Tie „Siebener ZamilievblStter" werden dem „Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, da» „Kreisblatt für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen -eit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Nr. 136 Dritter Blatt ,62. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag». W Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Mittwoch, 12. Juni 1912 Rotationsdruck und Verlag der Br ü bischen Universität»-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Sckmk- straße 7. Expedition und Verlag: 31. Redaktion: 118. Tel.» ?ldr.:AnjeigerD>eben. 887. ngen| chatt hlung. deutschen Eisenbab ,neb uiMUwandeln^t 4,000,000- erricht« jung und RückzahluLil -22 erfolgen; von leibt das Recht v4| durch Auslosung o® Stücke bei der Haar Industrie zu Darms« Niederlassungen di* ichungen der NW, langen m™ K“*'’1 Eichener Orfsfrnnlcnfafte und llnsallkrankenhaur. - ... , ... , Gießen, 10. Juni. *te C r l 5 J r a n f c n f a m c hielt am Sonntag tm Posl- 'euer ihre F r u h; a h r s v e r s a m m l u n g unter Leitung des ersten Voriitzenden Volz ab Es waren 10 Vertreter aus den K reist n der Arbeitgeber und 60 aus denen der Arbeitnehmer erfd.icncn. Geichaftssührcr Courier erstattete beit W c f d) ä f 1 ■? u n b 3 a b r c ö b c r i d) t für 19 11, der gedruckt vorlag und den T'ilnchmern notier zugegangen war In dem Bericht war eine kurze Zusammenstellung der rociciitlid)flcit Bestimtnungen der neuen Nelchsoelsidxrungsordnung ausgenoininen worden. Ter Geschäftsbericht beklagt die im nerslossenen Jabr eingetrctcne Her- mogensmlnderung non über 6000 Mk Tic Mehrausgaben und bas ungünstige Ergebnis begründet der Bericht nut der noch nicht .Wil; iibcrivnnDcnen Mrifc im geschäftlichen Leben, mit der starken 3itaitfpriid'nabmc non Medikamenten und von Krankengeld in Bällen vorgetäuschter Erwerbsunsähigkeil. wo eine Verweigerung der Bescheinigung am Platze aewesen sei. Aus dein 6 Allg. Mongrei; der Krankenkassen Tcutidlaiit» war die Kasse tnird) Weift - bindermeister Nicolaus und Brauer Gentner verlreteii und aus der am 5. November 1911 in Tarmstadt abgehaltenen aufterordent lichen Versammlung der freien Vereinigung hessisckter Kranken, lassen durch die Vornandsiniiglieder Aberinann, Bierau und Meier, sowie durd) den Geschäftsführer Courier Die Kasse nahm and) teil (tmrd) den Vorsitzenden und Geschäftsführer) an der Jahres Versammlung des Zentralveel.indes von Lrtskrankenlassen im Deut- schen Neid) im Juki in Dresden und an der ordentlichen Versa mm Inng der freien Bereinigung der hessischen Krankenkassen in Bingen iburd) die Vor,tandSmitglieder.Haas, Tabuier, Laudenbach und den Geschättssiihrer. An der Wahl der Vertreter zur (N-neralversamm luun beteiligten sich diesmal 621 Arbeitnehmer u 166 Arbeitgeber, während in iruheren Jahren nur 8 bis 10 Arbeitgeber ihr Wahl redn ansübten, es ist also bei den Arbeitgebern eine erfreuliche Steigerung des Interesses und der Beteiligung sestzustellen. Im Ansckilui; an einen Vortrag des Landeswohnungsinsvektors (stretschel über Wohnniigssragen und Wohnungsresorm ist in Giesten die Gründung eines gemeinnützigen Bauvereins beschlossen worden, dem seht 98 Mitglieder angehören und der demnächst seine Bau tätigkcit^beginncn wird, nachdem die Stadt in dem Geländedreieck: L'idjct Strafte, oberstes) Eisenbahn und Waldrand, entsprediendes i ! ,öO Nk füi bt ii Quadratmc i i zui Verfügung gestellt hat. Ter Rcchnungsabschlnft sür 1911 ergibt einen Um sau non über 100(100 Ml Tic Kasse hat in den letzten 3 Jahren insolge Erweiterungen der L.islungen zusammen rund 100 000 Mk. über das gesetzlich vorgeschriebene Mast der Leistungen ausgegeben Bed.nlnng ber Kasse wird aus der Tabelle über Mitgliederzahl, Neservefonds, Vermögen seit 1891 klar. In diesen 20 Jahren 1 I Mit stieb i n auf 1891, i i Neserveionds von rund 10000 Mk. auf rund 101 000 Mk., das Vermögen von rund 12 000 Mk auf rund 150000 Mk. Nach 1 Prüfungskommission durch Fabrikant Löttgen, den Wed isanwalt Naab bezüglick) der durchschnittlich aümonailidi unverhofft erfolgenden Kassenrevision ergänzt, wurde der Ge M äf l 3 und Kassenb, l ■ Wut bi festgi stellt, dal! . nd - assensührung ber Ortt krankenkassc >u keinerlei ' anstan ungen Veranlassung gegeben bat Für die Haupt'ver sammlung beS Verbandes beutfd i Krankenkassen in Köln wurden Neckttsanwalt Raab, Schriftsetzer Slrohwig und Geschäftsführer Fourier als Vertreter bestimmt und für die Hauptversammlung । h ii Vereinigung b ssisck i Krankenkassen in Bad-Nauheim /■''''iiditi Bindewalb, Kassenkontrolleur Beckmamr uno Vorsiands •* .eb Tapezier Laudenbach, sowie der Vorsitzende und Gesdzäfts fü"«er. Alsdann erstattete Rechtsanwalt Raab Bericht über die Stcllungnalstne der Ortskrankenkasse zu dem geplanteil Unfall- krankenstauS Er gab bclaniu, wie der Gedanke an ein Un> faUkrankenhauS in Reffen aufgeiaucht sei, bis er derart greifbare Gestalt gewann, das; in Giesten, in Verbindung mit einem Lehr- ftu 1)1 für soziale M ebizin durd) die beteiligten Bcru'sgcnossc» schaftcn ulld die sonstigen Versidwnmgsträger die Errichtung eines solchen Mur und Genesungsheims beschlossen wurde. Für die Ortskrankenkasse kam in Betracht, das; man grundsätzlick) das Unternehmen fördern wolle und zwar int Interesse der Einflust gewinnuilg nicht nur durch Zuwendung von Geldmitteln, sondern durd, Beteiligung direkt als Gesellsck-astcr. Für das Mas; der Beteiligung wurde in Erwägung gezogen, bau auf Grund bei für 1910 und 1911 mitgeteilten Unfallstatistik । wobei auch Unfälle geringfügiger Natur berücksichtigt werben mustten) 353 bezw. 324 reine Betriebsunfälle ins Äuge zu fassen waren, davon in der 5. bis 13. Woche 36 bezw. 28 Unsälle, so das; pro Jahr durchschnittlich mit mindestens 300 Unfällen gerechnet werden mutz, die allein der Ortskraickeittassc zur Last fallen Ter Durchschnitts aiiiroanb stellte sich bei 11 376,60 Mk. Aufwendungen und 338 Fällen in 1910 aut 3,40 Mk. sür den M ran [en tag, während 1911 die 324 Betriebsunfälle sogar rund 15 600 Mk. Aufwendungen erforderten. Tie Reichs Versick'erungsordnnng ficht künftig in erhöhtem Mas; die Einweisung in Krankenhäuser vor, die bisher Lei bin Kliniken bisweilen unter Blatzmangel zu leiden gehabt hat. Wenn deshalb der Vorstand der Ortskrankenkasse in seiner Sitzung vom 5. März 1912 eine Beteiligung mit 10000 Blk. leschlotz, so ist er damit nicht einmal bis zur Grenze des ein i ihrigen Aufwandes für Betriebsunfälle gegangen und glaubte damit keine starke Anspannung seiner Mittel hcrvorzuruscn, unv fomeniger, als diese Beteiligung ttad) gesetztidwr Regel aus dem Reservefonds entnommen, bezw. in diesem immer mit gerechnet werden darf. TaS Unfallkrankenhaus ist mit 100 Betten bei fluche"’ Mffteilun^ertder y?p Körpers, die sich in Kopfschmerzen, Migräne, A g Sthwindelanfällen, Neurasthenie etc. äussert und 300 Dogen als Bclags^thl, mit 3,50 Mk. täglichem Dcrpslegungs satz ,n Aussicht genommen und so kalkuliert, das; vorausfickstlich schon im ersten Jahr die Einnahmen die Ausgaben decken Ter Stand der Beteiligung ist zurzeit so, da» die Tiefbau Berufs gcnossenschast, die Sektwn 9 der Brauerei- und Mälzerei Bernis gcnosscnfchaft, die Stadt Gicften, die Sektion 7 der Fuhrwerks Be ru i s g e n o s se nscha st, die Land- und forftroirtfdxifllidK ^terufS- genossenschatt, sowie die Ortskrankenkasse sich als c^esellschaiter beteiligen, die letztere mit 10 000 Mk, die Stadt Gieften durd) Stellung des erforderlidxn Geländes als Sacheinlage im Wert von 30 000 Mk, alle anderen mit je 30000 Mk Tazu kommt die Landesversichcrungsanstalt mit 160 000 Mk Darlchn und die Sektion 5 der Steinbruchs Bernssgenoffensd)aft mit 30 000 Mark Darlehn, so das; 330 000 Mk. idarunter als Bausummc 320 000 Mk.) gezeichnet sind Tic vorn 5?ock)bauantt Gieften vor- gelegien Vorarbeiten überschreiten durd) die Beträge für innere Einrichtung und Rebenanlagcn diese Summe, io das; eine llcbci arbciiung und Ermästigung der Plane gcwünsckit worden ist. Ter Vorsitzende der Land und forstwirtsch. BcrufSgcnofscnschaft hat alle weiteren burdMübrcnbcit Schritte übernommen. Inzwischen ist aud) der Gesell sckwstsvertrag burdtberaten worben, der bcn Vorsitzenden ber Lanb unb sorstwirisck). Berussgenossensckwft als Gesd ästsführer unb bas Lrtskranlenkassenvorstanbsmilglieb Stadl verordneten Winn als seinen Stellvertreter bestimmt. Tic Bau ousführung soll bas Vodtbauamt erhalten An diese Darlegungen schlos; sich eine lebhafte Aussprack)c an, an der sich Stabtv. Vetters, der Gesck)äftsführcr F o u r i c r, Kontrolleur Beckmann, Rechtsanwalt Raab, Glasermeister Bierau u a beteiligten lk- wurden Klagen geführt über Bärten bei Bewilligung unb Entziehung von Renten in einzelnen Fällen unb ber Wunsch ausgesprochen, bas; eine Anstalt, wie das Unsallkranlenstaus, unparteilich unb gerecht in Rentenfragcn wirken unb fick) nicht zu einer unbilligen verabbrücknng von Renten her geben möge, aud) betont, baft in ber Rechtsprechung die Beteiligten Einsluft zu gewinnen fudirn mödsten, bamit Erkenntnisse ver mieden würden, die bcn Verlstiltnisscn unb bcrcdstigtcn Ansprüdien ber Betroffenen besser Rechnung trügen Grunbsäplid) machte sich eine Gegnerschaft gegen bas Unternehmen nicht geltend unb, I Anregungen über verschieden. An Gelegenheiten vorgebracht waren, sand die Frühjahrsversammlung ihr Ende mit dem Ausblick auf die zu erwartende segensreiche Wirkung des UnsallkrankenhanseS. wandern und Reisen, vader und Zommersrischen. ** V. 5). E. Gieften. Trotz der srühzeitigen Abfahrt hatten sick) am vergangenen Sonntag 60 Teilnehmer, darunter etwa die .Hälfte Tanten, am Bahnhofe cingcfunben, um bic 3. Vereins Wanderung des Vogelsberger .vöhenklubs, Zweigvereiit Gieften, mitzuniachett. Ter Besuch galt diesmal einem der schönsten Teile der Lahn. Von Balduinstein aus führte der Weg zunächst zur Schaumburg, von wo man bic schönen Landschastsbilder der näheren Umgebung bewunbern konnte: ein leidster Nebelschleier verhiitberle, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Bei der Wanderung über Wasenback) burcl)S R n p p b a d) t a l mackste sich anfangs die änfterst mangelhafte Markierung unangenehm bemerkbar: man sollte annehmen, daft bic Zugänge zu einem in Toiiristenkreisen so beliebten Punkte wie die Sdiaumburg, besser bezeichnet seien. Scktabc, das; die Jdhlle des lieblichen Tälchcns stellenweise durch Sd-ieserbniche gestört wird. In Laurenburg wurde Mittagsrast gehalten. Dann gings über Dörnberg zum Goethepunkt, der herrlick)e Fernsidst bot. Ter Abstieg erfolgte über Obernhof nach der Klostermühle Arnstein. Ter Naturfreund versäume ja nicht, bcn Ausstieg zum Kloster zu unternehmen: von ber Bank am Felsvorsprung genicftt man einen prächtigen Blick auf Obernhof, Langenau unb bic fernen Höhenzüge, aus denen die Hohcnlei besonders hervortritt. Nach dem für des Leibes Erholung genügend gesorgt war, fuhr ber grösste Teil der Teilnehmer nod) nach Ems, wo in bcn Kur anlagen äufterst reges Leben herrsdste. Bob-Nauheim, 11. Juni. Das schöne Wetter ber letzten Tage hatte wieder eine gewaltige Menge von Gästen herbei» geführt, so daft die Fr eg u e n z z i ffe r der Kurgäste am letzten Tage ber vergangenen Woche bic Ziffer des gleichen Tages vom vorigen Jahre um 14 17 überstieg Ein mnsikalisd>es Ereignis der letzten Wod>c war neben bem Gastspiel ocr König!. Kammersängerin Fran Lesfler-Bnrkhard aus Wiesbaben bic zum erstenmal in Deutschland gespielte Suite des Italieners 5 i n i g a g l i a, die viel fremde Musikkenner nad) Nauheim geführt hatte. — Ter Postkartensonntag der Groftherzogin zum Besten der Säug- lingsfürsorge brad;te die ansehnliche Summe von 1345 Mk. zusammen, aud) während der ferneren Wochentage ist die Beteiligung sehr lebhaft. -MeyersRcisebücher: DerHarz unddaSKhsf- h ä u f c r g eb i r g e. 21. Auflage. Mit 26 Karten und Plänen und einem Brockenpanorama. Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien. Der „Öarz" aus der Sammlung „McyerS Reisebücher" ist allen, die dieses reizvolle Ofcbttgc Durchwandern, als bewährter Führer bekannt. Seine Vorzüge liegen in der praktischen Anlage und Durchführung des Ganzen, in ber gewissenhaften Darstellung und in ber reichen Ausstattung mit Karten unb Plänen wie in ber Zuverlässigkeit hinsichtlich ber Eingaben über Unterkunst und Verpflegung. Wie bei jeder neuen Auslage, ist auch die 21. in allen Punkten weiter verbessert unb ausaebaut worden, wobei bic eigenen an Ort unb Stelle gemachten Wahrnehmungen der Redaktion wie die langjähriger im Har; ansässiger Mitarbeiter Berücksichtigung gesunden haben. Dem Wintersport wird ein neuer Abschnitt: „Der tzarz im Winter", gerecht. Der Kartenapparat ist durch zwei neue Karten „Schierke und Umgebung" unb ..Elbingerode—Scknerke —Tanne" lomie durch einen Plan der Stadt Htldesheim vennehit worben Die ,,Klcin • Ausgabe" mit ■> Karten 1 nb Auszug aus der groften unter Fortlassung be» fiuffbäuicrgrbtrgcx . sie ist für solche Reisende berechnet, die iur den Lwrz nur wenige Tage jur Verfirnung haben unb sich beohalb au| die .vaupt schenswürdigkeitcn beschranken niflffen. HanSeL. ** P o st s che ck v e r ke h r Im ReichSposttzebiet ist die Zahl bt r Kontoinhaber im Postsdieckverkehr Ende Mat 1912 am i>7 a7ii gestiegen iZugang im Monat Mai 905. Aut diesen Postscheckkonten würben un Mai gebucht 1282 Millionen Mark Gittsdniucn unb 1284 Millionen Mark Laslfchristeit Ta» Gesamtgiiiliaben ber Kontoinhaber betrug im Mai durchschnittlich 151 Millionen Mark. Jrn Bcrkeln der Reichsvostsdicckämter mit dem Postspar- kasseiramt in Wien, der Postsparkasse in Budapest, der luxem burgiscken und belgischen Post verwalkst na und den schwcizerinhen Postsck'eckbureaus wurden 6,8 Millionen Mark umgesetzl und zwai aus 2680 llebertTagungni in ber Richtung nach und auf 12 100 Uebcrlragungcn in der Nickstung an» dem Anstaiibe •* K o n k u i s e i n V esse n lieber den Nachlaft des Sdiuh* machers Deinrick) Lnd w i g in O r t e n b e r g wurde am 23. Mpi das Konkursverfahren eröffnet. Reckmer I. .Kummer.'i in £ neu berg wurde ziiin Konkursverwalter ernannt. Konkuroforbernngen find bis zum 15. Juni bei bem Amtsgerickst Cilenberg amunirlocii. — lieber ba» Vermögen de» Georg S ck) ö l k o p i in Tarrn» stabt wurde am 29 Mai das stonknrsverlahren eröffnet, ba ber Gcmeinschiilbner seine Zahlungen eingestellt und ber Gl in biger Adolph Äirsck) in Karlsruhe Koirkurseröffnung beantragt bat. Rechtsanwalt Lanbzettel in Tarmftabt ivurbc zum Kotlkursver Walter ernannt. Konkursforbcrungen sind bis zum 18. Juni bei dem Amtsgericht Tarmftabt I anzumelden — Ueboi bas Vermögen des Augustin Biecke r und feiner Ehesran Th'teiia geb. Lang, beide in Ohm cd, wurde am 31. Mai das st mknrs- beriahren eröffnet. Rechtsanwalt Sdnirfiaro in Alsselb luinbc zum Konkursverwalter ernannt, stonkursiordernngen unb bis zum 21. Juni bei bem Amtsgericht Alsfeld anzuiveldcu. lieber den Nachlaft des Schreincnneisters F r i e d r i ch W h , l i p p Seih in Vilbel wurde am 5. Juni das .Konkursvenabren eröffnet, ba die Ueberfchnldung glaubhaft gemadit ist Kreisv and- mcifter i. P. verget zu Vilbel mürbe uint Koukursveiwalle, ernannt. Konkursforberuiigen find bi» zum 29. Juni bei beut Amtsgericht Vilbel anzumelbeu. Märkte. r.o. Wiesbaden. P >e b h ol »PI a r k tb e rl ch t vo»! 10. Juni. Austrieb: Rinder 108 (Ochsen 63, Bullen U, Kühe 4öOj, Kälber 32, Schafe 34, Schweine 156. 9)1 a r f t d c r l a u f: Bei Grobvieh ruhiges Gefchätk, lieber- stand; bei Schweinen unb Kleinvieh schlcppeub, geräumt. Preis für 100 Ptd. Lebend- Schlachtgewicht Ochsen. Mk. Mk Vollfleischige, aufgeinäftete, sechsten Schlacht- wertes un Alter von 4 — 7 Jahren .... 52—öG 91—96 Tic noch nicht gezogen haben tungejocht) . . 52—54 91—94 Junge, fleischige, nicht ou»geniäflclc und ältere auSgemästete 46—00 b8-90 Bull en. Dollfleischige, jüngere 47—50 78-88 Maftig genährte junge unb gut genährte ältere............43—46 71-76 Fürs en, Stüh:. Dollsleischige auSgemästete Järfen höchsten Schlachtwertes 49 -53 87-94 Dollfletjchige aufigcrnäflete Kühe höchsteii Lchlachtwertes bi< zu 7 Jahren ... . 41—44 76-80 Wenig gut entwickelte Jarsen 48—47 83—90 Aellcrc Qu5gemäfiete Kiihe unb wenig gut ent- wideUe jimgere Kühe 37—41 (.8—76 ÜJlaüig genährte Kühe unb Färsen . . ... 30- 35 60—70 Kä l u er. oCinfle Mastkälber 64—66 106-108 Mittlere Mait- uno beste Saugkälber .... 58—6u Ui —100 Geringere wtast- unb gute oaugCalbec . . . 52—57 86- 95 geringere Saugkälber 45—50 '<6-t?3 o dj a * e. Werbenrastschase Dlaftlännner unb 'Jllnitljainniel 41 -00 86—00 Sch io e i n :. Lollsleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht 57-58*/, 73—75 Lollfleischige Schweine untec 80kg Lebendgewicht 56'/,-58 72—74 'LoUsteischige Schweme von 100—Izo kg vebenb- gewicht 58-59", 73-75 Vollsletfchige Schiveine von 120—150 kg Lebend- gewicht 56-57*/, 70-72 Dao Kaiein ber rtubmil* gerinnt in schwer verdauliche Klumpen, die der Lauglingomagen *u bewältigen kaum imstande tit. Tritt zu biefem Nachteil nod) der Umstand, baft die ülild) tm Sommer leid» säuert, so rückt die l6esahr der dllancrv und Tavuitrnnfbcitcn Immer näher. Tie in Nestle s Kindermehl enthaltene Mild) oev gesunden Alvenkühe ist bet der lyobritatton so behandelt, dan sie leinflolig gerinnt, derartige Krankheiten verhütet und vom zartesten Säug ttngsmageii vollständig verdaut und vertragen ivtrd. Blinddarmentzündung, Leberanschwellungen, Gallenerkran- kungen, Bleichsucht, Blutarmut, Fettleibigkeit etc. fuhrt. Ebenso unzweifelhaft wie diese Tatsachen steht aber auch die zweite fest, dass es keinen Zweck hat, die chron. Stuhherstopfung mit ihren schlimmen Folgen durch Abführmittel beseitigen zu wollen. Abführmittel wirken, längere Zeit genommen, nur darmreizend und verschlimmern so das Uebel anstatt es zu heben. Der einzig richtige Weg zur Beseitigung der Stuhlverstopfung und mithin auch zu einer Verstopfung der Quelle zahlreicher Stoffwechsel-Krankheiten besteht in einer gründlichen Blutrelnlgung, die natürlich In einer Desinfektion des Darmes Ihren Anfang nehmen muss. Das beste, zuverlässigste und dabei auch unschädlichste Mittel zu einer gründlichen Desinfektion des Darmes ist der durch den berühmten Leiter des Pasteur-Instituts zu Paris, Professor Dr. E. Metschnikoff, in die ärztliche Praxis ein- geführte Yoghurt. Das wirksame, desinfizierende Prinzip des Yoghurt ist ein eigenartiges Ferment, „Majamln“ genannt. Dieses Ferment schliessen wir in höchster Konzentration in ein äusserst wohlschmeckendes Dessert-Gebäck ein und so entsteht das „Majapan“ — das „Brot des Lebens“, das sich, seit es von uns empfohlen wurde, die Gunst der Aerzte im Sturme erobert hat. Ein Stückchen Majapan bat die gleiche darmdeslnflzlerende Wirkung wie eine grosse Tasse Yoghurt- Miich. Dabei ist es aber wesentlich bequemer zu nehmen und auch billiger. In Majapan Ist uns jetzt endlich ein geradezu ideales Mittel an die Hand gegeben, die chron. Stuhlverstopfung zu beseitigen und damit so mancher später unheilbar werdenden Stoffwechselerkrankung vorzubeugen. Majapan übt durchaus keine abführende Wirkung aus, cs reizt den Darm in keine,- Welse und kann Monate hindurch ohne die geringste Schädigung und Nebenwirkung genommen werden. Eh wirkt sogar noch da, wo durch den Missbrauch von Abführmitteln die Stuhlverstopfung zu einem schwer zu bekämpfenden Lebe! geworden ist. Auch Kinder vertragen Majapan ausgezeichnet und nehmen es gern. Wer sich für das Präparat interessiert, lasse sich von uns eine Probe kommen, die wir gegen Einsendung >ou Mk. 0,20 für Porto etc. kostenlos und franko versenden. Wir legen der Sendung eine aus der Feder eines praktischen Arztes stammende, hochinteressant geschriebene Broschüre bei, in der zahlreiche Aesserungen hervorragender Professoren und Mediziner über die darm- und blutrelulgende Wirkung des Yoghurt und seines Fermentes abgedruckt sind. ClJ;t Wenn Sie sich uber„^/o rjf informieren wollen z verlangen/ie to/ienloje Zusenduntfvon Proben und Lilleiafui;zaer STo^hurbCeniraHe, Dr j. Maffoer aC? SZ Jill. M Langjährige Garantie Eigene Werkstätten Telephon 441 Bahnhofstrasse 35 tose - i 765 213,13 163075,50 liefert prompt und billig 68,66 1079 989,59 1079 989,59 Während 1911 gingen ab . . Daher Stand der Mitgliederzahl Ende 1911 . 69 der [4145 Hechler. 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Harmoniams sind meistens in groß. Zahl vorrätig (30-1200 Mk) spar- unb AorschuWerein in Lollar.! Eingetr. Genossenschaft m. unbeschr. Haftpflicht. Bilanz am 31. Dezember Ml Aktiva. An auSgelieh. Kapitalien: Generalversammlung Donnerstag, 20. Juni 1912, abends 8% Uhr, im hiesigen Rathaussaale. Tagesordnung: 1. Rechnungsablage pro 1911. 2. Verteilung deS Reingewinns. 3. Verschiedenes. Für den Auffichtsrat: Schmidt. Internationale Elaiijgen Compagnie mbH #v ,i., Vergebung von Bauarbeiten. Die zur Wiederherstellung des SchulhauseS zu RüddingShausen notwendigen: Schlosser-, Schreiner-, Zimmer- und Weitz- binderarbeiten sollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Angebotsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei RüddingShausen während der Dienst, stunden zur Einsicht der Interessenten offen und wird zur Erteilung von Auskunft am Freitag, den 14. Juni, von vormittags 11% Uhr ab, ein Beamter deS Großh. Kreisbauinspektors, daselbst anwesend sein. Angebote, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind verschloßen und portofrei spätestens bis zum Montag, den 17. Juni ds. IS., vormittags 11% Uhr, an Großh. Bürgermeisterei RüddingShausen ein- zureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt vor- behalten. Gießen, den 5. Juni 1912. Der Grobherzogliche Kreisbauinspektor. Sie kaufen Möbel und dellen gut und billig; nufTeilzabluna u. geg. Bar bei K' i v> L t. JJttmann Giessen [au/6 Bahnhofstr. 29 Musterbuch G grat. geht es, dass Sie :: Gas-Herde:: (Junker & Ruh) Fliegen- und Eisschränke Eismaschinen Gartenmöbel Rollschutzwände und Rasenmäher Einkoch-Apparate und -Gläser verseh. Fabrikate Messingkessel eit am besten kaufen bei J. B. Häuser Eisenwaren-, Haus- und Küchengeräte. Neustadt 56. Teleph. 660 Rodheimer Strasse 42 Die Rechnung liegt 8 Tage lang zur Einsicht Genoffen auf dem Bureau des Rechners offen. Lollar, den 10. Juni 1912. Der Vorstand: Frank, Direktor. 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Gegen Sicherheitsleistung wird Zahlungsfrist biS 15. 9iovetnber 1912 gewahrt. Die Dimensionen der Hölzer können auS dem auf Zimmer 15 offen liegenden Verzeichnis entnommen werden. Gietzen, den 3. 3 uni 1912. Sff ^Eich, aub< ssche'nt,^Ieilag5 eonntag®* ^nllu (Sgs sicßcv. &TÜnebaum Möbelmaguzin Jtoli &ri all-cki ft- Äi- W it-l'-A -rönerungm uoer i Regierung en ritulation i|t naM schem Änne gemeu ^vlomnichen Znte Unzufriedmhert rtch so dvw nicht anvsc ieilr sich nach allen mit den Arabern, » iuinb leisten, mit i afrikanischen besitz Ungarn, weil c-Ze, öen Balkan wieder! Mächten überhaupt, g;gen die Beunruhi Nahrung eingelegt h ;um Ausdruck gekon nilturländer, die dc al-- das bezeichnet h widrig. Aefe aus so veri Vergnügtheit, die u: Lage auf den Kriegs Scheinerfolge ist, (ui und da hat man d gesucht. Undank ist in der Politik, und Tanlbarkeit als Fa Italien am 29. 2ep ecUärte, verkündete mit sichtlichem Stol lers, daß Teutschlan und den der Türkc letztere Tätigkeit hc ursacht, denn es ga ' der Italiener in dc gedehntes wie unda hat in der ersten Lest mit welcher tiufopjei beutjdje Botschafter s unterzogen habe. Sei । aus den schon erwäh schmerzes, ein llmsch Tatzen gegen die den 9cnn weiß ja der : nut rote wenig Vera mehr oder minder Teil der dortigen fl "Giornale d'Italia" uopel einmal vor, k mcht verhindere, jo l zweitens, daß ft Kltbalte, da sie als Zebrmcht würden! Lenn man diese c mcht allzu trar fern Llsmarckfchen Ä E,.®!#’ io gewann d -J "putierte Bar; ^mahungen in bet j 69 1 70 1 Bekanntmachung. Die HeugraSversteigerungen vorn Heutigen sinh ge- nebmtdi 21u^gabe her Abtubrscheiue durch btc betr. Zahl sieben von 2)iontag. 17. I. Mtö. ab. Letzter Adfuhrtag- Montag, 1. t Mtv. B (Mienen, ben 11. Zum 1912. Grobherzogliche Obersörsterei Schiffenberg. T r a u t w e i n. Bekanntmachung Die Zlbsuhrfrist für gesteigertes Holz innerhalb unterfertigter Oberiörsterei iit bis zum 1. 3uli l. I. verlängert Später erfolgt sorstgerichtlicke 21nzeige. Bu . (Mienen, den 11. Zuni 1912. (Mrohherzogltcke Obersörsterei Schiffenberg. T r a u t w e i n. klungst i« i ff - »Sii 'A J'ta feinen sA^Meri, fnartbet Dingen, ; I Einheiten ff S 'ehr I hn Irlich ER& ,6ns« Säte k etregen. N« ‘5'n bet’ÄOn &SS.'.8 Nhä Vertretungen: Bechfitein, Berdux,Kaps,Knauß,Mand, Schiedmayer, Thürmer, Hofberg, Mannborg . . Pianinos 380 bis 1700 Mk. Flügel 1000 bis 3300 Mk. HARMONIUMS 33 bis 1000 Mk. Nur anerkannt gute Fabrikate. Höchst Barrabatt Kleinste Raten Langjährige Garantie. Probelieferung überallhin schlauch wagen u, Rasensprenger S» ■■■ Spezial - «eschfift ■ “atTDCPg für Gummi waren. LudwigLazarus^Zm Wilh. Rudolph Grossb. Hess. Hoflieferant C‘*/t Fenrspr. 389 GieSSCfi Seltersweg 9! Bekanntmachung. In das Vereinsregister wurde heute eingetragen: Verband der Kassenärzte für die Provinz Oberheffen. Die Satzung ist am 9. Mai 1912 errichtet. Zum Vorstand ist Sanitätsrat Dr. Kaeß in Gießen bestellt. Gießen, den 3. Juni 1912. B*7e Großherzogliches Amtsgericht. Bekanntmachung In das Handelsregister Abt. B wurde bezüglich der Firma BuderuS'sche Eisenwerke Wetzlar, Zweig- niederlaffung Lollar, eingetragen: Mit der Bergbau-Aktiengesellschaft Maffen in Massen ist am 29. August 1911 folgender FusionS- vertrag abgeschloffen worden: Die Aktiengesellschaft Maffen überträgt ihr gesamtes Gesellschaftsvermögen als Ganzes nach Maß gäbe der Bilanz vom 31. Dezember 1910 mi Wirkung vom 1. Januar 1911 an die BuderuS'scheu Eisenwerke gegen Gewährung von 8400 Aktien dieser Gesellschaft mit Dioidendenscheinen vom 1. Januar 1911 ab. Die Liquidation der Bergbau-Aktiengesellschaft Maffen unterbleibt. In der Generalversammlung vom 24. August 1911 ist beschloßen worden, das Grundkapital um 8 400 000 Mark zum Zwecke der Fusion mit der Bergbau-Aktiengesellschaft Massen und um weitere 1 100 000 Mark zur Deckung der Vereinigungskosten und Verstärkung der Betrtebstntttel zu erhöhen durck Ausgabe von 9500 Stück auf den Inhaber lautender Aktien Buchstabe D, zu je 1000 Mark, mit Dividendenberechtigung vom 1. Januar 1911 ab. Die Erhöhung des Grundkapitals um 9 500 000 Mark ist erfolgt. Die Aktien werden zum Renn- werte auSgegeben, das Bezugsrecht der Aktionäre tft ausgeschlossen. Der § 4, erster Absatz, der Satzungen ist dahin geändert: Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 22 Millionen Mark und ist eingcteilt in 2000 Aktien Buchstabe A zu 1000 Mark, 4000 Aktien Buch, stabe B zu 1000 Mark, 6500 Aktien Buchstabe C zu 1000 Mark und 9500 Aktien Buchstabe D zu 1000 Mark. Der § 12, erster Satz, dec Satzungen ist dahin geändert: Der Aufsichtsrat bestehl aus mindestens drei und aus höchstens fünfzehn Mitglieder, die durch die Generalversammlung gewählt werden. Gießen, den 28. Mai 1912. B‘% Großherzogliches Amtsgericht. Spezialreseroe- fonds 5 500,00 Zuweisung a. d. Reingewinn pro 1910 2 000,00 Reingewinn 2 2d ■ff