Zweites Blatt 162. Zcchrgang Siebener Anzeiger Lricheinl tlgüd) mit Ausnahme des Sonnlag-. Seneral-Rszeigrr für Gserheßen He „Siebener LmnNtenblStter- werden dem ,Hn2riflec* viermal wochentlud beigelegl, dal „Krtisbkrtt für de» «reis Sietzen" »wermat wöchentlich. Die „£an9®irtfd)aftl!d>tn Lett» fragen" erscheinen monallid) jrocimaL Dieiistag, 2. Januar 19>2 RoKrtionibrutf unfc L?erlag der Brühttschea UniversuLtS - Dach- and 6tembrurf-al Ä. Lange. Ließen. Redoktivn, Expedition und Druckerei: Schul- strotze 7. Expedition und Verlag: e^et- 5L Redaktion:«« ILL rel.-Adc^AnzeigerDießen. flt icte rn c n g e to ä hl t. w- Gefterreichs auswärtige Politit. der naarns rev m jener ivo^Iüi’idanoenert Anwendung des B grifss i? .11 fugte iservativ" Aus Ar:laß des Rom, 1. Ja: Ser Luxus der Kardinale. Bor kstrzem Hut Pius a. Steil?: .teuer Kallrinüle ernannt. Aon langen sich Mänttt laiscm'chaft des Kardinals von 21 r iland pi§cn airun.2 - ?■ o e i it n q» n; brr Gcgsnkan i uelüt ämn: • ton t :t jui.s fcbeitURi- der tun 1. Dez em - die neun c-uü1 bcnimmte Stunden uno bestimmte Zimmer, da sie sonst unttr UmiiänDcn das gante Kloster durchwandern müßten, um sich zn treffen. Nur der große Tpcisesaal unb nie beiden Arbeitszimmer mrraren dem Fremden, oag hier Menschen bauten. „Lastet diese Stille nie auf Jb. sn?" fragte der Besucher, aber Georgette Leblanc ver'iavrle: „Ntema-s, id) liebe diese Stille: geradezu. Wenn ich nicht mit Master linst zusammen bin, kann ich mir nichts Schöneres vucftdlen, als dies Alleinsein. Früher dachte ich immer, um eine große Künstlerin zu sein, müsse man ein extra- raganies Leben führen. Ich wußte auch nie, was ich mit meinem. Gcloe anfing, wofür ich es ausgab und wo ich meine Sachen niederlegie. Alles um mich her war Chaos, und ich war furchr- bar stolz darauf. Len einen Morgen frühstückte ich um fünf, und den anderen um zwölf, und bestttnutte Mahlzeitsstunden kannte ich übervaupl nicht. Aber Maeterlinck Hai mich gelehrt, daß ein solche- Leben fein Ziel erreichbar macht., I? mehr man seine Phantasie entwickeln und beflügeln will, je sorgsamer muß man mit seinem leiblichen Wesen umgeh.n. Er Hit mich gelehrt, lwß der Leib an gewisse .Grenzen gebunden bleiben muß: nur die Seele soll über allen Dingen frei schweben." aus Sxrinelin und Zvbei, Gehänge Lor vvrgeschrieben und Gewundcr von purpurroter und alerter Farbe. Tie violetten ttttcker hatten die K..oinatt an Frru.tgen zu tragen und wenn sie in Trauet waren: euer durften sie ne zur heilen Jahreszeit anlegen, . a Violett belfer alb Purpur gegen c -Oife schützt. Ein mit Pelz verbrämtes Barett war für den Tag Aller heiligen bestimmt. Bei der Krönung Leos X. am 11. Apru 1513 trugen sämtliche Üarbtnalc Mst.cn aus ausgesucht feinem Damast auf beut Sgauht, und die Zügel der Pferde und Maullttre, mit denen sie gekommen waren, bestanden aus weißem Leder: zur Seite jedes Wagens b: nt.en acht Edelleute in Livreen, deren jeb? hundert Tu'raten gekostet '. an:. Mit einer Kappe von tte^'chwärzer Farbe bedeckte sich das Kardinaltollcgrum, als Karl V. im Jahre 1530 in Bologna eirizog. Es gab indessen ach Kardinale, du- :tch um die Kleider- orfcnung nur wenig lümmerten. So ließ sich Hhpvolit von ■ trug auch ungehindert den Deg-n an der Srne, wenn er durch Die Stabt ritt. Ein derart kriegerischer Beispiel bute ja n..?: ein Papst, Julius II, gegeben, t:i auf eie Frage Michelangelos, wie er gcuiatt werden .volle, die Antwort gab: Mir dem Schwer- in der Vaud! Je mächtiger dir ftarbinäle war.n. um io weniger ließen sie sich Borschristen über ihr äußeres Auftreten me • So ritt Sigismund Gonzaga dem iiücm . .. und >t-c:ig Papst Hadrian \ 1 zum Drop gattt n Silber gett,idei in äiom .i:.. Hin dir Mitte des 16. Jahrhunderts, als auch IN :en I'cheu di. allerhöchste Pracht einzog, err: hie tczj-v.? s ... . groß Kardinale seine Höhe. ll.s der Karämal S o d r r i n i starb, ccl orten feine Erben aus seiner Garders . ein ermögert -■ in der aegen 1011 102 803152 Mk. weniger. Die Verminderung ist durch den Rückkauf von Schuldvirschreibungen und die Einlösung unverzinslicher Schutzanweisu- - gen herbeigeführt worden. Wie Hlaetcrlind geheicatet wurde. Georgette Leblanc-Ma terlincf, Vic G mahlin des Dichters, erzählte in einem Gespräch, das Harvers Bazar veröffentlicht, wir sie SRaeterlint kennen lernte. Ei;e sie mit Dem Dichter von ..Petteas und Melisande" und b-:s „Blauen Bogels" vor Den i’lnar trat, war Georgette Leblanc betannllich Sängerin und Schauspielerin. „Niemals fühlte ich mich so glücklich wie in den ersten Mona.en meines Engagements an der Pariser Oosra (Scmiqne. Ich hatte viel ö.i spielen, eire gute Gage, und die Kritik behandelte mich freundlich Zum ersten Male traf ich mit Künstlern zusammen, und i.j bildete mir ein, daß sie alle edle M .nschen sei«. Metern. Wesen mit großen und vornehmen Seelen, üch, diese Eitt- täu.chungen! Ist' erfuhr und lernte in diesen wenigen Monaten mehr, uls. in meinet, ganzen früheren Lebensjahren! Meine Freunde schienen zu glauben, mein einziger Daseinszweck sei, für ist: m sorgen. All das drückte mich nieder, ich lüljtte mich Unglück'.ich, und um d.ise Zell las ich zum eilten Mal >.u Werk Maeterlincks. Das schentle mir Trost. Ich las mehr. Nach und nach fcpte sich in mir unbewußt Die Ueberzeugung je ft, der Mann, de Diciv ißetic geschrieben habe, sei der Mensch, den ich heiraten Müßte. Ich traf einen Bekannten, der mit Maeterlinck befreundet war. „c i. massen mich ihm Vörstetten, sagte ich, ich beabsichtige, lhn : ■ hur uen." Er hielt das natürlich für einen S erz. „Habm _ c il;n je gcichen , fragte er „Nein, ich weiß gar Nickis von im. Vibei er tft der Mann, Den ich heiraten willst „Sie kommen zn spät, armes Kind,", meinte der Freund mit» Leidig, „Maetrr inck ist ein alter Mann". Mir iMr, n. j schrumpfte dir er - unter mir ein. via er ick- vermochte doch noch zu jagen, daß ich IUiV.-.l auf jeden Fall leinten lernen wollte. Ein paar ttag. stau, kam in einer Gesellschaft ein junger Mann auf mist' zu uuD i'urDe mir als Maeterlinck vorgestellt. „Gott fei Tank, er ist nm-;", ciie-j.-r es mir unwillkürlich. D.r Besiistier, dem Georgette Leblanc diese lustige klein Mcjfist.ie rr.-.iThhe, schildert dann die Grabesstille, die in dem Heim.'Mac. - ,ii cks, dco weitläusigen großen Äbtu von St. Dan- inille_i ... J.'ian hat iin ersten Augenblick Den Eindruck, daß Kefe weilen Hallen und Korridore unbewohnt sind, und in her Tat verabreden sich die beiden Gatten auch immer auf gesunden Fortschritt im Frieden bezeiusne«.. Tu TAegalwnen iniannien " . > ohne Lttderspruch von irgend einer Sei: mm Grnni-., iDaulcn der Poll st tt die ihre Geschäfte ol.-n unruhige VTa'i :.iifiigieit betreiben will, mag sie habet auch bisw. ilen den Luttin Der Ina....- tat sich zii-iehen, einer Politik, die in Wahrheit cbeiiiottMii bavnr. entfernt uL die Dinge sorglos ihren Gang geben zu iassen, wie sn sich üoecall rühren. Für die Stimmuiig, ivetche in den Do'egatioin.i vorwaltet, ist es jedoch bc.c.nmcnb, Dan n.an weniger c.n Borwurf der angeblichen Inollibitöt zu mthäfrji bedaeiü war, als vielmeiw Die Zumutung zurückzu weifen, ■ Dafi, wenn iv ?t bei Der Leitung unserer auswärtigen Politik, o voch nn öffentlichen Geist, der jener Politik erst das richtige Gewicht und den richt.gen Schwung zu geben vermag, nk.ir-e Tendenzen vorwalreten, die sich bis zur Aggression steigern könnten. Aus allen Reden, die in beiden Delegationen gehalten worden sind, hört man das klare uno echte Bekenntnis: die P ol i ril Ocsterr eich-Ü'ngarns, will nicht ag- g rrssiv se in. Wir wollen einen Frieden in Ehren und wollen start sein, bau'u dieser Wille geachtet wird. Unsere freundlichen Bez c{jungen, die wir mit allen Mächten unterhalten loullen, erscheinen neben unserer eigenen Stärke auch den Delegationen — ebenso wie dem Minister des Aeußern — als die besten Bürgschaften für den Erfolg der Beständigkeit unserer auswärtigen Politil. * Tas Blatt weist auf Die Slenf erungen des tteleg.crtcn Grabmapr über die heftigen Störungen der öffentlichen Meinung, Die sich jungst gegenüber Der Monarchie in Italien gezeigt haben, und. sagt bann: Wir unterschätzen den Ernst solcher Störungen nicht und können nur wünschen, daß eine wichtigere Beurteilung Der bei uns obwaltenden Teiwenzen, die aus Den Telegatioiisdedatten fo l-ell hervorleuchten, auch in Italien bei der Bevölkerung, deren ge- lleigeric uaiwnalc Empfindlichkeit wir in der Zeit des llncges von Tripolis wohl begreifen, wieder eine Slintmung Herstellen möge, wie für Die Bündttispviittt der Regierungen Italiens uns Oesterreich-Ungarns als Rejonan.-. erforderlich ist. Da-- „^rcntbenblatt' schreibt ferner: In der letzten Zen sind wiedsrholt P r essea n g rif s c gegen den T r s-i.b und gerichtet und zn diesem Zwecke Ge- rüchie üoer Unstimmigkeiten zwischen Den amtlichen Vertrelern der ös'erreicl>ifch--ungari'chc^i und der deutschen Politik verbreitet iw- ren. Dagegen rnhr.i bereits am 27. Dezember der „Lokalanzeige' " tt:-tt!'ng und *jnüatierle mit großer Entschiedenl/ttt, daß uie teiLbien Stcialöinuiiner und Diplomat sich in Fragen i-er Drr-buncpolltit in Uebereinsii.nmung mit dem Grawn Aehrenthal beiinden. Schock voryw '--rach -ine Meldung der .'lolnischen Zeitung uns Lerlln von den v us'kreiutttgen, bereu Urheber zu glauben fcheinrn, e.- tonne iipicn genügen, iN Oesterreich-Ungarn Misj- i reuen gegen D:ull'ch!enD zu säe:: und vvn den Bemühungen, Deren Fruchtlosigkeit sich bald genug Herausstellen werde. -Damit wäre v-a-o gründU)se Gerede, ch- r wie Der Berliner Lokalanzeiger sich •uytitütii. die kleine Br.fllurigue, die die Gegner des Dreibundes jclb'wersründlich für ihre Zwecke ansbeitteten, genügens abgetan. Wir wolle:? u.isererseits abichließens hinzujügen, daß die Erziehungen zwischen Dem Grafen v Aehrenthal und Den leitenden Staatsmännern Des Teutfchen Reiches stets die allerbesten nnD i r e u u D s ck a f t l i ch st e n waren und geblieben lind. Ofen pesr, 31. T:z. Ter Pc st er Lloyd dementiert entschieden Die Meldung Pariser und Londoner Blätter, daß Ungarn S chrir t e" untern o mm en habe, in Frankreich Staats- anleioen zu plazieren. Auch sei es unwahr, daß Gras Aehrenthal für die Plazierung österreichischer oder ungarische. Anleihen Schritte unternommen habe. Die Lreibuud-Glnckwüusche. i i ” i mit 8 S ti m t Parteisekretär Rink, mrncr. gewälstt Wurde, ter in Der erneu Koni renz- nut 8 •> •> 7 Stimn.cn aus seine Person vereinigte. kygen. sowie I .. e.i :imi' ^mantelchen i Italien, und San Giuliano c :solche snr Kaiser Wttyelm und Den Kaiser Franz Ioiri an.-Drüdtcn. Tiefe amtliche römisch Meldung ist m ceftci Lui.' Olimniuugsmache zugunsten des Krieges. < n .-clrrt aber au 1? nicht dos sonstigen Interesses, umsomehr, meint man an- neh.it en sollte, Die Anregimg zu diesen Glüs.ounschcn sei aus Berlin erfolgt. Solchen pa^iernen Bekräftigungen iu lein hohe ttttci beiiumessen arid es änderte i großen ,.missa. .u.i jX-3 1«' Fabel! Iie*t ?n r*2e.i saz IX. auf. Das u-‘. nicht viel bis zu e .i st. ' Leo X. und Iu.iitt II - Wenn Die Marc r\e ... mit Kapuze ui : e-r ' einen langen 1- • ■ - ■ • anr bedecken mußtu. -yu1-' ' Jahreswechsels tauschllu Reiu-stanzler von B e t h m a n n - o l i w e g , Der Minifret des Acustern Gras v. tt c h r c r - thal und San Giuliano herzliche Glückwunschtelegramme auij, in denen o. Bethrnaii11-yollweg uno Graf v. Acyrenthal Die wärmsten. Wünsche für den König von ^remveno L'm Scheitern Ser ftonzösisch-spanischen Marsilo- verhandlungeu? Aus Madrid wird gemeloec Die s v a n z st s t sch- spanischen M a r o k k o - O e r h a n d l u n g e n snie durch Die Unterredung des französischen Botschafters Georfray mit Dem spanifchnt Minister oes Aeußern Garcia Prieto am Samstag keinen Schrittweitcrgekommen und scheinen au einem toten Punkt angelangt zu sein, da z,oischeu Der französischen Antwort und oer ipanischen Aursasll.ng in mehreren Punkten ein vollständiger Gegensatz besteht. Es heißt, Francreich habe sich in einer an die spanisc! ? Regierung gerichteten Note über die das französische,Bolc verhöhnenden Karikaturen beschwert, Die in der letzten Zeit von Madrider Blättern veröfsentl'cht morden seien. Der Minister des Aeußern Prieto wieder habe in einer dem französischen Botschafter Geoffray uberietchten Note darauf hingewiesen, daß zahlreiche Mauren algerisches Gebiet ü o e r s ch r i t t e n hätt-'n, um sich Der Dcuppenadteilunb anzuschll.egen, Die in der Gegend von Melilla gegen Die jpantjchen Druppen kämpfe Börsession bre Delegationen: Die zweitägigen Tebaiten sind eine starke und wücdige Mani- sestatto.i gewesen nir Die Bündnis- und Friedens uuit Oester- .e ko'.iserva.iv« Richtung, wie Graf Aehrcu- schretttt in Besprechung Aus fieffen. Tie Kommcrc>rucksachkll. ,b. Darmstadt, 1. Jan. Am letzten Samstag wurde r :e ganze Wagen!adung Sommer Drucksack en im G.- wichk von mindestens 10—12 Zentnern im Bureau oc. Zweit.' Mammer abgelieseri. Dies ist die erst Sendung von !;am.vc.. vuä- ißd>en, Die zur Eröffnung Der neuen parlamentarnchen _ j'iion bei -cr Kammer cingelaufen und gedruckt worocu sind, uachDem schon am Samstag vor W< 1.tackten Der neue Staatsvvra.ifchlag lur 1912 als ein gewiß ma;i weniger sckwer wiegendes Äiteu- stück ben KammermilglleDcii'. übersandt worben war. £ie bisherige Lieferung der Truck'a btückll Das Zentrum 10 Anträge rem. Anfragen, Die fort- ' chr.: tliche Volkspartei 2 Anfragen unD einen Antrag. Tagegev tritt die numerifd) kleinste Partei Der Kammer, die Sozialdemokratie, mit nickt weniger als 42 Anträgen ober Anfragen auf, fo bafi auf Den Kopf jebe- MitglilL^s dieser Bartei ein volles .alDes Dutzend 'llnträge kommt. Aber bei w.nllicheu 12 Drucksachrn oer Snnalbemoiraten tritt allein foetr Ulriiii als erster Am .gsteller aus. Tas Sonderbarste in, daß der allergrößte Teil bicier Am rüge lediglick eine wort» Iidse Wiederholung aller derjenigen Ford-erungen enthält,_ Die feil vitten Zähren regelmäßig wtederkehren unD tum Teil schon häufig in Der Kammer erörtert unD zur Entscheidung gebracht Worben sind. Der hessische Berweltuiigsaericht:hof wird bekarmtlick nach Einführung der neuen Bernrnlkungsgesetze eine weienUtcbc Erweiterung mit einem bem Präsidenien des Oberlandesgcnchts gleichgestellten Prüf identen im .vauptber m erfahren. Sicherem Vernehmen nach ick, so wird mi5 aus Darmstadt gttchriedcu, fetzt Geheim erat Tr. Angust Weber wm 1. ^Lpril b. Z. für diesen Posten in ussicl.r genomw u worden. Düi.iii wird unser mibe re» Dementi von Dem angeblich >i Rücktritt des Finanzministers und fct'Ua Ernennung zum Prä>identen des Verwaltungsgenchtsboses bestättgt. Die Vandtagscriitzwahl im Wahlkreis Offenbaw-Dirburg. m. Offenbach ... M.. 2. 'm. Im 17. nessifcheu Land- lagswahttreis war ' -.kanutlich anstelle des verstorbenen bisherigen MandatsmHabers, i.i Lanoro.abgeorvncttn Z.^Hannes Orb, iu einer am 10. Dezember in Fieber bei O,mibach abgehalienen SConferem bec ' .'r ialdemokrall.schcn 3 ml ei der Pac.eisekr ctar Star! Rinck - O n.nback als Kandidat für Die am 25. Januar Uatt- führte zu i in em Z iv i e s p a lt in b e r Partei, Die Den Protest Der Müt neuner Genossen im Gen ,ge hatte. Teil Anlag Doöu gab die Abstimmung, Die nicht wie bisher nach der Anzahl Der Dele- nLrtcn, sondern Der Orte vorgenonuuen wott>en war. Die Stadt WüMlit’im war durch diese MaßnaHni-' nm 4 Stimmen benach- teüigt unb hatte infolgedessen üoecmupt nicht abgchimml. Die Mühlheimer batten dann bei Der Lanresvatteileitung Bchckpverde erhoben und den mmssorstaiiD zur Einberufung einer neuen Konferenz mit Der gleichen Da.zesordmmg .lufgetorDert. Der Be- schwerDe wurDe auch fiat:gegeben unb am Sonntag morgen hat sichabermals Die im Saalbau in £ ' lwach tagen De Bezirks- biefec wurde nunmehr Dec frühere Reichstagsabgeordnete luiD u?eii.rn .‘lerm. ps fruc ein jciti Tas .ckvnfistorrwn, Das bei dieser GllegLnhell aogehalten mürbe, Kardinale entfalteten, doch nicht ün entferntesten an den wett lichen Glanz l^ran, mit Dem zu Den Zetten ver Große Des Papsttums Die Inhaber ter zweithöchsten Kirchengeivalt ;.-rc Vcrfon umgaben. Uralte Treck inonen uns Zeremomalgej etze machten es Den Kardinülen -Ur Pflicht, bei Den persa;i denen Ai..ässen verfst sosne Gewändec anzulegen. 'Bestimmte Regetn ' jtfiöer stellte zu." Boni- Aus dem preiihWen Staatshu Ter Entwurf des preußif'-steii Sta ans Halls für 12* 2 schließt in GitUiahme und Ausgabe uüi 4 301 24*2 2a0 Ml. ab. Zur Herstellung des Gicick>gewichts sind 19 Mtlliomn üi-3 außerordentliche Einnahme eingssleUi, Die im Wege einer Ani.ll e zu besck-afsen lind, gegen 29 ‘JOtf00(f .'Oll. i1 Jahre 1911. Zur vvrübergehenöeii Berstäriung bei Be triebsmiltel der Gci'.eralstpatt>kasse sind luic nn Borjahre Schatzanwi.Zungen bis zu 100 Millionen vorgesehen. An-- ben Reinüvcricküssen der Eisenbahnverlvaltuug sind 57 125609 Mk. zur Berstarmng des Ausgleichfonds eing stellt, eirva 25 Millionen mebr als im vorigen ^auvhaii '2m Pensionen für Zioilbeämle jinD über cis Millionen mchp vorgesehen C'5 im Vorjahre, an den gesetz llchcn Witwen- und Waifengeldern 1 271000 Mk. mehr und, an Peniionen und Hmterblicbeuenbeziigeu für Bolichchul lehrer und -Lehrerinnen 1 361 aOO BIl. mehr lex Urte ftützungsfonds für die Beamten ist insgefamt um 3 Millionen erhöht. Ter Unterstütznngsfond' für Die A r beiter ist angemessen erhöht. Es besteht die Absicht, zur Befriedigung der diiiigendslen Bedurfniise schon für Das laufende Etatsjahr bei Dem UnterslutzungsfonDs im Weg' vings kann Die Auszahlung der Mehrbeträge erlt erfolgen, iiachdem sich die Stcratsregttrung Der Zustimmung des Land- tages vergewissert har; es darf ober damit gerechnet wer ben, daß schon von Der zweiten Hälfte des Januar ab llnterstützungsmehrbeträgc von über eine Million zur Auszahlung'zur Verfügung stehen. Zu Unterstützungen für Beamte, die zu oder vor Dem 1. April 1907 in den Ruhestand versetzt worden lind, unb für die Witwen.und Waisen dieser unb der vorher verstorbenen Beamten find 500000 Mk. mehr, zu Unterstützungen''n ausgeichvadene Volt'sschullehrer und -Lehrerinnen uno Witwen unb Waisen von Volksschullehrern sind 200000 Mk. mehr als im Voriahre angejetzt. Zu Unterstützungen Der Witwen unb Waisen und vor Dem 1. April 1907 verstorbenen oder pensionierten Volksschullehreru 50000' Mk mein. Bei Der Eis enb ah nv e r wir itu n g sollen neben Den i’m Extraordinarium ai'Kgebrachten ^Qirteln eiroa 190 Millionen für die bestehender Bahnen Durch eine Anleihe bereit» gestellt werden. Tie Staatsschuld beläuft '.ch auf 9 428 874044 Mk., womit ich heute Donirttrig im .Kriegsminiftertnm bei dem Generalftabs- chef, ber tbn bet dem Kriegsminister einiührte. Eingesandt. Für Form und Inhal: aller unter bin er Rubrik fl;h<-nbcn Sindel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Handel. ** Billiger Eisenc-rztaris. Mit f'^Imng vom t. Iw- iruar 1912 bis einschließlich .31 De^enbar 1914 tritt ein briowters ermäßigter Ausnohmetarif für Eisenc n " >n Gi atronen des Sieg-, Labn u n d T l l l g e b i e t^ s nach o b e r | th \ c \ v- s die n hochoseustalwnen in geschoisencn Sendungen von jete.te.ial mindestens 500 Tonnen in Kraft sucht ans das Läuten, iber vergebens Ts ist wahrlich doch etwas! ; ichones und nrirb überall begrüßt, aus dem rften m das neue Jache mit Läuten iibersugeben, denn mele Familien denken an Abend an feinen Schlaf und mieten mit Selm such:, bis her Glocken- schlag 12 ertönt, nm das Prosit Neu ihr gegenseitig wünichen zu könimn. Darum das Läuten unt erbheben ist, darüber mei&. man nichts. zuläuten, scheint hier eingeschlasen ;u sein Am (Site vesterabrnd warteten unsere Bewohner wie allsährlich mit Sehn- verweist b urauf, bau er Masiciwergistung in dem Berliner Asyl. Die strittige Frage, ob es sich bei den Massenerkcanku.il peu im Berliner Asyl für ObbaDlofe um Wnrswergtfrung handelt ober ob sie aus andere Ursachen zitrückzusülwen sind, ist jetzt gelöst, hü einige der ctfranfrcit Person?» aufs beftimmtefte erhärt haben, daß fic keine Fisch? gegessen hätten und aucn noch fortgesetzt neue Erkrankungen Auftreten. Welcher Art die ‘eit* sam? .strankheil, die sckwn so nngeivucr viel Tote gefordert l)at, aber eigentlich ist, konnte.seith : noch nicht fefleeftellt roerbat, Wir erhielten folgende Nachrichten t Berlin, 30. T-ez. Nach neu Blatt ein fängt man an, die Bergrstungserkrankun.mn im Asyl Tür Obdachlose nicht mehr aus den Genuß von verdorbenen Bücklingen, sondern ans andere, bisher unbefannte Ursachen zuriiä-uiül)rcn, bewndars, ba einige Patienten aufs bestimmteste ertlnrl Mb en, daß sie weder am Dienstag noch vorher Fische irgend welcher Art gegessen haben, ung da s caftällt, das; noch heute neue Krankheitsfälle ans- treten. Berlin, 30 DcDie (?rfi anfungen unter den Besuchern des Asyls für Obdachlose l«ben fe*i gestern erhebl ich zu- g e n o in nt e n. Nach polizeilichen Feststellungen betrug die Zahl her Erkrankungen bis Donnittap JO Uhr 132, von denen sech- z i g Fäll? t ö b l i c! waren. Der Kaiser forderte über das Vorkommnis Bericht, den ihm bet Minister des Innern erstattet hat. Berlin, t Jan. Die Untrrfurbung der Vergiftungen im Asyl für Obdachlose hat ergeben, daß der aus einem schank- lokal in der Sämiger Straße Asyl ist en .reliefcate -rr.chnav-' große Mengen Methylalkohol eitlb st. oen ter Krim > ckpoli-ei als gesundheitsschädlich l^schlagnabm 'oi 1 Lie^'ian. "toc der Drogist Scharmack t- wv allstraste m CIwrlottcnburg ermittel’ Als die Krim na nuinn im ttellr Allons irrt Methyl- nlkobol frtnb, gab 5d)annad: tzu Slmaps aas zwei Dritteln Methylalkohol und cin-.-m Dft!* ?l Sprit hergdlellt und als Spick wr lauft te ixibem W-^er Ad hm er fing ein Gastwirt aus bet Landsberger Strafe und ein weite aus der Frankfurter Allee. Bei teil* ■. die iw guten Gloud^i wäre,', reinen Spnii iie-« st.uft h ioen, unb ihn imt st test''>c verfetten, nmrben grn^y.r Mengen B'tehstlaltohvl berchLagnahmt, cbenfo ar- dem Gvsti-r- dakmboi Westend. Die drei Sckianklokale m’o nis G.-schon S ' ar« machs wurden pol>zesti»b geschlossen. Scharm am wurda tv ~en Vergehens gegen bas Nahrungsmittelgesete und Betruges fest- genvmme".. A er etliche Kreise steten den Be Ftungru durch Mellwlalkohol skeptisch gegenüber. Die deutsch’ medi- chnische Literatur verzeichnet fc.it e Todesfälle durch ’te st'alkol>ol- rirgiftung, während solche Fälle aus Ungarn und Rußland bekannt sind Berlin, 30 Dez. Dis heute abend Waren der Pistizei 111 Vergiftungserscheinungen gemeldet. 70 Personen sind bt$ jetzt tot. , Berlin, 1. Jan Die .Fahl der unter Vecgistungserschei- nung-.i Erkrcuckten betrug bi. MM Vormittag des N'wjahrstageS 161, von denen 71 .psttocben sind Das Polizeipräsidium erlaßt folgende Warnung: Anscheinend sind di vablrcltheit Viraiitungs- i/illc auf ten Otenuß von Methalalkohol zunickzuführen. Auch der Genuß samtliächn auriaflfub billiger Spirituojm ist bedenklich. ist, daß der Patentanspruch in erster Lini-- den Zweck nat den Ok’qcmtmb her Erfindung für den Dechmker möglichst genau gu bezeichn en, nicht aber den daraus sich o-. gebenden Patent'amy nach allen Seilen genau cajugrrnicn. Ter Hmiang des ceo'atze- »all danach beurteilt oerven, was der Anmelder des Patentes über den damaliger, rtanb ter Technik dtnaus gezeigt ha^ mltig, ob ihm selbst oder dem Patentamt bietet ^:anb vo^ständig bekannt war. , ... _ .. In den Erörterungen, bic uch an dnre Enticberdunc an- aeknüpft haben, ist d>? Sa.-. vielfach so bargeitellt worden, als mnmete >- .ebrige Inhalt ter T-ntimtiärnt, dn Art --no Aei'> wie das Patent gut: lA ■ aelommen ist, nlio bet , sowie der ..rille des Patenlamtcr- uns d^ Anmrl.’er. gä-i.ü tebeuturj:-lov Man Ixit Dicliaeh sie 9iuf» iassul' o. habt, als stelle das Reichsgericht mir dem StandyuNv, die 0.. richte Ionin, n. ohne irgend etwas anderes zu berüditd'hgen als d- n tatsächlicten Stand der Tcrfmif .'ir Zeit her Anme oung b>.- Latentes, nunmehr frei den Slbuyumfanq b-ltimnien Tnr-it lieqr eine große Nest, vanunr der Belitung der ermähnt !' Cnt>c* . buna. Es borf - zöchst nicht übersetzen nxrbcn, daß eine idiränfung des Schutzumsanges sich schon bann ergibt, »’cnn ein ausdrücklicher Bericht tes Anmelders au' einen to-der- gehenden Teil muteuwrnsen ul oder wenn eine ausdrückliche Einschränkung ieiten? . Patentamti-s ftatigefunben hat. Arßn- 9cm aber ist tmft'ach übersehen njrben, daß die vorn Reichsg-iicht an io stellten (üninbiGbe nur Darm von Bedeutung sind, wenn üterbauDt Zweifel mich ter Jassung des Patemanspructe^ bc- fteteu können. Im Zwenel bat das Gericht die ^ragc zu prüfen, welches ber Stand her Technik gewesen ist unb wie weit tenach oer Schuvumfang geht. Bei klarer, Jasfung, bic einen Zlseifel über den Schukumiang uberbauDt nicht aufkommen läßt, ist kein i.iaunt für eine Erforschung des Standes der Technik, elbft i-ienn eine solche ergeben follto, daß der Anmelder einen weiteren Schud halte deanshruchen lonnen, als tatsächlich geichehen ist. In diesem Sinne ..et das Reichsgericht selbst neuerdings feinen Standpunkt präzisiert. Mit dieser Einschränkung kann man sich nut ben ausgestellten Grundsapen im allgemeinen einoerslandev erklären, wenn audji noch gewisse Bedenten oorliegen mögen, deren Erörterung bin indessen zu weit süchr^n würde. D i e Tätigkeit dc . Gießener A^ach- Aus Stadt und £&n&« ,s lefien, 2. Januar 1912. ** Reich sgrü ndun . > er Man schreibt uns : Wie vor zwei .v-Vtrer, hat and* d. i . bi bic ln- sige Orts- rt auf Vor oslem aber wird dort Ans- Turft erteil; werden über alle Lehranstalten und Kurse, bie hier ui i-ieße» selbst vor band en sind zu. müiibliften Äusbilbung in beit verschiedene en Berufen,' über Pi. is unb lauer ber Aus - biPcimg und Lehri über ' ui unb Gehalt in den einzelnen Stellen unb Berufe >. Sieft. ^Vermittlung unb Unterkunft wird noch Möglichkeit naefen miefen werben Tie hiesige Ortsgruppe des Frauen- ver -ns h '' mi' oiefer Äusk. fttftelle, wie iie in vielen änderen Stätten fd u ’ rite . allen auch hiev befind!ichen Rat unb Hilfe suchenden Mäteb ui unb Fraucu erfolgreich ur Seite zu stehen, so m-uche nnhioy vergeudete Arbeit u 'chlich und segenbringend zu gestalten, Frauenarbeit konkurrenzfähig zu machen, bie Frau doi Ausbeutung und ;.u frühem . tesamiu-nbruck) zu beioak)ren unb cb nso tote bic bewährte Rechlsschutzstclle rin.' segensreiche T itigTcii u Nuß unb Fi oinm-en bei im Hans unb Leben arbeitenden Fran v;. entfalten Besonters seien auch bie jungen Mädchen, bic Ostern bie Schule verlassen unb einen Berus ergreifen, auf- gcforlxTt, sich mit ber Auskunftstcll, ,u besprechen. nommen hatten, frisch unb gesund aussehen und dem Untern tl mit größerer Frisd)? als Vvrh.-r folgen konnten. 'Ter Bcrichi weiß km rauf hin. daß bei dem Borhanbem'ern von Skroütlose jidi im späteren Alter vielfach LungenschrmeÄ'ncht herausbrlbet. Schon eus diesem Grunde sollte mau im Kreise Gießen enistlich daran- gehen, ollen Kindern, beiten ocr Besuch eines S.wlbate. vom Arzt aitempsolilen wird, einen solchen Babeansenthalt auf ein» Wost.n auch zu iten'drafj'cn. Scheint buch dies her einzige Weg $n. sein, die tückische Volkslrankheit, ixe Lungmschwiiidsucht schon im Keim zu bckämpseu. Nachweisung über de» Stand der Maul- unb Klauen seuche in Hessen vom 23. bis 29. Dezember 1911 nach tilier dem Bericht beigegebenen Tabelle 1275 Kutter smo, bie sich am Schlüsse tes Jahres unter seiner Beobhdstung be- i'anten. An erster Stelle rangiert Sie'-*d mit .stintern. es folgt dann Heuchelheim mit 67, Lich mit 63, Klent-Linden mit 61, Grünterg mir 52, Wo.penbcin mit 47, Lollar mit 43, Großen 3u) m t 42, Alten-Tuseck mit 40, Treis a. d. Lumoe mit 34, Burr barbsselben und Langgöns mit je 32, Großen-r'inben, Hungen, Leihgestern unb Villingen mit ic 30 solcher Palzenten. x\n teil Gemeinden Allendors a Lda., Bellersheim, Beuern, Tanbringcn, C^irtenteid, Hausen, London, Reisnrd'-ni, (stauFcnbcrg und Lrein bach fiT.txmlt bie Zahl zwischen 20 unb 30 und in -em Oien ter Gemeinden sind es weniger als 20 Kinder an denen der Arzr in gc'unbteiilicher Beziehung Anstänbe erheb». Tie zerankteiicii und Gebrechen c>-i 1275 unter ärztlicher Kontrolle stehenten Kinder vertciien n .' nste folgt: Schlechte Er Nahrung 20. Unreinlichkeit 21, '! ueichtag 76, Flache Brust 90, Bruch und Bnua>a:stage 161, uerbogenc Wirbelfäule 271, Per - änberungen der Lieber 91, Pxanderurrgen in Mund uno Rachen 160, tehinderte Nafenatmung 260, Stotterer und Stammler 193, Sehschärfe ungenügend, 9lugtnh"an'betten, 277, schlechte-- Gehör 277, CbrcnfranlLfite.i 211, sonnige chromßv Armkheilcn 1s 1 Tuber tu lös 54, Skrofulös 144, 'Siu l ar mut 49 unb Sdstvachsinn 166 Kt nter. Ter Bericht bes Schularztes stellt fest, daß Eliern und .Kinder im Migemeinen für Die Hinweise und Anregungen des,Arzlcs dank bar sind, so daß ärztliche unb spezralärztliche Hilfe, selbst bei teraltcteu Gebrecten, beten Vorhandenscin id m als e:was rin abwendbares hing-.nommen tourte, häufig ausgesucht wurde. >paur: sächlich die Bewohner ter näh. ren Umgebung Gießens suchten bv Spezial-Institut, d c Unireriilät ;ur Sefcanblung ihrer Mi aber in ber. Pottuinilen auf, unc bie Furcht r.r dem Mc fer bei chirurgischen Eingriffen bei Rachen-, Na'Sn- und Ohr en leiden, hat gegen früher b:b utenD abgenommen. Schwachsinnig Kinder, >.n benea die Annahme sich rechlfertigen Her, daß sie N'.st 14 Fiihrc.. notdürftig rechnen, schreiten und lesen würden, empfahl ter Arzt ber Nachsicht ber Lehrer. Idioten, Bl ticke unb Taubstumme tour den, soweit angängig, einer Anstalt zugeführt.. Manche Uebei- ndping sck iterte an bnn Unverstand und Widerstreben der Eltern. Bon den Landgemeinden besitzt nur oie Start Lich eine Hilfsschule, in der im vergangenen Jahre 17 schn adninniae und geistig ’iiiüdgebli. ne Kinder aus den unteren Schuillassen in wöchentlich 4 Stunden lüäier gebracht wurden. Vielen Kindern, die mit allgemeiner Körperschwäd^, Bleichsucht, Herzleiden, Skrofulose oder Anlage hierzu, behaftet waren, würd' zu einer Bad'kur in Bab-Nauteim geraten. Im Berichts- -ahi war bie Zahl ter babetedürftig n Schulkinder 200, von denen nur 30 auf die für die Sparkassen Gießen unb Grünberg im Elisa hethenhaus zu Dao-Nauheim vorteteitenen Freivlätz-. oder mit Hilfe öffentlicher Fonds ist?aickeswaisenkasse, Krm : n: iifhte ur. fr- gebracht werben konnten. 170 Kintern mußte bic heil Mm ’ Woh i eines Soolbates norenthaltcn werben, mcii bie 5.osten brfür r.i? bie Eltern zu hoch waren. Bezüglich des Nutzens einer solchen Bateckur hemmt ter Bericht, bast gerade bei Oen Sintern der Schl i eß- Instituts im Jahre 1911 Man schreibt uns- Dir 6 Wo.hier fanben bei ihren näd'tlirhen Revisimun 4555 offene Haus«ü«n von ^enen '315 geschlossen wurden, mäbrenb bei den um,gen i .- S pießen veranlaßt wurde. 3855 offen.- Hol uitb Warf entere unb 143 offene Waschli-.d;en wurden gc- fd>loffen, test 50 offenen Löben, 180 offenen Fabriken, Werkstätten, Sagenäuntint unb Burear. 281 offenen Fenstern unb 8 offenen Sdiauküsten wurde sofortiges Schließen veranlaßt, 220 Schlüssel ttmrren in ten Türen siedend v -'.gefunden und den Abonnenten zurück., geben, 443 Mal brntnenb gebliebenes Licht gelösclu te-zm. das X't'i.lM-n veranlaßt, 5 offene Gashähnc q: schte'sen 2 Tcrm!pslxn>n i„en vor (5xplosten bewahrt, 2 mal wurde frühsten. Feuer nitbcrf1 und gelöt'du, 19 offene Wasserleitnirgkw hvrgefunten - tezw. RoInLruc!^ ento ckt, 30 Hausbewolmcrii, die ihre Schlüssel vergessen hatten, geöffnet, 20 Abonnenten wurden icbe Nacht zu feiner teftinemtr? Zeit geweckt, 35 lose Vierte an gebunden, 10 Pfmte, bic sich 'n ber Halfter ntaoideli hatten, aus ihrer gefährliclien Lage befreit, 3 Einbrüche vereitelt, 1 vcrbächrige st^crsonen aus den zu bewachenden Häusern entfernt, unb bcobad)tet unb 19 flyafonen bei Sachbeschädigung ertai Landkreis Gießen. A Ettingshausen, 30. Tez. Unsere Gemeinde hat wieder für etwa 11 500 Mk. Arbeiten unb Lieferungen zur Drainrerung der (Scmarfung vergeben. Daß die Ent- w'isierung von höchstem Werte ist, merken jetzt bie Canb- wirte Während sie früher im Herbst und Frühjahr kaum aus bie nassen Aecker konnten, siebt man sogar jetzt noch fast täglich Landwirte die ehemals nassen Grundstücke pflügen unb bearbeiten. Tie früheren Gegner ber Prämierung sind denn auch verstummt. Kreis Lauterbach. - Heb los, 31. Dez. Bei der hier üorgenommenen Wahl eines Bürgermeisters für bie Gemeinden Heblos unb Rimlos wurde der seitherige Bürgermeister, Landwirt Hch. Euler hier, mit 54 Stimmen zum dritten Male einstimmig wiedergewahlt. Ein in Aussicht genommener Gegen- 'anbitet hatte vor der Wahl seine Kandidatur infolge bet Aussichtslosigkeit zurückgezogen. Der Stsundhertszuftand der $d)ultinöer in den Landgemeiden. Ane» dem Bericht des Schularztes über dessen Tätigkeit in den Sdmhm ter Sanbgemeinben des Kreises Gr< hcä. Ein interessantes Bild über iie Gesundheitteerbältnisss tei Jugend auf dem Lande gibt ter Bericht des Krc-sassiftrnzarrl k r Lang er man, den er als Sckularzt bec Kreises für 1910 l1 Ifs ist in ber letzten Zeit in ber Literatur sehr cingetzcnd die Frage erörtert worden, welchen Zweck st.-r Patentei">,,ch l«bc ob er nur dazu bestimmt sei, den Gegenstand der Ersinding zu te^nchnen, ober aber den Sckuy genau abzugcenzen Anstiß ;u ™ diese, crrörtmin.T ,r haupt'ochlich unc Enttcheiv, a, des Reite unter enen'gerichts vom 9 .jitbrua: 1910 o^vAen, in mcfdiei’ a,-.. je^'-n/fien Kreis: Am 23. Tez. waren verseucht: hont 23. bis 2V. Dezember inb neu verseucht . ' im 23. bis 29 Dezember । ic Seuche erloicben in: Tarrn habt . Bensheim . Dieburg . (Schad) . . . 'öroß-Gerau Heppenheim Osfenbach. - Gießen. . . AlLield . . . Büdingen. . Friedberg . Lauterbach Schotten . . ’Jjiahij . . . Alzey.... Bingen . . . Cppenheim Worms. . . Ebersiadt, Arheilgen Bensheim, Bobstadt Walldorf, Mörfelden Viernheim Cffenbad), Langen, Obertshausen, Offen- thal, Reinbrücken, llicin- zirotzeuburg, Klein- Auheim, Hainstadt Lcuigsdorf, Hungen, Lich, Birklar, Garbenteid), Vdlingen, Nieder- Bessingeu , Trais - Horloff, Rödgen, Beuern, Grunin gen, Müschen- heim, Mainzlar Hirldigarten, Schadenbach Echzell, Ranstadt. Stockheim , Cbev-Tloditate, Lorbach, Leidyecken, Düdelsheim, Taueru- ()etm, Bleichenbach, Eckartsboni, Himbach Ailenstadt, Lmdheim, Effolderbach, Glauberg Beienheim, Bruchenbrücken, Sobel, Artete berg-Fauerback), Cbci- Eichbach, Dorheim, Kirchgöns , Ilbenstadt, Reichelslieiin, Aieder^ Weisel, Woliersheim, Burg - Gräscnrode, Massenheini, OvperS- holen, Kaid-en, Staden, Rodheuu, Ober-Flor- liabt, hohl-vcku---, Bad- Nauheim, Ober-Mörlen Angersbach Bfordt, Hutzdott, Uellersyausen Bernshausen, Oberiveg- furtt) Freienseen, Schotten, Rudingshain Bregen heim, Marienbom, Stadecken, Gouseuheim Weinyeim, Badenheim (Lenüngen. Horrweiler, Appenheim Bechtolsheim, Schwabs- bmq, Guntersblum, Wald - Uelversheim, Tienbenn Dittelsheim, Alsheim Gr-Gerau, Bischofsheim Jügesheim, Egelsbach Großen- Linden, Watzenborn, Steinberg Wenings Sörgenloch Engelstadt, Gioß- Wiruernheim Selzen Bechtheim, Bermershein (rberftnbt Bobstadt Gr.-Gerau Viernheim Trais-Horloff Rödgen Bleichenbach pimbad) Altenstadt Burg- Gräftnrode, Wöllersheim, Södel Schotten Appenheim Horrweiler Unser MM ganz bedeutend ermässigten Preisen beginnt Mittwoch, den 3. Januar Klavier- in 3, B1/l A. Weir. 341 B8/i D örme r. Fluß-u. Seefische 91 o a cf. D’/i Der Borstand. 4) Kaufhaus FRITZ NOWACK Durch besonders günstigen Einkauf Tischläufer — Mitteldecken — Schoner rt- :'k? 24. Februar. 4. für Maker, Lackierer und Wertzbinder im «luffätbcn von Farbstoffen auf massive Hölzer zu Darmstadt vom 22. bis 31. Januar bezw. vom 26. Februar bis einschl. 12. Mürz. b. deSgl. im Holz- nnd Marnlvrmalen nach der Nat ir und in stilisierter Weise zu Darmstadt vom 8. bis 27. Januar. 6. Meifierkurse für Sattler zu Grog-Felda in der Öevftcdunq von Kummeten und für Maler, Lackierer und Weißbinder im Schriftenmalen zu Darmstadt sind im Monat Februar vorgesehen. Zugleich sei nochmals daran erinnert, daß ein veiler Lchrkurs in statischer Berechnung von Zautonstrnktioucn in Darmstadt an Wochen» chcnden oder Sonntagvormittaqen abgehalten wird, sobald eine ausreichende Anzahl Teilnehmer sich ge- nreldet hat. Im weiteren wird auch ein AuSbildUNgH- ture für Dekorationsmaler in moderner Handwerkskunst von vierwöchiger Dauer, eben- jMS in Darmstadt, veranstaltet. Anmeldungen zu diesen Kursen sind alSbald an die unterzeichnete Behörde zu richten, damit die erforderlichen Vorbereitungen rechtzeitig getroffen .»erden können. Darmstadt, den 27. Dezember 1911. Großherzogliche Zentralstelle für b>e Gewerbe. Rechtsfchntzstcllc Frauen und Mädchen erhalten »uentaeltlich Rat und Auskunft in MechtSangelegeuheiten im alten RachauL Markt platz 11 Mrstwoch natfcmitt. nun d*/«"8 116i. D’/i Willi. Rudolph Großh. Hess. Hotiieferant Piano-Handlung und It. ■ para tnrwerkstÄCte. 8eltei5M'.9l. Fernspr.SRO bis 27. Januar. fnr Schneider nn Grundmodell - Zeichnen und Zuschneiden zu Darmstadt vom 8. bis 27. Jan. für Schreiner und Wlafer im Farben von massiven Hölzern und Furnieren zu Darmstadt vom 8. bis 20. Januar bezw. vom 12. bis Lauback. VJ. Dezember 1911. Gräflich Snüni'fc&e Rentkammer. tgez.) Birnbaum. bis zu 30 Prozent unter dem regulären Verkaufspreis. Stimmen Kepftrieren Polieren 0>/, tadellos. Ausführung. leine WM Haare mehr Bigrin Kein Färb en. Garantie t'lMche Mk. 3.—- LmOllnng prattischtr MkiAertilch. In den Nlonaten Januar und Februar 1912 werden bei ausreichender Beteiligung prall .jche Meister - litfe ufiD. für folgende Berufe veranstaltet. 1. für Schuhmacher in der Anfertigung von Schuhen und Stiereln nach Mast zu Darmstadt vom 8. Ooslar Telephon 758 Holzsubmission. Aus den Waldungen der Gemeinde Allcndor r a Lda. (Station der Bahn Lollar—Grünbergs Distrikt vtaalsköppel und Im Tal, Forstwartei II, soll foi gcndes Holz in Submission vergeben werden 25 Kiesern-Stämme 3. Kl. mit 18,18 Fstm. 61 Kiesern-Stämme 4. Kl. mit 34,09 Fstm. 239 Kiesern-Stämme 5. Kl., Bauholz, tn. 98,83 Fstm 106p Kiesern-Stämme 5. Kl., Grubenholz, nut 247,16 Fstm. Angebote sind nach Klassen, und mit Aufschrift versehen, verschlossen bis zum 10. Januar 1912, vormittags IO1/, Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen. Forstwart Franz ist zum Vorzeigen des Holzes beauftragt. Mendorf a. Lumda, am 28. Dezember 1911. Großh. Bürgermeisterei Allendors a. Lumda. Rein. 53 Meyerhofi Kreuzplatz 13 .7. M jnTf Kienle«. • in. Äs lllD kcr 'vi£ Ä6 -nfc öS M btt ft» ju- Jssst ÄS- LSZ ,onlpllld)ff fr W tu Mfen llc.IPeit demch jheiv ««e.io . ernen wkittn, j gelchchen {fr Undings fflHQ ^fqefttlUen tvenn ouh rrorterimg hin Elisabkth-Kleinkinderschule, Gießen, Zweck- Gnthebuitg von Neujahrsbesuchen und Älück- rjüntrUcv. sind von nack Gehenden cimilieu an Zuwendungen tiir untere Anstalt ciiuie^Qimen: 1 ,vnbrirant irmu 4?orv- : Stentner »cinvidi z.nlin-:-. 3. Frau Äommmiettty *nliflcnflnebt, 4. ElietbibHoihcfar Dr. Heuler, a. Arwltekt iustav Hamann, 6. Direktor Doering, 7. Kontrolleur Haas, Tircttor Albert Heickelheiur 9. Rentner Franz Schmidt, . Reallehrer Alback, 11. Kaurmann Johann Seibel. Wichen, am i Januar 1912. , lv'/. T«.r Vorstand der Elisabctb-Mcruktndcrntzulc. 'M ~ senerkrankiUMl SistlMg haraxl. 1 httb, ist jetzt bestimmteste er- uni) auch mxh t Die seit, e Morden ^stellt werd«. Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. Lwlzversteigermra Donnerstag, 4. Aauuar 1912 vormittags 91/» Uhr, tm Distrikt Seruewn'd «Abi. i- 6 a, 6b, 7 a. 7 b, 9, 10, IL 13, 15, 16, 20- 22) Forstwartei Gieffen II, Forstwart Arft, Hochwart. 1022 Jich. nderbstangen mu&ah Fstm « 12 Um. Bucken scheitbolz,44j,5Rm.C-icken'chei:holz,3ä,8Rm,Btrtenjckettbok' 29.6 Rm. Bt.chenknüvpelbol^, 42 Nrn. nknuovelholz, wRm.Birkenkmivvelholz. 3Rm.Asventnuvoelholz, LS Jm Buckenstockvolz, 18 Rm. EickensNuTholz, 108 Rn-. Birken- ttodDoU, 17 Rm. Kie-ernstockdoiz, 6,8 Rm. Fachtern'ockh^ 050 Wellen Buchenrcista 2950 Wellen ^'»'-nreifm. 570 Wellen Birkcnreisi^ 160 Wellen Mtefernreifig 325 Wellen Fichlenreistg. Die Zusammenkunft ist auf der Haupt- schneisc nm Waldeingang. ________________B -» 7L- i Arbeitsvergebnng. Die 'Arbeiten und Lieferungen für die Errichtung eines Anl auts an bgustlieserungen,Trevvenlieferung. .-ieichnnng. Boranschlag und Bedingungen licflcn zur Einstchlnahme woürend der üblichen Geschästsstunden auf: 1. von Mittworl', den 3. Januar bis einschl. Mittwoch, den 10. Januar 1912 in AlSfcld aus dem Bureau der Grotzh. Bürgermeisterei ÄlSfelo sim Weinbaus', 2. von Freitag den 12. Januar bt5 ein'chl. Freuag, den 19. Januar 1912 in Üaubath auf dem Bureau der Gräflichen Rentkammer. Offerten werden htä Samötog deu 20. oanucr 1912 norm. 11 Uhr portofrei und mit entsprechender Austchrift an Die Gräfliche Renlkammer erbeten. Boranschlags- abschristen roerben oncnabmslos nickl versandt. Die Eröffnung der Offt rten geschieht nicht öffentlich. Zuschlags, frist bis 1. Februar Vorbehalten. Im sicherTtadiwald, Distrikt Plal-enwald (15 Minute., von der Ltadl entfernt), werden Freitag, den 5, Fanuar 1912, vormittag: 10 Uhr an der RbtriebsfiiMst! anfangend, nach Zusaminenknnft am Waldeingang an der Hattenroder Strane, versteigert: . , 2cüeiter, Rm: ->:rke 9, Eiche 4, Kiefer 2, Knüvveb Rm.: Birke 19, Eicke bÄ, Asve 5, Reina, Rm: E'che 2^5 tiefer 5, Fickte 10, Stücke, Nm.: Birke 19, Eicke 12, F'ckie 2, Stämme, Ist, i. Eicke 2.13 113-1(5 Ztm. Durckmester', Birke 5.7ü (13—21 Ztm. Durchmesser), beides zu Wagne' nolz geeignet, Kiefer 0.60 «19 und 24 Ztm- Durchmesser», Fichie 1.84 (13—17 Ztm. Durchmesser^ Derbstangen. Fstm.: Eiche 5.71, zu Wagnerholz geetgnei, n I L IU. lieterf In jeder gewünschten Ms»ii alle? All skihs !'-cb •iekSuKÜ imgen oc-n) Holzverfteigerung in der fürstl. Oberförsterei 8ich. Montag, beti 8. Fanuar soll im Distrikt Miedwald folgendes Nutzholz versteigert werden, j Elchen. Bauholz, - 1,68 Fstm. «Si und 27 Ctm. Durch«., 44-8.4■ tOhr Vanfle), '0 Eichen, Laguerbolz, — 2,08 Fstm. (!«-;-.># Etm. Durchm., LS-8,6 Mtr. Länge,, 13 Eicken, Gartenpwsteu, ---0,73 Fstm , 15 Fichten. Bauholz, von 18-24EtnuDurchm. -431 FMN' 92Fichten, Bauholz,von 11-17Ctm.Durchm.--16,04 Fstm., 583 FlchtemDerbstangen von 9—12 Ctm. Durckm. = .>3,06 Fstm-, 242(3 Fichten-Derbstangen von d-5 Ctm. Durtöm. =8^,75 ßrftm., 24 -. Fichten Re-: stangen - i 43 &ftiv Die Zusammenkunft ist vormittags 10 Nhr auf ocm Feldweg von Hattenrod nach Ettingshausen am «re uferte! d (GemarkunoSgrenze). S h L i ch (Dberbefien). den 29. Dezember 1911 Fürstliche Obersörsterei. Dr. Dieffenba a__ Fichte 0.47, 7!uhreisig, R'. : Eiche 67, zu Obstbaumstühell gecignei. Beurerkt wird, datz infolge der Berweriung des Ge landeS zu landwirisckasillchen Zwecken, tm Feldberetnn gungSverfabren, der 21birieb erfolgt ES stnd nur Forst- wellen und Dtammbriegel L Kl. 2ich, den 27. T<-»ember 1911. . Grostb. Bürgermetsterei Sich. geqelN-vEr • (ft c*i*1 -ii 'S mit W' «d-tÄ Äys«* A°ih VS.'ut ,1t K tetl, !™<ßr' Samos per Fiascke 85 Pfs- Blutwein per Flasche 1.10 Mk. anerkannt beste Kranken* weine, empfiehlt 2t H. Heyne TelevIi3SS. Walltorstr. 5 Ausnahme-Angebot /■'. ■ V '' - fängt mw' an, 'Ip'c nicht nein w auf ankere, übrö, ba einige ' Ite weder trat gegessen haben liMilZWe er-' :r den Muchml erheblich zu« betrug die M rcn denen sech. irbtrlc über bc# I Innern erfind- Vergiftungen im $ einem 5d«nf- t- Zchnavs grobe Kriminalpolizei Siefctnr. v.-vrbe Chorlottenbmg Ctis mit Meätzl- s zwei Disteln it iinb als Zpur Gch'r-ni «ur i-tt dmckfmtel M«. reinen Spn! . : jurba* 01!! hf" ’ ,4 OD'l WH* g di rovriv b Bedilges icst- dcn Pe i^unga Sic MO: rnck- irdj Jic.^dW mtit b'> raren t« N« ? rfonen nnh TergWngAA, »iprüsidium, etlß'3’. SfLZ I. M. Schulhof Telephon 119. Prompter Versand nach audwäris [2 „Frost fort“ bester kasmet. BaKam gegen Röte, Beulen, a 50 Pfn Adler-Drog. Otto Sebnaf. Bekanntmachung. Der neu gegründete 2par- und Kredit- Verein, e. G. m. u. H., in Steinbach, hat als ZtnSftlß festgesetzt: x i t. I auf Hypothek = 4t/, ®/0 a) für Darlehen j auf Schuldschein = 4=/, ”/0 , , , „ r 1 Guthaben ----- 4"/o b) für laufende Rechnung) Schuld = 48/< % c) für Spareinlagen — 4 %, Geschäftstag: Freitag nachmittag. Steinbach (Kreitz Gießen), 28. Dezember 1911. Giessen, den 2. Januar 1912. Lchulttraßc 6. 07] 4-3tmmci toobnunn au Art verkaufen. 022 Nord Anlage 8. sofort gesucht. B3/i 81 30. C st An läge 14 DL ->ri?bhofes auS statt. 1(6 die SS° x 200 M ark Rittcraaste 23, 511 Jakob Montarde. 70 I Gern 'er. GertchiSvollzteher Ltcinstr. 4h v. 49 Dass Pilo Ost-Anlage 39 p Neustadt 27. au uemt pktrisches Licht U.Gasu Alicearabe 22 in. 30 «Hickner Ämcijct. 8t Amtliches Miet(je$uche Versteigerungen Verschiedenes Stellenangebote Vermietungen Verkäufe 3uuflvr Burcauqebilse sucht per iof. m Gießen Stell. Schriftl. Angeh. unter 73 an den Au,, erdeten. f. I. April 1912 zu verm. '',-Uerswpir 52 11- (UrinJi m eine modern. V>C^Un)T itnforb. enispr. 4- 5-Zimmerwohn. m.Radz. 1. Avril. 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In dem Konkursverfahren über ba§ Vermöqen des Gemüsehändlers Johann Hanlel von Gietzen ist zur Abnahme der Zchluß- rechnnng deS Verwalters^ zur (Erhebung von Ein- Wendungen gegen daS Schlußverzeichnis der bei dec Verleitung zu berüc^ sichtigenden Forderungen — und zur Beschlußfassung der Gläubiger übet die nicht verwertbaren Ver- mögenSslückc - der Schluß- tennin auf Donnerstag, den 25.Ianuarl912, vormittags 11 Uhr, vor dem Grollherzoglichen Amtsgerichte Hierselbst, Zimmer Nr. 13, bestimmt. jjy Gießen, den 30. Dez. 1911. Gerichtsschreiber deS Groß- herzoglichen Amtsgerichts. BramZUMNrLUK nerei nrünbl. erlernen unt. nünü. Beding. Wild.Moier, Gärtncreibes, WieieLWeg^ zunM Smliuridic sucht. Versteigerung. Mittwoch, k 3. Iaauar 1012, nachm. 2 Uhr, werden in dem Laute Bahnbofstr S « uerftcigcr: I. > vollst. 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