Nr. 60 Ter rietzener Anzei-er erscheint täglich, außer ConnlagS. - Beilagen: viermal wöcbenilich GiebenerFamiliendläNer, zweimal wöchentl.Xreir- dlaNsilrdenXrrizSiietztn (Dienstag undFreilaqsi, zweimal monatl. Land- »irtschastltche Seilhagtn ^erniprech - Anschlüsse: tür die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gieße». Annahme von Anzeigen ‘ur die Tagesnuininer bis vormittags 9 Uhr. Erster Blatt 162. Jahrgang imrittag, U. März 19(2 SietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhessen Rotationsbrutf und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Steiudruekerei H. Lange. Nedattion, Expedition und Druckerei: Zchulftrahe 7. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 GeschäfttsteSe Batzndofstratze 16a. veznqsvrel S: nwnatlir675 BL, viertel» jährlich Mt. 2.90; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o "Bf.; durch die Dost TU. 2.—viertel» jätjrL auSschl. Bei'lellg. ZerlenpreiS: lokal läBt, auLivärts 20 Pienn>q. Chefredakteur: '21 Goctz. Beraiitioortlich für den politischen Teil: '2luquft Loey; für ,'Fenille- ton', ,Beriii,schle>' und .Äerichlssaal": R. 'Jltu- raib; für .Stadt und Land': C.£>cb; lür den Anzeigenteil: (u Beck. Die heutige Nummer umfafet 10 Seitew Die Entdeckung des Süöpols. Amundsen hat den Südpol entdeckt. Die not fvegischen Zeitungen „Arten Posten" und „Tideno Teyn" veröffentlichen einen aussiihrlichen Bericht über die Expedition des Norwegers A m u n d s c n zum Südpol. In dem Bericht heißt es u. a.: Am 1. Februar 1911 begannen unsere Arbeiten im fernen Süden. Am 1. April hatten wir drei Depots errichtet, nro ivir Vorräte verschiedener Art nieder legten, im ganzen 4100 Kilo. Die niedrigste Temperatur wurde am 13. August festgestellt. Sie betrug minus 53^Celsius. Am 8. September traten wir — 8 Mann mit 7 Schlitten, 90 Hunden und Vorräten für vier Atonate — den Marsch nach dem Südpol an. Ta die Temperatur von setzt an von 'Tag zu Tag.sank, worunter besonders die Hunde zu leiden hatten, kehrten wir zu unserer Schneehütte zurück. Am 20. Oktober wurde der Marsch zum Pol von neuem angetreten. Die Expedition bclland nunmehr aus 5 Mann mit 4 Schlitten, 52 Hunden und Vor raten für 4 Monate. Am 17. November erreichten mir den 85. Breitengrad. Hier wurde das Hauptdepot niedergelegt. Tas Terrain, das wir nun antrafen, schien fast unübersleigbar. Bergrücken bis zu einer Höhe von 10000 Fuß, die in lüblicher Richtung noch höher zu sein schienen, mußten wir übersteigen. 'Sir waren genötigt, große Umwege zu machen, um breite Rine und Klüfte zu umgehen, die zum Teil mit Schnee angefüllt waren. Am 1. Dezember überschritten wir ein Feld, das von zahlreick>en Löchern unterbrochen war. Ter Schnee befand sich in Bewegung wie Eisschollen auf einem See. Ter Marsch über das gefrorene Terrain war schwierig. Zunächst brach ein Mann durch, und dadurch einige Hunde. Unsere Ski konnten wir auf diesem Terrain nickt benutzen. Am besten bewährten sich die besonders eingerichteten Eisschlitten. Dir nannten dieses Gelände „T a n z - saal des Teufels". . Am 2. Dezember erreichten wir bei 8/ Grad 40 ..rin. diegrößteHöhe, nämlich 10 750 Fuß über dem Meereslvicgel, Am 8. März zeigte die Observation, daß wir 88 Grad lo .Jan. südlicher Breite waren. Vor uns lag vollkommen flaches -terram. Am 13. Dezember erreichten wir 89 Grad 45 Min. und mußten also am nächsten Tage den Südpol erreichen. Am 14. Durber wehte eine leichte Brise von Südost und es herrschte eine Temperatur von minus 23 Grad. Um 3 Uhr nachmittags machten tou: Halt, da mir zu diesem Zeitpunkt nach unseren Berechnungen Der Ausstand der Nohlenarbeiter im Auhrrevier. Die deutsche Kohlenbergarbeiterbewegung im Ruhr- /evier steht in keinerlei verabredetem Zusammenhang mit dem großen nationalen Ausstand der Kvhlenbergleute in England, mag auch immerhin das Bestreben der dem alten isozialdemokratischen) Verband angehörigen Bergleute, der Hirsch-Dunkerschen und polnischen Bergleute des Ruhr- reviers — die christlichen Organisationen halten sich fern — gerade )etzt in eine Ausstcmdsbewegung «nzutreten, durch das Beispiel ihrer englischen Kollegen Aufwasser bekommen haben. Vielmehr gährt cs im Ruhrrcvier schon seit geraumer Zeit, etwa seit Oktober vorigen Jahres, weil während der letzten industriellen Krisis die Löhne der Bergleute gesunken waren und auch heute, wo wir wieder in einer Zeit der Hochkonjunktur stehen, noch nicht den alten Stand vom Jahre 1907 erreicht l>aben. Wenigstens nicht nach Auffassung der Bergleute, die deshalb an erster Stelle eine Erhöhung der Durchschnittslöhne für alle Arbeiter um 15 Prozent und außerdem die Beseitigung der jetzt bestehenden großen Lohn- uukerschiede für gleichartige Arbeiter fordern. Von den Zechenverwaltungen wird dem entgegnet, daß von der Forderung einer gleichmäßigen Lohnerhöhung für alle Arbeiter schon wegen der besonderen Art des Bergwerkbetriebes, der an die Zuverlässigkeit der größtenteils aufsichtslos arbeitenden Knappen die höchsten Anforderungen stellt, nicht die Rede sein könne, weil sowohl die Leistungsfähigkeit, wie Leistungswilligkeit der „unter Tage" arbeitenden Bergleute ganz verschieden sei, und man sich daher bei der Lohnzahlung ganz allein an das Maß der geförderten Kohlen halten müsse. Das ist zweifellos richtig, und deshalb wird auch die angekündigte englische Bill über den Mindestlohn großen technischen Schwierigkeiten begegnen. Mer immerhin Herr schen im deutschen Kohlenbergbau gewisse Mißstände, die vor allem darin gipfeln, daß der einzelne Bergarbeiter mehr oder minder der Willkür der Grubenbeamten ausgesetzt ist, die, wenn das von ihm geförderte Kohlenmaterial nicht einwandfrei ist, seinen Wagen, wie der technische Ausdruck lautet, „nullen", ihn also nicht in Anrechnung bringen. Trotzdem ist es aber von den Angehörigen der obengenannten drei Verbände unrecht, zu behaupten, die heutigen Schichtlöhne hätten noch nicht den Status vom Jahre 1907 erreicht. Denn wenn auch der Schichtverdicnst auf den einzelnen Zechen ziemlich verschieden ist, so zeigen doch die Lohntabellen aller Orten eine aufsteigcnde Beivegung, ja, die Löhne haben sogar heute zum Teil die Durchschnittslöhne vom Jahre 1907 bereits überschritten. So erhielten a. B. auf einer Zeche des Oberbergamtsbezirks Tort- muno (die in Klammer gesetzten Zahlen beziehen sich aus das Jahr 1907) Gesteinshauer 5.95 (5.94) Mk., Reparatur Hauer 4.93 (4.54) Mk., Schlepper 3.81 (3.43) Mt., Arbeiter über Tage 3.72 (3.50) Mk. und Koksarbeiter 4.45 (4.31) Mk Eine allgemeine Notlage der Kohlenbergarbeiter läßt sich deshalb an sich nicht feststellen. Nur wird man bei der Forderung der Bergarbeiter auf Lohnerhöhung zu berücksichtigen haben, daß seit dem Jabre 1907 alle Lebensverhältnisse bedeutend teurer geworden sind. Die AuSstandSerklärung. Herne, 10. März. Die Revierkonferenz der 3x die Lohnbewegung cingetretenen Verbätrde, des alten Verbandes, des Hirsch-Dunckerschen und des polnischen Verbandes, beschlossen mit 507 gegen 74 Stimmen den Streik. Die Revierkonferenz dauerte über vier Stunden. In der Aussprache ttnirbr» von einem Teil der Delegierten Bedenken gegen den Streik vorgetragen, da man befürchtete, daß die Haltung des Christlichen Gewerkvcreins den Streik erfolglos machen könne. Die Versammlung nahm schließlich folgende Entschließung an: Die am 10. März 1912 in Herne tagende, von den Delegierten der drei Vereine beschickte Revierkonferenz ist mit dem Vorgehen und den Forderungen dieser drei Verbände voll und ganz einverstanden, und ist einmütig dafür, daß auch von den christlichen Führern vollständig gutgehcißene For dckungen mit allem Nachdruck einheitlich verfochten und zur Annahme gebracht werden sollen, was nach der erfolgten Ablehnung seitens der Zechenherren nur Durch den gesetzlich zulässigen Streik erfolgen kann. Selbst wenn einige Zeck>en bereinigen sollten, so müßten diese Beleg- schasten doch solange den Streik mitfortsetzcn, bis die Re- vicrkonferenz darüber entscheidet. Die Konferenz ersucht alle Kameraden, die günstige Zeit mit auszunutzen und den Streik mit aller Ruhe und unter Aufrechterhaltung musterhafter Ordnung bis zu Ende zu führen. Die Konferenz ersucht alle Kameraden, strengste Disziplin zu halten. Hoch die Slodiarität!" Nach Annahme dieser Entschließung erklärten auch die 74 Delegierten, die gegen den Streik gestimmt hatten, fid) mit dem jetzt einmal beschlossenen streik einverstanden. Aus Bochum wird gemeldet: Tic Gesamtzahl der von dem Dreibund veranstatteten Versammlungen betrug siebzig. Die Besucherzahl betrug insgesamt 132 000. In vielen Versammlungen meldeten sich christliche Gewerkschaftler zum Wort, um zu erklären, daß sie ihren Führern nicht folgen, sondern den Streikenden sich anschließen würden. In Botrop forderte der christliche Gewerkverciuler Landtagsapgeordnetcr Brust die Christlichen auf, sich morgen früh mit Knütteln zu bewaffnen und zur Grube zu gehen. Aus Essen wird gemeldet: Tic Aussichten des Kampfes der streikenden Bergarbeiter sind vorläufig unsicher. Es ist damit zu rechnen, daß diejenigen Zechen, deren Betrieb durch den Streik in nennenswerter Weise betroffen werden, im Interesse der Arbeitswilligen nur in einer Schicht fördern lassen, als etwa von 8 Uhr früh bis 4 Uhr nachmittags. Ter Ab und Zugang der nicht streikenden Bergleute vollzieht sich daim am hellen Tage und dadurch wird ein erhöhter Schutz gegen die Belästigungen der Streikenden geschaffen. Die -streikenden verfügen im Ganzen über 30 Mk. auf den Kops der Organisierten, daher ann der Streik nicht lange dauern. Die gesamte Belegschaft des illuhrkohlengebietes betrug am 1. Januar 1912 336 104 Köpfe. Von der Berliner Schutzmannschaft sind 200 Mann unter Führung eines Polizeioffiziers nach dem Streikgebiet abgegangen. Weitere Nachschübe werden in den nächsten Tagen folgen. In einer in Bochum ab gehaltenen christlichen Bergarbeiterversammlung wurde mit Dreiviertel der anwesenden Stimmen beschlossen, nicht in den Aus st and zu treten. Nur die Anhänger des alten Verbandes stimmten für den Streik, k Der Gewerkv erein christlicher Bergarbeiter für das Ruhrrevier verbreitete ein Flugblatt, in dem er auf den beabsichtigten Bergarbciterftreik eingeht und erklärt, daß der Gewerkverein, trotzdem ihm sozialdemokrattscherseits die Vernichtung angedroht werde, sich nicht für den Streik erkläre, weil der Streik in diesem Augenblick unverantwortlich und für die Arbeiterschaft schädlich sei. Es heißt in dem Aufruf u. a.: Cs handelt sich aber um die Frage. Kann durch den Streik jetzt das, was die Bergleute wünschen, durchgesetzt werden? Daraus kann die Antwort nur lauten: Nein! Da in England gestreikt wird, besteht nicht die Gefahr, daß unserem Bergbau Absatzgebiete verloren gehen. Ter Streik im Bergbau würde jetzt in erster Linie den englischen Grubenbesitzern nützen. Tie deutschen unser Ziel erreicht hatten. Ich hißte an dieser Stelle, wo wir uns befanden, die seidene norwegische Flagge und nannte das ungeheure weitgestreckte Terrain, auf dem der Südpol liegt, „König-Hakon-Lan d". Es ist ein ungeheures, flaches, einförmiges Terrain. Im Lause der Nacht durchstreiften wir das Land in einem Umkreis von ackt Kilometern. Am folgenden Tage stellten wir von 6 Uhr nachmittags bis 7 Uhr morgens Beobachtungen an. Tas Ergebnis war 89 Grad 55 Min. südlicher Breite. Um dem Pol so nahe wie möglich zu kommen, machten wir noch neun Kilometer in südlicher Richtung Am 16. Tezmber verbrachten wir einen angenehmen Tag bei strahlendem Sonnenschein. Vier Teilnehmer der Expedition waren den ganzen Tag über mit Beobachtungen beschäftige. Eins ist sicher: Wir sind dem Südpol so nahe gekommen, wie es mit den uns zur Verfügung stehenden Instrumenten, einem 6ertönten und dem künstlichen Hori^mt, menschenmöglich war, und wir haben das Terrain in einem Umkreis von acht Kilometern umkreist. Wir erreichten ein kleines Haus, auf dem wir die norwegische Flagge und den Wimpel des Expeditionsschiffes „Fram" hißten. T-em norwegischen Haufe und dem Südpol gaben wir den Namen „P o l he i m". Ter Abstand zwischen unserm Winterauartier und dem Pol betrug ungefähr 1400 Kilometer. Wir hatten also durchschnittlich täglich 25 Kilometer zurückgelegt. Die Rückreise wurde am 17. Tezember angetreten. Tas Wetter war außerordentlich günstig, so daß wir bereits im Januar 1912 in guter Verfassung mit zwei Schlitten und 11 Hunden unser Winterauartier wieder erreichen Tonnten. Die wichtig st en ^Ergebnisse der Expedition sind außer der Erreichung des Südpols die Bestimmung der Ausdehnung und des Charakters der Roß-Barriere, ferner die Entdeckung einer Verbindung zwischen Südoiktoria-Land und wahrscheinlich König- Eduard-Land und ihrer Fortsetzung in einer mächtigen Bergkette, die sich aller Wahrscheinlichkeit nach quer über den ganzen antarktischem Konttnent zieht. Wir namtten die Bergkette „Königin-- Maud-Berge". TasiExpedftionsschiff „Fram" kam am 9. Januar in der Walftsckbucht an. Am 16. Januar traf die javanische Expedition in der Walsischbucht ein und landete auf der Eisbarriere dickt bei unserm Winterquartier. Wir verließen die Dalfisch- bucht am 30. Januar. Tie Reise von dort war langwierig infolge schlechter Winterverhältniffe. Sämtliche Teilnehmer befinden sich woL. Arbeiter haben aber keine Veranlassung, die englische Industrie, die der deutschen aut Schritt und Tritt Schwierigkeiten wacht, zu unterstützen und ihr ?lbsatz^ebiete zu sichern. Nickt über) Ixt werden darf auch, daß im ^aarretner, Wurmrevier, Sachsen, Oberscklcsien und Niederschlesien jetzt nicht gestreikt wird, .'tonnen wir letzt so lange streiken, daß unsere Arbeitgeber nackgeben ntüffcni “ sind noch unorganisiert. In 14 Tagen wären die Gelder der Organisationen verteilt. Was wären also die Folgen des Streiks? Not und Elend in hunderttausenden von Bergarbeiterfamilien. Der Streik der Bergleute würde die Arbeiter anderer Berufe in Mitleidenschaft ziehen und insbesondere auf den Mittelstand ungünstig einwirken. Es ist eine Cftwisscn- losigkeit angesichts solcher Tatsachen, die Bergleute in den Slrei' ui Hetzen. Tie Zechenverwaltungen müssen aber die berechtigte» Forderungen brr Bergleute erfüllen Die Arbeitcrausschüsse müsse» sich mit den Grubenverwaltungen in Verbindung setzen, damit si, ihnen cntgegenkommen. Von der Behörde verlangen wir ausreichenden Sckiutz aller Bergleute, die nicht streiken wallen. Der Ausruf schließt mit der Forderung korporativer Ar> beitsvcrträge. * Zwickau, 10. März. Nachdem die BergwerckSverwaltungen mit den Organisationen die Berliandlungen abgelchnt batten, fani beute, Sonntag, eine von 15 0 0 Bergarbeitern besuchte öffentlich Versammlung statt, in der die von den Gruben- und Vertrauensleuten und von den Organisationsleitern ausgestellten Forderungen gut gelnnßcn wurden. Tie Versammlung beauftragte die Arbcitcrauöschüsse der Werke, bis spätestens Dienstag, 12. 9)uin, eine Sitzung einzuberusen, in welckier sich die Werke erklären sollen, welche Zugeständnisse sie zu mad)en gedenken. Der Bergarbeiteranßstand in England. London, 10. März. Das Mitglied dcS Unterhauses, Sir Tudor Walters, sagte in einer Rede in Sheffield, er glaube, der Vorabend zur Beilegung des Ausstandes fei gekommen. Londoner Kreise, die die Lage genau überblickten, seien heute hoffnungsvoller. Wahrscheinlich werde bis Dienstag eine nicht ungeeignete Grundlage für eine Einigung geschaffen. Tie Grubenbesißer und Bergleute in Schottland hegen wenig Hoffnung auf eine baldige Beilegung, obwohl sie der Ansicht sind, daß eine neuerliche nationale Konferenz der Bergleute zu einem günstigen Ergebnis führen könnte. Dom ita1ieni,ch-türlischen Kriegsschauplatz. Neue Friedensvermittlung. Rom, 10. März. Tie „Tribuna" meldet: Die Botschafter von Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Oesterreich-Ungarn und vor ihnen als erster der russisch^: Botschaftsrat in Vertretung des erkrankten russischen Botschafters begaben sich gestern einzeln in die Consulta, um den Minister des Aeußern zu fragen, unter welchen Bedingungen Italien geneigt wäre, die freundliche Vermittlung der Mächte für eine Einstellung der Feindseligkeiten anzunehmen Der Minister behielt sich vor, eine Antwort zu geben. Angebliche Absichten Deutschlands auf Tripolis. Rom, 10. März. Unter der Ueberschrift „Angeblich fremde Absichten auf Tripolis" schreibt die „Tribuna": Einige Aeußerungen des Abgeordneten Chiesa in der Kammer vom 23. Februar über angebliche Absichten. Deutschlands auf Tripolis und die Cyrenaika fanden in der auswärtigen Presse ein Echo, bas sie in Italien weder innerhalb noch außerhalb des Parlaments finden konnten. Einige ausländische Zeitungen ließen sogar vermuten, daß die Regierung die Auffassung Chiesas geteilt und zogen aus dieser Vermutung übertriebene, sogar übelwollende Folgerungen. Wenn im Verlauf der Debatte der Ministerpräsident keine Gelegenheit zur Richlig- Buenos Aires, 10. März. Peter Ehristophersen, ein Bruder des norwegischen Konsuls, erhielt heute früh solgendes Telegramm: In dankbarer Erinnerung an Ihre großmütige Untersttitzuny teile ich Ihnen im Vertrauen mit, daß wir angekommen sind. Der Zweck der Expedition ist vollständig erreicht. Wir gewannen wichtige geographische Ergebnisse. .An Bord ist alles wohl. Herzliche Grütze. Ich werde * — Ein großer Theater krach erregt zurzeit die Bewohner der sächsischen Industriestädte Crimmitschau, Meerane und Glauchau. Ter Direktor Willi Brosch von den vereinigten Stadttheatern dieser drei Städte mußte den Betrieb einstellen, da der Besuch angeblich so gering war, daß er mit den Einnahmen nicht einmal die Gagen der Schauspieler bezahlen konnte. Tie Stadtverwaltungen der drei Städte werfen jedoch dem Direktor vor, daß er einen schlechten Spielplan herausgebracht habe. Hiergegen wendet der Tirekror ein, daß er bessere und teurere Werke nicht aunühren könne, da die Unterstützung der Städte geradezu Näglich sei. Glauchau habe für jede Vorstellung eine Unterstützung von 30 Mark gewahrt, die sie aber mitten in der Spielzeit wieder zurückzog. Crimmitschau habe für die ganze Spielzeit eine Unterstützung von 500 Mark in AusficA gestellt, hiervon aber mir 300 Mark ausgezahlt Tie Staot Glauchau habe außerdem verlangt, daß die Mitglieder des Ensembles in Glauchau wohnen sollten. Tazu komme noch, daß die Kinemawgravhenthealer oen Besuch der Theater sehr ungünstig beeinflußt hätten. Bei dem Zusammenbruch konnten nicht einmal die Gagen der Schauspieler bezahlt werden und so sitzen nun die bedauernswerten Lkünstler in Not und Elend. T-teser Fall ist, so schreibt man uns aus Glauchau, geradezu ein Schulbeispiel, wie notwendig es ist, fowobl im Interene der Schauspieler als tm Interesse des tbeeter« besuchenden Publikums, das Anspruch auf einen gediegenen Sw el- plan erheben darf, endlich mit dem Reichscheaterge'etz ernst zu machen. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. Am 1. April, dem Todestage MartinGreifs, wird, wie uns der Verlag C. F. Amelang in Leipzig mitteil', dct fünfte Band seiner „Gesammelten Werke", der von Greiss Freunden seit Jahren erwartete Prosa-Land als Schluß-Stein seines Lebens* Werkes der Oeffentlichkeit übergeben werden. i — so MU Damen Aermel Hane Südwe Bab^ Kinder I verkaufen 21 I Geackäftes. Konstantinopel, 10. März. DaS KriegSmini- fterium veröffentlicht ein Telegramm des Kommandanten von Tripolis, wonach die Türken am 7. März Ain Harah angegriffen und die dortigen Telephonleitungen zerstörten. Am 4. März sollen die Italiener den Ort Solls an der Küste des Yemen bombardiert haben. Die italienischen Schiffe sollen sich jetzt vor Lohaja befinden. zu nennen. .. " Stadttheater. In der morgigen ersten Aufführung von Molnars witziger Komödie »Der Lei bgarbifi* wird Fräulein Kitty Francte vom Stadttheater in Barmen für Daß Zach der Salondamen auf Engagement gastieren. — Erwähnt sei, daß die Aufführungen der drei Emaltec am Mittwoch und der „Polnischen Löirtschaft" am Freitag die überhaupt letzten Aufführungen dieser Werke bedeuten. *♦ DaS Konzert des Bauerschen Gcsqngvct - ein» ist im Laufe der Zeit zu einer ständigen Einrichtung geworden, die Mustk,ceunüe nur ungern Dcruiqicn wuroen gute Besuch der gestrigen Äusführung oeroicd, baß immer wertete Streue bic trefflichen Meinungen des Vereins auf dem Geviele des Manner- aefangS anerkennen und ihm ihre Sympathien entgegnchrmgen. | '2115 Solisten waren für den Abend die Herren Albert Munch aus Frankfurt a. M. und Herr Julius Hahn aus Gießen geroonnen. Zerr Münch verfugt über einen sehr fympath.ichem leicht an- iinecbcnben, lyrischen Teiwr und ein jchätzvares Bortragsge,chuk; die chm nach der Arie aus BerdiS Rigoletto einen oervorrur eintrugen. Seine Stunmittel berechtigen zu ichonen vonnungen Er versäume aber nicht, seine noch fiark flackernde ^j.tgehung und — seinen nrusikalischm Geschmack (Veufchel-Lbermci r.) nner lorgfältigen Wandlung zu unterriehen. Am Klavier ortoligw ich als Begleiter und Solist Herr Julius vahn. der als tud>*| tiger Virtuose den technischen Apparat seiner Lortragsnummern völlig behrnchle. Tie Leichtigkeit, mit bet er die oer,ch:edenen Anschlags Nuancen in Hiller-5 Toccata und Weber Volacca bru» lante bewältigte, die Bolubilität der Finger war Proben eines tüchtigen Könnens und trugen auch ihm kräftigen Bei,all und einen Hervorruf ein, den er mit einem Mcndclssohnschen „Lied ohne Worte' dankend quittierte. Psyche aber regte nur ,chüchtern die Schwingen. — Eine weitere Abwechslung bot das Programm mit iroei Doppel-Quartetten. Recht gut eingefungene Mitglieder bei Vereins brachten „Filkes „Elslein von Caub" und I t^L. Iedr • K . -rtogett HübnerS ,^Jn stiller Nacht" so eindrucksvoll zu Gebot, daß sie sich nach dem zweiten Liede, dem kundgegcbenen Wunsche entsprechend, zu einer Zugabe entschlossen Der Schwerpunkt und Höhepunkt der musikalischen Darbietungen lag in den Chorl e i st u 11 g c n. Bediente daS vom Vereinschor an diesem Abend Geleistete schon nach der quantitativen Seite hin alle Achtung .8 Ehöre! so kann man angesichts der musterhasten Sauberkeit und Akkutales'c, der sorgfältigen Tertbehandlung und schön abgewogenen Schattierung, mit der alles gesungen wurde, mit uncingcschränlrer Anerkennung nicht zurückbalten. Zumal, wenn inan eingedenk bleibt, daß Dirigent und Sänger hierdurch eisernen Zleig in den Proben ersetzen müssen, was ein anderer, aus musikali,ch be"er vorgesämltcn Kräften rekrutierter Verein an rechni,chem Können voraus hat. Vor allem zeichnet der B. G.-B. sich aus durch die Schönheit seines Stimmenmaterials und durch die von seinem Chotmeister, Herrn Ctto Görlach, den Sängern anerzogene manne timbrierte, ausdrucksbelebte und jederzeit klangschöne »ingroeife. Das Gesamtergebnis der Leistungen des Chores — aus denen Zöllners „Die drei Worte des Glaubens", Haydns „Bered,am» reit" und Schuberts „Nachtgesana im Walde", besonders hervor- gehoben seien — war denn auch ein für den Verein, wie für seien meisterlichen Führer äußerst ehrenvolle uub wurde in diesem Sinne auch von der Zuhörerschaft durch reichen Bei,all 0aubstummengottesdienst. Nächsten Sonntag, 17. März, findet hier im Konfirmandensaale der LukaSgemeinde wieder Taiibslummengotteßbien't statt; on öen Gottesdienst schließt sich die Feier deS hl. Abendmahls. Mittellose Taubstumme werden gebeten, sich wegen Erlangung eines Ausweises zur Fahrpreisermäßigung an Pfarrer BechtolSheiiucr in Diesten zu wenden. •• Deutscher Frauenverein vom Roten Kreuz für die Rolon hn. Wir machen nochmals auf den heute abend in der Reuen Aula der Universität slattfindcnden Vortrag des HofratS Dr. B. Hagen über die Stellung der Frau bei den Eingeborenen unserer Südsee - Kolonien aus- merksam. ** Schneider-Aussperrung. Infolge ^>eS Be- ichlnsfeS des deutschen Arbeitgeberverbandes für daS Schneider- gewerbe ist heute früh auch hier die Aussperrung der organisierten Schneidergehilsen eingetreten. In 18 Betrieben wurden etwas über 100 Gehilfen auSgefperrt. ♦♦ In Streit geriet in verflossener Nacht in der Sonnenstraße ein Fahrgast mit dem Kutscker. Unter Mitwirkung des Bruders vom Kutscher wurde der Fahrgast I verhauen; Rtonnschaften der Sanitätskolonne mußten einen Aur Stadt und Land. (»teyen, 11. Marz 1912. ** Tageskalender für Montag, 11. März: Lichtbilder-1 Vortrag im Fruueiwercin vom Roten Kreuz kür die Kolonien: votrat Tr. Hagen-Frankkurt: Tie Stellung der Fran bei beul Eingeborenen uiifeier Lübsee-Kolonien. Abends v)L Uhr in der I Reuen UnioersitatS-Auta. » •• LandeSuniversität. Prioatdozent Dr. Rauch, der Leiter beS kunstwlffenschaftlichen Instituts ber Universität, ist vom Grostherzog zum austerorbentlichen Proftssor ber Kunst- wiffenschaften ernannt worben. I *♦ Die Einweihung des P r 0 v in zi al-W as» serwer ks Inheiden findet am Samstag, 30. März, I nachmittags 12/4 Uhr statt. Die Teilnehmer an der Feier begeben sich mit Sonderzug von hier aus nach und von dem Werke. v , ♦* Die Hessische Landes-Hypothekenbank gibt bekannt, daß sie in Aenderung der bisher gültig gewesenen Darlehensbedingungen den Satz der Geldb e- schaffunaskosten mit Wirkung für bie vom 15. Marz 1912 ab bei ihr einlaufcnden Anträge auf Gewährung von Hypothek, und Kommunal-Darlehen bis auf weiteres auf li/i Prozent festgesetzt hat. ** Im Stadttheater wurde gestern abend eine gute Vorstellung vonNestr 0 ps aller Zauberposse Lum- pazivagabunduS gegeben, zu der sich die Zuschauer sehr zahlreich einaefunden hatten. Unter Herrn Nordens 'gewandter Leitung wickelten sich die lustigen Szenen aut unb glatt ab, und die Darsteller wurden nach jedem Akt lebhaft gerufen. Von den Mitwirkenden zeichneten sich vor allen anderen aus die Herren Norden, der unl^r starkem Beisall eine witzige Einlage zum besten gab, als cöia durstiger Schuster, und Großer als lustiger, behender Schneider, zu denen sich Herr Rappep 0 r t als ehrsamer Tischler gesellte. Von den übrigen Darstellern sind noch die Damen Scholz und IÜnglin g als Laura unb Camille, Herr Volck als Stellarius und Hobelmann Ausland. Präsident Falliörcs uno Die Minister wohnten am Sonntag auf dem Polygon von St. Bineent der Parade über die Garnison von Paris bei. Zehn Flugzeuge unb mehrere Lenkballons manövcrierten gleichzeitig über bem Paradefeld. Eine große Zuschauermenge brachte dem Präsidenten, den Ministern und den Fliegern begeisterte Huldigungen dar. _ Bei der Pforte ist eine Meldung eingegangen, daß die gesamte englische Flottenbivision von Malta nach Kreta in See gegangen sei. Die Schutzmächte seien entschlossen, die Fahrt der kretischen Deputierten nach Athen, die auch den Griechen Verlegenheit bereiten würde, au verhindern. Aus Hessen. Klein-Linden, 9. Marz. Heute abend wurde nach einem Vortrag des Landlagsapgeoroneten Professor Urstadl über das Thema: „Der Liberalismus in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft" di»-Grüiidung eines Vereins Atz- M 1 Karlwald 1 Amwoch, bett ^8 Uhr im Di 1 Stan 5*8 L fit - fifji • _ -chen. und 58 ‘R eiddc. ^Siechlenba. ' holzve ; »en Slo: ®«rf unl , wir! |j kS"6™-91 I 816,RnupD?[ W.! unb ( I r« 7^'--.. ■ Li Quuiitn W-2 lenb,ra. am [ '*> b„ willig die Abende frei geben. KreiS Alsfeld. - Wäldershausen, 10. März. Die Nachricht, daß das Rittergut Wäldershausen verkauft werden sötte, wird von zuständiger Seite als unrichtig, bezw. aus Der Luft gegriffen bezeichnet. Starkenburg und Rheinhessen. w. Darmstadt, 9. Marz. Heute mittag 1 Uhr wurde bei der S.alion Kranichs! ein ber Taglöhner § r ick e t au» Arhcilgen vom Schnellzug ersaßt, zur fceue geschleudert unb schwer verletzt. Er starb heute abenö 11m yiejigen Krankenl-aus an den erlittenen Verletzungen. Verband anlegen. ** I m Landtagsbericht ber SamStagsnum m et ist in ber Rede bes Abg. Grünewalb infolge undeutlichen Manuskripts eine Reihe von Druckfehlern entstanden, die Abg. Grünewald uns zu berichtigen bittet: Zunächst ist uu ersten Absatz auf der viertletztcn Zeile statt ber Worte „feine Partei" zu lagen „feine Partei". Im zweiten Absatz Zeile 6 mutz es statt „Urteile „Vorteile" heißen. In der zweiten Spalte aus ber 4. Zeile darf cs nicht heißen, wir bürsen nicht meinen, baß wir bie tote Flut nicht cinbämmen unb hierburch gefährlich machen bürten, jonbetn baß man sie ausfangen unb in eineJRinniale ableiten müsse, sondern es muß heißen: „wir dürfen die rote Flut nicht aus enge Räume eindämmen und hierdurch gefährlicher machen, man muß sie vielmehr verteilen und in Rinnsale ableiten, bamtf sie nicht gewaltsam unb verderblich sich betätigt, sondern fruchtbringend wirkt". Auf der letzten Zeile dieses Absatzes hinter dem Wort „erfolg" muß es heißen „seit der französischen Revolution . Im 3. Absatz muß in der 3. Zeile das „nicht wegsallen. Im letzten Absatz muß es statt „verwogen" „vollzogen' heißem Der Schluß der Rede gang dahin, daß man aushören solle, die Sozial- I demotraten als Minderwertige Bürger zu behandeln und datz inan aufhören solle, die zu schmähen, die dieser Beiveguna mit Verständnis gegcnäberstehen und sie nicht unterdrücken, sondern heran- ziehen wollen zur staatlichen Mitarbeit. Nennen Sie uns nicht mehr Stiefbrüder der sozialdemokratischen Partei, sondern lassen' Sie uns alle wie Brüder sich bie Hand reichen unb zusammen ar-, beiten zum Wohle deS VaterlanbeS. (Beisall.) KreiS Büdingen. stellung des jeder Begründung entbehrenden Urteils gab, ' „.jf festgestellt werden, daß eigentlich keine Notwendig- feit zu einer solchen Richtigstellung vorlag, weil die Aus- lassungen der Regierung über die Gründe ihres Vorgehens in Tripolis vollständig klar waren. Neue Kämpfe nm Ain Zarah. svurde. Die fortschrittliche Volkspartei des Reichstags hat zur zweiten Beratung des Haushalts für das Reichs amt Des Innern (Gesundheitsamt) den Antrag gestellt, die verbün- beten Regierungen zu ersuchen, bie bei der Einfuhr v 0 n aus ländis chem Speck und Schin ken tm Reichs- flcischbeschaugeietz vorgesehenen Ausnahmen von der 4 Kg.- Gewichtsgtenze auch aus selbständige, leicht zu untersuchende Organe (Leber und Zungen) auszudehnen. Nachdem der sächsische Kronprinz Georg am Freitag im Dresdener Neustädter Gymnasium bie Reifeprüfung abgelegt hatte, fand Sumstag mittag im Taschenbergpalais in Gegenwart des Königs die feierliche Ent- laffuim des Kronprinzen unb der übrigen Abiturienten der Königlichen Prinzenschule statt. Montag vormittag 11V, Uhr wird der Kronprinz eine Auslandsreis e antreten, bie über Wien nach Triest, nach Korfu, Griechenland Dalmatien unb Montenegro führen wird. Tie Rückkehr nack Dresden ist für den 23. Mai in Aussicht genommen. In Begleitung des Kronprinzen befinden fich Generalmajor v. Carlowitz und Leutnant v. b. Busch. H Bübingen, 8. Mär». (Ge mer n berat-sttzuua.) Wilhelm Wittekinb II. legt gemätz dem BesAusse deS Ge- meinberats aus bet vorigen Sitzung abgeänberte Plane über bic Erbauung seines Wohnhauses vor, btc ,etzt d^ Zustimmung beS Gemeinderats finben. Der Vorbehalt, baß Wrttettnb so lange in bem bärtigen Bauquartier keine anderen Verhältnisse eintreten, feinen Anspruch auf Einführung von Gas, Wasser, Kanatt- fierung hat, bleibt bestehen. — Maurer Wbrecht hat »rn voriaen Jahre bei einer Feldwegherstellung lerne vorsck^ftsmäßige Arbeit geliefert. Die Bauleitung hat deshalb bic Restzahlung feinet Rechnung im Betrage von 78 Mack mebt anertannt Der Bausachverständige bestätigt die mangelhafte Arbeit, gibt aber auch zu, daß noch andere Vorkommnisse Schuld an bet beutipen schlechten Beschaffenheit des Weges tragen. ES wird beschlossen, Albrecht au zugeben, das ganze Gassenpflaster des Weges bcraudninebmen unb unter AMchl ber Bauleitung neu bniuftcllen. Er» na» bet richtigen Vollenbuna ber Arbeit wirb ihm b« Rest feiner Rechnung ausbezahlt und die Mehrleistung entsprechend nctgüUU Serügt wird noch die rücksichtslose Benutzung des WegeS durch die Fuhrleute, namentlich wird festgestellt, baß daS ^"enhemm« unter allen Umständen zu verbieten sei. — der Blumenbinbekun st schule, bic fetzt Konzession erhalten hat, sucht um Uederlassung »tverer Sckmlsale im mum Schulhause nach In Anbetracht, daß m ber nadtften^8nt iu>4 weitere Schulklassen errichtet werben müssen, "wb von ber Abgabe der Räume abgesehen. Der Gemeinderat erkennt jedoch die Bo- Deutung unb ben Nutzen bet Schule Mr bie Stadt an Ul^ I schließt auf Antrag deS Gemeindetat- Keil, daß zwei 00)111* jale im alten Schulhause am Marktplatz, bie nur im Winter von her landwirtschaftlichen Winterschule benutzt zur Verfügung gestellt werben. — Detschiedene BescMssc der Gas* werks^mminwn werben aenchmigt oder Die Vorkommnisse bei Einbauung ber Fcrnzuntwng werdm nnn u'^ zogen unb bestimmt, daß sobald wie mög 1 ich die VcrhaItnisse Zuziehung des Sachverständigen Kargestem ^dev 'ollen. Cme Anzahl Rechnungen für daS städtische ein Kredit nicht mehr vorhanden ist, metben genehmigt unb*n~er Krebit bewilligt. Bei Genehmigung der Rechnung eine- Keimen Lieferanten, bic aus bem vorigen Rcchrmng-tahte stammt, aber ent jetzt eingcteicht wurde, wird bestimmt, datz in Zubmft da* artige Rechnungen nicht mehr anzunchmen find. —- ;tet ourg meuter teilt mit, daß Professor v, Thu bi mr Einrichtung einet stSdtischcn Bibli 0 thc k und nneu Betrag zu deren Errichtung übersandt habe. — ®in Qkfufl vc- Vorsitzenden des KticgervereinS Budingen um Ucbetla sul^ der Turnhalle zur Abhaltung eine- EamatiterfutsuS wird iurt« Ler Voraussetzung genehmigt, daß btc beibat Turnvereine, ben« . an vier Abenden in ber Woche bic Turnhalle überlassen ist, tw der fortschrittl. Volkspartei beschlossen. 58 Mit-I glieder zeichneten sich bis jetzt in bie Liste ein. Das Haupt der Wilhelmshavener 5pionenvande vor Gericht. X Aurich, 10. Mat». Wahrend ber deutsch-englischen Spannung im letzten Sommer erregte e5 in ganz Deutschland begreifliches Aufsehen, als bekannt wurde, daß in Wilhelmshaven, dem Hauptftutzpunkt der deutschen Schlachtflotte, eine Sirionenbanbe ihr Wesen trabe, bie um so gefährlicher werben konnte, als ihre Mitg.ieber tetlrociie au5 Beamten bestanden, denen geheim zu haltoide Gegenftande leichter zugänglich waten, als anderen P-tsonat. Tie Entdeckung der Gesellschaft gelang nach inchtwöchenllichet Beobachtung erst im Herbst v. I. unb zwar infolge bes UmstanbeS, baß mehrere bet Beteiligten auch eine regelrechte Diebesbande gebildet hatten, )ie sich durch EinbruchSbicbstähle einen guten Nebenverdienst Der» I chasfte. Es handelte sich in erster Linie um den Schutzmann Glauß unb ben Schutzmann Jänicke. Mit ihnen kommt als I Schulbiger noch ein Signalgast bet Kaiserlichen Platine in Be-1 tracht. Fetner bat man starken Verdacht, daß bic 6hcTtauen| ber btc i Schutzmänner bem verräterischen Treiben ber Angeklagten Vorschub geleistet haben. Es wurde zugegeben, bav ein gehameS Signalbuch gestohlen und an die englische Abmiralrtat verkauft worden sei. Andererseits gingen Gerüchte durch die Prcsfc, die von viel umfangreicheren, ausgefprochenen Osfensivmaßtegeln der englischen Admiralität anläßlich der Spannung des letzten Sommers mit Hilfe bet brei Angeklagten wissen wollten. Es habe sich ergeben, baß bic Pläne der Einsahrtfchleusen zum Wilhelmshavener Kriegshafen, die Pläne ber Süßwasservetsorgung unb bas geheime Signalbuch verraten worben waren. Die Ein- sahrtschleufen, bic bie einzigen Zugänge bes Kriegshaiens -ur See bilbcn, sollten im gegebenen Augenblick gesprengt werben. Wilhelmshaven wäre baburch als Krieashafen in wenigen Sekunden total unbrauchbar geworden und sämtliche im Hafen liegenden Kriegsschiffe hätten sich in einer Falle befunden, in der sie zum mindesten auf Wochen hinaus eingeschlossen gewesen wären, ohne sich von ihren Liegeplätzen rühren zu können. Das Deuffchc Reich wäre damit in der ersten und wichtigsten Phase des Krieges in bet Norbsee völlig wehrlos gewesen, zumal zurzeit bic Verbreit^ rung bes Kaiser-Wilhelm-Kanals noch nicht fertig gestellt ist unb bie übrigen Zufahrtstraßen natürlich sofort burch Minen vet- chlossen worden waren. Um dieser Gefahr zu entgehen, habe' ich das deutsckie Hochseegeschwadet Wochen lang tn Sce au,gehalten, ohne in den Heimatshaien einzulaufen. Bon offiziöser Sette erfolgte natürlich ein Dementi dieser Mitteilungen. Was Wahres an ber Sache ist, wirb bie Ocffentlichkeü wohl nie erfahren, ba bet Hauptschulbige, eben Glauß, wegen biefer Straftaten nicht zur Verantwortung gezogen werden kann. Et hatte sich aber nunmehr wegen ber von ihm eingeftanbenen Einbruchsbiebstahle vor bet Strafkammer bes hiesigen Lanbgerichts zu verantworten. Zu seiner Verteibigung führte ber Angetlagte an, baß er von bem Schutzmann Jänicke, ber sich gegenwärtig in einer Irrenanstalt befindet, zu den Verbrechen aufgejorbert worben sei. Der Bor- sitzenbe stellte fest, baß gegen Jänicke, als bessen Geisteskrankheit noch nicht erkannt war, in ber Sache bereits vethanbeit worben sei. Jänicke habe dabei ausgesaat, daß Glauß der Verführer gewesen sei Der Angetlagte gab dies zu, er will Janicke geraten haben, )ie Schuld aus ihn, Glauß, zu schieben, weil er damals schon die Absicht hatte, zu fliehen. Ter Gerichtshof verurteilte Glautz ru einer Zuchthaus strafe von sechs Jahren und zehn Jahren Ehrverlust. — Einige weitere Fälle werden demnächst ber Aburteilung burch bas Gericht unterliegen. pH SPl liX"eP h.,.ertra Aus China. Nanking, 9. März. (Reuter.) Die Nationalversammlung hat folgendes Programm angenommen: Juan- schikai wird nach Ablegung des Amtseides bem Präsiden- , ten ber Nankinger Nationalversammlung die Namen der , Kabinettsmitglieber telegraphisch mitteilen. Nachdem bie : Versammlung bie Wahl bes Ministeriums gebilligt hat, wirb sich das Kabinett nach Nanking beg'ben, um sein Amt anzutreten. Sunyatsen legt die provi^.ifche Leitung nieder unb übergibt Liyuanheng, dem Vertreter Yuanschikais, das Präsidentschaftssiegel. . Die republikanischen Behörden in schanghai begrn nen vorsichtig die Truppen auszulöfen. Vierhundert Mann, hauptsächlich aus Hangtschau, haben ihre Waffen unb Uniformen abgeliefert unb für einen Monat Soll) erhalten. Spezielle Vorsichtsmaßregeln werden getroffen werden, um Unruhen der Truppen zu vermeiden. Die internationalen Banken haben der Regierung einen Kredit von 320 ODO Taels gewährt und sich bereit erklärt, den chinesischen Vertretern im Auslande weitere 180 000 Taels zu zahlen. In der nächsten Woche werden der Pekinger Regierung 600000 Taels ausgezahlt werden. Die Banken beavsicytigen, die Regierung oder die Regierungen zu sinanzieren, bis deren Finanzen wieder in Ordnung sind uno bereiten sich darauf vor, innerhalb der nächsten zwei oder drei Monate 6 bis 7 Millionen Taels vorzuschießen. Die Japaner und Russen sind zur Teilnahme zugelassen, doch halten bie Rus,en noch keine angemessene Bantvertrewng geschaffen. Wenn bie Sechs-Mächte-Gruppe gebilbet worden ist, wird das Abkommen rückwirkende Kraft bekommen. Die Anleihe wiro sowohl den gegenwärtigen Vorschuß wie den jüngsten Vorschuß an die Nankinger Regierung decken. Deutsche» Neictz. In Anwesenheit oes vom staijer mit seiner Vertretung betrauten Prinzen August Wilhelm Hai am Sonntag vor- mittag am Geburtstage der Königin Luise bie Einweihung der ihrem Gedächtnis gewidmeten neu erbauten Kirche in Schöneberg statigefunden. Das Denkmal der Königin Luise war, wie immer, das Ziel zahl- reicher Berliner. Der reiche Fruhlingsschrnuck der Luijen- injcl wurde auch vorn Kaiser und der Kaiserlichen Familie besichtigt. Prinzregent Luitpold hat am Sonntag vormittag die beiden Bürgermeister und die B 0 rstände des Gemeindetollegiums, darunter auch den sozialdemokratischen Vorstand Witti, empfangen, die bem Regenten die Glückwünsche der Stadt Rtünchen zu seinem 91. Geburtstag überbrachten. < Tie Nachwahlen zur Zweiten Kammer des Landtags in Elsaß-Lothringen halten folgendes Ergebnis: Im Wahlkreise Hab s h eim-L an d s er haben von 6639 eingeschriebenen Wählern abgestimmt 5510, davon für Broglie (Ztr.) 2983, für Müller-Möglin (S.) 2489, zersplittert 12, ungültig 71 Stimmen. Reattehrer Broglie ist somit gewählt. Im Wahlkreise Sulz u. W^Wörlh wurden abgegeben für KieSner (Ztr.) 2832, sur Alfred Wolf (Lll>.) 2773. Kies ner ist gewählt. Mit einer Entsu-ewung des Kaiserlichen Rats hat nunmehr die vielbesprochene Affäre des französisch angehauchten Vereins Lorraine sportive" in Straßburg ihr definitives Ende gefunden. Man erinnert sich noch, daß Ende März v. I. in umfangreicher Gerichtsverhandlung sich der Leiter des genannten Vereins, der Zigarrentaus- mann Alexis Samain unb acht anbere Veremsrnitglieber wegen grober Ausschreitungen zu verantworten hatten. Die Angeklagten wurden seinerzeit auch verurteilt unb bann in ber Folge die Auslösung des „Lorraine sportive" unb eines ähnlichen Vereins, des „jeunesje lorraine", angeorbnet. Gegen diese Auslösung legten beide Vereine Einspruch beim Kaiserlichen Rat ein, ber nunmehr verworfen Köln, 11 Wär; Frühlings-Saison: Wir empfehlen zur Auto- und Halsbänder l, wenn chaum von .Mi- A. Holterhoff Söhne, Giessen Jjs Ztm. 1114, Rm. 1161, .r färbet 11 Rm 25 S'/- mif den Heinrich Hahn, Giessen Telephon 403 Kirchstraße 13 SnSl Kartoffeln liefen vromot u. billig u. 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I., soll m den Waldungen der Stadt Staufenberg in den Distrikten Kchwald, Mark und Schabenberg nachverzeichnetes Kopfschmerz Schlaflosigkeit, Aufregung ’ Versuch. Sie Dr. Bergmanns Baidrtan ' Nerventrov'en „Bo«al"äMk.l.-. Adler- Drogerie, SelterSwvg M, Ctto Schaai. 1860 12 Eichenstämme III. Klasse, 40 bis 49 Durchmesser, in 2 Losen. 1. LoS enthält die xJlrn. 1109, 1110, 1113, rv»,Man aenu «al UU»"' ••cl ocbemienccd f aörr&Wete SciUcuenaLMM u-d tordere ausdrOdüidi: = Rranns’sche Farben. - Die Zusammenkunft ist vormittags sn Salenderg, am Fußpfad von Treis Holz-Submission. NachoerzeichiietcS Holz 0118 den Waldungen der Stadt Staufenberg soll auf dem SubnussionSwege vergeben werden: 11 Eichcnstämmc I. Klasse, 60 und mehr Ztm. Durchmesser, in 2 Losen. 1. LoS enthält die Nrn. 1108, 1111, 1118, 1123, 23 Eicheustämme II. Klasse, 50 bis 59 Ztm. Durchmesser, in 3 Losen. 1. LoS enthält die Nrn. 1107, 1112, 1115, 1117, ri- W- Spitzen-Kragen Fichus Antoinette Stickerei-Röcke Pickel, Mitesser, Blüten ver- schwinden sehr schnell, man abendS denSchai 1166, 1184, 6 Stück 6,40 Fstm., Eichensiämme, 30-39 Ztm. Durchm. IV. Klaffe 6,03 Fstm., e 25—29 Ztm. Durchm. V. Klaffe 3,87 Fstm., e 20—24 Ztm. Durchm. VI». Klaffe 0,93 Fstm. Die Gebote sind per Festmeier anznqeben. Die Die Gräfin Lonoah hat bei dem zuständigen Gerichte in PariS den Antrag gestellt, ihre Schwester, die Prinzessin Luise von Belgien unter Kuratel zu stellen. Prang’s Kölner Bühne. Montag 8V. Uhr: Benefiz •Abend für Herrn Th. Prang owm] (£flnneß) Wer ü kann f dafür1 Militär Burleske in 3Akt. von Th. Prang. Sen*. Lacherfolg! Tieuötag b. inkl. Freitag der urkomische Premiere-Schlager Teubel ist das eine Wirtschaft! Das Tollste vom Tollen’. Pkrstcilferlliig. 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T. auch von Mitgliedern anderer Verbände, die für die überall angenommene Entschließung deS christlichen LerbandeS stimmten. Der Regierungspräsident bat einen Erlaß an bic Bevölkerung gerichtet, in dem er die Mahnung zur R u he auSspricht und die au-ständigen Beraarbeiter mahnt, ihre Forderungen innerhalb der geschlichen Grenzen geltend zu machen. A a ck e, 11. März. Dor christliche Bergarbeiterverband für daS V urmrevier faßte eine Lntichließung, in der er tne Beteiligung am Streik ablehnt und der Dostnung -Dt»- druck gibt, daß eine Aufbesserung der Löhne bald erfolgt. 1L Mär». Driv.-Del I Die dff entli ehe treikgebiet ftebt diesmal nicht auf ber öc i tc ««ro. Samenhandlung »det*u SPEZIALITÄT: Verkauf echter Blumen- und Gemüsesarnen, Klee- und Gras-Saaten. Runkelrüben in den g tilgbarsten, formvollendet ten, ertragreichsten Züchtungen. 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Zahlreiche Stammgäste , Wittes sind an Methylalkoholvergiftung gestorben und - Untersuchung hat ergeben, daß der tödliche Alkohol dem in Last genommenen Charlottenburger Drogisten S ch a r- . ch bezogen war In der verflossenen Woche sind die Lerchen acht früheren Stammgästen au-gegraben worden. Fn den . jflen Tagen sollen weitere Ausgrabungen stattsinden.________ Offerten sind bis zum 21. März l. I., nachmittags 3 zzhr bet der unterzeichneten Büraermetneret ein» zurctchen, wo alSdann dte Eröffnung stattsindet. Auch können daselbst dte Bedingungen etngesehcn werden. Auskunft erteilt Foritwart Zecher dahier. Staufenberg, den 10. Marz 1912. Großh. Bürgerineii'terei Staufenberg. Stephan. 1847 echten < IhBRAUNS^ O^FARBEN Iflr H»usget>f*üCi — MillionenUcn benrihrL — g Lü nahen in «D Lrt|süuüu|ei Die neue Mode für niedrigen Preis verkaufen zu können, ohne dass die Qualität und Eleganz das Wenigste darunter leidet, liegt in der Eigenart unseres Geschäftes. Man beachte die feinen Farbennuancen, die modernen Webarten unserer entzückenden Frühjahrsneuheiten. Ftchten-Derbftangen. Rm. Eichen-Nutzknüppcl, 2 Mtr. lang. Rm. Buchen-, 86 Rm. Eichen-Scheit. ~ ' 7 nummtt hen Mana- i. Grüne« rslen Abfar i" zu jagen itt „Urteile" ier 4. Zeile I vir die rott j ihen dürfen, ole ableiten t Flut nickt । cher machen, .eiten, damit idern frucht, 1 hinler dem Revolution", ifalltn. 3nt heißen. Da , die Sozial« inb daß man na mit Bw ndern heran, iie uns nicht mdern laßen Rammen ar» Nutz- unö BmchlMßcillkriiilil im Markwald der Gemeinde Lützellinden IN Mittwoch, den 13. d. Mts. Zusammenkunft vor. iiuuags 9 Ubr im Distrikt Rottland an der Hangschnette. Eichen: 1 Stamm 4. SU. — 0,38 Fstm - 2 stamme k äl - 0,98 Fstm., 12 Rm. Nuhknilvvel (2^)0 Jlltr. lang', II Nm. Scheit- und 30 Rm. Knüppelholz, 1050 Wellen und | ^"B»m!en^2 Rm. Scheit- und 5 Rm. Knüppelholz und | ^Nadelholz: 12 Stämme 5. Kl. = 176 Fstm., 94 Derb- hoiwen 1. Kl. - 6,66 Fftm., 300 2. 9L - 11.79 Fstm., Mm. Scheit» und 58 Rm. Knüppelholz, 27tö Wellen und L Rm. Stocke. Groß-Rechtenbach, den 8. März 1912. Der Bürgermeister. Baumsägen, tteHtan*eD sowie sämtliche 1,17 Gartengeräte empstehltzu billigsten Preisen Edgar Hormon, Giessen Eitenbandlung, Haus- nud Küchengeräte Delevb. 165 Steustadt 11.1 Schlaf ios- jgkeit, die .Kranke, Nervöle. Herzletdende io oft herunter bringt, Mattigkeit. Avnetit- mnnnel. 2mbl u Urin bessern Heb schnell, wenn man regel- mäßig AltbnchhorNtcr Hnrk*prudel Stark- quelle trintt Schon nach kurzem Webroucb dieses vorzüglichen Heilwassers werden Männer n. grauen feine wobltat.Wirkung empfinden, der Körper kommt zu Kräften und die alte Spannkraft und Lebensfreude kehrt zurück. Bon zablr. Brosestoren und Aerzten glänzend begutachtet Hl. 95 Bf. in d. Universttätcl- Avotbcke z. gold. Engel u. in den Drogerien (S. Leibet, W- Kilbinger, Ang. 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Kl. 2 St. - 1,28 Am., Va Kl. 2 ©t = tO2 Önu Vb Kl. 22 St. = 3,79 Am.; Derbstangen: Buche 3 St. = 0,0> Am., Eiche 14 St. = 0,59 Am., Aid)te 23 St. - OÄ Am.; Rutzreisia. Rm.: 20 Fickte. Br cn «bolz: 3(freitet, Rm.: 117 Buche. 4 Eiche; Stammknüppel, Rm.: :j^4 Buche, 42 Hainbuche. 41 Eickel. Kl.,26 IL ßL 11 Aicbtc II. 81; Re.ffg, Rm.: 14L4 Buche 1758 1. Durchfornung., L«8 Eiche 1102 1. Durchforstung); Stöcke, Rm.: 18 Buche, 6 ^Zlisammenkunft 10 Ubr vorm. im Distrikt Katzen berg gegenüber dem Langder SchulhanS. DaS Ltamrn- siolz itt rot unterstrichen. Blau unterttrichene Brennholz- 9lnrninern werden nickt versteigert. DaS im Bieberwald finenbe Holz «Dnrchfori'NingSreiseri wird nickt vor gezeigt. Nähere Auskunft durch Großh. Aorstwart Flohr zu Langd. EichelSdott, den 7. Nlürz 1912. Grobherzogliche Cbcrfdrfterei EtchelSdors. F. B-: Kratz- B”/, Zucker'« Palent-Hedl- einal-Seife, L St. 50 Pf- I15°/6tfl) und 1.50 M. (35 % ifl, stärkste Aorml eintrocknen läßt. 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Der Eingang am Turin ist nur für Mitwirk nde und für die mit Karten versehenen Mitglieder geöffnet Kindern kann der Zutritt nur in Begleitung von Angehörigen verstattet werden. Texte zu 20 Pfg. sind an den Kirchentüren zu haben. Freiwillige Gaben zur Deckung der Unkosten werden in die Büchsen erbeten._____________________________[D8/« MW-positive Vereinigung im GrH. Hessen • Ortsgruppe Gießen Deutscher Frauen-Verein vom Roten Kreuz für die Kolonien Landesverband Ortsgruppe ßessen Giessen Vorfrag mit Lichtbildern Illontag, 11. ITlflrz, 8‘/4 Uhr In der neuen Hula der Universität :: D”/, Berr Heirat Dr. med. et phil. B. Bagen Direktor des Museums für Völkerkunde zu Frankfurt a. M. Die Stellung der Frau bei den eingeborenen unserer Südsee-Kolonien Eintritt frei, auch für nichtmltfllleder. Gäste willkommen. Frauenbund der JeuWen Kolonial- geskllschaft (Abt. Kiepen). Vortrag mit Lichtbildern Donnerstag, 14. März 1912, 8 Uhr abends, in der neuen Aula dec Universität Sm §ini|)hnm Lctziier, Zns.-Rezt. Nr. 188: Dienstag, den 12. März hält in Steins Garten PißsrZ. Kelln.»ZmKrgi. Br. 2 Vorträge Nachmittags 5 Uhr über: Jesus — ein Akkord Abends 8 Uhr über: Zwei Zeugen vor Gericht W Eintritt frei. -MK D-, Fllebnilsc in fianirrun* Mitglieder gegen Vorzeigen der Einladungskarte frei. Für Nichtmitglieder tvird ein Eintrittsgeld von 30 Pfg. erhoben; Schüler zahlen die Hälfte. pu/s DaS allein echte |hv*/i Simonsbrot auö der KaNweler LimonSbrot fdbrif, versehen mit Streifband und schwär» weih roter Schutzmarke, ist daS beite Brot mr Gesunde u. Kranke. Mau verl. in d. Nieder!. Ausklartmao schriften. Man mache ein. Bersuch mit uns. 10 Psa.Pack. Allein echt u-srisch »ubab. bet: <;<. Adami, KarlSchwaab, Metacer Nach/., Emil Fischbach imons rot Veranslalhag des Oberhess. hlimiil-Elib Sektion dee Frankfurter Auto mobil-Klubs, E. V. G leasen. Hr.6O . i >->>.■ M O Üfö-. 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Preise der Plätze: Numeriert Mk. 2.—, Unnumeriert Mk. 1.50, Ltudentenkane Mk. t J (Linrriltskarten im Barverkauf bei Herrn C Haiti er, Neuenweg ur) abends an der Kasse. *) Oberleumant Wrael? kehrt im Avril d. I. mit einem Ersatzmann für den v»i Büffel gelöteten Operateur zu seinem im Krmao ^überwinternden^ Motorboot um die Turchauerung Afrikas za vollenden. [>■ Slalltealer Mi Dir.: Hermann StelngcJttr TicnStaa, 12. Mär» 101* abends 8 Ubr: 19.DienStaa'Abonn.-Bor» Gewöhnliche Preis-- J Neuheit! Neud«l°1 Irr Ltibglirkiil. Komödie in 3 ^nfAÜfler * Aranz Molnar. 1 Ende 10 Ubr '-j