Nr. 214 Her •ttfiener Anzeige, erscheint täglich, mißet HomUagS. — Beilagen: tlermal wöchentlich ate-enerLamIIiendlSNer, -veimal roixtjenU.Krels: blatt für ben Kreis fielen (Tienbtagunb^eiiaa): zweimal monatl. Land- wirtschaftliche Scttfragin flenifprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, t1 erlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: ftnulger «lefccn. 3 «nahmt von Anzeigen *Ot die TageSnuinmer Vit vormittag- 9 Uhr. Mittwoch, U. September 1912 Erstes Blatt 162. Jahrgang Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Rotationsörud und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Sleindruderei R. Lange. Redaktion. tkrpedition und Vruderel: Schulftrahe 7. vüdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. 9f«n<|l»rell: monatlich 73 VL viertel- jährlich Mk. 5.2'"*; durch Abhole- il Zwei,Miellen monatlich 65 1'1.; durch dieVost viertel- läbrL artSschl. Beneila. Heilenvrei:. lofal 15 IM, auSrvartS 20 Pienniq. Ühelredakteur: A Goetz, verantwortlich für den politischen Teil: Anglist Goey; für , jeiiiüe- lon*,,'Benni,d)le8* unb »GerichtSsaalE: K. Neurath; für »Etadt und finnb*: E.Hejr: für den Airzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umsaht 10 Seiten. ist die d,-emifd)c Grundlage des Lebens. Wenn es dem Chemiker aud) nicht gelingt, dieses Kolloid herzustellen, so mutz cs doch einmal aus den Händen der Natur hervorgegangen sein. Dies ist — und das ist wohl der Kernpunkt des Scftäferschen. Vortrages — nicht plötzlich oder aus übernatürlichem Wege er* jolgl, sondern Schäfer glaubt an eine Entwicklung des lebenden Llojses aus leblosem, durch ein Grenzgebiet hindurch, bei dem man un Zweifel sein muß, ob der Storr lebend oder Zucht lebend ;u nennen ist. Nicht einmal, sondern Dtclemal, fuhr Schäfer fort, muß diese Entwicklung des Lebenden aus dem Nidttlebenden vor sich gegangen sein, und man kann durchaus nicht beweisen, daß sich wiche Umbildung nicht noch gegenwarug vollzieht und auch in Zukunft vollziehen wird. Sie dann aus dem ernen kolloidalen Sd-teim, der die Fähigkeit des Assimilierens und daher auch Die des Wachstums und der Reproduktwn hatte, Wesen mit Zellkernen entstanden, und wie sich daraus höhere Deien entwickelten, das sind Probleme, die im vergleiche zu der Entstehung des Lebens cinrach zu nennen sind. Ter neue BerlincrOberbürgermeistcrDcr- muth empfing eine Abordnung des Magistrats Berlin- Wilmersdorf, die der Bereitlvilligkeit Ausdruck gab, sich dem gemeinsamen Vorgehen der Groß-Berliner Gemeinden gegen die Fleischteuerung anzuschließen. Ter Berliner Magistrat wird nun seinerseits an die Groß-Berliner Gemeinden und die deutschen Großstädte wegen der Eingabe an den BundeSrat über Erleichterung für die Einfuhr von gefrorenem Fleisch herantreten. stehen würden. Trr Berkaus des durch die Stadt bezogenen Fleisches sowie der Fische soll nicht in eigener Regie, sondern durch Hinzuziehung von Metzgern erfolgen. Chinas wassertataftrophen. Ein Kenner Lstasiens schreibt uns: Am 28. August wurden große Ländergebiete der chinesischen Republik von einer furchtbaren Uederschwemmungs katastrophe heimgesucht, bei der 40000 bis 50 000 Men- der und dergleichen gesammelt und auch viele Gerätschaften und manches Möbelstück angeschafft, um das von ihm satzungsgcmäß geplante Heimatmuseum auszuitatten. Dies ist im neuen Kreis- l/auie eingerichtet und erfreut sich eines regen Besuches. Der Verem veranstaltete im Berichtsjahre mit Hilie Des Rhein-Matm- fchcn Thealerverdandes in 2d'luchtem zwei klassische Thcater- auffübrungen und ein künstlensck/es Konzen und in Lterbfritz, Lbcrzell, Hutten, Elm, GundHelm, Schlüchtern, Herolz, Qber- kalbach, Hcubach, Zümerbach, Niederzell uno Stanau je einen Gemeindeunterhallungsabend, zusammen 14 gegen 12 im Fahre 1910, ö un Fahre 1909 und 3 im Fahre 1908 unter dem Namen Pfeiler der dnnehfdjcn Brücke ragen noch 20 m über das 10 dis 12 m tiefe Wasser empor Unten wurden sie mit Ma- chinen in daS Strombett hiiieingctriebcn. Der Gelbe Strom entspringt in den Seen Ldontala, laust dann 480 km weit östlich, roeiibet sich in scharsem Schwung nordwestlich, teilt die Provinz Kansu und macht dann eine gewaltige Wendung nach Norden. Hierauf geht er nach Lstcn und, das Land der Ltdosmon^olen einschließend, wieder nach Süden. Er ist schön klar, bis er die Lößregiouen in Schensi und Schansi betritt, wo er eine gelbe Farbe annimmt. Ter Hoauglw, um 1200 km kurzer als der yangjcliang, mißt doch noch 4100 km. Gewaltige Tämme find notig, um feine Fluten vom Lande fern zu halten. Fm Herbst 1887 brach einer davon, wobei eine Million der Anwohner ihr Leben verlor. Ganze Städte und Dörfer wurden vom Wasser fortgenommen, weite Strecken verwandelten sich in einen See und dann in Sumpsland. Der Hoanglw mündet im Laus der Fahrhunderie bald nördlich von Schantung in den Golf von Petschili, bald südlich davon in das Gelbe Meer. UcbcraU finden wir Erinnerungen und Ueberlieferungen an furchtbare Ueberschwemmungskataflrvpljen. Fn den Siraßen von Pao Teo, einer am oberen Gelben Strom gelegenen Stadl des nördlichen Schansi, stand 1904 das Wasser infolge unaufhörlichen Regens über 3 m hoch. Hunderte von Menschen fanden in der Flut ihren Tod, während der Feldenrag ganz oder teilrocife zerstört wurde Ende 1906 wurden dte Provinzen Kiangfi und Ngan Hwui uon lieber- schwemmungen h.ungefucht, die sich über Landesteile von 105 qkm mit einer Bevölkerung von 13 Millionen erstreckten Die Lebensrnittel stiegen im Preise um das Toppelte, und die Ernte wurde vollständig ruiniert, so daß eine schreckliche Hungersnot nachsvlgle. Tie jetzige Ueberfchwemmungs- latastrophe ist also itichts ungewöhnliches und nichts unglaubliches. — Der Heimatbund »Verein für Heimatkunde unb Heimatpilege im Kreise Sxftfüd-ternj hat auch im dritten Fahre seines Bestehens eine ersprießliche Taiigkat entfaltet. Um seine Mitglieder über das Bemerkenswerteste aus der Heimatgeschichte unb Heimaiv'lege zu unterrichten, setzte er die Herausgabe der in zwanlv'er Folge erscheinenden Zeitschrift „Unsere Heimat" fort. Sie hat vielen 'Anklang gefunden unb manche Begebenheit aus Der Geschichte des heimischen Kreises, welche bisher nur wenigen bekannt war und Deren Kenntnis Dielkidx beim Tode ober beim Fortzug bes Trägers verloren gegangen wäre, einem größeren Publikum vermittelt unb für Die kommenden Geschlechter gesickert. Aber auch Aufsätze ethischen und künstlerischen Fnhaus braä-tc sie, zur treuen Pi lege alter guter Sitten unb zur rücksichtsvollen Beachtung der heimischen Kunstreste mahnend. Redigiert unb geschrieben wurde „Untere Heimat" bisher ausschließlich dop freiwilligen, ehrenamtlichen Helfern, Ter Hetmatbunb Vie Kaifermanöver. Bon dem Manövergelände wird mitgetcilt: Blaue Reservetrappen standen am 6. September in den Pässen des Erzgebirges, an der Elbe von Dresden bis Wittenberg, in der Linie Wittenberg—Brandenburg- Rathenow. Am 7. Sept, hatte sich die böhmische Gruppe des roten Heeres bis auf etwa zwei Tagesmärsche dem Erzgebirge genähert. Tic nördliche Gruppe hatte die untere Neiße und Lder erreicht. Ter Aufmarsch der blauen Armee wurde so weit nach vorn gelegt, als es die Lage erlaubte, also an die Saale und in die Nähe von Magdeburg. Tic angenommene rote Heeresleitung wird versuchen, ihre beiden- getrennten Heeresgruppen zum gcmcinfamen Handeln gegen die blauen zu bringen. Die beiden wirklich vorhandenen Manöverparteien blau und rot sind in diesem Fahr als die mittleren Armeen der blauen und roten Heere gedacht, daher hängen ihre Entschließungen und Bewegungen sowohl von den Absichten der beiderseitigen, angenommenen obersten Heeresleitungen und ihrer Nacäbar- armccii, wie von den Meldungen, die ihnen durch die Kavallerie und durch Luftaufklärung zugehen, ab. Die Hecres- lavallerien sind durch Funtspruch mit dem Armee-Lber- tommando verbunden. Das Wetter ist trocken und windig. L s ch a tz , 10. Sept. Am Blauen Berge bei Lonne >v i v, unweit von Lsd-atz, kam es mittags zu einem großen Treffen zwischen starken ftaoalleric in affen beider Parteien. Tie rote Kavallerie schlug die blauem einer prächtigen Attacke zurück. Auch die reitende Feldartilleric und die Maschinengewehre traten in Tätigkeit. Auf Der roten Seite wurden aud) jächsische Schützen bemerkt. Ter Kaiser, in sächsischer Ulanenuniiorm, hielt längere Zeit auf dem Blauen Berge und bevbad)tete Den Verlauf des Treffens. Auck) Der König von Lachsen und Der Großherzog von Mecklenburg-Sduvenn waren zeitweilig anwesend, ebenso Prinz Waldemar, Ehes des freiwilligen Automobilkorps, in dessen Uniform. Fn Der Suite des Kaisers befanden sich u. a. Fürst m Fürstenberg, Der Ches de stades, Der alte Graf Zeppelin in Ulanenuni ) Offiziere Sprecher von Bernegy und Cbcrft Wille. Frn einzelnen wird noch berichtet: M ü g c 1 n , 10. Sept. Tie rote Kavallerie ging gestern nördlich und südlich von Riesa über Die Elbe. Ta Die Brucken als zerstört angenpiiimen und auch alle Schiffsgefäße zerstori oder weggenommen waren, setzte Die rote Kavallerie mit Hilfe Der Pontons und Tu-isrons- Uudentrains über. Tie Mannschaften unter Satteljug au| Den Pontons, die Pferde schwimmend. Tie Artillerie folgte jum Teil erst in der Nacht und heute früh auf Ueberfetzinaschinen. Heute früh stand die rote Kavallerie um Strehla. Blau wollte. Da es Den Uebergang Der roten Kavallerie über Die Elbe nicht mehr hmDerii konnte. Diese zurückiversen unD Die Elbe loicber in Die HanD bekommen, um Die tote Armee am Ueberschreiten Der Elbe zu hinDern. Tie blaue Kavallerie würbe heute weiter nach Lsten unD SüDoften vvrgeführt. Sie leistete, wie gestern, auch heute erhebliche Mar schon st rengungen. Tie blaue Kavallerie suchte also heute die rote aus, welche ihrerseits ebenfalls der blauen entgegenging. Am Nachmittag kam cs zu einem Die hessische Regierung gegen die Zieischteuerung. Man schreibt uns: Das Großherzogtum Hessen hat als erster der deutschen Bundesstaaten gegen die Fleischteuemng Stellung genommen und an Die Bürgermeister Der hessischen StäDte nach Dieser Richtung hin Mitteilung ergehen lassen. Das Ministerium des Innern beabsichtigt zunächst eine gemeinsame Besprechung von Vertretern der fünf größten hessischen StäDte über Die Ursache Der Fleischtcuerung unD Der Dazu zu ergreisenDen Gegenmaßnahmen herbeizuführen. Zu den Beratungen, Die in Der nächsten Woche stattfinden sollen, sollen außerdem Vertreter von Drei Landgemeinden, der Han- Dels - unb Handwerkskammern, der landwirtschaftlichen Kammer und Vertreter der Viehhändler hinzugezogen werden. Ter städtische Bersassungsausschuß in Offenbach, an Dem Der Cbcrbürgctmciücr Tr. Tullo diese Mitteilung befannlgab, beschönigte sich weiter mit den örtlichen Abhilfemaß- nah m e n gegen die Teuerung. Es würbe beschlossen, mit den übrigen Landgemeinden in Verbindung zu treten und beim Ministerium des Fnncrn persönlich vorstellig zu werden: da, wie aus den Akten seit 1889 sestgestellt wurde, die schriftlichen Eingaben nach dieser Richtung keinen Ersolg hatten und stets unbeantwortet blieben. Es wurde weiter ein fünfgliedriger Ausschuß gewählt, der Die kommunalen Abhilscmaßnahmcn in Die Wege leiten und Den Bezug von Fleisch unD Fischen vermitteln solle. Von der beabsichtigten Ermäßigung bezw. Dem völligen Erlaß der Schlachtgebühren wurde mit Rücksicht aus die daraus entstehenden Kvnseaucnzen Abstand genommen, weil auch andrerseits Dadurch keine merkliche Verbilligung des Fleisches eintreten könnte und der Stadt erhebliche finanzielle Ausfälle ent- Vie Chemie der Entstehung der Lebenr. Bor der Versammlung der British Asf'ociation, dem berühmten |3atrcöparlanunte der englischen Naturwissenschaft, das am 4. d. - t'Ks. in Tundec jufammengetreten ist, hat Der Vorsitzende, der iDinburgcr Physiologe Eduard Albert Schäfer, eine Rede über ».Natur, Entstehung und Erhaltung des Lebens" gehalten, die in |6cr gesamten wissenschaftlichen Welt lebhafte Erörterungen hervor- n;ftn wird. Schiscr verfocht ndmlid) Die Ansicht, es gäbe keine Grenzlinie zwischen Lebendem und Nichtlcchcnbcm, unD Die Jiebe- Irefen Der Erde seien aus djemifdjeni Wege aus unbelebtem Stoffe tntflanbcn. Mit Dem Versuche einer Tefimtion Des Begriffes 2eben, so Ikßann der Vortragende, haben sich viele Gelehrte pcrgcdlich itumgcjd,lagen. Meinem ist es gelungen,, eine xefinttion auf- Jstellen, Die alle LcbcnScrfchcinungcn umfaßt unD Dabei Die ähn i;en Ersck einungcn bei unbelebten Cbietten ausfchlicßt. An "Stelle des Wortes ähnlich muß hier „gleich" gesetzt werden, wenn ran sich zu Schäfers Ansicht bekennt, ^xtß die Probleme Des <:benv cigcntlid) nur Probleme der Materie seien, suchte Sdw’er )ann an Den einzelnen Ersdi.mungcn auseinanderzu»ctzen: die "i.tanntcflc Erscheimnig des Lebens, die Bewegung, ftndet sich yi unbelebten: Stoffe genau io wie bei Lebewesen. Betracht, t ran unter Dem Mikroskope eine Amöbe, so nimmt man Bcwe- Ipnijen wahr, wie Die Pyysitcc sie von Seltropien unD anderen cganiid-en oder anorgainsd en Flüssigkeiten hcr kennen, ja wie l'i> selbst bei Queck'ilberkugelchcn auftreten. Für Diese Bcwegungs- rfdKinung toter Stosse haben Die Physiker keine airdcre Bczeid'- iing jinDen können, als „amöboid" oDer „amöbenhait". ns imbelt fid) habet aber um chemisch oder phynkaliscb erzeugte icircgungcn. Die auf VeränDerungen und Oberflächenspannung riüüdgeljen. Zu einem ähnlichen Ergebnisse gelangte Sctaier bei k.iri 'Problem Der Assimilation. Ties, so erklärte er, kann als c.'Mischer Vorgang angesehen werDen, seitdem Thomas Graham i:k über fünf Fahrzehnicn ähnliche Erfcheinnng^n bei Den Mol» hlen beobachtet hat. Wachstum unD ReproDuktlon, zu Denen EdLäfcr Dann überging, können ebenso wenig als charaktcrimicb ’ Ijc Das Leben bezeichnet werben, weil sich diese ä-TidKimingen ix Der toten Welt Der Kristalle jinDen. Hiernach glaubte schaler Der Behauptung kommen zu müssen. Der IcbenDe ötoff dürfe - i .cht länger als unendlich komplex angesehen loerden, beionders fein tue Unterfud,ungen Kassels unD seiner Schüler gezeigt haben, ■afc selbst Gebilde wie Der Zellkern mit seinen Dielen Funktionen, :e Quintessenz Des Lebens Der Zelle, Pom stanDpuntre Des „Heimatbund", weil ihr Inhalt stets zur Heunat in Beziehung gesetzt wurde. Ta fast überall auch die schulentlassene Fugend be-. den Veranstaltungen mitwirkte, io wirken auch diese Hcimacabcnoe im Sinne der Fugendpilcge. Als neue 'Aufgaben hat der Heimat- bund den Vogelschutz, die Herausgabe eines Heimatkalendors und Die Prämiierung der schönsten und zugleich billigsten Blumenfenster zunächst in 6 GememDen- begonnen. ff. Sprechende Banknoten. Sprechende Banknoten — Das ist Die neueste, soeben Durch ein Patent geschützte ErnnDung in EnglanD Em Fachmann in Ttngen Der Banknoten hat sie errunDen, und, wie dieser Tage bei der Fahresausstellung der Royal Photographie Society zur Sprache kam, zur rechten Zeit erfunden, denn cm Mitglied dieser photographischen o>esellschaft, Bawtrce mit Namen, hat sich kurz vorher ein Berfiellältigungs- verfahren patentieren lassen, mit Dem man unter anderem auch Banknoten kopieren kann. Tie sprechenpen Banknoten roeroen natürlich aus gewöhnlichen Banknoten mit Hilse Des Phonographen hergestellt; jcDe Note enthalt irgendwo, etroa am Rande, ein kurzes Stück eines phorwgraphischen Eindruckes, Das jeDerzcie angehört werden kann. £b die winzig TI eine Wellenlinie, Die die gehörten Töne aurhebt, Durch den Gebrauch Der Banknote nicht verändert wird, darüber enthalten Die vorläufigen Berichte über Diese Erfindung noch nichts. Eine Anwenoung auf Die englischen Banknoten unD ebenso auf die Deutschen wäre überflüssig. Denn Die Bawtreesche NachahmungSerfinoung vermag zwar Den Truck getreulich nad$ubilDen, nicht aber Das Kunstpapier, aus Dem Das PapiergelD sehr vieler Staaten hergestellt wirD. Mit Banknoten, Die auf gewöhnlichem Papier geDrucft sinD, hat Bawirce erftaunlidjc versuche oorgeftihrt: er hat i'ic so geschickt mechanisch nachgebilDet, Daß selbst Fachleute bei eingehenDer Prüfung Die nachgeahmten Banknoten nicht von Den echten trennen fönten! Chemikers aus, gar nicht so verwickelt gebaut sinD. vielleicht I hat ferner eine große Anzahl himatkundiger Bücher, Pläne, BÜ gelingt es sogar einmal Der jynthetisck-cn Chemie, Den Stoff Des I Zellkerns kunsllich Herzust eilen. Ties ist nach Schäfers Meinung gar nicht so sehr unwahrscheinlich, wenn man beoenft, ivie wenige dteniische GrunDstone Die Körper auf bauen: Kohkenstoft, Wasserstoff, Sauerstoff, stickstoft, Phosphor unD Salze — meistens ElloriDc — Des Natriums, Calcium-, Magnesium-, Kali- unD Eisensalze — Dann ist Die Reihe ^im wefentlid/cn abgeschlofsen, unD eine ScrbinDung aller Dieser Stoffe im tolloibalcn ZustanDc schen Den Tod gejunDen haben sollen. Tic Ursache Der gewaltigen Ueberslutungcn, von Denen ganze Länderstrecken ähinas pcrioDisch getrosscn werden, liegt in Den ganz besonderen klimatischen und geographischen Verhältnissen. In Teutschland würde Das fährliche Regenquantum, wenn es auf einmal fiele, durchschnittlich zu 70 Zentimeter Höhe cmsteigen und einem mittelgroßen Manne bei herabhängen- l den Armen bis an Die Fingerspitzen reichen; in Norwegen L tzinge eS ihm nur bis an Die Knie unD in Den Provinzen I uhinas würde es ihm bis an Den Hals reichen. Tie lieber- | schwemmungen Chinas kommen meistens ganz unerwartet oan den westlichen Bergen herab. „Fischbrut spielte da int Geäst der Bäume, wo sonst Tauben nur in dem Neste girrten, während Proteus auch seine .Seehundsherde trieb nach den Bergen" sagt Horatius. Nun das eigenartige und einzigartige Flußsystem Chinas. Ter Vangtsekiang oder „Sohn des Meeres", der wichtigste Strom Chinas und ganz Asiens, hat eine dm Rhein um das Fünffache übertreffende Länge von 4800 Kilometer und scheidet das eigentliche China in zwei Teile. Zehn Provinzen liegen nördlich, zehn südlich von ihm, nur Kiangsi breitet sich auf beiden Seiten aus. Ter Überlauf des Stromes geht für 3200 Kilometer durch enge Schluchten, die unteren 1600 Kilometer find von einer alluvialen Ebene eingenommen von Ftfchang an verläßt er das Gebirge, bet Schaße, 120 Kilometer unterhalb Ftfchang, wechselt er fein Bett immerfort, trotz der mächtigen Tämme, Die man errichtet hat, um ihn in Schranken zu halten. Er bildet dann ein großes mit Dem Tungtingsce jusammenhängenDes Wafserbecken. von hier aus bis zur Mündung hat das Land nur einen sehr geringen, 200 Meter betragenden Fall, während dieser oberhalb Ftschangs zwei Meter auf V/, Kilometer ausmacht. Bei Hankau bringt der Strom in der Sekunde nach Tr. Guppie eine Million Kubikfuß W aff er herab, also das 477 fache des von der Themse ins Meer beförderten Quantums. Tie Masse mitgeschlepp- Mi Gerölles ist so groß, daß die Zeit kommen wird, wo Der Unterlauf des Stromes durch eine Reihe von Seen geht. 1905 z. B. trat der Vangtsekiang bei Hankau über bie\llfer und richtete eine ungeheure Zerstörung an, wobei 30 000 Menschen ihren Tod sanden, lleberall waren die Flüsse Ehmas hochangeschwollen In Szetschuan wurden 80 000 hiufer zerstört. In Hankau stehen viele Ehinesenbäufer jiber dem ffHuenu des Flusses auf Pfählen, für Wind und Sie gen durchgängig und mit Hilfe von Holzbrücken gegen- jitig erreichbar. Wenn beim Schmelzen des Schnees auf dni Bergen Hochwasser kommt, das man mit chinesischen iradfem und mit Trommelgetön erfolglos zu beschwichtigen ' sucht, so reißt es alles, Häuser und Leute, mit sich, ohne Idaß man von letzteren wieder etwas hört. Neue Familien bauen sich in ebenso sorgloser Weife an. Ter zweitgrößte Strom Chinas ist bekanntlich der i hvangho, der Gelbe Fluß, lieber ihn führt bO km i restlich von ber schon elfmal überschwemmten Hauptstabt Laisöng eine 3247 m, also über 3 km lange, auf 120 Spann- irägern ruhenbc Eisenbrücke. Sie übertrifft an Länge alle Brücken ber Welt. Tie Brücke über ben Firth of )orth mißt nur 2468 m. Tie hohlen mit Konkret gefüllten * Zusammenstoß, bei dem rot hauptsächlich durch die beiden JägerbataLllone den Sieg erranq. Blau mußte zurückgehen. Morgen gedenkt die rote Infanterie den Uebergang über die Elbe zu bewerkstelligen. Die blaue Armee gedenkt ebenfalls den Vormarsch weiter fortzusetzen, so daß übermorgen der Zusammen st oßder Heere zu erwarten ist. „Z. 3" ist nach glänzender Fahrt in Gotha cingetvoffen, wo er die feste Halle benutzt. Für „P. 3" wird eine Halle kriegsmäßig in entsprechender Entfernung angelegt. Oschatz, 10. Sept. Der Kaiser, welcher im Sonderzug bei Riesa übernachtete, verbrachte den größten Teil des Tages im Manövergelände. Deutsche* ttcicb. Die Trauer feie r für Bürgermeister Dr. Burchard. Hamburg, 10. Sept. Zur Trauerfeier für den Bürgermeister Dr. Burchard fanden sich heute vormittag in oer Petrikirche der Senat, die Bürgerschaft, die Geistlichkeit, Offiziere, Beamte, die Mitglieder des diplomatischen und des Konfularkvrps mit dem Vertreter des Kaisers, Admiral Grafen Baüdissin, Vertreter der übrigen Fürstlichkeiten, die Bürgermeister von Bremen und Lübeck und der benachbarten Stadtaemeinden ein. Vor der Kirche war eine Ehren ko mpagnie des Infanterieregiments Hamburg aufgestellt. Beim Erscheinen der Angehörigen des Verstorbenen trug der Lehrergesangverein den Chor aus dem Requiem von Eherubini vor. Sodann schilderte der Senior D. Grimm die Persönlichkeit und das Wirken des Verstorbenen und bezeichnete das Ziel der Tätigkeit Burchards im öffentlichen Leben mit den Worten: „Ein blühendes Hamburg in einem blühenden Deutschen Reiche"'. Nach einem Gemeindegesang schilderte Hauptpastor Professor Hunzinger den Charakter des Hingeschiedenen, dem die Liebe aller folge. Der Lehrergesangverein trug „Wenn ich einmal soll scheiden" vor. Dann sprach, während die Glocken aller hamburgischen Kirchen erklangen, Hauptpastor Dr. Rode ein Gebet und erteilte den Segen. Nach einem abermaligen Gemeindegesang wurde der Sarg unter den Klängen eines Trauormarsches zum Leichenwagen getragen. Dem Sarge svoraus schritten Diener .mit .Kränzen des Kaisers und des Senats; ihnen folgten die Bürger- und Krieger- Vereine Hamburgs mit ihren Fahnen. Auf allen Strafen, welche der Zug von der Kirche zum Ohlsdorfer Friedhöfe passierte, entbot die Menge dem Verewigten einen stillen Mschiedsgruß. Der Kaiser hat aus Anlaß der Kaisermanöver in Sachsen eine große Zahl von Ordensanszeichnungen verliehen. Es erhielt u. a. den Schwarzen Adlerorden: Dr. Graf Vitzthum v. Eckstaedt und Friedrich, Oberstmarschall; den Roten Adlerorden erster Klasse: Dr. Beck, Staatsminister Frhr. von dem Busche-Streithorst, Oberhofmarschall, von Hangt, Oberstallmeister, Graf v. Seebach, Gene- raldirekror des Hoftheaters, von Seydewitz, Staatsminister, Graf Vitzthum v. Eckstaedt und Christoph, Staatsminister. Der „Karlsruher Zeitung" zufolge erkrankte der Großherzog von Baden am Wend des 6. Sept, an einer fieberhaften Erkältung mit rheumatischen Beschwerden. Seit Montag ist ein Nachlassen der fieberhaften Temperatursteigerung und damit zugleich der Beschwerden eingetreten. Bei weiter fortschreitender Besserung wird mit der völligen Wiederherstellung voraussichtlich in einigen Tagen gerechnet werden können. Tic erste Plenarsitzung des Bundesrats soll, wie es heißt, am 10. Oktober stattfinden. Tie Bundesratsausschüsse beginnen schon Ende September ihre Arbeiten. Wie die „Berliner Neuesten Nachrichten" mitteilen, scheint das nochmalige Zusammentreten des Offizierehrenrats in Sachen Kammler gegen Knittel darauf hmzudeuten, daß die Angelegenheit noch in der Schwebe ist. Amtsrichter Knittel hat eine Urlaubsreise in die Grafschaft Glatz an- getreten. Ausland. Die Verstärkung der französischen Mittelmeer- flotte. Paris, 10. Sept. Wie der „Mattn" mitteilt, hat die Regierung auf den Vorschlag des Ministers Deleasstz beschlossen, sämtliche Schlackstschiffe im Mittelmeer zu vereinigen. Zu diesem Behufe werde der Kommandeur des gegenwärtig im atlantischen Ozean und im Aermelkanal befindliären dritten Geschwaders, Vize-Admiral Mar oll es gegen den 15. Oktober seine sechs Schlachtschiffe nach Toulon führen und sich unter den Befehl des Admirals de Lapeyrere stellen, dessen Streitmacht dann aus 18 Panzerschiffen, darunter sechs Dreadnoughts, bestehen werde. Aus Anlaß der Vereinigung der beiden Geschwader würden neue Flottenmanöver stattfinden, an denen sämtliche Kriegsschiffe teilnehmen würden. Ter „Matm" meint, daß durch diesen Beschluß der Regierung jeder Erörterung über die Ucberlegenheit im Mittelmeer ein Ende gemacht werde. Berlin, 11. Sept. Wie die Morgenblätter aus Paris melden, versucht die f r a n z ö s i s ch e P r c s s e die Konzentrierung der französischen Hochseeflotte int Mittelmeer durch die Notwendigkeit für Frankreich zu erklären, gegen Oesterreichs und Italiens Marine so stark wie möglich gerüstet zu sein. Der Konzentrierung der deuff'chen Flotte in den nördlichen Gewässern mürben gegebenenfalls die Flotten Englands und Rußlands entgegen zu wirken haben. * Die Erinnerungsfeier in Rußland. Mo skau, 10. Sept. Aus dem Chodvnka -Felde wurde vom Kaiser tn Gegenwart der kaiserlichen Familie, der Großfürsten und Würdenträger eine Truppenschau über 80000 M a n n abgebalten. Nach der Truppenschau fand ein Mittagessen sur bte Torsältesten und Vertreter der einheimischen Völkerschaften statt, deren Vorfahren am Kriege im Ialwe 1812 teilgenommen haben. Der Kaiser nahm an dem Essen teil. Am Dienstag nachmittag fand im reichgeschmückten Ratbause zu Moskau ein glänzendes Bankett statt, welchem der Kaiser, die Kaiserin mit den Töchtern, die Großfürsten die Minister, zahlreiche Würdenträger und die beiden franzö- fischen Deputationen beiwohnten. Der Kaiser dankte nach einer Ansprache des Bürgermeisters herzlich für den Empfang, den dre Stadt ihm bereitet habe. • Prinz Heinrich ist an Bvrd des Kreuzers „Scharnhorst"' in Yokohama eilig et roffen. Er mürbe vom deutschen Botschafter, den Mitgliedern der Botschaft und- den dem Prinzen Heinrich attachierten Herren empfangen, die il/n zum Sonderzug nach Tokio geleiteten. Auf dem Shimbashi-Bahnhofe in Toki) wurde "der Prinz Heinrick) bei seinem Eintreffen vom Kaiser, der kaiser- lichen Familie und den japanischen Würdenträgern bewillkommnet. Nach dem Abschreiten der Ehrenfrvnt wurde Prinz Heinrich in feierlichem Zuge zum Palast geleitet, wo er Wohnung nahm. Fürst Katsura überreichte dein Prinzen die Kette des Chrysantemen-Or- deus. Der Empfang des Prinzen durch den Kaiser findet am 11. September vormittags statt. Zwischen Holland und Amerika sind Unterband- l u n g e n un Wange tut (Einführung einer gleichförmigen Ausrüstung der «chiNc bcider Nalionen mit Rct- tungs-apparaten. Aus Statt und Land. Gießen, 11. September 1912. Landwirtschaftliche Kreisschau zu Gießen. Die Meldungen für die Reit- und Fahrkon- kurrenzen, die anläßlich der landw. Ausstellung am Montag, den 16. September, von nachmittags 3 Uhr, an der Bichlerschen Hardt stattfinden, sind sehr zahlreich eingelaufen, obwohl sich die Offiziere unseres Regiments, die sich noch im Manövergelände befinden, nicht beteiligen können und obwohl eine ganze Anzahl Pferde von Gießener Reitern durch plötzliches Erkranken außer Konkurrenz gesetzt sind. Für die Springkonkurrenz sind 8, für die Jagd mit Auslauf 7 und für das Preisreiten 10 Nennungen abgegeben worden, während sich für das landw. Trabfahren bis jetzt nur 3 Bewerber gefunden haben. Zu dem Schaufahren find 12 Gespanne, darunter zwei Viererzüge gemeldet; ferner werden noch eine stattliche Anzahl schöner Arbeitsgespanne vorgefahren. Da Nachmeldungen — die allerdings nicht mehr in das Programm ausgenommen werden können — noch bis zum 16. Septbr., mittags 12 Uhr, gestattet sind, so dürfte sich die Zahl der Bewerber in der einen oder anderen Konkurrenz noch erhöhen. Die Güte des gemeldeten Pferdematerials verbürgt guten Sport und wenn noch der Himmel ein kleinwenig Einsehen hat und ein nicht gar so böses Gesicht macht, so kann man mit Bestimmtheit auf einen schönen Verlauf der Veranstaltung rechnen. Während der Rennen findet Konzert auf dem Festplatze statt. Die von Freunden des Pferdesportes gestifteten 23 Ehrenpreise werden im Schaufenster des Blumenhauses Dietz (Seltersweg) ausgestellt. ♦ ** Sonderwagen der elektrischen Bahn. Während der Landwirtschaftlichen Ausstellung verkehren am Sonntag, den 15. d. M., von vorm. 8 Uhr ab Sonderwagen der städtischen elektrischen Straßenbahn vom Bahnhof bis zur Unterführung bei Geilsus in der West- Anlage. Die Wagen haben Anschluß an die Züge der Biebertalbahn, die zwischen Unterführung bei Geilsus und der Haardt-Allee verkehren. Am Montag, den 16. d. M., von mittags 1 Uhr ab werden ebenfalls Sonderwagen eingestellt. An beiden Tagen verkehren die Sonderwagen der städtischen Straßenbahn nach Bedürfnis, während die der Biebertalbahn alle volle Viertelstunde verkehren. Die Sonderwagen, die im Anschluß von und zur Landwirtschaftlichen Ausstellung verkehren, sind gekennzeichnet. * * Schulangelegenheiten. Erledigt ist eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Schlechtenwegen. Mit der Stelle ist Organisten- und Lektordienst verbunden. Dem Inhaber kann eine Ortszulage gewährt werden. * * Steuer Personalien. Am 7. September d. I. wurde der Steueraufseher Mitschka zu Beerfelden vom 1. Oktober d. I. an in den Aufseherbezirk Lampertheim versetzt. Sonderzug des Kaufmännischen Vereins. Der bei genügender Beteiligung am 22. lfd. Mts. geplante Sonderzug nach Darmstadt zur Ausstellung .Der Mensche wird früh morgens hier abgelasien werden und die Rückfahrt von Darmstadt ist auf etwa 9 Uhr abends gedacht. Für die Mitfahrenden entsteht dadurch der Vorteil, am Vormittag die Ausstellung eingehend besichtigen zu können, und der Nachmittag, der ohnehin einen starken Besuch der Ausstellung erwarten läßt, bleibt ihnen dann für sonstige Darmstädter Sehenswürdigkeiten frei. Auch sei an dieser Stelle nochmals besonders darauf hingewiesen, daß die Beteiligung aller Interessenten im Hinblick auf das Zustandebringen der Fahrt erwünscht, also jedermann von Gießen und Umgegend will- kommen ist. Meldungen müssen, wie auS der heutigen An- zeige ersichtlich ist, an zuständiger Stelle baldigst geschehen. Der Zweigverein Gießen des Deutschen Bankbeamten-VereinS fordert ebenfalls zur Teilnahme auf. ** Die Ortsgruppe Gießen im Deutschnationalen Handl ungSgehilfcn-Verband feierte wie uns vom Vorstand heute mitgeteilt wird am Samstag, den 7. d. Mts. im Saalbau von Steins Garten ihr 14. Stiftungsfest. Gauvorsteher Schellin aus Frankfurt a. M. hielt die Festrede, in der er auch der vor 19 Jahren erfolgten Verbandsgründung gedachte und auf die mustergültige Standes- arbeit hinwies, die während dieser Zeit geleistet wurde. Mit seinen über 125 000 Mitgliedern steht der Verband heute an der Spitze aller kaufmännischen Organisationen. Einem Mitgliede wurde für besonders eifrige Werbearbeit eine ehrende Auszeichnung zu teil. Der erste Teil des Programms wurde ausgefüllt durch verschiedene GesangSvorträge des ersten Gießener Solo-Quartetts und Konzert, worauf ein Ball folgte. " DerBau der O be r-Rea lschu le an der Stephan- straße ist bis zum ersten Stock mit den Decken, die in Eisen- beton ouSgefuhrt werden, fertiggestellt. DaS Gebäude wird noch vor dem Winter unter Dach kommen. ♦♦ Markt für Kelterobst. Am Dienstag, den 10. September begannen in Frankfurt die täglichen Kelterobstmärkte. Diese Märkte sind im Vorjahre eingerichtet worden, stehen unter Leitung der Stadt Frankfurt oder eines Marstausschusses, in dem auch die Laudwirtschafts- kammer für das Großherzogtum Hesien vertreten ist. Die Preis- und Marktberichte wird der Gießener Anzeiger durch Vermittelung der Kammer täglich veröfientlichen, damit sich die Obstzüchter baldigst orientieren können. " Gefährliches Spielzeug. Der 14jährige Hch. Ruth von hier vergnügte sich gestern nachmittag in der Rot- hohl mit Schießen mit einem Teschin. Als ihn zwei in einem Garten arbeitende Dienstmädchen auf die Gefährlichkeit seines Treibens aufmerksam machten, trat er an das ©arten- ipalicr heran mit den Worten: .Ich werde euch mal schießen«, und schoß dabei nach den Mädchen. Die Kugel drang dem einen Mädchen in den Arm und eS mußte sich in ärztliche Behandlung in die Klinik begeben. Die Kugel konnte noch nicht entfernt werden. • • Billige Geburtstagsfeier. In einer hiesigen Wirtschaft erschien gestern abend ein fremder junger Mensch und hatte noch einige junge Leute bei sich. Er sagte zu dem Wirt, er wolle seinen Geburtstag feiern und seine Begleiter seien feine Gäste, er werde auch für diese bezahlen. Nachdem die Gesellschaft eine ordentliche Zeche gemacht, stellte eS sich heraus, ^daß das Geburtstagskind keinen Pfennig in der Tasche hatte. Ter Wirt ließ den Unbekannten wegen ZechbetrugeS festnehmen. Landkreis Giehcn. — Klein-Linden, 11. Sept. Das Fest ihrer silbernen Hochzeit feiern heute der Wirt zur Burg Phil. Jung uch seine Frau. Kreis Alsfeld. O Sto rndorf, 10. Sept. Gestern und heute weilffs. die FeldbereinigungSkomuiission und daS Schiedsgericht h,^ um die Verteilung der Grundstücke an die Eigentümer o» zunehmen. 0 RebgeS Hain, 10. Sept. 6in trauriger Unglücks, fall ereignete sich gestern in unserem Dorfe. Der etnj< 12jährige Sohn des Landwirts Heinrich Stein war in gleitung seines Vaters damit beschäftigt, einen Wagen nach Hause zu fahren. Unterwegs begegnete dem Fuhrwqf ein Radfahrer, wodurch die Pferde scheuten und durchqingn». Der Junge fiel vom Wagen und kam unter das eine Vorder, rab, so daß er sich erhebliche Verletzungen am Kopse zuzoz Außerdem erlitt er noch eine Verletzung am Schenkel. Kreis Friedberg. -h Friedberg, 10. Sept. Dem Stadtarchiv fmb in jüngster Zeit viele Geschenke zugegangen, darunter bt wertvollen Chroniken von Grunelius und Reuß. D Bad-Nauheim, 10. Sept. Die jetzt beendest Feldbereinigung, an der man über 2 Jahre gearbeitet bat kostet 110 000 Mark. Starkenburg und Rheinhessen. ** Mainz, 11. Sept. Am 3 Nov. feiert der Turnga, Rheinhessen fein 50 jähriges Jubiläum in der Stadthalle. Größere Festlichkeiten werden nicht abgehalten. Hessen-Nassau. ss Marburg, 10. September. Bei der heute far abgehaltenen Herbst-Pferdemarkt-Lotterie fielen die Haupt- gewinne auf folgende Nummern: 1. 7 621, 2. 12865 3. 14309, 4. 14980, 5. 11 316, 6. 12111, 7. 12574. 8. 12235, 9. 13051, 10. 8941, 11. 10439, 12. 13641 13. 4112, 14. 9929, 15. 12258. — Auf dem Pferdemirst waren 160 Pferde, darunter 40 Fohlen, aufgestellt. 0 Gladenbach, 10. September. In W olzhausee wurde das gesamte Gehöfte des Landwirts Heinrich Hattmun durch ein Großfeuer eingeäschert. h Höchst a. M., 10. September. Im benachbarten Fischbach wurde gestern das zweijährige Kind ta Schreiners Schleicher von einer Dogge aus dem Kind«, wagen gerissen und gräßlich zerfleischt, sodaß e- ruh kurzer Zeit verstarb. Die Begleiterin des Hundes routN bei ihren Bemühungen, die Bestie zurückzuhalten, ebenfaCi schwer verletzt. Kleine dogesdironiL Hochwasser. Mannheim, 10. Sept. Rhein und Neckar finb fibr Nacht ganz außerordentlich gestiegen. Ter Wasserstand de« jRfehtf ist von 5,18 Meter auf 6,4 Meter angewachsen, der des Wort von 5,20 Meter auf 6,52 Meter. München, 10. Sept. Aus ganz Bayern, ebenfo ani Württemberg und Baden treffen Nachrichten über MMK Schäden ein, die durch das infolge des ununierbrochenen entstandene Hochwasser hervorgerufen sind. Tie Lage im NechnAß soll besonders bedrohlich sein, bei Weinheim ist der Bat» verkehr vollständig unterbrochen. Auch Menschen sind uiw e kommen. In der Gruft der Klosterkirche Lichtental mi ; durch das Hochwasser der Sarg der Herzogin von .Hamilkon,» ? borenen Prinzessin von Baden, umgestürzt. Ueberschwemmungen. Berlin, 10. Sept. Infolge des anhaltenden Reg«- farfa unausgesetzt neue Meldungen über den Schaden ein, bex hr Ueberschwemmungen in Südwestdeutschland anricht«. Inf dem Neckar hat das Hochwasser die Schiffahn vollständig lejff- gelegt. Kleine Bergbäche sind zu reißenden strömen angeschooll« JnallenTeilenWürttembergssindweileStrkckki überschwemmt. Die Straßen mußten teilweise polunliü gesperrt werden. Auch zwei Menschenleben sind wieder tu to klagen. Vielfach sind die Brücken von der Strömung nut ten* gerissen und Tanrmbrüche eingetreten. In der Rheingegent bei Koblenz sind die Straßen und Bahndämme durch fldfr stürze gefährdet. Ueberall am Mittelrhein und im Rudr««- biet herrscht Hochwasser. Tas Wasser, das teiür.rifc über für Talsperren im Ruhrgebiet getreten ist, bat den letzten Rest der ÄM vernichtet. Auch von der oberen Fulda, der Weser und ÜB Nebenflüssen wird ein vorher nk erreichter WaslerM gemeldet. * E in Erdbeben im Schwarzwald. Die „Bossische Zeitung" meldet aus K a r l s r u h e: In vicka Dörfern des Schwarzwaldes wurde die Devölkn«» durch ein starkes Erdbeben, das von donnerartigem ÄdW begleitet war, in große Aufregung versetzt. In der Nacht |fll Tlenstag wiederholten sich die Erderschütterungen. ■ —— - - — ■ ■ — Wetteraussichten in Hessen für Donnerstag, den IL Cept !9L!: Wechselnd bewölkt, Temperatur wenig verändert. Zeitnn« Regenschauer. Letzte Nachrichten. Wilhelmine Heimburg f. Dresden, 10. £cnt. In Kötzschenbroda starb W Romanschriftstellerin Wilhelmine Heimbürg kurz nach da Vollendung ihres 64. Lebensjahres. Wilhelmine Heimburg, die im bürgerlichen Leben Behrens hieß, war eine der fruchtbarsten deutschen StbriftN« lerinnen, die mit der Marli d und der E. Werner itd? u den Ruhm der gefeiertsten „Gartenlaube"-Dichterinnen teilte. 3U» gemütvollen Romane waren glatt und stxmnend geschnoben uri zahllose deutsche Frauen und auch Männer haben sich in t6rta Adußestundcn an ihren zahlreichen Werken b eg ei fiert Tie dcutendsten ihrer Bücher, Cie, trotz Erstabdrucks in der Gatt»' laube, mehrere Auflagen erlebt haben, sind: Aus dem Leben alten Freundin, Lumpenmüllers Lieschen, Trudchens Heirat, von Tollen, Mamsell Unnütz, Hans Beetzen, Sette. UdencoM Liebe. Die Fleischteuerung in Köln Köln, 11. Sept. (Privattelegramm.) In einer goK» abend abgehaltenen außerordentlichen Versammlung der bttti-a Metzgerinnung teilte ein Mitglied der- Scklacht^u schusses mit, dast die Stadt Köln36 StückGroßvi H> awf Dänemark bestellt habe. Tas Pfund Fleisch fmrvt ' ' mit Fracht und Spesen 82 Psg. Tas teuerste Stück 'Filel käme ae 1,20 Ms. Nach längerer Aussprache erHärtm sich die M bereit, den Verkauf dieses Fleisches zu über nehmen. — Dad°Nauheim, 11. Sept. Hier ist der w gesehene Arzt Dr. Georg Grothe gestern 6cftorbc”. Dr. Grothe behandelte seinerzeit die Kaiserin von Ruhlano bei ihrem Kuraufenthalt in Friedberg. (W wäre ein Febler der Mutter, die (frnäbnmfl bei mit z-Sufefe" zu unterbrechen, bevor her Tarmfatarrb. w 'ich ^«ufctc- als Nahrung bestens bewährt batte, vourtanöiev Ichwunden ist. Bet anderer Nahrung könnten leicht Rückfälle Evangelischer Arbeiter-Verein Statt besonderer Anzeige mache ich Freunden ernarzer Vetter Krankheit Montag abend Uhr sanft 6048 16071 3 Uhr vom Trauerbause auS statt 3 Stück Giessen, 11. September 1912, 3 Pfund 07500 Arbeiten Gott dem Allmächtigen hat gefalle: Um stille Teilnahme bittet Seitenweg 52, Glennen Strlti M Emil Als Nr. 143'16 dieser Sammlung liegt soeben ßauartikel-fabrik Giessen, den 11. September 1912 (Ludwigstrasse 35) Tchellfische Llabliau Bratschellfische h Bücklinge Nciiks cantrlrant im Alter schwerer verschied ^renn Holz Beniner $1L 1.15 ans Ä. ?,.Havvel, Holz-und iiibnnblimg._______-'140 Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A. wurde bezüglich der Firma L. Rosenbaum & Jacob zu Gießen eingetragen: Der bisherige Gesellschafter Siegmund Jacob ist aus der offenen Handelsgesellschaft am I. September 1912 auSbeschieden und diese aus gelöst. DaS Geschäft wird unter der seitherigen Firma durch den bisherigen Gesellschafter Löser Rosenbaum weilergeführt. Dem Manfred Rosenbaum in Gießen ist Prokura erteilt. Gießen, den 6. September 1912. Bu/e Großherzogliches Amtsgericht.__________ Die Beerdigung findet Donnerstag, 12. September, um 4 Uhr von der Kapelle des alten Friedhols aus statt. d Lieferungen und zwar: Hochbehälter miß Stampfbeton MaschinenhauS Rohrgräben, Rohrlieferungen (Guß-, Industrie- oder Mannesmannröhrcn) und Verlegungßarbeiten im Namen der Hinterbliebenen Für die trauernden Hinterbliebenen Eugen Kauffmann. 6mil horst :: Giessen Cclephcn 26, liefert zu billigsten preisen fuedbodenbdägc u. QIandbekletdungcn in jeder gewünschten Ausführung Rohren Krippen Ooge sowie alle sonstigen Materialien für hoth- und Ciefbau Huf der landwirtsd). Ausstellung vertreten i.t Blasen- und Nierenkranken raBButeh drtaf«ad«t n e*y<»h\«e ; ebeeeo i.r Nw Tmti. die in neuer 4. Auslage von Pros. Dr. neubearbeitet und ergänzt vor Strafgesetzbuch 11 K.,iCh goi schitidtndfi $?• !•*. Siablwarts bciullc »dort in fcaie Inicrm« unseren Ijaaptra- M ilkr tausende Artikel aller fln, te 11 nrihs und trink0 versenden. 161:11, firäMtoib. Soling —• Babrik-Utrsandban». ■--- PtMbung von Wajserlcitllllgsarbeiten. Die zur Erbauung der Wasserleitung für die Gemeinde Rodheim a. d. Horloff erforderlichen Eugen von 37 Jahren nach schnell verlaufener Trauernd zeigen wir unseren Mitgliedern den Tod des Sem tzllgts Aanjrmann jr. an und bitten um zahlreiche Beteiligung bei der Beerdigung, welche Tvnnerdiag nachmittag 4 Uör aui dem alten Aricbbof stanfindet. v°.e Ter ®orftanb. Beerdigung findet statt Freitag nachmittag 31/, Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus. Kondolenzbesuche dankend abgelehnt. (6073 sollen öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten (Regierungß- gebäude Landgraf-Philipp-Platz 3, Zimmer Nr. 22) zur Einsicht offen. Die Angebote, deren Unterlagen gegen Erstattung der Herstellungskosten abgegeben werden, sind mit entsprechender Aufschrift versehen verschloffen und postfrei biß Dienstag, den 17. Lcpt. l. IS., vorm. 10 Uhr, bei dem Unterzeichneten einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. I Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt vorbehalten. Gießen, den 3. September 1912. Der Großherzoglichc Kreisbauinspektor. Hechler.. B’/, Mr daS deutsche Reich mit (^intührungSgesetz. Mit Berücksichtigung der Novellen. 19.^nnil912. Breis geb. Rt OM, in tfeincnbflitb gebd. Mk. 1,20. ,3n dieser mit Einleitung, Iterntoorten, An merkougeu nab anSfübrl. pachtefliitet versehenen Tertausgabe ist daS neue Ltraigeictzbuch in der jetzigen.^miung vollständig abgedrucktund bildet loeine zuoerla'üge Ausgabe die für jeden Staatsbürger, Praktiker, Studenten ?c von grober Wichtigkeit ist. Nachruf. Gestern entschlief nach kurzem Leiden unser hochgeschätzter Herr Eugen Kauffmann jun. Wir verlieren in ihm einen herzensguten, tüchtigen Mitarbeiter und wohlwollenden Vorgesetzten, dem wir über das Grab hinaus das treueste Andenken bewahren werden. Die Beamten und Arbeiterschaft der Firma Eugen Kauffmann, Lampenfabrik. Frau Mathilde Reitz geb. Reiber in die ewige Heimat abzurufen. 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Sept, bei Herrn KARL FRANZ Seltersweg — einzureichen, woselbst Näheres zu erfahren ist. DER VORSTAND BeigenügettdevBeteiligttNff Sonntag, den 22. September Lxlrsrxz nach Darmstadt zum Besuche der Änsstcltuag,Der Mensch* Der Fahrpreis beträgt T Klasse nur 3.50 Mk., 2. Klasse 5.20 Mk. und das Eintrittsgeld zur Ausstellung wird ebenfalls ermäßigt. Wir laden alle Interessenten «Damen und Herren) zur Mitsabrt ein und erbitten Anmeldung und gleichzeitig Zahlung an Herrn Carl Franz, Seltersweg 34 (Laden). v»/0 Kaufmännischer Verein. Ne Mütterberatungsstelle der 8r»tzh. Zcntrilk i. Mntter-u. LinzlinjSfärsnjt L 6. befindet sich vom 9. September ab in den Räumen der neuen Kinderklinik D7,', Friedrichstrasse 16. Sprechstunden: 10—11 Ubr Montags u. Donnerstags. Von Montag, den 9. September nb befindet sich die Kinderpoliklinik von Prof. Dr. Kocppc Friedrichstrasse 16 in den Räumen der neuen Kinderklinik. ____________Sprechstunden: 11—1 Ubr._________D7/» Handarbeitsschule und Pensionat von Frl. Landmann, Giessen Süd-Anlage 7 6006 Süd-Anlage 7 Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten, sowie Kunstarbeiten, Brandmalerei, Tiefbrand, Schnitzerei, Lederplastik, Porzellan- und Glasmalerei usw. Beginn des Unterrichts am Montag, den 16. Sept. 1912. Privat-Näh-Schule :: für einfache Handarbeiten :: Zufchneiden und An fertigen fämtl. Wäfche, Binder-Kleider, Mnaben- anziige, Blusen und HauS-Ulcider. Der Unterricht beginnt am Montag, den 16. September, weitere Aufnahmen am 1. und 16. eines jeden Monates. Frau S. Dippel, Stephanstr. 321. HauslBWSMfionatin.^ Gründ!, theor. u. prakt.Auslnld. tn allcuZiveig. dcsKvchenS u. d. Haushaltung. Handarbeit., Weif; u. Kleidernäh. Haus- haltungsk., NahrungSmittellehre, Buchführung Remhaus- wirtschastl. Institut. Halb- u. ifahreskursc. u. Prosp. d. diel'eit.Fr.J.MauerEigenbrodt Frankfurt a.M^Blcichstr52 _________________Id^_________________ Hotel Schütz. Bom 1. bis 15. September: [5945 : Gastspiel der Original-Tiroler : Jodler-, Säuger- 11. 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VnmqS- und < „n'adrilaie hiernach sini ■fonittlidi a ninb 31 Pr tf« aber ni( iiczen Zoll f- 282,7 Mi ff.in Zolleinn I kctferutig. 3 j 5 $ro). vom $ I trenibrlcn Ge '?,ächst Getr Ittel Im lep iht und von « nriui erhobene gesamlen Z le inbaf macht ot Serie au Der Kaff n- smd 44 Pii rfa^y und 1 neben 77,6 ' S:nn ergab *2 S'vfg pro Ki t*-3 folgen ertrag = 6 find 3olkrtr V . » Ula 11,2 Nü Halao mü 10 Äfrr. ÄUei Mill Mark, '''legen n;onimcn d und Kaffe jpiim Half J-1' raetreibi im Iah Wien. §o i| |l fforf auf 6 worden xk'u'.Einfuhr Mi Zoll belas ^0, mit oben E11 dagegen H inzivischer fj' gfflMgeu p -iafsees v e s ms vor der