t'Vep! ein Zweites Blatt 162. Jahrgang Kr. 102 f. in der sUdtkirt.. Erscheint tSgnch mit Ausnahme veS Sonntagk flnb eine res 1911/12, Tic Tuclifiag: bestritt. tnngsvoll [tungsvoll idmaier. 037M :C| iW» hi ) Volkskonzerte. 'JJian schreibt »ins: Es wäre zu i>QB das Unternehmet» des £)bermu]itmei|iec5 morgen nut seiner Kapelle Volkskonzerte einzliführcn, 5 im Budget die Be nur seil' ge Geschifteflbergabe . und "Cmgegend ganz iu Heb. Kloti Wwe. eh wollen. nnng zusichere, bitte tzen zu wollen und itz Wwe. i. Wildbrethandlg. er».. ife bc: wünschen ii ö b v i, mu i’Vf. its- ckc. bei, aai, und en. Lin Mahnwort an die Beamtem und Cehrehchast. Aus Beamtenkreisen schreibt man uns." Eine unzcitiac Hervorkehrung von Sonderinteressen übertriebene Agitation für Beseitigung von an» namentlich bei Zusammenstössen zivischen Mitgliedern der Armee und Personen außerhalb derselben, ivcnn durch eine Aende- rung dcr Gcietzgcl> ung der Schutz der persönlichen Ehre wesentlich verstärkt worden ist. D" rÄrt 12841 »an Die „Siebener ZamillendlStter- werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beig*legt, bal „Krtiiblgti für den Kreis «letzen" zweimal wöchentlich. Die „LandwirlschaltUchen Lett' fragen" erscheinen monatlich jroeunaL die die Aus StuSt unS Land. liegen, 1. Mai 1912. ** I n der P o ft t a r t e n w o ch e, die die Großher zogin im Juni zum Besten der Mutter- und Säuglings sürsorge veranstaltet, werden Ansichtspostkarten und Woyl- ,ahrt-,wiider zum Verlauf gelangen. Tie Wohlsahrtsbilder bringen neue Aumahmen des Großherzogs, der Großherzogin, der Groober^oglichen Prinz.n und eine Gruppen- auinaijme der Grotzh. Familie. sie haben die Größe rj: 2 i, sind mir einem geschmackvollen Passepartout versehen und eignen lich besonders zu Geschenken, zum Zimmerschntuck, Laöendckora^ion und dergleichen. Dieselben Ausnahmen werden als Ansichtsposttarten — in Bromsilberdruck — herg.stol.t und vertrieben. Außerdem werden AnsichtS- postrartcn hesstscher ^anbfdja।tcn ’ nad) für diesen Zweck zur Leriugung stehenden Bildern unseres Landsmannes Eugen Bracht verlaust werden. so doch zugegeben worden. Ihrer Lösung näher kann sie aus dem prallischen Biege ge,üyrt werden, den die Armee 1897 eingeschlagen hat. Nach turzcr Aussprache beschloß der Ausschuß, in Redaktion. Expedition unb Druckerei: Schul- (träfet 7. ErvediNon und Verlag: esS 6L Rti>artion:e^ll2. Lell-Adr-'AnjeigertLiefeen. Protestversammlung der hessischen vrenner gegen die Beseitigung des branntweinkomingentz. Unter dem Vorsitze des Landtagsabgcordneten B ä h r hielten die hessischen Brennereibesiyer eine überaus stark besuchte Versammlung zu Frankfurt a. M. ab, in der einmütig Protest gegen. die Abänderungsanträge zum Gesetzentwurf bctr. die Beseitigung des Branntwein ko ntrngents erhobelt wurde. Direktor F r o h m a d e r - Berlin führte in einem erläuternden Vortrage die schweren Schädigungen vor, die die hessischen Brenner treffen, wenn der Entwurf tue Gesetzeskraft erlangt. Ter Gesetzentwurf will durch besondere Vorschriften die SUcinbrcnnereien konkurrenzfähig erhalten, dagegen werden die Betriebe mit 10 bis 3Q0 Hektolitern Jahresproduktion in ihrer Existenz bedroht, viel» letcht auch zugrunde gerichtet. Ten Vorteil genießen dann nur die Großbetrieoc und die Brennereien der süddeutschen Reservatstaaten, zumal bteien im Gesetzentwurf die bisherigen Herstcllungs- bedingungen gewährleistet werden. Hessens Brennereien, deren es ja meistens solche mit 10—300 Hektolitern Jahreserzeugtmg sind, würden also von den norddeutschen Großbetrieben und bett bevorrechteten süddeutschen Brennereien einfach existenzunfähig gemacht. Nach eingehender Aussprache, an der iid) vor allem die Herren Lucke- Frankfurt, Alles- Niederflorstadt, Fritsch- Tilshofen, Walther-Lengseid, -Jakobi-Utphe, Bolz- Groß-Bieberau und der Vortragende beteiligten, wurde ein aus den Eefonomieräten Lucke- Frankfurt, Fritsch Tilshosen und W a l t h er - Lengteld bestehender Ausschuß gewählt, der in den maßgebenden Kreisen Berlins die Wünsche der hessischen Brennereibetttzer vertreten soll. Taraus nahm die Versammlung solgende Entschließung einstimmig an: Ter vorliegende Gesetzentwurf bctr. Beseitigung des Kontingents wird.'wenn er in seiner jetzigen Fassung Gesetz tvird, die hessischen Brennereien zugrunde richten. Tie Versammlmig stellt deshalb das Verlangen, der hohe Reichstag möge das Geietz ablehnen. Sollte dies nicht erreicht werden können, so wird beantragt, den § 5 des Gesetzentwurfes wie folgt zu fassen: Vor dem 1. April 1912 betriebsfähig hergerichtete landwirtschaftliche Brennereien mit einer Jahreserzcu- gung von mehr als 10, aber nicht mehr als 300 Hektolitern Alkohol dürfen in einem Betrievsjahre die Menge Alkohol, die ihnen in 1908 als Kontingent zugewicsen war, zu der für dte süddeutschen Staaten gewährten Verbrauchsabgabc 5um Verbrauchsabgabengesetz von 117,50 Mark heritellen. Tie innerhalb des Turchschnittsbrandes mehr erzeugten Alkohol- mengeit unterliegen dem Abgabefaye von 125 Mark. der heutigen Aussprache ist folgendes: Tie rechtsstehenden Parteien zeigen iid) geneigt, der Aufhebung der Liebesgabe ui zustimmcn, allerdings unter gewissen Mautelen zum Schutze des landwirtschaftlichen Gewerbes und unter Widerspruch gegen die weitgehenden süddeutschen Begünstigungen Von der linken Seite wurde dagegen mit besonderem Nachdruck hervorgehoben, daß, solange die Bestimmungen über den Durch schnitt s brand und den V er gällungs.zwang weiteren Bestand haben, die Aufhebung Zier Aontiilgentsspannung tatsächlich nur eine verhüllte indirekte Steuer in sich schließe. Einheitlich scheint die Auffassung zu sein, daß man bemüht fein müsse, durch besondere Bestimmungen eine SB Beteuerung des z u gewerblichen Zwecken dienenden Spiritus zu verhindern, da er sonst die'Konkurrenz mit dem Petroleum nicht aushalten könne. Es wurden Anträge angefünhigt, dahin gehend, daß ein Teil des Ertrages der Aufhebung der Liebes gäbe verwendet werden solle zur Aufrechterhaltung des der zeitigen Preises des gewerblichen Spiritus, sowie von anderer Seite, daß die Betriebsauflage nach oben ausgebaut und die Erträgnisse dieser Maßnahme auch verwendet werden sollen zur Festhaltung des augenblicklichen Preises für gewerblichen Spiritus. einzelnen ist aus der Aussprache zu erwähnen: ^chatzsekretär Kühn wandte sich mit kurzen Worten gegen die bisher gegen die Vorlage erhobenen Einwendungen liin württembergisches Mitglied der Volksvartel schlug eine Erhöhung der für die kleinen und mittleren landwirtschaftlichen und LPstbrennereicn fli der Vorlage vorgesehenen Spannung von 7,50 Mark auf 10 Mark vor, während der Wortführer der konservativen sich gegen den Anspruch der Süddeutschen wandte und die Herabsetzung der Spannung bis auf eine Mark in Bor schlag brachte. Ter sozialdemokratische Redner bekämpfte den Entwurf durchweg: mit der Beseitigung der Spannung ist er einverstanden, über durch Herabgehen auf den niedrigeren Satz, nomit natürlich der Teckungszweck der Vorlage hinfällig würde. Ein nationalliberalcr Redner aus dem Osten verwies auf die außerordentliche Beunruhigung im landwirtschaftlichen Brennerei gewerbe und sprach wie der konservative Redner gegen die >ud- ucuiidje Vergunnigung, deren Rechtsanspruch schließt die schwersten ethischen Konflikte in sich. Sie kann nicht kurzerhand burd, den Gesetzgeber gelöst werden. Ties ist aud) von grundsätzlichen Tuellgegnern wiederholt wenn auch bellagt, Mittwoch, Mak 1912 •tetettenfbrud and Verlag ber vrühl'scheu Unnxrfitätl • Buch- unb 6teinbmdcttL 81 Csnge, Dießen. M. Dessoft, letztere Behauptung konnie er nichts als dessen angeblid) schlechte jinanzielle^ Verhältnisse * anführen Venn di? allerhöchste Crbcr den Tr. Sambeth zur Einreichung seines Abschiedsgesud).s veranlaßte, so hat sie oamit feinen neuen Grundsatz ausgestellt, sondern das vertreten, was bisher in der deutschen Armee von jcl;cr geherrscht hat und noch herrscht und das bei den zahlreichen Tuelldecatten im Reichs.ag in teil Erklärungen meiner Amlsvorganger stets Ausdruck gefunden hat. Darnach steht die Tuellvcrweigerung in einem so scharfen Widerspruch zu den in der Armee und den rochen Kreisen darüber hinaus tat» fad)lieb herrsd-enden Anschauungen verletzter Ehre, datz Cfiijietc, die im gegebene» Fall den Zweikampf verweigern, in einen Gegen- satzzudenGrundanschauunge ns einer Kameraden geraten, der nid't ertragen werden kann. Trotzdem sehe aud) 1 d) den Zweikampf a l s ein Uebel an und werde wie bisher mit allen Mitteln dessen Ein- s d? r ä 11 f u n g betreiben, wie dies meine Pflicht als Ktiegsminister ist. Eine gewaltsame Beseitigung ist aber nicht möglich. .Die allerhöchste Lrder vom 1. Januar 1897 weist den praktischen Weg, das Duell nach Möglichkeit einzuschränken. Infolgedessen ist dasselbe wegen nichtiger Ursachen aus der Armee überhaupt verschwunden. Ein voller Erfolg wird aber erst möglich fein, 3all. per agP- orn- 0.30, itter asw- er ra", beit ibii-5 Äkk. ske: ind setzte heute die Wahl des Abg. Pauli Hagenoro, kons.), bei der es noch einige Protcnpunttc zu örü cn gut, von ihrer Tagesordnung ab und begann die Prüfung der Wahl des Reid)stags- präsidcnten Abg. Tr. K a m p f. Er ist gegen den sozialdemokratischen Bewerber mit einer Mehrheit von neun Stimmen gewählt worden, und der Einspruch vcziept sich u. a. aur nachträgliche Eintragungen in die Wählern..c. Einige stimmen von den neun Mehrnirnrncu hat der Ausschuß heute iur ungültig erklärt. Zu einer Entscheidung wird der Ausschuß morgen kommen und ooransiichtlich Beweiserhebung beschließen. Auck) über die Wahl des Abg. Pauli soll der Beschluß gefaßt werden. xic Brun tweinsteuervo laie. Zugleich mit der Beratung der Wepcvorlagcn im ansschutz begann heute der besondere Ausschuß ratung der Branntwein st eueroorlage. Tas Ergebnis -Wiz essen und Umgegend ti mein Geschäft vom , seither langjähriger ei hier, verkauft habe. it langen Jahren heft meinen besten Dank folger gefälligst über- Verhandlung der Tuellsrage erst einzutreten, wenn Erklärung des Ministers im Druck vott.ege. Ter Ausschuß pir-: “» (Violine)^ a- X; der M- Ihr.. ötc den Zweck verfolgen, gute Wiusik zu mäßigen Eintritts» prelsen zu bitten, von Erfolg begleitet sein möge, terr “ober enlipricht damit einer Anregung deS Aiusikp ä dag o- gischen VerbändeS, der durch solche Bolkslonzerle, die beschloß, die Tueil,rage zum Gegenstand einer besonderen Beratung zu machen. Von sozialdemokratischer Seite liegt eine Enrschrießung vor, wonach der Reichs- tanzler dem Tueliwesen dadurch ein Ende machen soll, daß jeder Lftizier ooer Milckarbeainte, der zum Duell heraus^ordert, oder eine Heraus«oroerung annimmt, oder sonst beim Duell mit.virtt, oder durch die Androhung von.Benachtei.iguugen irgendwe.cher Art einen Angehör,gen des Heeres zum Duell- zu veranlassen sucht, aus dem Heeresverbande entfernt wird. Tie Wehrvorlagen. Nach diesen geschäftlichen Avmau.uugen nimmt der Kriegs- m i n i 1t c r das Wort zu allgemeinen ^.anegungen über die m i l v t ä r i) dj c n Gesichtspunkte, aus denen die Vorlage entstanden sei. Tie Mitteilungen, die er in diesem Zusammenhang Über die H^cressormationen der anderen eure- päischen Staaten maa,;, sino naturgemäß vertrau! ick». Es wird aber am Schlüße seiner längeren Ausführungen in Aussicht gestellt, bau ein Auszug daraus für was Protokoll und damit sür die DeffeittUd)teü zur Verfügung gestellt werden soll. Als bann auf die Ansrage des Ausschuß-Vorsitzenden kein weiterer Staats,elretar das Wort nehmen will, protestiert der Vertreter der Volkspartei gegen bi-c Abwesenheit des Reichskanzlers bei einer so wichtigen Angelegenheit und wünscht wenigstens, daß der Vertreter der auswärtigen Politik, Herr v. Kiderlen-Wachter, die Beziehungen Deutschlands zu den übrigen Großmächten skizziere. Daraus ergr.ift Staatssekretär v. Kider 1 en W ä ch t e r das Wort. Am großen und ganzen wiederholt er die Ausführungen, die schon der Reichs-, fatizler m seiner letzten Eiatrede uocr die auswärtige Politik und in «einer -Rede über die Wehtvorkage gemacht hat. Insbesondere betont er, daß die momentane politische Lage zu Besürchtungen und daher aud, zu Heeresverstärtungen an sid) keinen Anlaß gebe. Für das, was er im einzelnen dann über die Beziehungen zu den anderen Mädchen lagt, wird hernach Vertraulichkeit prollamiert. Erwähnt kann daher daraus nur werden, bay b i e Verhandlungen mit England ro e i t c r g c I) c n. Nach diesen Tarlegungcn über die auswärtige Lage gab der Texaritstiientsdirektor im Miiegsminiitctium, Generalmajor W a n- b e l, (hläuterungäi zu den Einzelheiten der Militärvorlage. Tataus begann die Aussprache, die durch einen Vortrag des Berichter st atters, des konservativen Abgeordneten Edler Gans zu P u t l i tz eingclcitct wurde. Tie Vertreter der b ü r g e r 11 d, c n Parteien, die dann ^um Wort kameii, ergänzten dte Bewelssührung des Staatssekretärs unb bes Ministers uoer bie Notwendig teil einer Heeresventärkung ned) bura, eigene Mitteilmigen. Ter Wortführer der Sozial-- demvlraten gab seiner besonderen Fr.ude Ausdruck üoer den letzt aud) von offizieller Seite anerkannten Wert der Jugendpflege. An diesen Punlt Inupfien sich lungere Erörterungen, bei denen sich besonders der Woruuhrer der Vottspartei mit einer starken Empfehlung der Turnerei beteiligte. Im Verlauf der Aussprache, bie in der Hauptsache ö e r t r a u l i a> geführt wurde, nahmen aud) die Regierungsvenreter, insbesondere der Staats- fetretär des Auswärtigen Amts, roicbcrlrolt das Wort. Ein frei) inniger Redner betonte u. a. Öic Bedeutung der allgemeinen Politik für die Gestattung der Wehroorlagen. Turd) die deutsche Waschrgefetzgebung würden nicht bie Sympathien des neutralen Holland, durch bie Norbmarkpolittk nicht die Tänemarls vermehrt. Ter Redner verwies auf die im vorigen Jahre vom Reichstag auf Antrag der Vottspartei beidjloiicncn Entschließung, bie bie Regierung aufiorbert, bie Initiative zu einer internationalen Verabredung über bie Ein- f d; r ä n 1 u n g der W e h r.a u s g a b e n zu ergreifen. Ter Kriegsminister äußerte sich u. a. zur Frage der Jugendpflege, die gewiß sehr er.vunsdu fei; aber gegenwärtig würde an die Leistungen her Mannschaften solche Anforoerung.n gestellt, daß die körperliche Tftdstigleit nicht ausreid)e, sondern die militärische Ausbildung hinzutreten müsse. Tte Aussprache'wird morgen fortgesetzt. Zur orage oer M a n n sch a f t s l 0 h n u n g haben die 2o- zialdemolraten den Antrag gestellt, dte Erhoyung nicht nur um 6, sondern um 10 Pfg. pro Stopf eintreten zu lassen, und zwar fdjon zum 1. Cftober d. I. Ter Wahiprufungsausschutz Vom Zentrum wurde zu,m Ausdruck' gebradjt, baß eine Einigung der versdnedenen Interessen gcuinbcn werben müsse und geiunbcn werben könne. Ein nationalliberalcr Redner legte eingehend die Notwendigkeit des Sdmtzes des gcrocrblid,en Spiritus gegen Preiserhöhung bar. Der polnische Vertreter erklärte die Bereit^ jdjaft, an der Schaffung einer Einigung mitzuwirlen, obwohl er aus dem Boden der Aufrechterhaltung der Liebesgabe siehe: er gibt aber zu, daß sic nicht mehr zu halten ist. Von süddeutscher Seite wirb ber Anspruch der Reservatstaaken verteidigt Am Schluß der heutigen Sitzung erklärte ein Redner des Zentrums, er bdjaltc sich vor, den Antrag zu stellen, daß der Ausschuß seine Beratungen abbredic, bis ber Bubgctansschuß über bie Wehrvorlagen entschieden hat. Ter Ausschuß nahm hierzu nod) nid)t Stellung. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhefjen Aus Oen Keid}stüg$ausid)u|jcn. . :: Berlin, 30. April. Ter Krieg-mimster und der Fall Samb.th. Ter B u 0 g e t a u s f ck) u ß des Reichstags begann heute He Beratung der Wehrvorlage n. Vor Einiritt in die Tagesoronung . gab siriegsminister v. Hee ringen eine ■ Ertlärung zur Tuellfrage ab: Der Abg.ordncie Erzberg er vezeichncte am 24. April bie über die Verabschiedung des Loerarzres Tr. Sambeth ergangene . llllerhechste Lrder als einen „Schlag gegen das christlich. Volt". ! on der Erregung darüber gao ich meiner Erwiderung eine ungewollt s d> a r f klingende Fassung, bie zu meinem ■ JÖeöaucrn zu vielen Mißverständnissen Veranlassung gegeben hat. cd) habe niemals im Sinn gelpab», einen Herrn, der aus reinen t n d e ölen '.Vi 0 tivcn TueUgegner ist, als w e n 1 g c r ro ü r b i g UNzusehen. Zm habe den mir von Der Presse in den '.uiunb gclcgicn iüisdrnck „paßt nicht in die gesellschaftlichen Kreise", wie der Wiiibüd ui das untorrigierte Stenogramm zeigt, überhaupt nidn . getrauchr Zch iDürbc mich mit einer Herabsetzung dieser Gegner les Zweilampfes aud mit der aiigcgriifcnen Lrocr in ichrofscn hfezeiiiatz georaat habenl denn diese vertritt ja gerade den um kclehrien^Stanopuntt. Tas Ehrengericht der 14—111 103-109 91- 100 76—86 78—84 73-76 72-00 70-71 April Mai 191? 10 7 78 63 NE E N a u 73—76 72-74 98 33 4 1 49 *,6 4? OG 244 1357 silberne Hochzeit begehen heute der Kellner und seine Ehefrau Katharine, geb. Lenz. o ti fl: a Q: € i vöchlle T emveratur am Öiiebtiflfie „ , Nrederlchlaq: u.O mm 88—40 30- 35 57-58'/, 56*/,-58 68-597, 577,-00 66-567, dis 30 , 30. Ml. 92—96 90—93 c Dl ei SÄ 68-70 62 65 55-60 46—öi Pew. tzimmei Beb. Himmel 6omtenfd?etr eu Wtolab und «arten' enteil m 1. juli ob. nüber Lchlen. 2 osisiesid'ige. onSgemästete. höchsten Echlacht- wertea un Alter von 4-7 Jahren . - . Tie nod) nicht gezogen haben (unaejocht) . C'iinoc. fieitdifle. mag ausgemäuete unö ältere ausgemäitet-r........... J.'iQBhi genährte iiutge, aut genährte ältere . . Dutten. Vollstetschige. auSgeiv. höchsten Schlachtw. . . Bollstetschige, jüngere 80 » 30 ui , ar en U n t> *_ 1 oHfletldtlge ausgemästete järfen <- djlQditmerte» . ...... ’ oUtietid)tge auSgemästete Kühe ^chlachtiverte* bi« zu • Zähren . . märfte. F.C. Wiesbaden. V ie h b oi-M arktbericht vom 29. April. Auftrieb: Viinder 84 (Cdj|en 56, Bullen 0 Kühe 2d), Kälber 80. Schate 18, Schweine 281. ein sie A.aitlotver............ ih allere Itiait* uno le'te Saugkälber . . . . v.ermgcte Wtait» und gute Saugkälber . . . ^.cimtier< e-augtalOec......... t ih-i A-eidemastschake: Diaiilämmev und ^taunammel . .... Sch >ve »nr. 4 oDfleildjigt Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht 4 oUsteischige Schweine unter 80kx Lebendgewicht l-oUueilciiige Schweine von 100—1^0 kg i:edeud- gewicht Aollneiichtge Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht veuschweine über 160 kg Lebendgewicht . . fc Lraulsurt a.M. E »weinemarktberichl vom 1. Mai. Anlaetriede" waren 1836 Schweine. Bosisieischige Cd'weiue von *<5 bis 100 kg Lebenbaeivicht 55.00-57.50 iUL. triHart'tneu’i-bt 70.00 - 73.00 Alk., vollsteisckige Schtveine unter 80 kg l'cbenbaeivi tt »5 00- 57 00 Alk., Schlachtgewicht > 8 71.'0 'Uit.; voll'letschige -ckweine von >00-120 kg Lebendgewicht 56.o0-5-.00. i'.f, = chlal'taemidit 7o—73.00 Alk.. vollsieisckige ednoeme von ISO i~i6 160 kg Lebendgewicht 53.'*)-- 8 00 *J)ltw Lchlachtgewicht 70.00-72 Alk. Oieichait schlevveiid, bleibt Ueberllflnb. sSäsw-? Straße 28 JMZ jedermann zugänglich sind, den Geschmack für gute Musik anregen möchte und an vielen Orlen, die durchaus nicht größer sind, wie Gießen, haben sich bereits schöne Erfolge eingestellt- Diesem Streben hat sich Obermnsikuiet'ier Lobet und seine tüchtige Musikerschar zu Diensten gestellt, es in aber selbstverständlich nötig, daß ihm au§ allen Kreisen detz Publikums durch Besuch der Konzerte Unterstützung zu teil wird. Das erste Volkskonzert mit gewähltem Programm <7^2^17 ' " Wegemarkierungen. Man schreibt unS: Jeder BolkSsreund muß sich darüber freuen, daß die Sportbewegung Geldstrafen von je 100 Mk bestraft worden. Diese Strafen kommen durch den heute abgeschlossenen Vergleich in Wegfall Eine üble Nachrede des Geschäftsreisenden B St. in Gießen hatte den Landwirt und SägewerkSdirek.or T. in Rebgeshain zur Erhebung der Pnvat läge gegen St getrieben St batte ihm im November v. y. in einem an Landwirte in Eickclhain gerichteten Brief nach gefügt, er habe um deswillen die Lieferung des Maschinenöls entzogen und einer anderen Firma übertragen, weil er St. — sich nicht dazu verstanden habe, ihm Speiseöl gratis iu über«» lassen Tic heutige Verhandlung ergab nicht nur die Unbegründet« heil dieses Vorwurfs, sondern auch daß St. es war, der einmal dem PrivatNäger ein Geldgeschenk anbot und bet dieser G-.-legen- hett eine scharfe Zurechtweisung erfuhr Bei dieser crachlage war eine Bestrafung des Angeklagten unausbleiblich Er entging ihr jedoch dadurch, daß er sich den Bedingungen des Prwatklagers unterwarf. Er mußte seine Behauptung als unwahr V^U“* nehmen, sämtliche Kosten übernehmen und in die Veröffentlichung des Vergleichs willigen, worauf Zurücknahme der Pnvatk.age erfolgte. Wegen Feldentwendung . war deni Taglöhner K. W II. von Oppenrod ein strafbeteht jugegangen; auf seinen Einspruch kam die Sacke vor das Feld- leriml, das die Bestrafung ausrecht erhielt, xie gegen dreies Irteil verfolgte Berufung hakle vollen Erfolg. Tie Ltra.kammer kam zur Freisprechung. Sie erachtete für erwiesen, daß W. zur Zeit der Aneignung des angeblich entwendeten K^eeS, wenn auch noch nickt zur Fruchtziehung berechtigt, doch schon (Eigentümer >es fraglichen Ackers gewesen sei, und daß er sich auch nach Lage der Umstände zur Aberntung deS KleeS für berechtigt hallen konnte. Derufunasverwerfung. Der Fahrradhändler V. K in Gießen halte wegen vorschriftswidrigen Fahrens mit dem Automobil einen Strafbefehl über 20 Mk erhalten. TaS Schöffengericht, daS er daraufhin anrief, ah in dem Verhallen deS Angeklagten einen Verstoß gegen fuhr- polizeiliche Vorschriften und verwarf seinen Einspruch gegen den Strafbefehl. TaS gleiche Schicksal hatte die gegen bafl erste Urteil eingelegte Berufung. Tenn eS wurde festgestellt, daß er am Abend des 15. Oktober v. IS bet bereit»- brechender Tunkelheit in einem rasenden Tempo auf bet ätrage von Lollar nach Gießen, auf der ein reger Menschenverkehr war, dahinfuhr, daß er einen Hund überfuhr, ohne es zu merken und »aß Fußgänger sich nur mit knapper Not vor dem Auto retten bnnten. unö einem vorzüglichen Solisten findet am 2. Mai stall, der Konzertes muß entscheiden, ob dieses sehr zu Unternehmen auch in Gießen eine Ställe Öf,bou DNH 97 243 166 38 102 27 gewicht Mk. Victzcner Strafkammer. )( Gießen, 80. April. Nachklänge au# dem letzten Reickstagswah.kampf brachte die Privatllage des Reichstagsabg Oberlehrer W gegen den Fruchthindler L. et. in Lich Tiefer batte sich um die Zeit der Stichwahl in einer Wirt- kckiaft in Eberstadt über ein Flugblatt des Privatklägers zweideutige, abfällige Bemerkilngen erlaubt und war deshalb vom Scköfsengericki Lich wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 5 Mk verurteilt worden Zn der heutigen Verhandlung kam es Au einem Vergleich, indem der Angeklagte die Beleidigungen mit Bedauern zurücknimmt und sich zur Tragung sämtlicher Kosten verpflichtet. Eine Versöhnung der sich mit Jtlagc und Wiederklage bekämpfenden Parteien gelang in der Privatklagesacke des Fabrikanten Th N gegen den Fabrikanten Ä., beide in Verbstein Sie waren vom Schöffen-' . gericht Herbstein wegen gegenseitiger schwerer Beleidigungen mit in Deutschland so schöne Fortschritte macht. Dabei lieht bet Wandersport wohl auf breitester Basis. Die Wanderoereme sind eifrig bestrebt, durch Wegebezeichmmqen die Freude am Wandern zu erhöhen. Tiefe Bestrebungen werden leibrr ofi erschwert, indem die mühsam angebrachten Zeichen beschädigt ober gar entfernt werden. Nicht immer ist Bosheit die Triebfeder hierzu, sondern oft Gedankenlosigkeit Erwachsener oder Unverstand der Jugend. Alle, die auf letztere Emflist- auSzuübcn vermögen, namentlich Eltern und Lehrer, wurde» sich hohen Verdienst um die schöne Sache des Wander'ports und damit für die Allgemeinheit erwerben, wenn sie die MtnOei darauf aufmerksam machten, warum Wegezeicheu u. dergl. angebracht werden, und im Anschluß an diese Belehrungen darauf hmzuwlrken suchten, daß die Zeichen nicht gestört werden; ein entferntes ober beschäbigteS Merkmal kann schon Ursache werben, daß daS von Wanderern beabsichtigte Ziel nicht erreicht wird. Auch ist eS em Zeichen von Wohl- erzogenheit, Gegenstände usw., die dem ' allgemeinen Wohle dienen, unangetastet zu lassen. (Um Nachdruck iviiö gebeten.) Landkreis Gietzen. Großen-Buseck, 30 April. Am 2. Mai werden e6 2 5 Jahre, daß Werkmeister H. Roth hier bei der Firma C. Klingspor in Arbeit steht. Der Jubilar trat am 2. Mai 1887 als Arbeiter in die Fabrik in Großen.Buseck ein und wurde am 1. November 1897 dort als Werkmeister eingestellt. △ Ettingshausen, 30. April. Cem 25jä hrigetz Jubiläum als Präsident deS hiesigen Gesangvereins feierte der Beigeordnete Foh. Opper. Ter Dirigent, Lehrer Lack, hielt eine Ansprache, in der er die Verdienste deS Jubilars hervorhob; hat doch Joh. Opper nicht nur den Gesangverein gegründet, sondern auch den Kirchenchor inS Leben gerufen. Zmn Schlüsse übergab Lehrer Lack dem Jubilar eine silberne Medaille mit der Aufschrift: „Für 25jährige Präsidentschaft'. Herr Opper dankte für die Ehrung und gelobte, auch ferner den Verein m der bisherigen Weise roriterführen zu wollen. 4- Allendorf a. d. Lda., 29. April. Seine erste dies- iährige Hauptversammlung, die ziemlich gut besucht war, hielt gestern nachmittag im tzotel zum Bahnhof hier der Geflügel- zückterverein Allendorf und Umgebung ab. Aus dem Jahresbericht des Vorsitzenden ging hervor, daß der Verein seiner Aufgabe, die Geflügelzucht zu fördern, u. a. dadurch nachzukommen bestrebt war, daß er mehrere Dutzend Bruteier und einiges Jung- geflügel reinrassigen Stammes unter seine Mitglieder frei verlost hat. Tic Einnahmen betrugen 137,30 Mk., die Ausgaben 78,80 Mk., der Kassenbestand 58,50 Mk. Bei der Ersatzwahl be* Vorstandes wurde Gastwirt Ranft als Stellvertreter des Vorsitzenden, Georg Krieb aus Ilschhausen und tzrch. Becker- Treis zu Beisitzern gewählt. Ta im nächsten Jahre hier wieder eine Bezirksausstellung des Verbandes Obcrhessischer Geflügel- züchtervereine stattfinden wird, soll die Verlosung von Junggeflügel in diesem Jahre unterbleiben. Im Anschluß an einen Vortrag über das Einhalten der Tauben z u r Saatzeit wurde festgcstellt, daß diese gesetzlich erlaubte Tierquälerei nur noch in einer Gemeinde deS Vercinsbezirks, Treis a. L., gehandhabt und sich hier regelmäßig trotz aller Bitten und Aus- kläruiigsversuchc zweimal im Jahre für die volle gesetzlich nchg- lidjc Frist von je vier Wochen wiederholt. Da in dieser Zeit stets alle Jungen eingeben, weil es ihnen an der passenden Nahrung fehlt, die ihnen die Züchter nickst reichen können, so bringt das Em- sperren letzteren regelmäßig Schaden, aber auch die Landwirtschaft leidet darunter, da die Tauben nur selten die ausgestreuten Kultursamen, sondern zum größten Teil schädliche Unkrautsamen auflesen Tic nächste Versammlung soll am 21. Juli in Ilschhausen abgehalten werden. Kreis Lauterbach. )( Frischborn, 30. April. Seit Jahren ist der Gemeindevorstand bemüht, dem im hoch gelegenen Teil des Dorfes bestehenden Trinkwasscrmangel, der sich im letzten Sommer ganz besonders fühlbar machte, durch Er bauung einer Wasserleitung abzuhelfen. Die vor genommenen Schürfungen hatten kein günstiges Ergebnis und da die Errichtung eines Gruppenwasserwerks ebenfalls scheiterte, beschloß der Gemeinderat, den im unteren Teil des Dorfes vorhandenen Laufbrunnen zu entfernen und dessen Quelle nebst anderen vorhandenen der Wasserleitung zuzuführen Hierbei stieß der Gemeinderat auf den Widerstand einer Anzahl Bewckhner des Unterdorfes, die ihr Wasser aus diesem Laufbrunnen bezogen und gegen den Gemeinderatsbeschluß Einspruch erhoben. Sie fühlten sich durch die Einziehung deS Brunnens in ihrem Rechte benachteiligt und wollen überhaupt von einer Wasserleitung nichts wissen, da durch diese der Gemeinde ungeheure Kosten erwachsen — sie ist auf 52000 Mark veranschlagt zumal daS Wasser kein natürliches Gefälle hat, sondern durch ein Pumpwerk gefördert werden muß. Jetzt mußte der KreiSauSfchuß die Entscheidung herbeiführen, der den Ein- Kin seiner letzten Sitzung kostenpflichtig zurückwies naelegenheit wird voraussichtlich noch den Provinzial- auSschutz beschäftigen. Für die LebenSzähigkeit unserer Bevölkerung spricht nach vorstehender Tabelle, daß 485 Personen oder mehr als 43»o der Gestorbenen das 60. und nahezu 29% daS 70. Lebensjahr überschritten hatten. Las en wir die Kinder unter 15 Jahren weg, o fallen auf die Erwachsenen 74",<> der Toten; dem Säuglingsalter gehörten an 17°b, den Kindern von 1—15 Jahren 9°o. Bringen wir die 190 verstorbenen Säuglinge in Abzug von den 2210 neugeborenen Kindern, so reduziert sich der oben genannte Zuwachs zur Bevölkerung durch Geburten am Jahres» chlusse von 23,2°/oo auf 21,2 auf 1000 Einwohner: eS fall« auf 100 Neugeborene 8,6 (i. V 7,9) Todesfälle. Tic wichtigsten Todesursachen bei den Säuglingen sind er- ahrungsgemäß die angeborene Leben-schwäche wegen vorzeitiger Geburt und Mißbildung, welcher 57 (i. V 39*1 Amber im ersten Lebensmonat, und der Magen-Darmkatarrh, dem 44 (i. 23. 28> Kinder unter einem Jahr erlegen sind: im übrig« ind verhältnismäßig gefährliche Krankheiten für das Säuglingsalter Entzündung und Katarrhe der Atmungsorgane und Krämpfe mit 36 (37) resv. 19 Todesfällen. Tie Gefahr, an den akut« Infektionskrankheiten (Masern, Scharlach, Diphtherie) zu erkrank« und zu sterben, sind Säuglinge wenig ausgesetzt, gefährlich für ie ist dagegen der Keuchhusten. Die Sterblichkeit der Säuglinge im Verhältnisse zur Einwohnerzahl beträgt 20 auf 10000 Einwohner. Auf die wichtigsten Krankheiten und Krankheitsgruppen verteilt, wurde in 163 Todesfällen Altersschwäche al* Todesursache angegeben; an Fieber im Wochenbett sind 4, an anderen Wochenbettkrankheiten 5 Frauen gestorben, an Scharlach von 247 uns gemeldeten Erkrankungen 7, an Diphtherie von 169 Kranken banl der allgemein eingesührten Behandlung mit Heilserum nur 6. Maiern waren wenig ausgebreitet im Berichtsjahr, wir verloren daran kein Kind, an Keuchhusten starben 3 Kinder. Die im Kreise beobachteten 6 Tvphus - Kranken waren meist, auswärts infiziert worden: es starb davon ein junger Mann in Gießen. An Rose sind 4, an anderen Wundinfektionen 4 Person« zugrunde gegangen. Der Lungenschwindsucht (Lungentuberkulose) sind 119 Personen (i. 23. 120), meist im jugendlichen ober besten Mannesalter erlegen, auf 10 000 Einwohner 12,5 (12,83): an anderen tuberkulösen Krankheiten starben 36 (45) oder 3,7°/««. an Tuberkulose überhaupt 16o/ooo (17,6). Cüngenentiünbung brachte 92, die im ersten Viertel- jahr verbreitete Influenza 34 Todesfälle: beide Krankheiis- formen waren insbesondere den alten Leuten gefährlich, in zweiter Linie den Säuglingen mit 18 Gestorbenen. An anderen entzündlichen Krankheiten der Atmungsorgane sind 81 verstorben (darunter 20 Säuglinge), an Krankheiten des Herzens u nd der Gesäße 102, an Schlaganfall (Gehirnblutung) 46, an anderen Krankheiten des Zentralnervensnstems 41 (davon 19 Kinder im ersten Lebensjahr an „Krämpfen^. An Magen-Darm- tatarrb erlagen 58 (i. 23. 31), anz 231 i n b b a r m e n t i ü n*| b u n g 5 (7), an anberen Krankheiten ber Verbauungsorgane 26 (35), an solchen der fcarnorgane 38 (36). Krebs und andere bösartige Geschwülste führten 78 mal (100' zum Tobe „Selbstmorde wurden 20 (22) gezählt, ein 30 jähriger Mann wurde erschlagen und 20 (14) Personen sind tödlich ver- unglüdt. An anderen, minder wichtigen Krankheiten starb« 43: bei £0 Fällen blieb die Todesursache unbekannt Großh. Kreisgesundheitsamt Gießen. Dr. vaberkorn. 1 MW?-. WW ^15. Bolfennaffe 16 oer 1. Mai U uerinicien. 2668 . a.1 tin & G. Lchucharö, ____ ^eltererueg ti r,r.11Dcrmieten. •2L__3Üci*iirnRe 42. ^Oodjiiatict'id),,, Ncu- mu, BranöDiat» 1,1,1. g, 1 KieeS Qlb?lieilal'efe . ,'.i'll'mcrwo!>nungm.Bal. Uiäbdjen- ! •f n 1 V.i." ( -_LLvu*i enscka'tlicker Basis begründet. Bon den gieueinridmmqen verdienen nod) besonders ermähnt zu werden bie Tennisplätze. 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