Erstes Blatt 162. Jahrgang Die heutige Nummer umfaßt 20 Seiten. M. 59 ctrncs Blatt 162. Jahrgang Samstag, 9. März 1912 Wlvnvllvl ZllnvlUvl SKi-s7 General-Anzeiger für Vberhessen S’sfeES ^"^"‘za^Nnmmner Rotationsdruck und Verlag der vrütft'schen Univ.'vuch- und Stcinöruderei H. Lange. Redaktion. Expedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. gand^.'E.Hcß:'üii "en dl» oormillaqs !' Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Sefchästsftelle vahnhofstrahe 16a. Anzeigenteil: p. 2'eck. politische Wochenschau. Gießen, 9. März. Die gestrige Reichstagspräsibentcntwahl hat der bangen Ungewißheit und der Sorge vor neuen Krisen ein Ende Ecmacht. Ter Genosse Scheibemann, der nach dein Be hlusse seiner Fraktion nicht in allen Lagen die mit mein Amte verknüpften üblichen Funktionen ausübcn sollte, ist aus dem Präsidium wieder hinausgewählt »vor tcn. Tie Linke aber ist von dem Ergebnis dennoch bc ftikdigt, denn dieses hat gezeigt, daß es eine unbedingte .schwarzblaue Mehrheit" nicht mehr gibt, falls grundsän- l d>e Entscheidungen in Rede stehen. Freilich bedeutet die eine Stimme Mehrheit bei der Wiederwahl des Herrn tampf nicht viel. Man darf nicht vergessen, daß die Präsidentenwahl in der Hauptsache nur eine Formsache war. tommen nun die materiellen politischen Entscheidungen, so ist diese Mehrheit kaum ein untrennbares Ganze. Gleich- wohl hat die Linke keineswegs Grund zu klagen. Tenn wenn auch die Regierung nach den Worten des Kanzlers nicht daran denkt, ihre Politik neu zu orientieren: das Zentrum wird es tun! Die vorgestrige Entscheidung im Ge- schäftsordnungsausschuß des Reichstags ist schon ein Be ireis dafür. TaS Zentrum hat, unter bent verzweifelten Liderstand des konservativen Redners, mit der Linken gestimmt, und für die Zukunft lvird der Reichstag in der Lage sein, die Politik des Reichskanzlers in einer bestimmten rache ,,zu billigen", oder „nicht zu billigen". Tas ist immerhin ein Fortschritt im liberalen Sinne, denn Herr I Bethmann-Hollweg ist sicherlich kein Bismarck, und wenn Hine schwankende und schwache Politik hin und lvicber ,'mmal „nicht gebilligt" wird, so ist das kein Schaben für )rs Reich. Bei der gestrigen Wahl der beiden Vizepräsidenten mußten die Konservativen wieder einmal in den -aucrcn Apfel beißen: wollten sie in Gemeinschaft mit Zentrum die Wahl eines Sozialdemokraten hindern, io mußten sie wohl oder übel für die liberalen Kandidaten itimmen: Dr. Paasche und Tove haben wie Tr Kämpf Die Wahl angenommen. Das Ergebnis der Wahl wird auch in vielen Kreisen insofern mit Genugtuung begrüßt werben, als bic beiben fortschrittlichen Herren, bie in schwieriger Lage in bic Bresche traten, schon eine An- rfennung verbient haben. Zwei interessante Strafprozesse haben seit einiger Zeit sehr stark bic Lesscntlichlcit beschäftigt. Beibe führten in ein eigenartiges Milieu, und die gerichtlichen Feststellungen, tie einen Umkreis realer Menschenschicksalc an daS Dagesicht förderten, erwecken in allen Zeilunaslcsern einen leb- iflften Widerhall. In dem einen der beiden Prozesse ist liftern das Urteil veröffentlicht worden. In ihm handelte £• sich um das schwerere Verbrechen, und eine ganze Reihe ii n ft er Fragen Hingt uns entgegen, weil der Schauplatz Keses Verbrechens „des Klosters friedliche Zelle" war und )ic Angellagten und jetzt Verurteilten das Kleid des ßriefterd tragen. Es ist gar kein Zweifel, daß die vom -lerichtshof in Petrikau gefällten sieben Schulbtgsprüche das ! Unheil, wie es im Klöster FaSna Gora bei Ezcnstochau oucherte, in seiner ganzen Größe nicht treffen. Der 9tuhm es alten Wallfahrtsortes ist dahin, seine priesterlichen Fn- ' lassen mangelten wirklich alle des Ruhms, den sie vor Mt haben sollten. Denn sie haben geheuchelt und ver- wscht: das Schlechte in ihrer Mitte geduldet und womöglich loch gefördert. Von dem Dodschläger Tamaev Macoch ist s mindestens bekannt gewesen, daß er einen sehr unheiligen Kbenswandel führte, sich regelmäßig betrank und Lieb haften unterhielt. Dennoch durfte er Messen lesen, heilige Handlungen leisten. Unter seinen Amtsbrüderti hatte er Gesinnungsgenossen, die gleich ihm betrogen und unter schlugen, denen der Kirchenraub zur täglidfen Gewohnheit geworden war Solche Zustände sollten dem Auge des Cbcrcn, des Priors, verborgen geblieben fein? Entweder hat er aus Schwäche und Gleichgültigkeit den Sckimutz ge duldet ober gar selbst aus ben Verbrechen Vorteil gezogen Die unmittelbar Beteiligten aber, bic an das Licht des Gesetzes gezogen werben tonnten, sind mit verhältnismäßig gnädigen Strafen linweggelommen. Tie gerichtliche Vcr Handlung konnte offenbar nur einen Bruchteil ihrer Ver schlungen bloßlegen. Hinter den Klostermauern liegen noch düstere Geheimnisse verborgen. Wer weiß es, ob der zu 12 Fahren Zwangsarbeit verurteilte Hauptschuldige Da mach Macoch ein Dodschläger oder ein Mörder i|t? Es lagen Anzeichen für beide Auffassungen vor, und das Gericht mußte sich für die mildere Annahme entschließen, die dem Geständnis des Verbrechers entsprach. Daß auch ein Priester auf die Bahn des Lasters geraten kann, ist eine Erfahrung, die wir längst besitzen und keine Verwunderung mehr erregen kann. Fm Kloster zu Ezen stochau aber hat das Verbrechen wie eine Seuche wirken können. Schiller würde heute nicht mehr sagen, daß dem im Kloster wohl Gebetteten nicht „der Leidenschaft Wilde Gewalt" erschcincii könnte. Nur das eigne G.'wisseii, die Menschlichkeit, die in uns wohnt, kann uns vor Schandtaten behüten. Wer aus der stürmischen Lebenswelle flüchtet, der entgeht wohl manchen Versuchungen, wird aber nicht besser davon. Darnach Macoch tat sich etwas darauf zu gute, seinem sterbenden Vetter, dem er ben löblichen Schlag versetzt hatte, noch bic Llbsolution erteilt zu haben, dam.t er nicht süubenbeflcckt von hinnen gehe. Er beichtete bann auch feinen Morb. Wohnen Lüberlichkeit unb Gläubigkeit so nahe beicinanber? Durste ber Gehorsam ber Klosterbiener bie Stimme ihres Gewissens ersticken? Tic Pflege bes Guten ist wie die Sorge um eine zarte Pflanze. Regiert und düngt inan sie zu viel, so gehl sie leicht zu Grunde. Die Moral gedeiht auch nicht vorzugsweise in ber Eingepferchtheit. Sie muß Weltern unb Stürmen stand haltet,. Im Konflikt erst mit Gefahren unb Anfechtungen bewährt sich ber sittliche Mensch. Ter anbere Strafprozeß ist noch nicht zu Enbe, aber das moralische Urteil, auf bas es hier hauptsächlich anfommt, kann man schon formulieren. Gras Metternich unb sein Mitangeklagter Buies werben voraussichtlich gesetzlichen Strafen entgehen, zum minbesten wirb dies beim Grafen Metternich ber Fall fein, ba bic Beweisaufnahme nichts ergeben hat, lvas ihn als Falschspieler stempelte Ter Abenteurer Buies freilich, ber im Bunbe mit Falschspielern unb unter Fälschung seines Namens sich auffällig an bie vornehme Welt hcranbrückte, ist höchst verbächtig. Beibe Angeklagte aber haben in ihrer Weltanschauung viel Aehnlichkeit. „Die Welt will betrogen sein", sagt ber eine; ber nnbcrc, mit dem besseren Namen, stürmt gleichfalls, tnittellos, ins Leben wild hinaus unb unternimmt bic gewagtesten Kniffe, ohne sich aber über bas Wesen seines Hanbelns genau Rechenschaft abzulegen. Bei ihm ist bie Grenzlinie zwischen Betrug unb fabelhafter Gleichgültigkeit schwer zu ziehen. In ihm räckzen sich auch bie Gepflogenheiten einer gewissen Klasse ber menschlichen Gesellschaft. Verwöhnte Söhne aus „guten" Familien mißachten ehrliche Arbeit unb bürgerliche Berufe: nach bem finanziellen Ruin werben sie erst rechte Glücksritter. Was sie als Besitzenbe für nobel hielten, sollen sie als Habenichtse verwerfen? Tas ^piel, ber Pump, bic reiche Heirat, bas sind Tinge, bie unter „Kavalieren" in vollem Ansehen stehen. Ten Zusammenbruch einer solchen Scheinexistenz zeigt uns ber Prozeß Metternich! Dieser sogenannte Aristokrat hat ben letzten Funken natürlicher Sck)am verloren Noch heute pocht er auf feinen Namen, auf die Gewohnheiten feiner Klasse. Er ist wirklich ein Menetekel [ür diese! Es ist hohe Zeit, baß auch in ben „auserwählten" Bernsen ber Diplomatie unb bes Heeresdienstes nur der Tüchtige etwas gilt, bic Persönlichkeit, nicht ber hohle Fant, ber nur auf feinen Namen, seinen Gelbsack unb bic oben genannten Kavalier-Eigensckwsten sich stützt. Unb ui der menschlichen Eksellsckwst werben nod) zu viele Falschspieler gcbiilbct unb sogar geehrt, Falschspieler, bic nicht mit Karten unb Würfeln, aber mit leerem Flimmer und anmaßenbem Dünkel die Gesellsck-ast betrügen unb erniedrigen Der Kaifer in Bremen. Bremen, 8. März. Ter Kaiser traf in Begleitung bes Prinzen Heinrich von Preußen mit Gefolge in Automobilen, von Kuxhaven kommenb, um 12*/< Uhr vor dem Verwaltungsgebäube bes N o r b b c u t s ch e n L l o h b s ein, wo er von dem präsidierenden Bürgermeister Stabt- länder unb bem Prüftbentcn bes Aufsichtsrats bes Norb- beutschen Llopb Konsul A ch e l i s unb Direktor Heineken empfangen würbe. Nach etwa cinftünbigcr Anwesenheit im Berwaltungsgebäube bes Norbbeutschen Llopd würbe bic Fahrt zum Ratskeller fortgesetzt. Vor bem Ratskeller würben bem Kaiser zahlreiche Blumensträuße überreicht, unter anberen von ber Frau Konsul Gerbcs, mit ber sich ber Kaiser mehrere Minuten lang unterhielt. Die Straßen, burch bic ber Kaiser fuhr, waren mit F-ahnen. reich geschmückt Das Publilunt bereitete bem Kaiser allenthalben lebhafte Ovationen. Fm Ratskeller hatte sich ein außerordentlich zahlreiches Publikum eingefunben, das ben Kaiser mit Hurrarufen empfing. Ter Kaiser verweilte bis 3 Uhr 10 Min im Ratskeller. Beim Verlassen bes Ratskellers würben wieberum herzliche CNationen bargebrarht. Fm Automobil bes Kaisers nahm Bürgermeister Stabtlänber Platz. Auf dem Bahnsteige ver- abschicbetc sich der Kaiser auf das Herzlichste von dem Bürgermeister. Tic Abfahrt erfolgte 3 Uhr 19 Min Der Kaiser wirb um 9 Uhr 45 Min. auf bem Lehrter Bahnhof in Berlin eintreffen. ' ................. '■ 1 'ii H—..I Aus den Reichstagsausschüffen. Ter Budgetausfchuh verhanbelte nur eine Stnnbe unb brach bann die Sitzung ab. Es fanden nur Abstimmungen statt über die Beamtenentschließungen beim Po st haushalt, und es wurden dabei sämtliche Entschließungen angenommen, soweit sie nicht inzwischen zurückgezogen worden waren. Fn diesen zum Beschluß erhobenen Entschließungen ersuchen ben Reichskanzler 1. bic Nationalliberalen, geeignete Maßnahmen in Erwägung zu ziehen, burch welche eine gerechte Beseitigung ber in ber Festsetzung ber Bezüge, insbesondere des W o h n u n g s g c l d z u s ch u k s e s für bic P o st- unterbeamten in einzelnen Fällen hervorgetretenen Härten unb Unstimmigkeiten bewirkt wirb, und vom Reichstag in einem Nachtragsetat die dafür erforderlichen Mittel anzufordern: 2. die Sozialdemokraten, amendiert durch einen Zentrumsantrag, eine Revision des Besoldungsgesetzes in bem Sinne vorzunehmen, baß bic in ber zweiten Lesung ber Besolbungsorbnung vom Reichstage be- fchlossenen Gehaltssätze insbesonbere für Post- sch a f f n e r u n b P o st a s s i st e n t e n burchgeführt werben; 3. bas Zentrum, die ersorberlichen Maßnahmen zu treffen, burch bic a) bic in ber R eichspo st Verwaltung beschäftigten Personen eine ben örtlichen Lohn- unb Lebensverhältnissen entsprechenbe Bezahlung erhalten, b) bie , nwärter für bie Tchaffnerklasse Die Entdeckung des Südpols? Als im Herbst 1909 bie erste Melbung von ber Ent tedung bes Norbpolcs burch bie Presse ging, ba war es iuigermaßen verblüffend, baß gleichzeitig zwei ,vor ckungsreisenbe auf verschiebenen Wegen die Entdeckung x-3 viclqcftlchtcn Poles gemacht haben wollten. ?hin gehen )ie Meldungen von der'Entdeckung bes Sübpolcs durch tie Zeitungen und wieder sind es ^wei For s ch c r, die rollig unabhängig voneinander ben oubpol entbeeft haben ollen. Nun verdienen sowohl Amunbsen, der Nor Deger, als auch Stott, ber Englänber, weit mehrBer Tauen unb Achtung, als bic beiben amcrifanqdfcn Nord Jolcntbcdcr, aber trotzdem wirb man vorläufig fehr vor iciitig sein müssen, da — wie man aus ben unten itehenben sDrahtnachrichten ersieht — schon eine unb bie anbere Mel üing widerrufen wirb. _ ... In ben letzten Fahren sind nickt unbedeutende Expüntwnen zui krreickunq des Südpols unternommen worben, -jn nuer n nnerumj steht noch bic deutsche antarktische Expedition unter SrngaBti, bie bon 1901-1903 glc.ckze.ttz M.1 -M-M -N°- .' f)cn, schottischen, schwedischen unb sranzo Nicken iattfanb, demnach eine internationale Aktion bedeutete. Cdjon tanalS hatte Kapitän Roben F. Scott, der in Tage -lr der mutmaßliche Entdecker des Südpol-, gcnantU. wird ine Wiiicbc unb wissenschaftliche Oberleitung der von d^n Engländern -iK-gerüfteten Expedition. Tas günftigltc Embruck-tor zurn ^ud W wirb burch das Roßmeer auf der neu)eelaut>na)cn^citL i.. te dargestellt, das bis etwa 79 Grad vordringt, dann aber mrd) eine 50—100 Meter hohe Eismauer abge,chlonen M a.a '-atb zu seinen Seiten ist von Beragwfeln ui Alpenhobe g.kro it trägt heute noch Rauck und Asche aus,wtzendc. VuUane, ein '-■oaitigcr Gegensatz zu der im Eise erstarrten Land'chatr. .. Ter Engländer James R o ß entdeckte dmes■ tu xn bxe pöolare Ländermasse eingescknittene Meer im x*al rt löd.. * ^ten auch die Engländer bei dein internationalen Uu.termynnn m 1900—1905 das Vorrecht, ihre Exvedition an diese von der l-üur begünstigte Stelle verlegen zu dunen. Dank der binnen Gunst der Verhältnisse gelang cs den Ewglanb-r Iwo -Tmals, bem Pol am nächsten zu kommen, ^cott drang aus einer 94 tägigen Scklittenrcise bis 82 Grad 17' S vor und betrat damit bie südlichste Stelle, die jemals ein Mensch erreichte. Es zeigte sich, daß die Eismassen dieser Regionen nur wenig Hindernisse bieten. Es dürste viel leichter sein, den Südpol zu erreichen, als den Nordpol, dem glatte, schneebedeckte Eisflächen als Zufahrten mangeln. Die Nachricht, daß Scott den Südpol erreicht habe oder ihm doch sehr nahe gekommen sei, hat große Wahrscheinlichkeit für sich. Bedauerlicherweise wäre hierdurch der deutschen Exp^' bition unter Oberleutnant Filch n e r, die zurzeit ebenfalls_ ijn Vormarsch nack bem Südpol begriffen ist, der Ruhm der Erst entbeefung streitig gemacht Auch ber neben Scott in den letzten Jagen genannte Roald Amunbsen, ein Norweger, gehört zu den bedeutendsten Polarforschern. Bekannt ist seine G j ö a iahrt im Fahre 1903 04, auf ber er bic jetzige Lage des magm tischen Nordpols unb seine Berschiebungsrichtung neu ermittelte unb zum ersten Male bie nordwestliche Durchfahrt im Norden des amerikanischen KoMinentes mit nur einer unfreiwilligen Uebcrmmtcrung unb demselben Schift ynb derselben Mannichan ausführte. Auck an ber belgischen Südvolarexpedition 1897 98 nahm Ämunbfen teil. Der Kampf um ben Südpol beginnt schon um 1770. Wir erhielten folgende Trahtnachrichten: E b r i ft i a n i a, 8. März. Tie Zeitungen „Aftenposten" unb „Didenstegn ' haben folgende vom 7. März 3 Uhr 40 Min. früh datierte Depesche aus Hobart erhalten: Amunbsen erreichte ben Südpol zwischen bem 14. und 17. Dezember 1911. An Bord alles wohl Ehristiania, 8. März. Bei Beginn der Sitzung des Stortbing hielt der Präsident anläßlich des glücklickxn Ausialls der Expedition Amundsens eine Ansprache, in der er ausfübrtc: Wir können die heutige Arbeit nicht beginnen, ohne uns zum Aus brud dankbar er Freude in Bewunderung unb Stolz zu vereinigen, die uns alle bei ber Nachricht erfüllte, daß Roald Amunbsen unb seine Leute den Südpol erreicht unb die norwegische Flagge aufgevflanzt haben. Wir sind stolz in bem Gebauten, daß diese Männer unsere Landsleute sind und den Namen Norwegens mit Glan; bedecken konnten. Ter Präsident bat schließlich um die Ermächtigung, Amundsen folgendes Begrüßungstelegramm zu senden: Roald Amundsen. Norwegisches Konsulat. Tagmanion. Tas StonHing erhielt mit Freude bie Nachricht, daß Sie und Ihre Leute glücklich ben Südpol erreicht und dort bie norwegische Flagge gehißt haben. Das Stortbing jenbet seinen wärmsten Gruß und Tank. Auch der König, die Regierung und bie Geographische Gesellschaft haben an Amunbjen Glückwunschtelegramme gesandt. Fn der Börse wurde unter großer Begeisterung ein Hoch auf Amundsen ausgebracht Die Stadt ist mit Flaggen geschmückt. London, 8. März. Reuter) Aus Hobart wird gemeldet : Amundsen stellt in Abrede, daß er irgendetwas übet Scott telegraphierte. — D i e Universität Helmstedt? Aus Braunschweig wird gemeldet: Fn der gestrigen Sitzung derLandes- Versammlung kam die Frage der Wiedererrichtung der Universität Helmstedt zur Sprache. Kultusministcr Wols bemerkte, daß der Wiedererrichtung die schwersten, nicht nur finanziellen, sondern auch wissenschaftlichen Bedenken entgegenftänben. Er bedauere, daß die so schönen Bestrebungen nicht realisierbar seien. — Neues vom 1’1 u 11 u m der Stimme Aus Paris wirb berichtet: Tas von der Pariser Universität in ber Sorbonne geschaffene Museum der Stimme hat bereits ein reiches Arbeitspensum hinter sich und die erfolgreiche Tätigkeit der letzten Monate führt nun zu einem Ausbau der Mittel, durch die man zugunsten späterer Geschlechter Zeugnisse der Sprache unserer Zeit sammelt Ter neue Plan gipfelt darin, sofort mit der phono- graplüschen Aufnahme aller französischen Dialekte zu beginnen Die bretonische Sprache, die baskftche unb das Provencalische können kaum als dialektische 2lbarten des Fran- zösischen gelten, sie finb im Grunde eigene Sprachen, deren Verbreitung immer mehr zurückgehi und deren unaufhaltsames Schicksal es ist, über für; oder lang völlig aus dem Gebrauch zu verschwinden. Die Sorbonne will jetzt ein Automobil ausrüsten, das mit Phonographen unter ber Führung von Sprachforschern Dorf um Dorf ganz Frankreich bereisen soll. Fn jeder Gemeinde sollen phonograplniche 'Aufnahmen von der Sprachweise der Bevölkerung gemacht werden: die Platten werden dann für bie wissenschaftliche Forschung kommender Zeiten verwahrt. Man hat berechnet, daß diese gründliche Arbeit insgesamt zehn Fahre erfordern würde: bic jährlichen Kosten dieser phonographischen Expei bition stnd auf rund 100000 Francs veranschlagt. bei der Reichspostrerwaltung nach durchschnittlich zehnjähriger Beschäftigung in der Regel e t a t s m ä ß i g angestellt werden Ter Keiktiäftsordnungsausschuß brach wegen der Präsioentenwahl sehr bald seine Sitzung ab, zumal ihr Mitglied, der Abg. Gröber, zu einer Besprechung mit konservativen Herren gebeten wurde. Inzwischen tagte auch seit 9y2 Uhr die nationalliberale Fraktion und die Konservativen hatten um llVa Uhr ihre Fraktionssitzung; Zentrum und Polen um 12, und die Reichspartei eine halbe Stunde vor dem Plenum. Dom englischen öergarbeiter-Ausftanü, Die englische Negierung hat die Bergarbeiter und Zechenbesitzer von neuem eingcladen, gemeinsam mit , den Regierungsvertretern zusammenzukommen. Ter Exekutivausschuß der Bergarbeiter hat.seine Zustimmung dazu gegeben, auf den nächsten Montag eine Bcrgarbeiterkonferenz einzube- cusen und ihr diesen Vorschlag der Regierung zu unterbreiten, erklärte sich aber außer Stande, für die Annahme dieses Vorschlages einzutreten, wenn nicht in der vorgeschlagenen neuen Besprechung der Grundsatz des Mindestlohnes vollkommen von der Beratung ausgeschlossen sein werde. Eine amtliche Erklärung besagt, die Regierung betrachte ihre den Parteien bereits unterbreiteten Vorschläge als am besten geeignet, eine Einigung herbeizusühren, aber mit Rücksicht auf die Schwierigkeit, ohne gegenseitige Aussprache weiter zu kommen, habe sie sich zu diesem neuen Schritt entschlossen. Es gilt als sicher, daß die Zechenbesitzer der Einladung der Regierung zu einer erneuten gemeinsamen Besprechung Folge leisten werden. London, 8. März. Die Vertreter der Haupteisenbahn- zesellschasten versammelten sich heute int Innern Amt, um die durch den Kohlenstreik geschaffene Lage zu beraten und festzustellen, in welchem Umfange der Verkehr aufrecht erhalten werden kann. — Rach privaten Bericlsten feiern infolge des Kohlenstreiks 1OOOO Hafenarbeiter, Kranführer und Eisenbahnbeamte im Glasgower Hafen. Viele Arbeiter der Wollindustrie von Eolne Valley haben die Arbeit eingestellt. Andere erhielten die Kündigung. Hamburg, 8. März. Obwohl die hiesigen Gaswerke über reichlichen Kohlenvorrat verfügen, hält die Direktion der Werke nun doch mit Rücksicht auf den englischen Streik Sparsamkeit für angebracht und schränkte darum den Verbrauch für Straßenbeleuchtung auf die Hälfte ein. Arbeiterbewegung. Bochum , 8. März. Die Frage, ob K r i e g o d e r W a f f e n- st i l l st a n d im Ruhrgebiet eintreten soll, dürfte am Sonntag entschieden werden. 70 Bcrgarbeiterversammlungen sollen im Ruhrrevier am Sonntag stattfinden. Sie beginnen sämtlich um 5 Uhr nachmittags. Bis dahin wird der Beschluß der Revier - konferenz geheim gehalten. Berlin, 8. März. Rach einer gestern abend von dem Allgemeinen deutschen Arbeitgeberverband für das Schneidergewerbe im Verein mit der Berliner Ortsgruppe getroffenen Entschließung erfolgt die G e n e r a l a u s s P e r r u n g in der Herrenmaßschneiderei heute Samstag ein Uhr, nicht nur in Berlin, sondern auch in 15 7 deutschen Städten. Für Berlin kommen 225 Firmen in Betracht mit etwa 40 000 Arbeitern! während durch die Generalaussperrung im ganzen etwa 40 000 bis 45 000 Gesellen betroffen werden. K a 11 o w i tz , 8. März. Die gestern abgehaltene Versammlung der fünf Bergarbeiierverbände hat beschlossen, an die Direktionen der einzelnen Hütten und Gruben Oberschlesiens eine neue Eingabe auf Gewährung einer 15prozentigen Lohnerhöhung zu richten und zwar vom 1. April ab, sowie auf die Beseitigung größerer Lohnunterschiede zwischen gleichalterigen Arbeitern. In der Begründung wird ausgeführt, daß die Löhne seit 1908 ständig gesunken sind und bis heute die alte Höhe noch nicht -rreicht haben, ivährend andererseits der Lebensunterhalt sich bis 100 Prozent erhöhte. Ans Hessen. Förderung des Weinbaues. Abg. Korell-Königstädten hat mit Unterstützung der fortschrittlichen Abgeordneten zu Kapitel 75 a des Haupt- vvranschlags, Landwirtschaftskammer, beantragt: die Kammer wolle heu Beitrag zur Landwirtschaftskammer um 5 000 M f. erhöhen mit der Maßgabe, daß diese Summe für Zwecke der Förderung des Weinbaues verwendet wird. In der Begründung dieses Antrages heißt es: Es ist schon wiederholt, auch in der Landwirtschaftskammer, beklagt worden, daß sowohl für außerordentliche als für die regelmäßigen .Bedürfnisse des Weinbaues die Geldmittel nicht genügend seien. Da nun trotz des besseren Ergebnisses des Jahres 1911, wie von allen Seiten des Hauses anerkannt wurde, die Lage des Weinbaues gedrückt tft, halten wir es für richtig, ihm durch die Landwirtschaftskammer eine erhöhte Beihilfe zu gewähren. Deutscher Heid). Ein Entwurf zur Feststellung eines Nachtrags zum Reichs haushalt für 1912 ist dem Reichstage zugcgangen. Es handelt sich dabei um den Haushalt für die neue Reichsvcrsicherungsanstalt für Angestellte. Darin werden die Besoldungen des Direktoriums der neuen Reichsversicherungsanstalt festgelegt. Die Besoldung der übrigen Beamten der neuen Versicherungsanstalt unterliegt nicht der Zustimmung des Reichstags, da ihr Besoldungsetat vom Bundesrat festzusetzen ist. Tie Ernennung der Mitglieder des Direktoriums geschieht durch den Kaiser aus Lebenszeit. Es ist beabsichtigt, den-Nachtragshaushalt bereits in oen nächsten Tagen zu verabschieden, damit die Bekanntgabe der Mitglieder des Direktoriums demnächst erfolgen kann. Bald darauf wird das Direktorium auch zusammentreten und die Vorarbeiten für die neue Angestelltenversicherung in Angriff nehmen. Ausland. Budapest, 8. März. Ter Ministerpräsident und die anderen Mitglieder dos Kabinetts werden bei dem Betreten deS Be- ratungssaaleS dos Abgeordnetenhauses von der Regierungspartei mit stürmischen Ovationen empfangen. Tie Justhpartei rief: Es lebe daS allgemeine Wahlrecht! Dor Ministerpräsident teilte mit, daß er die Demission des Kabinetts überreicht habe und der König diese angenommen habe. Das WgeordnetenhauS wurde vertagt. Aus Stadt und Land. Gießen, 9. März 1912. " Tageskalender. Ctadtt Heater: Sonntag nach- vnittaq 3'/, Uhr: ,AlS ich wiederlam*; abends 7 */, Uhr: »LinnvacivagabnndnZ.' Kolosseum: Täglich Vorstellung. (Heute geschlossen.) Kinematogrovh: Täglich Vorstellung. Biograph: Täglich Vorstellung. Bauer'scher Gesangverein. Sonntag nachmittag b Ubr in der Neuen Aula der Universität: Konzert zur Feier des 48. Stistungs'esteS. Evang. Arbeiterverein. Sonntag nachmittag 4*/, Uhr in der Turnhalle: Bolksunterhaltungsadend. GernäldeausstellungdesKnn st Vereins irn Turmhaus am Brand, Neoi uer tag i.y (mü .'iusnahme von Samstag), von 11 — 1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr Museum des oberhessischen Geschichtsvereins. Geöffnet Sonntag vormittag 11—1 Uhr unentgeltlich, zu anderen Zeiten gegen 50 Pfg. Eintrittsgeld. Mu, eum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen von U—i Uhr und 4—6 Uhr A n l a g e Ni ii s i k am Sonntag vormittag 11 Uhr in der Süd-Anlage inur bei gutem Wetter). Svieiplan: 1. Ouvertüre zur Operette .Tie Amazone" von Fr. v. Blon. 2. Dtvertisieineul a. d. Operette ,Tte bleifha* von C. Jones. 3. Frühlingslied (Komm, L.ebchen!/ von lLounod. 4. Liegestrophäen-Maisch von C. Friedemann. * ** D i e Großh. Kabinettsdirektion hat mit dem Kunsthistoriker Dr. Gg. Biermann zu Berlin-Lankwitz, Herausgeber der Monatshefte für Kunstwissenschaft und des Cicerone, einen Vertrag abgeschlossen, wonach Tr. Biermann nach Darmstadt übersiedelt und es übernimmt, soweit wünschenswert, die Oeffentlichkeit über die Kunstpslege des Großherzogs zu orientieren, auch cintreien» den Falles als Berater in Fragen der Kunstpslege tätig zu sein. • • Steuerpersonalien. Dem Steuerausseher Rein- bard zu Mainz ivurde eine Steueraufseherstelle an der Zuckerfabrik zu Friedberg übertragen. • • H n n ft ü e r e t n Die Sonder-AuSstellunq deS MalerS George von Ha e ß l i n - München tst von morgen an geöffnet • • Stadttheater. Tie Novität, die die nächste Dienstag-Abonnements-Vorstellung bringt, »Der Leib- q a r b i ft * von Molnar, darf als eines der witzigsten und sicher als das originellste Lustfviel der letzten Jahre bezeichnet werden. Besonders der zweite 91 ft, der in der Loge eines Opernhauses während einer Vorstellung spielt, bringt ein neues Milieu auf die Bühne. DaS Werk hat überall, so auch in Frankfurt im .Neuen Theater', wo es fortdauernd auf dem Spielplan steht, starken Erfolg errungen. ** Vom Kolosseum wird uns geschrieben: Das erfolgreiche Gastspiel von Pranas Kölner Bühne dauert nur noch wenige Tage. Heute fälit die Vorstellung aus. Am Sonntag, nachmittags und abends, geht zum letzten Male der viewelachte urkomische Operettenschwank: „Die geschiedenen Frauen" in Szene. Am Montag hüt Herr Tb. Prang einen Benefiz-Abend. Zur Aufführung gelangt die dreiaktige Militärburleske „Wer kann dafür?" Dienstag und folgende Tage geht „Teufel, ist das eine Wirtschaft!" in Szene. "Studentische Unterrichtskurse für Arbeiter und Unter beamte. Am nächsten Sonntag nachmittag findet eine Besichtigung der Uuiversttatsbibliothe k uatt. Die Führung >vird Herr Tr. Flitsche übernehmen. * * Der 80. Gauturntag des Gaues Hessen findet am Sonntag, den 24. März, in Steins Garten statt. Um das Gaufest |ür 1913 haben siüzdie.Vereine Butzbach, Heuchelheim und Frankenberg beworben. ** Kursus für Militär im Schlachthof. Auf Veranlassung der Garnisonverwaltung hält Schlachtbof- direktor Modde im Trichinenschausaal der Schlachthofanlage einen 14tägigen Kursus über Vieh- und Fleischuntcr- suchungsmethoden ab, zu dem mehrere Offiziere, 20 Zahlmeister und Zahlmeisteraspiranten des Kaiser-Wilhelm- Regiments kommandiert sind. Die Untersucyungsmetho- den werden von Direktor Modde theoretisch und praktisch erörtert, um die Hörer in der Beurteilung von Schlachtvieh sowie in der Ouglitätsbeurteilung von Fleisch zu unterweisen. * * Besitzwechsel. Photograph F. Kuno Borst kaufte von Rentner Jul. Bach dessen Bauplatz in der Jo- hannesstraße neben dem Caf6 Astoria. ** Schlachthofbesichtigungen. Nachdem die Kommission, der einige Metzgermeister, Direktor Modde, Baumeister Gerbel und Architekt Wettläufer angehören, wegen des weiteren Ausbauens des Schlachthofes die Anlagen in Mannheim, Ludwigshafen, Stuttgart, Karlsruhe und Darmstadt besucht hat, wird sie sich auch noch die neuesten Schlachthöfe in Dresden und Breslau ansehen. Landkreis Gießen. 0 Lich, 8. März. In voller Rüstigkeit feierte heute unser Turmwächter Adam Schmidt seinen 8 0. Geburtstag, nachdem er vor einigen Monaten schon sein 50. Dienstjubiläum festlich begehen konnte. Kreis Schotten. --- Ober-Seemen, 8. März. Zu Ehren der 29 Kriegsteilnehmer von 1870/71 aus unserem Dorfe wurde die Errichtung eines Denkmals beschlossen. Es kommt vor das neue Schulhaus zu stehen und verbindet mit der Erinnerung an jene glorreiche Zeit noch ein Stück Gesundheitspflege in Gestalt eines hygienischen Trinkbrunnens, der an die vor einigen Jcchren erbaut Wasserleitung angeschlossen wird. Der Vater des Gedan- kens, das Denkmal in dieser Gestalt aufzuführen, ist Herr PH. Sittel von hier. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 8. März. Die Ackerbauschule wird den 20. März ihr Wintersemester schließen. An diesem Tage findet in Gegenwart eines Vertreters der Regierung eine Prüfung statt. Die Schule war von 65 Schülern besucht; 35 gehörten der Oberklasse und 30 der Unterklasse an. Nach den Ferien beginnen die Kurse der Baumwärter. B a d-Rau i e.im, 8. Mürz. Eine Sitzung der Stadlverordneten sand heute hier statt. U. a las eine Eingabe der Anwohner der Lindenstraße wegen Entlastung dieser Straße vor. Hierüber entspann sich ein? lebhafte Aussprache. Die direkte Verbindung mü dem neuen Güterbahnhof durch den projektierten Eleonoren ring ist mit Schwierigkeiten verbunden, da von dem Mini- sterlum die projektierte Baufluchtlinie und der Bebauungsplan noch nicht genehmigt sind und von der Badevenval- tung der Austausch des Geländes nicht gefördert wird Für den Friedhof wurde ein automatischer Seiikappara: zu 270 Mt. bewilligt, für Ausmöblierung des Warteraumt in der neuen Friedhofwärterwohnung 230 Mk Die Wirtschaftsrechnung der neu errichteten Friedhofswärterwok. nung beläuft sich auf 11364 Mk. Dem Verein „Natur, schutzpart" trat die Stadt mü einem Jahresbeitrag üoi 20 Mk. bei. Dem Heimatverein wurde als Zuscbuz zu seinem Bad-Nauheimer Jahrbuch 136 Mk. bewillig:. Die städtischen Straßenkehrer sollen wasterdichte Än züge und Hüte erhalten. Kreis Wetzlar. # Gleiberg, 8. Marz. Tie BeleuchtungSkörver für die Räume Der Burg Gleiberg werden in den nächsten 14 Tagen hier eintreffen und können sofort infiaüiert werden. Ter große Radleuchter im Kaistrsaal, den einer der Braun- stlser Fürsten seinerzeit gestiftet hat, wird nur montiert, ivährend in den anderen Räumen eine neue stilgerechte Beleuchtung geschaffen wird, für die zwei Gießener Freunde öer Burg 101)0 “DU. gestiftet haben. Vor der Toremfahrt zur Burg und auf den, Burghof werden Laternen angebracht. Htsfcn-Rasfau. )( Marburg, 8. März. Der Voranschlag bei Marburger Kreisbahn für das Rechnungsjahr 1912/13 schließt ab mit einer Einnahme von 87 700 Mr. und einer Ausgabe von 80 485 Mk. Zur Verzinsung und Amor« tisation des Baudarlehens usw. bleiben 43 172 Mk. durch Kreissteuern zu decken. Eingesandt. T leaterfragen. Erwiderung auf daZ Eingesandt in der gestrigen Nummer. Da die Leitung des Stadttheaters berechtigten Wünschen voi berufener Seite bereitwillig und jederzeit Reckmung trägt, dal der Unterzeichnete nach gewissen Erfahrungen sich zum Grundsaz gemacht, aus anonyme Eingesandts in Thcalerangelegenheitni überhaupt nicht mehr cinzugchen. Tas Eingesandt in der letzten Nummer zwingt jedoch ii einer kurzen Entgegnung. Es wird da dem Leiter des Stadttheaters ziemlich unocrbüir: Unkenntnis in Regie und Parteilichkeit vorgeworfen! Bon wem? — Von einem cbeln Anonymus! — Gegenüber solchen beweislos vorgebrachten, offensichtlich in* sönlichen Gehässigkeiten, verweist der Unterzeichnete nur auf ieinen auch in auswärtigen Fachkreisen anerkannten Ruf als Regisseur und seine nun bald neunjährige Tätigkeit im lieben Gießen. Die Anerkennung, die das hiesige Publikum und die maßgebenden Faktoren den jedenfalls ehrlichen und nur von künstlerischen Motiven geleiteten Bestrebungen der jetzigen Direktion stets bezeugt Haber, macht es dem Unterzeichneten leicht, sich über ein paar anonvm: Liebenswürdigkeiten von wahrscheinlich sehr unberufener Seüc hinwegzusetzen. Hermann Steinaötter, Direktor des Stadttyeatcrs. * Zu der Bemerkung über Regie in dem gestrigen (SngefanM sehe ich mich genötigt zu erklären, daß ich auch diesmal meiner Prinzip treu blieb und noch kurz vor Beginn und sogar wahren) der Vorstellung, Ermahnungen, bezüglich lauten und verständliche: Sprechens, an die Künstler ergehen ließ. Im übrigen ist es namentlich bei einem Schauspiel, in welchen es viel auf „Stimmung" ankommt, nicht immer ganz leicht, aei den Proben schon die richtige Tonstärke festzustellen, da die Slang Wirkungen »wischen dem leeren Haus der Proben und denen bä vollen Hkruses, naturgemäß ganz erheblich andere sind. Oberregisseur Bakof. • (Hierzu bemerken wir noch, daß das erste Eingesandt niifr von Herrn Direktor Steingoetter Verrührte,, und daß ta Verfasser des gestrigen Eingesandts, wie er uns versicherte, nifr die Direktion des Stadtthcaters gemeint hat. Im übrigen schließe wir die Aussprache über diese Frage. Die Red.) Amtlicher Weilerbericht. Oeffentliche Wetterdienst st eile Gießen. Welterausstckiteu in Hessen für Sonntag, den 10. Marz 19111 Trüb, strichweise gelinge Regeulälle, mild. __LJ—” — ■■■ —'1 1 — Letzte Nachrichten. Berlin, 9. März. Gestern begann hier die 33. Hauptvcr- sarnrnlung der Bal neologischen Gesellschaft, der Deutsche Bäte ärzletag. üsselsheim Man verlange Bitte beachten Ste dass der neue Kaffee-Ersatz sehr kräftig und enorm ausgiebig ist Man braucht deshalb davon lange nicht soviel zu nehmen, wie von sonstigen Kaffee-Ersatzmitteln, um ein gutes, aromatisches Getränk zu haben. Jeder Zusatz ist überflüssig. — Ohne Malzgeschmack, hülsenfrei, durchaus gesund. — Verlangen Sie Perlka bei Ihrem Kaufmann. — 1 Pfund - Pakete 35 Pfg., % Pfund - Pakete 18 Pfg. — Allgemeine Nahrungsmittel - Gesellschaft m. h, H„ Berlin W. 9. taristaÄI SMh-WOlff Seltersweg 19. Giessen vom Roten Kreuz für die Kolonien ein Akkord Jesus Eintritt frei, auch für niditmltplleder. MT Eintritt frei. -Wg D'/i ycrfleljcn Sie nicht bei Bedarf tUmhtahfn Prüfen Sie genau diese reelle Angebote Scliwao Knaben, Kinder Anzüge Mk. 20—25, Anz. 31k. 5 H Joppen Loden-Anzüge 8 12 \ = Anfertigung nach Mass. = rr n Versand nach auswärts. Kataloge gratis. 1788 orten billige*.. Ortsgruppe Giessen Alles, was daa Frübja. r bringt, ist in grösster Auswahl am Lager vorrätig 8 12 üiionnbrifctis Union=$ritrtf5 in diversen Ledersorten zu den verschiedensten Preisen Tyrann Joies Laugstrob 1L Lvversbosen bei Butzbach. 82-88, 40-48, zu staunend billigen Preisen Sakko-Anzüge, neueste Form, Mk 25,30,36 Ulsters, die grosse Mode, Mk. 25,30,36,42 ßerr Hofrat Dr. med. et phil. B. Sagen Direktor des Museums lür Völkerkunde zu Frankfurt a. HL Landesverband Lessen Lister« Mk 25-80, Anz. Mk. 6 I Regend.Cape« Mk.6,10,10,24. Einzelne Möbel Divans, Schränke, Vertikos,Büfett«,Bücherschränke, Schreibtische. Einrichtung Mk. 260 bis 340 Anzahlung 50 bis 80 Mk. Schlaf-, Wohn-Zimmer und Küche. 2 kompl. Betten, 1 Wasch- konimude, 2 Nachtschränkchen, 1 Kleiderscuratk, 1 Tisch, 4 Stüule, 1 Spiegel, 1 Küchenscnrank, 1 Tuch, 2 Stühle. Einrichtung Mk. 350 bis 550 Anzahlung 80 bis 120 Mk Schlaf-, Wohu-Zimmer und Küche. 2 kompl. Betten, 1 Waschkommode, 2 Nachtschr., 1 Seurank, 1 Divun. 1 Vertiko, 1 Tiscb, 1 Teppich, 4 Stühle, 1 K.chensc^rank, 1 Tisch, 2 Srühle. Die Stellung der Frau bei den Eingeborenen unserer Südsee-Kolonien Revmlumi non Söditrn werden prompt und biUic ausgeführt 101871 Job. Lavv, Tachdcckermftr, Walltorurairc 49. AbcndS 8 Uhr über: Zwei Zeugen vor Gericht Saatkartoffeln Böbm's Frühe — Väter Rhein und Haina versendet gegen Nachnavme. ">) kg mit Lack zu 5-'O Mark. Groherv Elektrischer Betrieb, Inb. fcr. Otto. reinigt Wäsche jeder Art unter Zusicherung größter Schonung. 1287 Spezialität Heine Stärke- Wasche, Hamilien-Wasche. Vorfrag mit Lichtbildern montag, 11. [Rdn, 87. Uhr DicuStag, den 12. Mürz hält in Steins Garten WrT.Kclln«>TnidUgi.Br 2 Vorträge Rachmittags 5 Uhr über: Zöpfe Haarunterlag. L'ockendreher foro. alle lonit Haararbciiev werden schön und dauerhaft angeierttgt in dem 1588 Spez. - Damen - Frlwler- und Haar-Geschäft Hermann Plank LÜW. Naplanögajse 2. Prima gmM. Nuhkohlell „ „ Anthrajitlohl. Komp eite Kaeben-EiarichtungeD von 65 Mk. an. „ 28-85, 85-45, Mein heutiges Angebot bringt Ihnen m-S'££K E? Ö Nutzen Sie aus, verehrte Leser, diese gebotenen W 13 3 (L w GI w MM Umzug 800 Anzüge, Paletots, Ulster, Capes für Herren Ich war ein starker Trinker. trf) trank täglich über l1^ Liter Branntwein. In drei Tagen befreit! Wenn Sie jemanden kennen. derAlkobol in irgend einer norm iWein. Bier. Schnavs ufro.1 rcnvlmnnia oder periodisch innkt. so tasien Lie sich mein freie Buch ,t«e» ktanditisse einte* ebemaligcn Sklaven bcc 2llfobolc , schicken. ES euibäli envaoWichtigem, eo erllari. wie-Lic dem fünfer schnell bno Trniten nbaciudbncn. AusangS trank irt> nur Bier, nbev nUmnbhd) gewöhnte iw mich nn stärkere Getränke. Vanne Zeit irnnr ich mnlitb über 1* , Vner Branntwein. Rum oder wnmge __Spiriluolcn und nebenbei noch einige Flaschen vier! ZWb schädigte mein Geschält unb meine Gesundheit und behandelte meine Anmtlic elend: meine wahren Rtcunbe mieden mich und ich wurde allen eine univürbigc iinroiu- fouimene VafL 16 ?>abre laug ietzie ich dies tfeben fort und mein null wurde al» hoffnungslos betrachtet, dtti versuchte verschiedene »IHiuci*. ledoch vergeblich- >levt aber habe ich eine srcnoige Botschaft für Lrinter und deren Mütter, Francil und Schwestern. AIS ich es vom Schlimmco zum Schlimmeren trieb - wie alle Sklaven ded Dämons Vlliobol - fand ich ganz unerivaricl cm wahres Mittel ES war und m ccbt. ES reuele mein Vebcit ^d) wurde und bin ein geachteter Mann uiio ncuicuc jede Wohltat der Befreiung von dem veriviinfchlen Alkohol, ddi verlor raid) und aus natürliche Weile jedes Bcrlangcu nach alkobolischcn Getrauten. 3d) toiuiie wieder ruhig schtasen. und alle Beschwerden, welche dasDrinken hervorgerrnen halle, uculorcn sich Wundervolle Oiettmiß. In der neuen Hula der Unloersltdt :r Dnlt Um n rv» Giessen, mgr n Bekannt grösstes Möüelwaren- D E 9 I I H B ffn I 9 H B Versand-Haus Oberhessens mit H W llBllMlill — KreditDewidi^ung. — :: Alte Kunden erhalten Waren und Möbel ohne Anzahlung. :: bolel-Mral Böhme, Brauuißls Z Für Tanz. Ausflüge empfehle Saal mit spiegelglattem Tanzboden. Klavier und Violinspieler stehen frei zur Verfügung. - Sonntag* Frei-Konzert. - bü ird. Kegeloahn. — Gute Küche und Keller. — Prima Käf’/-e. Eignes Fuhrwerk. Hochachtend K. Böhme, Hotelier. ÄlM-pHive Lei'tilliWg ini|Deutscher Frauen-Verein Grohh. Hessen ♦ LrtszrnVc ßitßtn ' Meine Behandlung nabm drei Tage in Anspruch. Wenn ich mich auf meine Willcnskran verlassen hätte. >vare ich noch beule ein Trunkenbold, da ein Sklave des Alkohols keine Willenskraft besitzt, solange er trinkt. Och.lreute mich " echtes Mittel geuindcn au haben, dag ich mich enischloir-, mein -.tbcn dir Brirelung anderer von diesem fluche zu ividnicn. iVicm Urriolg ut nuijcroibcntlici). »in acht Jahren habe ich das Mittel an viele Tausende — Manner und Franc» — gclieicrt, und Vcuic ui den verschiedensten Vcbincbcüungcn tuten io nm ^^lolg angc* wendet. Wenn es mir geuftiiel Ware, die Namen dcrienigcn zu nennen, ivelche durch die schnell und dauernd wirkende Methode gerettet wurden, fo tvllrde 1? das Publikum siauneu. ^d) gebe das Geheimnis in meniem Buche pre«s, UrSlnC welches ich frei an icdcn «bez.o. Berwandten oder tfricuitbl iknde, der Ul Ullu Alkohol in irgend einer aorm un Uebermair geniesit. Ten Xrunfcubolb zu reiten lit mein einziges PcbcnSwerk. ^ch freue mich über jebe ^ktlu"g, icbc® Vpfcr , besitzt meine Lumvathie. B>as ich veriorcchc, wird abiolut gar an ne rt., ,^c>''e Meido de in aflr|e willkommen I für ne le und verioduwe Trlilter < cdcnken ^ie: eine vollitaudige und dauernde r »t — - ------'—— woliuung wird zwischen Freitag abend und iLonuabend abend oder Empfehle sd'öne hochftain-1 uxjl in 72 Stunden ucrbcmefüori. dd). lieicrc auch eine zuverlässige Methode, den mige und niedere Trinker ohne sein Wissen au reuen; es ist die wahre ^cbelmmetbobe. _ r* __ I 'jjlöuncr und «yraucn schnell entwühnt um cniwöhnt zu bleiben. Drei Tage Rosen das ist alles! Verwandten, freunden und Arbeitgebern, die cinen Trinker sibnell zu einem nüchternen Menfwen machen wollen, rate ich, mein Buch zu lesen. Lö ver- in allen darben billigst. I wandelt Berzlveislung m Freude I ’SS Trinker mit ober ohne Wihen befreit yigi. Mit dein Buche sende ich ^hnen eine Anzahl Bcugiuiic mit Jia men, die meine Angaben bestätigen, ^ch habe vunbetien Tentschen geholien. jjdj weude mich nanz bewnderS an dieienigen, die lÄeld an solche Behandlungen oder ^"lel mkribeten, welche tcinc dauernde Wirkung erziellen. Mein Buch tostet «ue “j^td unb @16 ineröen immer sioh sein, mir geschrieben zu haben. (Kriolg garantiert. ^//O'vondenz stre^ig veitraulich Erwähnen Sie. ob die Person willens ift. bettc.t zu werden, oder ob Sie Edward J.Woods, Ltd., 10 Norfolk Street 206 A,London Notiz. Herrn Woods Diethode ist zuverlässig und echt. Sie hält alles, was von ihr versvrochcn wird, aeber Vcfcr. der das Hebel für immer zu bannen wünscht, sollte um das sreie Bud, schreiben. Briesporio nadi England 20 vfg.-- IKinematographi Bahnhofstr. 54 01923 Bahnhofetr. 54 lie Maehl te Gölte Trama in 3 Akten, in der Hauptrolle Asla Riclsen, die unvergleichliche Tragödin. Eine Hochzeit mit affenartiger Geschwindigkeit humorlslisch. St. Georo der DrachEniöter qroüeS Traina in zwei Akten auS dem alten Rom. Kiekebnsch als Reporter humoristisch. Kiucmatographifche Neuigkeiten interessant. KiivppIq mit Fipmq — s&X'KffiÄ ftlllül lö lllll 1 II111J drucke™, Gießen,Schulstr 7 jsils uni Srtnn^olj empstehlr i229 Je Happel, Holzhandlung. Garten Anlagen jed. Gröhe u. üorm, sowie alle oorkommend.Garlenar beuen werden prompt u. icuber zu billigen Preisen außgcrüyrt Beinrich Ziesiog, btelnetraßc 70. -1*4 Langjahr. tHcmergdrtner an den naöu Gartenanlagen der Blumensiadt Erfurt. Tfr la. Reiecenzen. -WI Teppiche • Gardinen ♦ Kleiderstoffe zum Umzug :: sehr billig (in posten schwarze jfamenmäntel 9statt Mk. 28—40 Jetzt Mk. 18, Anzahlung Mk. 5. Willi. Mlerie, Xeoetadt 12 empfiehlt L grflbtcr Auswahl Waichbülten irunb u. ovall BfianzenkübeL Nolensläoc Nasfiabait, NokoSiirickc, Holz und Kordwarcn, -i?aus und asichengeratc, Bcicn und Biiriienwarcn, Turvorlaacn. Maltcu und Seilcrwarcn. HK15 Auskunftstclle sürFraneubernfe j)rauen und Llladchen er* hallen unentgeltlich Rat u. Auskunft lür alle Berufe im allen rfiathauS. DlartipL 14. Montag nachmittag von C‘ , bis 8 Uhr. D°/‘ ♦♦♦♦»♦HO 7/ndet g r™i lo[en Befestigung unserer Wir laden höflich |? zur zwang „.fi'i"» ifflli* ’ |r.V<" ““ Zobel iberzibkl Moniag 8'/« Uhr: Benefiz - Abend für Herrn Prang >TünneS> Wer kann dafür ? 5)m vord. Theater Rest. 2 gr. Künstlerkonzcrtc der Wiener Tarnen: Kapelle „Presto". Kolosseum Theater-Variete, Glessen Dir.: Karl Ohm Heule keine Mellungl Sorgen, Sonntag: 2 gr. Vorstellungen nachmittag* 4 Ihr (kleine Preine) abend* 8 I hr. In beiden Vorstellungen Die 01957 In derselben zeigen wir Neuheiten jeder Art und Preislage in Samulkhz Schaufenster sowohl wte Räumlichkeiten unsere Parterre haben wir für diese Ausstellung heran^ezegen und zeigen wir em umfangreiches Bild der firten täglichen Gebrauch und für den Luxus ehlöte Frankfurt a. M Frankfurt a. M Goethestrasse 9 u. 11 4. 5. 6. C. M. v. Weber A. 8. 9. 10. Ij. Mail!art. G. Verdi Kirehl Methfessel Visit karten billigst Brühl nche Druckerei. C. Zöllner G. Meyerbeer L. Sauer F. Langer Peuschel Obermeyer M. Filke P. Hübner R. Schumann F. Hiller seit Jahren anerkannt „vorzügliche C.uolität" fta. C. Schaaf, SelterSw. 39 1. -> 3. welche von Montag den II. bis einschl. Mittwoch den 13. März dauert. Montag, den 11. März er. abenbii s2.« Ubt präzis Uebung m. ankchliehender Instruktion durch den I. Hau vt mann in der Turnhalle an der Well- Anlage. ve/s Untjorm: Diennrock u. Mütze. Tas Kommando. Das liederliche Kli Zaubervoffe mit W< 3 Aufzüg. v. Johann Musik von Adolf 9 Ende 10'/. LW Turnverein Gießen 1846 Heute abend Tnrnkneipc. Morgen ve/a Sonntag mittag 1'/, Ubt: Turngang nach Danbringen. Treffpunkt: Ecke Walltor- unö 'Diaxburner Strafre. Zahlr.Beteiligung erwünscht. nUSP'dÜUäTj ein F. Haydn L. RillA Fr. Schubert Gksllilzicrkiil Scitnkeit. Sonntag, den 10. März, abends 7 Ubr beginnend Familienabend b.Mitgl. Fischer, Felsenkeller Um rege Beteiligung wird gebeten, v®/s Ter Vorstand. ■ S:i aber vor Seltonidx Miociche die Ab Wini^ devorzul M Liberalismus ■h l'ilicbk'n de ■ nta Uebcrze ■biimitf, die Kn lasse, das j ■ CT, Ä ebner, lc getan hab ■y gewesen, da M!!?l hoisähig, i kr habe s ■ Eibrenb aus i W» krelciarial v Much die Par Wien in einem X ■and Kartell I i'onbihit Hfl »eres Wirts W"l:niunklu WP abhangen. W Parteien t ■ b der sozialt «bracht Hube Mng zu ihr i ■N uni) habe ■e ectroori Mollerichen Ei Mpbruck, das [ die Ba Mi rklaven, tvcn M-nichl." I «e Ihiterbrüi ■‘’Jigunq mi V iur Mitarb, Methode. k^incdenhei liesert, iurd gwt, tvas M schass, KtW Püi IC ,?n,te angela ■r Worbnetc, i ■ö?lt Zukunft ■jJ'AWnbt ■Ö^ihqung |0 ■r-.3 ®ibmi)ru 7..5MU njeUl M^Eonnt ipoi K >°ll h MA wb man Ii^W mit dc zur Feier des 48. Stiftungsfestes unter Mitwirkung des Konzertsängers Herrn Albert Münch aus Frankfurt a. M. und des Pianisten Herrn Julius Hahn von hier. 7^e Parte, hr. ' . cn (1 rz® den 1 AldeMer l'frbanö. liniere Mitglieder werden hiermit aus daS morgen Sonntag den 10. März stau- findende v*/a 0113ert d. Baucr'schen (»IciangvcrciiiO aufmerksam gemacht und um zahlreichen Besuch desselben gebeten. Ter Porüaud. [1709) „2lblcr" I jyt Iräsidenl I zu Mierum I VcW. I yn l^mlM Mbrcr mW I.'yhi planknatzi L :inm Mnd fei Aenlckc» _ heutige rar I jerteien zue, jhg. Srauei |'"^Mokralen V i'i i*r l^ni, die lia) ? Ij ifiselltn, dal L i'ondem bflB I. jjj die sreisi L Ss Ultimi Lj welcher gni I 'Anarchie Itf L Itange Staat tot sei aus ge tamii den Zn < -Mel und in L- immer noch Chor a capella: Die drei Worte des Glaubens . Arie aus: „Die Afrikanerin“ für Tenor . . . Chöre a capella: a) Sein Bub ...... b) Am Ammersee . . . , . Lieder am Klavier: a) Der Negersklave . . . . . b) Rheinlied ...... Quartette: a) Eislein von Caub . . . . . b) In stiller Nacht ..... Stücke für Klavier: a) Romanze in Fis-dur . . . . . b) Toccata in Des-dur . . . . . c) Polacca brillante . . . , , Chöre a capella: a) Abschied . . . . , b) Deutscher Ehrenpreis . . . . Lieder am Klavier: a) 0 schweige still! Romanze aus: „Das Glöckchen des Eremiten" . b) 0 wie so trügerisch aus: ..Rigoletto“ Chöre a capella: a) Die Beredsamkeit • . . . . b) Zapfenstreich , Chor mit Klavierbegleitung: „Nachtgesang im Walde” iWiZiMÄM roter griechischer Süsswein, per 314 Ltrfl. inkl. Mk. 1 — Samos Muscat 1ÄS| gelber Süsswein, per ’/« Ltrfl. inkl. Mk. 1.— empfiehlt sehr preiswert Georg Miet# Marktplatz 21 Tel. 46 gegenüb. d. Engelapotheke. J Az, ,^erh b. Gesangverein »’