zustecken oder ins Haar zu binden." Dann gibt es große Rosen, mittelgroße, die etwas besonders Gefälliges haben, kleine und gai^ kleine. Diese kleinen und ganz kleinen oder Zwcrgröslein gehören zu den Bielblütigen, die neuerdings als Klcttcr-, Kriech- und Hänge- oder Trauerrosen ungemein beliebt uub verbreitet geworden sind. Bei einigen Arten dieser Viclblütigen stehen so viele der kleinen Blüten — ihrer zwanzig bis dreißig können cs sein — in Rispen an den Zweigenden so eng zusammengerciht, daß sie, aus einiger Entfernung betrachtet, gar nicht mehr voneinander getrennt erscheinen. Man glaubt einen Flieder- oder Schneeballstrauch in voller Blüte vor sich zu haben. Erst wenn man nahe herantrrtt, erkennt man, daß es lauter einzelne Röslein sind. Und wie allerliebst und zierlich sind die>e, mögen sie nun weiß oder rot, ganz gefüllt, halb gefüllt oder cm,ach sein. Es kommt vor, daß an demselben Strauch gefüllte und einfache Blüten zu finden sind. Wie Farbe und Umfang, so ist auch der Dust bei verschiedenen Rosen verschieden. Einige duften sehr stark, andere schvücher oder ganz schvach nur. Ja, cs soll Rosen geben, die gar keinen Duft haben. Ein Gespräch über die Rosen, das zwischen zwei Elfchen stattsand, habe ich neulich belauscht. Nachdem sie von den unsäglich vielen Rosen, unter denen man sich kaum noch zurechtsindcn könne, gesprochen hatten, sagte das eine der beiden: „Wie ich höre, handelt es sich um einen Wettstreit oder eine Konkurrenz, wie etwas derart auch schon unter den weiblichen Wesen der Menschenwelt slallgefundcn haben soll. Tic als die schönste befunden wird, erhall einen.Preis." Darauf sagte das andere: „Und die wilden Rosen sind ganz von dem Wettbewerb ausgeschlossen?" Tas erste darauf: „Natürlich! Tie einfachen Naturkinder reichen doch an so etwas nicht heran." — „Ober stehen zu hoch darüber!" schloß das erste. So sprachen die Elfchen. Wenn sic aber meinten, die wilden Rosen waren an einem solchen Wettstreit ganz unbeteiligt, so befanden sie sich doch im Irrtum. Bei sehr vielen von den Gartenrosen oder den Edelrosen, wie sic auch genannt werden, bildet ein wilder Rosenstamm die Unterlage, auf die das Edelreis aufgepropst oder aufokuliert ist. Die wilde Rose darf, bann roedcr Blatter treiben noch Blüten entwickeln, sondern ist nur dazu da, die vornehme Rosenart zu tragen und zu ernähren. Ob etwas Aehnlichcs auch bei den Menschen oorkomint? Zurzeit Bad-Nauheim. JohannesTrojan. — E in etruskis cher Bronzehelm. Um ein sehr kostbares Stück ist die Lipperheidischc Helmsammlung vermehrt worden, nnc Dr. Schröder in den Amtlichen Berichten aus den königlichen Kunstsammlungen milleilt. Es handelt sich um einen 0,195 m hohen, 0,20 m breiten uiü> 0,275 m tiefen etruskischen Bronze Helm, dessen Erwerb Generaldirektor Bode der Sammlung vermittelt hat. Das Stück zeichnet sich durch seine gute Erhaltung, die starke Farbigkeit seiner Hellen, blau und grüngejledten Patina und den Reichtum an fremdartig anmutenden Verzierungen aus. Die besondere italische Form mst schmaler Krempe und gescheiteltem Kopf weist das Werk in den Bereich etruskischer Kunst. Jedoch verrät die dekorative Ausgestaltung des ganzen Oberteiles, die als ein sehr charakteristischer Vogel körper mit an», gelegten Flügeln gebildet ist, eher die Hand eines griechischen1 Kunsthandwerkers. Auf griechische Anschauungen weisen auch dies wunbcrlichen Ornamente hin. So sollten die großen, mit blauen Ernailsternen eingelegten Augen von dem Träger des Helms Unheil abwehren und damit die Wirkung der Schutzwaffe verstärken., Aehnlickfe Nebenbedeutung haben die Masken, die als Haller des Busches über (Stirn und Nacken dienen. Tie wie Flügel oder Flossen aussehenden seitlichen Ansätze am vorderen Kops müssen auf einen Triton gedeutet werden, der als Todesdämon galt. Der Silenskopf im Nacken des Helms, der plastisch ausgeführte Kranz von Locken vorn über der Stirn — all das erinnert an griechische Helme; die aus Bronzeblech geschnittene und aufgc- lötete Palmette gemahnt dagegen wieder mehr an etruskische Helme. Ter Helm, der gegen Ende der achaischen Zeit, um die Wende des 6. zum 5. Jahrhundert v. Ehr., entstanden ist, wird von einem Griechen in Anlehnung an etruskischen Geschmack verfertigt worden sein. • — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. In den Prachträumen des deutschen Klubs in Buenos' Aires fand am Sonntag bie Eröffnung der Ausstellung der in Berlin bestehenden Gesellschaft für deutsche Kunst im Aus- lande durch den deutschen Gesandten Dr. Frhr. von dem Bussch- Haddenhausen statt. — Der Reuterforscher Prof. Gäbertz^i.r im Alter von 57 Jahren in Berlin geworben. — Tie 50jährige Toktorjubelfeier begeht am 18. Juli Geheimer Rar Professor Dr. meö. Theodor Leber in Heidelberg, einer der hervorragendsten Augenärzte der Wetz» Mittwoch, |0. Jun R2 162. Jahrgang i Erstes Blatt Nr. 160 •i Gichenn Anzeiger Die heutige Nummer umfahr 10 Seiten. tatt. ter der Markt- 'ässe 34. 1899 28,8 21,9 34,2 83,9 37,5 39,3 eße»- Schauspiel ans stlers. teld i 4548 a etc. Petersburg, 9. Juli. Der Reichskanzler v. Beth- rnann-Hollweg erledigte heute vormittag verschiedene Arbeiten. Er fuhr dann zur Besichtigung des Neubaues der deutschen Botschaft und einiger Kirchen und frühstückte auf der deutsck)en Botschaft. Für den Nachmittag ist eine Fahrt nach Peterhof und die Besichtigung der Schlösser und Parkanlagen vorgesehen. Am Abend findet bei dem lönne. Tie Manöver selbst werden sich zwischen Bern inib Zürich abfpielen, einem Terrain, das den Charakter Thüringens zeigt. Die Vorbereitungen für dieses Manöver be- fctstiftigen noch zurzeit den schweizerischen Gencralstab. Die Manöver werden einen größeren Maßstab anneymen als sonst und es werden größere Reserven für diese Manöver eingezogen werden. Vergegenwärtigen muß man sich, daß die Schweiz ein Heer mit längerer Dienstzeit nicht kennt, sondern die ausgebildeten Rcttuten nach einigen Monaten entläßt, um sie alle Jahre zu Waffeniwungen einzuberufen. Im Manöver stehen somit Milizen, die erst für das Manöver größtenteils cinberufen sind. Die Seyweiler Manöver werden aus diesem Grunde für den deutschen Kaiser interessant sein, weil sie ihm zeigen, wie ein Milizheer manöverierk, das noch kurz vor seiner Ankunft einer burger- ttcheii Besck-ästigung nachging. Hieraus ließen sich auch iur die Verhältnisse der deutschen Reserveüdungen Nutz- en und ifi *n ißender Schön- xunm ist hoch' 1910 28,7 (1909) 19,7 33,1 33,3 (1909) Belgien Frankreich Spanien Italien Oesterreich Ungarn [456 ta# ii monatlich75P^viertek« jährlich Mk. 9^0; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch diePost 2.—viertel« sährl. Mlsschl. Bcslellg. Zeilenpreis: lokal löPf* auswärts 20 Pfennig, (»chefredakteur: 91. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für .Feuilleton',,Vermischtes' und .DerichtSsaal": K. Neurath; für ,Stadt und Land": E.Heß; iür den Anzeigenteil: H. Beck EjS General-Anzeiger für Gderyefsen Annahme^ von Anzeigen notationsdrud uvd Verlag der vrühl'schen Univ.'vuch- und zieindruckerel H. Lange, Rcöaftion, Lrpebition und Druckerei: zchulstrahe 7. l!s Büdingen: Zernfprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße lö-. politische Lagerschau. Tas Staatsangehörigkeitsgesetz und die Ausländsdeutschen. Das neue StaatsangelwrigkeitSgesetz soll vom Reichstage erst im Herbst endgültig verabschiedet werden. In den Meisen der Ausländsdeutschen ist lebhaft bedauert worden, daß das Gesetz nicht schon jetzt in Kraft treten tonnte und es wird befürchtet, daß der Entwurf noch scheitern könne. Es wird in diesen Kreisen ^ausdrücklich darauf hingewiesen, daß es eine Pflicht des Reichstags sei, dieses Gesetz, das seit Jahren von allen Deutschen im Auslande im Interesse deS Ansehens des Reiches ersehnt werde, im Herbst so schnell als möglich zu verabschieden, damit es am 1. Januar 1913 in Kraft treten könne. Viele ehemalige Deutsche werden alsdann mit Leichtigkeit ihre frühere Staatsangehörigkeit wiedererlangen können. Für die Ausländsdeutschen wäre das neue Staatsangehörigkeitsgesetz das wertvollste Geschenk für das Re- gierungchubiläunt des Kaisers im Jahre 1913. * i Geburtenrückgang und Konfession. lieber den nun auch in Deutschland eingetretenen Rückgang der Geburten äußert sich die Zentrumspresse, besonders in Bayern, in der üblichen, ein,eitig konfessionellen und dem Ernst der Frage wenig gerecht werdenden Weise. Was gemeinsame Angelegenheit und Sorge aller Deutschen ist, wird gleich wieder politisch geprägt und konfessionell abgestempelt. Man wirft sich in die Brust und preist als Allheilmittel ultramontane „Weltanschauung" und Zentrumspolitik, ja, eine Anzahl bayerischer Blätter verschreiben dem deutschen Volk die Jesuiten, um dem Geburtenrückgang zu steuern. Es sind wirklich Allerweltskerle, diese Jesuiten. Seltsam nur, daß die Statistik der Länder, in denen sie frei schalten können, eine ganz andere Sprache redet und daß es auch dort seit langem einen Geburtenrückgang gibt. So betrug die Geburtenziffer, wie die „M. N. Nachr." mitteilen, auf je 1000 der Bevölkerung berechnet, in i. . Ix«* Der Kaifet in 6er Schweiz. Znnr Kaiserbesuch in der Schweiz schreibt man 11,13 Ser' bevorstehende offizielle Besuch des deutschen Kai- Jicr3 in der Schwetz zu Anfang September wirft bereits seine Schatten voraus uikd wird in den schweizerischen Htmtflcn zum Gegenstand von Besprechungen gemacht. I i4 Urogramm für den Kaiserbesuch ist jetzt bekannt gc qebcn worden. Bdan bedauert allgemein, daß der Besuch ves b en liehen Kaisers — der erste offizielle Besuch eines 3c uffclxri Herrschers — nur wenige Tage währen wird. Da her Schweizer in erster Linie Geschäftsmann ist, so 'rtrrüfrt er den Besuch eines Vertreters einer Großmacht f^oit aus Gesclstiftsinteresse und'erhofft für die Herbstsession einen gleich starten Fremoenandrang wie jetzt mi Sommer: mis England und Amerika liegen für den September schon l-.ibtrcidic Vorbestellungen für Holelquartierc vor, nament- iid) in Zürich, Luzern und Interlaken, Orte, die der Kaiser inudieii will. Dieser Besuch tvird zwar nur kurze Zett dauern und eS ist fraglich, ob der Kaiser die Neubaustrecke der Jungfraubabn zum Jungftaujoch eröffnen wird, da ein Besuch des Berner Oberlandes mindestens zwei -rage m Anspruch nel/men nnlrde. Man erzählt sich allerdings, daß der tfaifer gerade auf diesen Pmtkt des Programms großen Wert lege. Die Neubaustrecke der Jungfraubahn ivirb schon in einigen Wcheu befahrbar sein und voraussichtlich schon im August erösftict werden, was einen Besuch des Kaisers im September nickst ausschließt. Man l)at in deutschen Zeitungen in politischer Hinsicht und mit Mcksicht auf die Sicherheit des Kaisers Bedenken gcäufcrt und sogar von dem Besuck)e der schiveize- Aschen Manöver abgeraten. In den amtlichen Kreisen der Berner Negierung ist man der festen Ueberzeugung, daß der Kaiser in der Schweiz eine fteundliche Llusnahme finden wird und daß die zu treffenden Sicherheitsmaßregeln vollständigen Schutz geivähren werden, falls Zivifchenfällc < rintrctni sollten. Für die Zeit der Anwesenheit des Kaisers wird in der Schweiz eine schärfere Kontrolle fremder Be° suck^er ausgeübt meroen, doch nimmt man an, daß irgendwelche unliebsamen Zwischenfälle vermieden werden können. 2ie Schiveizer sind der Natur nach ruhig und einer großen Begeisterung nicht fähig, sie werden aber den deutschen' Kaiser gastfrei und liebenswürdig empfangen. Interessant ijt es schon jetzt, das Gebaren der Zeitungen in Frank- c-ich und der französischen Schweiz zu beobachten, die fick) ' al) und zu mit dem kaiserlichen Gast beschäftigen und befürchten, daß der französische Einfluß in der Schweiz - der leider auch in der deutschen Schweiz sich immer mehr t bemerkbar macht, durch diesen Besuch Einbuße erleiden Nachttägliches zur Naijerzusammenlunst. Petersburg, 9. Juli. Ministerpräsident Ko- kowtzow erklärte einem deutschen Pressevertreter, er habe bei der Kaiserbegegnung in Baltisch-Port die Ueberzeugung von der aufrichtigsten Friedensliebe und der warmen Freundschaft des deutschen Staatsoberhauptes für Iiußland sowie von der Offenheit und Ehrlichkeit der deutschen Politik geivonnen. Tie persönliche Annäherung der Monarchen und der Staatsmänner sowie die crschöpseudcn Aussprack)en hätten dauernd zur Festigkeit des gegenseitigen Vertrauens und der achtungsvollen Freundschast geführt. Die B l ä t t e r besprechen weiter ba^ Kommunique über die Zusammenkunft von Baltisch-Port. „Ncwojc Wremja" drückt ihre Freude darüber aus, daß die Fwenndschaft der beiden Monarchen so aufrichtig und herzlich wie früher sei, wodurch die Spannung des gegenwärtigen internationalen Lebens gemildert werde. Der Gedankenaustausch der Staatsmänner gebe keinen Grund zur Beunruhigung, sondern müsse in den denkenden Kreisen Deutschlands uns Rußlands befriedigen, da bte Staatsmänner unrein gekommen sind, daß unter den gegenwärtigen Umständen kein genügender Grund vorhanden ist, neue Abkommen abzuschließen. Die wirklichen Freunde der klugen und starken russisch-deutschen Freundschaft könnten frei atmen. In der Hauptsache bleibe alles beim Alten und Erprobten. Die deutsche „Petersburger Zeitung" hebt die Joentität des deutschen und des russischen Kommuniques hervor und sagt, daß es klar und unzweideutig die Lösung der Ausgabe ocr Befestigung und vertrauensvoller deutsch-russischer Beziehungen ausdrücke. Ein Weltenbrand könne nicht entstehen, solange zwischen Deutschland und Rußland Freundschaft herrsche. Die „Birshewija Wjedomosti" schreiben: Tie Begegnung war nicht eine Fortsetzung des Potsdamer Abkommens im Sinne derer, die ein neues Abkommen er- hofften, aber es bestätigt neuerlich die fest? Absicht, di- traditionellen Beziehungen zu erhalten. anwendungen machen. Bekanntlich behält der Sck)iveizer Soldat nach der Ausbildungszeit seine gesamte Ausrüstung und Bewaffnung, so daß der Kaiser auch bei der zum Manöver einberufenen Miliz lehrreiche BetteidungSstudwn machen kann. Die ersten Witz karten sind kürzlich tm Handel erschienen, die den Kaiserbesuch glossieren. Der Kaiser beobachtet in slürassieruniform das Sckneßen eines Schweizer Milizsoldaten, der den Eindruck eines deutscheii Landwehrmannes macht. Ter Kaiser ist mit der Treffsicherheit dieses Schützen selxr zufrieden und lobt il)n. „Affo 100000 solcher Schützen seid Jl)r, wenn aber nun 200000 Preußen kämen", setzt der K'chser hinzu. Und jovial entgegnet lächelnd der Schweizer: „Das schadet nichts, Majestät, dann schießen wir alle noch einmal." Tie deutschen Kololrien in bar. größeren Städten der Schweiz bereiten sich auf den Emp-fcnrg deS Kaisers schon vor. Die größte deutsche Kolonie der SckMiz in Zürich hat Schritte unternommen, um den Kaiser begrüßen zu können. Man hofft, daß der Kaiser bei seiner Anwesenheit in Zürich eine Abordnung der deutschar Kolonie empfangen wird. Vor einiger Zeit tauchten Gerüchte auf, daß die deutsche Gesandtschaft in Bem zur Botschaft erhoben werden solle. Sowohl in Berner als in Berliner amtlichen Kreisen ist nichts von einer solchen Absicht bekannt. Es ist auch nicht verständlich, iveshalb Deuffchland in der kleinen Sck)weiz eine Botschaft unterhalten sollte, die nur in Großstaaten oder koinmerziell wichtigen Ländern unterhalten werden. 0er Rosenwettftrett. Welch eine Menge von Rosen der verschiedenen Arten und Spiclarien ist jetzt in Gärten, unb Parkanlagen blühend zu sehen! kiiu nicht geringer Teil unseres deutschen Vaterlaiides ist über ^,'achr, so möchte man sagen, in ein Rosarium verwandelt worden. Wie mannigfaltig schon in Bezug auf die Färbung erscheinen sie! Rot ist die Rosensarbe im Besonderen, cs romnu aber vor in ciclen verschiedenen Tönen, wie ja auch von ^arbeit gesagt wird, unb eine große Anzahl von solchen Tönen ober Tonarten i)t bei den Rosen zu undcn. Da gibt es Helles und helleres Rot und eine Farbe, die Rosa genannt wirb. Zu ben rosa Rosen gehört bie als aller Königin geltende Ceittifolie, bei der das Liebliche in einer Vollkommenheit hervortritt wie bei keiner andern. Tann haben ;iiir Rosen, deren Farben Hochrot, Ponceau, so benannt nach den Prunkgewandern der Puniercn, dunkelroi, Scharlach und Purpur > ilb. In bicsen Rosen kommt das Prachtvolle zur Ersck-einung. Neben den roten Rosen stehen die weißen, wie schon im Märchen der Prinzessin Rosenrot sich eine Prinzessin Schneeweißchen gesellt. Reizend sind bie ganz ivcißcn Rosen, aus, beren Kelchen uns das Unschulbsvollc und Reine anznbiicken sck^int. Eine große Atolle spielen in der Rosenkultur bie gelblichen Rosen, bie im Rosenhandel als Teerosen und Teehybriden beEannt inb. Eine Art davon ist so zart gelblich angehaucht, daß man fic ait weiß nennen inochtc. Bet anderen Arten gibt sich deutlich ein lellcd Gelb zu erkennen, das ins Schwefelgelb und Jsabellengelb ul’crgefoi. Stellenweise auch spielt das Gelb ins Rosige, Fleisch- farbige und lachsfarbige hinein. Bei allen diesen Rosen gibt sich im Bau der Blüte und in ihrer Färbung in hohem Grade etwas Feines, Geschmackvolles und Elegantes kund. Endlich und zu nennen bie eigentlich gelben ober lebhaft gelben Rosen, die aus ber Türkei stammen. Kapuzinerrosen heißen sie ober and) Eglantinen. Ticse sinb etwas für sich, etwas ganz apartes. '.Eicht mit zarten, schüchternen Jungftäuleins sind sie zu vergleichen, sondern eher mit luftigen Jungen. Man hört sie ordentlich ladien. Sehr verschieden ist bei den Rosenarten auch der Umfang ber Blüten. Da gibt es rote und auch weiße, die sind, wie ich neulich ernte Tarne sagen hörte, „so groß wie Untertanen". Man erschrickt beinahe, wenn man sie an sicht und möchte zu ihnen sagen: „Aber Köslein, wie könnt ihr so groß,sein! Ihr erinnert ja an bic Monicn, von denen Riesentimgsrauen sich ein Sträußchen — so drücken sie sich aus — zusammenpslücken, um es sich vor 35,6 TaS sind durchweg Rückgänge und zum größeren Tett erheblich stärkere als bei uns in Deutschland. Es ist eben grundfalsch, die Konfession allein zur Beurteilung Ijermi zuziehen. Diese Metl)vde ist gefährlich, mcil bjUnird) die Einsicht in die wahren Ursachen verhindert und eine wirksame Bckämpftlng des Uebels erfcküvcrt wird. Richt ba6 jetzige mit der katholischen Kirche in Zwist liegende Frankreich erst, wie die Zentrumspresse vielfach irrig liehauptct, sondcnt das kacholische, unter klerikaler Sei hm g stehende Frankreich vor der jetzigen Republik hat die schlimme Sitte erfunden, die drüben zunt Rückgang der Bevölkemng überhaupt geführt Ijat. Und auch heute noch bleibt der streng katholische Süden Frankreichs hinter den nördlichen, industriellen Distritten zurück. Das Enlvölkcrungsproblem ist überall verschieden, das kotrfessionelle Moment spielt aber jedenfalls erst in letzter Linie eine Rolle. ' G, WIM" icrnlßbe§ Aerwalt^ >>»d " . inin l- lelngredlenzie: iaii, jlnubeimer uü Äfe wnnune, chung» 7,12 iit B’/t —— der zu ent 26 488 Kreis Büdingen. das 8li üblen und den von Witl imitrt Ingi gebung absuchten, trat ein Derr, mit dem Hut des Derrn in der Hand, an |tc heran, itelltc sich als Gehernuckutzinarrn Dor, der den Auftrag habe, die Sickcnpolizeiaufsicht im Philosophenwold auszuüben und gab an, den Dut im Walde gefunden zu haben. ließ sich 1,50 Mark Finderlohn verabfolgen, notierte die Adresse des Derrn und gab ihm seinen Dut zurück. Bestem aber meldete sich der Gehcrmschutzmann wieder bet dem Derrn und erbat sich ein Tasäxntuch der Tante. An diesem solle sein ausgezeichneicr Polizeihund Witterung nehmen und dann wolle er den Dut der Dame im Walde suchen lassen. Dem Ansinnen wurde luilljahren und abends 7 Uhr sollte die Tarne am Schützenhause sein, um die Suche nach dem Dule mitzumachen. Sie hatte vorsorglich aber einen echten Geheimen verständigt und zu ihrer Sicherheit mit. genommen. Ter Pseudo-Geheimschutzmann erschien und führte die Tante in den Wald, wo sich dann auch der wirkliche Geheim» schutzmann einstellte, der den angeblichen Kollegen, der sich als ein hier beschäftigter Schneider entpuppte, festnahm und hinter Schloß und Riegel brachte. Jedenfalls wird ihm das Handwerk auf längere Zeit verleitet sein. ** Ein Platinkcssel im Werte von 18000 Mark wurde in der Nacht vom 6. auf den 7. L Mts. aus einem Laboratorium in Berlin mittelst Einbruchs gestohlen. Vor Ankauf wird gewarnt. jdS* »*« clW ® tat 3® KtW jfcnt* « Spifli als so h Jnstit öerrin jiti auf b< Jffl. Walzer» war im trotz beß ! 5 Olgust ■en.? Kirm'c Ijebung =ht da Kleis „Win junge 1 lern h ** Gießener Stadttheater. Ein Au» Staöt und Land. (V) ie Ben, 10. Juli 1912. Von der Straßenbahn. Die städtische Straßenbahn bildet zweifellos mit ihren Beförderungszahlen eine interessante Statistik unseres Straßenverkehrs. Der Verkehr hat im abgelaufenen Vierteljahr gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahrs erheblich zugenommen, wie die nachstehende Zusammenstellung ergibt. Die Zahl der beförderten Personen betrag Ausland. W i e n, 9. Juli. Wie die „Neue Freie Presse" erfährt, hat Tainplsü fließ am mit dem beide der sthörig, j chädigt | chädig Otrund gk Buenos i Deutsches Reich. Der Kaiser ist heute nachmittag 2'/° Uhr in Begleitung des Generalarztes von Jlberg, des Flügeladjntanten Obersten v. Kleist inib des Majors v. Dommes auf dem Bahnhof Pankow- Deinersdorf eingetroffen und im Sonderzng nach S w i n e m ü n d e abgcreisl. Die Kaiserin ist mittels Sonderzuges um 10.55Uhr nach Schloß W i l b e l m s h ö h e bei Kassel abgereift. Die hochoffiziösen. „Berliner Politischen Nachrichten" bringen eine Mitteilung über die W i e d e r e i n b r i n g u n g der Erb- s cha s tS steil e r v o r l a g e, worin es heißt, man wird in der Annahme nicht fehl gehen, daß bas Reickrsfchatzarnt ben verbündeten Regierungen einen Entwurf einer Reichsverrnögens- steuer mit verschiedenen Varianten: Vermögenszuwachssteuer und dergleichen Nebenentwürfe für die Einführung von Erbschaftssteuern zur Beschlußfassung unterbreiten wird. Aus der Mitteilung geht ferner hervor, daß, die Regierung es wahrscheinlich ablehnen dürfte, eine Divibendensteuer vorzulegen, sotpie bic Besitz- steucrvorlage ber Laubesgesetzgebung zuzuweilen. Aus den zahlreichen B e i l e i d s k n n d g e b u n g e n an die Hinterbliebenen des entschlafenen Finaiizministers a. D. D o - brecht sind die folgenden hervorzuheben: Seine Majestät ber Kaiser und König haben bic Meldung von dem Dinscheiden Ihres Derrn Vaters, bes ehemaligen Staats unb Finanz in ini stets Dobrecht mit Schmerz unb Bebauern entgegengenommen und lassen den Dinterbliebenen Allerhöchst Ihr wärmstes Beileid zu dem schweren Verluste aussprechen. Auf Allerhöchsten Befehl der geheime Mäbinett5rat v. Valentins. Die Nachricht von dem Dinscheiden Ihres von mir so hoch- verehrten Gemahls erfüllte mich mit aufrichtigster Teilnahme. Mögen Eure Exzellenz in Ihrem tiefen Schmerze Drost an dem Bewußtsein finden, baß bic Verdienste, die sich ber Verewigte im Lause seines gesegneten Lebeiw um unsere vaterlänbische, wirtschaftliche und kommunale Entwicklung erworben hat, ihm ben Tank des Vaterlandes über das Grab hinaus sichern. Reichskanzler. Schmerzlich bewegt von dem Dinscheiden Ihres Gemahls^ meines hochverehrten früheren Amtsvvrgängers, sprcckre ich Ihnen meine aufrichtige Teilnahme ans. Das Finanzministerium wird das Andenken an seinen früheren Chef stets treu bewahren. Unter- staatssekretär Michaelis ist beauftragt, mich bei ber Leichenfeier iu vertreten. Finanzminister Tr. Lentz e. — Auf die am Sonntag gelegentlich des Marinekongresses in D ü f s e l d o r f 1912 an den Kaiser und Großadmiral v. Tirpitz gerichteten Telegramme gingen folgende ?lntnwrten ein Großadmiral v. Köster, Schloß Jägersho^Düsselborf. Neues Palais. x>d) habe mich über den freundlichen Gruß und die treue Kundgebung vom Mannekongreß der dort vereinten ehemaligen Angehörigen meiner Marine gefreut. Sagen Sie allen Kongreß ! teilnehm er n meinen kaiferlichen Tank! Wahrung der Flaggen . treue seitens der alten Marinekameraden auch im burgerluchen Kreis Alsfeld. § Ruppertenrod, 9. Juli. Zwei junge Burschen im Alter von zirka 20 Jahren hantierten in der Nähe des Dorfe» mit einem alten verrosteten Jnfanteriegewehr, wt nicht recht funktionieren wollte. Ein 37 Jahre alter Landwirt, Vater von drei itinbem, ging vorüber. Kaum war er einige Schritte von den Schützen entfernt, so krachte ein Schuß, der ben Mann in den Leib traf. Der Arzt veranlaßte die sofortig« Ueberführung des Verwundeten in die Klinik nach Gießen. Tort wurde sofort die Operation borgenonrmen und die im Körper itzengebliebene Kugel entfernt. An dem Aufkommen des Mannet wird gezweifelt. Kreis Lauterbach. ~ Lauterbach, 9. Juli. Die Heidelbee rernte, die im nördlichen Teil des VogelSbergeS, hauptsächlich in bef ausgedehnten Walddistrikten zwischen Lauterbach, Grebenat. und der preußischen Grenze alljährlich lohnende Beschäftigung bringt, hat im Laufe voriger Woche begonnen und ist ir diesem Jahr außerordentlich gut ausgefallen. Von den Händlern wird das Pfund mit 10 Pfg. bezahlt, beim Einzel- verkauf kostet datz Liter 15—16 Pfg. Manche Gemeinden haben die Schulen geschlossen (Heidelbeerferien) und die Kmder sind zurzeit eifrig mit dem Einsarnmeln der Beeren, die ooc- " Ordensverleihungen. Der Großherzog hat dem Lokomotivheizer 9(bom Heppert in Gießen und dem Bahnivärter Georg Nieinhard zu Rülfenrod auS Anlaß ihrer Versetzung m den Ruhestand das Allgemeine Ehren- zeichen mit der Inschrift »Für treue Dienste" verliehen. *• Eisenbahnpersonalien. Ernannt: HilfSbahnw. Betz in Bleichenbach und Rußmann in Hermannstein zu Bahnwärtern. Versetzt: Regierungsbaumeister Lenzian von der Eisenbahndirektlon Frankfurt zur Köniql. Regierung nach Posen, Bahnhofsverwalter Decken von Grebenhain-Crainfeld nach Höchst (Main), Eisenbahnassistent Eichhorn von Fulda nach Grebenhain-Crainseld, Richter von istockheun nach Greußen, Br eit Hecker von Hadamar nach Stockheim, Rangierführcr Zimmermann von Bad-Nauheim nach Frankfurt. Pensioniert: Ober- und Geh. Baurat ElauSnitzcr von derEisenbahndirektionFranks,irt, Lokomotivheizer Heppert in Gießen, Schaffner Martin in Gießen, Weichensteller Ko st in Friedberg. Eine Belohnung erhielt: Lokomotivführer Hartmann m Fulda für Abwendung ?inec BetriebSzefahr. ’* Zu dem Jubiläa ms-Gauturnfest ist noch mitzuteilen, daß nach dem großen Schlachtenpotpourri die Musik nach der Festhalle zog, wo die Damenriege deS Männer- TurnvereiuS unter Leitung des TurnwartS Karl Fix sehr gut gelungene Hebungen am Pferd ausführte. Zu erwähnen ist ferner, daß auch im Verborgenen tüchtiges geleistet ivncde, und namentlich hinter den Kulissen mit aller Anstrengung gearbeitet werben mußte, um, soweit eS die Verhältnisse zu- ließen, bas Beste zu erreichen. — Der geschäftsführende AuS- schuß ersucht unS, darauf hmzuweisen, daß laut Inserat alle Rechnungen bi5 zum 15. dS. MtS. an die Auftraggeber ein- zureichen find. m e * Sck> neibergesellealsGeheim schutzmann. Am Montags abend batten ein Derr unb eine Tarne vom Festplatz a11^ einen Spaziergang in ben Philosophemvalb unternommen, -deibc^ bauen ftd) auf eine Bank gesetzt unb bic Düte abgelegt. Ulv Heuer mm n am Himmel sichtbar mürbe — bekanntlich brannte cs in^Altcn-Buseck — entfernten sich beibe kurze Zeil, um nach dem Feuerschein zu sehen uno ließen die Düte liegen. Bei ber Rückkehr waren beide Hüte verschwunden. Während sie hie Um» h. Büdingen, 9. Juli. Bei dem Probeschießen. am Sonntag das deutsche Bundesschießen in Frank- urt einleitete, errang sich Herr Franz Lehning von )ier als bester unter 170 Schüßen die von der Stadt Frankfurt gestiftete Ehrenscheibe. w ,n W ihn > Zunahme 16 442 10 046 Das Unternehmen wurde von April bis Juni d. Js. täglich von 3708 Personen, 1911 von 3408 Personen ober Leben biKbet im Verein mit der wachsenden Marine selbst das beste Bollwerk gegen Sturm unb Da^en. St. 'Blasien. Eure Exzellenz sage ich für die gütige Benachrichtigung über den Eindruck unserer Torpeboboote am Rhein unb die treue Gesinnung unserer alten Kameraben aufrichtigsten Dank. Möge Ew^ Exzellenz' Tätigkeit als Protektor bes Marine- longresses reiche Früchte tragen für das weitere Blühen unb Geheißen ber Marinevereine. Tirpitz, Großadmiral. träum. Die gestrige Operettenvorstellung Vergleich zu den seitherigen Vorstellungen kaum zu Ende gegangenen Turnfestes recht gut besucht unb willig folgten die Zuschauer den sonderbarlichen Vorgängen am Hofe be5 Fürstentums Flausenburg, das anscheinenb Die Gegenrevolution in Portugal. Lissabon, 9. Juli. Wie verlautet, haben die Kammern gestern abend einstimmig unb ohne Diskussion bie Regierung ermächtigt, bic fonftitutioncllcn (Garantien in ben Orten, wo es notwendig ist, aufzuheben. Lissabon, 9. Juli. Die Royalisten griffen mit zwei Geschützen die Stabt Ehav^s an, würben aber burch bie Artillerie der Republikaner mit Verlusten zurückgeworfen. Die Republikaner hatten keine Verluste. Die Dauer des Kampfes betrug 2 Stunden. Die Royalisten verwendeten bei ihrem Angriff Schnellfeuergeschütze. .Sie verwundeten 4 Offiziere unb töteten 6 Soldaten, während sie selbst zahlreiche Tote unb Verwunbete verloren. Die republikanischen Truppen wurden bei ihrer Rückkehr von der Verfolgung des Feindes mit Freudenkundgebllngen empfangen. — Ein Offizier wurde in E h a v e s, als er seine Soldaten aufforderte, die Waffen gegen bie Republik zu erheben, von denselben getötet. Die Verluste der Kolonne Eonceiro betragen 30 Tote und 100 Verwundete. Lissabon, 9. Juli. Vorgestern abend sollen die Verschwörer über die Berge von Serra de Gerez zurück- geschlagen worden sein. Der Kreuzer „Almirante" ist auf seiner Reise bei Espozendc aufgelaufen. Er wurde bald wieder flott. Nach Blättermeldungen sollen mehrere Kriegsschiffe nach Norden gehen ober schon gegangen sein. Land- und Marinetruppen seien an die Grenze entsandt worden. Außer in den Grenzbezirken herrschte allenthalben Ruhe. Nach einer Blättermeldung aus Madrid waren die Wo ff en-und Munitionsvorräte ber portugiesischen Aufrührer durchweg spanischen Ursprungs. Man frage sich, wie es den Ausrü-Hrern ohne Mithilfe der spanischen Behörde möglich gewesen sei, sich Gewehre, Uniformen und sogar zwei Kanonen zu verschaffen. Ein Teil der Soldaten der monarchistischen Expedition soll aus der spanischen Provinz Galicien stammen. Eanalejas habe erllärt, daß er Nachforschungen über die Verzweigung der Verschwörung angeordnet habe unb Maßnahmen gegen alle jene treffen werde, die im Verdacht stehen, die Mack-ew- schasten der portugiesischen Monarchisten gefördert oder auch nur geduldet zu haben. Ministerpräsidenten ein Diner zu. 3*9 Gedecken in dem Sommerpalais' auf der Jelagin-Jnsel statt. Zu dem Diner sind die anweserrdem. Minister, die Mitglieder der deutschen Botschaft und der bayerisck>e Gesandte geladen. „Nowoje Wremja" bezeichnet die Meldung, daß Kaiser Wilhelm dem rusjffchen Marinem mist er angeboten habe, russische Kriegsschiffe in Deutschland zu bauen, als unrichtig. (Ein neuer italienischer Sieg. Rom, 9. Juli. General Eamcrana telegraphiert aus Tripolis: Nach einem glänzenden siegreichen Kampfe bemächtigten sich die Italiener gestern M e s n r a t a s. Um 3 Uhr 30 Minuten nachmittags wurde die italienische Flagge unter Zu rufen ber Truppen auf der Kasbah von Mes.rratas gehißt. Deute morgen traf T,Herüber folgenbe ausführliche Meldung des Generals Eamerana ein: Mesuratas ist in unserer Gewalt. Heute um 3,30 Uhr nachmittags, genau einen Monat nach unserem Siege bei Zanzur, ist unter ireubigen Rufen: Es lebe Italien! bie italienische Flagge auf der Kasbah von Mesuratas gehißt worben. Um 4 Uhr morgens gingen alle verfügbaren Truppen zum Angriff über, währenb Kriegsschiffe bie Küste vom Kap Zuruk bis Beira überwachten. Unser rechter Flügel sollte von ben Höhen an ber Küste auf bem schwierigen Terrain voller Hinterhalte ben linken Flügel des Feindes umfassen, während im Zentrum bic Hauptmacht im offenen Gclänbe vorrückte und Kavallerie den linken Flügel schützte. Der Kampf begann sofort sehr lebhaft. Die gesamte verfügbare Artilberie trat bald in Tätigkeit unb beschoß sehr wirisam bie feinblichen Schanzen. Der Feind, ber in stark befestigter Stellung am Ostranbe der Oase von Mesuratas war, leistete erbitterten Widerstand, aber weder fein heftiges Feuer notfr sein Widerstand konnten den stürmischen Angriff unserer tapferen Truppen aufhalten. Der Kampf nahm alsbald den Umfang einer großen Schlacht an. Der rechte italie nische Flügel fand stärkeren Widerstand, warf sich aber verstärkt durch ein Bataillon ber Reserve mit unwiderstehlicher Wucht auf ben Feinb, burchbrach seine Flanke unb griff ihn von rückwärts mit bem Bajonett an. Um 10 Uhr befanb sich der Feind hier in voller Flucht gegen den rechten Flügel des Feiirdes, der bas hinbernisreiche Terrain ausnützte unb immer wieder hartnäckigen Widerstand leistete. Erst nach Einnahme des Dorfes Zuruk, das durch wiederholte heftige Bajolrettangriffc genommen wurde, konnte der Vormarsch der Italiener, wenn auch unter Schwierigkeiten, bis nach Mesuratas sortgefetzt werden. Als bie Italiener in Mesuratas ankamen, setzte ber Feind feine planlose Flucht ins Innere des Laubes fort. Die Türken ließen ihre Toten auf dem Kampfplatz zurück. Ihre Verluste sind noch nicht feftgefteUt, übersteigen aber viele Hunderte. Die Italiener hatten 9 Tote und 121 Verwundete. täglich von 300 Personen mehr benutzt als im Vorjahr. Für bie beiden Linien allein betrachtet betrug im abgelaufenen Vierteljahr die Tagesfrequenz der roten Linie 2239 Personen und die der grünen Linie 1469 Personen. Die Einnahme aus dem Personenverkehr im zweiten Quartal d. IS. beträgt 1912 1911 Zunahme Mk. 32 884.— Mk. 30 258.— Mk. 2626.— Bei dieser Zunahme ist allerdings zu berücksichtigen, daß jetzt mehr Wagen fahren als 1911. gestrige gemeinsame Ministerrat nach Genehmigung der ordnungsgemäßen Forderungen der einzelnen Ministerien die Forderungen der Heeresverwaltung über die Neubewaffnung ber Ar 111lerie für das Jahr 1913 abgclebnt. Die Forderungen scheiterten an dem Widerspruch ber Vertreter Ungarns. Bern, 9. Juli. Bundesrat Marc R u ch c t, Chef bes De- irgenbiuo zwischen Oesterreich und Deutschland liegt. Tie Darstellung war wohl die beste, die wir in dieser Spielzeit zu sehen bekamen und der Scharm, mit dem die Darsteller zu Werke gingen, übertrug sich rasch auf die Zuhörer. An erster Stelle wäre Fräulein 9B a 1(6 als Franzi zu nennen, bie ein Musikankenmädel von seelenreicher, liebenswürdiger Anmut gab, der das junge, rote Blut feurig durch die Adern ging. Sehr schon war Irl. T hall er als Prinzessin Helene, die sich mit rührender Zartheit in ihr so burlesk tragisches Geschick sand. Der Leutnant Niki deS Herrn Be er Neckte voll tausend kleiner Teufelchen und fand auch in den bewegten 9lugenblicfen echte, herzliche Töne. Als Leutnant Mvutschi tat sich Herr Grosser angenehm hervor. Herr Feld en spielte den Vetter des Fürsten mit großem Erfolg, war aber doch — ebenso wie der Fürst selbst, den Herr Norden wirkungsvoll spielte — etwas allzu stark karikiert, zu unglaublich trottelhaft Das Duett vrnn Pikolo brachte er in Gemeinschaft mit Fräulein Walls zil ganz besonderer Geltung. Fräulein Scholz gab der Lbcrtammerfrau wieder eine ganz besondere Linie, eine köstliche Mischung von steifleinenem Hofspießertum und llebermut. Herr Norden führte die Regie im allgemeinen flott und sicher — nur oie überflüssigen Mätzchen, bie er oft einschob — wie das tief in die Knie gehen u. a. — störten. Sehr nett war die Damenkapelle, die sich viel Bei» fall errang. Das Orchester unter Herrn Nährens Lei» tung war nicht immer ganz auf der Höhe, was wohl auf die Anstrengungen der letzten Tage zurückzuführen ist. Stadttheater. »Die lustige Witive", Lehar- pikante Schöpfung, wird am nächsten Dienstag wieder ihren Einzug halten unb zwar mit einem glänzenden Gaste, Frau Margarete Beling-Schäfer vom Mannheimer Hoftheater. Frau Beling-Schäfer ist zweifellos eine der charmantesten Operettensoubretten der Gegenwart und speziell ihre ,Hanna Glawari^ gilt als derzeit beste Verkörperung der „lufiigrx Witwe". An den Kurtheatern zu Nattheim, Homburg und Ems hat Frau Beling in dieser Saison bereits gastiert und überall das Publikum im Sturm erobert; auch hier wirb man es der Direktion Dank wissen, daß sie die Bekanntschaft mit einer so charmanten Künstlerin vermittelt. Landkreis Gießen. kh. Watzenborn-Steinberg, 9. Juli. Gestern und vorgestern beging der Gesangverein „Harmonie" die Feier seines fünfjährigen Stiftungsfestes, verbunden mit Fahn enweihe. Eingeleitet wurde die Festlichkeit durch einen Liederabend und Konzert am Samstag. Sonntag vormittag 10 Uhr begann das mit dem Feste verbundene volkstümliche Wertungssingen, woran sich ein lehrreicher mit großem Beifall aufgenommener Vortrag des Prof. Trautmann -Gießen schloß Nachmittags N/s Uhr setzte sich der Festzug durch bie i geschmückten Ortsstraßen in Bewegung. Nach der Begrüßungsansprache auf dem Festplatze sprach Frl. Christine Harnisch einen Prolog und überreichte die neue, hübsch ausgefüyrte Fahne. Dann folgten die Liedervorträge der Gastvereine. Um 6 Uhr wurden Ehrendiplome an die beim Wertungssingen beteiligten 10 Vereine verteilt. Am Montag fand ein großes Volks- und Kinderfest statt. Turchiveg war das Fest wohlgelungen und die Festleitung harte ihre Aufgabe bestens erfüllt. Der Besuch war am Sonntag durchweg aut. Nur die Pächter des Juxplcches schienen mit iljrer Einnahme nicht ganz zufrieden gestellt zu sein. = Alten-Buseck, 9. Juli. Zu bem Brande, über den gestern berichtet wurde, fei noch mitgeteilt, daß das Feuer genau auf der Stelle wütete, wo im Jahre 1809 ebenfalls drei Scheuern Nebengebäude von den Flammen vernichtet wurden. Außer bereits genannten Wehren beteiligte sich auch die Feuerwehr Großen-Buseck mit großem Eifer an den Löscharbeiten. vartements des Innern, der 1899 Mitglied des Bundesrats, Bundespräsident 1905 und 1911, hat heute der schweizerischen Bundesversammlung seine Entlassung eingereicht. Paris, 9. Juli. Der Bericht des Senators Baud in über den Protektoratsvertrag schließt mit der Bemerkung, baß die Lage in Marokko geeignet fei, Frankreich noch ernste Sorgen aufzerlegen. Aber alle Schwierigkeiten seien wohl voraus- gesehen worden und die Regierung sei in der Sage, jeder Eventualität die Stirne zu bieten. Tie zivilisatorische Ausgabe, welche Frankreich seit acht Jahren in Marokko verfolge, werde noch manches Opfer erheifchcn und es werde viel Geduld unb Konscguenz dazu gehören, um diese Aufgabe zu einem guten Enbc zu führen. Paris, 9. Juli. Im Ministerrat unterzeichnete Präsibent FalliöreS ben Gesetzentwurf, burch welchen bic Anleihe der Stadt Paris von 200 Millionen Franks für den Bau billiger Wohnungen bewilligt wird. — Marincminifter Telcaffe teilte mit, daß ber höhere Marinerat dem Gesetzentwurf über ben Bau von Panzerschiffen im Jahre 1913 zu- ftimmte. Zwei Panzerschiffe sollen am 1. Mai, die beiden anderen Ende des Jahres begonnen werden. Saloniki, 9. Juli. Ueber den Angriff ber Ar - n aut en auf Aktsche Hisfar wirb gcmelbet: Die Arnauten umzingelten bie türkischen Truvpen unb bebrängten sie sehr. Auf beiden Seiten gab es empfindliche Verluste, doch ist ihr Umfang noch unbekannt. Aus El-Bassan eingetroffene Verstärkungen durckbrack)en die Stellungen der Arnauten. Gleichzeitig wurde die Wiederherstellung der Telcaraphenleitung unter starker militärischer Bedeckung begonnen. Die Behörden des Wilajet Kvssowo verkündeten bie Anwenbung des Banbengesetzes gegen bic aus- rührerischen Arnauten. Eine Anzahl Angehöriger der flüchtigen Arnauten soll bereits gewaltsam aus der Gegend von Diakowa, Ipek und sPrizrend nach Uesküb gebracht worden sein. In Saloniki wirb beftinrmt versichert, baß bie zu den Monastirer Deserteuren entlaubte Offiziermission nach Monaftir zurückgekehrt ist. Die Lage unb Verfassung der Meuterer sei beklagenswert. Es fehle an Mitteln, sie seien bereit, nach Monastir zurückzukehren, falls ihnen Begnadigung zugeftanden werde. Mehrere hohe Offiziere der Monastirer Garniivn wurden nach Konstantinopel berufen, darunter der Platzkommandant Schewket-Bey. Mazagan, 9. Juli. Briefliche Mitteilungen aus Ma- karesch vom 7. d. M. besagen, daß die Lage dort ernst sei. Die Stadt ist von aufrührerischen Stämmen umgeben unb bie Europäer finb in ihren Wohnungen eingefchlossen. rote Linie grüne Linie 1912 1912 1911 1912 1911 Beide Linien April 63154 58 579 43 270 39 402 106 424 Mai 65 888 62 348 45 392 40 956 111 280 Juni 74 815 66 488 44 887 43 125 119 682 Zusammen 203 857 187 415 133 529 123 483 337 386 Rheumatische Schmerzen.Reissen HexenschusS. Flasche M 1,10 ■?Z£e/V/ zu Erbsen j m.SpecK Zivilgericht frei - t n r m it n b t 10 Juli Die Erste Kantine- Ä bb" na6m »u®0»” fÖ t bÜ'n g »V, r l a g e bi. «nträge ? nor (h "rnärte, Finanzausschusses an Darnach erhärten ine 9t- zustimml, so daß das wird. Kleine Cageschronik. Würfel (n Uder beliebigen Schriftart u Karton- Wer probt, derlobt Letzte Nachrichten. Tie Besoldungsvorlage in der Erste» Kammer. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Welteraussichteii in Hessen für Tonnerslag, den 11. Juli 1912 • Wechselnd bewölkt, kühl, Regenschauer. and -Gläser verseh. Fabrikate Messingkessel cif. am besten kaufen bei J. B. Häuser Eisenwaren-. Haus- und Küchengeräte. 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Ohne jeben Kommentar entsprach der Richter diesem I Antrag. amten 90 Prozent der in der Regierungsvorlage vor- aeschlagenen Gehaltserhöhung und die Lehrer 11 Prozent Zulage zuacdilligt. _ Es ist kaum anzunehmen, daß die Zweite Kammer rn ihrer Mehrheit diesen Beschlüssen zustimmt, so baß das Zustandekommen der Vorlage sich noch länger hinzreyen Knorr SuppenE! ^lqlich entwickelt sind, beschäftigt. Viele Familien verlegen> ßch in letzter Zeit auf die Gewinnung von Heidelbeerwem, ter ihnen einen vorzüglichen und gesunden HauStrunk bietet. Kreis Schotten. O Laubach, 8. Juli Beim Kirschenpflücken ist ter 14 jährige Sohn des Kaufmanns K. von hier fchwtr d c r • Unglückt. Er hatte bei der >urschcnvcr)teigcrung am Lauterer Berg einen Baum gesteigert und gedachte seinen Eltern eme Lrobe davon mit nach Lame zu, bringen, denn Erklettern des cltcn Baumes brach der als Stützpunkt gewählt. Ust u^zog ten Jungen mit in die Tiefe, ihn unter sich begrabend. Schwer verletzt wurde er nach Hause gebracht, der Arzt stellte einen Arm- und doppelten Beinbruch fest. Natur- Voll-Reis eine Kraftnahrung ungefärbt, unpoliert Reformhaus Kreuzplats 5. 2894 J.-hA!U-,l?u"r xm-yiurtt u. »wistbea btn AZhnen und bleicht mlhfarbene Zähl'- bltnbrab roctb, obne d Schmelz »" sckaden Stniicb rrfrvet 'itmcd1. Snhncrcme f_6rroa(6f_u. fl1nb””-6 auSreiA., i Mk, i‘rot>.iuDe .’.O 'Pf8- 5« Hl^irn-'«uSstrll. Tre.'den aNs-"S dewnnderl. Man verlang« PiokP u. XvetlSmiiftrr birtft t-, Vabonttortnm .Site', Trcbben 3 »b. u b. Trn- Stil- «. $arl6«rrieat|*ifttn. Haut-Bieiehcrome ^"MundgenichÄ 9. Juli M [Dcrein t Ztistungsski ,eleitel wurde: das mit dm 5 tungssing< ökisall aufgene: Gießen M estzug buch! Nach der r rachFriCM ;e die neue, giedervortAe° plorne andres .erteilt. ® ® eft statt. Dur^ stleitung Ne " war am.W daß das Feuers "ch^ch"die Fenne »b#i* ,r°bE ß * 611 * Die Erdbebenwarte Darmstadt-Jugenheim meldet: Am 7. Juli, vormittags von 9 Uhr 8 Min. 19 Sek. bis '^12 Uhr, wurde ein starkes Erdbeben verzeichnet, dessen Ausgange an der Südseite von Alaska liegen dürften. In Saarbrücken stürzte am Montag infolge unrichtiger Verankerung die ganze Vorderseite eines im Bau befindlichen Hames ein Ein Maurerpolier, ein Monteur und ein Arbeiter wurden Starkenburg unv Rheinhefsrn. ! Main», 9. Juli Von heute an bis Mitte des Monats August werden größere m i l i t ä rische L u f t f chis f er ü b u n- arn abgebalten, zu denen sämtliche Regimenter der hiesigen tzjarnison Offiziere und Manmclxiften abgegeben haben. Tic Urbungen werden sich in RheinHesien und Nassau abspiclen - den nächsten Tagen ist eme bedeutende Erhöhung der Fleischpreise zu erwarten, die am die unausgefetzte Steigerung dn Einkaufspreise für Rindvieh zurückzufuhren ist. Hessen-Nassau. --- Rod heim a. d. B., 8. Juli. Dank der Anregung unserer Kreisbehörde sind auch in hiesiger Gemeinde die Ina ends viele eingesührt worden. Turnwart Hoffmann, der an dem jüngsten SpielkursuS in Biedenkopf teilnahm, gu|un»Mivn, *v »Vfc irarfitc am Sonntag nachmittag mit 30 Anfängern den ersten Postbeamte verletzt. Ich litt seil 3 Jahren an oelbL Ausschlag mit furchtbarem Hautjucken Durch einbalb.St. Zuckere I’a(enll.neat sich ergeben, daß er drei 1^^.^ Ordert In New Pork sind heute funs Todes- lunge Damen in verschiedenen Gegenden Deutschlands unter . tziitzschlag vorgekommen. . di-m Leiratsversprcchen um größere Summen ge- ' Haren schlug auf der Ems ein Boot mit mehreren übäbiat bat Auch einer in Hanau wohnenden jungen ^raucn und Kindern um. Zwei Frauen und em Knabe Mwkh^-r un?cr dem H-ir°.soer,prechen 11000 « y entlocken verstanden. Jager-Regiments Hopser den Tod durch Absturz über eine 400 Vermischtes. I V a ^/s^eine 19 jährige Klavierlehrerin, die in einer ».rnJnÄ^Ä1 teilt Ä Ä fe* «Ä ' flieh m» 'Hi'''"« ‘caVmiüno-4 I ’ C§n°e i^aTo n‘«»tobiette eine Bombe in einem Simse Buenos Aires ausgebessert werden. _____________>---------------------------------------—--------------- I». neue Kartoffel liefert billigst |4/a4 Karl Sier, Dammstrahe 46. __Telephon 561._____ Reue Boll-Heringe Nene Kartoffeln Nene Zwiebeln sind einnetroffen und biüipit zu haben bei 3785 8korg WalltchlS Marktplatz 21 Tel. 46 gegenüber derEnaelavotheke Nabattmarken-Ausgabe. Fluß- u. Seefische I. M. Tchulhof Telephon 119. — Prompter Persand nach auswäris. [2 ramn-u.Wtn-Abst»- pro Starren Mk. 2.50 i’Ul) frei ans Haus. Küferei Sommcrkorn,Bleichst.l2." Donnerstags von 8*/I Uhr ab Zwiebelkuchen. 1 Bäckerei Lange, 9leuftabt47. eue Kartoffel rr.Qualität.empfiehlt billigst > hViirf Sonncnstr. 6 3 2l-n|Clrxel. 88. I*611: An die Einwohner Metzens! Helm, Vorsitzender des geschäftsführenden Ausschusses Kaufmann, 1. 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Preise derPlätze anderKasse «von 2'/, Ubr abu Sitzplatz Mark 1.20, Sieb- vlatzMPf., Schülerkart. 40Pf. Da der Andrang im Walde möglicherweise grof, wird, u. dieZahl der Sitzplätze natur- gemäft beschränkt ist,empfiehlt es sich, die Karten im Vorverkauf zu lösen. Preise der Plätze tm Vorverkauf bei Herrn Ernst Eballicr, Neuenweg 9: Sitzplatz 1 Mk., Studenten karten (ntrr im Borverkauft 60 Pfg-, Stehplatz 60 Pfg., Schülerkarten 30 Pfg. Pro gramme ünd an der Kasse für 10 Pfg. zu haben. (D'l- Bet Regenwetter wird die Aufführung verschoben und Näheres durch Aushang an der Geschäftsstelle deö Giest. Anzeigers bekannt gegeben. Hiermit statten wir unseren allerbesten Dank ab allen denen, die unserem schön verlaufenen 50-jährigen Gau-Iubiläumsfeste mit Rat und Tat freundlich zur Seite standen, unsere Aufgabe bei Uebernahme des Festes zu der ihrigen machten und auch zum Gelingen des Festtahmens durch Schmücken der Häuser und warmen Empfang unserer Gäste beitrugen. „Gut Heil!" Bäber • Sommerfrifdien Pensionen Steins Garten. Donnerstag, den 11. .Juli ütaMls-tarl der Kapelle des Inf.-Regts. „Kaiser Wilhelm“ Nr. 116, unter Mitwirkung des Cornel a Piston-Virtuosen Herrn Wiggerl v. d, Kgl. Oper Dresden Bier & Seiienpulver Henuiugs *7 weltbekannt, billig und doch vorzüglich "Pfund-Pakete — 10 Pfg. Biograph-Lichtspiele Blockstrasse 12 »*% Heute jedes Bild eiu Schlager! Der grösste Wg der Biograph - LicDlspiele war Das größte Reiseunternehmen in diesemGenre. Eintritt frei! Am Sonntag, 14.Juli, ist der nächste össkllttichc Bad Salzhausen Bittig.Lmmnttnnsrnthalt Dir Aachener «ichtpastillen haben mein Befinden anderst günffig deemstufit. Ich mutz Ihnen meine volle Anerlcnnung audsprechen. Ordentlich wie neugeboren fühleid mich nach der ersolgrcichenKur. Ick hab« teine Beschwerden mehr. »U gichtischen Anfälle as-und Benzin- Motoren v»/, Sauggas- Motoranlagen : Selbstfahrbare : Band-Sägen :