Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. er. npril^ »oifl* ^rneckt äsende, Also muß es ein Theatermann sein. Aber — und dieses aber schneidet das ganze Burglheaterproblem auf — nicht einer, der seine Jahre, sondern einer, der feine Genien- träfte in die Wagschale zu werfen hat. Wir brauchen feinen Mann, der sich rote Reinhardt oder Brahm anderwärts bewährt oder wie Kilian und Gregori anderwärts nicht bewährt hat, sondern einen, der sich gerade hier bewähren wird 3o unglaubhaft einfach ist die Lösung des Problems, und ich muß nur noch kurz beweisen, daß seine Nichtlosung den ganzen Hurglheaterniedergang verschuldet hat und daß die Wiener Hofbuhne darum fo uninterefsant geworden ist und ihr im Ensemble und im Spielplan darum der Nach- wuch- fehlt, weil Burgtheateraufsührung und Burglhcaler- anüellung gleichsam Approbation anderweitiger, mW andersartiger Anerkennung und Bewährung würben. Als Hart- mann und Kainz gestorben waren, erhitzte man sich an dem in der Zbleinbürgergegend seines Geschästsviertels ^tönigs. datteln und Sultansfeigen fellzuhalien vermag. Ein Ren« dantanturproblem. Aber Heinrich Vaubc Hal diesen jungen Mann aus Darmstadt, jenen aus Itzehoe geholt und sie wurden Sonnthal, Lewinsky, Haumeisler. Kam keiner vom Berliner königlichen Schauspielhaus, sondern alle aus der Provinz, die damals nicht Provinz, sondern Schmiere war. Und mit den Herren Grillparzer und Baucrnfeld gings ebenso. Und. . . mit Heinrich Laube selber nicht anders. Wo ist der Mut unserer jungen Tage, und wie können wir uns über Arteriosisklerose verwundern, wenn wir zu Dirck- vie neue Formierung der französischen Marine. Paris, 12. Sept. Nach einer Meldung des „Matin" dürfte Brest außer den dem Kriegshafen von Toulon zu- geteilten großen Panzerschiffen auch noch zwei Flottillen Torpedobootszerstörer verlieren, die nach Dünkirchen und Eherbourg gesandt werden sollen. In Brest werden dann nur drei Panzerkreuzer und eine Flottille von Torpedobootszerstörern verbleiben. Es sei die Rede davon, die in Landeneoec vor Anker liegenden Reservepanzerkreuzer auszurüsten und aus ihnen eine leichte Division zu bilden, doch sei gegenwärtig ein solcher Mangel an Mannschaften, daß während der Zeit der Schießübungen und der Manöver die Besatzungen aller Linienschiffe einen verringerten Stand aufwiesen. Eine in der Warenbörse in Brest gestern abgehaltene Lersammlung der Kaufleute und Industriellen verlies sehr stürmisch. Einige Redner beantragten, vor dem Gebäude der Scepräfcttur eine Strafjciifunbgebung zu veranstalten, doch wurde dieser Antrag Demo r| en und schließlich ein dem Marinerni Nister telegraphisch übermittelter Beschlußantrag gefaßt, in dem die Hoffnung ausgefprochen wird, daß die Regierung, falls dies irgend möglich fei, ihre Entscheidung zurückziehen werde, da diese den RuindesBre st er Handels herbeifuljren müsse. Jif ] Kiw* in chien diese Auffassung zu bestätigen, zu der aber die Beilegung des Brester Geschwaders nach Touloll in schroffem Widerspruch steht. Auch in England selbst saßt man diese Maßnahme viel ach als den englischen Verzicht auf das Mittelmeer auf, und einzelne Zeitungen üben herbe Kritik an dieser Politik Aber auch in Frankreich findet die Anordnung DeicassöS !eineSwegs ungeteilten Beifall, und Sachkenner, wie der frühere Manneministcr Laneffan, erheben scharfen Protest gegen die Entblößung der stufte am Atlantischen- Cjcan und am Kanal von allen größeren Gefechtseinheiten, wo durch die Nordküste ganz auf den Schutz Englands Deutschland gegenüber angciöicfcn sei. Die Schlußfolgerungen, rocldjc der „Tcmps" aus dieser Maßiiahme zieht, daß nämlich die deutsche Flotte durch ein Zusammenwirken der englischen und der russischen in der Nordsee eingeschlossen werden würde, beruhen nun freilich auf einem Rechen chler, denn die russische Flotte in der Cftfce ist dis aus deitere« Zukunftsmusik Aber die Gemütsruhe, mit der Frankreich unter Entblößung der Nordküste seine Flotte nach dem Mittelmeer abschiebt, zeigt doch, ganz gleich ob Eng land wirklich den Franzosen die Macht iin Mittelmeer überlassen will, daß man an der Seine alle Ursache zu einem unbedingten Verlaß auf England zu haben glaubt Dies französisch englische Flottenkartell läßt nun die deutsch englischen Vcrständigungsverhandlungen in einem recht be- dentlichcn Licht erscheinen, und die Konzentrierung der englischen Sceftreitfräfte in der Nordsee, also zur Wacht gegen Deutschland, erscheint im Berein mit der französischen Wacht im Mittelmeer wie ein Satijripiel zu der großen politischen Aktion, die mit der Entsendung des Freiherrn von Marschall nach London so pomphaft, allzu pomphaft cingclcitet wurde, und von der es seitdem so still, so verblüffend still geworden ist. Der Pariser Koire.oondeni der radikalen „Daily News" erfährt ans bcftec Quelle, daß tatsächlich die Verschiebung des Standortes des französischen Schlachtgeschwaders ui vollem Einverständnis mit der engliscl-en Rc- gierung erfolgte. Man habe daraus feinen besonderen Naärdrncl gelegt, daß die Maßregel als Sabelrasseln ausgesaßt tverde. toren, Autoren und Schauspielern nur berufen, die bereits in Würden und Erfolgen grau und müde geworden sind? Dr. H. Wan t o ch. » — Bon der Südpolexpedition des Kapitän Scott machte Sir Elements Markham auf der gegenwärtig ragenden Jahresversammlung der Brüish Association in Dundee wichtige Mitteilungen. Die Expedition wäre, so führte ec aus, besser ausgerüstet als je eine vor ihr, und sic uniroc sicher ihr Ziel erreichen. Er nehme an, daß Kapitän Scott den Suoool um. Den 14. Januar d. Is. herum erreicht habe. Seine Rmtkehr ist ourch Depots längs der ganzen Route gesichert, und gegenwärtig bereiteten sich Kapitän Scott und seine Cperahrten ’ur Den rauhen antarktischen Winter vor, um der geograohüchen Wissenschaft wei» tere wichtige Dienste zu erfüllen. Bon seinem Wmterauarrier biS zum Südpol wird Kapnan Scott magnetische Beobachtungen an- gestellt haben, nach Markhams Anfiäü der einzige wirtliche Grund für einen solchen Bormarsch, scotts Absicht wäre, wahrend der nähten guten Jahreszeit soweit rote möglich längs der Küste vorzudringen, um das Problem der großen Et-schranke zu lösen und die Richtung der Victoria- und Eduard-Gebirge fest- zustellen und sich zu Dcrgeroinem, ob sie miteinander zusammen- hängen oder nicht. Eine vollständige Reihe von meteorologischen/ magnetischen und Gezeiten-Beobachtungen für volle 4 Jahre, ferner Untersuchungen des Luftdrucks, der Temperatur, Der WuiDge- fchnnnDigkeit unD -Richtung, auch in den höheren Luftregionen mit vil,e von Ballons bis »u LOOOO Meter Höhe, werden zu den wichtigsten Ergebnisten der Expedttion gehören. Die Einnahme von Marrakesch. Paris, 12. Sept, lieber den Einzug der Kolonne Mangin in Marrakesch wird aus Maza- g a n vorn 10. Sept gemeldet: Die leichte Abteilung unter Qberst Mangin zog am 7. September um 8 Uhr morgens in die Stabt ein und drang sogleich bis Dar c l M ächze n vor, wo El Glaui und Mtugi die Ges an gen en, die bei guter Gesund-Heit waren, übergaben. ElHiba gelang es, verkleidetAuc Kl kommen. Dio Hauptmacht der Kolonne langte nachmittags an und lagerte sich im Weichbild vön Marrakesch, zwei Kilometer von der Statt, auf einer die Umgebung bel)errfd)cnben Anhöhe. Die Einwohner waren ihr entgegcngezogen, um ihre Unterwerfung anzuzeigen. _ _ Nach einer Meldung aus Rabat vom 10. Sept geht eine neue Abteilung zur Verstärkung der Kolonne Mangin nach Marrakesch.__________ Dom Mienisch-türkischen Krieg. Rom, 12. Sept. (Agenzia Stcjani.) Nach Meldungen aus Tripolis flieg der Fliegerhauptmann Moizo am 10. Sept, mit einem F-iugopparat von Zuara nach Tripolis auf. Da sich seine Ankunft verzögerte, ließ der Kommandant von Tripolis Nachforschungen anstelleu. Am 11 Sept, wurde bekannt, daß Motzo einige Kilometer westlich von Zanzur in der Richtung von Zavia landen mußte. Moiz.', )er unverletzt ist, soll in das türkische Lager von Atiziah gebracht worden sein. , Aus Lausanne liegt die Meldung vor, daß die offiziösen Friedensvertreter ihre Arbeiten bis auf einige minder wichtige Angelegenheiten abgeschlossenhaben. Tie Ernennung amtlich beglaubigter Vertreter Italiens und der Türkei werden in der dritten Scptemberwoche erfolgen. Ws JCMUW "Ä, decket,^7 114 ia »erPsw ' II I «»in der Spitze der Schaufpielentwicklung marschiert |l:e Max Reinhardt, das Deutsche Theater hat sich über kl ytopf der Burgbuhne hinweg entwickelt, und den, der A führt, hierherzurusen, daran hat kaum einer ernsthaft »hebt, weil eben der Name Burgtheatcr bei ihnen stärkere 6rtc, heftigere Verlockungen erweckt als bei jenem einen. Kxr — aufrichtig gesprochen — was sind dreie Berte und ö.7.ockungen? Nichts anderes als sentimentale Erinne- ru.i£n: Es war einmal. Und es paßt völlig tu ttcü ksfindungs- und Tatsachcnreihe, daß im ersten Anlaus rä Mann genannt wurde, der jein Leben und Jem Werk Eeittd getan hat und selber - vom neuen und neuesten r, Mhnenstil überflügelt - schon histori,ch geworden ist Cto Brahm. Indessen hat sich die Hosthealerbchordc vor k Dielen Prätendenten für einen Prinzregenten entschieden n^ugo Thiemig in ein Provisorium cmgesctzr, das, wenn «l teilt Recht, so doch eine Hoffnung aus endgültige _.iadi säz^schaft enthalten soll. Warum soll der ewige Konig?- der jSchlenthcr und .Berger nicht selber einmal Deutsche» tteich. Die Novelle zum A u s f ü h r u n g s g c s e tz für das Reichsgcsetz über den U n ter st ü tzung s wo hn s i tz , die wir in unserer gestrigen Nummer besprochen haben, bezieht sich natürlich nur auf das Königreich Preußen und hat jur unser Großherzoglum Hessen also teilte Geltung. Eine Vorlage über die E r r i ch l u n g b e r U ni v e rs i - tät Frankfurt a. M. dürfte, fo schreibt man uns aus Berlin, dem preußischen Lanbtage vorläusig noch nicht zu- gchen, wahrscheinlich wird die Universitär erst mit dem Rechnungsiahre 1914 in die Erscheinung treten. Borläustg sind die Verhandlungen zwischen Kultusministerium und der Statt Frankfurt noch nicht abgeschlossen Die Stadtverordnetenversanimluug in Köln beschloß, wegen der Fleischreuerung bei deii Staatsbehörden zu peti- lionieren. Sic stimmte dem Ankaus von auslanoifchein Fleisch durch die Stadtverwaltung zu und bewilligte zu diesem Zweck 50000 Mk. — Jnsolge der starken Nachfrage U Hli 1 en 8ok'8di haben, (nm aönner.6v. näher, t ufm. «tnrrj tard äuc 11. n 8 io.- 3ütl W mehr'« ? Lose Die wacht im Mittelmeer. Die französische Presse verkündet den Beschluß des Mrrineminislers DelcassS, daß das dritte Geschwader sich x. 15. Lktober der Mittelmeerflottc anschließen soll, mit Str Begeifteruna, als ob es sich dabei um eine gewonnene gte|d)lad)t handele. Zu einer solchen Begeisterung ist aber feuurlet Eirund vorhanden, schon wegen der geringen mili- ttriföjen Bedeutung des dritten Geschwaders. Dieses, daS in Brest stationiert war und nun nach Toulon teijicrt werben soll, besteht aus ben sechs Panzern tjoui5, Eharlemagne, Gaulois, Mafsvna, Iauröguiberry mö Bouvet, bie in ben Jahren 1894 bis 1898 gebaut worben Kb, also nach ben heutigen Anschauungen UND Ansprüchen ■jt.. moderne Schiffe gelten können. Dazu kommt, t g dieses dritte Geschwader nur eine Stammbesatzung hat, t o nicht fahrbereit »ft, woraus sich ergibt, daß der Zuwachs, Dn Ne franzöfische Machtstellung im Mittelmeer dadurch immerhin nur ein begrenzter iü Selbst wenn eS s:ii e, was von französischer Seite behauptet wird, daß fc französischen Secstreitträste zurzeit einer Koope- »Hoii der österreichisch-ungarischen und der italicniftljcn glDtie überlegen seien, so ändert sich doch dies Verhältnis agcfichts der Flottenbaupläne dieser drei Länder von Jahr y ^cljr erheblich zu Ungunsten Frankreichs. Aus militä- »ai Gründen ist die von DelcassS angekündigte Maß- ntlime jedenfalls nicht zu erklären, und sie widerspricht «ch vollkommen der Flottenpolitik, welche Frankreich in Kn letzten Jahren betrieben hat Durch die llmquartic- emg der Flotte im Jal)re 1909 sollte gerade der jetzt wieder eömitcnbe Zustanb, nämlich bie Verschiebung ber See- Anikrafte vonr Norden nach dem Mittelmeer, beseitigt [ Damals wurde das erste Geschwader in Toulon und ita- zweite in Brest stationiert. Ende vorigen Jahres egte dann die veränderte Taktik ein, die jetzt ihre Fort- Hiliig findet, indem das erste und zweite Geschwader in Cou vn stationiert wurden, wahrend das neugebildete dritte ititjerraher, dem, wie schon betont, die volle Dienstbereit HaU fehlt, in Brest seinen Sitz erhielt. Jetzt soll also tut dieses nach Toulon verlegt werden, obwohl dieser Dcju; schwerlich in der Lage ist, den Ansprüchen von ^Unienschisfen und den dazu gehörigen reichten Seestreit itifivn ber bisherigen Mittelnreerflotte gerecht zu toerben. Fehlt so jebe militärische »egrünbung für bie neueste SüleIntimi der französischen Flotte, so ergibt sich die =tü: i'olgeruiig ganz von selbst, daß hier nur politische §eji|iiirünt>e im Spiel sein können. Und diese liegen ja cuj Sei Hand Man erinnert sich noch, daß auf der in Qi.t.-i ubgchaltcnen Koiifereuz britischer Staatsmänner bie Crca- erörtert würbe, ob es angängig sei, bie englischen 2. Heilkräfte aus dem Mittelmeer herauszuziel)eu und nh r Nordsee zu konzentrieren, ivähreud die Wahrnehmung cuglischeil Interessen int Mittelmeer den Fraiizosen ilt lassen werben sollte. Die öffentliche Meinung in Eng- exu- stellte sich damals überwiegend auf die Seile Lord \ Itzieuers, ber mit Eiitsckiebenlteit gegen biefe Maßnahme ciiierte, die in so schroffem Widerfpruch zu der engllschen livnallshnlne stehl, „Rule Britannia, rulc the wascs!" tlicmd)e Brilaunia, beherrsche die Wogen). Es schien V eine Zeitlang, als ob das Kabinett Asquith von ber führung dieser Maßnahme Abstand nehmen wolle, und mlängst erfolgte Anordnung des Marineministers Ehur- 1 vier Schlachtkreuzer nach dem Mittelmeer zu entsenden Tie Frevodschaft mit Ausstand. DaS „Scho de Paris - meldet, daß zu den nächsten russischen Manovcrn, die unter ber Leitung des Großfürst en Nikolaus Nikolajewitsch stattfinben bürsten, eine ranzösischc Mission mit ben (Generälen Ivfsre tnb Pau an ber Spitze entsandt werden solle. Es stehl crner sest, daß der Nachsolgcr des im Januar wachsten Jahres bie Altersgrenze erreichenden i1? a r i iie g en er a l ü a b •• - chcfs VI üb ei t sich nach Petersburg begeben werde, um mit dem Admiral Fürst Lteven die mit ber sranzösisch- rufsisäicnMarinekonventioiizusamnienhan- g c ii b e ii Fragen zu er örtern. WUeiter-Vakanzen. Für Elaar in Frankfurt, Speibel in Wichen unb Berger in Wien ist der Nachfolger zu finden. w der liaänvuchs ist iin Verhältnis zu dem riesigen Igx-iAtiim ber Theaterindustrie viel zu gering. Und da sich ■ iilifcrnt Burgtheaterfall die eindeutig entscheidende Ani- iv;z wer cs jeui wird, nicht geben läßt, so wartet man mit Bündel von Gegenfragen auf: könnte es nicht viel- tilt dieser iw?rtt'ii? Solch eine schüchterne und, wie man M, dem Tonfall entnimmt, selbst angezweifcltc (yragc, ist Atveisclhaft viel leichter zu finden als die endgültige Omi- Bübuiig der Hostheater-Intendanz. Man braucht dazu St Kürschners Schriststellerkalender ein wenig anzu- item. Das ist das Allertraurigste an diesem Hm- und htiernte, vas weder nach dem Abgang Burckhardts noch et dein Burgtheaterende Schlenthers so zerfahren gewesen tz n-.b dessen Zerfahrenheit nur auf bas Eine schließen !W. baß das verlockende Ertze einer kaiserlich und lonig- En Burgtheaterdirektion heute weder königlich noch Der- ». 216 Erster Blatt 162. Jahrgang Freitag, 15. September I9j2 «testeSnjelget »W » xRk -*<- 0 •«»■«• »»ei*: täftüd), äuget <5 v’^rtertel- W Gießener Anzeiger W"'prech-Anschlüsse: UM M «erantrooriluh h,t Den M kie Redaktion 112, wV^ V ” poltiildjen X«l: 91-., not MB? General-Anzeiger für Cberhessen SÄe ^d^r^esnüm!?^ vokallonrdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch. und Steinöruderet R. Lange. Heöaftion, Erpedikion und Vruderei: Zchulstrahe 7. L°nD--E.deg'''ur ven ife vormittag» 9 Uhr. Vüdingev: Fernsprecher Nr. 269 ^eschäflrftelle Bahnhofstraße lba Anzeiqenieli: v Beck. Zwklltk, 1M äikiiht öerlaulc i)rr. von 8 Utr .- SBirtfcban dri- trabe. wvhlschm^: Dräpar^'f c - nm t Sie fiel# fri j w rklvlatz 21, ' Engel'ilktt arkenauSM wiebel tb. Ware. 1 iFriedbersr^ 3ac.®ttm1' .uobtaud) da 85 Äculye^- ;'ychfan=IIR üouia werben? Ganz einfach darum, iveil sein Ingenium I Problem, ob Bassermanu, Kayßlcr ober Moissi zu berujen in ben Ausstattungsserien Dingelstedts unb Makarts be-Iseien. Ein Gemischtwarenhemdlungsproblem, Über daS sich schlossen liegt, weil Herr Thiemig zwar an heiteren Abenden I der Viktualienhändler seinen Kops zerbrechen mag, ob er immer noch die Leute lad)p« macht, aber vor Tieferem und >'« iHHnhüroeraeoenb keines Gekckiäftsviertels itöniae- Ti Ml em (man denke an seinen „Faust" I und ll- bewiesen hat, daß einer kein gcnichaster Denker, Ergründer unb Bcgrünber zu sein braucht, wenn er den Leuten ben bummen Kerl spielt. Thiemig also nicht, aber wer beim? Man geriet auf biesen und jenen, auf Hauptmann, Schnitzler, Bahr und Salten und viele andere von Rang und Namen, die alle nur dies eine gemeinsam hatten, nämlich ihre absolute Umauglichkeit zur Burgtheatcrleitung aus inneren unb äußeren Grünben; denn es iväre Hauptmann und Schnitzler weder suPjektio erwünscht noch objektiv der beul sch en Dichtung zu wünschen, baß jie ihren Berus mit bicser Berufung vertaüschtcn unb ich wage bie Behauptung, baß babci bie Dichtung verlöre unb (bies entscheibet^ bas Burg- theater nicht gewönne. Die Literaten Burckharbt unb Lchlcnther haben fich nicht so überwältigenb bewährt, baß ihnen cm Literat nachfolgcn müßte, unb schließlich hat es sich auch niemals förbersam gezeigt, einen Maler an die Spitz«-' einer Kunstsammlung zu nehmen, wie ja auch Bahr im Regielollegium Reinhardls (man denke an seine,Hedda Gabln"- versagt hat. " viirgihea.cr vakanz. ÄfflKW * 1 Man schreibt uns aus -L.cn : E» ist das Jahr bet Schau- “‘5«1 hu« 1 .... ............ in CtrnnffuTt. öPeibcl m sind in Dänemark die Fleischpreise um 8Pfg pro Pfund gestiegen. Ter Gemeinderat in Jena bewilligte 10000 Mk. für die Versorgung der Bevölkerung mit preiswerten Lebensmitteln. Ausland. Den Madrider Zeitungen zufolge sind die Beamten für das spanischeProtektorat inMarokko bereits ernannt. Der frühere Militärgouverneur von Ceuta, General Alfan, werde Resident. In Serbien ist ein neues Kabinett gebildet worden: Präsidium und Aeußeres: Pasitsch, Finanzen: Patschu, Krieg: General Putuik, Inneres: Petitsch, Justiz 7 Politschewitsch, Kultus: Luja Jowanvmitsch, Bauten: Johann Jowanowitsch, Volkswirtschaft: Kostu Stojanowitsch. Bei dem Besuche, den der Kail er von Japan am Mittwoch nachmittag dem Prinzen Heinrich abstattete, befand sich in Begleitung des Kaisers Fürst Katsura. Prinz Heinrich speiste abends in der deutschen Botschaft mit hochgestellten Japanern. Die ttaisermanöoer. Oschatz, 12. Sept. Tie blaue fünfte Armee beabsichtigte, heute den roten nördlichen Flügel umfassend anzugreifen und zu diesem Zweck heute morgen um fünf Uhr die Linie Schloß Hubertusburg, Teutsch-Luvva Tahlem zu überschreiten. Rot wollte den Bormarsch sortfctzen und mir seinem starken linken Flügel seinerseits die gegenübcrstehendcn blauen Kräfte umfassend angreifen. Tie Fronten der Gegner, die bisher einander westöstlrch gegenüberstanden, dürsten sich also nordsüdlich vorschieben. Cin ausführlicher Bericht aus Mügeln lautet: R 0 t trat um 8 Uhr den Vormarsch an mit dem Kavallerie- korvS auf dem rechten Flügel. Dieses stieß zuerst auf die weit umfassende linke Kolonne der blauen Armee, nämlich die 7. Tivision. Von Blau hatte die 7. Tivision Befehl erhalten, auf Za uh witz vor^ugehen, dke 8. Tivision auf Kanitz und die 24. Division aus Matschatz. Die 40. Tivision sollte die Schwenkung der Armee in rechter Flanke bei Gröppendorf decken. Tas blaue Kavalleriekorps war dem linken roten Flügel entgegengesandt, um ihn auszuhalten. Mit dem linken Flügel von Blau trat also das rote Kavalleriekorps zuerst in Berührung. Letzteres hatte die Höhen bei Liebschütz besetzt. Tie 7. Division (blau) setzte in der Hauptsache ihren Vormarsch erfolgreich fort und trat in den Mittagsstunden in den Kampf mit der 6., der rechten Flügcldivision von Not, welche Befehl hatte, den Vormarsch von Blau zum Stehen zu bringen. Ter Angriff gelang der 6. Division mit Unterstützung von roter Kavallerie vollkommen. Tie 6. Tivision umfaßte ihrerseits die Umflügelung der 7. blauen Division und zwang diese zum Rückzug. In diesen Rückzug hinein attackierte die dritte rote Kavallericdivision die Artillerie der 7. blauen Division, nahm diese zum Teil und wandte sich dann auch gegen die Infanterie, die vielfach außer Gefecht gesetzt wurde. , Die 7. Division ging zurück. Zwischen der 6. und 5. roten Division, die über Oschatz vorgingcn, war eine breite Lücke entstanden, die zunächst durch rote Kavallerie ausgefüllt wurde. Trotzdem mußte die 5. Tivisi 0 n (rot) nach längerem Kampf bei Oschatz gegen die 8. und 24. blaue Division aus Lannewitz zurückweichen. Tiefes Zurückgehen kam zum Stehen, äls die 23. Tivision, die auf Leuben vorgegangen war, den Auftrag erhielt, mit möglichst starken Kräften nach Norden einzugreifen. Tem Rest der 23. Division (rot), der 32. Division (rot) und schließlich auch der 9. Division (rot), die hier spät abemds eingriffen, stand auf blauer Seite nur noch die 40. Division gegenüber. Diese hat sich nach langem Kamps zunächst in einer Stellung östlich von Hldlaß behauptet mit Unterstützung des blauen Kavalleriekorps, welches den Marsch der 9. Division (röt' erheblich ausgehalten hatte. Heute abend steht Rot in der Linie Lecky (westlich von Strehla) —Terpitz (westlich von Oschatz) — Saalhausen—Berntitz—Bockelwitz: Blau liegt gefechtsbereit auf ein bis zwei Kilometer gegenüber. Tic rote Kavallerie befindet sich auf dem nördlichen Flügel, die blaue auf dem südlichen Flügel ihrer Partei. Tas Gefecht dauerte noch bis in die späten Abendstunden an. Ter Tag, welcher für blau sehr günstig angefangen zu haben schien, fiel schließlich stark zugunsten vonrotuus. Aus Stadt und Land. Gießen, 13. September 1912. Zur Eröffnung der landwirtschaftlichen Ausstellung und Kreisschau. Dem Herbste haftet mehr Erdenschwere an als dem Frühling und Sommer, die uns anf Verheißungen und Erwartungen hinlenken, während der Herbst der realistische Zähler und Sammler, aber auch der freudige Hausvater ist, der „von des Hauses weitsckmu-endem Giebel" die Ernte des menschlichen Pflanzens und Schassens übersieht. Daß auch in diesem Jahre, trotz mancher Widrigkeiten, unter denen die Landwirtschaft zu leiden hat, kein düsterer Pessimismus eingezogen ist, das beweist uns die morgen zu eröffnende Ausstellung. Während die Natur draußen ihr buntes l>erbstlick^es Kleid an^egen beginnt, schlägt uns zu Hause bad Herz froh beim Anblick der gefüllten Kammern. Zwar standen die ungünstigen Witterungsverhältnisse noch immer der Vollendung des Erntesegens entgegen, der trübselige Dauerregen bedrohte allmählich auch den Stand der Kartoffeln uirb erschwerte hie .Heimfahrt der Frnckst; aber das alles schafft'ja doppelte Teilnahme bei der morgigen Veranstalmng. Trotz der düsteren Zeitläufte soll sie zu einem Feste werden, an dem auch der Städter regen und freudigen Anteil nimmt. Vermag der Landwirt seine Vergleich und Wirtschaftsstirdien anzu- stellen und mit seinen Standcsgenvssen sich klar zu werden über nützliche Erfordernisse der Zukunft, so wird bei dem Städter neue Lust nach den Produkten der Scholle geweckt, und das Band zwischen Stadt und Land wird fester geschlungen, wenn der Landwirt selber zu uns komnll. Leider hat ein neuer Fall von Maul- und Klauenseuche in unserer nahen Umgebung, in Lang-Göns, den ursprünglich in großem Umfang geplanten Auftrieb von tflaiieiwieh ganz unmöglich gemackü, aber es werden der bunten landwirtschaftlichen Sckwtze noch genug sein, um auf dem Fest- und Ausstellungsplatz an der Hardt einen regen Verkehr herbei- zuführen. Die fremden Teilnehmer, insbesondere die Landwirte aus unserem lieben Cbcrbeffcrt, sollen uns in Gießen kürzlich willkommen fein, und wenn der allgemeine Wunsch nach einer dauerirden ?lufheiterimg des Himmels sich endlich erfüllt, bann wrrb ber Ausstellung unb Kreisschan her erstrebte Erfolg gewiß nicht fehlen! Unb richten wir unfern Blick weiter hinaus über die deutschen Okme, wo der Land mann sich müht, bem Agrar- float Ehre zu mad>cn, so haben >a die zuständigen Stellen längst fettgestellt, daß die Landwirtschaft dem Lande die erforderlichen Leder,smirtel in zunehmendem Maße pro- buttert und daß auch in dieser Beziehung kein Verzagen aufkommen kann. An eine Beseitigung der Schutzzölle wogen der hcrr,chendim Teuerung benkt im Ernste wohl kern Mensch. Wer die Ziffern gelesen hat, btc wir vor einigen Tagen über bie Zolleinnahmen des Reiches veröffentlicht haben, der weiß, daß an diesem System feft* gehalren werden muß. Der Mittel, die Teuerungszustätrde zu beseitigen, gibt es andere, die keine Schwächung des reimischen Bauernstandes befürch.en lassen. Für Preußen gilt es z. B., noch weite Moorländereim für die Viehzucht nutzbar zu mack-en. Es wird bie Aufgabe ber Regierungen sein, in biesem Sinne neue Ziele zu stecken. Wenn unsere oberhessischen Lanbwirte bemüht sind, durch ihre Kreisschauen das Interesse unb Vertrauen aller Kreise neu zu beleben, so bürfen sie Der frohen Zustimmung auch der Städter gewiß sein. Möchte dem morgen beginnenden Feste die Sonne, die jetzt wieder freundlich von heiterem Himmel uiederschaur, in ihrer vollen Wärme leuchten, und möchten die zahlreichen Gäste, bie bei uns eintreffen, anregende und freundliche Tage hier verleben! ♦ * * Tageskalender kür Camslaa, 14. Sept.: Vormittags 11 Uhr: Eröffnung der landwirtichaitlichen Kreisichau. Konzert auf dein Festplay; nackuniltags ' ,1 Uhr Jestesien und Konzen, l/,4 Uhr Verkündigung des Präiniierungsergednistes; nachmittags 5 Uhr^Dorführung der prämiierten Plerde, Konzert, Volksbelustigung und Tanz. e Landes Universität. AuS Wien wird unS drahtlich gemeldet: Ter Kaiser von Oesterreich ernannte den ordentlichen Professor Tr. AloyS Walde zu Gießen zum ordentlichen Professor für SanSkrit und vergleichende Sprachwissenschaften an der Universität Innsbruck. • * Forst Personalien. Tcr Grobherzog hat die Oberförster der Oberförstereien Wieseck und Mainz, Forst- metiler Karl Weigand zu Gießen und Forstmeister Ludw. Neuschafer zu Mainz, auf ihr Nachfuchen und unter Anerkennung ihrer langjährigen, treu geleisteten Dienste, in den Ruhestand versetzt und ihnen aus diesem Anlaß den Titel .Geh. Forstrat" verliehen, sowie den Oberförster der Obcr- fücsterei Trebur, Forstmeister Herm. Ktttsch ztt Grvß-Geran, in gleicher Diensteigenschaft in die Oberförsteret Mainz versetzt. • • Finanzamtspersonalien. Der FiuanzamtS- gehilfe bei bem Finanzamt Nidda, Louis Schüler ztt Nidda, wurde auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste in den Ruhestand versetzt und ihn» der Titel Kanzleirat erteilt.— Erledigt ist bie Stelle des Finanzamtsgehilfen bei Großh. Finanzamt Homberg. Schluß der Meldefrist: Montag, 16. September vormittags. * • Eine wissenschaftliche Hochfahrt. Heute vormittag fand vom hiesigen Gaswerk ans die erste einer Reihe von wissenschaftlichen Hochfahrten statt, die Privatdozent Dr. Albert Pepp ler-Gießen und Dr. K. Stuchte y- Marburg im Auftrag des Königl. Preuß. Observatoriums Lindenberg (Kreis BecSkoiv) zur Messung ber Intensität der Sonnenstrahlen unternehmen. Tie Fahrten, die vom Gießener Luftfahrerverein (im Großherzogl. Luftfahrerverbalrd) veranstaltet werden, erstrecken sich, tuic bereits gestern im Feuilleton mit- geteilt war, bis in den nächsten Sommer hinein. Die heutige Fahrt sollte ursprünglich vom Gaswerk Elektron in Griesheim auS stattsinden, mußte aber int letzten Augenblick hierher verlegt werden, da ein Behälterschaden am Griesheimer Werk vorläufig dort keine Ballonfüllung gestattet. Der Aufstieg des BallonS ,Marburg", ztt dem sich außer bem Vorsitzenden, Prof. Dr. König, und einigen Mitgliedern des Gießener Luft- fahrervereinS, auch eine große Anzahl von Schaulustigen auf dem Füllplatz und in der Roonstraße versammelt hatte, erfolgte um 7210 Uhr. Der Ballon ging sofort in südlicher Richtung davon unb verschwand bald im Dunstkreis. • • Kaufm. FortbilbungSschulunterricht für die weibl. Jugend. Man schreibt unS: Die Einführung des obligatorischen kaufmännischen FortbilbungSunterrichteS für die tnännliche Jugend ist als ein Fortschritt zu begrüßen. Leider ist bis jetzt der weiblichen kaufmännischen Jugend dieser Vorteil noch nicht erschlossen. Deshalb betrachtet der hiesige Kaufmännische Verein weiblicher Angestellter eS als seine Pflicht, auch dieses Jahr wieder einen Kursus zu eröffnen. Die Erfahrungen, die der Verein mit seiner Schule machte, sind im allgemeinen gut. Die Schule vermittelt strebsamen jungen Mädchen die notwendigsten elementaren Kenntnisse für den kaufm. Beruf; sie übt einen erziehlichen Einfluß auf sie au5, der bei den manig- fachen Versuchen des Geschäftslebens nicht entbehrt werden kann; sie ist dem Handelsstande eine wertvolle Stütze, indem sie ihm weibliche Hilfskräfte in genügender Zahl heranbilbet, ivas er selbst allein burch die praktische Lehre nicht vermag. Außerdem hängt mit der Vorbereitung für den Beruf auch das spätere Gehalt im engsten Zusammenhänge. — AuS allen diesen Gründen legt der Verein großen Wert darauf, daß bie Kurse gut besucht werden. (Näheres besagt das heutige Inserat.) " Der Evang. Arbeiterverein veranstaltet amjSonn- tag bei günstiger Witterung einen AuSflug nach bem Gleiberg, wo eine Zusammenkunft mit den Evang. Arbeitervereinen Wetzlar unb Marburg geplant ist. Bei ungünstiger Witterung ist gemütliches Beisammensein bei Mitglied Sauer, Neustadt, in Aussicht gestellt. • • Der Bau des neuen Amtsgerichts an der Ost-Anlage ist soweit gediehen, daß die Bctonmauern des Fundaments fertiggestellt sind und man mit dem darauf ruhenden Mauerwerk den Anfang gemacht hat. "Ein netter Empfang iviirde gestern abend einer Frau zu teil, bie aus dem Krankenhause zu Darmstabt entlaßen unb zu ihrem Ehemann hier zurückkehren wollte. Der Ehemann unb Schwiegervater verweigerten nicht nur die Aufnahme, sondern schlugen sie und schleiften sie zum Hause hinaus auf die Straße, wobei ein Menschenauflaus entstand. Die Sache wird wohl ein gerichtliches Nachspiel haben, da die Polizei einschreiten mußte. Landkreis Gießen. — Heuchelheim, 12. Sept. Heute nacht gegen 4 Uhr wurde auf dem „Heuchelheimer Mühlchen" ein- gebrochen. Ter Versuch des Einbrechers, durch die in öen Garten führende Küchentür in das Innere des Hauses einzudringen, mißlang, da hier eine Doppeltür angebracht ist. Tas Schloß der äußeren Tür war erbrochen. An dem Fenster, das im Sommer als Büfett dient, hob er die Fensterläden aus und schnitt anscheinend mit einem Diamant eine Fensterscheibe l^eraus, um das Fenster zu offnen Turch dieses drang der Dieb in den 9?üfettraum, wurde aber durch den Hund und die bereits wachgewordenen Haus bewobner verscheucht. Er ergriff die Flucht und nahm nur eine Blechichachtel mit sich, in der er Zigaretten vermutete Als er aber sah, daß sie Ansichtskarten enthielt, warf er fic in dem vorderen Garten weg. Ter Einbruch schien gut >pi auf um eine bessere Zahnpflege herbeizuführen begonnene h Alsfeld, 11. Sept. Der für den 15., 16. lassen, bereits imqenomn k Tioiiioi 6 noch im :s. Darm vorbereitet zu sein. Schon mehrere Male kam eine Vertrauen erweckende Frau einmal durch die Kück F n fr Mk. durch E Erkrankungen der Zähne zu beseitig«. Kreis Alsfeld. T Fischbach, 10. Sept. Etwa 70 Morgen Gemein wald zum Preise von etwa 33000 Mk. soll die Gemeek an die Frciherrn von Binke käuflich abgetreten haben. (Ke Anzahl Gemeindeangehörige ist damit nicht cinDcrftaaki und will Schritte tun, um den Verkauf rückgängig zu ma^s. Kreis Lauterbach. r. Lauter bach, 12. Sept. Seit etwa 8 Tagen ift V Badewärter Karl Bauer des in diesem Sommer rröihwei Schwimmbades des hiesigen Badevereins verschwunden, ft befand sich im Besitze von etwa 400 Mark Veremsgeld^m, >c er in letzter Zeit bei Mitgliedern ein kassiert hakkc uno bce man vermutet, daß er damit flüchtig gegangen ist. Bauer «nj« diesem Herbst beim Militär eintreten und es ist nicht ansgesÄsso^ daß er sich mit dem Gelde ins Ausland begeben wollte, nm sich du» Militärdienst zu errtziehen. (Wie aus Metz gemeldet nnro, til Ä an der französischen Grenze festgenommen worden.) Kreis Schotten. v. Schotten, 12. Sept. Die Hauptversammlung bd Vereins .Lehrerheim Vogelsbe rg* findet am 2. OW auf dem Lehrerheim statt. Die Zahl der Mitglieder ist » abgelaufenen Vereinsjahr wieder um 100 gestiegen. -W Andrang von Erholungsuchenden war besonders im Jutz«, | August so groß, daß noch 25—30 Betten nötig 9ter: wären, um allen Ansprüchen zu genügen. Allerdings nxt>. Ende August und Anfang September durch die Witter« der Besuch sehr beeinträchtigt. Sluch die alljährlich im 2ebm- heim am LubwigStag stattfinbenbe große Jamilienkonir^, oberhessischer Lehrer war auS bem gleichen Grunde r t mäßig besucht. Die ftuher sehr mißlichen finanziellen?<■> hältmffe beS Unternehmens erfahren nach unb nach « Sanierung, so baß auch im letzten Jahr außer ber rta;.- rechten Amortisation bie Schulb auf Anteilscheine um 8öu V. verminbert werben konnte. § Ää »er :10. alt« ausgesandt. () Li ch, 12. Sept. Schon täglich werben Güterbahnhose von hiesigen unb auswärtigen Zwetschen verloben. Für ben Zentner werden dis Mk. 3,00 bezahlt. — Wie allerorts, so waren schlechte Wetter auch hier bie Lanbwirte mit bem beS Hafers zurückgeblieben. Viele Leute haben ihn tn letzten Regentagen cingefahrcn, um ihn auf der Scheue zu trocknen. Andere haben ihn naß gedroschen, um die Körner zu trocknen. Ter Weizen hingegen ist z maschint. einmal früh morgens um 4 Uhr auf das Mühlcher Schnaps zu kaufen. Anscheinend war sie zur ~ + Lrosd >ir tzrinrindrve plagte Sum täuschen Bal fcr.nic bar a hcuplstraße eil r härteren C dL cm (Safe Bnti' und di, irr man dillic |h bit Sttaßc Kreis Büdingen. 4- Büdingen, 12. Sept Gestern unternahmen Lehrer und Lehrerinnen des Kreises Büdingen Führung des Schulrats Scherer von hier eine gemein, f a m c Reise nach Darmstadt, um die Ausstellung „Ter Mensch" zu besuchen. -r Nidda, 12. Sept. Der Vorstand der Bezirksspar. lasse Nidda harte vor einiger Zeil den Beschluß gesoßt, bk Zähne sämtlicher 2 chul ki n de r d:s Sparkass.bezuft aus Kosten der Kasse durch einen Zahnarzt u n t c r) u & fc zu lassen. Demzufolge hat in den letzten Dochm er. Zahnarzt aus Darmstadt in 29 Gemeinden der Kreise dingen, Schotteir und Greßar über 2600 Schul linder u sucht und in dringend nötigen Fällen auf Wunsch s tostenlos das Zahnziehen vorgenvmmcn, im übrigen Eltern zweckdienliche Berbuttmtgsmaßregeln nii k risitzunge jjir aufgtnon tz iit (fugen B ) mit itnfan sogar mit kvurdcn fü htn noch k kr Brachl- |r$M beteilig » ® fei 1 |git Dirn 3001 w. Offen |k York oei LJatS für e ir.-baiitTil1 .vjL'h'uni, al auf d 'r^erft t) >tbr. v- 5, Ährer 1 Jgv Äien , ghA v. ,lie^ «ortc F'tyd) wähl EL -ntvort f’.'jmnt ein: U 6^ 51 .. -n Altem! Kiani in 11 X hana Lut t DArpe aut uaufen 4! n c 1’. Sn lkänrpfer aus großer Zeit danke Ü allen Beteiligten herzlich Ernst Ludwig " Rur ju rasch Freiwillige | Versteigerung Montag, ben 16. Eevt., natbm. I1, Uhr, findet au' dem Rarbaufe »u Lich die freiwillige Berneigerungder der Tyron Marie Svabr Ww. gebärenden Örunbftürfe, te hebend anS aror,em Wobn- bane> (zur Zeit von Herrn Dr. Tchaad, vrakt. Aru. be- roobnti nebft Stallungen und Garren, ioroie Aeckern und Siefen ftntt. Äuekunn erteilt 5chreinermeißer Schmidt, Lich. f,6» «X, o hie 15 gerobe^ erfo^ r em vW ■ uta, Arbeit^'. -ist, fonrjt xE U W; ■ ,n 6|,! 2 :W gesunden. , m . Biele Schlächter dort sind sogar der Memung, bau man beim Schlachten das Tier möglichst lange lebend erhalten müsse, um eine vollüänd gere AuSblutMig luib dadurch ein dauert an eres Hin Ich ju erzielen. Tcstvegen wird das Toten absichtlich hingezogen. Ter Schlächter macht nur eine kleine Wunde, hält das Messer in derselben fest und schneidet, wenn das Aut aushört zu Nieten, wieder etwas loeiter. Zn anderen Gegenden herrscht ebenso die ’tticinung, das; ein Sctlvein, welches beim -cvchlachtcn nicht lange und stark schreie, nickt gesund gewesen sei. Tein müffen bann auch die Schlächter nachgeben, und sie tun bieS durch einen Snnftgriff, mit dem sie dem Tiere besonders arge Qualen verursachen und es zu lautem Schmerzgeschrei zwingen: lie jenen nämlich ben Tamnennagel hinter dein Augapfel.ein und drucken so auf das Auge. — Liefer Volksglaube insgeiamt nt nur ein alter lote Betäubte Tiere bluten ebenso vollständig aus, wie - Tas Fleisch von Tieren, die ohne Angst und Qual . . r . . l r r j. — ’ ff c n f) e r und sc. Livisionsstabsauartier, WormS, 12. Sept Um 7Uhr früh trat heute die „blaue" verstärkte 50. Zn edne Brigade von Pfeddersheim den Vormarsch auf Alzey , gesichert in der linken Flanke durch die 23. Dragoner, tu *i Uhr traf die Meldung ein, daß der Feind,, die „rott' Bfjrftc 19. Infamerie-Brigate im Vormarsch am Flomborn rissen sei. „Rot nxtr gegen 7 Uhr von dem Lamnielplay M uc, hatten sich, zum Teil aus weiter Ferne, eingesunden, fa genu-infam tlsres Führers in großer Zeit zu gedenken Rr Nausoleum, am Sarge des GroßhcrzogS, wie an dessen Bjihnal auf dem Paradcplahe legten di ... fc^en, Oberst Freiheit Röder von Diersburg und Qleneral- fcor Frhr v. Heyl, 1870/71 im Stabe des Prinzen Lud- U. Erön.ze nieder mit der Inschrift: ,^Idrem unvergeß- r. Führer im Fahre 1870/71, seine allen Offiziere." dem Essen im Hause der „Bereinigten GefeU'chaft" ■nuie Oberst v. Röder dem Andenken des geliebten Führers r stilles Glas und brachte dann in zündenden, zu Herzen feenben Worten das Hoch auf Shufer und f^roßherzog a Noch während des Mahles traf vom Großherzog fol- jcibc Antwort auf das an ihn gerichtete Huldtgunas- Mcgramin ein. „Für das treue Gedenken der zu vietät- Herbststürme und Altweibersommer künden die nahende raubt Jahreszeit an mit ihren zahlreichen, läftigen ®r- kältungskrankheiten. Der sich gegen Scknuvien, Husten und In- sluenza schützen will, der härte sich beizeüen durch tägliche kalte Wasckmngen ab. Er benutze dazu eine gute, neutrale, milde Seöe, wie die Steckenpferd-LUienmilchseise, die dank ihres hohen Gehaltes an Borax ihm Die Gewähr bietet, daß alle Hautunreiniglest en, wie Schweiß, Schuppen, ssett und Schmutz gründlich be- ;jrtbt nicht ausnützen, denn in dem eiugenoiia a.s „oim törickten Voruneilen noch die UnkennmiS und u-ngewanvtyeu i festigt werden, so daß die Hautporen itms aeöunet blecken und »Ute erhielt es von seinem Armeekorps, daS auf Mainz vor- miU gc(fnit fein, auch bad -Machten. Um xc .'?aut ihre Seickheit und ZaNdeU »etbtt bet^ben rrnHrttnt ich,, t*en Befehl, über Alieu—6rvcs Büdesheim »uruckzugehen, UB^ fräniqes Sckwein rasch und stcker abzumchen, gehdrt Cfnrmben behält. Ta« allgemeine körperliche Dohlbnuiden sekbst IST ric reckte Flanke des «orps bei ^rbes-BüdeSbeim zu nckern - e», cwcn Schiäckler gute Unicmhiiun i und bau’ige Uebuna, in der scklehesten Zeit des Jahres dt reichlicher '" die ff T'nÄ .^orpS hatte bei (^iu-Bickelheim—Bitzberg—Napoleons uc4 blfnn U1 nötigen Geschicklichkeit bringt. Es ist kleine Mühe. (b1’/» Hall gemacht, weil starke rtinblidK Mtaitc Don J ,-fIbHDm-tönbli(b, baß bie xlaiehuic. n-elctc anmal, 60/1:016 ----- - - ----j |w.mÄar:;n. »««•»•7':. : IIIIIWWWW »niiCt'fcfier Unterst ftibiji'K eine 7,. •t die d bet leschluß gS 'S Zt untcri- edlen Sol »01 der Sdiultin^. aus BuM i, INI Übr-.. Btegefn q, erbeiznsu^ chic zu b« inaeregter llnlerlmltung bic Stunden des Mit dem Wunsche einer Wiederholung der Urnnigung trennten sich bic alten Stameraben, bii mit ’c,tbtn g. r^bh! »h 0 l=ottn mit btm ß,' e*)°btn i-4 >i der )ln9f9tn ijt Ein hoher Gericht» beamt er, der LandgericktSrot Tr. Waller enell, bat iid> in einer brüte begmiunbcn Verhandlung vor der 5. Ferienstrafkammer des hiesigen L'anbflmdH», unter brr Anklage zu veranlioorten, burck um'angieiche B e t r u g e r e i e n zahlreiche Bekannte und Geickäftlleute 1 e i d) ä - big* ju haben Er soll fick durch unlautere Mainpulatwncn und durck ^ioripiefl. lang ial'cker Tat jaden 60000 Ak zu versckai'en gewußt haben Ter Angeklagte stammt I aus sehr guter Familie: »ein Vater »st Vrofessor an einem bie» I iigeu (^nmnaiium. Snell galt all sehr befähigter Menick mit I aus-rrgewödnlichen Anlagen Nachdem er 3ut i studiert und bic I Prüfungen abgelegt barte, wandte er sich der diplomatischen L'aut-1 bahn zu. Er wurde vom Auswärtigen Amte in Berlin auch al# I Anwaiter für die Tipiornatenfarm re angenommen und zunächst I als Hil'.-arbeiter dem deutschen üonfulat m Chicago h.gegeben Ter Aufenthalt in Amerika sollte ihm aber zum Verd nignis I werden Vie eS heißt, ist er in Amerika einer amerifanneben Abenteuerin zum Spier gefallen. Tie ninge Tarne, bie übrigens I in den besten Gesellscha'tskreiien verkehrte, erzählte den bcuhdMm I Tiblomaten, daß sie bic Verwandte eines GrostschläckterS fei, I ber ihr eine Million To Hat gescheit kt und fic über-1 dies zur Eibin seines beträchtlichen Vermögens eingesetzt habe, I Tic Verbindung mit dieser Tarne kostete Ar. Snell febr vielI Geld, so daß er nackt Teutfckland zurückkedren mußte. Er offenbarte I feine Lage einigen guten Freunden, und diese ickosten io viel zusamm-'n, daß er wieder flott gemacht werden konnte Vahrend seines Aufenthaltes in TreSden wurde er Reierveoitizier im ^cib grenabicrrcflimcnt. Er trat dann in Verbindung zu dem Auswärtigen Amte in Berlui und erbiett vom ReickSkanz l er den A u f t r a g , a I •? Kommissar nack Fr a n k f u r t a. M. .zu gehen, um die dortige H a n d e I S a k a d c m , c z n kontrollieren. Nack einigen Vtonaten war seine Tätigkeit in Frankfurt beendet, und Tr. Snell kam wiederum nach TreSden zurück. Infolge feiner Verbindungen erhielt er auch wieder Jan Heilung im fätbfiidicn Iustizdienst. Inzwischen war die Ameri° Murhl fancriii nach Teutfckland gekommen, und Tr. Snell nahm die Be V man anfangs angenommen habe, tm Gegenteil tvito I ^f^ungni zu ihr wieder auf In den vornehmen Ärenen, m I ii» sogar mit einem Ueberschusse rechnen können. Bis Lenen er verkehrte, war cs kein Geheimnis, daß er zu dieser irl wurden für 50000 Mark Bilder verkauft und eß I Tarne Beziehungen hatte und daß er auch Perdältnifse mit Sieben noch Berkaui«verhandlungen. An dem fmrtcn B-. subarettlüjftlranwn unterbult. ö.e ibm lebt vtcl ®db fofleten F7 . v„ . 1 , l Aus der c nach weiteren Mitteln fiel er «J unter ein m •fidi der Bracht-AnSstellung sei auch die Aitßstellung »Der l^^. ^5nl)f tuc ihn, jür Darlehen holte Iinscn abverlangten. Mtnsch" beteiligt, die ein großes Publikum nach Darmstadt dadurch wurde seine finanzielle Lage immer schwieriger. Er -ithc. Es sei sicher, daß die Stadt mit ihrer Garantie-1 machte schließlich den Verfitck, seine Verbindllchkeiten durch G c* k-nm- °°n 3000 Mark ..ich« in Anspruch genommen werde. »i«« *« - • 'U «« ÄÄLeuw M. Offenbach, 12. Sept. Johann Schäfer von i ^kannte Persönlichkeit war. Tas ihm anvertraute Ver- 9kr: sI)orf vermachte der hiesigen Realschule 6 0 0 0 I ni n c n feiner '.'.'futter und feiner Schwester wurde ®MIaVß für ein Stipendium. von ihm auch für seine Zwecke verbraucht. Als die tßudwrcr ilrriei ^ridnr nicht mehr Geld hcrqebcn wollten, trat er an gute Freunde , 1 n> t. 4. t^Jiinö Geschäftsleute heran und bat sie um Darlehen, angeblich 4- Krofdorf, 12. Sept. Dem Bernehmen nach I)at um au5 nner augenblicklichen Verlegenheit heraiiszitkommen. Aus r.k Gemeindeverwaltung beschlosien, die der Stadt ©ießenIbiefe Weise gelang «■•■ ihm, noch zirka hoooo Mark zusammen- iiqtfagte Summe von 50000 Mk. für bie Anlage einer zubringen Schließlich erstatteten aber einige QMia wUuU, bie ri.taldjcn Bahn nach »ertigfteanng b,r JBaljn in einet Bo^untrrfu*™., eiinnic bar auszuzahlen. Em Baacrmeister her an herl crhcl, banu öcr Staatsanwalt bic Anklage wegen Betruges Zu Hauxlftraße einen Neubau errichtet, wirb mit Rücksicht auf! der Verhandlung sind 60 Zeugen geladen. Die Anklage vertritt Wtr. V Irfrrcn Sommerverkehr, den bic Straßenbahn bringen der bekannte Staatsanwalt Tr. Wulften, ber lick) als jurtHndx Wrin Safe «intimen. Ueberljaup. »erfprechen sich Di. | ■ ■ ' '1""’d'1 lwl Birte unb bic Gcwerbetreibenben Vorteile von ber Bahn —— Xaf ud man billigte in unserer Gemcinbe baS Gelbopfer, baL Düd ZchlachtM OCt SOfWeilte. miritärTuftfAiff Ä 3 i tic Slraßenbahnverbinbung gebracht wirb. Es herrscht in unserem Vaterlande noch verbreit^ der ^Vlha l3 S^t. TaS M rlttärlu f tfchr^^Z- 3 I Brauch, bic Tiere, welche für die menschlicke Ernährung geschlachtet I ist hettte vornn-Nag dy» Uhr nach oem ..'ranovcrgt-uinm m Z n £ u m , kJ inerten nickt rasch und möglichst schmerzlos, sondern langsam und Sachsen aufgestiegen. X. Hanau, 12. Sept. Der auf bem Beztrkökommanbo ,u lassen Rur die Ocku-n und tkühe, weil man z^o n st au 1 inopel, 13. Sept. Ter Minister beS \v LiteSbabeu beschäftigte Gefreite Hch. Sdjcuermann (if flnbfr:. nicht bequem bfirältigen kann, betäubt man /.ewohnlich dementiert tne Nachricht, baß die Friedens, »t l-kchzcll hatte in Bab Orb eine Kur burchgcmacht undl ^urck, einen Schlag aus ben ttopi, ehe man ihnen Va ^adeni am prä(ini^nariclt Beiramsest unter jcidmet würden. »-'* °uf der Mckfahr. zw.fch.» Wäch.cr-bach und aber wüLn v°rL«ich.N» einen 3cs nickst, sondern stickn NC bei ihrem günstigen Ausgang nehmen. Da sie gehemn geführt glgE. Soweit festgestellt werden konnte, hatte er I D0(ien Aewußtsein und nimmt gar keine Rücksicht auf ihre würben, sei ben darüber vorliegenden tnnyintclbungen Bij'irtib ber Fahrt auf ber linken Seite ber Fahrt- Lärmerzen , . mir geringer Wert beizumessen. rilimq au« beni Wagenfenster hinausgeseheu, wobei bie ift Konstantinopel, 13. Sept. Auf der Pforte wird £ aufging, bereuJe haue. Gm 8°l> Wärter fanb ihn mit schweren Kops, unb inneren -Ber* bd)anbt.llL alö ^ren sie von Holz oder Stein. dem «kmslg^itv^nkt i ü r nickt getane t de!! «.lügen. Er würbe in baS Hanauer Garnt onlazarett ^cutc wollen wir nur vom Schlackten ber sM»eine reden, 1 ev'aen Zeitpunrr lu ? rCatifieren und Lr4rf tote % in Neineren Städten unb auf dem Vante uock, zahllos ge- Ber ch t 0 l b | chen forsch l ag z u rea 1 i, ieren urw wr cl ‘ -! handhabt wird In grösseren Zübten ist wohl jetzt allgemein eine Besprechung über den Artikel 23 des Berliner Der- üblich, die Schweine vor dem Äbstecku-n zu betäuben, da ihr lanlcs s träges zu eröffnen. Iaimm rgcschrci die Umwohner beläftigen würde Bor Erbauung '-------—— ber öffentlichen Scktadtthäufer hat man aber selbst ui grotzen Städten hieran keinen Anstoß genommen, unb in klemeretiStädten sowie auf dem Lande wird auch heute etwas Anstößiges mcht bann Gesangverein. Ter für Sonntag, 15. ds. MtS^ vorgesehene äueflne fällt umttanbebalber aus. Anläßlich des BefncheS deS QQartethereiDS Homharg i. d. H. ersuchen rotr untere Mitglieder, sich recht zahlreich eonntait, den 15. Eevt., nachmittags 3 Uhr, tm Ber- ciudlofal ein-uHnden. Montag abend: Ständchen. Zusammenkunft um 9 Uhr tm „‘Bo'tfeQer'. Vollzähliges Erscheinen erwrdertuh. \ '3:-. Der Borittuck. ic h bä-? itorV-3 vorgingen Außerdem erhielt ! -^fn meistens kaum ein geeignetes 2dMadjtmafer. Lhne die Lage Wiriig, daß mindestens bm Bataillone von Worms aut Mscv Blutgefäße zu kennen, stecken und bohren |te mit ttumpttm J^ormarfcb seien. „Rot" zog fick tmolge bteier Meldung über ^^n Messern am Hälfe des Tieres herum, stechen durch V,p.torn—Alzeu-Erbes BudeShetm zurück und stellte Borposten Luftröhre und durck den Lcklund. Ltt ist der ganze tzalszer- ni „ährend daS Gros b;t Wendelsheim Biwak bezog „Blau -^cn; unb innnfr sind die Hauptadern nock mcku »in eine Vorvoitenstellung südlich Alzev m der Linie Mehlberg- Bfitt fließt ickw-ack. und daS ^ier ttSm em Turdnerluhcs Bi.iuberg, während bad Gros bei Flomborn biwakiertc. ... Zchmerzgefchrct aus, bis es endltch nach langer, nntunter yald- Ter Sroßherzog unb bie Großherzogin sowie stündiger Qual ausgerödxlt bat ■ von Battenberg fuhren heute vormntag^um . > Uhr mbu T, .. Lckinderei nnedertelt nck m Hunderttau,enden von ^tten ke von Mainz in zwei 'Jütlontobüen über Lvretzhetm, Rebeln» l on -u -aYrc ^xclc werden glauben, baß eme ^chwetne- , Desthofen. Flomborn nach Qbenlorshctm, roie ncbic bed ,-d,lachIunj anders üSerhauv: mti nw-m M. Wer eine menick eckenden Bierde bestiegen und von da dem Geleckte h* Tötungsweise^ wo die ^ndtty: Gegen 12 Uhr verließen sie das Manovergelande und ilt in der 4.ar möglich und bereits von . .en ^adt- sich nach Mainz zurück. ______________________ Verwaltungen und Btzirksbebörden m ^^djianb .^nhditov 1 7 f ~ . , '1 Lieben Selbst gan^ etaaten, wie das Königreich rcdiicn 1S92 und die Schwell 1893 beb n bic Betäubung aller . er- ^-6“ "W01^ °" bCr ‘SSÄ hierzu be» Tier fest angebunden fein: auch, muß der -ckiogrr fähig unb im Trrnrn geübt kein: denn »onit arten mandn* 5düage ftht ober sind eur Betäubung mckr stark genua^und das arw ToteLopfer bat um so größere Schmerzen Rur wenn ber richtige Mann am Vlatze^tst. m*t brefe BetäubungsaN, namentlich für lleine Verdältntsse, vollständig bin. Aber c4 gibt eben zu viele Audnodmen. und b^halb Und be- sondere 8 erfreu ne erdacht worden, bei denen die Quälerei möglichst auöaefchlosien ist. und bei denen Htm und Ham ter Tiere nickst io bd(bibigt und entwert et werden, rotr bei tem ödMagen mit Hammer, Jtnilc oder ?ftt, ivelches gtridi die ganze Vtmidwlc wert r ammen. w Tai einfachste fterät ist ein Schlagbolzen-Avvaral. Jfct ttnrb dem gefesselten SrVvem auf den irrte irbaltai. unbtet ^dHädxer treibt mit einem wuchngen '.Minmcndiaa ben ickankaMi«n de- mcflliehen Bolzen in. bat Z^hirn Tie Verletzung teö odjätel# bierduick ist völlig uncrteblidi, und die Betäubung fallt nnt tem lob dei Tiere» zusammen . Nock cin;ad'cr unb sicherer wirkt der Schutz-Apparat. Rur rin . nZiger Manu ist dazu notig, ter durch einen kurzen Danuntp ickstaa die Val tone zur Enttadun g bringt ^elbstverstündlich mutz das Lier angebunten fern, chrickienen ist die allrrieicbtcne z oiungo- an. bei weick.r die Tiere reter Qualeva über hoben bleiben, und auch bei ?_ck!.:cklcr eo nm bequemsten b.it Kleine Lageschronik. l^ioße Httze in ben Vereinigten Staaten vsn Nordamerika. New Barker Meldungen bendnen von einer urogc bleu rett Hitze , n den Vereinigten Staaten. In Odio mürben während eines Turnfestes 50 Minbcr und 4 0 (?rroad> f en e von der Hitze überivältigt unb mutzten ms $mnitar- hauS zchrackst werten. In Chicago sind brei Verivroen an Hitzscklog giltorbcn. In München ist am 10. b MlS ber Jhuiftmalec Ma; Josef P i tzner im 58. Lebensiachr-e gestorben Die Schwarzwald - nnd OdenwalbflLsse sind 1 m Fallest begriffen, so daß die Hockwasfergefayr größtenteils als beseitigt gilt. Im Viernl-eimer Äalbe wurde ber Förster Eckert von Wilderern, die er auf frischer Tat ertappte, erschossen. Ein aus dem Zoologischen (harten in Dresden entsprungener Lowe versetzte cnn aeslrigru Tomrerstog das in den Anlagen der Trc^bener Bürgerwiese weilende Publikum in Schrecken. Als bat Raubner in die Enge getrieben war und in seinen Stäfig zuriickbesördert werben sollte, verletzte eS mit seinen Pranken einen Wärter. Aus Innsbruck melber man: Der tirolische Touristenklub hat die Schutzhütten wegen des schleckten Wetters geschlossen. In ® n I a t am (üoldenen Horn brach ein Brand aut, der 35 Häuser zerstörte. _____ «'.sheim i tatterte. Ins Regt. 117, zu beiten werten ter stratze^ g.ahis r— ^berslörsheiin und ging aus xDberrlör?heim vor Ber- i es zu nehmen, sckv'iterte an ter starken seindltck«, Bcielmng „rote" Artillerie Art. Regt. 25) ging hierauf aus der >?ohe tick Öberflör^teim in Stellung und nahm von hier aus Dir Mute Artillerie unter Feuer. Als „Rot" inne Vorhut- i-nlrrie .Ini Regt. 168) südlich Odenlörsheim Derftarttc, er -. unbctällbtc - 1 bat* Regiment 115 den dt7el^'.iegentenlinh-n Flugri -Dicken, ist ater un zweifelhaft wohlschme „blauen" Gegners, der die Hohen weillick ^.ahlstetm, den .^..-^„der als das von Tieren, welche durck nebelhafte jrt* Urberg, besetzt bitte, sunt Angrtu v^ugehcn.dn durch die Beschassenhcn kamen. Fleifch gehetzter viriche | Feuerkrai: ter AnMene vorbereuetund unterstützt wurde bitter und imrb den Hunden oorgewonen. Aus * Regiment 116 wurde auf dem rechten tvlugcl al» .KairDe ‘ m|fIbfn ^cuntlf ist auck einleuchtend, daß erlittene Qualen idaebaltcn. li-5 gelang, den „blauen" Gegner mit erheblick-n während des Schlachten- bie Zersetzung des Flestchcs innen zurückzuwenen, doch waren dw Lerluste ter negreick^n bcfchlcunujcn. . Lt.-n" Partei auck nicht unerheblich. „Blau Mg lick 11,60 Uhr ungeheuerlichsten ist nun bie ^leraualerei da, wo bie fad „Rot" konnte icdock ten sieg aus diesem ^gegnungs- .. c>ausfcklachrungen selbst besorgen, ^orl kommen ■Ebt nickt auonuv-en, denn in dem Augenblick als „Rot wlgen l5nd tfn ^?nmft!cn nock bic llnfamnn? und Ungewandtteu IWlte. erhielt c-: von feinem Armeekorp-, das aur Main, vor will dock gelernt fein, auch das Lcklachtrn. Um Heu»fr»uerx A.B.C. !K Raoch-Klub Friedenspfeife 1812 willkommen. Bier im Glas. Der Vorstand. Palmato sein ! a. Unbestritten beste Butter-Ersatzmittel! KÄUMdWÄMuHlW. N Ueberall erhlltUch! O Täglich Konzert der beliebten 07545 Alleinige Fabrikanten: A. L. Wohr.O m. b. H.. Alton Belireate E tejmseta Oherländler Damenkapelle e5 ■*” ch am. dlnschl. Bed Etw. Ta'cheng. erwünscht. 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