162. Jahrgang Zweiter Blatt Nr. 266 Erscheint lä-sich mit Ausnahme des Sonntags. Montag, N- November 1912 Rotationsdruck und Verlag der Vruhl'fchen UniversualS - Buch- imb 3tv1iiDntdecci. R. Lange, Gießeil. Tie „Oietzener Zamilienblätter" werden dem „Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Krdsblatt für bin Kreis -ietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^s»51. Redallion:e-sSI12. Tel.-2ldruAnzeigerGieven. SK-tzeM Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesien >urd) uns« Ziegen). erbrechuna mpsehlen 2!it5 ßeficn. Eine Anfrage des Bauernbundes. rb. T a r in sta d t, 10. Nov. Enrsprechend dem jüngst eingehend Von uns besprochenen sieisinnig--sozialdemokratischen dringlichen Antrag inbetrcsj der bisher von Der Regierung nicht veröffentlichten. Sendungen der ttontoiuhaber an Da* Postscheckamt finden in dem Entwursc leine Berücksichtigung, es bleibt vielmehr bei dem bis- berigen Zustande. Ebenso ist keine Vermehrung der Po st- scheckämtcr in Aussicht genonnneri, da dies, mic bemerkt wird, die Kosten erhöhen und den lleberweisungsverkebr, dessen Pflege die Hauptaii'gabe de* Postscl-eckvcrkelrrs ist, verschlechtern wurde. Dagegen wird für Zahlkarten, die irv.t auf höchstens 10 000 Mk. lauten dürfen, ein tzöchftbetrag nicht mehr festgesetzt, ferner der Pi e i stb e t r a g für Schecks von 10000 nur 20000 Mk. fr 1; ö I; i. hinsichtlich der Erhebung der Gebühren soll bestimmt werden, das. die Zahlkarten zu frankieren sind. Tie Auszabl gebühr wird in Der Weise erhoben werben, das; Der Preis für Die Scheckformulare aus 6 Pfg. für jedes Stück idas sind 5 Pfg. Grundgebühr und l Pfg. bisheriger Preis des Formulars) fett- gesetzt ivird, während die Steigerungsgebühr ,vom Tausend) wie bisher vom Posisck eckionto des Ausstellers abzuschreiben ist. Tie Uebcrweisungsgel'ül.r nnri> in der Weise erhoben, daß der Preis für das Uebcrncifungsformular auf 3 Pfg. festgesetzt wird. von berdcn Kammern einstimmig genehmigten Inftiatio-Gesetz entwurf über Die anderweitige Gchaltsrcgelung der Beamten beider Ständekammern hat jetzt auch die Fraktion des Bauernbuiwee eine dringliche Anfrage an die Regierung gerichtet, worin sie unter Hntweis auf die Erklärungen des X)crrn Finanzministers in der Ztammersitzung vom I I. Juli d. I. fragt: Welche Gründe veranlaßten Die Grotzh. Regierung, diesen Gesetzentwurf bis jetz! nicht zur Ausführung zu bringen? — Tie dringliche Anfrage ist von sämtlichen 15 Mitgliedern der Fraktion unterzeichnet. Ter Gesetjgebungsausschuh der 2. Kammer setzte am Samstag seine Beratung über den Entwurf eines Gesetzes, betreffenb Die landwirtschaftliche Unfallversicherung fort. Nachdem eine allgemeine Be sprechung und Verständigung der Ausschutzmitglieder unter sich Üattgefunbcn hatte, wurde eine längere Aussprache mit den Ver tretcru der Negierung abgehalten, in welcher die vom Ausschul', gewünschten Abänderungen besprochen wurden. Ter aus die Krankenversicherung Der land und forstwirtschaftlichen Arbeiter sich beziehende Abschnitt des hessischen Ausführungsgesetzes mutz nach der am 1. Januar in Kraft tretenden neuen Reichsversiche rungsordnting in Uebercinsiimmung mit dem Reichsgesetz gebracht werben. Ter neue Gesetzentwurf geht oavon aus, das; die Vorschriften des hessischen Aussührungsgefetzes vom 10. Mai 100-, insoweit sie sich bewährt haben, mit Den notwendigen rcbanio ncllcn Aenderungen in das Gesetz übernommen werden. Im übrigen weicht der vorliegende Entwurf von dem bisherigen Gesetz in folgenden Hauptpunkten ab: Tie Wahl Der Mitglieder der Genossenschaftsversammlung und des Vorstandes erfolgt mit Rücksicht auf die Vorschrift des $ 15 R. V. C. nach den Grundsätzen der Verhältniswahl, worüber das Ministerium des Innern eine Wahlordnung erlässt. Weiter tritt der veränderten Gemeinde steuergesctzgebung entsprechend an Stelle der Grundsteuerkapitalien der Steuerwert nach dem »eiten Gemeindeumlagengesetz als Mähst ab für die Umlegung Der Beiträge, sofern durch die Satzung nichts anderes bestimmt wird. Während seither die Einführung Der Gefahrenklassen Der Genossenschaftsversammlung überlasten war, wird sie jetzt gesetzlich vorgeschrieben,^salls Die. Beiträge nach Dem Steuerwcrt umgelcgt werben. Seither nnirbcn Die Beiträge in Der GemeinDe erhoben, in Der Die Grundstücke belegen luaren, so das; ein Betriebsunternehmer, dessen Grundbesitz z. B. in drei verschiedenen Gemeinden gelegen war, auch drei Anforoc rungszettel erhielt. Zur Vereinfachung ist nunmehr vorgeschrieben, das; Die Beiträge grundsätzlich in der Gemeinde des steuerlichen Wohnsitzes erhoben werden. Ter Ausschus; hat nun zu den einzelnen Bestimmungen des Aussührungsgeseyes verschiedene Ab ändernngsanträge gestellt, die in der gemeinsamen Sitzung mit der Regierung vom Ausschutzberichterstatter Abg. Reh-Alsfeld vorgetragen und begründet wurden. Wad) den von der Regierung im Ausschuß darüber abgegebenen Erklärungen stimmt sie den meisten Abänderungen zu, so Das; eine Verständigung über Das Gesetz im Ausschus; gesichert erscheint. In einer auf Freitag, 15. November, anberaumten neuen Ausschutzsitzung soll Die enb- gültigc Feststellung Des Gesetzentwurfs erfolgen. 8® ische Siedein Stück 88 Psg. ijer». Eicr mmSlundN" pioasoft Knickeier StM 72 W ' untreiti; ;u (Bunjte nb für dii vom Deutschen Ostmarkenverein. Berlin, 10. Nov. Unter fast vollzähliger Beteiligung seiner MitglieDer trat heute vormittag hier im Künstlerhause Der Hanplvorstanb und der G c s a m t a u s s ch u tz d c s Deutschen O st m a r ke n v er e i n s zu einer Sitzung zusammen. Ter Vorsitzende des vaupworstandes v. Tiedemann iSeeh-eim) erstattete den Bericht des foaupt Vorstandes über die Gesamtlage des Vereins. Tie Mitgliederzahl beläuft sich gegenwärtig' auf 54 500. Ter Redner wies einen Artikel von Professor HanS Telbrück zurück, in dem behauptet werde, dem Fürsten Bülow sei es mit Dem Enteignungsgesetz nickst ernst gennsien. Gegenüber der Mobilmachung des gesamten Polentums must der Teutsche verstehen lernen, seine Kraft auch anzuwenden. — Justizrat Wagner (Posen) berichtete über den „gegenwärtigen Stand Der Bodenpolitik". Auf dem zu enteignenden Besitz könnten höchstens 80 Bauern angesiedelt werden. Tas sei minimal. Trotzdem müsse man Genugtuung Darüber empfinden, baß das Gesetz überhaupt Anwendung gefunden habe. — Nach lebhafter Aussprache wurde folgende «Entschließung des Hauptvvrstandes angenommen: „Ter TeutKbe Ostmarkenverein erkennt in der nunmehr erfolgten Anwendung Des Enteignungsgesetzes vom 20. März 1906 Den Entschluß Der Königl. Staatsregierung, das für Die FörDerung Der Deutschen Sache im Osten so segensreiche Ansiedlungswerk fortzuführen, wenn auch die Art, w i e die Enteignung begonnen wurde, nicht ohne Bedenken ist. Ter Verein gibt der .Hoffnung Ausdruck, daß die Staatsregierung fernerhii: das Gesetz in wirksamem und aus- gedelntem Matze anwenden wird. Ter Verein erkennt gern an. Das, die Besitzbefestigung in den den Ansieblungs- prooinzen benachbarten Gebieten zur Stärkung des Teutschtums beantragen geeignet ist. Tabei spricht er den dringenden Wunsch aus, daß nicht nur Teile, sondern die ganze Provinz Ostpreußen in Das Gebiet des Gesetzes einbezogen wird. Tie aus diesen Maßnahmen Der Staatsregierung geschöpfte .Hoffnung auf Die WieDeraufnahme einer kräftigeren Ostmarkenpolitik wird leider dadurch beeinträchtigt, daß das nach bem Urteil aller Sachverständigen so Dringend notwendige und so oft von Der Staats- regierung zngesagte Parzellierungsgesetz bem Lanb- tage noch immer nicht vorgelegt ist". Ferner gelangte eine Entsclstießung zur Amtahrne, in welcher sich Der Ostmarkenverein gegen Die Versuche Der österreichischen Polen verwahrt. Dem Teutsck.en Reiche für ben Fall der Anwendung des preußischen Enteignungsgefetz,es mit dem Bruch der Bündnis- treue zu Droben. Ter nächste Punkt des TagcsorDnung betraf die Frage der „Förderung des Teutschtums in ben o st märkischen Stabten". Oberst a. T. Cardinal v. Widdern (Berlin) empfahl die Einsetzung eines Ausschusses, der sich mit Maßregeln befassen und im kommenden Jahre in Berlin, zusammen treten soll. Tic Versammlung stimmte dem Vorschläge zu. Tann wurden einige Vorträge über die „gegenwärtigen Verhältnisse in den Städten der Ostmark, namentlich in nationaler Beziehung, je nach den einzelnen Provinzen" erstattet. felben i. O. Erwähnung getan, schließlich noch die Hoffnung aus, daß besonders in Rücksicht aus die weitere Inanspruchnahme Des Vereins durch das Luvusheim sich recht viel Körperschaften und Privatpersonen als Mitglieder anschließcn möchten, Damit ihm die Erfüllung seiner Dringendsten Ausgaben erleichtert wird. Tie I a h r c s r e ch n u n g für 1911 wurde, nachdem sie durch die Rechiiungsrevisoren für richtig erklärt worden war, von Der Versammlung genehmigt. Weiter wurde dem Voranschlag für 1913 zugestimmt, Der für Den Heilstättenverein eine Gesamt- einnahme und Ausgabe von 153 000 Mark scstsetzt. Unter den Ausgaben befinden sich neben Denen für Die Heilstätten im Betrag von 137 000 Mark noch 10000 Mark für Unterstützung von Tubcrkulose-Fürsorgestelieii imb Tuberkulose-Ausschüssen unbemittelter Tuberkulöser usw. und 3000 Mark Zuschuß zu Den Betriebskosten DeS Lupusheims Ter Voranschlag für die Eleonoren-Heilstätte schließt mit 137 000 Mark ab. Bei der Auslosung und Neuwahl von MitglieDeni Des Landesausschusses wurden Ministerialrat Tr. Kratz und Psarrer Eckel-Lampertheim neugewählt. Tie übrigen Mitglieder des Landesausschusses nnirbcn wiebergewählt und zwar: Geh. Reg.-Rat Tr. Tietz-Tarmstadt, Frau Sanitätsrat Tr. Maurer-Tarmstabt, Frau Staatsminister Rothe-Tarmstadt, Frau Otto Wolfskehl-Tarmstadt, Minister des Innern v. hombergk. Geh. Obermedizinalrat Tr. h a n s er - Tarmftabt, Kreisrat Eckstein-Bensheim, Kommerzienrat LuisTrier- Tarmftabt und Bürgermeister Nieß-Gemsheim. Es folgte ein Vortrag des Herrn Prof. Tr. Jesionek- Gießen über das Thema: „Heliotherapie und ihre Anwendung bei Tuberkulöse". Ter Redner führte aus, daß es unserer Zeit Vorbehalten geblieben sei, die biologische Wirkung der Sonnenstrahlen zu erforschen, sie zu fassen und als neues Heilmittel einzuführen, was allerdings aus verschiedenen Gründen nicht leicht war. Ter heilende Einfluß der Sonnenstrahlen auf den menschlichen Körper sei ganz außerordentlich und zwar besonders bei den Lupuskrankheiten. Tas Sonnenlicht besitze auch die Eigenschaft, auf Der gesunden und kranken haut Entzündungen hervorzurufen und könne neben der Hauttuber- kulose besonders auch bei der sogen. Chirurgischen Tuberkulose mit Erfolg angcroenbet werden. Es werbe Aufgabe ber Wissenschaft sein, bie vielfachen Einwirkungen ber Heilungsvorgänge burch die Sonnenstrahlen zu erforschen und die Heliotherapie bem Wohl der (cibenben Menschheit Dienstbar zu machen. Tem lebhaften Tank Der Zuhörerschaft für die ausgezeichneten Tarlcgungen gab der Vorsitzende Ausdruck, worauf Die Versammlung ihren Abschluß fand, nachdem Sanitätsrat Tr. Sonnenberger noch Geh. Rat Tr. Tietz und Dem gesamten VorstanD Des Heilstätten' Vereins herzlichen Tank für ihre segensvolte Tätigkeit ausge- 'vivck-en bml'. Aus StaM und Land. Gießen, 11. November 1912. Ober-Hessische Wirtschaften. Es ist bemerkenswert: Eine ländliche Wirtschaft, die etwas auf sich halten zu müssen glaubt, hat in Der Regel ihren Phono- graphenapparat im Lokale. Es ist noch nicht lange her, da spielten diese Tinger fleißig, es wurde damit ein Geschäft gemacht und Das nutzten die Agenten ans, um immer mehr Apparate aufs Land zu bringen. Anders ist es geworden, aber nicht besser. Wenn man manck-mal ein Werk spielen hört, so sind es meistens immer wieder die alten ausgespielten Platten, deren sich aus Langeweile ein Geschäftsreisender erbarmt, weil er ein paar Groschen sitzen lassen muß. Neue gute Platten anzuschaffen, lohnt sich nicht mehr, weil die ständigen Besucher keine Groschen mehr für Den Zweck übrig zu haben scheinen. Man zieht Die ausgeübte Musik vor, deshalb hat bie Ziehharmonika noch nicht ihre Herr- V 12,71°’ #$»**$*- en£l atsp’cl ZraulKer'"^ w $5^ 1,30. .... .rtl WJ" («rtll. Straße Das reite s?ostscbeckge ctz. Zum neuen Poslsck rdem sine Steigerungsgebühr von Laufend des aus-,u zahlenden Betrages, 3. für jede Ueberweifuug >'on einem Poftfck ecktouto auf ein anderes 3 Pfg. Tic Gebühren -,ii 1 sind vom - inzahler, die Gebühren zu 2 und 3 vom Auftrag gebet zu entrichten. Gegenwärtig werben wlgenbe Gebühren erhoben: 1. bei Barei iizal.liingen mittels Zahlkarte für je 500 Mk. inen Teil dieser 2ununc 5 Psg., 2 für jede Varrückzahlung Durdi die Kasse des Postscheckamts oder durch Vermittlung einer Postanstalt :i, eine feste C'kbülir von 5 Pfg., b) außerdem 1 l0 vom Tausend des auszuzahlenden Betrages Steigerungsgebühr, 3. für eine Ucbcrtragung von einem Postschecklonto auf ein anderes Pfg Zur Zahlung ber Gebühr unter 1 ist der Zahlungsemp jünger, zur Zahlung der Gebühren unter 2 und 3 der Kontoinhaber verpsiichtet, von dessen Monto die -.'lbsckircibung erfolgt. 4. Erheischt Der Montoücrfcbr eines .stontoinl;abcrS jährlich mehr als 600 Buchungen, so wird außerdem den unter 1 und 3 aus geführten Buchungen für jede weitere Buchung eine Zuschlagsgebühr von 7 Pfg. erhoben. Bei der Festsetzung Der bisherigen Gebühren galt als Richtlinie, daß der neue Tienstzweig leine Schädigung für Die Reicktskasfe ?nr Folge habe. Tie Gebühren des Postscheckverkehrs zusammen mit Den Zinsen, die Der Postverwaltung aus Der Anlage Des Guthabens Der Kontoinhaber zufließen, müssen Daher ausreichen zur Tedung folgenDer Beträge: 1. Der Ausgaben bei den Postscheckämtern, 2. Der Den Postanstalten Durch ben Postscheckoerkehr er wachsenden Ausgaben, 3. des Ausfalls an Gewinn aus dem Postanweisungsverkehr: der Ausfall entsteht dadurch, daß das Post fd.eckvenahreu einen großen Teil ber Durch Postanweisungen beglichenen Zahlungen an sich gezogen hat. Ter jetzige Gebührentarif hat Den obigen Anforberungen im allgemeinen genügt. Zwar sind in den Malcnbcrjabtcit 1909 und 1910 noch Zuschüsie von 843 424 Mk. und 253973 Mk. nötig gewesen. Im Kalenderjahr 1911 ist aber bereits ein lieber iduib von 34 710 Mark erzielt worden. Wenn sonach auch bei ym bestehenden Tarir in finanzieller Beziehung Das erstrebte Ziel erreicht lunrDen ist, so ist Doch nicht zu verkennen, daß Diesem Tarife gewisse Mängel nnl;aiten, Die einer gebeihlichcn Entwich ung und weiteren "Ausbreitung Des Postscheckverkehrs hinderlich mb und eine Aenderung erforderlich machen. Bewälnt haben sich bie Gebühren für Auszahlungen und UebcriDcifungcn; sie sind daher beibehalten lvorden. Nur bestehl Die Absicht, Die feste Gebühr bei Auszahlungen (5 Pfg. > und Die Ueberweisungsgebühr (3 Pfg.) im voraus bei Der Abgabe ber Formular he sie zu erheben. Mit großer Einhelligkeit ist bagegqt der Wegfall Der Zu schlaggcbühr gcforDert irorDcn. Gegen diese Gebühr wirb vornehmlich ins Felb geführt, baß sie es verhinbere, bie Kosten ber Celbübermittfung im Postsck>cckverkel)-r vorher genau zu berechnen, weil nicht übersehen werben könne, ob im> Einzelfalle bie Zuschlag- gebülyr zu entrichten ist ober nicht. Es muß zugegeben werben, daß bie Erhebung dieser Gebühr den Interessen des Verkehrs nicht völlig geredu wird Bei einem Verkehr, ber in alle Kreise bringen soll, muß gruubsötzlich ein Tarif gcforDert werben, ber möglichst übersichtlich und einfach gestaltet ist. In dem Entwurf ist Daher den Wünschen ber überwiegenden Zahl ber Interessenten it:idi Beseitigung Der Zuichlagsgebühr Rechnung getragen worben. Taraus ergab sich aber Die Notwcnbigkeit, für den Ei n nähme- ausfall 11911 rund 3,7 Millionen Nttrrk> Ersatz zu schaffen. Zu Diesem Zwecke setzt Der Entwurf für Einzahlungen ohne Rück- füll auf Die >?c: 1 des Betrages eine Einheitsgebühr von 10 Pfg. fest. Tas bedeutet zugleid) eine außerordentliche Vereinfachung des Tar>is. Ter Eiulo-ilSfatz von 10 Pfg. enthält zwar gegenüber dem bisherigen Mindestsätze von 5 Psg. für einen Teil Der Interessenten eine kleine Verteuerung. Es ist aber zu bcrück- iid,ligen. daß gegenwärtig mögen Des Äinrntritts der- Zuschlag- gebühr für Den größeren Teil aller Zählkarten mindestens 18 Pfg. a.tfzntvendeil sind, llnr aber solchm Kontoinhabern, deren Ver- kchr jährtid, nicht mehr als 600 Buchungen erfordert, die also Der Zitschlaggebühr Des jetzigen Tarifs nicht unterworfen sind, Durdi die Erhöhung Der Einzahlungsgebühr von 10 Psg. nickst zu belasten, ist in Dem neuen Tarif bestimmt. Daß Die Tinzahlungs- gcbül,r bei Der Einlieferung Der Zahlkarte vom Einzahler ent- rickstet werden soll, feierburd) wird ebenfalls den Wünschen Der überwiegenden Mehrheit Der Interessenten Rechnung getragen. Ter FrankiernngSzwang für Zahlkarten wird erstrebt, weil bie jetzige Vcrrcd>niing der Gebühren durch Abschreibcn vom^stonto Dem Inhaber Die kassenmäßige Scheidung der eigentlichen Schuldbeträge von ben Postgebühren erschwert unb ihn auch Dann mit Der Buchungsgebühr belastet, wenn diese swie bei Bringschulben) - vom Schuldner zu tragen ist. Tie Festsetzung der Zahlkärten- gebühr von 10 Psg. ist übrigens ber einzig gangbare Weg, um Den Durch den Wegfall der Zuschlaggebühr entftebenben Einnahmc- auSsalt zu decken. Im Kalenderjahr 1911 würde diese Einheits- gebühr von 10 Pfg. im Reick^spostgebiete bei 59 Millionen Zählkarten eine Einnahme von 5.9 Millionen Mark gebracht haben, D. i. gegenüber der tatsächlich erzielten Einnahme von 3,1 Millionen Mark, eine Mehreinnahme von rund 2,8 Millionen Mark. Tic Mehreinnahme würde zwar nicht ausgereicht baben, den Ausfall an Zusck laggebühren von 3,7 Millionen Mark zu decken IFehlbetrag 3,7—2,iS—0,9 Millionen Mark): es ist aber mit großer Sicherheit zu erwarten. Das; infolge ber vor.qeschlagcnen Vereinfachung Des Tarifs einerseits Der Postscheckverkehr in weit größerem "Maße als bisher aiiwachsen, andererseits Die Arbeit bei Den Postscheck imtern wesentlich erleichtert werDen wirb, unb DaßImrch Zusammenwirken Dieser Umstände auch künftig kein Fehlbetrag für Die Reichskasse entstehen wirb. Tic vielfach geäußerten Wünsche nach P o r t o s r e i h c i t für hessischer Heilslät.envere n. R. B. Worms, 9. November. Ter Heilstättenverein für Das Großherzogtuut Hessen hielt heute im Rathaussaal seine ordentliche M i t g l i e de rv er a m m 1 U II g ab, die 1 1 r zal.. b auch von Tarnen, besucht war. Tic Großherzogin, Die ihr Er scheinen in Aussicht gestellt hatte, war im letzten Moment ver hindert worden. Unter Den Anwesenden befanden sich Geh. Ober medizinalrat Tr. Hauser als Vertreter Der Medizinalabteilung Des Ministeriums des Innern, Geh. Regierungsrat Tr. K a v f er , Oberbürgermeister Köhler u. a. Ter Vorsitzende, Geh. Re gierungörat Tr. Tietz, gedackile zunächst Des verstorbenen früheren VorstanDsmitglieDs Geh. Obermedizinalrat Tr. sJl c tb bar t, der dem Verein stets ein eifriger, treuer Freund und Berater war. Tic Versammlung ehrte das Andenken Des Verewigten Durch Erheben von Den Sitzen. Ter gedruckt uorlicgcnDe Jahres' b e r i ch t weist, wie Der Vorsitzende weiter ausführte, eine erfreuliche Mitgliedervermehrling auf. Tic Zahl Der 'M sichrer stieg um 51 und betrug Ende 1911 1548, Darunter 190 körper schaftliche. Tie Jahresbeiträge stiegen von 9782 Mark im Vorjahr ant 11 137 Mark im Berichtsjahr. Tic Gesamteinnahmen Des Vereins einschließlich der BczirkScinnahmen Der Eleonoren Heilstätte beziffern (ich auf 18(5 250 Mark, Die Gesamtausgaben einschließlich der Betriebsausgaben ber Eleonoren Heilltätte auf 179 8(17 Mark. Tas Vermögen Des Vereins beträgt einschließlich des Buchwertes Der Heilstätte 707 042 Mark, Die SdntlDcn Hypothek bei Der LanDeSversicherungsaustalt 500 000 Mark, so Daß Ende 1911 ein Reinvermögen von 207 042 JDiarf zu verzeichnen war. Ter ReDner besprach Dann cingchcnD Die Tuberkulosefrage iinD Die Bestrebungen zur Verhütung Der Weiterverbreitung dir Tuberkulose, sowie Die Tätigkeit Der Heilstätte zu Detzen Bekämpfung. Es konnten im Jahre 1911 115 Personen in Den Heilstätten iintergebracht werben und es müsse Dahin gestrebt werden, daß diese Zahl immer mehr vergrößert wird. Denn nur, wenn Die Schwerkranken möglichst isoliert werden, könne Die Tuberkulose wirksam bekämpft werden. Weiter müsse es Ausgabe Der Fürsorgestätten sein, für Die unbedingt notwendige gründliche Tesinfi- ’ierung der Wohnungen an Tuberkulose Erkrankter zu sorgen. Die möglichst unentgeltlich unb wieberholt ausgeführt werden sollte. Eehr erfreulich sei auch, baß es gelungen sei, in Gießen ein beioiideres Lupusheim zu schassen, bas am 1. April 1313 eröffnet werden soll: in bem neuen Heim sind auch bereits alle vorgesehenen Betten belegt. Tic Eleonoren-Heilstätte in Winterkasten ist ständig belegt; im Jahre 1911 wurden 37005 Psiegelte bei 560 Psleglingen erzielt. Tic beiden Stationen für tuberkulöse und tuberkulös gcsährdetc Kinder im St. Bonifatius Haus in Hirschhorn für Knaben und im Evangelischen Krankenhaus in Lampertheim für Mädchen sind gleichfalls voll besetzt und bewähren sich bestens. Tic Fürsorgetätigkeit des Vereins war 1911 sehr umfangreich. 23 220 Mark hat er teils in der Form von Ermäßigungen des Pflegvsatzes, teils als Zuschüsse mi Kuren, als Beihilfen an Kindererholungslfeime, Fürsorgestätten und für Sachleistungen, Milche Eier, Fleisch, Butter, Betten, Liegestühle usw. ausgewendet. Tic Tuberkulosebekämpfung im Teutleben Reiche hat große Fortschritte gemacht, es waren im Jahre 1911 138 Volks- Heilstätten vorhanden, in denen 14 049 Betten zur Verfügung standen, so daß jährlich ca. 56 000 Personen teils unentgeltlich, teils gegen geringes Entgcld Heilung finden konnten: weiter bestehen zurzeit noch 39 Waldheilstätten und 16 Waldschulen. Eine muftcrgiltige Heilanstalt besitze besonders die Stadt Worms auf dem hohen Tarsberg bei Neckarsteinach. Ter Redner sprach, nachdem er noch dankend einer in Aussicht gestellten Svende von 10 000 Mark des Ehepaares Rosenthal in Beer Arbeiterbewegung. Ein Ausstand im Leipzig-r Buchhandel. Leipzig, 9. Nov. Heute abend sind unerwarteter Weise 500 bis 600 Markthelfer und Burschen des Leip z i g e r Buchhandels in den Ausstand getreten. Tie Veranlassung hierzu war das Scheitern langwieriger Lohnverhandlungen. Ta ein großes Angebot von Arbeitswilligen vorliegt, glauben die Leipziger Buchhändler, ben Betrieb aufrecht erhalten zu können. In der Metallindustrie in Minden erfolgte die Aussperrung von 2000 Arbeitern. tuet 20 Pfg" p" c35St.M-2.l0 NI »'S'»» schäft verloren. Was die sonstige Ausschmückung der Wirtslvkale betrifft, so kann man behaupten, daß es darin im Vogelsberg etwas besser aussieht, als an vielen Orten tiefer gelegener Gegenden. Man sicht int Vogelsberg wenigstens hier und da noch eins der alten Spruchöiwer: „Hier wird nicht gepumpt", der Rechtsanwalt, der bte Kuh melkt, die alten Deutschen, dte rod) eins tranken, cf* sic gingen: „Tie Rose blüht — der Dorn der sticht . . ." usm. Tas sind ja keine Kunstwerke, aber es sind doch Lachen, Äie man noch ansehcn mag und besser, als die jammer - lidjen Oeldruckbildcr. Was ober die Wirtschaften geradezu ab- schreckend madjt, das sind die Plakate aller Art, die die Wände verunziereit, dazu rod' Wandkalender mit Reklamen, Es ist eine Beleidigung des Gescl,rnackc-, wenn man dem fremden, der schließlich auch in einer Wirtschaft etwas sehen will, zumutet, immer rvicder die Reklamen von Peru-Guano, oder Kali-Düngesalz, den dicksten Tickwurzeln, von Fahrrädern, Nähmaschinen usw. zu sehen. Zum Beiimel: cine Wirtschaft mit hochtönendem Namen: ist etwa 4 Meter breit und 8 Meter lang, an die Decke kann man reichen. An den 4 Wänden hängen siebzig Reklarneplakate und Kalender, davon allerdings verschiedene übereinander. Im Lokale befinden sich ferner 3 Tische, 2 Bänke, etwa 8 Slühle, ein Wandschrank, ein großer Ofen, ein Klavier, eine Nähmaschine, ein Brett mit Zigarrenkisten, ein Büfett mit Flaschen, Sfrügen und Gläsern und rod) sonst manches. Tas Lokal ist zugleich Eßzimmer der Familie und wird von Gästen viel besucht. Tas Schild am Hause verrät dem Fremden, daß hier wohl „das beste Lokal am Plavc" ist. Tritt er aber ein, dann schreckt er unwillkürlich zurück, in einem so wohlhabenden Crt hat er unter diesem hochtönenden Namen diese Kneipe nickst erwattet. Tie einheimischen Gäste fühlen sich da drinn vielleicht wohl, wenn sic abends aufeinander hocken. — Wie erwähnt, ist es im Vogelsberg selbst etwas besser, aber auch dort bleibt mitunter mand)re zu wünschen übrig. Plakate gibts auch dort viel, womit der Wirt seine Wände 'behängen läßt und dafür keinen Pfennig erhalt. Ter Fremde erwartet auf dem Lande keine Hotels und feinen Komfort; eckst bürgerlich, das ist ihm am liebsten, dazu sauber. Wo keine Plakate und auch nicht die oft angewendctetl faulen WirtshauS- fprüche .Hier finden Biertrinker Beschäftigung" usw. sind, da suhlt sich von vornherein jeder behaglich Sollten vielleicht ein paar echte alte Möbel im Lokal fein, so wirkt das gut, und guten WandsckMuck, an dem jeder Fremde Interesse haben kann, wird man für sehr billiges Geld bekommen, wenn sich nur der Wirt dafür interessiert. Es wird auch für viele nur dieser Anregung bedürfen, nm cine Besserung herbeizuführen. Gegen sichtbare Aufschriften, daß man dies ober jenes im Lokal bekommen kann, wird kein Vernünftiger etwas einzuwenden haben. Tagegep geht es gegen den Strich, nrnn man oft sieht, wie ungeschult und falsch Wirtshausscknlder geschrieben sind. In die Landschaft passt nur ein schlichtes, einfaches und wahres Schild. Und es ftnbet fick ohne aufdringliches Aushängeschild bald heraus, wo man gut aufgelwben ist und die Fremden merken sich dies. Tas sind ein paar Winke, die zur Vervollständigung des Gesamtbildes des VogelsbrrgeS 'auf diesen Hai es Schreiber hauptsächlich abgesehen) beitragen können, wenn sie beherzigt werden. L. U. Landes Universität. Dem ordentl. Professor der Londivirtschaft an der Landesuniversitcit, Dr. Paul Gisevius hot die Großherzogin von Luremburg das Offizierkreuz des Ordens der Eichenkrone verliehen. •* Ordensangelegenheit. Der Groß Herzog hat dem Sanitätsrat Dr. Maurer zu Darmstadt die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen der ihm von dem König von Kreußen verliehenen Roten Preuz-Medaille 3. Klasse erteilt. " Lchrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer Will). Rollar zu Naunheim eine Lehrerstelle an der Gemeindcschule zu Weisenau. ** Hi stör. Kommission. Der Großherzog hat den Universitätsprofessor Dr. Haller in Gießen auf sein Ätachsuchen von der Stelle eines Mitgliedes der Historischen Kommission für Hessen enthoben. ** B e i der Landesversicherungsan st alt Großh. Hessen sind im Oktober 1912 — 267 Anträge eingegangen und zwar: 184 Anträge auf Invaliden- und Krankenrente (I. u. MX), 15 Anträge auf Altersrente (A.), 31 Anträge auf Witwen und Witwerrente (W), 30 Anträge auf Waisenrente (•£).), 7 Anträge auf Witwengeld (Wg.). Unerledigt mürben übernommen 298 Anträge, so daß 565 Rentengesuche in Bearbeitung standen. Es fanden Erledigung: 247 Anträge durch Bewilligung (179 I, 8 K., 19 A., 11 W., 5 Wg., 25 0.), 6 Anträge durch Anwartschaftsbescheid 1258 n. 1743 RDO.), 42 Anträge durch Ablehnung, weil unbegründet (28 I., 3 A., 8 W., 2 Wg., 1 0.), 18 Anträge durch andere Weise — Zurücknahme usw. (9 I., 2 A., 1 W., 1 Wg., 2 £>.), zusammen 313 Anträge, hiervon wurden 30 Renten durch Umwandlung erledigt, so daß 282 Anträge als unerledigt auf November l. I. übernommen werden mussten. Ende Oktober waren in Anstalten 296 ver sicherte Personen untergebracht. In der Eleonorenheilstätte befanden sich außerdem noch 45 Personen, die teils auf eigene Kosten, teils auf Kosten des Fonds der Großherzogin oder sonstiger Stiftungen cingewiesen waren. Landkreis Gießen. -- Wieseck, 10. Nov. Am SamStag, den 9. d. M. fand hier in der Wirtschaft von Weller eine Versammlung unserer Ortsgruppe des Oberhess. Obstbau- Verein s statt. Ein Vortrag des Herrn Dr. H o f f m a n n aus Friedberg über' „Ter Gartenboden, seine Eigenschafts- Zusammeuseßung, Bearbeitung und Verbesserung" leitete die zahlreich besuchte Versammlung ein. Sodann fanden eingehende Beratungen über die innere Umgestaltung des Oberhess. Obstbauvereins statt: einstimmig wurde der Beschluß gefaßt, die Ortsgruppe Wieseck in einen selbständigen „Orts obst und G a r t e n b a u v er ei n " gemäß den neuen Satzungen des Oberhess. Obslbauvereins umzuivan- deln. Man schritt zur Wahl des Vorstandes: zum 1. Vorsitzenden wurde Lehrer Wehl gewählt Mit dieser Umgestaltung erhofft mau eine weitere günstige Entwickelung des Obst und Gartenbaues in Wieseck. Jeder Besitzer eines noch so kleinen Gartens sollte diesem gemeinnützigen Verein angehören. Eine reich ausgestattete Gratisvcrlosung von Obslbäuinen, Büchern und anderer wertvoller Schriften wie Kalender bildete den Schluß der Versammlung. v. Lollar, 9. Nov. Dienstag, 12. Nov., abends 8 Uhr findet eine öffentliche Gemeinderatssitzung mit folgender Tagesordnung statt: 1. Genehmigung der Rechnung für 1911; 2. Beratung des Voranschlags für 1913. x Große n-Lin de«, 11. Nov. In einer gut besuchten öffentlichen Versammlung bei Gastwirt Phil. Schaum sprach am SamStag abenb .Hauptlehrer Bach über den jetzigen Balkankrieg. An der Hand von Landkarten behandelte er die Äeographie der kriegführenden Mk. 48-51 86—91 41-42 86-88 67.00—69.00 86.00— 87.00 66.00—68.03 84.00—87.» 67.50-69.00 Lebendgewicht 86^0-87.01 67.50—69.00 86.00—87.00 (Orig.-Teleqr. des „«flieg obligatorisch zu gestalten. Geborene: Oktober 4 Dem Kaufmann Gustav Ruder ein vom 1. Lebensjahr: 2,—15. Jahr: 1 KO KD 1(1) Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe» ko i (i) 3(2) 1 (1) KD 1(D KD 1(1) KD 49-51 44-45 95-102 89—93 87—89 81—88 74-86 64-76 2(2) 1(1) 81-85 76—78 102-110 95—102 88-92 61-66 56—60 52-54 52-57 49—51 Höchste Temperatur am 9liebriqffe , „ Niederschlag: 4,5 mm. Gesetzes. 12. Gewerbliche Güterhänbler von länblidn-n ...... u .... ÄtAfc»« Grundstücken auf Grunb bes Gesetzes vorn 27. x\uni 1908. «Dochenli. üederftcht öee 20ve§iüue 1.0. ölllvl ^leheK. 13. Stcinbrüchc und Stein Hauereien nur Grnnb bet 44. Woche. Vom 27. Oktober bis 2. November 1912. ............. ..... _ 44. Woche. Vom 27. Oktober bis 2. November 1912. bundesratlichen Bekanntmachung vorn 31. Mai 1909. 14. Die Einwohnerzahl: angenommen m 31 800 (inkl. 1600 Mam: Militär). Sitzgelegenheit für Angestellte in den offenen Ver- Sterblichkeitszisfer: 19,74 %v kaufsstetlen auf Grund der bundesratlichen Bekanntmachung vom 28. November 1900. 15. Steinbrüche und Gräbcreicn 9. bis 9. , Gatten der Postleiterin, den P o st i n s p e kt o r Cartier, durch mehrere Revolverschüsse, raubten aus der Kasse an 300 Francs und ergriffen die Flucht. Die Gendarmerie leitete die Verfolgung sofort ein. Der Polizei ist mitgeteilt worden, daß einer der Posträuber ein gewisser L a e o m b e ist, der Urheber des kürzlich erfolgten Attentats auf dem Bahnhof von LeS Aubrais bei Orleans. Am Samstag morgen wurden drei Verhaftungen vorgenommen, von benen eine aufrecht erhalten worden ist. * Kleiner Junge (der eben Zeuge gewesen ist, wie feine Mutter das Dienstmädchen entlüften hat, weil es in der verflossenen Nacht fünf ober sechs Stunben ohne Urlaub sortgebliehen ist: „Mama, war bas nicht sehr unrecht von Marry, so lange fort zu bleiben ?" — Mama (empört': „Ja, Charlie, und sie war noch frech obenbrein. Aber solch eine Person dulde ich nickst in meinem Hause." — Kleiner Junge: „Wann wirst bu denn Papa weg- schicken?" nach 9(bjjug von 9 Ortsfremden: 5,0 7v. Kinder • o qi. gewicüt Mk. 47-50 42-46 40 -46 32—38 Gewerbliche Revisionen 1-i2. Gießen, im November. Erwachsene: nn auf Grund der Polizeiverprdnung vom 16. Dezember 1902 und Es starben an: Zusammen: deren Abänderung und Ergänzung durch kreisamtliche Bekannt machung vom 23. März 1912, die Unfallverhütung bei dem Betrieb Lungentuberkulose von Steinbrüchen und (Gräbcreicn bett. 16. Tie Milchhäudler Lungenentzündung in Bezug auf spezifisches Gewicht der Milch, Reinlichkeit der Schlaqsluß 2 Gesäße und Fuhrwerke, auf Grund der Milchverkaufsordnung. Blinddarmentzündung 1 (1) Glückwünsche darzubringen. Den Wünschen aller verlieh Geh. etallmaftfcbafe: Dbcrforftrat Dr. Walter in herzlichen Worten Ausdruck. Im Mastlämmer unb jüngere Masthammel Laufe dc§ Vormittags beglückwünschte Finanzminister Br a u u L-ollsieischige Schweine "von 80-100 kr mit feinen Räten den Gefeierten in seiner Wohnung. Auch Lebendgelvicht ......... 17. Zur Erhebung kamen 48 Nahrungs- und Genuß- Bauchielleutzüudung m i 11 c l D r o b c n , darunter 28 Milchproben und wurden dem Zuckerkrankheit chemischen Untcrsuchungsamte übergeben. Blutkraukheit i___!_u: " — -.....- ■■■ . ___- Lebensschwäche IV Verunglückung 1 (D_______1 U) —________~~ — vermittle»« Summa: 12(9) 9(7) 1(1) 2(1) * Ueverfall eines Postamtes. Am Freitag Slnm.: Die in Klammern aesetz^u Zisiern geben an, wie oft! abend gegen 1 '<.9 Uhr drangen drei maskierte Banditen der Todesfälle in dec betreffenden Kckankheit auf von auswärts in das Postamt' von B 6z en es bei Paris, töteten den üacb Gießen gebrachte Mranfr kommen. Staaten, die Kriegsschauplätze, die territorialen Unteren eit lUärtle. der Balkanstaaten und der Großmächte und die politische te. Frankfurt n.M. Bi ebl,oi-Marktbericht vom 11. Nor. Lage Auftrieb: i • Rinden baruntec Ockfen 37Bullen 6, Kühe und Kreis Schotten. Färsen 3 Kälber Schafe 76 Schweine © Laubach, 9. Nov «öerr Job. Wagner II. und Tendenz: anbet lebhan cm Ueecr ar.o Kalber und Schafe feine GDefr-m feierten heute' istre ge li>ene tz-ch,ei. kbljn,., l«m lUbeti.an», «chu-eme >chkpp...b, bei guter körperlicher Rüstigkeit. Zahlreiche Gelenke unb teue;u- Grarulationen von nah uno sern wurden dem Jubelpaar zuteil. Aus dem Kabinett des Großh.'rzogs wurde ihnen Ochsen, oas Bild des Großh-erzogs im Rahmen übersandt, begleitet sPonffctWiae, ausaemäftete, höchsten Schlacht* von einem Glückwunschschreiben In d r Scheuer des werte?, 4—7 Iabre alt ........ Landwirts Wilh. Jäger entstand, vermutlich durch llnoor die noch nicht gezogen haben (unqejochte) . . nung des Brandes konnte verhindert werden. Färsen. Kübe. Starkenburg und Rheinhessen. Vollsleischige ausaem. Färsen hoch't. Schlachtw. Darmstadt, 9. 91oo. Gcheimcrat Wllbrand, Vor- rollsleiidnae auöaemästeteKühe höchstenSchlacht- ntzender der Mmisterialabteilunq für Forst- und Kameral- wertes bis zu 7 Jahren ........ Verwaltung, vollendet heute, am 9. November, in voller ^Sgem'Äete Kiche^ " '. körperlicher und geistiger Frische fein 7 0. Lebensjahr. mtl,che Notternngen der beithaen Frucktmarktprerke, Slrci5 Wetzlar. Weizen lhiesiqer) 21.25—00.00, Kurhesüscher Alk. 21.25—00.00, = Krofdorf, 10. Nov. Das auf Anregung der Wetterauer Mk. 00.00—00.00. Roggen (hieuger) Mk. 18.40 bis Tiefbaufirma Trubert-Fulda von der Firma Appel-Gießen 18.60, Gerste (Wetterauer) Pik. 20.50—21.25, Gerste, Franken, Pfälzer, auf das beste ausgcführte gemeinsame Wasserwerk für Ried Pik. 21.00—22.00, Hafer Pik. 18.75—21.00, Mais Mk. 14.25 Kr o f d o r f - Gleib e r a ist jetzt fertig. Die amtliche bis 15.40, Weizenmehl 0 Mk. 32.50—32.75, 'Weizenmehl 1 ä« 6fä“ mit einer ä vorigen csamStag wurden hier erlegt: 30 Rehe, 4o Hasen, Awlzkeime Mk. 14.00—14.50, Biertreber 15.00—15.50, Raps Mk. 4 Füchse und 3 Fasanen. 32.00—32.75. Alles ver 100 Kg. ab hier. x Kinzenbach, 10. Nov. Ter Handwerker- fe. Frankfurt a. M., 11. Nov. (Orig.-Delcgr. des ,(fliec. Verband der Bürgermeisterei Atzbach-Launsbach hielt am Anzeigers-.) K a r t o f f c l m a r 11. Man notierte: Kartoffeln Samstag abend eine gut besuchte Versammlung bei Gast- in Waggons Dik.3.50 4.50, im Kleinhandel Pik. 5.00—6.00, iür je tvirt H. Peusch ab. Es wurde beschlossen, an der im nächsten 100 ^g. Jahr in Wetzlar geplanten „K u n ft - und Gewerbe- ' ausstellung" nach Kräften sich zu beteiligen. Tie vom StanOC$(imt$nacnr!Ct>tcn* Verband für Atzbach ins Leben gerufene gewerbliche Zeichen- (Nachträglich eiugegangen.) schule gedenkt man mit Hilfe ber Handwerks Lämmer Koblenz Bad-Nauheim. - Sohn, Peter Alfred. — 8. Tem Milchhändler Peter Iosft Fischer ein Sohn, Rudolf Johann. - 14. Tem Zimmermann Johannes Becker ein Sohn, Marl Otto. — 17. Tem Ticnstmann Im S«li, August unb S-^ber würben in Si-ß-u re- V.«n ÄÄl »TndÄÄ Sim,C™i"'UeCiinSt Ä Nick' Mninh °V^orbnuna Vom 2() 0Mm^l903^!md Zimmerkellner in Bad-Nauheim, Ml. Anna Pauline Martmann leumlager auf Grund der Verordnung vorn 20. -Vtot t io > uno . _ "i’nfnf» ithittnn ~nnin ~rfnittniatin in f'tfrn, (^stellten Bedingungen. ^o chenl ag er auf Gnind bnrf) Q mit Anna Elisabelpc Scbncidcr in Bad Nauheim des ^okal-Reglem^ts vom c. ^bruar 1888 und der^gestellten 24 3iid|flrb SDont, Buchhalter, mit M atharine Minium'irr, beide Bedingungen o Betri ebe, ܰ rl. ' tp.ünt in Bad Nauheim. — 28. Johann Heinrich Friedrich Wilhelm b Fnmhp9! Lampert, Installateur, mit Maria Paulus, beide tu Bad-Nauhenn. Bklchästigung von jugcnblid)eu .Irbcitern auf (-rund ber bunbes (9hc(fß(irfiiinorn" Oktober .> (Vcora Schröder sSnnh» ratlidjen Belanntmachung vom 8^^.^om^cr 1909. 6. M 1 eiber ar()Clter, mit 9(nnn Maria Dorothea Bernhard, beide ui Bad uut) Waschet ons cf t io n sw er f ft att ena af^rundder Ge .^nul)eim jo Karl Albert Sicucrnagel, Schlosser, mit Ma» werbeorbnung, des b 240 und -41 der Heft Auswlnungs^r- tt)Qnna (Zlisabeiha Stamm, beide in Bad-Nauheim 14. Ewald orduung zur Gewerbeordnung, vom .,1. Mcn 1897 ^xoß, Kaufmann ui Iserlohn, mit Philippinc Schäfer in Bad- bri!n^n19ÜK ° ?lC 1. fCa rt, r tFlT- Nauheim. — Friedrich Otto Iärmer, Musiker, mit Marie Elisa- mit 10 und wehr »lrbeitem. 7. V er f a u f v it c 11 c n , in bmeji . .< ~qq«i hHbc in Batr^iaiiheiiu. 19 Konrad Huber, Essigsäure iEssigcsscnzj gcwerbsmätzig tcilgchaltcn und verkcwsi ^nsmann in Mannheim, mit Ida Marie Lindemann in Bad- mirb, "ulGrnnd ber Verorbnung von 14.^ u11908. 8 z-ic ^auf)eim _ Theodor Wal brecht, Fabrikant in Barmen, mit biciigcn Backer unb Brothanbler, lohnt bu auvwailigtn (rfinrlnttl. -vrt#n^ ;n Nod-Nnubeim -‘6 Johann Vbilivv SBäta Gewicht dcs Brotts NamcnSzeichen unb Bwbzettet So?( jjad, Sattler imb JaWjier, mit S.n.a -olsbachei, nur Wrunb der Polizei Verordnung vorn 2i. Ium 190/ 9. Ben- . .. • Rnd-Noiiüinm zinlagcr auf Grund per Verordnung vom 20. Mai 1903. -terbefälle- Oktober 7 Peter Emer II Rentner !o. Pfandleihanstalten und 73 ^Vre «tt - 24. Ö Äu™ lÄn^ermitHe^f Ä tÄX* StoU, „rb, -chm., 5S An„tt Nov. 1912 o6 wo aaiaiuoiuffl Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Wind- richftmg räpüjjQUigjB Grad lxr Brwdlliunq In Zrhnlrl ber sichid. Himmil»fl. Wetter 10 10. 11. - ~t । 1 '44,1 741,8 '<30,2 88 7.0 5.3 7,6 6,9 6,2 90 92 93 SW SW w l 10 10 10 Jede echte Osram-Lampe muss die liischnjl „OSRAM“ tragen. — tberall erhältlich. Auergesellschaft Berlin O. 17 C**/. Neue OsramDrahllampen Uirzerbrechlich Erstklassige, hochange- sehene LcbcnS-, Unfall-, Haftpflicht Bersichcr- ungS Gesellschaft sucht einen tiidit., erprobten öber- Jisptljtor Bewerber soll sich neben der Aeauintion Aiir Unterstützung des Generalagenten, mich derBernfsbeamten- und Agenten Organisation widmen. Es bietet sich nichtigen, strebsamen Inspektoren eine angenehme dauernde, durch Gehalt, Bonisikation, Provision, Spesen und ,^-abrkosten nut bezahlte Stellung. Bewerbung, unter Nr. K. 6308 3n; validcndank Front surt a. M. 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Weijenmehl °~27-5 Jüiflflt- M 26^0—26.7 M 13.50-13,; Alk. 15.00-15» Ä -15.50, Raps : 6 «l 65 [10001 07 931 88'90 290 348 80 681 820 67 060 97 937 38 Nur die Naaeem ■ (OtlB« 737 893 1 21 013 16 165 277 146 76 498 (600) 659 96 748 80 663 708 25 94 98 894 34244 »75 832 927 99 46 53 789 344 46100 28 (10001 249 60 324 457 429 42 234 75 436 629 696 [600} 845 87 242 141 Neuen Baue öcrm. | Läden u. dgi. lON26 Gut erhaltene [7448 J. Loh. Hinter der West-Anlage 1L 821 29 99 163 727 976 25031 [600] 848 934 12 49 88 208 (10001 47012 71 80 88 78 83 550 361 631 845 102 213 555 607 24 74 867 (6001 914 341 607 748 879 (600] 979 112013 802 [1000] 956 171136 00 92 742 [1000] 90 847 94 023 45 703 173303 660 521 706 (3000 ) 950 56010 27 805 48 57055 204 61 754 «30 922 36 58147 871 59030 66 121 73 843 61 (1009] 96 48079 198 451 162 787 987 634 329 236 238 328 430 343 449 154020 665 765 178 480 181 336 766 989 117050 148 83 118037 167 233 870 79 827 44 996 118084 291 48 922 1 0 5015 37 182 28 53 106634 911 75 403 634 720 925 43 46 HOOOj 60 458 11000] 614 108 29 134 362 826 77 31127 97 621 [1000] 35036 36178 45 (1000) 433 (3000) 363 406 44083 243 77 [10001 662 76 99 644 48 81 65 94 92 06 13011 15349 13000] (3000) [3000] 67 99 66 11 68 63 60 71 84 84 61 418 91 989 238 60 143 68 36 127 66 269 34 68 913 626 902 120 90 407 44 120 33 76 545 2030 489 628 43 362 466 19 63 97 311 61 67 (3000] 44 236 66 363 82 6062 90 127 220 73 76 172 [3000] 218 97 308 336 |3000] 68 431 38 611 654 83 328 419 603 62 83 673 738 236 342 (600) 44 747 693 70 662 394 720 028 81002 36 27008 2T067 29068 444 63 916 16088 311 423 67 61 17260 302 38 483 40 96 [3000] 361 (500] [1000] 885 924 38 67 [30000] 21129 269 467 84 1247 62 82 308 696 855 926 651 (1000] 64 76 856 3027 46 222 C49 907 »6 4092 139 ( 6001 202 8 686 624 79 719 81 71 837 70 5131 867 906 1 04372 639 76 613 99 220 92 344 624 840 904 107006 108 18 299 36 337 1OB101 98 207 8 18 (500] 46 100 24 253 609 29 31 736 [1000] 911 670 725 843 994 32237 (1000) 336 401 79 93 666 950 3 31^6 262 98 447 04 Gewinne Ober Nummern in Q*wÄhr.) 261 M 2 954 253 89 366 413 (600) 23 96 622 847 620 33 (500) 68 760 837 39 602 98 18001 165 (500) 213 72 96 11000] 460 606 68 74 84 10535 659 832 20017 32 247 84 723 916 26294 487 689 639 61 754 85 839 222 30 63 479 660 68 771 879 904 634 82 (5001 644 61 81 806 29 972 13000] 42 (1060] 77 204 61 90 384 60 673 789 930 11000] 093 169123 11000] 711 23 886 931 40 69 74 170497 613 [500] 94 305 77 402 38 55 680 87 170084 128 [600] 00 641 653 787 826 [600] 972 79 110016 44 62 26 95 111113 42 124 380 499 508 «Äne Otwlhr.) 13 174 239 66 437 (600) 307 567 732 49 29075 89 08 30022 80 691 98 153501 62 613 819 80 908 71 (3000) 58 (3000) 70 |3000| 123 436 541 (600] 79 15 5033 466 679 718 808 924 62 91 15 6024 627 736 83 809 26 45 78 157046 67 (500) 50 71 418 619 763 158047 207 336 85 420 [1000] 90 761 9138 398 683 609 783 842 10030 88 (1000] 156 268 329 402 27 44 630 805 963 89 11187 286 406 634 734 838 910 12063 238 88 (500 • 99 359 67 662 681 94 7 129 411 21 61 920 1 4543 ( 600 ) 62« 816 990 608 655 812 949 22110 3 2 7 5 22 1 48 47 1 96 737 ; 500] 806 87 934 (500) 23059 101 263 402 22 656 912 20 66 2 4035 143 64 236 ( 30001 98 342 65 70 51200 80 428 54 516 60 90 93 52079 316 460 98 032 88 700 983 53036 207 (600) 820 072 50060 284 413 CIO 822 55318 70 84 4.2 620 65 80 88 612 60 10007'5 200 [3900] 7 34 85 338 [600] 95 504 14 601 951 1600J 10 1 638 601 780 1600 ) 846 942 1600] 87 1 02002 229 37 48 326 788 863 1 03388 623 767 (10001 601 68 767 687 86 614 21 27 [1000] 88 Z. ZieNnog 5. Kl. 1. Preuss.-Suddeutsche (227. Königlich Preuss.) Kiassen-Lotterie Zieheng vam 9. November 1912 nachmittag«. 644 15001 132082 104 29 57 317 68 739 [1000] 62 611 61 [300U] 98 972 133043 173 586 621 616 902 45 134304 73 78 614 84 606 (600) 761 901 135143 ;500] 44 262 312 437 600 603 707 (3000] 140105 628 83! 141392 629 [600] 44 49 89 887 000 1 42058 104 241 383 619 39 (1000 ] 733 143069 64 106 98 300 724 908 1 44'125 26 [600] 77 169 208 300 25 401 720 862 912 60 145142 [1000] 66 98 ( 3000) 218 M 315 (1000) 411 87 625 741 97 856 140008 60 233 324 440 682 613 764 80 (600) 76 61 917 79 147001 254 379 598 705 836 140168 264 60 (600) 79 341 70 488 639 642 1 40013 68 181 464 747 852 949 82 150032 120 209 72 93 333 802 151062 148 69 393 427 654 794 918 74 152060 83 [1000] 114 00099 216 300 46 416 641 770 861 31125 219 45 64 361 83 87 406 7 660 014 3 2121 332 622 ( 500) 60 (10001 854 (1000 ) 69 60 (1000 ) 92 983 33110 247 348 448 829 73 97 718 64 70 (560] 946 84020 (500) 181 510 61 618 728 886 [600] 97 35018 «0 168 263 483 732 37 60 [1000] 918 30263 422 618 (600) 25 [600] 776 863 37010 163 460 688 972 30041 45 115 31 [506] 36 72 358 [600] 445 661 034 48 734 40 48 5973] Grober Laden in neu- erbautem Hause zu vermiet. 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Navetnber 1912 vorminag«. 63 77 379 403 26 511 (500) 707 66 74 (10001 0000 35 154 269 481 753 860 0263 341 72 (1000) 433 (3000) 833 39 994 10690 162 202 37 383 461 612 926 11053 [3000] 147 92 [10061 216 444 618 85 767 812 (600) 32 89 91 042 12040 64 73 249 302 71 402 73 663 (1000) 93 032 817 1 3010 78 101 27 (1000 ) 82 302 422 82 90 701 815 968 1 4083 337 96 600 638 C17 15200 30 4 27 54 109 78 217 49 53 (3000) 407 47 914 13000] 47 92 656 1476 569 776 831 900 48 2046 47 11000) 132 881 (600) 720 46 69 [ 10001 808 918 26 3216 47 401 98 ( 500 ) 582 94 601 (500 ) 99 921 4107 628 89 M7 63 66 994 7 [500] 5134 308 473 575 648 62 840 (1000] 6083 84 348 86 95 652 960 7 089 503 741 864 945 0051 161 271 308 76 456 86 93 682 11000] 88 „Hansa“ Feuer-, Einbruchs, Tiebst. Berf.-A.-G. gegr.lststl, Reserve Mill.iucht ans d. Lande Vertreter geg. hohe Verg.Gen.-Ag.Sontag, orankfurt/M.,Bürgerstr-94I. 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Juli 1912. au/u Die amtlichen Notierungen erfolgen an den Börsen zu Berlin. Frankfurt a. M. und München. Die Zeichnungen finden statt von jetzt bis zum 18. November 1912 einschliesslich; früherer Schluss _ wie üblich vorbehalten. Die Zuteilung bleibt freiem Ermessen überlassen. Für die Abnahme zugeteilter Stücke wird eine Frist bis 4% Pfandbriefe | (Börsenkurs 99,70%) „ Kommunal-Obhgation. \v I 1916er Pfandbriefe | (Börsenkurs 99,60%) 99,20% Amerikaner und Irischer ... Oefen 4°oige Pfandbriefe 4°oige Kommunal-Obligationen I Landes-Hypothekenbank nicht rückzahlbar vor 1920 und 1916 — mit staatlicher Zinsgarantie — mündelsächer in allen deutschen Bundesstaaten Zweitens:-“ Drittens: Viertens• — das sind die be- v kannten 4 Vorzüge xiErdaJE-