i62. Zahrgang Zweites Blatt »r. 162 «werden. Es lann in dieser Sache nichts mehr neues vorgeschlagen ^u«fchuß, die Bl t-0 Prozent itach Um 2.50 Uhr wird die Sitzung wieder eröffnet. wir in upiunub, uvui. ........... npnrfiPH Warum Wett uns von cunang uis zu. yu m s°it^ niLs TÄ wSlSU °°-schmcbt°, 0 nwb der Not to Beamten °b-°h°«-n iLrfcheml täglich mit Ausnahme des Sonntags. r-ie „Siehener Zamiliendlätter" werden dem ^Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das '.Kreisblatt für de» Ureis Stehen" zweimal nöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. SCbUTietin Kammer tritt daraus dem Beschluss- der Zweiten Kammer bei, wonach die Erhöhung der Zrvrlliste um 75 000 J.it. nur für das Jahr 1912 gelten soll. 2. Sitzung der Zweiten Kammer. Ulli i weitgehender tieundgiinstigsi u- Mietbedingna: nung,Reparatir Transport iges Lager von 5 W Instrumenten Bei Miete itumserwerb lau iderer Bedingung gebrauchte Instn i zu jedem. Prt. Vermietungen 12 Mark monatlie ’ertretung von dmayer L Söhm weg, Ibach, Krau-, ömhild, Dörner, gel, Spaethe, Acke- mann usw. i >' [iistFörsiei sen istr. 65. Tel. 361 rirt i slnfowfl 6 ^Mg^Schmitt (Bcntr.L Unsere Aufgabe ist es, dafür zu s orqen,' daß etwas Positives crrcimt wird. Der Antrag oc^ Wauernbundcs ist ein Kompromiß, dem wir zustimmen. Abg. Dr. Osann (Natt/ Lrags des Bauernbundes ist . . Erst nachher in der Sitzung des Finanzausschusses hat sich her-, ausgestellt, welche Konseg uenzen der Antrag rührt, ^»rck cmc 'olchc Differenzierung wird die ganze Erhöhung ut firage gt- teilt. Sie erhöhen das Wohnungsgeld am dem Lande um 100 Ml. und haben daher spater keine freie Hand mehr. Geh. Staatsrat Krug zu Nidda madn einige Auswhrun- gcn zur Erhöhung der Zivillistc, dre aber auf der Tribüne Cchmer LHetzer General-Anzeiger für Oberhefftn n^ben. 'Herr Bach Dot als Lehrer gesprochen,und .ch^ habe diesen Ausführungen nichts hinzuzufugcn. Lasten ^IC J*1}. der zwischen uns robt, nicht btc entgelten um d»e es sich hrer handelt. Lassen Sie die Menschen und nicht dre Worte gelten. lieber die Frage, ob sich die Erste Kammer nochmals »ul dieser Frage zu äußern hat, entsteht e,nc Aussprache, an der sich die Abg. Tr. Osann, Adelung und Ulrich ^ctcihgen. Tas .Haus lehnt den Antrag des Bauernbundes bei namentlicher Abstimmung mit 37 gegen 11 Ab„ Tie namentliche Abstimmung über den Prozent,ah der Erhöhung des Gehalles der Volksschullehrer ergibt, daß 28 « mmcn ür eine Erhöhung von 13,5 Prozent sind und 24 Stimmen baae|inanimin9ler Tr. Braun: Ich kann mich den Aussüh- rungen des Herrn Abg. Tr. Tiana nur amckließen. Es muß ausgesprochen werden, daß alle Prinzivienreiterei scheuert, an unbestreitbaren Tatsache, an der Not der^ Beamten- Wir haben an unserem Teil im anderen Hause urckt zuruckgehalten. Wir haben von der Regierung nachgegeben und wieder nach- Darum? Weil uns von Anfang bis zu Ende der Freitag, 12. Juli 1912 Rotationsdruck und Verlag der Brühl scheu UniversilätS - Buch- und Eteindruckerei. R. Lange, Dießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Gchul- straße 7. Expedition und Verlag: e^bl. Redaktion: ^^112. Tel.-Adr.:4lnzeigerG,eßen. r>inzen Verhandlung war. e , Aba. Ulrich (Soz. . Der Bauernbund will ben Jbermd) machen, eine Art Beseitigung des Wohnungsgeldzuschusses her- brisuführen. Die Folge ist, daß eine Steigerung der Beamten auf dem Lunde eintritt. Die Wohnungsverhalinisse aut dem Lande sind nicht in Vergleich zu stellen mit denen in ^w.^dtcn. Durch den 'Antrag des Bauernbundes wird die ganze Besoldungs- Vorlage in Frage gestellt. Die Erste Kammer ist gar nicht so a entlemanlike, so daß man kaum die Neigung hatte, znzulttmmen. ^cl, werde bei passender Gelegenheit das zurückzablen, wenn es ohne Schädigung Dritter gemacht werden kann, äie Regierung Ä eE^ mir bleiben aus unserer Vorlage Auch wir sparen «nseguent, wenn wir auf unserem Standpunkt beharren. Aber Denn die Regierung in dem anderen, Hause erklärt hat, das; sie auch die 90 Prozent als das äußerste ansieht, w, können. wir cruch lner nachgeben. Bezüglich der Sckuldentilgungstrage konnte man annehmen, daß nunmehr der Standpunkt der ^tten Kommer erreicht sei. Sie ist bod) aber in dieser Frage zu un^, gekommen, kv.e wir stets einer gesetzlichen Tilgung der Staatsschuld »uge- 1. Sitzung der Ersten Kammer. Fürst Sol ms-H oben sol ms-Lick eröffnet die Sihung. Es wird zunächst eine Reihe kleinerer Anträge genommen. Zur Besoldungsordnung spricht Ttrcttor ,P arc xer Finanzausschuß der Ersten Kammer ist nnlst in der Lage, dem Anträge des Bauernbundes beizutreten. «mm«».«« q» Tie Abstimmung hierüber ergibt einmütige Ablehnung, öu Artikel 3 foriclt ebenfalls Direktor Pare us: >>ck röchle vor allem darauf Hinweisen, daß keine Ülnimojdät der Ersten Kammer gegenüber der Zweiten Kammer unb gegenüber den E^ern v^ liegt. Tie ablehnende .Haltung des Finanzausickussts der Ersten Kammer ist aus pekuniären Rücksichten geboten, ^er fRebncr gept dann noch einmal kurz auf btc finanzielle Sette der ,trage ein. Er bittet das Plenum der Ersten Kanimer, aut demjruher gefaßten Beschluß, den Volksschullehrern cmc Erhöhung von 11 Prozent zu gewähren, stehen zu bleiben. ' . Tie A b ft immung ergibt die Annahme dreies Vorschlages gegen die Stimme des Professors Tr. Mittler. Grat Er buch-F fi r st c n a u: Um leine neuen schwierig- feiten entsteheti zu lassen, erklärt sich der reit, dem Beschlüsse der Zweiten Kammer wegen der Ziv llttte zuzufiimmen. Ich erhebe Protest gegen einige Worte die; m der Zweiten Kammer gefallen utb, als wollten wlriagen Frm Vogel oder stirb. Wenn wir fest bleiben, |o geickneh dieS aus ganz bestimmten Gründen. Wir wollen ober in Dczugaus die Zivilliste nackgeben, obwohl wir nicht gerne nackgeben. Wir streben nur darnach, ein gleichberechtigter Faktor m der Gefetz- unverständlich bleiben. . . , . orh» Ter Antrag des Bauernbundes wird bei namentlicher 8u> stimmung mit 27 gegen 26 Stimmen angenommen Tie Kammer tritt dem Beschlüsse der Ersten Kammer, den Beamten eine Aufbesserung von 90 Prozent der Regierungsvor läge zukommen zu lassen, bei. . Zu Artikel 3 schlägt die Zweite Kammer eine Erhöhung der Lchrergchätter um 13*'2 ^roient dol Tie Vorlage geht bann zur Ziuckaußerung an btc Erste Kammer. * ’Ä^tr Osann: Der Beschluß der Ersten Kammer über Irtifcl 1 geht dahin, den Beamten Zulageti in Hobe von 90 Pro;. Rcaicrungsvoi tage zu bewilligen. In der Vorlag.' war vor- taf? umwbl Wchatt und Wohnungsgeld anders gestaltet pciDen'sollten Eine Tisferenzierung von Gehalt und Dohnungs- »w bat in dem Beschluß der Ersten Kammer nicht stattgeiunden. halt sollten zusammen^ •• 90 Prozent gewährt werden Tie Fraktion des Bnuerm Imt einen Antrag angebracht, ber feine xincreii;icrung H Wohmingsgeldcs wünscht Tritt diese Dttferettztcrung aber rtfTt ciittso würden die Gehälter der Lehrer tn der »tabt unb td dem Lande verschieden ausfallen Die Beamten in ber «stabt. Halber« die der unteren Gel-altsklassen, würden bann aber sehr E schlechter gestellt sein. Nach dem Anträge des Bauernbundes die mittlere Ortsklasse angenommen werden, .ber Ausichus; itragt aber, das Wohnungsgeld so bestehen zu lassen, wie es in der Regierungsvorlage vorgesehen ist. Ferner beantragt ber «ll^chuß, die Zweite Mammer wolle bezüglich der Erhöhung nm m Prozent nach der Regierungsvorlage den Beschlust n ber (inten retai In Bezug auf die Lehrergehalte hat der Finanz ri*-5dmb ber Zweiten Kammer aber anen Vermittcttingsvorichlag «macht, daß bic 11 Prozent auf 13,5 Prozent heraufgesetzt werden Lmer beantragt ber Ausschuß, bem Beschlust der Ersten Kamma, ! c Erhöhung der Zivilliste um 75 000 Mark definitiv zu be tottliflcn, nlcktt beizustimmen, sondern auf dem früheren Beschlu, k-r Zweiten Mammer zu beharren und diese Summe nur für 131- -aWsesten. Bezüglich des Beschlusses der Ersten Mainmer über ten Gesetzentwurs, die Tilgung der Staatsschuld betreffend, bc- entragt ber Aiisschuß Beitritt zu der Bestimmung, bast ber Satz liit Nicht werbende Schulden auf «/» Prozent erhöht werden oll. sonstigen Abänderungen der Ersten Kammer bitte der Aus- Abg^'.HIrnich (Fortschr. VpZ erstattet Bericht über die von Ihr Ersten Kammer vorgenommcnen Abänderungen an dem Gesetz jixr den Urkundenstempcl. , m „ ... Finanzminister Dr. Braun: Zu den einzelnen Punkten ist frlrendes zu erklären: Was zunächst Gehalt und Wohnungsgeld rigcht, so hat die Erste Hammer den Artikel 1, Abs. 1 und - ab- »rudert und die dort enthaltenen Sätze reduziert wegen mangel; iatter Deckung. Ich darf Hinweisen aus das bereits am— Zlttl 8int ber Regierung Erklärte, daß, wenn cs nickst möglich sein sollte, kiucmbc Deckung für weitcrgehcnde Forderungen zu beschaffen, Mc rwünschte Folgen entstehen. Es ist also von der Negierung fcCbft der Weg gezeigt worden, den dre Erste Kammer fetzt ge- «urgen ist Aus diesem Grunde mußte auch selbstverständlich die lenierung ihrerseits auf den gleichen Boden,treten. Sie hat des- regen der Reduktion auf 90 Prozent zugesttmmt und aunerdem t-Tl irt, daß sie für diese Reduktion eintreten wurde Es ist auch kie .Hofnmng von ber Regierung ausgesprochen worden, daß man iiruc Deckungsmittel beschaffen tarnt, was aber nidit.erfülltjourbe. IG*- bleibt also nur ber Weg, ben wir bereits bet Beginn ber Be- ■’anrngen vorgazeigt hatten. Was bas Wohnungsgeld angeht, Iso ist im Augenblick der Antrag des Bauernbundes verlesen worden bin daher nicht in der Lage, mich darüber zu äußern, weil ich noch keine Gelegenheit hatte, mich mit meinen Kollegen über dik se Frage zu beraten. Wenn ich aber bedenke, daß es kaum möglich sein wird, Mcrübcr eine Beratung herbeizuführen bin ich der Meinung, das; das Haus diesen Antrag ablehnen soll. Es fönte bann die Ülbänbcrung des Erhöhungssatzcs bei ben Gehalten her VolkssckmNehrer. Die Erste Kammer ist hier auf die Regierungsvorlage zurückgegangen, und bic Regierung lann beswegen fernen' Anlaß finben, von diesem Satz abzugelwn. ^ie halt Die dort vorgesckstageneu 11 Prozent jetzt noch für rickstig und zwar auch bezüglich der neuerdings vorgeschlagenen 13,5 Prozent. ^>ir ivBechen uns deswegen auch hier sür Ablehnung dieser .ccueruitg Jkä Was bic Beschlüsse der Ersten Kammer wegen der Zivilliste au geht, so haben Sie bereits gehört, daß ber Unterschied dann beruht, daß nach Beschluß der Zweiten Kammer der Zusckmß mir für 1912 Geltung haben soll, während bic Erste Kammer dielen Zuschlag nicht bloß für dieses Jahr geltend geben will. Wie die M'stimmung ausfaUen wird, können wir dahingestellt sein lassen. JEas die Sätze der Schuldentilgung angeht, fo betrachten wir jir als erledigt, da ja auch die Zweite Kammer die,en Sahen Annahme der Besoldungsvorlage im hessischen Landtag. (1. Sitzung ber Zweiten Kammer. Darmstadt, 11. Juli 1912. Die auf heute vormittag 10 Uhr eingesetzte Sitzung konnte al um 1 -1 Uhr eröffnet werden, ba erst bet Finanzausschuß unb 5 Fraktionen Sitzungen abhalten mußten, um über bic, gestern »ni Plenum der Ersten Kammer gefaßten Beschlüsse Stellung ie Karlofft alität,enwficblt6ii" u;.’J gonncmir Wb Sei. 88. ilossenw. ,ber Karl 0hm alltorstraße ;lephon s Neueste vem n in Giesst» \W. immei idM S?6S Eintritt frel^_ iit der na«'>e ‘ Abg. Brauer (Sbb.): Es wundert mich, daß der Finanzminister keine Stellung zu unserem Anttage nehmen kann Unsere Ctcllungnahme/ließ keinen Zweifel zu, daß der Bauernbund von Anfang an nicht auf dem Boden einer Differenzierung von Beamten in Stadt und Land stand. (Sehr richtig.) ^.er Beamte in der Stabt ist nicht gezwungen, eine Familie zu gründen. 'Große Heiterkeit.! Wir wollen an unserer Skala festhalten. Wir bitten inher, für unseren Antrag zu sttmmen. . Geheimeren Tr. Becker: Ich empfehle, weniger darüber nach>udenken, wie schön man es hätte machen können, sondern mehr darüber, was an der Sache überhaupt noch erreichbar ut. Ferner auch daran, daß die Zeche, für ein Scheitern nicht Sie, sondern bic Beamten- und Lehrersck)aft zu tragen bat. Es ist zweifellos richtig, wenn man von vornherein ben Beamten eine Teuerungszulage gewähren will, daß man diese nickst abstusen dürfe. So liegt die Sache aber nicht. Es liegt nun einmcn die Regierungsvorlage vor und der Beschluß, den die Erste Kammer gefaßt hat. Nun wollen Sie die Grundlage erschüttern. Deute dreht cs sich darum, aufzubauen darauf, was die Grundlage der b Tie Vorlage geht also wieder zur Rückäußerung an bic Erste Kammer. 2. Sitzung ber Ersten Kammer. Um 5’/4 Uhr tritt bic Erste Kammer zur zweiten Sitzung $U’°Änicrat Pros. Dr. Schmidt-Gießen.. Es handelt sich um die Frage 13,5 oder 11 Prozent Bon diesem Hohen Hause ist nickst zu erwarten, daß es nachgeben wird. . Kamen wir^aber mit leeren Händen nach Hause, so wurden wir einen Vorwurf ernten. Diejenigen, die ,0 lange gciuarht labert, wirben ara enttäuscht sein. Wir haben deshalo versucht, einen Dattel weg zu finben und eine Verständigung.Abcizufuhren, bu bann besteht, daß wir zwar auf unferem Beschluß beharren daß wir aber eine Resolution gefaßt haben, die wir an die ^"otte Kammer gelangen lassen werden. Ich bitte atto. das Hohe Daus wolle bei seinem Beschluß bezüglich ber ^whiing um 11 Prozent bleiben, ^u gleicher Zeit wolle es aber dieser Resolution gU stimmen: Tie beiden Kammern des Landtags haben, um ben Beamten und Lehrern nicht die notivenbigc >luibcsserung zu ver- saaen sich dahin geeinigt, Tür die provisorische Regelung, also sür e'in Zahl, die Sätze von 90 bejro. 11 Prozent icstzusetzcn, 1 icfitcn aber gleichzeitig an die Regierung das Ersuchen, die Vorlage wegen definitiver Regelung bafd'git den Land agen zu- aehen zu lassen. Die Erste Kammer wird bei der weiteren Bemalung" sich nicht grundsätzlich adlehnend gegen btc Vorschläge verhalten, welche von der Mehrheit der Smeiten Kammer gefaßt worden sind, aber bic Zustimmung ber Ersten Kammer hierfür ni<6t$iefU'mfrimmun^ ergibt. baB die Erste Kammer aut ihrem Standpunkt beharrt. Der Resolution stimmt sie zu. 3. Sitzung ber Zweiten Kammer. Aba. Tr. Osann berichtet als Vorsitzender des Finan--^ ausickulfes Er empfiehlt Annahme ber Beschlüsse ber Ersten. Kammer. Hinsichtlich der Resolutton hat ber Llusschuß feinem ®CiCSb|. «Jüneroatb Aortschr Die Erste Kammer hat erkennen lassen, baß sie oie ablehnende Haltting nidit, auf baJ Dcsinittvum ausdehnen will. Aus diesem Grunde hat ''ch me^ Partei bereit erklärt, an dem vorher gegaßten Beschluß nicht mehr, festzuhalten Sie werden ihr keinerlei Vorwurf daraus machen^ können, daß sie aus Der Mehrheit ausdrücklich hervorheben, daß wir eine moralische Bindung der Ersten Kammer in ber Resolutton erblicken. Rur unter diesem Gesichtspunkte stimmen wir dem Beschlüsse der Enten Kamnier^zu. Tarin liegt ein Entgegenkommen der Ersten Kammer. W^r wollen nicht vor die Beamten und Lehrer mit leeren Taschen tteten Abg. Ulrich lSoz.tt Wir bleiben auf unserem -Standpunkt stehen. Ich kann die Gründe, die Kollege Grünewald geltend mackst nicht für mich geltend machen, ohne unsere Stellung zur Besoldungsfrage zu beeinträchtigen. Wir sind der Meinung, daß bic Regierung gezwungen werden konnte, eine andere Vortage *“ m9?bgCltTr. SB eher iBbd.ri Ein Teil meiner Freunde wiriii für den Beschluß der Ersten Kammer cintrctcn unter der Voraussetzung, daß. das Prinzip, die Lehrer und Mittleren Beamten gleichmäßig zu behandeln, anerkannt wird. « T :n Bei der Abstimmung wird nunmehr endgültig die Vorlage in der von der Ersten Kammer vorgeschlagenen '^rm angenontmem- Tjc Lehrer erhalten also eine Erhöhung von 11 Prozent, wie iw der Regierungsvorlage vorgesehen, die übrigen ^%cn erhalten 90 Prozent der von der Regierung vorgeschlagenen Zulagen^ Damit schließt die heutige Sitzung nach 6 Uhr, die morgens? um 1 10 Uhr begonnen hatte. Präsident Köhler dankte den Abgeordneten für und bat, sich morgen recht zahlreich an dem Ausflug nach Bingen: zu b^e^igew bann ium Herbst dieses Jahres. wir nichts wollen. Abg Ulrich (Soz.): Wir können, wenn wir wollen.. Es ist ein unwürdiges Spiel, das die Erste Kammer treibt. lPra,ident Köhler rügt diesen Ausdruck. > Es ist uE richtig, wenn man sagt, wir wollen Prinzipien reiten, xie Ente Kammer hat die Stellung eingenommen, um uns in die Knie zu Kriegen,. ber Zweiten Kammer nicht so zusammenhalten rote die Herren ba brüben. Es ist nichts weiter als eine Degradierung ber Fronten Kammer. Tas ist ein fortgesetzter Kotau, den wir machen. Man hat behauptet, bic Erste Kammer babe nacbgcgcbcm Tas Schuwentilgungsgefetz bat aber mit diesem besetz n^ zu tun Wenn durch die Schuld der Ersten Kammer die Vorlage ü Fall komms wird mau im Laude Sturm lau,-»« Erste Kammer. Man findet aoer immer nur den einen -atz, bic Zweite Kammer hat nachzugeben. Wenn die Zweite Kammer fest bleibt, bann weiß alle Welt, wer btc ^chulb tragt. ' Abg Back Natl. : 3d) bin nach rote vor ber Ansicht, daß die Lehrer sowohl bei der Einbringung als bei der Er- Icbinunq ber Vorlage in ungerechterwette behandelt worden find. Zch glaube auch nicht, daß sich,die Erste Kammer in Zukunft aus einen anderen Standpunkt stellt rote heute. Wenn ich für di/ 11 Prozent stimme, so geschieht es, weil ich burch meine Stimme vielleicht den Ausschlag geben konnte, daß auch für bic anderen Beamten nichts herauskommt. Abg K 0 r e 11 - Königstädten (Fortschr. Vp : -öd) erkläre, baß wir auf bem Beschluß ber Zweiten Kammer beharren und Moar nicht darum, weil wir der Ersten Kammer gegenüber unsere Macht zur Geltung bringen wollen. Hier,.kommt cs nicht darauf an das Lob der Lehrer zu ernten, mir suhlen uns unabhängig von den Lehrern. Tic Gerechtigkeit darf aber nicht zu kurz kam men Ich beneide Herrn Dach um die Hoffnung, die er in das Tesinitivurn setzt. Tic Teckung für das Provisorium wäre :SÄ .f Preist bk' in ji«1 uiitws t L-°" * - J hessische (Dang, candessynode. rm. Darm stabt? 11. Juli. Die S-Uisch- L° »d ess v n° d-fuhr heute in der Bv> sprechung der Vorlage über bie Verhältnisse und Zu stände in der hessischen Landeskirche fort Syn^ Schlosser führt seinen Bericht über bte inneren Verhältnisse L d!r Kirche weites aus. Lberlousistorialrat B-t°r,-n °,bt über eine Anzahl Fragen, welche Ob-rh-lsen betressen, «uäfunfL, An ber Aussprache beteiligen lieh u. a bic .^nobalen zr. L a, Dieckmann und Schaub, welch letzterer den schlechten Kirchen« besuch in Offenbach berührt. < - Prälat Tr. Flöriug macht Mitteilungen über die Archen gesangvereine und bic schlechte Bezahlung ber .Drrigenten. äne Stmobalen Schlosser unb Trchl haben einen Antrag em- gereicht, ber die Gleichstellung der Pfarrgehalte betrifft, der nachdem bic Kirchenbehörde ihre Zustimmung gegeben, 9m0^mW WÄU sie damit rinuersianden ist^ baj bas Großh. Cberloniiltorium in einzelnen Agilen, in dmen das dienstliche Interesse cs erfordert, Pmrrvcrwa ter icher dle ubliche Zeit auf ihren Stellen läßt und 11c definittven Geistllchen im Gehalt gleichstellt, daß sie aber eine generelle Regelung biefa Angelegenheit nicht sür angebracht halt. At»f,„rtarPhifirtn hec Auch der Antrag W a g n e r,_ ber die QeWiZteWwn bet definitiv angcftclltcn Geistlichen für ben nächsten Voranschlag 1915 20 vorsieht, wirb angenommen. Hierauf berichtet Snn. S ch m e ck e nb e ch er - Gießen über feinen gestern von ihm gestellten Antrag, betr. bte esutteu frage, unb empfiehlt beffen Annahme. t T c - Rach der Paule erklärt Cbcrfonmtorialbranbent Nebel, baß, nach eingehender Prüfung der Anttag, betr. dte Erh0hun^g des W a i s e n g el b c s aus 240 Mk., nicht 10 einschneidend wirken wird, so daß bas Kirchenregiment zusttmmt. Hierauf wird bic Vorlage des Oberkomistoriums betr den! Kugelhausronds zu Butzbach, beraten. Ueber diesen im Mittelalter mit Unterstützung des Papstes gegründeten Ionds bestehen seit Jahren zwischen der Kirchenbehörde und der Stadt» gemeinde Tifferenzen und es ist nach wrtgesetzten Verhandlungen zu einer gesetzlichen Regelung gekommen, die m der Vorlage dadurch ihren Ausdruck findet, daß aus bem Fonds fahrlich LVU su den Pfarrbesolbungeii in Butzbach beigetragen werden. dem wird eipe. Reihe sonstiger damit zusammenhängender Fragen- geregelt, um z.ou ui}T roiiu uic Abg. Tr. Osann (Natt.): Tie Erste Kammer hat den . Beschluß der Zweiten Kammer wegen der Lehrer «bgUchnt und den Prozentsatz auf 11 Prozent festgefetzt. W.r haben gehört daß nur finanzielle Gründe maßgebend. geweien fewn. £.cr Finanzausschuß der Zweiten Kammer hat mit beschloficn auf bem Stanbpunft ber Zweiten Kummer zu beharren wahrend zwei Mitglicber auf den Boden der Ersten Kammer treten wollen. Ec wird namentliche Abstimmung beantragt. Abg Dr Osann: Ich erkläre namens der nationallibe- raten Partei, daß wir einstimmig bereit sind, »^ ru dem Standpunkt der Ersten Kammer zu cntfchließen. Wir haben bic en Stanbpunft bis zuletzt vertreten. Bei bieser Vorlage muß uns stets vor Augen schweben, baß wir es nickt mtt einer Gcfetze - Vorlage gewöhnlicher Art zu tun haben. Dir haben unsUror^ genommen, etwas zu erreichen. Ter Wiberstand der Ersten Kammer ist aber so stark, daß _ alles auf dem Spiele steht. Die Konzession der Ersten Kammer ist die Ausgabe des Widerstandes gegen das Stfiulbentilgung^ qcsetz. Es ist eine alte politttcke Wahrheit, daß der Parlamentarismus ohne Konzessionen nicht aus^mmcn rann, ^.av sott ich zu einem Lehrer sagen, ber zu nur kommt »nb sagt warum haft du dich ablehnend verhalten Was hat er davon, roenn ick ihm sage, wir sind feit geblieben. Wir sind zu dem Cnt feil ui ic zugekommen, aus den Stanbpunlt ber Ersten Kammer zu treten, besonders weil es sich um cm Provnorium handcltt Ich bitte alle Gedanken des Widerstandes aufzugeben und immer daran zu denken, was auf dem Spiele steht. < ? Abg. °. Sör en ton 9 (3tr.): Di-r kommt es mcht daraus an, Prinzipien zu reiten. Das nt ber Stellung eines ^bgeord neten nickst roürbig. Wir haben kein Recht, an ber Erklärung des Ersten Hauses zu zweifeln, da es nur finanzielle Rucklichten find, die es zu der ablehnenden Haltung veranlafien. Macken wir etwa bic Fehler gut, wenn das lieiinitmuni kommt. Die Erste Kammer hat Nachgaben gemacht. Die Lehrer können md)t verlangen, daß, weil ihre Wünsche nicht erfüllt smd, kne Beamten auch nichts bekommen. Wir rnünen annehmen, anders können 4834 <1 Hww AA&ötiUWi HotMAfr 4W4^tW* V«, tiwGßtfÜMufi &O^MAWl$§ Äi£^&li|^ hV/, 964 7 6014 150 301 7 7 098 316 47 638 96 630 798 I7S243 (1001 382 96 482 87 514 644 843 7 9073 952 134 624 690 937 61 60 76 73 77 514 700 484 208 858 466 232 749 794 164024 825 1 66263 167029 112 168144 218 924 603 111171 401 776 115388 894 968 446 787 307 14118* 143237 145™ 422 536 78 751 819 902 128167 396 628 (6001 27 129676 916 130003 129 66 228 376 419 32 77 718 13 1 028 43 300 79 473 548 94 132109 861 605 476 376 TOI 368 37 729 870 [ 300] 053 125144 365 411 63 86 899 126115 200 127034 182 455 686 638 128040 243 60 981 129227 699 952 84 130234 04 526 30 650 71 990 1 3 1 335 91 738 41 67 79 864 1 38096 145 48 326 400 139212 366 495 634 872 95 140111 45 61 492 646 [ 200] 791 804 44 271 342 475 668 846 910 1 42282 086 [1001 440 814 21 [100] 56 936 1 44137 285 484 [200] 207 03 633 609 11 69 740 980 1 5143 462 833 70 116120 273 [ 600] 303 67 420 770 1 7083 1 8238 60 520 865 1 9019 95 404 730 31 20167 325 404 55t 21092 349 510 [100] 626 22078 263 412 850 911 43 63 67 2 3023 [100] 28 be3 Lazarett- versteckte, m Anvetracyr ferner Vorstrafen zu o Tvrv. naten Gefängnis und Versetzung in die 2. Klaffe des ^olbotew- standes.. 92 98 163 319 691 700 802 993 146201 3 [100] 437 147126 204 402 548 700 634 69 1 48206 458 641 800 (100] 149167 222 359 64 424 586 150114 26 32 53 497 670 782 99 896 151150 93 604 92 851 907 152406 [100] 990 153207 20 43 8 65 5 77 8 859 1 54099 417 47 695 [100] 212 34 303 112573 707 34 62 113065 276 809 27 64 114018 43 250 76 344 718 634 683 86 960 116130 34 604 37 689 708 73 117909 64 69 88 118209 432 508 18 86 187 545 615 935 „ 35 615 30 88 697 740 47 [200] 972 140449 672 1 41149 64 785 976 143079 105 179308 815 [300] , . 180104 18 80 332 45 615 181138 64 251 (100) 533 839 948 1 8 2 246 432 699 641 705 1 83098 179 [200] 05 263 693 956 1 84095 740 1 8 5006 170 673 846 94 90 061 186 008 81 126 807 1 87 046 544 731 967 188002 [10000] 41 326 36 687 884 1 89001 305 63 865 . Die Ziehen? der 2. Klasse findet am 9.,®1 . 10. August 1912 statt. — 603 910 93 95136 82 201 28 342 423 90 561 [2001 627 779 93 828 96052 279 387 711 [100] 882 987 98065 205 393 632 89 796 872 99244 333 413 702 927 04 90 100051 216 32 61 326 628 725 101032 187 419 [100] 662 876 78 102028 108 66 327 493 765 103031 61 335 646 81 766 809 962 94 104165 246 611 847 738 68 983 105262 422 38 63 694 794 802 968 82 108164 299 305 402 723 29 800 924 35 107430 531 64 049 67 714 108416 601 712 967 10924U 555 629 716 64 941 [100] 76 110192 222 69 351 98 650 694 864 910 53 [100] 111038 100 85 261 366 622 749 826 30 112039 60 336 404 90 685 880 934 13032 62 180 313 87 434 114200 [100] 438 683 115036 57 99 132 91 248 822 996 116197 483 661 83 117171 316 19 61 661 623 761 79 839 960 118002 735 66 922 65 119015 67 269 748 023 120332 638 781 833 1 2 1 402 688 662 [100] 87 [200] 122348 663 04 705 123259 88 346 766 124179 Darmstadt, 11. Juli. Das Kriegsgericht verurteilte heute den Dragoner Rudolf D. aus Gießen vom Drag.-Regt. 24, der während seines Aufenthaltes im Lazarett einem erkrankten Kameraden das Portemonnaie mit 8 Mark stahl und im Garten -- -- -------------- 614 847 [100] 998 150043 137 [300] 321 470 93 606 78 [200] 842 151071 346 432 83 654 629 718 64 886 977 152048 !27S 396 441 76 601 80651 800 81124 603 12 891 82033 6 7 325 .68 607 692 94 99 8 3635 77 84450 686 934 35120 >86468 614 39 72 87040 290 447 662 65 88002 423 51 747 825 932 89242 637 805 26 44 * 90064 337 982 9 1 247 391 430 643 021 R2 92123 ; 290 405 704 981 93271 662 658 80 990 9 4063 230 490 92078 312 43 86 86 401 639 41 622 786 918 93105 301 16 512 732 94162 365 728 95000 237 86 385 786 96148 88 417 76 642 [100] 837 920 38 97010 17 214 30 316 24 84 856 000 6 9 8032 165 343 71 77. 616 98 772 84 99286 930 1OO010 191 273 452 623 20 908 101052 115 257 384 654 749 958 102120 200 4 561 (100) 620 62 834 909 72 95 103244 93 693 (100] 725 74 96 811 81 SS 104060 365 618 619 80 720 [200] 852 974 82 105359 637 917 1 06031 751 986 93 1 07 018 94 799 [100] 108047 74 327 623 [200] 69 685 934 109308 68 450 643 [300] 669 110110 68 302 83 610 15 85 703 826 925 98 781 803 924 62 1 33376 413 679 946 68 1 34395 135246 357 425 [100] 645 752 827 56 6 9 932 1 36239 388 93 401 49 (100] 624 891 987 137333 574 8V 604 --- ------ 863 964 467 80 686 24161 84 381 411 674 804 C9 25069 [100] 980 2 6030 203 366 67 454 882 2 7 003 104 44 282 383 23240 354 604 29055 618 806 998 30168 431 63 67 690 695 742 52 838 [200] 31427 963 3 2304 409 699 988 3 3217 [100] 309 491 993 34100 267 [100] 404 668 [100] 69 64 696 910 [100] 35067 207 468 636 638 66 981 36017 36 211 356 430 39 839 3 7 057 64 106 29 308 496 667 791 820 38116 641 44 88 732 835 3 9467 617 91 783 017 40140 97 [100] 374 41069 297 90 568 677 762 42179 64 333 451 (100) 692 731 63 02 43178 270 79 fflOO] 432 [LOO] 606 662 718 865 79 44041 240 318 410 663 615 735 48 864 71 955 45140 09 712 875 80 937 40 46293 382 737 871 47163 99 312 81 448 547 600 32 4 8012 341 436 698 4 9261 609 922 71 79 50190 454 73 617 99 5 1 031 142 213 3 8 326 29 71 423 725 5 2082 83 [100] 99 457 547 677 53286 441 674 681 54378 385 458 683 908 5 5 31 66 148 452 760 941 56049 337 426 47 739 57064 133 375 76 448 640 662 5 8166 203 414 69 79 92 690 874 5 9085 417 597 640 82 960 6O090 290 647 612 741 808 16 [4001 70 61309 611 721 861 62099 246 738 825 6 3029 407 681 694 769 841 991 (1000 ) 64114 60 302 36 458 62 836 996 6 5052 176 219 456 66104 11 443 732 870 [100] 67045 322 57 978 68160 383 693 716 6 9895 70023 168 72 207 647 820 918 71108 [300] 280 S31 62 401 017 43 71 72165 487 853 960 73105 330 606 36 7 4063 319 874 9'3 75239 325 672 85 707 [100] 84 422 665 153180 364 423 683 787 04 936 1 54035 214 438 528 71 608 31 856 949 60 85 155184 283 79 07 307 526 63 073 781 [100] 982 156074 426 618 65 726 94 833 48 66 903 157006 164 269 303 158067 (300) 720 818 159113 94 390 402 69 160120 329 440 40 669 «77 161000 137 73 354 400 524 609 49 740 98 931 162013 227 [100] 360 569 900 4 3 163027 45 84 113 377 97 >86 94 712 72 878 926 16402.3 204 37 482 "04 165093 292 442 1200) 73 [2001 601 192 913 23 166 II 78 252 747 66 846 167142 245 313 (300) 59 61 [400] 619 24 168 40 41 67 74 [100] 182 (100) 316 479 929 55 74 [100] 169405 634 663 868 170223 380 404 774 932 171781 940 45 172098 444 626 758 943 1 73177 311 65 468 515 75 90 1 74054 136 537 092 175140 302 33 430 640 92 1100] 623 31 176411 41 698 728 975 177191 206 303 494 778 924 [300) 17 8059 423 738 63 845 50 93Ö 97 179070 365 414 692 180 269 366 444 969 1 8 1 018 402 5 63 889 1 82063 146 227 63 409 |100) 54 712 64 828 934 1 8 3 2'4 - 04 99 857 67 184044 102 7 2R 302 43 4 76 567 '6 732 806 58 06 910 61 80 91 185478 694 96 794 186830 79 187347 403 .100) 680 86 661 762 927 64 188231 375 1 89077 118 7 9 365 74 608.51 56 693 897 (100) 061 Märkte. W. Alsfeld, 10. Juki. Heute fand hier der weit und breit b«. kannte Kirschenmarkt, verbunden mit Schweinemarkt, statt. Ein bewegtes Leben entwickelte sich allenthalben gegen Mittag in unserer Stadt. Zahlreiche Kurgäste aus Bad-Salzschlirf stellten sich mit jeoem Zug ein und besichtigten die CehenSwürdig- feiten. Viele Budenbesitzer bestellten dicht den Marktplatz und machten flotte Geschäfte. Tie Kirschen waren sehr teuer, c5 kostete das Pfund 40—45 Psg. gegen 25 Pig. im Vorjahre. Ter Schweine- markt war ebenfalls gut beschickt, 472 Schweine waren aulgetricben. Der Handel war schleppend. Trotz der hohen Preise wurde mit Rücksicht aus die guten Ernteaussichten der Markt früh geräumt [I Marburg, 11. Juli. Der heutige Schweinemarkt brachte bei flottem Verkauf steigende Preise. Man bezahlte sür 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 24—32 Mk., für größere Ware 35—50 Mk., für kleine Läufer 70—90 Mk. und für ältere 100—120 M. dos Paar je nach Größe und Qualität. Zugefahren waren etwa 1300 Stück. (c. Wiesbaden, 11. Juli. Heu- und Strohma rkt. Angefahren waren 22 Wagen mit Hell und Stroh. Man notierte: Heu, altes, 6.60—8.80 Mk., Hcn, neues, 5.»>0—6.00 Mk. Stroh (Richt st roh) 4.40—5.40 Mk. — Frucht markt. Hafer 23.20 di- 23.40 Mk. Alles für 100 Kilo. 119099 —. ....... _ 12 0 015 107 64 252 68 310 78 604 71 12 1 396 429 Nur die Gewinne über 60 Mark sind den betreffenden Nummern In Klammern beigefügl. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 29 68 120 68 77 [300] 216 367 644 94 785 [100] 802 964 1219 378 [100) 672 768 2232 33 608 94 606 33 838 940 3016 119 379 670 715 68 834 39 4002 30 195 283 667 840 5676 6048 155 672 610 73 80 804 81 (200) 83 7126 74 462 669 8340 66 681 722 869 977 9491 645 74 970 10116 283 704 11090 133 95 [100] 332 50 472 84 699 704 35 47 819 912 12058 86 214 335 938 13125 641 14007 322 (200) 450 867 916 15244 [100] 87 618 43 98 753 89 1 6452 781 915 1 7013 (200 ) 68 113 66 67 248 674 84 647 18018 444 64 92 93 696 827 914 40 (200) 19010 12 63 133 266 87 978 20031 (100) 41 438 689 689 21086 128 [100] 78 79 343 70 674 893 911 19 20 65 22028 114 678 861 66 [300] 23194 216 71 (300) 72 399 453 664 24079 314 66 645 702 2 5069 137 202 617 99 709 970 26370 71 [3001 677 751 27235 41 306 418 674 636 752 65 857 28072 673 851 29037 306 467 680 30558 610 994 31067 277 91 417 [400] 615 82 745 32591 02 742 92 8u5 901 33 073 7 50 34962 121 62 325 705 803 35109 46 348 568 3 6005 237 (100) 69 611 19 38 774 [100] 37044 269 459 671 961 38024 337 447 62 3 9065 220 355 924 78 40-313 63 93 438 01 613 819 909 41 41238 333 657 941 42 [600] 42215 23 718 43024 54 108 211 63 363 601 815 60 969 44098 572 700 10 922 45024 27 306 27 82 92 789 92 868 966 46115 398 416 64 (100) 613 692 773 972 47028 39 179 449 68 698 670 880 965 48547 613 [100] 791 870 49030 36 279 445 608 18 083 50133 71 256 78 439 622 706 885 51623 668 876 52051 112 60 235 442 603 645 764 (100) 79 875 53104 683 921 23 54052 612 705 859 (100) 55266 767 (100) 97 56174 484 776 57176 266 384 607 [100] 840 994 58020 168 334 49 658 858 63 934 72 88 59105 537 42 85 882 919 60150 61 85 413 38 619 921 61322 713 940 70 62141 347 402 714 912 19 6 3164 231 86 683 66 719 84 94 904 64281 409 41 68 716 814 93 952 [100] 65007 280 743 45 808 66286 451 664 77 778 939 6 7 315 905 6 3038 234 389 405 606 96 954 6 9045 155 72 692 719 35 70052 (1000] 206 46 83 333 53 99 420 58 1 826 71007 829 925 72567 761 95 866 980 73092 209 16 742R4 910 75315 681 76213 364 847 77254 332 48 430 606 893 945 78066 222 410 528 63 89 975 79032 59 365 437 [200! 509 602 19 915 80290 405 640 54 602 89 912 81568 662 82 71 100 19 260 808 017 79 8 3 008 40 8 4 174 4 27 713 84124 470 591 600 94 909 85294 730 820 86077 373 462 912 37156 99 263 99 348 449 610 921 88228 60 519 988 8 9039 151 239 [100] 83 399 90396 636 646 718 [300] 853 91465^730.802 698 977 159046 [100] 400 48 599 624 785 03 912 27 30 160027 427 (100] 62 63 86 811 40 67 945 86 ---- ' ' --- 836 1621« 33 676 843 090 122185 304 018 [200] 123336 403 788 819 1 24 063 07 1100) 329 3 6 7 27 995 [100] 125131 357 412 758 76 1 26013 21 80 90 [100] 230 1 2717* --- -------- 823 15 5016 183 44 3 575 [100] 06 1 56101 207 89 — 430 624 866 1 5 7 207 482 660 630 1 58182 434 (400) 135261 630 73 770 82 [200) 690 136131 137003 102 226 90 843 --- und die Wunsche seiner Mitglieder in zweckentsprechender Weise bei den berusenen Stellen vertreten. Die innere Entwickelung des landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens sei gekennzeichnet durch das eifrige Bestreben nach einer Vervollkommnung der Tätigkeit der Gcnossenfchafts- verbände und der Einzelgenosscnschasten. Derbessernng der Re- visionstätigkcit, Einführung der Bücherprüftingsstellcn, Abhaltung von Belchrungs- und Untcrrichtskurscn, gesteigerte Verbreitung der Fachpresse und Fachliteratur dienen diesem Zwecke. • An- knüpfend an betrübende Vorkommnisse in der jüngsten Vergangenheit ergebt ein eindringlicher Appell an die Verwaltungsorgane der Genossenschaften zu gewissenhafter Wahrnelnnung ihrer verant wortungsvollen Pflichten. Gewarnt wird vor übermäßig hoher Kreditgewährung an einzelne Schuldner, namentlich vor Rcal- krcditgcsckäften außerhalb des eigenen örtlichen Bezirks . Bei der genossenschaftlichen Bezugsuitigkcit wird bemerkt, daß es durch das rechtzeitige und tatkräftige Eingreifen der Zentral - genoffenschaften und Einzelgenosscnsckraften gelang, den ungewohn (ich hohen Futtermittelbedarf zu befriedigen und damit einer unheilvollen Verschleuderung der Viehbestände entgegenznwinen. — Die Entwickelung der M o l k c r e i g e n o s s e n ) ch a f t c n wurde im Berichts fahr durch die langanhaltende Trockenheit, die Verheerungen der Maul- und Klauenseuche, fernerhin in einigen Gebieten durch die überhandnehmende Verbreitung der .^and- zentrifugcn und steigende Frischmilchlieferung in die Städte und Industriegebiete beeinträchtigt. Im ganzen ist aber auch hier ein reger Fortschritt, namentlich das Bestreben nach Verbenerung der Buttergualität und sachgemäßer Organisation des Frischmilch- absatzes festzustellen. Der gemeinsame Absatz non G e treibe u n d B tc h ist im Anschluß an provinzielle Gesck>äftsstellcn in auNteigender Entwicklung begriffen. Tic E l c k t r iz i t ä t s g e n o s s c n s ch a f - t e n haben namentlich in Pommern, Schlesien, Brandenburg sich rasch ausgebreitet, während die Kartosseltrocknungsgenossenschaften unter der Mißernte von Kartoffeln zu leiden hatten. Auf günstige Ergebnisse können insolge der guten Weinernte des Jahres 1911 die Winzcrgenossenschasten zurückblicken. In den.deutschen afrikanischen Kolonien wird in jüngster Zeit genossenschaftlichen Bestrebungen wieder ein erhöhtes Interesse cntgegengcbracht. Ter am 21. und 22. Mai 1912 in Baden-Baden abgehaltene Dritte Internationale Bundestag der Landwirtschaftlichen Genossenschaften war eine imposante Kundgebung dafür, welch tiefe Wurzeln der Genossenschastsgedankc in der Lcmdwirtsclxift der gesamten Kulturwelt geschlagen hat. Ihren Mittelpunkt findet diese genossenschaftliche Arbeit im Reichsverband der deutschen Landwirtschaftlichen Genossenschaften, dem 41 Territorial und Landesverbände mit 20435 Genossen- säxntcn angeschlossen sind. Er hat durch seine Organe an all den mannigfaltigen genossenschaftlichen Bestrebungen lebhaften Anteil genommen und zu ihrer Förderung wesentlich bcigetragen. Die genossenschaftlichen Zentralkassen des Neichsvcrbandcs hatten den Genossensck)aftcn Ende 1911: 303 Millionen Mark gegen 261 Millionen Mark Ende 1910 an Krediten gewährt, die Zcntral- Ein- und Verkaussgenossenschaften setzten im Jahre 1911 für 220 Millionen Mark landwirtschaftliche Bedarfsartikel, für 95 Millionen Mark landwirtschaftliche Erzeugnisse ab. 161154 (200) 71 396 431 65 617 20 737 24 70 71 240 506 604 026 163372 426 26 01 651 165145 80 547 (100 ) 640 767 86 357 438 83 607 768 66 813 [200] 076 60 247 58 7 6 1200] 414 26 29 603 095 ___ 470 801 (100) 71 901 169233 455 69 97 625 13001 170676 171115 254 68 399 799 1 7 2508 [1001 87 612 1 73167 253 409 11 636 88 664 83 053 1 74004 [100] 11 230 332 06 664 90 (100) 630 37 718 1 7518« 263 873 948 176000 844 00 846 60 00 1 7 7023 161 203 18 330 478 582 028 1 78103 62 364 414 656 96» Eingesandt. Mehr Licht. Den Schnitter im Felde draußen bei dem Kornschneiden oder der .Heuernte durckglüht die alles belebende Sonne nut ihren bazillentötenden und Gesundheit weckenden Strahlern Was har dem der Städter an die Seile zu stellen? Nickt viel, aber doch crwas Tenn nicht das kleinste Glied in der Kette foll ver- achtet werden. Tank dem Entgegenkommen unserer aufgeklärten Stabtücrtrctung besitzen wir cm L u l t -. und L t ch t b a d da draußen an der Lahn. Jawohl, wir bentzen cs für beide^Ge- schlechter Doch scheint es den meisten Einwohnern unserer Stadt unbekannt zu sein und cs besteht die Gefahr, daß es nächsten- rühmlos aus dem Dasein scheidet, zur großen Betrübnis aller wahren Volksfreunde. Wie so häufig, ist auch hier der nervus rcrum die leidige Geldfrage, die den Fortbestand dieser so außerordentlich nützlichen Einrichtung gefährdet. Möchten diese Zeilen dazu beitragen, die 3ai)l der Lust- und Sonnensrcunde zu erhöhen und bei manchem das Eis der unzeitgemäßen Bedenken zu brechen. Wer einmal die wohltätigen und nervenstärkenden Wirkungen — und sei es nur ein Stündchen täglich — am eigenen Leib erfahren hat, ist für immer gewonnen. . Möchte auch unsere Stadtverwaltung noch cm übriges tun und dies wohltätige Unternehmen auch durch eine Zeit geringen Verständnisses hindurch erhalten! Wo bei einem Riesenbudget so viele an der Krippe stehen, kommt es gewiß auf einen weiteren geringfügigen Beitrag für die so überaus wichtige Sache der Volksgesundheit nicht an. Vielleicht würde es schon genügen, wenn man dem in Frage kommenden Verein die GraSnutzuna bei in Anspruch genommenen Wiesen überließe. Also, mehr Licht! Adalbert Bindewald. Der Stand des landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens in Deutschland. f_ Dresden, 10. Juli. Im Evang. Vercinshaus begannen heute die Verhandlungen der .Hauptversammlung des Rcichsverbandes der Deutschen Landwirtschaftlichen Genossenschaften mit einer Versammlung dec Vcrbandsrevisoren, sowie der Beamten der Wohlfahrtskasse und der Versicherungskasse des Reichst)er bandes. Zur Berljandlung stehen neben dem Jahresbericht des Vorstandes die Prüfung und Anerkennung der Jahresrcchnung, die Entlastung des Vorstandes und die Neuwahl der Rechnungsprüfer. Auch die Molkerei-Instruktoren halten gleichzeitig ihre .Hauptversammlung ab. — Für die Hauptversammlung des Deut scheu Landw. Genosscnschaststages liegt bereits der Jahresbericht des Generalanwalts vor, der ein interessantes Bild von dem .StandedeslandwirtschaftlichenGcnossenschafts- wcsens in Deutschland gibt. Einleitend hebt der Bericht hervor, daß int abgclaufencn Jahre, das der deutschen Landwirtschaft durch die fast beispiellose Dürre und verheerende Viehseuchen gewaltige Verluste gebracht habe, sich der Wert der landwirtschaftlichen Genossenschaften und ihrer Zentralstellen ganz besonders bekundete. Hiermit stünde int Zusammenhang die im Berichtsjalfrc wahrnehmbare starke Steigerung in der Bestandziffer landwirtschaftlicher Genossenschaften. Diese haben sich im Jahre 1911/1912 um 1302 Gcnosscn- sckjasten vermehrt, so daß zurzeit 26 026 landwirtschaftliche Genossenschaften im Deutschen Reich vorhanden sind. Hierunter befinden sich: 98 Zentralgenossenschaften, 16 735 Spar- und Dar lchnskassen, 2373 Bczngsgcuosscnschaftcn, 3467 Molkereigenossen fd)aftcn und 3353 sonstige Genossenschaften. Auf dem Gebiet der Gesetzgebung habe namentlich der Erlaß des Versicherungsgesetzes für Angestellte, der Reichsvcr- sickferungsordnung, der Ausführungsbestimmunaen zum Rcicks- kaligesetz, znm Reichsvichseuchcngcsetz, zur Maß- und Gewichts - orbnung, sowie die geplante gesetzliche Regelung bcs Postscheckverkehrs, die Novelle zum preußischen Einkommensteuergesetz, den Jnteressenkreis der landwirtsck>afttichcn Genossenschaften beschäftigt. Der Reichsverband der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften hat alle diese gesetzgeberischen Vorgänge fortgesetzt verfolgt Oberkonftstörialrat Bernbeck macht erläuternde Erklärungen füber die bisherigen Verhandlungen, die jetzt mit Genehmigung Les Ministeriums soweit abgeschlossen wurden. Nach Ausführungen des Syn. Diehl wird die Vorlage nach dem Ausschußantrag genehmigt. Aus der Besprechung ist hervorzuheben, daß dem Syn. Schlosser die Angelegenheit nicht hinreichend gefiärt schien, weshalb er eine gerichtliche Austragung anrcgt. Syn. Diehl, tote auch die Kirckcnregierung sprechen sich aber entschieden wegen der Aussichtslosigkeit eines Prozesses dagegen aus. Dann kommt der Antrag Fritsch und Genossen um Gewährung eines Beitrages an den Deutsch-Evangelischen Verein zur Förde- rung der Sittlichkeit zur Beratung. Es wird darin zur Bekämpfung der öffentlichen Unsittlichkeit, die aus allen Gebieten über« Hand nehme, die Gewährung eines jährlichen Beitrages gefordert. Der Ausschuß bat infolge der Erklärung des Kirchenregiments, da ihm für dieses Jahr keine Mittel mehr hierfür zur Verfügung stehen, sich dahin geäußert, baß bic Beteiligung den Gemeinden und Geistlichen empfohlen werden und erst im nächsten Voranschlag ein entsprechender Beitrag eingestellt werden soll. Nach lebhafter Aussprache wurde der Antrag in dieser Fassung genehmigt und bann die Verhandlung auf Freitag früh vertagt. 2. Ziehung 1. Kl. I. Preuss.-Süddeutsche (227. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 11. Juli 1912 nachmittags. Auf Jode geiogcne Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und «war Je einer auf die Loee gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II 2. Ziehung 1. Kl. 1. Preuss.-Süddeutsche (227. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 1L JuU 1912 vormittags. Auf Jede gezogene Nummer »lud ewef gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar Je einer enf die Loee gleicher Nummer in den beiden Abteilungen 1 und II Nur die Gewinne Uber 50 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. ’ (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 36 120 269 386 472 690 1576 2216 327 95 437 831 3003 04 (100) 131 (100) 30 [200] 488 650 063 4238 417 47 08 600 68 [100] 760 640 014 5157 230 «7 373 738 934 6050 292 620 666 962 7331 676 [100] 008 3427 38 768 63 684 9234 617 702 40 10111 CI 63 231 73 312 64 049 73 11027 165 573 848 060 05 12000 311 30 61 430 33 61 70 601 13147 unserer aller Sommer-Schuhwaren Was bieten wir Ihnen diesmal für Vorteile? -T5O kleine Nummern, Schaufensterstücke etc, Einzelpaare. 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Ter Schwei» waren auigetrieba > Preise wurde m irft früh geräumt Schwein email au bezahlte für 6tr Here Ware 36-i iltere 100-120 ? fahren waren tta Wir haben ferner eine Für Damen: Haus-Schuhe, braun und AßX rot Leder, imit. . . M. Lederschuhe, schwarz und 6)25 farbig, bisher 2.95 . . . von Donnerstag, den II. Juli bis Donnerstag, den 25. Juli 1912 fahrungsgemäss sehr stark oegehrt sind, so müssen Auf sämtliche reguläre Artikel gewähre äusser Für Herren: Pantoffel m. Ledersohlen A QX und Fleck . . . . M. V.OO Serie III Eft Serie III Für Kinder: Ein Posten a -r a Erstlings-Schuhe . M. v.Ov Ein Post. Kinderstiefel a a~ 17-26weiss,grau,m.u.o.Lack Braune Leder-Sandalen a qk 21-24, extra billig M. Braune Spangenschuhe a 95 breite Form, 21—27 . Braune u.schwarze Stiefel 6)25 21—26. leicht und haltbar Rossbox-Schnürstiefel 025 27—30, gute Schulstiefel . 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Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Ver- stcigerungSerlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Butzbach, den 4. Juli 1912. Großherzogliches Amtsgericht. (Dn/7 Bezeichnung der Grundstücke. Grundbuch für Butzbach Band IX, Blatt 675. 1) Flur VIII Nr. 686 = 314 qm Acker linker Hand der Taunusstraße; 9Q nnn q-nP 2) Flur VIII Nr. 685 = 400 qm 22UUU ' Acker daselbst Der verehr!. Einwohnerschaft von Langgöns und Umflcncnb zur gefl. Kenntnisnahme, dan ich unter heutigem Lage die früher Hüsch'fchc Wirt' schäft übernommen habe. Es wird mein sreteS Bestreben sein, die mich beehrenden Gäste in jeder Weise zur vollen Zufriedenheit zu bedienen. Nächsten Sonntag, den 14. Juli, findet Pütt (ftöffmgs-M schwarz und spiegelblank wird du Schubzeug ohne jede Mühe bei Gebrauch von Dr. Gentner« Schuh creme ^jgP|n« Hlleiniger Fabrikant auch des so beliebten Veilchenseifenpulvers „Goldperle*4 : Carl Gentner, Fabrik cberrL-tedm. 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Angebote aus Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin dorthin ein* zureichen.__ Stadt. Wohnungsnachweis Gießen, Asterweg 9. ES sind zu vermieten: B“/t 1 Wohnung von 10—11 Zimmern, 1 Wohnung von nd)t Zimmern, 1 Wohnung von 7 Zimmern, 1 Wohnung von 6 Zimmern. 1 Wohnung von 5—6 Zimmern, zehn Wohnungen von 5 Zimmern, 6 Wohnungen von 4 Zimmern, 4 Wohnungen von 3 Zimmern, 2 Wohnungen von 2 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern ohne Küche, 9 möblierte Zimmer, 1 Zimmer zum Auibewahren von Möbeln, 2 Werkstätten, 3 Laden, 1 dreistöckiges Lagerhaus mit Pserdestall und Heuboden. Zu mieten gesucht: 31 Wohnungen von 2—6 Zimmern. t-ftädt. Arbeitsnachweis giessen. Asterweg 9. ES können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 2 Dachdecker, 2 Schlosser, 1 Glaser, 2 Schreiner, 1 Schub' macher, 2 Armaturenschlosser, 1 Hauöbursche, 1 Dicmt ' ^brlinge: 1 Gärtner, 1 Weißbinder, 1 Kellner, ein Schlosser. Gast- und Schankwirtschaftsgewerbc: 1 jüngerer Kellner. . b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Glaser, 1 Schneider, 2 Schreiner, 1 jüngererAnstreicker 1 Svcngler, 2 Schmiede, 2 Schuhmacher, 1 Sattler, »we* Polsterer und Tavezierer, 1 Schlosser, Fliesenleger. Gast und Schankwirtschastögcwerbe: 1 jünger?- Nestaurationskellner. ES suchen Arbeit: _ _ -1 2 Bäcker, 3 Anstreicher, 1 Buchbinder, 1 Wagner, 2 Heizer Schlosser, 1 Lagerarbeiter, landwirtschastlicke Arbeiter Taglöhner. Haus- und Fahrburscheh, Erdarbeiter Putz-. Wasch- und Lausfrauen. Gast- und CchaukwinschaftSgewerbe: Kellner. Aushilfskellner, Zapfer. Krawatten (nur Neuheiten) meine bekannten Serien ' 7 5 Pfg. 95 Pfg. i Mk. und höher. FABRIK! 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