8t*aten Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. Der Mongolei Glück und Ende. golei, das zu Ende gehen gkeitserklärung von »k c e [eiei der W ’rbehalten. r'lt bis f f 4 Line Niederlage der enclischen N gieruna bei der Beratung der englischen homeRäle-Gese.ies. London, II. Nov. (Unterhaus.) Die Regierung ist bei der Beratung der Home-Nu le-Bill heute mit einer Majorität von 22 Stimmen geschlagen morden, indem ein Abänderungsantrag der Opposition in Bezug auf den finanziellen Teil des Gesetzes mit 228 Stimmen gegen 20o Stimmen angenommen wurde. Dos Haus hat sich unter großer Aufregung vertagt. In einer heute abcno veröffentlichten Kundgebung erklärt die Regierung, das; sie die heutige Abstimmung nicht als eine solche ansehe, welche die Aenderung ihres Programms herbeizuführen geeignet sei. Insoweit als die heutige Abstimmung den am letzten Donnerstag im Ausschuß mit einer Mehrheit von 101 Stimmen angenommenen Beschluß umstoße, werde die Regierung Schritte tun, um die wirkliche Meinung des Dauses zu erfahren. Die Kundgebung erinnert daran, daß Asauith in einer am 5. Oktober in Ladybank gehaltenen Rede erklärte, er würde sich ebenfalls nicht durch derartige unerwartete Unterhausabstimmungen beeinflussen lassen. Sofort nach der Pertaqunq wurde eine Kabinettssitzung einberusen, um die neu geschaffene Lage zu erwägen. Die Niederlage der Regierung veranlaßt große Schwierigkeiten technischer Natur, da das Amendement die Wirkung haben kann, baß dir Der Beginn des Jahres 1912 sah die Nnabhängig- /eitserklärung der Mongolei, das zu Ende gehen de Jahr sieht ihre Abhän giAkeitscrklärung von Rußland: so umfaßt dies für den neuen wie für den alten Orient ereignisreiche Jahr der Mongolei Glück und Ende. Als um die Jahreswende 1911/12 der „lebende Der österreichisch-serbische Zwischenakt. In den kriegerischen Ereignissen aus dem Hauptschau platz vor Konstantinopel ist eine kleine Stockung eingetreten, und die Diplomaten haben sich desto eifriger an die Arbeit begeben. Wie das Wolsfsche Bureau mitteilt, hat )ct türkische Minister des Auswärtigen einem Vertreter 'cs Bureaus mitgeteilt, die türkische Regierung habe jetzt bei den Balkanstaaten wegen der Friedensbedingungen an gefragt, aber noch keine Antwort bekommen. Daß die Diplomaten der Balkanstaaten ihre Antwort aufsparen, ist ein Wunder: ihre Truppen stehen offenbar vor weiteren Erfolgen, und je glänzender ihre kriegerischen Leistungen sind, desto machtvoller werden sie beim Friedensschluß ihre Ansprüche stellen. Ihre einzige Sorge ist das „europäische Konzert". So hat denn das führende Bulgarien den Präfi deuten der Sobranje, Herrn Danew, zu wichtigen Konferenzen nach Ofenpest geschickt. Oesterreich-Ungarn ist der Wirt, ohne den Serbien bisher die Rechnung gemacht hat, und die Balkanstaaten sehen allmählich ein, daß Oesterreich denn doch ein gewichtiges Wort mitzurcden hat. Es besorgt dies bisher in durchaus ruhiger, friedlicher Weise. In London hat man die unvorsichtige Politik Poincarös endgültig verworfen. Serbien ist mit seinen Truppen ans adriatische Meer gezogen, und gestern hieß cs, Oesterreich habe mobilisiert! Es war aber nur ein haltloses Gerücht. Vorerst wird noch verhandelt, und Oesterreich hat zweifellos die Einmütigkeit des Dreibundes hinter sich, dem sich, wie die „Voss. Ztg." heute aus Bukarest meldet, auch Rumänien rückhaltlos anschließt. So »pird also dem König Peter am Enoe nichts anderes übrig bleiben, als an dem sich genügen zu lassen, was man ihm zugestehen wird, und sich nicht unnütz in weitere Kosten zu stürzen. Der Präsident der bulgarischen Sobranje beim Kaiser Fran; Josef Die „Wiener Sonn- unb Mvnlagszeitung" in.Ofen» p e st meldet: Der Präsident der bulgarischen Sobranje, Danew, hatte mit dem Grafen Berchtold eine ein- stündige Beratung. Vor seiner Reise nach Ofenpest wurde Danew vom König der Bulgaren unb dem König von Serbien empfangen. Ofen pest, 11. Nov. Der Kaiser empfing heute mittag den Präsidenten der bulgarischen Sobranje Danew in Audienz. Hierauf begab sich Da new zum Thronfolger und konferierte später mit dem Grafen Berchtold Aus O f e n p e st wird gemeldet: Der Präsident der bulgarischen Sobronje, Danew, konferierte mit dem Grafen Berchtold und mit dem deutschen Botschafter v. Tschirsky. Mehreren Pariser Blättern wird aus Sofia g-nneldet. daß die Gesandten Frankreichs, Deutschlands, Rußlands, Englands und Italiens der bulgarischen Regierung ein gemeinsames Vermittlungsanerbieten überreicht hätten. Oester, r e i ch - U n g a r n habe es abgelehnt, sich diesem Schritt anzuschließen. Es sei übrigens durchaus unwahrscheinlich, daß Bulgarien diese Vermittelung annehme. Das Vor>ehen der Serben an das adriatische Meer. Belgrad, 11. Nov. Privatmcldungen aus Uesküb zufolge sind die Vortruppen der Dritten Serbischen Armeee bis an die Küste der Adria vorgedricn- g cn. Eine serbische Abteilung traf an der Mündung des Mali slusses südlich von Alessio mit montenegrinischen Trup Den zusammen und rückt die Meeresküste entlang gegen D u r e z z o vor. Eine zweite serbische Kolonne marschiert durch das D r i n t a l durch unwegsames Gelände geradenwegs auf Durazzo, ohne auf bewasfncten Widerstand zu stoßen. Infolge des meterhohen Schnees rückt sie jedoch nur sehr langsam vorwärts. In längstens zwei Tagen wird das Eintreffen der serbischen Truppen in Durazzo erfolgen. Wie das Wiener Korr.-Bureau von zuständiger .Seite erfährt, ist die Zeitungsmeldung, daß die ^Kriegsmarine den österreichischen Llopddampfer „Graf Wurmbrand" als Aushilfsdampfer gechartert habe und mit einer Abteilung von 100 Mann Kriegsmarine na £ Durazzo ent- tgroßen Mllg Mosel-, frz-Roi agcrt, aus erster >m Cuantum zubestimmt. 74Z wsmmlter. eldll.w* verkehr * -äglidier P»"- Zwecke paßt, schon austreiben. Die Bedeutung der Mongolei für Rußland liegt vor allem in den wirtschaftlichen Kräften des Landes, denn neben der Mandschurei ist die Mongolei der wichtigste Lieferant von Vieh und Pferden für alle Städte, die auf der russischen Seile des Umars liegen. Auch bietet das Land guten Boden für den Anbau von Weizen und Bohnen, es ist reich an Mineralien, nicht nur an Kohle, Eisen und Kupfer, sondern auch an Silber und Gold. Das in sich zerfallene, durch revolutionäre Gärungen mürbe und morsch aewordene chinesische Ricsenreich ist nicht in der Sage, dem inspruch der Mongolenfürsten Folge zu geben und den Russen diesen fetten Bissen zu entreißen. Von anderer Seite aber hat das Reich der Milte keine Selundantendienste zu erwarten, denn mit Japan hat das Zarenreich sich geeinigt, als es jenem England und die' Südmanschurei als In- teressensphälwe zuerrannte, England wird sich in Tibet schadlos hallen, und die 'Nordamerikanische Union dürfte unter dem demokratischen Regiment noch nreniger Neigung als vorher haben, in Ostafien Konfliktspolitik zu treiben. Peking, 11. Nov. AuS Anlaß des russisch-mongolischen Abkommens fand im Hause des Präsidenten der chinesischen Republik Puanschikai eine lang dauernde außerordentliche Beratung statt. Wie verlautet, wurde beschlossen, das Abkommen nicht anzuerkennen und die Rückkehr der Chalchamongolen unter die chinesische Herrschaft mit W a f f e n- gewalt zu erzwingen. Buddha", dessen offizielle Bezeichnung „Dschibzun Damba Kutuchtu" ist, während er gewöhnlich „Bogdo-Göggen" genannt und von den Russen „Cheptlm Dampa Hutuktu" tituliert wird, von den Mongolenfürsten zum überhaupt der Ehalkamongolen ausgerufen und der chinesische Resident vertrieben wurde, war es klar, daß diese Unabhängigkeits- erklärung, die mit Hilfe des rollenden Rubels vollzogen worden war, lediglich zur höheren Ehre deS Zarenreiches vor sich gehe, und daß die sogenannte Selbständigkeit des neubegründeten Mongolenreiches einen jener weltpolitischen Scherze darstelle, die wir ja in neuerer Zeit genugsam kennen gelernt haben. War doch jene Unabhängigkeits- erklärung nur eine wohlberechnete Fortsetzung des russisch- chinesischen Konfliktes, der mit dem vielumstrittenen Kuldschavertrag vom Jahre 1881 begonnen hatte, und der jetzt mit dem neuesten russisch-mongolischen Abkommen das Ende findet, das von den Politikern des Zarenreiches mit anerkennenswerter Geschicklichkeit und mit kluger Benutzung der gegenwärtigen Weltlage, in der die europäische Diplomatie durch den Balkankonflikt hinreichend beschäftigt ist, ins Werk gesetzt wurde. Während die europäische Diplomatie über die Regulierung der Erbschaftsmasse des „kranken Mannes" im alten Orient mit mehr Eifer als Erfolg sinnt und grübelt, schickt sich Rußland an, das Erbe des franfen Mannes im neuen Orient bei lebendigem Leibe anzutreten. Tenn nichts anderes als eine Amputation der Mongolei vom Reiche der Mitte bedeutet das Abkommen, worin die Regierung des Zaren der Mongolei „ihre Unterstützung bei der Aufrechterhaltung der autonomen Verwaltung, die sie errichtet hat, sowie in dem Recht auf ein nationales Heer und in dem Bestreben, chinesische Truppen und chinesische Ansiedler von ihrem Gebiete feritzuhalten", zusagt. Freilich wird in der offiziösen russischen Erläuterung hinzugefügt, daß das Abkommen der Regelung der Beziehungen zwischen der autonomen Mongolei zu Ehina nicht vovgreife, und daß die russische Regierung keinen Grund habe, eine Verständigung über die Anerkennung der chinesischen Souveränität durch die mongolische Regierung zu verhindern, wem: nämlich die chinesische Regierung sich dem Abkommen in seinen grundlegenden Prinzipien anschließen wolle. Diese letztere Ein- sckMnkung mit der weiteren Feststellung, daß die Regierung des Zaren auf Grund des Schutzvertrages sofort die diplomatische Vertretung der Mongolei im Ausland übernehmen werde, läßt erkennen, daß die russische Regierung in diesem Falle China gegenüber nach dem Motto jenes Feldwebels verfährt, der dein Rekruten zuries: Kerl, Halts Maul, wenn du mit mir sprichst! r Strafe 12 ; geordnete Girin en i gegen die serbischen Anspruch auf Albanien entschieden Stellung. Er schreibt, der Dreibund erlaube niemals eine Aufteilung ,Dailv G ra p hi c" bemerkt: Oesterreich kann für sich in An- prnch nehmen, daß auch Serbien keine Ansprüche auf einen Adria-Hasen bis zur allaemeinen Abrechnung aufschiebe. Die „Times" begrüßt die (rrflärunticn des Preinicrmimuers über das enge Zusammenwirken der Machte. Das Blatt schreibt weiter: Es wäre unklug, aniuerfennen, daß das albanische Problem und die serbischen Ansprüche auf einen Hasen oder auch Häsen einen heftigen Streit Hervorrufen könnte. Wir sind in der Lage, an diesen Erörterungen teilzunchiuen, wahrend die Armeen noch tn den aktiven Operationen bearissen sind und wälncnd der streck selbst noch keinen offiziellen Eharalter angenommen hat. Je lven ig er darüber vor dem Wassenstillstand gesagt wird, desto besser. Tie Politik Englands strebt nach der Erhaltung des europäischen Friedens. Diese Politik wird nicht durch heftige Versuche gefördert für oder gegen stückweise Vorschläge zu Felde zu sieben, die nur einen Teil und nicht den wichtigsten oeS großen Problems bilden. Wenn wir die erwachende Eijersncht verschlimmern wollen, so ist das schnellste Mittel dazu die Verfügung Über noch nicht eroberte Landgebiete zu erörtern. Die serbische Macht il£ noch .lirfit in Durazzo, und wenn das Schwert wieder in der Scheide steckt, wird es Zeit genug fein, in Betracht zu ziehen, ob sie am besten dort bleiben würde. Die Frage von Durazzo ilt wie d i e Frage von S a lv n i k i. Die unmittelbare Besitzergreifung kann ihr entgülttges Schicksal nicht entscheiden. Ein Vorgehen der türkischen Cffarincc? Konstantinopel, 11. Nov. Privatnachrichten zufolge rückte ein Teil der türkischen O st a r m e c, der sich in Corlu befand, gestern bis Luclc-Burgas vor und geriet in einen Kampf mit den Bulgaren. Die Türken sollen große Verluste erlitten haben. Tie Blät.ce meld n, daß da s S? aupt • quartier wieder nach Corlu verlegt werde, was als Beweis dafür betrachtet lvird. daß die bei Tschataldscha konzentrierte Armee sich nicht auf die Defensive beschränken wird, sondern auch die Offensive ergreifen wird. Siegesmeldungen der türkischen Wcstarmcc. Die gestern bereits unter „Letzte Nachr." veröffentlichte türkische Siegesmeldung wird in nachstehendem Telegramm bestätigt: Konstantinopel, 11. Nov. Das Preßbnreau veröffentlicht offiziell ein Telegramm der Ko m m a n - deure der Westarmee, in welchem gemeldet wird, daß die türkischen Truppen die Griechen erneut bei Sorowitsch angegriffen und dabei sieben Kanonen und Munition erbeutet haben. D-ic Griechen flohen in Unordnung. — Auch ain 9. Nov. hätten die Türken zehn griechische Kanonen und Munition erbeutet. Dem ist folgende griechische Meldung gegenüber» zustellen: Athen, 11. Nov. Die täglichen Angrisse der Türken gegen die bei Janina stehende griechische Armee, die seit dem 5. Tuo-- vember andauern, endeten in der vergangenen Nacht mit dem Rückzug des Feindes aus den Stellungen bei P e n t e p i g a d h i a. Die Griechen rückten vor unb besetzten diese Stellungen. Bei dem Angriff erlitt der Feind ernstliche Verluste. Vombardcment von Rodosto durch die türkische Flotte. Konstantinopel, 11. Nov. 8 Uhr morgens. Wie der Kommandant der türk scheu Flotte meldet, vernichtete die Flotte durch ihr Geschützseuer die bulgarische Batterie an der Käste von Rodosto (die Bulgaren waren auf ihrem Vormarsch auch nach Süden vorgerückt und hatten diese türkische Stabt am Marmara Meer, südlich von Luele- Burgas und Corlu, besetzt!. Nach Zeitungsmeldungen besetzten die Bulgaren vor- gestern R o d o st o. Der Kreuzer „Messudije" erhielt darauf, hin den Befehl, R o d o st o z u b o m b a r d i c r e n und durch eine Landung von 3000 Mann, die auf zwei Transportschiffen herangeschgfft waren, zu erleichtern. Die Landung erfolgte gestern, worauf die Vulgaren die Stadt räumten, die die Türken wieder besetzten Die türkischen Blätter melden, daß der iutcrimiftifd^ Kriegsminister Tewzi, Marschall Fuad Pascha, Vci Generale und etwa 50 Ulenas gestern abend n a.ch Tschataldscha abreisten. Prinz Abdul Halim, dessen Wunde geheilt ist, begab sich wieder zum Kriegsschauplatz! -Nach Privatmeldungen verließen zahlreiche Einwohner Dedegatsch und Cavalla. Die Behandlung griechischer H ndelSschiffe durch die Türkei. Wie die Agence HavaS meldet, hat die türkische Regierung auf die französischen Borstellun- oen beschlossen, den mit Getreide für neutrale Länder Geladenen griechischen Schiffen eine w it re Frist von einer Woche zum Auslaufen aus dem Schvarzi.n Meer zu geben. b c r Türkei unter den Balkanstaaten Tie Auslassungen des serbischen Ministerpräsidenten seien unhalt bar. Serbien könne, wenn es das Meer erreichen wolle, den Weg zum Aegäischeu Meere einschlagen. — Dagegen hält es der Abgeordnete Torre im „Eorriere della Sera" für gar nicht schlimm, wenn Serbien nördlich des Drin's einen Gebiets streifen erhielte, der ihm das Adriatische Meer offen ließe. Die Londoner Zeitungen beschäftigen sich mit der Rede des Premierministers. „Daily R e w s" tritt dafür ein, daß Serbien einen H afcn erwerben müsse. „Daily Chronicle" erwartet, da» der Rat Mister Asquiths bei dem Grasen Berchtold ins Gewicht fallen würde und erwartet, daß die verhältnismäßig unbedeutende Frage eines Adria-Hafens für Serbien nicht die gemeinsame Aktion der europäischen Mächte verhindere und eine Aktion der Großmächte an ihre Stelle setzen würde. Der „Daily Telegraph" zweifelt, ob die Anregung des Premierministers, diese Frage bis zur allgemeinen Lösung nach Beendigung der Feindseligkeiten aufzuschieben, Zustimmung finden könne. Bll* * adel*5?' r lleierl 1116 , »CHOLLJ gyM nt 26? «Erffts Blatt 162. Jahrgang Dienstag, 12. Nommd« 1912 Siebener Anzeiger ir> polinfdien Zctl; August »tgti General-Anzeiger für Gberhchen 0 Httaäonsinur rat Verlag Mt Srühl'lchen Univ.-Vach, and Steinöruderei B. Lange. UcdaMon, tkrpeditivn and Oraderel: Lchulittatze 7. x2-'s.de°'°Le s-n bis omuw*Ti'uS Bfibingen: Hrnifprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16 ä. Anzeigenteil: 6. Beck. "2. Bll/W fleridjt._____________ ensionaV« Giessen Süd-Anlage: .andarbeiten, sowy brand, Schnitzerei, alerei nsw. ICD. irnsprecher 542. bt. A. wurde bedecket zu Gießen ul Heidlindemann Nun haben freilich, wie aus Shanghai berichtet wird, die mongolischen Fürsten in Urga an die chinesische Regierung einen Protest gegen den Geheimvertrag des Ku- tuchttl gerichtet, aber bei dem Mongolenvolke selbst dürfte dieser Protest wenig 'Widerhall finden, schon deshalb, weil ihnen der .stutuchtu, das int M(öfter Urga residierende £ber Haupt der buddhistischen Geistlichkeit, als die auf Erden fortdauernde Fleischwerdung des heiligen Dranata, daS heißt alö wirkliche Gottheit gilt. Allerdings hat der gegenwärtige Kutuchtn, der der achte seines Zeichens und der Sohn eines tibetanischen Zollbeamten ist, durchaus nichts Göttliches au sich, sondern der Forscher Hans Leder berichtet auS eigener Kenntnis von ihm: „Er war früher ein liebenswürdiger und sehr intelligenter Mensch, aber er trinkt jetzt schon lange zu viel Champagner und Kognak und neigt in seiner göttlichen llnverantwörtlichkeit zur Ueberhebung, Willkür und Grausamkeit." Was die Ueberhebung der Willkür bc trifft, so werden ihm diese die Russen, so weit das in ih sandte, durchaus unrichtig. Der genannte Llond dampfer lief allerdings Durazzo an, um dem dortigen överreich ungarischen .Konsul sich zum Schutze der österreich-ungarischen Kolonie zur Verfügung zu stellen. Doch ist er weder von der Kriegsmarine ge chartert noch bemannt worden. Auf dem Schiffe befindet sich nur die übliche Bemannung des Lloyddampfers. Italiens Stellungnahme. Rom, 11. Nov. In der „Stampa" nimmt der Ab- progra .{ifliiptbflrfrt wald statt. Landkreis Gießen. Lang Göns, 3. Preis L. Watz-Kirch-Göns, Sj. Jammer-Kirch- Göns iehl-Kirch-Gönch L. (tzehrhardt-Kärch-Göns, I. Hoffmann- c alle l>4kl«A in allen Arten, Qualitäten und Ausführungen vor Mk. 3.— bis 200.— bei A. Salomon A. Cie. >a > heute einen gemischten Ausschuß, der Maßnahmen zur benmq der Fle ischnot treffen und besonders dem Bezug ausländischen Fleische? durch die Stadt nähertreten soll. den Augen seiner hier der 22 Jahre alte Karl Kupfer, der in hier gegen den Willen Wetteraussichlen in Dessen für Mittwoch, den 1'. Aov. 1912: Wectpelud bewölkt, Regen- und Schneeschaner, nordwestliche Winde, kälter. llrl Wl» Bei Drr für 1913 Rj Ansicht bet Einwendung *i4 sind Ui denen auch Äejjelbi ®ri finanziellen Bestimmungen der Domerule-Bill ernstlich, gestört werden, und da mancherlei Hindernisie einem 23iberruf dura) das Haus im Wege stehen Ueber das Ergebnis der Niederlage werden im Parlament dre kühnsten Vermutungen laut: doch neigt man der Annahm- zu, daß die Regierung in Anbetracht der Orientkrise nicht zurücktrilt. seiner Eltern ein LiebrSverhältnis. Als er gestern zum Besuch hier weilte, wurden ihm deshalb von seiner Mutter erneut Vorstellungen gemacht. Darauf zog der junge Mann den Revolver und erschoß sich. Hessen-Nassau. - Rvdheim a. d. Bieber, 11. Nov. Unter großer Beteiligung feierte am Samstag abend der Gesangverein „Eintracht" bei Gastwirt Bechthold sein Stiftungsfest. Gegründet unter Lehrer Gompf im Jahre 1865, kann der Verein im nächsten Jahr sein 50jähriges Bestehen feiern. [] Marburg, 11. Nov. Die Stadtverordneten wählten "MThken pflanzenfressenden Tieren erfordert einen wöchentltckien ^ourage- konsuin von etwa 4000 Mark. Tic Ausfüllung des Festballen- Jnnern mit einem Amphitheater von der Größe der antiken Arenen ist eine ebenso kostspielige, wie interessante Konstruktion, dazu treten die umsangrcrchen, sesten Stall- und Menagerie- anbauten. , , v. Wiesbaden, 11. Nov. Oberbürgermeister von Jbell, der seit 35 Jahren an der Spitze der Stadt. Verwaltung steht, will am 1. April 1913 aus dem Amte ausscheiden. — In feiner Wohnung m der Klmqerstraßi erschoß sich heute vormittag der 54 Jahre alte Major a. D. Pi stör infolge eines langwierigen Herzleidens. vermischter. *DiedreiSch Western ermordet. Aus T r o p - ? au, 11. Nov. wird gemeldet: In der Olemeinde Boten- w a l d wurden int Jahre 191 I die drei Schwestern K r e s ch k e ermordet, ohne daß der Täter ermittelt werden konnte. Jetzt ist die Gendarmerie zufällig in den Besitz von Beweisen gelangt, ans denen hervorgeht, daß der eigene Bruder )ie drei Mädchen ermordet hat. Tic Verhaftung des Mäklers, der in der Steiermark lebt, wurde angeordnet. * Bei einem Amateur-Stierkamps, den mehrere Mitglieder der spanischen Hochadels-Aristrokratie in Lo Coro- della bei Sevilla veranstaltet hatten, stürzte ein Stier sich auf den Grafen Bora und brachte ihm eine schwere Brust- verletzung bei. Dem Sohn des früheren Ministerpräsidenten Maura gelang es, das wütende Tier zu töten, wobei er ebenfalls verletzt wurde. Bora liegt hoffnungslos darnieder. Köhler, und als Stellvertreter der Präsident des Verwalwngs- gerichtshofes Tr. Weber (Darmstadt) gewählt. Zur Geichastsführung wurden bestellt iöanfbireftor Brink und iSegatwnsxat Neidhard. Es wurde beschlossen, einen Aufruf zu erlastcn. m. Offenbach, 11. Nov. Ein Großfeuer brach Henle u-achmittag gegen 3 Uhr in der 3em ent-, A s- pH al t- und Da ch pap Pen f ab r i f von W. Ermold in der Mainstraße 135 aus, das sich schnell über einen großen Teil der umfangreichen Fabrik ausdehnte. Das Feuer war in den nach der Rohrstraße zu gelegenen Räumen zum Ausbruch gekommen, die zur Teer-und Alphaltlocherei dienen. Dieses Gebäude stand alsbald in Hellen Flammen und ehe es die Feuerwehr verhindern konnte, war das Feuer auf einen gegenüberliegenden 100 Meter langen Schuppen übergesprungen, der völlig vernichtet wurde. An den großen Vorräten an Dachpappe und Asphalt fand das Feuer reiche Nahrung und die Rauchentwicklung und Hitze waren so erheblich, daß die Lösclwrbciten sehr erschwert wurden. Da man ein weiteres Umsichgreifen des Brandes befürchtete, mußten die nach der Rohrstraße zu gelegenen Wohnungen teilweise geräumt werden. Die Offenbacher Fenerw.'br rückte mit den Fabrikwehren der Firma Feistmanu Söhne nnd der Oehlerwerke mit zahlreich m Schlauchleitungen von verschi denen Seiten dem Brande energisch zu Leibe und nach großer Anstrengung gelang es, das Feuer zu lokalisieren und namentlich den an den Brandherd angrenzenden großen Heuschuppen und den großen Bauholzlagerpiatz zu retten. Die Ursache des Brandes dürfte auf das Ueberkochen von Teer und Asphalt zurückzuführen sein. Der Brandschaden, der durch Versicherung gedeckt ist, wird auf 150000 Mk. geschätzt. w. Mörfelden, 11. Nov. In der Natze der Station Mörfelden fuhr heute vormittag ein 9?ang ierzug auf einen Personenwagen auf, wodurch dieser entgleiste. Ter Materialschaden ist unerheblich. Personen wurden nicht verletzt. , R. B. Worms, 10. Nov. Der Verkaufs tag der Großherzogin znm Besten armer Tuberkulosekranker hat einen glänzenden Erfolg erzielt. Als der im Spiel- und Festhaus arrangierte Verkaufstag am Samstag nachmittag eröffnet wurde, da drängten sich viele Hunderte von Besuchern, die zum Teil aus der ganzen Umgebung herbeigeeilt waren, in den mit unendlichem Fleiß aufs prächtigste hergerichteten Festrüumen, um das schöne Werk der Wohltätigkeit und Nächstenliebe LU üben und gleichzeitig ein paar Stnnden des Schauens und Staunens zu verleben. Und das war in der Tat der Mühe wert und wurde in überreichem Maße belohnt. Sowohl der Theatersaal wie der grvste Festsaal waren unter Leitung der Großherzogin von Hunderten von Damen wie in ein Zauberland verwandelt worden, und wunderbar anmutende und mit einem Kranz jungen Damen besetzte Berläufsstätten boten so ziemlich alles dar, was angenehm und nützlich sein konnte. Am meisten nmdrängt war im Theatersaal der in einen modernen Salon umgewandelte Bijhnenraum, auf dem der Großherzog und,die Großherzogin mit Damen und Herren ans der Darmstädter Gesellschaft Waren aller Art fe.lboten. In der achten Abendstunde wurde für das Publitnm der Besuch auf kurze Zeit unterbrochen, um 500 Arbeitern und Angestellten der Firma Eomelius Hehl, fast sämtlich mit Ordens- und Kriegsauszeichnungen geschmückten Jubilaren, den Zutritt zu ermöglichen. Im Theatersaale selber hatten Künstlerhünde reizende Berkaufsbazare eingerichtet, in* denen Wormser Damen ihre Gaben darboten und im Festhaussaal konnte man auf der Bühne bei dem Vielliebchenstand Knackmandeln erwerben und im Glücksfall hübsche Geschenke auswählen, während im Saale selber ebenfalls prächtige Gaben ausgeboten wurden. Das pekuniäre Ergebnis des Verkaufstages ist glänzend. Am Stand der Großherzogin wurden Mein etwa 12 000 Mk. erzielt und die Gesamteinnahme des Abends stellt sich nach vorläufiger Schätzung auf rund etwa 35 000 Mk., wozu noch die Einnahmen ans den Eintrittsgeldern nsw. kommen werden Das flotte Leben währte bis gegen 11 Uhr abends, auch das Groß Herzogspaar zog sich mit Gefolge erst kurz vorher zurück. Vor Eröffnung des Verkaufstages hatte im Heyls- hof Frühstücks täfel stattgefunden, an der das Großherzogspaar mit Gefolge teilnahm. Am Sonntag vormittag fand in Gegenwart des Großherzogspaares die Einweihung der Lutherkirche statt. Die sich in den festlich geschmückten Straßen der Stadt drängende Volksmenge bereitete dein Fürstenpaare beim jedesmaligen Erscheinen herzliche Ovationen. — Dem Beigeordneten Baurn t Metzler, der sich um das Zustandekommen des Verkaufstages besonders verdient gemacht hat, wurde dafür das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps 8 höchste Auszeichnungen 1911! Bei Installateuren, Elektrizitätswerken, bezw. in allen einschlägig. Geschäften erhältlich Wolfram-Lampen Aktiengesellschaft. Augsburg Märkte. ließen» 12. Nov. M a rktbcri cht. niuF 'henttnem Wochen » ntnrfte kostete: Butter daß Pfund 1,30—1.40 " f., Vihneteiet 1 Stück 10—0 l'fq., 2 Stück 00 Pkg., Enteneier 1 Stück 10—u Pfg., Gänsetier 1 St. 20 Slfi|e das Stück G—8 'Lfg., Kasematte 2 Stück 5—6 vfq., Tauben pr Br. 0,80—1,00 9)1 f., Hühner pr. St. 1,. Preis H. Röh-rig-Kirch-Göns, 2. Preis W. Müller- Kirch-Göns, :>. Preis Ph. Wächtershäuser-Kirch-Göns, W. Gärtner-» ircl Göne-, H. Röhrig-Kirch-Göns, L Gehrhardt-Kirch-Göns, lobende Anertennuna W. Diehl-Kircki-Göns, W. Müller-Kirch' Göns, H. Zöller Kirch-GönS, W. Hoffmann Kirch Göns, I. Söhn- chen-.äireb Göns. C. Tauben. Ehrenpreis: A. Hanack III.- Kirch Göns, L. Preis, 2. Preis, 3. Preis und lobend Anerkennung A. Hanack III. Ktrch-Göns, 3. Preis mid lobende Anerkennung Ph. Knipp Kirch-Göns, 3. Preis und lobende Anerkennung c? Kirch elöns, lobende Anerkennung H. K. Hanack H. Zöller Kirck-Göns. D Großgeflügel, (vänsc, Pfaue und Truthühner: 2. Preis H. Rölnig, 3. Preise H. Pepler, W. Wagner. Etarkcnbnrg und Rheinhessen. bs Darmstadt, 11. Nov. Auf Einladung deS Staats- munners Dr. Ewald wurde beute eine Versammlung ab flclxilten, die siel mit der Bildung eines Ausschusses für Errichtung des B i sn: a r ck- N a t io na l d e nkm a l s aus der Elisenb che bei Bingen befaßte. Generalsekretär Peters aus Köln würdigt.' die jetzigen vorliegenden Projekte der Künstler >krei» und Lederer. Zum Präsidentm wurde auf Vorschlag des Staats- mininers Dr ^uatb der Präsident der Zweiten Stammcr, Dr. Letzte 27 neb rieb feit, Hcihc Kämpfe bei Adrianopel. :/: Sofia, 12. Nov. (Priv.-TcO Nach hier nmlaufendcif Gerüchten wird bei Adria nopel fortgesetztgekämp ft Namentlich das Fott Marasch war das Ziel wütender Angriffe der Türken. Sie eroberten es, verloren es aber wieder. Noch mehreremale wechselte der Besitz des Forts, bis die Bulgaren es endgültig behaupteten DasGerücht,daß die Tschataldscha-Linie von den Bulgaren bereits durchbrochen sei, entbehrt der Begrün- dung. Es haben bis jetzt keine ernsthafte Kampfe um die Stellung stattgefunden. Die türkis ehe t Kriegsschiffe nehmen in beiden Meeren Anfstellung, um mit den Landtruvpen bei der Verteidigung der Tschataldscha-Linie zusammenzuwirken. Ein deutscher Dampfer von den Griechen beschlagnahmt. Athen, 12. Nov. T a u s e n d g r i e ch i s ch e R e s er v i stert sind aus Amerika hier eingetrosfen. Ein d e u t s ch er D a m p f e r, der 81 Passagiere an Bord hatte, ist von einem griechischen Torpedoboot beschlagnahmt und nach dem P i e» raus gebracht worden. Athen, 12. Nov. Durch die niedergehenden außerordentlich heftigen Regengüsse ist die Verbindung mit den Provinzen zum größten Teil unterbrochen. Drr durch das Unwetter angerichtete Schaden ist beträchtlich. Ru» Stadt und fand. (Sienon, 12. "November 1912. ** Tageskalender für Dienstag, 12. Nov. Stadt- aeater: „'31 eben". "Anfang 8 Uhr. . . K o l o ii i a (f efi am Minwom nachmittag 5 Uhr in eteins 'harten: Konzert, Tanz, Theatei^Kindcraufführung usw. ** Kartell der hVfischen Bearntenvar- ckände Am SDNiitag, 10. November, fand im Saale des „Rummelbräu" in Darmstadt eine Zusammenl'u nft der Vorstände verschiedener B e a m t e n v e r e i n i g u n- gen statt. Die Einladung hierzu war vom Verband hessischer Finanzbeamten ausgeqang. n und es hatte sich daraufhin eine große Anzahl Acitglieder der Bereinsvorstände eingefunden. Es waren vertreten der Verband hessischer Finanzbcamten, die Vereine der mittleren Just z- und Verwaltungsbeamten, der Postbeamtenverein Darmstadt und die städtischen Beamtenv reine von Darmstadt, Gießen, Mainz, Offenbach und Worms. Den Vorsitz führte auf Wunsch der Versammlung Revisions-Inspektor Obmann von Mainz. Nach längerer Besprechung g. langte folgender Antrag des Landtagsabg. Henrich, der als Mitglied deS Vorstandes des Finaiizbeamtenverbandes der Versammlung beiwohnte, einstimmig zur Annahme: „Die Versammlung be» schließt die Gründung eines Kartells der in Hessen bestehenden Beamtenvereine zur Wahrung allgemeiner Interessen der Beamten, speziell auch bei Wahlen und erwählt eine Kommission zur Vorbereitung des Kartells." Mit den Vorbereitungen wurden die Vereinsvorsitzenden beauftragt Ferner mürbe die Gründung eines Verbandes der Vereine l)»essisckM mittlerer Beamten beschlossen, der den Zweck haben soll, die besonderen Interessen dieser Beamten zu wahren und zu fördern. Bezüglich dieser Sonderorgani- sation wurden die Vorbereitungen den Vorsitzenden der in Betracht kommenden Vereine übertragen. Das Kartell soll sich nicht nur auf die mittleren, sondern auf alle in Hessen befindlick)en Beamtenvereine, also auch auf die Verbände der alademischen mie der Unterbeamten erstrecken. *' Dem Ma eine verein sind anläßlich seines Stiftungsfestes auf seine Begrüßunastelegramme an den Kaiser und Prinz Heinrich von Preußen herzliche Antwort-Telegramme zugegangen. *• Silberne Hochzeit feiern morgen Mittwoch Ober« Bahnassistent Karl Mosebach und Frau Katharine, geb. Stiehl. ** Der Turnverein hielt am Samstag abend bei sehr zahlreichem Besuch sein W i n i e r f e st ab, das in schönster Weise verlief. Außer Konzertmusik bot das reichhaltige Programm Gesangsvorträge, Theater und turnerische Aufführungen. Der Sängerchor sang einige hübsche Chöre und auch der neu ins Leben getretene gemischte Chor fand bei seinem eilten Auftteten nut seinen frischen Borträgen lebhaften Beifall. Die beiden Theaterstücke „Deutsche Treu e" von Theodor Körner und „Turnerliebe" von Paul. R. Lehnhardt wurden recht flott gespielt und namentlich das Körnersche Stück erzielte eine tiefgehende Wirkung. Die Damenriege brachte unter Leitung des zweiten Turnwarts W i 11 e n b e ch e r flotte Freiübungen Mr Schau und die bekannte Reckriege des Turnvereins bot unter der Leitung von Vorturner Bepler wahre Glanzleistungen. Turnwart Erb hatte eine Anzahl sehr wirkungsvoller Marmorgruppen einstudiert, die den unterhaltenden Teil wirkungsvoll abschlossen. Nach 1 Uhr begann der Ball unb am Sonntag nachmittag fand bei ebenfalls recht zahlreicher Beteiligung noch ein Ausflug nach dem PhilosoPhen- a. Jpunflcn, 12. Nov. (Priv.-Tet.) Geh. Medizinalrat Dr. Ferdinand Rouge ist heute morgen an den Folgen einer Luiigenentzündung gestorben. Kreis Schotten. 0 2 au bad), 12. Nov. Die fünf oberen Klassen des Gymnasiums Friederieianurn fahren heute nach Darmstadt, um die Ausstellung „DerMens ch" zu besichtigen. — Der Zwcigoerein des Vogelsberger Höhenklubs veranstaltete am Sonntag seinen Familienausflug, für den auch diesmal wieder Lardenback) als Ziel ausersehen war. Etwas später traf dort der Zweigverein Mücke ein. KrciS Friedberg. A Kirch-Göns, 10. Nov. Eine wohlgelungene Ausstellung veranstalteie heute der G e j l ü g e l -, V o a e l und K a n i n ch e n z u ch t v e r e i n im Saale der Johannes Müller IV. Witwe. Tie Ausstellung umfaßte etwa 100 'Ihimnicrn und zeigte in den einzelnen Abteilungen schöne Nassetiere in Geflügel und Kaninchen. Die P r e i s v e r t e i l u n g halte folgendes Ergebnis :' A. K aninche n. Ehrenpreise: W. Langsdors-.stirckt-Göns, L. Gerhardt-Kirch-Göns, März-Lang-Göns, Fr. Höhn-Klrch-Göns, 1. Preise: Kaninchen- und Geflügelzuchtverein Kirch Göns, W. Euler Kirch-Göns, L. Gelrrhardt Kirch-OKiilS, 2. Preise: Schneider Ost', eim, W. Euler-Kirch Göns, K . Velte-Kirch-Göns, März- Frankfurt, 10. Nov. Wenn es der Frankfurter F:st- halle gelingt, während ihrer kommenden Zirkussaison 15 000 Menschen täglich anfzunehmen, so ist damit die Reihe der Rekord leistungen des Unternehmens des Direktors Stosch-Sarrasani noch keineswegs erschöpft. Daß ein Zirkus für einen Monat einen Etat von 150 000 Mark an Artistengagen aufstellt, ist gleichfalls ein Unikum, und trenn mau die Gel»ältrr der technischen Hilfskräfte hinzurechnet, so ergibt ein Rechenexempel, daß der Zirkus Sarrasani mit Unkoiten arbeiten wird, die vier Opernhäuser be» quem am Leben erhalten könnten. Bei den heutigen Fleischpreisen verzehren 40 fleischfressende Tiere (Löwen und Tiger' täglich für 300 Mark Roßfleisch, und ein Bestand von mehr als 300 x Neue JustWolfram-Lempen mit unzerbrechlichem Leuchtdraht des Großmütigen verliehen. ch. Bingen, 10. Nov. Vor Mutter erschossen hat sich gestern Sohn des KüfermeisterS Kupfer. Biebrich in Stellung war, unterhielt Tiefer S'Ä I -Keröerben.. Bek itttsfend den Hofen Der von M liegt idowmber tatilisstube lchen könne' Milien und H Protokoll erbringen. Bemerkt beschlosien rou gezogen werd Obborn! ®rt 2lerzte und Publikum stimmen barm überein, daß Lecifcrrin an bei Svihe aller Kräftig ungsmittcl siebt. Es ist nicht nur sehr annenebm von Geschmack und leicht verdanlich, sondern befördert Aualcidi auch den Avveiit Vcctfcrtin liebt bas Allaemeinbefinden unb macht ben ttörper widcrftandsiäbig. Lebensfrischc unb Encraie werden beraestellr welkes, schlancs Auoicben verschwindet, die Gesichtsfarbe wird frisch und rofta. Preia M. 3.— bie TVIafdie, überall erhältlich. D® < „Galenus" Lbem. Znbustrie, G. m. b. H., Frankfurt a./M- für Kinder jeden 21 her6, besonders in der Entwicke ^JlUfUll luttg ,Schule» von unvergleichlicher Wirkung. 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Prima tialbbaanrn Vit. 1.75. t|tbtrn mit Saunen Mk. 1M Proben und Stet», liste von afl-Settartiteln grau», lluftttilig grlfcteB Betten, unb 3ett1t»tni .»»eiial.'tzeschist der Seit oder in Nacht und Eis. Die große Schiffskatastrophe wurde durch den Oderregiffeur Monsieur Wtflt inszeniert und künstle» risch zusantmengestellt und schildert uns den Untergang des Riesendampfers. Die Herstellung dieses Bildes forderte gewaltige Geldmittel und bildet ein Kunstwerk der Kinematographie. 3 Akten. Außeroem: Welches von Beiden Spannende dramatische Handlung des Martyriums eines Vaterher^ens. 2 Akten. U. a. m.__________ ’i 8u§ Trob« membe Boten. esterilKreschrr Wen konnte > Besitz von 93t >7 eigene Antdn aftting des Wöt angeordnet. ’Vf« den niehren olie in La Core, sie ein Stier sich ie schwere Brusl- I liinisterpräsidentaW töten, wobei k 5 nngslos darnieder.. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Wesselbach für 1913 Rj. liegt vom 13. d. Mts. acht Tage zur Einsicht der Beteiligten und Entgegennahme von Einwendungen auf unserem Geschäftszimmer offen. ES sind Umlagen zur Erhebung vorgesehen, zu denen auch die Ausmärker beizutragen haben. Aesselbach, 7. November 1912. 7461 Großh. Bürgermeisterei Kesselbach. Schwalb. ifitben * °k nte unb her S|’* ijll' -K- ii-Ä Iflll Mcttcnheiiiitr ßolöbtrg i Kreszenz Büraermeitter Mutb, bukettreich u. rlaschen- reif, per Flasche inkl. Glas Mk. 1.30. A. Austerlitz, Frankfurt. Straße 11. «Sj Otto Schaaf’« lö Pfg. Panama-Fleckstist beseitigt, ohne die Stoffe anzugreisen, Flecken all.Art. AUrr-rrogerit, L-gÄI Gegr. 1902 :: empfiehlt sich zur n Gort. 1902 Einziehung v. Forderungen aller Art Einholung von Auskünften im In- und Auslande, sowie zur Anfertigung von Schriftsätzen, Gesuchen und Zahlungsbefehlen etc. em Kulante Bedingungen. Prima Referenzen. jur Nachweisbar große Erfolge. U RollbzJmfahtik Frankfurt Li. Amt 1, 1570. c HNE Handelskammerwahl In der Versammlung unserer wahlberechtigten Mitglieder wurde durch Mehrheitsbeschluß bestimmt, die ausscheidenden, bewährten Herren Kammermitglieder Friedberger und Grünewald wiederzuwählen und als Ersatz für den verstorbenen Vertreter der Berg- und Hüttenbranche, Herrn Direktor Münker, den Direktor der Gewerkschaft Gießener Braunsteinwerke Herrn Paul Wenner. Wir bitten alle Wahlberechtigten von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen und für die vorgeschlagenen Herren Mas Friedberger, Stadtverordneter Jacob Grünewald, Bankier Paul Wenner, Bergwerksdirektor einzutreten, welche die Interessen des gesamten Handels voll und ganz wahren werden. 1Ä'" Die Wahl findet Donnerstag, den 14. d. Mts. von 2—6 Uhr nachm. in unserem Hause Nord-Anlage 15 statt. Kaufmännischer Verein. Kolonial=Fe[t Deranftaltet von den Abteilungen Gießen bes Deuffdjen frauenDereins oom Roten Kreuz bes frauen-Bunbes ber : für bie Kolonien, Eanbesoerbanb fjeffen : Deutfdjen KolonialiGefellfdjaft am Wttcvoch, ben 13. Jlooember 1912, in Steins Saalbau, nachmittags 5 Uhr Feft-Programm 1. Konzert ausgefüljrt von der Kapelle bes Infanterie-Regiments -Kaiser Wilhelm« (2. örofih- Ms.) Nr. 116, unter persönlicher feitung bes Herrn Obermusikmeisters w. Cöber 2. Tanz □ 3. Iheaterftück ausgeführt von Damen und Herren 4. Jung Deutschland in Kamerun wachtparade (Kinberaufführung) 5. humoristisches Tanzbuett Don X'/2 Uhr ab Tanz OTii Crfrifdjungen werden zu mäßigen Preifen gereicht Eintritt für erwachsene M. 1.-, für Kinder unter 14 Jahren 50 Pfg. Kaffenöffnung 4»/- Uhr. Die ÜOCftänbC Ordentliche Geiieral-Vechmiiiliillg Dienstag, den 19. November 1912, abends 81/, Uhr, im GcwerkschastShauS, Schanzcnstr. Tagesordnung: 1. Ersatzwahl des Vorstandes 2. Wahl der Nechnungsprüfungskommission 3. Antrag auf weitere Zulassung der Ortskrankenkasse sowie Ausbau zu einer allgemeinen Ortskrankenkasse 4 Berichte von den Krankenkassentagen in Köln und Bad-Nauheim. v"/„ Der Vorstand. Cafe Ebel Burggraben Inh..- Karl Ohm Telephon 586 Aeltestes Speisehaus Diner* :: Souper*, i» la Carte L iverse Vereinszimmer :: 2 Säle für Versammlungen Kommerse, Hochzeiten etc. :: Kegelbahn :: Billard Jeden Sonn- und Feiertag W _ _ * ab 6'/, Uhr KORZert ausgeführt, von Mitgliedern der Kapelle des Inf.-Regts.H6 Entreo lrv.7421____________ Entree frei WMWM I.andgrnf Philipp Plate. Geöffnet Sonntags von 11-1 I hr. - Sonntags von *—** 1 hr nachm. völkerkundliche Vorträge u. Führungen im Museum. Eintritt frei. D1’/“ Allgemeiner Denlscher Sprachverein Zweigverein dessen Mittwoch, den 13. November, 8x/2 Uhr abends, im unteren Öaale des Caf£ Ebel Vor trag von Herrn Geh. Hofrat Prof. Dr. O. Behaghel: d7u Von deutscher Wortbildung Rechnungsablage und Vorstandswahl. — Gäste sind willkommen, m Bei unserer Wiederausreise nach Deutsch-Sildwestafrika Jollen ein herzliches ^ebeißohl/ Bickel, Kaiserl. Rechnungsrat und Frau Ria geb. Leib. Antwerpen, 12. November 1912. MUl ' T^^™:Vlorncn, Mittwoch, 13. Novcmbr. Schlachtfest ß Morgens Wellfleisch mit Kraut. Abends von 6 Uhr ab Meveliuppe. Giessener Konzert-Verein Sonntag, 17.November 1912, nachm. 4l/2Uhr pünktlichst, mit einer Hauptprobe vorm. 11 Uhr im neuen Stadttheater Zweites Konzert Erster Orchester-Abend Leitung: Herr Professor G. Trantmann Solist: Herr Opernsänger Robert Hutt Frankfurt a.M. (Tenor) Orchester: Das verstärkte Konzert - Orchester des Palmen- gartens zu Frankfurt a. M. Programm: Werke für Orchester: Ouv. zur Zauberflöte von W. A. Mozart, Faust. Ouv. von Rich. Wagner, Symphonie A dur von Ij. van Beethoven, Gesttnge mit Orchcwter: Arie des Tamino a. d. Zauhorflötc v. W. A.Mozart. Am stillen Herd, Preislied a.d.Meistersinger von Rich. Wagner. Eintrittskarten • L Platz Mk.5.-, 11. Platz Mk. 4-, III. Platz Mk. 3.-. IV.Platz -----------------1 Mk. 2.50, Studentenkarten Mk. L—, Kl. Partitur-Ausgaben rind in der Musikalienhandlung von ERNST CHALL1ER (Rudolphs Nachf.), Tel. 671 für Studierende auch b/2Mk. Loge v. 3 M bis 6 M. W •• ◄ II «rcitsg, htii 15.3ioo., ofitniis 8% Uhr jjünftlid), Sladltheater Mei iin «aalt bcö Hotel Wm: ILöffenllicherVortrag Vie neue Gemeindesteuer - Gesetzgebung! itontr: Herr RMaimalt Kaufmann, top Eintrittskarte» für Nichimitglieder sind zu 50Psg. abends am Saalcingang zu haben. v"/„ Kaufmann. Perm. Litsgewerbevereiü. eeeeoeee • eeeeeeee Direkt: Hermann Stelngoettef Ticnötag, d. 12.91otJ.1912, abends 8 llbr 7. Dicnötag-Abonn.-Borftell /, Uhr. la“/11 #1 «U Ltrch'c Unter .^divirte L-q Der lefii L Val n ^lüludcnLr Leitral 2« A «litt, t" i «ahl l Rieben woi L*nro v-nne Lrhcbcn. O tfifrbc. ugel-Ramr peilen, Mensinäniier («f w*9Ui Um V?3 1 fonbti der La -A neuen Äak frier begrüßte tag auf, die vt "rjtbfn von i)i ry im'pracbe, eui, bie Land ■rt ber teuere 1911 zu ^ichc Mei kiirftanb um r. $ro;ent int i Mr harter zwVahllr •t ber Landn fcfrait des üaa, das sei uta Führe fekk die E A groß. n 'n iniolge t fattildxitticru ra Pismarckdc tag des Fürste mnb einig sei und ChristenN bemohatic un btüiheubiqfeil Lmdminschast Ter [teilt। Cehnomieiat. W öunöcs hii! «ftänben nod kr letzte ffiati ilö werden i| arfomme. Tt Wen Maebtza ■ mutcl mit iidj leiten mittn Mischenhand honen. Leb taui UNd $ Klitterung werde heute eine Nacht, ^tabt braur vandircrler -'wtWt mcht. ter ^erren vom vauernihnb ™ Verrgc «roße unteres Oiftenie bei *tfKH möge. »./andlagsa Politik" Me, so mui Mung der, K ^'Nwolnei »Warft Jj ^"d>vins, »t und ein , 5" legend i“.nt .Hegen Magsabg. fi? 1,4 °bg ^"Hessen Ag ?Llei "ich " Wmen. j Sato? rbic Q SnMutf. & 8L.ru m(