Nr. 238 Der Bwielget erschein! täglich, außer EsnntagS. - Beilagen: etermn I wöck'eiiklicki Gie^rner^amlltendläNer yvfiinal iröcbentl.Krels- bletl für freu Kreis fciefccn (Tienslag unb^retiaq), zweimal inonat! tank' »trlschaslliche -ett|raAeinlich noch eine Glocke in Ilbenstadt und eine- zu Langenhain an. Ms Gießer ber letzteren nennt sich Magister I o a rn e s. Reicher ist schon bas 15. Jahrhunbert an Glocken, hiervon sinb 16 bekannte, nämlich in Jlbenstabt (2), Ostheim, Butzbach, Großkarben, Hochweisel (2), Fauerbach v. b. H. (2), Friebberg (3), Assenheim, Rieber-Erlenbach, Trais-Münzenberg unb Ostheim. Meistens sind ihre Meister unbekannt. Nur von zwei Friebberger Glocken.wissen wir, baß sie Meister Jerg aus Speyer goß. Verhältnismäßig arm ist jdas 16. Jahrhundert, nur fünf sind erwiesen. Jedoch tritt uns 1511 in Ludwig Kaluert aus Butzbach ber erste hessische Glockengießer entgegen, seine Arbeit hängt in Pohl- göns. 10 Glocken entstammen bem 17. Jahrhunbert. Viele dieser Glocken entstammen den damals hochberühmten Glockengießereien von Aßlar, wo Jakobus Ryncker und Tilmann Schmidt Meister ihres Gewerbes waren. Alle übrigen Glocken gehören erst der neueren Zeit, dem 18. Jahrhundert an. In diesem Jahrhundert blühte aber auch in Oberhessen die Kunst des Glockengießens außerordentlich. In Gießen lebten und wirkten die Meister Johann Andr. Henschel und die Glockengießer - familie Otto, in Nauheim Philippus Henschel und endlich in .Hungen die Bachs, deren Erzeugnisse noch heute in vielen Orten der Heimat in harmonischem Geläut erschallen. — Darmstädter Hoftheater. Ter 50. Geburtstag M. Treyers war Anlaß zu der Aufführung des Junggefellenschwankes „Großmama". Mehr wie ein Schwank, ein Turck-einanderwirbeln längst bekannter Schwanksituationen, ist dieses Spiel nicht. Daß ein harter Junggeselle auch einmal zur Frau bekehrt wird, ist keine Seltenheit, besonders bann, wenn auf seinem abgelegenen Lanbsitz jeber Hans seine Grete finbet. Liebe steckt an. Tie „Großmama", bie hier gefreit wirb, ist eine Frau in ben besten Jahren. O, es gibt sehr scharmante und jugendliche Großmütter, die recht luftig sein können. Treyers „Großmama" aber stammt noch aus Mosers Frühzeit. Sie geljkt in den Glasschrank im Biedermeierstil Wir werden sie deshalb nicht verachten, sondern von Zeit zu Zeil gern einmal betrachten. Und so ist wohl auch bie heutige Aufführung im Hoftheater zu verstehen. Tie Darstellung ging auf den Ton des Stückes ein unb unterstrich derb bie Schwankkoleur. Besonders tat bas Herr Jürgas als pol- ternber, aber herzensguter Junggeselle. Frau Mütter-Rudolph war als Großmama unb luftige Witwe noch recht verführerisch. Frl. Uttmann unb Frl. Gothe als ihre Töchter.hatten zwar feine dankbaren Rollen, sie wußten aber doch ihre Szenen recht wirkungsvoll zu beleben. Herr Petersen spielte einen Ti euer, .wie es tausend Schvankdieuer gibt. Was diese Figur lebendiger mackste, kommt auf bas fronte seines schauspielerischen Talentes. Herr Schneiber hat sich in letzter Zeit als ein gewanbter Tar- fteller gezeigt. Aber mit dem Küchenchef wußte auch er nichts anzufangen. Tie Spielleitung des Herrn Hacker verdient Anerkennung. Daß die Leinwandtüren noch nicht ganz abgeschafft sind, ist nickst seine Schuld. — Schrift mu seum. Die Königl. Säcky. Regierung geht mit der Absicht um, in Dresden ober Leipzig ein Schristmuseum zu eröffnen. Es mag aus biefem Anlaß barauf hingewiesen werben, baß sich in Berlin seit vielen Jahren ein SchrftNnuseum befinbet. Diese interessante unb umfangreiche Sammlung würbe van Rubvlf Blanckertz, bem Inhaber ber Stahlfeberfabrik von Heintze u. Blanckertz in Berlin, angelegt. Wir finden darin babylonische vieltausendjährige Keilschrifttafeln unb ägyptische Papyrus- rollcn, inbische Palmblottbückier mit Ritzl'ckwift, Pinselschriften aus Korea unb China, arabische Koranhanbschristen, griechische Schreibtafeln, römische Bronzefedern, sowie ben kupfernen Stylos ber Griechen Aus aller Herren Länder unb aus allen Zeiten finden wir in diesem bisher einzigartigen Museum Beispiele ber Schrift unb ber Schreibgeräte. Tor Besuch bes in Berlin, Georgen- kirchstraße 44 befinblidjen Schriftmuseums steht jebermann frei gegen vorherige Anmeldung. Im übrigen ist im Buchhandel.unter bem Titel „Tas Schriftmufeum" eine Besprechung des Berliner Schriftmuseums erschienen. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. Im Sanatorium Neubabelsberg starb Professor Dr. med. Hans Strehl, Privatdozent für Chirurgie an ber Universität Königsberg i. Pr. im Mter von 40 Iahten. gen uni> begab sich vor die Gqsandt schäft en..Serbiens, Bulgariens und Rüglands, wo re den betreffenden Staaten ihre Sympathie zum Au.drus brachten Ans dem Auslande melden sich viele ^remnllige Ein Freiwilligenkorps ist bereits gebildet worden. Lormil- tags defilierten vor dem Konrg die zur Grer^- gehenden Truppen, der Katunska-Brigade- ^r König begrüßte die Soldaten do m i herab. Eine ungeheure Menschenmenge iubette den vorbeiziehenden Truppen begeistert zu. Die Militarmus spielte patriotische Märsche. -Kronprinz Dani o und Prinz Peter sind heute nach Podgaritza ab gereist^ Uuch für tüe Abreise des Königs ins Innere ist alles vorbereitet Ter Kriegsminister Martinowitsch hat sich nach Amr vari^begeber . $ ufib Prinz Mirko sind zum Hauptquartier nach Podgoritza abgereift. — Der türkische Geschäfts trag er verließ mit dem Gesandtfchastspersonal Ter verabredete Schritt der Großmächte. Die Aaence Havas veröffentlicht toi Aext der Note, die heute den B a l k a n sta a t e n durch die.Vertreter Ruß- landß und Oesterreichs überreicht worden i)t. xie R^e- rungen Rußlands und Oesterreichs erklären darin den Bal- kanstaaten. jede Maßregel, die gieeignet wäre, , eint Störung des Friedens herbeizniubren, energi, ch mißbilligen, 2. daß sic, gestutzt am Artikel 23 des Berliner Vertrages, die V e r w i r k l i ch u n g d e r R c so r men in der Verwaltung der europäischen Türkei im Interesse der Bevölkerung in die Hand nehmen wenden, wobei e-, pch versteht, daß die Reformen keine Verletzungde r L> 0 u v er ain 11 a t des Sultans und der t e rr i t o rraltn J n te gr'tat de o t t o m a n i s ch e n Kaiserreichs mit sich bringen. Ties«^ Erklärung behält allerdings den Mächten die Freiheit, zu einer gemeinsamen weiteren Prüfung der Resoamsrage vor. 3. sollte trotzdem der Krieg zwischen den Balkanstaaten und dem turnichen Reich ausbrechen, so werden die Machte beim Uu^ gang des Kampfes keine A en de rung des territorialen Statusquoder europäischen Tur r e r z u - lassen Die Mächte werden bei der Pforte gemeinsam L-chritte im Sinne der vorstehenden Erklärung unternehmen. Sofia, 8. Okt Die Gesandten von Oesterreich- Ungarn und Rußland lsaben heute mittag gemeinsam im Namen der Mächte den verabredeten Schritt unternommen. „r . a Belgrad, 8. Okt. Die Nachrichten über das Einvernehmen der Großmächte betreffend eine Vermittlung in der Frage der Reformen rufen hier das lebhafteste Interesse hervor, stoßen jedoch teilweise auf Zweifels Insbesondere äußern einzelne Preßorgane die Besorgnis, die Verbreitung dieser Nachrichten bezwecke die Vereitelung der Aktion der Balkan st aalen, ohne daß ihnen eine v o l l e G a r a n t i e für die Erfüllung ihrer berechtigten Forderungen geboten werde. Patriotische Kreise beginnen deshalb darauf hinzudrängen, daß die militärische Aktion der Balkanstaaten beschleunigt werde. Wie der „Tanin" meldet, teilten am Montag die Botschafter Frankreichs und Rußlands in Konstantinopel die vom Minister Sasonow und Ministerpräsident Poincars zur Verhütung des Krieges gefaßten Entschlüsse mit. Die Gesandten der Balkanstaaten kennen die Absichten ihrer Regierungen nicht und legen sich deshalb Zurückhaltung auf. Der griechische Gesandte äußerte, er könne nicht ermessen, ob die Maßnahmen der Pforte die Lage zu klären vermögen. In Konstantinopeler-serbischen Kreisen wird der Krieg nach »vie vor als unvermeidlich gehalten. Dort wird auch geglaubt, daß die Anwendung des Gesetzes das Einvernehmen der Balkanmächte stören und Streitigkeiten wegen der Abgrenzung der einzelnen Zonen Hervorrufen würde. Was macht der Balfanbunö? Ein von der bulgarischen Sebranje an die Parlamente in Belgrad, Athen und Cetinje gerich tetes Telegramm spricht die Hoffnung aus, daß die christlichen B a l k a n st a a t e n unlösbar vereint im g e meins am en Kampf gegen die Anarchie und Tyrannei, unter der die Stammesgenossen in der Türkei zu leiden hätten, der Ordnung, Gerechtigkeit und Freiheit zum Siege verhelfen werden. Sofia, 9. Okt. Der Ministerrat setzte die Antwort an die Mächte aus, offenbar, um sich zu erst mit den verbündeten Balkanstaaten zu verständigen. Die Zalstunlstfnstrn in Serben .vertagt'! Belgrad, 8. Okt. Das von der Skupschtina angenommene Moratorium bestimmt, daß die Z a h l u n g s fristen auf drei Monate vertagt werden. Außer dem wurde der Justizminister ermächtigt, nach Bedarf die Gültigkeit des Gesetzes zu verlängern. — In parlamen torischen Kreisen wird hervorgehoben, daß durch das Mora toriuni nur die Stundung in* und ausländischer Zah lunasverpflichtringen von Privatpersonen, nicht aber auch vom serbischen Staat verfügt lvird. Der serbische Staat werde trotz der außerordentlichen Zustände seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Alexandria, 8. Okt. Zahlreiche griechische Re s er vi sten reisen täglich nach dem Piräus ab. Das Transportschiff „A r g o" fährt heute mit nahezu tausend Passagieren ab. Viele griechische Kaufleute gaben ihren Angestellten Urlaub ofaie Gehaltsabzug. Uebergriste Serbie: S. Nach einer Zeitungsmeldung werden d i e Oe ster- reicher in Serbien sehr schikaniert Deutsch- sprechende werden auf der Straße von Polizisten ungehalten und nach ihrer Legitimation befragt. Oester- reichische Sendungen werden von der Post nicht befördert Der deutsche Gesandte intervenierte erfolgreich für einen verhafteten Deutschen. Er lehnte es ab, dem Freigelassenen aus Ersuchen der Belgrader Polizei mitzuteilen, daß er Serbien binnen 24 Stunden zu verlassen falbe. Eine studentische Kundgebung in.Konstantinopel. Am Montag nachmittag sand in Konstantinopel eine Studentenversammlung statt, die angeblich von dem jungtürkischen Komitee organisiert worden war, um der Regierung Verlegenheiten zu bereiten. Der Leiter der Versammlung >oar ein Mitarbeiter des „Tanin". Tie Studenten, die aufs höchste erregt waren, verlangten stürmisch deli Krieg, verhöhnten Griechen und B u l - garen und schrien: Nieder mit Artikel 23! Gegen 2.30 Uhr erschienen über tausend Personen vor der Pforte, während der Ministerrat tagte, besetzten die Tore zum Hof und veranstalteten lärmende K u n d g e b u n g e n , bis die Tore der Pforte gesperrt wurden. Das Knegsministerium schickte eine Kompagnie Soldaten ab, die vergebens in die Pforte zu gelangen versuchten. Die -Studenten begrüßten die Truppen mit einem Hoch auf die Armee und hielten die Pferde der Ossi Here an. Erst einer weiteren Kompagnie gelang es, in die Pforte hineinzukommen Schließlich mußten der Groß wesir und der Marineminister unter den Studenten eqajei nen. Sie hielten Reden, in denen sie betonten, die jt e* srierung tue ihre Pflicht und ucrDolUanbige 6ie Vorbereitungen. Die Studenten entfernten sich schließlich unter lärmenden Kundgebungen. Das jungturkilche Houplkomitre in Saloniki hat an alte Niederlassungen in der Provinz ein Rundschreiben erlassen, in dem diese aufgefordert werden, in dem gegenwänigen kritischen Augenblick alle Streitigkeiten beiseite zu lassen, sich zu einigen und der Regierung die Hand zu reichen, damit die Nation tn dieser kritischen gefährlichen Lage einig und kräftig sei. Belagerungszustand in Mazedonien. Nach einer Meldung der Agence Havas ist in Mazedonien der Belagerungszustand proklamiert worden. Bei der dentfclen Palastinadank läßt sich für das erste Halbjahr 1912 eine günstige Entwicklung des Geschäfts aus allen Konten erkennen, obwohl die Zweigniederlassungen in Palästina infolge des italienisch-türkischen Krieges zu den Erträgnissen in geringerem Maße beitragen konnten als im Vorjahr. Durch die neuerdings ausgebrochenen Balkanwirren wird der Geschäftsgang nicht maßgeblich beeinflußt werden. Ein englisches Geschwader unterwegs. Gibraltar, 8. Okt. Bier Kreuzer des englischen Mittelmeergeschwaders sind nach Malta abgefahren. Sasonow in Berlin. Berlin, 8. Okt. Minister Sasonow ist heute morgen hier eingelroffen. Sasonow empfing am Dienstag mittag in Berlin tot bulgarischen Gesandten Geschow und den griechischen Geschäftsträger Thleodoky im Hotel Adlon. Sasonow ist am Dienstag abend 11.41 Uhr nach Petersburg abgereift. Aus Stadt und Land. Gießen, 9. Oktober 1912. ** Tageskalender für Mittwoch, 9. Oktober: Stad 1 - theater: Ter Traum ein Leben. Anfang 7 Uhr. Vortrag des kausm. Vereins weibl. Angestellten. Frau M. Schmidt: Welche Vorteile bringt die Angestellten- Versicherung den weibl. Angestellten? Abends &1/» Uhr im Caf6 Metropol. * ** Psarrpersonalien. Ter Großherzog hat dem Pfarrer Friedr. Schuster zu Hering eine evang. Pfarrstelle an der Christusgemeinde zu Mainz übertragen. ** Lehrerpcrsonalien. Ernannt wurde der Lehrer Karl B a ck zu Bensheim zum Lehrer an der Seminarschule ba= selbst unter Belassung in der Kategorie der Volksschullehrer. — Uebertragen wurden dem Lehrer Konrad Wetzel zu Crumstadt und den Schulamtsaspiranten Hch. H e s s i n g e r aus Wörrstadt und Otto K e i tz e r aus Ilbeshausen Lehrerstellen an der Gemeindeschule zu Nauheim. ** Aus dem hessischen Versicherungswesen. Nachdem das Landes-Versicherungsamt ausgehoben worden, ist der Präsident des Reiä)s-Versicherungsamtes, Wirkt. Geh. Oberregierungsrat Tr. Kaufmann in Begleitung des Regierungsrates Fritz in Tarmstadt eingetroffen, um das Personal und den Betrieb der nunmehr der Aufsicht des Reichs-Versiche- rungsamts unterstehenden Versicherungsträger, die Landes-Versicherungsanstalt und die land- und forstwirtschaftliche Berufs- genossenschast, genauer kennen zu lernen. Heute vormittag wurde die Landes-Versicherungsanstalt und heute nachmittag in Begleitung des Geh. Regierungsrates Dr. Dietz die Ernst-Ludwig- Heilstätte bei Sandbach eingehend besichtigt. Der Präsident, der sich mit einer großen Anzahl von Patienten unterhielt, war von allem, was er gesehen, hoch befriedigt und insbesondere auch Darüber erfreut, daß die Patienten immer mehr die Vorteile der sozialen Versicherung und ganz besonders des Heilverfahrens einsehen, daß sie immer mehr selbst zur Ueberzeugung kommen, daß vorbeugen besser als heilen und heilen besser als Rente bewilligen ist. Ganz besondere Anerkennung sand auch, daß die Patienten in der Ernst-Ludwig-Heilstätte, seit es ihr Zustand erlaubt, mit leichten Arbeiten, hauptsächlich im Freien, beschäftigt werden. In den nächsten Tagen werden noch weitere Besichtigungen im Lande erfolgen. ** Kolonial-Bildern us st ellung. Tic Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde wird in Verbindung mit dem Frauenbund der Deutschen K o l o n i a l g e s e l l s ch a f t und dem Frauenbund vom Roten Kreuz für die Kolonien vom 15.—25. eden Monates. Frau L. Dippel, Stephanstr. 32 l Obst- Pressen u. -Gestelle, Schnell u. Dezimalwagen, Kartonel- körbc, versinkt :c,lausen Sie vorteilhaft bei 15922 J. B. Häuser, Giessen Neustadt 56,Telepbon 660. Wiocta stets billig abzugeben. D J. A. Schach,^ Worms-Hochheim a. Rhein. Staatsmedaille in Gold 1896! Apfelmost . eigener Kelterei. 08424 ver Zentner Ml. 115 ans Louis Lüter, Gasthaus e * -----s Central, Wolkengasse 26. Hildebrand5 Besonders empfehlenswert: Deutsche, Milch-, bittere Schokolade. Btfafr no6 Ternm CiMg gtfcyt. Sunh birfe »rnm.Hdungen gebm brr toemeinbe Tübingen btt taten Mer loten Tie schwer beorobte Strecke nnrb falt täglich von Beamten bet Franliuner Eisenbahndirektton bnidnigt. == Frankfurt, 8. Lkt. Ter schönste Erfolg des Fahre? 1912 ist für den Zoologischen Garten d,e am SamStog früh 6 Ubr erfolgte Geburt eines reizenden Ze bra. Fohlens, des Erstling? der Chapmann-Zebrastute ^chon eine Viertelstunde nach der Geburt sprang da? Fohlen munter um die Mutter herum und sprach seiner Nahrung tüchtig zu. TaS Muttertier ist bei bestem Wohlsein geblieben, kelne Fürsorge für den niedlichen Spröhling ist aufopfernd. Alle Zebraarten werden äußerst spät, meist erst im 6. oder 7. Jahre, fortpflanzungsfähig. Tie Tragzeit ist sehr lang, sie dauert 11 — 13 Monate, dafür kommen die Jungen relativ recht groß und selbständig zur Welt. Fußweg bat eine Breite von ca. 1 Meter. Bei dem lebhaften Verkehr ist ein Ausweichen nur auf bte ötraßc mögluf), wenn man es nicht naniebt, überhaupt aus der Landstraße zu mar- schieren, frier läuft man aber Gefahr, von daherrcuenden Autos überfahren zu werden. Man muß sich doch hier fragen, und diese unhaltbaren Zustände her maßgebenden -stelle umcrer Stadtverwaltung nicht bekannt, geht bte Ve rn acht a sst g ung der Frankfurter Straße beim so wett, dan man stch überhaupt nicht mehr um sie kümmert? Soll erst ein Unglück geschehen, bis Abhilfe geschaffen wird?? Tie Geiahr des UebenaHren- tperbend wird dadurch noch erhöht, bah man btc(roi'*Qnr'“rttTi Straße in ihrer ganzen Länge bet bietetn trockenen Zetter überhaupt nicht sprengt, so daß man zeltwetse vor otaub, den Mc Autos verursachen, nicht über die slratze sehen kann. Ler gan^e Atiloverkchr von unb nach auswärts geht über genannte Straße unb es passieren zu Zeiten 200 Autos und.mehr an einem Tage diese Strecke, froffentlid) wird es nun bener werden und man wirb sich auch ein klein wenig der Anwohner der Frankfurter Straße erinnern, bte alljährlich nicht unbeträchtliche mummen in Form von Steuern dem Stadtsäckel zufließcn lassen. Feintet« Molkerei-Butter präm., versendet täglich fitsch in Bostkolli oder Babnkisten an iSrioate oder Wieder- verkäuser regelmäßig zu bin mit. Preisen die Mol ferei HriVrinn, Poft ifonfee a. d. Alb (Württemberg). 6773 Feinster reiner Zicnenhomg geschleudert und in Waben empfiehlt 16788 .Heinrich Driesch (Eberh. Metzger Nachf.) Scltcrsweg 70. 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Dieses Jahr habe ich fünf solcher GaSrvlwstangen, die beim Alteisenliändlcr zu billigem Preise erstanden werden, in obiger Weife in meinem Baumgarten aufgestellt, und alle Nistkästen sind als Brutstätten von Meisen, Staren und Rotkehlchen bezogen worden. Kleine Taqeschromk. Der von Kassel abgelasseue Eilgütcrzug entgleiste ver- gangene Nacht bei der Station Bleicherode im Harz. Vier Waggons wurden zcrtrmmert mehrerePersonen leicht verletzt. , . _ Fm Grünewald bei Berlin geriet aus noch nicht festgestellter Uriadw der P e t r o l e u m w a g e n eines Versand^ gesckwites in Brand. Tie benachrichtigte Feuerwehr löschte den Brand bald, konnte aber nickn verhindern, daß das Fahrzeug völlig zerstört wurde. Ter Kutscher erlitt leichte Brandwunden. , . r, . , _ . . _ Aus London wird geschrieben: Bei einem tycuer in City-Read, das in der Werkstatt eines Theaterschnei ders ausbrach, verbrannten zwei Frauen und ein kleines K i n d. GIvillcrLimonsbrol per Brot 30, 2 Brote t»k»Psg. 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Uafttritlg grihted Setten- und Srtttrbrr» .Sprstal. Irschtzp . der Ätlt „Ein solch gutes Mittel gegen Wunden wie Zncker'S „Saluderma" habe ich noch nie kennen gelernt. Mein Arm war stark vereitcrt.NurzweimaligeAn- Wendung von„Saluderma" beseitigte sofort die Entzündung u. Eiterung, fr. Stühr." Dofe 50 Pf. und 1M. (stärkste Aormi bei W. Slilbingcr, SelterSweg 7st a, 21. 91 oll, Balmhoistr. 51, Ernst 9loll, Slaifer:Drogerie, E. Seibel, Frankfurter Str. 89, Cito Sri,aaf, SelterSweg 8V.(sl^/, 2ld)tnng! Kamtr-ziittr Sduottrj enipf.f.z.Vcrtilg.v Ratten, Maufcn,Schwaben,Wa«A. und Ungeziefer jeder Art. Sckiriftl. Angebote unter 6759 an den Gießener Anzeig, erb. Zum Wassil II. Süptln wird angenommen: Herren- u. Damenmafche (auf Wunsch auch anSgeb.). Gute Behdl. u. maß.Pr. Eilw.obne Preiserb. Wascher.F. W oldt,Ebetstr.9. n t. »cizung unfcre' Worrings öamen-Bekleid.-ikadEinie Frankfurt a. U. Zuschneide-LehranstaltI Rang. Goethestrasse 23 Gegründet in Frankfurt 1888. 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Jede Flasche muß ein Etikett mit dem Fürstlichen Wappen tragen» D’/lo In Gießen nur echt hei: H. Heyne, Bier groühandlung, Walltorstraße 5, Fernsprecher 322. liinloöung zu der am 10. Oktober, abends 8'/, Hör, im Nestaurant Aoval.Elgcs stattfindcnden Gkiittsl-LchamIilW. Tagesordnung: 1. Eingänge D9/i0 2. Statutenänderung 3. Jahresbericht 4. Kassenbericht 5. Wahl Aiucicr Kafsenrovis. 6. Bori'tandöwahl 7. Wahl der Vertreter zum ^ahnregattaocrband. Um zahlreiches Erscheinen bittet Ter Vorstand. G. R. V. 1885 Donnerstag, den 10. d. M. Vereinsabend im Philoiovtzenwald. 3ablr. Erscheinen erwünscht. ve/10 Ter Vorstand. Liebigshöhe. Donnerstag 4 bis 6 Uhr Kaffee-Konzert Diebe Hten Riiben Schneider. Broekelmühlen, Futter *c hne hl maschinell. Kartoffe■ (quetschen. Kartoffeldämpfer. Michzen triftigen „Titania“. ButtermaNchinen. Waschmaschinen. Jauche- pumpen etc. kaufen Sie nur bei [6767 J. B. 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