MG- er Zweites Blatt 162. Jahrgang irt oder 143 Proz. auf fertige Waren. Der Einfuhr i industriellen Rohstoffen und Halbfabrikaten kommt die 8 thiit Kirche rrnd Schule Zur Verurteilung TraubS. wpfet anteli Sä Nror des aeiamten ^oll- lrumspartei wird aber darum nicht Imkatistifch werden, -tas " . . y. । verbieten ihre Grundsätze und ihre ganze bisherige Haltung. Vielleicht können die Polen hier und da ihr „Mütchen kühlen", aber der politische Verstand sollte es ihnen verbieten. Da die grundsätzliche Stellung des Zentrums trotz deS vielfach feindseligen Auftretens der Polen unverändert bleibt und bleiben muß, so wird der Hakcftismus guttun, an die gegenwärtige Konstellation keine sonderlichen Hofnungen zu knüpfen." krcheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. $ie „-lehener ZamillendlStter" werden dem 2,Anzeiger* viermal wöchentlich deigelegt, da- .Krelsblott fir den Kreil «letzen" zweimal »cchentllch. Tie .,rand»lrtlchaftlichen -eit- (regen" erscheinen monatlich zweimal. Wahlverein" gehen, voraussichtlich auf der Basis, daß Wodarz wieder aufgestclll und der zweite Kandidat auf Vorschlag des „Deutschen Wahlvereins" aufgestelll wird. Dazu Mittwoch, U- September 19(2 ÄotohonÄbnicf und Verlag der Br»idl'fchen Universität» - Buck- und Stembnidenu 9L Lange, Gießen. Zollerlrage. . Unsere Einfuhr von ausländischen Waren hat im Jahre II einen Wert von 9706 Mill Mark erreicht Davon m 5271 Mill. Mark oder 54,3 Pro», auf Rohstoffe für vmstriezwecke und auf halbsertige Waren, 2993 Mill, la r f oder 30,9 Proz. a u s Nahrungs- und to e Hmittel einschließlich Vieh und 1442 Mill Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- strotze 7. Expedition und Verlag: e^wöl. «edakl.on:«^llS.rel.-rldruAnzeigerG»eben. laß vor der Zollerhöhung. politische Tagesschau. lieber den Aufenthalt des Kaisers in der Schweiz >Ä)e Behauptung: . 2er Kaiser habe mm Präsidenten »yonyr angeblich grau Bert: r-x'i» liebe sehr wenig die Pfaffen, die Pastoren tf 1)011^^* in.dass^ bltnd^'. ,rj/M i Hfl* igtr . £7»I tnN*' acht - Das Presbyterium in Dortmund ist vom Konsistorium aufgefordert worden, die Ersatzwahl f i|r Traub unverzüglich vorzunehrnen. Das Presbyterium will jedoch die Wahl nicht eher vornehmen, bevor Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheften lieber Joghurt und seine Zubereitung spricht Alice Buhre in der Wochenschrift „Die Deutsche Frau" (Verlag von Bclhagen v- «lasing, Leipzig Was ist Poghurt- Poghurt ist eine Art hiure Milch, die aber vor der sauren Milch den großen Vorzug hat, n traben in diesem mühevollen Feldzüge schon Hunderte Male ibn- Tücbhgftu bewährt. Nirgends wurde eine Schwache oder Pflichtverletzung bemerkt. Aber es ist so« eine ILbrrraftbung, daß in Marokko so viele tüchtige DftÜvrc am tauchen, die fähig und berat sind, m io glänzender eise die höchsten Aufgaben zu erfüllen. Es zeigt sich, daß man feit einigen Jahren in der Armee gut gearbeitet bat' U Pfg. pro Kopf. Es folgen Bau- und Nutzholz mit 19,9 Mill. Mark SVertrag = 6 Proz. vom Wert, Südfrüchte mit 12,5 Mill ad Zollertrag = 17 Proz. vom Wert, Schmalz mit 12; Mill. Mark Hollertrag = 11 Proz. vom Wert, Sutter | mit 11,2 Mill. Mark Zollertrag = 9 Proz. vom Wert, flilao mit 10,05 Mill. Mark Zollertrag = 18 Proz. vorn kk i Alle übrigen Warenartikel liefern weniger als zehn Vi I Mark an ;}olt. Gegen frühere Jahre hqt am meisten zuge» lammen der Zollertrag von Getreide, Tabak in) M a f f c e. Dabei ist freilich zu beachten, daß in der Ifrtiten Hälfte des vorigen Jahres unsere Eiiifuhr von fcHicgotmbe stark zugenommen hat und daß Kaffee und Efllat im Jahre 1909 beträchtliche Zollerhöhungen erfahren j tzhm So ist z. B unser Eingangszoll auf Kaffee von »Mark auf 60 Mark pro Doppelzentner, also um 50 Proz. Shell t worden Trotzdem war im Jahre 1911 die deutsche I Wie Einsnhr im Verhältnis zu ihrem Werte geringer Ml Zoll belastet als im Jahre 1909. Für 1911 berechnet io, wie oben angegeben, der Wertzoll auf 41 Proz., für II a t h I 19o dageaen • unb a11e PrcdigIcnmacher Sie tü Kn an Evangeliums viel iu viel aus ihrem eigenen binju. Mir genügt d , e B i b e 1, die ict' lese unb immer wieder ine. Man findet bann Lösung für alle Sct-wlengkeiten, alle Probleme, selbst solche der höheren Politi k." Hier sind doch fieber die Worte des Kaisers verdreht worden, ober es handelt sich überhaupt um eine blanke Erfindung. Daß Der steifer fo allgemein über den geistlickwn Stand geringschätzend denlen sollte, stkinrnt gar nicht mit feinem bisherigen Verhalten überein Noch weniger glnu- ir inDujirieiicu Tnomtonen und yaiD,QDrtinien rommt Diclbcu wir, daß er gesagi triben fall, er hole sich in der Bibel tz.iuhr von fertigen Waren im Werte ziemlich gleich: diese Ausschluß über ' politische Fragen Wenn o> hieße, er M nämlich 5278 Mill. Mark an Wert betragen oder nahezu handle auch in der Politik nicht gegen die christlichen Leh- pt Drittel unserer (yesarnlausfuhr. Die Zolleilniahme f0 nmre das schon etwas anderes. Dir können uns >r den im Jahre 1911 eingeführten Waren berechnet sich die höhnische Absicki denken, die das französlsche Blatt bei ui 674 Mill. Mark, das sind rund 9 Proz. vorn Werte Verbreitung so alberner Meldungen empfunden haben >r Ofefamteinsuhr Dabei ist aber zu beachten, frafo niag. tzz Proz. der Olefamteinfuhr, nämlich W a r e n , m ♦ zauzen Zolleinnahme und 4,34 Mark auf den Kopf der 1 Frage schreibt Bachem u. a.: Derolkerung Im Durchschnitt machen die OKtreidezölle „Immer häufiger sicht man die Polen an der » Proz vom Werte aus Der Wert des im Jal/re 1911 Linksllberalcn unb ber Sozialdemokratie, unb bic polnische Preile, Mnjeiührtcn «ctreibeö stellt sich auf 1126 Mill. Mark. führt in ihrer Mehrheit gegen die Zentrumsparlei eine »PradK, betreibe ift ber Tabak der ^cktiaste Zoll- welche an Schroffheit oft kaum Überboten werden kann. Damit Nächst ^etrewc ist der L a v a r ver wicyttgste Zou l l n( fi(f) üon idbfl Verhältnis zwischen Zentrum und Polen «ttlel Jni leisten ^al/re belief f i ebbt e Em s u h rv o n l1l?r[(f)obcn Die Zcntrumspartei ist nicht in der Lage, den pol- iabal und von Tabaterzeugnissen aus 130 Mill. Mark. ->.er l n)rf)CU 9tabifa(idmu8 Ju unterstützen, nicht weil es sich um >irauf erhobene Zoll beträgt 115,7 Mill. Mark — 13,2 Proz hundelt, sondern weil diese Polen radikal sind. Ks gesamten Zollertrags und 1,78 Mark pro Hopf. Beim Einstweilen ist zu befürmten, dan die Entwicklung Zentrum stohlabak macht der Zoll 89, bei Tabakerzeugnissen 93 Proz. und Polen noch weiter auscinanderführen wird, als cs fetzt >om Werte aus schon der Fall ist. Das ist eine höchst bedauerliche Tatsache, aber Der Kaffeezoll lmt 109.1 Mill. Mark eingebracht, das Zentrum vermag daran kaum etwas zu, ändern. Die Zen- find 14 Proz. vom Wert, 12,5 Proz. des ge'--'-"' ^xt-1 rrnmsnartei wird aber darum nicht lrakatlstisch werden, -tas rrtragS und 1,67 Mark pro >teps Auf Petroleum Dutbm 77,6 Mill Mark Zoll erhoben. Der Zoll auf Kein ergab 29,5 Mill. Mark — 45 Proz. vory Wert und Bette »on 5113 8»Ul. Mark, darunter der gröfttc Hebet ba8 gehtfettt SetWllni« Machen Zentrum und Palen Inl der Rohstoffe, tartfmaßt g zollfrei etngegangenl , . x o .... list’ Von den eingesührlcn industriellen Rohstost'cn und ''trbrniet sich INI „Tag h 2ltl. Bachem. ’ Slbfabriraten waren 80 Pro, zollfrei, von den eingesüstr st^ran assun« dazu gibt ifrm die t ernt «'tun 8 ^Nahrung«- und Genustmitteln 12 Pro, und st'.»-« b'sher znn,chen bechen bestehenden >1° m pro m i Nea an den eingeiührten Fertigsabrikaten 42 Proz. Aas die ’ur dIe.«rsatzwahl Im Wohlkrersc vppcln. ^latt fa iMrunpcn ent allen folgende Zollerträae^ dessm wird die Zentrumopartn mit dem aus Anh-Mrn " «DliH Wit in'/ d Werts versclnedener deuiscl^r Parteieiz bestehenden „Deutschen nndustrirlle Roh,loste und Dolblabrlkale 167,8 ” * ..............m,f h**r flnh6 ixin yählt der „Berliner Lokalanzeiger" folgende Anek-Iju 1 ■t eit: I finden. In seiner Unterredung mit dem sranzöfisclien tteneral^ P a u I - Wchnete staiser Wilhelm die neue militärische Kopf- LrÜNzoseN IN IHarOffO. Kbctfung in Frankreich als abscheulich, wirklich abscheulich.! iW der Vorstellung Pans meint der Kaiser: Lih! Wir ftnb ia Parts, 10. «ept. Zu dem Einmarsch der Ko- »ii 1870 einaiider gcqenübrrgtftanbar? Ja, sagte Pau unb könne Mangin in Marrakesch wird vfftztos mit- Fi ans seinen Armstumpf, ich ,'püre es heute noch! JÄuf bem fletcilt: Durch den General-Residenten Liautey wurden U-c uim Berner Batnhos sagte der Kaiser zu^dem Kommissar! ^^,^^hr im Einvernehmen mit der Regierung die enl- 6 bd‘ilid.feiten: Ick weist, was Sie denken, ist noch n i dit Meister! — Mehrere Vertreter öerltet werden, um etwaige neue Angriffsgelufte Mllfchaft deutscher Studierender „Teutonia" fragte der Mail er. I 5 ( tzibas und feiner Anhänger unmöglich zu machen Mies ihr Studium sei. Ter eine antwortete: Medizm, die! Tie rasche Besetzung von Marrakesch hat hier große Be- Also Sie sind Bazillensänger! ,a9tc fricbiauiia bervorqerusen. Poincar6 beauftragte Liau- ..wK ,,, ix h.*ni tfi'rn I a ° i— - — ... westfälischen Plätzen Versammlungen abgehallen werden. In Köln wird eine solche Versammlung in der nächsten Woche stattfinden. In Iserlohn hat ber r " 1 “ l einer Adresse an fci'nc cinbeutigc Antwort darauf gegeben. Gerade letzt tritt der gebracht, auch soll Physiologe Leonard dill auf der Jahresversammlung der British -_r___f_____ I orr.-..orM(*zittnnnim hi früher hiTTinr. hlC »u den her- Z S Homm.nbair ber torenlrflüm »urb« «"« fc? bergeftent y ___1__kI en der Genugtuung über den Einmarsch zu halten. Ebenso ist e$mit ben Küken unter den Hügeln ber -n.Marralcsch unb bie äkirrwHO bcr bor. aejangtn« grau, drangt rcr Zuversicht. ob es sich nun um bte Ausdünitungen einer Leimsiederei, eines So schreibt das nationalistische „Echo de P aris":I ^s^ladens, einer Seifensieberei ober um Kanalisationsröhren „Es ist in feder Hinsicht befriedigend, daß der falsche Sultan handelt. Die Arbeiter, die dter zu tun haben, leiden unter den ausgetreten ist, da er uns dadurch gezwungen hat, nach Marrakesch ubeln Gerüchen durchaus nicht, abgesehen von anderen Schädlich- zu gehen, das bisher in dem ftanzösischen Protektorat als ein fetten, etwa Bakterien, denen sie habet ausgesetzt sind 24e üblen sehr gesährliches Fragezeichen angesehen werden mußte." Gerüche empfinden sie trabet meistens gar nicht, weil sie daran Die radikale ..Petit Rcpublique"' schreibt: gewöhnt sind, ebenso wie Leute, die eme >sanalisationsröhre be- Man sicht daß der heilige Krieg, der alle Stämme gegen I neblig en und zuerst den Geruch als entsetzlich beurteilen, schon uns "vereinigen sollte, noch recht ferne liege."' I nach zehn Minuten gar nichts mehr davon riechen. Beiläuftg be» jobrungft- unb Genußmittel .... 580,6 fltrtigfabrUaie . 135,1 - .„--------------------- ... r. hiernach sind die Nahru ngs-und 01 enuß mittel glaubt nun Bacl>em, baß der Vorgang tm Wah'krettc t^chschnittlich am meisten mit Zoll belastet; sie machen Oppeln wohl nicht vereinzelt bleiben unb wahrscheinlich rar runb 31 Proz unserer gesamten Wareneinftthr aus, von Bebeutung für bas OKsamtverlMtiiis von Zentrums^.• g»;r*tAlir,nii.,n Liefern aber nicht weniger als 68 Proz. unserer Partei unb Polen in Schlesien unb barüber hinaus werben ' lactis acidi die aus orten- ginzen Zolleinnahme Allein auf Getreide ent wirb, zunächst für die R uwahlen znrn preußifcheii Sanbtafl Streptococcus unb• HMtenum laotw »o , rillen 282,7 Mill Mark. Z-a, da« sind,32,4 Proz. ber | in. Jahre 1913 Sei einer eingehenderen Erörierung I Seite der von b'ern man bann noch gut an ein bis jivci 7rihtclymct abgeben kann Die Bazillen vermehren sich sehr schnctr Die Milch wirb zum Kochen gebracht unb bann bis auf 4d°C abgckühlt. Man bebient sich zum Feststellen ber Temperatur eines Kochthermometers . Ist die abgekochte Milch burch Einstellen tu kaltes Wasser auf 45° abgekühlt, so wirb bte Pogynrtpilzkultur „eingesät", indem man den Inhalt ber gelieferten Flasche unter Sorgfältigem Um rühr en cingiefjt. Für eine Herne Kultur von 1.50 Mark nehme man bas erstemal einen halben Liter Milch, für bie große Kultur von 3 Mark einen ganzen Liter Später kann man burch liebertragung größerer , Mengen aus bem fertigen Poghurt jede beliebige Ltterzahl Milch in Poghurt verwanbeln. Die Zubereitungsdauer beträgt gewöhnlich vier Stunden. Es muß streng daraus geachtet werden, daß die Temperatur bei und nach Zusatz der Pilzeinsaat niemals 4n° übersteigt, da die zur Säuerung nötigen Milchsäurepilze sonst rasch zum Absterben gebracht werden. Einige Grade weniger schaden nichts. Die Temperatur muß nun für vier Stunden möglichst in gleicher Höhe erhalten werben, nicht über 45° unb nicht unter 30° C. Man kann den Porzellan- topf zu diesem Zweck in ben Ofen stellen, in warmes Wasser ober in eine Kochkiste. Wer im Besitze einer Thermosflasche Das Prcs- ist, fann auch biefe zur Bereitung bemchen. -------- — /" J Ist der fertige Poghurt nach etwa vier Stunden seinem nicht alle Mittel, um Traub ber Gemeinbe zu erhalten, ^Hölter entnommen, so stelle man ihn zur rascken Ab- erschöpft find. Man denkt vor allem daran, noch ein Kühlung in kaltes Wasser, nachdem man zuvor für die Ein- Gnabengesuch an ben König zu richten. faQt am fommenben Tage einen Eßlöffel Poghurt bem Sicherem Vernehmen nach wirb in den nächsten Tagen ^süße entnommen hat. Poghurt muß möglichst kalt gehör Vorstand bes rheinisch-westfalischen Vor-l ossen werden, warmer Yoghurt schmeckt nicht. Je länger banbesfürevangelischeFreiheittzU iner Sitzung na* dem Dickwerden warm gehalten wirb, desto in Dorlmunb zusammenlreten, um Stellung zu bem Urteil rQUrcr «c Es kann bie Säuvestärke also ganz nach bes Lberkirchenrats gegen Traub zu nehmen Außer der Wunsch geregelt werben. gestern angetünbigten Dortmuriber Versammlung, m ber 1 * Iatho über den Fall Traub sprechen wirb, wirb noch ^^nst ru lüften I Khc gegangen sinb, so baß tatiachlich honte im Detailpreis will mit Mauenver,ammlung^ ^orrmuno oeii r.ortritt müssen, und bic Frage der Lmtung der Wolmraume, die X-. Kaffees verhältnismäßig weniger Zoll enthalten lassen, erst hiernach fallen in allm groBereii rheinisch . jnfn micktigen Abschnitt in der GesuTtdbeitspflcge des M xassOOS vor y a 1 INI s m u v i g Iv I u ^rinrnrnhinnen abaebalten werden. 'Er emra^ wmnm b^onders dringend. Wie soll man lüften ? a in ber nächsten ^rQge ist leicht geitellt und wird seit langer Zeit auf vor- ___ , , v._ : Vorstanb bes Ber- schiedcne Weise beantwortet, aber die Wissenschaft hat noch lange eins für enangelifdTO Freiheit bereits in einer Adresse an fcine eindeutige Antwort darauf gegeben. Gerade letzt trftt der Traub seine Sympathien zum Ausdruck gebracht, auch soll Physiologe Leonard Hill auf der Jahresversammlung ber -öritnb l der nächsten Woche eine Protestversammlung statt- Association mit Anschauungen Hauber l^or, die zu den her- kinben kömmt,cken .m Widenprucke Itehem Ter Techniker lüftet hb lll‘L t11- ____________________________________________ daß ein gewisser Kohlem'äuregehalt tn der Atemlu't nicht ü^nchntten ----- wird, denn Kohlensäure hält er für einen sehr ichadliclwn Bestandteil der Luft Tas ist nun nach Hills Ausführungen arg übertrieben, und der Kernpunkt der Lüftungsfrage liegt, ganz wo anders, ^dbft in einem sehr schlecht gelüfteten Raume dürste der Kohlensauregeholt kaum jemals ’ ? oder gar 1 v. H. erreichen Aber, s^bst wenn die^ der Fall wäre, wird die Atmung dadurch gar mcht beeinflutzt, denn die Luit in den Lungen enthält, dank der Regulierung durch den Körper selbst, 5 bis 6 v. H. Ueberdies atmen wir bei jedem Atemzuge einen Teil ber Luft wieder ein, die eigentlich ausgratmet werden sollte, die nämlich, die bei der Bewegung des Ausatmens im Luftröhrensystem bis zur Rase bleibt. Bei einem nicht arbeitenden Menschen beträgt dieser Betrag nach Hill etwa ein Drittel ber ganzen Fassungskraft der Lunge. Ta nun biefe Luft stark kohlen- säurehaltig ist, kann bie geringe Menge Kohlensäure, die von außen । herzukomrnt, keinen Einfluß darauf haben. Fleischpreise in ©ieüt Brotpreise ut Hieve, I Weißvrot 2 Mg. sEchwarzdrot 2fi geivictot Mk. 41—43 86-96 35-37 82-&S 67,00-69.00 83.00-86)1 66.50—68.00 67.00-69.00 86.00-87.'» LS ftarben an: Zufammeiu 1(1) 1(1) 1 KD Blinddarmentzündung 1 (1) 5(1) 10 (6) 2. Wasserdichte Waffendecken Ludwig Lazaras, Afrerweg Fernsprecher 005. 5(1) 8(2) KD 1(1) 2(1) KD 66-70 61-65 57—60 Ochsen Halber Schweine kirchliche Nachrichten. Israelitische Religionsgemeinde. Echlachtviehpreise in Franksurt a. fPL angeborener SebenS- schwäche Altersschwäche fimbbettfiebec Diphtherie Ml. 110-111 108-111 '47-10, organe Selbstmord anders benannten Todesursachen Lungenentzündung Herzleiden Vjehirnschlag Krankheiten der Verdauungsorgane 5(2) 3(1) 4(3) 6(5) 2(1) 1(1) 1 4 (2) 3(1) 3(2) 5(4) 5(1) 8(2) Kl) 5(4) Krebs Krankheiten der Harn- ooin 2.—15. Mm 5 VS & tot WtiiMt.3 -A,ver Getreidepreise in Mannheim Kerzen 100 Kg. 21.50-22.00 Mk. Roggen 100 Kg. 18.00-18.25 Alk. merkt, enchätt die Loft in einer Kanalisationsröhre gewöhnlich weniger Bakterien, als die in einem Schulzimmer! Woraus es beim Lüften nicht ankommt, wenigstens in hygienischem Sinne, ist hiernach wohl klar. Aber, was ist nun das Positive Ergebnis der Untersuchungen .Hills? Tie Kohlensäurefrage kann beiseite gelassen werden, und den üblen Gerüchern gegenüber ist der Ventilationstechniler ziemlich hilflos. Die wesentliche Ausgabe der Lüftung von Wohnräumen sieht Hill vielmehr darin, daß man für richtige Kühlung und für bewegte Lust sorgt. Besonders da, wo Menschen dicht beisammen sitzen, etwa in Schulen oder im Theater, ist die Lust zwischen ihnen völlig bewegungslos. Es tritt das bekannte Gefühl des .Heißwerdens ein, das durchaus den Tatsachen entspricht. Tie Lust zwischen den einzelnen Menschen ist wirklich warm und dazu mit Wafferdamvs so übersättigt, daß der Körper des Einzelnen weder Wärme aussttahlen, noch Wasserdampf abgeben kann, wenigstens nicht in nennenswertem Umfange. Der Körp-^ reagiert daraus durch Pulsbeschleunigung und Rötung der Saut, weil weniger Blut in die Eingeweide und ins Gehirn und desto mehr in die Gesäße der Oberfläche geschickt wird. Hills Ergebnis ist demnach, man solle, statt den Versuch zu machen, dse Luft zu erneuern, nur für Bewegung und Abkühlung sorgen, wozu ein gewöhnlicher Fächer oder ein elektrisch betriebener Apparat dienen kann. Tie Marktpreise für Biel» und Frucht und die Gießener Fleisch» und Brotpreise am 9. September 1912. Sd) roe in:. Voll fleischige Schweine von 8C—100 kg Lebendgewicht........ VoÜfletschige Schweine unter 80 k; Lebendgewicht......... VoUslcischlge Schweine von 100—120k; Lebendgewicht ........ bat die Gesellschaft jetzt erklärt, daß sie die Bahn schon mm Iumi» 1914 betriebsfertig machen werde. Das ist die wohltätige der Konkurrenz. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Donnerstag, den 12. und Freitag, den 13. Sept. 1912; Neujahrsfest. Tag. Vorabend: 6.30 Uhr. Predigt. Morgens: 7.30 Uhr. Predigt: 9.00 Uhr. Nachmittags: 4.00 Uhr. Tag. Vorabend: 7.30 Uhr. Morgens: 7.30 Uhr. -tbeudS: 6.30 Uhr. X8. Während der Predigt ist der Eintritt nicht gestaut,. 50 Kg. Schlachtgewicht 85—106 iDlf. Kg. Schlachtgw. 95-112 Pf. 7. . , 85-88 . Märkte. le. Frankfurt a.M. V i e h h ok - M a r k t b e r i ch t vom 11. Lest Austrieb: 72 Rindes darunter Ochsen 4, darunter aus Cc entti 0, Bullen 1, Kühe und Färsen 67, Kälber 848, Schake 2:j» Schweine 1472. Tendenz: Rinder und Schafe geräumt im übrigen bleibt U stand. Preis für 100 y». Lebend- Schiam. Verantwortlich für „Aus Stadt und Land" i. V.: K. Neurath Hessen-Nassau. -m Bad Kreuznach, 9. Sept. Dem hiesigen Ma- rineverein wurde durch Verwendung bc5 Marinezahl- meil'tcrS Weiser von der Vlarineverwaltung ein Ruderboot überlassen, das den Jugendvereinen zur Ausbildung nach den „Vorschriften für den BootSdtenst in der Flotte" dienen soll. — Tie Kreuznacher Badeverwaltung gibt für Rellamezweeke jährlich 30 000 Mk. auS. w. Höchst a. M., 10. Sept. Auf dem Bahnübergang an der Königsteiner Bahn in der Nähe von Ober-Lederbach geriet heute früh der Landwirt Heß aus Ober-Lederbach in große Gefahr. Der von Königstein kommende Zug, den Heß infolge deS hohen Standes eines MaiSfeldeS nicht leben konnte, erfaßte dessen Gespann. Die beiden Pferde ivurden auf der Stelle getötet. Heß selbst konnte sich nur mit knapper Not in Sicherheit bringen. Sem Wagen wurde die Deichsel glatt abgeschnitten. An der Unglücksstelle mb schon wiederholt Unfälle vorgekominen, da keinerlei Schuhvorkehrungen vorhanden sind. X Hanau, 10. Sept. Tas Schöffengericht Bad Orb hatte in einer früheren Sitzung die 34 Jahre alte Krankenschwester Wagner aus Kassel bet Gelnhausen wegen Beleidigung des Hauvt- lehrers Franz, ebenfalls in Kassel wohnend, zu 1 Monat Ge- angnis verurteilt. Erinnernd ist zu bemerken, daß man den Lehrer sittlicher Verfehlungen beschuldigt, was aber sich als unwahr herausgestellt hatte. Die Angeklagte hatte bann an den Lehrer einen gröbliche Beleidigungen enthaltenden Bries geschickt und ihn auch hier sittlicher Verfehlungen geziehen. Gegen bas schöffengerichtliche Erkenntnis wurde Berufung eingelegt, so daß sich auch die Strafkammer .Hanau mit dieser Sache zu befassen hatte. Es ergab sich, daß die Angeklagte den beleidigenden Brief nur abgeschrieben hatte, der Verfasser aber der Kaplan Krane in Somborn mar. Der Gerichtsvorsitzende schlug einen Vergleich vor, der Annahme fand. Die Angeklagte erklärte sich bereit, ihre Angaben reumütig zu widerrufen und um Verzeihung zu bitten. Darauf zogen Staatsanwalt und Nebenkläger ihre Berufungen zurück und das Gericht erkannte strafmildernd auf 100 Mark Geldstrafe. — Der Lehrer Franz hat nunmehr gegen den Kaplan Krane eine Beleidigungsklage angestrengt. »•wß* Rl;"°*7r onrui .11 * ^«ftr. 1 Je. Frankfurt 0. M., 10. Sept. Heu- und ot rohinnt,’1 Angefahren waren 3 Wagen Heu, 0 Wagen Stroh. Bezahlt roude für ven 3,50—0,00 Mk., Stroh (Kornlangslroh) 0.00 - 0.00 flL Wirrslroh 0,00-0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft tu|^ Tie Zufuhren waren au» Oberhessen und dem Kreise Hanau, 5 Zimi Baonfirfliie Kl. •itinunfl mit all >r f fiüber au Kü Wilbelm T Ilrudau Ri 4 l ’lvotin.inv ' >U, iW iV. f’3Tq^ t; C[,Su.q1i t te ) Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, nie e’! bet Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auerou;.- nach Gießen gebrachte Kranke kommen. OanfceL — Konkurse in Hessen, lieber das Vermögen be5 früheren Milchhändlers Jakob Jlly in Udenheim wurde am 27. August das Konkursverfahren eröffnet. Der NotarSgehilie Streuber in Nieber-Saulheim wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkiirssorderungeu sind bis zu»n 14. September bei dem Amtsgericht Wörrstadt einzureichen. Berliner Hypothekenbank Aktiengesellschaft. Wie aus dem Inseratenteile unserer heutigen Zeitung ersichtlich, werden die am 1. Oktober 1912 sälligen Kupons der Piandbriese bereits vom 16. September er. ab eingelöst. — Hamburgische E i s e n b a h n b a u pl ä n e worden mit Eifer betrieben. Uns wird darüber aus Hamburg geschrieben: Im Frühjahr b. I. ist ein Staatsvertrag zwischen Preußen und Hamburg abgeschlossen worden zum Zweck der Erschließung der in der Provinz Schleswig-Holstein als Enklaven liegenden Hamburg,- scheu Walddörfer wie auch der hinter dem hamburgischen Ohlsdorf an der oberen Mfter gelegenen schleswig holsteinisck-en Crtidjaftcn. Es muß nämlich damit gerechnet werden, daß, wenn diese teiM hambnrgisckvn, teils preußischen Drtfcbaftrn durch Bahnen mit der -stabt Hamburg verbunden werden, sie als Billenkolonien für die begüterten Hamburger einen raschen Aufschwung nehmen werden Zu dem Zweck sollen zwei elektrische Schnellbahnen gebaut werden eine von preußischer Seite im Anschluß an die erste elektrische Vollbahn, die in Deutschland errichtet wurde, bi.i Bahn Blankenese-Ohl«- borr, diese von hamburgischer Seite im Anschluß an die in diesem Zahre eronnete Hamburger Hoch- und Untergrundbahn. Während für die Fortsetzung der hamburgischen Hochbahn nach den harn- bürgtjenen Salbbopem ursprünglich eine Frist von 3 Jahren in L"-"cht genommen war, rechnet man fetzt damit, daß die Bahn im Sommer 1911 bereits laufen wird. Noch viel mehr soll die Ber- langerung der preur.mbcn Strecke Blankenese -Ohlsdorf beschleußt werden. -Lieft’ Verlängerung nrirb nicht vom preußischen TYn™0TV,?cr ’wbrn nengegründelen Aknengesellfchast, „ Al |t ertnlba^t -Akt.^Nei gebaut. Während ursprünglich für diese ^ O«riu aremati|<6c öwmlflon nut 3um», 01 S^ulthertaSl |e r tropfen. Erwachsene: im 1. Lebensjahr: - 1 (1) BlonatL Ueberstcht der Todesfälle in der Stadt Sieges. Monat August. Einwohnerzahl: angenommen ah 31 700 (inkl. 1600 Alaun HJlilüit. Eterblichkeitszisser: 17,34 e/ee. nach 9lbjug von 27 Ortsfremden: 6,81 /,» fit ndee 2(2) Tuberkulose d»Lungen 1 L. U. Son der LandeS-Universität. Zu dem Internationalen Hygiene-Kongreß in Washington hat sich als Vertreter unserer LandeSnnioersität Geh. Medizinalrat Professor Dr. VossiuS begeben. ** DieKrankenversicherungspflicht der kaufmännischen A n g e st c l l t e n ist bei der Neuregelung der Krankenversicherung durch die Reichsversiche- rungsordnung bis zum Jahres-Einkommen von 2500 Mark ausgedehnt worden. Dazu kommt noch die allgemeine .Krankenversicherungspflicht aller Hand- lungslchrljnge. Die Angestellten des kaufmännischen Berufes werden also in ihrer Gesamtheit in weit höherem Maße von der .Versicherungspflicht ersaßt als bisher. Es ist daher für sie von besonderem Wert, einer Kasse von Berufsgenossen anzugehören, die sie von der Heranziehung zu Orts- und Betriebs fassen befreit und die auf ihre besonderen Verhältnisse eingerichtet ist. Die Orts- und Be- triebskassen sind ja vorwiegend auf Arbeiterverhältnisse zugeschnitten. Die Berusskassen der großen kaufmännischen Verbände bieten den kaufmännischen Angestellten größere Vorteile, da ihre Leistungen höher und von längerer Tauer sind. An erster Stelle steht die Kranken- und Begräbnis-' lasse des Verbandes Deutscher Handlungsgehilfen zu Leipzig. Diese Kasse, die mit ihren nahezu 49 000 Mitgliedern in über >3200 Orten die größte und bedeutendste taufmännuche Krankenkasse ist, .zahlt jetzt jährlich über 1 300 000 Mark allein an Krankengeldern und Behandlungskosten aus und besitzt ein Vermögen von über einer Million Mark. Das Krankengeld tvirb in Höhe von 1 Mark bis 5 Mark täglich nach nur fünfjähriger Mitgliedschaft für ein volles Jahr gezahlt, ferner ein Begräbnisgeld bis zu 300 Mark, je -tach Höhe der Versicherung und Dauer der Mitgliedschaft, außerdem wird freie ärztliche Behandlung, Arznei und Heilmittel bis zu 52 Wochen gewährt. Die Beiträge sind mäßig und durchweg niedriger als die der Zwangskassen. Um den Zugang zu erleichtern, werden allen ab 1. September 4912 Neuaufgenommenen die Kosten der ärztlichen Untersuchung.bis zu dem tariflich festgelegten Satze von 3 Mark vergütet. Der Uebertritt aus den Zwangskassen in kaufmännische Berufskrankenkassen ist nur bann möglich, wenn der Versicherte spätestens am 30. Sept, her Zwangsrasse gekündigt und ihr noch im Dezember die bereits erworbene Mitgliedschaft >der Berufskasse nachgewiesen hat. Nach Inkrafttreten der Krankenversicherung im Rahmen der Reichsversicherungsordnung (1. Jan. 1914> ist der Uebertritt jedoch nicht mehr an den Jahresschluß gebunden, sondern er kann nach einmonatiger Kündigung am Schlüsse jedes Vierteljahres erfolgen. Kreis Alsfeld. ~ Flensungen, 10. Sept. Gestern verunglückte im WeickartShainer Eisensteinbergwerk der junge ledige Berg- orbeiter LoniS Knöß von hier dadurch, daß er bei einem Erdrutsch daS Bein brach. Ec wurde mit einem Wagen nach seiner Wohnung gebracht. Kreis Lauterbach. ~ Lauterbach, 10. Sept. Ein von hier gebürtiger junger Mensch, der zurzeit in einer Nachbarstadt eine mehrwöchige Freiheitsstrafe verbüßt, wurde in letzter Zeit von hiesigen Bewohnern wiederholt beobachtet, daß er während seiner Strafzeit öfters einen Abstecher nach Lauterbach unternahm und seiner Geliebten Besuche abstattete. Auch in einem Nachbarorte war er in dieser Zeit als Gast in Wirtschaften eingekehrt, wo er angab, für den Oberamtsrichter Geschäfte zu besorgen. Vermutlich war er zur Außenarbeit beauftragt und hat die Gelegenheit dazu de- nutzt, seine Allerliebste aufzusuchen, ohne daß man von seinem Verbleib Wahrnehmung machte. Kreis Friedberg. # Bad-Nauhcim, 9. Sept. Die Wanderausstellung „Das Gas in Haus und Beruf" wird gegenwärtig in den Turnhallen der Stadtschule und der Ernst-Ludwig-Schule eingerichtet und soll am Freitag eröffnet werden. Sie ist bis zum 17. d. Mts. geöffnet. Zwei Damen der Zentrale für Gasbereitung werden erläuternde Dorträge halten und praktische Dorführungen machen. — Der Hosbuch- bruder Ludwig Wagner ist heute früh gestorben Er war der Verleger der „Bad-Nauheimer Zeitung" (Wetterauer Anzeiger) und der hiesigen offiziellen Kurliste Er hat bereits 1903 sein 50 jähriges Buchdruckerjubiläum gefeiert. ^Bad-Nau beim, 9 Sept. Obgleich in den Slnnalen aller tfurortc der diesmalige Auguit als „schwarzer" Monat für alle Zetten verzeichnet steht, so ist die Frequenz der Kürgäsre doch eine bedeutend höhere als im gleichen Monat des Bov lahres und der tägliche Zugang an deutschen wie an aus- ländlichen, namentlich überseeischem Publikum hat keine Minderung enabren Dor einigen Tagen trat u. a., wie alliäbrlich, Herzog Paul zu M e ck l e n b u r g ;ur vielwöchemlick-en Mnr wieder ein und auch der Manöverschluß zeigt frtx»n seinen Einfluß durch den Zugang von zahlreichen Offiziersfamilien. — Trotz seiner ungünstigen Witterung bildete der August für Bad-Nauheim den acielhdtoUhclhn Höhepunkt der Saison und das Bad war das Wanderzicl zahlreicher Sportfreunde. Dem G o l f t u r n , e r von Ausländer^ sehr stark besucht, folgte ein großes Schwimm- feit bei Frankfurter 1. Sckiwimmklubs Ihm schloß sich das n t e r na 11 o n a l e L a iv n - T e n n i s - T u r n i e r an. Bald Daraut folgte aut dem Golfplatz ein sehr interessantes Hockey - P C C e^Fn,a^n. .tlcni Frankfurter Turnverein und dem die deuttche Masterschaft besitzenden Hockey.Klub von V0®V- «Portwochen bat der September als Monat n^9clo’t Es tagen dann im Bade der Bogel b bo* .Grobherzogtum Hessen, der Verband «"eins der Gas- und W°,>-r,°chmann°r d-r -Scrbanb f el b ft a nbi g" t $ccb:anb.bcr bc'f,fd)cn y ;tod ihtt 31 ■ |t - tliilagc 22. ec! nt 6 3iminct i i.-r ;v,'!ctd)inahi eil. Chobcr aus ih: au vermiete! ki «iedencr 4 Kälber. S^einfte Mastkälber........... liitlere Mast- und beste Saugkälber .... (geringere Plast« und gute Saugkälber . . . 6 ch a le. Stallmastschase: Mastlämmer und jüngere Alasthammel . . . Weitere Mastharnmcl, gut genährte junge Schafe und geringere Mastlämmer...... -h. Hoch-Weisel, 10. Sept. Ter älteste Ortsbewohner, Konrad Schneider, ist gestern den Folgen eines Unfalles erlegen. -h. Ober-Wöllstadt, 10. Sept. Beim Strohfahren geriet die Ehefrau des Landwirts Götz unter den fchwer- beladenen Wagen, desien Räder der Unglücklichen über Brust und Leib gingen, so daß der Tod nach kurzer Zeit eintrat. r. Reichelsheim, 10. Sept. In dem nahen Leid- Hecken erhing sich gestern morgen der Taglöhner Heinrich Weber. — Infolge der Maul- und Klauenseuche fielen seit etwa Jahresfrist die hiesigen Schweinemärkte aus. Der auf den 10. d. MtS. fallende Markt wurde heute abgehalten. Ta aber den Schweinehändlern durch Großh. Kreisamt Friedberg das Befahren des Marktes untersagt war, so war der Auftrieb an Tieren recht gering. Demgemäß wurden wenig Käufe adgeschlosien. Kreis Wetzlar. — Kinzenbach, 10. Sept. Auch auf dem hiesigen Bahnhofe herrscht ein lebhafter Verkehr, denn viele Z wet sch e n gehen in Waggonladungen nach Rheinland und Westfalen ab. Es sieht eine überreiche Zwetschenernte bevor; zwar werden sie diesmal nicht so tiefblau wie in Sonnenjahren, sie sind aber mabenfrci. Die Händler machen ein flotteS Geschäft, zumal sie im Einkauf nur 3 Mk. für den Zentner zahlen. O Krofdorf, 10. Sept. Das gemeinsame Wasserwerk für Krofdorf-Gleiberg schreitet seiner Vollendung entgegen und wird mit dem nächsten Monat in Betrieb genommen. flg. 92—100 , 92—96 . 90-110 7 Ziniö iiid-Aillm WS II 7 L- ji- mit allem T- Ch- .1» vern Itef? im !■ fl Zimm ItB'Sobn. m. > isjvlt ocrirvungo l TW zu v M^u^HuUkrba ^MrrvTein mü allem ■Bitt ob. iväi. »«.cdilorb-Aol W* Oewald*. ' urrwohn St- lulip.LCl ■ 3 i'irnbdnm I -'f'hanifr. 34 a l ob. n ^iinl iyenn. «n,lisch Kurd-An! i 3 immer p«r 'Inncnanibi 5*2__Siro 4 Zinn Ei-zi» ' '"aenchiet,, °u- ,'Ubetzgr f^terbroeg LÄb ’ 22]thcner ^auiarbcu ..._eL*enbM C .. ph"nw(ra Sn.^eft,al | .... .’Sjnern nur Marktplatz 21, gcqcn- über der (£ngeInootbetc. ^(upr ».Seefische Grosse Ersparnis an Höchste Wasch- and Bleichkraft bei kürzester Waschzeit? Nur einmaliges ca. 7< - Vistündiges Kochen Erhältlich nur in Original-Paketen, niemals lose. HENKEL & Co.. 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September: Vormittags 9 Uhr: Prämiierung der Pferde, des Geflügels, der milchwirtschaftlichen Erzeugnisse. Vormittags 11 Uhr: Eröffnung der Ausstellung mit anschließendem Rundgang. Vormittags 11 —1/21 Uhr: Konzert auf dem Festplatze. Nachmittags V21 Uhr: Festessen und Konzert in der Festhalle. Nachmittags i/24 Uhr: Verkündigung des Prämiierungsergebnisses mit Berichterstattung der Herren Preisrichter. Nachmittags 5 Uhr: Vorführung der prämiierten Pferde mit anschließendem Konzert in der Festhalle: Volksbelustigung und Tanz auf dem Festplatze. Sonntag, den 15. September: Vormittags 8 Uhr: Oeffnung der Ausstellung. Vormittags 11 Uhr: Frühschoppenkonzert. Nachmittags 2-5 Uhr: Konzert auf dem Festplatze, währenddessen Vorführung der prämiierten Pferde. Nachmittags 6 Uhr: Geselliges Zusammensein mit Tanzbelustigung. Nachmittags: Aufstieg eines Megers oder abends Feuerwerk. Montag, den 16. September: Vormittags 8 Uhr: Oeffnung der Ausstellung. Vormittags 10 Uhr: Auszahlung der zuerkannten Preise und Frühschoppenkonzert. Nachmittags 3 Uhr: Preisreiten, Zchaufahren, Springtonkurrenz und Rennen mit Auslauf bei Konzert auf dem Festplatz. Nachmittags 6 Uhr: Schluß der Ausstellung. Eintrittspreise: Tageskarte für Samstag 50 Pfg., Sonntag 50 Pfg., Montag 40 Pfg. Abendkarte von 5 Uhr nachmittags 30 Pfg. vauertarten an der Raffe 1,20 Mart, im Vorverkauf 1,00 Mark. Tribünenkarten für das Rennen 1,00 Mk. Kinder unter 14 Jahren in Begleitung ihrer Angehörigen sind frei. Vorverkaussstellen für Dauer- und Cribüncnkarten find: Germania- Drogerie Seibel, Frankfurter Str.,- L. Kalkhof Nachf., West-Anlage; Jakob Häuser, Kaufmann, Ludwigstr. 36; R. Buchacker, Zigarrenhandl., Neuen Säue; Iohs. Köhler, Schulstr. 1; Moritz Semmler, Kaufmann, Walltorstr.; Gebr. Michel, Walltorstr.; Ehr. Bieker, Kaufmann, Neustadt; Heinr.Noll, Papierhand!., Mäusburg; Wilh. Semmler, Iigarrenhand- lung, Seltersweg 25; Julius Hoos, Papierhandlung, Dahnhofstr.; Buchhandlung Ernst Balser, Mäusburg; Friseur Runkel, Seltersweg 62 Wir laden alle Landwirte und Freunde der Landwirtschaft zum Besuche der Veranstaltung höflichst ein. d*/, Gießen, den 8. September 1912. Der Vorsitzende des Landwirtschaftt- lammer-Ausschuffes für Gberhesien: Breidenbach. Gültig vom 10. September bis 10. Oktober 20 Proz. Rabatt! Reste und zurückgesetzte Waren besonders billig! Mil 0 l H BI und Schade & Füllgrabe Ludwigstraße 21 Bahnhofstraße 26 Eengru, chener" r egebeii ha Wegen Vereinigung meines Geschäftes mit der Firma 6. A. Hartmann, G. m. b. 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