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By/< . werden immer d>e etcc und :rl zugebend ver- «en ver- e der Au'-' infw: rabgarM .,nd neuen Tteinweg ) Hofrcite y Hosreitc rabgarten , Hoireite rabgarten mit a»nts- 1 inerhen, arationen grillt .ericht. Mts., ■en im toegli runder erhund usslcht- meister. B“/4 . Mai 3 Uhr, Amts- Nr. 109 Erschein« lL-ttch mit SuBnabme bet Sonntag». tu „Siebener ZamiUendialter' werden tum .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, da» „Krelsblati für den Kreis •legen'* zweimal wöchentlich. Die „Landwlrtlchaftttchev Selb froftu“ erscheinen monatlich zweimal. 162. 7ie Gemeindesteuern. Es ist kein Märchen, daß sich durch die Steuerbelastung manche aus Hessen wegbegeben, und es ist auch fein Märck-en, daß durch die Steuern mancher vom Zuzug abgebalten wird Tic Einnahmen der Eifenbahnen werden auch einmal einen Rückschlag erfahren. Mag fein, daß die Steigerung noch ein oder zwei Jahre anhält. Das müssen wir in Rücksicht ziehen. Nun zur Zivilliste. Es muß auch hier Rücksicht genommen werden auf die pensionierten Beamten. Wenn nachgewiesen wird, daß von dem jetzigen Betrage eine Gehaltserhöhung der Bediensteten nicht vorgenommen werden kann, find wir vor der Notwendigkeit, die Liste zu erhöben. ES sind ferner 50 000 Mark »ur Jtumimlege angcrorben. Tie Kunst hat eine befruchtende Wirkung für die ganze Industrie und das Handwerk gebracht. Darmstädter Produkte werden heute überall verlangt. Tas muß offen anerkannt werden. Daß das aber Geld kostet, ist selbst- verständlich. Für den Beitrag von 50 000 Mark werden uns Jagden zur Verstigung gestellt. Ich toUl mich nicht darüber äußern, ob ein derartiges Geschäft will ich einmal sagen, sehr annehmbar klingt. Wir dürsen aber die Hand nicku zuruckweisen. Wir müssen uns aber überlegen, ob wir das Opfer vollständig aunebmen sollen, ob wir dem Gros-Herzog nickt Jagden bei WolfSgarten überlassen sollten. Ter Betrag der noch übrig bleibenden Jagden wird auch die Summe von 50 000 Mark ergeben. Wir wissen ganz genau, wie groß die Not unserer Beamten- schafi ist- Diese dargelegten Gedanken werden uns in dem Finanz aussckusse leiten, sie werden uns auch den Weg zeigen, auf dein wir vorzugehen haben, sie werden uns zeigen, schnell zu helfen und burdigreucnb zu helfen. Lebdaster Beifall । Abg. Brauer Bbd. : Tic Stellungnahme der national- gerechten Neuregelung können wir nicht zustimmen. Wir hoffen, daß die Regierung noch in diesem Jahre einen neuen Entwurf vorlegen kann. Aber wir wollen die Beamten nicht warten lassen. Auf welche Weife die zur Verfügung stehenden Mittel zur Verteilung kommen können, wird noch *u prüfen sein. Vielleicht im Sinne einer Teuerungszulage. Wir wollen auch die Frage des Wohnungsgeldes organisch geregelt wissen. Bei der jetzigen Gestaltung kommen die höheren Beamten bedeutend besser weg als die unteren. Tie Frage der Volksschullehrer ist für uns von besonderer Bedeutung. Tic Aufbesserung der Lehr er gehälter fällt keiner Partei so.schwer wie uns. Auch wir stimmen der Erhöhung von 11 auf 15 Prozent zu. Noch wichtiger ist die Aufbesserung der Lehrerwitwen. Nun zur Teckungsfrage. Die Neuregelung der Beitragsleistung der Städte und Gemeinden für die Kosten der höheren Lehranstalten ist eine Frage, die wir unablässig gestellt haben. Ein Teil der größeren Städte hat schon die Kotten der Realanstalten übernommen. Es handelt sich also nur um eine gleiche Behandlung aller Städte und aller Orte, die höhere Lehranstalten haben, und diese Forderung ist eine durchaus berechtigte. Tem Urkundenstempel stimmen wir bei. Bedenken gegen diese Besteuerung besteht nut bei der Mobilarbesteuerung. Auch den Urkundenstemvel auf Jagdoertrage billigen wir. Es ist richtig, daß die Eisenbahneinnahmen fallen werden. Aucki der Steuererhöhung stimmen wir zu, ebenso der Erhöhung der Erbschaftssteuer. Selbstver- ständlich müssen auch die Hofbeamten auf gebelfert werden. Tas lann nur durch eine Erhöhung der Zivilliste geschehen. Es gibt aber neben den Beamten auch noch andere Menschen. 75 Prozent aller Steuerzahler haben weniger als 1500 Mark Einkommen, und für diese ist eine Steuererhöhung sehr schwer, das müssen wir bedenken. Abg. Molt Han (Ztr.): Auch wir wollen heute noch keine bestimmte Stellung zu der Frage nehmen. Meine politischen Freunde bedauern es lebhaft, daß die Regierung nicht die früher gegebene Zusage, an eine organische Regelung heranrugehen, inne* gehalten hat. Tie Beamtenschaft betrachtet aber die organische Regelung als einen mindestens so wichtigen Faktor als die Erhöhung selbst. Meine politischen Freunde legen mit den größten Wert Darauf, daß eine organische Aenderung der Besoldungsordnung in Bälde erfolgt. Uns kann die Erklärung des Staatsministers, daß eine solche Regelung erfolge, wenn es angängig sei, nicht befriedigen. Wir hoffen, daß noch in diesem Jahre, mindestens aber noch diesem Landtage die organische Neuordnung vorgelegt werde. Meine politischen Freunde verlangen eine Vorlage, wo auch die Beamten berücksichtigt sind, die jetzt ausgelassen wurden. Es sind Stimmen laut geworden, daß man lieber eine derartige Vorlage fallen lassen solle, als der prozentualen Erhöhung zuzustimmen. Ich weih nicht, ob alle Beamten damit einverstanden sein würden. Ausfallend ist es, daß in der Vorlage die Beamten der Eisenbahngemeinschaft nicht erwähnt wurden. Nicht nur bei den kleineren Beamten hat sich die Notlage geltend gemacht, sondern auch bei den höheren Beamten. Mir ist eine Reihe von Fällen bekannt, wo sich eine große Notlage gezeigt hat. Dem Vorschläge, durch eine Teuerungszulage zu helfen, können meine politisckien Freunde nicht beistimmen. Tas wäre nur wieder ein Provisorium. Dann kämen wir aus den Provisorien naht heraus. Wir müssen unter allen Umständen darauf bringen, daß rückwirkende Kraft eintrete. Tie Wohnungsgeldzuschüsse müssen auch pensionsfähig gemacht werden. Es ist erfreulich, daß auch eine Erhöhung der Pensionen ein treten soll. Tie Frage der Schuldentilgung darf nicht im Rückstände bleiben. Wir müssen entscheidenden Wert auf eine Schuldentilgung legen. Tie fetzige Vorlage über die Schuldentilgung kann eher auf Zustimmung rechnen als die des früheren Finanzministers. Eine Gesundung kann auf die Dauer nur eintreten, wenn wir zu einer stärkeren Tilgung der Eisenbahnschuld schreiten. Je mehr wir dazu kommen, je mehr werden wir uns von den Schwankungen befreien können. Ich kann deshalb in dieser Beziehung dem Vorschläge des Abg. Tr. Osann nicht zustimmen, eine stärkere Heranziehung der Eisenbahnüberschüsse vorzunehmen. Daß.die Vorlage das nicht vorsieht, sehe ich als einen Vorzug an. Zur Fragender Lehrergehälter sind von den beiden Vorrednern Worte der Sympathie für die Lehrer gefallen. Ich lann mich dem nur anschlietzen. Auch wir stimmen dem Wunsche einer Erhöhung von 11 auf 15 Prozent zu. Unter keinen Umständen aber stimmen wir einer Abwälzung der Lasten auf die Gemeinden zu, wir werden das strikte ablehnen. Die Folge einer größeren Belastung würde sein, daß die Gemeinden auch einen größeren Einfluß bei der Besetzung der Schulstellen fordern. Was die Deckungsfrage anbelangt, so habe ich die Auffassung, daß die Regierung, wenn die Vorlage durchgeht, nach manchen Richtungen hin nachgeben muß. Es sind manche Positionen zu beanstanden. Z. B. soll man in einer Zeit, wo die MitÄ knapp sind, nur für diejenigen Zwecke Mittel bewilligen, die unbedingt notwendig sind. Deshalb können wir einem bestimmten Punkte auch nicht Anstimmen. (Zuruf: „Welchen?") Das sind die 50 000 Mark für — gewerbliche Zwecke. Wenn wir einer Steuer er Höhung zusttmmen, müssen wir den Versuch machen, diese neuen Lasten auf die stärkeren Schultern zu übertragen. Es ist nicht sozial gedacht, daß wir auch die kleinsten Einkommen heranziehen wollen. Wir hoffen, daß wir hierbei nicht nur die Zustimmung der Regierung, sondern auch der Mehrheft des Hauses finden. «.Bravo.) Abg. Henrich (Fortschr. Vp.): Die Einführung des Staatsministers und die Ausführungen meiner Vorredner lassen die Lage in einem anderen Lichte erscheinen, als nach den Zeitungs- äußerungen anzunehmen war. Auch meine Partei kann sich heute noch nicht auf einen bestimmten Standpunkt festlegen. Ich mochte aber warnen vor der Annahme, daß die Not der Beamten noch nicht so groß sei, daß man eine spätere organische Regelung ruhig abwarten könne, wenn es auch übertrieben sei, von einem direkten „Hungern" zu sprechen. Die Vorlage selbst ist recht geschickt gemacht. Der Hauptmangel besteht darin, daß sie das Versprechen, eine organische Aenderung herbeizuführen, nicht gehalten hat. Die nicht angestellten Schreibgehilfen gehen so gut wie leer aus. Ich vermisse hier den Maßstab, der bei den anderen Kategorien in Anwendung gebracht ist. Man könnte den älteren Staatsanwärtern, die mindestens fünf Jahre in Ver- roenbung sind, eintretendenfalls auch eine Pension zukommen lassen. Ich denke weiter bei den älteren Staatsdienstanwärtern daran, den Verheirateten wenigstens die Hälfte des Wohnungsgeldes zu geben. Auch die Hofbeamten sind bedacht. Wir erklären uns im allgemeinen mit einer Erhöhung der Zivilliste einverstanden, behalten uns aber vor, die Einzelheiten genauer zu prüfen. Wie steht cd mit den Stiefkindern der Vorlage, den Volksschullehrern? Wenn für mittlere Beamte 15 und 17 Prozent als notwendig anerkannt werden, warum sieht man für die Lehrer 11 Prozent als ausreichend an? Warum ist die Unterscheidung Wohnungsgeld und Gehalt getroffen? Der Beamte selbst macht keinen Unterschied. Tie Lehrer verlangen eine Gleichstellung mit Den mittleren Beamten. Die mittleren Beamten haben nichts Dagegen, daß Dte[e Gleichstellung erfolgt. Nur muß auch unter den Beamten selbst diese Gleichstellung erfolgen, Denn Dort fehlt dies noch vielfach. Tie grundsätzliche Frage, wer die Lehrergehälter aufbringen soll, ist eine Frage, Die man innerhalb Dieser Vorlage nicht erledigen kann. Tas ist eine Sache, die langsam heranreifen muß. Tie Tilgungsfrage kompliziert die ganze Vorlage. .Wir können dieser Frage nicht ausweichen. Sie muß in raschester Weise und möglichst in Verbindung mit der Besoldung geregelt werden. Eine wettere Frage ist die, ob eine stärkere Tilgung überhaupt notwendig ist. Worauf beruht Die finanzielle Starke Preußens? Toc^ Darauf, Daß eS eine hohe Eisenbahnrente bezieht, daß es seine ld) bei enen ttonfemiwen geiie öa öit Gültigkeit der ßeweiserdebung. ich ,,B Ww: »Ter Ausschuß lieber die Wahl d fcr Ausschuß auch Heu *°n. n |id) um die £ tu Liroteften zulässig ItHtiXn werden. Der 1 ynr" 'Weit in rtrfrf * ente L'-’lung schon m s«« über die M Emmen unklar । .^Mlanderfall JJ; - weil man u EJ, a erblickte, F'-’rarnen gestellten L'urmichnitlsbran 7"J?onnnen unter tit htl - . ..toll»1 St,' '.■t’ ig öffentlich geicb |XI aabt um ■ t'- daß etwa;1 MüB xflü über S-r-dt I,Anschlag de «, Zweiter internationaler tzauLbesitzer-Nongreh. ~ Berlin, 8. Mai. Ter zweite Internationale Hausbesitzerkongreß führte heute | seine Beratungen zu Ende. Ten heutigen Verhandlungen wohnte i u. a. auch Der Direktor Des Zweckverbandcs Groß-Berlin, Tr. Steiniger bei. Ter Kongreß beschäftigte sich heute mit dem Thema: „Vergleichende Wohnungsstatistik". Ter erste Vortragende Prof. Tr. Sil berg leit, Direktor des Statistischen Amts Berlin, führte aus, da Heine WohnungSstattstik besonders schwer zu bearbeiten sei. ES gehöre dazu nicht nur eine Statistik der Wohnungen, sondern auch Der Grundstücke, der Haushaltungen und der unbewohnten Wohnungen Ter Redner kam auf die Angriffe des Propaganda-Ausschusses für Groß-Berlin zu sprechen, der bekanntlich Die Behauptung aufgestellt hatte, daß in Berlin eine Unzahl von Wohnungen mit einem Zimmer benünben, die durchschnittlich'5 Menschen zum Aufenthalt bienen. Es sei dabei nicht angeführt, baß es sich meist um Wohnungen von einem Zimmer und einer Wohnküche handele. Im übrigen meinte er, daß, so lange man die Arbeit nicht aus bet Welt schaffen könne, eine dichtere Bewohnung in der Großstadt nicht verhindert werben tarnt. Regierungsrat Tr. Setb t, Mitglieb bes Kaiserlichen Statistischen Amts in Berlin, hebt hervor, daß es weber in Teutschland noch im Ausland eine eigentliche Wohnungsstattstik gebe. Däir Baden, Sachsen, Württemberg, Berlin, sowie etwa 40 Städte der Provinz Westfalen hätten eine Art Wohnungsstatistik durchgeführt. Um eine internationale Wohnungsstattstik zu schaffen, sei es nötig, bad statistische Material ber einzelnen Länder nach bestimmten Gesichtspunkten zusammenzustellen. M o u r g u e, Präsident der Vereinigten Hausbesitzer Frankreichs, schildert die Wohnungsverhältnisse in Paris. Generalsekretär T i e f k e (Berlin) betont die Notwendigkeit J einer Statistik der Wohnunasnachweise. Axel Ramm (Göteborg) schlägt die Einsetzung eines intev- nationalen Komitees zur Bearbeitung dieser Frage vor. van der Borght, bet frühere Direktor bes Kaiserlichen^ Statistischen Amtes unb nunmehrige Generalbirektor bes Verbandes« »um Schutz des Grundbesitzes, führt aus, daß cd, ehe man zur? Aufstellung einer internationalen Wohnungsstattstik schreite, notig sei. scheine kann man für gut halten, das ist eine Luxussteuer, durch die nicht die Gemeinden betroffen werden. Tie Bedenken, die von den verschiedenen Parteien gegen den Persicherungsttemoe! oorgebracht werden, teilen wir durchaus. Tann zur Frage der Erhöbung der direkten Steuern. Tas wäre theoretisch zwei'elloZ die richttgste und gerechteste Laftenoerteilung. Es Darf ruhig zugestanden werden, daß es nicht populär ist, einer Steuererhöhung zuzuttimmen. Wir sind auch bereit, einem anderen Ausweg zuzustimmen, wenn von anderer Seite bessere Vorschläge gemad'i werden. Wenn aber kein anderer Ausweg gefunden wird, iverden wir die Vorlage an Der Steuererhohung nicht scheitern lassen Herr Brauer lehnt Die Steuererhöhung ab unD zwar ohne Eria?. Er wird es sich gefallen lassen müssen, daß man Das Interesse untersucht, das von seiner Seite der ganzen Vorlage entgegen gebracht wird. Platonische Liebe allein genügt Doch nicht Man kann eine Steuererhöhung bedenllich finden, wenn man betrachte!, daß wir schon eine sehr hohe Steuer haben. Was bedeutet aber biete uns angesonnene Steuererhöhung? 5 Prozent Eni kommensteuer bebeuten auf bas ganze Jahr gerechnet bei einem Einkommen von 500 Mk. 15 Pf., von 1000 Mk. 55 Pf., von 1800 Mk. 1,40 Mk., von 6000 Mk. 6,30 Mk. Es wäre aller- bings wünschenswert, wenn wir Die Steuererhöhung burdt anberc Entkommen ersetzen könnten. Dagegen sind wir gegen die geplanten neuen Gemeinbelasten. Damit ist nicht gemeint bie Frage der Heranziehung der Gemeinden zu den weiteren Schul- lai’ten überhaupt Aber wir lehnen es ab, baß diese Frage in diesem Zusammenhänge gelöst werbx. Wir fordern aber nicht nur, sondern halten uns auch für verpflichtet, für eine Deckung zu sorgen. Tie Entnahme auS den Enenbahnerträgnissen kann um 50 000 Mk. erhöht werben, wenn ber Tilgung-- unb Aus- gleicksfonds auf 12 Millionen Mark gebracht wird, damit er gegen Schwankungen Der Eisenbahneinnahmen geliehen ist. Dann müßte aber Der Zweck Des Tilgungsfonds gesetzlich festgelegt werden. Wir sind durchaus bereit, im Sinne dieser Gedanken zu arbeiten. Zur Unterstützung haben wir folgende Resolution eingebracht: „Tie Kammer wolle erklären: Die von ber Regierung vor- geschlagene prozentuale Erhöhung der Beamtengehalte unb des Wohnungsgelbzuschusses entivricht dem bringenben Bebürfnis ber Zeitverhältnisse unb hübet im allgemeinen eine geeignete Grundlage für die Erfüllung ber berechtigten Wünsche ber Beamten. Tie Kammer richtet aber an die Regierung das Ersuchen, gleichzeitig mit ber Beratung ber Regierungsvorlage bie seit 1908 bereits für notroenbig erkannte Revision ber Besoldungsorbnung ber Beamten mit bem Finanzausschuß zu bearbeiten und die i Beschlußfassung der Kammer auch bezüglich dieser organischen Revision vorzubereiten und in gleichem Sinne den berechtigten 1 Interessen der Volksschullehrer Rechnung zu tragen. — Tie I Kammer ist der Auffassung, daß nur eine wiche, beide Gebiete ] umfassende Reform auf eine Reibe von Jahren diejenige Ordnung und Ruhe bezüglich unserer Beamtenverhältnisse erbringt, bie guch im Intereste bes Ansehens bes Laubes unoebingt erforderlich ist." Präsident Köhler macht darauf aufmerksam, daß der Zweck der Besprechung nicht der ift, baß sich bie Kammer auf eine Resolution feftlege. Die Sitzung wirb um 3/anbi-n Ki Iwn -gemei I itaor«? cruhcr- ob d77 1 'ollen. blefe worden. gerechnet. Schlechte Erfahrungen Mai liche Flüsse über die Ufer. Heute abend mußte der Zugverkehr seit Jahren 1 Päckchen 10 Pfg. 3 Stück 25 Pfg. Ueberall zu haben! veobachlunM-erStalionGletzen. Ter Pasiagierverkehr Tie Linie Sonthofen— -b 16,2 * C. + 12,3 ° C. Dr. Oetker’8 Backpulver Dr. Oetker’8 Puddingpuiver Dr. Oetker s Vanillin-Zucker fefoujifl von 10 Kommandos mit Regimcntskomman- jcurcn, anstatt der Stabsoffiziere. Bon fortschrittlicher Seite wird das abgelelmt, von einem Zenttmnsmilglied mir für einzelne ohnungsstatistik". . Silbergleit, Tirekwr bei aus, da ßeine Wohnungsstall-r' [ei. Es gehöre ba/u nidjt c sondern auch der Mrunbftiid'. ahnten Wohnungen. Ter Avus iganda-Ausschusses süt Uederschwemmungen in den deutschen Alpen. Innsbruck, 8. Mai. Infolge anhaltenden heftigen Regens herrscht in mehreren £rten, besonders in Osttirol, lieber- schwemm ungSgesahr. Sankt Iohairn m teilweise überschwemmt, Waidring und Erpfendorf bedroht. Tie B r ü cf e Lei Grpfcnborf ist weggerissen, eine zweite stark gefährdet. Bon Loessen ili keine 9lochricht zu erhalten, weil der Berkehr linterbrochen ist. Ter L e ck in 8 Meter g e sl l e g e ». Jmrnenstadt, 8. Mai. Infolge des heute im ganzen oberen Allgau i'iedergegangenen wolkenbruchartigen RegenS traten samt- Airchttche Nachrichten. JeraetlNsche ttetigionLgrfcUichast. Sotterdienst. Sabbathseier am 11. 2)1 nt 1912: Freitag abend 7.40 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Predigt. Samstag nachmittag 4.00 Uhr. Sabbat-AuSgang 8.55 Uhr. Wochengottesdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 8.56 Uhr. kbem aas feixen Antrag erteilt wird, der nadmrifr. daß er die Staationgrbörigfrit in einem anderen Bundesstaate befifci. beschlossen, daß, wein, dieser Nachweis ieblt. oder der Antrag fttller erflärt, daß er die Bundesongedöriqkcit auch in ledern nnbrrrn Bundesstaate au'geben will, die Emlassung mit der Wirkung erteilt wrb, daß der An trag steUer damit auch die ReichSongehöngfeit verliert. Rach $ 19 der Berlage gilt die (hrtlaÜMnq al» nicht erfolgt, wenn der (hulofiene bei Ml auf von 6 Monaten nach der Aushändigung der Entlassungsurkunde seinen Wobxiitz oder seinen dauernden Aufenthalt im Inland hat. Diese Frist wird auf ein volles Jahr erhöbt. bewährt haben. Nachahmungen, besonders in ähnlichen märfte. tb. Stießen, 8. Mai. Der Heu- und Strohmarkt aus OSwaldSgarteu war in den letzten Tagen wieder mehr belebt. Besonders wurde gutes Heu angefahren. Gehandelt wurde 'Maschinen« stroh mit Mk. 2,40, Heu je nach Güte mit Mk. 4—4.60 der Zentner Limburg a. d. Lahn, 8. Mai. V? r u ri) t m a r f t. Durchschnittspreis pro Bialter. Roter Weizen lnaffauischer) 19,00 Mk., weißer Weizen (angebante Fremdforten) 18,50 '.Vif., Horn 16,50 Tlf., Gerste: . uttergersle 00,00 Mk., Braugerste 00,00 Mk.. Hafer 10,60, Blk. Crbsen 0,00, Blk. Kartoffeln 9,00^9,60 Mk. Spielpkm KtirhausülKatcrs Sod Nauheim. Sonntag, den 12. 'Mai: ,Tas kleine Chololadenmädchei) " Montag, den 18. Mai: „Der Leibgardist." Mittwoch, den 15. Mai: ,Tas Glück nn Winkel/ Freitag, den 17. Blai: Gastspiel von Hermann Wagner, humoristischer Meisterrezitator, und Lotte W e r t h e r, jugendliche Vortragskünstlerin Dazu: ,9)Hlitnrhromm." Hungersnot auf einem Schiff. Aus Part«, 7. Mat, imrd aemcU>et Der auf der Jährt von PstilippsviUe ,Algerien) nach Marseille degris tene T-ampfei „Felst Touachc sichtete unter 39 (Srab .)9 2Bln nördlicher Brette und 3 Hfrad 38 Min. östlicher Lange das englische edufi „Ptrkdale". das folgende» Notsignal zeigte: „Lebensmittel zu Ende, sterben Hungers . Der Kapitän des .Leli^ Touache" liest sofort Lebensmittel tn binreicheu- den Mengen an Bord des Schisses bringen, dessen Mtipitän erzählte, dast er vor 52 Tagen Gibraltar verlassen lstitte und seither infolge von Havarie im Mittelmeer umher- geirrt fei. (Pcrtcbiöfaal. Berlin, 8. Mai. Im Raubmordprozeß Trenkler, der am Blontag vor dem Schwurgericht des Landgerichts Berlin I begonnen Hai, erklärten heute die medizinischen Sachverständigen übereinstimmend, der Angeklagte leide nn hochgradiger Lungen- schwmdsucht mit Blutauswurf nnd sei für absehbare Zeit nicht verhandltmgSfähig. Auf Antrag des Staatsanwalts und des Verteidigers beschloß der Gerichtshof, die Verhandlung aus unbesttmmle Zeil zu vertagen und die GertchtSärzte zu beauftragen, den Angeklagten von Zeit zu Heit zu untersuchen, um festzustellen, wann er verhandlungsfähig sei. Kleine üe$c$d?roni!. Aus Duisburg wird gemeldet: Auf dem Deck des Dampfers „Stinnes 7" wurde der Kapitän mit mehreren Stichwunden tot ausgefunden Es ist noch nicht sest- geftein, ob es sich um Mord oder Selbstmord handelt. ' haurbesitzer-ttongreh. ~ Berlin, 8. Mai. Lausbesitzerkongreß führte w heutigen Verhandlunaen ivohiu.-! iveckverbandes Gros-Btilin, \ beschäftigte sich heule mit bc schullehrerprüsung gemacht haben. Die Militärbehörde bezeichnet das als einen 'JJhbgrm, der schon Erledigung gefunden N6c Der Krieg sm inister denkt nicht an eine Ausdehnung auf sämtliche Bezrrkskonrmandos In erster Linie wird an solche gedacht, wo übermäßig gvoste Zahlen von Offizieren vorhanden find, sodann wo grosze Zahlen von Mannschaften zu kontrollieren first). Auf Antrag deS Berichterstatters werden gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und der Volkspartei von den zehn geforderten '^mtnumbud fünf Stellen bewilligt. Bei dem Postim Naturalverpflegung wird eine lieber* Der Streik der Rbeinfchiffer ist noch nicht beigelegt _________ Den mit Arbeitswilligen nnd Ersatzleuten besetzten Schissen und Kähnen werden nunmehr nach einer Meldung aus Mamz in den größeren Auslausplätzen Sicherhettsmannschasten Braut-Seide das iss ZÄM Packungen, weise man im eigensten Interesse zurück. Fabrikate, die sich infolge ihrer hervorragenden Qualität und ihrer unbedingten Zuverlässigkeit lange Jahre bewährt und einen Weltruf erworben haben, sind: -rauf aufmerksam, daß dec Za--: oatz sich bie Kammer aus em. Hr geschlossen, da die Mitglied!- ^n^Bahnhchsa^lagen besichtige Haematogen Marke „H-Ring" aus der Fabrik AdolF Hommel cCcJianau. Zobezieheo (teuh die Dro^erienu. KolonialytarM^escbäfte. OngJlasche [2MK| MaeatiMtiifdteSttoe^ €urtfcbiffal)rt. Zweiter deutscher Zuverlässigkcitsflug am Oberrhein. Mainz, 7. Mai. Zwischen dem Verein für Flugwesen in Mainz und der Luftscknfs-Akt -Ges. ist vereinbart worden, daß am 16. Mai insgesamt fünf Passagierfaprtcn mit vier Landungen und Passagicrwechsel von dem Z-Schifs vorgenommen werden, von denen die erste und letzte Fahrt von und nach Frankfurt führt. Das Schiff wird an kstimmelsahrt vormittags etwa 10 Uhr mit Mainzer Passagieren, die sich morgens zur Einschiffung nach Frankfurt begeben haben werden, vom frankfurter Lustschiffbafen aus nach Mainz kommen Die folgenden Rundfahrten werden bann in der Zeit von 11 Uhr vormittags bis etwa 4 Uhr nachmittags bei rund einstündiger Fahrtdauer aus- gefuhrt werden. Höchste Temperatur am 7. bis 8. Niedrigste „ ,7. ,8. Niederschlag: 3,8 mm. Mus Öen ReichrlagLan;schüffen. :: Berlin, 8. Mai. Tie Annahme der Wehrvorlage für das Landheer. Der Budgetausschütz des Reichstages erledigte heute zunächst den auf das Landheer bezüglichen Teil derWehr Vorlage. Zur Verhandlung stand beute noch die durch die Wehrvorlage noiifl werdende Ergänzung des Vor 4!ttdrta.T3 des preumuhen Re-chsrnilitarsontingents rar 1912. Be- rstingelt wird die x?öbe der 'tietcntschädigu>tg von 15333 Mark jir einen Armeeinfpelror in Saarbrücken, ferner die Häufung von Kationen. Generalmajor Wandel gibt darüber Aufklärung. Die Zahl der Rationen bedeute nicht, da» so viel Pferde gehalten nerden sollen, sondern sei nur eine allgemeine Entschädigung für Pferde Haltung. Ein Zentrumsaiilrag, nur 12000 Mark Miet entschädigung einzusetzen, wird einstimmig angenommen. Auf Die schon im Bittschnftenausscktutz bei Beratung der Ein Mbt des Verbands der Städte unter 25 000 Einwohner gestellte /trage, wohin die neuen Truppenteile kommen sollen, ist der >briegsminister bereit, Auskunft zu geben: cs tönnc jjtr nick« öffentlich geschehen Als aus dem Aussckmtz die Bitt- sthrtft einer Stadt um Zustellung einer Garnison erwähnt und und unterstützt wird, macht der Nviegsmimster von neuem daraus eifmerfinm, dast etwa 50 0 solcher Wünsche vorliegen. Am Schlust der Etatsberatung sotten diese Wünsche besprochen werden Zn bemerken ist, dast überall Ausgaben für torunbenoerb jortsallen. Der Ergänzungsvoranschlag für Preusten sowie mit gering- Kgigen Acnderungen für Sachsen und Würltemberg wird angc^ mmnncii Die Beschtustsasiung über die wegen der Wehrvorlogen Kotigen Aenderungen des Hauptvaranschlags werden ausgesetzt, bis die sfrage der Teckuitg durch Beschlüsse des besonderen Ausschusses für die Branntweinsteuer besser übersehen werden können. Damit ist die Beratung über die Wehrvorlage, soweit sie dos Zandheer betrifft, beendet. Der Ausschuß geht über zum eigentlichen f licht gewünscht, wie viel die Privalämter direkt vom Produ-! »tuten autfarrfrn. Die Militärbehörde erklärt hieran, dast den Aemteru der Grundsatz vorgcschrieben ist, möglichst aus erster . Hand «i taufen. Ein volksparteiliches Mitglied wünscht keine vrtuzipiette Bevorznwmg des Pvoduzentan, sondcni nur, soweit I dabei billiger oder besser getauft wird. Weiterberatung: Donnerstag. Der WahlprüfnngSauSfchvst kam heute zu einer vorläufigen Entscheidung über die Wahl des »U>g. Kovsch der in Vöinenbew in der Stichivohl gegen einen üonservalit>en gesiegt Hot. Der Ausschntz setzte den Beschlutz über die Gültigkeit der Wahl aus und beantragt beim Plenum ttewei s er b e b u n g. Der für solche Beschlüsse seit jeher übliche Sprachgebrauch „Beanstandun g" wird von Mitgliedern oes Wahl Prüfungsausschusses jetzt beanstandet: es sott fortan heisten: „Der vlussckmst setzte seinen B-ichlust aus". Hebei bie Wahl des Abg Pauli «kous., Hagenowl kam der Ausschntz auch heute noch nicht zu einer Entscheidung Es handelt sich nm die Frage, ob die nachträgliche Zurückziehung non Protesten zulässig ist oder nicht: morgen sott darüber ent schieden werden. Der Branntweinstetieransfchuh iübir • bie Arbeit in raschem Tempo weiter, und man rechnet damit, die erste Lesung sckwn morgen zu Ende zu führen. Indes sind die Aussichten über die Geftaltting der Vorlage in der zweiten Lesung noch vollkommen unttar, was sich insbesondere ergibt aus dem völligen Auseinanderfallen der bcutiaen Abstimmung über den V e r g ä l l u n g s z w a n g. Sowohl die Regierungsvorlage wurde abgeh hnl, weil man u. a. ein weiteres Reservat für die Süd- bcutidicn darin erblickte, als auch sämtliche von den einzelnen Pon^giUppen gestellten Anttägc. Tie Bestimmungen über den MDurchschnittsbrand wurden im wesenllichen nach der Vor- li läge angenommen unter Ablehnung der freisinnigen und sozial- Wdeinokratisckien Anträge, die den Turchschnittsbrand beseitigen nn.'ll- M'm Ebenso sanden Mlebnung die Anträge, die sich gegen die »Differenzierung der gewerblick>en Brennereien gegenüber den land- ■ mirtldaitlidten in Bezug auf den Turchschnittsbrand richteten. I Die Rot läge der E s s i g i n d u st r i c wurde anerkannt: es blieben aber Zweifel darüber, ob ifr^innerbolb dieses Gesetzes durch Be «nftigungen abgelwlien w^den solle, oder durch eine höhere Besteuerung der Konkurrenz bet Essigsäurefabrikation. Der An trag der Volkspartei auf Gewährung der Vergünstigung für voll ständig vergällten Spiritus an die Essigindustrie wurde abgelehnt: ür bie ztveite Lesung behält man sich die Formulierung von Anträgen vor, die dieser Industrie teilweise Vergünstigungen geben sollen Tas Reichs- nnd SlaatsangehötigkeitSgefrtz. Auch der Ansschust für das Reichs^ und Staats- Lngehörigkeitsgesctz setzte heute seine Beratung fort. Er rechnet daraus, bis Pfingsten die erste Lesung zu erledigen. Die Beratung gedieh bis § 19. Beim K 11 wurde irut Antrag der Rationattiberalen die Bestimmung der Vorlage dahin erweitert, dast einem im Reichs bienst angestellten Ausländer, der seinen bienftlidtcn Wohnsitz im Ausland hat, auf feinen Antrag anstelle der Staatsangehörig- I Cberübotfi ist noch intakt. Anch di« Iller abivörti bet 6tetn hat | sämtliche Wiesen längs des Bahndammes stellenweise üverschwemnu, so dast das Waffer an die Schienen reicht. ____________ mit ihrer Berufung gegen ein Urteil des Schöffengerichts Bad- Nauheun machten der Landwirt F. H. nnd der Zimmermann F. St., beide von Bad-Nanhemi. Tas Schöffengericht hatte sic des gemeinschaftlichen Iaadvergeliens für schnldig befunden und zu Geldstrafen von je Mk. 15 verurteilt. Auch die Strafkammer gelangte zur Bejahung dec Schuldfrage. Nach Lage der Umstände erschienen dem (bericht Geldstrafen von je Dik. 100 am Platze und das erste Urteil wurde insoweit abgeändert. Frivole Berufung. Die Dienstmagd L. T. in "stehen war von dem Schöffengericht mit sechs Tagen GesänginS bestraft worden, weil ste in der medizinischen Llinck, wo sie aushalf, einige Zeit vor dem Verlassen ihrer Stellung zwei Krankenschwestern Wchche nud Kleidungsstücke gestohlen hatte. Tiit ihrer Berufung gegen dieses Urteil will sie Freisprechung erzielen. Allein durch die Beweisaufnahme »mirden ihr die Tiebstähle nachgewiejen. Tas Gericht bedauerte, keine höhere Strafe aussvr^hen zu können, da nur die Angeklagte Berufung emgeleat hatte, und beschränkte sich aus kostenfällige Verwerfung des Rechtsmittels. (sine viel begehrte Persönlichkeit ist der Taglöhner G. G. W. von Neu-Isenburg, der von einer ganzen Reihe von Behörden gesucht wird. Heute hatte er sich wegen einer alten Schuld au6 dem Jahre 1905 zu verantworten. Er hatte damals m Langen mehrere Betrügereien und einen Diebstahl verübt. Außerdem liegen aus dem Jahre 1912 eine Anzahl strafbarer Handlungen vor. Er war in Friedberg bei einem Geometer in Stellug und stahl dort vom Speicher eine Anzahl alter Akten, Pläne und Zeichnungen, mit denen er später Betrügereien m Lanqeubergheim und Altwiedermus vollführte, wobei er sich einmal 14 Alk und dann 8 Mk. erschwindelie. Da der Angeklagte rückfällig ist, werden ihm wegen Urkundenfälschung, Betrugs und Diebstahls zusammen ein Jahr sieben Monate und eine Woche Gefängnis -verkannt. Berufungsverwerfung. Tie Tienstmagd A. I. in Burghaun verfolgt Berufung gegen ein schöffengerichtliches Urteil, das sie wegen Tiebslahls und Mundraubs bestrafte, da sie glaubt, daß sie sich nicht strafbar gemacht habe. Tie Verhandlung vor dem BerustmgSgerichl führte jedoch zu denselben Feststellungen, wie sie das Schöffengericht getroffen hatte. Tie Strafe wurde daher bestätigt. beigegeben. In der Berliner Stadtverordnetenversamm lung ist ein Antrag eingebracht worden, dem preußischen Feuer wehrbeirat 15000 Mk. zur Errichtung des Feuerwehr-Er- h o l u n g s h e i m s in Verbindung mit einer Landes-Feuerweh r f ch u l e zur Verfügung zu stellen. Tas Arsteilerehepaar GattuS in Gostin Posen und ilrr einjähriges Kind wurden tot anfgefunden. Es liegt Mord und Selbstmord aus Nahrungssorgen vor. An N e tz h a u t e n t z ü n d u n g sind in Berlin und den Vororten eine Menge Personen erkrankt und teilweise fast erbhnbet, welche die ^Sonnenfinsternis mit unbewaffnetem Auge beobachteten. Die Gräfin Zethonv, eine geborene Vanderbilt, überreichte der Stadt Ofen pest 100000 Stroncn als Spende für das Kinderashl. Im Dorfe P o g g i o l o auf Corsica drang ein geisteskranker Mann in vergangener Nacht in das Haus seiner Nachbarin, schlug der Frau mit der Spitzhacke den Schädel ein, schnitt seinem Opfer Stopf und Beine ab und stellte die Leichenteile ans der Wiese auf, um, wie er sagte, die Frau dort weiden zu lassen. Man verlange, wenn man die besten Fabrikate haben will, stets solche, die sich der größten Bezirke für nötig gehalten Ein nationalliberales Mitglied bringt zur Sprache, daß in Emzelfällen bei der Wahl zu Reserveoffizieren an Volksschul- lehrer die Frage geri-chtrt worden sei, ob sic die Mittel— Schon verzollt! — Verlangen Sie Muster! — Du/iI <■. Henneberg, Zürich ie Behauptung acheM HM. i Wohnungen mit einem M”- Menschen zum Aufenthalt nß es sich meist um Wohnung- Wohnküche handele, bie Arbeit nicht aus dn u emohnung m der Grogstadt nu , Mi-ii-d hiige Gennaldtrekter man ®0&nUltÖ^Lflrt ieU'ldl -und«55nbn5en ■ Ä;: SlSi»»1’ gSS»lb“ -BBS feit auch die unmittelbare Neichsangehörigleit vorn Reichskanzler verliehen werden Tann. , . _ Beim 1(5 wird auf Antrag der Nationalliberalen zu der Sonthofen-Immenstadt eingestellt werden. Seftimmung, datz die Entlassung auS der StaatsangehörigTeil l wird durch Fuhrwerke aufrechterlialten. $ Hnben ■ Steuer hfl?,enn b -/•' '«Sn ju'beJ'J1.srainm V len e» aß 2 Alleren erbc. t tierbfliditcf °retn. °ber n* den (S । nbahnS c,nc xenn & ^°rk gebra^K ? N :ne*nnabmen fle[K >«“ ° Wen mit Mk&’ÄR : - Hix 6on Voranschlag bet Heeresverwaltung für 1912. > ber Beam(^8^""S v- Bei der Frag, ocr Bezirks ko mrnandos fragt ein dem biinoenhcn nattormtlib- ial>- Mitglied nach der Stellung der Militärbehörden gemeinen ein? M der Frage der Reaktivierung der 1k o m in a n de u r e chliglcn SBfinf* Clknetc ®tui* ■ und Offiziere. Ter riegsimnister verchstl sich aus rnilitär Reaicr»n» 2«-, ^alvlkr M tcckpii scheu st^rtinden persönlich ablehnend, l>chilt sich aber eine egtttuno?n^i» gleitt»Wl-ndgöltige Ent'ch idiina vor Ter Voranschlag fordert eine -.bezüglich diesn orgaM- E |l* Sinne den bmK Rcrhnung »u tragen. - I i nur etne solche, beide J ö0.n Wen diejenige Lrdnuiu V?erhSltnisl'e erbringt, $ be5 Landes unvedingt erforb-r- ! Mainz, R. Mai. Für den Zuverlässigkeitssltrg am Lberrstein bat der Oroßherzog außer einem Ehrenpreis auch einen Geldpreis für eine Zwischenlandung in Darmstadt gestiftet. Die beiden Zeppelin-Lust- schiffe „Schwaben" und „Viktoria 2uife" werden zwischen Mainz und Frankfurt Passagierfahrten einrick)ten. Gictzcuer Strafkammer. )( Gießen, 7. Mai. Als Leibjäger des Fürsten von Waldeck gab sich der mehrfach vorbestrafte Buchbinder A. St. von Ettlingen aus, als er sich bei einem hiesigen Wirte einlogierte. Er machte eine Zeche von Mk. 2.70 und verschwand. Einen anderen hiesigen W rt schädigte er um Alk. 2 Er hatte sich ihm als Student vorgestellt nnd lehauvtet, sein Loffei stehe in einem anderen Gasthaus, wo der HanSburfche ihn abholen solle. Ta Betrug im wiederholten Rückfalle gegeben ist, ivird er zu einer GesamtgefängniSstrase von vier Monaten verurteilt. Drei Wochen Untersuchungshaft werden auf die Strafe an- Mai ISIS Barometer auf 0° reduziert । t «.empeiauic der Lust H Absolute Feuchtigkeit Relative 1 Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke || «rad 6tr Bewölkung in Zehntel ber pchid. Wetter 8 53,7 15,9 11,0 82 WNW 2 10 8 ■555,8 13.8 11,3 96 NW > 10 9. 1 56 2 13,2 1U6 94 SSW 2 10 Garnierte Kleider in reiner Mlle Mk. 21.— Mk. 13 — Mk. 17- Mk. 19.50 Mk. 10.50 “ Imheuser Marktplatz 9—10 Grösste Auswahl am Platze. Modernes Spezialhaus für Damen-Konfektion und Kleider-Stoffe. Statt jeder besonderen Anzeige MANNHEIM « Marseille, Coomassie, Darmstadt, den 7. Mai 1912. 3402 heutiger Zufuhr: a/5 SM (b*/u Verlangen Sie nur: weise m. zurück. laufhans S"x*itx esie-Tagc Vereinigte Chemische Werke Aktiengesellschaft, Charlotten- burg, Salzufer 16. Abteitnng Lanolin-Fabrik Martinikenfelde. heute im 80. Lebensjahr in Marseille sanft entschlafen ist. Für sämtliche Hinterbliebenen: Marguerite Hess geb. Maron Marguerite Ayasse geb. Hess Noely Castneii geb. Hess Louis Hess Marie-Louise Hess geb. 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