Nr. 290 Erscheint täglich mit Ausnahme des SvnntagS. General-Anzeiger für Oberhessen ier essen 1* nach der neuen Vorlage folgende Ter Verkehr in den Häfen 'treib Das wäre also gegenüber in r. 7, Fernsprecher ob über Ter Volks- Regelung VIERTEILT HERR EIN GIESSEN) Berkaufsstel- der Festtage Uhr abenbs, weich, ul ;ten, Taschentücher Eine Aenderung der Bestimmungen Wandergewerbe scheine wird mit dem 1. Januar 1913 in Kraft treten. Montag, 9. Dezember 1912 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversilätS - Buch- und Cleindruckerei. R. Lange, Gieren. derungs- und Zurichtungsarbeiten für diese len an Sonnabenden .sowie an Vorabenden nach 5 Uhr nachmittags, jedoch nicht über 8 hinaus gestattet werden soll. Der O st marke »Verein •* Staatsschuldbuch. Tie am 2. Januar fälligen Zinsen der in da? hessische Staatsschuldbuch eingetragenen Forderungen werden bei allen in Betracht kommenden hessischen Kassen und bei den Neichsbankanstaltcn voin 18. Dezember ab gezahlt. Boni gleichen Tage ab wird die Staatsschuldenkasse die durch die Post oder durch Gutschrift auf Reichsbank- Girokonto zu berichtigenden Schuldbuchzinsen überweisen. •• Verwaltungsgerichtshof. Der Großherzog hat den Vortragenden Rat im Ministerium des Innern, Oberregierungsrat Tr. Herm. Stammler, für die Tauer des dermalen von ihm bekleideten Amtes zum Mitglied des Verwaltungsgerichtshofs ernannt. ** Geheimer Staatsrat Krug von Nidda tritt am 1. Januar in den Ruhestand. Sein Abschiedsgesuch wurde am Samstag von dem Großherzog unter Anerkennung seiner langjährigen, treuen und vorzüglichen Tienstc genehmigt. Gleichzeitig wurde ihm der Charakter als Wirklicher Geheimerat mit dem Prädikat „Exzellenz" verliehen — Gustav .Krug von Nidde ist geboren in Darmstadt am 1. April 1836. Nach Absolvierung des Gymnasiums in Darmstadt studierte er Rechtswissenschair auf den Universitäten Gießen und Heidelberg. Nackstiern er im November 1857 die juristische Fakultätsvrüsung in Gießen und int Frülnahr 1860 die Staatsprüfung für das Justiz- und Verwaltungsfach mit sehr gutem Erfolg abgelegt hatte, beschäftigte er sich vorübergehend bei den Militärgerichten in Darmstadt und wandte sich bann der Advokatur zu. Am 26. März 1866 erfolgte seine Ernennung zum Advokaten und Prokuralor bei dem Hosgericht der Provinz Starkenburg und am 8. Juli 1879 wurde er auf Grund der Rechtsanwaltsordnung bei dem Landgericht der RTENBERQ EINE mal- zu ERÖFFNEN lbakt dhaft Tie „Siebener ZamlllenblStter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftrnpc 7. Expedttion und Verlag: e^Äül. Redaktion:112. Tel.-?ldr.:AnzeigerGicven. als selbstverständlich den Ausschluß jeder gegenseitigen Bekämpfung fest, ohne das; jebod) die Erörterung ab weidender Meinungen ilber Standesfragen dadurch unterbunden werden soll. Die Abmachungen regeln aud) das freundschaftliche Verhalten bei den standespolitischen Wahlen; die größte Bedeutung liegt aber in dem beschlossenen Zusammengehen des Verbandes in sozialpolitischen Fragen der kaufmännischen Angestellten, in Jestsetzun- gen über die Verbindung der Stellennachweise der Verbände zur Befolgung gleicher Grund sä he und zu gegenseitiger U ii t e r st ü b ung , diese hauptsächlich durch den Austausch der offenen Stellen. Deutsches Resch. Der Kaiser in Bückeburg. Nack) der Jagd in Bückeburg fand am Samstag im Jagdschloß Brandshof ein Frühstück statt, an dem aud) die Prinzessin Adolf von Schaumburg-Lippe teilnahm. Um 2.30 Uhr trat der Kaiser bi.1 Fahrt nach Stadthagen an, von wo er nach herzlicher Verabschiedung vom Fürsten sowie von dem Prinzen und der Prinzessin Adolf die Rückreise mit dem kaiserlichen Sonderzuge antrat. Der Aeltestenrat des Reick)stages beschloß, die Arbeiten so zu fördern, daß das Haus zeitig in die Weihnachtsferien gehen kann. Es besteht Hoffnung, am nächsten Donnerstag die Beratungen schließen zu können. Bis dahin sollen die erste Lesung des Entwurfes des Gesetzes über den Verkehr mit Leuchtöl, die Anfragen betr. Koalitionsfreiheit der Staatsarbeiter und betr. die Ausrüstung der preußischen Staatseisenbahnen mit ausreichendem Betriebsmateriak erledigt, die durch den Wahsprüfungs- ausschuß erledigten Wahlatten geprüft, die dritte Lesung der Vorlage betreffend Schiffszusammenstöße und die zweite und dritte Lesung des Nachtragsvoranschlags für 1912 vorgenommen werden. Die nationalliberale Fraktion des Reichstags hat beantragt, den § 139a der Gewerheordnung dahin zu ändern, daß in Betrieben, die in unmittelbarem Zusammenhänge mit offenen Verkaufsstellen stehen, die B e s ck) ä f t i g u n g von Arbeiterinnen mit Aen- getreten ist. Turch die Enttvicklung ist also dargetan, daß der Konsum mit der Verbilligung der elektrisd)en Energie steigt. zr * ' ° " tob er daS Schaltbrett, welches früher bezahlt werden mußte, von der Stadt kostenlos gestellt wird. Dagegen wird für den Zähler vor wie nach Miete erhoben. 2liid!au0. D i e Entwicklung der italienischen Finanzen. In der Sitzung der italienischen K a in in e r vom letzten Samstag erstattete der Schatzminister Tedesco den Bericht über die Lage der S t a a l s f i n a n z e n. Das Reckmungsjalw 1911 12 weist einen kleberschuß von 101 Millionen Lire auf, die bestimmt sind, die dem Sd>ab für den Feldzug in Lydien vorweg ausgegebene Summen zu erstatten. Demselben Zweck stehen 57 Millionen aus den früheren Rechnungsjahren zur Ver- jügung. Das Ergebnis erjebeiut umso günstiger, als im Rechnung, «ahre 1911 12 gegenüber dem Vorjahre infolge der höheren Kohlenpreise bei den Staatseisenbahnen ein Einnahmerückgang von 7 Millionen eintrat und infolge der guten Getreideernte die Zollemuahinen um 37 Millionen znrüclgingen. Anderseits weifen die Ausgaben eine Steigerung von 67 Millionen auf. Für das lausende Rechnungsjahr ab i. Juli 1912 bis 30. Juni 1913 erwartet der Minister bei vorsichtiger Berechnung einen lieber» schuß von 50 Millionen, für 1913 14 einen solchen von 70 Mill. Der Minister gab sodann einen Ueberblick über den Zeitrmm von 1896 bis 1912 und hob unter anderen hervor, daß der inter- hielt, wie der „Bert. Lok.-Anz." meldet, eine Protest- versammlung gegen den polnischen Boykott ab. Die Anwendung schärsster Maßregeln aud) seitens der Regierung wurden verlangt. Schutz vor (Geisteskranken. Der Abg. Schiffer hat im Reichstage folgende Anfrage eingebracht: Gedenkt der Herr Reichskanzler noch vor der allgemeinen Resorm des Strafrechts gesetzgeberische Maßnahmen berbeizuführen, um einen wirksamen Schutz gegen Verbrecher zu gewähren, die wegen Geisteskrankheit außer Verfolgung geblieben und freigesprochen worden sind? anderer Stellen, z. B die an der Technischen Hochschule Tie -tanrminärtcr erhalten jetzt 1450—1800 Ml., die Forstwarte 1300—2000 Mk., die angestellten S d) r c i b g e b i l i e n looO—2000 Mk. Tie mittleren Baubeamten, die früher 21)00—2700 Mk. erhielten, sollen jetzt 2109 - 3700 Mk. b.kommen. Tie m i 111 c r c n Beamten der Staatsfi n an zvenval- Wichkig bei Reuanschlüssen an das Werk ist die neue B e st i m rn u n g, das; seit dem 1. Ok- eine Erhöhung von 14,1 Prozent den früheren Bezügen. des Königreichs weist im Personenverkehr eine Steigerung von 1 Million aus 2 900 000 Personen auf; der Warenverkehr ist von 16 auf 29’2 Millionen Tonnen gestiegen. Ter Eisenbahn- verlehr stieg von 273 auf 574 Millionen, obwohl das Eisenbahnnetz nur 1700 Kilometer zunahm. :ÜSlSpi6li "lrcus der 15000 nationale Wechselverkehr in diesem Zeitraum von 2’ '•> Milliarden auf 53', Milliarden gestiegen sei. Ter Verkehr in den Häfen ele,oa»t' Aus ittifr Lanv. Gieße 11, 9 Dezember 1912. Vom Elektrizitätswerk. Nachdem in der Stadtverordneten Versammlung das rechnerische Ergebnis des Elektrizitätswerks bekannt gegeben wurde, wird and) das Ergebnis des technisd;en Teiles des Werkes im Jahre 1912 interessieren Tie Gesamtproduktion an elektrischer Energie betrug int letzten Rechnungsjahr 1 488690 .Kilowattstunden, von denen 1289 208 KWst. verkauft wurden, während der Rest mit 199 482 KW st. auf dem Wege vom Werk bis zum Verbrauch verloren gingen (19010/11 betrug die Gesamterzeugung 1384 063 KWst., die nutzbare Stromabgabe 1 150 830 KWst., der Verlust 233 232 KWst). Tie stärkste Tagesleistung brachte der 21. Tezember 1911 mit 6723 KWst. verbraud;tem Strom, während am 4. Juni 1911 der Bedarf an Elektrizität mit 2217 KWst. am geringsten war. — Von der hergestellten Elektrizität konnten im Vorjahre infolge des ungünstigen Wasscrstandes nur 480 719 KWst. durch die Turbinen hergcstcllt werden, d. h. 133 000 KWst. weniger als 1910/11, welcher Ausfall durch Dampf oder Gastraft gedeckt werden mußte. Die Zahl der Abnehmer von Elektrizität, die 1433 betragen hat, vermehrte )id) gegenüber dem Vorjahr um 408, bei 1262 Anschlüssen, die eine Zunahme von 404 erfuhren. Tie Zahl der 1630 Clcktrizitätszähler stieg um 423. Am 1. April waren an das Werk 31678 Glühlampen, 395 Bogenlampen, 489 Mo- tore und 81 Apparate angeschlossen. Ter Anschlußwert betrug am gleichen Tage im ganzen 4142 KWst. oder 82856 Glühlampen von je 50* Watt Stromverbrauch. Recht erfreulid) ist es, daß das Werk bisher ohne das Hinzukommen der Orte, die in den letzten Jahren angeschlossen worden sind, bis Ende November eine Mehreinnahme von 32000 ,M t. für Strom gegenüber der Einnahme für den gleichen Zeitraum des Vorjahres zu verzeichnen hatte. Man rechnet bis 1. April mit einer Steigerung der Einnahme von rund 60000 Ml. Dabei ist zu berücksichtigen, daß gegenüber dem Vorjahr eine Herabsetzung des Strompreises von 10 "0 einBundesrat hat die allgemeinen Bestimmungen dahin verschärft, daß nebeit der Personalbeschreibung des Inhabers des Scheines der Schein auch mit der Photographie des Inhabers versehen iverben muß, da behördlich festgestcllt worden ist, daß Wandergewerbescheine verkauft worden sind und zwar an Personett, denen die Ausstellung solcher Sd)eine von der Behörde versagt worden war. Man hofft durch diese Maßttahnteu den Handel mit Gewerbescheinen gänzlick) unterbinden zu können. TiegroßenHandlungsgehilfettverbän"de in Hamburg und Leipzig, der Verein der Handlungskommis von 1858, der Verband deutscher Handlungsgehilfen und der Deutsche Verband kaufmännischer Vereine, Sitz Frankfurt a. M., zusammen etwa 300 000 Mitglieder umfassend, sind im Interesse der Vereinheitlichung der Handlungsgehilfen- beweaung zu einer erfolgreicheren Vertretung ihrer Stanbesforderungen übereingekommen, bas gegenseitige Verhältnis durch bestimmte Vereinbarungen enger und fester zu gestalten. Die Vereinbarungen setzen zunächst Die Wiedereröffnung des hessischen Landtages. bs. Darmstab t, 8. Dez. Rach einer Panse von fünf Monaten wird die hessische Zlveite Kammer am 10. dieses Monats wieder zusammen treten. Wenn aud) in diesem Monat nur noch wenige Sitzungen abgehalten werden tonnen, so wird sid) doch an einem der nächsten Tage Gelegenheit bieten, die jetzt den Ständen zugegangene neueBcsolditngsvorlage zu besprechen, die den Schwerpunkt des 35. Landtages überhaupt bildet. Den Eharakter einer ordentlichen Bc ratung wird diese Besprechung nicht haben, da sich erst der Finanzausschuß mit der neuen Vorlage zu beschäftigen haben wird. Durck) das arg verspätete Erscheinen wird die Möglichkeit genommen, die Vorlage vor den Vor anschlagsberatungen zu verabschieden, die im Januar ihren Anfang nehmen und sich bis April hinziehen werden. Erst bann werden Ausschuß und Plenum die Besoldungsvorlage in Angriff nehmen können. Durd) diese Verzögerung hat man fick) iitfofent in eine recht unangenehme Lage ge- brad)t, als am 1. April 1913 bekanntlich die Wirkung des Provisoriums erlischt. Bis zur Stunde ist es völlig unklar, wie man sich über diese Schwierigkeit wird hin weghelfen können. Eine rückwirkende Kraft würde, wie wir bereits ausführten, zu große finanzielle Opfer er fordern. Die Kammerverhandlungeu werden ^darüber Auskunft geben müssen, was also in dieser Frage geschehen soll. Die Besoldtlugsvorlage an sich wird schon reichlick) Gelegenheit zu erregtem Meinungsaustausch geben. Nicht minder aber wird der bekannte dringliche Antrag Adelung und Genossen, den Gesetzentwurf über die Aen berung des Gesetzes, die Besoldungen der Staatsbeamten vom 9. Juni 1898 betreffend, reichlick) Zündstoff in fick; tragen, der in Verbindung mit einer dringlichen Anfrage der Abgg. Bähr und Genossen zu dieser Angelegenheit ben ersten Punkt der überaus reichlichen Tagesordnung bildet. Wir haben den Sachverhalt bereits eingehend dar gelegt. Im Ausschuß ist man der Ansicht, daß durch eine schriftliche Erllärung der Regierung die Grundlage geschaffen werden könne, auf der die materielle Seite der Jcage burd; gegenseitiges Entgegenkommen geregelt wer ben kann. Wenn man allerdings hofft, das; damit aud) die formelle Differenz nicht lucitcr verfolgt werde, wird man sich täuschen. Gerade hierin scheint uns der Kem des Adelungschen Antrages zu liegen. So wird gerade die formelle Seite wohl besonders eingehende Erörterungen bringen. Der Vorschlag der Regierung, die Kammerbeam ten aus der Reihe der Staatsbeamten zu streichen, wird keine Annahme finden, er wird wohl auch nid;t mehr vor gebracht werden. Denn in der neuen Besoldungsvorlage find die Kammerbeamten als Staatsbeamte behandelt. Die Tagesordnung enthält ferner neun Anträge, die teils eine Aenderung des Wahlrechtes, teils Verfassungsänderungen überhaupt (Anträge Ulrid) auf Ein führnng des Einkammersystems und direkte Gesetzgebung burd) bas Volk» und teils Neueinteilung der Wahlkreise erstreben. Die Antragsteller sind sid) zwar bewußt, daß ihre Vorschläge von dem Plenum abgelehnt werden, aber des lieben Prinzips wegen bringt man derartige unzeit gemäße Forderungen doch immer wieder vor die Kam mer. Die Aussprache über diese Anträge wird wieder eine Reihe „schöner" sozialdemokratischer Reden bringen. Vom Abg. Ulrich stammen and) einige Anträge, die sich mit dem hessischen Gerichtswesen befassen, die aber wohl alle in der vom Ausschuß vorgeschlagenen Weise ücrab)d)iebet werden Die Erledigung einer Reihe von Vorstellungen wird nicht viel Zeit beanspruchen. Endlid) weist die Tagesordnung noch fünf Besprechungen von Anfragen auf, die schon im Sommer gestellt wurden. Die Besoldungsordnung. Tie mit so großer Spannung erwartete Besoldungsordnung ist am SarnStag dem Großherzog vorgelegt worden und daran» sofort den Ständen zugegangen, die sie bei ihrem Zusammentritt am 10. dieses Monats vorsinden merbcit. Wir sind in der Lage, einige Einzelheiten ans der sehr umfangreichen Vorlage miizuteilen. Die Vorlage besteht ans vier Teilen: 1. Gesetzentwurf über den Wohnungsgeldzuschns;: 2. Neuregelung der Besoldungen der Staatsbeamten: 3. Aenderung der Gehalte der Bolksschullehrer: 4. Neue Vereinbarungen über die Zivilliste. Diese Entwürfe sollen an die Stelle der früheren treten, sie find sämtlich mit umfangreichen Begründungen versehen. Ter bereits in der letzten Vorlage enthaltene Betrag von 130 000 Mark für die Staatsdienstanwärter bleibt bestehen: für die Pensionäre ist ein weiterer Betrag von 125 000 Mark außer den bereits bewilligten 50 000 Mark vorgesehen. Sämtliche Mehrkosten, die durch die neue Vorlage verursacht werden, sind in einem ausführlichen Finanzplan zusammengestellt, der bis zu in Jahre 1920 ausgebaut ist. Für das Jahr 1913 stellt die Vorlage eine Anforderung von 3 Millionen 22 670 Mark, die gedeckt werden soll zunächst aus den E i s e n b a h n ü b e r f ch ü s f e n mit über 2 Millionen Mark, aus den Ersparnissen der Staatsverwaltung mit 70000 Mark, ans den Ersparnissen infolge der Entlastung der Staats kaffe zu den Kosten der höheren Schulen mit 230 000 Mark, ferner durch einen Zuschuß aus dem Restefonds von 650 770 Mark und aus den Etatüberschüssen, die etwa 71900 Mark ausinachen. Eine S t e u e r e r h ö h u n g ist erst vorgesehen vom Jahre 1915 ab und zwar in H ö h e v 0 n 5°o der Einkommen- fteucr und 5 P f g. in der Vermögenssteuer. Für die Bemessung des W 0 h n u n g s g e l d z u s ch u f s e s sind drei Klassen vorgesehen: Erste K lasse: Mainz, Ononbach, Darmstadt, Worms, Gießen, Bingen, Friedberg und Bad Nauheim. Zweite Klasse: Alsfeld, Alzey, Bensheim, Büdingen, Butzbach, Erbach, Groß-Gerau, Heppenheim, Langen, Lauterbach, Michelstadt, Neu-Isenburg, Ober-Ingelheim, Oppenheim und Dieburg. Alle übrigen Orte gehören zur dritten Klasse der Bemessung des Wohnungsgeldzuschusses. Ten jetzigen Gehaltssätzen zugrunde liegen die prozentualen Erhöhungen der Gesetzesvorlage vom 30. März 1912, wobei aber rine Reihe von Härten und Ungleichheiten ausgeglichen worden jinb, und ein neuer Tarif, der Abrundungen nach oben und unten «usweist. Artikel 28 des neuen Gesetzes besagt, daß kein Bester in seinen Bezügen, die er im Jahre 1912 bewilligt erkalten hat, verkürzt werden darf. _ . Aus dem Tarife selbst enttiehmen wir folgende Zahlen: Diener bei den Lokal st eilen: Bisher 1200, jetzt 1350 Eas 1700 Mk., dem gleichgestellt werden nock) eine Anzahl Stiener tung und im Juftizdieust früher 1800—3000, jetzt 2100 bis 3700 Mk.; die Landrichter, Amtsrichter und die dienuauffichtsührenden Richter in Tarrnstadt I, Gießen, Mainz, Ottenbach und Worms erhalten unter Wegfall der Stellenzulage von 500 Mk. und 300 Mk. die Gehätter der Laudgerichtsdirek Gren. Ten Mehrgehalt von 500 Mk., den zurzeit die zwanzig dienltältesten Richter beziehen, sollen an deren Stelle die übrigen DberamtsridUer und Landrichter erhalten. Ter Vorsitzende de r K a m m er t ü r Handelssachen in Tar m stadt u 11 d M ainz erhält eine Zulage von 500 Mk., der in Wie ß e n von 300 Mk. Tie a f a b e m i f d) c n Lokalbeamten (Ober lehrer usw.) erhielten seither 2800—6000 Mk., jetzt 3000 - 6500 Warf,- die Real sch n l d i r e k t 0 r e n werden zunächst gehoben bis 6500 Mk. Die Direktoren der Gymnasien und Realgymnasien erhielten bisher 5800—6600 Mk., sie sollen erhalten 6200 -7400 Mark. Tie Hochschulprofessoren Hauben sich seither auf 4500 -6500 Mk , nach der neuen Vorlage lind vorgesehen 4700—7300 Mk. Tie Vortragenden Räte in den Ministerien erhielten 5800 —7200 Mk., sie sollen erhalten 6200—7600 Mk., die M r e i S r ä t e seither 5800 7000 Mk., nach der neuen Vorlage 6200—7300 Mk. Tie Landgerichts p r ä f i d e n t e n, S e n a t s v r ä s i d e n t e n am Oberlandesgericht und der G e n e r a l st a a t s a n w a l t hatten seither ein festes Gehalt von 8200 Mk., sie kommen jetzt auf 7400 -9000 Mk., hierzu kommen nock) die prozeittualen Zuschüsse. Für die M i - n i ft c r wird eine Erhöhung ihrer Bezüge von 12 000 Mk. nicht^vorgeschlagen. Die vielumstrittene Frage der Gehälter der s ch u l l e h r e r soll finden: tehmer "eit Zweites Blatt 162. Jahrgang Siehener Anzeiger Hess. Wcinvauo»-^-, »sggy SÜ® 'SS K ’i »w Im 1.— 3. Dienstjahr 1400 Mark u 4.— 6. 1500 ■ 7.- 9. 1700 ■ 10.—12. 1850 ■ 13.-15. 2050 ■ 16 —18. 2300 II 19.—21. 2500 22.-24. 28 0 II 25.-27. 3 00 .. 28.- 30. 32 0 Dom 31. Sicu st fahr ab 3400 M Provinz Starkenburg und dem Oberlandesqericht als Rechts anwalt Mgelassen. Aus dem Rechtsanwaltsberuf schied er aus, als er am 10. Februar 1883 in das Ministerium der Finanzen als Vortragender Rat und juristisches Mitglied bei dessen Abteilungen mit denr Amtstüel „Obersinamrat" berufen wurde. Am 12. September 1891 erhielt er den Charakter als „Geb. Obersinairzrat" und am' 1. Juli 1893 wurde er zum Ministerialrat im Ministerium der Finanzen und Vorsitzenden dec Abteilung für Steuerwesen befördert. Vom 17. Februar 1883 bis zum 1. Juli 1893 gehörte er auch dem Vcrwaltungsgerichtshos als Mitglied an. Am 13. Juli 1898 wurde er zum Ministerialrat im Staatsministerium und Ministerium des Innern mit dem Titel „Geheimerat" und am 22. Februar 1899 zum Geh. Staatsrat im Staatsministerium ernannt. — v. NI rüg hatte an der im Jahre 1899 fertig gestellten Steuerreform hervorragenden Anteil. Die bedeutungsvolle Denkschrift über die Reform rührte von ihm her. Für seine Verdienste um dieses Gesetzgebungswerk wurde er durch Verleihung des Komturkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens PlMvvs des Großmütigen ausgezeichnet. Bei seinem 50jährigen Dienstjubiläum am 23. Dezember 1907 wurde ihm die Slrone zu diesem Orden verliehen. Seit 1898 gelwrt er dem Bundesrat als stellv. Bevollmächtigter an. In dieser Cigen- schast weilte er alljährlich mehrere Wochen in BeNin^und nahm regen Anteil an den Arbeiten des Bundesrats. Seine Mitarbeit hat durch Verleihung preußischer Orden entsprechende Würdigung gefunden. Im vergangenen Jahr hat er nach dem Ableben des früheren Gesandten ^-rcih-n-nt von Gaaern auch mehrere Mon-te die Ges f ö c der S?eff s l en Gesandtscha t in Be l n geführt. Mit ihm scheidet ein hochverdienter Staatsbeamter aus dem Amt, der es verstanden hat, sich durch feine vornehme Gesinnung und sein liebenswürdiges, entgegenkommendes Wesen in weiten Kreisen ungeteilte Sympathien zu erwerben. Besonderes Wohlwollen hat er stets gegen die Beamten, die berufen waren unter ;feiner Leitung zu arbeiten, bekundet. Sie icerben ihm allezeit ihre Verehrung und Tanlbarkeit bewahren. " Der Senior der hessischen Ritterschaft ch. In Kassel verschied nm Freitag im 92. Lebensjahre der Aeliesle der hessischen Ritterschaft, Moritz Freiherr v Dörnberg. Ain kurfürstlich hessischen Hose bekleidete Baron v. Dörnberg, der innerhalb der hessischen Ritterschaft das Erbamt eines Oberschenks und Erbküchenmeisters innehatte, hohe Stellungen, und war zuletzt nm kurfürstlichen Hofe Hau§- und Ober-Hosinnrschatl. Der König von Preußen ernannte ihn zum Kronrat und verlieh ihm das Prädikat Exzellenz. ** Ko hlenmangelinAus sicht. Wenn die Eisen- bahnverwaltung nicht bald den Wagenmangel beseitigt, lvird es im Lande an Kohlen mangeln. Nach einer Umfrage haben die städtischen, privaten und industriellen Werke für die nächsten Wochen noch Kohlen auf Lager und man glaubt auch nicht, das; man deshalb in Der leaenheit kommt, weil die Zechen trotz des Wagenmangels bestrebt sind, beim Versand, von Kohlen die Industrie zu bevorzugen. Dagegen kann es für Heizzwecke wohl Mangel an Kohlen geben, weil die Kohlenlager der Händler in unserer Stadt geräumt sind. Während sonst täglich Kohlen über unsere städtischen Lastwagen gehen, ist es in der letzten Woche vorgekommen, daß an der Neu- .. ft ab t vier Tage lang keine Kohlen verwöget: wurdet!. ** Vereinte Kräfte führen zum Ziel. Nachdem die hiesigen Metzger gute Erfahrungen mit dem genossenschaftlichen Zusammenschluß bei der Häute- und ,Fettverwertung gemacht haben, wollen sie demnächst da- iTnit vorgehen, das im Schlachthof gewonnene Blut ge- -meinschaftlich zu verwerten. Das Produkt wird gesammelt, durch die Schlachthofsverwaltung denaturiert, da- ,mit es für Nahrungsmittelzwecke unbrauchbar wird, und dann an die chemische Industrie abgegeben. ** Aus der Herberge. Im Monat November kehrten in der Herberge zur Heimat 1329 Gäste (gegen 1315 im November 1911) ein. Von diesen nahmen 397 Herberge gegen Arbeitsleistung (428) in Anspruch, während 932 Selbstzcchlen waren (887). — Durch den Arbeitsnachweis der Herberge wurden von 69 angcmeldeten Stellen 60 besetzt und zwar 44 in Gießen und 16 nach auswärts. Von den in Arbeit gekommenen waren 34 ungelernte Kräfte und 26 Handwerker. Letztere verteilen sich auf folgende Gewerbe: Schuhmacher 6, Schneider 5, Bäcker 2, schreiner 4, Spengler 2, Schmiede 2, Kupferschmied 1, Schlosse 1, Gerber 1, Müller 1 und Friseur 1. Landkreis Gießen. g. Dart bringen, 8. Dez. Heute fand im Weimerschen Saale eine gut besuchte,Versamtnlang statt, in der Finanz- aspirant Lehr aus Gießen einen interessanten, auf genauer Sachkenntnis beruhenden Vortrag über die In valid en- und Hinterbliebenen-Versicherung nach den Bestimmungen der Reichsversicherung hielt. Schuhmachermeister Grölz begrüßte die Amvesenden, Pfarrer Guß mann dankte dem Vortragenden, zumal der Reinertrag der Veranstalttntg von dem Redner der Kleintinderschule hier überwiesen wurde. Kreis Büdingen. Büdingen, 7. Dez. Gestern nachmittag starb hier nach kurzer, schwerer Krankheit der Kreisamtmann Oskar Froelich im Alter von 37 Jahren. Der tüchtige Beamte mar 1875 in Darmstadt geboren. Büdingen, 7. Dez. (Schöffengerichtssitzung.) Der Landwirt I. E. IV. von Büdingen wurde wegen Beleidigung des Polizeidieners R. in Büdingen zu 20 Mk. oder 5 Tage Gefängnis verurteilt. Der Friseur B. B. in Büdingen würde wegen Sachbeschädigung zu 3 Mk. ober 1 Tag Gefängnis verurteilt. — Der Okiftnnrt H. R. II. von Rinderbügen, welcher in seiner Wirtschaft einen 12jährigen Schüler mit Aufträgen von Bier bis 1 Uhr und beschäftigte, wurde wegen Kittderschtltzoer- gcchens zu 3 Mk. oder 1 Tag Gefängnis verurteilt. — Der Gastwirt und Metzger W. I. von Büdingen batte gegen einen amtsrichterlichen Strafbefehl wegen Ucbertrctmtg der Feierabend stunde Einspruch eingelegt. Er nahm ihn vor, Beginn der Haupt Verhandlung zurück und nmrbe mit den Kosten des Verfahrens belastet. — Die Strafsache gegen den Fabrikarbeiter H. St. und seine Ehefrau von Büdingen wegen Pfandverfchleppuug mürbe zwecks weiterer Beweiserhebung ausgesetzt. — Die H. I. Ehefrau von Langenbergheim wurde wegen Forftentwendung in wiederholtem Rückfälle zu 3 Mk. ober 1 Tag Gefängnis verurteilt. — Der W. B und der H. R., beide von Lorbach, nmrben wegen Sachbeschädigung verurteilt und zwar erhielt B. die Verweis ürafe und R. 3 Mk. ober 1 Tag Gefängnis In der Privat klage des Kreistierarztes Dr. K. Sch. von Gelnhausen gegen den Bürgermeister 3d:, von Burgbracht wegen Beleidigung wurde der Angellagte zu 10 Mk. oder 1 Tag Gefämmis verurteilt. — Die Taglölpierin E. M. Witwe von Büdingen hatte mit ihrem rechtsgültig eingelegten Einspruch gegen einen amtsrichterlichen Strafbefehl wegen Itebcrtretung des Art. 211 des Polizeistraf- gesetzes feinen Erfolg Sie wurde zu einer Haststrafe von 14 Tagen verurteilt. A Düdelsheim, 7. Dez. Ein Kriegerdenkmal will unser Kriegerverein für die KriegSteilnehiner von 1866 und 1870/71 errichten. Die Kosten fallen durch Sammlungen unter der Bürgerschaft aufgebracht xverden. A Ortenberg, 7. Dez. Eine Abschiedsfeier zu Ehren des von hier scheidenden Oberamtsrichters Tr. Fuhr fand heute im .Mauergarten* unter sehr starker Beteiligung statt. Der Feier ging ein Fackelzug der Vereine voraus. Oberamtsrichter Dr. Fuhr hat 14 Jahre hier gewirkt; er siedelt jetzt nach Bad-Nauheim über. A Merkenfritz, 7. Dez. Zwischen hier und Gedern trug sich auf der Bahnstrecke Stockbeim — Gedern ein Unfall zu. Tas Bierfuhrwerk Schutt-Büdingen rourbe an einem Bahnübergang vom Zuge erfaßt und zertrümmert. Knecht und Pferde erlitten erhebliche Verletzungen Auf dieser Rebenbahnstrecke, die ohne Schranken ist, kommen öfters Unfälle vor. Kreis Friedberg. = Bad-Nauheim, 9. Dez. Im Krieger- und Militär-Verein „Hassia" sprach gestern Lehrer Oßwald über die Hessischen Truppen in den Feldzügen Napoleons gegen Spanien (1808—1812) und Rußland (1812). Seinen mehr als einstüirdigen fesselnden Ausführungen lauschte die Versammlung mit großem Interesse. Reicher Beifall wurde dem Redner am Schlüsse seines Vortrags, an dem sich gesellige Unterhaltung der Dereinsmitglieder anschloß. Starkenburg und Rheinhessen. m. Offenbach a. M., 8. Dez. Die Neuregelung der Gehälter der städtischen Beamten und^Lehrer soll nid)t, wie anfänglich beabsichtigt, durch prozentuale Steigerung erfolgen, sondern durch bestimmte Beträge. Die gegen Jahresgehalt beschäftigten Beamten, Angestellten und Lehrer der Stadt Offenbach fallen einstweilen mit Wirkung vom 1. Lktober 1912, vorbehaltlich der späteren Aufreihung bei der endgültigen Gehaltsregulierung Zuschläge zu ihrem Gehalt aus folgenden Jahresfätzen erhalten: Bei einem Diensteinkommen bis 1200 Mk. einschließlich 84 Mk., über 1200—2000 Mk.: 168 Mk., über 2000-2500 Mk.: 180 Mk. und über 2500 Mk.: 228 Mk. Bei nicht gegen Jahresgehalt angestellten Leuten sieht man Anträgen entgegen. Dieser Beschluß findet keine Anwendung auf die Beamten, Angestellten und Lehrer, deren Gehälter bereits neuerdings^ reguliert find, auf die Beamten der Klasse A und auf die nach § 56 der Beamten- orbnung wegen Bestehens einer Disziplinaruntersuchung ausgeschlossenen Beamten. Es handelt )id) bei der Erhöhung um 452 Beamte und 251 Lehrer und Lehrerinnen einschließlich der Schulverwalter und Schulverwalterinnen. Von den Beamten würden 46 eine Zulage von 84 Mk., 238 eine solche von 168 Mk., 69 eine von 180 Mk. und 99 eine Zulage von 228 Mk. erhalten, so daß für diese Beamtengruppe für ein Jahr 78840 Mk. erforderlich wären. Von ben 251 Lehrern und Lehrerinnen handelt es sich bei 87 um eine Zulage von 168 Mk., 19 um eine von 180 Mk. und 145 um eine Jahreszulage von 228 Mk. Die Aufwendungen für die Lehrer belaufen sich auf 51 096 Mk., so daß die Gesamtausgaben für Beamte und Lehrer 129 936 Mk. im Jahr betragen würden. «Es ist auffällig, daß in einer Stadt mit sozialdemokratischer Stadtverordneten-Mehrheit gerade die niedrig bezahlten Beamten bei der Zulagenbewilligung so schlecht behandelt werden sollen. Red.) — Wegen umfangreicher Wechselfälschungen wurde der Buchhalter Karl Roß, bei in einer Gürtler Warenfabrik in Stellung war, verhaftet. Roß hatte während der letzten beiden Jahre Wechsel gefälscht und auf diese Weise Geschäftsausstände von über 4000 Mk. eingezogen. Kreis Wetzlar. Wetzlar, 6. Dez. Die Beteiligung bei der Wahl zur Handelskammer war sehr schwach. In der ersten Wahlabteilung wurde Fabrikant Dr. Ernst Leitz fr. wieder und für ben eine Wieberwahl ablehnenben Direktor Jansen Generaldirektor Bergrat Gro edler neu gewählt. Die 2. Wahlabteilung wählte ihren bisherigen Vertreter, den Fabrikanten Adolf Neumann wieder: und in der 3. Abteilung wurde Kaufmann Wald schm ibt wiedergewählt. Gedenket der hungernden Vögel! Kun ft und Wissenschaft. Münchener Theater- und M u f i f b r i e f. Eine dramatische Schulsatire. — Aus dem Konzertsaal. Aus München, 6. Dezember, wird uns geschrieben: 9tad) dem Wunsche der Autoren Franz v. Schöuthan und Rudolf P r c f b c r hatte die Uraufführung des breiaktigen Lustspiels „Der Retter in der N o t" in der neuerdings üblichen Weise an Dielen Orten zu gleicher Zeit stattfinden sollen. Das Münchener Volkst Heater, deren Direktion das Stück ebenfalls zur Uraufführung von den geschäftlichen Vertretern der Verfasser, dem Berliner Theater Verlag, erworben hatte, ist von dieser Absicht erst später ver ständigt worden und hat sich dem Wunsd-e nickst gefügt; Ivie es heißt, will der Berliner Theater-Verlag deshalb Klage gegen das Volkstheater cinrcidy-n. Dem Erfolg des Stückes schuf ganz allein eine Reihe sehr geschickt gearbeiteter schwankartiger Szenen: irgendwelche literarisch hervorhebenswerte Eigenschaften besitzt das Werk nickst. Das Bestreben durch Hereinziehung aktueller Fragen des heutigen Lebens die Teilnahme der Zuhörerschaft anzuregen, Hal die Verfasser veranlaßt, die üblichen Anklagen gegen das Huma nistische Gymnasium in einer derbfatirisckieu Vernlkung der Schul Professoren zu erörtern. Neben vielen abgebrauchten Spötteleien über den Lehrgang der Gvmnasiallehrkurse, die dem klassisch philologischen Studium zu großen Spielraum auf Kosten der vaterländischen Geschichte und neueren Literatur einräumen, be kamen wir viel über die lleberbürbung der Schuljugend, falsche Lehrmethoden und pedantisches Walten der obersten Schulbehörden zu hören. Durch eine Gruppe kleinbürgerlicher Philister, die als Abordnung einer Elternvereinigung auftritt, wird die Aktuali tät des Stoffes hervorgehoben und gleichzeitig dem Bedürfnis des Publikums nach possenartiger Belustigung Rechnung getragen Eine durch Fräulein Äulinger mit sprudelnder Lebhaftigkeit verkörperte Wiener Lebedame, ein jovialer noch jugendlicher Hofbeamter, dem seine eingestandenen mangelhaften Pennälererfolge kein Hindernis für eine glänzende Staatskarriere waren, und die im dritten Akte auftretende Episodenfigur eines in allen Taschenspielerkünsten und als Anekdotenerzähler gewandten Weinreisenden bieten wirkungsvolle Gegenstücke zu einem prächtig gezeichneten bnreaukratisch-strengen Schulrat und einigen altbekannten und bewährten Lehrertypen, wie sie hundertmal auf dem Theater karikiert worden sind und man sie in einzelnen Exemplaren auch heute noch in jeder Stadt antrifft. Der Beifall, der dem Lustspiel gespendet wurde, war nach dem ersten und zweiten Akte am stärksten. C. K. Tie Entdeckung eines gallischen Grabes in Italien. In Filvtrano bei Ancona bat man ein gallisches Grab mit reichem Inhalte entdeckt, das ans dem Ende des vierten Jahrhunderts v. Ehr. stammt. Ter Hauptschmuck des Grabes besteht, wie der Cicerone beriditet, aus einer Kette, zwei kleinen Amphoren und zwei Ringen, die alle aus Gold gearbeitet sind. Ferner wurde ein reicher Schatz an Bronee- und Terracottagesäßer gesunden. Tie Gegenstände, die wegen ihres Alters und d-r künstlerischen Arbeit sehr wichtig sind, werden im Museum oci Ancona ihre Ausstellung finden. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. In Dresden ist am 6. d. Mts. der Bckbhanr Professor Oskar Rassau im 70. Lebensjahre gestorben. — George Howard Darwin, Professor der Astronomie uit Philosophie der Universität Cambridge, der Sohn Charles Tarwin's, ist gestorben. Vcrmifcbfes. ks. Entenjagd unter Wasser. Bon einer seltsame Art der Jagd weiß ein Mitarbeiter des „Wide World-Magazin / zu erzählen. In einem entlegenen Gebiete Indiens hat er ge sehen, wie die Eingeborenen Wasservögel mit der bloßen Han: fangen, indem sie fick) mit Hilfe einer List unter Wasser ai vürschen Der indische Boy eines Engländers führte den Enter sang auf diese Weise vor. Er entkleidete sich, schlang sich einer Riemen um die Hüften und holte dann eine Entenattrappe bertci die aussah, wie eine schwimmende, jedoch unmittelbar unter Waffe abgeschnittene ausgestovfte Ente. Es jvar jedoch nur' ein hohtzc mit einem Entenbalg überzogenes Gestell. Hier hinein steckte dc Boy den Kovs, bann schwamm er — rückwärts — auf eine- Schwarm Enten im Wasser zu, die die sdn'inbare Ente als ihres gleichen aufzunehmen schienen. Tann sah man aus der Fern. wie plötzli-ckt eine der Enten untertauchte, um nicht wieder an die Oberfläche zu kommen; ebenso erging es einer zweiten, eimt dritten uiro., ohne daß die Enten Verdacht schöpften, bis b>c Inder bei einer schlecht zugrifs, so daß sie sich losreißen könnt. Sie flog laut schreiend davon uitb mit ihr der ganze Übritt Schwarm. Der Inder aber hatte alle mit der bloßen Har> erlegten Enden am Gürtel. t'(. A u s den Geheimnissen eines Krokodil magens. Ein Leser hat einer englischen Wochenschrift von frn Geheimnissen des Magens eines Krokodils erzählt, das er in Madras erlegt bat. Nack) dem Inhalte zu urteilen, muß ba? Krokobil einen guten Magen gehabt haben, beim bei der Oeffnunq ivurben^ oorgefunben: eine vier, bis fünf Meter lange Schlangc, .’n:ei Tabakspfeifen, eine große Menge Scherben von Whish itafckcn und ein paar - - Hofen. vücherlisch. — Leo Frobenius, „11 n b Afrika sprach..." Volkstümliche Ausgabe. Ein Prachtbanb von zirka 700 Seilen, mit 68 ganzseitigen Bilbern, über 200 Textillustrationeu, einem bunten Bild und 4 Plänen in Tafeln. Elcg. gebunden 12 Mark fVita, Deutsches Verlagshaus, Berlin-CharlO Seit Leo Frobenin- ber Welt die Hoffnung, bas verschollene unb sagenhafte Allam? wieberzufinben, geschenkt halte, seitdem er zum dritten Male in die Tiefe des bunflen Erdteiles hinausgezogen mar, seitdem dan die ersten Nachricksten von gan.z fabelhaften Entdeckungen ein- traten — seitdem erwartet die Welt dieses Buck) mit Lpantlun, Heute wissen mir schon aus den hier und b.i durchgesickerten Rach, richten, daß Frobenius in der Tat Schätze von ungeheure» Kunstwerte der afrikanischen Erde entrissen bat. So liegt hin ein Buch vor, das sich als Monument aus der Weltliteratur hervor- hebt. Hat uns früher Frobenius die geniale Atlantis-Idee beschert, so schenkt er jetzt der Welt die Kenntnis von ein paar' Jahrtausenden menschlicher Entwicklungsgeschichte und den Au; blick auf Erschließung unenblid) zauberhafter Geheimnisse. Mit einem gewaltigen Striche reißt Frobenius das Vorurteil, das bit- lang dem „dunklen", „geschichtslosen" Afrika gegenüber bestand, nieder! Er lehrt uns kennen, baß auch hier wie anderweitig mächtige Kulturfluten ihre Wellen hinüber in bie norbische Welt geworfen haben. Dankbar aber roirb bas beutsche Volk dafür sein, bas es biefe Veröffentlichungen nicht nur in schwieriger, wissenscha'i lieber Form, sonbern auch in einer volkstümlichen Fassung erhält, bie bei prächtiger Ausstattung bei der großen, weltgeschichtlich^ Bebcutung bes.Jnlialtes und der schlick>len und doch so packendni! Form der Darstellung das schönste Geschenk ist, welches ein Familienvater ben Seinigen barbringen kann. Handel. D i e K o h l e n p v o b u f t i o ii in Hessen. Die nioual- liehe Statistik ber Kohlenproduktion des Grobherzogtums öefimi weist für November folgende Zahlen nach: An Rohbraunkobleii! luurben geförbert 36 20» t, verkauft 120 t. Ter größte Teil der! Rohkohle wurde weiter verarbeitet oder waren zur lucitcren Vw arbeitung bestimmt. Alis den verarbeiteten Rohkohlen wurden! erzeugt 1600 t Braunkohlenbriketts und 858 t Naßpreßsteitt! Unter Berücksichtigung der aus Vormonaten übernommenen Bestände, soivie des Abiatzes utib Selbstverbrattckis verblieben abiafr! iähig — t Nohtohlen, 4437 t Briketts unb 4422 t Naßvreßsteiue. zusammen 8859 t Braunkohleuprodttkte, im Gejamtivert ooi 112 300 Mark. X. Hanau, 8. Dez. Die 1910 unter Führung von Hanauer und sächsischen Industriellen gegründete 91 f t i e it g e f e l lf cb ai Hanauer R u n |t I e i b e f n b r i r in Groß-Auhetm behübet fii in Schwierigkeiteit. Ihr Aktienkavitnl betrug aniangs 2% Bck., die Hauptversammlung vom 17. Cftober hat jcdoch beschlöße;! bie hien von 2 zu 1, die L-Aktien von 5 zu 1 zusammenzulrtr unb Kür die erforberlirfjc Sanierung Vorzugsaktien in der Hck von 966 000 Alk. ausziigeben. Tie Unterbilanz hatte sich iv 760000 Mk. gestellt. An die Gläubiger ivutbc das Anstnneu p stellt, ein Dioratorimn bis zum 1. April 1913 zu gewähren, (tieften land die zweite (tiläubigerverfantinlung statt. Es wurde folgender Beschluß gefaßt: Ter ^lust'ichtsrat hat bts zum 20. Dez. d. I. bei (tiläubigcrauSidniB schristlich ztt erklären, daß er solidarisch uti selbstschuldnerisch die Bürgschaft dafür übernimmt, daß, wenn bl zum 10. Januar 1913 mindestens 700 000 Mk. Borzugsaktien g:- zeichnet sind, die Gläubiger bis zum 1. fiebr. 1913 50 Proz. in ter, 25 Vroz in vollbezahlt geltenden Vorztigsaktten unb 25 Proz. > «tienußscheineu gegen Verzicht auf ihre norberungen erhalten - Ter Betrieb der Fabrik ist feit Freitag stillgelegt. Berlin, 7. Dez. Ein Commttnigu4 ber N a t i o n albor!! für Dentschlanb erklärt zum Zusammenbruch ber P'l-' Warenfirma Gustav Leichtentritt in Berlin: Mit Dt Firma Leichtentritt, bereu Inhaber burch Selbstmord geendet bet staub bie Natioualbank in Geschäftsverbinbuug. Tie Forbei7Nl ber Bank beträgt 920 000 Mark, wovon ein nicht unwefentlih» Teil gebeckt ist. Auf bie obige Höhe stieg die Forberung erst Ji ben letzten Tagen burch die Hereinnahme von Schecks mit aul-! märte, bie instruktionswibrig vor Eingang gutgeschrieben roarcil Turch ben bie Bank treffenden Verlust wird bie Divibenkv»! schätzung von sieben Prozent nicht berührt. * Der amerikanische Trust und das beutscktl Tabakgewerbe. Seit einiger Zeit droht dem deutschen Tal«f4 gewerbe, besonders der deutschen Zigarettenindustrie, bie Gefcftl burch einen amerikanischen Konzern vertrustet zu werben. einzelnen Tabakiuteressenten in Jnbustrie, Zwischen- und Kstüi baubel haben sich baher vor kurzem zu einem Verband zum SdiiflJ der deutschen Tabakindustrie mit dem Sitz in Frankfurt zusamnoV geschlossen. Der Verband tritt zum erstenmal an bie DeffentlMj feit burch einen öffentlichen, burch Lichtbilder illustrierten Ko« trag, ber am Mittwoch, 11. Tezember, in Frankfurt ftattfind« Märkte. th. Gießen. Heu- unb Stroh mar ft auf garten. Die Zufuhren an Heu sind in den letzten 14 Tagen spärlich gewesen. Ter Zentner Heu wurde für Mk. 3.20— 3.50 wlick Ansstattnngs-Geschäft und Wäsche-Fabrik. Aeltestes und grösstes Ausstattnngshaus am Platze Flockköper-Taghemden Flockköper-Taghemden Flockköp.-Nachthemden - Mk. 3.45 und 3.8. do. mit Schleifen-Languettc Damen-Nachtjacken do zweiseitig 3.35 Alle besseren Qualitäten Röcke sind auch extra weit vorrätig Enorm billiges Angebot m durch besonders günstigen Einkauf! Feinfädige Marken für feine Taghemden, Beinkleider, Untertaillen '0 Meter Mk. 5.50 Mk. 3.95 Sämtliche Qualitäten sind seit Jahren erprobt. a8/*’ DasKimstguwerbehiusJiiLBaeli Linoleum- Teppiche Linoleum* Käufer Tisch* Linoleum 7*/: Uhr. D*/e Tß/achS' und 'tfeder* Tuche dfapan- u. ^hina-/hatten Paris Baccarat jftcAos ‘/hatten u. - Käufer 7S10 Galle für Weihnachten 1912 ganz besonders großartige Auswahl Carmol nimmt man 10 Tropfen bei •°lM EXTRA D» 80 Menschenleben vom Tode errettet. 7981 Emil Fischbach Vertreter: Otto Fickert in Giessen. O.l> 0 la. Stoff mit Kollerpasse Herzförmiger Koller . . Creme Velours-Röcke . Allerbeste Flanell-Ware 4.45 4.45 4.75 5.45 Guter Flanell, grau und braun . Hellgestreifter Velours . . . . Extra schwerer Velours . . . . 10 Meter Mk. 4.55 10 Meter Mk. 6.00 23580 1069 2977 2739 1148 ttechtzschutzstelle. grauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft iiiRcchtölNMlcgcnheiten im alten RalhauS Markt- Ulatr 14 Mittwoch nachmittags von 6V4—8 Uhr. Stark fällige Kretonne besonders für Kinder- wäsche IO Meter Allg. Deutsch. Frauenverein Ortsgruppe ttticnen. SlttSkunftstelle für Frauenberufe. trauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft für alle Berufe imaltenRatbaus, Marktvlap 14, Dienstag nachmittags von 6'/, bis Mk. 8.85 u. 3.10 , 3.35 u. 3.80 Mk. 2.4 „ 2.7 sowie der farbigen Kunstgläser von de Vez- Pantin und Henkel 1 1 Sonaenstrawwe 14 empf. i. bekannt guL Qual, zu äuss. bilL gestellt. Preis. PeddigsesseP kompl. Garnituren Triumphklappst. Schreibsessei Blumentische, Klosettstühle verstellb. Rohr Chaiselongue Kleiner Laden, aber trotzdem denkbar große Auswahl am Lager. l”e< Tapetenhaus 'fteinr. 'fäehstälter Brandplats 1 ,EckeSchlossgasse Davon bei Industrie, Handel und Gewerbe Landwirtschaftliche Betriebe . - Privat-Wohnungen ...... Diverse ........... und durch Feuerwehr . . . . ist die alleinige Verkaufsstelle der erstklassigen geschliffenen Kristalle aus den Fabriken von Val-St. Lambert — Belgien Marke 55 10 Meter B93.6.25 Marke 45 10 Dieter M. 5.75 Marke 60 10 Meter KL 6.50 Marke 35 10 Meter Ml. 4.95 Marke 65 10 Meter ES. 7.50 Allerbestes „Edeltuch“ f. Oberhemden^Herren- nachthemden, Damen- nachthemden IO Meter Mk. Oe-- . . . . Mk. 2.45 .....2.85 . Mk. 2.45 u. 2.85 . „ 2.75 u. 2.95 . . Mk. 1.85 . . „ 2.85 . . „ 3.50 . . „ 3.25 ■**-0,75 1^5 und 3,50^ r - ^'rika ip^ch and von zirka 700 r„,I 0 Teltillustrationen.Ä ..,®co liegt j ms der Weltliteratur beite ? geniale Allantts-Fdtt^ )ic Kenntnis von ein tat ngsgeschichte und den Ü Erhalter Geheimnisse. $ nius das Vorurteil, bai K " Asrika gegenüber beünt hier Ivie anderweitig mätzt die nordische Welt gemch utsche Volk dafür sein, bt in schwieriger, wissenijai olkstümlichen Fassung nbi er großen, wellgesMIich lichten und doch io vackeitt eschenk ist, ivelcktcs tm ->i kann. Klavier- Stimmen Reparieren Polieren 0»/, in tadellos. Ausführung. Wilh.Rndolph Großh. Hess. Hoflieferant Piano-Handlung und Reparaturwerkstätte. Seltersw.OL Fernspr.389 . Mk. 2.10 . „ 2.75 . „ 2.95 10 und 3.25 . Mk. 3.25 Elsässer Flock-Köper — allerbestes Fabrikat — einige tausend Meter 20 bis 25 Prozent unter bisherigem Verkaufspreis VordcFNchlun* Starker Köper mit Feston do. mit Hohlsaum-Feston . Extra weite Flockköper-Hcmden in verschiedenen Preislagen Flockköper-Beinkleider Bundforni Starkfädiger Köper im Stoff festoniert Mk. 1.50,1.85 u. 2.40 do. mit Stickerei........ , 3.35 Grosses Sortiment in besseren Jacken u. extra weiten Jacken erzählt, -u urteilen, . .bu, denn bei der frfa? 7/ Kn lange 3*5 9e vchnben von . . . . Mk. 1.45 1.75 . . . . n 2.00 Mk. 2.45 u. 2. 5 , 2.65 u. 2.85 . . . . Mk. 3.15 sind seit 1901 »schriftlich angezeigte Brände gelöscht 'btfi SM’*- srHd- ■ Mt6i iL,y. d " 1 Weihnachtsangetote in FEockköper-Damen-Wäsche MZ Äu$natoe-üt!g{bot in Ssäjstt Xeideatadic bisherigem Verkauf Schul tcr*chln>s Starker Köper mit Barmer Feston .... Elsässer Köper la.. Feston do. mit gestickter Passe . . . Extra la. Köper. Hohlsaum-Feston Mk. 3 Starkfädiger Köper mit Stehkragen dn. mit Umlegekragen . do. mit rotem Feston . . Prima Pikee, mit Umlegekragen . Extra schwerer Pikee, roter Feston Elsässer Köper, festoniert .... Extra la. Köper mit Feston . . do. im Stoff festoniert . . Knieform, festoniert do. mit Stickerei . . . . Mit MINIMAX D. R. G. M. Rodelschlitten Kinderschlitten Schlittschuhe in grosser Auswahl empfiehlt Edgar Borrmann. Giessen Teleph. 165 Eisenwarenhandlung Neustadt 11 Magen-und Darmverstimmung kHusten,Dhnma cht; ferner äusseridi^^y Rkbei RheumaSicht, Kreoz-Bpust-Lai^g^w; „ Fals-und Kopfsthmmen^r^^2 r AP° iheken Drogerien Elsässer Köper mit Stehhund Mk. do. mit rotem Besatz , Extra prima Köper mit Hohlsaum-Feston und Umlegekragen............ „ do. mii Umlegekragen u. Madap.-Feston „ do. mit Stickerei und Umlegekragen Anstands-Röcke i. i in dessen. Tie um» des Grobberzogluius 1 nach: Au 'Jlohhraunkil 120 t Ter größte Teil I der waren zur weiteren Al irbeileicu Nohkohlcu wurm und 858 t 9la6preB'iral mouafeit ubernomineuen« lverbrauchs verblieben oid 5 unb 4422 t NaßpreM ibufie, im Gesamiwerl 1 unter Führung von SM >deieAktienge|-l ü« in chroß'Auheun beßnrüW i! beim.] miiaiif^ Cftobet bat jedoch ke|MW rvonörulzulmmxß 1Q liorzugsakneu 'N der» SW*# üS-VS i*l'egeKä: »i *«” 7y«teru«;rJ ihe stieg d>e « mi & nnahmc S7L bie berührt- iTiiit ,utLntbeun^”^' ■leit droht.^je, k ?iqa^tenT-u itrhtn-J ndustl'^'Tlbaiü »uIIU-| । 11«mit u t,”1 n II ,r. List SN& (J anders SL*ier * Ne iidi.T^ ^' I etne änSt q 1,4 h-' > unmitteii«/^ ■ yv? WON aus dn I * I I e mit dn bloßa^M Weihnachts= Präsent=Kisfchen enthaltend 5 ganze -laschen Boehl Extra Dry ä Mk. 3.75 pro Flasche, zuzüglich Lektsteuer sowie die Marken Kaiserblume und schwarze marke 04 zu Originalpreisen bei 7696 AUSSTELLUN im Neubau Reiber Seltersweg Deutsche Teppiche Handgeknüpft Smyrna und feinste mechan. Qualitäten. Orient. Teppiche in nur ausgesuchten Exemplaren. Echte Stickereien. Japan-Waren Gestickte Seiden-Chales. Perlvorhänge. Vasen. Geöffnet täglich von 9 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. Besichtigung erbeten! Teppich-und Gardinenhaus ERNST BLOEDNER NACHF. Giessen Worms am Rhein Gg. Schultheis, Giessen Marktstrasse 3 8CÜB*schne8* Marktstrasse 3 Gegründet 1832 Pelzwaren-Spezialhaus Gegründet 1832 Grösste Auswahl eleganter Moden in Pelz-Colliers, Schals, Stolas Modemuffen von den einfachsten bis zu den edelsten Pelzfellen Verwendung besten Materials 7713 Herren-Pelze, Pelz-Kragen und Mützen Fellteppiche, Jagdmufte, Handschuhe Moderne fachmännische Verarbeitung. — Solide Preise ES imons Alle Magen- u.Darmleidende, Zuckerkranke. Blutarme usw. essen, um zu SLLSimonsbrot, verleben mit Streisband und schwarz- r eiü-roter Schulzmarke. Man mache einen Bersuch mit unserer lO-Pfg.-Pack. Stetc- echt und frisch zu haben in Gienen bei Pari Schwaab, (sbcrb. Mcttaer Nacks. lhvs5's X Braunkohlen-Presssteine X der staatlich. Grube Ludwigshoffnunq billiger und vorzüglicher Brand, gleichwertig jedem Braunkohlenbrikett. (D10/0 Grossh. Bergwerksdirekt. Friedberg (Hessen) Zu beziehen in Glichen von der Nohlenhandlung: Johann Fischer. AlicestraKe 28. Schulschirme Spazierstöcke Letzte Neuheiten • Größte Auswahl in allen Preisen • Konkurrenzlose Preise ______ __________ C7/15 Schirme GW Qj Seltersweg 52 J Werkzeug-und Lllubjllgekußeu Laubstze-Holz empfiehlt in grotzcr Auswahl ßönarSorrinanu Gießen, Neustadt 11 Haus- und [7913 Küchengerätehandlung Televbou 165. GepUFft la. Kamelhaar-F nss-Schlüpfer für Damen und Herren Paar 30 Pfg. a6/12 A. Salomon & Cie. Herren mit trockenem, sprödem oder dünnem Haar, das zu Haarausfall, Juckreiz und Kopf- schuppen neigt, fei folgendes bewahrte und billige Rezept zur Pflege des Haares empfohlen: Wö- chenilich2inaliges gründliches Waschen mit Zucke- stom binicrtcmKrtiuter-Sham- poon «Pak.20Pf.l, möglichst tägliches kräftiges Einreiben mit Zucker's Original- Kräuter- Haarwasser (Fl. 1.25), außerdem regel- mäfrigeS Manieren der Kopfhaut mitZucker's Soezial- I< räuter- Haar nühr fett (DofeliOPi.). GronarngeWir- kung,vonTaufendeu bestätigt. (5d)t bei A.Noll, C. Noll, ($. Seibel, Schaaf, G. Karn, W Kildinaer, Drogerien, u. H. Tichti, Parfümerie, (sl”/? ♦♦♦♦♦ Carl Ludwig Leib Kunst- Handlung Grosses Lager in BILDERN gerahmt und ungerahmt Vergolderei Kirchstr. 2 Telephon 466 trjtevti lSs» ri.Mn'ki jnW' ? Mbistt I6 frait” * Ml 80. 6‘?u äm Sunbt Präsident, r erfte Lesung i Rahmen - Fabrikation mit elektr. Betrieb (Ernst Eegler) GIESSEX Telephon 82 Süd-An Inge 5 Empfehlenswerte neue Geschenk-Literatur. Gebnnden Adolf Friedrich. Herzog zu Mecklenburg, vom Kongo zum Nil. 2 Bde.........20.- Amundsen, R., Zum Südpol. Mit250Abb. 2Bde. 22.— Deutscher Barock. Grosse Baumeister des IS. Jahrh. Mit 100 Abb. Kart. 1.80, geb. 3.- Bartsch, R. H., Schwammerl. (Schubert-Roman) 5.- Bloeni. W., Das eiserne Jahr. (1870.) Roman 6.- Bloem. W.. Volk wider Volk. Roman .... 6,- Bock. A . Die Oberwälder. Boman.....4.50 Brann. i,ily. Die Liebesbriefe der Marquise . 6.50 Neues Wilhelm Busch-Album. Enthält nur solche Werke d. beliebten Humoristen, die in d. Busch-Albuin -Humoristischer Hausschatz“ nicht enthalten sind......20.- C'haniberlain. Houston Stewart, Goethe . 18.— C’rispi, Francesco, Memoiren. Erinnerungen u. Dokumente heraus" v. T. Palamenghi- (’rispi. Deutsch von W. Wichmann . . . 12.- Ernst, O., Aus meinem Sommergarten. Humor. Plaudereien.............3.50 Eulenberg. Herbert, Neue. Bilder ..... 5. Förstcr-Xietzsche, E., Der junge. Nietzsche. Ein Lebensbild............4.80 Greinz. R., Gertraud Sonnweber. Roman . . 5.— Hebbel. Friedrich, Ein Lebensbuch .... 6.— Kroeber. li. T.. Die Goethezeit in Silhouetten 6.- Meyer, Rich. M., Die deutsche Literatur des neunzehnten Jahrhunderts. Volksausgabe 5.50 Neurath, Karl. Das Domgut. Roman . . . S.- Moderne Plastik. Mit 150 Abbild, deutscher, franz., belgischer Bildwerke u. Medaillen. Kart. 1.80. geb............3.— Raabe. Willi., < ledichte heransg. v. W. Brandes 3.- Roseager. P-, Heimgärtners Tagebuch . . . SchrWkcnbach. P.. Um die Wnrtburg. Roman 5.- Schulze. Friedrich, 1813—1815 die deutschen Befreiungskriege in zeitgenöss. Schilderung 6.50 Sick. J. M . Ina. Roman.........5- Sininiel, t»., Goethe. (Absolut Neues in der Goethe-Literatur)...........4.80 Stratz. Rud.. Du Schwert an meiner Linken Roman.............- - 5.50 Tschudi. H. v., Schriften zur neueren Kunst 7.50 L'bbelohde-Mappe: Der Rhein. 12 Federzeichnungen in Folio......... . 6,— Varnhagcn. RahcL Ein Frauenleben in Briefen 6.- Villinger. Herrn.. Der Herr Stadtrat. Roman 4 - Voll, K.. Altniederl. und alldeutsche Meister . 10.- Das malerische Giessen. 10 vielfarbige Kunstblätter von C. Armbrust. In Mappe . . . Hk. 6.— 39“ Hervorragende Weihnachtsgabe. "W We, U Preise wiictaelzle Bücher als Prachtwerke. Klassiker. Reise werke, Jugendschriftfl) und sonstige als Weihnachtsgeschenke geeignete Werkt für jedes Alter Besichtigung meiner Ausstellung — ohne rKaufzwang“ — gern gestattet. Alle von auswärtigen Firmen angebotenen Büchet werden zu gleichen Preisen, zuweilen nok»t billiger, von mir geliefert. Der Bezug am Orte n> spart Zi-it, Kosten und Verdruss. (Die Revolver, Automatische Selbstladepistolen Browning, Bayard, Stc* ~ »chwa^loRe c Flobcrts.Teschings.Pis'ofen Pir <«en,ijuttwaffenu.Stockdeger erm f.iagröß’ Ad. Reinig, Wafienhandlnng Telephon 3G9 Giessen Seltersweg 30 Sämtliche Backzutaten Central-Drogerie Emil KarnVÄI 'ZucHtr in bester Qualität empfiehlt Hebit zjgL-WS Staate £cr Gest Leuchtöl m Zckiien unb « AeichSiag bishe i Gesetz zur Deck ' die Parteien re er ist eine tt ' Serbrauche eigentliches wir ' nicht irgendwie I Laeinigten Sta ’ immer einen < und sreundj : kr richtet sich au 1 bit Standard £ Len Entwurf al absichtigen nicht i zu unterbinden. | draucher ges ■ Gesellschaft schi i vohl sagt, nicht Es handelt £ tichc Vorsor $ Laß der Entir I Weit aufqcnc S Wendigkeit, J § irkung au I 2ie Behandlur I hat, entspricht I reichen grundseh I Regierung dank« | zahlreiche Angri Im i ss e ii lassen, heftige Fehde zlr der anderen ihre es im Blättcrwa || griff sich an I lich um eine gro| I vielmehr um < I sanken handle, f zu tun, aber die ' wichen. Einige wir zutzunflen ei «ache zu tun ge vrgan zu irg >l bhängigkl siebe ober dasi lönne, sind ini ^'chl gekoin wallen wurde Olimpflichc sichten, sondern li bezweifelt. >lc II .stlteresscngruppi II einer solchen ei, I Nietung über I 'Ulin niemand, d I Mutung ich dann I Etz nicht übersit pabinfcr gestände ,u,n"lig die Re .^nngung dieser t b,c Grundlage di rn/^gen das ® f 0" e reine Ztewte,,; :Li^ürtee, nm ^rch staatliche 5 bie We 'Lachen P jL" 6rage i will SÄbet sich ; fors . 3weck, nicht L'u n I ktii* Äbd Q" 1 |a6ci*kSM,en frlüe P-D LK'Ü barsch, I bcr < <>,. •• 1 der «6«, & 6-lk, ^Un!lcS '^er < Tech .,' aber n