'bank Die heutig- Nummer umsaht 12 Seiten. spiel zu folgen, und fd)licRlid> verlangten auch Deutsch nadjw len zu kochm: Großes. Keinerlei Ermüdung machte sich bemerkbar. Weder bei den Zuhörern, noch bei den Aussührendcn. B. v. N. ’r) alten batte, gesellten sich der 200 Perioncn Itarfc Kötner Sirzenich-Chor" und der „Dessoffsche" Frankfurter ^raumchor. m ganzen 400 Stimmen." So brachte jeder Abend Schönes, iale ssen Rollschatzwände i nnd Rasenmäher r land und Italien, das; ihnen zugcbilligt würde, was [ den anderen eingeräumt worden war. Die fremden Postämter wurden keineswegs von seilen der Türkei formell zugclasscn, sondern sie wurden einfach I eröffnet, bezw. sie entwickelten sich aus so kleinen Anfängen, I wie 3. B. aus der Abgabe von Postsadjcn aus DampfschiffS- ragenturen oder Konsulaten. Und diese srcntdcn Postämter | machten mit der Zeit nidit nur dem türkisdjcn Dienst Kon- Zweites deutsches vrahmssest in Wiesbaden. Nun sind sie vorübcrgerauscht die schönen Stunden, in denen tin Toter seine unsterbliche Spradje redete. In diesen letzten lagen hallte der große Saal unseres Zburhmises wider, von morgens bis abends füllte ihn ein elegantes Publikum bis zum letzten Platz, -us allen Teilen Txutschlands waren Musikenthusiasten und stirahmsverehrer herbeigeeilt, aber nidjt aus Deutschland allein. Das Musikfest nahm einen säst internationalen Charakter an, und mehr noch wie sonst schlugen fremde Sprachen auf den Straßen KrünkertiM ieissuppe ^ierriebelesu^ iöniginsuppe ^rbseusop^ tyargeli* jgZTellerM' ' LuPpenlE Kenner finb suppe«!it am besten kaufen tel J.B. Häuser Eisenwaren-, Haue- w Küchengeräte. Neustadt 56, Teleph» Rodbeimer Strasse t Vie deutschen Seeleute in New York. New ?)ork, 11. Juni Gestern abend sand int Hotel Astor das offizielle Bankett der ätabt New Bork zu Ehren der deutschen Offiziere statt, das sich zu einem der glanzvollsten offiziellen gesellschaftlichen Ereignisse gestaltete, das überhaupt jemals in Ncnnork stattfand Die Elite des Amcritanertums war anwesend, über siebenhundert Personen. An bei; Spitze ber Tafel saß Bürgermeister (4 a n it 0 r , zu seiner sinken Konteradmiral v. R e b e u r - P a s ch w i tz , zur Rechten der deutsche Botschafter Graf Bernstorfs. Der Saal war mit verschlungenen deutschen nnd amerikanischen Flaggen aus- geschmückt, die Tifdic tvaren mit Kornblumeit verziert Bürgermeister Gahnor führte in einer mit herzlichem Beifall aufgenommcnen R e d e die vcrsdssedenen Gründe an, tuarunt New Jork die deutsche Flotte so herzlich begrüße. Die Angelsachsen seien die Mntter, die Deut- schen die Großmutter Amerikas. Bon letzteren stamme alle Zivilisation. Amerika bewundere Deutschland, das seit der Gründung des Reiches für die ganze Welt den Schritt angebe, besonders unter der Regierung des letzigen Kaisers, den die Amerikaner als eine Art Amcri- inner ansehen. Falls irgendwo in der Welt Eifersucht über die großen Fortschritte Deutschlands herrsche, i n New 4)o r k bestehe diese nicht. Falls er im Namen der Nation sprechen könnte, würde er versichern, daß soldje Eifersucht in Amerika nicht bestelle. Tic Deutschen zählten zu den besten Bürgern des Landes, die die angesehensten Stellungen inne hätten. Niemand in Deutschland könne auf den Kaiser ein herzlicheres Hoch ausbringen, als die New Yorker. Graf Bernstorfs führte aus: Ick) hoffe, daß die deutsche und die amerikanische Flotte immer so einig sein mögen, wie heute auf dem Hudsonfluß Amerika sei das Land der unbegrenzten Gastfreundschaft. Er toastete so« bann auf den Präsidenten Taft. Hierauf ergriff Admiral v. R e b c u r Paschwitz, mit Minuten langem Beifall begrüßt, das Wort. Er daitkte für den glänzenden Empfattg und erinnerte an den Empfang des Prinzen Heinrich und brachte ein Hoch aus auf den Bürgermeister Gahnor. Rearadmiral W i n s l 0 w führte halb im Scherze ans, Amerika brauche Schiffe, wie den „Moltke", um pünktlich auf die Minute cinzutreffen. Die Anwesenden sollten bei dem Kongreß daraus dringen, solche Schifte zu bauen. Tie Schiffe Idtnen als Friedensfreunde. Keine Nation lömte ohne starke Flotte im Frieden leben. Sie sei die beste Friedensgarantie. Bürgermeister Low führte aus: Deutschland und Amerika haben geistig vieles gemeinsam. Amerika sei seit Anbeginn Deutschland verpflichtet. Ter erzieherische Einfluß Deutschlands auf Amerika sei jetzt ebenso wahrnehmbar, wie der Englands. Der Redner pries dann die Verdienste der Deutsch-Amerikaner, denen die Erhaltung der Goldwäh rung mit zu verdanken sei. Tie Mission Amerikas sei, an der gegenseitigen Verständigung aller Nationen mitzuwirken. Der „Hcrald" bringt heute einen deutschen Leitartikel, in dem es heißt, dem Flottenempfang wohne mehr als ein offizielles Moment inne. Tie deutsch- amerikanische Freundschaft erstarke fort- während weiter. Es wirb an Steuben und andere Männer erinnert. Das glänzende Auftreten der deutschen Mannsd)aften sei Gegenstand allgemeinen Lobes. 1 f u r r c n 3 , sondern konkurrierten auch untereinander, mit den verschiedensten Mittel?. So Wurde in vielen ^Fällen bei der Besetzung voit Beamtenposten darauf Rücksicht zcuonmten, welchen Eindruck die Bevorzugung bestimmter Kneife oder Personen auf die spezielle Bevöllerunasschicht ■mndicn würbe, auf bereit „Kundschaft" das betreffende Post ■ amt zu rechnen hatte. Die Drucksachen der Post, wie Emp- »jangssd)eine, Segellisten usw. wurden in den verschieden- I neu Sprachen hergestellt, um den versck)iedenen Volksschicht Wien den Verkehr mit den Postämtern zu erleichtern oder $ sympathischer zu machen. In Jerusalem und Jaffa ließ »die österreichische Post sogar ihre Trucksachen, Zirkulare usw. and) in hebräischer Sprache drucken und vervielfältigen. Das 0 r i g i n e 11 ft c ist aber der Gratis- Ho st d i e n st, den die österreichischen und die deutschen Postämter in .zassa und Jerusalem für den Dienst innerhalb der Stadt und ihrer Nad)barschaft eüiridjtete, um die Kundschaft an nd) zu ziehen. Reichseigene beutfdjc Postanstalten wurden eingerichtet in Konstantinopel (Hauptamt in Galata mit 'e einer Zweigstelle in Stambul und Pera), in Smyrna, Bei- .ut, Jaffa und Jerusalem. Sehr viel mehr Postämter als geht es, dass Sie ::Gas-Herde:: 'Junker & Ruh) Fliegen- und Eisschränke - ,1 ,n Deutsdjland und jedes andere postalisch sid) einnistende Land erlangte Ceftcrreid) in den türfifdjen Levantegebieten. Von seinen im ganzen 3i> Postämtern wurden auf Grund des neuen österreichisd)-türkischen Abkommens einige schon 1909 geschlossen, und das Schicksal der anderen ist mit der allgemeinen Regelung der Frage der fremden Postämter seitens der Türkei besiegelt. Italien verlangte anfangs 1908, gestützt auf die ihm seitens der Türkei zn- stehende Meistbegünstigung, das Reckst, ebenfalls Postämter in der Türkei zu eröffnen. Hierüber kam es zwischen beiden Mächten zu einem Konflikt, der mit folgender interessanten E r k l ärung des türkischen B 0 t s ck) a f t e r s in Rom beigelegt wurde: Von dem Augenblick, wo die italienische Regierung die Eröfsnung von Postämtern nur in den fünf angegebenen Städten verlangt, wo bereits Poslämter^der anderen Mächte sich befinden (Konstantinopel, Valona, Saloniti, Smyrna, Jerusalem), ist kein Grund vor- Händen, gegenüber Italien eine andere Behandlung einzuschlagen, als die gegen die anderen Mächte beobachtete. Ta die Eröffnung von fremden Postämtern im Reiche auf keinem zugestandenen Rechte und auf keiner von der oitomanischen Regierung eingegangenen Verbindlichkeit beruht, so ist es selbstverstänblich, daß gegen die italienischen Postämter ebenso vorgegangen werden wirb, gemäß der Entscheidung, die in Zukunft hinsichtlich aller fremden Postämter gefaßt werden wird. Daß der abnormale Zustand, unter dem die verschiedenen Mächie im türkischen Reiche eigene Pvstanstalten unterhalten konnten, in Zukunft nicht mehr bestehen wirb, steht außer Frage. Die Tage ber fremden Postämter in der Levante sind gezählt. Bald werden sie einer Vergangenheit angehören, an die besonders die Briefmarkensammler eine dankbare Erinnerung bewahren werden. Wir aber Wollen nicht vergessen, daß'durch die eigenartige Einrichtung der sremden Postämter in der Türkei die Schrecken des italienischen Krieges ganz wesentlich gemindert wurden. Eine italienische Flottenbewegung. Tas Rcuttrjchc Bureau meldet vom 10. Juni aus Smyrna: Am Samstag sollen neunzehn italienische Kreuzer aus der Höhe der Insel Li ros bemerkt worden sein. Sic bewegten sich in der Richtung aus die türkische Küste. Italienische Vorstöße. Tripolis, 11. Juni. (Agenzia Stesani.) Gestern früh macht«' eine Ka r, a l l e r i eb r i g c. v e einen Erk in Dungs- z u g bis über 5ibi abd cl Gili hinaus. In der Nahe der Verschanzung, wo die Brigade Nainaldi kämpfte, sand man zahlreiche Gefallene der Truppe Tuareds. Sodann durchforschte die Brigade die Oase Zanzur und steckte das an der südlichen Grenze gelegene feindliche Lager, dessen Baracken soeben verlassen morden waren, in Brand. Zahlreiche von den Türken benutzte Telephon- und Tclegraphenlcitungen wurden zerstört. Wie aus Ben G h a s i gemeldet wird, zerstreuten Kamelreitcr und italienische Kavallerie gestern früh bei einem Erkundungszug einige Gruppen Beduinen. Tie italienischen Gtsamtvetlnste. Rom, 11. Juni. Nach Mitteilungen des Kriegsministeriums sind bis jetzt auf den Schlachtfeldern oder infolge von Verwundungen während des italienisch-türkischen Krieges 5 7 Offiziere und 588 Soldaten gest 0rben. Die vermißten zwei Offiziere und 325 Mann, die größtenteils dem 11. Bersaglieri-Rcgimcnt angehören und seit dem 23. Oktober 1911, dem Tag des Gefechtes bei Schara-Schat nicht mehr gesehen wurden, sind hierin nicht einbegriffen. kf. Neue Wunder der Chirurgie. Dr. Alexis Garrel, der kühne Chirurae des Rockcseller-Znstituts in Ncu - York, hat seine jüngste Errungenschaft aus dem Gebiete der Chirurgie weiter ausgebaut. Vor einiger Zeit erregte er durch die Mitteilung, cs sei ihm gelungen, lebcndcGewcbeaußcr- halb des Körpers zu zücbtcn, ungläubiges Staunen. Als er aber in Berlin in einem Vorträge die Einzelheiten seines Verfahrens auseinandersetzte, mußte man ihm Glauben schenken. Ties Verfahren hat er nun, wie er längst in einem Bortrage der „American Medical Association" auseinandersetzte, so vervollkommnet, daß man, wenigstens in den Vereinigten Staaten, für eine lieber- Pflanzung jederzeit das nötige Organ beschaffen kann. So wurde er selbst jüngst von Chicago her ausgesordert, einen bestimmten Knorpel für eine Äuieoveration zu liefern. Diesen gewünschten Knorpel halte ex lebend in einer Nährflüssigkeit: er verpackte ihn daher in einen Kühlapparat, schickte ihn mit dem Schnellzuge nach Chicago, und alsbald konnte die Ueberpslanzung dort vor- gcnommen werden, während früher die Aerzte darauf angewiesen waren, Körperteile, die überpflanzt werden sollten, von einem anderen lebenden Menschen ober einem Tiere herauszuschneiden. (Sanel will es letzt so weit gebracht haben, daß Gewebe außerhalb des Körpers volle neun Monate selbständig weiterleben und-wachsen. Bei einem Versuche mit einem Stucke eines Hühnerherzes hat er eine Lebensdauer von 104 Tagen erreicht, und bet der rnikrofkooischen Untersuchung dieses Versuchsstückes zeigte sich, daß vorn fünften Monate an sich neues Bindegewebe gebildet hatte. Tr. (Sanel verwendet neun verschiedene Nährflüssigkeiten, in denen er Die Gewebe außerhalb des Körpers wachsen läßt. Er entnimmt sie frischen Leichen und hält sie dann vorrätig, bis sic irgendwo gebraucht werden können. Dies geschieht mit den DeridheDenüen Köroerteüen, mit Haut, Knochen, Knorpeln und verschiedenen Drüsen. Tic Zentralstelle hierfür ist in Den Bereinigten Staaten natürlich das Rockcfellcr-Jnstitut in Ncuyork. — Bon derfranzö fischen Akadcmieder Wissenschaften. In der Montagsiyung Der Akademie der Wissenschaften legte Prinz Roland Bonaparte ein Werk des Thronpräsidenten Herzogs Philipp von Orleans vor, in dem dieser seine arktischen Reisen und ozeanographischen Arbeiten schildert. Priit; Bonaparte bemerkte, daß dieses Werk, das zur Vermehrung der positiven Kenntnisse beitrage, dem Her-og von Orleans ;ur großen Ehre gereiche. — In derselben Sitzung machte Professor Metschnikoss Mitteilungen über feine Ver- «t unser Ohr. In Wiesbaden war man auf das Kommende wohl vorbereitet. 2ic Kurkapellc hatte schon oft mit Glück die Werke des Meiucrs torgeiragcn, ja schon 1884 spielte sie unter Leitung des Korn fo hi ft en selbst seine berühmte F-dur-Sinfonie, die schlichtweg die , tiieebaDfiicr Sinfonie" genannt wird, da Brahms sic zum größten teil hier komponierte. In den 70er und 80er Jahren war er ein läufiger und gern gesehener Gast unserer Kurstadt. Aus diesen t'Tunben fand vielleicht die „Wiesbadener Sinfonie", die am licrtcn Tage gespielt wurde, die beste Aufnahme^ Ter erste Abend wurde durch das „Schicksalslied" cingeleitet, röhrend Arthur Schnabel aus Berlin als zweite Nummer das ss-iuolI-Klavicrkonzcrt spielte. Tas „Teutsd)c Requiem" bildete »at Schluß des ersten Abends. Ter zweite Festtag brachte gleich htuci Veranstaltungen: ein Morgenkonzert, mit der E-moll-Gello conate, Dem E-moll-Jrio, ferner Frauenchöre und Lieder. Der tbcnD brachte dann das Große Chorwerk, die „Näinc", die „F »e-eS für eine bayerische, vom Staat zu verpachtende Lotterie auigefordert werden Der der Sornrnertagunq der Deutschen Landwirt- s ch a s t s g esel l s ch a s t in Harzburi wurde d-r enemalige Aolonialnaalssekretar v. Lindequisl in den Ausschuß der KolLnialLdteilung getooblt. Die nächste .Versammlung der deutvom hansabund. Berlin. 12. Juni. Gestern sanden im .Hansa bu n d die Sitzungen des Präsidiums und des Direktoriums unter zahlreicher Beteiligung aus allen Teilen Deutschlands statt. In diesen wurden zunächst die neuen Richtlinien, welche der Beratung des Gesamtausschusses vorliegen, nach eingehendster Besprechung, den Wünschen von Industrie, Handel, Handwerk und Angestellten entsprechend, sestg« stellt. Das Direktorium des Hansa bundes beschloss ferner, im Herbst dieses Jahres eine Hansa- w o ch e und als deren Höhepunkt einen - weitenallgemeinen deutschen Hansatag abzuhalten. Ferner ivurden Zu wähl en in das Direktorium und den Gesamtausschuß oorgcnommcn Zum Vizepräsidenten des Hani'a- bundes wurde anstelle des nach Vollendung des 70. Jahres^aus- scheidenden Herrn Rudolf (Lrasemann-Hamburg, dem das Direktorium seinen aufrichtigsten Tank für die von ihm als Vizepräsident des Hansabundes und Vorsitzenden des Hamburger Zweig- vcreins geleistete Arbeit aussprach, auf Vorschlag des hanseatischen Kreises des Hansabundes Herr Fran; W i 11 h ö f f t, Kaufmann in Firma Arnold Otto Meyer, Mitglied der Handelskammer in Hamburg, einstimmig gewählt. Auf der heutigen Sitzung des Gesamtausschusses des Hansa- Bundes wird der Präsident Herr Geheimrat Dr. Riesser die Begrüßungsansprache übernehmen Ferner liegt der Bericht des Revisionsausichusscs vor, den sein Vorsitzender, Reichstagsabg. Generaldirektor Ltoewe, verfaßt hat Die Vertretung der Zuwahlen zum Direktorium und Gesamtausschuß erfolgt durch den Vizepräsidenten des Hansabundes, Landtagsabgeordneten Fabrikbesitzer Steche -Leipzig Ter Geschäftsbericht wird von dem Geschäftsführer des Hansabundes, von Assessor Dr. Kleefeld, erstattet. Die Vertretung der neuen Richtlinien des Hansabundes vor dem Gesamtausschuß liegt in den Händen des Geheimrats Dr. Riesser und des Geschäftsführers des Hansabundes Abgeordneten von Richtbofen. Gestern begann ferner Die Tagung des Handwerkcrausschusses im Hansabund, und es wurde darin das den Richtlinien des Hansabundes beizufügende Hand- werksprogramm und die Organisationsfragen unter dem Vorsitze des Obermeisters Kniest aus Kassel erörtert. Frankreich und Marokko. AuS dem dem französischen Kammer au ss chu ß für auswärtige Angelegenheiten vorgelegten Bericht Longs über den mar okta nischen Protektorats- Vertrag, ist noch folgendes zu entnehmen: Dem Sultan wurde eine Zivilliste von 2800000 Hassan-Peseten gewährt, deren Verwendung keinerlei Kontrolle durch die französische Regierung unterliegt; eine Million Francs wurden für den Sultan in der Marokkanischen Staatsbank deponiert, teils ihm direkt ausbezahlt. Außerdem wurde ein Kredit im Gesamtbeträge von einer Million Hassan-Peseten für die Schorfas der scherifischen Familie, für die Instandhaltung der Paläste des Sultans und die Aintsgebäude des Maghzen sowie für unvorhergesehene Ausgaben bewilligt und mehrere Besitzungen bei Fez und Marrakesch als Privateigentum des Sultans anerkannt. Schließlich wurde de(m Ätllan für den Fall einer Abdankung eine entsprechende Pension zugesichert und vereinbart, daß er im Einvernehmen mit der französi- schen Regierung einen seiner Söhne zum Thronfolger ernennen tann. Verschiedene andere Forderungen des Sultans, z. B. zweiprozentigen Anteil an den für öffentliche Arbeiten in Marokko verausgabten Summen, ein Elektri- zitätSmonopol in Fez. das Recht der Ernennung aller Beamten in den Städten und der Kadis aller Stämme wurden abgelehnt. Line Rede de; Grafen Tisza. Als zur Sitzung des ungarischen Abgeordnetenhauses am Dienstag einige der oppositionellen Abgeordneten wieder nicht ^ugelafsen werden sollten, blieb die ganze Opposition der Sttzung fern, in deren Verlauf der Präsident Graf Tisza nochmals auf seine Führung der Cöeschäste zu sprechen kam. Ofen pest, 11. Juni. (Abgeordnetenhaus.) Bei der Verhandlung über die Revision der Hausordnung ergriff der Präsident Tisza von seinem Abgeordnetensitz aus das Wort und führte aus: Die Obstruktion ist ein chr o n i s ch e s U e bel geworden, das nur durch eine gründliche, wenn auch schmerzliche Operation zu heilen ist. Der Organismus der Nation muß einen Rernigungs- prozcß durchmachen, um wieder die Voraussetzungen zu einer gesunden und friedlichen Wirksamkeit des Parlaments zu erlangen. In diesem feierlichen Augenblick meiner öffentlichen Tätigkeit sei mir gestattet, darauf hinzuweisen, daß seit meinem Eintritt in das parlamentarische Leben ich mich mit der Bekämpfung Der parlamentarischen Anarchie befaßte. Für die Lösung dieses großen Problems setzte ich im gegenwärtigen Stamme gegen die Obstruktion meine Person ein. Gegen das Urteil der Opposition werfe ich mein ganzes in dreißigjähriger ehrlicher Arbeit erworbenes moralisches Kapital in die Wagschale! (Unter begeistertem Beifall erhoben sich die Abgeordneten von den Sitzen. Dieser Umstand enthebt mich der Notwendigkeit, mich gegen den Vorwurf des persönlichen Ehrgeizes und der Herrschsucht zu verteidigen > Zwischenrufe: Ein Schurke, der dies behauptet! Gras Itiia abwehrend: Nicht Schurke, sondern nur Irrender!) Auch Haß führt mich nicht. Durch die Gnade Gottes hat sehr viel Liebe und sehr wenigHaß in meinem Herzen Raum Als ich bei dem vor Jahren unternommenen Versuch der Ni'^erringung der Obstruktion meine warnende Stimme erhob, vei ballte mein Wort erfolglos. In diesem großen Augenblick erhebe ich von neuem meine Stimme. Möge die Nation mich hören, ehe es zu spät ist. (Begeisterter Beifall.) Die mit großer Wärme vorgetragene Rede machte tiefen Eindruck aus die Abgeordneten. Die Revision der Hausordnung wurde in namentlicher Abstimmung angenommen. TaS Abgeordnetenhaus hat sich auf eine Woche vertagt. Neber die Wehrvorlage wird am Samstag im Magnatenhaus verhandelt. * Wien, 11. Juni. Der Wehrausschuß ncchm die Paragraphen l bis 7 der Wehrvorlage in der Fassung an, in oer sie von dem ungarischen Abgeordnetenhaus beschlossen worden ist. Darauf wurde mit der Verhandlung der folgenden Paragraphen begonnen. Nächste Sitzung morgen nachmittag. Fast sämtliche große Parteien des Abgeordnetenhauses sprachen sich bereits für die gestern von der Regierung in Vorschlag gebrachte beschleunigte Beratung der Wehrreform aus. schen Landwirtschaftsgesellschaft findet in Berlin statt. Die nächste Ausstellung im nächsten Jahre wird in Straßburg abgehalteu werden. Ausland. Tie französische Kammer bewilligte für die Feier des 2 00jährigen Geburtstages Jean Jaques Rousseans einen außerordentlichen Kredit von 30 000 Franks. fjeer und j-lotte» Vom Flottenbund deutscher Frauen. Heidelberg, 11. Juni. Das vom Flottenbund Deutscher Frauen veranstaltete Sommernacht sfeü aus dem Heidelberger Schloß nahm unter Beteiligung eines viele Tausende zählenden Publikums einen glänzenden Verlaus. Rauschenden Beifall fanden die Aufführungen der Duncan-Tanzschule aus D a r m st a d t. Abends findet eine Beleuchtung des Schlosses statt. Arbeiterbewegung. Der Ausstand in London. London, 11. Juni. Im Unterhaus erklärte auf eine Anfrage wegen der Streiklage Premierminister Asquith, die Regierung habe während der letzten zehn Tage jeden Versuch gemacht, den unglücklichen Streik zu einer befriedigenden Lösung zu bringen. Die Vorschläge der Regierung seien aber von beiden Seitenalsnichtannehmbarbefunden worden. Mansay MacDonald fragte, ob die Regierung noch aut dem Standpunkt stehe, den beiden Parteien ihre guten Dienste anzubieten. Asquith bejahte die Anfrage. Aus Stadt und (and. Gießen, 12. Juni 1912. • • Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem SchulamtSaspiranten Adolf Schultheis aus Marburg eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ulrichstein. • • Vom Staatsschuldbuch. Tie am 1. Juli fälligen Zinsen der in das Hessische Staatsschuldbuch eingetragenen Forderungen werden bei allen in Betracht kommenden Hessischen Kassen und bei den Reichsbankanstalten vom 17. Juni ab gezahlt. Vom gleichen Tage ab wird die Staatsschuldenkasse die durch die Post oder durch Gutschrift auf Reichsbank- Girokonto zu berichtigenden Schuldbuchzinsen überweisen. • • Landw. Besichtigungsreise. Der Verein ehemaliger Wetzlarer Winterschüler besuchte am Montag unter Leitung des LandwirtschastSlehrerS HinderS das Landwirtschaftliche Institut der LandeSunioersität. Professor Dr. GiseviuS hatte die Führung auch durch die Versuchs- und Saatzuchtgärten unternommen. Der AuSflug bot für die beteiligten Landwirte sehr viel Anregung. "DieHinterlandbahn. Vom Arbeits-Aus- chuß für die Hinterlandbahn Wetzlar —Gla- renoach — Biedenkopf — Battenberg erhalten wir olgende Mitteilung, die die von uns gebrachte Nachricht über die erfolgte Verständigung ergänzt: Am letzten Donnerstag fand in Gießen in Sachen der Hmterlandbahn eine Besprechung statt, an welcher 5 Vertreter des Arbeits-Ausschusses für Wetzlar-Battenberg und 5 Vertreter der Interessen des Bieber- und des Verstales teilnahmen. Zweck der Zusammenkunft bildete eine Aussprache darüber, ob ein gemeinsames Vorgehen in der Eisenbahnfrage zweckmäßig und wie es am besten einzuleiten sei. Man einigte sich schließlich dahin, daß der z. Z. aus 15 Mitgliedern bestehende Arbeitsausschuß durch Vertreter des Biebertales, und der Stadt Gießen auf die Zahl von 25 verstärkt und der Anschluß von Gießen an die Linie Gladenbach—Wetzlar durch eine seitliche Flügelbahn in das Arbeitsprogramm ausgenommen werden soll; werter wurde von feiten des Bieber - oezw. des Verstales die Ausarbeitung und Vorlage genauer technischer und wirtschaftlicher Unterlagen für einen Anschluß auch des Verstales zugesagt, von den Vertretern des Arbeitsausschusses dagegen eine eingehende sachliche Prüfung dieser Unterlagen nach der Richtung versprochen, ob die neu vorgeschlagene Eisenbahn mindestens gleiche oder größere Vorteile erwarten läßt, als die bisher von ihm untersuchte Linienführung. Von dem Ergebnis dieser Prüfung wird es abhänaen, ob und in welcher Form die Aufschließung des Verstales durch eine Schienen-Ber- bindung angestrebt und befürwortet werden kann. ** Stadttheater. Am Dienstag, den 18. Juni, findet das erste Operetten ga stsp i el des Großh. kur- theaters Bad-Nauheim statt. Gegeben wird Johann Strauß melodiöses Werk „Eine Nacht in Venedig", eine Operette, die den Solisten dankbare Partien bietet und der Regie Gelegenheit zu sehenswerten Bühnenbildern gibt. — Von den Solisten sind Fräulein Thaller, Herr Beer und Herr Harden vom vergangenen Jahr her noch in bester Erinnerung, dazu kommt als erste Soubrette Frl. Alma WallS vom Stadttheater in Basel. Die charmante Künstlerin war die letzten drei Sommerspielzeiten am Emser Kurtheater engagiert und war dort der Liebling des Publikums. Sie ist von Gastspielen hier ja aus das vorteilhafteste bekannt. — Die Preise sind die üblichen Operettenpreise, doch zahlen Abonnenten gegen Borweis des ersten Ermäßigungskupons für Operetten nur gewöhnliche Preise. Bestellungen bittet man an die Kasse des Stadttheaters zu richten. " Die Anlagemusik gelegentlich der Postkattenwoche der Großherzogin findet heute abend von 6—7 Uhr auf dem Lin den platz (ausgeführt von der RegimentSmusik) statt. Spielplan: 1. Berlin bleibt Berlin! Marsch von Fr. v. Blon; 2. Ouvertüre zur Oper .Wenn ich König wär' von A. Adam; 3. Fantasie auS B. Maillatts Oper ,DaS Glöckchen des Eremiten' von F. Rosenkranz; 4. Walzer aus Offenbachs Oper .Hoffmanns Erzählungen' von O. FetrüS; 5. Wir präsentieren! von H. Ailbout. " Abonnements-Konzerte unsererRegimentS- kapelle. Das 2. Abonnements-Konzert findet, wie bereits auf dem Spielplan des 1. Konzertes angezeigt wurde, am Donnerstag, 27. Juni, statt. Obermusikmeister Löber wird an diesem Abend ein auserlesenes Operettenprogramm bringen, das bekannte Perlen der Wiener Operettenmusik und die neuesten Operetten-Schlager: Walzer auS Moderne Eva und Gngri, LiebeStanz auS Madame Sherry enthält, ferner Teile auS zwei ganz neuen Werken, die sich erst ihren Erfolg er- rmgen müssen. Wir weisen daraus hin, daß auch jetzt noch AbonnementSkatten auSgegeben werden. Jugendfest. Auf Beschluß der Stadtverordneten- Versammlung soll dieses Jahr wiederum das — man kann wohl sagen — populärste aller Gießener Feste, daS Jugend- fest abgehalten werden. Als Tag ist der 26. Juli, bei ungünstigem Wetter der- 26. Juli in Aussicht genommen. Bereits am nächsten Freitag tritt der Festausschuß zur Beratung über die Gestaltimg deS Festes zusammen, worauf die etiten I mAm f I Vate: Die B Zurückgekel "7 Oefsentlichi Dellerauösichlen in Krchstlnd beivölll, meisi Gie6«n, dto oiclfcihani Vorarbeiten ui vollem Umfang ausgenommen wer. den sollen. Das Wott .Jugendfest" hat bei der gesamten Gießener Einwohnerschaft von alterSher einen ganzbesonderS guten Klang gehabt, und eS steht zu erwarten, daß alle beteiligten Faktoren auch diesmal wiederum ihre Kräfte in den Dienst dieser guten Sache stellen werden, damit auch das diesjährige Jugendfest, daran sich die gesamte Gießener Einwohnerschaft stets zu beteiligen pflegte, in allen Teilen wohl- gelungen werden möge. ** Jugendwehr. (Verspätet eingegangen Am Samstag veranstaltete die 1. und 2. Abteilung eine Marschübunq, an die sich eine Erkundungsaufgabe derart anschloß, daß eine blaue Radfahrabteilung die Stärke der Besetzung des Ortes Allen- dorf an der Lahn feststellen sollte. Eine rote Abteilung halte Die drei nach Lützellinden, Mein-Linden und Tw'en» Hosen führenden Ausgänge von Aliendorf besetzt und Späher weiter oorget rieben. Trotz alledem gelang es einer blauen Patrouille, mit zwei Leuten durchzubrechen und die gan^c feindliche Aufstellung dem eigenen Führer richtig zu melden. Auf dem Heimmarich und während des Borvoslendienstes wurden die Jungen über die Umgebung Gießens aufgeklärt, auch in der Be- urleilunZ der landwirtschaftlichen Erzeugnisse unterrichtet. Unter Gesang froher Marschlieder wurde Klein-Linden durchzogen und in Gießen eingerückt. Am Sonntag wurde von den Abteilungen 3 bis 7 dieselbe Hebung vorgenommen, die am 2. Juni von der 1. und 2. Abteilung erledigt worden war Das Abkochen und Lager aufschlagen war vom besten Wetter begünstigt und batte eine ganze Anzahl Biwackgäste nach der Badenburg gelockt. Trotz der großen vorausgegangenen Anstrengungen „ hielten sich die Jungen wacker und rückten in flottem Marschschritt in Gießen ein. Auch bei dieser Uebung wurden die Jungen in Heimat- und Naturkunde unterwiesen und es wurde versucht, ihnen möglichst selbständiges Entscheiden und Handeln anzuerziehen. Trotz mancherlei Anfeindungen findet die Einrichtung der Jugendwehr mit ihrer segensreichen Einwirkung auf die Entwicklung der Jungen immer mehr Anklang, was sich besonders durch die ständig einlaufcnbeu Neuanmeldungen zeigt. Landkreis Gießen. — Grünberg, 11. Juni. Im Merlauer Teich wäre gestern beinahe ein dreizehnjähriger Schüler ertrunken, wenn er nicht von einem jqngen Manne namens Rübsamen mit eigener Lebensgefahr und unter Mithilfe eines anderen jungen Mannes namens Rettig gerettet worden wäre. Kreis Büdingen. x Nidda, 11. Juni. Bei der Anlage eines Blitzableiters auf dem Johannitterturm die cchemaliae Johannitterkrrche wurde im 30jährigen Krieg zerstört bis auf den Turm) stellte sich heraus, daß das Gebälk, in dem der Wetterhahn saß, a n g e f a u l t war. Dachdecker- meister Ortt übernahm die Arbeit, den Knopf nebst Hahn herabzunehmen. Er brachte ein Gerüst an der Nordseite des Turms an und ncchm heute Knopf und Hahn herab. Im Knopf fand sich ein irdenes Töpfchen mit der Jahreszahl 1804. Es enthielt 3 Schriftstücke, 2 von 1796 und eins von 1804. Letzteres berichtet von einem Blitzschlag, bet den Turm traf, ohne zu zünden, aber große Verheerungen am Gebälk verursachte. Kreis Schotten. A abe k-.lin, 10.3" lLtWauDte steuer " --- >Millwn ‘ oUnÄ Soriabi dur-h die Es fei ^Ltmarft ja L kW eine bemerk^ Ultimo seien,'ehr ftar peinlich wurden auc mir mr einige WMi "Diepessisch iü tnnML -'Unack't ^uldverfchreibunaen o «sonnen hat. W ei Mikmn zum ffirtfe °c "le"'^,ben ws® a Tr.nfaii erur tuftiebinabrt Fernflug Berlin — Wien. Wien, 11. Mai Czakav ist gestern obend unweit vom Srraßtzof, über 20 Kilometer vorn Flugfeld Aspern enrientt,. m entern mannshohen Kornfelde gelandet, da er befürchtete,, — AuS dem Vogelsberg, 11. Juni. Der Zweig- verein Darmstadt des V. H. C. hat befchloffen, am Bilstein ein Schutz hauS zu errichten. Von Teilnehmern an der letzten Wanderung wurde bereits eine erhebliche Summe gezeichnet, so daß der Plan schon bald zur Ausführung gelangen dürfte. Starkenburg und Rhcinheffen. R. B. Darmstadt, 11. Juni. Der Erfolo der „Postkartenwoche der Großherzogi n" wächst mit jedem Tag. Auch heute nähmen Verkauf und Absendung der Postkarten großen Umfang an. Besonders unterstützt wird der Erfolg durch die vorn Großherzogspaar ausgegangene Idee, die Postkartenwoche mit den Postluftfahrtcn zu verbinden. Mehr als lange statistische Angaben darüber beweist die folgende, heute nachmittag vom Luftpostamt erlassene Bekanntmachung: „Da bereits allein in Darmstadt und Frankfurt a. M. ca. 250 Kilo Luftpo ft karten nach den Bedingungen der kaiserlichen Reichspost durch die Luft befördert werden müssen, wird, wenn der Andrang bleibt, der Preis der Luftpostkarten auf 20 Pfg. heraufgesetzt werden müssen. Es wird dann eine neue Karte zu 20 Pfg. herausgegeben." — Da in der Stadt von zahlreichen „fliegenden Händlern" für die Postkarten schon 30—50 Pfg. verlangt wurden, wetl angeblich schon alles ausverkaust sei, machte das Luftpostamt weiter bekannt, daß am Nachmittag weitere 40000 Postluftkarten zum Vci> kauf kommen würden. — Nachdem jüngst vom Großherzog dem „Festhausfonds" in Darmstadt eine Stiftung von 21000 Mk. zugewendet worden war, ist heute durch Frhr. Max von Heyl dem Verein eine weitere Schenkung von 10,000 Mark überwiesen worden. Kreis Wetzlar. 8 Groß-Rechtenbach, 11. Juni. Während nächsten Sonntag, 16. Juni, daS Hüttenberger SängerbündeS- fest in Volpertshausen gefeiert wird, an dem etwa . 400 Sänger beteiligt sind, findet das Hütten berg er Verbandskriegerfest am nächstfolgenden Sonntag, | 23. Juni, hier statt. Heffen-Naffau. [] Marburg, 11. Juni. Bei einem über ^>em Et>4- borfer Grund nicbergegangencn schweren Gewitter schlug der Blitz mehrmals ein. So würbe in Leibenhofen ein Dachgiebel zerstört, sowie dem Landwirt Deubel eine fluh und dem Landwirt Hermann mehrere Schafe und ein Schwein | vom Blitz erschlagen. Limburg, 11. Juni. Der kürzlich verstorbene Bei- j geordnete Dr. Wolff hat der Stabt Limburg Legate in ber Gesamtböhe von etwa einer Vie rtelmil lion Mark ] vermacht. DaS stäbtische Gymnasium unb Realprogymna- fium erhält 125 000 Mark. Die Villa beS Verstorbenen im | Werte von 100 000 Mark erhält nach bem Tobe seiner Frau I die Stabt Limburg als Bürgermeisterwohnung. Den großen I Garten in ber Diezerstraße (Wert etwa 50000 Mk.) bekommt I ebenfalls bie Stabt. FC. WieSdaben, 11. Juni. Gestern Abenb wurde eine Dame von dem Zuge Wiesbaden—Limburg, der 9,12 Uhr AbolfSeck passiert, in ber Nähe ber Frankenberger Mühle überfahren unb getötet. TaS Amtsgericht Langenschwalbach hat feslgestellt, baß eS sich um eine 25 bis 30 jährige Frau handelt. Sie trug Visitenkarten bei sich, die ben Namen Man« von Zuccalmaglio zeigten. worden. Mehr als morgen Juni und di? 'ein fieben« Moritz Friedberg Giessen, Wiesbaden, Mannheim, den 12. Juni 1912 Blumenspenden und Kondolenzbesuche dankend verbeten Danksagung 4152 Gießen, den 11. Juni 1912. ick, den 12. duni 191 4155 Danksagung unserer heben Entschlafenen sagen wir Herz. Wohnung- Alten-Buseck, den 11. Juni 1912. 4172 Großen-Lmden, 11 Juni 1912. 4163 stein aus, daß die 91 nh barden noch um hundert 9 aus. 4170 -iranzspenden und Fischer am Grabe lichen Dank. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen Bertha Friedberger geb. Mannheimer Else Meyer geb. Friedberger Paula Hertz geb. Friedberger Toni Steinreich geb. Friedberger Erich Friedberger Emil Meyer Max Hertz Dr. Emil Steinreich und 3 Enkel. Konstantinopel, 12. Jun gewiesenen Italiener läuft handel. Von der Reichsbank. 10. Juni. In der 2i3unq Wood Island sind infolge des Ausbruches des Vulkans Katmai, der über 48 Stunden dauerte, von einer fußhohen Aschenschicht bedeckt. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Die Dörfer Kodiak und nicht au8. Der «orderten Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Familie Caspar Müller , Ludwig Braun y eine bewährte X Krankenkost ^rür Erwachsene bei Störungen der Verdauung, bei Schwäche u. Appetitlosigkeit ,r e , . --- ' - O V 4 L L U Ul lll l L | Cwtan.jjhtt eine leichte Hleischwunde am Knie, siagier Nietner blieb unverletzt c,5 l au, 11. Juni, ft r i eg e r mit Oberleutnant Set- als Passagier, ^r heute ymh in tkanig wieder au*'. kein Motor halte bis zum eineS Apparate? ist * SÄ oß, :■ er Anlage eines An.! klurm (bie eherne'- iM Krieg zerstört ä baß das Gebälk - mit »vor. 2nd)bedf. den Knops nebst W ernst an der Nordj^ )f und Hahn herab. ,m len mit der Jahres^ 2 von 1796 und er. einem Blitzschlag, tr ter große Verheerung 3000 Italiener verließen schon die Stadt, doch bleiben viele zurück. Die bei dem Deutschen Konsulat attachierten italienischen Beamten bleiben ebenfalls hier. Zum Ausbruch des Kaimai. oanr mbrtc Präsident v. Haven» ;en der Bank in Wechseln und fiom- A -. m -.Mionen höher seien als in der gleichen Zeit des Voriahres. Unverkennbar sc,, da» die Anspannung in der tinM Die Beerdigung findet statt: Freitag, im 61. Lebensjah Schüler ertrun!,-. lnne namens RiN ■! Mithilfe eines antnv d worden wäre. :/: Köln, 12. Juni. (Priv.-Tel.) Die führenden Persönlichkeiten der christlichen Gewerkschaften sind mit der Erklärung Heiners nicht zufrieden und wollen erst eine autentisclw Nachricht von Rom über die Zuverlässig - feit der Erklärung Heiners abwarten. Man müsse sich unbedingt gegen weitere Zweideutigkeiten schützen und wenn in den nächsten Tagen keine befriedigende Aufklärung gegeben werde, müsse man einen allgemeinen GewerkschaftS- longreß einberufen. Teheran, 12. Juni. Ter Regent hat gestern in Begleitung seiner Gemahlin und seiner Tochter die Reise nach Europa angetreten. 1 Vifitkarten !»> bill.guteWarc. • V H ll>v
  • its allein in Tarnte ilo Lustp°stk°" lichen ReichSp°l' d- : müfien. 'uftvoslkarten au, ! wird dann eme-i __ Da in der slaki r Postamt weiter bek-'- Postlustkarten zM- - jüngst vom C*; £ m- KW' ift W *1 ne weüere scheue. n worden. 11.3uni. Ter Zwei! C. hat beschlossen, S chten. Von Teilnehind! ils eine erhebliche 6uc rald zur Ausführung? -eichen mehr gab Gründung einer .freien Bereinigung hestischer Nationalliberaler'. Mainz, 12. Juni Tn» „Mainzer Tageblatt" meldet- Jni Anichlun an die lctzic Sitzung des fi a n d e s a u s s ch u s s e > der nationalliberalen Partei, die damit entigte, daß die Vertreter von Alsseld-Laurerbach, Mainz, !7sienbach und Oden wald unter Protest den Saal verließen, Haden zwischen Vertretern verschiedener hessischer Wahlkreise und einzelner naiionallibrralrr Vereine Besprechungen stattgefunden Man faßte oabci den Entschluß, eine freie Bereinigung hessischer a t, 0 n a l liberaler zu bilden, die buro, Anstellung eines Geschäs 1 ? iübrers und .verausgabe einer st 0 rr r e s p 0 n d e n >, als Finanz- und Arbeitsgemeins6)ast organisatorisch wirken soll. Man will die Mitglieder der freien Bereinigung, die nach den Beschlüssen der letzten Vertreterversammlung üt Berlin zulässig ist, in keiner Weise politisch binden. Zusammengeiübrt hat die Gründer das Bewußtsein der Notwendigkeit, der Politik der nationalliberalen Reichstagsfraltion und ihres Führers Basscrmann auch in Hessen eine bessere Grundlage zu schassen. Ausgeschlossen ist, daß man etwa die Mitglieder auf eine linksliberalc Politik vervilichten will. Man hat in schon versucht, Stimmung in dieser Richtung gegen die Gründung zu machen. Die Gründer wollen den Kamps gegen die politische Lcizrc Hacbricbtcn. Ter Mord io der KovigSlraiterftraße. , ~ u _ --- Frankfurt, 12. Joni. _ l'eorher des Dienstmädchens Bester, Joset Rupp aus LUlzbaa- hat seine Angabe widerrufen, daß er mit der Bester «usilug verabredet und sie, als sie seinen unsittlichen An tragen sich widersetzte, niedergestochen habe. Er gab zu, daß er ?i" •’t & f * dl1 des Stehlens am Psingstmontaq um Uhr daS vaus stönig-wnrtcrstrnßebetreten habe Er vvnete mit dem Dietrich die Mansarde der Bester. Aus dem Ttsch lagen Schmueksachen, ein §>andräschchen und ein Portemonnaie, dessen Inhalt im Betrag von 11,10 Mk. rr sich an- ngnete Rupp wollte sich aitfmifn, da kam die Bester zurück. Rupp IDrang rasch hinter die Tür. Das Mädchen erblickte ihn dann und schrie: „Stromer' Einbrecher!" Ta kam dem Rupp, wie er tagte, der Gedanke, die Bester, die ihn von bett Arbeiten im X)auä her kannte und vor Gericht gegen ihit au?fagcn würde, u ” ä b t i eft -u machen Er zog den Dolch und drang aus dte unglückliche ein. Tic Bester stieß vilserusc aus, wurde aber nicht gehört. Sie flüchtete in die entgegengesetzte Ecke Unterjochung durch roirticbnitlidw Verbände, besonders den Bund Ml fianbroirtc, mit Nachdruck führen und rein Nation all tberale Crgamiahcnai zu f(banai iutbcii Es bat noch keine Verhandlung wegen der Pen'on des t^eschaitssührers stattgesunden. Eine Ber- trauensmannerversammlung des Reichstagswablkrei'es Mainz- Lvpenhetm, die am 9. Juni statliand. bat einstimmig beschlossen, sich an der Gründung dcr freien Bereinigung zu beteiligen. Tie auSgkwikseueu Italiener. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und zahlreichen Kranzspenden, besonders Herrn Pfarrer Schulte für seine trostreichen Worte am Grabe unserer lieben unvergeßlichen Maria Leun Ww. geb. Wenzel sagen aufrichtigen Dank Die trauernden Hinterbliebenen. Todes-Anzeige. Gestern morgen 10 Uhr verschied nach kurzem schweren Leiden mein lieber Sohn, unser guter Bruder, Schwager und Onkel Herr Heinrich Hinkler Schreiner im Alter von 32 Jahren, was wir Freunden und Bekannten tiefbetrübt mitteilen. Die trauernden Hinterbliebenen. Danksagung. Zurückgekehrt vom Grabe unserer lieben Tante Emilie Briegleb drängt es uns. Allen, die unserer Tante während ihrer langen Krankheit so überaus freundlich mit Rat und Tat beigestanden und uns nach Ihrer Erlösung so herzliche Teilnahme gezeigt haben, hiermit unsern herzlichen Dank auszusprechen. Geschwister Buscher. Statt besonderer Anzeige. Heute frtlh verschied sanft nach kurzem Kranksein mein innigstgeliebter Mann, unser treubesorgter, herzensguter Vater. Grossvater, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Dr. Stuhl von der Reise zurück. 4154 zollte um 9.35 Uhr den tViug nach Wien tortsetzen, stürzte ledoch aus nner vöhe von oO Metern ab. wobei der Apparat leicht beschädigt wurde, ^.er ZHiegcr Mi?b unverletzt Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme, die schönen die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Marschschült in (L Wit Troß mani < r Jugendnxhr mt •>. he ständig tinlauicrja crdiaung unseres lieben Lohnes und guten Bruders Karl Spahr Gefreiter der 1. Eskadron Dragoner- Regiments 23 in Darmstadt lagen wir allen, inßbcfonberc Herrn Pfarrer Sllinnclböffcr für die trostreiche Grabrede, den anwesenden Kameraden feines Regiments und allen Berwandien, freunden und Bekannten für die überaus zahlreichen Blumenspenden unsren innigsten Dank. Die tiestrauernden Hinterbliebenen: I-amilie Spahr. Watzenborn, Köln, Stuttgart, 11. Juni 1912. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 13. Juni nachm. 3 Uhr statt. 64907 erste,l ^uniwocyc wesennich starker abgenommcn hat als im gleichen Zeiträume des Borjahres. Am 31. Mai betrug der Rückstand der ftruerfmen Notenrcscrvc noch 46 Millionen, am 7. Ium nur 6 Millionen. Der Metallbestand sei um 10<> Mill, hoher als im Boriahre, deshalb wolle das RetchSbank-Direk» tornim nicht mehr zurückholten, dem wirtschaftlichen Leben eine Erleichterung durch bie Herabse^ing des Disko,its um Einhaltung ju gewahren. Es sei wünschenErl. daß auch fernerhin die Banken bestrebt.feien, den Reid>sbankstatus zu bessern. Ter Geldmarkt sei noch immer angespannt, aber der Prioatdiskont beweise eine bemerkenswerte Neigung zur Abschwächung. 3um Ultimo seien sehr starke Ansprüche an die Bank zu erwarten Lon'entlich würden auch die Banken in Zukunft Zurückhaltung m der toeotigfiual)rung üben, damit die Diskontermäßigung nicht nur für einige Wochen, sondern bis tzerbst bestehen bleibe. D i e v e s s i s ch e E i s e n b a h n - A k t i e n g e s e ll s ch a f t ist ermächtigt, zunächst 5 000000 Mk 4(io imt ■ zu tilgende Schuldverschreibungen auszugeben, für die die Stadt Darmstadt die Garantie für Zahlung der Zinsen und Tilgungsbeträge über nommen hat. Die Anleihe wird laut heutiger Anzeige dem Lublikum zum Kurse von 99,10°/° angeboten js Amtlicher IDeft?.bericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. WeUerauSsichteu in Hessen für DonnerSiag, den 13. Juni 1912: Wechselnd bewölkt, meist trocken, vereinzelt Gewitter, mäßig warm. WMV Hüte, Blusen, । rnnoM I IdUur ™ Seidenstoffe a1’/«] Auswahl und Muster bereitwillig st A. Salomon & Cie. X fläde Duplex, bend Eintritt frei. (4169) u. macht den den [4149 Abmarsch 3 Ubr Stadt Marburg. Meter 95 4 Arten, doppelbreit Biograph ferner (04915] Plocketr. 12. Universal Wallenfeie <■ <•<> r, Eine große Komödie in 3 Akten feinsinniges Spiel Hervorragende Ausstattung 283658. Der Sfilogtr brachte überall ausaerkaufte Häuser. Hack- und Häufelpflüge mpfiehlt billigst 3878 wäscht von selbst /, stündiges nur durch einmaliges, ca Natur Borbestellung, sind an die Lasse dcS 95 4 95 95 <5 95^ 95 4 95 4 95 4 95 4 95 4 95 4 95 4 95 4 95 4 95 4 tPreie Cassel 1906. J Sill,. Medaille Karlsruhe 190«. netto erkl. Flaschen, selbst bergestellten Freitag, d. 14. Juni, abends 8 Uhr im grossen Saale des Gesellschaftsvereins schwunden. 5«. _________ Wer btthcr vergeblich hoffte, von 2 Meter prima Satin Augusta 2 Meter prima Blaudruck 21/, Meter weissdurchbroch. Stoffe 2 Meter Kleiderleinen, viele Farben 3*/2 Meter Handtuchzeuge 2 Meter Satin, Bluse, blau-weiss 3 Meter baumwollene Musseline 3 Meter Kongressstoff, bunt 2 Meter hellgestr. Schürzenkattun 2 Meter Schwarzdruck-Kattun 2 Meter Velour, prima 21 /_» Meter gemustert. Zephir I1 , Meter prima Möbelkrepe 2 Meter kariert Rhenania Grosser Posten Kleider-Stoffe aller Vobvbauvteu im Tvessart mit feinen fdiöncn Vmib- und sJ(abclniiilb.bietetl5r()olnnQ6= bedürftigen ein. schöu.Aufent halt. <9uic Pension Tag34)lk. Fam.crmäh. P.Kuukcl, 88'/, IS»/»] Luftkurort Braunfels PenMionQuiNiwana-Sim. mitooll.Pervflcg.v.M.3^0an Kochen. Verletzen des Gewebes ausgeschlossen. Durch direkten Bezug ohne jeden Zwischenhandel bin ich in d. Vanc zu offerieren: 9«°, reinen SvirituS bet 1 Vtr. 3 Vir. 5 Str. 10 Vtr. ä "W “SSff L25 Sd)otolaöen Eigen- und einzigartiger Feingeschmack' Preis v.'/^Psd. Tafel in ♦ 16, 20, 25,30, 40,50,60,80 Nelterxweg 77. Genesende, die durch e rfckövfcndc Krank- beiten geschwächt find, trinken mit gröht. Nutzen Altbuch- horNter Mark* prüde! Starkquellc. Sem bobet Gebalt an wertvoll. Mineral- u. Aährfalzen bebt schnell die gesunkenen Kräfte, steigert ntächtig den Avvetit, fördert Pad Laugruschiualbach Villa ^obnnnidberrt ldir. a. StablbrlVorn.rli.Vg.a.Park n. Wald. Gr. fr. Bim., Balk. '.Wäb. Preif.Bestell.srühz. erb. 18'°/.] Nur in Originalpaketen. niemals lose HENKEL & CO.. DÜSSELDORF. Alleinige Fabrikanten auch der allbelieblen Luftkurort Neuweilnau i. Taunus. Idyllisch schöne Sommerfrische, herrliche Waldungen. Gute Verpflegung, mässige Preise. Telephon, Bad ini Hause. Treffpunkt der Touristen und Autos. 18°/. Kurhaus Schöne Aussicht, II. Scheffer, neuer Besitzer. Gelegenheits - Kaufhaus 14 Bahnhofstrasse 14 M^»AllkU4»h Sommerfrische Seelbach b. Cbcrn HlCClUaClI. bof (Vobit). Äugen. Vandaiifentbalt ... berrl., waldreiche Umgeb, -votcl u. Pens. Klost. Arnstein, Penf.Mk.:r.r»O. ^täb.d.d.Bes.^. I'tnff.rcl.vtafsait30.18»/» Post Prntz, Tirol, Station Vanded. Entzück. Alvcnlustkurort, oltrcnont Schwefelbad. Windgefch. mild. Renoviert., gemütl. tirol. Haus mit Veranden, herrl. Spaziergänge, VadiSiee. Pension von Mk. 4.70 ab. Prosp. frei d. Kurverwaltung______________C14/» Schützengarten Wetzlar. Grösstes u. schönstes Saal- u. Gartenlokal am Platze Herrliche Fernsicht. Angenehmer AufenthidL Anerkannt gute Küche. Zivile Preise. Gut gepflegte Biere. Weine erster Firmen. Pension von Mk. 3.50 an. Heb. Berndt, Besitzer. — Turner bevorzugen Bad-Brückenau. Pension Sinnlhallioi dnllifche Vage am Walde, ueu erbaut: zeitgemän auSgestaU- Zimmer mit elektr. Vicht, bober, schön. 2veise aal m. Warm- wasfcrbeizung u. Nundterraüe mit berrlich. Ausblick, tb*/, Prospekt gratis. Telephon M. Der Bentzer: Vutz-Morttz. iler Original-Tiroler Sänger-, Inslrnmenlal- d. I® Kruppe DTernstoaner. 6 Damen — 3 Herren Neustadt 56 und Hodhelmer Strasse 42 J.B. Häuser, Giessen Eisen- und Maschinenhandlung. Ärnold’s neues Strapazier-Pianino zum Preise v. Wk, 500.— (neu aufgcnommene Spezialität! mit grobem, edlem Ton, der besten Mechanik, bic erntiert und stärkstem Eisenbau. Absolut dauerhaft, Nimm,eit und fein ausgcarbeitet, unter 10-jabriger Garantie. Keine Durchschnitts • Massenware. . —_ Franko - Probesendung ohne Kaufzwang. > Pianoforte - Eabrik Willi. /Arnold, Kgl. Bayer. Hotlicferant, Awchaffenburg._________an Körper blutreicher u. tuibev standsfähiger. VebenSsreude, Mut u. Energie kehren rasch wieder u. verscheuchen die letztenReste körperlichen Unbehagens. Von zablr. Pro- sessorcn u. Acrztcn glänzend begutachtet. Fl. 95 Pf. in der Universität^ Apotheke zum gold. Engel u. in den Drog. (s. Seibel, W. ttilbinger, Ang. Aoll. C. Schaaf und Homburg v. d. Höhe t i 1 ii direkt neben dem Kurhaus n.d. neuen BadchauS. Gänzl. neu renoviert. Zim mer m. Pens. v. 8.— an. Haus d. deutsch. CffiA.1 und Beamt. Vereine. Garage. Vorzügl.Kücheu.Weine. 8°/« Holz-, Korb- u. Bürstenwaren für alle Zwecke von der einfachsten bis zur feinsten Ausführung. Scheuertücher, Türvorlngen, WaMchNclle, Klammern, Kußbodenwnrhs, EuObodcnöl. Stehleltcrn usw. tm Kaiser-AlleeII. W.W Heinr. He**, FndlerlerSir. Ik Frucht-Branntwein 0.80 Aordbäufer Branntw. 1.- Dovvcl Kümmel L— Kräuter Magenbitter 1 — Pfcssermünz Vikör 1-20 Getreide Kümmel 140 Kirschlikör 1.40 Famaika Aum BerfchnL.- irn Ausschank und in Flaschen erklufive, bei Mchrabnabme wesentliche Preisreduktion Zugleich emfehle ich Dr-Met liugboffs Vikörenenzen in Fläschchen ä /5 Pfg. mit auswechselbaren Blättern, bestbewäbrlestes System, niemals locker werdend, empfiehlt m Edgar Borrmann • Giessen Neuatedt 11 EISEN-HANDLUNG Teleph. 165 Central Drogerie Emil Karn, Nehuletr. Lieder und Balladen von Carl Löwe gesungen von v”/» Adolf Pfiüller (Bariton), Frankfurt und Ida Stammler (Mezzosopran), Giessen. Am Klavier: J- Hahnj Giessen. Numerierte Plätze 3 und 2 Mk. Eintrittskarten 1 Mk. VcranMtnltct vom Alldeutschen Verband. Vorverkauf: Hofbuchhandl. A. Eree», Seltersweg70 95=Pf.-Tage Gelegenheits - Kaufhaus Giessen Bahnhofstr. 14 Stoll-Reste “U 95» Enorm billig! 2 Meter la. doppelbr. Schürzenstoff 95 4 I m 120 cm breit.la.Schürzendruck 95 4 GICHT unb Rheuma gebrilt |U werden. terludK äntt. empsohl. «ach«,er Widitj’aftiüen. Vrei» der Stai» tube M. 1.20. Posten der Nur ohne BrruUftonmQ pro lag 20 Vs. «achriier natckrl. CuiOprebutt« ®. m. b. H-. Aachen. Zu Haden: Adlcrdroger. Qtto Schaaf. Vöwcndrogcric W. Mil binger: Aictoriadrogcrie Wilhelm Schrader, |ss"/» empfiehlt J. B. Häuser Seit »wet Jahren litt ich furchtbar an Gicht, alle dagegen angewandten Medikamente waren i'hne Erfolg; nach Gebrauch von ,wet Äobrtn Ihrer Gichtpastillen sind meine Echmcrten aantltd) ver- Hackcn mit auswechselbaren Blättern, beste Frucht- u. Gemüsehacke 3283 KOLOSSEUBä Täglich abends ab 7'/, Ubr gr. Künstler-Konzert Dir.: Melcher Am Sonntag, den 16. Funi —11 Dnlln findet einer der so beliebten 1)3118 groMHcn statt. Anfang 7 Uhr. Ende gegen 5 Ubr früh. la“/« Entree für Herren inkl. Tanz SO Pfg. Damen frei. Enorm billig! Ausgestellt i. Schaufenster um die Ecke, Mtthlstr. Stadttheater GiesNen Dir.: Hermann Steiugoctter. DienStag, den 18. Juni 1912, abends 8 Ubr Erstes Operettenga*t*piel de* f*ros*h. Kurtheater* Bad-Nauheim. Eine Nacht in Venedig üperette in 3 Akten von Johann Straub- Iagdschlötzchen Dutenhofen Telephon 423 [4030] Inh.: Gg. Peil. Beliebter Ausflugsort. = Schöner, schattiger Garten, grober Saal, Terrasse. Gute Küche, belle und dunkle Biere, Weine ersterFirmen. 'DöTcber -Hacken »D.R..G. Union (A. H.V.) Sonntag, den !(>♦ Juni: Bai|glsleiier Partie. Voll« Reis chtc 5^raftnahrung ungefärbt, unpoliert Reformhaus KremepJete 5. 2994 Sämtl. Artikel zur (j PattberO Krankenpflege Steins Garten. Donnerstag, 13. Juni II. Abonnements- Konzert der Kapelle des Inf.-Regts. „Kaiser Wilhelm“ Nr. 116, unter persönlicher Leitung des Obermusikmeisters Herrn W. Löher Clo/6 Operetten-Abend. AnfanQ 8'|4 Uhr. Hotel Schütz Heute und folgende Tage Konzert Eii infernaler fehrracher Vortrag findet am Donnerwtag. den 13. Joni, njehn 3 Uhr, im Saale des Caftf Ebel über das Dampf-Koch-Sy *tem Original „Bade Duplex“ statt. Die verschiedenen Verwendbarkeiten des 4102 Dampf-Einkoche. *Original .Bade Duplex* zum Frischhalten von Obst, Gemüse. Heisch usw., Dämpfen von Gemüse und zur Fruchtsaftbereitung werden praktisch vorgeführt und sachlich erläutert, so dass sich jede Hausfrau sofort ein abschliessendes Urteil über den hohen Wert dieses Systeme bilden kann. Zugleich Ausstellung sämtlicher Original «Bade Duplex*-Artikel. l'm recht zahlreichen Besuch bitten Eintritt frei. Lang 8t Wiederstein. Mariuelentnanl von Brinken nnd die marokkanisclien Kirren Sensationsschlager. Diener und Kammermädchen Humoristischer Schlager. Die Telegraphistin Drama aus dem Leben. Triumph der liebe Szene von Max Lindner. Portugal Naturaufnahme nur Marktplatz 21 Tel W gegenüber d. Engelapotheke. Schneeweihe Zähne t erhalten Die nacht Gebrauch d. LauerstoN- Zahncreme PerMiit greift den Zahnschmelz nicht an, entfernt den Weinstein. Tube S0 Pfg. nur In* Henkels Bleich-Soda Dampf - Fruchtsaft Bereitung j Frisch'- Haltung. Arider ♦ Sommerfrischen Pensionen Spitzenwäsche — r---?---:---------7------ ' -Ä' ■ - ■ Persil •Kl«"« ä““1" „ fi, W sie „l iM Streit über MK MW I v- ^ltelweg.vorg^ MnMsNnden' I '•i.fit auch ,n ^cn - *en. Ä JguÄ» .-rer Twi-ien und M mngen h-t« W.* ■’m .nrinztp'klle^ : ’ci'wndlcn F'£t£ zrundsatzlich b licr Usch dennoch gut Jein. Ttr Wstoüiche St Keiböllnissen Rechnung R auch noch heute aus bi Di Serönbetung ti ü bett interkonfesstonell Eilige Lotcr stets gejui t’ie lalbolischen Arbette ! sessionrilm GeiveMastl fern Jönnen: diese Fu - .x'iiben Faktoren der d vjnb, diese Gefahren, halten, besoirders durch icjsionellen Arbe Ziel, das diese konsessir in cö'tteben haben, licc Sebiele. Gerade heute t au» dopvclt not, daß jnö moralisch gehoben kvprltm Eifer verfolg iberzrugungstreue Arbe mtcrlonicfiionclkn Geir Die Arbeiter, die in die ItiMn erfüllt und mit ' Md, werden auch in d 'Leg zu finden, innezui »erden die «etntruppe si hoffen, daß es dur kmolratisclicn Einfluß ilrbeilerbewegung zu bl Eine leise Droht christlichen Gewcrffchl (ebung entfalten. He Stelle: Ttr tywoliidje Qti lu uiterlonsessioncllen oi Ij’pn lvenigllens theorel [“‘i’i«i}t und Leitung der Q-itf tann der ' >-Wb nicht loben odl oa',lD und mache r^b^ohne sie jedoch iatiachen vorliea -'ch machen und e Ätr halten es sü § immer tveitt ilb^'^?'?bhen soll - Hilft" m ä“"ellc r-'l-ur. ,™ ,®'.r meinen . bejorqt inpr wtafb1(!?un?9runöi den auch die 6 h,lllf>e" 8t«n?glOf(enfi MA" NHsL x,, c neu El'i ?»! ■ I3 n-uen wn n ^cs K ‘ >rn Ä9’9 iuJU,5e" I -'.^nfeV001! ber^ t