Nr. 87 Erscheint Hßttch mtt Ausnahme -eS GsnntagS. renn Bemerkungen und Urteilen der betr. Landwirte hervorgeht: an dem Verluste Ütli.Mti >12. 2790 ild....... Hl......... .nd-Abt^ •gsi »ermann Köhler Uri Henk. Die „riehener LamilienblSNer" werden bew .Anzeiger^ viermal wöchentlich be,gelegt, da» „Kreisblati für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen -ett, fragen" erscheinen monatlich irvetmal Redaktion Expedition und Druckerei: Schul- strotze 7. Expedition und Verlag. e=&« öl Reöafhon:e^H2. Del.-Adr^Anze'gerÄletzen. Samstag, 15. April 1912 AstationSdruck und vertag der vrühl'schen UnwersitLtS • vuch- und Stembrudcrel 9t Lange, Dietzen ad hau Un, eeb- Meist« sm Kreditsystem Vollkommenheit j den Wünschen richt. bzahlnngssystem, [es Kaufgeschäft sei Erläuternde Bemerkungen und Urteile der betr. Weidewirle. n, L T?ue.^eide des Land tags abg. Brauer 'zu ° b er-O f l e tb e n betr. Tie Rinder blieben ununterbrochen Tag und Nacht auf der Werde und konnten nur in einem angrenzenden Geholze Unterschlupf suchen. Während der 5 Monate fand keinerlei Bersütterung statt. Im Frühjahre waren nur 5 Morgen cingezaunt und im Sommer wurden noch 4 weitere Morgen in einer Koppel hinzugefügt. Als die Weide ausgefrcssen war wurden die Rinder aus einer angrerrzenden zum Teil bewässer- barcn Wiese von 6 Morgen morgens und abends geweidet, den Tag über und- während der Nacht aber in den Koppeln ge- lassen Nach Abtrieb der Weide »vurde das Vieh den ganzen .JZonat Oktober hindurch noch auf Wiesen gehütet und nur mit fürchteten Windstöße, die den Hut über der Stirn in die Höhe schlagen, nichts anhaben. A * — Ter neue Sonnenschirm der Pariserin Ta« Aprilwetter, das uns iwch bevorsteht, haben die Pariserinnen »chon hinter sich, der launisch schnelle Wan/üel von Sonnenschein und Regen, den uns der April bringt, geht über die Pariser im "4rj nieder Mit der siegreich durchgebrochenen Frühlingssonnc lind nun auch die langerwarteten Frühlingsmoden erschienen und die größte Ueberraschung unter ihnen bringt dem neugierigen Beobachter die neuen Sonnenschirme der Pariserin. Sie sind hübsch, aber auch seltlam. Tenn die neuen Sonnenschirme haben ihre alte Form abgestreist, sind nicht mehr rund, anstelle der altgewohnten etwa pilzförmigen Gehäuse sieht man die Pariserinnen ihren zarten Teint unter wunderlich geformten Aufbauten aus ^5'de und Tasfet verbergen, statt des eisernen Schirmgerüsles halt Fischbein diese wunderlichen Gebilde in Form. Einige dieser neuen -Sonnenschirme haben fast die Form riesiger Tulpen und findige Modeschöpfer haben diese Aehnlichkeit bereits dazu ausgenutzt, um in der Farbengebung die Blume nachzuahmen. Andere schirme gemahnen an den Turban des Orients oder an chinesische Pagoden. sie haben den Vorzug, daß sie auf der einen Seite offen sind und einen Blick auf das Gesicht der Trägerin gestatten. eitel, »vie die Frauen, und wissen sehr gut, was ihnen neyr. trotzdem glaube ick, daß die glattrasierten Männer bei den Frauen immer mehr Erfolg haben." Für den Schnurrbart bat sich Jiur Ieanne Marnac ausgesprochen, aber auch sic nur mit Vor- veyait: Bart? O nein, nur keinen Barl. Meinetwegen einen Schnurrbart, aber er muß sehr fein und weich iinbcharsümicrl fein, zllle grauen werden mich verstehen." ks. T ie Neu Yorker Frauen st immrechtsparade. „Marschieren Sie mit ? ', so begrüßen gegenwärtig in allen Staaten öer Union die Frauenstimmrechtlerinnen einander. Tiefe Frage bezieht ,,ch auf die große Frauenstimmrechtsparade, die am 4. Mai in Neuyork abgehalten werden soll. Nach den Vorbereitungen wird es eine Vorführung werden, die bisher ihres gleichen noch UlMt gefunden hat. Zu dem Zuge in Neuyork werden die Frauen- rechtlerinnen aus ganz Nordamerika zusammenströmeil Ter „Feldzugsplan" wird schon jetzt sorgfältig ausgearbeitet. Tie entfernt liegenden Staaten schicken natürlich nickt ilfre Frauenrechtlerinnen, vollzählig, sondern gewissermaßen eine Blütenlese Mit den Eifenbahnen wird schon jetzt über Sonder.züge verhan- Lund vom Weften vorn Stillen Ozeane her, jährt am letzten Avriltage der „Pacific suffragc Special" ab, ein Sonderzug der fum Tage lang fährt, bis er die Strecke von beinahe 5000 km nach Neuyork- zuruckgelegt hat' kf ~2rl ? ?? eAc usor Es ist Washington, welches ihn voraus,ichtlich bald haben wird, und der Gedanke, ein solches 9{mt S.u schaffen, ist den Bestrebungen entsprungen, den Toiletten^ SÄ" ^rt'?I5n--nt^9€n 511 treten. Um diesen Uebclständen abzuhelsen, fchlagt Mttz Gage vor, alljährlich für die Vereinigten ^Een -Modekomgln" zu wählen, der das schwere und i Amr, eines Modezensors zufallen soll. s ^brüandlich muy die,e Dame nicht allein über ein an- Iebn 110)69 Jiap von Charakter,tärkc und gesundem Menschen- ^rüand verfugen, damit sie nicht jeder Laune, die von jraw zosllchen Modiitlnnen nach Amerika herüberqebracht wird, nach gibt, sondern ne mutz eine Erscheinung sein, die den Titel Königin pollffur rechtfertigt Miß Gage hat übrigens ihrerseits ebenfalls ein Verzeichnis all der Kleidungsstücke ausgestellt, über Die eine ^sune verfügen muß: sie ist zu dem Ergebnis gekommen, daß nc mit 1400 Mk. lährlich sehr gut auskommen kann. Tie Untertleibung ut in diesem Budget nicht mit einbegriffen, denn w lagt Miß Gage, „der Frauengeschmack ist gerade hierin so individuell, daß man keine Norm aufstellen kann. r 7" R i' .0 r Bühnen sterne über den Schnurrbart. sieht ein Manu mit Bart oder Schnurrbart besser aus als ein glattrasierter Herr? In dieser Frage sind die Damen zuständig, und der „Matin" hat daher die bekanntesten Pariser Schauspielerinnen und Bühnenfchönheiten über diese ästhetische Kulturfrage ausgefragt. Die Umfrage ergibt eine überraschende Mehrheit für ben glattrasierten Mann. Jvonne de Bray erklärt lakonisch: „Es gibt kein Zögern: weder Bart iwch Schnurr- barf. Ter Mann soll sich glatt rasieren." Auch die Polaire ist die,er Ansicht: „Der Bart und der Schnurrbart mögen sich für Männer eignen, denen ein böses Schicksal eine häßliche Mundform ober häßliche Zähne verliehen hat. Mein Geschmack? Keinen Bari, keinen Schnurrbart." Nelly Cormon äußert sich: „Wie die Männer ihren Bart tragen sollen? Ich habe mir mein Urteil gebildet Es wäre für Iie am vorteilhaftesten, ihren Bart auf dem Kopfe zu ttageii. Die „Königin der Operette", Mlle. Mealy, will ebenfalls Dom Schnurrbart nichts wissen :„Ich mag weder Bart noch Schnurrbart leiden. Alle Männer,'olhen glattrasiert sein." Und Das hängt nicht vvn der Mode ab, das Stroh bcigefüttert. Gesundheitszustand und Eiitwickelung der Tiere waren sehr gut. Ter Wcidebetricb war mir von großem Vorteile, da mir der Klee für die übrigen Tiere im Stalle ausreijchte und eine Verminderung der Pflegearbeiten im Sommer eintrat. erstmaligen Erfahrungen in diesem Jahre haben meine Befürchtung, daß das hiesige Klima ein Hindernis für Tauerf- weiden bilden würde, zerstreut. Ob auch in nassen Jahren diese günstigen Ergebnisse erzielt werden können, muß die Zukunft lehren: aber jedenfalls gebe ich den Weidebetrieb nie wieder aur, da er das erste, grundlegende Erfordernis für eine natur»- gemafic, rentable Aufzucht in sich schließt. Im nächsten Früh- fahr will ich versuchen, noch früher die Weide zu bezielu'n. Um chcs zu ermöglichen, will ich eine Halle für den ersten Aufenthalt ui den kalten Nächteii errichten, damit die Beifütterung von Stroh stattfinden kann und einer Verschwendung der sehr eiweißhaltigen Nahrung, wie sie das junge Gras bietet, vorgebeugt wird. 2. Tauer weide des Karl Steuernagel zu Rain- rod betr. (Tic Weidc ist im zweiten Jahre ini Betrieb.) Die Tiere waren während der ganzen Weidezeit ohne Unterbrechung stets im Freien und befanden sich in ganz vorzüglicher Verfaß ,ung. Von Mitte August an wurden außer der Weide die Wiesen ausgehütet und hiernach noch Waldweiden ausgenutzt. Es wurde in der allerknappsien Zeit etwas Stroh gegeben, welches gern go Kommen wurde, und nicht ein Lot Kraftfutter. Tabei waren die 2icre in vorzüglicher Verfassung, sozusagen fett: sie müssen sich nach ihrer Aufstallung fast ausschließlich von Stroh ernähren und sind jetzt, am 26. Januar, immer noch ist guter Kondition, Aas ich ausschließlich dem Weidebctriebe zu verdanken habe. Tic ^?cidc war von großem Vorteil für die ganze Wirtschaft. Es wäre nichts möglich gewesen, den ganzen Bestand während des trockenen Sommers auf dem Gute durchzufüttcrn: cs hätte also unter Preis verkauft werden müssen, was durch die Weide verhindert worden ist. Tann spart man auch eine ganze Person zur Viel>- pflegc, die recht gut anderweitig verwendet werden kann. Ich gedenke in Zukunft noch mehr zu Weide niederzuleaen, so daß der ganze Viehbestand, ca. 25—30 Stück, zu jeder Zeit auf der Weide ausgiebig ernährt werden kann. Hierzu ist vor allem intensivste Düngung nötig und nach meiner Ansicht kann man der Weide niemals zu viel Dung zuführen. Es kann da nur" dasfenige schaden, was nicht gegeben wird. Werde in Zukunft, statt 4 Pferde nur noch 2 Pferde und 1 Knecht halten, und so die allgemeinen Betriebskosten wesentlich verringern. Ueberhaupt macht einem der Weidebetrieb viel unabhängiger von den Saunen-, der Leute. 3. Tauerweibe des Carl Hesse zu Otterbach betr. Tie Tiere waren ohne Unterbrechung auf ber Weide: An- fang August wurde die Weide durch die Entfernung der zwei stärksten Tiere und Ersatz durch zwei jüngere entlastet und morgens und abends wurde je 1—2 Stunden auf andere Weiden: getrieben. Nach dem Verlassen der Tauerweide am 1. Oktober Wurden auch noch weitere Weiden benutzt. Tie Tiere befanden sich in einem vorzüglichen Gesundheitszustände, und die Weidenanlage ist von außerordentlich großem Vorteile auf meine Viehhaltung und Wirtschaft gewesen. Infolge der Futterknappheit waren die Tiere zwar mager, ganz auffallend war jedoch die Zunahme des Körpergewichts sofort bei reichlicher Fütterung im Stalle: ick schreibe dies dem vorzüglichen Gesundheitszustände zu, welchen die Tiere auf der Weide erlangten. Ta die Weide einer intensiven Vorbereitung bedarf, werde ich dieselbe nach reichlicher Düngung noch vergrößern. 4 Tauerweibe bes I. C. Pfeffer zu Dammes- h o f b. A r n s h a i n betr. Es fanb währenb des ganzen Som- mers keine Aufstallung statt, ebensowenig eine direkte Beifüt- terung, nur würbe ben Tieren von Mitte Jüli an noch eine Ame von 4 Morgen nach unb nach zum Abweiden eingegeben. Nach beenbeter Grummeternte (Mitte September) wurden die Tiere ins Freie getrieben. Von Mitte Oktober an erhielten sie morgens etwas Haferstroh, unb am 12. Novencker kamen sie in ben Stall unb würben nur noch an schönen Tagen nachmittags ins Frete gelassen Ter Gesundheitszustand war sehr gut unb ber Ernährungszustand bei bem wenigen, trocken gewachsenen Futter ebenso gut, als bet vielem Futter in nassen Jahren. Tie Weibo- ^nrtchtung war von großem Vorteile, ber namentlich in ber Ersparnis von Zeit unb Arbeit zu erblicken ist. 5. Tauerweibe des Julius Zimmer zu Bing-- muhle betr (Tw Weide ist im dritten Jahre im betriebe.) Xie Haltung ber Tiere auf der Weide war in diesem Jahre bis Ausgang ^funt sehr gut. Turch Entlastung ber Taucrweibe unb Benutzung von Beiweiben würbe bet gesamte Viehbcstanb in lehr gutem Geiunbheitszustande unb befriebigenbem Ernährungs- juüanbe erhalten. Eine Beifütterung von Heu und Kraftfutter ließ stch vermeiben, was mir sonst nicht möglich gewesen wäre, da Klee und Grünfutter durch Mäuseftaß vollständig vernichtet Frauen-Feuilleton. Das Ende der Hutnadel. , Tic Hutnadel-Gefahr ist seit einiger Zeit immer bebrvh- licyer^angewachsen. Polizeiliche Verordnungen und Einschläge in ‘st.tQBenbabncn legen den Damen bringend nahe, mit diesen gefal/rlichen Waffen, bic wie Dolche aus bem Hutrand starren und eine evnge Gefahr für den Nebenmenschen bilden, recht vorsichtig umzugehen. Hat doch sogar ein amerikanischer Richter ein Gesetz ??g.CreF; öcni 8'tauen, ähnlich wie einen Waffenschein, einen Sdutnadel-Erlaubnisschein haben müßten, ohne den sie diese spitzen '"cht tragen dürsten. Doch nicht nur das „stärkere Ge- •l -L- ftch gegen die Hutnadeln, auch die Frauen sind mit ihnen unzufrieden. Einmal ist es sehr umständlich, eine größere Unzahl solckfer Nadeln durch Hut und Haar zu stechen: rann werden die kostbaren Kopfzierden der Damen durch die -caoeiii arg beschädigt. Besonders die schönen weißen Sommerhüte lassen iedes einzelne Loch, das die Nadel beim Durchstechen vcr- ur|ad)t, mit großer Deutlichkeit sehen, und hat man den Hut tnerzeyn -Lage lang getragen, dann ist er durch die vielen Löcher stchon ganz unansehnlich geworden. Unb dazu halten die Nadeln sHL a» -nn- einmal fest. Er spottet bei starken Windstößen "^ftr Beseitigung, die keine ist, und schwantt und fliegt, wohin CT Will. Bf“hl Um das Verständnis für die Notwendigkeit täglicher Bewegung der Zuchttiere im Freien zu verallgemeinern und wo möglich einen Uebergang von der einseitigen Stallhaltung zur Weidewirtschaft anzubahnen, gewährte der Provinzialverein zu Beginn feiner intensiven Viehzuchtförderung Zuschüsse bei Anlage von Gemeindelummelplätzen und gab die Veranlassung dazu, daß in ber Provinz 15 berartiger Einrichtungen mit Beihilfen von je 200 Mark getroffen wurden. Ter Landwirtschaftskammer-Aus- schuß setzte diese Tätigkeit des Provinzialvereins nicht fort, weil dm Tummelplätze meistens schlecht benutzt wurden, die Vorbereitung von Tieren für den Weidegang auf den Provinziah-Junqvieh- weiden besser in leicht anzulegenden privaten Saufgärten erfolgen kann, und überhaupt Tummelplätze [eine Weide ersetzen können. Tagegen rirfjtete er das Augenmerk der Züchter auf die Anlage eigener Tauerweiden und gewährte seit 1909 Beihilfen von je 200 Mark, wenn Einrichtung und Bewirtschaftung nach den Grundsätzen intensiver Tauerweiden erfolgten. Sechzehn Wcidewirte sind bereits bis jetzt diesem Ruf gefolgt, die gegebenen Beispiele werden zur weiteren Nachahmung anregen unb enblich wird der Zucht die natürliche Grundlage gegeben, auf ber allein sich Gesunbheit, typische und korrcktr -^drperformcn unb gute Milchleistungen entwickeln können. Von den erwähnten 16 jungen Weidewirten haben 6 schon im Jahre 1911 den Weidegang eingeftihrt und mußten gleich im Drittes Blatt <62. Jahrgang Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesjen ersten Jahre infolge ber abnormen Trockenheit bes verflossenen Sommers eine schwere Prüfung bestehen. Aber trotz ber großen Ungunst ber Witterung haben bic neu angelegten Weiden ihre Besitzer nicht bie Ueberzeugung von ber Zweckdienlichkeit und Rick^ tigfeit ber Maßnahmen rauben können, wie aus nachstehender Uebersicht unb den erläuternden Bemerkungen und Urteilen der GIESSEN Wl!k. i «aren; m ffilliS0 ng cksicht vti ,af ’ gering * . ’ gemütliche! W h freuen, wenn Sie h meine’ Sy*’ cm unleugbares Bedürfnis für unsere Damenwelt, einen Grjatz für bic gefährliche, die unbequeme, bic schädliche Hutnadel zu finden, unb biesen Ersatz will nun eine neue Er- finoung bringen, bic bic Schriftstellerin Ruth Goetz gemacht hat irnb sich patentieren ließ. Sie besteht aus entern schmalen Aiu- mmiumreiten, ber völlig unsichtbar in dem Jnnenrand des Hutes ftngenam hnrb. Nabeln ober irgend welche anderen scharfen ober spitzelt Gegenstände werden zur Befestigung des Hutes über- nicht verwendet. An dem Aluminiumband befindet sich lumlid) eine Unzahl ftirzer Greiser aus dünnem Aluminium- hen Druck auf einen an dem Aluminiumband ocfindlichcn kleinen Hebel ausgelöst werken und in das Haar von allen selten eingreifen. Die Anzahl ber Greiser ist zunächst auf >ier festgesetzt, da diese Anzahl genügen dürste. Sie befinden rq auf allen vier Seiten und halten demgemäß den Hut überall t f Tie Greifer, bie sich nach Belieben vermehren lassen, schieben iy langsam und vorsichtig in das Haar, so daß jede Verwirrung Nadeln ^^en.fchrd. Ta ber Hut nicht nur, wie durch e ;nderundEr. ieruIs?törung ir* Orthopäd W N a. M. H R SS56 7 ra UJ 10092. I | üü* * Schuheinlagen -Material. ssll, Acskiinft kostenlos. * weili^enteuDhalkich Z^^Precbstunde^ Vvnii । " ru teurem Einkaoi ’AW. PlltWalils C.uölitQt au abelbaft billigen Preisen emviiehl, oll' Fr. Schaaf. SÄ&ÄÄ Der weidegang In Gberhessen. Nachdem der frühere extensive Weidebetrieb säst allenthalben durch intensive Stallfütterung und häufig schlechte Stallhaltung ersetzt war, konnte es nicht ausbleiben, daß die nachteiligen Erscheinungen dieser Bctriebsänderung in der Schwächung der Konstitution und Gefährdung ber Gesunbheit bald zum Ausdruck kamen. Tie Erkenntnis von ber Notwenbigkeit bes Wcibegangcs wuchs mit ber zunehmenden Veredelung der Rassen und insbesondere mit ber Verbreitung ber bie Weibe in befonberem Maße als Lebensbebürsnis empsinbenben Simmentaler Rasse. So leitete 1895 ber Provinzialverein die Melioration ber Hutwcibcn und bic Anlage von Gemeinbevichwciden ein unb begann 1898 mit ber Einrichtung eigener Provinzial-Jungvichweiden im Tiergarten, welcher im Jahre 1899 bie Werningser unb im Jahre 1901 bic Lauterbacher und Zeller Weiden folgten. Ter Landwirtschaftskarnmer-Ausschuß übernahm 1907 die Weiden, führte jedoch seit 1909 eine intensivere Weidewirtschaft ein, deren Wesen in folgenden Maßnahmen begründet ist: stärkere Kali- phosphat- und Kalkdüngung, Einführung der Stickstoffdüngung, ver- mchtte Meidepflege, früherer Auftrieb, gleichzeitige Besetzung sämtlicher Weiden mit Fohlen und Rindern in einem angemessenen Verhältnis, sparsamere Verabreichung oder gänzliche Vorenthaltung von Kraftfutter, und Belassen der Tiere im Freien während ber Nachtzeit. Tie Betriebsergebnisse ber Provinzial-Jungvtchwciben sinb in nachstehender Uebersicht zusammengestellt. Schon bet der Errichtung ber Provinziab-Iungviehweiden war man sich bewußt, daß sie baS allgemeine Bebürfnis nach Weidegang nicht befried bigen konnten, sonbern vorzugsweise als vorbildliche Einrichtungen zur Nacheiferung anspornen und nur denjenigen Viehzüchtern Wcibcgclegenheiten bieten sollten, denen die Einrichtung eigener Weiden unmöglich war. VtSafi» K r • C H-'ML 111 HUA , IVIL UULU/ ■ L L UU L L IClOCn. w* k ys: ftMä 5 Kfefeta SÄW&S 1 IW. ..... L _________ $ uvd)- fchniits- geivichls- znnahme VVISYISW ar qun -m cd —ci — ceocjicc lO ac " CD CD CD -1- T -f 0? -T C2 'M t O* O" O* COÖ —' R/ ' 'n aaiPQP® & oart Ä CD OOO COX-OM cd S —«ac — io r-~ ~'r- cd" n -y" cf —' GO ® c~ m co co cd svvrsqis^ jquSun; eo —< M t m r ” lO C> 'M 05 O O CO CD r~ CI Ergebnis ö.gefanucn Weide- ganges uaVuo© i uoij •jnqoiatpHdJti - t» — CD O 3 iß M O l£ o" ei' ' DJ Ol aqvi •S6U1UIPU25) —1 O —« —1 05 r-< — ~ —< O 05 05 05 05 05 1911 u X - g ct 6 n u D D » 4 Wohnort Ober- I Ofleiden Rainrod Otterbach Dantmeshof bei Arnsliain Bingmühle bei Lauter Zwiefalten Name Landtagß- abgeorbneter Brauer Karl Sleiieriragel Karl Hesse I. C. Pfeffer JnlinS L o •-» 1 p 5> «eo asunun^; squSjiwA — OJ CO lO Der Provinzial- Jungoiebiveiden Zeitrannt ber Beschickung Be- schickung ber Weiden Durchschnittliche Gewichtszunahme Die BctriebSergebniFe von Privat ■= Bezeichnung ZD =3 ■3 'S- ® C •-* V & ha mit Rindern mit Fohlen | x- der Rinder vr der * Fohlen 1 Tiergarlen . 189K 62,8 2. Wernings . 1-99 29,8 3. Lauterbach. 1901 28,0 4. 3ell..... 1901 1 15,2 1902—1906 41 263 302 257 364 58 33 71,27 69,>7 83,13 69,99 — Fünijähriger Durchschnitt | 1902—1996 173 245 341 289 >81 90 266 46 10< 95 73,56 51,61 69,10 73,13 76,37 56,08 50,70 73,35 92,78 1. Tiergarten. 1898 63,4 2. Wernings . 1899 36,0 3. Lauterbach. 1901 28,6 4. }ell..... 1901 27.6 1907—1911 V M V n Fünfjähriger Durchschnitt Zehnjähriger Durchschnitt 1907-1911 1902—1911 232 202 103 97 67,55 70,55 68,23 Meteorologische veobachtungen der Station Sieben. Well« April Man achte auf die Scbufzmar Rb Wartung dieses Viehschlages die Folge sein. Intensiver eibcbetrieb ist und 'bleibt bte Forderung für dre Zucht- Lauerweidebetrieb S chwa rz-Gießen. gebiete Oberhessens. Ktandesaentsnachriehten selbst. Lang-Sönr. Katharina Müller, geb. Müller, Sterbefälle: April 4. 70 Jahre alt. Laubach. Tochter. Leihgestern. in 20 Jahre alt. Bad-Nauheim. April 1912 NNW WSW Schneeflocken Klarer wimmel Reiß leichte' Tunst 5 d7,5 59 5 höchste Temperatur am Niedrigste „ • viiederichlaq: u.5 mm -t- 5.6 C. - 0,3 "0. Eheschließungen: April 6. Heinrich Seel, Grubenarbeiter, mit Susanne Ott, beide in Leihgestern. — Karl Seipp II., Bahnarbeiter, mit Marie Arnold, beide in Leihgestern. Nidda. Aufgebote: April 10. Albert Eckhardt, FinanzämtSgehilfe Nidda, mit Katharina Jakobs in Mainz,. Haematogen Marke „H-Ring aus der Fabrik AdolF Bommel eCc,Hanau. Zubeziehen durch die Drogerien u.KoionialrtarengescbänB, ninger, 81 Jahre alt. Friedberg. Aufgebote: April 6. Karl Stern, Glaser in Frankfurt -0-0 w H E B E - .Wartburg" (christlicher Verein junger Männer). jedem eonntdfl, abends 8 Uhr: Versammlung und Dortrag, Gemeindehaus (Kirchslraße 9). 11. bis 12 11. . 12. zamiiien-Nachrichten aus anderen Grien. Geburten: Herrn Otto Lonkwih in Wetzlar ein Sohn. Verlobte Fränlem Anna Richber in Ober-Osteiden mit Herrn Rudolf Keller in Büßfeld. - Fräulein Elisabeth Kaspar in Buß'eld mit Herrn Karl Erb in Bleidenrod. — Fräulein Helene Zäg?r in Diez mit Herrn Tom Jensen in Wetzlar. — Fräulein Elisabeth Zantzen in Eisenach mit Herrn Erich Zantzen in Wetzlar. — Fräiilein Elsrieve Tampe in Tüsseldorl mit Herrn Karl Dtorlensen in Wetzlar. Gestorbene: Frau Katharine Kimpel, geb Heil, in Schlitz. — Herr August Listmaun in Södel. — Herr Karl Wink I. >n Sandlols. — Herr Christian Ludwig in Weilburg. — Herr Sanität-» rat Tr Ruvversberg, Frau Wilhelmine Hein, geb. Schleenbäcker, beide in Herborn — Herr Wilhelm Htrschhäuser, Herr Hermann Waller, beide in Manderbach — Herr Rudoli Heupel in Elers- bnitien. — Herr August MöbuS in Oberscheld. — Herr Cito Wirbelauer in Waldhausen. — Frau Louise Arzt Witwe, ged. Kramer, in Biedenkopf. — Herr RudoU Gaupp in Hanau. — Herr Hermann Schäler in Heidelberg. worden war Tie Einrichtung von Bew°ssernngz°nl°gen die Sn. meibuna ieder Ueberlastung der Werde und den Austrreb von V iSffl bis 7. Monat sind merne Lehren die ich aus dem diesjährigen Weidebetriebe gezogen habe. In der Weide erblicke ich das einzige Mittel, um dre Vogelsbergev Hämorrhoiden beseitigt man am sichersten durch den Gebrauch von Sanität-' rat Tr. Wcaencr's Tee. Hämorrboiden sind größtenteils durcv chronische Verstopfung und Lcberstörung verursacht. Tr. We- geuer's Tee beicitigt die Ursache sowie die vorbandcucn Hämorrhoiden. Angenebm zu nehmen, und prompt in der Wirkung. Preis Mk. 1.50, in den meisten Apotheken zu haben, wo ntrnr vorrätig wende man sich an die Frrromanganin Gesellschaft. Fraukiurt a M.. Kronprinzenstr. 55. .D*/« I1 l_ Die Milchuot ist behoben, wenn junge Mütter stau der frischen Milch den Säuglingen dtestle's Kindermebl geben, denn dieses ent* Hali einen hohen Prozentsatz der vollrahmigen und gesunden Aloen* kuhmilch. ES ist äußerst nährkräitig, selbst für die zartesten Säug* linge leicht verdaulich und nut Wasser leicht und schnell zuzubereiten. Probe und iCL Broschüre kostenfrei durch Nestle t Kindermebl-Gv» lellschast, Berlin W. 67. «’/. Eheschließungen: April 8. Karl Kärber, Taglöhner wcoulcu mit Sophie Stiehl, beide in Alten-Buseck. — Ludwig Hofmann, • /=oc.n ®ar[ Weißbinder, mit Margarete Funk, beide in Alten-Buseck. • — - - Geborene: März 24. Dem WeiWrinder Adam Becker eine Tochter, Sophie. — April 4. Dem Taglöhner Karl Sehrt eine Tochter. — 8. Dem Taglöhner Karl Körber ein Sohn. Sterbefälle: April 4. Wilhelm Stiehl, Taglöhner, Aufgebote: März 31. Heinrich Günther, Landwirt in Laubach, mit Kathrine Ritter in Frankfurt a. M. Geborene: April 3. Dem Gastwirt Jean Böhm eine in Bad-Nauheim. Eheschließungen: März 1. August Ernst Karl Julius Froefe, Kaufmann in Gießen, mit Sophie Christiane Menke in Schweinfurt. — 16. Adam Bgld, Techniker in Schonberg, Kr. Obertaunus, mit Sophie Brunner in Bad-Nauheim. — Philipp Jllium, Kaufmann in Bad-Nauheim, mit Henriette Emilie Warner in Bad-Nauheim. — 23. Johann Karl Mank, Kaufmann in Bad- Nauheim, mit Lina Johanna Krausch in Bad-Nauheim. 2J Wilhelm Rudolf Harra, Betriebsingenieur in pramenburg, mit Bilma Amalia Gabriella Kristina Grünewald in Bad-Nauheim. — Paul Richard Feige, Gärtner in Bad-Nauheim, mit Margarete Langsdorf in Bad-Nauheim. m Sterbefälle: März 10. Privatin Margarethe Marquardt, geb. Burger, 65 Jahre alt. — 12. Maria Haunt, Tochter des Schlossers Heinrich Hauert, 12 Jahre alt. — 29. Schuhmacher- । meister Philipp Gries L, 79 Jahre alt. Beuern. . Geborene: März 31. Dem Händler Heinrich Dietrich eine I eTbe fä ll^:^ April 7. Isaak Edelmuth, Handelsmann, 50 Jahre alt. . Bübingen. Aufgebote: April 9. Wilhelm. Otto Schneider, Landwirt in Michelau, mit Anna Glanz in Büdingen.— Hch. Mullerll., Eisenbahnarbeitcr in Bleichenberg, mit Marie Diehl von Gedern. — 10. Joses Salomon, Kaufmann in Beerfelden mit Berta.Sichel \ Geborene: April 4. Dem Schreinermeister Heinr. Wagner IV. ein Sohn, Christian August. — 5. Dem Hilfskutscher Karl Specht eine Tochter, Lina Emilie. — 7. Dem Herbergsverwalter Christian Hüter eine Tochter, Anna Katharina. Sterbefälle: Aprils. Georg Neuhardt, Hof Tiergarten, 68 Jahre alt. — 9. Konrad Habermehl von Oberwiddersheim, 18 Jahre alt. Butzbach. Eheschließungen: April 6. Friedrich Mert Christian Diemer, Lehramtsassessor in Alzey, mit Paula Schweitzer m Butzbach. Geborene: April 1. Dem Gerichtsschreiberaspirant Karl Anton Heinrich Eldracher eine Tochter. — 5. Dem Zimmermann I Friedrich Christian Leidig eine Tochter, Anna Elisabeth. S t e r b e s ä l l e: April 5. Katharina Sauerbier, geb. Grü- Zucht nachhaltig zu verbessern. . 6. Tauerweide des Theodor Fischer zu o f- Zwiefalten betr. Nur in den ersten 14 Tagen kamen die Rinder nachts in den Stall, spater blieben ne ohne Unterbrechung auf der Weide und machten von der ihnen lederzeit zugängigen Schutzhütte fast keinen Gebrauch. Am 20 Juli wurden 4 trächtige Rinder wegen Futtermangel„abgetrieben.und eine Deifütterung von Haferstroh angewandt Am September tour den sämtliche Tiere abgetrieben, ledoch mit dem übngen Vieh auf anderen Wiesen geweidet und nacht, aufgestallt Sie ®nft* Wickelung der Tiere ist eine wert bessere als bei Stallhaltuny außerdem erblicke ich in der Zeit- und Futterersparnis und in der Entlastung des Kuhstalles einen großen Vorteil für die Wirtschaft. Ich werde meine Weide im nächsten Jahre noch um 7 Morgen vergrößern. Soweit die Urteile aus der Praxi.. Bedenkt man, daß Bctriebsänderungm in der Landwirtschaft Mit Recht nicht ohne Zwang und vorsichtige Abwägung aller Faktoren vorgenommen werden, so ist die verhaltnismatzig langsam und zaghafte Einführung der Weidewirtschaft m unserer Pro- vinz leicht zu verstehen. Nachdem jedoch nun bie Crfennhu5 von der absoluten Notwendigkeit des Weideganges rum Allgemeingut der Züchter geworden ist, die Richtigkeit eines intensiven Tauerweidebetriebes durch zahlreiche Beispiele bewiesen wird, st zu hoffen, daß der Kreis der Weidewirte sich , rasch und stetig vergrößert und die Viehzuchtbestrebungen eine ^ide Gcundlage erhalten. Es unterliegt gar feinem Zweifel, baß mit der all- gemeineren Einführung einer geordneten W->dcbÄr>-b-s Klagen verstummen werden: denn die besonders dem Simmentaler Rind nachgesagte und unter unseren seitherigen DalttrngS- verhältnissen auch vielfach vorhandene Anfälligkeit gegen ^ank- beiten, seine Tegeneration in Form und Leistung bet sA^nder Blutauffrischung mit Originaltieren sind mcht zum Mindesten he Folgen einer fortgesetzten naturwidrigen Daltungsweise. Freilich passen die Formen des Weidebetriebes, wie sienoch im Vogelsberg in der extensivsten Art auf den unmellorierten Hut- weiden oder nicht intensiv genug auf den mit Staatsbeihilfen eingerichteten Gemeindeviehweiden vorh.andm sind, nick> mchr m unsere Zeitverhältnisse Hinern, denn tm ersteren walle »«Dm besten Falles die Vogelsberger in bezug auf Frühreife und Wüch- sichk-it im Beh°arungs»ustand bleiben und lm lepterm Fall ftnrd das Zuchtziel in der Simmentaler Zucht nicht erreicht bezw arbeitet in Eich?mit Eva^Seeger in Zfungstä^. ^. . .. . — 10 Georg Philipp Lich, Flaschenbierhändler IN Gießen, Mit Anna SchnliLr^ch Nau-Odernheim.. - Lubwig' D-rn«, rag- löhner, mit Katharina Korell, beide tn Rüddmgshausen. V- Theodor Ziegler, Schlosser, mit Elisabeth Erdmann, beide in Gießen. — Hermann Seifert, Privatier, mit ElisLbetha Sonnen- ^rg beide in Gießen. — 12. Joseph Schmitt, Landwirt tn Albertshausen, mit Brigitta Morfchliäuserm I Moses Bauer, Kaufmann in Gießen, mit Ida Joseph tn @m,. i Wilhelm Pröscher, Apotheker in Frankfurt a. M., mit Wilhelmine ^Eh"eNi"e'ßungen: April 6. Karl Wiedmicher, Registrator, mit Emma Diehl, beide in Gießen. — Ferdrna^) Paul, Drauereiarbciter in Gießen, mit Maria Schäfer in Steinbach /«h-Hg ß)ief’cn) — Arno Schaeffler, Kaufmann in Wetzlar, mit Wsabetha Petry in Gießen. - Adam Finger, Lokomotivheizer, mit Renata Dewald, beide in Gießen — 9. D^ Lermann Lehr- beim Oberlehrer in Hildesheim, mit Maria SAmebohm tn Gießen. — 10. Hans Burg, Architekt, mit Paula KrogmanN, beide in Gießen. — Max Dumke, Kaufmann, mit Johanna Baumann, beide Eheschließungen: April 10. Dr. Christian Pfeiffer, Oberlehrer in Weimar, mit Luise Keßler in Grohen-Linden. Geborene: März 30. Dem Fuhrmann Karl Georg Kreußel * ", — April 1. Dem Fuhrmann Ludwig Reeh eine Tochter,' Emma. — Dem Schuhmackfer Johann WiAelm Stoll eine Tochter, Marie. — 4. Dem Schlosser Philipp Schmidt III. Kuranstalt Hofheim T.L. | _______(1 2 Stunde von Frankfurta. M. für Erholung#bedürftige, ----— I Nerven- und innere Kran ne. Sommer und Winter SbNWKTI -------- Prospekte durch —------" I Dr. M. Schulze-Kahleyss, Nervenarzt. Jüifc—M Eheschließungen: April 6. Wilhelm Medenbach, Former zu Lollar, mit Elsa Bertha Leib in Gleiberg. — Karl Abel, Flurhüter zu Wißmar, mit Katharine Schneider, geb. Mulich da< Eheschließungen: April 6. Karl Spengler, Schreiner, mit Anna Bernhard, beide in Nidda. — 7. Karl Müller II., Bahnarbeiter, mit Marie Michel, beide in Nidda. Geborene: März 28. Dem Kaufmann Ludwig Stork ein Sohn, Ludwig. — April 6. Dem Schornsteinfeger August Erk eine Tochter, Irene. — 7, Dem Schreiner Karl Franz eine Tochter, Johanna. Greis an der Lumda. Aufgebote: April 9. Johann Heinrich Benner, Schreiner, mit Christine Göbel, beide in Treis an der Lumda. Watzenborn-Steinberg. Aufgebote: April 9. Georg Philipp III., Wagner, mit Louise Däuser, beide in Steinberg. Geborene: April 6. 'Dem Weißbinder Johann Heinrich Möckel in Watzenborn ein Sohn, Rudolf. — Dem Werkmeister Balthasar Reitschmidt II. in Steinberg eine Tochter, Ottilie. Wiefed. Eheschließungen: April 4. Karl Synofzit, Schneider, mit Auguste Sokolowski. — 6. Ludwig Rau, Taglöhner, mit Katharine Elisabethe Heipel,. Geborene: April 4. Dem Taglöhner Ferdinand Schnabel eine Tochter, Emma. — Dem Weißbinder Heinrich Wilhelm Müller eine Tochter, Lina. — 6. Dem Bäcker Karl Trautmann ein Sohn, Ernst Adolf. Sterbefälle: April 7. Rudolf Dorfeld, ’/* Jahre alt. Aufgebote: Avril 9. Friedrich Naumann, Schuhmacher in Klein-Linden, mit Katharina Schäfer in Lang-Göns. — Wilhelm Becker, Schmied, mit Anna Merz, beide in Lang-Göns. Eheschließungen: April 7. Auaust Bergk, Weißbinder, mit Helene Christina Krausikopf, beide in Lang-Göns. Geburten: März 3. Dem Schmied Christian Semmler eine Tochter, Klara Elise Auguste. — 7. Dem techn. Leiter Louis Adolf Ernst Lipski eine Tochter, Johanna Elisabeth. — 11. Dem Zimmermann Friedrich Bernhard van Baßhuisen eine Tochter, Else Johanna. — 13. Dem Taglöhner FriedrichiLudwig Esch eine Tochter, Dina. — 16. Dem Zimmermann Christian Wilhelm Otto eine Tochter, Marie Elisabeth. — Dem Briefträger Wilhelm Hetz ein Sohn, Friedrich Heinrich. — 21. Dem Badewärter Johann Gottlieb Müller eine Tochter, Anna Elisabeth. — 25. Tom Dei^indergesellen Karl Muth ein Sohn, Karl Heinrich. — 27. Dem Kutscher August Johann Rau eine Tochter, Ida Rosine. — 31. Dem Schulnnacher Peter Schneider cm Sohn, Julius Peter. Aufgebote: März 4. Apotheker Hermann Johannes Löhner in Bonn, mit Auguste Klingemeier in Bad-Nauyeim. — a-6 = y c s _ -■= ® I-5S1 5. Kaufmann Johann Karl Mank mit Johanna Lina Kraufch, beide in Bad-Nauheirn. — 9. Polizeiwachtmeister Johann Heinrich Jatob Gießen. I Dillenburger mit Johanna Auguste Graf, beide m Bad-Nauheirn. . April 6 Johanii Georg Hennemann, Fabrik- Gärtner Paul Richard Feige mit Margarete Langsdorf, beide ,'it Eva^Seeaer in Pfungstadt. — Heinrich Lenth, in Bad-Nauheim. — 15. Lokomotivftihrer Karl Witter Busch „t toeeaer in gsrungu ■ -- > O-lMans-n. Kr. Kassel, mit S-l-n° Elii-Kais-r m Dad-N-nch.-im. — 20. Bauunternehmer Adam Hahn in Essen, mit Anna Maria Jakobine Elis. Weckbecker, in Bad-Nauheim. — 25 Apotheker Christoph Gustav Heinrich Hetzel mit Marie Margarete Reich, beide ein Sohn,^Ernsts $ Invalide Georg Müller III., 78 Jahre alt Heuchelbeim. Aufgebote: April 10. Heinrich Neidel II., Landwirt, mit Wilhelmine Volkmann von Heuchelheim. Geborene: April 4. Dem Schlossergesellen Wilh. Wagen- m Tb"orene: März 30. Dem Oberarzt Dr. Anbon Enno Tbies ein Sohn, Anton Enno. — Dem Polsterer Karl Rauch eine Tochter, Klara Luise. — 31. dochbauaufseher Philipp Haller ein Sohn. — April 1. Dem Post,chaffner Johannes Kröll ^n Sohn, Heinrich. — 2. Dem Eisendreher Adam Büttner ein Sohn — Dem Elektromonteur Ernst Leonhard Christian Kuhl eine Tochter, Luise Elisabeth Therese — DemKcmfmann^uis Liebmann ein Sohn, Hltz Marx - 3. Dem Oberleutnant Emü Otto Firmenich eine Tochter, Emma Ada. — Dem Kaufmann Heinrich Wilhelm Heidlindemann ein Sohn, — 4. Dem Dilss- werksührcr Franz Jung cm Sohn, Karl Christian. Dem Kalis mann Hermann Welcker ein Sohn, Hermann L^to Demrich. — 5. Dem Bergmann Wilhelm Bingel em Sohn, Wilhelm — 6. Dem Handelsmann Johann Haas eine Tochter, Lucia Gertrude. — Dem Lokomotivheizer Wckbelm Volk erne Toller, Irma Emma Elise. — 8. Dem städt. Arbeiter August Grämlich eme Tochter, Elisabeth Maria. — 9. Dem Lowmotiv-Hilfsheizer Heinrich Reh eine Tochter, Marie Elisabeth. . Gestorbene: April 4. Marie Katharine Emilie Schmidt,! 21 Jahre alt, Sandgasse 18. - Mathilde Fourier, geb. Ruppe , 35 Jahre alt, Kreurnlatz 1. — Marie Noll, 18 N?e alt, Neustadt 57. — 6. August Becker, 3 Jahre alt, Steinstraße 76. — 7. Wilhelm Müller, geb. Balczuweit, 61 Jahre alt, rmiser- Allee 32. - Adele Buch, geb. Willstädt, 64 Jahre alt, Roon- ftraße 24. - 9. Tl>eodor Wißmann, geb. Hornfeck, 75 Jahre alt, Schiffenberger Weg 10. - 10 Christian Albach, Reallehrer i , 70 Jahre alt, Schiffenberger Weg 12. — Ida Lucke Bornemann, geb. Müller, 85 Jahre alt, Johannesstraße 7 —11. Hem- , o ..... . ., . rich Frebel, Bureaudiener, 35 Jahre alt, SchützenstraM 8. am Main, mit Maria Elisabetha Bischofs in Friedberg. Mlsfclö Eheschließungen: April 6. Christian Schneider, Tag- 1 A Qrttipntflrf.ritrr an löhner, mit Maria Weber, beide in Friedberg. — Georg Werner, Au,g°b°te: Avril 4 y°hE-s Kntsch. 3ementarb«ter »u WP" GÜtzler, beide in Friedberg. - Karl Vaal ZSAn^'^^geZfe. mit M-?i- Dorothea Schmitt. ^E-ister-i^h..!-., ^l^ugast- Wilhe^Gach. beides April 9. Dem Kaufmann Strauß II.8*“ Wilhelm Schwär» ""A-'rbMlle: April 5. Katharine Schwall. 70 Z^- mne Tochte^Marw. - 31. Dem S-h-biusch-n S-inrich Kimpel alt. - 8. Heinrich Philipp Schmelz, 3 Jahre alt. - 11. Georg em Sohn, Friedrich. Ärof.cn.£inöen Gundrum IV., Landwirt, 56 Jahre alt. I Ivroyen r.lnoen. ... ---- Alten Buieck. bach eine Tochter, Marie Anna. Aufgebote April 9. Friedrich Naumann, Schuhmacher in Klein-Linden, mit Kath. Schäfer in Lang-Göns. — 11. Ludwig Weigel XIV., Taglöhner, mit Elisabeth Lenz, beide in Klein-Linden. Kroföorf. a) Standesamt Krofdorf: Gemeinden Kinzenbach, Krofdorf-Gleiberg, Vetzberg. — d) Standesamt Launsbach: Gemeinden Launsbach, Wißmar. Aufgebote: April 11. Heinrich Speier, Hüttenarbeiter, mit Karoline Schneider, beide zu Wißmar. An jedem Dienstag, av.ndS 8 Uhr: Bibelüimde, Wetzsleiustr 38 " , Mittwoch, , 8 , Turnstunde, Tu "halle der 'Ltac>tknave>ckchule. An jedem omiei-mg, abends 8 Uhr: Lese- und Spiel-Abend, Gä'ie^ 'teionders die Neilkonfirniieiten ans allen Gemeinden, steiS herzlich roiUfoinmen. Berlin, 11. April. Am Sonntag, 14. April, finM um 11 Uhr üormittags in den Räumen des Hotels „Prinz Albrecht in der Prinz-Albrecht-Straße, die diesiahrige^ ordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Luftflottenvereins statt. Die Versammlung wird sich hauptsächlich mit der Av^llmng bey Vereins in Berlin, sowie der Propaganda für die Schöpfung einer Deutschen Kriegs-Lustflotte beschäftigen. tzandcl. Die Roheisenerzeugung in Deutschland uni> Luxemburg hat sich nach den Ermittelungen des Vereins deuticher Stahl- und Eisenindustriellen in den drei letzten fahren wie folgt entwickelt. Tie Jahresproduktion betrug rn Tonnen 1909: 12 91<'6o3, 1910: 14 796 425, 1911: 15 535 779. Tie Erzeugung von Roheisen beläuft sich im ersten Vierteljahr 1912 auf 4 1161 6o2 Tonnen gegen 3 821 991 Tonnen im gleichen Zeitraum des Voriahres. Ihe nach- iar7|a -m«l am Sonntaj, 14. April 1912. stebentlen ACI Zlü ton 1 U" -» »*'• 1 nur iur dringend«* F>i11<* **'< h r anzntrelt*n : D /4 l>r. Steinreich, Neuen Bäne 2o. l>r. Wagner, Seiteraweg -’2._______________ Airchliche Nachrichten. Loangelifche Gemeinde. Sonntag, den 14 April, Quafimodogeniti: Kollekte für die Armen (bottcsöienfL 3n der SMOtfirdie. Vormittag« 9'/, Uhr: üonfirmalion der Kinder ou8 der Matthäusgeuieinde. Feier des heil. AvendmalüS. Pfarrer D. Schlosser. AdendS 6 Uhr: Pfarrer Schwabe. 3n der Johannerkirche. Vormittags 9'/, Uhr: Konfirmation der Kinder aus der Zohannesgeinemde. Feier des heil. Abendmahls. v Pfarrer u 9 f e I b. Nachmittags 2 Uhr: Kinderklrche für die Zohannesgeineinde Pfarrer A u S f e l d. Abends 6 Uhr: Pfarrer Bechtolsheim er. D«lag oon (Em Dr. jur. et' oibenlli(6tm Urolt bei' (SnmmlungnaiioiK Zive Mit Namn- unb P 2t WM iilijt - k Wli - Eleg. 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Arme denen, rin Artikel über die wurde darin i ?rzenülW ihm geschwollen, eigener Häuschen ge diesem W-W er em, »legen sährt ^ugehen, wobei er un’cre hessische P >veit. Meine Hc Mn unsere Beam »a tsaulbesierung f;, f„, Memung, daß L° 1£B> der Sohf Sr iu unterstütz m^^darauf m w bem £rtc wohnt YV-r reisig 4 e^1600' 2-U L^e'nbe ^E'^eich $ su-ch' btr' ./oran jj dir ■Untere J? ^"9 Einzelne Möbel u.Bettwaren in enormer Auswahl. Franko-Lieferung nach auswärts Kataloge gratis: A Einzelne Möbel. B. Komplette Einrichtungen. 125 moderne Herrenzimmer Eichenholz, apart gebeizt ä Mk. 35O. 436- 520- 545- 635._ 680— 772- 876- 980- 1150— bis 1450— I||fe mit I Nahl11 Pehr pp e,chtig ‘^hnien ?°°d i 7- 10ö rtroe Schlafzimmer in allen Holz- und Stilarten komplett ä Mk 150— 185— 210— 278— 335. 365- 395- 435- 460. 525- 565- 600— 750— 860- 950- 1100- 1500— ÜbSWhtzSt^,-..... _ Doppel-Torpedo Tier- oder Pflanzenfett? Infolge der Mißernte des Vorjahres sind die Buttei- oreise für zahlreiche Familien unerschwinglich geworden. Billigere Ersatzmittel von natürlich sehr verschiedenem Werte sind daher in Menge ausgetaucht und haben u. c. auch die Frage aktuell werden lassen, ob Tier- oder Bflanzenfette als Bntterersatz zu bevorzugen seien. Tie Wissenschaft hat sich sehr schnell und bemerkenswert ein- miitig für Pflanzenfette entschieden und hat besonders das Fett der Kokosnuß als vollwertigen und einwands- ’reien Ersatz der Butter anerkannt. Umfangreiche, praktische Vergleichsversuche, die besonders von Militär^ behörden angestellt wurden, bestätigten dann diese Erkenntnis. Es ist heilte feststehende Tatsache, daß, während manche Speisefette schon in'olge ihres zum Teil hohen Schmelzpunktes schlecht verdaut werden, und daher Ausstößen, Sodbrennen u. Magenverstintmungen verttrsachen, beispielsweise das unter dem Namen ..KUNEROL" in den Handel kommende, chemisch reine und daher keimfreie, 100°/oifle Kokosnußfett schon bei 26 ltzrad schmilzt, und infolgedessen so glänzend verdaut wird, daß es in hygien- ischer Hinsicht sogar der Butter vorzuziehen ist. Ta rt ziidem — rein oder mit Butter lind anderen Felten ver mischt — für ausnahmslos alle Back- und Küchcnzwecl. verwendet werden kann, von absolut neutralem Gefchmacki ist und nur 70 Psg. p. Pld. kostet, erklärt sich die Tatsacb daß „Kiincrol" die verbreiteiste Pflanzeiiseltmarke d: Erde ist und daß der erste Verslich seine dauernde Ve- Wendung sichert. Tie ou5 „KUNEROL" und pasteurisierter Milch le gestellte Pslanzenblittermarqarine „KUf)tERS9iA" ist auch roh an Geschmack, Aroma und Aussehen von Naturbuti - ilicht zu unterscheiden imb bräunt, duftet und schäum' genall wie diese. „KUNERSL" (in Tafeln und schmalzartig weicl soivie „KUNENONA" (gesalzen und tmgesalzen, Pro- 90 Pfg. p. 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