162. Jahrgang Zweites Blatt Ur. \b\ Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. wäre, Rechnung zu tragen. n haben stets zu verwenden. Zu Artikel 3 beantragt der Ausschuß der Ersten Kammer die Stimmen des Prälaten D. Fl dring und Professor Dr. Kitteier. Nach dem Artikel 4 soll die Vergütung der Schulverwalter vor bestandener Schlustprüfung von 1000 auf 1100 Mark erhöht werden. Ter Artikel wird angenommen. , Artikel 5, der von der Regelung der Deckungsfrage handelt, entarten 50 W Tanz, Damen neu Anfang 6 Uhr. wird angenommen. , .. „ . Ebne Aussprache gelangen zur Annahme die Rcgicrungs - - - ‘ . Off. - - - XaP (xk,«1 rth UM C*T Donnerstag, U. Juli 1912 Rotationsdruck und Verlag der Brnhl'schen UniversitätS - Buch- und bleindruckerei. R. Lange, Gießen. nügen. Niemand mehr in der Welt werde ärger ausgebeutet, als unsere kranken Ntitmenschcn. Damit münc endlich <^chluß gemadrt werden. Gcbeimcrat Best scküldert die Entwickelung der vom Vor hessische Erste Kammer. Darmstadt, 10. Juli. dienten. , Gcheirncrat Best polemisiert gegen den Abg. Ulrich unb betont, daß die Regierung nach wie vor den testen Willen habe unhaltbare Zustande zu bessern. Das könne aber mir allmählich geschehen. Den Vorwurf der Ausbeutung des Publikums durch den Apothekerstand weise er zurück, da die Herren ledtgltch sich auf die allgemein anerkannte Arzneitaxe ftiibtcn. Abg. B e st als Berichterstatter tritt den Ausfülsrnngen der sozialdemokrattschen Redner entgegen. Im letzten Grunde mstrebe der Antrag die Anstellung von Armenärzten, ohne es aber bentlid) ‘W 'Äbg Korcll - Ingelheim spricht sich ähnlich aus unh tritt für den Ausschu stau trag ein. Unsere Regierung steht irn Rerche insofern an der Spitze, als sie die Auswüchse der JbotfreCen- svekulation aufs eifrigste bekämpft. Das Verschreiben von Rezepten ist übrigens bedeutend zurückgegangen. Unwürdig ilt die Stellung der Apothekergelnlfeu. Ein gesetzlicl^s VerkaufSrodst der Ge- meinden Littet er in Erwägung zu ziehen. Aus dem Verlialtnis I zivischen Arzt und Pattent wünsche er im Gegensatz znm Jlbg. Ulrich alles Staatliche ausgeschicden zu sehen. Für Korpersorge sei er stets eingetreten, was er ebenfalls dem Dbg. Ulrich gegen#* lm Loontag, 14- 5ul*; if(iwiiht nute Tvciicn und [tfc ist bestens pciorgt " lobet crflcbeiut cm l jWLMWM ist in diesem Falle nachzuzahlen. Tie vorstehenden Bestimniungen finden bei Tobessällen auf die Ansprüche der Witwen und Waisen T>« „Siehener LamiliendlStter" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „randwirtschaftlichen Lril- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expeditton und Druckerei: Echul- strsße 7. Erpedttron mid Verlag: 51. 9iebaftion:e^U2. rel.-Adr.:AnzeigerGieben. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen entsprechende Anwendung." . Artikel 2 des Gesetzes findet in der Fassung der Regierungsvorlage Annahme. Danach soll die Regierung ermächtigt leut, »ar Ausbesserung der pensionierten Beamten und Polkotchlillehrer, sowie deren Hinterbliebenen, unh weiter zur Verbesserung der Bezüge der Staatsdienstanwärter einen Betrag von 2oo 000 Ja. W Z*W M W l sreitas, ben Faiserh^, öys ES ^'^Wenzel-___, r *vnr< Uhm alltoMtraße elcphon 645 Neueste vom en iu Gießen ist: Giesst« sW* Si-Ü-- rebner besprochenen Perhalttrisse. ')iunmelir übleu manche .kreis' ärzte keine ärztliche Praxis mehr aus. Die Zahl der Aerzte im Laiide genüge vollauf, wenn auch in einzelnen Landesteilen vielleicht noch Lucken seien. Da bestehe die Möglichkeit einer staatlichen Subvention an solche Aerzte in ärmeren 0>egeudeii. tu '-irutei ö veantraal ocr riusimu» un vn«.. «. Tie Ablösung der bestehenden ?lpotlesenkonzessivueu beztv der „Annahme des Artikels 3 unter Abänderung der Worte 15 Huw Ankauf durch den Staat wurde annähernd A Millionen Mark dcrtteile in 11 Hundertteile in Absatz 1". kosten. Uebrigens habe hie Regierung bcicit? an versdn ebene 'Brälat 1) Flör,na Es ist eine Kürzung einqetrcten, I Okmeinbcn Konzessionen gegeben unter gennnen Bedingungen, die ich bedauern mus; Die Besserstellung der hessischen Lehrer Auch sollten heimsallende Konzessionen an^ieinbmneue gegenüber den der anderen Staaten würde keineswegs nennen^ verliehen werden. Bei Neukonzeinomeiungen habe die Negierung wert sein. Man kann ja bei der Finanzlage verstehen, bau I sich ausschließlich von dem Gesichtspunkt des Bedürfnisses leiten eine Reduktion vorgenommen wird, es scheint aber nicht angebracht, I lassen - . . wenn eine solche Kürzung auch an Leu Lehrergehalten vorgenommen Abg. Ulrich tnft für seinen Antrag ein> »ctampft den wird Ein Rückgang aus 11 Prozent scheint mir recht bedauerlich. I Standpunkt der Regierung. Tie Momcinonybebntmingeii bir Ge- Es wäre doch bitter, wo wir Zufrieden hei t erwecken wollen, wenn meinden. z. B. Offenbach, seien viel zu rigoros. Man nehme viel ein so wichtiger Stand wie der Lebrerstand sich nicht ganz bc I zu viel Rücksicht auf die bestehenden Apotheken ^er sortwahii-nben friedigt fühlte. Ich erlaube mir die Anfrage, ob es nicht möglich I Steigerung der Apothekenkonzeslionen müsse cnbhm entcegenge ’ • auch noch im letzten Augenblick den Wünschen der Lehrer I treten werden durch ein Apothekengesetz Man müsse nicht bloß jnuiiuing zu tragen. Vielleicht insoweit, als man sich der kür-1 Seelsorge, sondern auch Körpersorge treiben. Letztere wurde aber iung um 10 Prozent entsprechend auf 13,5 Prozent einigt erst geschassen, wenn sein Antrag auf ^dwssnng Haathd, angc- ÖJraf Erbach-Fürstenau: Ich will auf die materielle I ftenter Bezirksärzte durchgehe. Augen vlickl ich aber sei tnc .lup Seite nicht näher eingehen Ich will nur betonen, dass mit bringung der Aerztekosten für viele arme Leute auf dem Lande dieser Ansicht das ganze Gesetz steht oder fallt. Das ist die unmöglich .. in zu be,cheideneii Grenzen chSllen Sie haben in der Vorlage die von uns gewumchte nücksichligung nicht gefunden. Wir erwarten, daN uns Gelegen hn: gegeben luirb, diese Ungerechtigkeit auszumerzen, da wir der gni i,t sind, das; die höheren und höchsten Beamten ihrer Be" tnlirortung wegen entspreck>ende Bezüge erhalten muhen. Dc.s $r > iforium soll für diejenigen, die mit ihren PenslonSge,uck>en r.iiilgehaltni haben, kein Hindernis sein: deshalb habe man nt nirfenbe Kraft vorgesehen. Ter Berichterstatter bittet das tau;, siel, den Erwägungen des Hauses anschliesten zu wollen, da fct-trinehrnbe Ansprüche nicht angenommen werden können. Jin an; Minister Dr. Braun: Die Regieruiig begrutzt e, kr!t>ar, wenn auch dieses hohe Haus es als eine dringliche Au', lü- aiifieht, die Bezüge der Beamten aufzubesiern. Die Aer Minna von Staatsmitteln kann nur insoweit erfolgen, alö bie Teilung der auiiutvenbcnben Beträge bauernd genchert ist. In ^-n 'lusschus; der Ersten Kammer ist daraus tn erhöhter _Wei,c $ül id)t genommen. Tic Regierung bedauert aber, da,; das iij'Ntliche Ziel nur ans dem Wege der Kürzung sich erreichen laste. Uirer den obwaltenden Umständen stimmt sie aber den -erschlagen I betr^fend ^etz^itivurs die Abänderung des Gesetzes über I M Einanzausschusscs der Ersten Immer zu. D e Regierung ^iln,cn guaifenkasse der Volksschullelwer: die Reg'erungs 'kni die - um so mehr, als dieie Borichlage J Vorlage betreffend Gesetzentwurf zur Aenderung. dcS Gesetzes die Wcckannte organische Re,orm erleichtern und sicherer borberette k.^h^g von Zuschlägen zur Reichserb,chafts,teuer. iit Groftherzoglickie Regierung ist daher bereit, entspreckenve| Uc6car bcn Gksetzentwurf, die Abänderung des Gesetzes über Bei (Hüffe des Plenums dieses hohen Hauses in der Zweitt , Urkundenstempel vom 12. August 1899 erstattet Oberbürger lummer Mir Annahme zu emv,ehlen zumal.anzunehmen ist Dr Göttelmann (Mainz, Bericht. Der Ausschus; sei laß die Beamten, Lehrer nsw. nur auf bie,e Weste davor bewahr @cfcbentlülirj imar nicht ohne Bedenken gegenübergetreten, iPTDrn können, ihre berechtigten öoifnungcn völlig scheitern ,u, 'andere was die FeuerversicherungSprämicu anbctri,,t. Viel Itbrn. Ter Minister macht dann Erläuterungen zu den cm- ^tte man hier au bie Gesellschaften heran treten können, jflnen Punkten des AnsschustberichteS. Der Berichterstatter er= I l,ohe Haus, den Antrag deS Ausschusses anju -1 Hirt sich mit diesen Erkläruiigeu einverstanden. nehmen Der Antrag wird angenommen, ebenso die Regierungs Geh.-Rat Ty. Schmidt -Gieften): xer .-lusschus hat em Vorlage' betreffend die Erhöhung der Zivilliste und der Inttiatlv- Skrl vollbracht, für das mir ihm dankbar sein müssen. Die HauptJ Qnt “ betreffend den Entwurf eines Gesetzes über die Abänderung f erscheint doch, bas; etwas zustande kommt, denn die Bcamtcii I Gesetze--' über die Besoldungen der Staatsbeamten vom linb w oft mit ihren Wünschen hervorgetreten unb ihnen ist so o t Dfriuliert worden, das; ihren Wünschen entsprochen werden soll. ciner maure roirb über die Regierungsvorlage, bc Bn lesen aus dem Ausschnschcricht heraus, das; auch unter ben 1..^ Gesetzentwurf über die Tilgung der Staatsschuld vom Ailgliedern des Ausschusses eine Reihevon Mcinungsvcrschieden- ^iberrn von 5-»e„l Bericht erstattet Er wolle nochmals fest- Intm bestanden haben, die der einzelne aber rurückgestellt hat, ' dast die Regierung für die gesamte Bebarfssumme von im )as Ergebnis zu ermöglick^n. Ich gebe ber ucnonlichen I ? 34000q .gjjarf auch die Deckungsmittel beschafft hatte. Die Soifnung Ausdruck, bas; bie künftige Besolbungsorbnung den - ' . ~ ; Sufi-u gerecht werben möchte, bie bie Regierung schon letzt für I FMiuenbig erachtet hat Dankbar bin ich dem Ausschutz^fur bie|^ $oc:e, bie der Berichterstatter --- .---------... ■ Egesprochen hat. Denn die Schwierigkeiten treffen vielfach m I loi) viel höherem Maste auf die akademisch gebildeten Beamten!. r Rehmen wir die Vorschläge nach ben Aus,chustantragen an, I arumhrm wir ben Beamten und Lehrern eine «erbe icrung - " a___1Q19 nnS h«>r<>ifpn hrn 93nhen tüt blC menindiesemGenre. Eintritt frei! lLonntag.ll.Juli, ist der nächste !«(ÖW freier Zugänge zu den Bahnsteigen vorgegangen, ^em wirb Gerung eintreten lassen und nicht so streng am BuMstaven oes auch iÜ tret-. Gesetzes kleben. Besonders über die Handhabung der Desmsektwn Es wird Drucklegung der Antwort beschlosten und bie Ber- ^rd- geklagt. . Handlung über diesen Punkt vertagt. Ministerialrat H o l z i ng er recht fertigt die Maßregeln der u„J» "i- U-b-rführnn^ 9tmeinb' ^Ä»f’Äg^ beantragt der 9Iu5idniB tut erlebigt ei^aT<£?1-2f-4.-= or„ aen für die Weinberge lasse sich leider nicht vermeiden. Redner Abg. Dr. Wolf- Gonsenheim halt die^Ausfuhrun^.desi An^ gen ur ^e^g^i^^edingte Rotwendigkeü ber strengen trags mit Rücksicht au, unsere Finanzen E für möglich ^abei beorundeteing^he^ ^ bie Ausbreitung ßä&,iSX LV^lNstimmung-n anders ü°h--ndhnb- w-ro-n. Das nt b-d-n-rluh. über seststeNen möchte. Abg. Adelung bedauert, dast der Antrag immer noch einem 2 340 000 Mark auch dir D--rungsmmei °-Ich°M »alle. »«lIA,ff/l 8n««e S hoi, int «egirama S. »mMrat auf , ..................... । JHrhk “.sä' »ä SW«« ..... ..... PL licht, dast bie Regierungsvorlage vollständige^Annahme ge-1 Dilqungssatz für die Eisenbahnschuld von 2/s auf 1/s Prozent herab-1 wurde für erledigt erklärt. . iu»™«™ fjrbm hätte. Ich bin überzeugt, dast dann .vollständige Rulu .^g g , insoweit beschlossen ist, daß die Geltungsdauer Desgleichen der Antrag v Brcmtano und Aenostm,' OK treten wäre. Aber ich verkenne nicht, das; die Verhältnisse 1^st am 1. April 1913 beginnt. . Bekämpfung der Viehseuchen und Reb chadlinge^ chh schwierig waren, und ich verkenne auch nicht, bat; all bay-i Den Tilgungssatz für die nichttverbende Staatsschuld auf 1 Die Vorstellung des H. Dornig I.-Großen Buseck, betretend jcnine, was mein verehrter Vorredner gesagt hat, iutrifit, auch t mt0,ent festziisetzen. Unterstützung der Landwirte durch Stellung von Hei, das; der Finanzausschuß zu sinden gesucht hat, was ben •* g übrigen den .Artikel 1 zu genehmigen. M i l i t ä r p s e r d en bei Ausbruch der Maul- und S.rterencu der Beamten entspricht. Zu Ab,. 1 bitte ich ,ur Den _r. anbcrcn Artikel werden mit unbedeutenden Aenderungen Klauenseuche, «!1, dast etwa mehr als 90 'Bros, bewilligt merben,a i igenommcn. wird abgelehnt. Uhr auch den Staatsbeamten zugute kommen soll. Es ist bieü l u ,t bie Sitzung. Fortsetzung morgen vor- Abg. Dr. Zuckmaher beantragt, 1. die Regierung zu er« Silimmung eigentlich nur ben Bcn,ionaren bewilligt -er Zi . 11 Ubr Erledigung ber noch ausstchenben Punkte der mck)en, bei ber Vergebung von of_,entUfteit Juni^ li <>ll also lauten. „Betragen jebod) diese Bezüge mehr als nun^ r r u.m. vmvvyu 3 I-------tn ^.ter Orni«* hip hpimrf’..'n steuer* 5) Prozent so ist *ber Mehrbetrag aud, für das Etatsiahr 1912 ^agesordniiug. 11 ’rtraf^^rbach-Fürstenau: Es drängt mich, für dieM- rlmnung zu danken, bie bcm Ausschuß von so kompetenter Sette Ii gesprvdicn würbe. Wenn etwas zustanbe gekommen ist, so tti |h dem Eifer ber beiden Referenten zu danken. Es war nicht mglich, mehr als 90 Prozent der Gehaltsaufbesserung und den Itjrcrn mehr als 11 Prozent zu bewilligen. clPc VatTio= jifir Pflicht, nur soviel zu bewilligen, als die Mittel es zulassen. gürst L e i n i n g e n: Wir haben gehört, daß Die Regierung 3,:. zugesagt hat, die Beschlüsse in der Zweiten Katmner zu betreten. Id, möchte daher das hohe Haus bitten, Wmnsche, u sich nod> da unb bort regen mögen, im Interesse bes Ganzen scückzustellen und am Sdilusse ber Beratung einen möglichst rungen dahin zu wirken, dast in erster Lrme bie hessischen Steuerzahler berücksichttgt werben, 2. daß bei im ubngen gleichen Ber- । hältnissen diejenigen Firmen und Arbritaeb-e,- bevorzugt roerbCTL hessische Zweite Kammer. I bic mit ihren Arbeitern Tarifverträge geschlosstm haben, 3. daß. Darmstadt, 10 Juli nicht vorzugsweise den Mindesttordernngeii alle Arbeit ober ttc ,ry „ t ♦ k-r I fcniTig Übertragen wird, sondern dast bei ber Vergebung daraus Am Regierungsttsch: Gehcunerat Best, Ministerialrat Hol ^fehen hast den Uebemehmern auch bei Verwendung burch* zinger, Geh. Obersiuanzrat ^r. R o hd e: spater Minister des tm Materials noch ein entsprechender Verdienst bleibt. Innern von Hombergk zu Vach Exz., Gehetmerat Dr. I <5)er Au s s d) u st beantragt zu Pos. 2 den Zusatz „unter Becker. Berücksichtigung ber örtlichen Verhältnisse", im übrigen Annahme. Präsibent Kohler eröffnet die Sitzung um 10,25 Uhr. Abg Adelung wünscht der Schmutzkonkurren; mandyt Das Haus tritt alsbald in die Tagesordnung ein. Erster Punkt Unternehmer seitens der Regierung entgegengetreten zu sehen, ist die brmglidfc Anfrage des Abg. Hebet betreffend den Ter Ausschußantrag wird angenommen. , Unfall vorn »ey«;« 1911 am Bahnhof Der Antrag ^^U l r i ch^^estend ^obautal, ”,t(SI"niiCrb Mimu? bTc Sp'zialberatung eingetreten. Die Anfrage wurde im Worilaut bfei^^tm^rt^ ,öirb j-‘r Vorstellim??es Eisenbahn-Assistenten i. P. PH. Müller Gehrimerat Hangen begründet seinen Antrag, mit bcm Geh Oberfinamrat Ho Hb beantworiet die Wag^ I ^arrnstabt, Erhöhung seiner Pension betreffend, wrrd K öchein’CTatlTc,^ e9d” rT 3d) möchte bic ^J^cA^crbTCnt^'^c^'| sri^d^^chi?lbi^^fa^läss^n ^^^ES^folgt Besprechung ber Anfrage des Abg. Korell- tiien Antrag abzulehnen. Man würde danach schon heute über ^halb angeklagte Beamte se^ bon\betS hngefheim, betreffenb b1 Ö9^reD^ I I b i e Ausführungsbestimmungen zum Reblaus- estcheii1 CUcriPi^jte^V^cirteil'6bc^0Gnrid)!u^'fd,on jetzt, ^keinen" Zusammenhang. ^Bezüglich der Bahnsteige liegen auf afbg. Korell finbet, daß diese Bestimmungen vielfach Hn. ~Qmit iiC md)t Sidi^geS 7-iirn Fsenbura -'Bi rite in bittet den Antrag abzulehnen I Gleise von den Reisenden im Riveau überschritten werdm müssen.! Pübesheim müßten zuiammcngclegt werden. Huch mußt btt L KTMfÄutantwfl aiwnebmen Die Barnten und Reisenden müßten hier aber Vorsicht walten Untersuchungen auf bic Reblaus frühzeitiger beenbigt fern. Tue Gclrimerat H a i g? n• Unter ben gegebenen Umftänben itche laf)-cn ~yür die Bahnhöie nut besonders.schwierigen Derhaltnmen Handhabung be3 Gesetzes sei bei uns nicht so klar, als die Rc- to nwineit0 Vntriw ^u^ü^bchane mirna^cr Dor, bei der definitiven ^d, Fnnd nach mit der meist sehr kostspieligen Anlage schienen- ^rung cs darstelle, In Ausnahmefallen sollte letztere Mil- K wS Ä ÄXmme“. ' , , ftder 4°-ng- ,u den °°rgegange^ Dem w»d ein!r-t°n^°,s°n und^mcht Buß^.d°s Die Abstimmung ergibt Annahme des Abs. 1 des Artikels 1 mffn auch m Ober-Roden naher rieten. .... . .. ~ l< Ü folgender Fassung: „Tic Staatsbeamten erhalten für das — — --------qft,hTTnrf Lclsjahr 1912 Zulagen in Höhe von 9n Prozent berje^igen Aystge, wie sie sid) aus der Regierungsvorlage ergeben." Abs. 2 wird in folgender Fassung ohne Aussprache an-! Kommen • , Tie Inhaber von Dienstwohnungen erhalten für Jahr 1912, als Ersatz für die im Gesetzentwurf vorgesehene ftkie ^Dienstwohnung, eine Zulage in Hohe von 90 Prozent der tot ihnen für ben qlcidicn Zeitraum zu zahlenden Wohnungs- ■icte." Abs. 3 findet folgende Fassung: „Der Ruhegehalt eines zwischen dem 1. April 1912 uiw ik-m 31 März 1913 in ben Ruhestanb tretenben Beamten ve- jtmmt sich nach ben bisher geltenben Borsdniftcn Nach ber erig-üttigen Verabschiedung der künftigen Besoldungsordnung er- t i der Pensionär diejenigen Bezüge, die ihm zukommen würben, »mn zur Zeit seines Ilebertritts m den Ruhestand bie Vor- iriiften der künftigen Bcsoldungsordnung gegolten hatten. ~er »n:Nschied zwischen dem etwaigen späteren Ruhegehalt und des ead) den bisher geltenden Vorschriften gewährten Ruhegehalts Mk. Mk. 84-92 46-51 50—56 89-100 seine lich war. 86—00 41-00 76—78 597,-61 des Meteorologische Beobachtungen der Station Giehen. 03 :C Wetter x =-6" ° tc. t» LS büchse kostenfrei Muftlcr Cie., Freiburg i. Big. ss*/e fiuflcnmittci. t>L 60 Pfg. 9iur ech Berlin W. 8. Devot in den meisten A eine neuartige Haushaltseife von ganz- ohne Soda!! Stück ao Pf )t auS der Kronen Avotbeke, !lvotheken und Drogerien. (81ll/i 2 2 den der 24 8 20 3 18,2 10, 10. 11. Juli 191? 49-53 43-48 E = sw SW NNW 7 10 0 67—76 60—70 43—46 45-49 11.1 13,9 12,7 93—101 91—100 + 24,7 u C. + 12,6 0 0. Sonnenschein Regen Soilnenschein 107—111 97-100 86—93 75—84 64—66 58-60 51—56 4 o—50 78-84 86—93 53—57 52—56 i21 i r» 48 79 82 Dreis tut 100 Psd. Levend- Schlachtgewicht Q. w z -Q 81—87 71-80 37—41 30-35 49,2 • 49,3 50,0 Ministerialrat Hölzing er rechtfertigt nochmals das Vorgehen der Regierung. Abg. Wolf-Stadecken bedauert die rigorose Handhabung des Gesetzes gegenüber der preußischen Milde. Die Besprechung ist damit erledigt. Die Sitzung wird geschlossen. Nächste Sitzung Donnerstag. Unbedingt keimfreie in warmer Jahreszeit zuverlässigste Nahrung für kleine Kinder Für einen Versuch senden eine Probe. wird. Ministerialrat Hölzinger: Auch der Staat ist mit Kosten stark belastet. Immerhin aber seien auch die Kosten Gemeinden gegenüber dem Wert der Weinerte nur gering. Handel. ** Konkurse in Hessen. Ueber das Vermögen des Kaufmanns Georg Jakoby VIII. in Ober-Ramstadt wurde am 27. Juni das Konkursverfahren eröffnet. Gerichtsvollzieher i. P. Reibstein in Darmstadt wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurssorderungen sind bis zum 16. Juli bei dem Amtsgericht Darmstadt anzumelden. — Ueber das Vermögen des Landwirtschaftlichen Konsumvereins, c. G m. ii. H. in Liquidation zu NiederModau, wurde am 29. Juni das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Dr. Geßner in Darmstadt wurde zum Konkursverwalter ernannt. Kon- kurssordcrungen sind bis zum 16. Juli bei dem Amtsgericht Reinheim anzumclden. — Ueber den Nachlaß des am 28. März 1912 verstorbenen Glasermeisters Peter Günther von Darmstadt wurde am 28. Juni das Konkursverfahren eröffnet, da der Nachlaß überschuldet ist und der Nachlaßpfleger Rcibstem die Eröffnung des Konkurses beantragt hat. Rechtsanwalt Landzcttel in Darmstadt wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurssorderungen sind bis zum 19. Juli bei dem Amtsgericht Darmstadt anzumelden. — Ueber das Vermögen des Kaufmanns und Landwirts Moses Hermann, Bobenhausen II., wurde am 28. Juni das Konkursverfahren eröffnet, da Ueberschuldung vor- licgt und Zahlungseinstellung erfolgt ist. Rechner Meiski, Ulrichstein, wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurssorderungen sind bis zum 19. Juli bei dem Amtsgericht Ulrichstein anzumelden. Müllcr'fche Badeanstalt. Wasser wärme der Lahn a in 11. Juli : 18° R. 60-607, 757,-77 60»/,-62 76-78 59.50 75—00 Drucksachen aller Art Ausstattung stilrein u.preiswert —————————— die Brühl'sche Univ.-Druckerei. Märkte. Limburg a. d. Lahn, 10. Juli. Fruchtmarkt. Durch« schnittsvreis vro Malter. Roler Weizen tnassanischer) 19,20 Mt.« weißer Weizen (angebaute Fremdsorteu) 18,70 Mk* Korn 15,10 Mk. Gerste: outtergerste 00,00 Mk., Braugerste 00,00 Mk», Haier 10,80 Alk., drbsen 0,00 Mk* Kartoffeln 7,00—8,00 Alk. 4- Nidda, 10. Juli. Obgleich der Austrieb von Ferkeln zum heute hier abgehaltenen S ch w e i n e m a r k t etivas geringer ivar als zum vorigen Markte und sich viele Kaustustige eingefunden hatten, >var doch der Handel gedrückt, wohl infolge der nn- cr iv ortet hohen Preise. 6 Wochen alte Ferkel kosteten 45 Mk., 10 Wochen alte 65—70 Mk. durchschnittlich das Paar. Gegen früher war demnach das Paar etwa 20 Mk. teurer; es bl,eb deshalb ein ansehnlicher Teil der aitigetriebenen Ferkel unverkauft. — Dagegen zeigt sich außermarktlich ein recht lebhafter Handel in Rindvieh. Schon mehrere größere Transporte von Kühen und Rindern sind in letzterer Zeit auf dem hiesigen Bahn- hoi nach der bäuerischen Pfalz verladen worden. Tie Verkäufer erzielten recht gute Preise. Gute frischmelkende Kühe kosteten durchschnittlich 450—500 Mk., einjährige Rinder 200 Mk. r.6. Wiesbaden. Vie b h os-M a r k tb e ri ch t vo>n 10. Jilli. Auftrieb: Rinder 112 (Ochsen 67, Bullen 0, Kühe 45), Kälber 224, Schafe 91, Schweine 418. Spcrroieh 7. Geschält rege. Abg. v. Brentano kann sich von der Vorzüglichkeit Reblausgesetzes nicht überzeugen und wünscht in verschiedenen Dingen ein Entgegenkommen seitens der Regierung, z. B hin- sichtlich der Zusammenlegung der Bezirke Büdesheim,, Kempten und Bingen, für deren Trennung die Regierung nicht stichhaltige Gründe vorbringe. Dieselbe sollte dock) das einhellige Verlangen der Winzer beachten und nicht Schaden der Allgemeinheit vor- schützcn. Tie Bestrafung von Büdesheimern wegen Nichtdesimi zierung des Schuhwerks müsse verurteilt werden. Jedenfalls l> tte man ihnen die Strafe nachlassen sollen, das habe schon Abg Korell richtig hervorgebvben. Das sei kein kluges Vorgehen gewesen, und würde es jedenfalls keine Schwäche sein, wenn die Regierung nachträglich Remedur eintreten lasse. Ochsen. Bollsiklschige. auSgemästete. höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4 — 7 Jahren . • • Die noch nicht gezogen haben (ungejocht) • ^unge, fleischige, nicht ausgemästete und altere ausgemästet.' Bull e ii. Vollsleischige, ausgew^ höchsten Schlachtw. . . Vollslestchige, jüngere.......... , ar en. K ü (} *. Vollsieijchige auSgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes ... Pollsterschige auSgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 1 Jahren ... Wenig gut entwickelte Färsen....... Aeitere auSgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe . . Mäßig genährte Kühe mrd Färsen M d L D CC. Feinste Mastkälder Mutiere Mau- und beste Saugkälber .... Geringere Mast- und gute -Saugkälber . . . Geringere oaugtaluec......... o et) a ' Weldemastjchafe: Diastlämmer und Masthammel ..... S ch w e in •. L ollsieischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht ............- - BoUsteischige Schweine unter 80kg Lebendgewicht PoUsleljchige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht _..... Bollsteijchige Schroeine von 120—150 kg Lebendgewicht .......... - - kirchliche Nachrichten. Gottesdienst im Gemeindehause (Lonystraße 4). SamStag, den 13 Juli 1912; Vorabend: 7.45 Uhr. Diorgeus: 8.00 Uhr. Nachmittags: 4.00 Uhr. Sabbatausgang: 9.30 Uhr. Israelitische tteliaisnsgrfrllschaft. ®otte$öienft Sabbatfeier a m 13. Juli 1912: Freitag abend 8.00 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Samstag nachmittag 4.00 Uhr. Sabbat-Ausgang 9.30 Uhr. Wochengottesdienst: Morgens 0.00 Uhr, obends «.30 II g B - COx> Aus Stadt und Land. Gießen, 11. Juli 1912. ♦* Die Villen kolo nie a n der Marburger Straße bczw. einzelne Villen haben schnell Liebhaber gefunden. Das Eckgebäude ist in den Besitz des Lehrers Becker und das schon fertiggestellte zweite Haus in den Besitz des Obe-rpostassiftenten Herth übergegangen. Auch die dritte Villa, die im Bau begriffen ist, hat bereits Lieb .Haber gefunden. Im ganzen ist die Villcnkolonie auf 24 Häuser berechnet. hv./e Das beste Rezept! Zur Herstellung eines guten und billigen Kaffee-Getränkes eignet sich am besten der neue Kaffee-Ersatz „Perlka". Perlka wird ganz einfach wie Bohnenkaffee überbrüht — aber ohne jeden anderen Kaffee-Zusatz. Weil „Perlka" sehr auS- giebig ist, darf man nicht zuviel davon nehmen, sondern nur halb soviel wie von anderen Kaffee-Ersatzmitteln. Bei richtiger Zubereitung ist der Kaffeegeschmack verblüffend. Ueberzeugen Sie sich durch einen Versuch — V^Pfund-Paket kostet nur 10 Psg. Kreis Lauterbach. = Ilbeshausen, 10. Juli. Hier weilte gestern eine behördliche Kommission, um unser weithin bekanntes Felseumeer am Ostabhang des Oberwaldes bei .Hoch- jvaldhausen zu besichtigen. Diese Naturschünheit droht nämlich zu verschwinden. Wie verlautet, hat ein Unternehmer das Felsenmeer von der Gemeinde gepachtet, um die dort zerstreut umherliegenden Vasaltfelsen zu verwerten. Da es sich hier um die Zerstörung eines einzigartigen Naturdenkmals handelt, interessiert sich auch die Krers- behörde für die Angelegenheit und nahm gestern unter Zuziehung eines Sachverständigen, des Bergrats Dr. Schottler aus Darmstadt, eine Besichtigung des Felsenmeeres vor^ Es wurde dem Vernehmen nach festgestellt, daß durch die geplante Entfernung der oben aufliegenden Felsblöcke keineswegs gutes Kulturland geschaffen wird, sondern b ',‘3 auch dann noch der Boden für landwirtschaftliche Zwe^e geringwertig bleibt. Erfreulicherweise haben sich denn auch,'wie man hört, die Vertreter der Kreisbehördc, Kreisamtmann Dr. Heß nnd Kulturtechniker Kunz aus Lauterbach, dafür ausgesprochen, daß die Erhaltung des Felsen- mecres äußerst wünschenswert erscheine. Vielleicht darf man jetzt auf Grund der erfolgten Besichtigung hoffen, daß die Zerstörung eines der schönsten Wahrzeichen unseres Vogelsberges doch noch unterbleiben wird. Es gibt ja wohl Kluge genug, die fragen: Warum soll die Gemeinde Ilbeshausen auf den Nutzen verzichten, den ihr die Urbarmachung des Geländes einbringen würde, nur damit andere Leute sich an dem schönen "Naturbitd erfreuen können? Darauf ist zu erwidern, daß doch wohl auch die Gemelnoe Ilbeshausen ein Interesse an der Erhaltung dieses Hauptanziehungspunktes der Gegend besitzen dürste, denn Fremdenverkehr hebt den allgemeinen Wohlstand, das ist unbestreitbar. Und wo das Interesse der Gemeinde aufhört, da muß eben der Staat als Hüter des Interesses der Allgemeinheit einspringen. In einer Zeit, die erfreulicherweise immer mehr Wert legt auf die Erhaltung von Denkmälern aller Art, seien es alte Bauwerke, seien es interessante Feld- und Baumgruppen oder seien es alte Urkunden und Alten, darf ein Naturdenkmal ersten Ranges, wie es das Jlbeshäuser Felsenmeer darstellt, nicht aus materiellen Gründen der Zerstörung anheimfallen. Sehr angebracht wäre es wohl, wenn der Vogelsberger Höhen- Hub und die Verkehrsvereine der Gegend sich einmal kräftig der Angelegenheit annehmen und dahin arbeiten würden, daß dem Vogelsberg eines seiner herrlichsten Naturbilder erhalten bleibt. TTlufflers r-ileriiisirle " ; JCirider-flahruiUj denn es wäre besser, wenn eine einheitliche Durchführung mög lich wäre, was zurzeit leider nicht möglich ist. Abg. So Herr: Ich kann mit der Antwort der Großh. Regierung nicht einverstanden sein. Ich bin im Gegenlatz dazu Der Ansicht, daß die Maßregeln, welche bei Auüindmtg der .Heb« lausherde angewendet werden, mit Reckt seitens der Weinbauern lästig empfunden werden und mit Recht zur Beschwerde cknlatz geben. Die Ausführungsbestimmungen werden auch nicht muo, sondern scharf gehandhabt und die Weinbergsarbeiten dadurch sehr erschwert und verteuert. Z. B. wird der Handel mit 'I^ung und Setzsalz erschwert und der Mangel an Futter macht sich bitter bemerkbar. Die Kosten für Bewachung und Desinfektion usw. betrugen für Bingen 1402 Mark, für Kempten 1484 Mark und 3830 Mark und 2100 Mark Die hohen Kosten würden durch eine Zusammenlegung der Gebiete sehr verringert werden. >)ck bin also ebenfalls der Meinung, daß es sich empfiehlt, die drei Gemarkungen zusammenzulegen, weil diese in Besitz und Bearbeitung ein Ganzes bilden und die Zusammenlegung nach § 3 des Reblausgesetzes auch gestattet ist. Nicht unerwähnt >v,ll ich lassen, daß gerade die. scharfen Aussührungsbestimmungen sicher auch Anlaß zu dem im März d. I an Der Binger Ecke erfolgten Winzerstreik gewesen sind. Ich bitte daher, die drei Gemarkungen Bingen, Büdesheim und Kempten zusammenzulegen, luoburd) die schwereren wirtschaftlichen Schädigungen vermieden werden und die Bekämpfung der Reblaus nicht nachteilig beeinflußt ** Der Durchgang unter der Oberhessischen Eisenbahn, der die Stephan - und Ebelstraßc verbindet, ist nunmehr im Rohbau fertiggestcllt und wird in etwa 14 Tagen dem Verkehr freigegeben lverden. Tie beiden Wände' des Durchgangs werden mit weißen Porzellan- platten, die einen dunkelgrünen Sockel und Fries erhalten, bekleidet. "Der Fußboden wird mit gelben Ga'.limcn Trottoirklinkcrn belegt. -Abends und nachts wird die Verbindung mit 4 bezw. 2 elektrischen Lamven beleuchtet Nach der Ebelstraße zu, die erheblich höher als die Stephanstratze liegt, führt eine bequeme Flügeltreppe. Das Bauwerk macht schon jetzt einen recht schmucken Eindruck, ^urch Fertigstellung wird nicht nur eine wesentliche Verbesserung für oen Verkehr geschaffen, sondern auch eine Verbesserung für die Wasser- und Lichtzuführung zu dem Stadtteil auf dem Seltersbcrg möglich gemacht, da petzt besonders den Hauptverbrauchern, den Kliniken, Wasser und Licht direkt zugesührt werden Yann, was bisher nicht mog- hessische evang. Landersynode. rm. Darmstadt, 10. Juli. Die Lande ssynode besprach auch heute noch die Vorlage des Oberkonsistoriums über die Verhältnisse und Zustände in der Evangelischen Landeskirche: beson ders wurde das Verhältnis znm Staate berührt. Synodale Fritsch hat eine Entschließung eingereicht, in der gegenüber der Finanzverwaltung mehr Selbständigkeit der Kirche gefordert wird. Synodale Krapp-Sickenhofen hält die Vereinfachung des Geschäftsverkehrs für notwendig. Obcrkonsistorialpräsident Nebel verspricht die notwendigen Aenderungen einer späteren Berücksichtigung zu unterziehen. Synodale D. Schlosse r-Gießen bespricht die allgemeinen Verhältnisse der Landeskirche und behandelt hierbei die Frage der Sekten, die Austtitte und Ueber- trittc der Kirche. In letzterer Beziehung seien die Zahlen erfreulich. Oberkonsistorialrat Euler erklärt, daß die neuesten Feststellungen zu Beunruhigungen keine Veranlassung gäben. Synodale Hartmann führt die Vermehrung der Austritte auf die unpraktische Abgrenzung vieler Pfarreien zurück, wodurch auch das Sektenwesen unterstützt werde. Synodale Walter hält die kirchliche Statistik über die Austritte für ungenau, woraus Oberkonsistorialrat Euler zugibt, daß von der Zenttalstelle der Landesstatistik Verbessertmgsvorschläge gemacht seien. Synodale Wagner hält ebenfalls eine genauere Statistik für nötig, denn die Äustrittszahlen sind seiner Auffassung nach nicht befriedigend, auch sei das Wachstum der evangelisckwn Bevölkerung im Verhältnis zu den Katholiken seit Jahren ungünstig. Synodale Widmann tritt für die Sekten und Gemeinschaften ein, die teilweise viel Opserlinn zeigen. Synodale Schaub- Offenbach fülpt die lieber tritte zur deutsch-katholischen Kirche im Dekanat Offenbach als nachteilig an. Synodale Jacob-Mainz ist der Ansicht, daß man die Austritte nicht so leicht nehmen solle, da sie nicht immer aus edlen Motiven beruhen. Synodale Dr. Diehl- Darmstadt führt die Bildung von Gemeinschaften daraus zurück, daß man vielfach praktische Einrichtungen der Kirckw, wie die Katechismus- lehre, die Spinnstuben, den Wochengottesdienst und Betstunden wcggefegt habe, ohne neues dafür zu bieten. Auch die Entwicklung der Predigtform habe eS dahin gebracht, daß vielfach die Einfachheit und Schlichtheit verloren gegangen sei, so daß sich viele nicht mehr in richtiger Weise erbauen können. Synodale Dr. Eger- Offenback fordert entsprechend dem Wachstum der Bevölkerung die Neugründung von Pfarrstelleu, besonders in Isenburg usw. Oberkonslstorialrat Euler erwidert, daß die Neuschaffung einer Psarrstelle in Isenburg durch den dortigen Kirchenvorstand verhindert worden sei. Synodale Loos- Groß-Umstadt hält bei der Zusammenlegung kleiner Pfarrstellen große Vorsicht für geboten, was die Kirchenbehörde zusagt, doch sei die finanzielle Frage nicht zu überleben. Synodale Schmeckenbecher beantragt, gegenüber den Bestrebungen im Reichstag und im Bundesrat, betr. die Zulassung der Jesuitenniederlassungen, möge die Landessyuode Stellung nehmen. Diese Frage wird dem An tragsteller als Berichterstatter überwiesen. Die Besprechung soll am Donnerstag erfolgen. Synodale Dingeldey beantragt in den nächsten Voranschlag für hilfsbedürftige Gemeinden, besonders in der Diaspora anstelle von 10 000 Mk. den Betrag von 20 000 Mk. einzusetzen, da der Gustav-Adols-Verein bei aller Anerkennung seiner Tätigkeit mit seinen Mitteln hierfür nicht ausreiche. Ober konsistorialpräsident Nebel weist darauf hin, daß die stark belastete evangelische Landeskirche mit ihren Ausgaben sehr vorsichtig sein müsse. Nach weiteren Bemerkungen über innerkirchliche Angelegenheiten ohne größeres Interesse wird die Verhandlung aus Donnerstag früh 9 Uhr vertagt. Wasserdichte Zeitdecken zu ftaitf u. Miele für Festlichkeiten rc. offeriert sehr preiswert 4004 Ludwig Lazarus, «stcrweg 53, Fernsprecher 505 Konjertfaal Ernst Kaps. Die Firma E. Kaps hat in der 2. Etage des Hauses Altmarkt 13 zu Franksurt a. M. einen allen Anforderungen der Neuzeit entsprechenden Musiksaal geschaffen, der die Beachtung aller musikalischen Kreise voll verdient. Die akustischen Verhältnisse des Saales sind vorbildliche; Klavier-, Violin- und Gesangs-Vorträge, sowie Rezitationen kommen infolge dieser und der räumlich behaglick)en Dispositionen zur vollsten Geltung. Besonders geeignet ist der Saal zu Veranstaltungen vor intimeren Kreisen von Kammermusik, Vorträgen erstklassiger Künstler und Komponisten. Solche haben den Saal auch bereits für die kommende Konzettsaison gemietet. Weiteren Kreisen sollen die Vorzüge des Saales durch mehrere Konzette im September vorgeführt werden, zu denen die Firma mehrere erste Künstler bereits gewonnen hat. Der Saal, zu dem nicht das geringste Okräufd) her Straße heraufdringt, soll gegen eine nur mäßige Vergütung vermietet werden.S88/T sicher nnd *chmerxlo* wirkt das echte Nadlauer'iche Hübner' Höchste Temperatur am 9. bis 10. Juli Niedrigste „ , 9. , 10. , Niederjcklaa: 0,2 mm. AbsaNholz vLtr. 1.20 Mk., sreteAnsudr. C*olibcnrbcitnnfle< - F abrik E. H. Müller. 5 2 Zimmer | 0-53 AabereS Tictftr. <» vrt. 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Juli. nachmtltaqS 1 Uhr, ein älterer Bulle verkauft. Koufliebbader wollen Angebote schriftlich, per Zentner Lebendgewichl, längstens bis zu obigem Termin, an welchem in Gegenwart erschienener Käufer die Oeffnung der cingegangenenGcbote statt- findet, bei hiesiger Bürgermeisterei einreichen. Tie VerkaufSbedingung. liegen bis zu obigem Termin Versteigerung. Freitag, den 12.Jnlid. $., von norm. 10 Ubr ab, vcr- iteinerc ich Cftanlaoe 9 zu Mienen, die zur Aachlaft- maffc der JrauA. Stempel Witwe gehörigen, gut er balteueu Mobilten gegen Barzahlung als: , 14784 l vollständig. Gftztinmer, I Büfett, 1 Gisschrank, Kommoden, Sofas, Stühle, Spiegel, Uhren, Nivvfachett, Teppiche, Bilder.Borhänge, Glas, Porzellan.BeleuchtungS- körper, Küchengeräte u. allerlei vauShaltuugS- oeoenitänbe. Tic Beritetgerung findet bestimmt statt. Born, Gerichtsvollzieher in (dienen. tcb. 4-dimmerw.im 2. St. c ii nll. dnbebör, - d- (ücfdiafiSit. b.Weft-gnA. Ix'il* Nindcrwageu au verkaufen. U">774 Aeuenweg 16 lU. 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Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten. 4819 Der Vorstand. Porzellanhaus Löwer & Bechstein Die Beerdigung findet in der Stille statt. Blumenspenden im Sinne des Verstorbenen dankend abgelehnt. 05781 । Besichtigung u. Vorführung der Apparate ohne Kaufzwang Rabattmarken der Rabatt-Spar-VerelnhJunJ a117 Vergebung Für die Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gießen soll bic Lieferung von Bett-, Leib- unö TW - Wäsche auf denn Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen von 4—6 Uhr nachmittags in dem VerwaltungS- bureau zur Einsicht offen. Angebote sind verschlosien 'und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum EröffnungStermin: Donnerstag, den 25. Juli, 12 Uhr mittags in dem vorerwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 7. August 1912. Gießen, 9. Juli 1912. Viktoria-Kristall, 10 Pfd. 290 Fruchtbranntwcin z. Ans. 1 105 Nordhäuser Ltr. 120, 130 Weinessig .30 Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass unser lieber Gatte, Vater, Schwager, Schwiegersohn uud Onkel Herr Ludwig Kaufmann im 54. Lebensjahre nach langem, geduldig ertragenem Leiden sanft entschlafen ist. Die tief trauernden Hinterbliebenen. Giessen (Walltorstrasse 23), den 10. Juli 1912. Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 5 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 4806 Damenbinden dasc.uK»uc“°..Pte Rabatt-Marken. 14804 * Kriegerverein Giessen. Ml Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben des Kameraden Ludwig Loth geziemend in Kenntnis zu setzen. [v11/? Die Beerdigung findet Freitag, den 12. Juli, nachmittags 5 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten. Heb. Kalbfleisch SelterSwcg 12. Telephon 285. Eine I Delikatesse I ist a“/, WM Kochkäse mit Quellkartoffeln, Pfd.-Dose 60 Pfg. ■ Im Erb« Aprlki Fiei: ■ -■i S = o a ~ = - w V' 3 3 --L) io-e LLZ LZ 8§ -<9 ier Kapelle WZ 4806 W durter lilager I isser Saison- ichtigen Sie tufenster, in ier Ausver- ;ellt ist. Die xft billig, besorgen meine gor Zeitung. stein elephon «•* ssen z Telepb. 201° liehe Nach- megersobn Imann eiden sanft ebenen. 21 'S ’S 4 (9 -- E 19 E /X 8 NrZ CD e 8 cr.zD _ ■£ -t: 'LS-L £CST3 = « 'c'u Oft o uö(9 & S 5 (9 5 <9 <9, sw =19 5*3 co 19 । e = ö 1O CM DZ .. nf> er *2 3.E~ S4L)d — j*: — es = E „3 o C S SZZ 23,2 23. 8^ *5 « M S JO Ei» .JO^W cm 3>o = ti = c «»-- = 2. o'C5 Steg n$> § V. ^3 = -r ° = M gj Z o a»S HßN NN^L» il C — ' St " — u ä.l Ä jS -- «$> 3 3 E <2 M L*? 3« -K-Ca-^ £ 8?j2. g 5‘9 = js®. 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