Sreitag, 2. Zebruar 1912 162. Jahrgang Erstes Blatt bcr" ttieotoaifd-rn Multät bei der Rektoratswahl. indem I ichen den gläubigen Satbolitcii und den übrigen Teutleben [ie für den ',urillen c-'areis stimmten Tie „P-Nauer I besteht, schon wakrlich «rotz und bdlaeeneroert genug. •••- Donauzeitung--, das BIM des ZentrumSsührers Pichler, follte im Interesse der innere» Ci freit « nfeter erilärte daraus eine Entrechtung" der theologischen 7xa- Natron unb des gegen,curgen Zt.istanbni|seS a Iler kultätcn werde sick der bayerifche Landtag nicht gefallen Volksgenossen, jede Beziehung, dre hier ntetz.besteht, sorg- Dte heutige Nummer umfaßt 10 Seiten- ireichen, wo oir u§ slattsindet. Sunsch vom Fo^ I 1 lar 1912. 2i Reiskirchen. Volksgenossen, jede Beziehung, die hier nottr besteht, sorg lältig ausrecht erhalten. Von diesem Gesichtspunkt, dem der nationalen Wohlfahrt, betrachten die Regierungen die Sache, und sie treten darum (wie mir scheint,>mll Recht für die Erhaltung der Fakultäten ein. Nr. 28 Irr ««ehener Anzeige» »rfrf)riiu täglich, auüet 3ciinian§. - Beilagen: airimnl wöchentlich KiebenerZaw.iliendlätter, iwkMllitlvöchenlt.NrciL- UotllördenNreksSiehen «TienstligundHreuaau preunnl monotl. Land- wirtschaftliche Seitsragen rxemipicd) - 'JlnfdUiilie: für die Redaktion 112, Verlag n. Exvedit'on 51 IHtucfic für Depeschen: Anzeiger «testen. Annahme von Anzeigen für die TageHinnniner HS vonnillagS 9 Uhr. Mi. rden in den Jifirh >uhbacher2iadlll!^ M Stm. start • nibüli, 12-25 31m. statt: tn.IMl8tin.ftQd.: m. (7-9 Ztm. statt: i. (4-7 Ztm. statt: it (2-4 Ztm. statt: lblÜUbrausderHa: i nn der Kreuzungi iflieierniiämmen. i. a, Leiterbäume, Sengen usw. steret Butzbach. ch'siolt. ; den Waldnnqtn 1 ,f dem Submisstc:! gert in den DiD iii 20,41 Fstm. , in Uri Moraes sße berufen. An zweiter Stelle ist als Leistung der Gesellschaft der Ankauf und die Uebernahme der von dem bekannten verstorbenen Direktor des Berliner Aquariums Tr. Hermes begründeten Biologischen Anstalt zu Rovigno zu nennen. Tie Anstatt ist seit dem 1. Oktober von der Geiellschafr übernommen worden. Tie Bedeutung der Station, vor allem al* Lieferantin lebenden Materials aus dem Mittclmeerc für künftige biologische Institute, ist bckannt. Tie Mittel zum Ankäufe und zur Umerhaltung dieser Anstalt sind durch eine Stiftung geboten worden. Von Ansang an war cs der Gesellschaft nicht zweifelhaft, daß sie ihre Haupt tätigkeit auf dem grasten Gebiete ter Entwicklungslehre und Biologie suchen müsse, wo die Bedürfnisse am dringendsten sind. Um ein sicheres Urteil' zu gewinnen, wo man anlangen und nne man fortschreiten solle, welche Anstalten die notwendigsten inen und welcher Umfang den einzelnen Anstalten zu geben sei, wurde mit einer grasten Umfrage begonnen, die der Unterrichts Minister in die Wege leitete. Eine Reihe hervorragendster Zoologen. Botaniker, Anatomen, Physiologen und Mediziner haben ihre Gutachten abgegeben, und auf dieser Grundlage lanb am 6. Za nuar unter der Leitung des Ministers eine gemeinsame 2 i u u n 9 fast sämtlicher Gutachter statt, die nahezu einen ganzen Tag daucr'.c und tine Fülle von Anregungen brachte Ein grostcs, rcichaus gestaltetes JnstitutfürEntwicklung s - u n d V er - erbungs lehre ist aas dringendste Bedürims. ^aß die Gr sellschaft auch das Gebiet der experimentellen Therapie besonders berücksichtigen und die <ö i r n f o r, ch u n g, sowie die Mikrobiologie nicht allster acht lassen wird, darf bestimmt angenommen werden. Schon jetzt aber hat sie einzelnen erprobten Forschern Unterstützungen zu ihren Arbeiten gewahrt, Inn sonders B. die F o r ' ch u n g, u b e r das Radium und dem Radium verwandte -Stoffe gefördert. Endlich hat ne 1iC) auch bereits auf dem Gebiete ter Geisteswincn'chatt btfa ngt Tie bisher lediglich von einem Privatmann, Prof. Dr. sarr.e, unternommenen Forschungen auf dem Gebiete der islamitischen Archäologie bat ste unterstützt und den veroienst- vollen Gelehrten in den Stand gc-:tzt, die Ausgrabungen in Samarra in größerem Umzüge fortzumhren unb rpeter auch an anderen Stellen den spaten anzuictzen. Ferner hat tec Gesellschaft eine Summe bewilligt, um ut Aegypten diejenigen Bildwerke vollständig aufzunehmen, die mr die aUc.Bolk^ künde von Bedeutung sind. Tas sind im ganzen die -Wtungm der Kaiser-Ailhelm-Gesettschaft in ihrem ersten Jahre. * (W Reue Derdi-Funde. Zum 100 Geburtstage Verdis, den Italien im nächsten Zähre feiern wird, soll Verdis Briefwechsel veröffentlicht werten und deshalb hat inngst ein aetUlig. •uar wi-d ch Mr8*,' L«. P- werden au. Hlivv und - 256 IL SL >'-712 Buches stoch, 1 Ur nuf der t. • «lQu unieritrij. «ebot. Das «rnt '• Nähere SluiL- Mgd. Eichelsdorf. VcinaSvr-1 r: monnllicb^.i Vi^Dtevtel* jährlich Tlt. 2.20; durch ilbhole- il Smeiflftellcn Uiouattich tiö "vf.: durch die Volt 'Dit.2.—uteuel- jährt, auvscht. Beiiettg. Zeitenpreu>: lokal 15 UL anoivän» 20 Pfennig. heirebaf lenr: '21 Goetz, veraulwontich füi den poliiiicheu Teil: August Goetz; für .Feuitte- to«',.Beruiifchte-' und „(Äeudii-Maal“: '-leu- rntb; für .Stadt und Land-: E.Heß. <üi den Aujetgenteil: $». Beck. fr gl’lO 1 Man kann zur Begründung dieser Stellungnahme auck noch auf folgendes Hinweisen: Auch vor dem Mobernislen- erd bestand für die katholischen Theologen keine wirtliche Forschungsfreiheit. Durch den Eid ist eine wesentliche Veränderung in dieser .Hinsicht nicht eingetreten, wenn auch die Grenzen für die historisch-kritische Forschung noch etwas enger gezogen worden sind. Wenn darum vor dem Eide das Bestehen der Fakultäten erträglich schien, so durste dies auch jetzt der Fall sein. Und wenn v o r dem Eide trotz der bestehenden Schranken von manchen katholischen Tlieo- logen wissenschastlich Tüchtiges geleistet wurde, so wird die Hoffnung nicht zu kühn sein, daß auch n a ch dem Eid dies in gewissem Umfange möglich sein wird. A. Messer. Frage. Aber die Forschung ist nur eine der Aufgaben der Universität. Sie liat auch dem Staat und der Kirche B c - amte zu erziehen und überhaupt an der geistigen Bildung der „führenden" Schichten des Volkes mitzuarberten. Tie Aufhebung der tatholisch^theologischen Fakultäten würde zur Folge haben, daß die gesamte Ausbildung der katholischen Geistlichen in bischöflichen Semi- iianen sich vollzöge (wie das bei uns in Hessen ja schon der Fall ist, seitdem 1851 Bischof Ketteler den katholischen I Theologiestudierenden den Besuch der Gießener Fakultät I untersagt IM). 9hin ist die geislrge Sonderung, die zwi- Sobald die Housenwollen das 4000'-MeterÄiveau durch- während sie die Kosten des .Betriebes (120 000 MkZ mit tem brcd/cn, ist höchste Vorsicht siebotcn, da jetzt die Gefahr elektrischer Vereine „Chemische N^chsanstalt teilt. Zu Leitern der wincu Entladungen vorlicgt, die leickt eine Entzündung des Ballongases schaftlichen Arbeiten des Zntzratts smd Prof. Beckmann aus Leipzig, bervorruien können. Ganz besonders zu vermeiden hat der Lust- Prof. Willstätter aus Zurich und Prof. Haber aus Karlsruhe , 38,62 , , 224,47 , , 0,38 , rt mit 34,84 iffe ^dkr p„ Aufschrift 7"Wtkrv.» 7 botm- 8 ft 5 Jn, wosttk^. Ntmmuntoj c n^mittai; 1912. tianftoltCbery. Ausführungen. e Adols harnaS über die Leistungen der Uaiser-Wilhefm-Eefelljchaft. Im nächsten Hefte ter von Max Cornicelius terausgeaebenen „internationalen Monatsschrift für Wissenschaft, Kunst und Technik" veröffentlicht Adolf Harnack einen Bericht über die Ä liier- Wilhelm "Gesellschaft zur Förderung ter Wissenschatten am Schlüsse ihres ersten Jahres. Tie Gesellschaft hat am 11. Januar ihren ersten Geburtstag gefeiert, und ter, man darf wohl sagen, amt- liehe Bericht itees Lesters .Harnack, aus dem wir bereits nach den Aushängebogen Mitteilungen machen können, wird nicht verfehlen, in den weitesten Kreisen lebhaftes Interesse 3-u er- rt9kl2)er Bericktt zeigt, daß die Kaiscr-Wilhelm-Ge''cllschaft sich ganz in i'/r Stille berests sehr bedeutend entwickelt und eine intensive Betätigung in die Wege geleitet hat. Tie Zahl der Mitglieder beträgt 169, eine Zahl, die doch recht beträchtlich erscheint, wenn man bedenkt, daß ter festgesetzte Mindest- teitrag 20 000 Mk. ist, wozu itoch ein Jahresbestrag twn 1000 Mr. kommt ES belaufen fick batet die Jahresbeiträge allein auf ehva 150 009 Mk., wozu nixft die sehr bedeutenden .'tatet aa m der Gesellschaft treten. Tab ei befindet sich die Gefellschaft h noch immer in ihrer Gründungspenode, die famtalfräftigcn a-eut- idicn int Auslande z. B. werten erst jetzt ron ihrem Bc- sicben unterrichtet. Beiläufig legt Harnack Wert darau', den Jrr- nnn zu widerlegen, als ob die Gescllsckutt eine „terltnudje" ict: ti: Berliner bilden unter ihren Mitgliedern noch kein volles "Äas bat nun diese sckvn jetzt so rasch ausgestattete Organisation bisher geleistet? Erstlich wirf, wie in der Hauptsache tercity bekannt geworden ist, in Tahlem bei Berlin mit tem Vereine „El.misch? R.ichSanstalt" das K a i s e r - W i l Helm- Institut für Ebemie in drei großen Abteilungen gebaut. Ter Staat hat nicht mir das nötige Gelände unentgeltlich zur Verfügung gestellt, sondern auch die Unterhaltung der ph.tsikalisckf- chemifcken Äbteilung übernommen. Für den Bau unb lt? innere Einrichtung der anderen Abt.ilungen steht mehr als eine Million zur Verfügung, von ter die Gesellschaft den lleineren Test trägt. ' 198,90 ■ r#* bivre dc. Vortragende nachgcwiescn hat, cm nock) leuytercs GaS al^ *~Q|iei' stosi, das Geocoronium mit großer ^ickerheU un-unehmen. ^as Reick des Lustschisfers ist auf die uii>erste Lchichtc bis 10 Kilometer beschränkt. Zu seiner wissenschaftlichen Enorfchung gibt es im wesentlichen drei verschiedene Akethoden. An den aerpnautumen Observatorien Lindenberg, Hamburg und Friedrichshafen. iverten taglid) Drachen ausstiegc veranstaltet, deren '.Aariinalhohe bis etwa 7 Kilometer rcickst. Weiter kommen flieg tu ricr bnllonc in Frage, bie in einer bestimmten Höhe platzen und tallfdnrm- artig nur die Erde sallen ^Marimalhöhe 30 Milometcr. Um nicht zuletzt dient der Freiballon in hervorragend er ^enc zur Erforschung der Atmosphäre, ^.äring und Berion erreickten aus ihrer berühmt gewordenen Hochfahrt gerade die obere Oren,c des Wolkenniveaus in 10 Kilometer. Die ausgiebige Benutzung dieser Forschungsmethoden hat die Pbyttk der Wolken tn Kn letzten Jahren lehr gefördert. Man unterscheidet iwei gründ'üblich von einander zu trennende Wolkenformen:, die Schicht' und 5)aufenwolken. Erstere bergen für den Luftschiffer feine Gefahren. Ähre Oberflächen eignen sich gerate besonders gut für ruhige und weite Jährten. 'Tie Schichtwolken sind nämlick mein auch an Schichtflächen in ter Atmosphäre gebunden, bie kalte -uttsckichten »on warmem Lustwasser trennen. Hierbei tritt häufig die vorrn $>er Wogenwo11e auf. Wie Helmholtz tzachnnes, wird Änc Atmosphäre, ebenso wie die Wasserobersläche, in ^pettenbewe- egung versetzt, wenn über ruhige Luftschichten rasch jlicnenbe ^uft» nnasicn hinweggleiten: die Wellenberge dieser Lu'twogcn ottden Bie Wogenwolken. In zweiter Linie entsteht Wollenbildung durch ftuhleigente Luftströme. Tie hierbei gebildeten H a u f e n w o l k e n h'ind für den Lustsckifrer weniger harmlos. Immer aber werden idie starken Bertikalbevegungen in ber Atmoiohare, die nch dem iLuftfchiffer angenehm bemerfoar machen, eine große Ballastausgabc ! triorbern, durch bie eine ^.-rtürzunz ber Fahrtdauer einirut 2 a»'en, e». “ Rot-.. ?"6,0Mta 1, ttitboli, '* M*)unbo.. * ■ 8,80 I ient unb W"? Lrift bis zum 5-f 1 Uhr, bei v- Dienste dcr friedlichen Fort < i aut ihn auSbrachle. Tarant folgten einige --- Alsfeld, Am nächsten Sonntag, Ec ist crfreullch für jeden, der Sinn chc. Schon BlSmarck galt tue Teil» wurde Die Feier vo> jungen Leuten burri ungen, die reichen einigen in der untl Schreien und Lärmt ** Tageskalender tür FreUag, 2. Februar. Stadttheater. oianipiel von '21 g n e 6 6 o r m a: ,1'ionna 93anna.* Alijang 8 Uhr. Vortrag von Lektor Montgomery: On Engliah Student Me. Abends 8'/, llhr un groben pdrjaal der Univerjilät. eiiall landen. Leider * Hauses vor, daran anschließend Rundgang durch das Rathaus und alsdann eine gesellige Zusammenkunft der Feslteilnehmcc int Gasthaus ,Zum Deutschen Hatjet*. Musikalische mib gesangliche Darbietungen werden zur Verschönerung der Feier beitragen« Pfarrer Dr. Becker wird als städtischer Archivar, der sich um daS städtische Urkundenwesen große Derdien'ie erworben hat, einen Festvortrag halten über daS hochinteressante Leben und Treiben auf dem Rathause in früheren Jahrhunderten, daS nunmehr, erbaut im Fahre 1512. auf em 4UOjäbrtge3 Jubiläum zurückblicken kann und nach sein- •• Vom Grobherzoglichen Hofe. TaS Sroß- herzogSpaar begab sich, n. d. .Darmst. Ztg.*, am Mittwoch nachmttiag mit Gefolge im 2luto zum Besuche des Reger- Konzertes nach 'Diautj. Vor dem Konzert folgten die Herrschaften einer Einladung deS Prooinztaldircltorö Geheimrat Dr. Breidcrt und Frau Gemahlin zum Abendesien. ** Entlassen wurde der Akkuariacsassistent bei dem Amtsgericht Herbstein, Karl Michael Gabelmann, auf Nachsuchen seines Dienstes. ’clung Bulgarins il)m Frauen vereinS vom R oten Kreuz für diekolonien ut, wie man unS fchrech^, seit seiner ersten Hauptoersammluitq un November 191 500 auf über 1000 'JJlitglteber an- gewachsen. Diese H hat für die koloniale Ausschuß Verdis Haus, sein Landgut Sant' Agata bei Busso, ausgesucht und seine hinterlassenen Papier durchsorscht. Hierbei sollen überraschende Entdeckungen gemacht worden sein, so z. B. eine vollständige Sinfonie „Aida", deren Vorhandensein bislang allgemein bezweifelt wurde. Außerdem befanden sich vorbereitende Studien zu der gleichnamigen Oper mit Anmerkungen über die Handlung, ein vollständiges Libretto zu einem „König Lear", das von Verdi selbst abgesaßt worden ist. Eine Musik hierzu hat Verdi nicht geschrieben. Besonderes Erstaunen erregte ein vollständiges, eigenhändiges Manuskript Verdis, „Geschichte der Päpste", worin jeder Papst in einem zusammenfassendcn Urteil von etwa zehn Zeilen Länge behandelt ist. Wichtig für die Herausgabe von Verdis Briefwechsel sind 5 Bände von Brief entwürfen Verdis, die alle seine Geschästsbriefe von 1840 bis 1900 umfassen. Schließlich ist noch ein dreiaktigcs Libretto „Usca" gesunden worden, eine Arbeit des Journalisten Perosio in Genua, die dieser im Auftrage Verdis nach einer Novelle Dall' Lngaros geschrieben hat. Besonders überrascht waren die Mitglieder des Ausschusses, als sie ein Bildnis Verdis sanden, das der bekannte italienische Kunstgelehrte Ugo Djetti in ganz Italien vergeblich gesucht hat, nämlich Verdis Porträt von Domenico Morelli. Dieses Bild galt bisher als verschwunden ober gar vernichtet. kf. Altchriftliche Gräber bei Gargaresch. Bei Gargare sch in Tripolis, das in der jüngsten Zeit im Mittelpunkte der italienischen Interessen stehl, find vor wenigen Tagen eine ganze Reihe Gräber ausgefunden worden. Man verdankt die Entdeckung einem Zufalle. Beim Anlegen eines Laufgrabens stießen ein paar Soldaten des 82. Infanterieregiments auf Gräber, richtige Grabhohlen; die Offiziere nahmen sich der Sache an, und so wurden die Grahkammern so gut iteigelcgt, wie es die Nichtfachleute verstanden. Offenbar handelt es sich um Gräber aus dcr altchristlichen Zeit von Tripolis, wie einzelne Symbole aus Terra- cotten beweisen, z. B. das Symbol des Fisches und daS Lamm des guten Hirten. Außer den Sceletten scheinen die sreigelegten Graber nur noch wenige Terraeottcn zu enthalten; außerdem wurden Sarkophage geiu.iden, die zu einer niert.uuiOiucn Form dcr Bestattung gedient halten: in ihnen lagen viereckige Bündel, die zuerst für Steine gehalten wurden, sich später aber als mumienähnliche Verpackung bestatteter Leichen heranSstellten. — Kurze Nachrichten aus Kunn und Wissenschaft. In Würzburg ist am 30. Januar der Tomdcchant und päpstliche HauSprälat Tr. theol. Heinrich Kihn, von 18/4 bis 1904 ord. Professor des Kirchemechis in der theologischen Fakultät der Universität Würzburg im Alter von 78 Jadren gestorben. 1884, 83 bekleidete er baS Rektorat der Würzburger Hochschule. eine Ansprache hielt, in der er des Kaisers gedachte und ein Hoch theatralische Ausfuhr- •• etabffbeater. Wogen verschiedener Kran!he.u« fälle im Personal muß am TicnStog als VolkSoorstellung statt deS im Wochenspielplan angeführten CchalispielS ,(Solberg* das Lustspiel »Doktor RlanS* von L'Arronge ge- nähme des getarnten Volkes an der überseeischen Betätigung unserer Station als Grundbedingung emec gesunden Kolonial- Politik. TaS jetzt Süddeutschland, und namentlich auch Hessen, wachsendes Interesse zeigt, lst zu begrüßen. Möchten noch recht viele sich dazu entschließen, für die sanitäre Erstarkiing unserer Kolonien mitkämpfen zu helfen. Der junge Landesverband geht recht energisch an die Arbeit. In kurzer Zeit ivird Hessen seine erste Pflegesehwester htnauSsenden. Fräulein Wera von Geldern-Lrispendorf, die ihre Kraft schon früher längere Zeit in den Dienst der werktätigen Nächstenliebe gestellt hat, wird als Krankenschwester deS Landesverbandes nach Teutsch-Ostafrika gehen. Welch großes Interesse die Ehrenvorsitzende deS LaubeSoerbandeS, die Großherzogin, der Sache entgegenbringt, bezeugt der Empfang, der der ersten Schwester des Hessischen Landesverbandes am Großherzoglichen Hofe zuteil wurde. •• Wem gehört die Kassette? Gestern nachmittag wurde ein etwa 13 Jahre alter unbekannter Junge dabei beobachtet, ivie er an einer Mauer am Schorrgraben in der Ost-Anlage einen Backstein herauSnahm und dann eine eiserne Geldkassette au8 der Oeffnung heroorholte. Er stellte bann die Kassette wieder in das Versteck und entfernte sich. Die Kassette wurde von der Polizei auS dem Versteck und in Verwahr genommen. Der Eigentümer wird sich wohl auf diese Zeilen hin melden, damit die Geschichte aufgeklärt wird. Die Kassette ist verschlossen und der Inhalt nicht bekannt. - Don der Biebertalbahn wird uns mitgeteilt, daß der Zug, von dem am Montag abend der Arbeiter von Heuchelheim überfahren wurde, keineswegs eine außerordentliche Geschwindigkeit hatte, sondern sich innerhalb der von der Aufsichtsbehörde festgesetzten Geschwindigkeit hielt. ** Hessische Schlachtungsstatistik. Nach der amtlichen Slalistik über die Schlachtvieh- und Fleischbeschau wurden im Großhorzogkum.im Oktober, November, Dezember 1911 (oezw. 1910) geschlachtet: 788 (68 - Pferde, 5163 (4970) Ochsen, 315 (325) Bullen, 12 712 (10040- zruhe, 9011 (9645) Jungrinder über drei Monate alt, 18 4id (16 377) Kälber bis drei Monate alt, 109 741 (93 76M _ Schweine, 5863 (5856) Schafe und 6224 (5101) Ziegen. — Im ganzen Jahr 1911 (oezw. 1910) wurden geschlachtet: 1919 (1734) Pferde, 17 629 (18 253) Ochsen, 1391 (1432) Bullen, 41940 (42 785) Kühe, 35 036 (39 965) Junarinder über biet Monate alt, 78 756 (79 262) Kälber bis drei Monate alt, 380 238 (331693) Sclfweine, 12 782 (14841) Schafe und 31074 (30 516) Ziegen. ** Preußische Klas s en-Lotterte. "Die Lose dcr 2. Klasse der 226. Lotterie müssen unter Vorlegung des Vorllassenloses bei Verlust des Anrechts bis zum 5. Fcbc. abends 6 Uhr eingelöft werden. Auch müssen die Freilose gegen Rückgabe der Gewinnlose bis zu diesem Termin ein- gelöst sein. Landkreis Giehen. :s-Watzenborn-Steinberg, 1. Febr. Der Krieger« Verein feiert Samstag, den 3. Februar im Saale „Zur Krone" zu Steinberg den Geburtstag des Kaiser-. Die Kapelle Harnisch wird konzertieren. U. a. findet ein längerer Vortrag über: „Eine Reise an die Nordsee und Helgoland" statt. =i 2 i n b e n ft r u t b , 81. Zau. Am Sonntag feierte der Krieger- und Gesaugvercin Kaisers Geburtslag. Ter Gesangverein sang einen BegrüßungSchor, woraus Lehrer Hahi' tragende zu Gehör kommt. Der einzige ----- bann bestehen, daß von dem Instrument d« Zischlaute „f‘ usw. nicht hörbar wiedergegeben werden. Aber immerhin muß d^- Grammophon als hervorragendes Mittel, künstlerische Genüsse ju übermitteln, betrachtet und anerkannt werden. Es ist eigentü:.^ lich, daß der größte Teil der Zuhörerschaft ihre Plätze ganz in der Nähe deS Instrumentes iväyltcn, während doch gerade v.-n Den entfernter liegenden Sitzen in diesem Falle die Töne am reinsten und wohlklingendsten ausgenommen werden können. - Knote, Demuth, Preuse-Matzenauer, Morcne und Bosetti kamen zu Worte und ihre Darbietungen fanden lebhaften Beifall. •• Der Landesverband Hessen üeg Deutschen teilen wird, gewachsen -eigen. .. w Sofia, 1. Febr. Prinz Friedrich Leopold ist um 31/. Uhr nachmittags im Sonderzug hier eingetrosfen. An der Grenze wurde er von dem Eisenbahnminister, den ihm beigegebenen Offizieren und dem bulgarischen Militärattachce in Berlin begrüßt. Eine Kompagnie des 25. Infanterie Regiments ernneS die militärischen Ehrenbezeugungen, die Musik spielte die deut'che Hymne. In Sofia wurde der Prinz am Bahnhof vom Koni^ den Minister des Auswärtigen und des Krieges und den spitzen der Militär- und Zivilbehördcn erwartet. Während der Zug tm Bahnhof entlief, intonierte die Musik der Ehrenkomtwgnie die deutscye Hymne. Ter Prinz nabin im Königsicylcß Wohnung. vom türtifdpitalieiufd)en ttkiegLschauplah. London, 1. Febr. Llonds Agentur meldet aus Pertm: Zwei italienifche Kriegsschiffe bes ch 0 s s e n S ch e ch Said und dampften bann in nördlicher Richtung weiter. geben werden. ** Das 2. Grammophon-Konzert nnirbe gestern abend Vom Alldeutschen Verband in Steins Garten ver- anstaltet. Trotzdem der Soielplan sehr reichhaltige und bie 5um Borttag gekommenen Stücke sehr gut waren, ließ der Besuch zu wünschen übrig. Es liegt eben an dem starken Vorurteil, bis man noch gegen das Grammophon hegt. Davon befreit werden jetzt alle fein, die gestern abend Gelegenheit hatten, die Mcist.r der Stimme mittelst dieses Instrumentes zu hören. Wenn man auch nicht sagen kann, daß das Grammovhon vollwertigen Erfou ür die eigene Tarstellungswcise des Künstlers bietet, so kann mon sich doch der Verwunderung nicht verschließen, mit welcher frür.c und Reinheit des Tones bei einem guten Instrument der '«; ■ - - - - - Mißstand wird wohl alle Parteien dieser Steilungnai). .e amc tzjcrt mi eten. Die ztammer Ijat sich heute abend au, Montag vertagt. Tie „Widerskhung' der Sozialdemokratie beim Ausbruch eines Krieges. Paris, 1 Febr Tie „Hurnanftö" veröffentlicht ein Interview mit dem Abgeordn ::n Karl L i e b k n ech t, der unter anderem gesagt habe: „Die »traft der sozialistischen Partei mutz tm Htn- bild auf Kriegszciten stärker als im Hinblick auf FriedcnSzetten sein. Wenn der Krieg erklärt werden sollte, so müssen wir ihn verhindern können, tnbem wir uns ihm einfach widersetzen. Von den 5 Millionen Bürgern, die die Reserven deS deutschen Heeres luden, ist die H ä l f t e aus unseren Reihen hervorgegangen, xie beiden ersten Reservejahrgängc und die jungen Leute von lb Lu 20 Jahren gehören der Mehrheit nach zu unS; die Regierung weiß dies und ist darüber sehr beunruhigt Diese Erklärung des sozialdemolratiichen Führers wird Oie Kriegsgefahr insofern erhöhen, als sie auf bie Franzosen zur Revanche aufmuntemd cinwirien kann.______ «Eine Annäherung zwischen Oesterreich und Kurland. Tie Wiener „Neue Freie Presse" veröffentlicht folgende etwas sensationelle Notiz: Von unterrichteter Seite jütrb bestätigt, daß der Thronfolger E rz h e r z 0 g Fr a n 5 101) W”;' ;bcn geschlach - $91 (1432) Wn. rtinbct über ora jcei Monate al- 41) Schafe ur ie. 'Die Losedc: c Vorlegung j bis zum a. tv- iffen die 9* ksemTemm w Liebhaber einer »art. reinen 6tfld)t« mit rosige» lugtnbfrlidxn Rnsftbeu unb blendend schönem Crtni gebrauchen nur die echt- Steckenpferd-Lilienmilch-Seife d. Bergmann cm Neuschnee, 7 Gr. Haue. Schotten; 20 cm Neuschnee. r 1 .u -ji; t * Jd** 'E W li Mger, ratettr Maschinist Kleine Lagerchronik. Tor Bankier Paul Wilscheck in Berlin verübte Selbstmord Er soll besonders an der Londoner und Neuvorker Börse durch verfehlte Spekulationen gröbere Summen ver l or e n haben. Seine Verbindlichkeiten an der Berliner Börse sind gc- nn9Gin Geldbriesträg« in Rostock vermißte nach dem Besuch Berliner Agenten seine Banknotentasche, die 6000 Mark Paprer- gcld enthielt. Schlewig-Holstein herrscht seit den frühen Nachmittagsstunden starkes Schneetreiben, welches viel- fach Verkehrsstörungen verursachte Am Donnerstag morgen 6 Uhr geriet auf der Dohe^n! Ala um ein ficincr Bugfierdamvier der Gewerkschaft „Deutscher Kaiser", der die aus dem jenseitigen Rhemufer Wohnenden täglich übersetzt, infolge der durch Schneetreiben behinderten Aussicht in das Rad eines vorübersahrenden Frachtdampfers. Der Bugsierdampser teilterte. Acht P crsonen ertranken. Bier Personen konnten gerettet werden. Unter einem ungewöhnlich starken Sch neefal k hatten in Hamburg die Straßenbahnen zu leiden. Geam zehn Uhr abends mußte der Betrieb aus vielen Strecken gänzlich cinge>tellt werden. Kreis Friedberg. . (?) Friedberg, 1. Febr. Sitzung der Stadt- nrordneten. Da über die Fragebogen, die als Anmel-I mnq nie Abnahme von elektrischer Energie verschickt wor- sind, vielfack> Zweifel bestellen, soll nochmals eine er- Äternbc Bekanntmachung erscheinen. Vorläufig wird als Hni'idpreis für die Kilotoattstunde Lickt 50 und für beratt iS Lia angenommen. Bei Abnahme von über 500 K-ilo-1 Msmnden rkräft 22-23 Psg. Zufolge eines Ministcrial- Iaifc-3 wird der Ausschuß zur Abschätzung des Wertes ^wirtschaftlich benutzter Grundstücke bei Amvesenhcit des »rsitzenden des Großh., Finanzamtes gewählt Er be- W" aus dem Bürgermeister ttslalt Klein-Zimmern überführt werdem Eingeladen wird einem Lichtbildervortrag des Reg.-Alfessors rzTeihervn Äln Grania über „Schönes und Häßliches im Bauwesen . S r Vortrag findet am Mittwoch, 7. Februar, abends, m der Luchalle der Augustinerschule statt. Im Jahre 1911 trat bti Gewerbegericht in 37 Fällen in Tätigkeit .20 würben «glichen, bei drei erging Versäumnisurteil, bei acht End- wt-N, sechs erledigten sich auf andere Weise. Ich Jahre Kn erfolgten 191 Geburtsanzeigen, 67 Eheschließungen, U9 Sterbefälle. Weiße, blitzende Zähne. Die Pflege der Zahne mit der KoSmodonr-Zahndürste und KoSmodont-Zahncreme mit aktivem Sauerstoff ist schon nach verhältnismäßig kurzem Gebrauch deutlich dadurch erkennbar, daß die Zähne ein besseres Auslehen er- hallen. Die Kosmodont-Zabncreme mit attivem Sauersioff reinigt die Zähne und macht sie blendend weiß. Ein Fachmannschreibt uns: .Schließlich möchte ich noch die große, ebenfalls auf der Wirkung deS aktiven Sauerstoffes beruhende Reinigungskraft der Kosmodont- Zahncreme erwähnen. Ich bade über 6 Jahre ein und dieselbe Zadn- creme gebraucht, habe mich aber nach nur 3 bis 4 wöchiger Benutzung zur Kosmodont-Zahncreme gewandt, da sie sogar den 9üederschlag von 20 Zigaretten pro Tag fast spurlos vernichtet. KoSmodont-Zahncreme mit aktivem Sauerstoff (Tube 60 Pf ) »st m allen einschlägigen Geschäften zu haben. Prodetube gratis durch die Kolberger Anstalten für Exteritultur, Ostseebad Kolberg. Filialleiter. Fleißige Herren tauch Militärs a. D-, Beamtet, welche über em Barkavital von 3000 Mk. ver'üaew werden zur selbständigen Führung einer Filiale gesucht. s\*!i Cfferten unter K 2123 besdidert Hemrick, Eisler, Berlin SW. 19 Gießen. DaS Eingesandt des Herrn JuNiirat Grünewald in Nr. 25 ist in verschiedenen Beziehungen unrichtig und ich behalte mir vor, in einer der nächsten öffentlichen Stadtverordneten, sitzungen eingehend daraus zurück zu fommen. Jin übrigen bemerke ich, vag ich mit dein ersten Eingesandt in Rr. 24 des Gießener Anzeiger iiichts zu tun habe, auch nicht weiß wer der Verfasser ist. v , Ä „ datier war es doch wohl höchst überflüssig, daß Herr Kollege Grünewald mich ,aL8 wackeren Streiter' nochmals m diese Sache hineingezogen hat. * © a b r i e l, eiabto. Zu dem Eingesandt in Rr. 24 des „Gieß. Anz." wird uns von einem Stadtverordnelen geschrieben: Tas Eingesandt ohne Warnen, das die Behandlung des Ditt- schaftsaesuches des katholischen Sirchenvorstandes bebanMt und dabei den Vorwurf der Unsachlichbil erfcbt, entspricht niftt den Tatsachen und muß entschieden zuruckgttmeien toertxn. Tas Gesuch nmrbc'— wie bereits von anderer Lnte ausgefuhtt - in bet Sfommiiiion sowohl wie im Plenum rem sachlich be^ndelt. Betont wurde tioch dabei, datz in letzter Zeit alle Gesuche um Lon- zessionierung neuer Wittschaften abo^lchnt worden lind und zum Teil in Gegenden, 'n» eher an Bedürfnis als in dem hier fraglichen Falle vorhanden war , ©ans unangebracht in Tragi. Eingesandt ist der Hinweis au! Ueberschreitung der Kompetcn;. Die Stadwerordnetenverwrnrn- Vermischter. kL Was der Patmen'rack kostet. Tie Academie Irancaise hat sich wieder ergänzt und neuen Mlt.il, edern ist d»e Ehre zuteil getvorden, sich mit dem historischen Frack der grünen Palmen schmucken zu bilden. Hur den fvrichworilicheu ..armen uieleiirten ift diele Ehre nut nicht gerade unerheblichen sto'ten ver- fnupll; kostet doch der Anzug, den die Mitglieder bei den B"- sammluugen tragen müssen, wie der .Gaulois mitte,lt, nicht! weniger al5 6ti4 Francs, bie sich mif folgende Lachen verteilen der Rock mit den Stickereien beläuft uch auf 5)0 Francs ; die aus Luch heraeiteUte Weste verschlingt 25 Francs-, die vose.i verur- jachen eine Ausgabe von 70 Francs; der Fede, Hut kostet 45 Francs die zngehörige Hutschachtel i Francs; der Degen äo Francs und d>e Scbarve 5 Francs. Tie Akademiker von heute I sind nicht so eitel wie ihre Vorgänger; denn es ist aus der 'Wöbe gekommen, sich in der L?efseiititchlett im Valmewrack zu zeigen \\x\ Polats Mazarin, wo bte Acad6raie francaitic ihre Zusammen- fünfte hält, gibt es für bie Mitglieder WarbeiobenAimmer, wo He ihre Alltagskleidunq mit beu Zeichen ihrer Wurde vertauschen. Alan sieht den Volmentrack gewöhnlich nur noch bet Beeibigungen, bei leterltchen Einwethuiigen, kiirz, bei allen Veranltallungett, bet denen das Zeremoniell große Wala vorsciwewt. " Rach der Vereinsfeier. „'T-entc dir, Vcrul, wte ich heute morgen aufwachte, lag einer unter meinem Bette. — „Wohl em Einbrecher?" — „Ach wo — id) selber!' ,VC" c unb g; . fett e», bie M k T ; te aerobe - Wte die r-, Ä N- Soietti tu- len ibtifaiL ' '8 brutsch,, | )le Wolon ‘PtDtrjamnilar: '^htgheber c% ;btn. dtt elri galt die Lil. he" Bklätig^ tnbeu Rolomcj l'ch auch feiler, : Möchten noh -ia» Gniarfiin- junge Üanbc:. In kurzer ßhj nbtn. faulen schon früher iächsltniiebe ge. -andeSverban^-. 3 Interesse b't cobherzogin, bet der der erftes Iroßherzogiichl^ stern nachmii!^ ir Junge habt; rrgraben in blind dann tim )olte. Er stellte d entfernte sich, i versink und in sich wohl an: sichte aujgellür; er Inhalt nicht Berlin, 2. Febr. Die ..Vossische Zeitung" schreibt: ES steht bereits fest, das; der Kaiser den neuaewLblten Reichstag persönlich eröffnen wird. Geheimer Justiz- rat Träger als Alterspräsidern des neuen Reichstages wird in dieser Funktion bereits bei der Verlesung der Thronrede im Königlichen Schlosse in Tätigkeit zu treten haben. 3m Sitzungssaal des Reichstagsgebätches sind ganz wesentliche Aende rungen erforderlich gewesen. Die Sozialdemokraten nehmen von jetzt ab die sämtlichen von der Fortschrittlichen Bolkspartei ge-^ brauchten Plätze ein, diese selbst sind in die früheren Plätze der Nationalliberalen eingerückt. Die Nationalliberalen erhalten bte Hälfte deS bisherigen Plahblockes des Zentrums. Die Zentrums- plätze waren bisher ein einheitliches Ganzes. Fetzt ist in diesen früheren Block ein Zwischenraum hineingearbeitet worden, |o daß die Parteien der Linken und der Rechten auch äußerlich getrennt sind. Tie Polen sind ganz auf die rechte Seite gesetzt worden. I Die „Berliner Politischen Nackr." schreiben: Am 17. Januar vormittags halten sich im Tirektionszimmer der Mitteldeutschen Kreditbank in Berlin einige Herren der Fortschritt liegen Volkspartei und drei Vertreter der Sozial d e m o k r a t i e eingesunden, um unter Vorsitz des ehemaligen Neichstagsabgeordneteii Tr. Mommsen Über ein gemein Hamed Zusammenwirken bei den Stichwahlen zu verhandeln. Diese Verhandlungen führten zwischen der rtort schritllichen Volkspartei und der Sozialdemokratie zu einem glatten Abschluß. Das Abkommen wurde nachmittags durch den gc- schäitsführenden Ausschuß der Fortschrittlichen Volkspartei mit- geteilt. Die Bemühungen eines ehemaligen Abgeordneten der Fortschrittlichen Volkspartei, am 17. Januar, auch bte leitung der Nationalliberalen zum Beitritt zu dem Stichwahlbündnis zu bewegen, sind abgelehnt worden. Wie die „Berliner Morgenpost" aus guter üueuc erfahrt. Dina wat nach den Bestimmungen der Gewerbeordnung neben einet Pru'ung der Sebürrni5fragc auch in eine Prüfung ^der persönlichen Eigenschaften des Ed:suckstrl!erS einzutrelen liegenden Falle die Äonzcssi.'n Türeinc mirt ichnsische Dc-rsonnach- gefudrt war, war die an iidi erforderliche Prüfung der P^ion- lidien Eigenschaften des GesuchsteUers nicht m.glich und bte Stadtverordnetenversammlung bat ganz mit Recht dies in inrem$»e> fchluß zum Ausdruck gebracht. Gießen Dia Serbaniflungen in der letzten Sradwerovd- nelensitzung über den Amtsgerichtsneubau baden zu Erörterungen geführt, die nicht unwidersvrock«i bleiben tonnen, weil sie »um größten Teil unzutreffend sind unb weiter auch unberechtigte Vorwürfe gegen Mitglieder der Ltadtveordneten- versammlung eMhalten. Was zunächst daS „Gordiiche Gnoien" - Eingesandt aidangt, so dürfte wohl £ierr Bindewald zu einer anderen Anncht gc kommen sein, wenn er den Beratungen in der Sladtvcrodnetan- sitzung beigewohnt hätte. Leider sind in dem Serhandlungsbenchte dc> Giesel er Anzeigers bi er hierzu vom Oberbürgermeister gegebenen ausklärciiden Ausfüdrungen und Begrstiidungeii, sowie die Ausführungen der hierzu Stellung genommenen ^tablvcroDncten nicht mit ber — gerat« im vorliegenden Falle — wünschenswerten Ausführlichkeit wiedergegeben worden. ,Tas war nicht möglich, weil sich die Beratung zum größten Teil vor den Planai und teilweise in zwangloser Unterhaltung abime.le. Red. Andernfalls wäre hierdurch deutlich aim Ausdruck gekommen, dag das Projekt bc i dies er Beratung keineswegs verwirrter und kompli- zierler, sondern klarer geworden ist. Bei der Prüfung der 4 von der Regierung vvrgelegte» Entwürfe war man auch in der Stadt'oeroidneteiwersammlung darüber einig, daß fein Entwurf eine völlig befriedigende iwale Lösung darslellt. Man entschied sich schließlich Tür den Flügel- bau an das bestehcndc Justizgebäude entlang der Landgrafen- straße, da dieses Projekt als die beste Lösung >owM im I teresse des Staates, wie der Stadt Gießen angciel-en werden I muß. Bei dieser Lösung spart der Staat zweifellos eine große I Summe Geldes gegenüber dem ersten unb wohl auch den übrigen Projekten, auch wird hierbei die von verschiedenen 'Seiten als I unumgänglich notwendia anerkannte Berk indung mit dein joaupt_ I gclxiubc erreicht, die sich aber noch wesentlich berbeiiern ließ I durch eine Verschiebung des Flügelanbaues natb bet Cltamage I hin, wodurch gleichzeitig eine bessere Anordnung ber Verbindung l erzielt werden würde. Für die Wahl dieses Proicktes war nx^cr | maßgebend, daß hierbei der Durchblicks nach dem Bus ecker Tal I erhalten unb daS Arresthaus nach der Straße zu verdeckt wurde. I — Denn nun in einer .Zuschrift an den „Gießener Anzeiger I von einer „argen Verschandelung deS Gesamtbildes gclprochen wird, so kann man dem nicht deipslichten, wenn bte vorgeschlageneti I Verbesserungen durchgeführt nrerbeit Die Anordnung der Arbcitsräume, die werter noch gerrrgt I werden, konnte nicht geprüft werden, weil die Grundrisse unb Iberen Einteilung nicht Vorlagen, sondern nur die -ageplaiic. Ausdrücklich feststellen aber möchte ich an dieser Stelle, daß die Beratungen und Besä lußfassung der etiTbtocrorbnetenrcrfamnu I lung getragen waren von dem ehrlickien Bestreben, eine tut Staat unb Stadt gleich günstige Lösung zu fmbcit V./btniL Löwitz zum Präsidenten des neuen Reichstages sei gesichert. Ter ,^B o r ro a r t s" erklärt heute, er habe bisher vermieden, auf die Kombinationen der bürgerlichen Presse bchccfre der Frage der Reichstagspräsidentenwahl zu antworten. Wenn die Gegner damit gerechnet hätten, schon bie fogenanntc Prasi- bentenfrage werde zu einem Streit zwischen Radikalen und Revisionisten führen, so bürften sie sich irren. So wichtig erscheme die Sache niemandem in ber Partei, baß deshalb ein Streit •r ^idj gelungenen Restaurierung eine Zierde unserer Stobt t < A*n’ tfii ist» Alsfeld, 31. Jan. $tn ber am TienMag abgebaftenen 1 «ic^t»orflanb8f tbu ng stand der Antrag aus Uber, arkne der sogen. Fuldergasse auf den Kreis am VL. cgesordnung. Es wurde beschlossen, gegen bas Urteil des I nsialausschusses QHefcen, das wiederholt die Uebenuibmc ab Lj hat, Rekurs an das Ministerium des Innern zu vor- jL.. — Tas Postamt Alsfeld hat ber Bürgermeisterei Alswld I 8 eilt, daß ber Unternehmer der Privatpost AlSfelb-I ■ labt (Ä. D. B.) den Fuhrvertvag zum 1. Juli ge I m t habe. Da der Postverkehr der Po sweriv.il tung hohe lkosten I arii, will die Postverwaltung bi? weitere Aufrechter Hal-1 der Postverbindung von einer Zuschußsiistung bet an ber Ihr e liegenden Orte abhängig machen. Bon dem etwa 400 jH 500 Mk. betragenden Zuschuß sollen Alsfeld und Neustadt I * V-5 Dtk., die dazwischen liegenden^ Neineren Ortschaften ben I m anteilsmäßig aufbringen. Der Stadtvorstand bescsi'oß, ber I gtir nualtung gegenüber au erklären, baß sich die Stadt Als-1 HA ihre endgültige Stellungnahme in der Angelegenheit vor-1 ; lis zur Vorlage der neuen SubmissionsverHandlungen durch I ft,•;jft. — Aus erhobene Beschwerde ist ber Derbinbungs-1 tsei zwischen Marburger Straße unb Leuselerl vom Kreisamt für schweres Fuhrwerk gesperrt wordcn. /■»fr ovm Stabtvorstand im vorigen November beschlossene In- ihftiip.ing des Weges soll auf Dorschlag bes Kreisamtes auswerben bis zur Fertigstellung ber Bahnhofsenvetterung, feine unnötigen Kosten aufzuwenden. Man beschloß dem- — Verschiedene Baugesuche, in denen um -li5- > c r t e i l u n g nachgefucht worden ist, wurden nach den Vor- tn ber Baukommin'ivn erledigt. — Das Verz und Stückwerk nicht machen will, soll eine Neu- Lästerung fast aller betroffenen Straßen nach und nach rJicn. Nach ber in ber letzten Gemeinderatssitzung er- viglm vorläufigen Kostenaufstelluiig würde diese Neu- jflaftentng unter Benutzung neuen Materials die ansehn- jd;e Summe von 75 000 Mk. erfordern. — Unser Marktplatz entspricht insofern neuzeitlichen Verkehrsansorderun-I kcu nicht ganz, als er an seinem nördlichen Ende eigens ■di n eine Sackgasse ausmüudet. Tie Verbindung nach iiem Teichhaus-Stadtteile stellt seit alterS her ein Fußsteig Lor Man will deslstttb dort einen Straßendurchbruch im hme der neuen Deichhausbrücke Herstellen. Das Pruett vrt noch nicht endgültig beschlossen, da infolge Grundstücks- »rvecbo, umfangreicher Erdarbeiten usw. seine Ausführung tal eine aufjer* gerade nicht einfach bewerkstelligen lassen wird. 1 • ILihiw I -i Angersbach, 31. Jan. Die infolge Wegganges^ Lei ßinrrerd Höhn verwaiste hiesige Pfarrstelle ist Pfarrer! inbißttit qitit. Kemmert von Freiensteinau übertragen worden. Bis »im Amtsantritt des neuen Pfarrers, der erst in einigen ckSochcu erfolgen kann, wird Oberpfarrer Müller von Lauter- Ttadi ba3 hiesige Pfarramt verwalten und auch den ft'ouftr- Mttidenunterricht erteilen. — Unser Gesang derer n Frohsinn" plant für den 2. und 3. Juni d. eine höhere Festlichkeit am Ort, wozu bie Gesangvereine i er weiteren und näheren Umgebung cingclabcn roerben allen (ai a. auch aus Fulda usw.). Bei ben Konzertaufsuh- unqen sollen Einzel- und Massenchöre zum Vortrag Gesellschaft zur Sprache kommen würde, waren oum die i Vertreter der Presse in größerer Zahl erschienen. Heber diesen wichtigen Punkvsoll aber erst am nächsten Tonnersiaq, vielleicht auch noch am Freitag, verhandel: werdem Heute ; wurden nur einige Lokalanaelegenheiten beraten. Medt- ; Ainalrat Tr. Merck u. Frau Haden unter Bezeickmung „Mcrck^ , Rieger-Stiftung" ein Kapital von 3000«) Mk. auSaesetzi, dessen Zinsen sich für einen Landaufenthalt schwächlicher oder sich in ber Genesutig befinbender Äinber Verwendung finden sollen. Tie Stiftung soll in erster Lime den Kindern von Arbeitern der Firma Merck zugute kommen. Tie «ladt Darmstadt hat vorerst 28 000 Mk. für Notstandsarbeiten ausgeworfen. Im Anschluß an die Besprechungen bemän- gelte Stadlverordneier Lehr, daß Darmstadt sich von Mainz in ber Errichtung einer Ueberlandzentrale habe zuvor kommen lassen, woburch für Darmstadt ein Verlust vieler Ortschaften entstanden sei. Darmstadt müsse sich jetzt I mehr auf die Orte im Odenwald beschränken. Hessen-Nassau. g Marburg. 1. Fevr. Au, ergangene Anregung hin I beabsichtigt bie Stadtverwaltung der Errichtung emcS städ t i- ichen EtSWerks in der Gasanstalt näher zu treten. Eine Zorlage dürfte demnächst die Stadtverorbneten beschäftigen. — Hier wurde ein junger Redner nebst seiner angeblichen I (Soufine verhaftet, weil sie im Verbachte stehen, in Garberobe-i täumen unb in HerrschasiSbäusern Pelze, sowie Herren- I nnb Tamenlleiber gestohlen zu haben. Ter junge '^nn wurde auch von Halle aus wegen schweren TiebsiahlS steck- I vneflich verfolgt. Cuftidiiftcibrt. Frankfurt a. M., 1. Febr. Heute beginnt aus dem neuen I lEuler-Flugplatz bei Frankfurt a. M. ein neuer t5lle- gcrkursus, an dem zwöll Herren teil nehmen Bon diesen Herren sind vier Offiziere zum Thanffurter FluglvorlNub beurlaubt, der ihre Ausbildung bei Herrn Euler übernommen hat, bie mibcrcn Herren sind zum Teil Privatpersonen, zum ^l vom Äriegs- I Ministerium unmittelbar zu Herrn Euler zur Ausbildung kom- . nianbjcrLgebr Heute morgen stieg der Flieger Boifi . mit seinem Farmanapparat mit dem Hauptmann Montu ab >! Passagier aus. Sie flogen über das ausgedehnte ^agcr Oct . Feinde unb warfen mit gutem Erfolg Bomben, ^nab- Ang' I maschine wurde von den Femden beichosien, vier Geichoste trafen. I Hauptmann Montu wurde leicktt verletzt. Saal-- 3 ortrog über. A | Sonntag i Sebur«l°S- ‘f porauf • öad)ieiÄw ! Alle SkiUe Lebemier^ermg sucht für Giessen und Umgegend einen geeigneten Inkasso-Vertreter ber in ber Lage und gewillt ist für ein gutes Neugeschäft besorgt zu fein. Schriftliche Angebote unter 0834 an den ©wpener Anzeiger erbeten. Sumcfailöt. wrtl| Wie die „Berliner MorgenpoU" aus guter uucnc criatyn, Mr Form und Inhalt aller unter dieier Rubrik flehenden Artikcl &crT D K-röcher, der frühere Präsident des Abgeordneten, übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Hauses, in Anwesenheit hervorragender Parteiführer des ichwarz. Verantwortung.) blauen Blocks erklärt, die Wahl des Grafen v. Schwerin- Beachten Sie bitte meine Schaufenster Nur so lange Vorrat! Nur so lange Vorrat! Giessen Schulstrasse 6 Schulstrasse 6 Nachstehend einige Beispiele der aussergewöhnlichen Vorteile, die ich während dieser Verkaufstage biete, Topf iappcnbehälter Pta. Pta. Pta Satz Schüsseln, ßteilig Größen Stück Speiseleller Esslöffel und 6 Teelöffel 6 Teegläaer Reibe maschine. Sand-Seife-Soda-Gestcll Zwiebelbehälter Diese Serien haben sämtlich einen grösseren Wert! Rabattmarken werden darauf nicht gegeben! 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