Viertes Blatt 162. Zahrgang [ir. 36 eridjetnt *|M mH Su3nahme brt Sonntag». dc» Ein Das Resultat dieser Sa bl wird in der nächsten Sitzung mit- Schlug 69* Uhr. Uhr der Die »Gießener LMnUienblätter- werden dem .Ln^eiger^ oiermal wöchenUtch be,gelegt, bas Kretsblatt ftti den Krell Ziehen" zweimal «»«VenUlch. Dle „Lanbwirljchatllichkn Lett, fingen^' erscheinen monailich zweimal. _______ I 4 Sch riftführer. Mb. Deutscher Reichstag. B Sitzung. Freitag, den 9. Februar. . Die Tische de» Bundesrats sind leer. La» Hau» ist stark beseht. Die Tribünen sind überfüllt. Die Wahl des Prfllldenfen. Auf der Tagesordnung steht die gestern vertagte Wahl tzcösidenten, der Vizepräsidenten und der Schriftführer. Alterspräsident Traegcr eröffnet die Sitzung um 2 15 Minuten und teilt mit, Last der Handelsvertrag mit lür fei eingegangcn ist. Darauf wird sofort in die Tagesordnung eingetretcn. 0CiDcrbeorbnung. Der Waren, Z. B. Rechen, Besen. JöncL in feiner Wohnung ansertigt, um damit hausieren zu gehen chenem volze durch Heine graue Pünktchen erkennbar. Ist da» toolz schon mit Leimsarbe gestrichen, so ist noch schwerer zu fomtaticrcn, ob es vom Schwamm befallen ist. Turch pilzartiges Vortreten einzelner Aarbtcildyn lann man aber auf die int Innern wirkende ,yaul nis schließen. Unter günstigen Bedingungen breitet sich die Schwammbildung verhältnismäßig schnell ini Holz zu ganzen Ge weben in lappigen oder sächerähnlichen astralsten und 3uQen aus. Tic fortschreitende Sl rauf beit zerstört alles .Holzwerk und erzeugt einen moderigen Geruch, der in geschlossenen Raumen bei geringer Lüftung gesundheitsschädlich wirkt. Tie holzzerstörende Pilzbildnng stellt in ausgewachsenem ftanbe ein wurzelartiges Gewebe von zunächst weiher, spater grauer Färbung dar, das sich ost zu einer geschlossenen Xxmt von nicht unbeträchtlicher Stärke verwächst. Durch llinormungderge- smrden und trockenen Holzsubstanz insolge dieser sckstvammbil düng ivcrden große Mengen von ^-euchtigkelt erzeugt. dic den hngicnis'chcn Zustand der Wohnung gefährden. Obschon kein Holz ganz frei von holzzerstörend^i Pilzen ist, hat ma" doch den ^ausschwamm besonders häuNg an Tannen- und Mcsernhol,. dagegen seltener an Laubhölzern beobachtet seine ^.cben-. iälngkeit und Zähigkeit überaus groß ist, b^itct icinc Bekämpfung und radikale Vernichtung in Holzkonstruktionen, wo I er sich eingenistet hat, große Schwierigkeiten. Tie Beseitigung des vom schwamm ergriffenen Holzwerkes I und die Säuberung der Umgebung muh nut aller Wninblidneit i orgenommen werden. Ta er auch in das Maur^erk curdruigt, I sind die Augen in der Nähe auszukratzen: vor allem aber mutz der Ursache her Feuchtigkeit, die in hohem Maße die -schwamm- bildung iörbert, nachgespürt werden. Das Holz muß m gut- .iiisgetrocknetem Zustande, also mit höchstens 14 Prozent Wassergehalt, eingebaut werden. Bedingung für em brauchbares Bauholz ist ferner, das; es außer der ^aftzn. also nn Winter gefällt ist; ferner wil es ausgercitt, hinreichend trocken, möglichst borkeii- und splintfrei nicht rissig, weder rot noch blau sondern gesund und kernig sein. Wechsellide'Einflüsse der Witterung haben Polumanderungen und chemisäw Zersetzungen des Holzes zur Folge. Wenn das Holz ohne Luft und Licht einer gewissen Warme und Feucht,g leit längere Zeit ausgesetzt bleibt tritt unzwenelhatt schwamm. , bildung cjn. Durch sachgemäßes Verlegen kann nwn da^ Bmi Holz gegen späteres Eindringen von Feuchtigkeit schützen. Da senchteO Balkenlage einen günstigen Herd für du ' Entwicklung von Schimmelpilzen bilden, sucht man quöchst beim Balken und Dielenverlegen dafür ^orge zu ttagen, daß die 1 Unterlage unter dem zu verlegenden Futzboden hinreichend trock n ist und nicht mehr als 4 Proz«it Feuchtigkeit zeigt. Die Sckitt tu na 'Koksschlacke, Sand oder Lehms dar' mcht zusest an den Balken onliegen uiid muß eine ausreichende Ventilation des Zwischenraumes zwischen Diele und Schüttung gestatten. Tent Eindringen der Baufeuchtigkeit in die ^h^on^lzer ist durch Umhüllen der iu den dauern liegenden Teile (Balkenköpfe) nut Uchpnppe oder durch Anstrich mit Jmprägm ermitteln frorju- Das neue hausarbeitsgejetz. Der letzte Reichstag hak kurz vor seiner Verabschiedung fin neues Gesetz, das „vausarbritsgesetz", angenommei. kks tritt am 1. April 1912 in tfraft und enthalt Vor- Wlchriftcn für die Werkstätten der „Hausarbeiter J Wobche Personen, die entweder für sich alleru oder mit ihr ' "'dmilicnanqelujrigen oder auch gleichberechtigt zu -^yre ipiebencinanScr, also gleichsam als Genossen, Ovaren ami - r rigen; jedoch nicht für den privaten Gebrauch eine» »oe- f sie)Ilers wie der Handwerker, sondern im Auftrag gaii5 dc f sn mmter Personen, welche die Daren ihrerseits werter Der üiißcrn. Die Hausarbeiter besinden sich also ni einer vc h mutten Abhängigkeit ihrer Auftraggeber ebenso wie oii . fe^cnannten (^wischenmeistcr. Diese aber beschäftigen srem i bes Hilfspersonal und fallen darum nicht unter das^au-- llloeitsgejctz, sondern unter die Bestimmungen der _ *" der Pausen fcstgelcgt werden. Soweit sich in einzelnen Gewecbs,zweigen der Hausarbeit, insbesondere solchen, die der Herstellung, Verar beitung oder Verpackung von Nahnings- oder Genußmillel I dienen, Gefahren sür die öffentliche Gesundheit ergeben, I ermächtigt das Gesetz die zuständigen Polizeibehörden, fui I einzelne Werkstätten zum Schutze des Publikums besondere Maßnahmeii hinsichtlich der Einrichtung und llntei Haltung der Maschinen und Gerätschaften anzuorbnen und sogar vorzuschreiben, daß Räume, in denen Rahrung-.'- unb Genußnuttel Hergestellt und verarbeitet werden,^zu bestimmten anderen Zwecken nicht benutzt werden -ter Bundesrat lann ferner die Verrichtung solcher Dausarbei teil verbieten, die mit erheblichen Gefahren für Leben, Ge sundheit oder Sittlichkeit der Hausarbeiter oder für die öffcntlidw Gesundheit verbunden find. An Auflagen aller Art fehlt es also nicht; ihr guter Siverf soll nicht verkannt werden. Wer aber hat diese Am lagen zu erfüllen, wer bestreitet die Kosten der polizeilichen ! Maßnahmen ? Stein anderer als der vausarbetter selbst, Iba es nach Lage der llmslände ausgeschlossen ist, hierfür den Arbeitgeber verantwortlich zu machen Der HauS- arbeitet- ist Gegenstand des Gesetzes, er wird reglementiert und bestraft Den Schutz, den man ihm ui wohlmeinender Absicht angedeihen lassen will, muß er aus seiner X£naj€ bezahlen und so kann es leicht Vorkommen, daß man durch > kostspielige Anordnungen den .Hausarbeiter zur gänzlichen Aufgabe seiner Besckjäftigung veranlaßt, also das Kind mit dem Bade ausschüttet. Ten Behörden wird daher die Durchführung des Gesetzes recht sauer werden. Die Lohn frage berührt das Gesetz nicht. Auf die I Volinrcgclung und biff Festsetzung von Minbestlöhncu, die Errichtung von Lohnamlern, wie sie von den ^ozialdemm I traten gefordert wurden, haben sich die Regierung und ! Mehrheitsparteien nicht eingelassen. Das Gesetz gibt dem Bundesrat nur die Befugnis für bestimmte Gewerbezweiae, in denen Hausarbeiter beckiäfligt werden, Fachausschüsse I einzusetzen, deren Aufgabe es fein soll, Gutachten zu erstatten, I Erhebungen zu veranstalten, Wohlfahrtseinrichtungen an- I Äurcacn, auf Ersuchen der Staats-- und Gemeindebehörden in geeigneter Weise die Verdienste der .Hausarbeiter zu er-- mitteln', deren Angemessenheit zu begutachten, Vorschläge I für bic Vereinbarung angemessener Entgelte zu machen und auch sonst den Abschluß von Lohnabkommen ober I Tarifverträgen zu fördern. Eine bindende Festsetzung der I Löhne können sie nicht vornehmen. . Die Verpflichtungen, die das neue Gesetz den Ar beitgebern auf erlegt, sind geringfügig. Sie müssen ein Verzeichnis ihrer .Hausarbeiter autltellen, dürfen, wenn dem Hausarbeiter behördlich die Beschaffung eines Aus weises vorgefchrieben ist, daß seine Räume den au fic gestellten Anforderungen genügen, »ausarbeit nur für solche Werkstätten ausgeben, für die ihnen dieser Ausweis vor . gelegt wird. Es kann ihnen ferner, soweit sie Rah , I rungs- und Gennßmittel in der »auSarbeit fabrizieren Haffen ausgegeben werden, sich mindestens halbiahrlich davon persönlich oder durch einen Beauftragten zu über- «uq°nnbüchern unb Arbeitszetteln an ben Hansarbet er vor. hrr qciteubtt chreo Inkrafttretens wird aber cr|t burd) Kaiferlt^ Verordnung, und zwar wahrschetnltch nach «erlauf einiger Jahre, bestimmt werden. be“^e Prüfung des Mauerwerks in Neubauten "»i F«ch»gk-it hat unbedingt vor dem Tapezieren stattzunnden, weil das -tapc^ zimn feuchier Wände die Entwicklung von ^chimmelmlzeri außn- ordentlich befördert Mauerwerke unter oder m Erd ho he kann man gegen die auNteigende Feuchtigkeit lckKtzen durch eine oder "ck bcTkr zwei Schichten von Klinkern tHarchrandste.nen d.c h? auten Vmcntntottel zu betten sind. Bewohnte Aellergeschoß- räume sind überhaupt unter Terrain ganz in Klinkern su 11cUcn. ! ^i Beränderungeii des Grundwanerilandes üben aut schlecht durch Isolierungen geichützf Keller inwiern emm Emstutz aus, aw die F^uchtiMt bei steigendem Grundwanerstand sofort zu- n mmt Man bat nun die Erfahrung gemacht, datz ein Ueb«- man von Feuchtigkeit d,e Enttvicklu.rg Der -chwommbildung hemmt, u . fwbem Grundwasserstand roiro ne daher an beionders leuchten iunttaT^uVbteiben, während sie beim Fallen oes Gruntnvmwr- üandes^ beionders stark hervoNril! Die Baupolizei verlangt oatz ! jeder nichto unterkellerte Raum mit einer für Feuchtigkeit un- gegen den Hausschivamin I irertev zahlreiche antüeptn'dK Anstrichmittel cmpwhlm, dw bei MmEnde? Holzkrankhett noch helfen können,, am bte xauec vollkommene Sicherbeil bieten: lie wirken mnst I ifbvd) fein bnnacn nicht in die neieren schickten ein. SS Kränkung iS Baukol-es nut ichwammiötenden Substandm müüen natürltd? teerart.qe, alio brennbare s^e ebemo aus- ! o ickloisen sein, wie Stone, die unangenehm riechen. Als bret^ werte" Jmluögntrrung-mtU-l wird akuomotrtwn embtoHen, bas nhiclnr acrlieblos nicht feuergefährlich und nicht gifttg ist. absolut gerumiD5, muA 3 wrrrTn(>r roä netto er Loiung Luftstoß erfolgt. An besonders gesährdcten Stellen sollen größere, mit der Berieselungsleilung Dcrbuubene BehäUer anfgcsteul werden, die stets mit Wasser gefüllt gehalten werden, und fo eingerichtet sind, daß ste aus ähnliche Weise durch den Erplosiousstoß plötzlich geleert werden, wobei der Znhait sich sturzregenartig in die Strecke ergießt und die fernere Fortpflanzung der Erplofiou verhindert. Die von dem Luflsloß betätigten Au löfekörper können ben Windfahnen, Manometern, Sicheiiheitsveiitilen und dergleichen nachgcbildele Apparate sein, lvelche nut dev Wasserabsperrventilen direkt oder indirekt verbunden sind. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhefien K geteilt werden. 8ü Quästoren wurden berufen die Abgeordneten Baizer- mann (Natl.) und von Savigny (Zcntt.). Präsident Dr. Spahn stellt fest daß der Reichstag damit konstituiert ist, er werde dem Saget davon Mitteilung machen. erwiesenen Tatsache gründet, daß die du cm eine ervlofion eräugte kräftige Lustwelle dec eigentlichen Explosivno jlamme stets um ein ivcsentliches Stistk iwraneilt Ls sollen nun an der Berieselungsleiuing oder an den zui Berieselung dienenden Röhren und Behältern, die mi. Wasser oder anderen zur Berieselung und Flanuiie,- ersncknng geeigneten Stoffen gefüllt fino, besondere ^uien oder Mundstücke angefchlosfen werden, die gctvolntlia) omm Ventile oder dergleichen geschlossen sind 2. ic L effnungs cinriditungen sind so beschoss en, daß sie beim Eintritt einer Explosion durch den Lustdruck oder stoß geöffnet werden, woraus die Ausgüsse kräftige Wafsecstrahleu aiiÄverseu, die dem Weiterschreiteu der Explosionsflamme Ein^ilt gc bieten unb sie ersticken. Zu diesem Zwecke find die -lb• ! fpecroorrichtungen fo eingerichtet, daß sie bei normalem Atmosphärendcnck geschlossen find, sich aber sofort offnen, wenn infolge einer Explosion ober einer anßergewvbnlim heftigen Sprengung der Luftdruck steigt bezw. ein kiaftiger Lin Schutzmittel gegen Srubenexplofionen. Die StblaaiDCtter- und Koblenstnubexplofwnen in «erq mctfei iBcrixm vrsl dadurch besonders gefahrkch, dah n° di^ch «ermiklelung de- in der Grubenluft schwebenden oder ausqewirbcltcn Kohlenstaubes sich fchneN Uber gr°»e Teile des Grubengöbäudes ausbreiten. Eine der wich tiasteu Beftrebuiigen zur Bekämpfung der Grubeuexplo- ° m «ht also dahin, diese nut Ihren Gntttehun«sort Honen gern Qmcrfc soll z. B. bic vorgeschriebene »cncktu m dienen und zwar sowohl durch Anseuchtung s,- »ohlcnitauh« wie auch durch Untcilmltung „nager q°nm°^Dicse Matznahmen bedingen aber cm zuverlas,igcs Vedicitüng^materiah oder bei stäirdtg und Klbttlalig w,l° fmber Scnciclung eine gute lleberwachung der dazu dre- (Hnridttunqcn: Mm wirkt bet ständiger Äerie,e- lung "o^Saifct oft fehl läsng, jo daß der Bergmann wenig • ßchr > ftführ« r verliest den § 9 der Geschäftsordnung über , l e Wahl be» Präsidenten. Hat sich im ersten Wahlgange keine ebfolutc Mehrheit ergeben, so kommen diejenigen 5 Kandidaten, L j:c die meisten (stimmen erhalten haben, in die engere Wahl. Ergibt sich wieder keine absolute Mehrheit, so gelangen bic« ./■ iemgen zwei flanbibaten, bie nun bie meisten stimmen erhalten 1 kben, in eine erneute engere Wahl. Bei Stimmengleichheit ent- L scheibet schließlich bas LoS. Slterspräsibcnt Traegcr stellt fest, baß die Wahl durch Zettel ■ ßartsindcl. Ec bittet bie Abgeorbnotcn, sich mit ber Abgabe ber E «eitel zu beeilen, damit die Wahlen zu Ende kommen, ehe der Tag -j neiget. (Heiterkeit.) Der erste Wahlgang dauerte eine Stunde. 888 Zettel Karben aligegeben, davon waren 3 ungültig. k» erhielten Dr. Spahn 185 Stimmen (Zentrum, Rechte, L Polen und Antisemiten), Bebel^sSoz.) 110 Stimmen, Prinz E don Schönaich-Caroloth (Natl ) 88 Stimmen (National- hberaie unb Kcrtschcittler), Tr. Paasche (NcUl.), 1 Stimme un» Heine (Soz.) 1 Stimme. Da keiner ber Stanbitatcn bic absolute Majorität E rchaUen hnt muß eine engere Wahl stattfindcn, unb zw.ir ber GefckaftSorbnuna zivisck.en allen fünf Kgnbidaten, die ■ ijerhaupt Stimmen erhalten hal»cn. Der neue Wahlgang beginnt um 3% Uhr. In der ersten engeren Wahl wurden 388 Stimmen ■ riwflcbcn. 3 Zettel waren ungültig. Die absolute Mehrheit be« | tragt bei 385 Stimmen 193. Diese Mehrheit wurde von Innern P Kandidaten erreicht. ES erhielten Stimmen Dr. Spahn (Zentum) 186, Bebel i (605.) 114, Prinz zu Schönaich-Earolath 85. r Alterspräsident Traegcr: ES scheint also, daß wir heute die I lückenlose GcschästSorünung über uns ergehen lassen F müssen. (Heiterkeit.) Es muß eine neue engere Wahl statt finden i unb zwar zwischen ben Abgeorbneten Dr. Spahn unb Bebel. 1 zede andere Stimme ist ungültig. I Die zweite engere Wahl beginnt um 4% Uhr. EH mürben 384 Stimmen abgegeben, davon waren 13 un- gültig. ES erhielten Dr. Spahn 196 Stimmen und Bebel ■ 175 Stimmen. Für Bcbcl haben also auch die Fortschrittler 11 unb ein Teil ber NationaUibcralcn gestimmt. Altcrsvräsibcnt Traegcr stellt fest, baß somit Dr. Spahn E|Um Prasibcnten b e d Reichstages gewählt ist. Dr Spahn nimmt die Wahl an unb übernimmt zugleich W das Präsiblum. Er erklärt: Fch spreche unserem Alterspräsidenten 1 ben Dank und auch die Freude des Hauses darüber aus, daß « (t diese nicht ganz mühelose GcschäftSvcrwaktung mit solchem W £mmor und mit solcher Ausdauer geführt hat. (Lebhafter Bei- ■ peU.) Indem ich mich in den Dienst des Hauses stelle, darr ich Wan jeden einzelnen von Ihnen bie Bitte richten, baß Sic mich in M tem Bestreben unterstützen, bie Würbe und baö -'nseben bieseS j pouseö zu wahren und seine Geschäfte zu fordern. (Beifall.). ES folgt die Wahl des er st en Vizepräsidenten. ES wurden 886 Stimmen abgegeben, davon waren 21 U Ungültig. ES erhielten Scheibemann (Soz.) 188 Stimmen. V Dietrich (Kons.) 174 Stimmen, Dr. Paasche (Natl.) 3 Stimmen. Präsident Dr. Spahn stellt fest daß die Mehrheit 188 6h». men beträgt. Scheideinann also zum erste n Bi z e - präfibente n geroäblt 'st. (De.soll unb Heiterkeit- link».) Aus bic Frage dcS Präsidenten erklärt Abgeordneter Gtocibc- mann iSoz.)! daß er die Wahl annehmen will. (Befall Heiterkeit und lebbaste Bewegung.) Es folgt d i c W a h l d e S z w c i t c n V i z e p r a s, d e n t e n. Es wurden 385 Stimmen abgegeben. Ungültig waren 95. Dr Paasche wurde mit 274 Stimmen zum zweiten Vizepräsidenten gewählt. (Beifall.) Außerdem erhielten noch die Abgeordneten K a c m 0 s (Bp-) s 12 Stimmen, Dietr.ck (Kons.) 2 Et,«men. v. Hcyde- bianb (Kons.) 1 Stimme, unb st ab tragen (^o--) | l Stimme. Dr. Paascke nahm bie Wahl an. In einem Wahlgange erfolgte dann die Dahl der anher, alS sollt, das Zelt abgebrochen lvcrden," kann fid) an eine europäische Torrn br.' Decken- und Servierens nicht gc- Arbcitcn, hie sic mir zu überlassen gedachte. Mizzt probierte meine Duldsamkeit aus, indem sic ihren Bedingunaen täglich eine neue anfügte. Mit her letzten — meine Küche 31t Her größcen — war meine Geduld zu Ende! Sie ging bereits nach acht Tagen, hatte aber ihr Mietgeld Von einem halben Pfund Sterling und ein Pfund Sterling Wochen lohn schon vorweg/' s)euertuch. Nad) meinen Vortt'ürsen liest sie sich stets mit indigniertem (Hemurmel und mit voller Wucht auf die Steinfliesen der Halle nieder mrd bat mich obendrein noch um Mafiee zur Stärkung!" Hojs'na, die Negerin, ist durch nichts aus ihrem Schmutz herauszubringeii und die schlanke iunge Araberin Amina hat noch zu viele Reminiszenzen an das ßeltlcben der Bor eitern, häuft beim Aufräumen alles in einer Decke aufein« “ c Ze i tschrift al -5 Heiratsvermittler. 3n oem <5d:nUltellervmin zu London erzählte der -Heraus- gcber bev Cornhill Magazine eine reizende Geschichte, aus feiner langiährigen Tätigtet!; „Eines Tages wurde tnir für meine wdhneic Aber schließlich erscheint ein ruhender Pol in dieser Erscheinungen Flucht: burd) die Anstelligkeit und Tüd)tigfcit einer jungen Griechin, Eukrasia, findet die Dienstbotennot ein Ende. Frcruen-Feuttleton. Dienstbotcnnütc im Orient. Unsere Hausfrauen, die fid) über die Ticnftbotcnfragc die Kovse zerbrechen, mögen sich damit trösten, das; ihre Nöte gering sind im Vergleich zu denen, die eine deutsche Haustran iin Orient burdMumarfjcn hat. Dorothea Schnhmaclwr wibwet eine amüsante Plauderei in lieber Land lind Meer der vielgestaltig bunten Galerie von Hausgeistern, mit beiten sie in Kairo ihre wirtschaftlichen Erfahrungen machen mußte. Sie begann mit einem IIeinen Laufjungen, her ihre Besorgungen machen sollte, und endete mit hodchezahlten Tienftinäddien, aber ob männlich ober weiblich, ob weist, braun oder schwarz in der Hautfarbe, — sie alle umschlang daö gemeinsame Band der Unbrauchbarkeit. Der kleine Ackuned, ein ebenso schlauer wie nieblidu'i brauner Wicht von zehn Jahren eröffnet den Reigen. Sduitzhastigleit, diasch- haftigfeit und Zerstreutheit wären seine Fehler, aber er war doch ein recht begabtes, vielversprechendes Kind Sein Nad)folger war Hammed, dessen Gutmütigkeit wie Naivität keine Grenzen kannten. „Ich traf ihn einmal im Salon — wie er mit dem Schrubber - beseit gefliffentlid) bat .Staub vom Piano fegte. Ein anderes Mal rieb Hammed mit dem Eifer eines dankoaren und mit sich zufriedenen Dieners die Fensterscheiben ab — und zwar mit meiner neuen Flanellbluse! Er hatte sie ergriffen, da er den ähnlich gestreiften Stoff, beu id) ihm zu jener Arbeit angewiesen, als Turbantud) verwendet hatte. Auf meine sprachlose lieber* raschung reagierte er mit einem scheuen Hundeblick, lief; die mißhandelte Bluse fallen und schlich hinaus, um ben Nest des TageS. jede Arbeit verfdnnälKnb. in der Babestube zu bleiben. . Ein Gewaltmensch war Manssur, der jebe Dreinrede als Beleidigung empfand und behauptete, daß er als Bcrberiner allein wisse, was auf räumen sei ,,?\d) ergab mich und dachte: gut, rote er reinmacht, soll mir gleich fein; lebet nad) feiner Art! Als fid) aber mein Widerspruch gelegentlich noch einmal mächtig regte, warf er mir voller Empörung die Scheuerbürste vor die Füße, sprang von der hohen Hansl etter mit einem fürchterlichen Satz herab und — -um Fenster hinaus! Da europäische Nerven derartigem nicht gewachsen sind, mußte Manssur uns verlassen " Bon dem männlidwn Geschlecht hatte unsere Hausfrau genug. sie wollte es nun mit einer europäischen ..bonue a tout tatre", roie sich im Orient unser sdstichtes „Mädchen für alles" nennt, versuchen Nachdem sie burd) das Inferno der Vermieterinnen hindurch atgangen war, fand sie „Mizzi". „Sie stammte angcblid) aus Kärnten und hatte nur eine Leidenschaft: die Anfertigung von öftcrreid)iid)cn Mehlspeisen. Dies gesd)ah auf Kosten per übrigen Zeitschrift von einem Schriftsteller, der fd>on verschiedentlich gu3 Beiträge geliefert hatte, ein Artikel eingesandt, den ich für uw brauchbar hielt. In höflichen Worten lehnte ich ihn ab und lanbtf das Manuskript zurück Aber wie gröl'; war mein Erstaunen als id) einige Tage oaralif einen Brief erhielt, in dem b*} Sckwiftfteller mid» inständig bat, beit Artikel au drucken. G begrünbcic ferne Bitte l)öchsl eigentümlich: „Mein bester Fr«M ist verlobt und steht kurz vor der Heirat Ader unglückliche weise 1)at er sich mit seiner Braut entzweit. Um nun die bahn wieder inS Geleise zu bringen, habe ich die Geschichte geschrie^H deren Inhalt unbedingt die beiden wieder zusammenführen roirt Ta die Braut eine eifrige Leserin deö Corrchill Magazine ist, fi müssen Sie unbedingt diese Geschidste abdrucken: denn Sie öfläg nicht so hartherzig sein, zwei Herzen, die zusammen gebdrer. auseinandcrzubringen." Was konnte ich anders tun, als dt Geschichte abzudrucken? Und der Erfolg blieb, wie ich erstchh nicht aus! Ter Groll der Braut roid), und die beiden Liebendes söhnten fid) aus. Aber eines hat mid) doch geärgert: man lull mid', den eigentlichen Heiratsstiftet, noch nicht einmal zur doch* zeit ein. — Ein Amazonen st aat. In Ozeanien existiert ett kleines Königreich, das unter der Oberhoheit Hollands steht, einet König aus alteingesessenem Herrschergeschlecht und eine unn>* hängige Negierung bat. Ter Kleinstaat, über ben einige Reisend« neuerbingd merkwürdige Einzelheiten berichtet haben, nennt für Bantam Er wird durchaus von den Frauen beben fd)t, aber nickt etwa im Sinne einer auf Einflüsterungen und Intriguen b* ruhenden Machterschleichung, sondern im politischen und tali'äd* liehen. Bantam hat Aivar einen Fürsten, er uirtersteht flgf einem von drei Frauen gebildeten Ministerium, die die Geschähe des Landes leiten. And) alle andern Staatsgeschäsl werden Wl Frauen ausgeführt, dem Mann dagegen ist Ackerbau, vanM und Industrie Vorbehalten. ToS Seltsamste ist, daß auch dck Trupeyu Bantams ein ?lma.zonenkorpS sind und das; die LeibwNckß bc? Fürsten aus zweihundert jungen kriegerisch auSgrbtlbdt* Mädchen besteht. Eine wirklick)c .Kriegsgefahr soll dem kleiner Staat übrigens nicht brohen, und fo ist die Frage ivohl berechn^ wer in der langen FriedenSzcit dem andern wohl gefäljrhdxl wird: der König seiner Leibwache ober diese ihrem Fürsts Uebrigens sollen die rriegert)dn*n Frauen von Bantam KV liebenswürdig und gastfreundlich sein: die Männer sind <£* scheinend mit ihrem Regiment sehr zufrieden, denn sie bmnen UP* Frauen und Besck)ützer mit dem Ehrennamen, die kritgeriscv« Engel. von nur 2 Prozent Erfahrungsgemäß nimmt 1 Kubikmeter Bauholz etwa 2,n JHlogramm Fluornatrium auf. Dieses Mittel 6ft fein Lefdrütztes Spezialpräparat, sondern im freien Berkans für . a 20 Mark pro Jentner zn erhalten. Tie MaterialLosten einer solchen Imprägnierung betragen daher nur 1 Mark Pro ■ftubitmetei Tie Anwendung von Fluornatrium zur Haus- fck wemmbelampi'ung hat in Oesterreich die besten Resultate gegeigt, denn solche Imprägnierungen haben sich seit 10 Jahren »Io durchaus vilzsicher erwiesen. Ta ausgebreiteter Hausschwamm die befallenen Wohnungen aut Benutzuirg unbrauchbar macht und somit den Wert des Laufes schmälert, spielt die 3d)roammfragc beim Hauskauf eine groß- Rolle und gibt Veranlassung zu vielen Prozessen. Das l$ortommen von Haus schwamm berechtigt den Käufer, binnen Jahresfrist vom Kaufvertrag völlig zurückzutteten ober Minderung deS Kaufpreises zu fordern. Nock) 30 Jahre über bas sogenannte „GewährSjahr" hinaus haftet der Verkäufer dem Käufer bann, wenn ersterer beim Abschluß des Vertrages wußte, daß Lausschwamm in dem Hause sei, dies aber verschwieg. In der F$rajri0 Leigt sich nun nicht selten, daß vorhandener Hausfchwamm erst nach Ablauf des Gewährsjahrs entdeckt wird. Ist in einem solchen Fall nicht der unbedingte Nachweis zu erbringen, daß der Verkäufer ben Fehler arglistig verschwieg, so hat der Käufer den Schaden: er muß für alle Reparaturen auf kommen und besitzt dazu noch ein minderwertiges Haus: denn der Schivamm- verbacht bleibt trotz durchgeführter Reparatur an dem Hause hängen und darf beim Weiterverkauf nicht mehr verschwiegen werden. Das Vorkommen von Hausschwamm bot schon immer dem Käufer einen Rechtsgrimd, binnen Jahresfrist Wandlung zu verlangen, d. h. vom Vertrag zurückzutteten. Erst feit dein Jahre 1909 wirb auch Trockenfäule einer Reichsgerichtsentschcidung zufolge dem Hausfchwamm luristifch gleichgestellt, und Treu und Glauben im Verkehr verlangen, daß nickt nur erkannte Trockenfäule, sondern auch der Verdacht auf Trockenfäule beim Verkauf angezeigt wird. Der Erreger der Trockenfäule ist ebenfalls ein Pilz, und der Krankheitsverlauf ist ähnlicher Natur. Der Botaniker Prof. Dr. Mez hat nachgewiesen, daß der Hausschwamm burd) chemische Umsetzung des Holzes zehnmal mehr Wasser erzeugt als der jErreger der Trockenfäule. Dadurd) wird der Hausschwamm unabhängig vom Feuchtigkeitszustand des Hauses, Derma g trockenes Holz anzugreifen und fid) überallhin zu verbreiten. Trocken- fäule dagegen ist aus an fid) feuchte Stellen angewiesen, bleibt deshalb in einem gut gebauten, nicht nassen Hause lokal bc- > schränkt. Ein anderer Hausschwammkcnner, Dr. N- Wotz, hat die praktischen Unterschiede zwischen Hausschwamm und Trockenfäule wie folgt präzisiert: Ski Trockenfäule ist die Reparatur sehr einfad) und die Beseitigung, für deren dauernden Erfolg man sich verbürgen kann, leicht und sicher. Hingegen sind die Repara- dttten bei HauSschwanun wesentlich umfangreicher und kostspieliger: glcid)wohl kann die Garantie, daß der Hausfchwamm nun gründlich beseitigt sei, nicht geboten werden. «Eine Tragödie im (Eise öes Niagara. - Der Einsturz b?r Eisbrücke über den Niagara hat eine furchtbare Tragödie mit fid) gebracht. Am Sonntag standen wohl 35 Menschen auf der Brücke, als plötzlich ein Kckirschen durch >das Eis ging „Das EiS bricht!" Der Schreckensrnf war das Signal zu hastiger Flucht. Alles stürmte zum Ufer. Kaum zwei iMinnten später begann sich das Eis zu lösen und zu treiben, -dock) alle hatten das Ufer erreicht mit Ausnahme des jungen Ehepaares Stanton, eines 17jährigen Amerikaners 'Surrell Heeock lunb eines anderen unbekannten Maiincs. Sie rannten zum amerikanischen Ufer und waren beinahe schon in Sicherheit, als ein freier Wasserstteifen sie zurücktrieb. Nun begann die Jagd nach dem kanadischen Ufer. Doch kaum fünfzig Meter vor bem rettenden Lande sah man Frau Stanton erschöpft zusammenbrechen. Der jirngd Hecock unb der andere Mann waren voraus: Hccock aber wandte sich sofort zunick, um Mr. Stanton und seiner Frau stir helfen, und diese heldenmütige Regung kostete ihn das Leben, denn der andere Mann crrcid)tc glücklich noch das Ufer. Plötzlid) löste fid) das Eisftück, auf dem oas Ehepaar Stanton und der -junge Hecock fid) befanden, los unb glitt die Stromschnelle hinab. Ein paar Sekunden später brach bic Scholle mitten durch und ttrennte bic Stantons von bem Jüngling. Inzwischen stürmten Feuerwehrleute auf bic beiden Niagarabrücken unb von der ersten lief; man ein siebzig Meter langes Tau hinab. Hecock packte es und blieb daran hängen, während die Scholle unter ihm sort-- Iricb: aber das Seil dehnte sich, der junge Mann geriet bis an die Brust ins Wasser' unb war im näd)ften Augenblick von zwei Tutranftürmenben Eisblöcken schwer verwundet. Noch gelang es ihm sich zu halten, er kletterte sogar einige Fuß am Seil empor: ibann aber versagte die Kraft, er" begann herab,tuglcitcn, stürzte (herunter unb verschwand in ben eisigen Fluten. Dem Ehepaar Stanton war ein anderes Seil zugeworfen worden Der Mann erhaschte eS und versuchte, das Tau an feine Frau zu binden, aber die Gewalt der Strömung ließ das Seil reißen unb bas Paar trieb weiter, ber zweiten Brücke entgegen. Hier wurde ein neues Seil herabgelassen jittb Stanton packte auch das Ende. Wieder versuchte er, seine Fraic an dem rettenden Tau fest zu binden, aber seine Hände waren von der Kälte bereits steif und erfroren, er war nickst imstande, das Seil zu halten, es entglitt seinen Händen, und nun war keine Rettung mehr möglich: das Sckstcksal des jungen Paares war besiegelt Man sah noch von der Brücke die Fran in die Knie sinken unb sich bekreuzigen, xann zog sie ber Mann an sich, hielt sie fest in seinem Armen, auch er war in die Knie gesunken und von der Brücke konnte man sehen, nne bic Köpfe sich gegeneinander neigten. In diesem Augenblick wurde die Eisscholle von einer mächtigen Woge gepackt und barst, inmitten der knirschenden Splitter und des tosenden Wassers verschwanden die beiden engurnftblungencn Menschen. Von beiden Ufern des Stromes aus und von ^ciden Brücken hatten Tausende pon Menschen bad schreckliche Schauspiel mit angesehen und die vergeblichen Nettungsverfuche beobachtet Tic Eisbrücke, auf ber Die UnglüdhdKn gestanden hatten und bic ihnen zum Verhängnis wurde, hatte sich in den letzten Wochen gebildet: ein mächtiger Eisbogen von fast 25 Metern -tide, dreihundert Metern Breite und fünfhundert Metern Länge, wunderte von Neugierigen und Touristen hatten in den letzten Tagen diese Brücke besucht und von ihr aus in das Tosen der Eiswasser hinabgeblickt. Börsen-Wochenbericht. = Frankfurt a. M., 9. Februar. Das Desckäit bewegt sich nach wie vor in ruhigen Bahnen, so daß die Umlätje in den wenigen Papieren, dir die zeitweise regeres Interesse fid) geltend machte, keine allzu große AuSdelniung erlangten. Ale Hauptgrund für die allgemeine Z u r ü ck - Haltung gelten politische Benirchtungen, die fid) seit den Neichs- tagsivahlen sestgesetst haben '2)1 it besonderer Spannung hatte man der Thronrede entgegengesehen, weil man von ihr eine ?luf- klärung über die politüche Lage erhosile. War nun auch die Thronrede m Ton und Inhalt überaus lriedlich gehalten, so hat sie dock) die Nugeivißhcit nickst beseitigt, die uameutlich über die Deckung der Ausgaben für die neuen IVehroovlagen entstanden »st. Wohl sind die (9erüd)tc, die von Dividenden, Kupons- unb Kotiernngs- fteuern wissen wollten, bereits o'sizwS dementiert, aber die Börse will in den neuen Steuerlasten klarer sehen, ehe sie ihre Reserve fallen läßt. Mit Mißtrauen beobachtet man bic wechselvollen Berichte auS Amerika. Das sinb Ulf sichcrheitsfaltorcn, benen bic Börse dadurch Rechnung trugt, daß sie fid) von weitsichtigen Operationen scrnhält. In ihrem Grnnd- znge ist die Börse optimistisch gestimmt, waS angesidsts der Boll- bcschästigung der Schwcrindnstric und der wichtigeren Spezial- inbustrien, sowie der Preissteigerungen am belgischen, französischen, Sicgcrlänbcr unb oberschlcsischen Markt begrcistich genug erscheint. Befestigend wirkte auch die Meldung, daß die Bank von E n g l a 11 b sich zu der schon in ber vorigen Woche erwarteten D i S k 0 n t e r m ä ß i g u n g um Ve Prozent entschlossen hat, zumal inan erwartet, baß die Reichsbank halb folgen werbe. Der Privatbiskontsatz hat sich hi uns in ben letzten Tagen etwas versteift, was mit ben Einzahlungen auf bic neuen heimischen Anteilen zusammenhängen bürftc. Auch bleibt zu "beachten, daß bic Stäbte jetzt mit ihren Ansprüchen an ben ßklbmarft heran- treten unb bereit Gelbbcbars dürfte recht bcttächtlid) sein. Der befriedigende Verlauf der Zeichnung auf die 4proz. preußischen Konsuls und bic Reichsanleihc hat ben Kurs ber -Iproz. deutschen Staats Papiere etwas gehoben. Von fremden Fonds konnte sich bic österreichische .thronenrciitc auf die gute Ausnahme, die die neue Anleihe im Jnlanbe gesunden hat, etwas erholen: auch Chinesen zogen auf die günstigeren Aussichten für eine baldige Wiederherstellung der Ordnung im Lande an, dagegen waren Griechen, Serben unb Portugiesen matter. Bankaktien lagen zum Teil fester, weil burd) bic demitäcksttgc Abtrennung ber Tioibcnben rechnungsmäßige Kursabschläge eintreten, die man bald wieder elnzuvringen cinofit. Volt "Bahnen ivarcn Amerikaner Bruchteile höher, aud) Schantungbahn gebessert, Schiff- fahrtsakticn abgeschwächt. In Montanwerten blieb das Geschäft ruhig unb bic Kurse nur wenig verändert. Die Vorgänge bei den Hohenlohewcrken haben etwas Vcrftimmt. Andere Jndnstriepapiere verfolgten wenig cinheitlid>e Haltung. Hefvorzuheben bleibt die Steigerung von Aktien d>eniischer Fabriken namentlich bic stürmische Anfwärtsbewegnng von Scheideanstalts- Aktien, die auf die aiigcfünbigtc Dividenbe von 50 Proz. unb bic beabsichtigte KapitalserHöhung über 100 Proz. aiyogcn. Hvlz- vcrkohlung gciüaiincii 16 Proz., Höd)ster Farblvcrkc 20 Proz. unb Kunstscibe. 30 Proz. Fraitzösische Schuhfabriken gaben auf ben Rückgang ber Divibeitde stärker nach. Privatbiskont 3»/i Proz. Märkte. Gieße», 10. Febr. TlarMb cricht. Auf heutigem Wockeu- marfte kostete: Butter pr. Pfd. 1,10—1/20 9)if., Hühnereier 1 St. 8—9 Pfg,, Käse pr. St. 6—8 Pfg., Räfematte 2 St. 5—6 Plg., Tauben pr Pr. 0,80—1,00 Nlk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 'Hif,, Halmeit pr. Stück 0,80—1,80 Plk., Euteu pr. St. ),80—2,20 Pik., Gänse baS Pfd 75—80 Pfg^ Odisensleisch pr. Psd. 86—94 Ptg.. 'Jinibfleifd) pr. Pfund 84—86 Psg., Kuhfleisch 70 Psg., Schweine, sleifch pr. Pfund 64—86 Psg^ Kalbfleisch pr. Psd. 80—84 Pfg., vammelfleifd) pr. Pld. 60—84 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 8.50 bis 9.00 Pik., Weißkraut das Stück 15 bis 30 Psg., Zwiebeln per Ztr. 12,00—15,00 Pik., Milch bnS Liter 22 ' Psg., Aepsel per Ztr. 15 biS 20 Mk., Siüsse 100 Stück 50—00 Pfg., per Ztr. 0—00 Aik., Birnen baß Pfund 20—25 Pfg. Piarktzcit von 8—2 tthr. fc. Frankfurt <1. M., 9. Febr. Heu- und Strohntarkt. Angefahren waren 6 Wagen Heu unb 0 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 4.30—4.70 Mr., Stroh (Korulcmgslroh) 0.00— 0.00 Pik., Wirrstroh 0,00—0,00 Pik. Alles für 50 Kilo. Geschäft langsam Geborene: in eine Tod I Geborene: lito eine rochlci |jr.tfnd) PH. f ,Vilich Okto. Sterbcfäl Ü Jahre alt. übeschlteß । Jiifelb, mit 'H Geborene, lyrttdrt ein S ^nb ein Ä srim yugo G tk Visa. - 4 M, M ha rin ticr, Marie. cterbcfäl hd, 76 Jahr m MeN An .M fr* Ml, t-tjL ruoni ,v- äuniru«1, ii Ldt v'M 2 !ino Lecker r A,dorc"e. ■ - em sohn, ^L-ller e.ne s _ _ Tem vn Ä -F ; w.»! .- xrieiner et' -"sc-Lokomottv «"eßorbtN ■ Mcall.Lnh m^argft Straß ■ ./lott 32. - ' MaMve L Sfr we JO L, 65. - Geck Wk. Mk. 46-49 40-44 höchsten 47-62 82-90 höchsten 41-00 82-00 49—50 63-64 47—48 Gl-62 49—50 48-49 65-72 58-64 50—53 50-52 74—79 60-70 40—43 39-43 103-106 90-97 81-89 70-80 90-93 90—92 74-78 72—82 63-64 62—63 82-88 75—80 35-33 29-33 O ch s eit. Pollfleifck ige, ouSgemästete. höchsten Schlacht- werte i im Alter von 4-7 Jahren . . . . Die nock nicht gezogen haben (uuqejod)t) _. . Fuuge, fleischige, nicht auSgcmäücte und ältere auSgemänetr Piäßtg genährte junge, gut genährte ältere . . Butten. Pollfleischige, auSgcivw höchsten Schlachtw. . . Pollfleifchige, jüngere . Die Zufuhren waren aus Oberhessen, den Kreisen Dieburg und yanau. k.0. Wiesbaden. V le h h oi -M a r k tb e ri ch t vom 9. Febr, Aultrieb: Rinder 6 (Lchfen 14, Kühe 46, Bullen OK Kälber 128, Schafe Schweine 102. Tendenz: Rmder mittel, Kälber und Scha'e ruhig, Schweine mäßig. $rc’* w 0 9 Lebend- Schlacht- gewicht Wcmg gut euuvideUe Färsen Sleltcrc öusgcmäfiete Kühe und ivenig gut ent- wickelte piugere Kühe Mäßig genährte Kühe und Färsen K al b ec. Feinste Mastkälber Pictüere Plast- und hefte Saugkälber . . . . Geringere Plast- und gute Saugkälber . . . Geringere Saugkälber od)«ü. Weidemastschafe: Mafllämmer und Masthammel ..... Schweine Pollfleifchige Schiveine von 80—100 kg-Lebend- gciuid)t .............. Bollfleischige Schweine unter 80kx Lcbeudgetvid)t Bollfletschige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht Fürs en. Kühr. Bollfletschige auSgemäftete ‘dürfen Sch lacht wertes Bollfletschige auSgemäftete Kühe SchlachtiverteS bis zu 7 Jahren . 63—64 54—58 49-53 42—48 Die nach- ft Q s,nd a,u Sonntag, 11. Febr. 1912 stehenden **vl ftilü von 12 Uhr inittag-* bül • - i hr nacnu nur für dringende Ifälle sicher anr.ntrelfen: v j>r. Ploch. Asterweg 34. — Dr. Wagner, Weat-Anlage 27 der Station Gietze«. Wett» S M 9. 34,0 8.0 5,8 72 9. «1 35,3 1,2 45 90 10. n -374 1.3 4,9 97 Höchste Temperatur am 8. Niedrigste „ , 8. Niederschlag: 0,3 mm. SE 2 9 Sonnenschein füll liill Ü Dunst still still 10 Sprühregen, Nebel bis 9. febr uar --- + 9,0 • C. . s- w 33 4- 0,4 0 c. Wer leicht zu Erkältungen neigt, tut gut, vor Eintritt der rauheren Jahreszeit durch den Gebrauch eines KrafligungSmittel- feine Widerstandsfähigkeit zu erhöhen. Als ztt- verläfsigeS KräftigungS- und BorbeugungSmitte» gegen Srtältungen ist ...ScottsEmulsion fett Jahrz-Hnlm b-wshrt. Bnluchcn S,k d°h« dr, kcoiiichen nicht lange andere Präparate, sondern greifen Bälau««». ^ten Scotts Emulsion, deren Er« folge unbestritten find. Gcottl Gmutflon wirb 6on uni auls»«tß«ch tm großen drrkauft, und »wai Ni» tot» nach L.tvtcht oder Mah. fonbtrn nur fn verst'gellcn QnglnatNafchen in Rarton mit unserer Lchutzmarke (Fischer mit bem Lorsch). ©cuU 4t ®ot»3< ®. m. I H., Frankfurt a. M. Beftandkekle. F»insler Medt»im»l.»»l>»rtran I6OA vrima »ly»erin^0,0, nnttr vbovpboriasaurer Roll 4,3, unterphoSpkiorigsaurer Natron IP, PMv. Lraganl ifl ttinfler arab. Gummi vuw 3,0, ffDaHti 13»A VUlobot HA ©uiju aiomattl* jmulflor. mll tztmt-, fDlanbti- und »aiUUKTiabt U 3 X-öCka. Beobachtungen T3 V , 19, T4 M tot.; 1'/, (41. Venen 16, 20, 13.50, tt^O, Hi.bOfif usw.veri.geg.Na»c|4 X Henkel, 76 Jahre alt. — Februar 1. Elfriede Meister 9 Tage alt. Nidda. Aufgebote: Februar 5. AN hur Hirsch, Metzger in Aachen, mit Klara Stork in Nidda. . Geborene: Februar 1. Dem Briefträger Heinrich Götz ein Sohn, Johannes Walter. wiefeck. Geborene: Februar 3. Dem Schreinermeister Heinrich Kümmel III. eine Tochter, Minna. — Dem Taalöhner Heinrich Schitadel I. ein Sohn, Heinrich Ludwig. — Dem Taglöhncr Hern rich Keil ein Sohn, Otto Heinrich. — Dem Schuhmacher Philipp Johannes Weller ein Sohn, Otto. Sterbefälle: Februar 4. Hermann Beyer, 3 Jahre alt. 8. Wilhelm Hormann, 55 Jahre alt. 1 M, den 1*'u!j ich ihn ab und txir mein IPJ®] erhicl!, w»| ifcl M bnidaj V besttl.W " Aber unglpg Um mm t«A Luiammtnmv 71 1/ _ hie bik nullte i»^. J öd w bern #3 ,rt von. 1 Können vir * ■. kenn1 Aufgebote: Februar 1 Wilhelm Ernst August Räch, Kaufmann in Kreuznach, mit Elise Marie Manzetti in Wiesbachn — 5. Augustin Spiest, Gerber in Friedberg, nut Christum Meuter in Rödgen — 6. Franz Novotn», Schuhmacher, mit Margirethe Geller, beide in Friedberg. Eheschliestungen: Februar 6. Julius Braun, Maurer- meister in Butzbach, mit Elile Gripp in Friedberg. Geborene: Januar 29. Dem Elienbahngehilscn Jakob Schäfer eine Tochter (noch ohne Bornomen). — 31. Dem Zahl- meisteraspiranlcn Vizefeldwebel Friedrich Sicbett zu Giesten ein Sohn, Heinrich Willi Ludwig Paul. , u x . Sterbefälle: Januar 31. Tobias Harth, Landwirt m Kloppenheim, 27 Jahre alt. — Februar 1 Alexander Jak?lni II., Landwirt in Opperschifen, 52 Jahre alt. — 5. Marta toargl geb. Helfrich in Bingenheim, 40 Jahre alt. — Katharina Kroner geb. Gras, 70 Jache alt. Groben-Linden. Geborene: Januar 25. Dem Maurergesellen Heinrich Weist II. eine Tochter, Anna Elise. — Februar 2. Dem Müller- gesellen Ernst Oswald Quast ein Sohn, Oswald Wilchlm. Reines llaturprodukt, aus bestem IWaterisl nach patentiertem Verfahren hergestellt. Vollkommen frei von Koffein — das gesundeste Haus- und Familien-Getränk, Schmeckt kräftig — kaffeeähnlich, ohne Wlalz- geschmack. Kein gemahlenes Produkt, sondern ganze Körner, aber ohne die lästigen Hülsen. Enorm ausgiebig, man braucht deshalb nur wenig zu nehmen. Jeder Zusatz ist überflüssig. I Pfundpaket 35 Pf. 7, Pfundpaket 18 Pf. {•rnn, Schriftsetzer, mit Wilhelmine Tchelmann, beide in Giesten. Ernst John, Schlosser in Weidenau, mit Margarete Nigel in |(kcfrn — Äonrad Knost, Tiensttnecht, mit Elisa bet ch Kratz, ■ re in Lauter, Itteis Giesten. — 6 Jakob Hederich, Drechr, rät Luise Quandt, beide in Wetzlar-Niedergirmes — Heinrich bafer, Ingenieur in Nürnberg, mit Erna Küpper in Giesten. — i er[ Herzberger, Weistbindermeister, mit Emma Kreiling, beide in iicEen. — 7. Heinrich Kröck, bau ff cur, mit Margarete Schmitt, t-nde in Giesten. — Jakob Sommer, Metzger in Watzenborn, mit ’larifl Gunrrum in Lich. — 8. Franz Novotny, Schuhmacher, rit Margaret GÄler, beide in Friedberg (Hessen). — August Hnft Karl Julius Frvesc, Kaufmann in Giesten, mit Sophie l Kristiane Menke in Schweinsurt. — Georg Eppler, Kupfer- l i n»ed in Frankfurt a. M., mit Anna Sophie Gewalt in Gries- 1 iM, Kreis Höchst a. M. Eheschliestungen: Februar 3. Heinrich Umbach, käpieider in Wieseck, mit Katharine Wehn rn Giesten. — Heinrich dorne, Sürgermcntcrcifefrctär in Krofdorf, mit Lina Böcker fr Gießen — Rudolf Schickedanz, Maschinenwörter, mit Mari« c beide in GiesM — Robert Nohl, Metzger in Gießen, rt Anna Becker in Wermertshausen. Geborene: Januar 29. Dem Kaufmann Rudolf Ticfrn- hdj eine Toditer, Anna — Dem Taglöhner Florenz Goffel- reyer ein Sohu, Hans Albert. — 30. Dem Oberlelner Georg krnst Keller eine Toöiter, Elisabeth Charlotte Marie Luise Ma- thtbe. — Dem Bureaudiencr Karl Stein ein Solm, Daniel Ludnng snedrich. — Februar 1. Dem Schneider Heinrich Schomber ein Lohn, Ernst Konrad — 2. Dein Gartner, rbesitzer Rudolt Weber I rnc lotbter, Wilhelmine Katharine. — ft. Dem Herzer Wil- h-lm Priemer eine Tochter, Johanna Elisabeth. — 8. Dem - ? eserve-Lokomotivführer Friedrich Martin eine Tochter Gestorbene: Februar 1. Anna Marie Beier, geb Stahl, ■ 71 Jahre alt, Leihgesterner Weg 42. — 2. Ernst Hohl, 4 Monate p. o i, lionnftrapx 2. — 4. Ottilie Bock, geb. Meier, 76 Jahre alt, | Harburger Straße 5. — Emma Auloeer, 71 Jahre alt, Bis- ■ varckstroste 32. — 6. Mathilde EarlS, geb. Ungeheuer, 66 Jabre ■ flit, Liebiastraste 51. — 7. Adolf Zinster, Rentner, 74 Jahre ■ oit, Süd-Anlage 9. — Elisabeth Wink, geb. Rippel, 85 Jahre I «11, Neustadt 20. — 8. Will)elm Rohrbad', 1 Jahr alt, Setters- i rei 65. — Gertrude Battsch, geb. Rose, 56 Jahre alt, Bruch- t Margarine nur auS fft. Nohmaterfal. MarkeNoktbar x.OOWf. „ Delikatest7.r;0 „ „ Prima 7.25 „ „ Eolouia 6.50 „ w tT 6.00 Bcrfb. in Bofttolli v. 9 Psd. an tägL frisch franko Nachnahme Adolf raDjre. Gronbandl.. Neah a. Nb. Kreppei täglich frisch bei Hofbäcker Friedr. Noll Mauoburn 12 ausgiebigster Kaffee Ersatz ZamilieN'Nachrichten aus anderen Grien. Geburten: Herrn Bergschullehrer Dr. E. DöngeS in Dillcn- bur%flcnr l"o b J’e: Fräulein Llssa (Briebler in Allhof (Pfalz) mit foerrn Karl Bastmann in Okarben. Gestorbene: Herr Theodor Schäfer in Ostheiin. — Frau (ein Elifabethe Schlonner in Lder-Rostbach. — Frau Witwe Kirchner, geb. Fuhr, i.i Bad Salzhausen. — Herr Georg Kaspar Mögt in Grund-Schwalheim. — Herr Adam Jstlei in Pfordt. — Herr Johannes Becker in Nieder-Etoll. — Fran Dorothea Weist Witwe, geb. Wittich, m Herbstein. — Fran Christi,ie Nied, geb. Wagner, Herr Max Hossiiiaiin, beide tn Schlitz. — Herr Johann Eduard Weber in Tarinftobt. — Herr Johannes Dietrich in Schwalbach. — Herr Georg Wilhelm Henma>in in Waldhailsen. — Herr Frist Jrle in Hos Roda. — Qrau Elise Vang, ged. Jungblut, in ArnShain. — Herr Valentin Stroh in LderSbach. — Herr Phil. Trost in Nastenfurt. — Fran Natharme Wehn Witwe, geb. Schmidt, in Wallau. — Herr I. I. Gerlach in Dautphe. Austerdcm ist ein StandrSarnlSbericht eingegangen, bei dein die Ortsangabe fehlte und auch nicht festzustellen war. Bekanntmachung! Montan, den 12. dS. Mts., übernehmen wir bao altrenommierte Milch- a. Bartergeschäft Lindenvlav « und cnwfcblcn stestö frische Milch, Hutter, sowie alle Sorten Käse und Eier. Feinste Kocheier 10 Stück 70 Pfg. la. Feinste Dicdeier 10 „ OO „ Bass & Landesmann Eindenplats «. 101067' Lindenplatz 8. wirt in Wißmar, 66 Jahre alt. Lang-Sönr. Geborene: Februar 5. Dem Zimmermann Heinrich Müller IV. eine Tochter, Erna jtzatharina. Sterbefälle: Februar 1. Anna Elisabttha Wagner, geb. Belten, 69 Jahre alt. Laubach. Geborene: Januar 24. Dem Metzger Heinrich Högh ein Sohn, Walter. — Februar 4. Dem Zigarrenmacher Christian Ost^ wald II. ein Sohn, Karl. n m . _. ... Sterbe fälle Februar 3. Dem Weischinder Christran Friedrich Günther ein totes Mädchen. keWsts-Wnlillg nah kmpsehlmig. Mit Gegenwärtigem gestatte mir, den geehrten Bewohnern von Giesten die ergebene Mitteilung zu machen, dast ich mich feit kurzem am hiesigen Platze als e Landschafts-Gartner etabliert habe. Durch langsöbrige, erfolgreiche Tätigkeit in ersten Gartenbau Etablissements beo In und -luolandee' (Frankfurt a. M., Erfurt, Berlin, London, Paris, Nizza re.) bin ich in der Vaac sämtlichen Anwrderungen meiner werten Kundschaft in jeder Weise gerecht werden zu können, sowie alle einschlägigen Arbeiten, al» Wcuanlaacn von Warten und Gräber, sowie Jnstandhallung derselben, fadinemähcn Forniobstschnitt rc. rc. prompt, gciuiffcnfraft und zu mastigen Preisen auszusühren. Indem ich um geneigte Unterstützung meines Unternehmen- bitte, empfehle mich mit Hochachtung Aufgebote: Februar 5. — ... teon Heumelheim, mit Justina Riedmann aus Hundsbach. — 7. Der Schrcmergeselle Wilhelm Weber mit Wilhelmine Renner, Kroftorf. a) Standesamt Krofdorf: Gemeinden Kinzenbach, Krofdorf-Gleiberg, Vetzberg. — d) Standesamt Launsbach: Gemeinden Launsbach, Wistmar. Geborene: Januar 27. Dem Schujpitacher Heinrich Bittendors in Wißmar ein Sohn, Wilhelm Erich. — Februar^2^ Dem " t Heinrich Wagner in Wistmar ein C .. der Compi? LIEBIG OXO Bouillon -Würfel 5 stuck 20 pfg. Einzelne Würfel 5 Pfg & -.'x- M 4 ho Visits, GlanzMk. I.ttv |i£ Kabinetts Mk. 4.80 Während der Karnevalszeit vom 10. Februar ab r^l iüow Sonntags den ganzen Tag offen ' «le l)tuli | Günstige | Gelegenheit Holzversteigerung Kirch-Gönser Gemcindcwald sollen versteigert werden: 1. Dienstag, 13. n-cbr., in den Distrikten Heide u. Struth: Maser-, 20—44 Ztm. Durchm^ 3—10 jVltr. lang 140 Dichten-Stamme — 40,00 Fstm., 14—30 Ztm. Turchm.i H 229 Fir en-Derbitangen 1044 C*% im Fichten-Stämme 5. Kl. mit 4,26 Fstm. Am Am Distrikt Inclschcit. [B'°/2 werden. Tagesordnung: 1 kreuzt wird. IB10/ 3. 4. 5. D10/i Nttd werden. 248 10 68 Eichen-Stämme 6. Kl. Fichten-Stämme 3. Kl. 3,68 48,37 16,49 Durch- haltend, haltend. Mittwoch, den 14. Februar ds. Fs., sollen Distrikt Walbersbcrg und RetlSbcrg versteigert 37 112 4 24 2030 1320 10 33 3 5 188 mit 1,07 mit 4,32 Schrciner- und Wagnerholz 9 Visits, Kind Mk. 2.50 Postkarten v. 1.90 an Fstm. Fstm. Bersckiicdencs. Grünberg, am 6. Februar 1912. Der Direktor: Stein. laubigl von der Ortsbehördc. Wetzlar, den 8. Februar 1912. Groth, Kgl. Scnnnardirektor. Krmdttgcr PsndtVttWtrmizsvttein zu (5riin6trg. Die ordenti. TS its;! ledert ersummlung des Grün- berger Pferdcveriicherungoverein findet zu Grünberg am Sonntag, 18 ds. Mts , nachinittags 3 Uhr in der Wirtschaft von G. Bon Eiff, „Sur Binn", statt, wozu alle Mitglieder des Vereins freundlichst emgeladen Bericht über die Geschäftslage deö Vereins. Vorlage der 3abreSrechnung von 1911 und Entlastung des Vorstandes. Antrag der Mitglieder im Ebsdorfcr Grund um Erlag der Benchtigungogebübrcn. Entillieidung des ^eeichoverncherungsamlS über den in vorjäliriger Mitgliederversammlung gestellten Antrag bciv. Ausschluß des Prozetzvcrfahrcns. Kirch Göus, den 8. Februar 1912. Grohh. Bürgermeisterei Kirch-Göns. 9t c r ii. Die Zusammcnlunft ist am ersten Tage im Buchwald beim Wasserbehälter, am zweiten am Bers- roderweg am Waldeingang. Am ersten Tag deS vormittags kommt das Bau- und Nutzholz im Buchwald und Nonn, und deS nachmittags von 1 Uhr ab kommt das Fichtcn-Bauholz und Brennholz im Schlieberg zur Versteigerung. Reiskirchen, am 9. Februar 1912. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. Wagner. Rm. Fichten-Knüppel, 4870 Fichtcn-Wellcn. Rm. Fichten-Stöcke. Lina taiirii Bismarckstr. G pari. 19 Eichen-Stämme — 1035 Fstm., 30—60 Ztm. Durchm., 4—9 Mir. lang 10 Kicsern-Stämmc — 6,00 Fstm., Holzversteigerung Donnerstag, den 15. Februar 1912, von vorm. 9Vj Nhr an soll in dem Anncrödcr Gemeinde-Wald ui den 2lbteilungen 8 GänSweide FarbigeKleidßrstofiß Moderne neue Gewebe und Farben aukcrgewöbnl. billig. Ein Polten -AnrzcMttvcillm reineScidep.Mtr.S5Pf. : Viele ncnc!W: Schw. Kleiderslotte flute gcdicg. Qualitäten Satintuch,Popline Alpaka, Kammgarn, Serge, Cheviots Mir 2.65, 2.20, 190, 145, 115 u. 95 Pfg. 13. Februar, Dienstag, in Friedberg im Hotel „zu den drei Schwertern", nachmittags 4 llbr. s?crr Dr. Hamann. Sekretär d. Landwinschgstskammer, spricht über „Die Ergebnisse der Kartoffelanbau versuche der Landwirtschaftskammcr und einige wichtige Fragen aus dem Gebiete des Kartoffcl. bauccf." 17. Februar, Samstag, in Stockheim «Kreis Büdingen» tut Wallberschen Saale am Babnbof, nachmittags 2V, Uhr. Herr Dr. L. LndlofT auw Coburg spricht über „Die Ansiedelung der Cit= mark von der Volks und landwirtschastl. Seite." kii ill | UUUU Acrzten und Prlvitea J Paket «5 Pf.. I)o*e 30 l*t. zu haben bei: Apotheke i. gold. Engel, <»k- Wallen, j tcl«. Marktplatz 21, Auguet Wallenfels. Marktplati im E. Dort, Walltorntr. 45. Jar. ! Maternu*. C’hr. Bieker. Neustadt, Stadt-Apoth. m Kirtorf, J. Beppler in Ling-‘i Gönn, Aus. Seibert und II. KUmmel in Wieaeck, Fr. Volk II. ti. Pb. Heckert II. in Heuchelheim. Willi HUbi ;n Gr-Buseck Laiidw lieieg. und AbMntzgen. in Lollv, Willi. Schlich. Linden-Apo- theke in Grossen-Llnden. D1/, Tic Zusammenkunft ist am Oppenröder Weg beim neuen Pflanzgarten. Annerod, den 9. Februar 1912. Großherzoglichc Bürgermeisterei Annerod. Horn. 1059 Holzversteigerung. Dienstag, den 13. Februar ds. Fs., vormittags von 9 Uhr an, soll in dem Reiskirchcr Gemeindcwald, Distrikt Buchwald, Ronn und Schlieberg nachverzeichnetes Holz versteigert werden: WvVV WWW Auskunftftelle für Frauenberufe Frauen und Liadchen er halten unentgeltlich »ai u alten yiaibouv. .'.'larkivl B Montag nachmittag d°hJl4 bis .8 Uhr. Bulleuverkauf. Die Gemeinde Göbelnrod verkauft einen prima fetten Bullen (Vogelsberger) durch Submission. Die Angebote sind bis Donnerstag, den 15. ds. Mts., bis mittags 1 Uhr, auf pro Zentner Lebendgewicht auf Großh. Bürgermeisterei emzureichen, wo dann die Angebote eröffnet werden. Göbelnrod, am 9. Februar 1912. sioöl Großherzogliche Bürgermeisterei Göbelnrod. Dam m. • werden: 20 35 565 76 40 2520 1900 1540 29 60 Jui beit 8 F*« Lands« k £reüct de f I? Mit i?5 (m öi Eft. des lc ef?1ann 6e Jim nneii ,2®!Wnt n ,^iko , mtfxin Q«' tuii! Mlfr ic " ®t)[t L W K VApr ■ * aL.l|° ii Millionen llu8t>-n, Katarrh. Hel werkelt. Vcr*ehl«-ininns. | rn verloren. I ft iwalbemol | Lmstag von 1 | ,4 gibt, und oi I fanft: ...lrrsatz ffMIidcnlen Tr lltftrtiod) diirsi Ltpipräiibium ach Carole Stelle be-5 Aln Ihrittlet, Woeiten Bizepi Tkü mär' fc-ir Angelsöric v'ickiiche Vage pmpt. Mer prbicnit der penft der hot •' Mitwirkun L seiner S?i p6trit beschci Ito iu maclie, j&tficn bei dc litt -oahn als pfttlot Pri 1*^ so hät! I*! Posten ein p Reichstag pHic Monjc ]>wn natiirhd *i Trud a T^^orwand P® einem < Zöpfe Haarunterlag. Vocfcnbrrtet sow. alle sonst. Haarardeuc werden schön und bauerpo' angesertigt in dem Spei. - Damen - M*'*1“ und Haar-Gcerhäit Scrmann Plaut A>w. Kavlancgaffe 2.___, „ 2,28 , 12,20 Für die am 15. Avril 1912 statlfindendc Ausnahineprüfnng 0« der Seminar Prävarandcu Anstalt zu Wetzlar nimmt der Unterzeichnete Meldungen bis zum 30. Marz d. Fs. entgegen. . Dem Gesuche muuen bclgemgt fern: 1. der Geburts- und Taufschein deS Bewerbers, 2. der Wivderimpsschein, , 3. das Schulabgangszeugnis. lJit der Bewerber icbon entlassen, muß ein von der Ortsvolizei ausgesertigteS Führungszeugnis beigcfügt werden.) 4. ein Gesundbeitszeugnis, vom Kreisärzte ausgestellt, 5. eine Erklärung des Baters des Bewerbers loder seines Stellvertreters, daß er die .Kosten für die Unterhaltung seines Sohnes während der Zeit der Ausbildung an der Präparandenanstalt tragen will und. kann, be- £ür Koniirmaiita 3 Tempel folgendes Holz versteigert A. Rntzbolz. Stück Fichten-Terbstangen 7—11 cm messer bis 17 m lang, 15,14 Fstm. Stück Fichten-Reisslangen 0,20 Fstm. B. Brennholz. Holzversteigermrg. Fürstlich Solmfischc Obersörsterei Hohensolms. Freitag, den 16. Februar, nachmittags 2'/? Uhr, im lokale von V- Schlierbach in Bieber. Distrikt Helfbolz. Nutzholz: 4 Rm. Birkenrollen 2 Meter lang, 66 Stück Fichtenderbstangen, 63 Stück Fichten- relsitangen. B. Brennholz: Buchen 87 Rm. Scheit, 120 Rm. Prügel, 30 Hdt. Prellen «meist Stammwellen), Eiche: 14 Rm. Prügel, 5 Rm. Stöcke, 19 Hdt. Wellen. Nadelholz: 3 Rm. Prügel, 1,5 Hdt. Wellen. Samstag, bett 17. Februar, Verkauf an Ort und Stelle. Distrikt Fßelsckcit: Nutzholz: 13St.Fichten bauholz — 2,43 Fstm., 35 St. Derbstangen, 359 St. Reis iianflcn. B. Brennholz. Buchen: 44 Rm. Prügel, 2030 Hdt. Wellen. Eiche: 18,90 Hdt. Wellen. Distrikt Eulersgrunb: 10 St. Fichtenderbstangen, 32 Rm. Kiesern- vrügel, 10,0 Hdt. Wellen (nut). Anfang 3 Uhr nachmittags an der Kreiöstraße int Hlitzverfteigerung in der fürstlichen Obcrsörsterei Sich. Montag, den 19. Februar, vormittags 9' . llbr, im Distrikt Meilbactz: Scheiter, Rm.: 356 Buchen, 10 Eichen irunbl, 70 Kiefern trunbi; Kinivvel, Rm.: 140 Buchen, 15 Eichen, 40Kiefern: Stockholm Rm.: iW Bnchen, 10Eichen, 142^ Kiefern: Reisholz, Rm: 500 Buchen, 30 Eichen, 250 Mietern. — Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstrahe ^'ich—Hattenrod, wo dieselbe vom Bizinalweg Burkhards seiden—'Niederbeisingen gekreuzt wird. Dienstag, den 20. Februar, vormittags 10' , Uhr, im Distrikt 'Mcilbach: 40 Mietern von 40 und mehr Zen limeter Mittendurchmesser 98,28 Fstm.: 221 Kiefern von 30 biS 39 Zentimeter Nilltendurchmesser - 346,08 Fstm.: 76 Kiefern von 20 bis 29 Zentimeter Mittendurchmesfer 52,44 Fstm.: ferner von Weintannen und Fichten in lilniltrtten Dimensionen 14 Stück 26,24 Fstm.: 1 Buche (45ZenlimeierDurchmeffer) - 0X0Fstm. — Die Zusammen fünft ist auf der KreiSstrahe Vich—Haltenrod, ivo dieselbe vom Bizinalweg Burkhardsfelden—Niederbessingen ge Am 13., 17. und 20. Februar b. F. finden drei fiinipt-Dtrfflmmliingen des irnito. Strtins für hi( Prov. MchM statt. Am 20. Februar, Dienstag, in zllafcld im „Deutschen Haus" nachmittags 2'/, llbr, spricht Herr Tber Ingenieur u. Baurat Schöberl aun Darmstadt über „Die Bedeutung und Verwendung der Elektrizität in der Landwirtschaft." Zu diesen Hauptversammlungen und unsere Mitglieder, die Mitglieder der Landwirtschastskammer und Freunde der Landwirtschaft ergebens! eingeladen. Friedberg i. H., 7. Februar 1912. Der Präsident des Landwirtschastl. Vereins für die Provinz Oberbesfen. Schien ke. Bv‘% 10—15 Mir. lang, 350 Fichten Derbstangen zu Sparren, Letterbäumen usw. geeignet, 2. Mittwoch, 14. Febr., in den obengenannten Distrikten: 76 Rm. Buchen- und Eichen-Scheiter, 112 „ Buchen und Eichen-Knüppel, 4140 Buchen Wellen, 3840 Eichen Wellen, 460 Fichten-Wellen, 67 Rm. Buchen-Stöcke, 72 Rm. Eichen-Stöcke. Zusammenkunft an beiden Tagen, vormittags 10 Uhr, int Distrikt Heide an der Kreisstrahe Pohl-Göns— Ebersgöns. Aufnahmen täglich bei jeder Witterung, bei Dunkelheit mit clektr. Dicht. Gebr« Strauss, Bahnhofstrasse 64 crafklasMiffCS photogrr. Atelier mit enorm billigen Preisen. Schwtinevcrsicheningsverein Giefzen. Getteralversammlttng Donnerstag, den 22. Februar, abends 8 Uhr, bet Mitglied Sauer, Neustadt. Tagesordnung: 1. Jahresbericht. 2. Rechnungsbericht. 3. Wahl von 2 Sk'rtroucnömdiincm. 4. Erledigung der etwaigen schristlichen Anträge von testen der Mitglieder. Erscheinen der Mitglieder sehr erwünscht. 948 Für den Vorstand: Vale»tüt. Eolleta^iir von verblühend. Erfolg atz genehm u. unschädl. b. Avotb Wagners (" ntsettuugstte Fn Dos. a Mk. 3.- z. habet i.b. Viktoria-Drogerien 333. Schrader, Marktstr.k.E> Prima Wisch. NvWln „ „ AnthraMül „ Giformörifctts „ Nnion-PrikM fiofs unb LttiM empfiehlt J. Happel, Holzhandlung. I erhält jeder, auch nicht maskiert, der sich in unserem Atelier photographieren lässt, einerlei in welcher Preislage Ein grosses Bild 30cmÄ’"°°" als Geschenk (V rgrösserung der eigenen Aufnahme) HÄ Aic! 5h». Buchen-Scheit „ Buchen-Knüppel „ Eichen-Knüppel „ Fichten-Knüppel Buchen-Wellen Fichten-Wellen Rm. Buchen-Stock , Fichtcn-Stock Der Totalausverkauf do* Firn C. F. Schwarz Söhne Fnh. Earl Schwarz in Gicncn, Marktstr nndct nur noch bis 15. April ds. Fs. statt, weil das Geschästslokal bis dahin geräumt fein muh. Die Verkaufspreise find nach wie vor so billig---- gestellt, dah cs in Federmanns Fnterefse liegt, seinen Bedarf bis dahin zu decken. 1031 Tas Lager besteht noch aus Konflrmanden-AnzüKcn in schwarz, blau, und ge mustert, von 10 Mk. an bis zu den feinsten ilerren- Aniüjren und Knuben-Anzliften. Buxkin- und ArbeitNhosen. Joppen etc. Ein groncs Sortiment von Sommer- u. W awchanziisen u. dcsgl. Joppen und llo*en. Bernfi»klci