Dte heutige Nummer umfahl 10 Seiten- als musikalischer Vie Krips im Reichstag. Im Reichstage herrscht eine höchst verworrene Lage. Nachdem die Rechte gestreikt hat, indem sre veranlaßte daß Spahn von seinem Präsidentenposten zumcktrat, frißt bic Krisis weiter, denn nun weigern sich auch die Nationalliberalen, mit der Linken allein das Präsidium zu bilden. Tas Volk wird sich staunend und voll Erbitterung fragen, Wellen. . J «erlauf an ui A äugen. E, n: 44 M w bt. Wellen. igen, 32 Rm. der SrciSftrim. längnisvolle Tendenz, bic zum religiösen Jndifscrentismus führe. Bon Köln aus legte man in einem vertraulichen Rund chreiben Verwahrung ein gegen dieses Buch. Wer die „Correfpondance bc Rome", deren Redakteur Benigni mit dem Gencralstaatssekrctär Merry del Val in guten Beziehungen stand, nahm sich des Weitzschen Werkes kräftig an. Ebenso erklärte das katholische Pariser Blatt „Univers , das deutsche Zentrum werde immer mehr ein Gegenstand der Sorge Roms, weil es von der Kölner Richtung beherrscht werde: diese aber sei schlecht und gefährlich, weil sie einen r ChaiOt rgwald Vie „Kölner“ und die „berliner" Richtung. Tiefe Ausdrücke bezeichnen zwei Richtungen innerhalb her bnu1d>cn Katholiken, deren gegenseitige Befehdung der «Achtkalholik zunächst schwer verstehen wird, weil sie beide t-iing sind im Festhalten am katholischen Glauben und in der Anhänglichkeit an den Papst. Und doch sollte auch der Außenstehende diesen (Gegensatz und feine Entwicklung verfolgen, zumal da er in der Zukunft vielleicht noch an Bc- deutung gewinnen kann. Er ist ein Symptom dafür, daß der' Kamps gegen den „Modernismus" innerhalb der kcttho- nur aus das theologische und philo- igtMi ►Sten breit, blau, m 1.35 per reit rein Wch it 2.25 per... brrit blau, ich, ik. 1.85 per mmflamgeroek u. 1.45 per St , Sieter 3» i- breit Sltr.<5t, rltschrot 1.75 trüb, Don 95 Pj, 70 Glut, Wi fct 38 W. 29 cht^ Meter 2h n enorm billii: ion aller 7.50, 6.50 1.50,3.50,2.54 ,00, 4.00, 2.54 . rozent unter ;euRt "W chlcndkrprciiu. bezögen. In ähnlichem Geiste ,ind die umfangreichen Aufsätze, gehalten, bic Abb4 Barbier auf Grunb beutschen Materials in ber Pariser Wochenschrift „Chronique be la Presse" (Nr. 582—585 vom 23. November bis 14. Dezember 1911) veröffentlicht hat unter dem Titel: Kommers et choses de l’Allemagne catholique. Er will darin zeigen, wie c? ge kommen sei, daß „die bewundernswerte Organisation ber deutschen Katholiken heute eine ernste Gefahr für bic von ihr vertretenen Interessen geworden sei". Dem „Volks verein für das katholische Deutschland" wie dem „Zentrum" wird ein Streben nach „Entklerikalisierung" vorgeworsen: die christlichen Gewerkschasten werben beschuldigt, da» ,ie Sozialisten den katholischen Gewerkschaftlern Vorzügen. Selbst Männer wie Peter Spahn und Freiherr v. Hertling entgehen ber Zensur nicht: jener „hängt von Köln ab", dieser (als Präsident der „Görresgesellschaft" > i|t einer von jenen, „welche der Wissenschaft eine sehr weitgehende Freiheit gegenüber der Kirche bewilligen wollen". Rutin. *(!.$«* i. .< ofi'r rf® 'n? voll"' ' brausen usw., je nachdem, wie e« der Verfasser eines Stückes ro.- geschrieben hat. Bei dieser Tätigkeit lebt er ständig in einem liebenswürdigen Kampfe mit den Seliausri.tern des -Lheatre nt bem ^ahrc IHö' wirtt ec am Theatre Francais mit dem größten Ertolge, obwohl er eigentlich von Hause aus Mediziner ist. In der langen Jen feiner Wirksamkeit hat er nid^t nur die Begleitmusik zu zahlr^ch^r Stücken geschrieben, sondern auch ein Zutes ^tück von der trau zösischen Bühnenliteratur Tennen gelernt. Er lernt nämlich bei kaum emer Vorstellung im Theatre Francais und hat fett 18.97, fast 20 000 Vorstellungen gesehen! kf Wie die Sonne den Puls schlag &cigt. Einen sinnreichen Hausversuch, bei dem der menschliche Puls schlag nut Hilfe eines Sonnenstrahls deutlich sichtbar gemacht iverdcn kann, bat jüngst ein englischer (Mehrtet angegeben. Man bramht dazu nichts als ein sonnenbeschiemiies, durch einen L^ren ver,chlottenes Zimmer und eine Schale mit Wasser. Der .renUerlrden muß eine kleine Ceffrautg enthalten, durch die ein Heines Bündel sonnen; Nrahlcn in d-as Zimmer fällt Das kleine Wassergciatz stellt man so, daß die Sonnenstrabsen gerade auf die Oberdecke 'allen, w daß die Spiegelung, ein kleiner Sonnendeck, aut die Wand oder an die Decke geworfen wird Ter einfache Apparat ist ein Werl- •eng dos auf gan; geringe Bewegungen sehr Hart anspricht. Ganz ruh in ist der Sonnenfleck nie, und wenn gar ein Wagen auf der Straße oorbeiiäbrt, gerät er in heftiges Schwanken, während der Beobachter im Zimmer selbst unmittelbar die Erschütterung kaum n al rnimmt. Vegt man nun bas Handgelenk so an die schustkl, daß Die Pulsader beinahe der äußeren Wandung anliegt, so über- traoen fick' ihre Bewegungen auf Den Inhalt der schussel und der Sonnenfleck an der Decke gibt mit seinen Zuckungen genau den Pulsschlag wieder. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen- schatt (Vct.’imer Rat Professor Tr. med. Ferdinand Lieht er, der bekannte Gmiäkologe der Heidelberger Unwerntat, vollendet am 16 d. M. bas 75. Lebensjahr. Er nammt aus iyunters- blum in Rheinhessen. Seine akac.miscke Laufbahn begann et 1864 al« Privatdozent in ließen Hier wurde er vier .saljre |pater Etttaordinarius und 1872 ore ntlicher Professor; er siedelte 1*81 nach Heidelberg über, wo er bis 1903 die Klinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten leitete. — In Lemberg starb der emeritierte ord. Professor der Kirchengeschichte^in der theologiichen Fakultät ber dortigen Universität Dr. tbcol. Iaiet ^elliewicz, im 90. Lebensjahre. — In Wien ist der Hosburgichauspielep Konrad Loewe im Aller von 56 Jahren gestorben.. aifiai! ahnhofstr. I Siebener Konzertverein. 2. Orchesterabcnd: Meininger Hoftapellc. Gießen, 12. Februar. Der heutige Orck'esterabcnd stand unter dem Zeichen Max fieger- der mit feiner Meininger Hofkapelle gegenwärtig eint erfolgreiche Konzert-Tournee durchführt Was den Werdeaang Negers und den Inhalt )einer beiden uns heute vorgefuhrten Werke betrifft so können wir uns, um Wiederholungen »u vermeiden, a^die mehrfachen Notizen beziehen die an dieser Strile hieruber (hmt gebracht worden find und. alles lurdas gioße Ulblik im Bissenswerte so ziemlich erschöpfen. — Ob die«sehr hoheEin fchätzung Regers besonders al« Komponist unbedingt stichMtig ist Lbt dahin- das Urteil der Fachwelt ist noch em geteiltes, und Tic ich alaude vermag auch das Publikum, soweit es ehrlich nach den eigenen unbeeinflußten Eindrücken u^^ri n'ckt durchweg der enthusiastischen Wertschätzung der Kompositionen Regers sich Im Laufe des Jahres 1911 ist ber Zwist auch in ber Zentrumsfraktion selbst einmal angebrochen Nis der Straßburger OfeschichtSprofefior Martin <-pahn (ber Sohn Pctcr Spahns) in einer Nachwahl Reichstagsabgeordneter für Warburg s?öfter geworben war, erklärte sich eine Auzabl Zentrunisabgeordneter unter Führung des Grafen Oppers- borff gegen b ess en Aufnahme in bic Fraktion. Spahn hatte sich nämlich früher (besonders in Artikeln ber Monatsschrift „Hochland" über politische Fragen wiederholt in einer Weise ausgesprochen, die ihn de« Modernismus verdächtig machte. Nachdem Spahii beruhigende Erklärungen abgegeben hatte, wurde er gleichwohl in die Fraktion auf^enom- men. Tie Preßfehbe aber ging weiter. In ihrem Verlauf beschloß der Vorstaud des „Augustiuusvererns", (dem fast bic gesamte Zcntrumspreffe angehört > den Grafen Oppers- bonl aus der Liste feiner Mitglieder zu streichen. Auch wurde dieser bei der Ncnwihl in seinem Wahlkreis Glatz- Habelschwerdt vom Zentrum nicht wieder als Kandidat auf- gestellt. Andererseits bildete sich im September in Schlesien ein „Aktionskomitee", das zwei Programmpimkte aufstellte.- 1 Wir erstreben die Anertennung, daß das Zentrum eine politische Partei ist, welche die Interessen des gesamten Volkes nach den katholischen Grundsätzen auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens zu vertreten hak 2. Wir verlangen, daß die gesamte andere Betätigung der Katholiken im öffentlichen Leben im innigsten Anschluß an die hl. katholische Kirche und ihr Oberhaupt zu geschehen kämpser um die Richard Strauß, der ihm anderseits ... - und sinnfälliger Klangwirkung überlegen ist. - ■ hn4 arüblcrifdie Trockenheit, ein einseitiges Lick,verbohren, i - tvrmaistechnische ist auch jetzt noch an vielen «teum cim - ‘ kundige — und darum offen zuzugebende Schattenseite Regere . - je interessant und geistreich gemacht ist ja tast alles aver, die Wirkung auf da« Ohr ist oft der aus dem ^tenpapiir au gewendeten stupenden Kunstfertigkeit nicht ganz adaqaat, uno buldigen einmal der momentan allerdings etwas „iinmob ileberjeugung, daß die Musik eine Kunst für« Ohr ist -je ' Züge und Verdienste Regers sind so bedeutend, daß sie otc L »ellungen ohne Einbuße ertragen können Lu lemcn Vorzug rechnen wir unfcrcricit« auch seine oft gefabelte ^rovurnv . mag sie bei ihm auch nicht ganz so unmittelbar auellcnd« toiu ßstn, wie g. S. bei Schubert, jo ist sie doch inindejtens al; Lrroe - hat". Don allen diesen Zwistigkeiten war auf ber großen Heerschau bad katholisch^ Deutschland, dem M^ainzer Katholik e n t a g (Anfang Augustl kaum etwas zu verspüren Auf Wunsch deS Kardinals Kopp hatte man davon abgesehen, die Frage der Gewerkschastsorganisation zu bei)an« dein.'natürlich ließ es ber bevorftchenbe schwere Wahlkampf bringend wünschenswert erscheinen, nad, außen hm ge- sclckossen auszutreten. Aber nunmehr n a d) der Wahl wird der Streit voraussichtlich wieder anheben. An Anzeichen dafür fehlt es nicht. Graf Oppersdorff ist gegen den Willen der Zentrumsleitung im Wahlkreis Fraustadt-Lissa gewählt worben- in bic Partei wirb er, wie es scheint, nicht tmeber ausgenommen. Auch wirb bic Grünbnng eines gegen bic „Kölner Richtung" fick) wenbenden Organs „Das katholische Deutschland" betrieben. Ob bic „Kölner Richtung" bauerub siegreich bleiben wird, ist nicht sicher. Es wirb bavon abpängen, ob unb wie lange ber Papst sic bulbct. Daß er dies nur ungern und lediglich aus Opportu- nitätsrücksichten tut, ist nicht zweifelhaft. Er hat die französische sozialpolitische Organisation des „Sillon", er hat bic italienische Dcmokratenliga unter Muril ausgelost, weil sie sich ber bischöflichen Oberleitung entzogen; er wird fchwerlid) auf bic Dauer beim Zentrum unb ben christlichen Gewerkschaften trotzdem Aehnliches dulden. August Messer. erung lrfterei M ormsttags^.^ :356öu*ctb1|H -l, 'Jfnt. 140 '.^ iuchen- politischen Modernismus vertrete. Dagegen crTob nun aber bic gesamte beutsck)e Zentrums' presse so einmütig Protest, baß ber Münchener Nuntius Fruhwirth, ja sogar Merrh bei Val sich veranlaßt sahen, ber „Eorrespondanee" jeden offiziellen ober offiziösen Eba raftcr abzuspreckieu. And, erklärten sie, Pins X. habe nicht eine frühere Ansicht geändert, daß die „christlicken" Organisationen ebenso zulässig seien, wie die „katholischen". Damit schien bic „Kölner" Richtung wieder einen ent- d)icbencn Sieg bavongetragen zu haben. Wie wenig aber eine solche offizielle, vom Nuntius unb von bet Kurie üus- gehende Beschwidirigung ber in Rom tat ächlid) lu"- schenden Stimmung entspricht, bas z igt ein inzwischen befa mt geworbener älterer) Geheim bei id)t des römifdjen Be. treters ber „Köln. Bolkszdg". Darin heißt es: Der „poli.ifchc Grundgebanke" der Kurie ist: „ieinertei selbständige polit lche Betätigung her Katholiken, sondern besinnungslo,es Sichzur- versügungftellen, je nackibem Von Fall zu Fall bic tirdj idie Autorität tommanbiert! Dafür kann man allerbings Weber ein pol irisch unabhängiges, uidittonfessionelles Zentrum, nod) interkonfessionelle Owwerkschas en gcbraudien Deshalb kann man and) turialen Bersid)erungcn gegenüber, gewisse Kunbgebungen . . . bezögen jidi niriit direkt auf beutsche Verhältnisse, nid)t vorsichtig genug sein." Es ist nad) alle dem auch nicht zu verwundern, daß der litcrarisd)e Kampf gegen die „Kölner" Richtung unb ihre Verketzerung als „moberniftifd)" bald wieder einletzte. So erhob der Berliner „Arbeiter" gegen die „christlichen" Gewerkschaften u a. die Beschuldigung, daß sie bic kirchliche Autorität bekämpfen, sobald diese der gewerkschaftlichen Organisation als solcher Weisungen zugehen ließe, bic sich auf bic religiös-sittliche Seite der gewerkschaftlichen Aktion einer mächtig brängenben Begabung unb energischen Lchafiens- reube hoher Achtung wert. , Tic Wiedergabe der beiden, zum Teil autzerordentlich schwierigen, Werke ReaerS durch die Meininger war ihres alten Ruhmes würdig. Besonders die Holzbläser zeichnen um durch vollendete Feinheit aus: die Blechbläser entwickelten ftellcnroene eine für die Raumverhältnisse unseres Theaters allzugrelle Don fülle Das Variationenwerk stellt an die Ausfuhreiiden — wie an die Hörer — die stärksten Anforderungen. Auch der geschworenste Anhänger Regers wird kaum leugnen tonnen, daß hier dicku neben Genialem und Packendem ott ode strecken von Willkür und Gezwungenem liegen, durch bic man ihm ichlieylich nur noch mit achtungsvoller Abgcvanntheit und alleinalls mit sormaltechnischem Interesse folgen kann. 'Die entzückend anmutsvolle Rosamunde Mulit loroic die hier erstmals gehörte wahrhaft monumentale E Moll-Sinfonie von Brahms kamen ganz mustergültig zur Ausfühtting. Tie Tonwrache Brahms uheint Reger besonders kongenial zu sein: ne roent «ruck m der -tat mehrere verwandte Züge in den ^.icht- wie ui den schatten feiten— mit der künstlerischen Eigenart Regers aut. Einige -teilen der Symphonie nabm der Dirigent mit ungewohnt breitem Tempo was indes der Verständlichkeit zugute kommt: beton bers schön gelang das Andante und die in wunder,amer Verklarung schimmernde E-Tur-Bariotion im Finale Wie manche Brahm«scke Werke bedarf auch die E-Moll-Limanic mehrmaligen körens — unb womöglich Stud^ims in der Partitur — um in ifter vollen Größe unb Kunst erlaßt zu werden. Wir halten dm es Werk für das bedeutendste des Meisters neben leinem „^eiipchen fKcquiem Leitung bes Konzertvereins gebührt warmer TQnf für die heutige loertvolle B.reicherung unsere« muiikalnchen Wissens und Genießen-. Die wäre es, wenn sie sich brr verdien,t vollen Mühe unterzöge unb uns in funmgen rmeiterabenben einmal mit dem Rivalen Brahms um den Lorbeer.de- ^cethorcnfchen Sinfonikers näher bekannt macheii wurdi ^ir meinen Bruckner, der ,a an reifem Kumtveritand und lieber cm Maßhalten Brahms nadiftchen mag, an natürlicher Warme und schöpferischer Urkraft ihn aber.vielleicht noch ubertriTTt. P- kf Ter Geräuschdirektor" des Theatre Fr a n= cai«. Wer bat schon einmal von dem „Geräuschdircktor".d7s Tfeatre Franyais in Paris gehört? -irit 55 Jahren maltet Herr Smirent 2 6 o n still hinter den Kulmen Zeines gerauldtijkcn «tmte« Außerdem ist er auch Leiter des Lräteiters dc« Theatre -rautoi«, von dessen Vorhanden'em M:mge Leute außerhalb des Theflter-5 eine richtige Boritettung haben, obwohl es mu einer Cumme'ron 32 009 Mark in den Zavresabrechnungen des Theatre Francais üuTtrin Was hat Herr Leon nun eigentlich zu tiin? Er donnen, er läßt den Srmrm hnllen, den Wind Plenen, da- Meer gegen den „Modernismus mncrnaiü ucr iniiu- hschon Kirche nicht nur auf das theologische unb philo- , [ sophifchc Gebiet sich besck)ränkt, sondern auch auf das poli- snsche und wirtschaftliche übergreift. 1 Es handelt sich dabei um nichts geringeres als um die ssrage, ob das Zentrum in feiner jetzigen (offiziellen?) Geholt als eine „interkonfessionelle", von her Kurie „unabhängige" Partei fortbestehen wird, und ob die „diriftüchcn Gewerkschaften Deutschlands" (Sitz Köln) in ihrer bisherigen Form rocitercrifticren werden. Tie Lösung dieser ,'ragc aber ist natürlich von großer Bedeutung für die Haltung des überwiegenden Teils unserer katholischen Bolks-- qenosfen zu deii anderen Konfessionen, zu unserem Staats- mefen und zur modernen Miittur. Es ist eine wahre Ironie des Schicksals, daß das entrum, das von der Zeit des Kulturkampfs an so geschickt unb unermüdlich für die Sache RomS eingetretcn ist, nun» in ehr einer Richtung im Katholizismus, ja der Shine selbst, oewissermaßen des „Modernismus" verdächtig geworden •t. Die einflußreichsten Vorkämpfer dieser „strengen" Rich- mng sind in Deutschland der Kardinal Kopp von Breslau und der Bisctzos Mo rum von Trier. Ihre Schutztruppe bilden hie „K atholische Arbeitervereine", die in den „ch r i st - lichen Gcwcrkschaftcii" eine unerwünschte Konkurrenz sehen, und deren Standpunkt von dem Berliner Organ „Der Arbeiter" besonders schroff vertreten wird. Auch das Berliner Zentrumsblatt „Germania" steht dieser Riditung nahe. Das Hauptorgail der Gegenseite ist die im Bachemschcn Verlag erscheinende „Kölnische Volkszeitung"; ihr Gönner ist der Kardinal Fifdh?r von Köln; auf dieser Sette steht auch überwiegend da« Zentrum und der 6—700 OOO Mitglieder umfassende „Volksverein für das katholische Deutsch- Imd", beffen Sitz in Münd)en-0lladbach fick) befindet. Dor Kampf dieser beiden Richtungen: der „Berliner" unb ber .Kölner" (ober „Münchcn-Glabbacher") macht sich schon feil ein paar Jahren bemerkbar. Hier seien nur bte des Streites, die das Jahr 1911 gebracht hat, erung. Ur§ Zu^An'fang des Jahres erschien ein 2 bändige« Werl ! ereiHohenfol» ides Tominikaners Albert Maria Weiß „Lebens- und Ge- chmittags 2'-ll ;■ wissensfragen der Gegenwart", in dern^offen gegen die Kol- 6 "ncr Richtung polemisiert wurde e>tc verweltliche den Katholizismus; die Laien drängten darin, auch bei der ltzehandlung tirchenpolitischer Fragen, deren Einftuß der Hierarchie 'zurück Ein derartiges Laicnregiment in reli- ciiösen Dingen sei nnkatholisch. Auch die soziale Frage sei eine religiöse, und sic dürfte nur nad) der Weisung der Bischöfe behandelt werden. Wenn man um nationaler bvecke willen da« protestantische Element als gleichberechtigte« mit dem katholischen anfehe und interkoitteNionellc Organisationen bevorzuge, so fei das ebenfalls eine vergebet. Ij : 4Rm. BirkenZl lgen,KLliickö«q gen 87 Übn- meist Stammmül icke, 19 Hdl. orwittagö 1® !P 5'tlN" v.-. -sA Sss-s-' ar. 57 Erstes Blatt 162. Jahrgang Dienstag, Id. Sebruar 1912 er Oietzester L»zei-er JIHBF Ä W monatlich7ämwviertel- GMener Ansemk ■knitpred,-Anfchluffe: MW MM Politiken teil: August S-s&ä General-Anzeiger für Oberhesten Anzeiger «teste«. tJ *7 ! • ’’ . 7 rath; für .Stabt unb Amahme von Anzeigen Rotationsörnd unö Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch- und Sleindruckerei R. Lange. Redaktion, LrpedlNon und Druacrci. dkyuistraye r. oanb-. E.Heß: für den Büöingtn: $crn|prcd)tr Nr. 269 «elchäslsftrll- Vahn6o,ftr°tz- 16«._________________________________P- ***. r 1 Meines (i'raditenö ist su einem abichlie^nden Urteii die Zeu noch nicht gekommen, dazu brauchen wir ctmnv mebi „~- wir stehen dem Werden und Wirken des.K ^n''ler^ iiochzuiahe und auch er selber bat die ichillernde llnruheeimillurmi,chiN Entwicklung nom nicht ganz uberwunben. Unoerfen ift bi- energisch aufsteigende Linie 'einer kungler chen ^atigkeit rnsbe,ändere in der Beherrschung bev Orchesters ch der ^rvchri 3- B. von feiner Simometta zuÄiller-Bariationen bochn erfreulich Tiefes Variationenwerk, das roir neben icincit neu Lustspiel-Ouvertüre hier erstmals hören durtten 'st"l woh den Höhepunkt seines bisherigen Schäftens dar und.imponiert vor allem durck, die erstaunliche Kratt uitb heute''Rcaer als musikalischer Form .Künstler, ja -Virtuose Neht wohl als Erster da, und hierin überragt ei and, 'einen ’ Siegespalme unter den lebenden Kolonisten - - ■ du üppigem Raffinement Eine gewine Beitbewährte 70° » Stromersparnis Grand Prix Brüssel 1910 Durch die EJcktrliitatsw«rke und InstaUation»- «ecblrte zu beziehen. ^.AoerieeelbcheA, Berlin 0.17 tnltgung eine theatralische Abendunterhaltung. Ti- (Sinaftcr „xic Radikalkur" und „Leutnant Friedrich" wurden von bett Darstellern mit großem Geschick durchgeführt und sande» Altenburg eine — _ _ OSRAM 2. 3. 4. 5. Ernteschäden und sonstige Schäden, die durch militärische Hebungen verursacht iverben, schneller überschätzen. 6 eine Erhöhung des Servisgeldes für Pferde herbeizufuhren. Ferner wird von ihnen beantragt, den Reichskanzler zu ersuchen, einen Gesetzentwurf vorzulegen, durch welchen eine reichsgesetz- liche Regelung des Verkehrs mit Handelsdünger, Kraftfuttermitteln und Saatgut herbeigesührt wird. rücksichtigt werden, alljährlich den Militärurlaubern einmal freie Eisenbahn- fahrt, unter Benutzung von Schnellrügen, zu gewähren, Ernteurlaich in gröferem Umfange, soweit dies mit den dienstlichen Interessen vereinbar ist, zu bewilligen. alljährlich nur einmal Kontrollversammlung abzuhalten. Aus Stadt und Land. Gießen, 13. Februar 1912. ** Tageskalender für Dienstag, 13. Februar: Stadttheater: .Julius Cäsar/ Anfang 8 Uhr. Tie Konservativen. haben gleichfalls eine Anzahl von Anträgen angebracht. Einer davon lautet dahin, den Reichskanzler zu ersuchen, dahin zu wirken. 1. daß mehr kleine Garnisonen geschaffen iverden und besonders solche Städte, die früher schon einmal Militär hatten, tze- •• Vom Großherzoglichen Hofe. Beim Groß- Herz ogSpaare fand gestern abend in den Gesellschaftsräumen des Neuen Palais zu Darmstadt ein Tanz fest statt, an dem etwa 150 Personen teilnahmen. DaS Fest war als „tee dansant“ arrangiert. Die Tafelmusik stellte die Musikkapelle deS Großh. Artilleriekorps Nr. 25. " HofratS-Verlethung. Bankier H. Marx, Inhaber deS Bankhauses H. Marx & Goldschmidt-Mannheim, wurde vom Großherzog von Hessen der Charakter eines HofratS verliehen. **HofratDr. HermannOeser,Direktordes Wilhelms st ifts f. Es sind zwei Jahre vergangen, seitdem hier in der Sonne an dem Geburtshaus des Volks- schriftstellers O. Glaubrecht (Oeser) eine Gedächtnistafet angebracht worden ist. Der j ün g st e S o h n dieses unseres Landsmanns ist am 3. des laufenden Monats aus dem Leben geschieden. Hermann Oeser wurde 1849 in dem Pfarrhaus zuLindheim aeboren. Bereits im 10. Lebensjahr verlor er den Vater. Von da an wohnte er mit Mutter und Geschwistern in Gießen. Auf dem Gymnasium und der Universität fand er seine Ausbildung. Nachdem er 1873 das Examen für das höhere Lehramt bestanden hakte, machte er seinen Akzeß an dem hiesigen und fand seine nächste dienstliche Verwendung an dem Wormser Gymnasium. Fünf Jahre später erfolgte seine Verpflanzung nach Baden. Zuerst als Professor am Karlsruher Wilhelms stift, dann ein Jahr als Rektor der höheren Töchterschule in Baden-Baden tätig, fand er im Jahre 1882 seine eigentliche Lebensstellung als Direktor des Wilhelmssttftes, des Karlsruher Lehrerinnen- scminars. Dreißig Jahre lang durfte er diese Stelle bekleiden. Am 18. Januar d. I. erlitt er in einer Sitzung des Ostmarkenvereins einen Schlaganfall, von dem er sich nicht wieder erholen konnte. Am 3. Februar trat der Tod ein. Bet der Beisetzunasfeier — am 6. Februar — fand das hohe Maß von .Hochachtung und Verehrung seinen vollen Ausdruck, das der Verstorbene nicht bloß bei seinen Schülerinnen, sondern in den verschiedensten Klassen der Bevölkerung sich erworben hatte. Von seiner amtlichen Stellung als Direktor des Lehrerseminars aus hat Oeser durch Unterricht, Erziehung und Leitung einen tiefgehenden Einfluß geübt. Aber auch durch seine öffentlichen Vorträge hat er gewirkt, die sich auf literarische und künstlerische Themata erstreckten. Ebenso war er als Schriftsteller tätig, ähnlich wie sein Vater, wenn sich seine Arbeiten auch auf ganz anderen Gebieten bewegten. Es sind meist Skizzen und kleine Erzählungen, geistvoll, fein und originell „Vom Tage, Stille Leute, Des .Herrn Archemoros Gedanken, Am Wege und abseits, Midaskinder, Aus der kleineren Zahl, Zweisimmen" — so lauten ihre Titel. Unvergeßlich wird allen Freunden Lesers seine ganze Persönlichkeit bleiben so, wie sie war, liebenswürdig, ausrichtig, anregend, dienstwillig, fürsorglich und ungewöhnlich tüchtig. _ ** Lehrerversonalieu. lieber tro -Lktiulamtsasvircinten Rich. Schönheit aus ** Der Turnverei n hielt gestern abend in feine* Vereinslokal eine Hauptversammlung ab, in der -unacvr Bericht über die Vereinstätigkeil und die Vorbereitungen jux Jubiläums - Gauturnfest erstattet wurde. Als Vereins Neid nr j wurde für das Fest und die Zukunft bestimmt blauer Rock, wcifr Hose und schwarzer weicher Hut. Bei der Borstandsergänzung.° wähl wurde anstelle des von hier verzogenen Tumwarls H-usw der seitherige Zeugwarl, Schuhmachermeister Karl Erb gc.nibl. An dessen -stelle wurde als Zeugwart der Turnälteste Kaufman, Paul Treuke und für diesen Graveur Johs. Köhler zuir Turnältesten gewählt. "Der Maskenball beS MännerturnvereinI in SteinS Garten am Samstag abend war recht gut bestickt und eS entwickelte sich rasch ein fröhliches MaSkentreider, wozu neben einer großen Anzahl schöner Masken eutiec humoristische VtaSlen viel beitrugen. Nach der Demaskierung zeigte die Tamen-Abteilung humoristische lebende Bilder am Pferd, die Turner groteske Stabübungen und einen Clownreigen. Die Darbietungen fanden stürmischen Beifall und d c Teilnehmer des BalleS konnten sich erst in früher Morgenstunde entschließen, die Stätte deS Humors zu verlaßen. Ter Sonntag Nachmittag vereinigte die Familien zu einem Aue- flug in .den. Philosophenwald, wo bei Tanz und Gesang ebenfalls einige frohe Stunden verlebt wurden. •• Der Gesangverein Lied erkra nz, der in diesem Jahre auf eine 75jährige ersprießliche Tätigkeit zurückblicken kann, veranstaltet am 24. Februar in SteinS Saalbau einen Maskenball, zu dem auch Gäste eingeführt werden können. Die Vorbereitungen hierzu sind in vollem Gange und die Veranstaltung dürfte sich würdig ihren Vorgängern anschließen. ** Karneval. Man schreibt uns: Am Sonntag sand die erste Damen- und Herrensitzung des Narrenbundes im Schivka- vaß statt. Dem Einzug des närrischen Ministeriums folgte ein.* humorvolle Begrüßung, worauf das von Herrn Breitwieier verfaßte Lied „Strömt herbei, ihr Narren alle" angestimmt wurde. Hierauf brachte der Ehrenpräsident Karl Frensdorf einige Boc-j träge zu Gehör Weiter wirkten Fräulein Breitwieser, die Herren Franz Meinhardt, Weber, Enders, I. Arnold, O. Arnold, Sann und Baer mit Erfolg mit. ♦* Vom Naturheilverein Gießen wird uns gt. schrieben: Tas Thema des morgen statt findenden Vortrages „M t* dizinaberglaube, Heilmittelunwesen, Impfung, Serumtherapie und Ehrlich Hata 606" bezeichnet recht den Kern dessen, was die Naturheilkunde am schärfsten bekämpft und bekämpfen muß. Jede rein mechanische und medikamentöse Behandlung bedeutet lediglich eine Unterdrückung dc: >lrankheitssymptome, die den Heilvorgang gefährdet und dem Kranken idiaDet. Betrachtet man die Krankheit als eine Aeußerung der Lebenskraft des Körpers, der auf diesem Wege um seine Gesundung ritzgt, so viilt es stets den Heilrwrgang zu unterstützen, nicht ihn um jeden Preis zu unterdrücken. Tie Impfung um Serumtherapie aber sind der Geßlerhut der bärtigen Medizin, vor dem die Schule jedermann zwingen will, seine Referenz u beweisen. ** Vom Biograph wird uns geschrieben: Der vorzüglich« diesmalige Svielplan gelangt heute zum letzten Male zur Vcn> suhrung. Es sei besonders auf den diesmaligen Schlager „Späte Sühne" hingewiesen, ein Sensationsdrama in drei Teilen. Fit diesem Bilde wirken die berühmten Kräfte des Edison-Schauspiel- Ensembles, Neuyork, mit: besonders ragt Miß Mary Fuller hervor, die beliebteste Darstellerin auf dem Gebiete lebender Bilder. Ter Inhalt dieses Films kann nur als hervorragend und spannend, natürlich und frei von jeglicher Effekthascherei bezeichn« werden. Ein zweites Drama betitelt sich: „Die Schauspielerin". Für Humor und Unterhaltung sorgen „Wenn der Vater mit bem Sohne", „Eine billige Badereise" und „Eine Jagd im Aeroplan'. Landkreis Gießen. A Kl ein-Linden, 12. Febr. Unser Kri egec- üeretn faßte gestern den Beschluß, am Samstag, 2. März, in den Sälen der ,Deutschen Eiche* einen öffentlichen Volks- unterhaltungSabend abzuhalten. Außer belehrenden und unterhaltenden Darbietungen gelangt neben anderen Theaterstücken auch die Nödersche Posse .Robert und Bertram' nochmals zur Aufführung, die bei der Geburtstagsfeier befl Kaisers lebhaften Beifall erzielt hatte. Auch das Kostüm« stück yESmaralda' gedenkt man nochmals aufzuführen. Hj. Watzenborn, 12. Febr. Am Samstag beging bet Gesangverein „Sänger kranz" im „Goldenen Stern" fein Stiftungsfest. Das reichhaltige Programm setzte sich ani theatralischen, humoristischen und Gesangsvorträgen zusammen. Die Theaterstücke waren sehr gut eingeübt und verfehlten ibie Wirkung nicht. Sehr viel Anklang ernteten die Stücke: „Majors Guste" und „Sie will geschieden sein". Die Chöre des Vereins zeigten eine recht schöne Leistung des Dirigenten und der Sänger. Nicht wenig trugen die Konzertvorträge der Kapelle Harnisch- Steinberg zur Verschönerung des Abends bei. Dem Mitglied; Herrn Balthasar Häuser IV. wurde das Ehrendiplom für 25jahria- Mitgliedschaft überreicht. — Der Turnverein „Wut SS eil' hielt gestern abend im „Goldenen Löwen" sein Stiftungsfest at. Herr Georg Schäfer III. eröffnete die Feier mit einer An wracke und schloß mit einem dreifachen „Gut Heil" auf die Deutsch Turnerschaft. Für Unterhaltung der zahlreichen Besucher wer bestens gesorgt. Allgemeinen Beifall sanden die Borträge dcl Derrn Straub-Gießen Unter Leitung des Turnwarts Karl Hip wurde von 16 Jungfrauen in schöner, geschmackvoller Klciüum ein Reigen ausgeführt. Der reiche Beifall bewies den Tamer, daß ihre Vorbereitungen von Erfolg gekrönt wurden. Aao "Schluß des Programms kam der San* zu seinem Recht. = Leihgestern, 12. Febr. Silberne Hochzeil eiert heute das Ehepaar BergwerkSausfeher Johannes He i und Frau. = Lich, 12. Febr. Der rührige hiesige Volks- rildungSverein veranstaltet am nächsten SamStag oben in SteinS Saal feinen zweiten Theaterabend und zwa: unter Mitwirkung von Kräften aus der hiesigen Bürgerschaft Zur Aufführung kommt Heinrich v. Kleists Lustspiel „De: zerbrochene Krug«. ES steht der Bevölkerung LichS ein genußreicher Abend in Aussicht. , Dreis a. b. Sy 12. Febr. Einen genußreichen Abcm bereitete gestern der hiesige evangelische Kir ch e n g e sa n g per« ein unter Leitung von Lehrer Walter seinen Gasten und pa'' 'ven Mitgliedern in Benners Saal hier durch Veranstaltung eütrt musikalischen Abendunterhaltung. Nach einer in ein Hoo auf Kaiser und Großherzog ausklingenden Begrüßungsansprache ped Vorsitzen den, der später rwch einen Vortrag über „Luther, ber Scliöpser des evangelischen Kirchenliedes" hielt, erfreuten geifa Ittbe und vaterländische Chöre im Wechsel mit ernsten Quar^ etten, ‘Duetten und Sologesängen in fast ununterbrochener Reiben^ tolgc bic Zuhörer die bis zu dem gegen 11 Uhr erfolgendes EU,fe mit sichtlichem Interesse gefesselt wurden. ch. Duug en, 12. Febr. Gestern abend veranstaltete Turnverein tm vcnnle her f Die Einsetzung der Republik China. In China ist definitiv die Republik erklärt worden. Wir erhielten folgende Meldungen: Peking, 12. Febr. (Petersb. Telegr.-Ag.) Das Edikt über die Abdankung der Dynastie und die Einsetzung der Republik ist heute amtlich veröffentlicht worden. Heute wurden drei Edikte belanntgegeben. In dem ersten nimmt der Thron die Republik an, in dem zweiten erklärt er sich mit den zwischen Puanschikai und den Republikanern festgesetzten Bedingungen einverstanden, drittens werden die Vizekönige und Gouverneure davon unterrichtet, daß der Thron von der politischen Macht zurücktritt, um den Wünschen des Volkes zu entsprechen und wird an die Führer der Provinzen die Weisung erlassen, das Volk ruhig zu erhalten. Das Edikt über die Einführung der Republik besagt ferner, daß das Volk die Verantwortung dafür übernehme, daß die Opfer vor dem kaiserlichen Tempel und Mausoleum immer dargebracht werden würden und daß der Kaiser nur auf feine politische Macht verzichte, während der kaiserliche Titel nichtabgeschafft werde. Das Edikt erklärt auch, daß die kaiserlichen Verwandten, Man- dschus, Mohammedaner und Tibetaner sich bemühen werden, sich mit den Chinesen zu verschmelzen und alle Rassenunterschiede und Rassenvorurteile zu beseitigen. Die von Vuanschikai erzielte Einigung ist für alle eine Erlösung. Ausländer und Chinesen glauben, daß die Edikte alle Parteien befriedigen werden. Tie Mehrzahl der Republikaner hat folgenden Bedingungen zu - gestimmt: Der Kaiser behält seinen Titel und cryält eine Jahresapanage von 4 Millionen Taels, die nach der Durchführung der Währungsreform 4 Millionen Dollars betragen wird. Das Palastpersonal bleibt, doch sollen die Eunuchen nicht mehr ergänzt werden. Die Mandschupensio- nen werden weiter gezahlt, bis Mittel für den 'Lebensunterhalt der Empfänger gefunden sind. Die Religionsfreiheit wird gewährleistet. Der Hof bleibt gegenwärtig in der verbotenen Stadt. In der Folge wird er im Sommerpalast in der Nähe von Peking residieren. Die Anleiheverhandlungen werden wieder ausgenommen. lob' das überhaupt noch Parlamentarismus ist. Dieses Hangen und Bangen ähnelt viel mehr einem „grundsätzlichen" Streit zwischen ein paar Gesangvereinen, die um die Platzfrage uneins geworden sind und das gemeinsam verabredete Konzert damit in Frage stellen. In der Tat rückt bei solchen Zu ständen auch die Reichstagsauflösung wieder in den Bereich der Möglichkeit. Wem aber würde mit Neuwahlen gedient sein? Nachdem durch mancherlei Fehler, an denen nicht zuletzt auch die Kvnfervativen beteiligt waren, mit den Neuwahlen dieser Zug nach links und die Vermehrung der sozialdemokratischen Mandate ein- getreten ist, müßte dem bei der Präsidentenwahl unseres Erachtens auch Rechnung getragen werden. Die Rechte sträubt sich gegen diese Konsequenz mit Unrecht: denn daß sie „nicht mitmachen" will, muß als solches Sträuben aufgefaßt werden. An solcher Willkür aber darf der neu gewählte Reick)stag nicht scheitern. Wir hoffen, daß die von der nationalliberalen Fraktion angesagten Schritte doch noch die Schaffung eines „Arbeitspräsidiums" ermöglichen. Es wäre jetzt an der Regierung, die durch die Thronrede ja hat verlauten lassen, daß sie g em ein sam e Arbeit will, in diesem Sinne auf die Rechte einzuwirken. Wir erhalten folgende Meldungen: , i Neue Beschlüsse der Nasionalliberalen. Die nationalliberate Fraktion ist, so schreibt die „Ncttl. Korresp.", bei der Frage des Reichstagspräsidums von vornherein davon ausgegangen, daß sie weder ausschließlich mit der Rechten, noch ausschließlich mit der Linken ein Präsidium bilden könne. Diesem Standpunkt entsprechend ist am 9. d. Mts. ein Präsidium gewählt worden, das nack Ansicht der Fraktion als ein reines Ges chäfts- präsioium deswegen am ehesten arbeitsfähig war, weil in ihm die beiden stärksten Parteien des Reichstags vertreten waren. Ter Entschluß des Herrn Dr. Spahn, aus diesem Präsidium auszuscheiden, hat die Sachlage so verändert, daß die nationalliberale Partei sich nunmehr außerstande sieht, sich an diesem Präsidium weiterhin zu beteiligen. Darum hat Prinz Schönaich-Carolath abgelehnt, für den sreigewordenen Posten des er ft en Präsidenten zu kandidieren, und die Fraktion hat Herrn Tr. Paasche ersucht, das A m t des zweiten Vizepräsidenten niederzulegen. Berlin, 13. Febr. (Drahtbericht.) Wie die „Tägl. Rundsch." hört, ist der gestrige Beschluß der nationalliberalen Fraktion, wonach Dr. Paasche ersucht wurde, das Amt als zweiter Vizepräsident niederzulegen, vonBasser- mann selbst beantragt und so gut wie einstimmig gegen 2 Stimmen angenommen worden. Daraufhin hat Geheim rat Paasche die „Morgenpost" ermächtigt, folgende Erklärung zu veröffentlichen: Ich habe an der Sitzung der Nationalliberalcn nicht teil- gcnommen. Ich wurde telephonisch eingeladen, mußte aber, da ich geschäftlich verhindert war, ablehnen. Mir ist der Beschluß der Fraktion ebeniowenig wie die Absicht, ihn zu fassen, mit- [geteilt worden. I ch muß mir daher meine Stellung S u dem Beschluß noch durchaus Vorbehalten. E S wird s i ch heute bei der Prä sidentenwahl zeigen, ob für mich die Veranlassung vorlicgt, von meinem P osten zurück zutreten. Die Möglichkeit ist ja noch vorhanden, daß fein Präsident aus dem Zentrum ober der Rechten gewählt wird, so daß mein Rücktritt mckt erforderlich ist. Verhandlungen sind ja in dieser Richtung geführt worden. Das „Tageblatt" glaubt, daß die Person des zweiten Vizepräsidenten Sche idemaun, der im Reichstage 1909 dem in Preußen regierenden Herrscherhaus Wortbruch vvrwarf, die nationalliberale Fraktion zu dem Beschluß veranlaßte. Das Blatt ist daher überzeugt, daß in 28 Tagen bei der Neuwahl Herr Scheidemann nicht wiedergewählt werden wird. Dazu wird uns noch aus Berlin geschrieben: Berlin , 12. Febr. Tie morgige Sitzung d es Reichstags wird voraussichtlich sofort nach Beginn vertagt werden, um den Fraktionen Gelegenheit zu geben, zur Neuregelung der Präsidentschaftsfrage Stellung zu nehmen. Tie auf der Tagesordnung stehenden Anfrageri werden von der Regierung erst später beantwortet werden. Der Beginn der Etatsberatungen wird um zwei Tage hinausgeschoben werden und voraussichtlich erst am Donnerstag auf die Tagesordnung gesetzt werden. Es wird ferner berichtet, daß die Fraktionen der Rechten und des Zentrums die Entscheidung in der Besetzung der Präsidentenposten den Parteien der Linken allein überlassen werden und bei einer erneuten Präsidentenwahl weiße Zettel abgeben werden. Es ift nicht beabsichtigt, dem Abgeordneten Dr. Spahn den Präsidentenposten nochmals anzubieten, da das Zentrum von. seinem bisherigen Standpunkte nicht abweichen wird. Bon „parlamentarischer Seite" wird dem Wolfffchen Bureau mitgeteilt: Tie Vorgänge bei der Präsidentenwahl im Reichstage führten äu einer freien Besprechung national- liberaler Vertrauensmänner aus dem Reiche, die am Sonntag unter Teilnahme einer Reihe von Abgeordneten ftattgehmben hat. Bon der Versammlung wurde folgende Erklärung einstimmig angenommen: Ernste Nachrichten ans verschiedenen Landesteilen lasten erkennen, daß dort (über die Haltung, die ein Teil unserer ReichS- tagsfraktton bei der Präsidentenwahl eingenommen bat, ftarfc Verstimmung herrscht und das zweifellos mehrfach die Gefahr übereilter Entschließungen vorlieat. Unter, dem Ausdruck unseres Vollen Verständnisses für jene Verstimmung möchten wir eilte dringende Mahnung an alle unsere engeren Freunde richten, gerade im gegenwärtigen Augenblick unter allen Umständen bei der alten Fahne zu bleiben. Nur wenn alle treuen Verfechter bedingungslos bei den internationalen und ruhmvollen Ueber> lieferungen unserer Partei geschlossen in der Partei ausharren, können wir über die jetzige Krisis hinweg und zu der Gesundung auch der Verhältnisse im Reickislage zurückgelangen. Die fortschittliche Dolkspartei hat eine Mtcibc von Jnitiativanträaen ein gebracht . Diese Anlage beziehen sich auf folgende Materien: Einführung von kleinen und kurzen Anfragen. Vollziehung der Wahlen an Sonn- tagen, Unverletzlichkeit des Privateigentums zur See in Kriegs- Beiten zu einem vertragsmäßig anerkannten Grundsatz des Völker- Sicherung der verfassungsmäßigen Ausübung der staatsbürgerlichen Rechte der Reickwbeamten, Erweiterung des Koa- litionSrechts, reichsgesetzliche Regelung der Rechtsverhältnisse der land- und forstwirtschaftlichen Arbeiter und des Gesindes Er. säjwerung der Neubildung von Fideikommissen, Abschaffung des ischeckßempels und der Hündholzlteuer, Erhöhung der Pensionen der Altpensionäre, Errichtung eines Staatsgerichtshofes für das Deutsche Reich und Schaffung eines Ministernerantwortlichkeits- CU1 eine Autoverbindung wcmgs telns 5am9tag, 2. T", werden. 116 48 NnMItr Irl sssfifS (81*/» Kaiser-Drogerie. ’j 10 Karn’ 01084 la. :)iüböl Durchhaltend, haltend. SS 125 Am SamStog abend hielt Winterocrgnüqen ab, große Saal bc6 Gastwirts Auf d. internationalen Kochkunst-Ausstellung 1911 Frankfurt a. Main mit dem grossen Preis ausgezeichnet u. seins«! Getrcidevreßbefe im Ausschnitt, auch mit Rabattmarken. Conrad Bender II., Walltorstr. 14. Dct. 640. Bur kommenden BedarsSzeit kaufen Sic sämtliche Saatwaren la. CuaL. wie Blumen u. Oicmüfefomen. Klee- und Graslaaten :c re. am vorteilhaftesten im Samenipezialbaus Heinr. Hahn Kirchttraße 13 Dclevbon 403. 980 Man vctt.illnftr.Lwuvt- katalog gratis u. franko. Rm. Fichten-Knüppel, 4870 Fichten-Wellen. Rm. Fichten-Stöcke. Die Zusammenkunft ist am Oppenroder Weg Amtlicher wellerdertchl. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteran-stckten in Hessen für Mittwoch, den 14. Februar 1912: Ausheiternd, meist trocken, kälter, Nachtfrost. Holzversteigerung Donnerstag, den 15. Februar 1912, von lärm. 91/, Uhr an soll in dem Annerödcr k»cmcindc-Wald in den Abteilungen 8 Gänsweide 3 Tempel folgendes Holz versteigert A. Nutzholz. Stück Fichtcn-Derbstangen 7—11 cm messer big 17 m lang, 15,14 Fstm. Stück Fichten-Reisstangen 0,20 Fstm. B. Brennholz. Kreppe! täglich irisch bei Horbäcker Friedr. Noll ” Mävsdnrg 12 Dortmund, 13. Febr. Hier wurde der Schlosser Kern! verhaftet, der seit längerer Zeit Falschmünzerei Betrieb. In seiner Wohnung wurde eine vollständige Falschmün^rwerkstätte entdeckt. Antonienhütte, 12. Febr. Auf der Litandraarube er-- eignete sich gestern nachmittag ein Grubenunfall. Sech) Mann und zu Tode gekommen. Der Unfall wurde von zw.i Mann, die vermutlich durch Fahrlässigkeit das Unglück aus der vierten Eins.rhtt- sohle veranlaßt haben, gemeldet Tie uinlatiienden Wmidtfc, das; nockt über 20 Mann eingeschlossen seien, entsprechen nicht den Tatsachen. Paris, 13. Febr. Zahlretche Mitglieder des Pariser O'»c< meinderats erlassen einen Aufruf, eine Sammlung für die Beschaffung militärischer Flugfahrzenge zu veranstalten. Im Gemcinderat wird der Antrag gestellt werden, 50 000 Fran km für diesen Zweck zu bewilligen. Washington, 13. Febr. Nach Meldungen von der mczi- kanischen Grenze ist in El Provenir ein Deutscher von mcii- kau i scheu Banditen auf grausame Weise ermorde! wordeir. Sport. = Fußball. Am Sonntag erledigte der Gießener Sportverein von 1900 in Fulda sein letztes auswärtiges Kreisspiel und zwar gegen F.-E. Borrussia-Fulda. Ter mit- geweichte Boden erschwerte das Spielen etivas und verursachte auch eine hohe Torzahl. Bei Halbzeit führte Fulda noch mit 4 : 3 Toren. Nach der Pause verschärft Gießen das Tempo und ermüdet so den Gegner etwas. Tie hiesige Mannsckwst gewinm dadurch die Oberhand tind kann das Spiel mit 6:3 Toren für sich entscheiden. 2 weitere Toren wurden vom Schiedsrichter nicht anerkannt. Turch diesen Sieg hat fid\ der Sportverein von 1900 bis an die erste Stelle in der hessischen Liga emporgearbeitet. =- Wetter, 12. Febr. Gestern hielt der 3. Bezirk des Hessischen Athleten Verbandes hier seinen 5. Bezirkstag ab. Anwesend waren Athletiksportverein Gießen, Stemm- und Ring Klub Gießen, Stemm- und Ring-Klub Fritte berg, Sportverein Friedberg, Stemm- und Ring-Klub Marburg und Kraftsporwerein Wetter. Ter von dem 1. Vorsitzenden Simon-Gießen erstattete Jahresbericht, der über die gute Entwicklung deS Bezirks berichtete, wurde mit Beifall ausgenommen. Tie .Kassenverhältnisse sind nach dem Bericht sehr gut. Zu dem Beürkssest 1912 wurden die Hebungen unb Preise festgesetzt. Ter Festort wird später bekannt gegeben. Nachdem noch einige Anträge erledigt waren, wurde die Vorstandswahl vorgenommen, die folgendes Ergebnis hatte: 1. Vorsitzender E. Simon iAthletikspottv.• Gießen, 2. Vorsitzender W. Knorr (St.- u. R.-K.l Friedberg, Kassierer K. Mackenroth Sportv.) Friedberg mit 1: Stimmen, Schriftführer L. Küßbart iAthletiksportv.) Gießen mit 9 Stimmen, Ringwatt H. Ernst St.- u. R.-K.) Marburg mit 8 Stimmen, Stemmwatt H. Schäfer «5t*- u. R.-.Ü > Marburg mit 9 Stimmen, Beisitzer H. Pfeifer iKraftspottv.) Wetter mit 9 Stimmen. Nach Schluß des Bezirkstages sand ein gemeinschaftliches Mittagessen statt, dem sich eine photographische Aufnahme der Teilnehmer anschloß. ____________ Letzte Nachrichten. Aus der hessischen nationalliberalen Partei. R. B. Darmstadt, 13. Fcbr. Der Geschäfts- führende Ausschuß der hessischen nationalliberalen Partei hielt gestern abend eine Sitzung in Frankfurt ab, in der die politische Lage im Reich besprochen wurde. Die Haltung der nationalliberalen Reichs- tagsfraktion bei der Präsidentenwahl wurde aufs tiefste bedauert, lieber die Entschließung der Versammlung iiatip • nalliberaler Männer aus Hessen, die am Tage vorher in Frankfurt stattfand, wird in einer demnächst slattsindendeit Sitzung des Landesausschusses der nattoualliberalen Partei beraten werden. für Alten-Buseck—Wicseck—Gießen herzustellen. ----- Krofdorf, 12. Febr. der Radklub .Teutonia' sein das sehr stark besucht war. Ter zu ütdah/, ? zu einem ■, «’M und rden. MooS wies kein leeres Plätzchen mehr aus. Vorsitzender Ad. Emmrich brachte auf daS Blühen und Gedeihen deS Vereins ein dreifaches ,All Heil' auS. Die von den aktiven Mitgliedern gefahrenen Radrcigen wurden mit großem Beifall ausgenommen. Rach diesen Vorsührungen wurde eine Verlosung, sowie amerikanische Versteigerung veranstaltet. Die von der Krofdorfer Kapelle gespielte Tanzmusik hielt alle Erschienenen biS zur frühen Morgenstunde zusammen. sz) Kinzenbach, 12. Fcbr. Gestern abend fand das 36. Stiftungsfest des Gesangvereins „Fortuna" statt. Der Saal des Gastwirts L. Pcusch war überfüllt. Nach dem Vottrag eines EhoreS wies Lehrer Schlierbach aut die Geschichte des Vereins hin. Gegründet am 5. Februar 1876 mit 40 Sangern, gehören ihm bis heute noch viele der Gründer als Ehrenmitglieder an, darunter auch die drei ersten Vorstandsmitglieder. Ein reichhaltiges Programm wurde erledigt, Sängern und Gästen war viel Unterhaltung geboten, für die Jugend setzte später der Tanz ein. Hessen-Nassau. 0 Marburg, 12. Febr. Südlid) unserer Stadt, in der Nähe des Torfes Argenstein, wurde gestern abend die Leidic.eines seit dem 15. Dezember v. I vermißten Hausmädchens von hier an der Lahn gelandet. Von dem Verbleib eines anderen seit Mitte Januar verschwundenen Mädchens ist noch nichts bekannt. Seit, gestern wird schon wieder ein Mädchen gleichen Alters vermißt. leim neuen Pflanzgarten. Annerod, den 9. Februar 1912. Grobherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Horn. 1059 Brennholz ins vaud liefert Lckubcckcr i Schwenberger Weg W. **• Deutsche und französische Kognaks In-iL ausländische Liköre Rum, Arrak, Punsche empfiehlt w in allen Preislagen u. reicher Auswahl M Sctiwaab Hoflieferant Haupt-Nieder!, der Fabrikate Boi* u. des Bönedictine. Can^wirtfcbaft. •• Ein lokaler Bierde»uchtverein für die Zudit b c # Arbeitspferdes im brlgiidien Tvvus Unter dem Namen: Bierde; uchtverein rü r Eckzell und Um g c b u n fl wurde der erste lokale Pierbezuck tverem in n, mir dem Zudtziel des Arbeuspierdes im betüwcn Tvv» gegründet Feinster vegetabiler Butter-Ersatz Sanella MandBlmilch-niaiizßn-Biitter-MargarinB. gegebenen ?cormalsatzungen an ne hm en und sich nlo Zuchwereme per Landwirlichaftskammer anschlicßen. Ta drs Arbeitsvicrd int belgisch, n 2 n du iS für den größten Teil -öesiens das zweckentsprechende Zuckt ziel bildet, sollten bis an' weiteres nur Vereine, die iick dieses Zuchtziel stecken, der Landwirtschrikslammer ange schlossen werden Tie Züchter des belgisckwn Pterdes werden aui- gefordert, sich zn lokalen Organisationen, eie itrre Tätigkeit nur aut kleinere Bezirke ersttecken, zusammcnzuschlicßcn. Normal- farungcii iür foldjc Vereine werden van der Landwirlidiastst.immer in Tarmstodt an alle Interessenten am Verlangen zugeschickl. Audi ist die Landimrtschastskammer bereit, einen Beamten bei Landwittschastskammer zu Versammlungen zwecks Gründung solcher Vereine zu entienben. Kleine Eagcrchronik. Die neue dänische Grönlandexpebition geht etwa am 1 Juni unter F-nhrung des Kapitäns Koch, der nud) an der letzten däniwwn Expedition teilgenommen hat, von siopenbagen ab. 2i" e rpeditwn beabsichtigt, quer durch das Inlands eis Nordgrönlands vorzn- dringen. Sie wird im Herbst 1913 zurüderwartet. h.it aber auch an welche nur eine ZuckUsichtung befolgen, gefehlt unb die Gründ ung solcher lokaler Vereine, in denen die in der Pierdezuck'. 13 n »wendige H.finarbrii zu leisten war und die bet dem regen Verkehr der unteninantcr bekannten Züchter auch die Gewähr inr ein erioln reiches Arbeiten bieten, ist daher tm 3nterei(e der Pferdezucht freudig zu begrüßen. Tic Gründung einiger werter r Vereine i’t auch bereits in Aussicht genommen. Tie Landn lii'ckiiisk.imm'i- wird iold?e Vereine nad) .straften unterstützen c'.n-in > wie das aud> bei den Rinder-, Ziegen- unb Sckw inezuchtvereinen gesduebi. soiern die Vereine die von der Landwirtschaitstammer heraus- fLhast.:' Beifall, eüenw bte zum Bottttrg gebrachten Svuvltts beiiälltg ausgenommen wurden ijnytt statt, das großen Beifall erregte. Nach 12 Uhr wurde ■ rtamt. A. K. Zell, 12. Frckr. Zu bem in diesem Sommer statt- I ir-benbcn 1. Sängers est des neugegrundetcn Schwalm- I Intrift-Sängerbundes sind die Ginlabungen erfolgt. I rchr viele Vereine haben schon zugesagt. KreiS Lauterbach. ao, n ?’ I «iw! WS; •lötl Sr; ■ "“•«•II,, 1 W gut’- I,6'nbe k4«* cd Den Holzversteigerung Donnerstag, den 15. Februar 1912, vorm. 9 116r, in den Distrikten Phitosoobenwald, Lichteneiche, Zolluocks- wäldchen und Heingesboden 'Abt. 9, 17. 19, 23 bis 2R, 33, 34, 36i Forstwartei Gießen I, Förster Brück, Rädgeu 1804 Fichtenderbstangen mit 8303 Fstm., 48 Rm. Elchen- 'cheitbolz, 10 Rm. Kiefernscheitholz, 53 Rm. Eichenkniivvel- bolz, 92S Rm. Kiefernknüvvelholz, 13 Rm. Fichtcnknüovel- Holz, 40,2 Rm. Eichenstockholz, 72,1 Rm. Kiefernnockbolz, 18^ Rm. Fichtenstockholz, 1500 Wellen Eichenreistg, 2580 Wellen Krefernreisia, 500 Wellen Fichlenrciüg B8/» Tie Zusammentunst ist auf der Grünbergersttaye am Schützenbaus. Drucksachen aller Art liefert In jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Brühl’sche Universitäts-Druckerei, Schulstr. 7 Holzversteigerung. Montag, den 19. Februar' 1912, vormittags 9V, Ubt im Tiurikt Fernewald lAbt. 27, 29, 3Ä 32, 33> Font» roartei Gienen II, Forstwarl Arit, Hochwarr. 416 Flchlenderbstangen mit 30,15 Fm. 4 Hm. Bucken- scheicholz, 9 Rm. Eichenicheilholä, 41,5 Rm. Buchcnknüvoel- Holz, 58 Rm. Eichenknüvvcthotz, 38.2 Rm. MicicrnfnüPDeb holz, 49 Rm. Fichtenknuooelholz, 12,8 Rm. Eichemtockholz. 16,4 Rnr. Zriefernstockholz, 2 Rm. Fiduennockbolz. !i>> bellen Buchcnrcing 2470 Wellen Eichenreistg, 230 Wellen ’ imicn» rcinfl- 50 Wellen.Qiefcrnreinfl. Die Zusammenkunft ist auf der Krcisstraße Annerod - Steinbach an der Strangwiese. BUA „Wenn Sie von hartnäckigen HautauSschlägen, Flechten, Hautjucken ufm. gevlagt nnb, so daß der Vautreiz Sie nicht schlafen läßt, bringt -Mncn Zucker'd „Laludcrma" rasch Erleichterung." Aerztl. warm empf. Tose 50 Ps. und 1 M. 'stärkste Form» bei W. Uitbingcr, Scltcrsweg 79 a, 21. 21 oll, Bahnbossrr. 51 u. Grust Noll, Sohn lieb ifu der sonst bem Tode Versalien sei. Der Bedrohte, ber da? Gvmno mm besuche, wirb zurzeit ständig bewackn. Man hegt die Vermutung, daß ber Briefichmber ein Schüler ist Dorms, 12. Febr. Gestorben ist gestern abend um 1 *11 Uhr der feauptmann der Landwehr a T Zoscpd Gcrns - beim Er war der Vorsitzende de? Dorrnser ."tznegervereins imb der Vorsitzende des tzas'iaverbandes Bczirksgrupve Worms. — Eine bxchac Witwe machte im vorigen Fahre, als sie bei Verwandten m Nidda zu Besuch war, die Belanntichan eines Sommerfrischlerpaarcs, das sich ihr als Postassistrut Fleischer unb Frau vorstellte. Tie Freundsckm!! zu bin cm Paare wurde derart, daß sich die Witwe veranlaßt fab, dem neuen Freunde, der in Geldsachen recht bewandctt sdneif, 18000 Mark in x-!9crtDatieren zur Aufbewahrung .zu übergeben. Wie sich jetzt herausstellt, bat Fleud er einen Teil der Papiere um er bem Namen Gabler bei zwei Hiesigen Bankhäusern, den Rest die Frau in Zürich i crfauii. Die Identität Gablers mit Fleischer wurde durch Schnstverglciche bewiesen. Dahrslcheinlich hält sich bas Gauncrpaar in Berlin aui. Arris Wetzlar. v. Krofdorf, 12. Febr. Tie Bülsing-Autoiverle zu Braunschweig beabsichtigen, für Krosdors—Gießen ähnlich wie Stets frisch zu haben bei: H. C. Bingmann, Kolonialwaren. Lieh Wllh. Kraus. Kolonialwaren. Lieh sss/» Ferdinand Zimmer. Kolonialwaren, Lieh Oberstadt« Filiale Lieh-Unterstadt. | Am Donnerstag, den 15. Februar 1912, vor mittags« 10 Ubr, soll bei der linleräcichnetcu Bermaltuug die Lieferung von etwa 100 Kbm. Holz, 100 Kg. Soda, :30 Kg. weiße Seife, 100 Kg. Sdjmierfeife, 30 Kg. 'Dianbcl* leise und die Abfuhr von Steinkohlen für dao Rcckmungo- fahr 1912 vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen können bei der unterzeichneten Stelle einaesehen ober gegen Zahlung der Selbstkosten von 40 Psg. von da bezogen werden. I' Garniionverwaltung Gießen. man schon in eifriger Tätigkeit, um dem Feste zu einem mutigen unb guten Gelingen zu verhelfen. Starkenburg und Nheinhefsen. m. Off en bad), 12. Febr. Eine Erpress crge schichte In'diättigt zurzeit abermals die hiesige Kriminalpolizei, nadjbem Mi kürz lick fick hier ein ähnlicher Fall zugcttagen hat. Damals tte ber evangelische Psarrer Dilmar einen von ber „schwarzen and" unterzeichneten Erpresserbrief erhalten, laut bem er zur ahlung von 100 Mark — Frankfurt Haupipostlagerub — auf- sordert wurde, andernfalls sein Solm bem Tobe verfallen sei. le Ermittelungen haben ergeben, daß eS fid) in diesem Falle um einen geistesgestörten 21 jährigen Techniker hairdelte, ber von nffurt aus mit feinen Erpresferbricfeu opetterte, aber bisher iodi nickt teftacuommen werden konnte. Neuerdings hat abermals ein evangelischer Pfarrer ei neu ähnlichen Erprefserbries erhalten, fiarrcr H o i in e i) e r aus ber Waldstraße bekam nämlich einen Er- fcffferbriel) bhitbrünftinen Inhalts. Er wurde darin ebenfalls |> r Zahlung einer größeren Summe aufgefordert, wenn ihm sein Q sseier dcS fünfjährigen Bestehens deS Vereins verbunden sein. - I» Lbwohl die Festtage hierfür noch nicht feftgclegt sind, ist .iL'rnen Schürhaken geschlagen, wodurch der Beamte einige Bei - - ungeit davontrug. Der ZwangSzöglmg sollte am gleichen Tage „Hassen unb von einem Gendarmen in seine seitherige Dienststelle rach Flieden, aus der er entlausen war, zurückverbradst werden. (r äußerte vorher schon dem Aufseher gegenüber, ehe er roiebn ii (eine frühere Stelle zurückgehe, werbe er etwas tun, baß er bis :i jeiner Volljährigkeit ins G. sängnis komme. Seine Aeußenmgen sHMß er bemnad) alsbald an bem Beamten in bte Tat umgefetzt »4-Mxn. Er würbe in Haft behalten. Kreis Schotten. '"Ö Laub ach, 10. Febr. Ter hiesige Zweigvereiu D. H.-E. hielt gestern abenb im „Solmser .Hof" sein ümterfeft ab Der Vorsitzende, Sberlchrer Wcißbarl, binhc ben Anwesenben sür ihr zahlreiches Ersck)cinen. Mit r-tzem vierstimmigen Ehor cröffrietc bie Gesangsabtcilung unter Leitung ihres Ttrigmfcn Lehrer DöN das Programm, kin sich dann Solovorträge von Liedern, Couplets und siezitationen anschlosscn. Im Mittelpunkt standen zwei Tteotcrftücfc, die flott gespielt wurden. Sämtliche Dar- b (tungcii fanden wohlverdienten reichen Beifall. Zum 2d)luH fand ein Ball statt. — Die 4. Veranstaltung br Konzert- unb Vortragsvereinigung, heute nachmittag, er. Vortrag bes Herrn Pfarrer O. Schulte, Großen- linden, war gut besucht. Für den gesanglichen Teil des kortrags waren Frl. Irma Müller»Wetzlar und Frl. flaric Iäger-Lich gewoimen worden. Tie Begleitung cm Klavier wurde von Frl. Amelie Holzapfel aus ließen ausgefiihrt. Ter Redner wußte in feinen Ausführungen die Eigenart des Volksliedes, das reiche Wfühlsleben, das fid) in einem jeden wiederspiegclt, hcr- ksrzuheben, seinen Ursprung und Fortpflanznng bis in bie heutige Zeit Uarzulegcn. Ergänzt und erläutert wurde ber Vortrag durch eine Anzahl oberhessischer Volkslieder, non denen der Redner aber nur zweien unbestrittene Hei- matsrechte geben wollte. Teils ein» teils ziveistimmig wurden sic von den vortragenden Tainen in sästnier ergreifender Leise zu 0>ehör gebracht. Reicher Beifall wurde dem Redner und den Künstlerinnen gespendet. -m. Ober-Schmitten, 11. Febr. Unser M änncr- «Hefangverein soll in diesem Jahre eine Jahne erhalten. Äit der im Sommer stattftndenden Fahnenweihe wird die Holzverfteigerung in der fürstlichen Oberförsterei Lich. Montag, den 19. Februar, vormittags 9'/, Ubr, tm Distrikt Mcilbach: Sckeiler, Mim.:356Buchen, lOEictwn (runbl, 70 Kiefern (runb); Knuvvel, Rm.: 140 Buckwn, 15Eicken, 40Kiefern: Stockholz. Rm.: 168Buchen. 10Eichcii. 142 Kiefern: Reishohz, Rm.: 500 Buchen, 30 Elchen, 250 liefern. — Tie Zusammenkunft ist auf der Krcisstraßc Lich Hattenrod, wo dieselbe vom Bizinalweg BurkhardS- seldcn—Nicdcrbesstngen gekreuzt wird. Dienstag, bcii 20. Februar, vormittags 10'. Ubr, im Distrikt Mcilbach: 40 Slicfern von 40 und mehr Zen- ttmetcr lUiuciiburdimcncr -- 98.L! Fstm.; 221 Kiefern von 30 bis 39 Zentimeter Mittendurchmencr >46,08 Fstm.: 76 Kiefern von 20 bis 29 Zentimeter Minendurchmesfer = 52.44 Fstm.: ferner von Wcißtanncn und Fichten in ähnlichen Dimensionen 14 Stück - 26,24 Fstm.; 1 Buche i4ö Zentimcier Durchmesterl — 0,80 Fstm. — Tic Zusammenkunft ist auf der KrciSftraße Lick-Hanenrod, wo dieselbe vom Bizinalweg Butthardsselden-Niederbesungen ge- krcuzt wird._____ und ber Landwirtschaftskammer in Tarmuadl angrick " >' -<1? Fehlen lokaler Pierdezuchwercuie. wie ioldx Vetcinigungen mit io guten Ersolgen in allen anderen !i. i zuckt;w- i '.en b.ftcbtn, bat fick bisher besonders wegen der nickt überall vsr! ndeiien w. wendigen Fühlung zwischen Landwirtidraftstainmer und Pwrbe- züchtern. als Mangel bemerkbar penuebt.. dem notwendigen Zusammenicklur der P' Schlitz, 12. Febr. Am Samstag vormittag würbe bet rstmngenausicher Lüdet im hiesigen Hattlokal von dem Zwo jding Otto 5erd» aus Worms, der zurzeit wegen Bet______ ,ine Haslßrafe verbüßt, tätlich angegriffen und mit einem Rechtsschutzstellc Frauen unb Mädchen erhalten unentgeltlich Rat unb Auskunft in Rcchtsaugelcgcnheitcn im alten Ratbaus Markt Vlati 11 Mittwoch nachmilt. von ck/.—8 Uhr. D'h Was jeder Erfinder wissen muss, enthält d. kostenfrei zu bezicb- Broick,. ^Latenlwifsen'chau". Sackt-,gediegene Äuiklärung. Patent- und rechn. Bureau Conrad Köchl*nc.iJnl(U- b. Verbandes deutscher Gut- achtcrlaniu'.ern «Siv Berlin'. Piitglicd d. deutschen Lckutz- vexbanbev f. geist. Eigentum, ffliejen, <7st Anlage 14. ?ni< btt in v IE Nt* jurüd^jl ln8 Saalbau r jl W wtrdtn I: J| 1 Dangt ui)l| * Sonnki J| swundtg im sfll "ietiums fl" Bikittvititr 3 । "ngeitimmt gj ^orf einigt ® eittmefer, bte r J 3- D. Arnold, 3^1 ivirb uri M >enBortragt- csk'l.JmpiokW d06" bezeichri M, !dc nm schürn^ M cchanifchc uno c Untcrbwdung^K ■ Mnhibct unb t als eine AeupnM, Wege um feint Wl lang zu unifritiq^B Tic immune M !t heutigen Mtt^M l, feine Refnai W ben: Ter bor,üdjÄ Sten Male zur te A Schlager „Svi:i . in drei Teilen. > es Ebison-Schau!.^ Miß Mary fcs iiete Icbenbtr Kt vorragenb unb s» ekthascherei btjtiäy .Die Schauiknelcr: n ber Baler mit v Jagd im Aerop^ übertrifft an Wirkung viele ost lange auf Vager gehaltene andere Matten, da stets frisch. 1101 (5entral-Drogerie,Tchulfkr Zur Fastnacht! ff. Bluteumcbl, oerfd). Pffauzenscttc, öffentlichen Boll Außer beleh ggt neben an! lodert und Beck," AeburtStagSjeie: Auch daS Rofti S aufzuführen. Samstag beging it „Golbenen ramm setzte fid» Vorträgen M : unb venehlleii bie Stüde: ,S je Chöre des nten unb der, )cr Kapelle »arti bei Dem M mbiplom iur qM- :rcin JntS« sein Stiftung : c mit einer W eil" auf die 2 Ireichen Bem-b« - )cn die W; Turnivarls Mi schmadvoller XI [ belvics den > W Mrd«- seinem W, ilbernc $>«=;■ j^er 3obannt*F ge hi» E'ß jfien ft»*!,* „abend ** hiestze» ®ürs,,r' (eil» 2*^ Beo5lto“"981(1 wurde"- t i ***3S*5 Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gietzen. Sir erinnern an die morgen (Mittwoch) Abend r, im oberen Saale des (5ai<* Ebcl stattfindende Deriammlung der Organe der,äffeutlichen Armen- vffege.B1*/» Die Friedhöfe sind vom 16. Februar bis 15. März von morgens 8 bis abends 6 Ubr geöffnet.B% Auf gepasst! Aufgepasst! 'w "■OPf. Versuchen Sie besonders: ss3l/1 Ci Ernst IM E reist Bioedner Blachf Mittwoch und Tel. 172 Genaue Fussmessung bestimmt den Ghasalla-Stiefel. Individuelles Passen. Freie fuss- und -lnfang 8 Uhr 31 Minuten. ne Marktplatz 2 Marktplatz 2 a’7. Schade Kakao 8 Ent Eintritt 30 Pfg. Der Vorstand. des Erfinders Schade & Fiillg* Mäusburg 10 Fernruf 666 % htAUB^ I I Ausgabe von Marken der Babattsparvereinigung Fällgrabe9« In- und Auslands patente. Höchste Auszeichnungen. Donnerstag Grosser = Karten sind schon jetzt zu haben. Bahnhofstraße 26 «l Telephon » Sk 186 A 11 i^grnjüMtr fiojitcl • j)Ct Sititottiüiiiiiig.j Eintritt frei. Eintritt frei.1 inner Verstands Stnn Lord dalt ' «rdtn alle Jyri i» unmittelbar tom Kontinent. : NH Land bat iu ■ kinem Ähuye ii R beteuern wir, Mm ter britjsr Md'n Slottc al ptnutg ter teuf M Englands zu r vtüfle zur V ~cc heutigen Ausgabe liegt c 1 Prospekt der Firma rchmav" Atzmy, Tuchfabrik, Spremberg (2.), bei. Id* V1 oiintag, Den 18. «fbraor, Anfang 7 Uhr 59 Rimt« in sämtlichen Räumen des Kolosseums: Grro55er Maskenball Großartige llcbcrraschuiigen aller Art. F:intrirei*c: Hcrrcnkartcn im Vorverkauf Mf. 1.—, lr» der Kasse Mk. 1,20. Damcnkartcn: im Borverkaur und an der Kais- Ml. —,60. GScbciinfortcn tnur brs zur Deuiaclieruug gültig Mk. Ga crickartcn, nur an der .Kasse zu haben 20 l'fcinüg. Karten iin Vorverkauf sind zu haben bei: Oiusi Sonntag, 3duin: x)eaii 'Arnold, Schivfavah, Friseur ,v. Zdmcrfo. Vubroinitr., ."vrnen- ausreichend für 2—3 Teller feinster Suppe. Die Kochvorschrift befindet sich auf dem Einwickelpapier! Honssedy & Schwarz, ROTTl-Gesellschaft m. b. H, München,BH Rotti - Suppen -Würfel bieten reiche Abwechslung und erleichtern der Hausfrau die Kocharbeit. Goldene Medaille Internationale Hyjiene- F ~------------- Ausstellu _g Dresden 1911 Gesangverein „Heiterkeit' Grösste Auswahl in Kakes und Pralinees für Gesellschaften 4?-: in einfacher u. feinster Füllung empf. in allen Preislagen CarlSchwaab s“2723 Masken - Kosliime können Sie sich selbst machen mit (aM/i Favorite-Schnitten Mnsken-Bilder können Sie sich gratis leihen bei I. Salme 4 Cie. ■* * i ,,ern>' 1 Pffl*'*6' Kautm. Verein weiblich. 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Po »Deutschland die tananten Stärteie pe'tnm Beziehungat, Michilige Mi arten, die zu dem soziales Drania nu5 dem Milieu des Eroberers der Lust. 5OO steter lang. Inszeniert von Viggo Larsen, in der Hauptrolle die berühmte Schauspielerin Wanda Trcumann. fco nnii seine 3 Knute Ulk über Ulk. Zes &cimn!) Abschitiisltrtiß ergreifendes Scemannsdrama. Fritzchen und die Badekarre humoristisch. KiiitiNlMWhischt Ntitiffkeilcn sehr interessant. Als Einlage. Die Verräterin grobe dramatische Kriegsepisode in 3 Akten. In bei Hauptrolle Asta -Helfen, der Stern der Rinohmfi. . h Teppiche weit iisiter Preis Zehenbewe^un^. Ohne lästige Anprobe sofort mltnehmbar. Aerztlich empfohlen. (Sia s a^a Verkaufsstelle in Giessen: Wilhelm Herbert Carl Herbert BiöCK-dßUOKßiaoß cs gar. rein, 1-Pfund - Blocks ^^Pfg. hinorbtfcclier Xappen-Äbeni unter Andern auch Mitivirknng der Mainzer Dvettisten Tilly u. CarS Weissmüller. 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