162. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 158 bat, in Anbetracht fri s r groß t iwäiäie; Jnll aug u»ön§; hier btt ebmt wegen Safi. Deutschen Turnerschaft, des Mittelrheinkreises und seiner Turn gaue, sowie der hiesigen Vereine, die uns in liebcnoroü ringet 4ieuc jalfen, unser Gaujubiläumsscst in solch würdiger r5orm vor- Lrftheinl täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Eichener ZamlNendlSttrr" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, daS ' Mrcisblatt für den Krtls Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. ^atte' 2er Turngau Hessen ernennt aus Anlaß der Feier seines fünfzigjährigen Bestehens »ernt Friedrich Lelm zu Gieyen der dem Gau seit mehr als 20 Jahren vorsteht, und ihn durch seine tatkräftige Leitung zu hoher Blute gebracht Im Namen des Geschäftsführenden Ausschusses eröffnete sodann Kommerzienrat Klingspor das Fest und übergab es an den Gau, indem er ausführte: Der geschästssührende Ausschuh des Gauturnsestes entbietet I Ihnen allen, die Sie an unserem Feste teilnehmen wollen, einen h rzlichen Willkommengruß. Frohe Feststunden sollen uns vereinen zur Feier des goldenen Jubiläums des Gaues, eines Fette-.',! das uns mit Stolz und Freude erfüllt. Fünfzig Jahre iaper | Arbeit liegen hinter uns, oft von schwerer Bedrängnis gcyubt, aber immer siegreich hat sich der Turnergeist durch alle Schwieg-l toten Bahn gebrochen. Mächtig ist die Turncrei empor gewachten und hellte steht sie in ihrer verschiedensten Gestalt unter den svortlichen Veranstaltungen mit an erster Stelle. xsa, man tann wohl sagen, daß sie ein notwendiger Bestandteil unseres Volts-1 Ibens geworden ist. Sie zu pflegen und zu fordern, in richtiger Erkenntnis ihres nationalen Wertes, must daher uifter streben I sein und bleiben. Auch wir Giestener wollen dabei nicht zurua- stehen, sondern tatkräftig Mitarbeiten, um ein kerniges Turner-I .- schlecht heranzubilden. Frohen hetzens haben unsere beiden Vereine unter dem unermüdlichen Festvorsitzenden darin gewett- cicrt, Ihnen, meine Herren Turner, am heutigen -tage eine Stätte zu schaffen, die Sie für Stunden und -tage dem alltags5 leben entrückend aufs Beste für einen fröhlichen Wettkampf aut5 nehmen soll. Auf diesem sportdurchtränkten .Boden, der schon so oft Zeuge volkstümlicher Hebungen gewesen ist, sollen Sie Vhre Kräfte messen. Nicht alle können Sic Ehrenpreite mit nach Lause nehmen: aber mitnehmen sollen Sie die Überzeugung aufrichtiger Kameradschaft, ehrlicher Treue, in der wir Gießener zu Ihnen flehen. Wir hoffen, da st Sie gerne an die Zeit zurück- denken, die wir in herzlichem Einvernehmen mit ^hncn verbringen wollen. Möge das Jubelfest, das ich hiermit eröffne, eilten Verlauf nehmen, der die Begeisterung der Jugend auflodern und die Herzen der Mten höher schlügen lässt! Möge bic ‘-turncrei, die sich so machtvoll entwickeln konnte, sich auch weiterhin des Schutzes erfreuen, der ihr Ausblüheti gewährleistet! Möge meiner Majestät unseres deutschen Kaiser und Seiner Königlichen »oben unseres Landesfürsten Interesse dem Turnsport auch in aller Zukunft zur Seite stehen! Darauf bitte ich mit mir ju raten: Seine Majestät Kaiser Wilhelm II. und Seine Königliche höhest Großherzog Ernst Ludwig „Gut heil"! Ich lege nunmehr die Durchführung des Festes in die Hände des Herrn Gauvoriitzenden. .Preise b-'" jubereüen. Mal, daß die Turner des hcssengail s in Gießens Mauern weilen: schon bei früheren Gau und Kreis- ksten wurde ihnen in unserer Vaterstadt echte Gießener Gail sreundschaft gewährt. Und so soll es auch dicies Mal gehalten werden, wo ein ganz besonderer Anlaß Euch, liebe Turner, heute hier zusammengesührt bat. Neben dem Gaustirnfest, das eine Prüfung für Euere Tätigkeit in den Vereinen Jem soll, soll auch das goldene Jubiläum unseres geliebten Hessengaues gefeiert werden. Mit als einer der ersten Gaue der Deutschen Turnerschaft gc« gründet hat sich der Turngau Hessen aus kleinen Anfängen heraus cmporgcarbcitct und allmählich eine Stärke erreicht, wie fte niancker Mreis nicht auszuweisen hat. In 110 Vereinen Mit rund 1- UOU männlichen Mitgliedern über 1-1 Jahren, oOO Turnerinnen und ebensovielen Schülern versucht der Gaii die Grimdfatze der deutschen Turnerschast in immer iveitere Kreise unserer engeren Lei- mat hineinzutragen und diese für die deilft'dfe ^utmache zu gewinnen. Mancher steht den deutschen Turnvereinen heute noch sern, der ihr als aktiver Turner ober als unterstützendes Mitglied recht gut Helsen könnte. Diese Fernstehenden über den wahren Wert der deutschen Tnrnsache und die Bestrebungen der deutschen Turnerschast auszuklären, wird unser Gau sich auch fernerhin zur iessen. ,üt 1-d- Sch '"und 3 ®,n8^lunqr U>. ^USschu^ irki berzlichst bei uns willkommen. ... - .. Ich begrüße insbesondere bie Herren vom Ehrenau-schuß, die els Vertreter einer hohen Staatsregierung, der Lanbes-Univerfltat, Les tz^erichts, der S:adt Gießen und des Regiments hier erschienen sind, ebenso auch die Vertreter und Abordnungen Der Kreises überbrachte und sich in längeren Ausführungen über den Wert und die Bedeutung des Turnens verbreitet^ Es folgte nun die Ehrung des Gauvertreters Friedrrch Helm die der stellvertretende Gauvertreter Eid mann vollzog! indem er mit herzlichen Worten eine künstlerisch ausgeftihrte Adresse überreichte, die folgenden Wortlaut 'M DU warkl ZubiläumL-Sauturnseft Siehrn 19(2. ließen, 8. Juli. Die Festeroffnuug. Das Jubiläums-Gauturnfest, das in diesen Tagen zahlreiche Gäste aus nal) und fern in unsere Stadt zog. wurde am Samstag nachmittag mit einer frampfrichteisitzung im l Hotel Großsterzog eröffnet, nachdem die angekommenen unter von 5 Uhr an an dem Bahnhof empfangen worden n«ren An der Sitzung beteiligten sich etwa 150 Turner, bie einen solchen Aufwand an Arbeit zu erledigen hatten, daß fiel) der Abmarsch nach dem Festplatz um etwa eine S:Unbc verzögerte. In der prächtig geschmückten Festhalle barte sich inzn-iichen eine ^große Menschenmenge nieder.ge- hv'fcn, die den '^urnerzug vei seinem Eintritt in die Halle Mit lebhaften Gw-Heil-Rufent begrüßte. Nach einem ein» I iteirden Musikstück, einem zündenden Jubiläumsfeilmarsch des Obermusitmeisters L ö b e r , begrüßte Oberbürgermerstcr Mecum bie Gäste mit folgenden Worten: Montag, 8. Juli 1912 Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen Unwerstläis - Buck- und Gtcmbnidercu R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Dnickerei: Sckul- stratze 7. Expedition und Verlag: ea^öl. Redaktion: 112. TeU-Adr.: AnzeigerGießen. Nun sind wir hier angefommen, und der herrliche, schin endlose Festzug, die Teilnahme der Behörden und Vereine, die festlich geschmückten Häuser und Straßen, die festfreudige Menge, die Beteiligung von Alt und Jung, von Mannmi und Frmien sie künden deutlich: ,T u r n s a ch e ist Volks fache und Turnfeste sind Volksfeste. . Darum sind sie dies, weil im Widerstreit der parteipolitischen und wirtschaftlichen Interessen eimgende und dem Ganzen dienende Feste ein Bedürfnis sind. . , , Was aber einte mehr, als die Turnerel, die hoch emporgehoben über das Gewoge des Parteikamptes, über die Flut und Ebbe der Meinungen und die Kluft der StandesuMerschlede, afle unter» schiedslos auf neutralem Boden zusammenfuhrt zu genremfrarrer Arbeit, zur Stählung des Körpers, zur Erweckung von Mut, Geistesgegenwart, Selbstverleugnung und Willenskraft, Tugenden, die dem Einzelnen und der Gesamtheit m hohem Maße forderlich sind. Turner! Euch allen winkt krönend der grüne Eichenkranz. Nicht Jedem kann er beschieden fein. Jeder aber wird sein ganzes Können einsetzen und in der Kräfte schön geemtem StrSen wird jum Ausdruck kommen, daß im Turngau helfen der Geilt des Altmeisters Jahn fortdauernd lebendig ist. Aufgabe machen. 50 Jahre stiller, harter Arbeit im Dienste dm , deutschen Turnsacke, oder, was damit gleichbedeutend ist, ,nn Dienstk oes deutschen Vaterlands, liegen .hinter uns, und un friedlichen Wettkampfe sollen morgen und übermorgen hier auf dem Turnplätze Die Früchte dieser Arbeit gezeigt werden. - Als vor nunmehr 100 Jahren unser Altmeister Jahn in der Hasen Heide bei Berlin den ersten Turnplatz in Deutschland errichtete und den Versuch machte, seine Grundlätze der körperlichen Entwickelung und Erziehung der Jugend in die -tat unizu- setzen und so seinem heißgeliebten, damals geknechteten Tater- lande einen wassentüchtigen Nachwuchs heranjubilbcn, ahnte er nicht, daß die von ihm gelegte eaat solch herrliche Fruchte zeitigen würde. Gab es dock eine Zeit, m der wackere deutlche Turner um deswillen als Staatsverräter verfolgt wurden, weft sie dringend verdächtig waren, ein einiges Deutsches Reich zu Einzel wett fechten, dessen Leitung der Kreisfechtwart S t a s s e n aus Hanau übernommen hatte. Die zum Wettkampf antretende Ferlster d>ar war an Zahl zwar klein - es waren 16 Fechter - bot aber.durchweg sehr schöne Leistungen. Ter Wettkampf mürbe in bret Wassew ausgetragen und zeigte, baß namentlich in bet ^ststadt Gießen ba§ Fechten ein kräftiger, durchaus lebensfähiger Zweig des deutschen Turnens geworben ist. Der Festen g, ber sich mit ber üblichen Verspätung in Bewegung setzte, .war von! den Gauvereinen sehr gut beschickt. Die etwa 100 Vereine marschierten unter Vorantritt ber Austchüfte bezirksweise (ungeteilt Besonberen Anklang sanben bie Tamenriege des Turnvereins Daub ringen, bie Turnvereine Friedberg, Nauheim, Grünberg, Bu tzbach, Wetzlar, Marburg Heuchelheim unb K r o f b o r f. Die Gietzener Vereine hatten ihr bestes ausgeboten, den Festung zu verschönern, so die Feu^wehr, die Radfahrervereine, der Postunterbeamtenverein, die OKfang- iind Militärvereine und der Evangelische Arbeiterverein, sehr tmpne Festwagen hatten der Schützenverein, der Kuftcherverem, die -tnn> gergesellschast und bie beiden hiesigen Tuftwereine gestellt. Den Schluß des Zuges bitbeten bie bciben Gietzener Vereine, bie in ihrer schmucken Kleidung und stattlichen Zahl einen sehr schönen Eindruck machten. Der Zug, der überall freudig begrüßt und namentlich in den Straßen der Innenstadt mit Blumen reichlich bedacht wurde, ging durch die bekannt gegebenen Stratzen. Unwillen jebod) erregte es vielfach, daß insofern eine Abänderung eingetreten war, als der Zug anstatt, wie vorgeiehen, durch die Ludwigstratze, durch die Goethe-, Stephan- und Gartenstraße zog, um an dem Jahn- Gedenkstein vorüberzukommen. Dagegen wäre natürlich nichts einzuwenden gewesen, wenn bie Mänberung frühzeitig genug bekannt gegeben worden wäre. Auf,dem Festplatz anaekommen, nahmen die Vereine vor dem Mufikpavillon Aufttelluiig, wo ieigeorbneter Keller folgende Ansprache an die Turner richtete: Turner' Willkommen in Gießen! hier auf feftlid)_bereiteter Stätte, zum ernsten Wettkampfe wie zu fröhlicher rü-eftesfreude! hier in der Stadt Gießen ist geheiligter Boden txr- ■Turnerei. hier — gerade auf diesem Platze — hat im Jahre 1^16 die erste Turngemeinbe Gießens geturnt, hier stand die Wiege des Tum- gaues Hessen, hier führten Turnfefte und Turntage zu wetteiferndem Streben Turner oftmals zusammen, hier kehrte manch kraftgewandter Turner sieggekrönt unb umnckelt heim, ^r fordern blühende Turnvereine rastlos und verständnisvoll die Turnerel, hier ward vor wenigen Tagen dem Turnvater Jahn em Denkftein geweiht und in pfleglichen Schutz der --tadt aenonnnen, htCT regten seit ^Wochen fleißige Hände ftch, um heute »ur oO whrigen Jubelfeier des Turngaues heften Euch, Turner, festlich zu emp- chließlich 23. iathauS zu Sena- nfnahme nämlid): leichnisse ’C iroenbtmgtn hi«' i 24. Juli L IS. vozu ich z, daß die NW- uSgefchlossen sind, ftlich einzureichen. Skmnmifsär. ntmann.__P1-: Turnsache zu feinem Ehrenvorsitzenden. Diesen Beschluß des 80. Gauturntages am 24. Marz 1912 beurkunden Die Mitglieder "des Gauausschufses: Willi. Eidmann, 2. Gauvertreter. E Wenzel, 1. Gau- schriftsührer. Will). Will, 1. Gauturnwart. Dcrm. Post, Gaurechner, hch. Grün, 2. Oüiiischriftfuhrer. front. Günther, 2. Gauturnmart. Nach zwei weiteren, sehr beifällig aufgenommenen Elwren der vereinigten Gießener Männergesmlgvereine traten die geübteren Turner des Gaues Hessen unter Lei- tuna des GauturnwarlS W. Will an. Es waren dies: vom Turnverein Gießen (flegr. 1846): Bcpler und Loos, vom Turnverein Wetzlar: Bender, Schneider und Seibert und von der Turiigemeinde Marburg: R \ e s. Tie Riege turnte ganz hervorragende Gipfeln bangen am hohen Reck und Querfech. Die Hebungen des Herrn Bepler von Gießen am Querpferd zeichneten ftch durch besondere Schwierigkeit saus und riesen den starkften Beifall hervor. . c- Es schlossen sich gewertete S o n d e rv o r f uhru n gen verschiedener Vereine an, auf die wir im Verzeichnir, der Auszeichnungen noch zurückkommen. Das Konzert au sdem Festplatz, der sehr gut besucht war, unterhielt die Zuhörer ebenfalls aufs beste. Der Festsonntag. Am Festsonntag begann die turnerische Arbeit schon: imi 6 Uhr vormittags, glcid^dtig mit dem Weckruf, ber in zwei Abteilungen: burch die Stadt zog. Zum Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Vderheffen «rein Alsfeld, i Zuchtmaierial en. 12, vormittatzl llenbotf a.d. ßbo ttluttfl 5 zu AkleMr! att Auch die Stadt Gießen hat ber Turnetei immer volles Ver-, ständnis unb Interesse entgegengebracht unb sie nach frraUen gcs ’iibert. Sie nimmt daher auch an Ihrem heutigen Feste fteu-j v.ien Anteil. Wir hoffen, dasselbe möge so verlaufen baß alle Inlnehmer ihm unb der Feststabt ein freundliches Gedenken bewahren. Dem Turngau Hessen wünschen wir für bie Zukunft alle* Glück: möge er auch fernerhin die Früchte seines Wirkens blühen, wachsen und reifen sehen. Die liier anwesenden Gießener Bürger bitte ich, unsere Gaste | ig begrüßen und dem Turngau Hessen unsere Glückwünsche bar- • | ab ringen durch ein dreifaches „Gut heil". Einzelwetturnen, . bem sog. Zwölfkampf, traten in der Oberstufe 35 unb in bet Unterstufe 341 Wettumer an. x$n 18 Niegeu würben an 3terf> Barren und Pferd je 2 Pflichtübungen und eine•«ucubung auvge- sührt, außerdem wurde von jedem Turner Stabhochipriing, Freiweft- sprnng und Steinstoßen, sowie eine vorgeschriedene .yrciubung ausgeführt. Geräte- unb Freiübungen wurden bis zu 10 mW die vvlkstümliäwn Ucbmigcn bis zu 20 Punkten bewertet, so daß 160 Punkte erreicht werden konnten. Zwei Drittel davon, afto IO6-/3 Punkte, bered)!igten zum Preis, ber nach tthlichter -turnerart aus Ehrenurkunde unb Eichenkianz besteht. Das Tmmen stand unter Leitung des 1. Gauturnwarts Will). Will- Gießen, ber von seinem Stellvertteter fr. Günther-^?rbu^. würbe. Das Hauptinteresse ber immer zahlreicher ftch um den riesigen Turnplatz ansammelten Zuschauer richtete sich natur* gemäß auf die Oberstufe, in ber sich bie besten Turner bes ^ues maßen In ihr roicber traten als bie besten l)ervor bu: beü>at Gießener Turner Ludwig Bepler und Karl Muller, die als frühere erste Sieger um den Ehrenpreis rangen. Auf der Bühne ber Festhalle begann bann um 8 Uhr das Meine Herren! Im Namen der Stadt unb der gesamten Mrcfersckaft entbiete ist) allen Festteilnehmern und an erster Stelle h eren lieben Gästen ein herzliches „Gut heil" unb spreche gleich- jeuig dcm Okru Hessen die besten Glückwünsche aus zur Jubel- |e;cr seines 50 jährigen Bestehens. Meine Herren! Es gereicht der Stadt Gießen und ihren Be- M-hnern zur besondere Freude unb Ehre, baß Sie gerade umerc j abt zur Ställe Ihres diesjährigen Festes auserfthen habem. 2-esc Wahl gewinnt im Hinblick auf das Jnbilaurnssest noch c.nc weitere »ebeutung, denn wir stehen hier auf hiswrftchern Boden. 2 c idealen Gedanken und Bestrebungen des Turnvaters Jahn, teifen Bildnis mir vor 8 Tagen hier feierlid) enthüllen konnten, finbai gerade in Gießen sehr sdmcll volles Verständnis unb de- fleiltertc Aufnalmie. Schon vor nahezu 100 Jahren, im ^ahre 1615, nahmen die „Sdstvarzen" die Förderung der Leibespflege in ihre Satzungen auf, und im Jahre 1816 gründeten sie eine lefonbere Turngemeinbe. Nad>dem bie Uniöerntät ein Geiuch rin lleberlassung eines Turnplatzes abgefeimt hatte, wandte man il(fi an die Stadt, unb diese übenvies der Turngemeinde einen . uus dem Tri b, s 1 RIR hnä 1I erstreben. I MMMMUM MWMMMWZ Ileven. . . „ I nntoen Turnplätzen unter Hintansetzung aller sozialen Unter= ALS-w t'At Sor Tnrncrci 'mMer Volkes Ver-1 Schulter an Schulter einträchtig nebeneinander. Wir Turner kennen nur einen Unterschied, ber ist bei uns ber Tüchtigste, ber im Turnen bas Beste leistet. Daß bie in Miseren Turnvereinen geleistete Arbeit in der Erziehung unserer Jugend zu körperlicher Tüchtigkeit nicht umsonst gewesen ist, zeigt allein die Tatsache, baß die Zahl der alljährlich aus den Reihen der Deuftchen Turnerschaft ms Heer und in bie Marine eintretenden Rekruten von >>ahr zu ^ahr wächst und jetzt die Ziffer 32 000 überfliegen hat. Aber nicht nur unsere Jungmannschaft wollen wir körperlich ergehen, aucy dem Manne in seinem besten Mter unb den alten Herren wollen wir bie Möglichkeit geben, burch das Turnen sich einen gciunben, svannkrästigen Körper zu erhalten, ber geeignet ist, ben hohen Anforderungen gewachsen zu sein, die untere fdmellebige Zett in ihrem hasten nach Verdienst an bie Nerven und bie Arbeitskraft jedes Einzelnen stellt. Frischen Muts, frommen Gemüts, frohen Sinnes und freien Herzens soll der Turner sein, mit einem Wort: ein ganzer Mann. So haben wir es seither gehalten, so soll es auch in Zukunft bleiben. Bei unserer Arbeit leiten uns zwei Grundsätze, die schon vor nahezu 2000 Jahren von dem damals die ganze Welt beherrschenden römischen Volk geprägt morben sind, aber heute noch Geltung haben. Der erste lautet: mens sana in corpore sano! Ein gesunder, nicht angekränkelter Geist kann nur in einem gesunden Körper wohnen! Diesen aber schäften unb erhalten wir uns j durch Leibesübungen und insbesondere und in erster Lmie durch das deutsche Turnen, das die gleichmatzige Durchbildung des ganzen Körpers erfrtebt. Und der andere lautet: „Pro Patina est, dum ludere videmur!" d. h.: Wenn es auch scheint^.als ob wir bloß spielten, wir arbeiten doch fürs Vaterland, ^.aß die Deutsche Turnerschast eine außerordentlich wichtige nationale Aufgabe erfüllt, indem sie unsere Volkskraft stärkt, denen itt fie ud) bewußt. Diesen beiden Grundsätzen auch in Zukunft nachzuleben, wird unsere vornehmste Aufgabe sein. Wir Turner des Hessengaues wollen uns heute verpflichten, auch in den nächsten 50 Jahren wacker mitzuarbeiten an dem weiteren Ausbau unseres Tumgaues und dadurch der großen beutschen Turnsache unb dem deuftchen Vaterlanb zu dienen daß I wir mithelfen, unsere Volksgenoft'en zu geiunben, wehrfähigen I unb arbeitsfreudigen Männern zu erziehen. Euch aber, liebe Turner, fordere ich am, am heutigen Ehrentage unseres Tumgaues Hessen mit nur em feierliches Gelöbnis vor dieser hoben Festversammlung oozulegen, ein Gelöbnis unwandelbarer Treue zu unserem geliebten deutschen Vaterlanb, unverbrüchlicher Treue aber auch zu unterer deuftchen Turnsache, Fassen wir alle unsere guten Wmftche für bteie unb unteren Turngau Hessen zusammen m ben fRuf: xer möge wachsen, blühen und gedeihen! Darauf cm dreifaches Gut heil! Nach der Rede trug der Gesamlchor der bereinigten Gießener Männergesang vereine unter Leitung seines tüchtigen Dirigenten, des Lehrers K. Storck, E. --------------- - .Frommes Heinrich der Vogler vor und erntete damit Gauvertreter Helm übernahm das Fe7t mit Wortengroßen Beifall. Darnach spimch als Vertreter des des Dankes und guten Wünschen für den Verlauf der Fctt-lMftielrheinkreises Kreisgeschäftsführer Bernh^d Roth tage Das von Adalbert Bindewald gewidmete er)te Frankfurt a. M., der dem Gau ine ^^^wunsche des Ehorlied, das mm gefungen ttmrbe, fand bei ben 2tntt>e(en-1 - - ------------' “ ------- « ----- beit außerordentlichen Beifall. Darnach hielt Rechtsanwalt Kaufmann, der erste Sprecher des Männerturnvereinv, im Namen der beiden hiesigen Turnvereine die Begrüßungsansprache, in der er folgendes ausführte: hochansehnliche Festveriammlung! Liebe Turner! ^Jm Namen unb Auftrage der beiden festgebenden Vereine, des -Lurnvererns von 1846 und des Männer-Tumvereins, heiße ich Ste alle finnig, VN' J ijelloleiN, liefert lfie irel der:: :*• t Edelweiß strafe«12 $ id u. \ »eNrnidi , Didier Pol' , , h n 7 ind. - - >leph’n 181 £ 22. Fritz Welsch, Tv.-Biedenkopf 129: 23. Mbcrt Henze, Tv.-Kirchhain 1281/2; Ernst Mischer, Tv.-Frankenberg; Jakob Reinheimer, Mtv. Gießen: Linden: Ernst Wiegand, Tv--Kirchhain: Ernst Bender, Tv.-Kroß Mu sterriegen Degen, Tv.-Großcn-Linden: Peter Dietz, Tv.-Burti-Solms 125: 31. Anton Weide, Tv.-Ober-Mörlcn: H. Sein, Tv.-Ockershausen 124'2: 32. Jakob Matthäus, Tv.-Mieder-Weisel 124; 33. Fr. Jos. Schraub, Tv-Ober-Mörlen: P. Plösser, Tv.-Homberg a d £. 1261/,; 28. Karl Drescher, Tv.-Krofdorf: Karl Wagner, Mtv.- Rodheim; Hrch. Lang, Tv.-Klcin-L>nbcn 126; 29. Karl Dahm er, 130: 21. Karl Lind, Tv.-Grebenhain 129' 2; --------- — — --------- — .. Und wo gäbe es edleren Stoff für den Bildner als den Menschenleib? Aber nicht bloss soll der Bildner ihn nachrchmen im toten Stoffe des Marmors. Ter einzelne soll selber seinen Leib meistern, dass er zum plastischen Bilde werde. txcA I ,*?v 11* hciuhucil Die Wissenschaft von der <7ej I Gesundheit lehrt uns, was wir lange ahnten: das Turnen ist es, „c.n I™ uns jung erhält, das uns stärkt im Kampfe mit Wind und Heinrich Pühler. Mtv.-Gießen: Ludwig Belten, Tv.-Großcn- Bill I., Tv.«Naunheim: W. Faber, Tv.-Leihgestern: K. Bernhardt, Mtv.-Gießen 123*/r; 34. Otto Haidt, Tv -Lang-Göns; 24. Wilh. Engel, Tv.-Wetzlar-Niedergirmes: Hrch. Dechert, Mtv- Gießen 128: Paul Michel, Mtv.-Giessen; Hrch. Mantler, Ndw.- Rodheim: PH. Germer, Tv.-Mein-Linden 128V»: 25. Will; Belten, Tg.-Marburg; Wilhelm Schmidt, Tv Dorn-Ässenheim: Marl Moos, Tv. ,,Gut Heil^'-Rutterslwusen: Hrch. Braun, Tv. Danbnn- gen: Konrad Häuser, Tg.-Lauterbach 127*/*; 26. Franz Schmitz Tv.-Wetzlar-Niedergirmes: Karl Weist, Tv.-Großen Lnwcu- vorführten, bei denen neben dem turnerischen Können auch die Auswahl der Hebungen, die richtige Enrwickelnng des Hebungs- ttones, ^urn>pract< usw. der Beurteilung unterlag. Sämtliche Riegen hatten eine ,'elbstgewählte Uebungsgrnppe am Gerat, sowie eine Gruppe ihnen vorgcschriebencr Freiübungen zu turnen Es waren 97 Riegen gemeldet, die bis auf wenige auch antraten. Der Turirplatz bot drirch sie den ganzen Nachmittag hindurch ein buntbewegtes Bild, da die verschiedenartigsten Uebung^niDt>m m allen Gerätearten geturnt wurden. Auch die Giestener Turnvereine waren dabei eifrig tätig. Während der Männert unwer ein m Emzelrregen am Barrew Pferd (Söglingc , in Stabübungen ttltersrcege turnte, sowie Stützhantelübungen ' Frarrenabteilungj zeigte, zeigte der Turnverein eine Bereinsooriührung an drei 1 neue Bünde werden gegründet, sie alle mit dem Anspruch, dast | Barren mit 45 Mann und die Frauenabteilung machte Stab» ihre Ziele die allein wahren, dast ihre Lieblingsfächer in den Übungen. Mittelpunkt des Unterrichts treten, dast andere den Platz räumenI Während des Riegenturnens traten die Frauenabtei. oder sich ihr Gebiet müstten beschränken lassen. Aber dem Turnen l u n g e n des Kreises zu gemeinsamen Keulenübungen stehen sie alle freundlich und verständnisvoll gegenüber. Freilich, an. Die gegen 80 jungen Damen, die dazu antraten, beten in | noch dürfen wir die Hände nicht in den Schoss legen. Mit Be- ihrer kleidsamen Turnertracht einen reizenden Anblick und die Aus« denken erfüllt uns, was wir vernehmen von den körperlichen Unter-1 führung ihrer Hebungen konnte auch vor sachkundigen Augen be« luchungen unserer Schuljugend, von den so häufigen Verbiegungen stehen. der Wirbelsäule, von der mangelhaften Entwicklung der Muskeln Während so der Turnplatz ein Bild reger Turntätigkeit bot, pon jöruft unb Armen. Eines vor allem wird hier Besserung das nur durch das übergroße Jnteresie der Zuschauer eine Ein« 1 chatten: Wir vertrauen darauf, dast immer mehr der Satz an- büße erlitt, zeigte der bau Vergnügen Vorbehalt en e Teil des Fest« erkannt werde: nur der Künstler selbst kann die Kunst lehren. Platzes ein buntbewegtes Bild harmloser Fröh.iä'.keit. Die Fest- -1 0**..sollte lehren dürfen, der durch und durch fachmästig Halle, wo Konzert stättfand, nxir gut besetzt und die großen Win- geichult ut; wer nicht selber alles und jedes aussühren kann, I schaftshallen waren geradezu überfüllt. Auch der Juxplatz, dessen was er von andern verlangt, der bleibe als Lehrer zu Hause. Hauptanziehungspunkt em Aeroplan-Karussell ist, war gut besucht. Wir vertrauen daraus, dast auch hier heilvolle Sterne unS Spät abends fand auf dem Turnplatz die zum Ziele leiten werden. Denn in der Tat, heute wirkt alles Preisverteilung zusammen, um uns Gewähr zu bieten für immer retdjerc Ent- für das Einzelwetturnen unb Fechten statt, die Gauturnwart taltung. Der Arzt, der Naturforscher, fic stellen uns als starke W i l l mit kurzen mariigcn Worten einleitete. Er wies am die ^mPen jur ©eite. Deute wissen wir, dast das Turnen nicht nur Fülle der geleisteten Arbeit hin und mehnte zu weiterer tüchtiger die Muskeln stärkt. Schon irn 17. Jahrhundert hat es der Franzose Turuarbeit. Besonders bemerkenswert war, dast in der Oberstufe Montaigne ausgesprochen, dast die Seele stählt, wer die Muskeln zwei frühere Sieger als Ehren sieger erklärt werden konnten, vartet. Deute wisien wir es, dast die Hebung der Glieder ganz die die besten Leistungen erji?lt hatten. Es marrn dies Ludwig unmittelbar wirkt aus die Werkzeuge der Seele, sie stärkt und übt, B epi er vom Turnverein Giesten unb Karl Müller vom den Ftzopf frei halt und frei macht für die Anstrengungen der Männertumverein Giesten vips i-I Arbeit. Wer seine Glieder beherrschen lernt, wem fic Nachstehend geben wir die Siegerliste bekannt. In der Ober- Dnä ift Sir m ichtvgferttger Eintracht sich fügen, den wird jede Fährlichkeit I st u f c wurden von 35 Micturnenden 27 preisgekrönt: Ehrem reise den alten ^wappnet Nnden ihn verblüfft kein Hindernis, das sich vor ihm Ludw. Beplcr, Tv. 1846-Gicßen 154 Punkte: Karl Müller, PZv.- Möge das, 50 jährige Jubiläumsturnsest glänzend verlausen, Turnerei förderlich sein und allen Mitwirkenden in freundlicher Erinnerung bleiben. Darum wollen wir alle einstimmen in den Nus: Gut Heil, Gilt Heil, Gut Heil! Darnach ergriff Geheimrat Behaget das Wort zu feiner Festrede. Tv.-Gießen: Otto Kleinbenn, Tv.-Bietsn- 27. Hrch Amend I, Tv.-Treis a. b. L.: beteiligten sich über 300 Turner aus fast sämtlichen am Feste teilnehmenden Turnvereinen. Der kurze Aufmarsch war schnell vollendet unb den ganzen Platz bedeckte ein wogendes Meer weist gekleideter Turnergestalten, die wie aus einem Gust die von vier Vorturnern vorgemachten gefälligen unb für Massenaufsührungen tcilmcifc recht schwierigen Hebungen im allgemeinen in recht guter Weise ausführten. Mit bem gemeinsamen Gesang von „O Deutsch- lanb hoch in Ehren", schlossen bie Freiübungen ab, die bei den überaus zahlreichen Zusckjauern lebhafte Beifallsstürme heroorriefen Ra,ch bedeckte sich dann der Turnplatz mit einzelnen kleineren Turnerabteilungen, die ihre Handle, rede nicht, ist ein gutes Wort, das auch der Turner zll seinem Leitspruch machen bars, llnb bennoch mag zu so festlicher Stunde, da ein wichtiger Zeitabschnitt sich vollendet, ein kurzes Wort der Rückschau und der Ausschau feine Stätte finden, ein kurzes Wort nur, denn ungeduldig, mit verhaltener Kraft harren die Scharen des Augenblicks, da sie ihr« Glieder recken dürfen, alle Schöne, alle Gewandtheit und Stärke vor uns zu entfalten. Dieses Kraftbewusttsein, dieser Drang nach Kraftentfaltung, der uns heute entgegentritt im Ergebnis langer hingebender Arbeit, er ist in letzter Linie der unbewustle Ausgangspunkt alles dessen, was Turnen, was körperliche Hebung heißt. Schon in seinen frühesten Lebensstufen sehen wir den werdenden Menschen tätig, seine Glieder zu regen, anzuspannen, sie zu üben für immer neue Zwecke; immer höhere Ausgaben werden gestellt: mit jeder neuen überwundnen Schwierigkeit wächst die Freude, erhöht sich der Lebensgenuß. Solches Heben ist zugleich ein Spiel unb ein ernstes! Ringen nach Vollendung, ein freilich noch unfertiges Beginnen, Butzbach 127u; 9. Heinr. Hamel, Tv.-Giesten 127; 10 £tto Textor, Tv. Marburg und Herrn. Schimpf, Tv.-Marburg 125*2; 11. Ehr Schmidt, Mtv.-Gießen 124; 12. Earl Kniestädt, Tv - Nidda 123V»: 13. Carl Loos, Tv. Giesten 123: 14. Wilh. Volk, Tv.-Großen-Lindcn 122: 15. Hans Thot, Mtv.-Gießen 121: 16. Rud. Schmidt, Tv.--Gießen 117; 17. Heinr. Diem, Mtv Giesten 114; 18. Emil Gasterstebt, Tg. Marburg, Jakob Busch, Tv. Butzbach 111 Vs; 19. Wilh. Volk, Tv.-Hörnsheim 111; 20. Hi inr. Grölz, Tv.-Daubringen 110; 21. Heinr. Röhrsheim, Tv Krofdorf unb David Waldmann, Tv.-Wetzlar 109'2; 22. R. Burk- holbt, Tv.-Marburg 108. In der U nt er stufe erhielten von 341 Turnern folgende 178 Preise: 1. Preis Heinr. Winter, Mtv -Gießen 143' Punkte; 2. Wilh. Erb, Tv.-Daubringen 142: 3. Hch. Gürtler, Tv.-Lauterbach 141; 4. Peter Euler, Tv.-Marburg 140; 5. Karl Hildebrandt, Tv.- Wenlar 139*2: 6. Anton Braun, Tv.-Höckelheim 139; 7. Herrn. Möller, Tv.-Lauterbarb 138: 8. Hch. Barwick, Tv Butzbach 13/*2; 9. Adolf Braunagel, Mw.-oKeßcn 136* 2; 10. I Bonhammer, Tv.-Gölbe: Friedr. Brink-u^^n Tv. Münchbolzlwnsen 136; 11. Wilh. Volkmann, Tv. Heuchelh.im; Jul Schuster, Tv -Wetzlar 1351/2; 12. Fritz Schilling, Tg Marburg 134*/»: 13. Karl Weller, Tv.'Dock>elheim 133'H: 14. Fr. W. Heß, Tv.-Bad-Nanhcim; Albert Rinn, Tv.-Heuchelheim 133: 15. Karl Bücking, Tv Alsfeld: Aug. Steinbach, Tv.-Wetzlar-Niedergirmes; Karl Schmuck Tv.-Lauterbach 132*»: 16. Georg Eichler, Tv -Dorir-Assend- im 132: 17. Hch. Amend, Tv.-Treis a. Lda. 1311/»: 18. Karl Möbns, Tv.-Schotten; Theodor Spies, Tv.-Gießen; Karl Mever, Tv.-Grünberg 131; 19. Willi Lenz, Tv.-Gießen;: Fritz Köhm, Tv.-Alsfeld; Karl Müller, Tv.-Gladenbach; Hrch. Wunderlich, Tv.-Kirchhain 1301»; 20. Peter Hildebrand, Tv.-Nieder-Weisel Tv.-Lauterbach; Will). Schwarz, Tv.-Giesten 125*.: 30. Wild. 9(0(1) ein anderer Nebenbuhler ist dem Turnen entstanden, eine Macht, die ihm zugleich cRn gewaltiger Helfer wird), in dem Sport, der von England berübergetommen ist. Mit großer SckmelUgkeit hat er Wurzel gefaßt, und die Ideen des 'Wettkampfes haben sich aufs neue ausgebreitet: neue olpmpische Spiele futb entstanden, als ein Zeugnis .zugleich für die neu erwachte Kraft des klassischen Altertums. Man mag diese Förderung der Hebung freudig willkommen heißen; man braucht es nicht zu beanstanden, daß aus dem Ehrgeiz Ersprießliches gewonnen wird Aber man wird trotzdem den Wunsch hegen und der Zuversicht leben, dal; der Sport nicht die allbeherrschende Macht werde Sckiließlich in doch die deutsche Art da? Höhere, der sittliche Ernst der die SelbNvervollkommnung sich zum Ziel setzt ohne Rücksicht auf äußere Ziele, auf Gewinn, auf Anerkennung. Merkwürdig ist, dast der turnerische Gedanke gerade da und bann einen Rückschlag erfahren hat, wo man es am wenigsten ermarten sollte. Die Neubildung des turnerischen Wesens geschah unmittelbar nach dem Jahre 1859, in den trübsten Zeiten der deutschen Geschichte. Das nationale Streben unb Hoffen war es das als starke Tnebkratt wirkte. Unb es kam die Zeit, wo alles erfüllt ward, wo nicht mehr Turnerbünde und Sängerbünde allein die deutsche Gnnheit darstellten: es kamen die großen erlösenden Kämpfe des Jahres 1870. Aber diese gewaltige Steigerung des völkischen Bewußtseins ist gerade dem Turnen nicht zugute gekommen: es ist sogar ein Rückgang erfolgt, der bis zum Emde der siebziger Jahre gedauert hat, eine Zeit der Erschlaffung, eine Zeit des Wohllebens, da man glaubte, nun sei es getan, nun sei die Aufgabe des Turnens gelöst, wie sie von Anmng an den Männern der Freiheitskriege vor Augen gestanden batte. Seit drei Jahrzehnten aber ist es rastlos aufwärts gegangen' 'n unimberitehlu-hem Wirken auf immer weitere Kreise. Besonders erfreulich ist es, datz die Tore der Schule sich weit au »getan haben für das Turnen: denn wer die Jungen bat, der bat fic als die älteren und alten. Mehr unb mehr entschwindet die Zeit da die Gvmnasien, untren ihrem Namen, keine Gymnastik trieben' Wohl wogt unablässig bin und her der Streit um die Schule Immer neue Gattungen von Schulen treten auf den Plan immer .,1. Preis: Jos. Jhlesclo, To.-Friedberg 140'/,» 2. Willv Ries, Tg-Marburg 136; Carl Bender, Tv. Wetzlar 130*2: 4. Fr Schmidt, Tv.-Marburg 129* _>: 5. Job Kleemann, Tv.-Butzbach 129: 6. Jean Fleischhauer, Tv. BadMauheim 128r.; 7. Th. Hauptvogel, Tv.-Marburg 128: 8. Fr. Henkelmann, Tv.- Unb zu all diesem inneren Drang gesellt sich der äußere <)wang. Das gewaltige Aufsteigen unseres Volkes hat uns ge- waltige Pflichten auferlegt. Man hebt uns nicht im Rate der -bolfer; man war zu lange gewohnt, auf unsere Gutmütigkeit zu bauen; man war gewohnt, uns auf die Füße zu treten, sich 9ucmen au<3 unserer Haut zu schneiden. Nun will man den Kein Strich einfreifen, ihm daS Netz über das Haupt werfen. Allenthalben in der Fremde will man die Wehrkraft steigern, um uns endlich zur Strecke zu bringen. Kampf, bitterer, schwerer der aan»e Mensch unser aäiue41 rr e!' ^raut .lvir [ein müssen für lange Zeiten. Volkstum, soll'erneuert werden. De? Lfch wi?b hinausgeführt RchlchL ^ iin^ ba in die Natur; die Stätten des Turnens werden fern von £n tob^mmS mÄ ±£ba hieU«-erBanf Wohnstätten der Menschen errichtet. Es sind die hohen ©cbanfen reaMncn münen in starrende? Ärr C bes Tugendbundes, die erzieherischen Gedanken Fichtes, mit denen gestanden ober die faufmänmfrh^m'iiMrtf? w? er Freiheitsregunaen; man tonnen tooltm ni^t Ä ; T\ wittert Aufruhr und Umsturz. So kam es zur großen Turnsperre unsere Fahnen reiben > Nicht ^uüerlick,^hnncnhfir S” Jahre 1848 hat ein demokratischer Turnerbund von dem all- ~ . .. . __ gemeinen deutschen sich abgespalten, und hat ein Abfall ber I« rnunen wir vom Turnen das Größte hoffen. Vt reine in Oesterreich statt gesunden, wo ber nationale Gedanke ^0 H* « tm ^eeanel der Zeiten daS alte geblieben und doch neu einseitige Wege zu gehen drohte. geworden. Von der Feindschaft gegen die Kultur ist es aus- Znm Heile aller sind diese Gefahren jetzt feit langem be- gegangen: mit der Kultur hat es sich heute ausgesöhnt, es hilft schworen, seitdem im Anfang der sechziger Jahre des porigen und öie Äultur ertragen, ihre Aufgaben selber mit lösen. Jahrhunderts der turnerische Gedanke erneuert worden ist; mit Wenn so das Leben des Volkes, fein Aufgang unb Nieder- gerechter Hartnäckigkeit wird seitbern an der Forderung festgehalten, ?ang ,ich im Bilbe des Tnrnwesens spiegelt, so spiegelt sich der bar Partei und Politik, daß Glaube und Bekenntnis keine Rolle Werdegang der turnerischen Gesamtheit in den Schicksalen des ^nmm: vzamit ^utaani? tu ^uraumm urnir xxnorr j,o -utop fVielen turiert m der großen Einheit der weiten Tumgemeinbe. turnenden hmnchen Vaterlandes, in den Schicksalen des Turn- borf 123' 35 Georg Völker Tv Cölbe • Hubert Jansen TD, Vlber noch andere Gegnerschait hat die ruhige Weiterentwicklung gaus, denen^Halbiahrhuiibertteier wir heute begehen. An den poli- Aßlar- GeorgS8iH 3Bi[h 58crU>cr Xt> nq5- eri obren miqicn, bie nicht tote jene Politischen Wirren und Be- tilchen Freuden und Schmerzen jener Gärungszeit hat gerade Gießen Korf ' Mootz MtvÄKesienl')2' 3r, Ptz Marr Tv- brurtungeu dem We.en der Sache ichließlich durchaus fremd toar, mit Innern Bund der Schwarzen, mit Folien, mit Weicker, dem NiebcrÄisel Cbr Jsbrin? Tv Gu' Deil"-Grünin^en 1^- sondern dte an ihren Kern zu rühren drohte. Im Beginn der begeisterten Vaterlandsmann, hervorragenden Anteil genommen. 37 WM Arnold Tv ^ettto'estnn '1^1 ■ " 38 Hans Wolfattb keiner Jahre entstand, der Kamps zwilchen deutschem Turnen Bedeutende Manner des Turnwe.ens sind von Hessen ausgegangen, MtvÄeßen Karl Schmidt Ta-Marburg ■ Gustav'Oblv Tv- und schwedischer Ghmnastlk Tie nüchterne, einseitige Weise der der Vogelsberger Ad. Spietz, em Schüler unserer Gießener Hoch- GriedeV^ K ' Mmtom lt) -Wetzla?121' 39 Karl Müttn Schweden mit ihrer äußersten Verelnsachnng, ihrem Dinarbeiten 'ckule, der freilich erst nach langem Wirken in der Fremde der Heimat Tv ^aua-Göns Jatob ^rilel Tv-Ortenberg - Karl Fächer' auf einzelne bestimmte Zwecke schien mächtig an Boden zu ged ^t dienen dürfen, der Odenwälder Alfred Maul, der das badische! i - - --C 3 ~ Harl— 'V■ luinnen gegenüber dem Reichtum und der anregenden Art des I Schulturnen m feiner CSnfw nntnfirt ;r» ------k I ^v.^rogcn ^inoen. deutschen Turnens. Es entbrennt der berühmte Barrenftreit. Ta sind es die hervorragendsten deutschen Naturforscher gewesen, die in dem Streit sich rinsetzten, die das Weiterwachsen des deutschen Gedankens gesichert haben, der Phisiologe Dn-Bois- Rehmond in seiner glänzenden Schrift „über das Barreittnrnen und über die sogenannte rationelle Gymnastik", der Pathologe Virchow mit dem lebendigen Wort im preußischen Abgeordnetenhaus. Franz Sauer, köpf 127; ‘ Schulturnen ui feiner esühe ^7ir.hrt* hnT*- « L.v.-ipro8en-L5inoen: Wilh Weißgerber, Tv.-Nieder Wöllstadt ü(her ^fan hatTel nernhe ^Lfe P" tt-und 120* 2: 40. H. Becker, Tv.-Londorf; Otto Schmidt, Tv-Großen- die heiligen vier ^urner^C” Linden 120: 41. Fritz Gerhardt, Mtv-Gießen 119*'2: 42. K.Geißler, hat. Wie die Gesamtheit fn hnt m,ch »n,'er^en ^"^mmengefugt ^v.-Daubringen: Armin Huhn, Tv.-Biedenkopf; Thomas Petri, inneren Wirren und Spaltungen kämpfen müssern^ Wenn wir Lana^2^m^Göns heute ihrer gedenken, so trüben sie nicht mehr die Erinnerung -q' r ^tC denn sie lehren uns: so stark ist ber Bund gewesen, daß er all To.-G.esten: Emck das I>at siegreich überwinden können. Unb mit Stolz gebenken Magner Tv -Krofdori; Karl Dckbe^g,.^ scheuer- wir an andere schöne Siege, an die Kränze, die der einzelne, die Tn ^rnäi^! bie Riegen errungen haben, an die Kreuze, bie unsere Turner hei den 1^2 .$)5‘ r ^bsserschmcht ^v.- aus bem großen Mtiege, aus den Gauen Frankreichs zurückgebrach! Karl Juwf, haben. Unb diese letzte Erinnerung, fic bleibt und soll bleiben ^^heim: Hch. Kenwler, Tv.-Detzlar-Niedermmies; H. die Grunbfttmmung des Achten frommen Turners: der starke Geist ?ungk, Tv.-Wetter; .Karl Hornung Tv.-Grebenhain: H Erb, schafft sich den starken Leib, ber starke Leib schafft sich den starken Q\ ?„ S-: Nie^ Tv.-Nidda: Arthur Schott^Mw.» Geist macht ihn gefeit gegen alle kleine Erregung, gegen flein 4171/2' 46‘ ^T c>L' liehe Leiden,chatt; aber bie eine große Leibenschaft soll bleiben ^v -Nieder-Wöllstadt; Gg Grolz, Tv.- die Hingabe an das gewaltige hohe Ganze, an bas ^atcrlanb : HeMer, Tv.-Hungen: Adolf ^Mandler, an un,er großes deutsches Volk. ' I Tv.-Krofdorf: Drch. Hri»bcl, 2ö.Attenberg: I. ,st>ft ,yetf, Tv.« a. -, m . .. Nieder-Asphe: Hugo Stüber, Tg-Wölfersheim: Karl Groß, Tv.- Ra,ch machte dann das Wort ber turnerischen Tat Platz Burgsolms 116V-; 48. Wild Möglich, Tv. Lützellinden 116; den 49. R. Regge, Tv.-Wetzl.-N-Girmes. K. Volk, Tv.-Kl.-Linden allgemeinen Freiübungen 1115*°: 50. Hch. Wagner, Tv -Hermannstein, K. Müller, T.-Gießen 115: 51. Fr. Bill II., Tv Naunheim, Otto Kraul, Tv.-Griedel und Oskar Terbeck, Tv. Wetzlar 114*'2; 52. Joh. Mehl, Tv.- Hochelheim, Andreas Sttauch, Tv.-Wetter unb Wilh Roth, Tv -Langsdorf 114; 53. Otto Wagner, Tv.-Leihgestern, Wilh. Preist, Tv. Hermannstein unb Abam Feil, Mtv-Gießen 113* «: 54. Otto Felten, Tv.-Leihgestem, Hch Happ, Tg.-Marburg unb Hch. Döpfner, Tv.-Schlitz 113; 55. Rick Jentzsch, Mtv.-Gießen. Otto Bopp, Tv.-Grebenhain, Hch. Keßler, Mtv Gießett 112* j; 56. Hch. Schmelz, Tv.-Grosten-Linben, Adolf Bechtold, Tv.-Kros^ bori unb Dch Schmibt, Tg-Marburg 112: 57. Wilh. Buß, Tv.-Nieber-Wöllstabt, Wilh Falk, Tv.-Burgsolms, Hch. Wiclatid. Tv.-Friebberg und Herrn. Neufer, Tv.-Gießen 111*4; 58. Paul Weil, Tv.-Krofdorf und Karl Erb, Tv.Gießen 111: 59. N. Roller, Tv.-Lautcr, Wilh. Schulte, Tg.-Marburg, H. Reuhl, Tv.Griedel, Joh. Remershäufer, Tv. Gostfelden, PH. Hettcbe, Tv.-Treis a. L. und Johs. Brößke, Tv. Scküitz 1IOV2: 60. Ludw. Svies. Tv Großen-Linben, Wilh. Oover, Tv -Daubringen, Joh. Kitz, Tv.-Wehrda, Anton Faber, Tv.-Hörnsheim unb Lubwig Bing, Tg.-Lauterbach 110: 61. W. Semmler, Tv.-Laubach, Peter Däuser, Tv.-Niedcr-Weifel, Alfreb Doll, Mtv.Gießen unb Karl Pfeiffer, Tv.-Aßlar 109*/-: 62. Jakob Velten, Tv Wallan und D. Knipper., Tv.-Nieder-Weisel 109: 63. Gg. Bechtold, Tv - Nieder-Wöllstadt, W. Textor, Tv.-Kirchgöns, Hch. Vagenbacb, Tv.-Daubringen, Hugo Bonrmersheim, Tv. Dom-Asfenheim und Otto Seibert, Tv.-Wetzlar 108V": 64. H. Pfingst, Tv Kappel unb Wilh. Zannnerl, Tv.-Nieber Girnres 10?V2; 65. Gg. Arrur- das dahin unb borthin gelenkt werden kann. Aber bald tritt zum Spiel des Einzelnen das Spiel des Andern, das S GnShS'brr SÄ'm den alten I ffFÄKMiS” | uu!i'Hnr11 fbcm ^trc6cn bati gewisse Bakterien des Darmes es seien, die den Menschen und Ringen fchonhettsdurstiger peelen. , altem lassen, die ihn tödlich vergiften, unb der Gelehrte müht on der Entfaltung der Schönheit habeii unsere germaiiischen I fjch qE in gewissen anderen Bakterien bas Geaenaiit >u finbru Vorfahren wenig gewußt: für sie ist die Hebung nicht bie gleich Aber bas &eSt iü oefS % Ä mäßige Ausbildung aller körperlichen Ablagen gewesen; 1-------- ^ngifr m gerunben. 4.re Wissenschaft von ber ihnen stellte sich die Hebung in den Dienst des Zwecks, in ,.. 9 luuq Cll,uu üaö un5 liarri Mnmnrp nnT ,,„inn linn Trenst ber Lebensbedingungen, unter denen ihr Dasein sich ent-! Wetter im 'Hamme 'mit bfn imfirfttkürrJ faltete. Die Hebung, sie muß ihnen den Menschen stählen unb ber Menschheit Turnen ift V un^^nh^ni^in hpr festigen für den Kampf mit der Natur, für den Kamps mit den Unrast der mobernen ^/enfffthrit hna nbrr frfunnrfTiAcani-nhp» Tieren, der Wildnis, für die Gewinnung des Unterhaltes, aber «ns LnweghM unÄüffi LrS?ünfiÄi± den^ Menschm firi Schlaunb' Siea^°'Ä-idw "uebuna^aV Unb Stärfc- llnb die allgemeine Zeitstimmung kommt dem mächtig Stiel als^-etthmÄbt^bÄbtXt“^ ü!>7L unternehmen ben Wettlauf nach der Quelle. Brunhild, die wieder nui hereiti läfit bi" bie mmb ro ru ff iinri d '.'Iber es °"r' niL leniL Sch?nl" sslimmung, die im Lungen d°m°Ln"e7 bewe^n"iiL"in Ä „“Ä IS. Jahrhundert die körperliche Hebung neu belebt Hali es war Timme? Zere Streife &in iramiÄiefe^ ÄS nicht zuvörberst bie Haiibhabung ber Waffen, die man erstrebte, Versteht für das Sckönc ttaaen das^t^e Vchk i^ber als das Turnen ins Leben trat. Durch das 18. Jahrhundert einzelne olt rnttwirken 7? " geht ein tiefes Gefühl der Hnbefriedigtheit, des Ueberdrusscs, das'^ne soll mttw.rken„an ber Sckwfsung bes Schotten. sich steigert bis znm Krieg gegen die Errungenschaften der Kultur. Der Mann, in dem diese Stimmung den höchsten Grad der Lcidcn- schast erreicht hatte, in dem sie ihren glänzendsten Ausdruck fand, das mar Jean Jacques Rousseau. Zurück zur Natur, zu ihrer Einfachheit und Ursprünglichkeit in Lebenshaltung, Empfinden und Denken, so ertönt sein hinreißender Rus. Und Basedow, der Begründer des Dessauer Philanthropins, Salzmann und Gutsmuts, die Leite'- von Schnepfental, Johann Heinrich Pestalozzi, Ludwig Jahn, alle die begeisterten Vortämpfer der Turnbewegung, sie sinb die Schüler RousseauS gewesen, sie waren geträntt von den Gedanken seines Emile, jenes Erziehungsromans, der allenthalben unsere Erziehung in Lehre und Tat so gewaltig umgestaltet hat. Bei der neuen Weisheit des Turnens handelt es sich bloß um die Ausbildung des Körpers; und bietet Kreis: A etter 2« S w am 6. bis 7. Juli Temperatur Höchste leuche i Meteorologische Beobachtungen der Station sw SW WSW 5 2 0 Juli 191- - & Sonnenschein Sonnenschein 24 9 18,4 17,1 10,6 12,9 11,9 -b 24F ' C. + 12^ C. @5 45 82 82 Lauterbach. Scholten. . l’iainj . . . Alzey . . . . Bingen. . . Oppenheim. WormS. . . Dieburg . - Erbach . . . lÄr.-Gerau. Zeppenheim Lfsenbach - Lieben Alsield . . . Büdingen. . Friedberg . 2 2 2 Niedrigste , Niederschlag: 0,0 mm. Tmnem folget Punkte: 2. Will ^Lauterbach n; Hildebrandt 7? «r 139; 7. her, i-Buyback 1371 3. Bonhamme 'Holthausen Y.V Nister, Tv-V'hle ; 13. start Srib- Lv.-Bad-Nauhkir Bücking, Tv.M Kari Schmu! v.-Dorn-Assenb^.' 131'/-: 18. fin chen; Karl ;cn;: Fritz' Kvlr hrch. Wundcrl'.e Tv.-^iedcEst 22. Fritz Wellt .-Kirchhain 128s >rch. Dechcrt, Mtr ch. Mantler, Mr / 25. Wilb. Belta -Nssenheim: Sc; aim, Tv.-Daubrir 26. Franz SMVi rm, 'v/Dcns a. d. i o -Homberg a.d.l al Wagner, Mir 29. Karl Tatar Ä; 30. M -Burg-2olmo la v, rv.-L-kcröbaiur cisel 124; 33. < i.-Lcihgestern: ' st Tv>Lang-0>o^ imer, Mtv.-Gieß» elfen, Tv>SroV ■ Bender, Tv.-Sr «bert 5«M' äcnbtt, $b. L ,"-GrLnmcn 1-- 8 Hans Wollart. Gustav Ohlv, v' 39. Karl KA $&*** / Tv.«en:^ lrcbcnhaM/ * Ädols^ rv^Ä'-Kl-Lind' s? iv*»'. t« *“T «Ä ® ‘ 52. «V Ktzsk & uli. N CM ä-äk äitS- ^^Issen^^ao? TÄ ü Tv-L Oii»' *LC ®ttuhiTn> wies aui. tiäi ÜL°« werden kvm» -r-n dies Mülles 9n der Obe- 5J-. librtiu:!t ^.Müller, Nu mebberg Ws ldn, Tv.-Wkü, JMftleema® Manheim 12» Oenkelmann, 2» 1 127; 10 ft- «dB. 125/ 1 oifftäbt, T» . U. Wild. ctv.-Giehen 121 ,dusch. tu.-S 111; 20. Jjfi® 'sheun, Tv.-Kr» 2; 22. 3i. Bur! sA-S^f ®«4ti z, llto Wj "egrotzenZ -platz, b* toar Mhj^ Aus Stnöt und EanH. GicBen, 8. Juli 1912. •• Postscheckverkchr. Um den Bewohnern detz platten Landes die Benutzung des PoslfcheckverkchrS weiter zu erleichtern, hat daS Reichs-Postamt angeordnet, das; einzelne Zahlkartenformulare, die bisher nur an den Schaltern der Postämter und Postagenturen unentgeltlich ver- abfolgt wurden, da, ,oo ein Bedürfnis dafür vorliegt, auch be, den Posth ilfstellen und durch die Land brref trag er chrmS, Tv -Marburg, Dck- Selten, Tv -BurgsolmS, Lch. Mühling, । Äj.-3ef)tib und Fritz Hermann, Tg. Marburg 107 * Wetti eckten: 1. Preis Adols Noll, ^v.^Äletzen 56 • »unkte; 2. Shirt Kaufmann, Mtv-Gießen 52'.; 3 Norl Noll, It 1 dienen 51s < • 4. Gg. Geßner, Bad-Nauheim 4814, 5. W. Soll Tv.-Giesien 48; 6. Ernst Fisch, Bad-Naul>enn 45», ; 7 Wilh. Loh, Tv.-Ziehen 45'4; 8. Hch. Fisch, Bad-Nauheun 44» Sondervorführungen: Tv. Wetzlar Gewandtheits- jungen 28 dunkle; AUv.-Gießen (Frauenabteüung) Arerudungen t > Tv -Olietzcn Keulen- und Fahnenubungen 23, Mtv.-Gietzen «u»W8m Mr Mustcr. r aaenturnen wurde aut Montag ver,choben, da die Be- trdmung nicht ganz zu Ende geführt werden konnte. . . In der Fe st balle war am Abend der Zudrang wieder H,rtrr^bnTtüdi arost Es gab zunächst ein flottes Konzert- durch dir schuridigeu K.-uienütningm btt ?-amenr?eae^des Turnvereins Wetzlar angenehm unterbrochen Wurde ruptinteresse richtete sich aber am die '1er b- l itende Tert rouT:c von stud. Ctto Neurath sehr deutlich 7nd büdst!) gesprochen. Die einzelnen Bilder, die von ennmechen- rd sarbenprächtig wirkenden Bilder wurden von Mitgliedern !vd Angehörigen $ bcc beiden hiesigen Turnvereine gestellt und "iden austerordentlich lebhaiten Be»,all. (<5te werden heute abend t'TrrÜ1ubrfneen, Allen-1 borf (Lahn), Wieseck, Trohe, Rödgen, Grosten-Buseck, Ulten- Buseck, Mainzlar, Staufenberg, Ruttershausen, Daubringen,^ Verein E Schülern statt Steinen Brot zu geben, wählte er eme der Mt Don r Mark ausgesetzt. Für größere Aale wird außer erfreulicherweise überall eingesuhrten Schuleraiisgabeu, die nicht Prämie der Marktpreis ersetzt. ____ ben dürren Tert sondern auch noch etwas drum und dran bieten, ____ ______ ______________________——— einen Abriß über die Chor lieber, eine Einleitung ü^^^en und ^^^WLisUttg über den Stand der Maut» und SUauett- Ä» b" V» L Ä b^J-ü J sencke tu Hessen vom 29. Juni bis 5. fr. , 1912^_ weniger als alles andere entbehren, und jeber Senner bcv ülter YumTA. daß bic Sark°phagrcl,c,s zu ben mng»Uft«. Er- läuterungeii der antiken Sagen gehören ber I trifft dies um so mehr Ju, al^ ö(nEopbag^cIlcf^ e^^^ 1 Darmstadt . die des Euripides Schauspiel Szene für erläutern ' " Bensbeim . drei um das Grabmal lausenden Streuen sehen wir dort ver- , anschaulicht des Orestes WahnsiMiSanfach die Gemngemn vor I Jphigenia, den Abschied der Freunde, das Erkennen der Geschwister den Raub des Götterbildes, Jph'gema wie sie den Komg Thoas um den Gang zum Meere bittet, und endlich den Kamps am Meere und die Flucht der Griechen. Das alles ist sckoN' sogar sebr schön leider zu schön! Denn Orest, PyladeS, Thvas und I die anderen Knaben tragen keine Uniform, Nicht eiiimal ein an^ IQi«tf • i'ie scheinen noch vor dem Sundenfall aus dem 1Ä« LS' 1 Emes Tages also bittet nck der Herr Obnlehrer ohne ^ngave eckä Grundes, die sämtlichen Euripides-Eremplare ber prima des Städtischen Gymnasiums zu Schillm aus »t^ I mit unb gib: sie am andern Tage — gleich,alls ohne Mort - den Schülern zurück. „Was mag er damit gewollt I hebert9" tuschelten die Schüler und schnüffeln in thren wieder^ Scnen Än. „Huma! Ick Habs. .La, ha ha! Da, sth^ I mal ber'" Was war geschehen? ^er beengte Herr Oberleder hatte oon gesNrn auf hätte mit Hilfe des Radiernieners am allm . ReUeiä die Angehörigen des männlichen Geichlechts in lo e Wefen Sät Dabei ist eins der kecken Kerlchen eine 1 ber aiSetragenben Putten auf Relief 1 m ber ®tebergabcj10 I Flein vielleicht 1 •> Zentimeter, daß man ttch wirklich wutidert, daß der Sittlichkeitseiferer den richtigen Punkt hat nnden tonjei ''Man traut secken Ohren unb Augen nickt, wenn man w ettvas härt und siebt Diesem Oberlehrer scheinen naturalia turpia zu ' Aber nädaaoaisch richtig, ob es selbst moralttch zulatzig i t b«6 tr frinc mrt ber Nase auf bicie. ferne Meinung ftöBt, zu iywneren, was >a mm einmal nicht zu ändern ist, ist eine andere tftage. - — Ein neues Mittel gegen Krebs In einer LI Naturhistorischen Vereins in Heidelberg machte «niKFnr 23emcr Assistent der Anstalt Czernys, Mitteilungen in L letzten Ja-nen versuchte Behanbluntzs. ^rebi'ea Wie berittet wird, hat Werner den Kranken Sinlöinngen etaoeimty, um baburd) eine Rückbildung ber Geschwülste zu erregen. Es hat sich tatsächlich ergeben, baß das Etzold sich dem Organismus einverleibt, tast vollkommen die Wirkung eener Sefrrablung erreid»., Ti"isbertgen Er,olge |0Uen iU einem mutigen ü-otOdjteiten mir der Blchn berechtigen ! " p Ausgrabungen imPalaste König Ahabs. ^m >.ahre" 1908 bat die türkische Regierung einet archäologischen Erudition Harvard-llniversttät, die unter ber Rettung Pros. ^Reisners steht, die Erlaubnis erteilt, in «amaria Ausgrabungen a^uftell^ In der letzten Zeit hat nun Pros. Reisner in Samaria eine Reihe sehr gleicher sfüicke gettin Er hat den Palast des aus der Bckel wohlbekanMen Königs!A^b entdeckt An der Stelle, wo die Ausgrabungen,, angestellt werden, I Hegen fünf Kulturen übereinander. Zu oberit nnb btc Reste einer Ter Feftmontag. Am Montag vormittag fand bas sogenannte Flibiläums-! ■»ett irncn statt, das für Turner über 25 Jahre bestimmt -m« Zusammen traten über 200 Wetturner an die ebenfalls Reck, Barren und Pscrd, sowie die volkstümlichen Uebungen -Zteinstoßen und Weitsprung unb eme (frciubung tarnten^ .. lau (ah darunter manchen älteren Turner, ber es auch mit ber )U9S^UÄmn>«mbi= »vMtümIichm Turner in stattlicher Ui,zahl zu einem besonderen Wetturnen in fünf Uebungen ange- treten, die ebenfalls recht gute -ci.stuugen sehen liehen. Der Desuck von Tfeftgösten gestaltete sich tchon tn der Frühe ttrfit IcbbaH Bon 11 bis 1 Nhr war Frubschovvenkonzeit, das alten Turnersmann Gelegenheit gab, alte Turn- sreundschasten zu erneuern. ■r1 ammfung Wünsche unb Vorichlage zu autzcrn. -vas inm- essante Gesamlprogramm soll, fobatb alle Bertrage abgeschlossen sind, im Gieftener Anzeiger veröffentlicht tverben. Der Mitgliebsdeitrag für bas neue rkonzertjahr wirb in ben nächsten Tagen durch die Mitteldeutsche .streditbaiik eingezogen werden. Neue Anmeldungen wolle man an die Musitalienhanblung von Ernst Ehallier richten, bei ber auch bic Plane auslicgen unb die sich zugleich mit ber irr* teihtng schriftlicher und mündlicher Auskunft gern befaßt. Kreis Wetzlar. Q Wißmar, 7. Juli. Unter reger Beteiligung wurde heute daö 66jahrige Bestehen unseres Gesangvereins .Germania^ gefeiert. An dem Festzuge waren 23 Der* eme beteiligt, darunter 15 Gesangvereine. Der Festplatz war auf der .Tuchbleiche^ an bet Straße nach Krofdorf. Unter Btusikbegleitung trug der Iubelverein das .Deutsche Lieb' von Ullrich vor, worauf der Dirigent, Lehrer R. Kuhl.^die Festrede hielt. Im Auftrage der Jungfrauen überreichte jcl. M. Bechth0ld eine Fahnenschleife. Lehrer Müller wurde zum Ehrendirigenten und die Mitglieder Balth. Dronimers- housen, Gg. Speier, Gg. Schneider und Vorsteher Pauich wurden durch Diplome aiiSgezeichnet. Letzterer erhielt ol» Gründer des Vereins noch cme Medaille. Es folgten nun die Liedervorträge der Gastvereine: Gesangverein ,Ger- ■ÄZin .Wd-.SoU fScjanguecem Li-drr. : ^.er, unb lranz^-Obenhausen, Gesangverein .Emtracht'-Daubringen, ^cassttös ^g zwei Sammlungen beigeben, die ausge* ; Gesangverein ,Teutonia"-Frankenbach, Gesangverein „Eon- ^äb(l? Stücke „Prosa und Gedichte mt die Jugmd und^..NnM | r°-dia-.R>ttt°r,h°u!°n. öcianßnerein .J.^ndgrund-'Wt°I-ck. Gej-dich.rn lür dir Kmdrr» enthalten.^ D-^ T«ysm>smrm«mt. Gesangverein.Eintracht^SichertShausen, Gesangverein dah er ^^^^^ ^^ben über ihre Entstehnugszeit verschmi. sinn'-Ruttershausen und der Dianncrge,angoerem auS^roh.i-1 iU sagen, daß diese zehn oder zwölf Bande Hausen. Jedem Gastvercin wurde ein Diplom ai.Sgehandigt. ^^.^sfcntlickter Arbeiten sick den bisher bekamtt ocwarden Erst um 6 Uhr setzte daS Tanzvergnügen cm, wahrend am z^rken vollauf würdig und ebenbürtig .^an Abend Uebungen bc3 Turnvereins und Feuerwerk stattfanden. -bekennzeichn^t l^.. ^^^cise bev Flußaales Heute schließt sich ein Jugend- und Volksfest an. ! und eine große Menge von Sagen komtte sich an vermiichte». ----------------- « Dar a-ftörtc Stejfce itä ii|<6cn. ®ne «nMhinc MoAnVo™“8"ell?:'ite' ‘b bted/üi'kaiÄmmne war gerade im besten Plaudern, als ein Uemder Hnr ti£ Dscan ^uiü- nivar wahrscheinlich im mittleren Teil dieses wurde, der die Dame vom Han,e jii L SLj (iwfn Biele Einzeliragen sckn'eben noch, beiondcrs durchaiis nicht abweisen lietz. ^cr zubiinglick)e Herr en . bi'c bcv Wanderung des Aals im ouliionncr Uni bieie schließlich als .Kriminalbeamter; burdHinen Üolkgen lub ct Tiir aud) bie Der ber Deutsche mehr sorglich den hinteren Amgang bewachen. Trotz ^1^ 0 junge Aale zur Erforschung ihrer Waiiderbcim-gungen mußte ihm bic Gastgeberin auf die Wache folgen, n^ »war unt^c ast, W WU lunp^ ürT|C[wt llltb in dertticke Geeister dein Verdacht, umfangreiche Silberbicbstahle aus^uhrt ru l)abcn. 'w Su ' Marken bestehen aus,einem länglichen Die Anzeige war von einer ehemaligen Kanerschwester der ^er ansicbei 1 - , welches mit seinem spitzen Ende durch tasteten^gegangen, die im Lause ihrer Bekannt,chast rntt Plottchen ans ^^^weta^m^^ ^ckenfiosse htt^ Syrau Stadtjekr.täiin die traurige Erfahrung machen mutzte, das dn ^a" .. 9^ .- Marke sind bie Erkennungsbuchstaber, üjr? Ä%cn sich in. auffallender Weise verminderten und die dnrchgezogen ist Fischer »dtt schließlich ihre Freundin, als Di^rin ertappte. f.Fischkäufcr, der so gewidmete Aale fängt oder in Besitz erhob den Einwand, daß seine Frau für dn T sbstayü ^er ^§mrnt ickrd gebctcit/Ort und des ^anges moglichst gwau verantwortlich zu machen ,ei, da «n Kleptoman e ln^ Ln belommt, wi y Gewicht des Fr,d>es, werm rwck Gerichtsarzt befunbete, baß bte «™u 3?* S'fifttoSSt und diese Angaben mit ber Marke und ihrer Geisteskräfte sei, der Ehemann erwirkte aber tws Obergutachttn mogUI. zu vei^ in filLCU llut Forma Im grtrmtltoi eines höheren Mebizinalbeamten, wonach be^-der Fr« ™irfhic ^cVuncipidc” als Muster ohne Wert an das Fischereckwlogttche Kleptomanie vorliege. Aus. Grund dteses Gtttacktens hat dn ^appm gewittei^, 5 ^rrf)cminee 47, cinznstnden. Dort Staatsanwattschaft die berests eingelegte Unterstichung die ^ingesandten Aale durchgesehen. Die Zabl aus fallen lassen. 1wo und nxnui der Aal r*3 Eine sonderbare Geschichte. Gymnasium in — sagen wir Sckilda | seinen Oberprimanern zum Vergleich . - des trefflichen Euripides Jphigenia aus Tauris. Tem Inhaber der bekannten Salem Aleikum-Zigarettensabrik in Dresden Hugo Zieh, in von Sr. Maie.Nal dem 5ttmg von Sachsen der Titel emes Königlichen Hoflieierantcn verliehen worden. Tie genannte Fipna Ueiert chre Zigaretten 6ereit§ feit <1 obren der Königlich sqchnschen Hoibalmng. U-ll— Wasserdichte Zeltdecken zu Kanin. Miele für Seitlichkeiten rc. offeriert sehr preiswert Ludwig Lazarus, Asterweg 53, Fernsprecher 50o 7.; c5‘ 744,3 7. n',| 747,6 8.! 11 7 49,6 6. , 7. Am 29. Juni waren verseucht: 80m 2*J. Juni bis 5. Juli mb neu verseucht : Boni 29. Juni bis 5. 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Juli 1912. 4748 Fritz Kosen bannt Löwengasse 20 Tclcvbon 692. 47 Inventur-AnsverkaDl - ra Nur Waren guter, bewährter Qualität zu erheblich herabgesetzten Preisen Rämnrnips Batist-Blusen gewährt. 4544 750 Goldgürtel 25 A.Salomon&Cie Ein Posten Korsetts, a alle Fassons, von 88 Pfg. an •w Marktplatz 2, nebsu der neuen Eogelapolheke : Telephon 741 Stctö frisch gebrannt streng naturelle Nöstung Dekorationen Vorhänge Läuferstoffe Teppiche Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme während dem Leiden und nach dem Hinscheiden unseres herzensguten Gatten und Vaters sagen wir hiermit Allen tiefgefühlten Dank. Insbesondere danken wir für die überaus zahlreichen Kranzspenden und dem Herrn Pfarrer Weinberger für die tröstenden Grabesworte, sowie den Kriegervereinen Weickartshain und Bersrod, die ihrem Mitgliede und Ehrenmitgliede in so schöner Weise die letzte Ehre erwiesen haben. bis 15. Juli gewähre auf sämtl. 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