Nr. 289 Erschein! tSglich mit Ausnahme des Sonntags. Hü Wi | di' | Dir mit der Hcrslel1u:e unseren Gießener La- das den Samstag, 7. Dezember 19(2 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UnwersitätS • Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Dietzen. estellkarten 'M! nii den Vorstand, Säm id. Wir bitten dirM ' Gebrauch zt rnachin. ustragen meröen gejo Schnnzenstr. 16, melk. Ter Vorstand. Das Optophon verwandelt Lick't in Schall. Ter Blinde, dem Organ für direkte Lichtempfindung fehlt, wird dadurch in Stand gesetzt, Licht mit den Ohren zu erkennen. dunkel: es läßt nur die Richtung des Lichtes erkennen, l aber sehen die Welt in ihrer Weite und Tiefe, wir genießen Ml Schönheit von formen und Linien, die vielfältige Pracht der Farbe jubelt uns entgegen; denn das Auge ist unser vornehmster Sinn. dtiung: lchtsratsinitgliedern trifft man höchstens noch in Schweden und Norwegen. Ader ich will mich nicht weiter über den musikalischen Geschmack der Russen auslassen; cs könnte den Anschein erwecken, als märe ich_ voreingenommen für meine Landsleute. Das eine ist sicher, daß alles, was wir die Russen^ in der Musik lieben, alles, was wir schätzen, alles, was uns in Bewunderung versetzt, alles, wovor wir uns beugen, mit Chopin ein Ghtbe gwunden hat! i9?n6Tnwh frnnftjm dem Dilettantismus in der Musik, und wenn Da; Gptophon. Der englische Gelehrte Edmund E. Fournier d'Albe hat, wie wir schon n'.itteilten, einen Lichthörer erfunden, den er Opto - bhon nennt. Vollkommen Blinde vermögen mit diesem Apparat 5?id)t nicht nur wahrzunehmen, sie lörmcn auch versckstedene Licht- ftärfen unterscheiden Tie Konstrullion eines derartigen Apparates bietet an sich nichts Wunderbares, beim wir besitzen ja bereits eine ganze Reihe künstlicher Sinne für Energien, die wir nicht direkt wahrnehmen lönnen. Ich erinnere nur an die Empfänger elektrischer Wellen. Das Prinzip der künstlichen Sinne besteht in der Umwandlung der Energien, für die wir kein Organ haben, in solche, die wir mit irgendeinem unserer Sinne wahrnehmen können. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- stratze 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:«-^ 112. Tel.-Adr^AnzeigerDietzen. sammlun«. «bkndS 8 (?, 'eneraberfammlung oi «le BitÄ abend am Donnerstag bradüc eilten glänzenden, aut genauester Sachkenntnis und eigener Ansäiauung bernlwnden Vortrag des Baseler Missionars Maier über das Thema: „Die R c o o l ii t i o n i n Edin a". Der Vortrag war leider infolge gleich zeitiger anderer Veranstaltungen nicht so beiuchi. wie er es verdient frätte. Die Ausführungen dürften allgemeineres Interesse erwecken. Tic Ursachen des weltgeschichtlichen Ereignisses liegen einmal in den politischen Ereignissen der letzten 20 Jahre, andererseits in dem geistigen Erwachen Chinas. Ter Mricg mit Japan (1894 begann das schlafende China auszurütteln. Nachdem die europaisckzeil Großmächte sich Stücke genommen ober — gepachtet hatten, brach der Borei auf stand ans 1900). Der siegreiche Krieg Japans gegen Rusüand steigerte ganz gewaltig das Selbstbewuscksein der gelben Rasse. Zunächst aber galt es, mit der verhaßten Mandschudhuaslie. die das eigentliche Chiira immer als einen Fremdkörper empfand, abznrechneit. Am geistigen Erwachen Chinas hyt die M i s s i o n sehr großen Anteil. Der deutsche Missionar Tr. Faber z. B. schrieb ein fünfbändiges Werk über die europäisch-christliche Kultur im Vergleich, zur chinesischen. Dieses klassische Werk bat jeder gelehrte Chinese gelesen. Dazu kam die lebha-te Schultätigkeit der amerikanischen und englischen Mission und ihre große Schulliteratur. '.DZandic naive Leute stellen sich die Arbeft eines Missionars so etwa vor, als ob er bürd' 3 Lanb siebe und mit Bibelsprüchlein hausiere, aber sie täufffren sich. Tie Mission I.mc eine große Kulturarbeit. Tas hat Amerika unb England längst erkannt. Jetzt merken es and) die Deutschen draußen und fragen: Wo ist die bcutfdh* Mission? Aber vor 10 Jahren hatten dieselben Kreise nur Hohn unb Spott für sie übrig. Ter Verlaus ber chinesischen Revolution im einzelnen ist burdi die Zeitungen bekannt geworden, and) die abwartende, diplomatische Rolle, die der jetzige Präsident Juanschikai spielte. Wer interessant ist das Urteil einer chinesischen Zeitschrift, die fdiricb: „Es must zngeg'ben werden, das- ein großer Teil der führenden Männer im neuen China Christen sind. Die politisckren u.nb militärischen Führer sind Christen." «>icn nur Tr Sungats'^ das geistige Hau t i er Rev lution, sowie der Vizepräsdei' nn Gen r l ssimus der Armee Liheiu/ang. -rie chinesischen christlichen Pfarrer unb Lehrer hatten von ber Manbschudynastie nur Bedrückung erfahren, v B waren sie in ber Verfassung vom aktiven unb passiven Wahlrecht ausgeschlossen worben, nun schlossm sie fid) sofort der Revolution an. Ueberhaupt bildeten die Christen durch ihre größsrc Berührung mit dem Enropäertum und ihre Sckiulbildung den aufgeklärteren Teil des Volles. Zweifellos ist durch ihre Teilnahme die blutige Revoliltion an manrfrn Orten auch gemildert worden. Es wird nun gelten, die großen durch die Revolution errungenen Güter, wie Religionsfreiheit, Anerkennung der europäischen Schulen u. a. zu verwerten unb die Zukunft vorzubereiten. Aller Voraussicht nad) wird China die republikanische Staatsform behalten. Jedenfalls wird ein ungeahnter wirtschaftlicher Aufschwung cintrcten. Wenn ,z. B der Plan Tr. Sungatfen gelingt, eine Anleihe von 15 Milliarden Mark für ein großzügiges Eisenbahnprojekt durchznsetzen, wenn nach Ausführung eines solchen die ungeheuren Bodenschätze verwertet und ausgeführt werden Töimcn, dann wird die Welt Wunder erleben. Inzwischen wird es deshalb gelten, durch viel energischere Unterstützung der Missionen und ihren Sckmlen, Einfluß auf die geistige Entwicklung des Riesenreiches zu gewinnen und damit dem Volke selbst, dem Christentum und dem T)cutfd^ tum den besten Tienst zu erweisen. Möchten doch reckst viele ihre veraltete, unmobernc Stellung zur christlichen Mission revidieren unb hierbei Hithelfen. <3. Die „«lehener Famtlienblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Siehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- ßragen" erscheinen monatlich zweimal. :r Zeit verschieden 1 verbreitet, welch ruhen. Ich man. Veiterverbreitm ;n jedeu Sinjtlw i werde. d MUiZ giodelschlitteü empfiehlt Loais FaW West-Anlage __\ bie Schneegrenze nickst bis nach Schotten Später, wenn erst auch die Niederungen des Vogelsberges oerfdmeit sind, dann ist das ein leichter Aufstieg, bann gehts auf flinken Hölzern voran. Vielleicht schon heute, denn die Wetlerberickste melden starken sckmeefall im Vogelsberg, unb von Schotte', kommt die fröhliche stunde, daß der Schnee bis tief ins Tal heruntergekommen sei. Am Hoherodskvpf werden sogar schon 60—70 Zentimeter Schnee gemessen. Still unb feier(id) liegt bie Nacht; durch den zarten Dunst' scksteier lugen die Sterne, mit mattem Glanz. Zuweilen schlägt fern im Grund ein Hofhund an . . uilb die Zeit verrinnt Endlos lang dehnt sich der Weg zwischen Mich.lbacb und Breunges fxiin, und die Lichter des Klubhauses, die ffambcnn-cit sichtbar sind, kommen und kommen nicht näher. Wie große, kickstweiße Stern' hängen sie vor uns am Gesichtskreis. Endlich sind wir am Ein gang von Breungeshain, das sich scheu in bie Talmulde duckt, unb die größte Anstrengung des Tages, der Aufstieg zum Gipfel des HoherodSkopfes liegt nun in schimmernder Schneefülle vor uns. Langsam und schweigend geht es den Telegraphenstangen nach bergan auf die Lichter zu. Dunkele Schatten huschen fast lautlos burd) bie Nacht. Manchmal strauchelt einer unb sinkt in den Schnee; die langen Bretter schlagen aneinander. Einer will einen Witz darüber machen, da gleitet er aus und die Pointe erstickt in der weichen Masse des Schnees, die seinen Fall vorsorglich mildert. Nach einer halben Stunde ist ber Kamm erreicht, unb auf atmend tritt man in bas behaglich burchwärmte Klubhaus ein. Froher < ruß fliegt von Mund zu Mund, Spott unb Scherz Derweil man es sich bequem macht, wird ein rascher Imbiß ge rüstet unb darnach dehnt man in gemächlicher Unterhaltung die müden Glieder, lieber ein Weilchen setzt sich Einer ans Klavier, der Bumbaß klirrt dazu, und rasch einen sich bie Paare zum Tanz. Scknmännlein und Schiweiblein drehen sich in munterem Taft. Doch bald wieder tritt Ruhe ein. Der Sonntag bringt strenge Arbeit, da tut die Nachtruhe not. Am andern Morgen gehts zeitig aus den Federn. Ein Teil ber Läufer übt am Hang. Unverdrossen versuchen die Anfänger Tücken ihrer Bretter zu überwinden, unb immer wieder ar beiten sie sich tapfer aus dem Schnee heraus. Ein paar andere ziehen fefrarfe Schwünge in das weite Feld, daß die Flocken auswirbeln in sprühender Gicht, doch auch mancher mutig bc gonnene Schwung spidef vorzeitig ein unrühmliches Ende. Da ragen ein paar Schneeschuhe steil in die Lnst und mistend N'ischt sich ihr schmählich abgesetzter Besitzer den Schneestaub aus hem Gesicht, um sich nach grünblidjer Ueberlegung über die Zusammengehörigkeit von Fuß unb Schi mühsam wieder zu mensch kicher Gestalt herznrichten. Ein anderer Trupp, der den Bosheiten des Weges schon zu begegnen weiß, zieht auf lustiger Fahrt in den Wald, nm sich in genußvoller Streife an den Schönlstiten des winterlichen Forstes zu ergötzen. Unter tiefverschneiten Bäumen über Gräben, Halden und Hängen geht der Weg in toller Luft, und dann kommt man gerade recht, um mit den anderen am Mittagstisch Platz zu nehmen. Nack) einer kurzen Pause wird wieder geübt; ein paar Herren ziehen zum Sprunghügel, um ihre Künste zu versuchen unb mit ihnen gleitet eine große Zusck^auermenge zu ber steilen Schanze, bie durch das Eingreifen des Großherzogs und durch das Ent gegenkommen der Oberforstbehörde, insbesondere des Geheimen Oberrorstrats Diefenbach uttb des Forstmeisters Hoffmann nicht nur tadellos angelegt werden konnte, sondern nun auch mustergültig ausgebaut werden bars. Mit dem Sprunghügel hat der Gießener Schiklub eine Anlage geschaffen, die künftighin nickt nur sportlich, sondern and) wirtschaftlich von größtem Nutzen für den Vogelsberg sein wird. Nach den an manchen heiteren Zwischenfällen reichen Sprung- Übungen, bei denen der Läufer seine Kraft und seine Kühnheit beweisen kann, geht es nach dem Klubhaus zurück, und nach ein vaar fröhlichen Abfahrten auf ber Remrbahn rüstet man sich schweren Herzens zum Absdped. Ein kurzes Signal, und bann geht es in langer Reihe schnell und schneller talnieder, ber Eben zu, die irgendwo in der Ferne hinter grauftt Duitstwolken liegt In Schotten hält man noch eine kurze Rast, bann v.rstaut man sich und feine Schneeschuhe in dem Zug — — die Maschine zieht an, die^Räder rattern, und heimwärts geht es auf blanken Schienen. Schade, daß zwischen zwei Sonntagen immer sechs Werktage liegen, denkt einer, denken alle. Im Winter wenigstens! Das ist Schisonntags Ende. K. N. Die Revolution in China. Gießen, 7. Dezember. Ter vom Ol> erhess. Verein für Baseler Mission in dem großen Hörsaale der Universität veranlaßte VortragsWie bei so vielen der wundervollen mübenten ?lp parate, bie ben Inhalt unseres Lebens bereichern, spielt auch beim Ovtophon bie Elektrizität eine bedeutende Rolle. Es gibt einen merkwür- ■ lügen Stoff, ber dem Schwefel uerroanbt ist, das Sele n,^ dessen Widerstand für elektrische Ströme sich im Licht verändert. Starkes »Lickt har naturgemäß einen stärkeren Einfluß als schwaches. Ibclligkeitsschwankungen rufen also- Stromschwankungen hervor. I klektrische Ströme aber lassen sich in einem Telephon hörbar mad?cn. »Das sind die wesentlichsten phpsikalischen Gesetze, von denen bei Iber Konstruktion des Optophons Gebrauch gemacht wurde. Ein elektrischer Strom, den eine kleine Taschenbatterie liefert, fließt ’ durch einen Selenwiderstand. In einer sinnreichen Weise ist nnt diesem Stromkreis ein Telephon derart verbunden, daß es nn Dunkeln von keinem Strom erregt wird. Fällt aber Licht auf beit Seelenwiderstand, so wird das Stromgleichgewicht gestört, unb das Telephon spricht an. Da int Telephon sich nur plötzliche D-tromveränderungen bemerkbar machen, wird ber~ durchfließende o-lrom durch ein Uhrwerk etwa zehnmal in der Sekunde unterbrachen. So nimmt man das Licht als ein geheimnisvolles o-imimen wahr, je l-eller das Licht, desto stärker das Summen. Um also z. B. das Licht einer Lampe zu „hören", hält der olinbe ben Apparat in der Richtung, in der er am stärksten iottnt, d. h. dorthin, wo die Lampe sich befindet. '•Uten' Leben. äenMrogramm. $d)ifonntag im Do elsberg. OHefccn, den 6. Dezember 1912. Krü^?' ,aIdvC5 wE in den letzten Jahren seine Art war, hat sich der Wtuter dtesmal auigemaa,! und l2. L, <■ g.IU1M- uni innidien Forst und Fels seinen rauhreilglitz^rnden Thron' aufzurtchiew Und mit ihm unb seine flinken G.-selten, die Ritter vom schlanken Brett dahergekommen und haben Besitz ergriffen von den weißen, weilen Flächen, die in schimmernder Reinheit über ben Fluren liegm. Hei, ist -das eine Lust, so dahinznfahren auf den langen M, mal en Holzern, frei von allem was den Mensch-n in das graue Einerlei der lvinterlichen Städte zwingt, ganz der vollen reinen Lust des Schilaufs dahingegeben Wie beschwing gleitet man einher auf seinen blanken Schneeschuhen, die zischend tn den Schnee schneiden, und Weite, und Welt wächst im Fluge. Wer zum erstenmal talnieder saust, ungehemmt und unverzagt, der cmprmbet mit Hopienbem Herzen, daß er eine ganz andere ganz Neue Da,einsform gefunden hat, daß er losgelöst ist vm b? Erbe unb ihrer schwere, baß er frei unb ledig im Raume ickivebt. Man rltegt! Aber nicht wie ber Flieger, der mit lauernder Spannung bei seinem ratternden Motor sitzt nein leicht unb elastisch, lautlos fast, lvie ein Vogel, der auf Beute Et. Nur bas Raunen des Schnees knistert leise im Ohr sonst Ht rundum feierliche, heilvolle Stille. Es ist etwas wunderbares um den Schilauf, etwas Scelen- volles, wenn man nur erst die Anfänge übenvunbeii hat und fickrer auf den langen Brettern stehen kann. Es ist eine groß zügige Kunst des Wanderns durch die winterliche Natur, es ist ein Jungln-nnue-n für Geist unb Leid, eine lustvolle Entfaltung aller geiunben Kräfte im Menschen Her; und Lungen weilen sich im Genuß der weiten, weißen Flächen und alle Sinne werden wach und klar im Anblick der tiefverschneilen, wintei'lid)en Wälder und ber nnabfehbaren, schimmernden Fluren. Der Winter in seiner ganzen Größe unb Erhabenheit tritt plötzlich vor uns hin, die wir aus dem Tunlt ber grauen Stäbte hinaufsteigen auf bie «icrgc, bie in wuchtiger Klarheit leuchten. Noch ist heuer der Walb nickst zu ejstlarem Kristall erstarrt, noch klingen bi? Acste nickt wie )vringenbe> Glas, wemi ber Wind >ie berührt, noch bat die Natur den Schmuck des strahlenden Nauhfroftzierratcs nicht über ihr schneeneißes Geivand geworfen, aber schon bchnt es sich nie weiche, samtene Polster über Hang und Tal fernhin sowril das Auge zwischen Zweigen und Stämmen schweifen kann Winterpracht! Wer hat sie gekannt, als ber Großvater die Gronmntter nahm, wer kennt sie heute? Damals war der Winter nod allen eine Plage, wie er es heute noch für di- ist die s-cki cHtniummrüt in dicke wollene Decken unb mit gerümpfter Nase tmterm Oien hocken. Sachre, sachte, weckt sie nicht an, aus ihrer 'Hube, damit sie uns ihren Griesgram nicht in die Berge tragen, 'umut unser heiliger Winteiirald still und einfach bleibe und nickt kleinlich werbe. Wintersport, das ist nichts für behagliche Üeute unb erst recht nichts für Salonpüppch.-n unb Kleinigkeits- ’rämn. Wintersport, wie man ihn edel treibt, verlangt ein wendiges Herz unb einen offenen, klaren Blick für die winterliche Landschaft, die nicht so vielgestaltig wie die des Sommers ist, iiickst so bunt und reichbelebt, dafür aber einen überwältigenden -vg ins Große unb Erhabene hat unb doch auch mieber voll heim- /«her, schöner Reize ist, die inan mit feinen Sinnen auskosteu muß. Die Schar der Schneeschiihläufer ist in den letzten Jahren autzerordentlich gewachsen, unb kaum loschen bie ersten Schneeslocken durch bie Luft, da rüsten Frau Holles Trabanten ihre glatten Hölzer zur frölstichen Fahrt. Halb mitleidige, halb überlegene Blicke folgen ihnen, wenn sie durch die regennassen, auf-- iKipeidtcn Straßen unserer lieben Stadt Gießen zum Bahnhof riehen, aber der Schiläufer schätzt das gering. Draußen ist klarer Wintertag, und auf den Bergen leuchtet der Schnee. Durch das Entgegenkommen ber Bahn Verwaltung stehen jetzt meistens besondere Wagen für die Schneeschuhlänfer bereit, unb wenn man hier auf bie besonderen Interessen des Wintersport- oerkehrS and* noch nicht die Rücksichten nimmt wie in Bayern, flaben, Württemberg unb Westfalen, wo besondere Wint?''virt- lüge im Verkehr stehen, so ist man doch schon ftir das Wenige SnTbar, und wenn jetzt am Samstaae von Mainz ans ein wrtzug direkt nach Freiburg abgelassen nnrb, der Anschluß ch Titisee hat, so darf man wohl darauf hoffen, daß künftighin ruck) noch einmal ein beschleunigter Wintersportzug von Gießen nach Ackotteu eingelegt wird. Tic seitherige Verbindung, die zwei Stauben beansprucht, ist nickst der schönste Cßennß einer Schifahrt. Aber bie Zeit vergeht mit gutem Humor und von Schotten an ist der Weg frei. Ta die meisten Schiläufer mit dem um 5 Uhr ui Gießen abgehenden Zuge fahren, wird der Aufstieg zum Hohe- radskops in ber Dunkelheit zurückgelegt. In kleinen Trupps geh' es bergan, mit den Schneeschuhen auf benr Rücken, denn noch reich: lsvorsitzende: PP er. Ebel | 0dm Telephon I >peisehaus ’Fs« ä la Carte bäle für Versammlungfi , :: Kegelbahn Billig ■ ”e Konzert r Kapelle des Inf.-Regldn : Entree bi I ff. Rubinstein über den Musikgeschmack der Völker. „Die wahre Musik, die erhabene Musik ist nur in Deutschland zuhause." So urteilt Rubinstein in seinen Erinnerungen, mit deren Veröffentlichung die „Annales" fortfahreu. Ein welch froher Bewunderer Deutschlands unb seiner Musik Rubinstein war, geht auch noch aus den weiteren Ausführungen hervor., „Was ben musikalisckzcn Geschmack der Völker anbe- trifft, so möchte ich bie Deutschen an erster Stelle nennen. Zwar wütet in Deutschland» ein besonderer Patriotismus in ber Musik, der sich mit einem gewissen mystischen Pietismus paart, zwar loofrnt alle Kraft Deutschlands in seinen Kanonen, welche der Tob ber Kunst sink», aber nichtsdestoweniger bleibt die deutsche Nation die musikalischste der Welt. Wollte man die Musikverständigen unter einzelnen Völkern in Prozentsätzen ausdrücken, so kommen nach meiner Ansicht in Deutschland auf 100 Personen 50, welche musikverständig sind, in Frankreich 16 unb in England — 2. Die Engländer sind bas unmusikalischste Volk, welches ich kenne, und sie übertreffen barin selbst die — Amerikaner, welche bie Musik^weit mehr schätzen unb auch von ihr mehr verstehen als sie. Ich spreche hier unparteiisch; denn in England ist mir stets ber wärmste Willkomm bereitet worden. Deutschland ist das Heim der,erhabenen Musik. Frankreich pilegt nur einen Zweig der Musik, und man muß zugestehen, es pflegt ihn gut: aber es ist Deutschland in musikalischer Hinsicht bei weitem nicht an die Seite zu stellen. Nur in Deutschland vermag man musikalische Werke erhabenen Inhalts ;u würdigen. Eine brionbere Stellung unter ben Völkern, was Musik anbetrifft, nehmen die Russen ein. Tie russischen Melobien ich spreche hier von ben Volksmelodieni sind wirklich hübsch, und berartige reizende Lieder Aus Stciöt und €anö. G jenen, 7. Dezember 1912. Der Kampf ncflcn die Tnbcrkulofc. Tic Bekämpfung der Tuberkulose wird von den Landes- Versicherungsanstalten energisch und planmäßig, durchs greifend und erfolgreich betrieben. Nicht nur, daß die rerlbaren Lungenkranlen den Lungenheilstätten überwiesen werden, sondern auch den Lungenlranken, die bereits Invalidenrente beziehen, wird eine ihrem Zustande entsprechende Fürsorge zuteil. Gerade den Kranken, die wegen ihres vorgeschrittenen Leidens einer besonderen Behandlung und Verpflegung bedürfen, fehlt es oft an dem Alternod- wendigsten. Daneben besteht für ihre Umgebung, besonders für ihre nächsten Angehörigen, die Gefahr, durch lieber» tragung von Kwantcheitskeimen von dem gleichen Leiden heimgesucht zu werden. Zur Ausnahme solcher Personen sind deshalb in verschiedenen Krankenhäusern Hessens sog. | uit Schmähungen unb Beleidigungen überhäuft worden bin, so hat I meine Ansicht doch nur wenig andern können Die Önin» bang des Konservatoriums hat nur wenige musikalische Reformen in Rußland zur Folge gehabt. — Die Ergebnisse der Ausgrabungen bei den Eskimos, bie Stefansson, ber Entdecker der weißen Eskimos, im vergangenen 3afrrc bei Point Narrow an der Stätte eines ver^ lassenen alten Eskimodorfes vorgenommen hat, sind nun im Aew Borker Natnrlnswrischcn Mweum ausgestellt. Zu den inter- chantelten Stücken -zählen eine Anzahl ausgezeichnet erhaltener Felle von Mosckmsochsen, bü höchstens 50 Jahre alt sind unb damit ben Beweis erbringen, das: in icnem Teile Alaskas entgegen der bisherigen Annahme der Wissenschaft vor einem halben Jahr- frunbert Moschusochsen lebten. — Die Kohlen schätze Großbritanniens. Auf dem Kongreß der geologischen Gesellschaft von London gab der Vorsitzende Prof. Watts einen interessanten Ucberblick über die Kohlenschätze Großbritanniens. Wie ein Bericht in der Internationalen Monatsschrift mitteilt, haben die Untersuchungen der Kohlenmission ergeben, daß von der in Großbritannien unbearbeitet bleibenden Kohle in den untersuchten Kohlenieldern 100000 Millionen Tonnen unb in ber unumersuchten 40 000 Millionen Tonnen sind Tiefe Menge bürite nach vorsichtigen Untersuchungen vor bem Jahre 2200 erschöpft fein. In weiten Gebieten sei eine wirkliche Erforschung zur Auffindung neuer Kohlenfelber durch Bohrung noch nicht versucht worden. Tie Zeit zur Organisation einer spstematischen Vermessung dieser Gebiete mittels einer beträchtlichen Reihe von Bohrungen sei aber nun gekommen, denn die Zukunft der englischen Nation hinge aufs engste mit der Dauer ihrer Kohlenvorräte zusammen. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen-- schäft. Tie drei Frankfurter Autoren Emil August G l o g a u, Karl Noort unb Josef Wolff haben eine in Heidelberg spielende Studentinnenoverette, betitelt „Tas neue Weib" geschrieben bie demnächst in Hamburg zur Uraufführung gelangt" und auch sckon von weiteren Bühnen angenommen worden ist. — In Göttingen ist am 2. b. Mts. ber Privatdozem für Didaktik der mathematischen Wissenschaften an der dortigen Universität und Oberlehrer am Gymnasium, Dr. phil. Rudolf Schimmack im 32. Lebensjahre gestorben. vietter Blatt (62. Jahrgang Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen MW Direkt: Herm,nn Stel'l* nachmittag j des.'""Lelm" ftiy „Saifer S w« c RotkägS KxOß I So kunstvoll dieser Apparat erdacht ist, so viel er dem Blinden wovor wir un: Ü^t, so armselig erscheint er im Vergleich mit unseren Augen. Rußland kranft c Optophon gestattet nur die Wahrnehmung von hell und «ich auch, als ich dies zum erstenmal im Jahre .1860 aussprach. Jnvalibenstationen eingerichtet toorben, in denen die Kranken gegen Abtretung ihrer Rente alles erhalten, was zu einem gesundheitsgemägen Leben gehört. Hierzu ist in erster Linie gute und kräftige Ernährung und ständige ärztliche Ueberwachung zu rechnen. In Würdigung des Gebotenen hat die Nachfrage nach Krankenhauspflege von Jahr zu Jahr zwar zugenommen, aber immer noch nicl>t in dem Maße, wie es wünschenswert erscheint. Bon den in den verschiedenen Krankenhäusern zur Verfügung stehenden Belten ist gegenwärtig stets eine Anzahl nicht belegt, und es wäre erwünscht, wenn immer mehr Kranke um Unterbringung in ein .Krankenhaus nachsuchen würden. Wünsche um Aufnahme werden von dem Vorstande der Landesversicherungsanstalt in Darmstadt, Wilhelminen- straße 34, den Tuberkulose-Fürsorgestellen oder den Versicherungsämtern entgegengcnommerl. **DieDienstbczügederBürgermeister. Die allgemeine Erhöhung der Dienstbezüge der Bürgermeister in den hessischen Landgemeinden ist tn den meister Orten Oberhessens bei Festsetzung der Bezüge durch den Gemeinderat auf hartnäckigen Widerstand gestoßen. Viele Gc- meinderäte weigerten sich, die bei der Kreisratskonferenz am 23. September in Gießen für sämtliche Landgemeinden der Provinz festgesetzte Norm zu genehmigen, da sie im Verhältnis zur Seelenzahl und Steuerkraft der Gemeinde viel zu hoch erschien, und in kleinen Gemeinden die Dienst- geschäste sehr wenig Zeit beanspruchen. Desto mehr ist aber zu bewundern, daß der Gemeinderat einer kleinen Gemeinde in einem oberhessischen Kreise bei Festsetzung der Bürgermeisterbesoldung weit über die oben erwähnte Norm hinausging und dem Bürgermeister etwa 300 Mark mehr bewilligte, als er nach den neuen Sätzen zu beziehen hätte. Mehr Entgegenkommen kann man von einem Gc- meinderat gegenüber dem Bürgermeister wahrlich nicht verlangen. "Oberhess. Obstbauvercin. Am Sonntag, 15.Dez., nachmittags, findet in Gießen im Saale des Lenzschen Felsenkellers an der Bahnhofstraße eine außerordentliche Hauptversammlung statt, in welcher als einziger Gegenstand der Tagesordnung die neuen Statuten des Oberhess. Obllbauvereins beraten werden sollen. Im Interesse der Entwickelung des Vereins wäre eine rege Beteiligung aus allen Kreisen der Provinz willkommen. Nur Mitglieder haben gegen Vorzeigung der Mitgliedskarten Zutritt. ** Bedingte Verurteilung der Trinker. Die Sektion Oberhessen der Vereinigung für gerichtliche Psychologie und Psychiatrie im Großherzogtum Hessen veranstaltet am Montag abenb 8Vi Uhr im Großen Hörsaal der Universität einen Vortrag des Amtsrichters a. D. Dr. Otto Bauer in München über „Bedingte Verurteilung der Trinker" -Pollard- System). Die Mitglieder sowie alle an der Bekämpfung des Alkoholismus Interessierten werden hierzu eingeladen. Der Redner 'hat im Vorjahre im Verlag für deutsche Kultur und soziale Hygiene zu Reutlingen in einer Heinen Schrift der Einführungdes Pollard systems das Wort geredet und sprach über dieses Thema neuer- dinas in verschiedenen deutschen Städten mit Erfolg. Pollard ist der Name eines in St. Louis im Staate Missouri lebenden Richters, der in den für alle Maßnahmeir der sozialen Hygiene vorgeschrittenes Verständnis bekundenden Vereinigten Staaten neuerdings durch seine Erfolge auf dem Gebiete der Trinkcrbehand- lung die Aufmerksamkeit auf sich gerichtet hat. Er gewährt jedem Trinker, der vor sein Forum gelangt, toemt nicht sein Delikt ein besonders schweres ist, gegen schriftliches Versprechen absoluter Abstinenz für die Frist eines Jahres einen Strafaufschub, nimmt ihn aber außerdem, was das wesentliche bet der Sache ausmacht, unter seine persönliche Aussicht. Mit seinem nächsten Angehörigen, der ein Interesse an seiner bürgerlichen Rekon- solidierung hat (Frau, Geschwister usw.) laßt er ihn wöchentlich einmal zur Kontrolle zu sich kommen, kümmert sich um seine Lebensführung in ihren Einzelheiten und betätigt sich an ihm fomit wesentlich anders, tmc es der Richter der alten Schule tat, der sein Urteil sprach, ohne damit der GesÄlschaft die geringsten Garantien für eine Besserung des Trinkers zu verschaffen. Pollard soll außerordentlich erfolgreich durch seine Maßnahmeir gewirkt haben. Wie der Gedanke in Deutschland zur Verwirklichung gelangen könnte, wlll uns der Redner im Einzelnen ailsführen. Möge seine Zuhörerschaft eine recht große sein und der Abend alle, die ein Interesse an der erfolgreichen Bekämpfung der Trinksucht nehmen, vereinigt sehen. ** Rechtzeitige Weihnachtseinkäufe. Alljährlich läßt sich die Beobachtung machen, daß das Publikum bei Deckung seines Weihnachtsbedarfes insofern es an einer gewissen Umsicht fehlen läßt, als es in der Regel erffl in den letzten Tagen oder Wochen vor dem Feste zum Einkäufe schreitet. Diese Gewohnheit bringt mannigfache Unzuträglichkeiten mit sich, vondenen zunächst das groß ePublikum selbst betroffen wird. Naturgemäß kann es bei dem lebhaften, zuweilen stürmischen Geschäftsgänge währmrd der Zeit vor dem Feste nicht die individuelle und sorgsame Behandlung seitens der Verkäufer finden, wie sie die Käufer, namentlich das bessere Käuferpublikum, in Zeiten normalen Geschäftsganges fordern. Auch ist hiermit der Nachteil verknüpft, daß viele Käufer nicht mehr eine ihrem Ge schmacke oder ihren Bedürfnissen entsprechende Auswahl von Waren finden, da eine entsprechende Ergänzung der Läger infolge der starken Beschäftigung der beteiligten Industrien während der Weihnachtszeit häufig auf große Schwierigkeiten stößt, .rie Gepflogenheit, mit den Weihnachtseinkäufen zurück- zuhalten, hat aber namentlich auch für die Angestellten erhebliche Nachteile im Gefolge. Der besonders zur Weihnachtszeit hervortretende starke Bedarf des Publikums stellt an die Arbeitskraft der Geschäftsinhaber und Angestellten außerordentlich hohe Anforderungen. Es »vird während dieser Zeit fast in allen Geschäftszweigen mit einer fieberhasten Anspannung aller verfügbaren Kräfte gearbeitet und jedes einzelne Glied des Geschäftsorganismus, vom jüngsten Lehrmädchen oder Lausburschen an, bis hinaus zu dem Abteilungschef und Geschäftsinhaber muß während dieser Zeit fast täglich ost bis in die späte Nacht hinein seine Kraft in Ueberarbeit dem Geschäfte widmen, wenn anders der ganze Gefchästsgang nicht ins Stocken geraten soll. In diesen Verhältnissen Wandel zu schaffen, und die damit verbundenen Unzuträglichkeiten nur ein angemessenes Maß zurückzuführen, ist das kaufende Publikum selbst berufen. Es vermag durch frühzeitige Einkaufsdispositionen und eine angemessene Verteilung der Weihnachtseinkäusc zu seinem Teile dazu beizutragen, daß die geschäftliche .Hochflut während der Weihnachtszeit sich nicht in den unliebsamen Folgen äußert, wie sic heute vielfach zu beobachten sind und hierdurch sein soziales Empfinden in wirkungsvoller Weise praktisch zu betätigen. Kreis Lauterbach. -r. Lauterbach, 6. Dez. Gestern abend hielt hier der Generalkonsul und Schriftsteller Ernst v. Hess'e- Wartegg ans Veranlassung des Lauterbacher Handelsvereins einen Vortrag über „Die Balkan floaten und ihre Bevölkerung". Hessen-Nassau. )( Marburg, 5. Dtz. Nach dem Studenten-Verzeich- nis beträgt die Zahl der Immatrikulierten im diesmaligen Wintersemester 2076, darunter 126 Damen. Dazu kommen noch 31 Herren und 2 Damen, die zum Hören der Vorlesungen bered)tigt sind, so daß die Gesamtzahl 2109 ist. Das ist eine in einem Wintersemester bis jetzt nicht erreichte Ziffer. Es sind immatrikuliert bei der theologisck)en Fakultät 176, bei der juristischen 826, bei der medizinischen 442, darunter 23 Damett und bei der philosophischen 1132, darunter 103 Damen. Der Staatsangehörigkeit nach sind 1602 aus detn Königreich Preußen (632 aus Hessen-Nassau), aus beit übriaen deutschen Staaten 406, aus den sonstigen europäischen Ländern 47 und 5 Big., Aepsel bet Zentner 9 bis 15 Mk. Marktzeit von 8 bis 2 Uhr. Die nach- 1 Apiyf a *ind am Sonntag, 8. Dez. 1912, -teilenden ßvl iulu von 1' ünr mittag« bi* 12 uiir nacut- nur für dringende Fälle sich-r anzutreffen: D, Dr. Klein, Ost-Anlage 37. Sanitätsrat Dr. Zinsser, Goethestrasse 10. Veraltete Katarrhe auszurotten ist keine leichte Sache. Jeder, der schon einmal mit einem alten, hartnäckigen Kaatrrh zu kämpfen hatte, weiß dies aus eigener Erfahrung. Mit den gewöhnlichen Hausmittel- chett, wie Hustenbonbons, Pastillen ?c. ist da nicht viel anzu- fangen. Ein harmloser kleiner Erlältungshusten, der sowie o schon nach einigen Tagen wieder zu verschwinden pflegt, mag mit derlei harmlosen Mittelchen „bekämpft" werden können — soweit man Tyler überhaupt vou eütem „Kampfe" reden kann. Ein chronisch gewordener, alter Husten, der gar nicht weichen will, ober wenn er einmal einige Zeit verschwunden war, immer wiederkehrt, und der bei dazu Disponierten gar oft den Keim eines schweren Lungenleidens in sich trügt, sollte niemals lleicht genommen und "mit Hausmittelchen behandelt werden. Dazu ist die Sache doch zu ernst. Einem solch alten Husten muß mit ganz anderen Mitteln zu Leibe gegangen werden. Der Feind muß sozusagen in seinem Lager angegriffen und von innen heraus vertriebeu werden. Als das beste Mittel zur Beseitigung alter Katarrhe nnt chren Folgezustanden, nric: alter Husten, Verschleimung. Asthma. Bronchitis, Lungcnspitzcnkatarrh usw galt schon den Aerzten des Altertums und gilt auch heute noch im ganzen Orient der sogenannte Arabische oder Utubalsam, «JE. na™rrc™c eines in den Küstenländern des äioten JJtecre'3 wachsenden Balsambaumes Es ist dies der- l“be .»Hl", den schon die Heilige Sd>nft als den „König der ^.ele" bezeichnete, dessen tonservierende Eigen- jchaften bereits die alten Aegnpler zum „Einbalsamieren" benutzten und der heute noch von den Pilgern, die nach Mekka wallfahrten, als eine Art köstlicher Reliquie, in kleinen, um den Hals getragenen Fläschchen in die Heimat gebracht wird. Ter echte arabische Balsam war früher so teuer, daß er mitunter mit dent doppelten Gewichte des baren Goldes ausgewogen wurde und kam daher nur als Kuriosität gelegentlich in den Handel. Die Schwierigkeiten seiner Beschaffung sind indessen seit einigen Jahren durch die Aufdeckung bisher unbekannter neuer Produktionsgebiete beseitigt, und wir können heute das so eminent wichtige Heilmittel schon zu einem Preise in den Handel bringen, der es auch Minderbemittelten ermöglicht, seine vortrefflichen Eigenschaften im Bedarfsfälle auszunutzen. Die Wirkungen des echten arabischen oder Utubalsams, von dem wenige Tropsen pro Tag genügen, sind in Kürze folgende: Der Balsam macht den Auswurf flüssig uud vermindert ihn. Infolgedessen hört schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit der lästige Hustenreiz und damit auch der Husten auf. Infolge der Entfernung der in dem Auswurfe enthaltenen Zerfallprodukte tritt da, wo Fieber vorhanden war, eine Llbnahmc desselben ein. Aus dem gleichen Grunde vermindern sich auch die Nachtschweiße, die mit der Zeit ganz aufhören. Ein gesunder Nachtschlaf und damit eine Besserung des Allgemeinbefindens pflegt einzutreten Außerdem wirkt der Balsam magenstärkend und appetitanregend und bedingt hierdurch eine größere Nah- rungszufuhr und damit auch eine Gewichtszunahme. Der Patcent bekommt durch das Verschwinden der katarrhalischen Erscheinungen und durch die Besserung seines Allgemeinbefindens wieder neuen Lebensmut und größere Lust und Ausdauer zur Arbeit. Wir besitzen heute bereits Tausende glänzender An- Für dringende Fälle ist Sonntag, den 8. Dezember sicher anzutreffe» ; Zahnarzt Blockstrasse 12. Senbett Sie mir eine Probe llto-valsam kostenlos tmb portofrei zu. Name: - Beruf ober Stand: — - ■- ©rt; ............- Nähere abreffe: ------ ------------------------ kirchliche Nachrichten« Loangeuiche weineinde. Sonntag, Den 8. Dezember, 2. Advent: Kollekte für die deutscben Gemeinden in Oesterreich. öottesöienft. 3n ber Stadtkirche. Normittags 9V, Uhr: Pfarrasfiitenl Hoffmann. Vornnitags 11 Uhr: Beichte und heil. Abendmahl für di, MilitärgCiiiemde. Pfarrer S ch ,v a b e. Nachmittags 2'/, Uhr: Kindcrkircbe für die MalttmuSqememde. Piarrassistent Hoffmann. Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. Beichte und heiliges Abendmabl für die Markusgememde, wozu lescrnbers auch die konfirmierte Inqenb einqelaben wird. Anmeldung vorder bei dem Pfarrer der Gemeinde erdeten. Abends 8 Uhr: Bereinignng der "konfirmierten männlichem Jugend der Mattväusqemeinde. TienStag, den 10. Dezember, nachmittag? 4 Uhr, im MatthänS- saal: FrauennüsüouSverein. Mittwoch, den 11. Dezember, abends 8 Uhr: Vereinigung bet konfirmierten weiblichen Jugend der Markusgerneinbe. Donnerstag, ben 12. Dezember, abends 8 Uhr, im Matthäns- faal: Bibelstunde (Bilder aus der Apasielgescvichte). Pfarrer D. Schlolfer. Näcbslkünftigen Sonntag, als am 3. Advent, findet im Abend' gotteSdieiisl Beichte und heiliges Abendmahl für die MaithLuS« gemeiiche statt, wozu belonders auch die konfirmierte Jugend eingeladen wird. Slnmelbung vorher bei dem Pfarrer der Gevieinbe erbeten. 3n ber Zohannerkirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Ausfeld. Vormittags 11 Uhr: Kinderlirche für die Johannesgemeinbe. Pfarrer A ri ö f e l b. Abenbs 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Beichte unb heiliges Abendmahl für die Lukasgemeinbe, wozu besoiiberS auch die konfirmierte Jngeiib einqelaben wirb. An- melbimnen vorher im Piarrhanse, Liebigüraße 56, erbeten. AbenbS 71/, Uhr: Vereinigung ber konfirmierten iveiblichen Jugenb ber Lukasgerneinbe im Lnkasiaale. Desgleichen ber konfirmierten männlichen Jugend der Johannes» gemeinde im Johannessaal. Mittwoch, den 11. Dezember, abends 8 Uhr: Bibelstunbe im Johainiessaale. Pfarrer 91 u 9 f c l b. Freitag, ben 13. Dezember, nachmittags 4 Uhr: Derfammlun- des FraueiirnisfionsveremS der LukaSgemelnbe im Lnkassaal. Nächslkunfligen Sonntag, ben 15. Dezember, als am 3. Advent, finbet int Abenbgotiesdienst Beichte unb heiliges Abendmahl für die Johannesgemeinbe statt, wozii beloiibers auch die konfirmiettr m a 3ur Befid ——: ber *5 1 p Jugeiid emgelaben wird. Anmeldungen vorher im Pfarrhause Lüd'Anlage 8 erbeten. Der Wartburg-Verein (Wetzsteinstraße 38) veranstaltet jeden Sonntag abend einen Vortrag, jeden Dienstag abenb eine Bibelstunbe, jeben Mittwoch abenb eine Turnstunde und jeden Doiinerslag abenb einen Lese- unb Gptclabeub. Das B i b e l kr ä n z ch e n f ü t Schüler höherer Lehr- an st al ten finbet üatt im Johannessaal, unb zwar jebeit Mittwoch um 6 Uhr für die jüngere Abteilung, jeben SamStag um 6 Uhr für bie ältere Abteilung. Das Bibelkränzchen für Schülerinnen höherer Lehranstalten aus ber Johannesgemeinbe ist Dienstags um 6 Uhr. katholische Gemeinde. (bcrtesöien|L SamStag, den 7. Dezember: 91ad)mittag5 um 5 Uhr unb abends um 8 Uhr: Gelegenheii zur heil. Beicht. Sonntag, den 8. Dezember, 2. Advents-Sonntag: Fest der unbefleckten Empfängnis. Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. D um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe. Gemeinschaftliche Kommunion ber Kongregation. w um 8 Uhr: AuSteilwig ber hl. Kouimumon. „ um 9 Uhr: Hochamt mit Prebigt. „ um 11 Uhr: Heil. Messe mit Prebigt. Nachmittags um 5'/, Uhr: Ehrisienlehre; darauf Fest-Andacht mit Segen. „ u 2 „ Eröffnung der Jugend- und VolkSschristen- AuSstelliinq. v „4 , Vortrag für bie Jugend. „8 Vortrag für die Erwachsenen. Es starben an: Zusammen: 1 KD 1 (1) 1(1) 1 1 1 (1) 4(3) 1 1(1) 4(3) Tuberkulose Lungenentzündung vchlagfluß Darinverschluß Krebs löblicher Körperverletzung Kinder Erwachsene: int vom L Lebeitsjahr: 2.—16. Jahr: KD - wöchenil. Uederficht öer Todesfälle L 0. Stabt (Siegen. 48. Woche. Vom 24. bis 30. November 1912. Einwohnerzahl: angenommen zu 31 800(tufL 1600 Mann Militär), Sterblichkeitsziffer: 14,76 %«, nach Slbjug von 6 Ortsfreinden : 5,0 /.. Summa: 916) 8 6) 1 — A n m.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betrejfenden Krankheit auf von auswärts narb Gieffen gebrachte Kranke kommen. erkennungsschreiben, die alle unaufgefordert bei uns ein gelaufen sind, und in denen von dankbaren Patienten und erfolgreichen Aerzten die mitunter geradezu verblüffender Erfolge 'bestätigt werden. Alle diese Briefe liegen in unserer Bureaus zu jedermanns Einsicht offen aus. Wer auch noch so viele andere Mittel bisher ohnk Erfolg benutzt hat, der möge trotzdem einmal in seinew eigenen Interesse einen Versuck) mit Utu-Balfam machen Er wird von der Wirkung des Mittels überrascht sein uitZ den kleinen Versuch, der nicht einmal etwas kostet, so leicht nicht bereuen. Zur Erleichterung des Versuches versenden wir kosten los und franko eine Probe des Balsams an jeden, der uns den hier anAehängten Bestellzettel ausgefüllt einsende: und ihm 20 Pf. für Porto usw. beifügt. Den Herrer Aerzten stellen wir zu Versuchszwecken ein größeres Quan tum des Balsams kostenlos zur Verfügung. ssVi: Morgenlandische Drogen-Jmporl-Gesellschaft Berlin W. 15. Porzell Belm ter vom Gei der Gemeind !Tezember 19 ! -igermeisterei off Umschlag innerh^ ai Bürgermeister Übungen gegen l i Bemerkt wird, Mosten ist, zu t »ogen werden. Daubringen, a Bekm Der Voransä liegt vom Bürgermei'ste sind Umlagen fnen die AuSmärk Harbach, den । Großh. A ^asserfah Schlammen bei de " Ergeben werdev A'igebote sind k '"«'ktagz io in Sä".®" »»aebotiui 7.'.'bnä''t zur ®'1k »en 3 Gros 6 et #L S’j. "’teen $ Aöinjen. _ $ « . ■ i« ö«/„ „.r ben ff- Ql S,et= Unb r ynitot. ®- Kliiisbe^ ^rten 'Ne E^niilü se 12, A. Salomon & Cie vormittags Giessen :: Schulstrasse 4 Doppelte Rabatt-Marken Grosse Auswahl DO O Asterweg AT7 ’ö Berthold Kühne inte. 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Es sind Umlagen zur Erhebung vorgesehen, zu GEORG TODT, Zigarren-Versand, Ploekstrasse 11 Filiale Markt 1 . ezember: i um 8 Uhr: Ttiqmheil ' Advents-Connte^ a., sowie Sekt. Versteigerung bestimmt. L. Alt ho ff, Konkursverwalter. V”/u Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Daubringen lieyt vom 9. bis 16. Dezember 1912 (beide Tage einschl.) auf der Bürgermeisterei offen. Die Beteiligten können den Boranschlag innerhalb dieser Frist einsehen und bei dem Bürgermeister schriftlich oder zu Protokoll Einwendungen gegen den Inhalt vorbringen. Bemerkt wird, daß die Erhebung einer Umlage beschlossen ist, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden. Daubringen, am 5. Dezember 1912. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. denen die Ausmärker beizutragen haben. Harbach, den 6. Dezember 1912. Großh. Bürgermeisterei Harbach. M ii n ch. «pfängniS. it rfiir hl. ^eiebt. Messe. KememschajW Rongte&atwn. t)L ftoinmunioit. rebigt. Predigt daraus Fest-Andacht rt Jagend» und Boltöschnit' e Jugend. e Erwachsenen. Bekanntmachung. DaS Wasserfahrcn, sowie das Eindecken und Linschlämmen bei den Walzarbeiten im Jahre 1913 soll vergeben werden. b7/19 Angebote sind bis Dienstag, 17. Dezember, vormittags 10 Uhr, auf bem Amtszimmer des Unterzeichneten (Zimmer 22) einzureichen, woselbst auch die Angebotsunterlagen während der Dienststunden jederzeit zur Einsicht offen liegen. Gießen, den 3. Dezember 1912. Der Großherzoglichc Kreisbauinspektor: Hechler. Schleuder-Preise Krk Blusen Kostümröcke Cheviots Frühftüdtstafchen Ruckläcke Srohe Auswahl in Skier und Rodel beite deutsche Fabrikate Skistöcke und sämtliche Zubehörteile Wickel-Gamalchen und Keder-Gamaschen J.V.Wstt,Wen Neustadt 56. zzz: Telephon 660. [7274 Steinbach b. Gießen, 5. Dez. 1912. Hch. Hahn III. Versteigerung. Nächsten Montag, am 9. Dezember, von mittags 1 Uhr an versteigere ich öffentlich (in meiner Wohnung) 4 Kühe (gelernt), 2 Schweine, 1 Grasmäher, eine große Partie Heu, Stroh, Dick- Ijoretto ganz besonders mild und angenehm, 10 Pfg. Vereinbarung. Interessenten halten wir unser Institut bestens empfohlen. \ 7862 Spar- und Vorschußvereiu ZM-v.BorschiiPkttjii,Aktieiigkstllsch. Grotzeu-Busetk. Aktienkapital (jetzt erhöht auf) . . 28800 Mark. Reservefonds....... 10000 „ Wir nehmen Einlagen in jeder Höhe gegen 4°/0 Zinsen. — Darlehen geben wir gegen Bürgschaft zu 5% und auf gute Hypotheken zu 4«/2°/0. Besorgen den Einzug von Güterkaufgeldern nach Billige Weihnachts-Offerte Um mich am hiesigen Platze einzuführen, treten Letzte Versteigerung DOil Flaschenweinen ernt Dienstag, den 10. d. Mts., nachm. 2 Uhr, im Saale Neustadt 55. Der Rest besteht noch aus: Deidesheimer Martenweg und Kapellenberg, Dorf Johannisberg, Nuppertsb., Bechth., Ober Emmler, Erd. Kammer, ©emTijeimer, Grand von Estephe, St. Julien, Emmillion, Citran, Bazjadoly u. v. Echte Perser-Teppiche zu Ausnahme-Preisen. Die besten Uletzg'er Werkzeuge, Maschinen und Ersatzteile kaufen Bekanntmachung. Betreffend: Prämiierung von Dienstboten. Es wird beabsichtigt, auch diesmal wieder eine Prämiierung von Dienstboten des Sparkafsc- bczirkS eintreten zu lassen. Prämien können von 5 zu 5 Jahren solche Dienstboten im engeren Sinne erhalten, welche bei der Herrschaft Kost und Logis haben und sich darüber, sowie über gute Führung durch Zeugnisse answeisen können. Bon Bollendung der 5 Dienstjahre kann nur dann im letzten Dienstjahre abgesehen werden, wenn der Dienstaustritt durch Einberufung zum Militär, durch Auflösung des Haushalts oder durch Gründung eines eigenen Hausstandes erfolgt. Es werden hiernach alle diejenigen Dienstboten, welche nach diesen Bedingungen auf eine Prämie glauben Anspruch erheben zu können, aufgefordert, sich unter Vorlage der Dienstbücher, eines Zeug- niss s der Herrschaft über gute Führung, sowie eines etwaigen Sparkassenbuchs (die Angabe der Nummer des Buchs genügt ebenfalls) bei unserer Kasse oder der Bürgermeisterei des Wohnorts bis zum 31. Dezember l. A. zu melden. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Bezirks werden ersucht, vorstehende Bekanntmachung auf geeignete Weise zur Kenntnis der Ortseinwohner zu bringen. Gießen, den 3. Dezember 1912. engl. 3.50 M ReineWolle85 p.m Abfall holz v.Ztr.1.2YMk.,freieAnfuhr. Holzbearbeitung^ - Fabrik E. H. Müller, i Elektrische Haltestelle: Grüne Linie „Asterweg“. a’/l; Billigerer Verkauf nur bis zum Weihnachtsfeste. AllMsFW EMF itzt, wer selbst schlachtet; tunt Räuchern, Lüsten u. Ausbewahren v. J-leisch- u. Wurst- ▼ it nren aller Art ist Tritschler s s>lcischräucher der bewährteste. 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Ad»v heiliges Abendmahl ffc | )er§ auch die fonfirmh I 1 vorher im Pfanhchl iteinftrafee 38) veranslM 1 den TienSIag abend et>« I ie Tumstunde und jrt« abend. üler höherer Led'.« it, und^ zwar jeden Nr. jeden Samstag um 6111: len für Schülertninn rSgeineinde isi Lienäla-i WküjiniAsbdlliennighttKIcipkiiiStthmiihkhiistlilt Um unseren 280, meist aus bedürstiaen i>amilien stammenden Kindern auch in diesem ?)abrc eine Weib" nachtsbescheruna zu bereiten, erbitten wir wieder die Hilse der freunde unserer Anstalt. Die Schwestern und die unterzeichneten Vorstandsmitglieder sind bereit, Gaben an Geld und Kleidungsstücken, Stossen u. Spielen cntkteaenzunelunen. Auster diesen ist niemand bered) tint, Waben für unsere Anstalt zu erbeben, auch wird keine Sammlerin beauftragt. (D*7/11 Der Vorstand: Fr. Oustizrat Grünewald, Vtcbiflür. 21; Fr. Job. Haaö, Lst-Anl.31; Fr.Rechnunasrat .Kalbfleisch, tiubroiaftr.0; Fr. Geh. Rat Leist, Mvltkestr. 32; Jr. Marie Schwan, SelterSweg 64; Fr. Apotheker Schmieder, Schulstr. 1; Jr. Geh. Rat Strahl, (ijarrenstr.10; Fr. Karola Walther, yieucn Baue 29; Schwester Leucheu Welsch, Diezstr. 15; Pfarr. Ausfeld, Reallchrer Jann; Pfarr. I). Schlosser. Christbäume u. Korbweiden. Im akademischen Forstgarten kommen ca. 150 Stück Christbäumc, sowie ca. 11 Zentner sehr schöne Korbweiden zum Berkaus. Näheres durch Forst, gartenausseher Dörmer, Forstgarten b. Gießen. d5/i, h< ■-A. 1 'jü l\l Weihnachtsgeschenke jedensttt. Uerlofungsartikel r 1 billigste preise KinbcraSpidfad)Cn öröfjtc Bustpafjl I ______________________________________________ Hassia die Preise bedeutend herabgesetzt. Ich bitte, hiervon ausgiebig Gebrauch zu machen. 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Soroeit sch I •'frönfungen in I [rfiiebe als nol I Mn Grundsa I tat § 11 entschäl Einzelso I ktigen Bezüge i I kcmhrt werden, I?etriebes fol I Zu Abs. 2 I bet Angestellten I Innung der Abf I jtenje ist das 4 I Llersgrenze eil I Mnzigstel der | füllten ist für ; I na Vierzigstel i I nmze für die I bibten letzten I I werben bei Be I ftdjHgl Zn Abs.; I geschaffenen Per I besonderen Pew I iicherungstcchnist i bignngsberechnui Zn Abs. -i I uMingt dir» VettrirUqMi Zu Abs. nähme und ei zu der neuen deri'gen W Belassung der Avaneementau! | Beamten hat vi I Preise der Bei I lolgen. I Zu Abs. I-mzahlen. Die I Entschädigung i I »euung erwirbt I Zu Abs. 8 I neuen Bei ?Mt am Ort I Aden. Seim zunächst bi •,