sitzen etwa zehn Beamte unD verkaufen diese kleinen roten Tingcr- chen mit dem sonderbaren Bogel darauf. Am Sonntag mutzte gar die Post unter polizeilichen Schutz gestellt werden. Nicht etwa, weil man den Beamten tue Marken gewaltsam zu cnlrcißcn drohte, nein, nur weil daneben auch der Verkehr stockte und aus dem Leiden kein Mensch raus und keiner rein konnte. Großherzogin und Post — beide können mit diesem Erfolg zufrieden fein. . wie „Onkel Toms Hütte" entstand. (Zu Larriet Beecher^StoweS 100. Geburtstag, 12. Zuni.) Noch heute wird, wer „Onkel Toms Lütte" liest, von dem leidenschaftlichen Pathos dieses Romanes und von den ergreifenden Bildern, die er entwirft, unmittelbar gepackt, obwohl doch letzt fchon zwet Menschenalter verflossen sind, seit tarnet Beeck-cr-Slawe ihn in die Welt geschickt hat. Man fühlt dem Buche an, datz es nicht Literatur, sondern Leben, erlebtes Leben ist. Zn der Tat hat tzarriet Bcecher-Stowe, wie ihr Sohn, der Reverend Charles Edward Stowe noch kürzlich oezeugl hat, sich „von der Wiege an, wenn auch unbewußt, auf dieses, ihr Lebcnswerk, vorbereitet". Aus eigener Anschauung kannte sie all die Grausamkeit und öic Lane des Sklavenlebeiw - sic war in einer Atmosphäre ausgewachsen, die sic notwendigerweise zu einer erbitterten Feindin der Sklaverei machen mußte. Schon als Mind traten ihr die Tranen in die Augen, wenn das Wort Sklaverei fiel, und sie hat uns oft erzählt, wie sie bitterlich weime, wenn ihr Baier täglich für das „arme, bedrückte, blutende Afrika" betete, dessen Beireiungstag bald kommen möchte. Eine Tante schilderte ihr die Schrecken der Sklaverei auf den lvestindijchen Pflanzungen, ujiD lange Zeit stand tm Dienste der oamilie eine ehemalige Sklavin, die am einer Zuckerplantagc in Louisiana ihre Jugend unter den Peitschenhieben der Sklaven- pcinigcr zugcbracht hatte. Sie selbst hatte Plantagen in Meiuudn besucht, wo sie allerdings die Sklaverei in der milden, gewissermaßen patriarchalischen Körnt sah, wie sie ste später in den ersten Mapiteln von „Onkel Toms Lütte" geschilden hat. Und nicht zuletzt in ihrer Ehe wurde ihre Erbitterung gegen die Sklaverei gefestigt und verstärkt. Als junges Weib sah sie einmal — sie lebte damals am User des Ohio —, wie eine Viegerin über den Kluß in kalter Winternacht mit ihrem Minde auf dem Arme flüchtete und dabei von Eisscholle zu Eisscholle sprang, em Ereignis, welches sie nie vergessen konnte. Ste hat es ihrer Geschichte einoerleibt. Ihre Sehnsucht wuchs, ihre Mitmensck-cn zuni Kampfe gegen dieses Hebel, diese Schändlichkeit aufzuruicn, und sie äußerte, daß sie „etwas schreiben mochte, welches das ganze Volk empfinden lasse. daß Sklaverei das Bersluchteste auf Gottes Erde sei", lind in geradezu geheimnisvoller Weise entstand der erste Entwuli von „Onkel Toiris Lütte". Sie saß in ihrem Ltnljl in der chrwiirdigen ilirdje von Brunswick und war in iromine Betrachtungen oersitnlen Ta schien sich plötzlich vor ihrem geistigen Auge eine Bildet reihe zu entrollen Szene aus Szene folgte: cs >var der Tod Onkel Toms, den ihre Phantasie hervorzauberte. Tie Rührung überlaut sie und Tränen traten ihr in die Augen, so daß ste das Gotteshaus verließ und nach Lause zurückkehrte. Tort aber idjloB iic nch ein und legte das nieder, was sie kurz zuvor in der Mir die geh lr.it harre. Es wurde das Mapitcl ihres Buches, das Onkel Toms Tod schildert. Bald war ihr Schreibpapier zu Ende Aber ihre Phantasie war rastlos tätig. So setzte sie denn ihre Et Zahlung auf dem acwöhnlichen rauhen Packpapier fort, tu das oh Gi, u- kramhändler seine Waren eüizuwickeln pflegt Tie Bildet und Gedanken flogen ihr ju; sie konnte kaum Schritt mit ihnen Hali n. Ter Baier war an dem Tage nicht zu Lause, und so las iic uns Mindern abends das vor, was sie geschrieben hatte. Wir alle waren tief ergriffen und — meinten. Zn den folgenden Tagen wurde sie durch häusliche Pflichten veihinoert, sich ihrer Erzählung zu widmen, und nur durch einen Zufall geriet der erste Entwurf in die Lände ihres Gatten, dec sich nicht genug wundern, aber auch nicht genug bewundern konnte. Auf seinen Rat hin vollendete sie dann das Werk, uno am ..>jm 1851 veröffentlichte sie den Anfang m der „National i^u", einer Zeitschrift, die gegen die Sklaverei kämpfte. Zm Marz 1852 erschien der Roman zuerst in Buchform, und in einem einzigen Zähre wurden mehr als 300000 Exemplare verkauft. * — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen- schäft. Die A u s st e l l u n g d e s B c r b a n d e s der M u n fl- freundc aus den Ländern am Rhein, die diesmal rn Metz stattf'indet. Dauert bis zum 31. Juli Als nächster Aussl ttuvi. ort wurde Essen bestimmt^ Unter den Preisträgern bcmioen nch u. a. Oskar Cbier aus Stuttgart, Der Den eisten Preie von 2500 9Jlt. Ernst-Ludwig.Preis- jur ein Oelgemäldc „Ta-- Modell" erhielt, ferner Lans Sprung aus Karlsruhe, Der den zweit, n P 5 von 1500 Mk. für ein Oelgemäldc „Moselkern bei mu ii.ii er rang, sowie Emil Lnb Frankfurt a. M., Dein für eine." j orbmte „Pariserin" Oer dritte Preis von 1000 Mk jufiel i niicr Losrat Professor Tr. Martin von Schanz, Ordinarius Der klassischen Philologie an der Univeriuat Wurzburg, feiert am 12. Zuni seinen 70. Geburtstag. Seit 1868 lehrt er m Würzburg, wo er 1870- außerorDentlicher und 1874 o. Professor wurde. Berufungen an andere Umnerjüdten lehnte er ad. » ’°m i, j 7 3uni ^dkiitzg^ ®ürae( •£ Statten «ich» Dell« n 9 10 9 iltdecken seriert lehr preiLwm l, Fernsprecher 5M uni = + 21,ra . =+ 9,2'6. alt. IM uni:ja* Fabrikant. Auuent JaenM, Darmntadt. 3 echte” W y.ltlloDt0 5 in den Hofhaltungen lisers Bekleidungekammern vendetes, zuverlteng durch alle besseren >n ä M. 1.25,2.-, &W kte gratis lind franko. Weinreich. Schlaflos eit, die Kranke, NeiM Leidende vonheruM ingt, Mall'gkril. Lvm ZehStuAUi-inbeffK >schnell, wenn mann/ S Ahbncliho^ SÄÄ SnneTu-trauen k= Mäl. Virkuna emM^ rQörpet kommt iW’SfiS ben6ÄofeNcn^ ,, Dreyens J- Nr. 135 Ter Siebener Lnzelger erscheint täglich, außer Sonntag». - Beilagen: viermal wöchentlich SiebenerFamilienblätter zn'eunal roocficntl.Kreis- blattsürdenKreisSieben (Tien6tag und Freitag!; ziveimal monatl. Landwirtschaftliche Scitfraatn .ernsoreck - Anschlüße: r die Redaktion 118, . ci lag u. Expedition 51 Adresse für Tcvc'djen: »lnzetgcr Wuiu 1. Annahme von Anzeigen für Die Tagesnuinmer bis vormittags 9 Uhr. Erstes Blatt 162. Jahrgang Dienstag, 11. Juni 1912 GietzenerAnzeiger Seneral-Anzeiger für Oberhessen Rotationr-ruck und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Such- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstraße 7. vüdingen: Zernfprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16 a. Bezugspreis: moncitlich75Ps., vierteljährlich Mk. 2.20; durch 'Jlbbole- iu Ziveigstellen monatlich 6o Pf.; durch diePostMk..'.—viertel- jährt auüschl. Besteüq» Zeilenpreis: lokal lbPs* auswärts 20 Pfennig. Chefredakteur: 91 Goetz. Berantivortlich für den politischen Teil: eluguf! Goetz; für .Feuills- ton^,,BermifchteLE und „®evid)tl|aar: R. 9!cu- rath; für .Stadt und 2anD*: E.Letz; für den Anzeigenteil: H. Beck. Zernslug und Orientierung. Bon einem militärischen Mitarbeiter wird uns geschrieben: Die Militärcwiatik sah den Ergebnissen des Fernfluges Berlin — Wien mit ganz besonderem Interesse entgegen, weil man davon wichtige Erfahrungen und Linweise für die kommenden Manöver erwartet und zwar nicht nur für das Kaisermanöver, sondern auch für die anderen deutschen Manöver, in denen die Flugmaschinen in diesem Sommer und Derbst ausgedehnte Verwendung finden sollen. Ter Fernflug Berlin—Wien Hal seine Bedingungen zwar in erster Linie auf die Grundsätze des Weitfluges und her Geschwindigkeit ausgebaul. Er hat von Belohnungen für besondere Gelände-Austlärungen, für lriegsinäßiges Verhalten, Unsichtbarkeil, Unhörbarleit, Geschoßwurf usw. ab gesehen und ledialich die Reiseacschwindigleit maßgebend sein lassen. Ziocifellos aber spielt die Orientier u n g s- f ii n ft bei diesem Flug, besonders über die vielen Gcbirgs- lamme zwischen Breslau und Wien eine außerordentlick>e Rolle, und man kann aus der Auwenduug und dein Erfolge dieser Mim ft bei dem Fcrnflug bereits sehr viel für die Manöver lernen und verwerten. Schon beim Start in Johannisthal, der wegen Nebels zunächst verschoben werben mußte, hat sich gezeigt, welche Schwierigkeiten der Militärflieger warten, die auf Befehl fliegen müssen oder doch sollten und die nicht warten dürfen oder wollen. Zn der afrikanifch klaren Luft, die während des vorigjährigen Maisermanövers im Strelitzschen und in der Ucker mark herrschte, waren die Flieger vor denkbar einfache Aufgaben gestellt. Wie wird aber die Lage bei unsichtigem Wetter? Zn den vom Großen Generalslab herausgegebenen Vierteljahrsheften ist die dann nicht wegzuleugnende Unzuverlässigkeit des Fliegerkorps folgendermaßen zusammen gefaßt: „Nacht, Wind, Nebel, sogar dunstige Luft erschweren die Beobachtung oder schalten den Ausstieg ganz aus. Truppen im bedeckten Gelände find nicht zu erlernten, Freund und Feind nicht immer zu unterscheiden. Die Bewegung ist so rasch, daß Martenlesen und Notizcnmachen Schwierigkeiten bereitet. Dazu kommen allen Auskiärungs- organifationen anhaftende Mängel, wie mangelhaste Auf- fajfung des Auftrags, Verirren int Gelände, Unfälle aller Art und die Bekämpfung von der Erde aus. Als Lanptnachtcil hat sich gezeigt, daß vom rasch fliegenden Flugzeug aus das Objekt immer nur in einem turzen Augenblick beobachtet werden konnte." Oberlt. Walter Mackenthuu, der bekannte Fluglehrer, unterscheidet in seinem Wertchen „Das Militärflugzeug" bereits genau, welche Objekte vom Flugapparat aus gefehen werden lönnen und welche nicht: Große Höhen, die der Beobachter auf dem Flugzeug in der Regel beibehalteu muß, um sich dem feindlichen Feuer zu entziehen, gewähren zugleich die Möglichkeit, einen Ueberblict über ein viele Quadratkilometer großes Gelände zu erhalten. Mulden, Täler, Torfstraßen, Höfe, je selbst lichte Wälder werden eingesehen. Molonnen und größere Truppenmassen lönnen sich bei überraschendem Auftreten des Fliegers nur schwer seiner Sicht entziehen. Dagegen sind unbewegliche kleine, feldgrau gekleidete/ aufgelöste Truppen- Ab» t e i l u n g e n schwer, manchmal g a r n i ch t zu erkennen. Zu ihrer Auffindung und Feststellung ist das Flugzeug meist ungeeignet. Um daher die Vorteile auszunutzen, wird das Flugzeug zweckmäßig mit größeren Aufklärungen beauftragt und auf entfernt liegende Geländeabschnitte oder Straßenzuge abgesandt. Es wird also dringender wie bisher die Frage entschieden werden müssen, wie die Aufklärungsarbeit der M a - valleric, in die der Fliegertruppe als Ersatz, als Vorarbeit und Rückhalt ciugreifeit, wie sie mit der Flieger- tätiglcit zusammenwirken muß. Mluegsminister v Heering e n sprach sich vor einiger Zett im Reichstag darüber aus: „Eine Bermindernng der ftaoattene infolge der Flugschiffahrt kann wirklich kaum in Frage kommen . . Wenn Nebel oder Wind cintritt, so daß das Lust- oder Flugschiff überhaupt nicht fliegen kann, sollen wir dann sagen: Bitte sehr, beute wird nicht mitgespielt? Tas gehl doch nickt! Kavallerie ist ein unbedingtes Erfordernis, um die Augen des Feldherr» vorne am Feind klarzuhalien. Tabei werden wir ewig bleiben müssen, wir mögen Luftschiffe und Flng- masu' inen haben, so schöne wie wir wollen." Äavallerte und , lieget schließen sich also nicht gegenseitig aus, ihre Tätis.tcit ergänzt sich vielmehr gegenseitig. Während der v o r i g f ä h r i g c n M a i s c r m a n ö v e r haben sie sich in einer Weise ergänzt, daß die Führer ausnehmend gut über die feindliche Lage unterrichtet waren. Drei gute Flieger» mcliungeu waren die tägliche Leistung. Tahin und noch weiter müssen wir es auch in Manövern bringen, die vom Weil» weniger begünstigt sind als die des Jahres 1911. Die Verhältnisse bei dem Feinde, mit dem man in Berührung fleht, wird die Mavallerie, die Vorgänge weit hinter Der Front werden die Flieger aufklären. Darum gilt es, beide mustergültig im AusklärungSdienst auszubilden. Ver fügen muß das deutsche Heer über beide erstklassige Auf- klarungsorgane. Der Fernflug B e r l i n — W i e n wird endlich auch für die Methode der Beobachtung wichtige Anhaltspunkte liefern. Die genaue Orientierung erfordert (damit hat man sich nun einmal abgesunden) stets einen zweiten Mann neben dem Flieger. Die Militärflugtechniv wird aber wahrscheinlich künftig noch einen dritten Passagier zum Schreiben, Zeichnen, Photographieren, Tele graphieren usw. verlangen und damit eine Erhöhung der Nutzlast auf mindestens 240 Milogr. (Frankreich verlangt bereits 300 Milogr.). An allen diesen Fragen wird man die Ergebnisse des Fernflugs zu prüfen haben. Ter weitere Vetlaus de8 Feruflngcs Berlin-Wien. Wien, 10. Juni. Ezakay (Oberleutnant Blaschke), der uni 5,29 Uhr in Breslau mit Oberleutnant Nietner ausslieg, landete abends zwischen neun und zehn Uhr bei völliger Tunkelheit unb strömendem Regen, der den Apparat durchnäßt halte und außerordentlich beschwerte, bei Untl'rgangerndorf an der Nordbahn. Ter Apparat war unbeschadigl. Bon dem Flugfeld in Aspern, das etwa eine halbe Eisenbahnstundc entfernt liegt, gingen mehrere Automobile zur Lilfelcistnng ab Breslau, 10. Zuni. Ezakay mit Oberleutnant Nietner ist um 5,29 Uhr zum Weiterflug nach Wien ausgcstiegcn. Ec wurde um 6,47 Uhr über Frcüvaldan um 7,20 Uhr über Olmütz und um 8,30 Uhr über Lundenbcrg gesichtet. Eine weitere Nach richt fehlt bisher. Guben ,10. Juni. Äricgerm, der mit Oberleutnant Bertram um 4* i Uhr von Grotz-Brcessen ausgesticgcn war, ist nach kurzem Flug in Manig (Kreis Guben- wieder gelandet. einer Bank in Den Wandelgängcn nieder unb waren ent nach langem Parlamenticren zu bewegen, das Parlamcntsgebäube zu öeriaüen. posttarienwoche und Flugpost in varinftadi. Bs. Darmstadt, 10. 3uni. Darmstadt im Zeichen der Postkarlenwock-e, d. b. auf der Rheinflraße und Den anschließenden Plätzen, wo Militärkapellen aufspielen, drängt sich die Menge. Fast glaubt man sich in einer Großstadt. c . Tic Wohltätigkeit braucht das Neue und Originelle, wenn sie Früchte tragen soll. Die Blumentage sind längst veraltet. Es sei Denn, daß die Blumen von einem Lustsckstsf oder Flugapparat aus verkauft werden. Nun, die Tarmltäbter Dürfen sich nicht beklagen, sic haben diefe Sensation: ihre Postkartenwoche i,t gewürzt durch Den für Diese Zeil errichteten L u s t p o sl b e l r i e b. Man denke sich nur: eine wirkliche Briefmarke von wirklichen Aeichsposibeamteii in Den Räumen Der wirklichen Reichspoit ver lauft! Dazu ein echter amtlicher Poststempel. Mehr tann das pcrz selbst des verwöhntesten MarkenfammlerS nicht wollen. Zn Die Strecke auch kurz, auf Der Die geschriebenen Grüße durch die Luft sausen, und kommen Die Marten auch inü reichlicher Verspätung an, was schadet das alles, die Lauptsache iit ooch, daß all diese München mit den Bildern der Großh. Familie auch wirklich durch Die Luft gefault find. Unb Das hat Die Poilver wattung in all ihrer Amllichkcit auch zugesichert. Leute abend kam Denn auch Der moDemUc Postwagen, Der Doppeldecker, mit dem schönen Namen „Gelber Lund", des Leutnant v. Liddenen auf Dem DarmstäDter Truppenübungsplatz an, uni Die un Laute des TageS gesammelten Marten zu holen. Weicker RetL liegt nicht schon für Die jungen MäDchcn Darin, daß ein tuabrbajtiger Leutnant hier Den Postillon D'amour spielt — 4,ie xarmitaDter sehen aber ihrem WohltätigkeitsDrang ein Ziel ü^tzt: von Den 360 000 Karten sinD heute am -weiten Tage Der Woche nur noch wenige vorhanDeu, Eine allgemeine Poitkarteniiot ut ansge- Lrochen. Schon steigen Die Preise bei Den ^tratzenhanDlcm, die sich diese günstige Gelegenheit, einen schönen Verdi en N nut Leichtigkeit zu erzielen, nicht entgehen lassen, ganz autzerordentlich. Zch befürchte fast, luenn nicht bald eine neue Auflage Der Marten erscheint. Daß es -u einer Revolution in Der guten ctaöt Darmstadt kommt. Schreckliche Drohungen uno Verwümchungen horte ich auf offener Straße in unmittelvarer Nähe Der vnter Der Itaat liehen Ordnung. Aber diese Not schuf man sich leibst, man tiicht auf den Einfall gekommen, eine Luftpost zu errichten, toure wohl manche Marte unbeschrieben unD unbeklebt geblieben. -u>te larf man sich jetzt Dagegen eine solck>e Sensation entgehe lauen In Den Heinen Laden in Der Rheinstraße, wo Die -^enhsvost eine Filiale zum Verkaufe ihrer guftbriefmarfen auigemacht hat, Völlig dem Kaiser für den glänzenden Empfang und die Ver- IcUjinig des Regiments dankte. Ter König reifte Sonntag früh um 8 Uhr von Wien nach Trieft ab, von wo er zu Schiff nach Auf. er Berufene tum 'ultet ciU|ü)Lci|C4Ujcu des jDcuüftcr-?, Lickr und Luft sirr decke RichMontenegro zurückkehrt. AuS Santiago de Euba wird gemeldet, daß die tragen, dem Rui tu folgen, fdienerten an der feiten Deutsches Reich. Wie die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" mitteilt, sagte sich der Kaiser für den gestrigen Montag abend beim Reichskanzler und ö'icni v. Bethmann Hollweg zum Diner an. An den Reichskanzler hat sich eine führende Persönlichkeit im evangelisch-sozialen Lager mit einer Eingabe gerichtet, auf die geantwortet wurde: Tie berührten Vorgänge würden vom Reick-skanzler mit ernster Aufmerksamkeit ver- folgt, wie sie der zunehmenden Bedeutung der christlich-sozialen Arbeiterorganisation für unsere soziale, wirtschaftliche und politische Entwickelung entspreche. ständischen die Stadt Sagua de Tanamo in Brand gesteckt haben. Ein amerikanischer Kreuzer ist nach Sagua de Tanamo abgegangen. Gelehrten irgendwie beanstandete. Aber die Berufung ist direkt gegen den Wunsch der Fakultät .mir Ausnahme von Bornkäufer erfolgt, uni), wie ich aus guter Quelle erfahre, hat achst selbst Bedenke Die Lage in Marokko. London, 10. Juni. Die „Morning Post" meldet aus Tanger vom 9. ds.: Ans Mogador wird gemeldet, daß die erste Abteilung El Haidas am 2. Juni Tiznit verlassen hat. Zwei Abteilungen sollen folgen. Die Truppen gehen in nördlicher Richtung vor. Der Plan ist vermutlich, Tarudant zu besetzen und weiter aus Mara- ko sch vorzurücken. Es sind Gerüchte im Umlauf, daß Agadir die Herrschaft El Haidas anerkannt habe. Dieser habe dem Gouverneur von Tarudant Befehl erteilt, alle Ehristen bis zur Wiederherstellung der Ordnung in Sicherheit zu bringen. El Haida soll entschlossen fein, keine Ehristen in seinem Machtbereich zu dulden, bis die Mächte ihn als Sultan des Sus-Gebietes anerkannt hätten. Fez, 10. Juni. Hier herrscht Ruhe. General Gou- raud will die Umgegend von Fez vollständig von den Feinden säubern. General Stautet) beabsichtigt mit einer starken Kolonne nach S e f r u zu marschieren. Der Sultan verlieh dem General Gouraud das Großkreuz des Hasidischen Ordens. Airehe und Schule. Ibber die Znsammensrhnng der theologischem Fakultät in Marburg bringt Prof. Baumgarten im Anschluß an eine neue Berufung in der „Evangel. Freiheit" folgende Klage vor: In aller Stille vollzieht sich eine folgenreiche Verschiebung in der Zusammensetzung der theologischen Fakul- löten in Preu st c n. Während ich es mir sonst versage, afabeniiid)e Aergernisse vor der Oessentlichkeit breit zu treten, zumal h.i irf) davon keinen faktischen Gewinn erhoffe, solange das 1 cüige Landtagswahlrecht die Reaktion in Preußen am Ruder kiüt, muß td) heute die Leser aufmerksam machen auf eine 23e^ ritning, die mich tief erschüttert bat: die des mehr und mehr uiS Fahrwasser der Bekeiinmissreunde geratenen Bonner jtirrfjen- 11 storikers Böhmer nach Marburg. Nicht als ob ich die Per- dienfte und die nriffenfdjaftlidie Oualifakanon deS hervorragenden Andere Abgeordnete zogen sich m die Büwttraume zurück. Tie Polizei entfernte sie. Nach Eronnung der eißun^ erklärte Präsident Tisza, er müsse die Angelegenheit dem ^mmunrtatsaus- schust unterbreiten, Damit Vorkehrungen getrosten werden, um den Mißbrauch mir der Beratungszert des Hauses zu beenden, hierauf verhängte der ^mrnumtatsaus schütz ubtx eine Anzahl von Abgeoroneicm die Ausschließung von fünfzehn Sitzungen, anbete wurden verurteilt Abbitte zu leisten Das Abgeordnetenhaus begann um ein Uhr die Beratung über die Gewährung von . Zulagen an kinderreiche Beamtensarmlien. Anrland. Der beratende Ausschuß der französischen Postverwaltung stellte den Antrag, daß Knaben bis zu 16 und Mädchen bis zu 18 Jahren ebne schriftliche Ermächtigung ihrer verantwortlichen Angehörigen keine post lagernden Briefe mehr erheben dürfen. Die „T i m c s" führt in einem Leitartikel über die Bagdadbahn aus, daß die jetzigen Vorschläge über die Jnternattonali- iierung der Endstrecke der Bagdadbahn nach Bassora den 23eitritt Englands zu dem Plane wünschenswert erscheinen ließe. Das Blatt tritt dafür ein, daß Rußland als fünfte Macht an der End- strecke beteiligt werde. Die endgültige Zustimmung Englands müßte von einigen Bedingungen abhängen. Dazu gehöre, daß die Endstrecke nicht mit zu schweren Verpflichtungen bedacht werde, was die Entschädigung der Bagdadbahn-Gesellschaft für ihren Verzicht auf die Kilometergarantie von der Endftrecke betreffe. Ferner müsse den türkischen Vorschlägen entsprechend Bassera der Endpunkt der Bagdadbahn werden, das würde der Türkei freie Hand lassen, den Scheck von Koweit als einen autonomen Herrscher unter englischen Schutz, wenn auch unter der Ober Herrlichkeit des Sultans, auzu erkenn en. Endlich kämen ein Paar Punkte in Betracht, die Englands Stellung am Persischen Golf beträfen. Tie „Times" erwartet, daß über alle diese Punkte eine Einigung zwisdn'N Englaiid und der Türkei erreicht werden könnte. Die Lösung dieser Frage würde in England durä>aus mit Genugtuung ausgenommen werden. Lius Moskau wird gemeldet: Zum ersten Male nach neun Jahren ist am Montag der K a i s e r, begleitet von der Kaiserin und den Kaiserlichen Kindern, wieder zu einem Besud>e der alten Residenzstadt hier cingctroffcn. Nach großem Empfange auf dem Bahnhofe, zu dein die Großfürsten und Großfürstinnen, Minister, Vertreter der Behörden, deS Adels und andere hohe Würdenträger erschienen waren, fuhren die Majestäten mit der inzwisä^en aus Mouenbagcn cingctroffencn Kaiserin Witwe unter Glockengeläute durch die festlich geschmückte Stabt nach dem Kreml, überall von der Bevölkerung begeistert begrüßt. Der König von Montenegro verabschiedete sich am Sonntag vom Kaiser Franz Josef unb seiner Familie, wobei der Freiherr von Lrssa f. Berlin, 10. Juni. Der Präsident des preußischen Abgeordnetenhauses,Freiherr v. Erfsa, ist heute mittag 12’. Uhr gc ft arbeit Die Beerdigung findet Donnerstag 21/2 Uhr statt. Ter erste Vizepräsident des Abgeordnetenhauses, Dr. r s ch, nribmet dem verewigten Präsidenten v. Ersfa olgenden Nachruf: Ter Präsident des Hauses der Abgeordneten, Hermann Hart- rnann Freiherr v. Erffa, Majoratsherr auf Schloß Wernburg (Thüringen-, Kammerherr, Rittmeister der Landwehr a. D. und Ehrendoktor der Universität Halle ist heute nachmittag 1 Uhr auf seiner Besitzung Wernburg in Thüringen nach kurzem, schweren Leiden entschlafen. Der Heimgegangene gehörte dem Hause fett 1885 als Vertreter der thüringischen Kreise Schleusingen-Zregen- rück an unb war ein hervorragendes Mitglied der konservativen Fraktion, in der er in den letzten Jahren das Amt des Vorsitzenden bekleidete. Den Vorsitz im Budgetausschuß führte er seit 1898 zu seiner im Januar dieses Jahres erfolgten Wahl zum Präsidenten des Hauses. Zu den beiden arbeitsreichen und verantwortungsvollen Aemteni legte der Verewigte stets die größte Gewissenhaftigkeit und Pflichttreue an den Tag. Das Andenken des verdienten und verehrten Mannes wird dem Abgeordnetenhaus allezeit teuer sein. tungen in Marburg gleich zu verteilen, d. h. den Beschwerden der Landesgeisttichkeit wegen der ihrer Majorität entgegenstehenden Richtung der Fakultät nachzugeben. Wie manchen Tag habe ich mich über meine eigene akademische Misere getröstet rm Gedanken an diese einzige preußische Fakultät, in der ein geschlossenes Zu- l'ammcnarbeiten möglich ist! Nun wird es Marburg gehen, wie es Kiel ergangen ist: zuerst setzt man einer Fakultät gegen den Willen bei Mehrheit einer ihr fremden Gem in ihre Mitte, in Marburg: (Bornhäuser,, bann hat man bei allen Berufsvorscklägen eine zwiespältige Vorschlagsliste unb kann mit unanfechtbarem Grundsatz nun ben int Konsistorium angenehmeren berufen, bis man das gnaze Angesicht der Fakultät gewandelt hat. Hat die Fakultät nun etwa ganz unbrauchbare Vorschläge gemacht? Man hat v. Schubert (Heidelberg), Holl (Berlin) und Scheel (Tübingen) vorgeschlagen. Weshalb die beiden Ersteren gar nicht ernst genommen werden sollten, ist nicht einzusehen: waren sic etwas teuer, nun so waren sie doch für diese in ständigem Aufblühen begriffene Fakultät nicht zu teuer, und daß sie dem Rus nicht gefolgt wären, ist auch nicht zu behaupten. Daß aber der Extraordinarius Scheel, eine frische, frohe Kraft, die von der Berliner Fakultät den Doktorhut erhalten, als Parteimann so wenig unliebsam ausgefallen wie die beibtn .anberen Gelehrten, einen Ruf nicht ausgeschlagen und ber hessischen Kirche nickt Aergernis bereitet hätte, kann billig nicht bezweifelt werden. Arbeiterbewegung. Eine neue Bewegung in der Metallindustrie. Berlin, 10. Juni. Von neuen Lohnbewegungen kommt besonders wieder eine Metallarbeiteraussperrung in Sicht. Die Eisenkonstruktionsarbeiter haben im vergangenen Jahre fünf Wochen im Ausstand gestanden und sich schließlich mit den Metallindustriellen geeinigt, da sonst eine allgemeine Aussperrung erfolgt wäre. Jetzt liegen die Verhältnisse genau fo wie vor Jahresfrist. Vor drei Wochen haben die Elsenkonftruktionsarbeiter erneut die Einführung der neunstündigen Arbeitszeit und Erhöhung der Anfangslöhne um 10 Prozent gefordert. Die Arbeitgeber haben nun diese Wünsche abgelehnt und nur in einigen nebensächlichen Punkten Entgegenkommen gezeigt. Gestern waren über 20 000 der in Betracht kommenden Arbeiter versammelt: sie beschlossen, die Forderung der neunstündigen Arbeitszeit aufrecht* zuerhalten. Am nächsten Mittwoch treten die Beauftragten der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer nochmals zur Beratung zusammen unb von deren Ergebnis wird Krieg ober Frieben in Der Metallindustrie abhängen. Aus StaSt und Land. Gießen, 11. Juni 1912. . *"- Bei derLandesverficherunysanstalt Großh. Hessen sind im Mai 1912 405 Anträge eingegangen und zwar: 330 Anträge auf Invaliden- und Krankenrente (I. u. K.), 16 Anträge auf Altersrente (A.), 21 Anträge auf Witwen- und Witwer- renle (W.), 26 Anträge auf Waisenrente (O.) und 12 Anträge auf Witwengeld (Wg.). Unerledigt wurden in den Monat übernommen 410 Anträge, fo daß 815 Rentengesuche in Bearbeitung standen. Es sanden Erledigung: 257 Anträge durch Bewilligung (217 I., 10 K., 16 A, 3 W., 2 Wg., 9 OÖ, 3 Anträge durch Anwart- ckaftsbescheid (§§ 1258 u. 1743 RVO.), 82 Anträge durch Ablehnung, weil unbegründet (58 I., 7 An., 5 W., 3 Wg., 9 O.), 18 Anträge durch andere Weise — Zurücknahme usw. (9 I., 2 21., 5 W., 2 Wg.), zusammen 360 Anträge, so daß 455 als unerledigt auf den Juni übernommen werden mußten. — In welchem Umfange die Landesverficherungsanstalt Großh. Hessen Heilverfahrenskosten für ihre Versicherten übernimmt, ergibt sich daraus, daß Ende Mai in Anstalten 349 versicherte Personen unter* gebracht waren. In der Eleonorenheilstätte befanden sich außerdem noch 44 Personen, die teils auf eigene Kosten, teils auf Kosten des Fonds der Großherzogin oder fonftiger Stiftungen eingewiesen worden sind. •• Die Postkarienwoche, die feit Sonntag in ganz Hessen im Gange ist, brachte unS gestern nachmittag ein Konzert unserer Negimentsmusik in der Ost-Anlage, daS eine zahlreiche Zuhörerschar angelockt hatte und sehr schön verlief. — Da an manchen Stellen Mangel an Postkarten für die Postkartenwoche ist, werden die Orte, in denen der Verkauf abgeschlossen ist, gebeten, etwa übrig gebliebene Postkarten baldmöglichst an daS KreiSamt zurückzuschicken. — Die Frankierung der Luftpostkarten muß doppelt sein. Zuerst klebt man auf die Postkarte die übliche Freimarke (5 Pfg. fürs Inland, 10 Pfg. fürs Ausland) und bann noch dazu die Luftpostmarke zu 10 Pfg., so daß also die Jnland- Postkarten im ganzen 15 Pfg. und die AuSland-Postkarten 20 Pfg. Porto tragen. Für Postkarten, die etwa nur die Luftpostmarketragen, müßte der Empfänger Strafporto zahlen. Mit der Luftpost werden nur offizielle Postkarten der Postkartenwoche befördert. Andere Ansichtskarten und gewöhnliche Postkarten find unter allen Umständen ausgeschlossen. •• Amtsgerichts-Neubau. Wie uns das Großh. Hochbauamt mitteilt, ist der Zuschlag auf die Erd-, Fundament- und Maurerarbeiten vorbehaltlich des Abschlusses der Geländeerwerbsverhandlunaen erteilt worden, somit kann auch der B Tamen beigetreten q'tmhilrat Wagner, _ -i'itt dem Heuschn! ende der Woche begann j'i Gras im Wach rarbtn bei den GraSoe §0 brachten 10 Hektar riipachtct wurden, eine, ' j. fgabamar, gijilitfv® aldcrd 0 rfI 2KoI5bern aus bem Tabi fioic das zur Auibewah hhlcn. Ter (iinbrud (sh an bie Kapelle ansch nabm ti? 2pur der Dick der Liaiiuskapelle, bann Mo torVäi>e nlä hrrä der -------nilWW JUJUHW-- Man verfange f Preisliste. Automobilvertr. Wilb. Hamel, Giessen, Bleichstr. 7 Fahrradvertr. Adam Kircher, Giessen, Bleichstr. 15 einer 3< Diesen Brief bat *Ängefiaitcr mehreren Personen , Tas neue Pfatt« zu üe nie bin en. Der Angeklagte soll in der Nacht vom £7. zum 28. Februar m 7. b. M. die hiG LAXIN -Konfekt Optima Fahrräder H. ThnnunR, ituug au-geschnittenen Wonen bestand: er lautete: wird doch noch durch Feuer nieder- Freibank (eure und morgen Ccbkttftotidb 64 Pfg. [Bule Reife Bananen empfiehlt billigst pia Georg Wallenfels nur Marktvl. 21, Tel. 46 gegenüb. der Engelaootbeke. FABRIK1 Ä Seltersweg9. | Angeklagte bestreitet die Tat. Durch die Vernehmung des- Ange- [ klagten wird festgestellt, daß dieser in sehr guten Verhältnissen 8 Unterstützung d. Tätigkeit der Harn und Ricrenwege r ut. Lie mit bestem Eriolg Ifclasen- n. Xieren-Tee Fol. uv. ur.) bei Stein und <»rieobildung. Vak. 1 Mk. Mer-Drogerie, 13879j Endkamdl um die Damenweltmeisterschast siegte t* Französin, Fräulein Broguvdise gegen die Deutsche Frtw- lein Rieck. :s soll, wenn mögli >n. - Tie Arbeit Brand zu löschen, während ein Bote daS Poliseiamt benach- ridltigtc. Teil Geschworenen werden hierauf ‘bei gleichzeitiger Vorlegung des Augenscheinsprotokolls Pläne und Photographien der Oertlichkeit des Brandherdes vorgelegt, woraus hervorgeht, daß das freuet zu gleicher Zeit im Keller, im•<4 Uhr ins Bett begab. Um V26 Uhr j sei er durch ein Geräusch geweckt worden und habe einen Feuerschein vom Hintergebäude her gesehen. Er weckte seine frtau und I seinen Neffen, lieh das Mädchen wecken und sorgte dann dafür, daß die Familie seines Nachbars Fleischhauer geweckt wurde. Der Sohn seines Nackchars unb sein Neffe halfen iIru beim Versuch, den hurtet e,, 00s 5 «(AS ®°S=lä6etg J ' W»ti mb n®»’ N infid ‘««9t m-: ®'«ä mitu» °ch nur mittelmcfj st ‘ l Gesundheit«- f A Damenbinden jU 1 Tunend Pack Big. W bei 2 Back. Ädler-Trogeric, SetterSro.N. OtfoSchaaf (^7?J _ Ä «ei»,. |?Ötn,lnbk 30 Üetein: handel. - Der Reichsban kdiSkon t wurde von 5 auf 4 Va% herabgesetzt. Umlttcher well-troerichi. Wetteraussichten tn Hessen für Mittwoch, den 12. Juni 1912: Wechselnd bewölkt, zeitweise noch Regenschauer, Temperatur wenig verändert. Bringe meine billigen Rhein- und Moselweine, sowie einen feinen deutschen Rotwein (Flasche 80 Pfg.) in empfehlendeErinnerung. Ferner empfehle alle Kolonial waren u. Delikatessen zu billigsten Preisen. L J. Seibel Ludwig«platz. Sport. Grünau, 10. Juni. Bei der heutigen Ruderregatta auf dem Langen See gewairn der Junior-Einer des Rostocker Ruderklubs den ersten Platz vor der Ruderriegc des Aka dcmischen Turnvereins „fturnuirf". Im Großen Einer konnte in schönem Rennen mit knappem Vorsprung Stach, ke von der Breslauer „Wratislavia" gegen Bernhard von Ga>a (Rudcrgcscll- schaft Wiking") den ersten Matz behairpten. Im ersten Rennen Viktoria^ Zweier ohne Steuermann siegte derLudwias Has euer Ruderverein überlegen über den B. R. B. 76 und spindlersseld. Im deutschen Vierer konnte der Köpcnicker Ruderklub vor Hellas- Berlin als Mecker landen. Den Ehrenpreis im Junior-Einer errang Georg Voth vom Rostocker Ruderklub. Im zweiten Vierer ohne (Steuermann siegte der Berliner Ruderklub. Nach scharsem Rennen tonnte Martin Stahnke (Wratislavia Breslaui knapv vor Dr. Bernhard v. Ga-za (Wiking-Berlin) im großen Einer landen. Im Junioren-Achter errang Spvrt-Borussia Berlin den Preis. Vom Berliner-Hellas und zwei anderen Vereinen wurde Protest gegen das Rennen eingelegt. Aus dem Rennen des zweiten Einers ging Martin Martens Kosmos-Hamburg als Sieger hervor. Das Hauptrenncn des Tages, Vierer ohne Steuermann großer Preis von Berlin) konnte jn schönem überlegenen Rennen der Ludwigshafener Ruderverein vor Germania- Hamburg für sich .zeichnen. Die erste Abteilung des Grü- nauer Vierers sah das zweite Boot von Wrattslavia-Breslau vor den völlig erschöpften Alemannen als Sieger. Jn der zweiten dlbteilung im letzten Reimen gab es noch einmal einen scharfen Stampf, den Wiking-Berlin gegenüber der Posener Germania für sich entscheiden konnte. Paris, 9. Juni. Im Endkampf um die Weltmeisterschaft im Lawn Tennis siegte der Deutsche Froitzheim gegen den Deutschen Kreuzer. Im Endkamps um die Doppel- Welt meister schäft siegten die Deutschen Froitzheim und Kreuzer gegen das afrikanische Paar Kitsen und Winslow. Im lte i-nd f , freier würbe im *- m- di. Morgens sand eine, olksselt im SWn tzcinhessen. S-W? »’S in< vit c-tt Bors'kML | ft niV J AM SSW it. -'"g als"" ,r bann ,jer 6Ü I Die pulverexplofion in Wiener-Neustadt. Im österreichische» Abgeordnetenbause erstattete der M i n i ft e r für Landesverteidigung Bericht über die Pulver eivlosion am 7. und 9. Juni Er sicherte rascheste mtd strengste Untersuchung zu, deren Ergebnisse er mit rückhaltloser Offenheit dem Hause mittnlen werde. Alle in der Oesfenllichkeit über die Ursache der Exploswuen anaestelltnt Venmttungen feien vorläufig mehr oder weniger nrodrscheinliche Hvpolbesen Bei der Ervlofum, dte ani 9. Junc erfolgt sei, lägen Anzeichen eines üerbredierifdxn Anschlages vor. Ein Busamm»mbang zwischen beiden Ervlosionen sei nickt ausgeschlossen. Die Aufregung der Bevölkerung sei begräilidi. doch betone er, daß nt Cciterreid) Ungarn derartige Unglücksiälle bisher viel seltener vorgekommen seien als in anderen Staaten. Die tatsächlich vorgekomtnenen feien meist durch Mißere Einflüsse berbeigefühn worden Für die Familien der Verunglückten werde in ausreichendem Maße gesorgt werden. W i en , 10. Juni. Aus militäriidten «reisen wtrd der ,.Renen Freien Presse" mugcieilt, man vermute auf Grund der näheren Beglettumstönde bet der Explosion in Wiener Neustadt, daß die Ursache auf einen verbrecherischen Anschlag zurückM- führen ist. Reste einer Jündsrfmur wurden gefunden. Man fad auch nach der Explosion eine verdächtige Gestalt gegen die Wiener-Neustadt zu laufen Man konnte indes des nnrtmafc- lickten Täters nicht habhaft werden Die Annahme, daß dte Ezplosion infolge Zersetzung des, Pulvers eingetmen sei, ist unhaltbar. Die Gerüchte, daß der Täter eine LffizierSmütze getragen habe, beruhen nicht auf Wahrheit Desgleichen sind die Erzählungen, daß die Ervlosion durch einen fremdländischen Cffi* zier verursacht worden sei, unbegründet KOLOSSEUM K?Ohm Täglich abends ab 71 , Ubr gr. Künstler • Konzert Dir.: Melcher Am Sonntag, den 16. Juni n^lU flnbet etner der so ^hebten 0Ö6DtL statt. Anfang 7 Uhr. Ende gegen 5 Uhr früh. (all/e (fittree für Herren infi. Tanz 50 Pfg. Tomen frei. Vermischte». — Unwetter. Aus tzirfchbern in Schlesien wird unterm 10. Juni gemeldet: Im Bober- und .stapbach- gebirgc nördlich von 5^irsd)berq sind streckenweise Unwetter nteberqegangcit, die in den Dörfern Rieder-Langenau, Mt- flachenfeiffen, Maiwaldau und Berbi:dorsf sowie in mtberen Orten schweren Schaden angerichtet frohen. Die Dorfbäche sck>wollen an, rissen kleine Brücken weg, schwemmten Heu fort und drangen in Viehställe ein. Auf den Kartoffel- und Rüdenseldern ist das Erdreick) weg- geschwemmt, so daß die ganze Ernte vernick)tet ist. — Ans Marienwerder wird gemeldet: Jn der Gemarkung Aoslowo und einigen Rackcharorten ist die gesamte Ernte verhagelt Ein Wolkenbruch verwandelte die Felder in einen förmlichen Sumpf; ein Orkan entwurzelte viele Bäume. * I n 16 Vs Minuten um b i c Erde Wieder ist ein Schnelligkeitsrekord ausgestellt worden. In genau 16 Minuten 30 Sekunden ist ein Telegramm der Reuyorker „Times", das den Wortlaut hatte: ,,Schickt dieses Telegramm um die Welt. „Times", in Reuvork um die Erde gegangen Ilm punkt 7 Uhr abends wurde es im Reuhorker Haupttelegraphenamt aufgegeben, und um 7 Uhr 16 Minuten 30 Sekunden war es wieder zurück. Von 17 Telegraphenstationen war es weitergegeben worden: c» hatte insgesamt 28 613 geographische Meilen zurückgelegt. Kleine Eagcschronik. Die Stadtverordneten wählten mit 62 von 63 Stimmen Matting, den zweiten Bürgermeister von Eharlotten- burg, zum ersten Bürgermeister von Breslau. Jn der vorigen Rächt erbeuteten Einbrecher aus den Geldschränken des Banmaterialiengeschäfts Lskar Jucker in der Lranienburger Straße in Berlin etwa 30000 Mark in bar. Jn Mailand verübte ein 70jähriger Mann dadurch Selbstmord, daß er sich in einen Zinnsarg legte und den Deckel schloß. Eine fRadjbariii, der es ausgefallen war, daß der alte Mann einige Tage nicht aus ging, fand den alten Mann in dem Sarg. Aus La m a'lProv. ßecce) wird gemeldet:*Ein l^eistkicher der hiesigen Kirche, der von seinem Amte suspendiert worden war, versuchte bei einer Audienz den Bischof von Lecce mit einem Schlagring zu erschlagen. Die herbei- gcrusene Dienerschaft entwaffnete den Attentäter. Der Gesangvcrc.' sangswettstteil zu m des Herrn Lehrer Slj n in der 4. -lasse e. Preis (25 Start tn M land) mit 206 Purk )renpreis (1 M U- Lorbeerkranz) in’- - Samstag fand bit I der hiesigen £bfi. I bestand an: de, I E"- Abteilung je I Geh. Landesökom)^ I rtlchastskammer, C- ■ ■ ’r der Anstalt, Oek°n».I "en sich sechs M. I ’OAag aus Gamins 1 ■ Mhl Von Scholle? ■ 5 von Assenheim uri I g dauerte von 10 c:- I daß jeder Teilnehva: | auvfuhren mußte, b I antworten hatte. Sa* I niflinae für bestand« Ä der Landtvirtscbos::>D >eführtes Tiplom, vüM iwart" führen biiri?r| Vorgestern kam der cm ■ Kossulh zur SurW en Erlös der Säuglinge i sehr gut Nahem h.'/H lurbcn abgesevt. 401 . ■ Auch heute waren . ■ atze. (BeridiftfcinL Bonn, 10. Juni. Ein 26-jähriger Privatlehrer gab sich im Juli vorigen Jahres am königlichen Gymnasium in Münster (Eifel) für seinen 29-fährigen Schüler aus und legte für diesen die schriftliche Prüfung ab. Die Prüfung fiel vorzüglich aus. Der Schüler verriet aber später aus Angst den Betrug. Die Strafkammer verurteilte Sck)üler und Lehrer wegen gemeinschaftlicher, einfacher Urkundenfälschung zu je drei Monaten Gefängnis. gczeiu unb dem Polizei Wachtmeister Dillenburg ausgedändigt. Der Vorsitzende bemerkt, es sei festgestellt, daß die Adresse des Briefes aus dem Brandberieht der Bad-Rauheuner Zeitung, der in Rr. 50 des Blattes enthalten war, beraudaridmitten fei. Durch ein? Hanriuchung beim Angeklagten fei feftgeTtellt, daß alle Nummern vorher und nachher vorgefunden seien, nur die Nr 50 habe gestbli A^mer habe man im Zimmer der frrau Friedrich eine ^luckwmsctkarte vorgefunden, die sowohl in Farbe und Form, ai* aud> im Wasserzeichen nut dem Drohbrief übereinftimme Der Vorutzende erklärt ferner, daß ein Schutzmann und dessen Ehefrau den Angeklagten zu der in Frage kommenden Zeit gesehen habe, wie er nach dem Briefkasten ging. Der Angeklagte behauptet, er habe damals wegen des Engagements einer Köchin einen Briet nach der Schweiz gerichtet und ihn zu jener Zett in den Kasten geworfen. Auf den Vorhalt, daß der Apfelwein, den man nach dem Brande im Seiler gesunden, stark gewässert war, gibt der Angeklagte an, wie er den Wein bcrgcftcllt hat und erklärt, daß Apfelwein ohne Wasser überhaupt nicht fabriziert wird. .Tie Verte.digung beantragte, daß Dr. Wrede unb der Sachverständige Thünng in Bad-Nauheim an Ort unb Stelle Kostproben vornehmen. Am Mittag begann die Beweisaufnahme, die auch heute noch fortgesetzt wirb. ch rüstig vorwärts ing festgesetzten TernM ch fein. Tonner^:M cißbinder-, TapeztemM ... i Neubau Vergeber. -M dieses Jahres ein zu seiner Hosreite in der Rttterstraße gc» Fiert ächrer Levpcr QtM hörendes Hintergebäude vorsätzlid) in Brand gesetzt haben. Der hessischen B i m t e n ft e r b e f a | f e sei berichtet: Zunächst wurde in auefftbrltrfxr W,t»e der grbrutft vorliegende Jahresbericht sowie dte Btlanz erläutert. Dtc Zahl her Mitglieder überschrut im VauTi t.: wahres 2000, so daß nunmehr durch Em'ührung der Bcrsics' rungsstufe non 1500 Mark der endgültige Ausbau der tfai'r er folgen konnte: es wurden nid* weniger al» 161 Naci, verstchermtgen für 79 700 Mark abgeschlossen Eingetreten sind 163 Personen, gestorben 19. Das Versiwernngskapitol aller M t -iiktar ist tetzt ! 125X96 Mark Xte ('kroutnreieroe beträgt 41 .>.18 UiarL ir^raus eine Diwdmde von 35 Pro; verteilt werden kann 'Jioai (Tniidiuing des Rechners Burk und des Sekretärs Erb wurde ai:t vtntraq des Rechmmgrates Bauer Butzbach, der ge samte Vorstand durch Zuruf einstimmig nn.-dergeioählt Der Antrag Heiles ict/ hat sich ein frrauen-Turnverein gebildet, dem sofort gegen 20 Damen beigetreten sind. Vorsitzende ist frrau Amts- gericht-rat Wagner, die Hebungen leitet Lehrer Paulstich. — Mit dem Heuschnitt in der Gemarkung Lirchhain wird Ende der Woche begonnen werden. Durch bic kalte Witterung ist daS GraS im Wachstum etwas zurückgeblieben, trotzdem wurden bei den GraSoerfteigerungett sehr hohe Preise erzielt. So brachten 10 Hektar Wiesen, die in vergangener Woche verpachtet wurden, einen Erlös von 2307 Mk. fr. E. Hadamar, 10. Juni. Sonntag nacht wurde in der Gräflich-D alberdorffschen S ch l o s; ka pel le aut Schloß Molsberg aus dem Tabernakel des Altars der Speisekelch, oroic bas zur Aufbewahrung der Hostie beftimmte Gefäß goto b l c n. Der Einbruch erfolgte durch die Gräflid>e Gruft, die ich an die Kapelle anschließt. Ein Polizeihund aus Dillenburg nahm die Spur der Diebe auf von Molsberg über Dorndorf nach der Blasiuskapelle, dann verlor fic sich. r o 11), als Verteidiger wirken Justizrat W i n d c ck c r - frricoberg r:Ä unb Rechtsanwalt Kaufmann Gießen. Als Sachverständige liÄ sind geladen Medizinalrat Dr. Haberkorn, Medizinalrat Tr Dietz, der Oberarzt der Heil- und Pslegeansialt Gießen, Dr. Wrede, der Vorsteher des ttlKmifd^n Untersuchungsamts für die Provinz | Öberhessen foroic der Obstweiiisabrikant Thüring aus Bübingen. In der Verhandlung, die auf 2 Tage angesetzt ist, sind 42 Zeugen kjDPEL^ Riisselsheim!M- WilSunls-Wturustst ßitü» 1912. Die Plätze zur Errichtung eines Zigarrenftandes und eines Standes für die Festpostkarten und die Festschrift iind zu vergeben. . . |V% Angebote sind b,o zum lo. Clunt etnznrctchcn. TcrBcrguügungsautzschuß: TerPrcßauSschuß: A. Dickorö. «.Neurath. Gestern verschied Herr Carl Friedrich Langsdorf! Rittmeister ä la suite nach kurzer Krankheit. Die trauernden Hinterbliebenen* Giessen, den 11. Juni 1912. Die Beerdigung findet am Donnerstag vormittags V» 11 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. ‘ 4127 Gießen, 11. Juni 1912. 04894 a "/. Biograph Plockstr. 12. (048801 Plockstr. 12. Gute Qualitäten Billige Preise und sonstige Sport-Schuhe Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Berluste sagen wir hiermit allen unseren herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau J. Michel und Kinder. Marktstr. 9 Wettergasse. Das Geheimnis der Brücke Dreiakter. Au» dem wirklichen Leben. Außerdem unter anderem: Moritz über den Alkoholismns. 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Ferner । id'cn ^lolrenvereins, Fü An den .'taiier, den i '■'-'n T-renxen wurde» su । '.'iMfibem der Vorsitz I Erschienenen, darunter a Idalle, gedachte er der To hai Wort zu einer Wie koche ich am sparsamsten? Zur Beantwortung dieser Frage veranstaltet da< *thdt. Gaswerk im großen Saale Stein'« Garten am 11. und 12. Juni, Je vormittag* von 11—1 Uhr und nachmittag* von 4—7 Uhr ein Grosses Schaukochen mit praktischen Vorführungen im Kochen, Braten u. Backen. Der geringe Gasverbrauch kann an den aufgestellten Experimentieruhren kontrolliert werden. » Braten von Geflügel, Fisch nsw. auf Grillrost. Um sich von der Vorzüglichkeit dieser Bratweisc überzeugen zu können, werden Kostproben abgegeben. Mit dem Schaukochen wird unter Beteiligung MiiQfpr-AilQQtpIhinn der hiesigen einschlägigen Geschäfte eine "lUolcl HUoolCIlUliy in Gaskoch-, Brat- und -Backapparaten verbunden. Zu diesen Vorführungen ladet ergebens! ein D*/5 da* stttdt. Ga*- und Wasserwerk Gießen. orflaeb- Liederkranz Sektion ' Giessen VVe Donnerstag: Philosophcnwa^d^i Bureaubearute pnben ronbrenb derheinenl^ I 2oliiinerözeit stets c »| Herren - $d)ofo!ote = extra bitter ==: in ihrem Pulte liegen- PretSv.'/^Pld.'Tafclsvs ? Seltersweg 77. rtzsiK u n zu Vrogra Gr iuhilk aus: Im ; 'wliisses jür unser Flott 11 Pe, "nb zwei Reservege tunkt wird England vo Reservege,chwader haben