Nr. 59 Drittes Blatt 162. Jahrgang 6r1d)etnt täglich mit Ausnahme be5 Eonntag». der nächst bei der Beratun Kammer wieder an als Amtsrichter tälft in an i ft en dazu angeleitet hat, den Ton, die Musik bei der Liedforschung als unentbehrliches Element zu erkennen unb Tie „Stehener .samUlendlätteti werden dem ,tinaeifler* viermal wördenilick beigetegl. da» „Kretsblan für den Kreis Sieben" zweimal wöchemlich. Die „Landwirttchaflltchen Seit- tragen" erlchemen monatlich zweimal. । «'/, Ehr, it • K. Traoimuj 'n) aus WeU Ola|riecht kündigte. weil der Lärm in den Versammlungen der feiernden Damen nicht auszuhalten sei! Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gderheffen Verschuldung, ihre Seßhaftigkeit oder ihr oftmalige. Wechsel, die Zusammenfassung des Grundbesitzes in einigen wenigen Händen oder seine Zersplitterung, sowie der mehr oder weniger häufige Weckftel im Besitze von Grund und Boden. In allen diesen Beziehungeit sind die meisten hessisdicn Amtsgerichte nidjt günstiger gestellt als die preußisd)en. Ihnen ist auch n^ch die recht erhebliche Arbeit verursachende Revision der Standesämter übertragen, die in Preußen von der Derwaltungsbehörde besorgt wird. Zudem liegen in Preußen die Verhältnisse insofern anders, als dort das längst emgelebte Notariat einen großen Teil der Arbeit der freiwilligen Gerid)tsbarkeit (Grundstücks Verkäufe und »belaftungen, Verträge, Testamente, Erbver tOrtungen) besorgt, die in Hessen fast ausschließlich von den Amtsgerichten erledigt ivcrben muß. Das hier nod) nicht einmal überall eingesührte Notariat hat bis jetzt bei der größeren Zahl der Amtsgerichte der Arbeitslast fast feinen Abbruch zu tun vermocht. Preußen hat in den letzten Jahren die Zahl seiner Amtsrichter ständig vermehrt. Seit dem Jahre 1906 sind dort 507 neue AmtSrickterstellen geschaffen worden. Weitere Stellen sind von dem preußischen Landtag dringend gefordert und von der Regierung für die nächste ^cit zugesagt worden. In Hessen Hal in den letzten Jahren eine nennenswerte Erhöhung der Amtsricksterzahl nicht stattgefunden. Und bod) ist gerade hier die Arbeitslast infolge Bevölle- rungszunahme, Steigerung des Verkehrs, Erweiterung der Zustäridigkeil und vor allem durch Einführung deS neuen Grundbuchsrechts außerordentlich gewachsen. Um die namcntlid) an den größeren Amtsgerichten vorhandene Mehrarbeit bewältigen zu können, hilft man fick) in Hessen damit, daß man Assessoren als Amtsrichter verwendet. Neben den 137 Amtsrichtern sind heute 31 Assessoren dauernd g, nid)t eingered)nci die vielen Asses- Anlaß der vorübergehenden Verhinde- Ein Menschenleben von ganz seltenem Reichtume und von einer an die quellenden Zeiten der Renarssanee erinnernden Vielseitigkeit ist es gewesen, das jetzt un Vor- srühlinge dieses Jahres zu Koblenz still erloschen ist. Professor A. Kretzschmar hat diese Vielseitigkeit des Freiherrn Rod)uS von Lilieneron glücklid) mit folgenden Worten gekennzeichnet: „Drei Fakultäten dürfen aus ihn. der Theologie, Jurispnldenz und neue Philologie ftutnert hat, Anspruch erheben. Er hat seiner engeren holstenmchen ' Heimat in schwerer Zeit wichtige politische Dienste geleistet, hat an mehr als einer Universität Prosesturen bekleidet, als Intendant, als Bibliotheksdirektor gewirkt idnucre wissenschaftliche Organisationsaufgaben durchgeruhrt. xsahr zehnte lang an hoher Stelle alS Verwaltungsbeamter gestanden und daneben nod) Zeit gefunden, feinen .kamen dauernd in 'die Geschichte deutscher Bildung einzutragen unb sich überall ben Ruf eines Virtuosen ber Geselligkeit zu erwerben " 1820 wurde RochuS von Lilieneron zu Plou geboren. Mit Recht hat man bie Wurzel seines ganzen geistigen Wesens in der ererbten Fün)rteri|d)en Anlage gesucht, die ja bei seinem Neffen, dem Dickster, )o mächtig hervorgebrochen ist. ... Ein Dichter, wenn auch in befcheibenem Maße, ist auch R. v. Lilieneron gewesen. In seinen I u g e n b e r m n e - tun gen finben fidi reizende Erlebnisse und Beobachtungen Von der Theologie hatte fiel) ?.^ncron der Jurisprudenz zugewandt, aber er fmid ftch idiheßlid) der Germanistik, die einen immer tieferen Reiz aus ihn ausübte. Am Teetische, der Brüder Grimm stand immer ein Stuhl für ihn bereit, unb als diese von ihm hod>- verehrten Meister seine Arbeit über den Minnejanger ceid- hart von Reuenthal mit Beifall begrüßten, warmem ^.eben^- weg entfd)ieben, und bod) war die tiefste^Neigung seines Geistes wohl aud) nicht bie germanistische ^or)chung crtlem, svnbern ben Hauptteil in seiner künstleri)chen Anlage bildete doch wohl das musikalische Element. Er hat ja aud) in dieser Beziehung Mßerorbentlichev «leistet. Ger inanijt unb Musikkenner vereinigten stch in forschung, ber wir sein Monumentalwerk über b ? deutsche Volkslieb unb zahlreiche hervorragenbe Cm- Rochus von Liliencron. jdCeiftogen verdanken! Diese Frage ist in letzter Zeit öfters Gegenstanb Erörterung in ber Presse gewesen Sie wirb auch bem- ~ tnng beS Justizetats in ber hessischen, geschnitten werben unb ben Ausschuß der Landstände für bie Vereinfachung ber Staatsverwal tnng wohl noch eingehenb beschäftigen. Jl)re roeittragenbe Bebeutung nicht nur für bie Frage ber Ersparnisse im Staatshaushalt, soiibern and, für bie Rechtspflege selbst rechtfertigt es, baß and) an biefer Stelle ihr einmal näher toeogiaplnc. 20tet ivai »um erütiuiuil eine eeriune ui»* aus» gezogenem Gradnetz — ohne den bisher gebräuchlichen Merlen- maMab — geschossen, zum erstenmal mar auch der gehler des PtolemLus beseitigt, der die große Achse des Mittelmeers zu iroeit nach Osten hinausgerückl hotte. Ein anderes Hauptwerk Mercators, eine von ihm selbst gefertigte Wiedergabe und Kritik der 27 .starten des Ptolemcius erschien 1578. , Gegenwärtig verfasse ich eine neue Geographie aller Länder nach 'ihrer letzigen Lage und Umgrenzung, ein Werk, bad nicht viel weniger als 100 Karten umfassen wird." So schrieb der große Geograph in ein Widmungsexemvlar seiner ptolemäischen Karlen. Von dem gcvlantm Werk ist indes nur der erste Teil, per die .starten Deutschlands und Frankreichs enthält, noch zu seinen Lebzeiten erschienen. Es hieß ./Massive cosmogravhicae ineditationes de sabrica mundi et fabrrkati flgura" — und der Name Atlas ist seither auf alle derartigen geographischen Werke übcrgegangcn. 0- Gerich»^saal. < Lehe bei Bremerhaven, 7. März. Eine einiaennoüen sonderbar anmutende Lache kam vor dein hiesigen Lchöffenoericht Aiir Verhandlung. Vor einigen Monaten zahlte ein Gastwirt 763 Mark am' Anweisung bet der Post ein und erhielt ordnungsmäßig Quittung. Ein Vierteljahr später wurde er von der Post auigelo'deri, den Posleinttekeiungsscheul vorzulegen. Obwohl nun dieser über 763 Alk. lautete, wurde dem Alaune eröffnet, er habe damals nur 163 Mk. emgezablt, wie von der Abrechnungsstelle der Oberuostbehorde testgestelit worden sei. Der Gastivirt beteuerte, ben richtigen Betrag erlegt zu haben, er führte sogar den Nachweis die betreffende Lumme von seinem Bankguthaben abgehoben zu haben; es half ihm alles nicht*. Bei der gerichtlichen Erledigung der Angelegenheit beschwor der Postbeamte ferne AnSiage und der Gastwirt must nun '.00 Alk. nachzahlen. Tamil dürste die Lache allerdings nicht endgültig erledigt fein, weil nunmehr die strairechlliehen stonsegueinen Platz grci'en, die eine erneute Ausrottung der Affäre nach sich ziehen werden. Liiige-an-t. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel Übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Giestcn, den 7. März 1912. Einiges über Sängerwettstreite. Der Artikel unter dieser Spitzmarke in der Nr. 49 Ihres geschätzten Blattes veranlasst mich, folgendes zu erwidern: Wenn Herr Müller einen geeigneten Vorschlag zur Verhinderung der UnjuträgüdyTciten bei Gesangswettstceiten in der bewußten Sängen?crsammlung nicht entdecken konnte, oder er schon abwesend gewesen sein sollte, so sei ihm an dieser Stelle gesagt, das; wohl brauchbare Vorschläge gemacht wurden. Lerr Müller greift bei Behandlung der Wettstreitsfrage einfach zum Radikalmittel, indem er die Wettstreite als eine Ausgeburt der Gewinnsuclst usw. überhaupt verwirft. Er geht dabei von dem Standpunkt aus, und dies soll nicht ganz bestritten werden, das; die Gesangswettstreite oft Zerwürfnisse tm Gefolge haben. Er übersieht aber, das; er sich 'hierbei in einen Widerspruch verwickelt. Wenn Herr Müller aus der einen Seite im Hinblick auf die erwähnten Unzuträglicl-keiten fragt, ob für solche Dinge daS „schöne deutsckie" Lied da sei und auf der anderen Seite die Preischöre, an denen den ganzen (?) Sommer hindurch „herumgemurkst" (!) wird, qualitativ so bezeichnet, daß „der gute Geist der Kunst ob der Vorzüglichkeit dieser Preischöre sich händeringend von dannen schliche", so kann also von dem „scl)önen deutschen" Lied keine Rede sein. Das „schöne deutsche" Lied wird durch die Wettstreite nicht in den Schmutz gezogen. Daß unser sclwnes Volkslied von den „breitspurigen" Kunst- chören an die Wand gedrückt würde, ist eine durchaus haltlose ^-ehaupr^ug. xiunviiui imiu auu/ », ..... weise von der größeren Mehrzahl aller Gesangvereine gepflegt: dabei sehe ich gar nicht ein, daß ein leistungsfähiger Verein keine Kunstchöre singen solle. Sind denn die Kompositionen unserer heutigen Tonsetzer wirklich so schlecht, daß sie keinerlei Berücksichtigung verdienen? Ich erinnere nur an Heaar, Schwartz, Zöllner u. a. Man kann doch nicht verlangen, daß bie Vereine lediglich Volkslieder singen sollen, zumal, wie Herr Müller sagt, ihnen nur noch der Name geblieben sei, indem man sie modisch zurechtgestudt habe? — Hier stoßen wir wiederum auf einen Widerspruch: einerseits der Wunsch, das Volkslied zu pflegen, airderseits der Verzweiflungsschrei: „ES gibt lein richtiges Volks- lieb mehr!" — Was sollen denn da die Vereine überhaupt fingen, wenn Herr Müller alles bemängelt? Vielleicht macht er mal geeignete Vorschläge: vielleicht ließe sich auch aus den Gesangvereinen ein Verband zur Bekämpfung der Sängerwettstreite or- ganisieren? \ Wenn schließlich Herr Müller mit Herrn Ruß, dem Vor- sitzeiiden des „Metterau-LahntalsängerbundeS" einer Meinung ist, daß die beste Reform des Wettstreites die wäre, ihn *u beseitigen, bezw. ihn von den Vereinen nicht mehr zu beschicken, so wäre wohl in erster Linie darauf hinzuwirken, daß gerade die Vereine, die dem genannten Bunde angehören, keinen Wettstreit mehr besuchen, bezw. veranstalten! — ES ist nicht von der Hand zu weisen, daß gerade der Gesangswettstreit eS gewesen ist, der den Männergesang zur heutigen Blüte emporbrackste. Von dieser Ueberzeugung geleitet, wer- den Preise zu Gesangswettstreiten nicht nur allein von „hochherzigen Gönnern" des MännergesangeS wie „Weinhändlern und Wurstfabrikanten" gestiftet, sondern auch von Fürstlichkeiten, ja selbst von dem Kaiser. Ich erinnere an die berühmten „Kaiserwettstreite", denen der Kaiser bekanntlich selbst beiwohnt! — August Haffner. Börscn-Wochenbcricht. = Frankfurt a. M., 8. März. Die Börse verkehrte wieder in sehr geschä'tsunlusiiger und schwacher Haltung. Zn Beginn der Woche baden bedeutende Gut- laftunflt uet läute, namentlich in Monlanpapieren, ftatt- nehmben, die einen weiteren starken Druck auf die Kurse auSgeubt habe». Anlaß dazu gaben in erster Linie die Meldungen über den Kohlenarbeiter-Aus st and im Rnhrrevter. wenn dieser (ich auch nur ans ein reine Zechen erstreckte. Während man dem Lohnlamvs der englischen A»beiter mit Rude begegnete, zumal man für liniere Industrie gewisse Vorteile daran- erwartete, bat die Berg- arbeilerbeweaung in Rbemland-Westialen Mißstimmung bervor- geruieu und die Realisationsneigung wesentlich gelindert. Die We- mbr eines Streiks der deutschen Arbeiter ivird von der Börse al- besonders folgenschwer angesehen, weil sie besorgt, daß die günstige GeschästSlage in er Eisen- u n d o b l e n - I n d n st r i e durch den Ltreilausbruch Störungen eileiden müsse, die in der Zett der noch der Lösung harrenden Erneuerung des Stahlwerlsveibandes nm so emvfiudlicher wären. Denn man weiß, daß diese ^rage bereits jetzt den Verbrauch zur Einschränkung von neuen Bestellungen für svätere Monate veranlaßt, und darum bleibt eS ohne Wirkung, wenn die Monatsausweile der großen Eiseuweike gegen das Boijahr bedeutende Mehreinnahmen ergeben, der Eingang von Ausstibrunqsau'lrägen sehr le'riedigend bleibt, eine rege Beschäl- tigung noch auf Plonale hinaus gesichert und das Lobten.eschail äußerst lebhaft ist. Aus demselben Grunde vermochte der vinweis detz Staatssekletärs Delbrück anl die ansteigende Wirlschaitslaoe feinen anregenden Einfluß auszuüben. Die besseren Berichte vom amerikanischen Eisenmarkt begegnen einer sehr vor- sichtigen Aufnahme, nachdem die Ansätze zu einer Besserung nicht standgehallen Haven. Man vergißt ferner nicht, daß das Vorgehen gegen die Trusts und die Vorbeieitungen für die kommende Präsidentenwahl un Gange sind und mancherlei BeunruhigungSstoff für die Börse in sich bergen und in den Vereinigten Staaten Lohn- ■ • e nn '■ , l ü markt, wo taglick.s gehrt war, wirkten gleichfalls auf eine Einschränkung bet (»ektäh« Inn. In den letzten Tagen bat sich allerdings eine Erleichleiunq bemerkbar gemact l, die Ansätze zu einer freundlicheren Gestaltung der Geldmarltveibällmsse, zu denen auch die EntlastungSoerkäu'e von Werivavieien deigelragen Halen, genügten aber nicht, um die lluternebmungslnst zu beleben. ES dürfte sich auch kein rechte« Vertrauen einueÜen, ehe sich nicht über die Bergaxbeiler'rage und über die weiiere Entwickelung der Zlnsiäne ein llueil bilden läßt. Tie kau'krä'ltgen Schichten bleiben der Börse noch fein, und in d»r mit Einschuß arbeilendeit spekulierenden Kreisen herrscht Erregung wegen der Rrebitbelchränfnnflen der Banken, so daß die Börse seil st auf gute Nachrichten vorerst nur mäßig reagiert. - Pnvatdlskont 4*, Prozent. i Handel. — Mitteldeutsche Bodenkredit-Ansialt in Dreiz nnb Frankfurt a. TL Am DonuerSiag, 14. März, weiden Mk. dOduOuo ^pro;entige Pfaudbrie'e Reihe VII, Kündigung und Verlosung bis zum 1. Januar 1922 ausgeschlossen, zum Lutte von tiä ', Proz. zur Zeichnung aufgelegt. Die gegenwärtige Börsennotiz beträgt 100,10 Proz. Tie Pfandbriefe sind gleich den Anleihen des Reiches und der deutschen Bundesstaaten bet der Reichsbauk ufw zur Lombardterung in Klasse I znqelaßen, und eS tfi ihnen für das Fürstentum Reich ä. L. bie Tlündelmäßiakeit verliehen worden. Zen nungsanmeldungen nimmt am hiesigen Plage Joseph Herz, Bankgeschäft, entgegen victcorologische veobachtungen 6er Station Siehe». März 1912 earomeier | au1 0* reduzien lempeiatur bei Lufi Absolute Fruchligke« Relativ« FeuchngkeU ll 2 ti ® G Windstärke rt,x 3g Batte 8 J 47,7 85 4,9 59 SW 2 6 8 » 47,3 4.5 ö 3 84 SW 2 4 9. 47,0 2,5 4.6 84 ESE 2 8 Reif Höchste Temperatur am 7. bis 8. März —> -s- 8,7'g. Niedrigste , , 7. , 8. , — — 0,4eC. Niederschlag: 0,0 mm. Maqellstörungen, Verstopfung ES ist allgemein anerkannt, daß durch eine mebrwöchentliche Behandlung mit Dr. Wegcncr'S Tee die hartnäckigsten Fälle beseitigt werden. Tr. Tr cgener'S Tee wirkt sehr mild, dennoch gründlich und sollte in keiner Familie fehlen. Preis M. 150, in Apotheken erhältlich; wo nicht vorrätig wende man sich an die Ferromanganin ocicUirbait, Kronvrinrcnttr. 55 Frankfurt a. M. v" > Darf in keiner Küche fehlen! 81«/. Werner Breuern Stande-nintsnacpricpten. Gießen. Aufgebote: März. 1. Heinrich Hcibertshausen V., Former in Staufenberg, mit Klara Kuhl in Winnen. — Arno Schaeffler, Kaufmann in Wetzlar, mit Elisabetha Petry in Gießen. — 2. Karl Hannalvacker, Heizer, mit Katharine Gebhardt, betbc in Gießen. 4. Wilhelm Friedrich Schneider, Schleifer in Steindorf, mit Anna Marie Sartor in Wahlbach. — 6. Friedrich David Ludwig ^chncck, Fabrikarbeiter, mit Katharina Sann, beide fn Höchst a. M. - 7. Hans Burg, Architekt, mit Paula Krogmann, beide in Gießen. — Karl Wiedrneyer, Registrator, mit Emma Diehl, beide in Gießen. Eheschließungen: März 2. Friedrich August Krüger, MusiNehrer in Gießen, mit Emma Henriette Ziegler in Dortmund. — Heinrich Kröck, Ehausfeur, mit Margarete Schmitt, beide in Gießen. — Karl Süffert, Forstassessor, in Stettin, mit Elisabetha Schlapp in Gießen. — 3. Heinrich Becker, Ingenieur in Nürnberg, mit Erna Küpper in Gießen. — 6. Georg Otto, Buchhalter, mit Elsa Stellet), beide in Gießen. Geborene: Febr. 26. Dem Scknvimmlehrer Andreas Rödel ein Sohn, Heinrich. — Dem Friedhossarbeiter Johann Jost Rüspelcr ein Sohn, Karl. — Dem Postboten Karl Wilhelm Staubach eine Tochter, Hedwig. — 28. Dem Lackierer Johann Wilhelm Stcuerwald eine Tochter, Else Karolinc Käthe. — Dem Kaufmann Heinrich Schott eine Tochter, Johanna Margherita Esther Ruth. — 29. Dem Chauffeur Hnteur Karl Bell ost ein Sohn, August Gustav. — Dem Erdarbeiter Mathias Buco» vae ein Sohn, Otto. — Dem Friseur Hermann Kuhl eine Tochter, Elisabeth Hermine. — 2. Dem Postschaffner Wilhelm Stein ein Sohn, Heinrich HanS. — Dem Knlturtechniker Mathäus Roos ein Sohn, Mathäus Johannes Walter. — Dem Schuhmacher Christian Hüchel ein Sohn, Karl Andreas. — 3. Dem Arbeiter Heinrich Schnchardt ein n nnl aoM * »om«. •• m. b (,x. taiinurt a SL , FfflonMtiit: tzeinfter 5Rtbt)inaI-y«btrtran liOA prima •iDlrttilOO, inüt» pl)oirborig*aHrtT xalt M. untttrhelbboriafoDTt« Ration 10 pel» Xronant I* den. Kleinrechlenbach, 2. März 1912. Der Jagdvorsteher Zärb. zur Versteigerung: Stämme: Eichen 15 Stück V. u. VI. Kl. mit 3,81 Fstm. Inhalt , Birke 18 Stück VI. Kl. mit 5,07 Fstm. Inhalt w Elchen 1 Stück III. Kl. = 0,60 Fstm. und 10 Stück VI. Kl. 2,31 Film. w Fichten 13 Stück V. Kl. = 2,40 Fstin. , Kiefern 2 Stück V. Kl. = 1,40 Fstin. e Lärche 1 Stück IV. Kl. und 2 Stück V. Kl. = 2,02 Fstm. Bau- u. Nuhholzversttigerung Donnerstag, den 14. März l. Fs, nach» mittags 2 Uhr, kommen im Gasthaus zum Rappen aus sämtlichen Distrikten deS hiesigen StadtwaldcS Moderne Wohnungs-Einrichtungen Komplette Musterzimmer zur Ansicht Einzelne Möbelstücke in guten Qualitäten zeichnen sich durch feinen, natürlichen Fleischbrühgeschmack aus und werden wie hausgemachte Fleischbrühe verwendet zu Bouillon-Suppen, Saucen. Gemüsen usw. Xonfirmaitdenstidel in grosser Auswahl bei billigst gestellten Preisen. 114 Üy ’tt, , link . 1 W- * Karl Waldschmidt Schuhmachermeister 1484 Sriedrichttr. 3. . Delevbon 844. Am Babnbof. Neustadt 57 Wilhelm Donau, gtfireincrmtifter. | Ernst Challier (Rndoipns Nacht) n GIESSEN I Spezialgeschäft f. Musikwaren all. 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Äm Mittwoch, den 20. März 1912, vormittags, kört aus den städtischen Marktanlugeu an der Rod- i er Strane Pserdcmarkt iiati. Stallungen sind in L ^abe des Marktes ausreichend vorhanden; nähere Julkunsi erteilt V>en Hoslobnkutscher €>ubn ■ Wirken. Äüv die Prämiierung des besten Pserdemaieitais n en über 2000 Mk. zur Verfügung, darun-er 300 Mk. fllt Mitteln des Landwlrtichaftokammer Ausschusses I,- CbcrbcHen. Der BräniiierunnSvlan ist von rerrn ► cinbaublcr August Schwan zu Gtrtzen erballstch. Die VreiSverieilung erfolgt im Anschlub an die fumilcrunn um 12'/, Uhr. Mi}it dem Picrdemarkt ilt verbunden eine Ausstellung »oa Wagen, Geschirren, Stallutennlien und landwirt itaiHicbcn 0'erätcu. Heivorragendc Leistungen bet der ß r'icllung werden durch Divlom ausgezeichnet. " Von VtlO Uhr ab Konzert und Nestauration aut Itm Marktvlatz. Am 21. Marz, nachmittags 2 Uhr, findet in der Turn- k e der Sladlknabenlchulc eine Verlosung falt von Pferden, Wagen, landivir'schastlichen Maschinen Lnb Gerälschasten, Fahrrädern, Siahmaschinen, HauShal- und ElebrauchSgegenständen. Ter Generalvertrieb der Lole ä 1 — Mark ist dem kenn Richard Buchacker-Giefien übertragen. Die städtische Pserdemarkt Kommission Gicficn. Tie gesetzliche Gesellen-Priifung der Schmiede-Innung L den Kreis Giefien findet im Slvril l. I. statt. S?ie r'lnmeldung bat biö zum 25. März l. S. bei mm Unierzetchnclen zu erfolgen und sind die Aninelde- l-ormulare in Ernvfang zu nehmen, sowie 3 Mk. Prüsungs- ■ftiiür zu entrichten. I Sliefien, den 24. Februar 1912. I Ter Vorsitzende des GesellenvrüfungS-AuSschufieS. 1__Sob Hefi._____________________1347 ■ öür die am 15. Avril 1912 iiattfindeiide Anfnahnicprüfnng I» der Seminar Provaranden-Anstalt zu Wetzlar Kanu der Unterzeichnete Meldungen bis zum 30. Marz MZS. entgegen. I Dem Gesuche müssen beigesügt fein: Ater Gcburts- und rausschcln deS Bewerbers, Ader Wicderimvfschein, m , ,, Ata» SchulabgangözeugmS. lJst der Bewerber schon | entlassen, muh ein von der LrtSvolizei ausgeiertigtes I .Vinirungözeugnts beigesügt werden.) , Ann OlcsundhellSzeugniS, vom Kreisärzte auSgcttclli. Anne Erklärung deS Baiers deS Bewerbers loder seines I Liellvertrelerc l. dafi er die Kosten für die Unterhaltung I seines Sohnes während der Zeit der Ausbildung an I der Pvaparandenaniialt tragen will und kann, be» I glaubifli von der LriSbehdrde. I Wetzlar, den 8. Februar 1912. C* /, ■________Groth, Kgl. Seminardirektor.___________ I Iagd-Berpachtung. I Die Jagd der Gemarkung Kleinrechtenbach wird Wßmstag, den 1B. März d. SS., nachmittags 3 Ubr, im ■aale des Wirtes Schmidt zu Kleinrechlenbach auf mabre öffentlich vervachtet. I Die ganze Gemarkung ilt 302 ha grob emschl. 111 ha Wald. Es ist ein guter Rehbestand, Hasen und Fasanen Wnhanden. ... , , . , , | Die Pachtbedingungen können bei mir eingesehen ’€hei)iots 'olienne Jfasehmire Satins jßatiste jtlpaka Crepes Thusseline ‘Fertige Konfirmanden^ Kleider aus gleichen Stoffen und in allen Grössen Weiss, scfiularfie u.farbige Bei U.dfieffer Hiessen ‘ftlarktplatj 6 finden Sie stets &*/, schöne, solide undpreiswerte Kleiderstoffe 1912 Kleiderstoffe für Kommunion und Konfirmation ju billigen Preisen 5utoneiöe=Srciturhi$ Au5V«Haufwcgail(mzttg in Giehen, im „Hotel Einhorn". Um unsere neuen Schnitte in Giehen und Umacflenb cinaufübrcn, haben wir und entschlossen, einen Zuschneide yreikursud abzubalten für fäintl. Tarnen u. Slinöcrtlciöcr nach neuester Mode, auch für Tarnen ohne Borkenntnisse. Der Unterricht ist kostenlos, 01777 wird von Fachlehrerinnen erteilt, tänlicü von 2- 4 u. von 4—Ö Uhr, kann sich icbe Tarne die Stunden selb't wählen. Gegen geringe Bergütung wird sämtliches Material geiiellt. 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Paletot* sind noch ganz | liehe Sacken am Lager.Ja I LS Suh1 I »fi« d, ^ehomi ■ S^tben§ Frühjahr 1912 sind in hervorragender Auswahl eingetroffen und bitte ich höfl. um Besichtigung meines Lagers. patente Gebrauchsmuster Warenzeichen Einwirkung u. Vertretg. beim KaiserLPatentamL In«. H. Brinkmann Bahnhof*tra*»e 56 la. Referenz. Streng diskr. L 222 J ^.Thompson5 5eifenpulver / L -Marke bestes Waschmittel . ? ‘ ______________________________________________• ■