m. 289 fünftes Blatt 162. Jahrgang Erscheinl täglich mit Ausnahme des Sonntags. SalemAleikura i 10 abe der Rabatt- 5Parmarken in grosser Auswahl e? il 9 Las moderne Schneidertleid. Selten har ein weibliches Kleidungsstück so sehr männliche« Stil gyeigt, als daS Schneiderkleid der diesjährigen Dintersaison. In erster Linie ist hervorzuheben, daß das Schneiderkleid mit Zamstag, 7. Dezember 1912 Rotationsdruck und Verlag der Bruhl'schen UnrversuätS - Buch- und Steindnickerei. R. Lange, Gießen. Starkenburg und Rheinhessen. bs. Darmstadt, 5. Dez. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde beschlossen, daß von dem Reingewinn der städtischen Sparkasse für 1911 60000 Mk. an die städtische Armenkasse und je 4000 MI. an das Komitee zur Verabreichung des Milchfrühstücks und an das Ohlystift abgeführt werden. — Dem Bericht über 6 ö 10 tydJ&L «ßütxUiS-QunlifäEian. Arrr StaSt und fand« z ß\ i e ü e n, 7. Dezember 1912. Die Gemcindc-Billettstcucr. Wir berichteten kürzlich, daß der Butzbacher Kein ein de rat die Einführung der Billetfteuer abgclebnt habe. Redaktion, Expedition und S) ruderet: Schul- ftrafee 7. Expedition und Vertag: een Schul- unb Fortbildungsschulunterricht — gewerblicher F-ortbildungssämlunterricht soll selbstverständlich bestehen bleiben. Dio haben jährlich etwa J _- Million schulentlassene Mädchen: rechnet man davon 30 v. H. als dienstuntauglich ab, so ertdrbem 350 000 Mädchen eine Ausbildung. In Deutschland sind zurzeit rund 7700 Anstalten, die für das Dienstjahr inihbar werden können, die 350 000 Mädchen aus sic verteilt, ergibt aus das HauS 41 ober 45 Mädchen, eine Zahl, die — da noch gegliedert durch die verschiedenen WirtschastSabt Ölungen und Krankcnstationcn — nicht zu groß ist. Wir hielten die Gedanken der Verfasserin für wert, daß sie allgemein bekannt und diskutiert weichen, und nrofie-en daher unser Teil -n ihrer Verbreirung beitragen, und wir wollen auch ihren Wunsch weiter geben, daß bald ein starker Wille den von ihr vorgeschlagenen Weg von den nock vorhandenen Unebenheiten, von den darauf liegenden Steinen befreien möge, damit er von der weiblichen Jugend beschritten werden kann. (Eine Versammlung öer Angeftellen der Petroleumbranche, die am 30. November vom Verband deutscher Handlungsgehilfen zu Leipzig in Berlin einbe- rufen worden und von annähernd 200 Personen besucht war, hat folgenden Beschluß gefaßt: Tie Versammlung kann in der jetzigen Fassung des 9 11 des Gesetzentwurfes über den Verkehr mit Leuchtölen feine befriedigende Lösung der Entschädigungs frage erblicken. Sie erachtet ein einheitliches Vorgehen sämtlicher Angestellten des deutschen Petroleumhandels zur Wahrung ihrer Interessen für dringend ei-forderlich und empfiehlt deshalb allseitige Annahme folgender Grundsätze für die Umgestaltung des Gesetzes. Allgemeine Forderungen: Bei den bevorstehenden Beratungen der gesetzgebenden Korporationen über die Entschä- digungssrage der Angestellten sind auch Sachverständige aus den Kreisen der beteiligten Angestellten der bestehenden 3 Interessengruppen heranzuziehen. Die Abfindung muß auf alle Angestellten im Petroleum handel, auch auf die Agenten und die festangestellten Arbeiter, sowie auf die in den sogenannten Kannengeschäften Tätigen ausgedehnt werden. Die jetzt im Petroleum-Großhandel üblichen Arbeitsbedingungen, achtstündige Arbeitszeit, volle Sonntagsruhe, Frühschluß am Sonnabend um 2 Uhr, Fortzahlung des Gehaltes in Krankheitsfällen, Urlaub mindestens 14 Tage, bei besseren Stellungen 3—5 Wochen, Gehaltstarif mit festen Zulagen, mit dem Gehalt steigende Gratifikationen, bei Versetzungen Gewährung der Umzugskosten und Miete-Entschädigungen, sollen auch für die neue Vertriebsgesellschaft gelten. Soweit sich infolge des Petroleum-Monopols Betrieb-sein- schränkungen in anderen Mteilungen der betreffenden Geschäftsbetriebe als notwendig erweisen, sollen die Angestellten' nach gleichen Grundsätzen wie die Angestellten des Petroleum-Handels, laut § 11 entschädigungsberechtigt sein. Einzelforderungen: Zu § 11 Abs. 1: Die bis' fierigen Bezüge müssen bis zum Ablauf des Kalendervierteljahres gewährt werden, das dem Zeitpunkt der Uebcrnahme des Betriebes folgt, bei dem der betreffende Angestellte tätig war Z u Abs. 2: Es istdieGesamtdauerderTätigkeit der Angestellten in den Petroleumbranchen überhaupt für die Be rechnung der Abfindungssumme heranzuziehen. Als einzige Alters grenze ist das 40. Lebensjahr festzusetzen. Angestellte über dieser Altersgrenze erhalten für jedes überschießende Lebensjahr ein Zwanzigstel der Entschädigungssumme mehr. Jüngeren Angestellten ist für jedes an dieser Altersgrenze fehlende Lebensjahr ein Vierzigstel der Entschädigungssumme zu kürzen. Als Höchstgrenze für die Entschädigung ist der 7' -fache Betrag des ge habten letzten Jahreseinkommens anzusehcn. Militärdienstjahre werden bei Berechnung der Entschädigungssumme mit berücksichtigt. Zu Abs. 3: Die in einer von den Petroleum-Gesellschaften geschaffenen Pensionskasse, wie z. B. der „Laetitia", erworbenen, besonderen Pensionsansprüche der Angestellten sollen nach ver- sicherungstecknischen Grundsätzen berechnet und bei der Entschädigungsberechnung als „besondere Vorteile" berücksichtigt werden. Zu Abs. 4: Den Angestellten, welche von der neuen Ver triebsgesellschaft übernommen, aber wieder entlassen werden, muß unbedingt die volle Entschädigung unter Hinzurechnung der bei der Vertriebsgesellschaft geleisteten Tienstsahre zustehen. Zn Abs. 5: Dem Angestellten ist die Wahl zwischen lieber nähme und einmaliger Abfindung freizustellen. Angestellte, die zu der neuen Vertriebsgesellschast übergehen, müssen ihrem bisherigen Wirkungskreis entsprechende Positionen unter Belassung der bisherigen Bedingungen, mit gleichen Avaneernentaussichten, erhalten. Die Zahl der zu übernehmenden Beamten hat von der neuen Vertriebsgesellschaft prozentual aus dem Kreise der Beamten der bisher bestehenden Gesellschaften zu er folgen. Z u Abs. 6: Die Mfindung ist auf einmal und sofort auszuzahlen. Die Bestimmung, der Angestellte muß sich auf die Entschädigung anrechnen lassen, was er infolge einer neuen Anstellung erwirbt, ist unbedingt fallen zu lassen. Zu Abs. 8: Bei Streitigkeiten zwischen den Angestellten und der neuen Vertriebsgesellschaft soll zunächst das Kaufmannsgericht am Orte der letzten Beschäftigung des Angestellten ent- 'cheiden. Beim Fehlen eines Kaustnannsgerichts am Orte soll )as zunächst bclegcnc KaufmannSgcricht zuständig fein. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhchen SalemGold Goldimndstürk. Westen getragen wird. Selbstverständlich gibt es hier eine ganze Reche von Spielarten als da sind: die Weste als Kleidungsstück für sich, als eingesetzter Teil, oder nur durch entsprechende Garnitur nachgeahmt. Tas Grundprinzip liegt darin, daß die Weste, ipcrat die Jacke geschlossen ist, nur als schmaler Vorstoß hervorschauen darf. Ganz aäartc Wirkungen werden dadurch erzielt, daß die Weste einen b.sonderen Farbenton — und zwar meist einen etwas helleren — zeigt, als ihn das Schneiderkleid hat. Bei anderen wiederum stimmen Rock und Weste in der Farbe überein, während die Jacke eine andere Nuance zeigt. Von der Kpmbinativn zweier Stoffe scheint man sich überhaupt viel zu versprechen, unb vielleicht wird die sogenannte Uebergangssaison zum Frühjahr hin das „zweifarbige Tuch" in grobem Maße bringen. Tie Jacke des Schneid erveides wird noch viel weiter als bisher zurückge- fdmitten: sic trägt ganz den Charakter deS Herm-Eutaways. Ganz neuartige Thren sind Fracks, über deren Existenzberechtigung „man" sich aber noch nicht recht klar zu sein scheint. Sie reichen mit dem Vorderteil der Jacke bis tief zum Schlüsse unb werden dort durch eine Knopfspange geschlossen. Vorn zeigen sie einen langen Schalkragen, der Rücken ist ganz nach Art der Herren Tratte gearbeitet. Selbstverständlich gehören dazu hochgehende Röcke, die, im Rücken eingey>gtn, durch einen schmalen Stoffgürtel festgehalten werden. Tie Röcke zeigen, was ihre Weite anbetrifft, feine wesentliche Veränderung. Zwar sucht man eine etwas weitere Form vorzutäuschen durch eine Art Panierarbeit: aber im Grunde genommmen bleibt doch der Körper eingewickelt. Zur Erleicksterung beim Gehen dient nickst selten ein Seitenschliy. Ob den Raffungen in Bälde das Todesurteil gesprochen wird, steht noch nicht fest. Nur das eine mag erwähnt werden, daß in tonangebenden fßarifet Kreisen eine starke Neigimg besteht, zur glatten Linie zurück^u- f ehr en. Garnierung so wenig als möglich! Wenn sie da ist, befindet sie sich oben am Schluß, wo sie also gewöhnlich noch von der Jacke verdeckt wird. Meist besteht sie in einem länglichrunden Sattel, der gerade unter den Rücken der Jacke zu liegen kommt. Viel Anklang wird vielleicht die Idee finden, die betrat Rückenlängsnähte sowie die Naht des Aermels unb den Kragen durch eine schwarze Seid.mkordel zu markieren, die am Aennel in einer Seinen Schlupfe endigt. Von besonders beliebten Stoffen kann man eigentlich nicht sprechen; gerat'? hierin tritt eine grofce Vielseitigkeit zutage. den Abschluß der Stadtkasse und der städtischen Üt eben (affen entnehmen wir: Stadtkasse: Die Cfinnahme beträgt 7 704 704.91 Mk. und die Ausgabe 6 923178 05 Mk.: es bleibt also ein Rest von 781526.86 Mk. Hiervon find in Abzug zu bringen die in das Rechnungsjahr 1912 zu übertragenden in 1911 unverwendet gebliebenen Kredite laut besonderer Nachweisung 44 530 Mk.: die liquidierten Ausstände: 18114.80 Mk.: das Betriebskapital: 30000 Mk.: es bleiben somit verfügbar 688882.06 Mk. Die im Vorschlag für 1911 vorgesehene Entnahme von 176 620 Mk. aus dem Ausgleichsfon1)s wurde infolge dieses günstigen Abschlusses nicht erforderlich. AuS dem Ueberschuß der Elete trizitätswerke konnten an die Dtadtkasse abgeführt werden 160194.52 Mk. (gegen 121227.04 Mk. im Vorjahre). Die GaSwerkSlasse erzielte einen Ueberschuß von 508 722 93 Mk. Tie Armenpflege der Stadt Darmstadt erfordert einen Zuschuß von 201677.96 Mk. Das Hallenschwimmbad ergab einen Fehlbetrag von 70 218.87 Mk. R. D. Darmstadt, 5. Dez. Der Hessische San« deSverein für Toten-Einäscherung hielt gestern eine Mitgliederversammlung ab. Der Vorsitzende, Dr. med. Heil, wieS auf die Entscheidung deS bayerischen Verwaltungsgerichtshofs hinsichtlich derZulassung von Krematorien I)iu und erwähnte, daß in letzter Zeit in Hagen, Frankfurt unb Mcsbaben Krematorien errichtet wurden. Weiter berichtete der Redner über den in Darmstadt geplanten Bau eines Krematoriums, der im Frühjahr 1914 beginnen soll. Tie Bibliothek für Feuerbestattung in der Hofbibliothek ist jetzt auf nahezu 500 Bände vermehrt worden. Marken des Rabatt- Spar-Vereins 683] Telephon 86’ Billiges Flauscbniäott «es»* der-N^ Aus einem ausführlicheren Bericht über die Angelegenheit geht hervor, daß die Ablehnung der vom Kreisamt angeregten Steuer auS sozialen Gründen erfolgt ist. Von einem Redner wurde auSgeführt, daß die Steuer, wie a(lr anderen, in erster Linie die unteren und mittleren Schichten treffe, man solle die zahlungskräftigeren Schultern erst heranzieheu unb die kommunalen Abgaben so hoch stellen, wie e§ nötig fei. Diese Begründung scheint uns unter allen Umständen verfehlt zu sein. Es steht nicht im Belieben der Gemeinden, die Kommunalabgaben für die kräftigeren Schultern hoher zu fetzen, als für die kleineren Steuerzahler. Jede Erhöhung der Gemeindeabgaben trifft also alle Steuerzahler gleichmäßig. Aber auch abgesehen davon, daß auch die reicheren Leute von der Billettsteuer gerade so gut betroffen werden würden, wie die unteren und mittleren Schichten, verkennt der Butzbacher Standpunkt vollständig den sozial- ethischen Wert einer solchen Steuer. Tie Billettsteiler soll ja nicht gleichmäßig von allen Veranstaltimgen erhoben werden. Künstlerische Darbietungen, wissenschaftliche Vorträge, Abendunterhaltungen von Vereinen, Theatervorstell- ungen u. bergt, können von ber Entrichtung bet Steuer be- »rcit bleiben. Nach ber Gießener OrtSfatzmig z. B. soll bte Steuer eingeführt werben für Variets-Theater, KabaretS, Zirkusse, Kmematographen, Schaububen, Panoramen, Kostüm, feste, Basare usiv., wobei noch bei Wohltätigkeits- unb gemeinnützigen Veranstaltungen Befreiung eintreten kann. Man will also mit ber Steuer nur solche Unternehmungen treffen, bie sich lediglich an die Schaulust der Menge richten und in ihren Darbietungen nicht immer sittlich einwandfrei ’"inb (Kinematographen, VarielöS). Zudem ist bie Steuer so gering — nach bem Gesetz barf sie |0 Proz. des Billett- vreiseS nicht übersteigen —, baß eine Abwälzung auf baS Publikum wohl kaum eintreten wirb. Dafür wirb vielfach auch schon bie Konkurrenz sorgen. » ** Ordensverleihungen. Der Großherzog hat das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Hauptmann a. D. Naumann, seither .Kompagniechef im Infanterie-Regiment Prinz Karl (4. Hess.) Nr. 118; das Ritterkreuz 2. Klasse desselben Ordens dem Oberleutnant der Reserve des Leib-Tragoncr-Regiments s2. Hess.) Nr. 24 RicdeselFreiherrnzu Eisenb ach, seither in diesem Regiment; die Rettungsmedaille dem Musketier S ch o 11 der 9. Kompagnie Jnfanterie-Leib-Regi- ments Großherzogin (3. Hess.) $r. 117 verliehen. ** Erledigte Stellen: Erledigt sind die Stellen der Pfandmeister der Beitreikmnasbc'zirke Darmstadt I und Worms II. Schluß der Meldefrist: Mntivoch, 11. Dez. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen die Meldungen durch Vermittlung der Kontrollbeamten oder Hauptsteuerämter der Ministerialabteilung für Steuerwesen vorliegen. Kreis Alsfeld. 5 Ober-Ohmen, 5. Dez. Heute nachmittag gegen Vs4 Uhr überflog ein Luftballon unseren Ort. Der Ballon ging so niedrig, daß daS Schleppseil sehr nahe der Kircbturmspitze kam, und man die vier Insassen in der Gondel genau erkennen konnte. Sie riefen den Leuten ru, wie der Ort hieße. Tann ging der Ballon wieder hoher und überflog den Hainerberg in der Richtung nach Alsfeld. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 5. Dez. Für ba5 Eichamt Friedberg wird zurzeit ein neues Gebäude mit Wohnung für den Eichmeister in ber Nähe des neuen Bahnhofs erbaut. — Die Räume ber Herberge zur Heimat sind zu eng geworben unb noch in biefem Jahre wirb bie Erweiterung begonnen werben. Frarreir-FerrMeton. Das weibliche Dienstjahr. j Unter dieser — sprachlich nicht gerade glücklich gefaßten — ' Ueberfckrick veröffentlicht in der Novembernummer der Zeitschrift „Evangetisck.-Sozial" Helene Glaue-Bulß in Jena eine längere Abhandlung, welche die Beachtung aller Kreise verdient, denen die Hebung der Volksgesundheit am Herzen liegt. Wird der Mann aue gebildet zum Kamps gegen äußere Femde, so soll die Frau tüchtig gemacht werden gegen die inneren Feinde: ► Säuglingssterblick teil, Krankheitsnöte, bie, aus unsauberen Woh- i nungcu, mangelhacker Kinderpflege, unverständiger Ernährung er- , wachsm und als soziale Nöte uns riesengroß umgeben. Lieht men das weiblick>e Dienstjahr einmal von diesem Gesichtspunkte aus an, so schrumpfen alle Einwürfe, daß es zu. teuer sei, daß es einen unerhörten Eingriff in die Ekternbesugnisse bedeute, daß man die Mädchen nicht aus dem Beruie herausreisen fömte, zu winzigm Schwierigkeiten zusammen. Um aber wirklich ctroae zu erreichen, ist Loslösung von den übertömmeneii Einrickrtiingen erforderlich: nicht an Schulm uiti) Schutbeirieb i|t an'uknüpsen, sondern das einjährige weibliche Dienstiahr muß obligatorisch für alle Mädchen sein und barf nicht vor dem 18. Lebensjahre abgelebter werden. Es muß biiideitd sein, weil allen Schichten eine gründliche Ausbildung nottut. Es muß für alle Mädchm cm Jahr dauern, weck nur baint sich hinreich.mde Kenntnisse übermitteln lassen etwa ein halbes Jahr Hauswirtschaft, ein Vierteljahr Säuglingsptlege, ein Vierteljahr Krankenpflege). Es darf nicht vor dem 18. Jahr sein, weil erst dann der jugenhlüb? Körper imitonbe ist, bie an ihn gestellten Anforderungen ausznlialten, und weil nach dem 18. Jal.r eine größere Gewähr besteht, daß die in dem menmahr erworbenen Ksintnisse noch mit in die Ehe genommen werden. Genau wie die Knaben würden die Mädchen ztvischen Schule und Dienstjalw die Zeit haben, einen Beruf zu erlernen; zwischen bie Lernzeit und die Ausübung des Berufes schiebt sich das Dienstial;r Wird dies' sur alle Mädchen gleichmäßig durchgefilhrt, . so wird niemand über Harte klagen können. Wer mir seiner Berufs - ? ausbildung noch nicht fertig ist, kann zurückge,tellt werden für später: wer krank ist, wird vom Dienstjahr befreit — mir sollte bie Ableistung des TienstjahreS die Bedingung sein zur Eheschließung. Auch für diejenigen, die nicht heiraten, waren die .mxadknen Kenntnisse wertvoll; Volksgesundheit ist ja nicht bloß latu; MS’ATZ WHT 0/ Schulschirme <- —> Spazierstöcke Letzte Neuheiten - Größte Auswahl in allen Preisen • Konkurrenzlose Preise FraMe Heilen Trinkgläser in eint. Olas u. hochfein. Kristall jeder Preislage. Dessertteller u. -Schalen in neuesten Schliffmustern. Tafelservice u. Kaffeegeschirre bester Qualität in bekannt großer schöner Auswahl. Moderne Küchen- Serie Zu Weihnachten Mk. 25-32 Anzahlung von Mk. 10. Serie II Serie III Mk. 33—40 Anzahlung von Mk. 12, *"/ Carl Stückrath Asterweg 47 Asterweg 47 Teppiche, Eifcb- und Lhaiselongue-Oecken Gardinen und Dekorationen in Alpakka und anderen Gffekt-Stoffen, feile, Reifededten Vorlagen, Läufer, Linoleum- und Kokoa- Eeppicbe, Cinzelmöbel, peddigrobrmöbel an an halteftrUe der Elektrischen, :i grüne Linie, Äfterweg :: Serie H Serie III !! Von besonderer Wichtigkeit !! DieZahlangen können ganz nach IhrenWünschen vereinbart werden garnituren u. Küchenmöbel - la. Arbeit. Wasch - Service empfehle in reicher Auswahl und zu niedrigften Preisen alle Farben mit und ohne Gurt! I Mk. 35—45 Anzahlung von Mk. 8.— an Grösstes oberhessisches Möbel- u. Warenversandhaus J. Jttmann GIESSEN, Bahnhofstrasse 29. Sonntag von 11—7 Uhr geöffnet. Versandabteilung Telephon 510. Prachtkataloge G gratis. Ausstattungs-Haus Jul. Bach J. Jttmann. r. n:uz Irraino J. Jttmann, Bahnhofstr. 29 tS Qlut Keine Bahnhofstr. 29 günstigere Bezugsquelle auf Teilzahlung streng diskret! oder gegen Bar, billiger wie In Jedem Kassegeachäft Mk. 38—45 Anzahlung von Mk. 12.— an Mk. 48—60 Anzahlung von Mk. 15.— an IW eihnachtsverkauf I I HO Proz. auf alle Waren! IO Proz. I Sonntag von 11—7 Uhr geöffnet. Ulsters Serie I Mk. 18—24 Anzahlung von Mk. 6.— an Serie IV Mk. 45—60 Anzahlung von Mk. 15.— an Ratenzahlung bestimmt jeder Käufer selbst. Damen-Mäntel in grau, blau, braun, schwarz nur neueste Sachen Serie I Mk. 15—22 Anzahlung Mk. 5.— Serie II Mk. 23—35 Anzahlung Mk. 8.— Serie JII Mk- 35—48 Anzahlung Mk. 12.— ul) /,Dtzd. 2—, 2.10, 2.50 ufro. Weifte geraubte Pian6ö p. Mtr. 0.70, 0.85, 1— ufro. Weifte Dam.-Nachtiackcn Stück 1.50, 1.80, 2.- ufro. Tüllbettdeckcn, f. 2 Betten j Stück 11.-, 14.-, 16.- ufro. Handtücher Dtzd. 2.40, 3.-, 3.50 ufro. Elsässer Hcmdentuchc p. Mir. 0.45,0.50,0.55,0.00 ?c. Herren u. Dam.-Hemden Flanell, St. 2.—,2.20,2.40 rc. Faltcnbemd., roeifj u.farb. Stück 4.50, 5.—, 5.50 ufro. 1 Tischtücher Stück 2.30, 2.40, 3.- ufro. Schürzcnftossc p. Mtr. 0.80, 1.-, 1.10 ufro. Dam.-BeiuklciderJlanell Stück 1.50, 1.60, 1.75 ufro. Herren-Kragen u. Man- schett., Kravatt., gr.Ansro. Servietten Vl Dtzd. 3.—, 4.—, 5.— ufro. farbige Hemdcnslanelle p. Mir. 0.50, 0.60, 0.70 ufro. Damen Nachtjack.,Flanell Stück 1.70, 1.80, 2.— t^siv. Unterzcuge jeder Art Haus Schürzen . . . Stück 0.90, 1.—, 1.10, 1.20 ufro. Blusen Schürzen.....Stück 1.50, 1.80, 2 — „ Kleider-Schürzen .... „ 1.80, 2—, 2.50 „ Äicr-Schürzcn in farbig und roeift in allen Preisen Kinder Schürzen „ „ nun» » Taschentücher ....'/, Dutzend 1.20, 1.50, 1.75 ufro. Taschentücher, halbleinene, '/, Dtzd. 1.80, 2.—, 2.25 „ Taschentücher, reinleinene, '/, „ 2.25, 2.50, 3 — „ Taschentücher, Seid.-Jmit., '/, „ 0.95, 1.20, 2 — „ Taschentücher mit eingest. Buchst., '/2 Dtzd. 1.40,2.20,2.40 „ Zerviertleider, Gtiitf 5.50,0-, 6.50,7-ufro. Puppen-Steppdecken, Stück von 60 Psg. üit «Apparate in allen Preislagen werden bereitwillig# vorgelührt. Rahmen - Fabrikation mit elektr. Betrieb dP.yc/imiicherTlachf. dharhtstr. 8 Telephon. 8Q6 Linoleum- Teppiche Linoleum- Käufer Tisch-Linoleum Illachs■ und Leder- Tuche dapan- u. Lhina- Ihatten MiprMMr Das Urteil bin 7885 ft LI N EOL j Schutzmarke Schutzmarke ft U -r * mit der wetibekannlen Schutzmarke, Das "(3ramoleiu bereite! mehr Freude und Genuß s rr Ä s o Ä TS TS » n s ft TS S z Tapetenhaus tfCeinr. 'fächstätter Biandplats l,EckeSchl ossgasse Dieselben sind fast unzerbrechlich, giftfrei, naturgetreu, daher als Lehrmittel zu benutzen. Achte bitte genau auf die ist stets das gleiche. Rodel-Schlitten:::: eis.Kinderschlittcn und Schlittschuhe finden Sie in grösster Auswahl zu den billigsten Preisen bei L B.Häuser Carl Ludwig Leib Kunst- Handlung Grosses Lager in BILDERN gerahmt und ungerahmt Vergolderei Kirchstr. 2 Telephon 466 damit wir keine minderwertigen Nachahmungen erhalten. Lineol-Soldaten und -Tiere sind in allen besseren Geschäften zu billigen Preisen vorrätig. Auch werden Bezugsquellen nachgewiesen durch die Fabrik Oskar Wiederholz, Brandenburg a. Havel Ein bedeutendes Geschäft Frankfurts hat sich entschlossen, an zahlungsfähige Beamte, Privatleute u. Arbeiter einz. Möbelstücke, als auch ganze Brautausstattungen, sowie die dazu gehörigenTeppiche, Gardinen und Dekorationen ganz ohne Anzahlung geg. bequeme Monats- oder Quartalsraten abzugeben unter Zusicherung strengster Diskretion und unauffälliger freier Lieferung. Kein Kassieren durch Boten. Interessenten belieben Offerte zu richten unt. L. Z. 682 an Ann.- Expedition Hrch. Brasch, Frankfurt a. M., Zeil 111. D«/„ ulsters, "Paletots ‘Pelerinen, Ttlettermäntel für empfiehlt in hervorragender sTusitahl gu billigsten Preisen Die ideaLTle Feftgabe zumWeihnächisfell i££ das vollkommenffe Jnftrument fiohos- ‘Illatten u. ■ Läufer 757» ^enwaren, Haus- und Küchengeräte Neustadt 56 Telephon 660 Wickelte Schlittschuhe schon von Mk. 2.50 an Lieber Vater! Bestelle bitte dem Christkind für uns. ä M-Sottn i-run Seltener GelegenhelbHanf! Nur so lange der Vorrat reicht! Durch Einkauf eines bedeutenden Postens von Reisemustern in Damentaschen,'Reisenecessaires, Portemonnaies, Verkaufsstelle: Ernst Challier Neuenweg 9. Llneol T) Zigarren Etuis, Brieftaschen etc. etc. i ich in der Lage solche zum halben Preise des reellen Wertes abzugeben. Besonders zu Weihnachtsgeschenken geeignet! Friedrich Gross, Giessen Neuenweg 32 7350 Dif STIMif SEIWfSMERRN allen S Neufang-Herde Hansarlng83 Bewährte Konstruktion einfacher und Fertige Herren-Jünglingsund Knaben - Bekleidung Moderne Ulster Anzüge und Paletots LH Phantasie -Westen j letzte Neuheiten Sclide Ea in allen Preislagen aT Gross, t. Marktplatz Schulstraße Zeil «asseiin,, ^iderleiB ?rißia enn Loden-Bekleidung Bozener Mäntel, Capes, Joppenanzüge Z J ‘Mr ^eiSer-Gi Einfarbige Seiden, st Seiden, s( ^eider-Ve Ulster Mk. 27.00, 35.00, 40.00, 48.00 etc. A e-e ft flf/j ein' und zweireihig /UIZLfigC Mk.27.00, 33.00,38.00,45.00etc. Gehrock-, Frack- u. Smoking-Anzüge in vornehmer Ausführung Burschen- und Knabenbekleidung in bester Verarbeitung jrogtn I t -vnb.Cl) 'n ( ' •vifen l,n ■ Ätt Ze'tda L;1 MS? 11 :7 ?tf";j | marengo Stoffe, auch halbschwer 1 aieiOlS Mk.27.00,33-00,38.00,45.00etc. 1 -*7r's 1. grillen und j | .v- nach ilMÄ I 'ji're keilt sich a I 9’ I fjtonWW - I :,.;•[ des Moe 1 -n benen der ei I Mm Rauchnebc 2er SoTtrflflö I rvr vielmehr den I üjitgen und jetf I vÄeehnube un X. I ^gerungen m I jvbiichtigte, dm I iiintn zu Tal zu Tie Westkordi I ^lend geringer I -jtbrigile Stelle e I Sttr zu Meer if I feinen mag, lue I w Panamakanale I irop der geringen I ;i'S eines neu in 11903 entströmt no I Rauchsäule. Tie I Wehen natürlich Zwischen den IrnikanW Äochlc Itigmt Pslanzenwn I tie das Nationalg Eltern und. verc lÄensvcrhältnisse Kultur geherrscht, I shon vor der Z | Liaatswesen gesch ilultur sind uns erhalten, z. B. in itadt des Landes in ursvrünglicher ianal de Santa ihtc noch aus s sbaus aus dm M hernando Cortez, iest" heute noch b