbnacht in der Wüste, Rastende Beduinen u. a. beredtes Zeugnis ablegem Als die produktivste Zeit Brachts erfüllten uns Die Fahre von 1882 bis 1902, die der Künstler zumeist m Berlin Derh-Ot£ Er war im Begriff, nach Parts zu gehen, als ihn der Rm als Lehrer an der Berliner rtunslakadenne erreichte und er gleichzeitig mit der landschaftlichen Ausfchmüchtng des großen --^dan-Panoramas beauftragt wurde, ^em ersten Versuch Gebiet folgten wahretid der nächsten o >>ahrc viele andere beiten germanifcher und dekorativer Art, vber trotzdein schuf er in derselben Fett auch eine Reihe prachnger streng naturalistische Bilder von Monte Rose und Vem..catu.r^ Horn, und nach mehreren Studienreisen an der ^urilchen Kulte entstand dann 1889 fein herrliches Meisterwerk ,,^as GriMde der Vergessenen", das bekanntlich eine Zierde des Darmstadter Landesniufcums bildet und ihm die große goldene einbrachte: auch das vielgenannte ipmbolmercnbe Gemälde „Fata morgana" und Kannibale Grab ' entitammen jener 3eit, rieten X bei der Anerkennung der älteren und dem Widersprach der Modernen einen inneren Zwiespalt bei dem Kun.rl« Zervor, der nach einer zweiten Cnentreiie mit einer W«wung im Linne cvntc neuen Naruranschauung mu S.ratz^em Amchlutz an 2lvt und ein stärkeres kolortMsch-künstlerisches Lnwunben beendet wurde. Neben den zahlreichen Arbeiten vom Pcittelmeer utto Dielen prächtigen Stimmungsbildern in xt-aiunrieb am Harz, den wald-, Wiesen- und Nordseestudlen hatte dem Künstler die .^dekorative Note' auch bedeutende Auftrage, z. B. jur die Ausschmückung von Tampiern der Hamburg-Ämcrika-Linie mit mildern um Mittelmeer und dem Enent eingetragen; für ,em Mmaltocd stimmungsvolles Meisterstück „Ter Wa!dsee" wurde ichn Die große Eesterreichische .Ltaatsmedaille verliehen, auch hallen eine Festschrift aus Anlaß seines 70. Geburtstages erscheinen lassen, die als wertvollsten Beitrag eine selbstbiographle des Meisters enthält und roorin eine lebendige, auch in der tform ungemein snmpathische Schilderung seines Lebens, seines hmft/ IcnidKii Werdeganges und seines 50 jährigen künstlerischen schal- ens gegeben wird und die auch einen menschlich, wie künstlerisch interessanten uiid eigenartigen Einblick gestatten. Daneben en hält die Festschrift eine Einleitung von Pros. B eh e r und Bet träge zweier früherer Schüler des Künstlers, Brot. Langhammer- Berlin und Pros. Tr. F a e k e l - Greisswald, sowie eine große Anzahl von Reproduktionen von Werken und ein vorzügliches Porträt des Meisters. Tie Festschrist bildetsurMieden, der sich mit dem Wesen und der ganzen ^Mtlerischen Eigenart Eugen Brachts näher vertraut machen will, eine sehr schätzen.werte Unterlage. Ter beigefügte Katalog der Ausstellung gewinnt da- durch. Daß er die ausgestellten Werke nach dem V^Äl Entstehung einteilt uuD bei icbcm auch noch die Jahreszahl hin zufügt, ebenfalls ein weitergehendes Fnteresse. Eugen Bracht hat zioar das Licht der Welt in Morges am Genfer See erblickt, aber vom 8. Lebensjahr ab seine Fugeiid- icit in Darmstadt verbracht. Er bekundet iclber, daß et hier alles nur Erreichbare, auch die Türme der alten Stadtmauern nm« von frühester Fugend an skizziert habe und dann von der »«M- berger Schloßrume aufs höchste bcgnitert wurde, bei Äsen -kizzieren kam er mit dem Leiter Der K-arlsruher Kunstschule, W. Schirmer, in Berührung, die für seinen Lebenslaus ausschlaggebend wurde. Ter «usstellungsbefucher wird sich, bevor er sich dem m- iimcrcn Genuß der herrlichen Kunstwerke hingibt, zunach, mit Dem 'Uielfter selber befreunden, der, ein Prachtstuck Der Ausstellung, von Reinhold Martin ztuntze-Tresden in ungemein charakteristischen Gefichtszügen gemalt wurde und gleich neben Dem ersten groben -aal Aufstellung fand. Ter ersten Periode 'eine-- 1859—74 , die Der Künstler in Darmstadt, Karlsruhe unD xunel- don verlebte, sind meist nur„Aauarellstudien, Zeichnungen und kleinere Eelmaleroen entsprossen, doch W z. B. schon das Aouarell aus der „Aeppelwetnschenk in Lach,cnhau,en und die Kohlezeichnungen des 17jährigen Funglings, sowie üuk itoei Fahre später geschaffenen Eichwald,ttidten und Die »&™te ui Der Pfalz" seine ungemein künstlerische Begabung und ein über raschcnd. scharfes Mffassungstalent erkennen^ nachdem man gesehen bat, daß gennsse Fragen in Asieii, wie z. B. die Bagdadbahn zwischen Deutschland und Rußland in vollständigster Weise und in bestem Einm-rnehmen geklärt worden sind, da beginnt man auch in Frankreicknüchtern zu werden. Trotz alledem wird es für Herrn Poincarä und den Leiter der russischen auswärtigen Politik an Unterhaltungs- toff nicht fehlen. Schon allein der türkisch-italienische Krieg bietet den in genügender Fülle. In Konstantiiiopel kann jeder Tag neue Uederraschungen bringen, und Frankreich als einer der Hauptgläubiger des osmanischen Reiches hat cm sehr gewichtiges Fnteresse daran, daß die Verhältnisse am gowenen Horn eine beruhigendere Stabilität an- nehmen. Erst jüngst haben die französische und englische Regierung gemeinsam dem neuen türkischen Ministerium die Versicherung gegeben, daß sie genullt sind, jedem Vor- such eines Balkanstaates, den Statusquo auf der Balkan- Halbinsel zu stören, mit allen Mitteln zu widerstehen. Offenbar ist Bulgarien damit gemeint, das sich ja schon lange mit Angriffsplänen tragen soll. Etwas auffällig ist, daß bei dieser Versicherung die russische Rcgieruna fehlt. Fst das Zufall oder Absicht? Will man in Petersburg die Er- innentngen an 1877 wieder tvachrusen? Vielleicht holt ich Herr Poincar6 darüber persönlich Aufklärung. Den französtschen Rentnern wäre eine unzweideutige Zusicherung, daß auf dem Balkan der Statusquo ungeändert bleiben solle, sicherlich willkommener als alle noch so tönenden Trinksprückje über ben Zweibund, über die trotz aller Sonderlichkeiten so glückliche Elje zwischen dem orthodox- autokratischen Zarismus und dem freidenkertscheii Radikalismus der gallischen Republik. Aber schließlich hangt die Verläßlichkeit solcher in noch so guter ^jixijt abgegebenen Erklärung von der Entwicklung der Verhältnisse in Konstantinopel selber ab. Paris, 1. Äug. Die Reise des Ministerpräsidenten Poin- care nach Rußland ist einen Tag srüher angesetzt worden Pvin° care wird sich am 4. August üi Tünkirckjen einschufen und er gedenkt in Kronstadt am U. August abends eutjutrcifen. Ein Marineabkommen zwischen Wufelanb und Frankreich? Nach einer Meldung des „Temps" haben in der letzten Woche Verhandlungen zwisckjen der russischen und der französischen Regierung zum Abschluß einer M a r i nekon- vetition zur Ergänzung des Zweibundtiis- Vertrages statt gesunden. Diese. Verhandlungen wurden durch den Fürsten Lieben, de'.i Ehes des russischen Ma- rinestabes, bei seiner Anwesenheit nt Paris geführt. Die Abmachungen werden voraussichtlich bei der Anwesenheit bcs Ministerpräsideiiten Poinearv in Petersburg rati- sS laar. ausfall iA-HLr- 20 Ps । UL 6S5ofcflO®|.5j All, Karl SnJ Neue ♦ ^ollherüli Stück 8 Psg. ' ^^lzauck Stück 6 -jffl. 5 Tauerkrm Pfund 14 Pjg. le Üarton! o Pfund 58 Psg. oi Üottrii Klinik und fuller Etradk. ÄOitrt» Elektrischer Setrifi Liebigfttahe 8 । Haber Franz Ct niglWäschefederkt: Spezialität: . msbaltunadtM ine Stärkewäi^ eih-Wäsche k sRascnaebleichii.' Freien getrock»: tüäfdic obne nuffdjlan . Vie Lugen-SrachL-Aurstellung. rb. Darmstadt, 1. Aug. iScitbcm im Jahre 1908 das große städtische Ausstellungs- kirbäude zusammen mit Dem originellen Hochzellsturm ^l^ior Owrichs "auf Der Künstlerkolome icince Bestlmmnng nbergcde ivurde, ist Darmstadt gleich anderen größeren ^uuitzentreii ui her nlüdlidicn Lage, in kürzeren Zwnchenraumcn durch forg- i6uig° ooi-bcreücte stunftauäftdlmigen bie ^lgcmeme Aulm-rNam. I?Ä!2E Äroßhcrzogs Ernst Ludwig eine große Amahl ; Ntwe?ke,moderner Meister aus allen Teilen Dttttsch^nds hier | ■SS^Änl-tler eine1 6ta*t-Ä-icllunß | bi» UDtcnniitälieM dir Himfllet.Sercinigung. SÄ ä» rö io rerchb-llig-s. otelicutgj^ unb mtnfhontes Silb ubei bto reboten werden kann. . . . Was Der Ausstellung einen 8®"^RÄtf’Jalei£ Für die künstlerische Beurteilung hochstsch Snicbt i.ft der Umstand, daß abweichend von dem 'oMttg« -.ran«, m« ein einfacher Katalog darüber angeterttgt wo de - » vielmehr in Würdigung der Verdienste de» g st siziert werden. ,, . c . o. Ob auch Herr v. Bethmann-Hollweg bei seiner Anwesenheit in Petersburg von solchen Plänen gehört Hat- An der Nachricht ist wirklich etwas Wahres, nur beeilt man sich in Paris, wohl im Hinblick auf Rußlands Wunsch, einer tendenziösen Ausschlachtung vorzubeugen. In einer Pariser offiziösen Meldung heißt es nämlich: Es haben keinerlei Verhandlungen zwischen den beiden Regierungen, sondern nur B e s pr e ch u n g en: zwischen dem t r an - zöfischen und dem russischen G e nera l st a b s ch e s stattgesunden. Die Besprechungen bezogen sich aus eine zeitgematze Weiterentwicklung der im Fahre 1892 zwischen iz-rankrrich und Rußland abgeschlossenen Militärkonvcntwn. Bisher war die Militärkonvention aus die Marine nicht ausgedehnt worden, da sich aber heute die Lage zur See infolge der von beiden Mächten gemachten Anstrengungen geändert hat, so erschien cs den Gencralstaben richtig, sich über diesen Gegenstand zu verständigen. । Tie Frage ist von dem Fürsten Lieven gelegentlich seiner letzten Reise nach Frankreich zur Sprache gebracht worden, xie zeitgemäße Entwicklung der Militurkonvent.on ändert das bestehende Abkommen in keiner Weise und hat keine Macht gegenüber Dem Eharakter einer agreinven Neuerung. Ein Bündnis der Balkanstaaten? London, 2. Aug Laut „Times" ist es angeblich zu einem endgültigen Einverständnis, wenn itickft sotzar Bündnis zwischen Serbien, Bulgarien und Griechen! and gekommen.___________ Die türiifdic Rcqkrung in der Uuscinan-ersetznng mit der Kammer. Bc» der Beratung der bekannten Regierungsanträgi (Recht des Sultans, dte Kammer aufzulösen) in der türti chen Kammer gab es einige spannende Zwischenfalle, chließlic.^ wurde die Angelegenheit aber einem Ausschuß ibenuiefen, und hier werden Regierung und Volk wahrscheinlich ausgiebig über die Möglichkeit von Friedensverhandlungen mit Italien sich zu unterhalten haben Unter Ausschluß der vollen Oefsenllichkeit wird matt wohl nüchterner an diese Fragen herantreten. Ucbcr die gestrige erregte Kammersitzung erhalten wir solgenden Bericht: Konstantinopel, 1. Aug. Tie Kammer ,ctzte die Beramng über die Anträge der Regierung, betrenenb die Aende- rung der Vcrsassung, sort. Earolides (Grieche- sand cs unerhört, daß Die Regierung, Die unter einem Drucke stehe, cui solches Mittel und einen solchen Staatsstreich aiuucnDe, um Die Auslosung Der Kammer herbeizusühren. Wie köimen sie — zu dern Groß- gewendet —, ein rubn siegte, in russisches Gebiet einbrang, Den Druck der (2 mporcr nva> länger ertragen. Lärm und .Widerspruch ) Ter Großtvesir antwortete nicht. Ter Präsident erklärte, selbst wenn die Regierung die Kammer auflösen wolle, werde^sie in voller Ueberejnstimmung mit der Verfassung handeln, tex Minister Noradung hian beantragte Gebart es chlutz, den aber Die Kammer ablehnte. Hussein Hilmi erklärte namens der Regienliig, der Regierungsantrag stelle keme Lrohung dar. „Wir sind bereit, unser Leben für Die Konstitulion zu opfern. Wir stehen unter keinem Druck, unser Vorschlag beziveckt nur Das Landcswohl und verfolgt keine Hintergedanken." Emanuelidcs erflärtc, er fei von den guten Absichten der Regierung überzeugt. Wcnii die Kammer überzeugt werdr, daß die Auflösung für Das Landeswohl notivcnbig fei, so ta. |ic MGiehemrAnzeiger «MW General-Anzeiger für Oberhessen »en Anzeigen Rofationsänid und Verlag der vrühl'schen Univ.'vuch' und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion, Erpedikion und vruckerei: Zchulftrahe 7. wrmlnaV y'uh” vüdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße lbu. Die Begegnung von Baltisch-Port, die angeblich gar keine politische Bedeutung gehabt hat, liegt den Franzosen in Magen. Man fieht's und will's doch nicht sehen, daß die Potsdamer Begegnung und die Aussprache in den finni- schen Schären aller Welt bekunden sollen, daß Rußland Md sein westlicher NackMr in der Weltpolitik keine entgegengesetzten Ziele versolgen. Tie Hosfnung, daß auch nur ein Kosakensäbel geschwungen werden könnte, bloß um her gallischen Republik wieder zuni Besitz der einst räuberisch cnlrmCTicii oieichslande zu verhelfen, das glaubt an der seine Strand selbst der tulynfte Phantast nicht mehr. Man weiß nur zu gut, daß die hohe Politik heute sehr nüchtern und real ist. Man l/at sich in Paris gefreut, daß Großbritannien ein lvcnig aus seiner Zurückhaltung herauS- getreten ist und Frankreich in liebenswürdigster Weise damit bedacht hat, seinerseits für den Schutz im Mittelmeer zu sorgen. Aber als man neben der platonischen Anerken- MNg für die französische Flotte ein wenig mehr heischte, da mürbe man an der Themse merkwürdig harthörig. Mcht einmal dazu waren die englischen Politiker zu bringen, daß sie den hochsahretiden Spaniern ein bißchen den Statid- Auutt Har machten unt) sie zu etwas mehr Entgegenkommen In der marokkanischen Frage gegenüber Frankreich bestimmten. Und man weiß, daß Emgland die äußere Polittk LpanicnS beherrscht. __ Wird die Begegnung mit Kaiser Nikolaus IL und die Besprechnng mtt Kokowzew mehr bringen? Wenige Tage find ja nur twch bis zu dem Augenblick, wo Frankreichs '»dinifterpräsident nad) viertägiger Seefahrt in Zvronstadt russischen Bodcni betritt. Auch in Rußland, wo man die . glänzendste Lper der Wett unterhält, Versteht man sich aus I blendende Ausmachungen. Schon für die glanzenden mitt- ß kärifchen Schaufpiele, die die ruffischen Geiierale in Frankreich diesen Sominer genosseii, niuß es eine entsprecheiide Erwiderung geben. Die Marseillaise hat im heittgen Rüg- Iland bei solck-en Anlässen ihren revolutionären Klang verloren. Zu io Id) Heine n Zugeständnissen ist man an der Hteoa gern bereit. Wirlsd-aftlich aber stehen Rußlatch und Deutschlatid in weit engerer Beziehung als ^rankrerd) und Riißland, ganz abgesehcti davon, daß das reptiblttaniiche Frankreich mit seiner vollständigen Verbannung alles Kirch- üchen aus deni Staatsleben den Altruften>eitt Greuel ist. ^rachdem aber seit dem Fahre 1910 die sranzo,i,d-en Pott- liker ganz uiiyucünndig die Belehrung enipfangen Haden, daß fic mif den Traum verzichten müßten, mit Rußlaiids Hilfe die Eroberungen Ludwigs XIV. zurückzuerlangen, Hierauf beschloß die Kammer, auf der Beratung der Präjudiziellen T^rage nicht zu bestehen, wodurch der Zwischenfall beseitigt worden ist. Von jungtürkischer Seite wird dazu noch gemeldet: Konstantinopel, 1. Aug. Ta das Ergebnis der Abstimmung der heutigen Sitzung der Kammer eine gewisse Verwirrung verursachte, muß hervorgehoben werden, daß nach der letzten Abstlmmung der Ausschuß sich in dringlicher Weise mit der Prüfung des Artikels 7 der Verfassung zu befassen haben wird. Tic Kammer hat zwar aus die Vorfrage verzichtet, jedoch wird es dem Ausschuß freistehen, sich damit zu befassen. Ter Großwesir hat im Laufe der Verhandlungen dies anerkannt. Ter Führer der jungtürkischen PaNci Seyid hat diesen Punkt nach Schluß der Abstimmung besonders heroorgehoben, indem er sich auf die vorhergegangene Erklärung des Großwestrs berief. Die liorölanöreife öe$ Kaisers. Bergen, 1. Aug. Bei der Abreise des Kaisers von Dalholm regnete es in Strömen. Es war so kalt wie in Molde. Das Wetter klärte sich aber während der Fahrt auf. Die Ankunft erfolgte, wie gemeldet, gestern um 6 Uhr abends. Die Nordlandgäste werden am 4. Äug. von Bord gehen und am Nachmittag von Swinemünde nach Berlin reijen. Mit den zurückbleibenden Herren wird der Kaiser am 6. August, Swinemünde verlassen. An Bord ist alles wohl. Bergen, 1. Aug. Der Kaiser begab sich heute morgen auf die „Breslau", während die „Hohenzvllern" Kohlen einnahm und arbeitete. Das Frühstück nahm der Kaiser mit einigen Herren des Gefolges bei Konsul Mohr ein. Bei der Abendtafel waren Este des Kaisers Staats- Minister M-ichelsen und Konsul Mohr nebst Familie. Deutscher Reich. Ter Kaiser hat, der „Kölnischen Volkszeitung" zufolge, folgendes Beileidstelegramm an den Domprobst Berlage nach Köln gesandt: „Stadt Bergen. Die Nachricht vom Ableben des Kardinals Fischer hat mich mit Betrübnis erfüllt. Ich spreche dem Domkapitel herzlichstes Beileid zu dem schweren Verlust aus, den es erlitten. Dem verstorbenen Äirchen- sürsten, der ein königstreuer, vaterlandsliebender Mann war, werde ich stets ein gutes Andenken bewahren." Tie zur mecklenburgischen Berfa ssungsfrage verössentlichte Zeitungsnachricht, die mecklenburgisck)en Regierungen beabsichtigen, den ursprünglichen Verfassungsentwurf von 1908 unDcränbert dem Landtage wieder vorzulegen, entspricht der „Landeszeitung" zu Neustrelitz zufolge, nicht den Tatsachen. Ausland. Der schweizerische Bundesrat bestimmte als Ehrendienst für den deutschen Kaiser den Chef des Generalstabs, Oberstkorpskommandanten v. Sprecher, den Oberst und Kommandanten der vierten Division, v. Bernegg, Oberstleutnant Coud und Regimentskommandanten Wieland. Im englischen Unterhause gab der Handelsminister bekannt, daß die Bedingungen des Protokolls der Brüsseler Zuckerkonvention bezüglich Rußlarrds nicht befriedigend seien. Tie britische Regierung entschloß sich daher, von der Brüsseler Zuckerkonvention zurückzutreten. Die Regierung werde vor dem 1. September diesen Rücktritt bekanntgeben und nach dem 19. September 1913 nicht mehr der Konvention angehören. Das portugiesische Amtsblatt veröffentlicht das Programm für eine erweiterte Flottenvermehrung. /Das Projekt umfaßt 3 Linienschiffe (Dreadnoughts) zu 21500 To., 3 Panzerkreuzer zu 4000 To., 15 Destroyers zu 890 To., 6 Unterseeboote, 1 Reparaturschrff für Unterseeboote, 2 große Seeschlepper Wu 600 To., 1 Schift für hydrographische Zwecke, 3 Schiffe für Sckstllzwecke, Schiffe zum Minenlegen unb einige leichte KTcuzer für den Kolonialdienst. Die Gesamtkosten sollen rund 160 Mft- lioncn Mark betragen. Die „Morning Post" meldet aus Washington vom 31. Juli. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die Verhandlungen über die Panama-Kanal-Bill bis zur nächsten Session im Tezember verschoben werden. Zwischen den Häusern des Kongresses bestehen grundsätzliche Meimlngsverschieden- heiten über die Bill. Ter Präsident wünscht, daß »venigstens die verwaltungsrechtlichen Bestimmungen der Bill ohne Auffchub erledigt werden, aber das Repräsentantenhaus will nid)t darauf eingehen, weil es glaubt, daß es bei einer solchen Trennung der Beratung gezwungen werden könnte, nachher in der Frage der Gebühren mtb des Ausschlusses der Schiffe, welche Eisenbahngesellschaften gehören, dem Senate nachzugebcn. Aus Statt unt Cant» Gieße n , 2. August 1912. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Die gestrige Sitzung unserer Stadloerordneten-Berfamm- hing war die letzte vor den Ferien. Sie trug einen rein geschäftlichen Charakter, zumal wichtigere, die Allgemeinheit interessierende Dinge nicht zur Beratung kamen. Erwähnt seine „Drei Bilder aus dem deutschen Wald", auf der Berliner Kunstausstellung 1901 großen Erfolg. Tie jüngste Schaffensperiode sühtte den 60jährigen Künstler int Januar 1902 nach Dresden, wohin er nach dem Tode von Friedrich Praller jun. berufen ivurde, und es ist geradezu be> wundemswett, welches Riesen maß von künstlerischer Arbeit der Meister hier bewältigt hat. Wir ffnden aus diesem letzten ^chr- zehnt seiner Tätigkeit im Katalog nicht weniger als 137 Werke, meist Gemälde großen Stils, verzeichnet, zu denen ihr Schöpfer feine Motive so ziemlich aus allen Weltteilen herangezogen hat. Unb ein Blick auf die meist im sog. Ehrensaal aufgebangten Schöpfungen au5 dem Jahre 1912, wie der farbenprächtigen Wcißhorukcttc in den „Walliser Alpen", dem „Monte Rose in der Dämmerung", dem „Wehr" an der Eifel, der „Kirschengruppe", der „Eicbengruppe am Meer" und das groß angelegte „Panorama von 3trufalcm", beweist uns, daß der Künstler, anstatt zu rasten und auf den reichverdienten Lorbeer eit aus- zuruben. wie e8 nach einem so arbeitsreichen Leben und einer mehr als 50jähr genialen Kunsttätig keil doch wobl vollant berechtigt wäre, mit aller Straft und Jugendfrische bei der Arbeit ist. Besonders dankbar anerkanm muß werden, daß Eugen Bracht trotz feiner langjährigen Abloesenlieft von Darmstadt leine zweite Heimat in Hessen nicht vergessen bar. Seine Werke „Der Otzberg", „Eichen aus dem jkamcbfieincr Wald", „Herbstmvrgen im zkranich- steiner Park", „Zwingenberg a. d. B. in der Baumblüte" u. a. beweisen das nicht minder, wie das von ibnt selbst ausgesprochene Bedauern, daß er seine Absicht, um die verflossene Osterzeik für die gegenwattige Ausstellung noch einen „MeliboeuS" zu schaffen, infolge der unerbittlich schlechten Witterung nicht habe erfüllen können: er stelle aber diesen Wunsch für ein anderes Jahr in das Zukunftsprogramm ein. ES ist nicht möglich, int kurzen Rahmen eines Feuilletons auf alle die interessanten Einzelheiten und Schönheiten näher rintzugehrn, die bei Betrachtung der Ausstellung dem Beschauer en überreichem Maß» entgegen treten. Soviel aber dürfte aus ber vorstehenden Skvze für itixrmann zu entnehmen fein, daß die Eugen Bracht-Ausuellung nicht nur einen hoben Kunstgenuß gewährt, sondern Zugleich auch uns mir Stolz und Freude darüber erfüllen kann, daß der Meister auch n feinem künstlerischen Wirken in fernen Landen ferne hessische Heimat nicht vergessen hat. Fr. H. fei, daß nach einer Mitteilung deS Vorsitzenden der Vettrag mit Wiese ck wegen der Verlängerung der Straßenbahn inzwischen von dem dortigen Gemeinderat genehmigt worden ist, so daß im nächsten Jahr der Bau wohl erfolgen wird. Auch die Frage der Einführung der BerufSvottnundfchaft in unserer Stadt hat kein adgctneinereB Interesse. "Ordensangelegenheit. Der Großherzog bat dem Legationssekretär Dr. jur. Kurt Freiherrn v. LerSner zu Paris die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen deS ihm von dem König von Preußen verliehenen Preußischen Kronen-OrdenS 4. Klaffe und deS ihm von dem König der Belgier verliehenen Ritterkreuzes des Belgischen Leopold- Ordens erteilt. ** Pfarrdienstnachrichten. Ernannt wurden Pfcrrranrtskvnd'iHdt G*ust. Ho ff Wann zu Haardt zum Pfarrvikar, dann zum Pfarrverwalter an der Ehristus- gcmeinde zu Mainz; Pfarramtskandidat Schultheis zu Hartershausen zum Pfarrntkar in Birkenau; Pfarrvikar Deggau zu Beerfelden (1. Pfarrstelle) zum .Pfarrverwalter; Pfarramtskandidat Koppler zu Worms zum Pfarrvikar in Nieder-Ramstadt; Pfarramtskandidat Werner zu Groß-Umstadt zum Pfarrvikar in Seligenstadt; Pfarrvikar Stumpf zu Beerfelden zum Pfarrvikar in Büdingen (3. Pfarrstelle); Pfarramtskandidat Reith zu Wörrstadt zum Pfarrvikar in Maar; Pfarramtskandidat Heymanu zu Rodheim a. d. B. zum Pfarrverwalter in Gründern (2. Pfarrstelle); Pfarrverwalter Bogt zu Hopf- mannsfeld zum Pfarrverwalter in Usenborn; Pfarrassistent Bröckelmann zu Hangen-Weisheim zum Pfarrassistenten in Klein-Linden; Pfarramtskandidat Weik zu Eberstadt zum Pfarrassistentcn in Hangen-Weisheim. Die Schluß- Prüfung haben im Juni 1912 bestanden: Wilh. Franck von Eberstadt zu Friedrichsdorf i. T., Hugo Hey mann zu Rodheim a. d. B., Gust. Hoffmann von Heßheim , ru Haardt (Pfalz), Hans Hoffmann von Planig zu Haardt Pfalz), Aug. Koppler von Friedberg zu Worms, Gg. Reith zu Wörrstadt, Hch. Schultheis von Maulbach zu Hartershausen, Friedr. Weik von Heppenheim a. d. B. zu Eberstadt, Karl Werner von Eberstadt zu Groß-Um- tabt. Gestorbenist der Pfarrer Geh. Zlirchenrat D. Lud- vig Frohn haus er zu Mainz, am 29. Juni. Zur Wie- lerbesetzung werden ausgeschrieben: die erste evang. Pfarrtelle zu Beerfelden. Dem Grafen zu Erbach-Fürstenau teht das Präsentationsreckst zu; die evang. Pfarrstelle zu Eichelsdorf; die evang. Pfarrstelle zu Langd; die neu errichtete 2. evang. PfarrsteNe zu Langen. ** Aus der evang. Landeskirche. Nachdem )ie evang. Landessynode der Errichtung einer 2. evang. Pfarrstelle zu Langen, der Ablösung der Gemeinden Harbach und Linden st ruth von Äeitsberg, der Errichtung einer selbständigen, im Filialverhältnis zu Michel- tadt stehenden Gemeinde Würzberg, der Errichtung einer Pfarrei an den Kranken- und Pflegeanstalten zu Gießen, der Anstellung der Pfarrei Ober-Ofleiden in zwei selbständige Pfarreien und zwar eine zu Ober- Ofleiden und eine zu Deckenbach, der Trennung der Gemeinde Herchenrode von dem Kirchspiel Neunkirchen und ihrer Zuteilung zu dem Kirchspiel Ernsthofen, der Bildung einer selbständigen, im Filialverhältnis zu Burg- gräsenrode stehenden Kirchengemeinde Ilbenstadt zugestimmt hat, hat der Großherzog die Genehmigung hierzu erteilt. ** Ruhestandsversetzung. Der Großherzog hat >en Wasserbaugeometer Ernst Seiler zu Mainz auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, in den Ruhestand versetzt und ihm aus diesem Anlaß den Charakter als Rechnungsrat verliehen. ” Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Friedr. Ahl heim aus Ober-LaiS eine Lehrerstelle an der evang. Schule zu Gimbsheim. •• Erledigt ist die Stelle des Hessischen StattonS- kontrolleurS in Crefeld (für Beamte mit akademischer Vorbildung). ** Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen durch Entschließung deS Großherzogs Jak. Emrich zu Ortenberg; Joh. Kaspar Dietrich, Joh. Phil. Engel und Hch. Pet. Möller zu Friedberg; Adam Schön II., Ernst Bauer und Christof Wießler zu Butzbach; Joh. Epörer II. zu Rodheim v. d. H.; Karl Schnell, Konr. Krömmelbein, Friede. Rockel, Gg. Stöpler, Hch. Schmelz IV. und Konr. Roth zu Allmenrod-Sickendorf. "GießenerStadttheater. „Eva". Das letzte Gastspiel des Bad-Nauheimer Kurtheaters war vielleicht das beste, was in dieser Saison geboten wurde. Eine gut durchgearbeitete Aufführung. Das Libretto ist interessant mit einer vorwärts drängenden Handlung. Die Musik ist unterhaltend, mit einigen schönen Melodien. Die gestrige Darstellung unter Herrn Otto Beers Regie war flott und gut gelungen. Herr Beer schien gestern gut disponiert zu sein. Er war ein flotter Pariser Lebemann, der sich auch als Fabrikdirektor die Pariser Genüsse nicht versagen konnte. Als Liebhaber der Fabrikarbeiterin Eva zeigte er sich darstellerisch auf der Höhe. Nach dem zweiten Akte wurde ihm ein Blumenbukett überreicht. Frl. T Haller als Trägerin der Titelrolle war eine naive Fabrikarbeiterin und int 3. Akt eine schneidige Pariserin. Sie bot stimmlich die beste Leistung. Fräulein Alma Walls war eine lieb lic^e Pepita Desiree mit übersprudelnder Lebhaftigkeit. Sie hatte die Zuschauer ganz in ihrem Bann. Eine gute Leistung war auch der Dagobert des Herrn Harden. Heroor- zuheben sind außerdem noch Herr Norden als Werk- suhrer und besorgter Pflegevater, Herr G r o s se r als schnei diger zweiter Buchhalter. Aeußerst komisch war Herr F e l d e n als erster Buchhalter. Tas Orchester unter Herrn Röhrens Lettung stellte die Kapelle des Marburger Jäger-Batalllons. An manchen Stellen hätte das Orchester gedämpfter fein dürfen Tas zahlreich erschienene Publikum ließ es am nötigen Beifall nicht fehlen. 111 r L . u n 9 ci n c£ regelmäßigen Dienstes uxr Beobachtung des Bodcnwasscrs in Lessen Das moderne twlßmirtfcbaftlicfic Leben, das durch die gewalttge fonAartratum guxfcer VolkSmaffen in den großen Städten in öic äußere vrncbnminq tritt, bringt nicht nur luffgreisende Um- loäliungcn mit sich, deren Utt'achen und Wirkungen Har vor .lugen liegen, inn Ein Nutz erstreckt sich auch unter die CFröf. Ivo, wie nnr itntfTnt, die großen Wasserbehällcr verborgen liegen au» denen die getanne organische Welt -hr Leben schöpft Tic großen Städte mft ihrem ungeheuren Waffcrbedürsnis zuchen täglich lautCTWe von Kubikmetern Wasser au5 entfernten hegenden wo das B o d e n w a s s e r, wie man annebmen muß, sich dadurch senken nnrd Auch die Geradelegung der Flußläufe, die Ausdag. gerung der Sckift'ahttSwege beernflutfen die unterir^i»eben Bode», wafferläufe Es läßt ftck denken, daß das Silanrennxut«tum durch diese gewaltigen Entwässerungsanlagen, besonders in trodc. nen Jahren, notier den könnte. Wenn auch Uebetslände von b<. denllicher Art bisher nickt cingetteten find, fo muß die Regelung der unterirdischen Gewässer doch im Interesse der Erhaltung der Ettragsiabigkeit unserer Landwirtickrast eine ernste Sorgt der maßgebenden Behörden sein. Tavon ausgehend, bat dn hessisch«.- Regiernng, damit auch einer Anregung des Deutschen Landwirtschaftsrats folgend, jetzt damit begonnen, .inen reget- D mäßigen jmt> ständigen Bodenwasserbeobacktungsdienü für Hessen einzurrckten. nachdem bereits seit längerem einleitende Verband- hingen, geführt worden waren. Dieser wird nach wissenfcho't- R licken Grundsätzen durch die OKologiscke Landesanstalt mefent- ’ lick im Verein mit den Fotttbehörden, 45 eifer bau a m ter n, Multur« inspcktionen, Kreisbauinspektoren, der Bergbehörde und anderen Stellen durchgefühtt. 5llsbald wird eine größere Zahl von B e o b a ch t u n g s st e l 1 e n ausgcwäblt, die nach und nad) uer mehrt werden, so daß sich mit der Zeit ein entsprechend bidxti Netz (über das ganze Land ausbreitet. Tie Beobachtung geschtelü durch Grftdlung von Bohrbrunnen, die mit einem Bevdachuwgt« ■ rohr versehen werden. Mit Hilfe von besonderen Meßapvarcien läßt sich das Steigen und Fallen des Bodenwassers kontrollieren Tie größeren Wasserwerke int Lande sollen an den Beobachtungen beteiligt und veranlaßt werden, geeignete Beamte dienstlich damit beauftragen und sich diesem allgemeinen Arbeitsplan anzuschließen. Auch die lleineren Wafferwerke der Landgemeinden sind, soweit irgend möglich, zu den Beobachtungen hinzuzuziehen. — ÄH» jährlich werden die Beobachtungsergebnisse in Form von Ta bellen veröffentlicht, und, wenn notig, mit begleitendem tep versehen. Besonders wichtige Ergebnisse sollen in graphischer Tat- ftellung gegeben werden Es darf erwartet werden, daß durch diese Einrichtung in der bis jetzt noch nickt erforschten, für dat Volksleben so Iwchbedeutsamen Frage der Bewegung des Boden- Wassers Klarheit gewonnen wird. " Biograph. Man schreibt unS: Einen außer- gewöhnlichen Anklang fand bei seiner gestrigen Vorführun im Biograph daS Kino-Drama »Die Apachenbraut^» Ausgezeichnet durch einen heroottagenden Inhalt, der, durch erstklassige deutsche Buhnenkräfte wiedergegeben, ebenso spannend wie hochdramatisch wirkt, hinterläßt der Film einen tiefen Eindruck. Besonders der letzte Akt ist reich an unvergleichlich schönen Momenten. Ein weiteres Drama, ,Der Desetteur^, eine hübsche Naturaufnahme und eine tolle, wohlgelimgene Humoreske vervollständigen daS Programm. Kreis Alsfeld. (ip1 Alsfeld, 30. Juli. lStadtvorstandssitzung.^ Anwesend: Bürgermeister Dr. Vülsing, Beigeordneter Weitz, sowie elf Stadtvottlandsmitglieder. Zu Beginn der Sitzung wurde M Ergebnis der Einnahmen und Ausgaben der Oberreallckule für das abgelaufene Recknungsjahr 1911 mitgeteilt Tie Einnahmen betrugen 54 284 Mk. 'Voranschlag 58 510 Mk.), die Ausgaben betrugen 54 284 (Voranschlag 58 510 Mk.). Ter städtische Zuschuf!, der erforderlich war, betrug 11 606 Mk., gegen Voranschlag weniger 2770 Mk. Nachdem der seitherige erste Beigeordnete- Weorg Kurtz II durch den Tod aus seinem Amte gefdneben, ist die Wahl eines neuen Beigeordneten erforderlich geworden unb es wurde Termin für dessen Wahl -auf Montag, 28 Oktober, bestimmt Ak ; Wahl stunden wurden festgesetzt von 10 Uhr morgens bis 7 Uhr abends. Ter Vorsitzende gab bekannt, daß nach der Landgemeinde, ordnung ein erster und zweiter Beigeordneter nicht mehr gewählt werde, roerm mehrere vorhanden seien, die Vertretung dem btenft- älteften, bei gleichem Dienstalter dem an Lebensjahren ältesten zustehe. Es sei also lediglich ein Beigeordneter zu wählen. 0t- mäß Art. 3 des Aussübrungsgesetzes vom 29. April 1912 zum Reichsviehseuchengesetz wurden als Schätzer vorgeschlagen: £at* wirt Karl Arnold und Landwirt Werner Waldeck: als 3M» Vertreter Georg Jeremias Grttndberger und Baut Etling. — ■ Ein Gesuch der Wilhelm Vogelev sen. Erben wegen der Trottoir- unb Kanalbeiträge in der Hersfelder (Strafte wurde abgelehnt. — Der Voranschlag der höheren Bürger-Mädcktn- Schule für 1913 wurde genehmigt. — Die Dachdeckerarbeit am Weinhause wurde dem Dachdecker Christoph Hlll zu seinem An- gebot von 619,50 Mk. auf Bruchköbeler Ziegel zugeschlagen. — Zu dem Gesuch der landw. Winterschule um Tispensertellung jur Erbauung einer Feld scheuer auf ihrem Versuchsfeld an der Reibertenröder Straße wurde unter Aufhebung des Beschlusses vom 16. Juli 1912 die nachgesuchte Dispens befürwortet. — Verschiedene NiederschlagSverzeichnisse wurden genehmigt und dabei dem Konrad Winkenstern, für den 2 Mk. Sprunageld als uneinbringlich niebergefchlagen werden mußten, die Zulassung seines Viehes zum Bullenstall bis zur Bezahlung des rückständigen Sprunggeldes versagt. — Tie neuen, mit den beiden Gemeinde- Hebammen abgeschlon'enen Verträge wurden genehmigt. — Bahnhofserweiterung Alsfeld. Es lagen zwei Petitionen von Alsfelder Bürgern vor. In der einen ersucht man den Stadt- Vorstand, noch in letzter Stunde daraus hinzuwirken, den Bahnhof an einen Ott zu legen, wo er entwickelungsfähig sei. Eine in Abschrift eingegangene Gegeneingabe wünscht den Bahnhof da zu beiaffen, wo er gegenwärtig ist. Nach einer von dem Vorsitzenden auf Grund der vorliegenden Akten gegebenen Darlegung über den ganzen Verlauf und Hergang der Bahnhofserwefterung unb der einzelnen Projekte entspann sich eine längere Besprechung im Hinblick auf Art. 107 der Landgemeindeordnung, wonach Gemeinde- ratsmitglieder, bei denen ihr Privatinteresse in Betracht kommt, an der Beratung und Abstimmung nicht tcilnchmcn dürfen. Tie Stadtvorstandsmitglittier Koch und Müller enthielten sich hierauf der Beratung und Abstimmung in dieser Angelegenheit. Gemeinde« rat Bücking führt aus, es sei noch nicht tu jpät für ein ander- weites Bahnhofsprojekt. Tas jetzige Proiekt sei nickt billiger al< das frühere. Man dütt'e nicht am Platze Heben, sondern solle her Eisenbahnverwallung für die Ausgestaltung und Lage des Bahn- Hoss freie Hand geben Die Eisenbahndirektion und der Miniüer der össenllichen Arbeiten hätten nur Beschlüsse des Stadtvorstoicks in der Hand, wonach unter Mitwirkung des Eisenbahn ko untres dieselben annehmen müßten, man sei der Ämsickt, der Bahnhof mub'e an demselben Platze bleiben, wo er jetzt liege. Diesen "staub« der Eisenbahnverwaltung ju nehmen, müsse das Ziel der heutig« Besprechung sein. Gemeinderat K l i n g e 1 h ö f f e r kann nickt verstehen, wie man jetzt noch mit einem neuen Projekt komm« wolle, nachdem jedermann annehme, daß mit dem BabndofSumbau bald angefangen werde. Er vermisse eine gewisse Entschlossenheit und Zielbewußtheit, sonst müsse die Sache schon weiter gclheb« fein. Er sei überzeugt, wenn man an zuständioer Stelle nickt jeder Eingabe und iebem Vorbringen Gehör schenken würde, wäre M1" Anaelegenheft schon iveiter gediehen. Eine Verlegung des Bahnhofs nach der Romroder Strafte unb darüber hinaus bedeute ein Millionenprolekt, für das dock gar keine Mittel bewilligt fei« Außerdem mache,er barauf aufmerksam, daß für Alsfeld btt (Erfahr einer schweren Schädigung feiner Interessen bevorstehe, wem» tut Babnbofsirage nochmals Verzögerung erleide. Ter ganze Verkehr werde bann noch der inzwischen fertig werdenden Strecke Schick Rieder-Aula abgelenkt, was sehr zu bedenken sei. Gemernderat Brann hält es nrckt für richtig, jetzt nock mit einer Bahnhöfe Verlegung zu kommen Warum habe man denn so viel Zeit verstreichen laifen, wenn man gegen das jetzige Projekt sei. In Ihn- gaben sei immer von Verlegung des Bahnhofs die Rede, aber nw mals werde von den GefucksteUern einmal ein Proickt oorgelegt (Jrnc großzügige BaHnboisverlagung würde noch viel teuerer und öa»u reble es an den erforderlichen Mitteln. Das ictzige Proitkt bedeute zwar keine tbealc Anlage, aber das habe der Siadworstand schon bei der landesvolueilichen Prüfung gewußt. Es sei dock mcht angängig, einen vor V/. Jahren geroßten Beschluß auf ecke euffache, unbestimmt gehaltene Eingabe hin ohne weiteres w®* zustotzen. Es id gar nicht gesagt, was bie Gefuckmellcr überhaupt rür em Projeft meinten. Bedauerlich sei die Verichlkvoun- der ^ocke, an der aber die Stadt in feiner Weile schuld sei. i'kmctidw* rat Eder erklärt, daß das jetztge Projekt ntd#t besonders scköa * Aal V-W» n' ' .A ä t« v fK'1^rrxilning > Starte tt flet der LA .v'utntmt v- W nmrbe ” o"trr in die SB« die Sinnc %n 2ieb namh- J • w i«nf V UM nirfrt N ^KMtzsse en 1 tiikTtn 6«llen ' ”pzrrer kurz vorhe gingen, 1-Au klttßknb-ahnwa« Es hatte oi • -xmnben, da nt tont Personen tr Börm*, 31. $ lebe aus der Tl «'dirtofftt m von etroa 3d tuet Stuttgarter ir iolgenben Morc Attrdahnhof aufg' stckid sich noch v ?r nahezu 13000 nn ein Mnm in f?en. Ter Pst taten aus dem 2 tont » überz Inger der Nm< kmtc die Polizc lttnlaßte, unter greifen. Sr hall kföntidileit Verra bc.¥ ich unb es nr Serie von dto Eingenommene - ktadtteil Worms- ar Äontag abe Richt 24^ "Nt L ,,l! W», .. Nierei ‘Muenkra, ^MAItbnch h« ".beLtle,dllert- BS-S S» Kw Xr. 0160. Modernster Herren-Stehumlegkrap., prima4fach in alLW eiten Sttlci^nur 50 Pfg- A. Salomon & Cie. im Sollen C nach roorten sein Der Koffer wurde w o der Zufuhrstraße zum röfrte Teil der Ringe Vie ubriaen im Werte vermischtes Amtlicher Wetterbericht. kutflcr ^Ich war am Leibe mit einer Au» unserem [a*/7 I i. A. . Wäschelegen 50 Mk. Nr. 13, 89. von Lit. A ----- E —1000 2. Optima-Fahrräder 100 300 500 B = C --- D = st, Gießen. io, den 3. A Visitkarten billigst Brühl'»<*he Druckerei. 47, 68, 94, 187. 9, 20, 113. 9, 81, 88, 98, 186,248. 71, 84, 200, 204. Don den späteren Anlehen: von Lit. B ----- 300 Mk. Nr. 42. bebastet.welche mich durch daS croiflc Ducken Tag und Nacht ueinigtc. In 14 Tagen bat glaubte, in einem verschnürten Bündel einer ihm besann- ten hiesigen Frau, die den Inhalt nicht kannte, in Verwahr gegeben. Dort konnten sie später beschlagnahmt werden. Schnaken stechen nicht, wenn man sich mit Recontipuiin Wlflü 50 Pfg.» emreibt »14S Adler-Drogerie. Seltersweg 39 Otto Schaaf. snmZPcisekartoffel *3ir. Mk. 4.50 zu baden bei S. 3. TrciiiiR, Lteinttr. i» Televbon 753. I«« Oeffentlicher Wetterdien. WcttcrauSsichten in Dessen fü« Samötag, den 3. August 1912: Trüb, noch einzelne 'JiegcnfäUe, kühl. Auslosung vou Llhuldversihrtibuuilkll. Bei der für daS Rechnungsjahr 1912 vorge- nommenen Auslosung von Schuldverschreibungen der evang. Äirchengemcindc Gießen wurden nach, verzeichnete Stücke zur Heimzahlung gezogen: 1. Don den 3 älteren Anlehen: Rudolf Richter ------- Giessen - Marktstrasse 24 — 26. Strohhnte jür Herren. Knaben und Mädchen Solide Ware n Billige Preise : “** Rabattmarken. Lnftschifsahrt. L ie Fahrt der Hansa nach Hamburg Friedrichshafen, 1. Aug. Infolge zahlreicher Anragen aus Norddeutschland teilt der Luftschiffbau Zeppelin mit, dass für die Fahri der a n s a" nach Hamburg eine bestimmte Zeit noch nicht festgesetzt ist. Zunächst sind dte Arbeiten an einem der Motore zu beendigen. Tann hat noch eine Probefahrt tattzufinden. Bon ihrem Ausfall hängt es ab, wann die große Fahrt angetreten werden roirb. DieNationalflugfpende. ppet Tarnen, ytip Laois um» zwre. am, imv, vu ............ den vergrabenen Schatz smde« wollen, «ne waren rm vorigen Fuhr? bereits auf der Insel, und c6 fpfl ilmni_ i'lnngen Inn, Oie Loge der Hoble, tn der Seeräuber einst den ^dxu» verborgen haben, sestzunellen. Natürlich bar bet der Erpedmon als nu» bemftr» Rcamiu solcher Unternedmimgen. der xmematograpv nicht fehlen Man ,'priäu von etwa 8ü0 Millionen, die im Jahre 1821 ein M-witün Tompson, der sie vor den Revolutionären tn Callao in Sicherheit bringen sollte, veruntreut und auf der rAH hin »fe* « Ft nid)1 ° — Fronen al- Schatzgräber Dieder gebt emr Er- ptixtum, die von einem Londoner Svndckat ansgeruuet in. auf die Suche nach dem sagenunavodeneii schätz am iLoco» Zsumd im Snllen Cyan, au- T« Besondcrc ist diesmal, dal. es $Tpft Damen, Miß TavtS und Ärs. Tttt. und. dte nun endgültig Heffen-Rasfau. ss Marburg, 1. Aug Tie Einnahmen der rieft Ti* dien Straßenbahn stellten sich im Juli auf 8316.19 Mark oder eine Durchschnittseiuuahme von 268.2»! Mk. im Tag gegen 259.47 Ml. im Juni Insgesamt wurden vom 1. April bis 1. Juli d. I. 29 334.05 Mk eingenommen. SW ”T. >ng fc'J« » 'M - "leitende "Niämtern ü p* und' lQd». unb i5’ "Achtung gk>'< "em «tobÜ e* «68 drn Beobacht 'plan anzusiü! jinb, g Ziehen. ? n, %rm von ? ."Egleitrndevt?. tn graphischer 2 "».erden, dah £ erforschten, ha b vegung des 1: Einen ai» trigen Vorsühc, ilpachenbraik Inhalt, der, d- ebenso fpanut Film einen h8 । an unvergleichiil , ,Der 5)e{«ticl wohlgelunge * Der Roman einer holländischen Baronesse. Die „Dofsische Zeitung" meldet aus Ostende: Bor vier Tagen kam hier eine holländische Baronesse aus dem Harz an unb mietete sich in einem der Stadtbotels em. ölci^citrg nahm cm junger Mann in der Dependence des Hotels Wohnimg. Beide unternahmen Spaziergänge und spei,ten zusammen, ms bald daraus zwei Privatdetektivs versuchten, die 23- jährige Baronesse zu entführen, nahm |id) bie,c tfnen Anwalt, der ihr versicherte, sie habe nichts zu befürchten, da ßc großjährig sei. Sie erzählte dem Anwalt, sie habe btc Abucht, den Kutscher ihres Vaters zu heiraten. Sie fei vor ihren Verwandten, die sie ins Irrenhaus bringen wollten, geflohen. Am letzten Sonntag ist es nun den Detektivs doch gelungen, die Baronesse in eine, nahe bet Brussel gelegene Irrenanstalt zu entführen Die Angelengenheit erregt hier großes Ansehen und man verurteilt es, daß die belgische Polizei in Gemeinschaft mit holländischen Detektivs gearbeitet hat. r Aber um die Sache nicht weiter zu gefährden und autzubalten, L - der Gemeinderal nm 30. März 1911 dem Protest rügesti.mm^ • tem die Sachverständigen der Ed'enbabn damals ausdrücklich rt hätten, die neue Anlage reiche noch aus, wenn ■SleTelh gj hiO Einwohner habe. Man müsse sich doch aus bte dadi» »7 tandigen verlassen können Bei den fortwährenden Eingaben k-1 vielfach auf beiden Seiten dock persönliche Jnterenai vor faben- er messe diesen Eingaben keine allzugrotze Bedeutung c Er beantrage mit Rücklicht, daß die Angelegenheit nicht gt- Versuchsseld m s | fang des W I pens befürwortet. - t genehmigt uni) i* > iprumgeld als no die Zulassung ** ng des rüditänr* >cn beiden Gme» igen M csuckt man ben su uwirken, drn w» Mhis lei- >t den BahnhofM* von dem Bomy-e „ Darlegung u»; Erweiterung aeie Beivrecku^ - 1 ilnebmcn durM rhfes! KdeiE ipac Dttien «5 ?Sr8*SS »bKK ^Eivmgchllnrktll unb neue Äarte|tln täflL frisch geerntet, verkauft LamStag nur dem Braud, am (Sina zum alten stblon Karl Rühl. I.an Chef der Leib-Eskadron RogaNa v. Bieberstein, dem fierfeutnant Riedefel Freiherr zu Eisenbach (Johann) und bem Leutnant v. Boetticher, überbringt dem Regiment ein haiwschreiben seines Chefs. rm Bicken buch- 1. Aug Zum drittenmal innerhalb dnifler Jahre wurde heute nacht im hiesigen Pfarrhause m Einbruch verübt. Der Dieb gelangte, wie früher, mit nnl Leiter in die Wohnung, durchwühlte die sämtlichen Räume mb zerstörte die Einrichtungsgegenstänbe. In ben früheren Fällen fjtldi bem Dieb namhafte Oklbbeträgc in die Hände. Auch dieses iül sollte seine Beute nicht gering sein, doch sind die Ermitt hnm noch nicht abgeschlossen Jedenfalls lull man es mit einer in oir Verhältnisse eingeweihten Persönlichkeit zu tun. Auch tn kn früheren Fällen wurden die Einbrüche bann verübt, wenn irr Pfarrer kurz vorher namhafte Geldbeträge vereinnahmt hatte. Singen, 1. Aug. Zu einem Zusammenstoß zweier kteaßenbahnwagen kam eS gestern beim Scharlach- btrg. ES hatte auf dieser Strecke großer Personalwcchsel hoitflefunben, da neues Personal angelernt wurde. 93er- ’t ebene Personen trugen schwere Verletzungen davon. Worms, 31. Juli. Am Abend des 4. Oktober v. I. mirbe aus der Toreinfahrt des Hotels Hartmann ein Nusterkoffer mit gold enen Fingerringen im Sette von etwa 35 000 Mk. zum Nachteil des Vertreters riner Stuttgarter Firma gestohlen, am folgenden Morgen erbrochen in vM;terbai>nf)of aufgesunden. Der größte Teil befand sich noch in dem Koffer, die übrigen .... Don nahezu 13 000 Mk. fehlten. Am Montag versuchte mm ein Mann im Pfandhaus zwei Ringe zuvor- seyen. Der Pfanbhausboamte entfernte sich mit den Singen aus dem Dienstraum, um sich anderwärts von der fal'tbeit zu überzeugen. Dies erweckte in dem lieber* brmqcr der Mnge den Verdacht, daß der Pfandhaus- fenntc die Polizei in Kenntnis setzen würde, was ihn veranlaßte, unter Zurücklassung der Ringe die Flucht zu greifen. Er hatte ein Fahrrad benlcht, durch das ferne Ve^önlichkeit verraten wurde. Die Pvltzet nahm ihn alsbald fest und es gelang, eine Anzahl der gestohlenen Ringe im Werte von etwa 6000 Mk. zur Stelle zu bringen. Der Fstgenvmmene — Fabrikarbeiter Andreas Jakob im Ctadtteil Worms-Neuhausen wohnhaft — hatte die Ringe am Mvntag abend, also bald nachdem er sich verfolgt Einhchapparale I Weck-, Kex- Bade-Duplex- I >: Ullrich. in verschied. Ausführungen sow. die beliebten Kexglüaer etc. empfiehlt 3729 Edgar Bormann G I ESSEX Haus- u. Küctre^erätegeschän Tel. 165- Xenwtadt 11. Letzte rrachrichten. Ein schwerer Bauunfall. Nürnbergs. Aug. Bei dem Bau des Großkraftwerks Franken stürzte heute vormittag ’/«8 Uhr daS EisengerÜst der Maschinenhalle ein. Zahlreich.. Arbeiter wurden unter den Trü mmern begraben. BiS gi/3 Uhr wurden 10 Leichen geborgen. Handarbeiten für die Reise DT^I. 24li fr Er beantrage mit Rücklicht, baß die Angelegen neu niax ge n «Id geflärt sei, Vertagung Der Vertagungsantrag würbe „■ Stimmengleichheit abgelehnt Es wurde dann jolgenbet Be ?, r, gefaiit: ES soll den Gesuchftellern folgendes mitgrteth ybat Rack einer eingehenden Besprechung der ganzen Bahnhofs- «re^terimgSan gelegen heil und unter Würdigung des ganzen ver- Kel der Sache erklärt bet Stabworstand, daß er bereits mit Beschluß vorn 23. August 1910 über Vorlage eines ander- • '«rojeftd bat zum Ausdruck bringen wollen, daß damit der K -Ttbabntxrroal tung bezüglich Lage des Bahnhofs freie ö an b Sfaffen werden sollte unter Wahrung der Interessen der 11meinbeit. ^Earkrnburg und Rheinhessen. Nieren- iBIasenkranke inbenburth Altbachhore- tcrllarkHprudel Stark- ,Q«ll»rascbErleichterungu. Hilfe. Die Rierenarbett roirb robltucnb erleichtert. Tand, VrieS. Steine aufgelöst und I krtflcfDiilt, die Harnfaure > «Hunden und Schmerzen, drücken. Brennen schnell beloben. Bonzahlr.Protenoren 1 Aerzten glanzend begut- tinet. Fl.9k»Ps. ui der Uni- Irrittätif - llvotbcfc z. gold. fngel u. in den Drogerien t. Lcibcl, W. Äilbiuacr, rl.Aoll,Q.Tchaatu.E.Noll IsP/d zlnal-Seife das Hebel be- (eitigt. Tiefe Seife ist nicht I 1.50 Th. sondern 100 ®L wert. Terg.M." ä St. 50Pf.listig» und 1^0 TL (35° -,ig, itarfite Formt. Dazu Zuckooh- Cremc 75 Pf. und 2 DLl in der Uniucrntät<< Avo tbefc, »iridi '»uothefe, bei «UN. Roll, Earl Seidel. W. Nilbinger, C. smaa,. E^nil Rarn. Ernst Noll unb W. Schrader, Trogcnen. IsP,) Snm.1: Die in jllammem gesetzten Ziffern gdxn an, rote viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Nranke kommen. tstandsiitzu,; orbnetcr SBeig, i» ‘ Sitzung rourbe!» r Dberrealituk i | lt Die (rinnaie | Mk.), die , 'n städtische Suit I Voranschlag ire« I Beigeordnete' 8« I chieöen, ist die 8e I irbm unb ei wc | tobet, bestimmt i I morgens bü I; j ch der Landgemki» i r nicht mehr gat f ertretung bem hs I iebensjahren M | :ter zu wählen. I ’ m). April 1912 j ^rgeschlagen' tr Bofbetf; uli ® Adam Etling. I wegen btt Trott: I tmitbe adgelelnn. - | ltger-Mädäiki ! Dachdeckerarkeit c 1 Hill zu feinem fc iegel zugeschlaga. - Tispenserteilunz - r , C = 500 , , 11. Die Rückzahlung dieser Schuldverschreibungen geschieht am 1. Oktober 1912 zum Rennwette gegen Einlieferung derselben nebst den noch nicht verfallenen ZinSscheincn und zugehörigen Zinsfcheinanweisuugen bei ber Vank für Handel und Industrie, Niederlassung «ießen. Vom 1. Oktober b. I. an hott dic Verzm'ung der auSgelosten Schuldverschreibungen auf. Gießen, den 1. August 1912. Der evangel. Gcsamtktrchenvorstand: D. Schlosser. Amtliche Bekanntmachungen der Ttadt Gietzen. Di- Pflaster unb Ebaussierarbeite» für den AuS« bau der cheorg-Vbilivo ^aibStrane Aro.fdien Qtifer.aaee unb sicher Straße sollen '.Vhttwod), bcui 7. Angust, vor mittag» 11'/, Ubr, auf unserem Tiesbauamt vergeben werden. Tic Berdmgungsunterlagen liegen bafelbit offen ”nb finb Angebote auf Vordruck dahin einzureichen. ZufchlagSstttt 4 Wochen.__£_1_ Stadt. Wohrrrrngsnachweis Gießen, Asterweg 9. ^^1 Wohnüng v*on*Ä^U Zimmern, 1 Wohnung von fieber Simmern, 2 Wohnungen von « Zimmern ü Wohnungen von 5 Zimmern, 5 Wohnungen oonsZimmern, sechs Wohnungen von 3 Zimmern, 1 Wobnung von -wer Zimmern u. »nbinett, 1 Wohnimg Don2aunmerTi, eme Wohnung von 2 Zimmern ohne 7 nTOblrerte Ummer. 1 3immer zum Auwewahren von Mdbem. Wertfiänen. 4 Laden, 1 dreistöckiges Lagerhaus mit Pferdestall unb Heuboden. o. 3« mieten gesucht: 31 Wohnungen von 2-§ Zimmern. tftädt. 4 Verkäuferin für Manufaktur- und Weibwaren gesucht. Schrift!. Angebote unt. 5056 a. d. (siebener Anzeiger erb. 5230) Aus Mitte September erdentlW Mädchen für Zimmer- u. Hausarbeit gesucht. Zu sprechen abends o.8— 9Uhr. Hofmaunttr.1v. Wegen Erkrankung meines Dienstmädchens suche ich aus etwa einen Monat 106378 Erlass. Aushilfe. k»orbttättcr,Brandpl.1 Tüchtiger, solider Fuhrmann gut. Pserdeoffeger u. Fahrer», zum baldig. Eintritt gesucht. 526t Job. Baltb. Noll. Nüchterner, zuverlässiger Fuhrmann gesucht. Gebr. Marr, Neu- müble bei Dorlar. »>269 Schuhhaus Willi. Herbert Inh.: Carl Herbert Marktplatz 2 Marktplatz 2 Alleinverkauf der bequemen Engelhardts Chasalla Normalstiefel. Vermietungen 7 Zimmer Wegzugshalber ist eine für Aerzte und Rechts- anwlllte besonders geeig., sehr helle, sonnige Wohnung Neltorxweg 52 I (7 Zimmer, ger. Diele, Bade- zimm., Mädchenkamm. i. d. Mans. usw., Gas u. Elektr.) für sofort oder wpiHer zu vermieten. Auf Wunsch weite«“ KUume imll.Nt. und Gartenantcll. [4140 _____C. v. Btinchow. | 3 Zimmer \ 063501 3 Zimmer Wohnung zu verm. Bruchstrabc 12. (»6385] 3-Zimmcrwobnnng und Mansardenwohnung mit Gartenam. u. Bleichplatz sof. zu oerm. Schützenstr. 17. 063841 3-Züllmer- Wohnung zu verm. Steinttrabe 73. | 2 Zimmer | 06338» 2 Zimmerwohnnng mit Küche per 1. Sept., evtl. früh., z. vrm. Babnhosttr.24. 063821 Schölte 2 Zimmer wolmung mit Balkon und Zubehör ver l.Sevt.zuvcrui. Frantsurtcr Ttrabe 62. 5275] 2-Zimrnerwobnung zu verm. Neustadt 10. Verschiedene 47691 Schöne, geräumige Maiisürdcii-MiilW mit Zubehör au ruhige teilte alSbald oder auf 1. Oktober jt vermieten. Näh. Stcvbanstrabc 12 1. (X>3S0] 1 grobes Zimmer mit Zubeb. an alleinst.Person " verm. 4!äh. Wolsstr. 15p. Möbl. Zimmer] lul möbliert. Zimmer 52001 Babnbofstr. 26 II1.1. Frcundl. möbl. Zimmer zu verm. Nord Anlagen, gegcniib iDswaldsgart. (5196 Sch.möbl.Zimm.zu vermiet. «■ja'i SelterSweg 56 St. II. (H$371| Frdl möbl. Zimmer mit voller Pentton zu ver mieten Sonnenttratze 25II. 063^7) Sand. Schlafstelle zu verm. Wetztteingassc 5 I. Stfiöii möbliertes Zimmer mit vdcr ohne Pens, zu verm. 52>6] "Näh, ttrcuzvlatz 15. Läden u. dgi. | Schanzcuttrabc 6 schöne belle Räume, 200 qm, als Bureau oder Lager au vermieten. 5277 Näheres dakelbtt Parterre. wirvergeben an Person.m. stott.Schrist, einerlei wo wohnend,selb- ständigeAdrcncnschreib- arbeit, im Hause zu verr. Es handelt sich um mehr. 1OOOOO Adrett., welche zwanzig n. mehr tUZnl aus Kuverls,Streifen usiv.ge- fchriebenwerd.,daher eine dauernde Beschäst. Mo- nail.gute Nebeneinnahm. u.ko— 120 M.: b. regerer Tätigkeit entsprech, mehr. 21 Kd» durch Mith. geeign. Familenmitgl. wird Ber- diensthöh. DaöMaterial, wie K uvertS,Streif., wird Jhtien jeweils franko ins Haus,gesandt. Man wolle nur dami Bewerb, eins, unt. Chiffre R. No. 123 anDanbcLEo.inStrab- bnrg (Elsab», wenn man fid) wirklich für diese Arbeit geeignet fühlt. b*/P oh hiffn den Herrn, d. bereit, bll Ulllü Zigarren an Wirte a. verk. geg. hohe Prov. ob. M. 165 Perg. pr. Mon. gl.z. schr. Willi. Volckmann, Hamburg 39. ___________(h v>%]___________ indjtiqc Sifircincrflticlkn aus bnuernbe Arbeit so', ges. Karl Halm, Vöberttr. 17. t0«*» 5198, Ein junger Schreiner- gcicllc für bauernde Beschäftigung sofort gesucht. Wilb.Blci.^iuvvertSburg Zltln iosorligcn Eintritt sucht t Sdircintroeitlleii g aus dauernde Arbeit. LouiS Schumann, BctzdorflSieg». Tüchtiger Kunstschloffer sür Treibarbeiten sofort gesucht. Justus Strübing, Cattcl, Königötor 1. (5251 Hausbursche ges. 5205] Neustadt 47. Stellengesuche Geb. ölt 8tL, i. Haush. u. l. Pflege ers., m. g. Zeugn., sucht Stell, z. Führ. b. Haush. b. ölt. Dame. od.Hrn. Schr. Angeb. u. 06362 a.d.Giestener Anzeig. 06369] 17-jäbrig. Mädchen vom Lande sucht Stellung. Näher. TeuselSlustgärtchen 3. Verkäufe 2 Pferde unter vieren bie Wahl, bei voller Garantie zu verkauf. Näheres in ber Geschäfts»!. des Giestener Anzeig. 106328 Ate Viola X« Kastl, Wolkcngasse 18 II. Kinderwagen, gut erhalt., wenig gebraudit, zu verkauf. Preis Ätk. 20.—. 5274 Jranksurt. Str. 60. Bin Äcker Safer auf bem Halm zu verkaufen an ber Ziegenzuchtstation. 5224] Näh. Sonncnstr. 6 p. eianüenbobntn z. verkauf. Pfb. 12Pf. Kaiser-Allee 47. Falläpfel frankfurter Str. 29. Kaufgesuche Wir suchen für vorgcmerkteNeflcktanten Grundstücke jeder Art wie: Wohn-GeschästShäuser, Billen, gcwerbl. u. landwirt- schastliche Betriebe. Reelle unb diskrete Unterbreitung. Verlangen Sie kostenlos Besud, uns. Bcrtret. [hv'/a Vermiet-und Verkauf s-Centrale Frankfurt a. M., Hansahaus. Grundstücksgesuch I Wer verknust in hies. Stabt ob. Umg. seine Billa, Wohn-, Geschäftsh. ob. Baut. Offert. «. 5287 des. Taube & Co., Jranksurt a. M., Kaiser straffe 10 a.(b'/H .Zusammenlegbarer jliniJcr-iportroiigtn (nur tabclloS erhalt.) z. kauf, gesucht. Schr. Angeb. m.PreiS unt. 5272 an ben Gicff. Anz Eine Fabrik, die einen hochfeinen Kornkaffee und feinsten Malzkaffee liefert, sucht sür Gießen und Umgebung einen tüchtigen, bei der Detail-Kundschaft gut eingeführten Stellenangebote Konkurrenzlose Patent-Neuheit 20Psg.- biS1.80M Artikel ferner flott. Massenartikel geeignet s. Detailreisenbe ober Hänblcr. Reslcklanlcn wollen ttch voritcllen Zimmer 2 im Kiscnbnhn-Hotel Jrcitag u. SamSlag von 8-1 und 2-6 Uhr. (06381 bei hoher Provision zu engagieren. Es wollen sich aber nur eingesührte Vertreter gefl. bewerben. Schriftliche Angebote unter 5276 an den Gießener Anzeiger erbeten, v'/. Kassiererin und Buchhalterin für ein erstklassiges SvezialbauS nach Gienen gesucht. Schriftliche Angebote mit Gehaltsansorüchen und ZeugniSabschristen unter 5279 an den Gietz. Anzeiger erb. Verschiedenes llmjüot, Väsüksiihrtll, ßrpötftranöport Pst>ckstr.^2 ____________06084__ nimmt n Kund. an. iyri|ni|C 0f>379; Asterweg 1. Ztuiitl. gejr. hkilzehilsk assist. Arzt in der Sprechstunde gegen Zuweisung von Massagen, Krankenoflegerc. Schrift!. Angebote unt. 06361 an den Gieffener Anzcig. erb Burschenschaft Alemannia. Die noch ausstehenden Rechnungen f. daS50-jähr. Stiftungsfest sind bis zum 5. August auf dem Burschenhause einzuliefern. [06375 Bitte ausstehend eRech- nungen einzuliefern. Der C. C. der Starkenburgia DVe I. A.: ©iitg. Gnstwirtschaft und Metzgerei mit Krastbetrieb, beaueme Einrichtung, schöne Räume, .in einer Kreisstadt Hessens, an tüchtigen Fachmann zum 1. Oktober oder früher unter günstigen Bedingungen zu verpachten. Späterer Berkans nicht ausgeschloffen. Sdiristl. Angebote unter 5270 an den Gienener Anzeig, erb. Aelt. Mädchen ob. Iran findet Aufn. bei einer yam. Sdirtftl. Angebote unt. 06368 an den Gieffener Anzeig, erb. Wler Zeugnissen erhalten von einem älteren Student, gründlich. Nachhilse. Näh. z. erfrag, i. d. Gcschäfts- stelle d. Gieff. Anz. 06:383 Ans 4—5 Wodicn wird ein Oaff (nach einer Seite offen», etwa 5—8 2)1 tr. breit und etwa 20—25 Mir. lang, zu leihen gesncht. Schrift!. Angeb. mit Preisangabe u. 5217 bis längstens 8. August an den Gieff. Anzeiger erb. Verloren Wetzlar-Dutew Hosen ein wertvoller Stock. Binder erhält Belohnung, Gest. 9tnd»rid)t an Grote. Kaiser Allee 12.06363 Geldverkehr Mr leiht Mk. 5(1(10.— gute ll.Htzpotbck, betpünkt lichcr Zinszahlung und jährlicher Abzahlung auf ein Geschäftshaus in ein. Städtchen der Umgeg. GieffcnS. Zinsen nach Uebereinkunst. Schriftl. Angebote unter 5256 an den Gienener Anzeiger erbeten. 300 000 Mark in gröberen und kleineren Posten sind au billigstem ZinSfuff lange unkündbar auSzuleiben. (hv1/» Carl Herms Bankgeschäft Magdeburg, Kronprinzen ttr. 6, Telefon 3215 u.3355. Versteigerungen Versteigerung. ÄNontag, den 5. August d. I., nachmittags 1‘ > Uhr, werden in dem Saale Babn hosstraffe 57 versteigert: lao 100 «I. tutet -llßiutin u. eine Partie Zigaretten u. a. Die Beriteigerung nudel bestimmt statt. Geist ler,Gerichtsvollzieher Vereine UNION A.-H.-V. Morgen SamStaa, 3. August, abends 9 Nhr Znsammenknnft auf Tenors Hardt. *• Gesangverein Gemütlichkeit Samstag, den 3. August, abends 9 Ubr Zllsammcnkllllst L Bereinslok. ^Zum Löwen". Sonntag, den 4. August, nachmittags 4 Ubr Ausflug mit rauz aus die „Karlsruhe". Gönner und Jreunde ttnd herzlichst willkommen, v»/,Der Borttaud. Pianos, Flügel Hanooeiniiis bei weitgehender Garantie und günstigster Kauf- u. Mietbedingung. Stimmung,Reparatur Transport Ständiges Lager von 250 bis 300 Instrumenten. Bei Miete Eigentumserwerb laut besonderer Bedingung. Stets gebrauchte Instrumente zu jedem Preis. Vermietungen 2 bis 12 Mark monatlich. Vertretung von Schiedmayer & Söhne, Steinweg, Ibach, Krauss, Römhild, Dörner, Hörügel, Spaethe, Ackermann usw. 4667 August Förster Giessen und Lieh Bahnhofstr. 65. Tel. 367. LokomotivIührer-VereiD Gießen Sonntag, den 4. August: Ausflug nach dem hardttvaldchen. Bei ungünstiger Witterung aus Terrors Terraffe. Abmarsch mit Musik 3 Ubr nachm. von der Bahnbrücke. Zahlreiches Erscheinen erwünscht Ter Vorstand. UM. Sektion Gleesen Samstag, d. 3. August, abendsSUbr Hotel Schütz Hauptversammlung Wichtige Tagesordnung (siehe Post». Erscheinen un bedingt erforderlich. 5268 Der Vorstand. Spazier- Stöcke Riesen-Auswahl! Billige Preise! FABRIK.’ T) Selterswega. Giessen. Ich offeriere hiermit, Zwischenverkauf Vorbehalten, nachfolgende ganz neue wasserdichte Wagenbecken mit Lesen, aus allerbesten grauen Autooerbeckstoff- reiten angesertigt: 1 Decke 2x2", m zu Mk. 10 1 „ 3x2 „ , „ 12 1 . 5x3 , , , 30 2 . 6X3 ... 36 Die Decken können ohne Kaufzwang bei mir besichtigt werden. :5283 Ludwig Lazarus «strrweg 53. Jernspr. 505 Dr. Schäffer verreist Vertreter: 5271 Dr. Buchner. Frankfurter Str. 12- Dr. Ploch. Asterweg 34— Dr. Steinreich. NeuenBaue 25 ftWe gr. ajdllV ?" rieNNl Xfit für r 5273 Giessen, 2. August 1912. 06364 Nach Beendigung beS Programms D-A Jerrttvr. 231 Vabnbosttr. 27. Damen-Hüte Wir verkaufen den Wir verkaufen den maa HL 50% Hält um völlig räumen, mit a’/< Braunfels, den 1. August 1912. Jürstl. Nentkammer. antvohnt^ Montag, Dienstag, Mittwoch eintreffend. Gebrüder Berdux Herzlichen Dank für die zahlreichen Aufmerksamkeiten gelegentlich unserer silbernen Hochzeit. Karl Hermann und Frau. Geweih-Bersteigernng Mittwoch, den 7. d MtS., vormittags 10 Nhi wirt im .Solmfer Hoi" zu Braunfels eine Anzahl Notblrstb geweibe, Nehbocksstangen und Damschauselabwürfe öffentlich versteigert. Ein großesSortim. einfach gam. Hüte "1 50 m.Bandschlelf.etc. durchweg3,002-00, M. Knaben-Strohhüte, Kinderhüte all. Art, nur aus dieser Saison, um völlig zu O X räumen 100, 50 und Pfg. 1 Posten Mützen, Hütchen 50 und 25 Pfg. A. Salomon & Cie. Dr. Meyerhoff verreist. Vertreter: Herr Dr. Geyer Herr Dr. Ploch Herr Dr. Stuhl Herr Sanitätsrat Dr. Zinsser. IRitteldeuffdier Sängerperband Sonntag, btn 1 AngnA, naifimittagö 3 Uhr Verbandsfest auf dem Hardtberge bei Lich. Znm Vortrag kommen, teils als Masien- teils all Einzelchöre, Volkslieder und Kunftchöre. Dm vnMO ISaiabtanc »klart, die Le ich [rat Maultier Man wisse rtt’r rrmorbet se ■ Ein Milarbei kl Ärüder des t W- mehrere Ml *-t. teilte^ noch f eldiiiig, ierung e;iehnnl berarti ‘rfidjerun 1 wird, in bei !*\0’c sich in l nlmill-ung, du »onsul in ! ^"dlunger Konzert HiSgen. Tanz Damenfrisieren Shampoonieren — Kopfwäschen — mit neuestem Warmluftstrom-Trockenapparat Frau Bernh. Dosch Neuen Bäue 12, Ecke Wcidengasse Damen-Frisiersalon separat Ankauf von Wirr haar. un Aläusi itionHani I A i-lh -,ble Bei 4attW>«b es sär«« r-.!l'L,n;n bat re 1 ei _ «n95bau n» • n- bie ML & Neubau einer ünnhesbonfitellt |i kladenbck Vcrdiuaung. Die Ausführung der Erd . Maurer, ASvbalt-, Siakcr- Schmiede- und Eifenarbeitcn ist in einem Lose zu vergeben. Die Zeichnungen liegen während der Bureauitunbea im kandeShauS, Zimmer 9tr. 58, zur Elnffcht auf, mo'clbft auch AngebotSformulare zum Betrage von 1 Mark, solange der Vorrat reicht, erhältlich sind. , Angebote ttnd verschloffen und mit entsprechender Auf» schrist versehen bis Üiontn, Öen i?. Ängnß i. 3„ norm. 11 Uh an den Unterzeichneten, LandcSbaus, Limmer Nr. 58, em- zureichen, woselbst die Ccffitung der Angebote in Gegen» wart der erschienenen Bieter stattnndet. ZuschlagSfrist 30 Tage. Wiesbaden, den 29. Juli 1912. Der PandcSbaumetfter: 9- 8 : S. Müller, RcgierungSbaumeitter. pic Übci * • bfV ir*- t'k^.'ither » \vr Leben f1*1- 'ahre und ^hdlt" iolgendem Lochens »J.'dniitt von » 'UM NlU ffXie 'her gelt Lflicrung / "S Ittinner Zusam r V>!i unb t^ung des tini um j-0 eingetreten, J'p-irirtcii nwrbc St” ihif; auch die [. flnt’i usw. gro ignt al- früher, | fcvfotnnit’it einer l von loOO . Säen Arbeiter, he cj.it wirb, daß a I) nur bei Kin|Ni ^rerdienlt hat H nnet größeren rj-unb iibersäiril H.«ark, im erste M-rn einer X>cbi kn icboch nicht vi Tficnb 1200 zu tl knnt für eine Irtmrseits ist abe rn be? Arbeiters pi Umimnbi', die t- ■ ..hung der S iriv in ben letzten ui-rbalt? der Arb T.t alles zur Verl kfimng oder in B3i... nicht pes tziit sehen." i Tiefe dnrchan |)Icii, die sicher! Ichcruin, daß der tzh stetig seine 1 Eine neue l .'^Stuttg, ^"-bergische \ wie sch -rechodc bt ani einer in rdflfnöer Aei “"b Lberine »’■ wurttembc 11 vor, die e " lranle an ^ben; in । l unter bet 011 i'oei. ur b,e Qis h ?roen Iva 1 Kreb« fl i-ctui Frische Itter Mirabellen b