Drittes Blatt Er. I8Z 162. Jahrgang «erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag«. t her Mgcrom Viuicntoalt ohne larooenranoigc tyuvtunH i“-1',' "““r1 f-d, -lir.chtzuimden und einen cinigcrmabtn förderlichen öc^ ÜTTEL— 6 Prospekte TORPRES! rhältnisse paßt# > wie fahrbaren >hne merkliche folge der Aufklärung in hygienischen Tingen die Begründung der bchordltchen Maßnahmen verstanden und gewürdigt mtrb, desto weniger drückend wird der mit der Durchführung notwendigerweise verbundene Zwang empfunden werden Mit aller Belehrung und Au'kiärung in gesundheitlicher Beziehung wollen wir t« keine Gesundbeitsl vpodwnber erziehen, sondern im Gegenteil nur allen Bolksgenossen »eigen, wo der Feind lauert, damit er um so sicherer besiegt werden kann, und insbesondere wollor wir audr unserer Jugend die Wege weisen zu vernünftiger Körperpflege und zur Belehrung ibreS frischen, fröhlichen Wagemutes. iu Sport und Spiel, zum Turnen und Wandern in Lottes herrlickrer Natur. 3n diesem Sinne lassen Sie uns gemeinsam die Aus stcllung betrachten, die ich hiermit auf Allerhöchsten Befehl Sr. >t H (ProfiliertogS 'iir eröffnet erflnre Universitäts-Nachrichten. Marburg Tein Landgerichtsrat Denzel zu Marburg ist die Stelle des Universitätsrichters an der dortigen Universität nebenamtlich übertragen worden. Bon n. Wie die „Hockickulkorr." erfährt, hat der o. Professor für deutsche Philologie Tr. Karl v on Kr au s an der llniDerniät Bonn einen Ruf an die Wiener Universität als Nackfolgr von (Heb. Hof rat Prof. Jos. Seemuller erhalten. Prof v. Kraus, ein geborener Wiener 1868 , begann seine akademische Laufbahn an der Universität Wien als Privatdozenl für ältere germanische :::O 11 ^öngtnurmitKb ’ ■ Ohlendorti hornmarke «marke“ ist d,- htheit als erforde.- porte erbracht - s, -n wird gewarnt: h Aufsassung tritt (Hcneral v Goßler in einem Anis „Deutschen Revue" entge.ren. in dem er die Wteftam! (Eine deutsche (Ehrenrettung ter Keiferin (Eugenie als Regentin. Die verschiedenartigsten Urteile sind über die Kaiserin Sugenie als Regentin gefällt worden, aber die Anschauungen überwogen bisher, d'. in ihr das eigentlich treibende Element »um Kriege iahen und in ihrer Regenriduft ein wichtiges Moment für den Untergang des zweüen KaiferrctcheZ erblickten. Tiefer ■RESSti thein."ö.0btttt ÄL Redaktion, Expedition und Truckerei: bchul- straße 7. Grpebinon und Verlag: e*»51. Rebaktwnt^MS 112. TeL-Slbr.:AnzetgerEleven. Samstag, 10. August 10(2 Rotationsdruck und Verlag der Brüdlfchen Universität« - Buch- und Sieindnickerei. R. Lange, Gießen. machte Tamasius Maeoch schon in der ersten Verhandlung einen sehr sonderbaren Eindruck, und sein erregtes theatralisches Wesen liest schon damals den Verdacht auskommen, daß er nicht ganz normal sei. Auch die von ihm verübte Mordtat selbst verriet in ihren Einzelheiten viele pathologische Züge. Tagegen sind die übrigen Angeklagten des ersten Hauptverfahrens wiederum gc laben und zwar ftrau Helene Katharina Macoch. die Gattin des von Tamasius Macoch ermordeten Postbeamten Wenzel^Macoch. der 39jährige Panlanermönch Isidor Starzewski, der 47 Iabrc alte Pater Basilius Olennski, der Klosterdiener Blaskie- wie;, der Klvsterschlosscr Jl'ef Pertkiewicz und der Droschken- kutscher Vinzenz Pianko. Der siebente Angeklagte im ersten Prozest. der Graveur Chganowski aus Warsdwu, ist. da er damals freigesprochen worden war. zu dem erneuten Ver fahren nicht geladen. Die Zahl der neu geladenen Zeugen beträgt 28. — Tie Verteidigung der 9btgefiagten liegt wiederum in den Händen der fdum in der ersten Verhandlung tätig gewesenen Pe- trikauer. Warschauer und Petersburger Anwälte. 3n dem Moster auf Jasna Gora, dem Tamasius Macoch und die Mehrzahl der übrigen Angeklagten ehemals angehörten, haben sich inzwischen bekanntlich allerlei weitere sehr uncrbaulidie Dinge ereignet. Ein Teil der Klosterbrüder hat dem neuen Prior den Gehorsam verweigert und mußte zwangsweise aus den Klosterräumlichkeiten entfernt werden. Aber auch der neue Klosterverwalter Pater Pius Prcezdziecki mußte aut Anordnung des russischen Ministeriums des Innern das Kloster verlassen, während andererseits der päpstliche Stuhl in Rom gar feinen Einfluß auf die verfahrenen Verhältnisse in Jasna Gora gewinnen kann, weil die russische Regierung solche Einmischungen nid>t duldet. Wahrscheinlich wird das Kloster daher wohl früher oder it?äter in die Zwangsverwaltung des Staates übergehen, der schon lange ein Auge auf die ungeheuren K l oster- schätze und die mit der Wallfahrtsstätte verbundenen riesigen Einnahmen des Klosters geworfen hat. Börsen-Wochcnbcricht. — Frankfurt a. M, 9. Ang. Ungeachtet der in dieser Woche vorgelegten etwas beunruhigenden Meldungen aus der Politik hat die Börse von ihrer Zuversicht bis fetzt nichts eingebüßt. Ebenso wie an den Auslandsmärkten bleibt an den beuriehen Börsen der Wille zur Hausse vorherrschend unb jeweilige Abschwächungen, wie sie sid> durd) Glattstellungen und Gewinnrealisationen ergeben, sind nicht von langer Tauer. Was hauptsächlich den Optimismus erhalt, ist neben der Grroartung aur eine große SBeH ernte die befrie btqenbc Verfassung des Wirtschaftslebens. Tie Alrichwa- diuiig. die das Geschäft vor einigen Wochen zeigte, hat sich als Eonode erwiesen. Allenthalben hat wieder eine reg? Geschäftstätigkeit eingefetzt, unter deren Einfluß die Preise auf der ganzen Lime wieder anzuziehen beginnen. Von Bedeutung ist es namentlich. daß auch die Kohlenindustrie, die gewöhnlich zuletzt von der Kontunkturwelle erfaßt wird, eine kräftige Belebung ernennen läßt. Dazu kommt nock der gute Eindruck, der in letzter Zeit veröffentlichten Jahresabschlüsse der großen Industriegestll schäften, durch die die hochgespannten Erwartungen der Spekulation restlos bestätigt wurden, und kommen weiterhin die zuversichtlichen Aeußerungcn der industriellen Betriebsleiter in ?n Generalversammlungen und bei zahlreichen anderen Gelegenheiten. T-er Börse erscheinen bereits angesichts der überall gebuchten stattlichen Aufträge auch die guten Dividenden für das nächste .Jahr Die „Gießener SoBiilienblitter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da« t Xreiiblatt für den Kreis Kietzen" zweimal L>bd)e*Utdj. Tie „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Lin neuer Macochprozcs,. + Warf chau, 9. Aug Der Aufsehen erregende Prozeß wegen der Klosterskandale in dem katholischen polnischen Wallfahrtsorte Czenstochau an der russisch-deutschen Grenze wird Ende September d. Is. zum zweitenmal die Gerichte beschäftigen. Entgegen der Annahme, daß die Revisionsverhandlung vor dem Obergerichte hier in War- chau stattsinden mürbe, hat das russische Justizministerium an- geordnet. daß aud) die Revisionsverhandlung am Ort des ersten Prozesses, also in Petrikau stattsinde. Tod) wird das Gericht aus Mitgliedern des Warschauer Obergerichts zusammengesetzt sein, die sich zu diesem Zwecke nach Petrftau begeben werden. Die Verhandlung selbst wird im gleichen Saale vor sich gehen, in dem einerjeit auch der erste Macoch-Prozeß verhandelt wurde. Doch wird im neuen Prozeß der Hauptangeklagte des ersten Ver- ahrens, der Pater Tamasius Macoch fehlet!, denn er ist inzwischen im Petrikauer Gerichtsgesängnis wahnsinnig ge worden und wurde in eine Irrenanstalt eingcliefert. Bekanntlich Kaiserin als Regentin 1870 schildert. Eugenie U.t wlbu aus gesprochen, daß sie die Redensart „Tas iu mein Krieg" nie g> braucht habe. Auch andere derartige Aeußerungen. die man von ihr berichtet, gehören nach dem Zeugnis ciiuvanbfrricr Beobachter in das Reich der Fabel. Als sie den Mncg für unvermeidlich hielt, da war sie der Ansicht, baß man ibn aud) mannhaft aus fechten müsse, und ihr Handeln mürbe nur von zwei vkinüt«- punltcn getragen: sie wollte als Mutter ihrem 14|äbrigcn colm den Thron und als Katholikin dem Papst seine unabhängige Stellung erhalten Am 28. Juni, nach der Abreise Napoleons, be-t kaiserlichen Prinzen, brachen ihre Strafte zusammen, und sie suchte Trost in ben Psalmen, in denen sie zufällig die Wone aufidtlng: „3d) werde seine Feinde pcrnidücn, id) inerbe die. meld« ibn ba ten, nut Wunden schlagen." Tas schien ihr in ihrer Angst ein gute« Vorzeichen zu sein. Dock aus ihrer Verzweiilung unb ihrer Erregung rasst sich Eugenie bald auf, bälMtd» mit beivnnderuugs-- würdiger Energie in allen schwierigen Situationen und >cigt in der furdjtbaren Krisis, die einen ganzen Monat bis zum I <2CP' tember dauerte, in keinem Augenblick eine Anwandlung von Schwäche, ist ein Vorbild an Slandlwftigkeit, Willenskraft und Mut. „Wenn Eugenie, Gräfin von Monuio, als Kaiserin zu man dm Kritiken Anlaß gegeben Haden mag, als Regentin hat sie sich weit über die Marie erhoben." Nach den ersten Niederlagen war die Regentin dafür, daß Baza ine das Kommando übernehme, aber sie wehrt sich mit allen Kräften dagegen, Napoleon nach Paris zurückkehren zuZassen. Sie mar der Ansicht, daß der Herrscher an der Spitze seiner Armee stehen müsse, unb hat in diesem Sinn Napoleon entscheidend beeinflußt. Zugleich aber hatte die Regentin nod) ganz andere schwere Sorgen Das Ministerium Olli hier war nicht mehr zu halten, unb Eugenie mußte nun ohne den Rat jemanbe*, auf ben sie sich verlassen konnte, ein neues Ministerium bilden, auf bas sie sich stützen konnte. Es gelang ihr and) rasch, das Ministerium unter dem Vorsitz des General Pa 1 ikao nadj ihren Wünschen zu formen In den sck veren lag n i 10 August, als diese Krisis überwunden werden mußt., zeigte die Kaiserin eine ungewöhnlich Seelenstärke unb Mlarbeit des Geistes. „Eines der Mitglieder des Privatkouseils, das aud' der Ministersitzung beiwohnte," so erzählt Germain Bapst, „mar über- rctscht von der lichtvollen Ausfassniig und der Festigkeit brr Kaiserin, welche mit der Schlväch« und der Unflarh.ii der Ministei in Widerspruch stand 2ie Kaiserin hatte eine zu hoh Meinung von dem Rechte ber verantwortlichen Minister, um sie zu unterbrechen, aber bei jeder gegebenen Gelegenheit führte sie die Ti-: kussion ans den Kernpunlt zurück^ hielt ibn, solange sie konnte, fest, bis endlich ein Entschluß gefaßt war Das Ui Geisteskräfte geläutert, freigemad't von allen wctblidm Schwächen unb kleinlichen Anschauungen, ohne Rücksicht auf bic Zukunft ber Dynastie, welche sie zurzeit sowieso als verloren ansah " Eugenie hat bis Schau dadurch Außergewöhnliches geleistet, daß sie es vollbrachte, Paris ruhig und ben Thron mi erschüttert zu halten. Sie denkt aussd)licßlid) an bas Wohl des Xianbe-s und ringt ftdj zu dem heroischen Gedanken durch, baß her Kaiser an der Spitze seiner Armee sterben müsse. Mit llnterstütznng Paltkaos strebte sie banadi, bic Hauptstadt zur Verteidigung vorzubereiten unb Bazaiue Hilfe zu bringen. Freilich mußte sie fid) in allen militärischen Tingen ganz auf Palikao verlassen: aber wäre es ihrem Trängen geglückt, Mac Ma hon nach Metz zu hetzen, so wäre liccr nnd Flotte. Heber den Aerztemongel im deutschen Heere entnehmen wir der Dresdener Zeitschrift „Der Kamerad" folgendes: Nach dem Etat sollen vorhanden sein: in Preußen 1748, Bayern 265, Sachsen 167, Württemberg 89, im ganzen 2269 Sanitätsoffiziere, es waren aber am 15. Juni nur vorhanden: in Preußen 1279, in Bat;ern 22.3, in Sachsen 113 und in Württemberg 68, im ganzen also 1683 Sanitätsoffiziere: dies bedeutet einen Fehlbetrag von 586 Sanitätsoffizieren, das sind fast 26 Proz Berücksichtigt man nur die Ober- nnb Assistenzärzte, so ergibt sich ein noch ungünstigeres Bild: Nach dem Etat sollen 1120 Ober- und Assistenzärzte vorhanden sein, es waren aber nur 518, es fehlten also gegen den Etat 602, das find 53,75 Proz — Diese Verhältnisse gewinnen im Augenblick erhöhte Bedeutung. da die am 1. Oktober in Kraft tretenden Ncu - formationen sechzig neue höhere SteNen für Sanitätsoffiziere nötig machen. Die neue 5. Sanitätsinspektion erforbert einen Generalarzt und Inspekteur unb einen Stabsarzt, die Mei neuen Armeekorps, zwei Korpsärzte !Generalärzte •, die beiden neuen Divisionen Nr 41 unb 42 zwei Generaloberärzte: bie neuen Jitsanterietruppen-i teile 11 Stabsärzte und 11 Ober- und Assistenzärzte, die neuen Feldartillerieregimenter sechs Oberstabsärzte, sechs Ober oder Assistenzärzte, die Fußartillerieregimenter Nr. 16, 18 und 20 drei Oberstabsärzte, einen Stabsarzt und einen Ober» ober Assistenzarzt. Die Erweiterung der Fuß- artillerieschießschule bedingt eine neue Stelle für einen Oberstabsarzt. Tie neuen Pionierbataillone Nr. 25 und 27 erhalten die etatmäßigen Stellen für zwei Stabsärzte und zwei Ober- oder Assistenzärzte. Weiterhin ist für das Telegraphenbataillon Nr 5 ein Stabsarzt und ein Oberober'Assistenzarzt erforderlich; und schließlich kommen beim Lraut zwei £bcr- oder Assistenzärzte in Zugang. rb. Darmstadt, 9. Aug Bei der heutigen feierlichen Lwsnnmg der Ausstellung „Der Mensch", über bic mir bcrntS tde^ jtODl t)d) Näheres berichtet haben, hielt nach der Begrüßung «4 Schöpfers unb Leiters bet Ausstellung, Wirkl Geb Rat rr. 8 in g n e r, der Minister des Innern, Exz. v. Hornbergk, eine pilgere Ansprache, in der er aussührte: . f Wer bie Tresdener Hngiene-Ausstellimg im bongen Zahrc li! offenen Augen buTdmmnbcrt hat, bem sind die dort ge- Mimenen Eindrücke unvergeßlich, und ber wird willig denen bet- Kimmen geneigt [ein, welche jene ?lustteNung aiöktne Kulturtat ■len Ranges vreisen. <^ab sie hoch einen fast lückenlosen lieber* Hf über alles auf dem Gebiete der Hvgicnc in alten 3eiten von allen Völkern Gelcistete unb damit neue Anregung pm Weiterstreben nnb Weiterringen nach bem noch längst nicht ti iditen Endziel Fackimann unb Late fanden auf der Aufteilung t r-ichem Maße Befriedigung für ihren Wtstensbrang. Zwenel k hat die dlusstellung, darin daN man wohl einen der h'rnor- ■fcenbftcn Erfolge derselben erblicken, wesentlick) dazu bagetragen. V Johgienc, die als Wrifenschaft ja nod) Hing an Zähren ttt. Votksempsinden unb bem allgemeinen Bcrttänbms unenbhd) Mi näher ui bringen. Sic hat gezeigt, wie bic Hhgicne in vis fr nnb kraftvoller Entwicklung tid? nickt allem alle Zweige 1t Wissenschaft bienftbar zu machen verstauben hat, sondern i iir nud^ Tcdniif und 3nbuftrie auf allen Gebieten ihr zu folgen hi ihr die Wege zu ebnen, bestrebt sind. >>n der unendlichen, |i;k auf der Tresdener Ausstellung gebotenen Dmenslwnes, li ah ein gewaltiges Lchrbud) der Gesundheitspflege sich dar- M i, ivai cs dem luinbcroorgcbilbcteu Bcsticker aud) selbst bei Marrem Aufenthalt ohne sadwerständige Führung schier unrnog- ,stw* mittel I pr«*”"*' !bkicht’J i®,ä‘T5w* titcinbrud mit 1 eimzunehmen. t m .... t Qr Es i.iuß daher als eine geniale arum hat man mich nicht innerhalb ber Mauern von Paris sterben lauen! Die Franzosen haben große und glänzenbe Eigenschaften, aber sie haben keine Ueberzeugungen, cs schlt ihnen bic Beständigkeit. Sie sind zu wechselnd: sie lieben den Ruhm, aber Rückschläge können sic nicht ertragen: für sic richtet sich das Reckt nach dem Erfolge. . . Es gibt kein Land in der Welt, wo der Abstand zwischen dem Erhabenen und dem Lächerlichen fo schmal ist wie in Frankreich. Unb wie sich die Geschichte Frankreichs immer wiederholt? Seit hundert Jahren haben alle Regierungen mit Revolutionen und Flucht geendet." Deutscher Katljolikntag. ~ Aachen, 9. Aug Die 5 9 Hauptversammlung der Kat holi ken Deutschlands, die am Sonntag hier zusammentritt, wirb am ikntiafli Sonnabend durch eine originelle Veranstaltung eingeleitet (ir städtischen Behörden Aachens haben nämlich die etwa 200 Journalisten, die aus Deutschland, Oesterreich Ungarn, Ita dl Spanien, Belgien, Holland, ber Sckw.-i;, Engi Frankreich bereits hier ein getroffen sind, zu einem Presfccmpfang durd) Pie Stadt Aachen iclabcn. Man wirb den Herren zunächst die wett iribntten Aachener Schwefelbäder, bic schon von den Ktnem benützt und auch von König Tipin unb Kaiser Karl bem ktf neutc sämtlich im Besitze ber Stadt unb speisen eine groß Wrpbl Babehäufcr, die von der Stadt an Unternehmer ver Eitet sind. An die Besidüigung der Bäder schließt eine solche des im 14. Jahrhundert erbauten altehrwürdigen gotischen Aachener stctgauses an, das an Stelle der karolinischen Kaiserpfalz steht 'n., den schönen Kaiscrsaal enthält, der einst zur Abhaltung ber klstonungsseierlichkeiten diente unb kürzlich nach Beendigung einer lüfaffcnbcn Erneuerung den Deutschen Kaiser beim Besuch Aachens kterbergt hat. Später werden die städtischen Bcbörbeu bie Iour- ’flirten in Wagen durd) ben schönen Aad)ener Stabtwalb täten und ihnen auf dem Lousbcrg in dem dortigen Freilicht - th-ater eine Vorstellung bieten Ein Konzert und eine Fest Mud) tu na des Belvedere, sowie ein frugales Abendbrot werden ki tag abschließen. Tie große Festhalle, die sich vor dem Pont-Dor am West krnhof erhebt und 7000 Besuchern Raum bietet, ist ein br.*i langer Bau, ber etwa 70 Meter lang und 50 Meter riet H .'Uif ber großen Mitteltribüne werden bk Rebner unb die bir Generalversammlung besuchenden Erzbischöfe unb Bischöfe, Itre und Erzähle und Orbensoberot Platz nehmen. Zu Füßen stcstr Tribüne ist ein Altar aufgebaut, an dem im Laufe bcs t'indagd vor Eröffnung ber Generalversammlung brei Messen - gitbriert werden sollen Tie aut dem letzten Mainzer Katholikentag gegründete „Cr- Miisation der Katholiken Deutschlands zur Verteidigung der ih glichen 5d)u(c unb Erziehung" hat es unter ber Führung be Acid)stagsahgeordneten Oberlandesgerichtsrats Tr Marx (tüfldborf) verstauben, mit ihren Bestrebungen ber diesjährigen tu lolikcnvcrsammlung den Stempel aul'zudrücken. Die Versammln 4 soll eine Massenkundgebung des katholischen Volkes zu Punsteu der konfessionellen Schule und der Förderung der christ- lid -u Gestaltung unseres Sdml* und Erziehuugswescns werden, ijlan hat vor allem die Lehrer und Lehrerinnen, aber aud) bic Krauen und Mütter auf diese Veranstaltung auimerham gemacht pt“ um regen Besuch gebeten. Zunächst wird Religiouslehrcr Wws. Tr. Rosenberg ,Paderborns über „Schule und Kon Iren", weiterhin Lehrer Weigl iMüncheni über „Teilnahme Iller Stände nnb Berufe an der Erhaltung der christlichen schule", Itniu bic Dbcrlchrcrin Schmitz iAachcu) über „Mitwirkung der Mhen an der Sckulorgauisation unb deren Bestrebungen" und «Mich Rektor Gorgen ^Wallerfangen über das Thema „Was ^Gih und ivird die Schulorganisation für uns fein?" Iprechcn. (Eine Netze der Ministers v. Hombergs bei tzer Eröffnung der Ausstellung „Der Mensch". ; Darmstadt ikL-Gu. Gas-undBenzib ft Motoren t= B Sauggas- I : Motoranlagea SelbttfihrIM W) - Bind-Sipr, 11.111111111 u 11 n i m 11 rrrrr :(tänc | Ochsten 51-56 91-100 höchsten Tie evite hl. Messe. um 7 Uhr: 41-00 86—00 64'/,-66 81-85 64'/, 81-00 Hanau. auS der Arbeiter- aus der bis strafte 38. Schafe 18, Schweine 176. An jedem Dienstag, abends 8'/, Mittwoch 8 Donnerstag, Gebt*. Strauss Photographisches Atelier I. 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Preise für 100 Pfd. Lebend- Schlachtgewicht 60—64 58—60 52-58 42—52 42—51 42—46 Gleiche Geschäfte in Friedberg, Darmstadt, Mainz, Wiesbaden, Mannheim, München 873 998 81329 04 •635'986 ?06'89132 440"017133'77 736 73 839 — -? 90315 4 29 67 ' 78 (300) 09 666 (400) 776 821 91620 39 894 991 92064 654 797 836 913 (200) 93101 (200) 74 628 64 829 (1000] 75 94174 391 95117 65 89 216 398 446 639 07 706 49 92 96398 415 600 861 89 9 7043 49 235 310 64 420 ( 200 ) 28 612 30 67 647 9 8634 99109,237 437 60 508 665 052 (400) . 11 - > 100178 318 415 510 827 1 01140 f600001 207 689 102053 220 410 22 34 66 (200) 868 944 193062 82 909 1 04360 689 730 73 105254 326 41 449 639 106097 135 60 7 2 323 409 (400) 678 712 53 1 07 314 442 600 108223 401 638 98 604 8 794 199086 162 279 318 (400) 418 526 638 819 23 84 (200] 234 45 95 342 618 72 798 130018 189 666 778 666 1 3 1 025 1 32047 117 1200] 84 533 855 80 983 89 133029 122 ( 200) 727 63 93 134110 217 87 342 405 615 92 778 84 135188 639 707 1 36017 86 136 207 7 4 387 409 86 597 (200) 627 820 88 137028 [200] 117 75 626 82 99 719 60 138064 [ 200] 65 290 658 1200] 859 72 922 [200] 139 69 294 99 482 634 87 876 902 14035« 55 612 633 53 87 4 924 1 4 1 052 219 432 72 700 33 821 142114 91 396 460 993 1 43170 (200] 405 540 695 731 34 894 932 1 44139 344 490 645 59 946 146335 644 1200] 731 847 019 146128 332 535 658 81 793 839 77 092 [2001 147541 678 148'81 221 307 632 69 615 48 99 809 71 149210 41 658 757 99 832 016 30 1. Ziehung 2. Kl 1. Preuss.-Siiddeutsche (227. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 0. August 1112 vormittag«. 50008 458 614 36 735 38 5 1 534 803 52057 410 12 24 53013 320 550 73 99 694 5 4078 903 172T08 73 793 171502 870 17403« 787 963 (400) 17593' 373 649 1 7 6 451 694 1 7 7 018 293 1 7 1024 258 T72 «77 960 171232 323 608 81 liers« 186 689 788 837 43 949 181124 439 64 182448 777 1 83237 30 367 481 508 21 45 74 743 924 184065 163 314 426 530 719 849 1 85«93 618 63 1M084 182 230 482 657 1 87932 86 1 88 14 r.R 82 228 645 851 111003 123 tl (2001 24 1 6«4 802 27 194k» 99 681 181165 254 352 98 468 5 627 48 766 »3 182266 [1000] 425 665 666 969 94 193778 424 66 578 1U-44P1 Johanncsgemeinde. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r. Bormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die LukaSqemeinde. Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r. AbendS 8 Uhr: Bibelbespiechung im ^ohanuessaal. Tie Amtsgeschäste der Lukasgeineinde versieht vom 12. August OrienLTdb:U.Ggdrett.-Fdbr „Yenidzel Dresden Inh. Hugo Zielz. Hoflieferant S.M.d.Köniqsu Sachsen. Nur die Gewinne über M Mark alnd den betreffenden . Nummern In Klammern belgefögt. • '1 665 916 93 5 6093 127 ISO 5 7 219 80 321 26 60 413 18 29 74 542 76 608 988 83 58002 307.424 647 813 979 84 59038 IM 313 37 463 (200) 60020 46 86 233 8 1 400 ( 300 ) 41 808 64 931 61047 74 124 222 346 624 660 6S33O 438 638 69 64115 316 67 429 46 679 84« 931 6 5097 153 272 SM 827 082 66315 (300’ 4R4 6 7323 «22 34 61 232 306 400 647 775 85 ( 200 ] 69372 (300) 850 723 70629 770 71179 297 " 87 7 2021 450 51 M8 71052 272 377 619 ( 200 ) 839 912 68 7 4044 603 782 75007 82 127 251 630 709 806 942 7 6000 95 168 279 576 697 7 7161 320 654 015 79004 70 ( 200) 302 70 854 (600) 85 7 9105 386 666 '73 80149 83 469 539 713 61 827 1103? 49 88 98 30« 431 034 82< *2 54 201 618 58 93ceo 203 70 313 38 467 848 14016 149 64 273 322 449 669 717 843 984 15005 64 91 92 415 577 86009 148 249 n 033 731 874 17139 59 229 NI [400] 838, 80120 80 200 7 1 636 817 81000 300) 196 81 364 520 626 700 881 88 12440 1 2001 569 83142 625 3- 82 740 638 60 84107 1300] 364 715 846 19 15116 62 71 227 i38 604 Mil« 262 63 757 841 62 (200j 079 8 7314 41 77 434 65 99 115072 441 691 188'75 470 507 [200] 41 167051 1200] 96 232 73 030 l»)0] 16840 7 687 641 [ZOO] 739 609 «9 621 171011 741 53 60« 171233 302 , um 8 Uhr: Austeilung der 11. Kommunion. , um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , um 11 Uhr: peil. Blesse mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Andacht. Sotlerdieost. 3n der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten Matthäusgemeinde. Vormittags 91/, Uhr: Professor D. E ck. (Feier des 2b]ährigen Stistnngssestes des Evang. Vereins.) 1T-Ziehung 2. KL 1. Preuss.-Süddentsche (227. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 9. August 1911 naebmlttage. In der Zohannerkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Schorlemmer. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten Ntu die Gewinne Ober 96 Mark «lad den betreffende» Nummern In Klammern belgefügt. Ochsen. Pollfleischige, auSgemästete. höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4—7 Jahren ... Die noch nicht gezogen haben (ungejocht) . . Junge, fleischig^ nicht auSgemästete und allere anSgemästet« Aef Jede rexogene Nummer »lud rwei gleich hake We- wleae gefellee, nnd rwar Je elaer aaf die Loee gleicher Sammer In dee beiden Abteilungen 1 und II Färi en. ft ü h Pollsieischige auSgemästete Färsen Schlackt twerter reUfleiidjige auSgemästete Kühe Sch (achtwertes bis zu 7 Fahren . . zum 8. September Psarrassislent Schorle mm er, Wetzstein 18018 143 747 957 11470 618 929 1 2298 828 36 1 3242 48 488 689 648 1 4050 102 (300) 442 45 66 632 73 1 5069 149 80 235 486 783 87 1 6171 228 329 488 512 65 604 72 90 905 1 7161 632 708 828 62 962 11056 130 458 85 633 796 961 11378 675 904 21013 137 78 688 ( 200) 726 958 21133 398 409 ‘ 532 77 2 2336 467 673 [200] 647 2 3372 83 (300) 763 ' 845 69 913 2 4010 198 336 478 673 718 2 5193 420' 70 630 833 2 6032 80 292 99 378 438 957 2 7508 6801 806 28135 287 361 413 631 827 95 958 29105 28 398 420 47 984 < 31376 400 580 3 1 207 309 [1000] 43 72 [200] 403 70 635 60 3 2821 31 33538 659 807 53 939 69 34132 97 429 619 ( 400) 626 44 878 3 5041 81 334 632 767 806 974 3 6043 83 133 [ 200 ] 444 37047 197 564 621 743 «89 975 33.166 438 63 7 8 623 628 759 821 89 97 3 9415 90 612 42 - v kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den II. August, 10. nach Trinitatis: 560«2 217 72 375 567 76 747 5 7 633 58174 423 6'2 «9 647 53 96 943 5 9064 809 ’«0 468 870 99130 86 268 394 515 9 1 000 222 ichon wieder gesichert: sie hat daher Montanpapic-re weiter im Kurse tzeraufgesetzt. Tast aber die Mehrgewinne infolge der Preis erhöhungen auch zu einer ansehnlichen weiteren Erhöhung der Dividenden Verwendung finden werden, ist doch kaum zu Erwarten. Es ist vielmehr damit zu rechnen, dass die fetten Jahre zu starken Rücklagen benutzt werden, um für die ja unausbleiblichen minder günstigen Jahre gerüstet zu fein. Das sollte die epr kulation immerhin nicht außer Ächt lassen und in ihren von- nungen sich vor Uebertrcibungen wohl hüten. Diese Mahnung ist nicht nur Montanpavieren, sondern auch gegenüber den Werten anderer Industriezweige am Platze, die zurzeit ebenfalls im Zeichen der Hochkoninnktur stehen. Dazu gehören vor allem auch die Aktien der Elektrizität sw e r k e, die gegen das Vorjahr erhebliche Steigerungen an Umsatz und Gewinn zu verzeichnen haben. Ein deutliches Zeichen von Zurückhaltung in der Gewinnaussclnrttung hat die Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft angekündigt, die für das abgelausene Jahr keine Erhöhung der Dividende vornehmen wird, trotz der unzweifelhaft beträchtlichen Mehrgewinne, die sie wird aufweisen können und auf die hin die Spekulation zu einer allmählichen Höherbewertung der Aktien geschritten ist. So wird noch manckjerseits dafür gesorgt werden, dass die Baume der Spekulation nicht in den Himmel wachsen. Einige Zurückhaltung dürfte in nächster Zeit auch der Geldmarkt veranlassen, auf dem die starken Herbstansprüche bald empfindlich in die Erscheinung treten werden, wobei in Betracht kommt, das; auch diesmal Deutschland im grossen und ganzen auf sich selbst angewiesen sein wird, da auf ausländische Hilfe nicht nennenswert Du rechnen ist. Bon Einzelheiten im Verkehr ist diesmal die starke .Kurssteigerung chemischer Werte bemerkenswert: Anilin stiegen 13 Proz., Albert 16»/» Proz. und Scheideanstalt über 40 Proz., ohne dass etwas neues vorgelegen hätte, was eine so schroffe Auswärtsbewegung rechtfertigen würde. Holzverkohlung haben 6 Proz. und Naphta Nobel 10 Proz. gewonnen. Maschinenfabrikaktien stellten sich meist etwas niedriger, ebenso Filzfabrik Fulda und Kunstseide, die je 7 Proz. verloren. Auf den übrigen Gebieten blieben die Kurse ziemlich behauptet. Privatdiskont 37/e Proz. Wartburg. Ehristlicher Verein junger Männer. An jedem Sonntag, abends 8 Uhr: Versammlung und Vortrag, 19 Postkarten 190 \ü von Mk. L. 618 641 700 630 1139 202 624 736 808 2326 611 56 (200) 789 821 3031 90 218 7 6 333 430 626 668 750 807 968 4094 [200] 120 602 779 877 [200] 5667 082 6026 83 117 [600] 235 676 820 30 [200] 728 [300] 817 963 7142 87 260 858 66 8020 110 96 328 50 437 B9 676 749 881 9162 200 2 672 914 10248 76 300 666 7 2 642 11040 223 688 1 2096 803 78 1 3117 263 1300) 372 025 67 1 4034 486 676 849 93 811 926 15146 203 (4C0) 12 68 690 624 82 19038 159 266 665 942 17299 [200] 320 462 18088 119 M 360 646 784 1 9083 350 68 490 778 965 20119 97 339 81 663 722 21325 29 22004 166 204 410 627 733 088 2 3269 238 (200) 848 77 994 24093 691 669 763 2 5170 227 400 62 662 827 76 26011 164 91 315 311 31 609 331 27049 242 330 424 604 28 U97 2 8035 114 [30001 80 762 988 28138 40 231 80 396 451 819 000 [ 200] 300.35 137 [200] 313 738 809 934 3 1 293 443 747 63 ’ 828 936 3 2141 328 419 630 [200] 711 065 97 33183 421 612 749 85 808 34731 78 942 3 5 002 352 02 [300] 602 ( 200) 54 3 6243 483 591 09 887 900 37130 503 13 794 086 38040 250 347 439 625 064 63 30905 109 13 80 34 1 646 60 778 96 » 40314 580 4 1 221 842 987 4 2000 29 64 125 67 252 374 681 713 4 3244 427 663 767 834 042 44465 695 857 905 45072 237 44 356 65 415 656 [200] 672 718 853 064 4 6214 44 326 463 (200 ) 540 851 086 40140 896 429 65 638 45 [300] 70 755 938 52 68 41178 301 45 67 93 94 443 020 67 4 2062 390 408 088 776 840 4 3029 285 450 639 725 4 4017 289 834 84 965 4 5 236 [400] 357 495 """ Wenig gut entwickelte Färsen....... Heitere auSgemästete Kühe und wenig gut ent- wictelle jüngere Kühe Mäßig genährte Kühe und Färsen ft ä L b es. Feinste Mastkälber Mittlere Maft- und beste Saugkälber .... Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . Geringere Saugkälber........ S ch a Weidemaslschafe: Mastlämmer und Maithammel Schweine Pollfleischige Schweine von 80—100 k? Lebendgewicht Vollfleifchige Schweine unter 8Okx Lebendgewicht Vollsleifchige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht Vollfletjchige Schweine von 120—150 kg Lebend- 12 Visiles, Glanz 1.80 Matt 4.— 1 50150 ( 200 ) 717 33 863 87 1 5 1 002 4J 402 636 153354 660 765 1 53163 420 62 606 39 154046 4 7 038 191 309 611 78 [200] 603 43024 61 133 264 58 735 OC 824 27 68 67 49354 468 [200 ] 648 00 Märkte. «Heften, 10. Ang. M arktberi cht. Ank heutigem Wocben- markte kostete: Butter das Pfund 1,25—1.35Mk* Hühnereier I Stück 8—9 Pfg^ 2 Stuck 00 Pffl., Enteneier 1 Stück 10—0 Psg.» Gänsecier 1 St. 20 Pf., ftäse daS Stück 6—8 Pfg., Kasematte 2 Stück 5—6 Pia/ Tauben pr Pr. 0,80—1,00 Mk^ Hühner pr. Et. 1,00—1,60 Alk., Lahnen pr. Stück 0,80—1,80 Alk., Enten pr. St. 1,80—2,20 Mk., Gänse das Pfd. 00-00 Pfg. Schsenfleisch pr. Psd. 92-100 Pfg. Nindsleisch pr. Pfund 90—94 Pfg., Kuhfleisch 80 Pfg. Schweinefleisch pr. Pfund 90—110 Pfg. Kalbfleisch pr. Psd.' 92—96 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 70—90 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 9.00 bis 10.00 Alk., Weißkraut das Stück 15 bis 30 Pfg. Zwiebeln per Ztr. 9,00—10,00 Alk. Milch das Liter 22 Pfg. Nüsse 100 Stück 50—00 Pfg. per Ztr. 0—00 Mk. Gurken 100 Stück 1.00 2.OO Mk, Bohnen daS Psd. IO—12Psg. Birnen daS Pfund 12 bis 20 Pfg. Pflaumen das Pfund 12—15 Pfg. Marktzeit von 7 bis 1 Uhr. ?.6. Wiesbaden. Vlehh of-Mark tberi cht vom 9. Aug. Auftrieb: Rinder 74 (Ochsen 27, Bullen H Kühe 47), Kälber 105, 71655 872 807 36 93« [200] 7325 62 7 4094 96 404 18 693 776 925 7 1067 214 4 20 48 62 --------- 236 374 756 883 88 980 1300] 8*005 17 282 334 651 624 5 5 234 463 110210 14 461 617 742 8X3 994 111063 105 201 ----------* ------— —---710 Salem (hold Cigaretten. gewicht . ....... fc. Frankfurt a. M., 9. Aug. Heu- und Strohmarkt. Angefahren waren 8 Wagen Heu, 0 Wagen Stroh. Alan notierte: Veit 3,Uu—3,2ü Mk., Stroh (Kornlangstroh) 0.00—0.00 Mk. Wirr- slroh 0,00—0,00 Alk. Alles für 50 Kilo. Geschäft langsam. Tie Zufuhren waren aus Lberhessen und den Kreisen Dieburg und . - - -- 652 46082 480 47075 387 623 806 045 4 8074 312 13 428 690,851 und alle, KJ? greift i-Ä?ctWob '4ri,bet UNI all [3000] 08 777'898' 003 81169.400 13 615 183 6® 86 89019 816 971 Bl 86104 284 390 413 826 33 57 817 992 91548 84 911 82375 611 36 749 9 3016 273 77 372 W *2 710 866 903 94152 66 244 373 472 630 760 8ilS 203 [ 400] 384 675 624 980 86236 340 60 83 84 8» 572 674 881 1200). 8 7 020 373 866 989 88130,8Q 12001 780 78 98209 312 639 91 »■ 108031 (3001 11t 60 . 645 822 1 0 1 037 118 647 908 1 02384 470 637 1030J6 267 442 184841 (200) 486 674 802 34 1 05110 318 443 |300] 98 WO 610 J40C9C) 13 29 - 7 710 28 76 78 100296 868.447 886 1 07096 [200] 389 108264 372 639 963 71 10>TM 136 471 739 |200) 839 78 81 110094 100 38 687 111318 [200] 412 521 60 B 646 99 740 806 48 86 948 112236 307 80 694 886 989 110301 649 789 890 911 114106 260 381 414 »8 68 73 970 115120 349 762 806 972 114109 W 4k7 616 909 14 117170 272 360 78 486 613 789 801 « 28 68 118132 1200] 398 623 00 990 118030 243 403 6» 737 806 083 . 110048 83 204 97 314 428 49 111031 284 S» [200] 711 122144 261 71 462 840 81 123279 V® » 419 568 796 820 969 1 24098 428 794 | 300] 12»N 208 600 82 953 1 26093 126 »43 883 (300) 94 (10001 96 416 524 797 804 069 1 27162 M8 12S076 417 W» 665 835 38.064 1300) 122001 164 274 498 622 8U 44 781 858 - 138460 02 028 1 3 1 016 93 [200] 128 132 '1 133195 358 90 421 728 68 821 966 134MI 145 62 64 235 334 611 80 700 10 833 1 35212 449 670 87 615 773 136198 296 344 99 790 830 34 62 9H 13 7 284 400 726 32 806 978 1 33102 229 428 M* M 601 31 756 1391X3 587 708 96 140232 34 96 353 411 663 141102 204 437 « 627 735 42 60 834 902 1*2287 315 42 437 618 TM 23 46 47 1 43 202 8 324 706 627 901 14*170 442 «• 37 99 1 4 5 200 387 483 766 [200] 149647 94 796 W» 147002 139 73 (200) 280 632 46 868 148096 SM 604 85 745 78 980 149 32 61 TW 333 406 . 159230 334 87 151144 79 574 890 152*0 414 568 000 870 1 53110 328 09 623 68 758 15*440 66 1500) 742 925 155211 371 1800) 15» '2 246 56 4» 605 «72 887 901 15 7 264 96 301 408 1530-3 154 8M 460 6« 7Ü 89 670 839 80 94 WO 1SÄJO4 SW 6» 751 879 - 199062 173 296 380 90 4H5 764 181163 SB 4B 765 ( 200) 68 824 162361 882 896 163068 * 324 654 709 194087 233 309 468 165 «3 243 6H TO 865 166-Ml 401 15 20 536 [4001 606 886 197£» 623 93 706 943 1 89226 77 309 67 ( 200) 83 766 W 169203 ( 200) 16 40 48 739 66 829 176058 466 763 1 7 1 021 309 608 28 775 WJ 172139 650 923 1 7 3229 389 4W 37 174184 W6 * (200] 675 84 1 76149 445 1 76860 70 1 7 704« N9 * 85 488 508 706 171269 [290] 464 824 60 179Ä» * 294 334 43 737 . 180-110 214 871 77 18TTTC !«0l »1671«» 878 82 1 62048 1R7 221 53R 770 193014 78 438 «5 651 962 194069 222 40 449 67 87 660 607 700 8* 185172 ?29 78 878 80 428 571 740 9W 186072 1« 259 75 386 489 [500] 556 851 (200! 1970*8 550 1« 894 188324 344 444 730 861 968 189'/11 92 480 (XW 180192 327 461 579 812 925 111109 «31J* 18001 811 192 010 84 85 120 321 W 467 741 W Wß 193374 449 925 65 8Ä 81 19*387 «8 80 376 779 120060 269 404 645 995 1 2 1 016 18 238 628 65 85 792 808 122277 408 707 810 123013 352 74 --- 700 884 [200] 12*285 868 89 931 40 1 25098 280 427 666 (200) 126323 421 592 ( 200 ) 709 092 ' 127759 956 70 128334 002 60 98 919 129009 173 6009 483 602 653 736 ( 300) 44 978 7 074 117 68 310 455 79 617 942 [200f 8034 194 243 603 Katholische Gemeinde, •ottesöienft. 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