Vie Beamtcnbefolöungsüorlagc in -er Die heutige Nummer umfaßt 10 Selten. der len Schlacht- chlachtiv. 49-51 87-94 üenig gut ent- 6MÖ . 42-00 WM Regen icr 'le und ältere de ältere. . 46-50 42-45 37-41 30-35 42-44 44-47 10 10 10 68-76 60-70 en . . Mchl) 78-84 78-76 78—81 85-90 106-112 95-1(6 86-93 79-84 47-51 44-46 jen höchsten Hs höchsten — Dic 17. Hauptversammlung des Allgemeinen Teulicben Sprachvereins findet diesmal, wie be- reirs gemeldet, in Reichen berg Deutschböhmen vom 26. bis 29. Mai statt. Pfingstsonntag, den 26. Mai, wird in der Turnhalle ein Begrüßungsabend veranstaltet. — Der Pfingstmontag ist der Erledigung der geschäftlichen Angelegenheiten gewidmet. Um 12 Uhr mittags wird int Sigungssaale der Stadtverordneten 'im Rarbause die Fcstvcrsammlung abgehalten, bei welcher der Universilätsprofessor Tr. Adolf Hausten von der Prager Universität als Festredner über „Are und Sprache des deutschen Voltsliedes m Böhmen" sprechen roirb5 Abends versammeln sich dje Teil- Der italienisch-türtische Krieg. Bon der Insel Rhodos. Rom, 8. Mai. Tie „Agcnzia Ltesani" meldet aus Rho-- dos unterm gestrigen Tatum: Der Zerstörer „Ostro" nahm im Hafen von Lindos den Wali von Rhodos und seine beiden Sekretäre gefangen, als sie sich anschiclten, die Insel zu verlassen. Ter Wali und seine Sekretäre werden bei erster Gelegenheit nach Italien geschickt. Bier türkische Offiziere und 28 Lol- öö-iu ’ 93—9s 84-91 78—83 . 53-66 . 52-54 s II nchmer zum Festmahl im Ratskeller. Tienstag wird nach Bc- eitdigung der Sitzung ein Ausflug aus den 1010 Meter hohen Ieschken unternommen, wo die Stadt Reichenberg ein Mittagessen gibt. — Der Mittwoch ist für weitere gruppenweise Ausflüge ins Ifergebirge bestimmt. * Natur- oder Kunst-Eis. Eine Untersuchung von Spree-Eis des letzten Winters, die in Berlin vorgenommen wurde, ergab, lrotzdem man eine klare, durchsichtige Eisprobe dazu verwendet hatte, das; in einem Kubikzentimeter Eisschmelzwasser 3865 entwicklungsfähige Bakterien enthalten waren. Schmelzwasser von Eis aus einem See bei Berlin enthielt etwa die zehnfache Menge, nämlicb 38 250 Kenne. Ein Pfund norwegisches Eis ergab 26 000 Bakterien. Es ergibt diese Untersuchung die dringende hygienische Notwendigkeit, daß zur Bereitung von Nahrungsmitteln, und auch in den Fällen, wo Eis zur Nahrungsmittel Konservierung Verwendung findet, nur Kunsteis, das so gut wie frei von Bakterien ist, genommen wird. fj. E i n automatisches Eisberg signalfür S ee- dampfer Wie aus Kopenhagen berichtet wird, hat ein dänischer Ersinder, Herr E l l c h a m m e r, eine Erfindung gemacht, die, wenn sie hält, was der, Erfinder sich von ihr verspricht, viel dazu beitragen könnte, Katastrophen, wie die der „Titanic" so gut wie unmöglich zu machen. Herr Ellehammer will, nämlich einen Apparat erfunden haben, der es einem Secdampfer ermöglicht, einen Eisberg, eine Klippe oder ein ähnliches Hindernis in einer Enlierirung von 1200 Meiern festzuwellen und jwar selbst in tiefster Finsternis oder dickstem Nebel, wenn man keinen Meter weit sehe» lann. Ja noch mehr, der Apparat soll zugleich int Stande sein, die genaue Lage und selbst di.' Größe des dem Läiffe drohenden Hindernisses festzustellen. Der Kopenhagener Professor für Schnnsbautechnik, Karl Hansen, hat sich über die Erfindung in günstigem Sinne geäußert. — Kurzc .achten aus K u n st und Willen- schakt. Tr. phil. Ernst Wilhelm Ben ecke, emerit ord. Prosesior der Geologie und Paläontologie an der Uuiversuät Straßburg i.Els. feiert am' 10. Mai das 50jährige Toktorjubiläum. — Geheimer' Rat Tr. theol. Georg Rietschel, ord. Professor der praktischen Theologie an der Universität Leipzig, feiert am 10. Mai seinen, 70. Geburtstag. Er ist ein gebürtiger Tresdener. — ,,M ein. Freund Teddy", ein Lustspiel der Pariser Tramatiker Ri- voire und Besuard sand bei '"einer, deutschen Erstaufführung. • jn den Berliner Kammerspielen einen starken Erfolg. Gießener Aonzertverein. Gießen, 8. Mai. Konzert des Tcnoff fchcn Fraucnchorü. Eine stattliche Reihe wohlgelungener, zum Teil geradezu her dorragender Darbietungen ließ uns der unermüdliche Konzert verein in der verflossenen Saison genießen. Einen würdigen Abschluß bildete das heutige Konzert.in der Stadtkirchc, die trotz der vorgerückten Jahreszeit dicht gefüllt war. Der Frankfurter Frauenchor unter Leitung von Frl. Tessof genießt in der musikalstchen Welt einen so bedeutenden Ruf, und das heutige Programm war so vielversprechend, daß die Freunde gediegener Musik sich auf künstlerisch wie technisw hochstehende Leistungen freuen durften. Tie Erwartungen wurden auch vollauf gerechtfertigt. .Bor allem verdient die Leiterin des Chors uneingeschränkte Anerkennung; die Tirigenten-Täligkctt war bis jeßt ein der Frau so gut wie verschlossenes Gebiet, Frl. Tessof beweist, daß auch hier die Natur keine unüberschreitbaren Grenzen gesetzt Hai' allerdings muß eine starke Begabung im Bunde stehen mit unablästiger, ebenso energischer als ieimühliger arbeit An beibem hat es offenbar bei Heranbildung des Testostchen Chores nicht gefehlt: Textaussprache, Tonbildung und -Nuancierung zeigen eine Vollendung, wie sie nur selten bei Ehorvereinigungen zu finden sind; dabei wird der gaiize Tonkörper von einer gi wissen Wärme und Hingabe an die Sache zusammengehalten, die unwillkürlich auch aus den Zuhörer überftrömt und ihn zu n.tch- schafsendem Genießen mitreißt Von einer näheren Besprechung der einzelnen Vorlragsstüae und ihrer Urheber können wir absehen; das Konzertvrogramm brachte darüber sehr dankenswerte Bemerkungen. —.Es ist er- siaunlich, wie z. B. der alte niederländische Komponist Sweelinck (geb. 1562' dem modernen Empfinden noch .ober richtiger: wieder |o nahe steht; der über 100 Jahre spätere Hasse — dessen großes Miserere wir indes ja nicht gering einschätzen möchten — mutet vielfach etwas antiquierter an Die Regersche Ehoralkantate „Bom Himmel hoch" machte wohl den schwächsten Eindruck; zum Teil mag es daran liegen, daß das umfangreiche und trotz res Aufgebots an Kunstmitteln etwas eintönig herauskommende Aerk den Schluß eines Programms mit überwiegend schwerer Aost bildete und die Hörer nicht mehr bei frischer Aufnabine- lahigkeit fand: zum Teil liegt es aber auch an den bekannten Eigentümlichkeiten der Regerfchen Schaffensweife; um dem Werk ranz gerecht zu werden, müßte eigentlich jeder Hörer zuvor genauestens die Partitur studieren, die ihm eine Fülle geistreicher und technisch interessanter Arbeit offenbaren wird — aber läßt sich das auch nur annähernd durchführen, und ist es überhaupt das richtige Verhältnis zwischen Musik und Hörer? Bei Altmeister Bach — dem die Regersche Technik ja so eifrig nachstrebt — erhöht und vertieft ja zweifellos auch ein vorheriges Studium wesentlich den Genuß —, ober es bedingt ihn nicht geradezu. Wie ganz unmittelbar und tief wirkte z. B. die herrliche Bachsche „Ais" für Violine, die übrigens auch eine ganz vorzügliche Wiedergabe und Begleitung fand. Ein ganzer Stab von miiroirfenbeit Künstlern und Künstlerinnen jianb Frl. Tessof wacker zur Seite: Frl. Hillitzer Sopran, Frl. Berlow (Alt), und die Herren Bachen- heimer >Tenor), Rchfuß (Baß, Lange und Zitzmann (Violine, B r ei t e nft c i n Orgel, idmdici) aus Franlfurt a. M.; in der Schlußnummer wirkte m dankenswerter Weise auch der Männerchor des hiesigen Akademischen Gesangvereins mit. Tas durchweg sehr diskret und verständnisvoll begleitende, Streichorchester bestand aus Mitgliedern des Lpernhausorchcsters und der Langeschen Violinschule in Frankfurt. — Wir hoffen uno wünschen sehr, den Teisoischen Chor und seine vortrefflichen Mit- roirknben hier noch öiter hören zu dürfen! Ter Konzertverein, der mit dem heutigen Abend seinen 121. Zyklus w schön abgeschlossen hat, stellt uns für die nächste Saison wiederum 10 Konzerte in Aussicht, deren Programm dem Vernehmen nach ganz besondere Genüsse verspricht. Unsere kunstsinnigen Kreise werden sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Werden doch wenig Städte von der Größe Gießens in der Lage sein, nut musikalischen Leistungen von gleicher Fülle und Gediegenheit in die Schranken zu treten. P. hessischen Zweiten Kammer. bs. T a r m stadt, 8. Mai Die Besprechung der einzelnen Fraktionen nach Schluß gestrigen kurzen Sitzung hat im wesentlichen die Stimmung bestätigt. Die sich gleich nach der vorläufigen Einbringung der Vorlage durch den Finanzministcr vor der Osterpause zeigte. Schon damals stand fest, daß sämtliche Fraktionen sich mit der Vorlage in der gegebenen Fassung nicht einverstanden erklären werden. Tie unverbindliche Stiegt te. Aussprache, die heute unter so lebhastem Interesse der Volksvertreter und des Publikums vor sich ging, hat das auch bestätigt. Eine wohl seltene Einmütigkeit unter den Parteien ist heute zutage getreten. Besonders großes Ent-, aegenkommen fanden die Volksschullehrer bei sämtlichen Parteien. Ter Gleichstellung mit den mittleren Beamten und der dadurch bedingten Erhöhung ihrer Bezüge von 11 auf 15 Prozent stimmten alle bisherigen Redner zu. Auch die Erhöhung der Zivilliste fand dis jetzt keinen Widerspruch; nur der fortschrittliche Redner wollte sich eine Prüfung der Einzelheiten vorbehalten. Man will einer Erhöhung der Zivilliste zustimmen, wenn damit eine Ans- besierung der Gehälter der Hofbeamten verbunden werden soll. Tte Bereitstellung von weiteren 50 000 Mark für Zwecke der Kunstpslcge wurde nur von dem Zentrumsrcdncr bisher abgelehnt, wogegen der Redner der nationalliberalen Partei ausdrücklich betont hatte, daß gerade durch die Tarm- tädter Kunstbestrebungen sich die Industrie und das Hand- verk des Landes bedeutend gehoben hätten. Jn der Teckungsfrage zeigten sich gleichfalls keine unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten. Nur der Bauernbund will sich mit einer Steuererhöhung nicht einverstanden erklären. Auf besonderen Widerstand stößt vor allem die Abwälzung eines Teiles der Kosten für die höheren Schulen auf die Gemeinden und die Städte. Man null unter allen Umständen vermeiden, daß den Gemeinden größere Lasten aufgebürdet werden. Auch hierin machte der Vertreter des Bauernbundes eine Ausnahme Erfreulich war die Sachlichkeit, mit der alle bisherigen Redner diese wichtige Vorlage behandelten. Jede pnrtei- politisckst! Streitigkeit wurde vermieden. Und vielleicht hat gerade dieser Ernst und die Entschlossenheit der Parteien leine Wirkung auf die Regierung nicht verfehlt. Aus dem kurzen Vorwort des Staatsminislers zu Beginn der heu- tigen Tagung sprach nicht allzu große Hoffnungsfreudig- feit. Kommt die Vorlage in der Tar zu Fall, dann wird es wohl auch ohne Erschütterung am Regierungstische kaum abgehen. Die Abreise des Kaisers von Korfu. Korfu, 9. Mai. Der K a i s e r begab sich gestern vor» mittag nach herzlicher Verabschiedung von der griechischen Königsjamilie und nach nochmaligem Besuch der Grabungsstätte Mou Repos an Bord oer „Hohenzollern". Mit dem Kaiser gingen Prinz und Prinzessin August Wilhelm, Prinzessin Viktoria Luise und Gefolge an Bord. Tie Spitzen der Behörden waren zur Verabschiedung am Landungsplatz erschienen. Das Publikum bereitete dem Kaiser herzliche Kundgebungen. Tie Abfahrt der „Hohenzollern" und der „Stolberg" nach Genua erfolgte mittags um 1 Uhr. tt von ■' 75 M? te ?te ' Zierat - '. ö. $e[ten=£rhäL ^'4 Lseld, r WMi en. 6 + • lernen. Ä’on“r8 dn .... 64—66 57-63 über . . . 61-55 47-50 öS?5 SW- Das neue Recht des Reichstags. Aus Berlin wird uns geschrieben: Der 8. Januar 1912 wird in der Gesuchte des deutschen Reichstags als ein denkwürdiger Tag verzeichnet bleiben, denn er bedeutet eine Erweiterung der Rechte des Parlaments, deren politische Bedeutung nicht gering einßeschätzt werden darf und die vielleicht um so größer sein wird, mit je mehr Matz und Takt die Vollsvertrelung von den ihr durch die Aeuderung der Geschäftsordnung zugesprochenen Rechten Gebrauch machen wird. Diese Rechte, welche durch die in der heutigen Mittwoch-Sitzung vollzogenen Abstimmungen zu einer endgültigen Tatsache geworden sind, bestehen in der Einführung der kurzen Anfragen und der Erweiterung des Jnterpellations- rechtes, eine Reform, deren Ursprünge bekanntlich bis zu den dwvembertagen des Jahres 1908 zurückreichen, bi; dann während der Aera des Blockreichstags an dem Reichs finanzreformkrach scheiterte, und die jetzt in ganz ungewöhn lief) schnellem Verfahren mit den Stimmen aller Parteien Ebie der Konservativen, der Reichspartei und einiger ieder der Wirtschaftlichen Vereinigung durchgesetzt roorSen ist. Dieses neue Recht des Reichstags ist, wie der Präsident Kämpf in der heutigen Sitzung unter allgemeiner Zustimmung verkündete, bereits mit dem heutigen Tage in Kraft getreten, so daß also der nächste Freitag der erste Tag der kurzen Anfragen sein wird. Diese Anfragen, welche in anderen Parlamenten, so im englischen, schon seit langer Zeit üblich sind, können von nun an am Dienstag und am Freitag in der ersten Stunde der Sitzung an die Regierung gerichtet werden. Die Fragesteller werden in der Reihen folge eines Verzeichnisses aufgerufen und verlesen die Anfrage; eine Besprechung der Antwort des Reichskanzlers, die auch durch einen Staatssekretär oder Kommissar erfolgen kann, ist unzulässig. Der' Fragesteller kann jederzeit erklären, daß er sich mit einer schrittlichen Anfrage begnüge; die schriftlichen Antworten werden in diesem Falle den Mitgliedern des Reichstags alsbald mitgeteilt. Tie verbündeten Regierungen haben keinen Zweifel daran gelassen, daß der Reichstag hierdurch nur ein eigenes Recht schasst ohne irgendwelche staatsrechtlichen Konsequenzen für die Regierung, und der Staatssekretär Delbrück hat bereits am letzten Freitag erklärt, daß der Reichskanzler zwar die kurzen Anfragen nach Möglichkeit beantworten wolle, aber unter Wahrung des Rechtes der Ablehnung im einzelnen Falle und nur dann, wenn der Gegenstand der Anfrage nicht ein schwebendes Gerichts-Berwaltungs- oder Disziplinarverfahren betrifft. Tie Regierung hat es mithin in der Gewalt, diese vom Reichstag emgefuhrte Zwiesprache zu einer einseitigen zu machen, doch dürfte sie es in einer großen, vielleicht in der überwiegenden Anzahl der Fälle als in ihrem eigenen Interesse liegend erachten, der Volksvertretung Rebe und Antwort zu stehen. Bedeutsamer als die Einnihrung dieser kurzen Anfragen ist die vom Reichstag beschlossene Erweiterung des Jnterpellationsrechtes. Nach den bisher geltenden Bestimmungen war es in das Belieben des Reichskanzlers gestellt, den 'Zeitpunkt zu wählen, an dem über eine Interpellation verhandelt werden soll, so daß diese also sogar bis zum St. Nimmermehrstag hinausgeschoben wer- den konnte. Auf Grund der heute beschlossenen Bestimmungen kann die sofortige Besprechung auch dann zu- gelassen werden, wenn der Reichskanzler eine bestimmte Erklärung, wann er die Interpellation beantworten wolle, nicht abgibt oder die Frist zur Beantwortung auf mehr als yvei Wochen vom Tage ihrer Einbringung bemißt. Von tani besonderer Bedeutung aber ist die weitere Bestimmung, .OOkgSW- .... 56«/,-58 79-74 LebendgewW 55'/,-57 71-73 “***«./.«»-» '160^to‘1,i: 56.56-/, 70-71 Sgewicht . . 51V,52'/, bmeh schleppend, bleibt Ue mittlerem &e($äll geräumt? ' Preis sux W | Uebenb. Schl^;. । gewicht । A - Nr. 109 Erster Blatt ~ 162. Jahrgang Donnerstag, 9. Mai (912 MiehenerAmeiger für die Redaktion IIS, » ». »» politischen Teil: August General-Anzeiger für Oberheffen 8otationsörusl ihm aus ber § „ Akrkenl ■ rm. ^armsladt ■n. Michaelis.M fjgeorönetcn ber ■ & .? -.’nung pf" L rvolgi •rsa»**?3w*‘ Ci" äß < S--K-» !L4- «“rt1® A ®ä<"' *. cioitii' "N° ** ”’ &• sibg. ® L i,,6‘ ; ■ >n Regierung ««' s,'.5l.Autonioblloerbiw rnenb gegenüber- 5ng»« 3*«# h* -u *•. ; *-m Wiese Ausstellung, die am kommenden Sonntag eröffnet wird, aufmerksam gemacht. ' Ihre goldene Hochzeit begehen am 11. Mai Lokomotivführer i. P. Ph. Dambier und seine Ehefrau, Johannette, geb. Happel. ** Bon den Wandernden. In der Herberge zur Heimat kehrten im April 1133 Gäste (gegen 1112 im April 1911) ein. Unter diesen nahmen 241 Gäste (308) die Unterkunft gegen Arbeitsleistung an, während 892 (804) bezahlten. In der Herberge waren für den Arbeitsnachweis gemeldet 73 offene Stellen, darunter 28 nach außerhalb. Gesucht wurden 41 Handwerker und 32 Arbeiter. Besetzt konnten werden 65 Stellen, während 8 Stellen für Handwerker unbesetzt bleiben mußten, weil es an Bewer- bern dafür fehlte. Landkreis Gießen. s. Lollar, 7. Mai. (Gemeinderatssitzung.) An- ioefenb sind: Bürgermeister Schmidt, Beigeordneter Gerlach. die Gemeinderäte Weber, Ringleb, Horbach, Back. Schupp. Schmitt und Hofmann. Römer ist entschuldigt. Vor Eintritt in die Tagesordnung teilt der Vorsitzende mit, daß Mittwoch nachmittag 2» '• Uhr eine Sitzung anberaumt ist zur Unterhandlung mit der Feld bereinigungskommission wegen Gablung der Kosten Ans Veranlassung des Feldbereinigungskommissärs hat der Staat 1000 Mark beigesteuert. — Ter Beitritt zum hessischen Landesvcrein vom roten Kreuz wird beschlossen und als Beitrag jährlich 10 Mark bewilligt. — Der Bau der neuen Brücke bedingt den Ankauf des Konr. Rohrbach'schen Grund st ückchens daselbst: der Kauivertrag der 48 qm je 2.75 Mark wird geneh nügt. — TaS wiederholte Baugesuch des Ludwig Bierau V. wird auch diesmal abgelehnt, aus dem schon früher erwähnten Grunde, daß das Grundstück außerhalb des Ortsbauplans liegt, ebenso wird dem, dem Gesuche beigejügten Antrag, den Ortsbauplan bi- dorthin ui erweitern, ittgsgeben Tas Baugesiill, des Wachtmeisters Brück wird aus demselben Grunde abaelelmt, doch beschließt die Versammlung auf Antrag des Brück, hier den Ortsbauplan zu erweitern, da die gegenüberliegende Straßen front schon vollständig ausgebaut ist. — Tas Baugesuch brr Giien^ werke wird genehmigt — Zur Instandsetzung der Wege in den Auwiesen werden von den Gemeinderätcn Forbach und Hofmann verschiedene Mißstände erörtert, deren Beseitigung durch schärferes Borflehen ber Feldpoliiei geschehen könne ES wird beschlossen, durch Antahren von Schutt die Wege, so weit wie nötig in Stand zu setzen. Als Lohn wird für den Einspänner 1.20 Mark, für den Toppelfpänner 2.00 Mark festgesetzt. Die Beteiligung ist jedem Fuhrwerksbesitzer fr eigegeben. — Die Weißbinderarbeiten sowie daS Anbringen einer Abortgrube am Gemeindehaus (trüber Läufer werden genehmigt. — Zum Oelen der Wände in hiesiger träte macht Gemeinderat Schmitt den Vorschlag, die Wände, soweit nötig, mit Holzschalung zu versehen 01 em einberat Back hält dies für zu teuer. Ter Vorsitzende macht schließlich den Vorschlag, die Sache zwecks Erledigung Bauaufseher Senßselder zu unterbreiten. Tie Versammlung beschließt demgemäß. — Zur Vergebung der Viehwage sind oeridnebene Offerten eingegangen. So derlangt Firma Rosenthal-Osteßen für eine Wage in Eisen 470 Mark, in Holt 330 Mark: Barber Lollar (Holz 392 Mark. Schiefer ft ein Lollar (Holz) 360 Mark, Kutscher-Lollar Eisen) 415 Mark, slucks-Lollar. verschiedene Systeme Eisen) 691 Mark. 515 Mark, beten ergaben sich den italienischen Truppen. Tie Haltung der ÄkvSllerung ist ruhig unb achtungsvoll. Konstantinopel, >5. Ma> Mimiter -ralaat teilte privatim eine Depesche des Wal is von ^murna mit, worin gemeldet wird, daß nach einem Telegramm des Kaimakams von Marmaritza Oie türkischen Truppen aut Rhodos die Italiener z u r ü ck g e s ch l a g e n und 1000 Getangene gemacht hätten Tie Italiener sollen zahlreiche Tote verloren haben. - a «, An diese Meldung dar, man doch wohl ein großes ie angebliche De pesche des Gouverneurs von Rhodos, die einen angeblichen Sieg und die Gefangennahme von etwa tauienb Italienern meldet, die sich wieder eingeschifit hätten, ist vollkommen unzutreffend. Ter Gouverneur und feine seuetare smd Gefangene bet Italiener. Sic sollen nach Italien transportiert werden. Ausweisungen aus dem Bilajet Smyrna. Konstantinopel, 8. Mai. Der Ministerrat beschloß, die Italiener auS dem Wilajet Smyrna auszuweisen und ihnen bis zu ihrer Ausreise eine 14 tägige TV r i ft zu gewahren. &f)on vor diesem Beschluß haben die Behörden von Lmyrna einige hervorragende Italiener, unter ihnen den Baron Alwtti, ausgewtesen. ,, . . m f. Konstantinopel, 8. Mai. Eine Depesche des Walt von Smyrna besagt, daß die Versuche der Italiener, die Heliographen zu zerstören, gescheitert leien und daß die italienische Flotte sich entfernt habe. Die Nachricht rief in der Stadt großes Aufsehen hervor. ..... In ber heutigen Sitzung der Kammer teilte der Pralident den Inhalt von 13 Depeschen mit, die nach dem Bombardement der Dardanellen ^aus den Provinzen an das Parlament gerichtet worden sind. Die Bevölkerung fordert dann die Regierung auf, den Krieg solange fortzuletzen, bis die Italiener Tripolitanicn geraumt haben. Ein Streit um den Kampf bei Lebda. Rom, 8. Mai. Die ..Agenzia Stefani" erklärt daß die Meldungen des türkischen Kriegsministeriums über die Einnahme von Lebda nm 3. Mai, die Kämpfe von Homs am 4. Mai sowie einen angeblichen Kamps östlich von Tripolis am 4. Mai vollständig falsch sind. Der Kampf bei Lebda sei em vollständiger Sieg der Italiener gewesen, die neun Tote und 56 Verwundete gehabt hätten unb endgültig die Stellungen von Lebda besetzten Die Türfen seien zurückgeschlagen worden und hätten 300 ^ote gehabt Am 3. Mai hätten die Italiener, die nur unbedeutende Verluste hatten, in ber Oase von Sitten Araber und Türken unter großen Verlusten in die Flucht geschlagen. Was Tripolis anbetreffe, fand dort am 4. Mai kein Kamps statt. an ck'un.-i ;u einem nnfr willigen Humor. aus Frankfurter Straße 19. 4. Klage des OrtSarmenverbandes Offenbach a. M. gegen den Orts- armenverband Büdingen wegen Unterstützung des K. Schunk. 5. Gesuch des Christian Reiber zu Frankfurt a. M. um Erteilung der Konzession zur Errichtung eines Cafss in seinem projektterten Neubau, Ecke Seltersweg und Löwengasse in Gießen. 6. Gesuch des Georg Friedrich Schneioer zu Hungen um Erteilung eines Wander- veutsches Reich. In der b a d i f ch e n Zweiten Kammer stellte am Mittwoch Intunzminister Rhcinbaben eine Denkschrift über die Kali- gewinnung in Baben in 4lussicht. Der Minister sprach sich über Abänderung des eigenen Betriebes für die Konzessionierung von Privattlnternehmungen aus. Bei den abFuschließenden Verträgen sei darauf Bedacht zu nehmen, daß für den Staat entsprech nbe Vorteile festgelegt werben. Die sächsische Kammer werhanbelt« über einen Antrag auf Bewilligung von Mitteln zur freien Eisenbahnfahrt an bic im ReichSland bienenden Soldaten bei Urlaubsreisen in bic sächsische Heimat. Der Finanzminister erklärte, bic Regierung halte eS für erwünscht, die Angelegenheit nicht ehrfeitig, sondern int Einvernehmen mit bett verbündeten Regierungen toi verhandeln. Die gleich Ansicht wie Sachsen verträten bic Regierungen von Prenßen, Bayern, Württemberg unb Baden, mit betten bic sächsische Regierung sich inzwischen ins Einvernehnren gesetzt habe. Die Kammer faßte ben Beschluß, die Regierung zu rnudytt, im Bunbesrat dahin zu tvirken, daß den Mannscliuften bet Hennatsurlanb einmal im Jahre freie Hin- und Rückfahrt zwisckZen den Garttisonen gewährt wird. Entsprecht'nb dem Vorgehen der nationalliberalen Reick)stags- srckktion satrdte auckl die preußische Lanbtagsfraktio«n ber Nationalliberalen bezw. in ihrem Auftrage ber M'geordnete Dr. Friedberg ein Telegramm an bett Vorsitzenden ber Wahlkreis- orgauisalion ber Nationalliberale it in Varel-Jever, Dr. BartikowSki, und ersuästc ihn unb bic dortigen Parteifteunbc, bei der morgigen Reichstag--Stichwahl gesMossen für den bürgerlieben Kandtdaten Lanbtagsabgeordneten Dr. Wie-- mer von ber Fortschrittlichen Volkspartei gegen den Sozialdemokraten Hug eitMttreten. Aus heften. Bom Bunde der Landwirte. Die Landesversammlnttg des Bundes der Land- wirte für das Großherzogtum Hessen findet Sonntag, den 12. Mat, nachmittags 2 Uhr, in Darmstadt im Saal der Turngemeinde statt. Auf ber Tagesordnung steht ein Vortrag des Abg. Dr. Hahn Über das Thema: „Der Siegeszug des Grofekapitalismus und seine Gefahren für Landwirtschaft unb Mittelstand". Ansprachen werden ferner halten die Oekonomierate K or e l l --Angenrod und Lucke- Frankfurt a. M., sowie Gutspachter Jakob liefert- Fronhof. Ür unsere beiden Abgeordneten. (?) Steinheim, 8. Mai. Der bereits auf bre^? Frühjahr verschobene Schulhausneubau ist abermals verschoben worden. Im Winter werden die Baumaterialien herbeigefahren und im Frühjahr 1913 mit ben Arbeiten begonnen. Er wird zwei Lehrsäle und zwei Lehrerwohnungen enthalten. x Hungen, 8. Mai. Unser Dolksschulaebaude wächst jetzt mit Macht aus der Erde. Wegen des Bauplatzes war in der Gemeinde viel gestritten worden. Die Gegner jatten Bedenken wegen der Güte des BMtgrundes, sie werden jetzt sich beruhigt haben, denn es hat sich ergeben, daß der Bauplatz für bic Fundamentierung nicht bic geringsten Schwierigkeiten ergab und dabei den Vorteil hat, ür die neue Schule eine malerische Lage abzugeben. KreiS Bübingen. --- Lindheim, 7. Mai. Die Landwirtschaftskammer eröffnet am 1. Juli den zweiten ftnismonat- lichen Haushaltungskursus für 1912 an ihrerHaus- hattungsfchule zu Lind heim. Der praktische unb tlseo- retische HauShaltungsunterricht erstreckt sich auf die Anleitung im selbständigen Kochen mit Rücksicht aus bic Bedürfnisse des ländlichen und bürgerlichen Tisches, Zubereitung und Aufbewahrung der Speisen, in bet ffäfeaerei- tung, 'Federviehpflege, Gartenwirtschaft, im Waschen unb Bügeln, Reinhalten des Hauses, Buchführung. Ta in diesem Kurse auch ein sehr gründlicher Handarbeitsunterricht, in welchem das Stricken, Wäschc-Schnittzcichniing. Wäschezuschneiden, Hand- und Maschinennäh.n. Ausbcsscm erteilt nriro, da ferner auch allgemein bildende Facher wie Aussatz, Rechnen, Singen, Gesundhettslehre und Slranlcip pflege gelehrt werden, ist die Tcilnahinc an dem Unterricht nicht nur Töchtern von Landwirten, sondern auch benen des Mittelstandes sehr zu empfehlen Hinzuweiftn ist noch auf die gründliche Ausbildung in den Arbeiten im Obst- und Gemüsebau, speziell auf die Konservierung, das Ein- machen des Obstes und der Gemüse. Ebenso werden der Ernte und WinterMifbcwahrung des ObsteS und der Gemüse große Beachtung geschenkt Daß zur Erlernung eines so großen Lehrplanes wie des oben angeführten ein mehr- monatlid)er Lehrkursus notwendig ist, ist als selbstverständlich zu betrad)tcn. Wenn auch in letzter Zett vielfach tury Wander-Haushaltungskurse errichtet wurden, auf denen in wenigen Wochen die Einführung in einige Obliegenheiten des Haushaltes bezweckt werden soll, so muß doch jeder Vater, ber seiner Tockfter die gründliche Ausbildung in ben hausmütterlichen Pflichten geben lassen will, feinem Kinde einen längeren Unterricht zukommen lassen. Die Landwirt- schaftskammer kommt den Eltern sehr entgegen, indem sie den Unterricht- und Pensionspreis denkbar niedrigst ftst- gesetzt hat. Für Unterricht unb Logis sind für ben ganzer Kurs für Hessinnen 25 Mk., von Nichthessinnen 40 'Mj zu bezahlen. Die Kosten für Verpflegung berechnen sich mufu der wirklichen Aufwendung. Anmeldungen zur Teilnahme! an dem Kursus sind alsbald an die Ortss chu lkom-^ Mission ber Haushalttmgsschule Lindheim zu richtens die auch ausführliche Programme unb Anmeldebogen omi Verlangen versendet. KreiS Alsfeld. w. Assf eld, 7. Mai. Stadtvorstandssitzung Anwesend: Bürgermeister Dr. Völsing sowie 10 Gememderatsmil- glicder — Zu dem Gesuch deS Lehrers Zoll und Jakob Kme- rim II. zu Alsfeld, die an ber Altenburger Straße Neubauter errichten wollen und hierzu städttsches Gelände benötigen, wurde beschlossen, unter Aushebung des Äemeinderatsbeschlusses vo« 19 Marz 1912 zu dem Gesuche deS SpenalermeistcrS Friedrick Schneider den Gesuchstellern das fragliche Gelände zum Preise vor 3.50 -Mark für den qm abzuttetmr und zwar unter der -Beding»«« daß sie vor Inangrifsnayme der zu errichtenden Neubaltten bi< Verlegung des ben städtischen Geländeftreisen durchziehenden^ itals hn Einvernchmen nut der Stadt so vornehmen, daß bet Stw- sräkerhin keinerlei Verpslichtunaen mehr wegen etroatger anher- locitcr Führung ober Verlegung des Grabens und Kanals entstehen Mit Rücksicht darauf, daß die Gesuchstetter die Verlegung des »- n(il5 auf ihre Kosten vornehmen lassen müssen, wurde der oo» der Baukommission festgesetzte Preis von 5 Mark für den q® aut 3.50 Mark herabgesetzt. — Lehrer Zoll ersucht darun- nach, sein zu errichtendes Wohnhaus gleich dem daneben sithenda Hause Rohrbachs hinter die Baufluchtlinie stellen zu dürsm. Der Stadtvorstand erklärte sich damit einverstanden, baß der Abtion von ber Paufluckstlinie berfelbe wird wie bei dem Hause de Architekten Rodrbach Auch muß sich Gesuchstetter vertsllchten binnen Jahresfrist längs der Altenburger Straße die Ein'ne digung zu errichten. — Zu dem Gesuch de« Adolf Namfpec und Georg und Wllhelm Lang um Abtretung von lande wurde beschlossen, die .Angelegenheit der Baukomiwstwr zu überweisen, die prüfen soll, ob das Gelände nicht zur Be ichassung eines ireien Platzes vor ber Volksschule verwendet wer den kann. — Tie Vorschläge der Wasserwerlskommission b^uatw der eingelaufenen Einsprüche gegen die Wassereinsck^tzung tür Rechnungsjahr 1912 wurden als Ennchetduna angenommen. Der Einspruch des Fabnlanten Ludwig Raab gegen die Hebung des Wassergeldes nach Wassermesser wird dem Vorschläge der Wasserwerkökommtt'sion als unbegründet tzeieynt. Zum gleichen Einspruch ocr Verwaltung d- teste* GUMMi ABSÄTZE Continen‘»7 vüchertisch lidicn .^rqipciici für Beamte" enthalt rcd't bic Jmn.ifcn bei BeanttCttschafl beionber* berücksichtigt. 86-00 41—60 35-00 84—00 57.00-59.01 74.00-76.» 78.00-75.00 58.00—60.00 Amtlicher Teil. vermischter EN EILE Lollar, 8. Mai 1912 Ntatt Karten ScMweteer 6*w**waren-lnduetrie Sehwefm I W 2981 S.td-AnLkxe 7 Mandarbeitsschule und Pensionat von Frl. Landmann, Giessen 57,00—58,50 58.00-60.00 74^0—76.00 78.09—'75.00 «k. 100-108 93-98 81—90 Gebend- Schla cht- geivicht 28 L 60-65 54—58 48-58 rnterricht in allen weiblichen Handarbeiten, sowie Kümsi arbeiten. Brandmalerei, TieFbrand, Schnitzerei, LaderplaBtik. Porzellar- and Glasmalerei usw. baß er zu ber Ueberzeuquna gelangt fei, es entspräche dem tereffe bet Stabt, eine iüngere Kraft in fein Amt zu ^ruien, daß er aber bereit sei, fein Amt noch bis September 191- zu verwalten. und geringere Masttämmer . . . S d) ioe ine. Loli fleischige Schweine von 8C—100 kg Lebendgewicht........ BoUflelschlge Schweine unter 80 kg Lebendgewicht. ... . . ... PoUsleischige Schweine von 100 — 120kg Lebendgewicht ....... DoUflenchige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht........ 6. * b. H. Ein strammer Junge angekommen Carl Gaul und Frau Emma geb. Waag Letzte Nachrichten. Tie Besolduugsreform in der Hessischen Zweiten Kammer. bs. Tarmstadt, 9. Mai. Die 2. Kammer setzte breit bie Vorbesprechung über bic Besoldungsreform tort. ALg. Ulrich sührtc in etwa zweistündiger Rebe aus, daß bic Vorlage in ihrer jetzigen Gestalt auch für bie Sozialdemokraten unannehmbar fei. Er bedauert namentlich die geringe Berücksichtigung ber L ch r e i bg e h i l f c n und bemängelt die Bestimmungen über den W o h n u n g s g el d zu s chu ß. Bei der Teckungssrage bemängelt er namentlich die stärkere Heran- zichung der Städte zu den Kosten der höheren Schalen und bie Heranziehung der Feuerversicherungsvcrträge zum Stempel. Die Sitzung dauert fort. ßroci Hundertmarlfcheme, die in der Schublade in einem Büchlein lagen, entgingen seiner Aufmerksamkeit. Der Dieb mußte mit der Einrichtung des Hauses vertraut gewesen sein. Kälber. ßeinfte Mastkälber .......... Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . S ch n f e. Etallmastschafe: Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . Aeitere Mastbannnel, aut genährte junge Schale Bekanntmachung. Bctr.: Walza ehesten ber Straße Klein-Li üben—Tutenhojea Die Kreisstraße Klem-Linden Tutenhosen wird vom 9. Ski l. Zs. ab für den Verkehr wieder freigegeben. Gießen, den 6. Mai 1912. Großherzoglichcs Kreisamt (Sieben. D r. Usinger. Verzagen Sie nicht, oersuch.Sie b-Lvotschm-, Schlailos, Austeg. I)r. Berg- wvllww.„ D Groß-Eichen, 8. Mat. In emem hiesigen Hause - wurde während der Abwesenheit der Leute ein Einbruch .jL zur M’rming eine bu-gesührt. Der Einbrecher drang ms HauS, öffnete die D " Ltirten ein r Lischschnblade und entwendete darauS den Betrag von 35 Mk. Amtlicher Wetterbericht. Oeffcntlicher Wetterdienst, Gießen. WetteranSsichten in Hessen für Qreitag, den 10. Mai 1912 • Wechselnd bewölkt, meist trocken, mild, itzewltterneigung. Sport. *♦ Kraftwagen-Stern fahrt. Die Mitteldeutsche Gummiwarensabrik Louis Peter, A.^G. Frankfurt a. M., veranstaltet anläßlich des vom 14. bis 21. Inli in Frankfurt statt- findenden 17. Deutschen Bundesschietzens eine Preis-Stern fahrt nach Frantf nr t. wird der gröeete Yeti Mer Wwe EaräckgeleRt. Gerede deshalb empfiehlt eich der Geb nach der CenUnental Vumtni Ab*Uee An Man ist ihm auf der Spur. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Darmsladt, 8. Mai. Der Eisenbahirpräsident $)r Michaelis- Mainz hatte für heute nachmittag die Nbgeordneten der Ersten und Zweiten Kammer zu r---- "" OberlieBBiBch.e Gr e Seilschaft Yeriengen Bie daher stete Continental Gummi-Absätze Enorm haftbar 117 ä rite. ic.Frautsnrt a.M. Di ebbo> - Marktb eri cht vom 9. Mai. Aultrieb 51 Binder, darunter Ochsen 22, Bullen 00, Kühe und Rheinische Zeltmission Nachmittags JBl/< Uhr: Bibelftunde. Heute abend 8V2 Uhr, Thema: „Die Bekehrung eines Römers". Jedermann, gleich welcher Ronieffion, ist freundlichst rtagelabcn. 1^846 lürgerl ichi* u R banbe-- T utsck Drowitzfch ii 2 Beamtenvercine herausgrgebcue ..... die für irben Beamten iu t (h t i g ft e n Bestiimnunaen in knapper und allgemein verständlicher Aorm, mit nenaner Quellenangabe. Er ermöglichi also iedem, »ich schnell und leicht über die wichtigsten Aragnt auf dem Gebiete ber iNtiehi und Staaisin'riassuna, dec' Bee.mlenreckUs sowie wichtiger Teile be» bürgerlichen Rechte Auskunft ,u verschaffen In dem Abschnitt „Besoldungen" und die vom (vinaniminiftfr erlassenen .. edaltsvors cknNen" enthalten, in den iltid niiten über bao- Mi 'recht, da» 'jkünbe» und Erb »chen mit Rücksicht auf bic M nb bürgerlichen Dischcs, Auw ber Speisen, in der iafebtt-l tenwirtschaft, im Waschen r l Dauses, Luchführung. 2a d grünblicher yanbarbflt§ur4 icken, Wäsche-Schnittzeichn-/ tb Maschinennähcn. Äuebch.i allgemein bildende 'Södjer « AefMdheifslehre unb Lc Teilnahme an dem Untern anbwten, sondern an™ b^* empfehlen. HinMvnsen lst n» wng in den Arbeiten un» 8f bie üonfetmenun, ta r ' et Semüfe. KZM! ührung » geben »Äfif. ^,"*«",5-1 äs Lindhei" zn rite . AnmeLeboge" - rgramme uno » Reu für Gießen! °5^4 Reu für Gießen! Zum bayrischen Löwen, Ätrftikj 5 figlici KoBZßrt von Fröhrs Bandara-Trio Glocken-Ennzertluteii I. Kange*. cin-tg u. originell. Eintritt frei. Sonntag von 11—1 Ubt Arübkonrert. Qcretniflt ttt lebe Wasche wenn sic nach fJlAtll Borschriit mit V, Stunde gekocht wird. .9e»n Ansciien, kein Reiben, feine Nasen-u.Sonnenbleiche mehr nötig. Absolut unschädlich Or die 49äsche, kostet (tztotil mrr :ki Big. per 1 '■> Paket. i>at« kanten Hanauer Se^eniabrik ,V Wrotb, G. m. b. H. Niederlage bei: Ebr. Arnold Nack iolger,Stevbanstr.L, Will» Wagner, Sietnstr. 45. ID®/« einer Besichtigung der neuen BahnhofSanta- gen eingelohen. Zahlreiche Abgeordnete nahmen unter Begleitung be-3 Präsidenten und verschiedener Präsidial mit glieber unter Leitung be» Regierungs- und Baurats Mette- gang die Besichtigung vor und sprachen ihre volle Anerkennung über die praktische Anordnung und Ausführung au». - Laut Steckbrief ist der auö Alteburg im Kreis Al seid stammende Gefreite Fuhr im Dragoner-Regiment Nr. 24, der 18*7 geboren von seinem Regiment seit einigen Ingen flüchtig geworden Angeblich bat er sich dienstliche Verfehlungen zu schulden kommen lassen. fc. Mainz, 8. Mat. Der Rechnungsabschluß der Fleischerei-Berufsgenossenschaft für 1911 hat sich recht günstig gestaltet. Eine oerbältntSmäßig wesentlich geringere Zunahme der Entschädigungslauen gegen die im Boriahre führte zu einer bedeutenden Ermäßigung des Vorschusses für den PoslbetnebSsondS. Die außerordentlichen Einnahmen an nacherhobenen Beiträgen, an Schadenersatzleistungen u. a., sowie cm beträchtlicher Zuwachs an Betrieben mit normaler BeitragSleistung führten zu dem Ergebnis, daß das gesamte Umlagesol l um rund 70 000 Bit. oder 4,76 Prozent gefallen ist, während die Umlage- beitrage selbst, auf 1000 Mk. Lohne berechnet, um rund 16 Prozent niedriger sind als im Vorjahre. v Stockstadt a. Rh., 8. Mai. Der König von Württemberg kam heute nachmittag zum Besuche deS Frei Herrn Heyl zu Herrnsheim auf zwei Tage hierher unb nahm in dem Heyl'fchen GutShauS auf der Rheinmsel stühkopf Wohnung. Kreis Wetzlar. = Hörnsheim, 8. Mai. Ter für den 19. l. Vits, in Aussicht genommene 93 ort rag über die Invaliden, unb Hinterblicbenenversicherung findet voraussichtlich erst Ende Juni statt. -s- Hohensolms, 8. Mai. Auch hier mußte ber Frühjahrsmarkt ausfallen. Man freut sich jetzt schon auf den Wollmarkt, der diesmal auf Dienstag, den 11. Juni, festgesetzt ist. X Braunfels, 8. Mai. Forstgärtner Hermes ist nach einer 50jährigen Tätigkeit im Fürstlichen Hause im Alter von 79 Jahren in den Ruhestand getreten. Hessen-Nassau. f) Marburg, 8. Mai. Herr und Frau Geheimrat Professor Dr. phil. Hensel hier haben dem Marburger Spar- und Bauoerein ein Kapital von 25 000 Alk. alß Stiftung zur Einrichtung eines Jugendspielplatzes unb VolkSgartcnS zur Verfügung gestellt. Der Stiftung soll der Name .Gertrud Hensel-Stiftung" beigelegt werden. Frankfurt a. M., 8. Mai. Heute nachmittag wurde an der Katharinenkirche eine Frau Matthei attß Offenbach durch ein von dem an der Kirche angebrachten Gerüst herabsallendeS Brett erschlagen. Handel. * P o st s ck c ck v c r k e d r Im RcicdSvostaebiel ist die Zahl der stonloinl ober im Postscheckvcrlebr Ende April auf 66 671 gestiegen Juganp im Monat April allein, 930.) Auf diesen Postsü cckkomen luurben im April aebucht 1279 Millionen Mark Gutsck uften und 1247 Millionen Mark Lastschriften DaS Ok- iamiquibaben der Kontoinhaber betrug im April Durd)icbnittlid> 117 'Millionen Mark Im Verkehr der Meick>spostsd)eckänttrr imt dem Postsvarkaisenmnl in Wien, der Postsparkasse m Budapest, der lmemburgiid)rn, der beigiid;?n Postvenvalruiig unb den schrvei- ieriidicn Pvstia'edbureaus wurden C>,4 Millionen Mark nmaefetzt und zwa> aus 2600 Uebenragungen in der tHüfnung nad) und mv 11990 Uebcrtragungen in der Richtung aus dem Auslande. Wandera un- Reifen, Bäöer und Sommerfrischen. ** Reise nach der Wasserkante. Die alljährliche Mainzer Flottensahrt findet diesmal vom 3. bis 10. Juli statt. Das diessichrige Programm bar durch Einfügung dec. Bc,uchs Lübecks und dos Ostseebades Travemünde eine iveitere Bereicherung erfahren, so daß jetzt alle drei deutschen Hansastädte besucht werden: außerdem noch Bremerhaven, Helgoland, Z-riedrichsruh und Kiel. Preis 98 Mk. ab Mainz, 93,50 Mk ab Köln, alle Mofteu, anch Unterkunft und Verpflegung cinschlietzend. Der Sonber-ua hält zur Aufnahme von Teilnehmern in Kvblenz, Köln, 'Lüstelvon, Duisburg, SBnmie und Münster Anmeldungeu sind an das Reisebureau L. Lyssenhop u. Eo, G. m. b. H., Mainz zu richten. Das Programm ist in unserer Aeschästsstellc er hältlich. Färsen 29, Kälber 931, Schafe 44, Schiveine 1484. Tendenz: Ccbfen geräumt, Kälber gedrückt, geräumt, Schafe ruhig, geräumt, Schweine lebhaft, geräumt. Preis für 109 Pfd «sreiSkrankenhauscS sieht sich der Ltadworstand im Hiv' ! füf auf das gemäß Gemeinderatsbeschluß vom 5 September *06 gültige Vertragsverhalinic. außer Stande, für den Dasser- f.chnungsiabr 1911 eile Ermämguu^ eintreten ii lasten. iVür die Folge soll ledoch das Wasser für den Garien- ?erbraud> besonders gemessen und ;nm Preise von 5 Pfg. für den 'tubilrneter bis auf weiteres abgegeben werden, da der Garten des .reistrankenbanfe< feiner Größe. Beichancnheit und Bknnyungs »eife nach nicht als cm Garten im Sinne der übrigen Soifer „nschätzuna aufgefaßt werden kann. Die Vergebung von unncnnrbeiten im Volks schulneubau erfolgte dem lenn *** I b--nchb-r-z^.>, : I Mfrrt faS fff' I inuöe‘nben^l k, i '18 h,,r ®°t9n’ H bie I 15 verlieren muff. | «Renten, imctiÄi'l ten m bantbore tofp -I Sei. Der bereits auf ! If)au5neubaui[tc6t. I " Sinter werden bie kJ M Lehrsäle und zwei Lchk I llnserBolksschulgebäv^s Erde. Wegen des Laupior^ gestritten worden. Die r Güte des Baugrundes, iben, denn es hat sich eroed- ^undamentierung nicht bie c: lab und dabei den Lorteil ä lalensche Lage abzugeben Büdingen. ai. Die Landwirtschttii Juli den zweiten jünfnw r s us für 1912 an ihrer.vm? i m. Der praktische und tim richt erstreckt sich aus die l-'i u. 1. ytt 'SblcrTrogerte, > elier5tn^H.Ctti>-2d)aef.nr 1 Steinmetz Kraft-Brot st reich an N#h» eiwji, immer frisch »u heben he Hdormhatts !'-*>) KrenpMfr«. is -lsftld. . ’ As-Mi ir-FL-L MH WM m 7 uubitufl L finl'P01® Je» 43 egweiset fü r B ea m i c . Nalgcbcr in l-camtenredit- Kragen sowie auf ivic! sigen 'Vbictru det^ öffentlichen und .11? Herautzgegeben vom Vorstände d, x'cr i Bcomlcnprreinc ^Vranfrurt « i? . von obn Ter vorn Vorstand des Verbandes ^niinlkT Abonnements-Konzerte. Tie stapelle des Jnsanlene-Regiments „Kaiser Wilhelm' (2. Großh. Hess.) Nr. 116 erlaubt sich zu einem Zyklus von Abonnements-Konzerten emzu- laben. — Die stonzerte sinden in Steins Garten statt. Dieselben werden mit Militärmusik im Garten, bei ungünstiger Witterung mit Streichmusik im Saal auSgesührt, wozu ein musik- unb kimstiiebendes Publikum höflichst eingeladen wird. Der AbonnementSpreis für 6 Konzerte beträgt: Gin Familienblllelt für 4 Personen 8.— Mk. Ein Familienbillett für 3 Personen 7.— , Gin Personenbillett......2.40 , KaffenpreiS mit Solist.....1.— „ Kaffenpreis ohne Solist .... 0.75 , Die Lifte zirkuliert. — Wie alljährlich finden die Konzerte Donnerstags statt, das erste am 6. Juni Anfang abends 8 Uhr. W. Löber, Oberinwdkmeister. Abonnement und Sorten im Vorverkauf sind bei Herrn tz. Ebatlter, Veueuweg, und beim Vorzeiger der m babea. C8^ ^Reise nach der Wasserkante^, desunabhäng Mainzer Flotten verein* Kl vom 3. bis 10. Juli 1912 hv7 M H (Bremen - Bremerhaven-Heloolanfl - Hamburg- ■ F riedrichsruli - Lübeck-Travemünde - Kiel) /. ■ Preis M. 9S.—. Alles eingeschossen. $ .Xu-lührl.Pro^r.koetenl.durch d.R( ii bureiiu LyssenbopÄ. Co.. 6. b. b. H. Mainz, Kaiserstr. 7.^^ A. 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