Donnerstag, IV Juli 1912 162. Jahrgang Erstes Blatt I i I l 5 i i Die heutige Nummer umsaht 10 Seiten. Die Lage in der Cutter. c l < gegeben o ■rage. Man müßte und Schul*trnOe. e"/. ■aflt 91 Setters jiauß.Mand, , Thürmer, bitte Die- ecken. :6ebstB«rab«tt .r„ne übertlll’i» Damit hat also die Erste Kammer einen der wtch- tiaitcn und heißumstrittensten Punkte der ganzen Vorlage abgelehnt und alle Mühe uub Arbeit der Zweiten Kamme?' Be zn qSvretS: monattictt 75 M., viertel« jährlich Mk. 2.20; durch Jlbbole- u. Zweigstellen monatlich 65 PV: durch die Post Ttf.2.— viertel« fährt. ausidiL Besfrllq. Zcilenvreis: lokal auSwärtS 20 Pstnniq. Ehefredaktenr: A Goetz. Verantwortlich kür den politischen Teil: Sbjqufl Goey; tüt .Feutzle- ton* *, .VennischteS* und .(Aeiichtssaal": K. Ncu- rath; tut ,6tabt und Vanb": E.Heß; für den Slnjeiflcntcil: H. Beck. Ur. 161 8(c Siebener Anzeiger erf^cint täglich, außer Imntags. - Beilagen: ,ermnl wöchentlich W und \ iefidiligung ! ! iit jedem ! i fleitatieL j idelnei^ Strafe 12 j ephon 487 j Apparat! and Films, riswerte Modelte ■ Lubehö'r tets in der 1$ L.L. Die Ausstellung von Werken Eug. Br acht's in Darmstadt, die anläßl. des 70. Geburtstags des Künstlers Konstantinopel, 10. Juli. Der Kriegsminister ist zurückgetreten. Er wurde zum Senator ernannt. Der Marineminister ist mit der Führung der Geschäfte des Kriegsmunsters beauftragt worden. Mahmud Schefket Pascha mußte abtretcn, weil er trotz xS vom Parlament angenommenen Gesetzes mit den Politik Uäbcnden Offizieren jo wenig fertig geworden »rare, wie m t der dahintcrstehenden albanischen Frage. Man mußte x zinausschreien in die Leffentlichkeit: Die westlichen Lan- Xr werden vom Konstantinopeler Offizioscntum in uuver- int:vortlicl)cr Weise in Unkenntnis der wahren Verhältnisse i .ilten! Kein anderer als Gras Ferdinand V. Zeppelrn len es, der schon vor längerer Zeit die grundsätzliche Vcr- ili-denheit der Elemente, aus denen sich die Armee der L- ticn Türkei zusammensetzt, und deren Unverschinelzbartett Ifcttinnte. Er schrieb: „Auf der einen Seite die reut tur- Sfiicre Acntee mit ihren vielhundertsährigen Traditionen eint c nchmvollen Vergangenheit, ihrem ausgezeichneten enschenntaterial, nur zuructgehalten in ihrer Entwicklung Intel eine von den maßgebenden Stellen ihr gewordene knnachläfsigung sondergleicl-eu . . . Aus der andern Seite i.-ire, die ihre ,Entstehung der Erhebung der chmst tchen, jat Jalrrhunderten unterivorsenen Untertanen der Psorte v t" unten, Völker griechischen bezw. slawischen Ursprungs, d r?n Staatswesen noch heute viel unfertiges und unge- von der Zweiten Kammer bewilligten te ihn wieder zusammenslide» wollen, mußten allererste Meister i)cr öufbauenben StaatSkunst sein. 2S- sS? SB5, Werk^ HarfflonlUffl ^.ouPi««05 Konstantinopel, 10. Juli. In seinem Rücktritt s ch r e i b e n erklärt dec Kriegsminister, biejtainmcr und der Senat hätten das Gesetz, durch das den Dffi8tcren ^ucu. bie. Beschästiauna mit der PolMt verboten wird, angenom- abgeleynt uno anc o SSn »SÄ* Lage' ivirb nicht unerhebM durch -ne Stellung. eÄ'9-CÄÄ4ÄT L- » in^er >ll°nAhe Je- Ministers anaenommen wurde, ist von gestern datiert. | willigt werden konnten, sagt aber, day fie iuiter ben ob- Dü) Kammer nahm fast de battelds uitter patribti^Hen i walkKden Umstünden den Vorschlägen des ^uanyaus- Kunda^unam die K r ie q s zu s chlä g e an. schusses der Ersten Kammer zustinnne. Sie erklärt sich ^er in? Senat eingebrachte Initiativantrag, nach dem ferner bereit, entsprechende Besdstusse des Plenums d^ kein Staatsbeamter und Geistlicher sich mit P«- irrsten Kaurmer der Zwcrtcu Kammer zur Annahme zu emp- litik belass en dars begegnet in der jungturkischen fehlen, zumal anzunehmen ist, daß die Beamten, Zehrer Dresse eiirer starken O p v o s iti v n. Der A.ttrag s'oll nach- usw. nur auf diese Weise davor bewahr werden können, ttäglich dem jährlich ftctttfindenden jungtürkischen Kongreß ihre berechtigten Hoffnungen völlig scheitern zu sehen, unterbreitet werden. I Tas ist eine Erklärung, die an Deutlidfkert nrd)ts zu. Tas bereits durch die Pforte offiziell gemeldete E^n- wünschen übrig läßt. c. r ... . . rüden von türkischen Truppe» in Kruja (Wtlajet ^ku- 'Welche Gründe hat nun die Erste Kammer für die tari), erfolgte nach einem heftige» Kampfe mit den Ablehnung dec löprozentigen Erhöhung der Lehrergehalter? albanesischen Rebellen. Die türtifdfen Truppen hatten Der Ausschußbericht gibt darüber Auskunft. „Der berich- aroße Verluste: angeblich ist eine ganze Kompagnie auf- tcnbe AussdMß kann eine solche Besserstettung der Vo tt,« qcricbcn worden. schullehrer in keiner Weise als berechtigt anerkennen, paben ö Bon Dkonastir sind vier Bataillone nach Struga k1£ bisher jahrelang den Vorteil einer freien ^icnitroolp (Wilajet Janina aufgebrochen. nung gehabt, die für 400 Mark bei der ^"'^nieriuig ml- " -___-_.-----;--- - — I gerechnet wurde, so tonnen sie, da sie mit den mittleren Die Beamtendejoldungsvorlage in Sejahr? Wollte man nach dec Stimmung urteilen, die bei eine Erhöhung um 11 Prozent ihrer Bezüge fluchen, einiaen Mitgliedern der Zweite» Kammer nad) der An- Hierzu tommr nod), das; bei Wrgfall^ de» erhöhten Zu Kp'Ä’SJ ä unter dem Ehrenschutz des Großherzogs im ftäbtifcncn Ausstcl- : lungsgebäude auf der Künstlerkolome veranstaltet wird, soll am Samstag, den 20. Juli in feierlicher Weise eröffnet werden. Rach den seitherigen Vorbereitungen wird hier eine Veranstaltung von hervorragender künstlerischer Bedeutung dte Auimerk- samkeit weiter Kreise auf sich lenken. Es werden insgesamt über 400 Werke des Wnftlers gezeigt werden, die jedoch nur eine Auslese aus dem ungemein reidjen Lebensimrk deS auch heute noch in der Vollkraft künstlerisclien Schaffens stehenden Meister- bilden., Zn Fühlung mit ihm sind nur die hervorragendsten Kunstwerke seiner verschiedenen Lchaffenspenoden vom Beginn der 60 er Jahre an herbeigeschafft worden, darunter etwa 300 zum ^.cjl noch nicht öffentlich gezeigte Werke aus dem Atelier des Künstlers, und daneben eine namhafte Zahl seiner hervorragendsten Bilder aus Galerien oder Privatbesitz. Die Gelegenheit, ,o viele Bilder des Künstlers in ihrer Giü'amtwtrkung zu betrachten, wird hier zum erstenmal geboten. — Vom Ursprung des türkischen Halbmondes Es wird viele überraschen, daß der Halbmond als WapP.cn und .jahnriizeichen der Türkei verhältnismamg modernen, Ursprungs isf er wurde in der Tat erst nach der Eroberung Konitantinopels im Jahre 1512 bei Selims I. Thronbesteigung ontziell als Feldzeichen und Wahrzeichen der türkischen Nation eingesuhrt. Ame- rigo Searlatti, der sich in der Minerva Mit dem Ursprung des Halbmotides als heraldisches Zeichen be.chaMgt, Tidjrt aus daß nur die Bedeutung, die dieses Zeichen alsbald als,ein sinnbüd der mohammedanisck)en Religion gegenüber dem Christentum annahm die Anachronismeii erklärt, die in späterer Zeit von -r-lchtcrn und Künstlern so häufig begangen wurden, indem sie den Halbmond schoii zur Zeit der Sarazenen und bei den Kreuzzugen auftauchen lassen. Vor dem Halbmond führten die Türken als Wappen einen schwarzen Geier, ron dem der englische dichter ^letchcr noch 1663 berichtet: „Und dieser schwarze Geier, der seine surcht- baren Schwingen über die halbe Erde ausbreitet und dessen Blick die Musen entsetzte und in die Flucht trieb, senkt sich je$t berab und fällt mit müden Flügeln." Aber schon vorher hatte der Halbmond bei mancher schlacht in den Geldzeichen seine Rotte gespielt, denn er war nicht türkischen llripnwigs, sondern das Wahrzeichen des alten Byzanz: schon m vorchristlichen Berten führte diese Stadt den Halbmond als Wappen. Nach der. Eroberung Konstantinopels wurde der Halbmond von den ^urten Roufjeaus Totenmatte. Kaum hatte Jean Jacques Rousseau sein Leben ausgehauckst, Ils sein treuer Freund und Beschützer, der Marquis de Glardin Eilboten nach Paris zu dem berühmten Houdon sandte, der einen öiih-übguü der Totenmaske des großen Philosophen unfertigen fällte. Was ist nun das Schicksal dieser Totenmaske gewesen? i darüber gibt Hippolyte Buffenoir in einem Aufsatze im „Mer- (tre de France" Aufschluß. Lange Zeit blieb das Original im Besitze des Künstlers selbst, der zu verschiedenen Malen die Ab- . loü geäußert haben soll, es dem stanzösischcn Volke zum Gc^ tenf zu mad)cn. Doch der Tod hinderte ihn an der^Aus ü jeung seines Vorhabens. Im 3al)re 1828 gelangte die -Voten citisfc dann zur Versteigerung, Ulid sie wurde von einem Herrn tiohuin für 655 Franks erworben, der seinerseits ebenfalls die klbsicht hatte, sie dem Staate anzubieten. Ader wenn er auch nubt dafür eine Belohnung in barer Münze forderte, so knüpfte tr doch an die Ueberweisung des Gesckfenkes eine harte Bedingung: tr wollte nämlich die Totenmaske des großen Philosophen nur hiitem Staate überlassen, dessen Regierung die Todesstrafe ab icidiaffl habe. Und so scheiterte denn die ganze «ache an dieser Bedingung, denn bis zum heutigen Tage besteht )a noch die Lodesstrafe aud) bei unseren westlichen Nachbarn. Nach dem Lode Won ui ns gelangte die Totenmaske auf Betreiben feiner Witwe, )i< übrigen» eine richtige Nichte Houdsons selost war, zum zweiten Ü2ale zur Versteigerung, und diesmal erzielte sie einen Brei» oon 346,10 Franks. Der Erwerber war Emile Rafpail, dessen Lohn noch beute Besitzer der Totenmaske ist. Dies ist die einzige Luthenttsche Totenmaske des großen Philosophen. Ern bloßer 9 rrglcid) schon zeigt, daß die vielfach als echt angegebenen im -Ersitze der Museen von Parrs und Montnwrency bennblm^n ; Masken fcglidter Echtheit entbehren: denn sre haben auch nicht bLe geringste Aehnlichkeit mit dem als echt bezeugten Lnginal dos sich im Besitze des Tr. Raspail befindet. Uebrigen» hat iich Goudon auch mit dem Gedanken getragen, Rousseau em gnoßarttges öffentliches Denkmal zu setzen, und dte ersten i>ni- ivürfe dieses Planes sind uns überkommen. Aber dann tarn o.- )Qet)olution uird machte seine Pläne zuschanden. H^tzenerZamMenblätteri C.'imal roörf)entl.Kten Ehauvinisten, ihrer osmanischen Rasse durd) rudfichtsloje Türkisierung die Hegemonie über die ihnen an Bildung, Kultur, Intelligenz ober mindestens körperlicher Tüchtigkeit überlegenen 'Nationalitäten sichern zu können. Bulgaren und Gried)en, Ar- nunier und Araber duckten sich zum Scheine, um schlau Au» Stabt und Land. (Sichen, 11. Juli 1912. * * Tageskalender für Donnerstag, 11. Juli: L.Abonn» mentskonzert der Regimentsnuisik. Abends 8 Uhr in Steins Garten. • * I n Audienz empfangen wurde vom Großherzog am Mittwoch u. a. Bürgermeister Stöp ler von Lauterbach. "Ordensangelegenheiten. Ter Groß Herzog hat dem Direktor der Zentrale für Mutterschutz und SäuglingS- fürsorge RegicrungSrat Emil Pi stör zu Darmstadt das Ernst- Ludwig-Eleonoren-Kreuz für Verdienste in der Wohlfahrtspflege, sowie daS Ritterkreuz 1. Klaffe des Verdienstordens Philipps deS Großmütigen: dem Hauptmann a. D. Hede- mann, seither Kompagniechef im Infanterie-Regiment Prinz Carl (4. Hess.) Nr. 118; daS Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift »Für Verdienste^: dem Vizewachtmeisler a. D. V! ahnkopp, seither Trompeter im Leib-Dragoner-Regiment (2. Hess.) Nr. 24 verliehen. — Der Groß herz og hat ferner die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen der ihnen von dem König von Preußen verliehenen Orden erteilt: dem Minister der Finanzen Dr. Dr.-Jng. Braun zu Darmstadt den Roten Adler-Orden 1. Klasse, dem Geh. Oberbaurat Kilian zu Darmstadt den Königlichen Kronen- Orden 3. Klaffe und dem RegicrungSrat Or. ^ur. Schneider, Mitglied der Eisenbahndirektion zu Mainz, den Roten Adler- Orden 4. Klasse. • • Tech nische Hoch schule. Ter Groß Herzog hat den ordentlichen Professor an der Technischen Hochschule zu Tarmstadt Geh. Baurat Gg. Wickop für die Zeit vom 1. September 1912 bis 31. August 1913 zum Rektor dieser Hochschule ernannt. • • Lehrerpersonalien, uebertragen rourbe bem Lehrer Wilh. Niebel zu Nauheim eine Lchrcrstelle an der Gemcindcschule zu Neu-Isenburg, ferner der Schulamtsaspirantin Emilie Donde ans WormS eine Lehrermstelle Paris, 10. französische Paris, 10. Juli. Nach einer Blättermeldung aus Madrid habe Canalejas int gestrigen Ministerrat angekündigt, daß er den Cortes bei ihrem Wiederzusammentritt im Oktober das spanisch-französische Abkommen vorlegen werde. 2! us IHaroHo. Juli. Die Kammer nahm das deutsch- Abkommen von 1912 über die Staats- Eingeborenen und Europäer in den ausgo- Altsland. B u d a v e ft, 10. Juli. Der Chefredakteur des „Pefter Lloyd" Sigmund Singer ist zum lebenslänglichen Mitglied des Magnatenhauses ernannt worden. Petersburg, 10. Juli. Der Reichskanzler besuchte nach dem Diner beim Ministerpräsidenten das Volkshaus. Vormittags arbeitete der Reichskanzler und besuchte das Winterpalais. Mends findet ein Abschiedsdiner in der deutschen Botschaft statt, wozu der Kommandant und einige Offiziere des Schulschiffes „Söam'a", der deutsche Generalkonsul und die Spitzen der deutschen Kolonie geladen sind. Um 11 Uhr reift der Reichskanzler nach Moskau ab. Parts, 10. Juli. Die Kammer nahm in einer bis Voll Uhr abends andauernden Sitzung den Wahlreformentwurf in seiner Gesamtheit mit 339 gegen 217 Stimmen an. (Stürmischer Beifall bei den Anhängern des Verhältniswahlsystems. Auch die radikalen Gegner der Wahlreform applaudierten, da sie der Ansicht sind, das; die Mehrheit der Republikaner sich gegen die Wahl- reform ausgesprochen hat. Einzelne Radikale rufen, zu der Ministerbank gewendet: Demission!) Tie Sitzung wird hierauf unter großem Lärm schlossen. angehörigkeit der tauschten Gebieten Aeauatorial-Afrikas an. Dcntscbcs ttced). Der Kaiser hat gestern fürs nach 8 Uhr an Bord der „Hohenzollern" unter dem Salut der Festung S'.v:n emnn.de die Nordlandreise angetreten. Als Begleitschiffe dienen der Kreuzer „Breslau." und das Depeschenboot „Sleipner". Laut „Verl. Polit. Nachr." wird die K o n t er en ; der b n n d e s st a a t l i ch e n Finanzminifter, die sich mit der B e s i tz st eue r f rag e befassen wird, nicht vor Ende Oktober einberusen werden. In der gemeinsamen Sitzung der Budgetkommissionen der beiden badischen Kammern wurde über die Frage des Fortbestehens der Münchener Gesandtschaft verhandelt, ohne daß jedoch eine Einigung erzielt worden wäre. Morgen wird sich das Plenum der Zweiten Kammer mit dieser Sache beschäftigen. — Der badische Landtag wird am 19. Juli vertagt werden. Zulagen von 400 Mark zubilligt. Der Antrag hat die Tendenz, einerseits die Lehrer den Bezügen der mittleren Beamten zu näl,>ern„ aber anoererfeit* auch den in jungen ( Jahren angestelltvn Lehrern die Nachteile der späteren An- stelluna der mitti'enm Beamten mit kosten zu lassen. Der j Antrag setzt deshalb mit einer stärkeren Erhöhung erst etwa mit dem 35. Lebensjahre des Leh-rers ein in dem . der mittlere Beamte nach den derzeitigen Verhältnis,en । der Staatsdienstanwäri er angestellt zu w^oen pslegü dieser Antrag, der eine Erhsih "ng von durcyjch.rittlich L> Prozent für die Lehrer vorsieht, -ist ein Minoritätsantrag geblieben. Nicht annehmbar erscheint ftdoch auch der Beschluß ver- ehrlicher Zweiter Kammer au, Erhöhung um lo Prozent aus dem Grunde, well bet dieser Erho-hung der Vol^- . schullehrer in einen Höchste eh alt von 34ö a ndstrei w gegen die ^tadt. Die Garnison machte einen Ausfall, um der -stabt ~u|t 6u B a ris, 10. Juli. Aus Madrid wird bezüglich der Ver.- handlungen über die International i s i e r u n g < ange r4. gemeldet, man scheine sich darüber geeinigt zu_ haben, oa& i>tc Verwaltung der Stadt gjnem Arisichutz von 24 Mitgliedern annertraut werden soll, welche teils von btyt Bewohnern von Tanger gewählt, teils von den Vertretern der natarmäaue der Algeeirasakte namhaft gemackt werden tolltn. Die Frage des zu Tanger gehörigen Umfrei 's i . r 'e wohl noch einer längeren Erörterung bedürfen, da Spanien du 'n llmireis nur mit 6 Kilometer, England jedoch mit 1-^ m lomctcr fewetzes wolle Die französischen und iranischen legierten haben sich in der Angelegenheit der Eisenbahn von Tanger nach fyej über die Frage der polizeilick^en Uebenoachung verständigt, die von jedem Land in der ihm zugewieseiien Zone ausgeübt werden w'rd. Ebenw hat man sich darüber grundsätzlich geeinigt, datz Svanien die Befugnis haben soll, die spanische Teilstrecke durch Ankauf zu verstaatlichen. Aus Hessen. Gegen die örtlichen Schulvorstände macht sich in den Kreisen der Schulderwaltungsbeamten und in der Lehrerschaft Hessens eine lebhafte Abneigung bemerkbar. Man ist in diesen Kreisen fast allgemein der Ansicht, daß die Ortsschulbehörden die gehegten Erwartungen nicht erfüllt haben. Schulrat Bauder (Bens^ heim), der seit etwa 20 Jahren als .üreisschulinspektor in drei Kreisen Hessens tätig war, schreibt z. B. in den „Pädagogischen Blättern": „Die Volksschule ist reif zur Beseitigung ihrer örtlichen Bevormundung. Die Besetti- gung des Ortsschulvorstandes als Behörde liegt nicht bloß im Interesse der Schule und der Lehrer, sondern auch in dem der Gemeinden selbst. Die geschichtliche Entwicklung drängt offenbar auf die reine Staatsvolksschule hin." Dieses Urteil Hingt vielleicht manchem Leser befremdlich, aber die hessischen Schulbehörden stehen fast durchweg auf demselben Standpunkt, und die Lehrerschaft, die doch vor allein genötigt ist, das Interesse der Gemeinden für die Schulen zu erhalten, nimmt dieselbe Stellung ein. Ein von dem Landes-Lehrerverein ernannter Ausschuß, der sich mit den Vorschlägen zur Umgestaltung des Schulgesches befaßt, sprach sich einstimmig gegen den jetzigen Sclmlvorstand aus. Auch in den hessischen Städten hat der Schulvorstand keineswegs die Bedeutung erlangt, die man ihm 1874 beim Erlaß des Schulgesetzes zu geben suchte. Die Arbeit wird in der Hauptsache von den betreffenden Fachleuten erledigt, und dabei hat sich das städtische Bolksschulwesen gerade in Hessen recht gut entwickelt. Der Monarchistenputsch in Portugal ist, wenn man den Nachrichten der republikanischen Regierung trauen darf, int wesentlichen bereits vereitelt worden. Folgende neuere Nachrichten liegen vor: Madrid, 10. Juli. Eine amtliche Depesche des Gouverneurs der Provinz O r e n s e gibt bekannt, daß an der Grenze Ruhe ^rrscht. Paris, 10. Juli. Ans Madrid wird über den Putschversuch der portugiesischen Monarchisten gemeldet, man sei daselbst überzeugt, daßdicverunglückteExpeditionnurunter- nommen wurde, um die Verwendung der von monarchistisch en Kapitalisten hergcgebenen Geldsummen zu rechtfertigen. Die portugiesischen Aufrührer feien zweifellos von den Karlisten unterstützt worden. Die Tatsache, daß die portugiesischen Monarchisten mit Waffen ausgerüstet waren, die aus den Fabriken von Toledo und Oviedo stammen, sei damit zu erklären, daß diese Fabriken die Besteller für Ster tretet einer amerikanischen Republik hielten. Lissabon, 10. Juli. Etwa 150Royalistender gestern im Norden von Chaves geschlagenen Abteilung ergaben sich der Militärbehörde. — Eine Kompagnie Infanterie versuchte die Gemeinde Cabeceiras de Casto anzugreifen, wurde aber von den Einwohnern zurückgeschlagen. Jetzt belagert das Dorf ein Infanterieregiment. — Marineieutnant Manuel Albert S o a- r e s, der als Verschwörer festgenommen und kürzlich freigesprochen worden war, wurde in dem Augenblick, als er in ein Äotel sich zu flüchten suchte, von einem Carbonari durch vier Revolverschüsse getötet. Der Carbonari wurde verhaftet. Lissabon, 10. Juli. Die Bande des Kapitäns Son« c e i r o lagert bei ©out el Linho, drei Morneter von der spanischen Grenze entfernt, im Kreise Cabeceiras de Casto, wo überall Aufruhr herrscht. Die republikanische Armee drang in Cabeceiras ein, fand es aber von den Einwohnern, die in die Berge geflüchtet waren, geräumt. In bet Umgegend von Chaves wurden 40 Leichen und ein zweites Geschütz der Aufständischen gefmtben. Der italiemsch-tiirlische Krieg. Rom, 10. Juli. Die Agenzia Stesani meldet aus Me- snratas vom 9. Juli: Bei dem gestrigen Kampfe verfügte der Feind über mehr als 5000 Gewehre. Die Flucht erfolgte infolge einer ausgebrochenen Panik nach allen Richtungen. Ein Teil der Flüästlrnge konnte sich in der Richtung ans Gberan südlich von Eslitten vereinigen. Eine genaue Angabe der Verluste des Feindes ist wegen der Ausdehnung bft Schlachtfeldes und der langen Dauer des Kampfes schwierig. Die Italiener beerdigten allein vor Mesuratas 300 gefallene Feinde. Der^ Feind trug schon zu Beginn des Kampfes zahlreiche Seiden Tort und bestattete sie. Viele weitere Leichen sind noch unbegraben. _ Einige Notabelu kehrten nach Mesuratas zurück. An die Bevölkerung wurde ein Manifest erlassen. Das Leben in Mesuratas, das ein wichtiger hcmdelspolitisckier Stüppunkt ist, kehtt wieder. Die Gesundheit der Truppen ist sehr gut. t 7,,ch zog unb ml dingfest ,enS zu fünfS Jlh.n Schule- 1 besetz^ $ie ’N' ,in am h'-s'! Stritt,«, u" 2«« D-dnunS ? .« tzine^ Lf.fi 11 ’ Re ihren ' Z ^nntag rt -’-Twn einen ‘w z" 9rl 1 ,sin, einen gelang es H mA"""-" a ick um ewen f!n(in Revo> y Garben <14 siuli, nachniitf eTeft deS Siebene, bnd:Pl-rnrS-l '.ireiS-porloßlinl Lniien hat feine yrsi inan aus grc ^vioerbindungen E.9lofelb bif sein Amt all vermögen baß Ko r -rMchMgen i' kenm er nicht nc h et kn Mann ru h. Leusel, si stgeskellten M Lo rre wurde g antrag der Ge »-eßen icftgeftd ii cht geherr b. Ruhlki x jtenben Schad ir Aettieb genon seid-Neustadt (9 N -Hmen einer K jblptllcn Zieaelst Sagen beschädigt grn Der £mmb omlimsige Reoara u?'.b Mide heust vntchit t ■S hulklassen da bei einem fii äf' -eiiellt wurde ' Frledbe »er in Cterhi U:« htionen oeranli ^DtrlTouttn Firmen. Mk ihn Urbeil und 'perre in Tarmsla! •Iw m Qnoägunge 'M vanüwerler, i ; eleltnidje: ■teilen durch ben ? j ’iin4futie8 joi i 'Ptqeben wird, bei ' tzaurinsiallali I -vor adern iiit I ’iyotn; jtbod) |( ilroniiq Cbnbeft i v bNrastrn bajtlt |rtu des JRognater.- ln besuchte naj ms. Sounittag; Mlais. AbcM chast flott, tooji schisses „6anfa", deutschen Rolon« nach Moskau ab iner bis ‘Ml Ufc ntrourf in seina tümischer Sciiat Auch die radi. a sie der.Ansich gegen die W ulen, zu der Ni- mrd hieraus uniti Eine Tagung der verbündeten taufm. Vereine für weibliche Angestellte wurde vom hiesigen Schwurgericht wegen Mordes zum Tode verurteilt. Letzte 21aebrlebten. Die hessische Besoldungßvorlage. bs. Darmstadt, 11. Juli. lPriv.-Tel.). Der Finanzausschuß der 2. 5kammer, der seit V2IO Uhr über die Besoldungsvorlage berät, ist bis 11 Uhr noch zu keinem Entschluß gekommen. Infolgedessen wurde die Plenarsitzung der 2. Kammer, die auf 10 Uhr anberaumt war, auf eine spätere Zeit verschoben. In Abgeordnetenkreisen mehren sich die Stimmen, die im Interesse der Beamten für den Beitritt zu den Ve- schlüssen der Ersten Kammer sind. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in pesten für Freitag, den 12. Juli 1912: Meist beiter, trocken, vielfach Gewitter. IieUcn Mann ruiniert. Kreis Alsfeld. h Leusel, 9. Juli. Die wegen der am letzten Freitag skstzestellten Maul- und Klauenseuche verhängte Sp.Tic wurde gestern wieder aufgehoben, da durch den auf Anirag der Gemeinde bestellten Professor Dr. von (liegen festgestellt wurde, daß die Seuche in unserem Ort Visitkarten liefert billigst Brübl'ichc Univ. Druckerei Gießen. lÄLiriÄeler Man Preisliste. 25 — sich zur Beteiligung an dem Fachknife baldigst bei dem Hauptlehrer der Gewerbeschule zu Friedberg anmeldet. Zur teilweifen Teckunq der mit der Veranstaltung des KuttnS verbundenen Kosten wird von jedem Teilnehmer vor Beginn desselben ein Unterrichts gelb von 30 Mk. erhoben ,verden. Das Zustandekommen deS Kurses hängt im wesen.'lichen davon ab, daß sich eine ausreichende Anzahl Teilnehmer baldigst meldet. Starkenburg und Rheinhessen. (-) Egelsbach, 10. Juli. Die hiesige Gemeinnützige Baugenossenschaft bat sich aus kleinen Anfängen heraus zu einem für das hiesige Wohnungswesen sehr bedeutungsvollen Unternehmen entwickelt. Es wurden von ihr bisher errichtet 14 Ein- und 22 Zweifamilienhäuser. Die ersteren losten einschließlich eines Bauplatzes von rund 300 Quadratmeter im Durchschnitt 0200 Mark, die fetteren 7500 Mark. Sämtliche Häuser fanden, nach .Fertigstellung sofort Abnehmer. Tie Genossenschaft ist aus Arbeilerkreisen gegründet worden und ihnen gehört noch jetzt der überwiegendste Teil der Mitglieder an. Sie ist ein topisches Beispiel dafür, was bei harmonischem und zielbewußtem Zusammenarbeiten im Wege der Selbsthilfe geleistet werden kann. ! Mainz, 10. Juli. Die Eingemeindung des rechtsrheinischen Borortes Kostheim dürste am 1 Okt. d. I. erfolgen. Die Entscheidung darüber fällt in der Stadtverordnetenversammlung am 17. d. M. Kreis Wetzlar. — Wißmar, 10. Juli. An der Jubelfeier deS hie- nw ms. Von Z.rfi von 21 V tern ber h)ftbtn ioiih "inkreis ^'ttlen bcS *l,bies?, L M'nigt, bei ^'lürecke Jede Pläüansialt braucht et»® Patentpllttmaschlne von der rorsterWäEchCTd-Seschinenla^ Pik Rums ch & Hammer 750)31. Im Betriebe. ForStLL 163 Offerte koMeuloe. sand dieser Tage in Leipzig statt. Die außerordentliche Hauptversammlung wurde mit einer geschlossenem Sitzung eröffnet, in der interne Angelegenheiten beraten und unter anderen eine Satzungsänderung beschlossen wurde. Der folgende Tag brachte zunächst die Vorstands- wähl. Da Frau Bröll, die langjährige Vorsitzende, eine Wiederwahl abgelehnt hatte, fiel die große Mehrzahl der Stimmen auf Frau Johanna Waescher aus .VtaffiÄ, wo bin nun der Sitz der verbündeten Vereine verlegt inrh. cm Mrfelben Schule. — Erledigt ist eine mit einem koth. Eher zu besetzende Lehrerstelle in Klein-Hausen. •• Sein 30jährigeS Arbeitsjubiläum bei der '.Hina Th. Brück feierte gestern der Schreiner Gg. Beck hier. •• Vermißt wurde seit Dienstag abend em 14jähngeS ^Mdchen, daS von seinem Vater auf den Trieb geschickt Dltatn mar, um zwei dort spielende jüngere Geschwister ab- X(en. Tie Polizei entwickelte sofort eine eifrige Tätigkeit, , o man ein Verbrechen vermutete. Die Absuchung deS Mven WaldcS war erfolglos. Gestern abend wurde die ^nniißte am hiesigen Bahnhof betroffen; sie hatte sich iibccfletrieben und angeblich die Nacht im Hofe der eiter- ibe Mimgsbeamta lebhafte Abn^ n fast allgemer e gefegten Grau ö c r (8cn> ü^chiiliiifpestel it z. B. in bat ule ist reif zu ig. Die BeM > liegt nicht blü) sondern auch c liche entluuflur: imle hin." Dieju »efremdlich, aber irchkveg auf dm je doch vor alle: für die Schul' Ein von bi" der sich mil,dt? lqesetzes besazt -n LchulvorM. >er Schuivorstan. u ihm bcur Die Arbeil wm ichleuten erledig chulwesen 9ercu ' Bord b?t ^•jinunüröe j ^schisse bi.-, ^peschenbooi E°"iere,; ^er- die fiä nicht bo: t'ommijsionk, E die Arao» «andtschai erzielt worden 'Een Kamwkk ■ ^andtag irritb 5 delSli^ eine w fUf,rUngcfäbr 500 Schützen aus Groß-Berlin werden am Sonnabend mittels Sonderzugs zur^.eilnahme am Deutschen Bundesscbießen nach Frankfurt a. M mhrem In T e g e l o r t ertrank im Tegelertee cm Monteur auä dem Nheinlande bei dem Versuche, seine in einen Strudel geratene 17iährige Toclster und eine Vcrivandte zu retten. Er wurde von beiden Ertrinkenden, die sich fest an ihn klammerten, in die Tiefe 'gezogen. Die Leichen sind geborgen Der wegen Giftmordes, begangen an feinem Vater, deut Besitzer des „Schwelmer Tageblattes", vom Schwurgericht zum Tode verurteilte Kaustnann Rudolf Miet he wurde "t Hagen hingerichtet, naclchem eine Wiederaufnahme des Verfahrens abgelehnt worden war. .. , . . o . In Braunschweia ist der Kasfenbote der Latchwirtschaft- lieben Zentraldarlehenskasse nach Unterschlagung von 35 000 Mk. flüchtig geworden. Er wurde kurz darnach ^bartet. Wie aus Tuy gemeldet wird, soll die Stadt Braga in Portugal in Flammen stehen. Durch einen Wolkenbruch wurde ein Drittel der <-tadt Kertsch tauf der Krim> überschwemmt. Das Postgebaude und die Kanzlei des Stadthcwvtmanns stehen unter Wmier. ^ank der Sicherl-eitsmaßnahmen sind feine Menschenverluste zu beklagen Ter Sachschaden ist e r h e b l i ch , besonders in der ^and- wirtschaft und den Gärtnereien. Bei dem heitren Sturru sind auf der See drei Barkassen gesunken, sechs Mann ertranken. Aus Simferopol wird berichtet, daß die letzte Ueberfchwem- mung auf der Krim V/2 Millioneii Rubel Schaden verursachte. Zwischen Genua und V 0 l t r i war ein ntratzenbahnwagen durch Kurzschuß in Brand geraten Von den Passagieren, die sich durch Abspringen aus dem mit großer Geschwindigkeit dahnifahrenden brennenden Wagen zu retten suchten, wiirden zwols schwer, darunter drei tätlich verletzt. Guter von ihnen starb aus dem Wege znrn Hospital. Aus New Vork wird gemeldet: Die Hitze dauert an, die Zahl der Hitzschläge mehrt sich. Tausende von Menschen schlastn E^Fimen. geftern n, in Philadelphia 6 und in Chicago 9 Todesfälle infolge der Hitze, desgleichen mehren sich die Selbstmordfälle. ,__ Bei Kap Brohle (Neufundland) wurden Schifsbrüchige der Mannschaft des Schoners „Empire" gelandet. Das schiss war am 30. Juni mit einem Walfisch zufarnmengestoßen und dabei f ck w e r b e f ch ä d i g t, so daß die Mannschaft m Rettungsbooten flüchten mußte. iim Wohnung geschlafen. •• Eine Räubergeschichte vorn hiesigen Gau- ■nnfeft erzählen die .Franlsurter Neuesten Nachrichten', üjent sie ihren Lesern folgendes 0)cschichtchen aufbmben : L Sonntag abend versuchte ein Mann auf eine der Festen einen Raubanfall. AIS der handfeste Kassier Balser ton Mann zu greifen suchte, gab dieser, glücklicherweise ohne u treffen, einen Schuß auf ihn ab. Mit Hilfe zweier Sol- jwm gelang eS aber, deS Burschen habhaft zu werden und itn in Nummero Sicher zu bringen/ In Wirklichkeit handelt e. s.ch Uni einen betrunkenen Arbeiter von dem Iuxplatz, der Nil rnem Revolver in der Hand in der Fest halle von Tisch 5 Tisch zog und die Weinreste auStrank. Ec wurde von der dingfest gemacht und wegen unerlaubten Waffen- ln LV.3 zu fünf lagen Soft orrurtntt. i- ■■ - x,c«cn-Naffau. X ffiarbenlciT W. 3®Lbt"m nährten Sonntag Frankfurt a. M., l» 3uli. ®eften, na^miltog o r * o nt. rnri hipr sQs Gli fta v - A d 0 l f- ivurde durch die Polizei ein junger Mann verhaftet, der KEESSä sÄs-'— -»airoerblndunge.i sehr gut sind. h Frankfurt a. M., 10. Juli. Der Rechnungs- Kreis Büdingen. abschluß des Jahres 1911/12 der Stadtkasse hat einen L. Blof eld, 10. Juli. Bürgermeister Karl Nikolay III. h r ü b e r s chu ß von einer Million ergeben, der Lü sein Amt alö Bürgermeister niedergelegt, da über fein Ln erster Linie auf die überaus kraftvolle Entwicklung der Xtmiöqen daö Konkursverfahren eröffnet worden ist. Wechsel- unter städtischer Regie stehenden Ele ktr iz itäts wer ke i-wsiichtungen im Interesse des Wetterauer Basaltwerkes, und S t^r aß e n b ah n^n öurückzu fuhren^ ist...... 2 ntn er nicht nachkommen konnte, haben den allgemein be- ltdl 11 Juli 1912- U Ml: hrinSlstiisAr.--- Itbe W"®1’'' [terSliP1111 Pcnrktstr. 4. Tel. 119. Siflr Saure Pros. Dr.Olrunlvnlbd Enl- !»mungSvulver,DoseM.1^r0. IieDcrU Pel ikuu-Apothcke. 3323 !r/3W , „ 3 i»1" ItnlücriitätSfllncbricbten. hk. Marburg. 10. 9utu Der pratt Deißler wurde zum 9TI11eilungoDorfteher am Jnnilui für Hvgiene und eiperimcutelle Tderapie der hiesigen, Umücnität ernannt Dr Rcndcr, früher A'iistent am Eppendoner K-rankenhailS, hatte eit 1. Januar 1911 die Abteilungsvorsteherftclle am genannten Institut vertretungsweise inne. -- Frankfurta. M., 10. Juli. Nach dem Dorlesun g S- Verzeichnis für das am 24 Cftobtr beginnende Winter- 5cm eiter der Akademie beläuft iid) die Zahl der angetün- digien Vorlesungen auf 147 (gegen 1 im letzten Winter^semesier). Hiervon entfallen 26 ans die Gruppe Polk-.-nnnichattslebre, Völkerkunde und Geographie, 10 aus Rechtsw,nen|chatt a ain_ Ver- iärerungswissenickwsk, Statistik und Soziale .Medizin 1 < mif Üandelswisfensäxiiten int engeren ©inne, 10 aut^bmlosophie 8 auf Oleschichte und Kunstgeschichte, 37 aut Sprach und Literaturgeschichte und Neuere Sprachen, 3-. aut Maibemattk, Naturwisiensäiasten und Technik, 2 out Künste und (ycrtigkiten. Wie bisher ist bei der Zusammenstellung des Stundenplanes durch Mittag- und Abendvorlesungen nach Möglichkeit den Je- diiisnissen der Beamten, der kanfniannischen 'Jngcitellten, der ~eurer und anderer beruflich tätiger Personeii Rechniln^^etragen^vor^em Kieme Lageschronlk. Aus Ober-L ahnst ein nrirb gemeldet: Am Dienstag abend fuhr der Hilfszug Frankn.rt-Wln, der m Oberlahnstein um 7.31 Uhr eintrifit, als eine berittene Abteilung des Feldartillerie-Regiments Nr. 23 aus Koblenz aut einem Ucbungontt den Bahnübergang bei Koppelstein panierte, in_bic Marichkolonne. Ein Pserd irntrhe getötet, drei leicht verletzt Etn Kanonier erlitt erhebliche Verletzungen am Kinn. Er wurde nach Anlegung eines Notverbandes in das Garnisonlazarett Ehrenbreitstein über» „ich t geyerr, cyr yai. d. Ruhlkirchen, 9. Juli. Verunglückt, ohne bedeutenden Schaden zu nehmen, ist gestern der seit Sonntag in Betrieb genommene Aulo-Post-Omnibus der Strecke Als- iklb- Neustadt (M.-W.-B.). Der stattliche Wagen fuhr beim U.-hrnen einer Kurve hier in einen an der Straße aufge- Lapelten Ziegelsteinhausen unh wurde dabei am Vorder- to'd t n ■befdiähigt. Die Insassen erlitten keine Berletzun-. r-m uuxv vw vw z^rnx r,Tx «rn Der Omnibus hatte durch die sofort vorgenommene Außerdem wurden gewählt: M- v. Mumm (Köln SotLäufiae Reparatur eine Verspätung von ettva IV2 Stunde Vogel (Breslau), Frl. Ehrt (Leipzig) und Frl. Altm rn unb wurde beute nach Marburg zurückgebracht. Einst- (Königsberg). Frau Br oll, die den Verein^12 Ml(m »erteilt wie anfangs ein «?l«-Wagen. ^7 Sa^^^^L-r^^ennntKtutznng . mürbe ein iwsschns; gebildet. Bei Feststellung des Arbe.ts- § Groß-Eichen, 10. Juli. Die beiden hiesigen Programms, das eine Reihe wichtiger Fragen ausweist, wur- Cchulklassen sind auf sechs Wochen geschlossen worden den auch Wünsche zu dem Sommerfrisck)enverzeichnis und la bei einem Kinde deS Lehrers der ersten Klaffe Scharlach dem 3abrbll^^^6^0^11 mtb tne f^\9er Um- mürbe fragen dem VorstDid überwiesen. Nach .-eststellung des jkl.gestellt wurde. Striehbera Haushaltsplans sand noch eine kurze Besprechung über Mrtwuten Firinen, soivie den von denselben herangezogenen Hills- Frauenvereine einen Anttaa gerichtet haben, ^au Zivltm Arbeit und Verdienst bringt. Tie Zentralstelle für dte Äe- ^nd, für die Aufklärung der Frauen über die sie ve- -irrl e in Darmstadt ist aiii eine anS Friedberg gegebene Anregung treffenden Besttrnrnungen im Verficherungsgesetz für An- h. in Erwägungen darüber eingetreten, ob es sich ermöglichen« - ---**—«-- «-•***-*«’**-* vanbivcrler, die seither nur wenig oder gar feine Gelegenheit arten eleltiische Installationen auSzusiihren, mit derartigen Ar- Jr.len durch den Besuch eines in Friedberg zu veranstaltenden sL chfurses soweit vertraut zu machen, daß ihnen Gelegenheit sieben ivirb, bei Legung der Ortslestungsnetze unb bei Herstellung an oausinftallatiouen Beschästigung 311 finden. Ter Kursus soll 3er nllem iür Handwerker aus dem Kreise Friedberg abgehalten „irden- jedoch können auch Handiverker aiis anderen Kreisen der jwviuz Lberhessen, sosern ein Bedür'nis nach elektrotechnischen listSkrästen daselbst noch besteht, teilnehmen. Von gewerblichen. frntnAfiirfwn- Freiballon der wie Uuicn 'verden besonders diejenigen zu bevorzugen sein, d,e seither Honnef, 11. Juli Gin ^eibmion öcr, mt £cn mit Jnstallanonsarbeiten besaßt waren: also z. B. Gas-, die beiden Insassen angaben, in Nordlrankreich ausgestiegen war ’aiier» und Zentralheizungs-Installateure, dann auch Spengler landete unweit oonnes in einem Walde. Der Ballon hatte ve K"s<6löiier.0 $ie R‘Bta=6met nui6ten in den. Kurst nov feiner Mti beinahe MM Aieler Sähe e„ Nach d r v°l ,e l.rra Dcitvaut gemacht iveroen mit den bei den elektrischen 3ndlid.cn Visitation konnten die beiden französischen LuftschiNer, zw hllationen vorkommenden praktischen Arbeiten. Zu diesem Zwecke uauileute, dte ydreue antreteii. Gbatraufort bei sd von den Teilnehmern am Kurse eine Reihe von Jnstallatloneu Parts, 10. ^ult. 2us dem M gmatz »wei Militär utr Anleitung eines Elektromonteurs auszusuhreu. Weiterhin Versailles stürzten gestern in^kurzenZwstchenraumen zwei Mil t titen vollständige Jnstallationspläne kleinerer Gebäude und biehheger btc Leutnants Worfel Hnböariiicr, ab ^eTcrUecrlUt l:< Uinqeii 'l'laterial- und Preisberechnungen anzufertigen. nur leichtere Verletzungen der Mette mehrere Rippenbruche u iiHe Unlerrichtserleilung wäre zu ergänzen durch Vorträge über f cme id'iverc -^undc am ^rundem. iklirizitätslehre unter Vorführung von Erperiinenten, damit die ------- ---. . .. .. rilnehmer mit den gebräuchlichsten 'Meßinstrulne.iten und auch der |uul- irkung des elektrischen Stromes bekannt 'verden. ^.er zu be- S ck a v i r 0 - P r 0 z e ß riliigeiibc llnterrichtsstoff ist derart umfänglich, bau hierfür etwa I Darmstadt, 10. Atli. Has Urteil Revision l-ii Stnnben aufgemenbet werden muffen. Für die Unterrichts-1 verurteilte Redatteur Hirsch wi g g ee hing .verden, nach Vereinbarung mit den Teilnehmern, die l beim Reichsgericht einlegen. - — - IK»°»p°am & 5 n D. Hkd'' sann 0', |mI!ri e Mnzetchen krogoner”' r ? Lrden ll! (Es 3. Pfeffer Marllplatz 6 Marktplatz 6 und Hölle emsiehlt 4106 Ferd. Nennstiel Fernsprecher 236 Blockstrasse 7 Sämtlich. Farben Linoleum s Linkrusta D. d. le. 1.-L Musterkarten auf Wunsch sofort zu Diensten 10** (§mil Karn, Schulstr. nerv n (4820 'Nachnahme täten und SeltTömncn der 05780 Central-Drogerie ist daher für die Reisezeit die günstigste Gelegenheit geboten auhergewöhnlich billig einzukausen. - Arühkartoiftlil ner Zentner 4.50 Mk. mit Sack, ab frier, versendet geg. Georg Wallenfels nur Marktplatz 21, Televb. 46 neneniiber d. Engcl-Apotheke Nabattmarken-AuSgabe. Sektion Giessen Kolosseum Inhaber Karl Ohm Walltoratraße Telephon 645 „Stadt Marburg*“ Bier 10 Psg. xw~ Eintritt frei! Kapelle Weller. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Fritz Kremer. MsWöcilllllkiarbtil Qeliarben,Pinsel,Parkett- wach^ und Ctaklivänc in bester Qualität empfiehlt V. H. C. Zweig-Verein Giessen 3 Freitag, den 12. 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