llr. 38 Grfcheiw tä-klch mti Ausnahme des Sonntag*. General-Anzeiger für Oberhefien - e's n9 von Podewils zu üb er nehmen. zesührt. lhr PünktliL in^'Aon p,i, ÄS' S0B htekafiees. (traten vorn aus dein Mabinctt Tie anderen Minister suchte er, tu „Oieheuer Saeilllenblttttr* werden dem otermal wöchentlich deig-legl. bat „Krdsbletl Nir dev Kreis Oiehen' iroeimal wöchentlich. Die „randwIrUchastlichen Seit« fragen" erscheinen monatlich zweimal. sse zu Mk. Garderobe f:.| hrung detz *ssen italffl ,■ toie Frhr. b. Hertling, der bekannte Reichstagsparla- M mcntaiier, an der Spitze der bäuerischen Regierung steht. M Und zioar besonders desl>alb, weil er in bayerischen Zen- M trumsireisen gar nicht so beliebt ist, lvie man denken IT inödite. Tenn als er z. B. bei den Reichstagswahlen von M IM", in Illertissen gewählt wurde, mußte er den Wahl- Mittwoch, U. Zebruar 1912 •Utettentbrud anb 6n1ag der 8tübl1d)te UnuHrfuÄtl - Buch- und Stemörudecti. 9L Lange, ttdltn. brr Zentrumsmann, sich natürlich fast gänzlich aus Zen trumskreisen aus. So gelten direkt als ultramontan: der Minister des Innern, Frhr v. 2 o d e n - F r a u e n h o f e n, der intime Freund des Thronfolgers Prinzen Ludwig, bei ja überhaupt bei dem ganzen NabiitettSwechsel eine Rolle gespielt haben soll. Ferner der Perkehrsminister v. Seid lein, der Kultusminister v. Knilling und der Finanz- Minister v. Breunig Rur ein einziges weißes Lamm befindet sich unter dieser schwarzen Herde, rin sogenannter -on-essionsschulze. Tas ist der neue Justizminister von Thelemann, der sogar Protestant ist, aber freilich.ganz lid) ungefälsrlich, weil er einmal orthodor und demgentäß mtiirlich auch streng tonseroatib ist. Alle Minister, mit Ausnahme des Ministerpräsidenten Frhrn. b. Hertling, der ai4 der Unibersitätstarriere hervorging, und des Frhrn. X 6oben, der ein ganz hervorragender Landwirt ist, ent- iwinmen dem höheren Beamtentum, und zwar gerade den Isforts, an deren Spitze sie jetzt treten. Man könnte in diesem Sinne das Mabinctt S? er Hing, das cd deshalb an fachgemäßer Arbeit nicht wird fehlen lassen, begrüßen, wenn <3 nicht gleichzeitig fast ausschließlich klerikal lväre. Seit den traurigen Zeiten Abels, also oor etwa 70 Jahren, hat es ein solches Ministerium in Bayern nicht gegeben. (Sin bemerkenswertes Moment ist es, daß ein Mann, 6n, 80 A 90,100^ iltr, 9i Rebaftton. •fpebthon und Trudrctii 6Au(- ftraRc 7. Srpeöinon und Ptrlag. 3L Hebafttanze^llS. Let.»Abr> AntngerGugen. könnten. TaS klang nicht ermutigend. „Ich habe leine .700 Toller in bar," sagte Sam, „aber ich habe ein Stück Land in Tennessee, den Acre 25 Cents mert; ich will Ihnen 2000 Acre davon geben." Bixby schüttelte den Stopf: „Rein, so was will ich nicht, ich hob schon selbst so viel davon." Ter junge Mann dachte nach, wie er zu dem Okibc kommen könnte. Er wußte, 100 Dollar würde ihm sein Schwager Mofsett in St. Louis borgen. „Gut, ich will Ihnen 100 Dollar in bar geben und den Rest, wenn ich selbst verdiene." Etwas in dem Wesen des jungen Mannes hatte fooracc Birbys Herz gewonnen. Sein langsames angenehmes Sprechen, die ruhige und besonnene Art, mit der er das Steuer packte, die ofienbare Ehrlichkeit seines Wollens — all dies war es, aber außerdem noch etwas von jener besonderen Geistes- und Gemütsart, die später die ganze Welt Mart Twain lieben lehrte. Das Abkommen ward geschlossen und Samuel Clemens „lernte den Strom". Das kleine Notizbuch, in das er seine Auszeichnungen als Lotse eingetragen, ist noch vorhanden und es läßt in seinen verblichenen Schriftzügen ahnen, wie sich der junge Lotse in die Tüdenjinb Wunder des Riesenstromes vertiefte, wie er ihn mit ganzer Seele lieben lernte, so park, daß er ihn später in unvergeßlichen Bildern darstellen konnte. Aus dem jungen Anfänger wurde allmählich ein geschickter und beliebter Lotse, der sich mit einer gewissen Eleganz kleidete und unter seinen Gefährten als ein lernbegieriger Leser und sich unermüdlich bildender Mann bekannt war. In )einem Notizbuch stößt man aut allerlei Sprachstudien, die er damals trieb, und man kann aud: verfolgen, wie sich in seinen Aufzeichnungen der Schriftsteller ausbildet, der genaue und anschauliche Beobach hingen in einem prachtvollen Stil aufschrieb. Der Ausbruch des Bürgerkrieges machte dieser prächtigen, von Sonnenglanz uno Abenteuern erfüllten Zeit ein Ende und trieb Mark Twain in neue Irrungen und Wirrungen, in denen der Journalist und Schritt- ftdler sich die ersten Sporen verdienen sollte. kf. Was bedeutet die Medusa? Die weltbekannte Schreckensgenalt der Medusa ist bisher in der Regel dahin gedeutet worden, daß die Griechen in der Meduse, einen bösen Dämon, die Verkörperung von Sturmdämoiien, Donner und Blitz sahen. Run gibt aber der amerikanische Archäologe A. L. Fro- t b i n g h a m eine völlig andere und in mancher Hinsicht bestechende Deutung der Medusengestalt. Frothingham ist, wie wir einem Berichte der Munstchrouik entnehmen, der Ansicht, daß die ursprüngliche Idee der Medusa für die Griechen eine Verkör- perung von Fruchtbarkeit und befruchtender Mraft war, daß die Medusa ursprünglich mit der großen Muttergottheit verknüpft war und foäter mit der Sonne und Aoollo in Bezug zu setzen sei Als außer der erzeugenden und befruchtenden Kraft der Sonne auch der verderbliche Sonnenbrand mit der Medusa in Beziehung gesetzt wurde, vereinigte sie nun sowohl die schaffende wie die zerstörende Kraft der Sonne. Medusa wurde die Trägerin der Sonne, gleichsam die „solare Marparibc", und dies erklärt aud) die Kmesteklung und die erhobenen Arme in ihren frühen Darstellungen. Auf den neuen Funden von Korfu th-Gieesfi ? mir uw“ zeigt sich die Meduse mit zwei gewaltigen Löwen dargestellt, die sie als die große Muttergottheit erkennen lassen. Weirn die archaischen Typen der Medusa schreckenerregende Symptome zeige», so sieht der amerikanische Gelehrte darin nur die Unfähigkeit der alten Kunst, die Ideen einer Glementorfraft und -Macht, die der Meduse zugeschrieben wird, besser auszudrücken: fo muß ja in der archaischen Kunst auch das Lächeln vielfach als Charakteristik bienen, wo der Künstler keineswegs Heiterkeit darstellen will. Besonders in den berühmten Schlangen der Meduse will Frothingham Frucktbarkeitssynrbole erkennen, und die um den Kops starrenden Schlangen standen wohl dock) ziemlich sicher anstelle von Sonnenstrahlen Frothingham glaubt eine fortlaufende Ueberlieferung von Kreta über Kleinasien nach Griechenland über fast anderthalb Jahrtausende nachweisen zu löniten. kf. Eine Rundfrage über bie fein ft e Rasse hat die englische Zeitschrift „Straub Magazine" veranstaltet: gar seltsame Ergebnisse sind das Ergebnis gewesen. Unter anderen, meist Ausländem, bat auch ein Deutscher, der Mnchener Professor Bergmann, sein Urteil abgegeben; er hält die Eingeborenen von Samoa für den schönsten Volksstamm der Welt. Sehr zum Leidwesen der Engläud.'r stellt er sie noch hinter Schweizer und Skandinavier sowohl, als Italiener und Türken. Bon einer ganzen Anzahl icbodi werden die Engländer als ein Typus angesehen, der dem IxÜcniiden am nächsten kommt. Der aud) in Deutschland ziemlich bekannte Sandow hält den Engländer allen anderen Völkern überlegen: nach ihm kommt der gelenke Japaner. Shack- leton, der bekannte Polarforscher, sagt, daß er auf allen seinen Reisen nirgends schönere Frauen gesehen habe, als bieJSngfänber- innen und Amerikanerinnen. Ein anderer Forscher, Sven Hedin, spricht die Siegespalme den Schweden und Norwegern zu. Mer am meisten werden dock) die Italiener bewundert. Marküs Stone lagt: „Ter Italiener ist der typische Mensch". Der bekannte Maler Sir William Goscombe John pflichtet ihm bei. Bewerbers die SütItaliener hat er in fein Her; geschloßen. Ebenso denkt Arthur Giosy, der in der Gesamtheit den Durchschnittsitaliener für das Wesen hält, das dem heUenifchen Muster dm nächsten kommt. Den Preis für männliche Schönheit spricht er im einzeln en jedoch den Sikbs und den Pajputs in Indien zu, für weibliche Schötchen den irischen Frauen: den schönsten Körper haben die Mädchen von Samoa. Der Herausgeber der Zeitschrift zieht lolgenben Schluß aus allen Beiträgen „Im allgemeinen haben die Italiener die meisten Stimmen, besonders in Bezug auf die Männer, in diesem Wettkampfe bekommen. Was die Frauett allein anbetrifft, so ist die Siegespalme den „Schönheiten" der britischen Inseln zugesprochen worden, allerdings nicht ohne Widerspruch, Skandinavier, Türken und Franzosen sind mehr als einmal lobend erwähnt. Aber die Deutschen hat Seiner gelobt, und wenn sie genannt wurden, geschah es nur zum Vergleiche, und nicht in rühmlicher Weise. Als die in der schnellsten Entwicklung be’inte liche Rasse werden die Amerikaner angesehen. obaditungsgedietes an der L st grenze auf Staatskosten. Der zweite BcrichterNatter, Geheimer Regierungs- und Medizinalrat Professor Dr. Dam mann (Hannover ) halt den Antrag Clbenbnrg für mcht durchführbar. In der Ausivrache bezeichnet Geheimrat S I a m in e r vom Reichsamt be4 Innern die Errichtung eines Beobachtungsgebietes an der Cltgrenje auf Staatskosten wegen der hohen Kosten für unmöglich. Der Direktor im Reich-gesund- heit-amt Dr Lstertag betont 8ie Notwendigkeit der Kontrolle des Viehhandels, da gerade burdi diesen die Seuchen verschleppt werden Er empfiehlt die Desinfektion der Ttallungcn zur Ber Hinderung der Ausbreitung der Tuberkulose Geheimer Ccfonomu rat Andrae (Braunsdorf wies am Schluß feiner kurzen Aus führungen auf die Schwierigkeit der Kontrolle der Viehhändler hin. Landesökonomierat Kappel Fronberg hob die Gefahr hervor, welche in ber Verbreitung von Viehseuchen aus den Fett viehhösen sich ergeben; $u Man unb ZüchtuiigSzwecken büritc Vieh aus den Fettviehhöfen überhaupt nicht ausgeführt werden. Tomäncurat Brödcman >t zog feinen Antrag darauf zurück worauf der Ausschußantrag einstimmig angenommen wurde. lieber „Bedeutung unb Durchführung der gemeinnützigen Rechtsauskunft auf dem Lande" sprachen Rat Dr. Link, der Geschäftsführer des Verbandes der detitschen gemeinnützigen unparteiiidjeu Rechtsaus kuitftsstellen in Lübeck unb Geheimer Iustizrat Schneider (Stettin). Die beiden Herren betonten den Wert ber gemein nüyigen Rechtsauskunft für das Land und erläuterten eingehend die verschiedenen Zwecke. Sie stellten sodann den Antrag, diese Einrichtung auf dem Lande weiter auszubreiten unb zu vervoß fommnen unb gegebenenfalls mit bem Verband bei deutschen gemeinnützigen unb unparteiischen Rechtsauskunftsstellen zu vei binden: besonders empfehlenswert fei die Beschaffung einer ge mcinfanfrn Vertretung für die Derbandlimgen vor dem Reichs verficherungsarnt und dein demnächstigen OberfchiedsgeridN der Aiigestelltenverf'icherung. Dieser Antrag wurde angenommen und hierauf die weiteren Beratungen aus morgen vertagt. lebt , Anlage L'- 40. Plenarversammlung der veutft-cii £anöa):rtjd}aftsratcs. ~ Berlin, 12. Febr. Der Deutsche Landwirtschaftsrat begann heute im Sitzungs faal des Herrenhauses mit den Verhandlungen der 40 Pleuar Versammlung. Ter Vorsitzende Gras Schwerin-Löwitz eröffnete die Sitzung mit einem Hoch auf den Kaiser. Außer zahl - reidfen Vertretern der verbündeten Regierungen war als Vertreter des Reichskanzlers Staatssekretär Delbrück anweseiid. An Stelle des aus bem Vorstanb des Landwirtschaftsrates ausscheiden den Tr. Frhr. v. Soben-Frauenhofer, der bas bayerische Ministerium des Innern übernommen hat, wurde Frhr. v. (Sotto zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Nach Erledigung geschäftlicher Angelegenheiten hielt Dr. Holl in a n n, landwirtschaft kicher Sachverständiger beim Generalkonfulat in St. Petersburg, einen Vortrag über die landwirtschaftliche Entwicklung Sibiriens: Tic klimatischen Verhältnisse Sibiriens feien für die Land wirtschaft nicht günstig. Ter Anbau von SSintergctrciDc fei insbesondere im Steppengebiet ausgeschlossen. Wan rechne in Sibirien in einem Jahrzehnt mit zwei bis drei Mißernten. Für den Getreidetransport aus Sibirtcn ließe sich ganz leicht ein nördlicher Seeweg schaffen. Tic Getreideausfuhr Sibiriens stieg von etwa 2 Millionen Doppelzentnern 1900 auf ca. 61Z_. Millionen Doppelzentner 1909. Hierauf wurden die Ausführungsbestimmungen zum Viehs euch enge setz, insbesondere die Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche, behandelt. Der Ausschuß stellte dazu einen Antrag, daß bei Neu- ausbrechen der Seuche die Tötung des Bestandes gemäß S 159 zu erfolgen habe, daß aber aus ziviugenden wirtschaftlichen Gründen Miloerungen zugelassen werden können. Die Sperrbezirke sollen zweckentiprechend groß gemacht werden. Die Landwirtschafts- tammev des Herzogtums Oldenburg stellte den Antrag, bei den zuständigen Behörden zu beantragen, daß die sämtlichen Klauenviehbeftänbe auf das Vorhanden'ein von Maul- und Miauen- icud)c untersucht werden. Der erste Berichterstatter Domänenrat Brödermaiin (Knegendorf) fordert die Errichtung eines Be- Hus Mark Twain; Lotse jähren. Der Mann, der den jungen Mark Twain dereinst in die Ge- »imnisse der Schiffahrt auf dem Mifsifippi cingcweiht hat, Horace fijbn, lebt nod' unb nach feinen Erinnerungen schildert Albert digclow Paine die Lotsenjahre des großen ^chriftflellers in feiner lnfangceicken Biographie, aus der er einige Kapitel in Harpers Mlyazine veröffentlicht. In seinem prachtvollen Erinnerungsbuch „Leben ^auf dem ttifmippi" hat Mart Twain seiner Phantasie freien Spielraum iddifcn unb fo manches anbers gcfdiilbert, als es fick) in Wirklich' ht zugetragen. Er spricht von sich als von einem etwa 17sädrigen Kuriä;en: in Wahrheit war er bereits 21 Jahre alt, alv^cr int Ipril 1857 seine Lotscnlaufhalin auf dem Dampfer „Paul ^ones" Irgann unb jene vier wundersamen Jahre verlebte, die ihn nicht tir mit unvergeßlichen Eindrücken erfüllten, sondern aud) bett Lichter in ihm erstehen ließen. Horace Birby, damals ein Mann hu 32 Jahren, lehnte eines Morgens behaglich an Bord^ feines dchiffes neben dem Steuer, als eine gedehnte, angenehme stimme t ihm heraufrief „Guten Morgen". „Guten Morgen, üir" unoortete ber Lotse gleichgültig, ohne sich untaubreben, beim er iattc cs nicht gern, loenn ihn jcmanb bei seinem steuer bejuditc. tr Ruser aber kam sogleich heraus und blieb ein wenig hinter ■’m stehen. „Möchten Sie nicht einen jungen Mann annchmcn, a bet Ihnen „ben Strom" lernen will ?" Der Lotse guckt.- über ine Schulter unb sah einen ziem lick) schmächtigen, gelenkigen ingtn Mann mit einem hübschen mädchenhaften Gesicht und einem wgcn Busch von tastanienbraunen Haaren. „3d> modit nicht, onenjungen machen mehr Arbeit als sie wen sind: viel mehr Irbeit als dabei raus tommt." Der Bittende war nidst eutmuiigt. •dd) bin von Berus Drucker," sagte er in seiner freien offenen ccifc. „Das gefällt mir aber nicht. Ich denke, ich mochte nack) Südamerika gehen." Bixby hielt das Auge iinverwandt auf den lluß gerichtet, aber es lag eine gewisse Anteilnahme in feiner klimme, als er weiter fragte: „Warum ziehen eie denn x>brc Lortc beim Sprechen so lang?" Der junge Mann hatte fich pterbeffen gemütlid* auf die Bank beim Steuer gesetzt. „Da mimen kie meine Bdutter fragen," sagte er noch gebehnter als vorher. ,Dic zieht sie auch so." Lotse Birby sah auf unb lachte: er hatte nun guten Sinn für Humor unb die Art ber Antwon amüiurte ihit „Komnit her," sagte er, „unb tretet neben mich, wie ut tit.i Name'?" Der Bittende antwortete und bann blickten die inden eine Weile hinunter in den sonnenbeglänzten Fluß. ,,Könnt vhi steuern?" fragte Bixby. „Ich habe schon überall aus dem entom gesteuert, außer auf einem Dampsboot, deut ich." 'Run !kurvte der Anfänger ein paar Handgriffe am Steuer zeigen, unb w» Lotsen schien es, als stelle er sich nicht nngescknckt an. „Ta 8^1'3 mir eine Art," meinte, er, „auf die ich einen jungen Mann emrehmen würde, um den Strom zu lernen: nämlid) rur Geld . ,SaS fordern Sic?" „500 Dollar, und für irgendwelche Äalten । j e&rcr Art komm ich nicht auf." Er meinte damit Kosten, die M Neuling un Hasen ober bei unvorhergesehenen Fällen erwachf en Das Kabinett hertling in vayern. Das Mabinctt Podewils war zuin Abschied reif, als am 5. Februar die bayerischen Landtaaswahicil die Zentrums- Herrschaft, gegen bie es mit ber Landtaasauflöfung an^i- tämpfen versucht hatte, nicht beseitigen, fonbern nur er touttern konnten. An seine Stelle tritt nun, nachdem der ^rinzregent schon am 9. Februar ben Reichstagsabgeord- icten Irhrn o. Hertling (Zentrum' zum Ministerpräfi- denten ernannt, ein Mabinctt, dessen Bildung zunächst ■nnige Schwierigkeiten verursachte, weil es nicht gelang, iRänncr, wie z B. die bisherigen Minister v. Wehner, o. Miltner, Brettreich, zum Eintritt in das neue Mabinctt zu bewegen Welchen Grund diese Herren zu ihrer Absage hatten, ist äußerst fraglich: fast schont es, als feien sie der Ueberzeugung, bie Lebensdauer des neuen Ministeriums Zweites Blati 162. Jahrgang Gießener Anzeiger Aur Hessen. Die Finanzausschüfie der b-iden Kammern fanden sich Dienstag nachmittag zu tfner gemeinsamen Sitzung zusammen, an der sich ebenfalls Vertreter der Regierung und bie Minister beteiligten. Der Finanz niiniftcr madjtc bekannt, daß nach ben neuesten Nachrichten die Ergebnisse der preußisch-hessischen Eisen b a h n g em ein s ch as t sich noch um den Betrag von 700*000 Mk. verbessert hätten Nach Abzug ber^Schuldcn zinsen bleibe also eine Reineinnahme für ben Staat von 4133600“Mk. Diese erfreuliche Mitteilnitg würbe nahir lieh von beiden Finanzausschüssen lebhaft bcarüjjt. Man wies aber auch darauf hin, daß ja noch die beiden großen Aufgaben, B e a m t e n b e s o l d u u g und S ch u l d c n t i l g u n g, zu lösen seien. Im übrigen wurde ber gesamte Voranschlag au Hanb bes Berichtes des Finanzausichusses der Zweiten M'ammer durchgesprocheu unb sand im all gemeinen Zustimmung. Nur über einzelne Punkte fand eine kleine Aussprache statt, ohne aber besondere Meinungs Verschiedenheiten hervortreten zu lassen. Bei den erfreulichen Einnahmen der Eisenbahngemeiuschaft ließ ber Vorsitzende des Finanzausschusses ber Ersten Kammer es frag lid) erscheinen, ob Verhandlungen über eine Revision des Vertrages mit Preußen angezeigt wären. Zu dem sei ihm aus parlamentarischen und Regierungskreisen Preußens mitgeteilt worden, daß dort an eine Revision nicht berangetreten werben würde. Ter Finanzausschuß der Zweiten Kammer stellte sich durch seinen Vorsitzenden auf den Standpunkt, baß ein einstimmiger Beschluß ber Zweiten Kammer des vorigen Landtages vorliege, wonack) die Frage, ob unb welche Verhandlungen mit Preußen ge führt werben, demnächst im Plenum der 'Zweiten kämmet zur Entscheidung Täme, uno baß man bcshalb feine Veranlassung habe, diese -Frage heute näher zu erörtern. sich demnächst über ben Lottcrievertrag mit Preußen wohl recht angenehm unterhalten wirb Das Gute habet ist, baß Frhr. v. Hertling, sowohl beim Prinzregenten Luitpold, als aud) bei seinem Sohn, dem Prinzen Ludwig, et neu großen Stein im Brett hat, also an ihnen eine Stütze gegen seine Gegner im Zentrum findet, und daß er, der schon als Reichstagsabgeordneter mehrfach bewies, daß er das Wohl des gan.zen Deutsdilands im Auge habe, sich für bayerische Cigenbrödeleien nicht wird einsangen lassen. So sind zwischen dem neuen Ministerpräsidenten und bem Zentrum schon jetzt Tifferenzen vorauszusehen, unb ebenso wird es and) nur zu bald zu solchen mit den einzelnen Ressortministern kommen — ganz abgesehen davon, daß die fetzt verstärkte Lpposition ein Interesse daran hat, das Mabinctt Hertling nicht zu alt werden zu lassen. Tenn überlegen wir doch einmal: die Ressortminister sind ihrer Gesinnung nad) wohl Zentrumsleute, aber sie sind gleichzeitig durch die lange Schule des Beamtentums gegangen unb wissen daher, daß diese unb jene Forderung des Zentrums aus praktischen und technischen Gründen einfad) unerfüllbar ist. Tas aber bayerischen Zentnunsabgeord-- iictcii klar zu machen, ist eine schwierige Sache. Tie schlagen nur auf ben Tisch und sagen: „Dös muaß!", unb bann kommt es zur Schäbelprobe, wobei sich gewöhnlich, natürlich bilblick; gemeint, der Schädel des Zentrumsabgeordneten als her härtere erweist. Für den feingebilbeten und feinfühligen Gelehrten unb Diplomaten Frhrn. v. Hertling ist bas Laub zwisdicn Main unb Alpen bei der urwüchsigen Grobheit eines großen Teils seiner Bewohner jedenfalls nidjt der Boden, auf dem er Lorbeeren als Ministerpräsident wird ernten können. würde unter ben gegenwärtigen Verhältnissen, falls es sich mcht völlig und in allen Dingen unter das siegestrunken-.' Jentrum beugt, nur kurz bemessen fein. Frhr. v. Hertling war daher nur in ber Lage, ben bisherigen MTiegsnünifter MN ,Kolosseum' Ur. Karl Ohm ion 645 Wall ule abend 7*/> W Grosses M» insgefübrl oond5 ener Tauien ^ „Presto“ men ____J Feile und ein;- w* ni“1''. qi/, u* . Ende i- zln»er a kreis, da er als „Sanprcuß" eines bayerischen Mandats 1 nicht wert war, ivieder abgeben. Die Komik dabei war, daß strhr. v Hertling gar nickt Preuße, sonöern Hessen Darm Vftrbevercil ’:ibter Aud) bis in bie jüngste Zeit hinein hatte er, __ali Reidisrat der Krone Bayerns, mit dem demokratisch- deniagogischen Flügel des bayerischen Zentrums heftige .Kämpfe auszusechten unb mußte fid) von der dein bekannten Dr. Heim nahestehenden Presse echt bajuvarische Grobheiten gefallen lassen. Aber wenn aud) Dr. Heim sich mcht mehr für ben Landtag hat wählen lassen, — sein Geist beherrscht noch heute den linken Flügel des bayerischen (Zentrums, so daß man sich nur zu bald auf ein „Aufkochen der Volksseele" gegen den neuen Premier wird gefaßt madieit müssen, zumal an Frhrn. v. Hertling der »Preuße" hasten geblieben ist, und der bayerische Landtag Er starben an: Zusammen: 1 1 Rein natürliche Füllung! Vermietbare Safes (Schrankfächer) JHet* 1. KD 1(1) Abschluß der Adler- A. - G. Frankfurt (Agencia Stefani.) In der Nackt ,e Angriffe auf die italienische Wir empfehlen uns für alle in das Bankfach einschlageadee Geschäfte wie: An- und Verkauf von Wertpapieren, Geldwerten etc. Ausstellung von Schecks- und Kreditbriefen aef aüe grösseren Plätze der Welt Einlösung von Kupons Diskont-, Scheck- und Konto-Korrent-Verkehr Aufbewahrung und vollständige Verwaltung von Wert papieren und Wertgegenständen aller Art. denselben Nöten und Gefahren gekämpft wie die preußischen Soldaten! $>aben sie sich in der Schlacht bei Gravelotte und in den Kämpfen an der Loire bloß deshalb mit Ruhm bedeckt, damit sie jetzt als Veteranen „zweiter Klasse" behandelt werden! Ist das nicht eine große Ungerechtigkeit im Hinblick auf die Verdienste, die sie ihrem Vaterland erworben haben! Jeden rechtlich denkenden Hessen muß es empören, wenn er sieht, wie seine Staatsbürger auf solche Weise verkürzt werden. Hosfentlich gelanyen diese Zeilen auch in die Hände unserer Landtags- und Rerchstagsabgeord- neten, denn sie sind ja in erster Linie dazu berufen, dahin zu wirken, daß derartige Mißstände alsbald beseitigt und den hessischen Veteranen die Veteranenbeihilfe in demselben Umfange wie in Preußen gewährt wird. Mit welch schönem Beispiel geht doch da die Stadt Gießen voran, indem sie jedem ihrer Veteranen, die weniger als 2000 Mk. Einkommen haben, alljährlich ein Geldgeschenk von 50 Mk. gibt. Sollte das für den Staat nicht ein Ansporn sein, sich der Fürsorge für die Veteranen noch in weit größerem Maße anzunehmen? handel. Frankfurt a. M, 13. Fcbr. Ter werke, norm. Heinrich Klever, Main) pro 1910/11 weist einen in unserem diebes- und feuersicheren, unterirdischen Gewölbe zur Aufbewahrung und Selbstverwaltung von Wertpapieren etc Mietpreis eines jeden Jaches je nach Grösse von Mk. 10.— aa fürs Jahr. Bank für Handel und Industrie Die Verwendung der Flugschiffe. Tripolis, 13. Febr. (Agencia Stefani.) Gestern früh flogen die Aviatiker Moize und Cavotti nach Homs. Moize kehrte mittags zurück, Cavotti blieb in Homs. veteranenbeihilse. Man schreibt uns: a'f alten Aktien und von 15 Proz. auf die jungen vorzuschlagen und die Zuweisung von wiederum 100 000 Mark an den Peniwu- fonds der Beamten und 40000 Mark an den Fonds für Wohl- fahrtscinrichtungcn, ferner die Rückstellung von 250 000 Mark für Neubauten und 10000 Mark für die Talonsteuerrescrvc zu beantragen. Nach Wzug der statutcn- und vertragsmäßigen Tantieme verbleiben 426 340,31 Mark, die auf neue Rechnung vorgetragen werden. Der Geschäftsgang ist fortbauemb befriedigend. Niederlassung Giessen Die Direktion; Zur Hauskur bei Blasen- . , Nieren- I €10611 Gicht- •****& »idi täglich | Flasche „Werniner Weiser*1 au dem Kgl. Mloeralbrunnen Brückenau. Kinder Erwachsene: im vom Summa: 20 (9) 15 <7) 2 3 (2) Ium.' Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel >cr Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. , . - - Reingewinn auf von 3 522 068,31 Mark emschl. 367 562,22 Mark Vortrag von 1910,11 gegen 2 841 162,22 Mark einsckl. 240092,2 Mark Vortrag tm Vorjahre. Der Aufsichtsrat hat beschlossen, der auf den 6. März d. I. einzuberufenden Hauptversammlung der Aktionäre die Verteilung einer Dividende von 30 Proz. wie im Vorjahre auf int erfolgreich zurückgewiesen. Der erste dieser, der sehr heftig war, hatte gegen 11 Uhr durch eine Bewegung begonnen, die darauf abzielte, die vorgeschobene neue italienische Verteidigungslinie und bte rechte Seite der älteren Linie, die weiter zurück ist, einzuschließen. Der Angriff wurde von einer Kompagnie des Gebirgsbataillons Edolo, die das neuangelegte kleine Fort Lombardia bewacht, und von den andern Kompagnien desselben Bataillons, die sofort herbeieilten, jzurückgeschlagen. Zwei aufeinanderfolgende Angriffe mit Bajo- knetten trieben den Feind in die Flucht. Gleichzeitig warfen «sich andere Abteilungen gegen den italienischen äußersten rechten tFlügel und griffen zweimal an. Der Angriff auf die Redonte toutbe beide Male nach heißem Kamps bei den Drahthinder- missen vor der Redonte zurückgewiesen. Zu dem Erfolg der Italiener trugen nicht wenig das sehr wirksame zur rechten Zeit «erfolgende Eingreifen der süns Forts bei, die sehr zweckmäßige Verwendung der Hunde, die den Vormarsch der Feinde an* ikkrndigten, sowie die großartige Wirkung der Scheinwerfer, die, trotzdem sie ganz besonders das Ziel des feindlichen Feuers waren, ruhig und gesck)ickt gehandhabt wurden. Um 2 Uhr morgens war der Feind vollständig zurückgeschlagen. Mor diesem Teil der italienischen Front wurden bei Tagesanbruch szahlreiche Zeichen sehr ernster scindlicher Verluste iwalwgenommen, außer 60 Toten ein Schwerverletzter und im weiteren Umkreise zerstreute Stücke menschlicher Körper. Die Werluste auf italienischer Seite beliefen sich auf 3 Tote und 122 Verletzte, darunter ein Offizier. Während der Kamps zu Ende ging, griffen andere Streitkräfte am rechten Ufer des Derna- islusses das kleine Fort „Piemonte" und die Schanzen F und G lan und drangen hier bis dicht an die italienischen Draht- lbind er nisse und die dazu gehörigen Verteidigungswerke vor, von wo sie aus weniger als 200 Meter Abstand ein hestiges, laber wirkungsloses Feuer erössneten. Auch dieser Angriff wurde »unter Mitwirkung der Artillerie gegen 3 Uhr vollständig zurück- Sewiesen. Bei diesem Kampf hatten die Italiener keine Verluste. bgc)d)lagene Vete- .. . - der Behörde sehr -dankbar, wenn ste einmal die Anleitung geben wollte wie dieses schwierige Exempel zu lösen ist. Wie steht es'aber mit der Unterstutzungspflicht bei den Veteranen, die in AZrenßen wohnen? Dort scheint man nach den Gründen die in Hessen für die Ablehnung der.Veteranenbeihilfe maßgebend sind, überhaupt nicht au fragen, denn sonst könnte es mcht möglich sein, daß die Veteranenbeihilse sogar solchen ÜZeteranen gewährt wird, £ic in den glänzendsten Verhältnissen leben und nebenbei noch ein größeres Vermögen teils selbst besitzen, teils an ihre Kinder abgegeben haben. Hieraus geht doch zweifellos hervor, daß die preußischen Veteranen ihren hessischen Kameraden gegenüber einen ÖTüBen Vorzug genießen bei einem Gesetz,' das im Reichstag verabschiedet und für alle Veteranen g 1 eich- .mäßig zur Anwendung kommen sollte. Mau darf sich Saher nicht wundern, wenn die Verbitterung der l>essischen Veteranen immer mehr zunimmt und sie es schon ost bedauert haben, hessische Staatsangehörige zu sein. Haben £ie Hessen im Kriege 1870/71 nicht ebensogut und unter Vermischtes. -Jd't -?l.e die Kronjuwelen nach dem Durbar f1 wurden? ,Zn einem stark gepanzerten Wagen, begleitet von einer Kavallerieabteilung, gefolgt von Detektiven nuj. unter den weUgehenduen Vorsichtsmaßregeln", wirs icdec denken, -tod) wen gefehlt. Ein unglücklicher Zufall wollte eS, daß Englands Kronpiwelen in einer armseligen .Droschke zweiter Jute' zum Durbar gebracht wurden und das kam so, wie einer der Schatzhuter selbst erzählt: ,AlS wir auf der Eisenbahnstation ankamen, schauten wir vergeben? nach der Polizeieskorte aus, die uns auf dem Wege zum Durbar begleiten sollte. So waren wir denn gezwungen, das einzige ©efäbrr, das vor dem Bahnhof noch nu^utreibeii war, einen alten, baufälligen Kasten, der zum Unglück noch nicht einmal auf Federn ruhte, zu nehmen. Plan denke sich unfern Schreck! Unterwegs versank das eine Rad plötzlich im Sande und bei den Hebungsversuchen schien der alle Kasten in Stücke gehen zu wollen. Glücklicherweise kam einer der königlichen Wagen vorbei, dessen Fahrer wir mit Mühe und Not überreden konnten, uns aufjimebmen.* * Vom alten Geheimrat I. in X , dem durch seine Ruhe unb treckenden Witz weit bekanmen Kliniker, erzählt man folgende» Zn einer großen Gesellschaft hat der servierende Kellner da» Unglück, die Sauce über des Klinikers Glatze zu schütten. Z. dreht sich ruhig nm und sagt: „Meinen Sie, daß das Hilst ?" * Dora: „Gratuliere mir. Lieb. Jack machte mir gestern abend einen Antrag, und ich erhörte ibn." — Elvira: „Gratuliere auch Du mir. Lieb. Zack machte mir vorgestern einen Antrag, und ich gab ihm einen Korb." (Tit Bits.) Es dürste vielen noch nicht bekannt sein, in welcher Weise das Gesetz über die Gewährung der Vetranenbeihilfe bei den einzelnen Landesregierungen bezw. Kreisbehörden gehandhabt wird. Während in dem benachbarten Kreise Wetzlar die mit Recht verdiente Wohltat fast jedem Veteranen ohne Rücksicht auf seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse zuteil wird, erhält sie in Hessen besonders im Kreise Gießen nur der, der-e r w e r b s u n f ä h i g trnd der äußersten Not ausgesetzt ist. Beider Prü- frntg der näheren .Verhältnisse des Antrcrgstellers scheint die Behörde ihr Hauptaugenmerk darauf zu richten, ob sie M-uter dessen Angehörigen nicht jemand findet, der unter» stützungspflichtig ist, d. h. ein Einkommen von 1500 Mk. und mehr hat. Zst eine solche Person gefunden, dann wird das Gesuch trotz nachgewiesener Arbeitsunfähigkeit und Mittellosigkeit abgewiesen. Hierbei greift man am liebsten nach einem Beamten, bei dem das Einkommen-mit Leichtigkeit festgestellt werden kann. Angenommen es handelt sich um einen Veteranen, dessen Sohn oder Schwiegersohn Eisendahnschaffner ist, der ein Gehalt von 1500 Mk. bezieht Dann soll dieser nach Ansicht der Behörde von seinem Gehalt, das gegenüber der um 30 Prozent gestiegenen Verteuerung aller Lebensrnittel nur u m 8 b'i s 1 0 P r oz e n t, «ei den hessischen Beamten überhaupt noch nicht ausgebessert worden ist, und das noch nicht einmal für ihn und seine Familie ausreicht, noch soviel erübrigen, daß er feinem Pater oder Schwiegervater die abgeschlagene Bete- ranenhilfe ersetzen kann. Man wäre der Behörde sebr gen sind im vollen Gange und lassen darauf schließen;, daß sich der Verein keiner Mühe scheute, den Teilnehmern einige genußreiche Stunden zu bieten und die Feier dürfte sich den voraufgegaugenen würdig anschließen. Landkreis Gießen. = Albach, 13. Nov. Am Sonntag abend fand im Saale des Gastwirts Daniel Schmitt der F amil ien a b en b des Evangelischen Bundes statt. Psarrer Köhler begrüßte die Anwesenden. Pfarrer Freitag von Lich hielt einen Vortrag über Luthers Bedeutung für die deutsche Einheitsprache. Sem Vortrag fand reichen Beifall. Inzwischen trug der Gesangverein „Sängerkranz" zur Verschönerung des Familienabends einige gut passende Lieder vor. Aus Anregung des Vortragenden wurden einige Lieder gemeinschaftlich gelungen . Ettingshausen, 11. Febr. Bei gutbesetzter Kirche fand gestern abend hier em Missions- und Lichtbildervortrag durch Missionar Gutekunst, der längere Jahre in Kamerun war, stall. Der Redner schilderte die Reise dorthin, dann das Land mit seinen Naturfchönheiten, die wilden Heiden- Itämme, den Aberglauben derselben an ihre heidnischen Zauberer und die Schwierigkeit der Missionstätigkeit. Zum Schlüsse orderte er die Anwesenden auf, durch Gaben an dem Werke der Mission, welche jetzt schon 25 Jahre in Kamerun tätig ist mitzuhelfen. vX A.iederbessingen, 12. Febr. Die vor acht Tagen m der Wirtschaft zum Löwen von den hiesigen Schulkindern aufgeführten Theaterstücke haben so gut gefallen, daß sie gestern Abend von ihnen zu Ettingshausen, woselbst der Gesangverein „Konkordia" mehrere Theaterstücke aufführte, nochmals gespielt wurden. Kreis Schotten. --- Ulrichstein, 13. Febr. Welcher Beliebtheit sich der infolge seiner Versetzung nach Egelsbach in den nächsten Tagen von hier scheidende Pfarrer Hartmann erfreute, zeigte der gestrige Abend. Im Gasthaus.Darmstädter Hoft hatten ich der hiesige Orts- und Kirchenvorstand und der von Feld- kracken, das eine Filiale des Pfarramts Ulrichstein ist, sowie die Mitglieder verschiedener hiesiger Vereine, die Ulrichsteiner Beamtenschaft und die Pfarrer aus den benachbarten Gemeinden zu einer A b sch i e d S f e i e r zusammengefunden. Man bedauert allgemein den Weggang Pfarrer Hartmanns, der während seiner siebenjährigen Tätigkeit dahier sich daS Ver- rauen, sowie Achtung und Liebe der Gemeindeangehörigen und aller derer, mit denen er dienstlich und außerdienstlich zusammenkam, erworben hat. Infolge deS Wegganges des Pfarrers Hartmann geht die hiesige meteorologische Station dritter Ordnung, der der nunmehr Scheidende Vorstand, ein, da sich niemand fand, der die Arbeiten übernehmen will. Es wird nur eine Regenbeobachtungsstation bestehen ileibcn. Demo, 13. Febr. (~o führte der Feind zwei heftig Südfront aus. Beide wurden Aus Stadt und Land. Gienen, 14 Februar 1912. ** Gießener Staatsbauten. Tie gestrige Mitteilung über die Verhandlungen wegen der Neubauten des Amtsgerichts sowie der Haut- und der Ohren-Klinik sei dahin ergänzt, daß auch die Ministerial-Bauabteilung sowie das Großh. Hochbauamt vertreten, und bei den Verhandlungen über die Kliniksbauten auch der Rektor und der Vertreter der Universität in der Ersten Kammer zugezogen waren. Die Ohrenklinik soll oberhalb des Pensionärhauses der chirurgischen Klinik, die Hautklinik zwischen der medizinischen Klinik und Zentralwaschanstalt errichtet werden. ♦* Kleidersammelstelle. Wie wohl noch nicht genügend bekannt ist, besteht hier im Provinzialarresthaus eine Kleidersammelstelle des Hessischen SchutzVereins für entlassene Gefangene, aus der die Pfleglinge des Vereins mit Kleidern, Schuhwerk und sonstigen Bekleidungsgegenständen versehen werden. Die Unterstützung wohltätiger Freunde des Vereins ermöglichten es bis jetzt stets, den Bitten der Pfleglinge um Ueberlassung von Kleidungsstücken gerecht zu werben; jedoch der Bestand geht zu Ende und die Nachfragen nehmen zu. Wir möchten deshalb auch bei unseren Lesern die segensreiche Einrichtung der Sammelstelle in Erinnerung bringen und bitten, getragene Kleider, Schuhe, Hemden, Unterkleider, Schuhwerk und bergt, der Sammelstelle des Hessischen Schutzvereins, die sich unter der Verwaltung des Provinzialarresthauses befindet, zuzuweisen. Auf Wunsch werden die Gegenstände jederzeit im Hause abgeholt; es genügt Benachrichtigung durch Karte, wann und wo die Abholung erfolgen soll. ** Den Kampf gegen die Mücken.vlage beab- ichtigt auch die Staats ei s.enbahn Verwaltung aufzunehmen. In einer Verfügung an die Betriebs- und Werk- tättenämter, die Bahnmeistereien nsw. wird auf die Ge- ährlichkeit der Mücken hingewiesen, deren Vernichtung als chgienische und volkswirtschaftliche Aufgabe zu betrcuhten ei. Die Vernichtung der Brut der Stechmücken, die ich durchweg auf den Oberflächen der stehenden Gewässer, aber auch auf winzigen Tümpeln und Regenpfützen, die ich auf Grundstücken und Wegen, also auch auf dem Bahngelände bilden, und sonstige erforderlichen Abwehrmaßregeln sollen durch Arbeiter unter Verantwortung der Bcchn- meister und Betriebswerkmeister ausgeführt werden. ** Bürgergesellschaft. Wie aus der heutigen Anzeige ersichtlich ist, veranstaltet die Bürgergesellschaft am Samstag, 17. Febr., in sämtlichen Räumen der Turnhalle einen öffentlichen Maskenball. Die Vorbereitun- Lebensjahr: 2.—15. Jahr: — 1 Damit sind die Sitzungen des Fincui^ausschu.)|es beendet, und der von diesem abgefaßte Bericht wird demnächst der Zweiten Kammer unterbreitet werden. Ter Finanzausschuß btt ,»eiten Kammer batte am Dienstag wieder eine Sitzung mit der Regierung, [en der sich neben einigen Ministerialräten auch die Minister ter. Braun und v. Hombergt beteiligten. Den Hcmptgegen- fftanb der Beratung bildete die Ablösung des Brückengeldes der Rl>einbrücke bei M ain^. Der Vertragsentwurf zwischen Regierung und der Stadt Mainz wurde iangenommen, dagegen der Antrag Ulrich auf Aufhebung Des dortigen Brückengeldes abgelehnt. Ein anderer Gegen- jftcmd der Erörterungen war die Regierungsvorlage betreffend den Seminarneubau zu Bensheim, wograch aus den Ersparnissen des früher bewilligten Bau- feehite 12 000 Mark für die Errichtung von Wohnräumen Hm Dachgeschosse des neuen Seminargebäudes gefordert werden. Diese Vorlage fand die Genehmigung des Ausschusses. Ein Antrag Ulrich und Genossen auf Progression der Einkommen- und Vermögenssteuer wurde abgelehnt. Eiste längere Aussprache ergab jich über die Notwendigkeit dreier zetzt auf den Inhaber bewilligten Kreisamtmanns stellen. Die Regierung «betonte die Wichtigkeit dieser Stellen, da sie mit einer ver- länberten Sachlage zu rechnen habe. Die Stellen wurden daraufhin vom Ausschuß bewilligt. Ferner wurden vom Ausschuß vom Dispositionsfonds 6000 Mark gestrichen. Die RegieruugSvorlage über die Neuregelung der Beamtenbesolbungeu Hst, so wird uns aus Darmstadt berichtet, der Kammer bisher noch nicht zugegangen. Es ist daher nicht anzuneh- men, daß diese Vorlage bereits am 1. April Gesetzeskraft erlangt, da nach den Besttmmungen der Voranschlag bis Fnm April erledigt sein muß, und die Plenarverhandlungen über das Budget sich bis zu diesem Termin hinziehen dürften. Dom italienisch-türkischen Kriegsschauplatz. Türkische Angriffe bei Derna. Märkte. sc. Frankfurt a. M. Sckweinemarktsberich t vom 14. Febr Aiifgetrieben waren 1713 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendgewicht 47.50—50.00 Mk., Schlachtgewicht 60.00 — 63.00 Mk., vollfleischige Cchive' ^ unter 80 Lebendgewicht 46.00—47.00 Mk., Schlachtgewicht 5 GO.oO Mk.; vollfleischiqe Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 4H.50—51.00. Mk^ Schlachtgewicht 61—63.00 Alk.: vollflcischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht 48.5u—51.00 Mk., Schlachtgewicht 61.00—63 Mk. WeicbäÜ mäßig rege, bleibt Ueberstand. — Kartoffelmarkt-Bericht vom 12. Februar 1912. Breslau: Rote Dabei All. 3.20—3.41, andere rote Sorten 3.20 bis 8.40, Magnum bonum Mk. 3.70—4.00, weiße runde Mk. 3.20 - 3.60. Liegnitz: Rote Taber Mk. 3.75—0.00, andere rote Sorten Mk. 3.75—0.00, Magnum bonum Mk. 4.50—0.00, weiße runde Mk. 4.00—0.00 Tort m und: Alagnum bonum 3.70—4.00, weiße runde Mk 3.00 bis 3.30, Gelbfleischige rote 3.70 - 4.00. Leipzig: Rote Taber Alk. 0.00, andere rote Sorten 3.90-0M Alagniun bonum 4.20—0 00, weiße runde Mk 4.00—0.00, Gelb- leischige blaue Mk. 0.00— 0.00, Gelbfleischige rote Mk. 0.00— 0.00. 'Magdeburg: Rote Taber 'Mk. 4.00—0.00, andere rote Sotten 3 80—4.00, Magnum bonum 3.90—4.20, weiße runde Mk. 3.80 bis 4.90, Gelbfleischige rote Mk. 3.75—3.95, weiße Mk. 0.00—0.00. Köln: Rote Taber Alk. 0.00—0.00, andere rote Sorten Mk. 0.00—0.00, Magrrum bonum Mk. 3.60—0.00, weiße runde Mk. 0.00— 0.00, Gelbflrischige rote 3.55—3.60, Gelbfleijchige weiße 0.00. Plaidt: Rote Daber Mk. 0.00 bis 0.00, andere rote Sotten Mk. 4.20—0.00, Magnum bonum Mk. 3.40—0.00, weiße runde 3.50—0.00, Gelbfleischige blaue Mk. 0.00—0.00, rote 3 50—0.00. Saarlouis: Role Daber 0.00, andere rote Sorten 4.50—4.60, Magnum bonum 0.00, weiße runde 4.50 - 0.00, Gelbfleischige rote 0.00—0.00. Hagen: Rote Daber Alk. 0.00—0.00, andere rote Sorten Mk. 0.00, Magnum bonum Alk. 3.00—4.00, weiße runde Mk. 3.15-3.30, Gelbfleischige rote Mk. 0.00-0.00. (Alles für 50 Kg.) wächentl. lleberficht ötrffoöesfäBe tö.Staöt fcie&tit 5. Woche. Vom 28. Januar bis 3. Februar 1912. Einwohnerzahl: angenommen zu 31 700 (inkl. 1600 Alaun Milüärj Sterblichkeitsziffer: 32,80 nach Abzug von 9 Ortsiremden 18,10 •7IK. Tuberkulose 4(2) 3(2) Lungenentzündung 5(1) 4(1) Aderverkalkung 1 1 Schlaqfluß 1 1 Darmkatarrh KD 1(1) dlierenschrumpfung 1(1) 1(1) Krebs 1 1 Knochenmark-Ent- zundung 2(2) 1(1) Diphtherie 1 (1) Altersschwäche 1 1 Lebensschwache 1 — Ueberfahrenwerden Kl) 1(1) tin aUl l vorn Ätz '-WL Lillig* Mer i r ilr.l5lH. 5 MmiiÄndezim./ Mtbör ios. zu oeiv Mniwlk 4 ö oerm “«« Mofenba, ^^Wnlage 46 kS3ejtet0toe I pMlünrtti |Äyet:®ot ^•en Der i. 790 Seltersweg 35. idcflcintc schöne 11004 011851 Frdl. möbl. Zim. fof.zv. Seltersiv:3911, Eg.Goethestr. - WHHf4' kenau- At»t ***** >. Statt 6ie|tt nuar 1912. 500‘Bim Milü« fachem^* Gel^* tbristsv a< 2 0 t geben an, mt* auf von aiiSv» ■Verkehr Itungvf aller Art- 15 Zimmerwohnung I u. eicht. Licht, durchirren I tumicunibclan, ck'fl., fomvL I nnqcr. Badezimm. m. eniaill. I Badewanne, Dusche u. Wasch- I Sti lette, sowie Heihwasser- I cnlmic. Voflßin u. Veranda:c. 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Dies ist bei den Eacao-Präparaten roie bei kaum einem anderen Nahrungsmittel der Fall ES enthalten z. D an effektiven Nähl- stoffen (Eiweiß, Kohlehydrate und Fett] Hiernach kann man ermeffen, inwieweit Tell- Eocao als Morgen- und Abendgetränk, anstelle von nahrwertlosen oder gar gesundheitsschädlichen Getränken genossen, ebenso in Form von Ehocoladen - Luppen und -Puddings ?c die Ernährung des Menschen zu unterstützen vermag. Tell-Ehocolade ist genau so gehaltreich als Tell-Lacao- eine 100 Gramm-Tafel entspricht an Nahrivert ungefähr dem vierten Teil der Tagesnahrung einer geistig-arbeitenden Person. Hartwig & Doge! A.-G., Dresden, Fabrikanten von Tel!-Ehocolade-Eacao. Erhältlich in allen einschlägigen Geschäften. Vertreter: Fritz Kunze, Münster i. W., Friedenssrr. 1L Möbl, Ncuenwoff 50 Bahnhofstr. 45 ?00 ZK. giitks Wimnhcu hat zu verkaufen. 01151 ttniv. TöngcS zu Hof-Nctz bei Kirchhain a. d. Cbm. Zum 1. Avril ein oröentL Dienstmädchen aei Pros. 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Dieselbe wird au einem Arme mit Kälberlnmphe aus dem Landes Ainviiustitilt vorgenommen. DicKinder müssen rein gewaschen oder gebadet und mit srischer Leibwäsche zur Impfung gebracht werden. An dem daran» folgenden Termin. Donnerstag, den 22. Februar, um dieselbe Zeit, sind die am 14. Februar beimpften au der gescolichen Nachschau wieder vorzustellen. An beiden Terminen können ferner Kinder, welche wegen Krankheit bis zum Sommer von der Fmpsung zurückge- itcllt werden wollen, dem Finpsarzie zur llmersuchung vorgczeigt oder diesbezügliche ärztliche Atteste abgegeben werden. Die am Grotzh. Kreisgesundheitsamt abgegebenen Fmvficheine müssen dort wieder abgcholt werden. Gienen, den 10. Februar 1912. Bu/.e GrotzherzogUche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Kelle r.( Holzverftergerung der Gräfl. Dberförsterei 'Arnsburg b. Lich. Mittwoch, den 21. Februar nach Zusanunenkuust vormittags 91 . Uhr in Arnsburg werden aus den Distrikten Hard, Nutzgarten, Lauterbachs- Wäldchen, Noteerde. 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' . ... ocben bett Jjjttn finncud -i Nil M ^r ,jn Punkt iai ZZrennholz-Verlleiqerung Desgleichen werden in den Distrikten Gänswnbk, Tickestelle, Nehiränkcberg, MaurerlasperSkopf und 3h*' köpfe Freitag, den 16. Februar l. Is. versteigert: Sckciter Rm.: Buchen 190, Hainbuchen 5, Eichen 2 Kiefern 1,8, Fichten 2. Kuüvvcl Rm.: Buchen 110, Hm budjeii 11, Eichen 65, Vinbc» 2.6, Kiefern 3,9, Fichten A. Knüvvelrcifig Nm.: Kiefern 6,4. Reisig Rm.: "Buchentttz Eichen 305, Erlen 16,5, Fichten 7 Schläge. Stöcke Sm Blichen 70 (12 davon sind sein zerkleinert», Eichen 52, Kiestn 13, Fichten 19. Bemerkt wird, datz von dem Buchen» um Eichenreisig 570 Nm. Durchsorstungsreisig sind. Fickltcudcrbstangcu Stück: 210 mit Fstm. 10. Au» irficitcr Rm.: Eichen 4. Ruttknüvvcl Rm.: Eichen t* RutzreifigRui Fichten 140,- dteielben sind teils zu Soalie,- und teils zu Bohnenstangen geeignet. a tvx ~c»ung i ’(• dcr Weg; t: L-nbnc im s jcittn ohne je- «2dl eine l>oi [tije um einen r eil üüqnnit die HBoItatcn i i|n. ?Ioch zwei ra n n durcb das M Tische des $ •W: und, jlcnili sCe den ®enoi]i gtanbtncn 91eii jsche c r |l c 1 t Kcschäjtc dcr V4 Bilanz am 31. Dezember 191 Reservefonds 1426. BetriebSrücklage 138: 9692.85 Mb. ab. . Stand der Mitglieder Ende 1911 . 14 bt£ . i Verlustkonto Dividenden Ende 1910 8». . . Jt 4 4293.10 2429.56 2970.19 Kognak, Liköre und Mouss. rc. erbitte mir rechtzeitig. 1 süddeutsche s Haus ist Heute treffen gröbere Sendungen la. ivria lcbendsriichc bolländischc Kabliau, Schellfische Schollen n. Bratfischc nsw. ein. Eventl. Ordres auch auf Obst, Elemüfe- und Fifchkonservcn, ®ri|tu dah der id» Grnt * N'edc ^?k°sideni 330.1 * 3304.9 | ?iun ist dcr ' ■t jo idiwt. als Ä-criaheeiüicü Wülken. die .N&enc und fleü rnodi:. Uni» d 'V-räsidenlen t'fi riHttn ÄhriMH 'L-jag etwbert 1 -chen Parteien a: der gut bürge U io julunftiftui n. denn Herr Sd e tat üemi soun "•* txra Zentrum, Nun lietz sich iecrijch.: Mmfk Hihtnka ra öc - bter ereignete \ den Reihen d c bade van der hs Amt de» au;wer !Nääf:Iicheii Mit Ist lagesocdnuna ^lcorönetcn Bas ^'kung nur m verlku R 3nitüfl und P-Tig bis zum 1 {j nflc Prasid WHaDh-tapeMnle DhI Besinn den Soniincr-Semcstcre: 28. ffKrz Schluß ,, „ Mitte Anfi 5 Klassen für Hoch- und Tieibau. Ausbildung in der heimischen Bauweise. Schulgeld 100 Mk. pro Semester. 0'- Prograrmn und Auskunft durch die Direktion d’ An.->talt. Neck nist r. 3. Der Direktor Prof. A. WientoM Nntzholzversteigernng. Montag, dcn 19. d. Mts., wird in dem Ge wald, Distrikt Hnngcrberg, Abteil. C, solgcndco Rutzdch versteigert: 748 2kadclholzstämme mit 225,62 Fstm. und 333 Aad:: Holzstangen I. bis III. Kl. Der Anfang ist morgens um 10 Uhr. Frankenbach, nm 12. Februar 1912. Dcr Bürgermeister. LandwirtschaftlicherKonsumver e. (9. ni. u. H. zu Grofren-Lindcn Der Direktor. Ter Rechner. Ter Lagerhal Jobs. Hantel. PH. Pirr III. Gg. Muhl. Snfommentanit an der Kreuzung der Winkel- ue Brücken schnei se, Anfang vorunttagS 10 Uhr. Lich, den 8. Februar 1912. Großherzvgliche Bürgermeisterei: _______ Törin er. ^cichrl ' c H Passiva. .< , Aufgenommene Kapitalien 1800 Mitgliederguthab.1449. Aktiva. Warenvorrat Kassenvorrat Debitoren Die Mitglicderzahl betrug Während 1911 gingen 1129] Während 1911 gingen 4 y j «muki Enn Gtücfl fcV « ».Sic (den Bitten sind. O -rhicl 7 Breinig.) 9692.hl . | Li August Wallenfels, Marktplatz 17. Telephon 262. Gas-und Benzin- Motoren 0*5 Sauggas- : Motoranlagen: iMhiSät . - lhe «. Affing Ä’tf'