m. 187 Zweiter Blatt 162 Jahrgang trlcheml tLglich mit Ausnahme des Sonntags. att ■titel Die Beteiligung der Arbeitgeber in umfassendster Weise >en Wahlen zu den Organen der Krankenkassen ist durch oi den Wahlen zu SelttrsiDtg n angebracht. aus in mit ; I"'N I I n Laden nur ^rauen-^eniUeton TM ..Gletzrver Stmillenblirttr" werden dem „Ufriorr* viermal wöchentlich beigelegt, das JCwtebltitt ftr den Kreis Gietze« ' zweimal Wöchentlich. Die ..r«ad»irlschaftlicheii Seit- fräsen'' erscheinen monatlich zweimal. en, die auf nationalem Boden stehen, eingeleitet und erbeigeführt werden. In vielen Fällen werden dabei die cbeitgeber mit den Vertretern der christlicl)en und natio- alen Arbeiter- und Angestelltenverbändc, denen es durch deutsche Touristen in England unter Spionageverdacht. Während sich die Londoner Blätter in spaltenlangen Artikeln über die Berhastung von fünf englischen Touristen unter dem Verdacht der Spionage in Kiel entrüsten oder lustig machen, will es die Ironie des Schicksals, daß fast zur selben Zeit doppelt so viel deutsche T o u r i st e n unter demselben Verdacht in Dover festgenommcn wurden. Ter Verdacht war in diesem J-alle jedoch so lvcnig berechtigt, daß sic schon nach drei -stunden wieder entlassen werden konnten. Ein Londoner Ingenieur namens W. M. Perriman, der sich zur Sommerfrische in der Nähe von Tover ausbält, hatte die Festnahme der zehn T/ u t * s ch c n veranlaßt. Perriman und sein Schwager Arthur sharv, ein Unteroffizier der militärischen Polizei, der zurzeit aber keine Uniform trug, ergingen sich Montag abend gegen fünf Uhr in der Nähe von Shakespeare Cliff, als sic zehn Fremde gewahrten. — Tie Huttasche. Eine originelle Huttaschenmode ist soeben in Paris geschahen worden. Eines der ersten Modehäuser hat Toaucmodclle hergestellt, die oben in der Kopfform einen durch eine Klappe verschließbaren Behälter aufweisen. Zn diese Hut- tascbe gehen mit Leichtigkeit eine Gelolwrse, ein Taschentuch und ähnliche Kleinigkeiten hinein. Ein Schlüsselbund dürste sich allerdings schon etwas unangenehm bemerkbar machen. Uebrigens ist die Einrichtung derart angebracht, daß man z. B. das Portemonnaie herausnehmen oder hineintun kann, während man den Hut auf dem Kopie hat. Originell ist diese Idee zweifellos. Ob aber auch so praktisch, wie die Erfinder behaupten, das ist noch die Frage, , issig feinste währte Marke. bit neue Reichsversicherungsordnung noch viel bedeutsamer A toorben. Sind diese Wahlen doch auch ausschlaggebend ftr die Besetzung der Ausschüsse und Kammern der Ver- sichcrungsbehördcn, der Versicherungsämter, der Obervcr- IsHeruiigsämter und des Reichsverficherungsamts. Wenn es die Arbeitgeber nicht dazu kommen lassen wollen, daß die Vertreter der Versicherten und Arbeitgeber in diesen rcchtsprechenden und Verwaltungsinstanzen in dem Banne der Sozialdemokratie stehen, so müssen sie von vornherein Samstag, 10. August 1912 Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen Universität» • Buch- und Steindruckerei. 9L Lange, Dießen. en der Cognacbretwe^ Macholl tONN. OTarke. überall efhäW/ Mächten vorzubeugen. Uebrigens ist die Freilassung der englischen Spione lediglich auf Grund der amtlichen Untersuchung erfolgt. Tic Meldung englischer Blätter, daß Sir Goschen in Vorstellungen wegen der Verhaftung der angeblichen Spione erhoben habe, entspricht nicht den Tatsachen. Die englische Botschaft hatte bisher nicht einmal Erkundigungen bei den zuständigen deutschen Behörden eingezogen. In wenigen Ländern weist das Frauenleben so kraße Gegen- sätze auf wie in Abessinien. Und zwar beruht das auf der Ver- schiedenheit der Religionen, denen die einzelnen Völker, die Abcsfi nun heule bewohnen, huldigen. Selbstverständlich spielt die Frau des ambari>ch<'u, topnick-cn Christen eine ganz andere Rolle, wie die des Islarniien: einmal, weil ihre Religion ihr mehr Indi rüdualnät und ein Heraustrelen vor die Menschen erlaubt, während der Islamire seine Frau verbirgt, dann aber auch, weil die Kopten die Partei der Eroberer und Herren des Landes darstellcn. lieber die Am ha rin weiß Fr. von Stockmayer im neuesten Hefte des „Kosmos" eine Fülle von interessanten Einzelheiten zu erzählen, die er aus persönlicher Anschauung gewonnen hat. Das ambarifebe, christlich 'optische Togma schreibt die monogame Ehe vor, doch gibt es eine zivile und eine kirchliche Ehe. Tie Zivilehe ist eine Art von Gütergemeinschaft, die vor dem Richter eingcgangen und von diesem getrennt wird. ^Ehezwisrig- ' iteti loiiimen stets vor dem Rick.tcr zum Austvag. Tie kirchliche Ede wird dagegen in der Kirche und vor dem Priester geschlossen und durch das empsangeue Abendmahl besiegelt: sie güt — wie in der römisch-katholischen Kirck-e — als unlösbar. Ta die Beteiligten in einer meist vorhergehenden Zivilehe genügend Cfc- lcgenheit hatten, einander auf Her; und Nieren zu prüfen, so sind Enttäuschungen auch sehr selten. Eine Frau, die sich, in ziviler El>- getraut, schriden laßt, büßt darum in ihrer sozialen Stellung nid4 das geringste ein, und so kommt es, daß manche zehnmal geschiedene Frau ohne tveiteres zum elftenmal geheiratet wird, wenn sie noch über die nötigen Reize verfügt. Ueberhaupt ist das Charakteristikum der Abessinier die Habgier. Aus Habgier werden Kinder sehr oft iwch vor der Geschlechtsreife verlobt. Sie leben dann schon zusammen, und daher kommt es denn auch, daß man in Abessinien nicht selten elfjährigen Müttern begegnet. Mag das frühe Gebären die Tochter für ihr^ ganzes ferneres Leben ruinierens das ist den Eltern gleich. Tie erste Ehe der jungfräulichen Tochter bringt Geld ins Haus, und es jut, das Geld so bald als möglich in der Hand zu -coen gnv.omci yuuv, ---- -°s später kommt, kann man nitfc wifsew Also ist ganz c n R a ch l a ß d e n E r b c n ■ es besser, man ic&t die Ware ab, tolange ,ic noch gut vertausch ist. ? durch Beteiligung an der Wahl vorbeugend wirken. Es ^fieht außer Zweifel, daß die Sozialdemokratie zurück- Ot wird, wenn die Arbeitgeber in dieser Beziehung ückit tun, und wenn bei den Wahlen zu den Ver- Ißchcrungsbehörden die Arbeitgeber der verschiedenen Kassen- trten, Orts-, Betriebs-, Jnnungs- und Landkrankenkassen sowie der andern Versicherungsträger, der Berufsgenosscn- schäften und Versicherungsanstalten, zusammenstehen. Dies i von den politischen Verbänden in den einzelnen Bell b; „ich beginne mein Geschäft mit einem Defizit von 30 000 Mk ". Ihre Sorge war fortab darauf gerichtet, den Kunstiverken Anselms würdige und dauernde Stätten zu bereiten. Am schwersten ward es ihr nm der A m a; o n e n s ch l a cht gemacht, die sie schließlich 1888 der Stadt Nürnberg schenkte, „^.as Bild wohnt hier; es ist nicht ausgestellt", schrieb sie Neumann damals. Nun ward es um die ehrwürdige Greisin immer einsamer. Selbst der weiße Angorakater, der ihr Gesellsckxift geleistet hatte, sand feinen Nachfolger. Im Frühjahr 1886 trat sie in Leipzig noch einmal mit Brahms zusammen und hörte in Berlin unter Joachim die ihr gewidmete „Nänie". Achtzigjährig ist sie am ö. August 1892 entschlafen. * Frauenlebcn in Abessinien. ufs Redaktion. Expedition und Truckerei: Schnl- ftreibe 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:«^ 112. Tel.-2ldr.: RnzeigerLieven. Zur haftenttaffung der Engländer in Eckernsördc schreibt der „Tag": Tie Untersuchung gegen die der Spionage verdäckstigen, in Eckernförde festgenommcnen Engländer hat kein belastendes Ergebnis gezeitigt, so daß die Freilassung der fünf Verhafteten erfolgt ist Immerhin wurde festgestellt, daß die Reisenden eine große Anzahl von Aufnahmen der Anlagen des Kaiser-WiU-elm Kanals und aus den Kriegshäsen in ihrem Besitze hatten. Dazu muß mau den« doch bemerken, daß es von einem etwas ungewöhnlichen, man kann fast sagen, frivolen Leichtsinn zeugt, wenn Bergnü- gungsreisende ohne jede Befangenheit solche Dinge phata- graplneren. Im Interesse der politischen Beziehungen ist es gewiß durchaus unerwünscht, daß fremde Staatsangehörige grundlos unter Spionageverdacht verhaftet werden, aber Beamte, welche Personen festnehmen, die so wie die hier in Rede stehenden Reisenden verfahren, handeln nicht nur durchaus torrekt, sondern sie würden sich einer Unterlassung schuldig machen, wenn sie anders handelten. Diese Unbefangenheit, mit der vielfach von Reifenden bei uns verfahren wird, ist wesentlich eine Folge unseres unzulänglichen SpionagegcsetzeS. Nach dem Wortlaut des englischen Gesetzes würde z. B. die Handlung des Photographierens im Kaifer-Wilhelm-Kanal für sich allein schon ohne jeden Zweifel vollendete Spionage darstellen, ganz gleich, ob Absicht dazu oder Ausführung erwiesen wird. Solche Bestimmungen, wie England sic besitzt, mögen hart erscheinen, sie sind aber das wirksamste Mittel, um so leichtfertigen Handlungen von „Bergnügungsreiscndcn" und damit auch unliebsamen Weiterungen zwischen den . d. Lab" "'s der '»Eis-r fiinp- gflducnb.uicr K-runell, Die Wiederherstellung der Nutze in der Türkei. Konstantinopel, 9. Aug. Der türkische Gesandte in C e t t i n j e, der bereits nach Cattaro abgereift war, hat Befehl erhalten, nach Cettinje zurückzukehren. Ter Ministerrat bat wegen der Beamten frage beraten und veröffentlicht zwei Erlasse, in denen bic Ge- r ü d) t c dementiert werden, die Beamten würden des Amtes entsetzt werden. ES wird versichert, die Beamten würden nach Gesetz und Rechten im Amte be- ZK Einen vortrefflichen Typus der arnharischen Frau stellt in dieser Hinsicht die Kaiserin Eteje Tai tu dar. Sie war chön und dank ihrer Schönheit heiratete sie sich, obwohl sie aus niederem Stande war, durch das ganze Heer durch: ste wußte ihre Reize da immer ins beste Licht zu setzen, wo der politische Wind für ihren augenblicklichen Watten am günstigsten wehte. Als Meneliks Stern im Aufgehcn begriffen war, hielt sie sich an ihn und als das Volk dann begann, ihn anznerkennen, da ließ ie sich, um die Bande unauflöslich fest zu schlingen, kirchlich mit ihm trauen. __ . „ . Was die Amharin an wirklichen Fraueneigenscharten vielleicht in sich hat, wird durch die Habgier und den Mangel an Moral ertötet. Ausgaben zu erfüllen hat sie nicht: die Kinder wachsen nahezu völlig selbständig auf. Tie Arbeit aber besorgen die Sklaven. So ist denn die Hauptbeschäftigung der Amharin die , Körperpflege", die in der Anwendung von allerlei kosmetischen Mitteln besteht. Von Natur aus in sie fast durchweg schön: und so lange dies irgend möglich ist, sucht sie eben begehrenswert und lieblich zu bleiben. Tie Körperhaare werden ausgezupft, Hand- i,nd Fußnägel, sowie Hand- und Fußflächen mit Hemiah leuchtend orangerot gefärbt, eine kunstvolle Frisur wird sorgfältig aufgebaui, wobei das Haar mit Salben aus frischer Butter unter Zusatz von aromatischen Kräutem tüchtig eingerieben wird. Tas hat zwei Zwecke: Tas Fett tötet nämlich die Läuse und duftet lieblich — allerdings nur für abessinische Nasen. Malerisch ist auch die Nationaltracht der arnharischen Frau. Sie befiehl aus einem weiten Hemd, das um die^Lenden durch einen langen Mousselinestreisen festgebunden wird. Tarüber wird die Schamma, ein großes, rechteckiges Tuch, togaartig um- geworfen. Von der Sklavin auswärts bis zur Kaiserin ttagen alle grauen denselben Schmuck, der aus einer dunkelblauen Schnur mit in Lederetuis verborgenen Sprüchen und Versen auf Pergament beftebt. Tie großen körperlichen Reize der arnharischen Frau, verbunden mit ihrem Talent, sich in jede Rolle zu fügen, vermögen auch den gebilbeten Europäer iu fesseln, und so leben denn viele Europäer in ?0>efjinirn, die sich in ihren fretzm Ehen mit amharn'cben Frauen auverordenllich wohl fühlen. MPSSS!—»--------■ ■----- j Die Arbeitgeber in den ©rtsfrantenfaffen. Wie bekannt, stehen die meisten Ortskrankenkassen, | namentlich die großen allgemeinen Ortskrankenkassen, völlig ! rnter sozialdemokratischem Einsluß. Tie Vorsitzenden si„> ■' l^rrorragimde Parteigänger, die Angestellten gleichfalls vei offen", «owcit es möglich ist, wird aud) sozial- ||Hntffaitifd)c Propaganda unter den Versicherten getrieben 7i - meisten Arbeitgeber, die nach dem Krankenversicherunge s-ietz hiergegen nichts machen können, haben fid) mißmutig im ber Mitarbeit in den Organen der Kassen zurückgezogen bD lassen den Dingen ihren Lauf. Die neue Rcichs- versicherungsordnung bringt, so schreibt die „Köln gtfl", in diesen Beziehungen jebod) einige gewichtige Aende runpen, die geeignet sind, diese Sachlage in we|entlidicn W-rznchungen wieder zu bessern. Die Redste der Arbcil- II jeher sind gestärkt worden. Bei der Walst des Vorsitzenden gift auch die Zustimmung der Arbeitgeber erforbedid): im I andern Falle bestellt das Versidierungsamt den Vorsitzen ■ ber Auch bei Anstellung der Kassenbeamten haben die IIIcbeitgeber ähnlichen Einfluß. Die Arbeitgeber müssen sich nun wiederum an der Verwaltung der Ortskrankenkassen beteiligen, damit diese gesetz- Rüchen Bestimmungen aud) verwirklicht tverden können. Zu Inächst kommt es darauf an, geeignete Persönlichkeiten in die Organe der Kassen zu wählen Es Tann damit gerechnet H werden, daß die Sozialdemokratie mit allem Nachdruck > rersuchen wird, auch Genossen als „Arbeitgeber" in den -orstand und Ausschuß der Kassen zu bringen, was ihr bd der in dem neuen Gesetz vorgesehenen Verhältniswahl unter mannigfachen Verhältnissen, vor allem in den Groß- Lidten, nickst allzu schwer fallen wird. Die national gefilmten Arbeitgeber müssen daher vollzählig zu den Wahlen rfd) einen! Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhellen die Verhältniswahl an manchen Orten möglich sein wird, auch ihrerseits Vertreter in die Kassenorgane zu bekommen, Jfyinb in Hand gehen Der Hauptverband der Ortskrankenkassen steht gleichfalls völlig unter der Leitung der Sozialdemokratie. Es ■gift sehr fraglich, ob diesem Verbände und seinen Provin- tzalverbänden Beiträge ans Kassenmittcln überhaupt zu- |ten>aubt werden dürfen. Sollte dies der Fall sein, so vljabeii es die Arbeitgeber in der Hand, die einzelnen Kassen -ilbcr sozialdemokratischen Beeinflussung durch diesen Ver i|bint> zu entziehen, indem sie ihre Genehmigung zu der die auf der Spitze des Felsen» einen pbotogrflpbiidwn Apparat auf- gestellt bauen, her au» die „Ciladel Baitcrv", eine brr w i -ahr falKn, und sie be,chUmen. die fremden Eindringlinge feftzunebmen Tie alniunasloien ,vrem- d,n ließen Sharp und Perriman ruhig IxranTommeu, a»iworleten auf die mit offizieller Wichtigkeit gestellten Fragen, dtiß sie deutiax Touristen seien, und fetuen Iach?nd hinzu, da« sie sich um den Taufend Pstind-Preis eines Londoner Blattes für die besten Ämateurpbotoqrapt irn bemutnen. Alle fprackcii ziemlich geläufig Engtiiä' Von dem Fort auf wurden die Deut scheu nach dem Polizeipräsidium von Dover abgmihrt uno dort einem dreistündigen Verhör untern'orfen, dem Odern Biltleston, der Kommandant der südößlicteu Küsien-Verteidigiingüiverke, und Major Toddington, ein Stabsoffizier, beiwohnten Tie Aussagen der Tauschen bestätigten sich nach jeder Richtung, to datz die Militärbehörden sich gezwungen sahen, die Griindlosigki-it des Vcrdaclns der Spionage zuzugebeti und Freilassung der Verhafteten an zuordnen.________________________ politifebe Cagcsfcbati, Tie firnuhnuerfiterung der Ttenstboten. Eine Korrespondenz hatte gemelvet, daß eine Befreiung der Tienstboten von der reick-sgesetzlichen Krankenversicherung zulässig sei, wenn die Dienstboten ut einem Verftckie- rungsverein versick)ert sind, dessen Leistttngen den staatlichen Mindestleistungen gleichkommen. Wie man uns schreibt, trifft diese Meldung nicht zu. Im Reichsversicherungsaussckmß hatte^die Regierung einen anderen Standpunkt eingenommen. Sie erklärte damals, daß für Dienstboten eine Befreiung von der reickisgesetzlickien Krankenversicherung mir zulässig sei, wenn für Dienstboten bis zum 1. August 1911 eine l an d e s r e ch t l i ch e Fürsorge eingeführt sei oder wenn der Arbeitgeber einen Antrag auf Befreiung stelle: in diesem Falle muß aber die Dienstherrschaft die volle Unterstützung aus eigenen Mitteln übernehmen. Ter Tienstbote muß also bet Erkrankung einen Rechtsanspruch auf Unterstützung bei der TienstHerrschaft haben, der den Leistungen der Krankenkasse gleich- kommt. Tie Leistungssähigkeit des Arbeitgebers muß ohne Rücksicht auf Rückversicherung sichergestellt sein. Tie Versicherung bei einem Versicheruugsverein stelle eine sicher» heit nicht dar. — So sprach sich die Regierung im Ausschuß aus. Amtliche Aufklärung wäre in dieser Frage durch- Beitragsleistung an den Verband versagen (§ 414 RBL Es wäre aud) an der Zeit, wenn von berufenen Stellen erwogen nnirbc, ob es nicht angebracht ist, schon in dieser Zeit diejenigen Ortskrankenkassen, deren Leitung und Verwaltung im vaterländischen Sinne geschieht, in einen Per baut» zufcnmnenzuschließen. Zunächst käme es darauf an, daß sich die Verbände der christlichen und nationalen Arbeiter und Angestelltenschaft hierüber schlüssig werden und die Gründung mit Entschiedenheit betreiben. Tie Arbeitgeber und ihre Verbände würden sicherlich diese Bestrebungen tatkräftig fördern. Alsdann dürften die bisherigen mißlichen Verhältnisse in den Ortskrankenkassen bald gniud lich abgeftelll sein und auch die Ortskrankenkassen auf einer Grundlage stehen, die sie als durch ftaatlidte Gesetze geschossene Einrichtungen immer hätten haben sollen! Ein deutsches Museum in China. In nächster Zeit wird in $finanfu in Verbindung der deutschen Schule ein deutsches Kultur-, Handels und Industriemuseum eröffnet werden, bas ein Bild von der Leistungsfähigkeit des deutschen Gewerbefleißes geben wird. Namhafte Firmen haben sich um die Ausstattung des Museums verdient gemacht. Man erhofft viel Segen von diesem Museum für den beutfdxn Exporthandel, da der Chinese nicht durch Worte, sondern nur durch Augenschein von der Güte von Waren zu überzeugen ist (Hit Bildnis Henriette Feuerbachs. (Zu ihrem 100. Geburtstage, 13. 9lugust.) Mit Ester, ja fast mit Seibcnidwft bat sich Henriette Feuerbach dagegen gewehrt, daß die Oeffenttichkeit iid> mit ihr bc ■'(bärtige, aber an ihrem 100. Geburtstage richtet sich dennoch vis sie die Erinnerung des beutfdn’n Volkes, das ihr die hingebende unb bochsinnige Fürsorge für Anselm Feuerbach nie und mmmer dcrgesscn wird. Selbst reick) begabt, hat sie dennoch intern ^obne, Hinern Werke und feinem Ruhme den cigcnthdKn ^nhatt ihres lebend erblickt, und auch, als er vorzeitig dem Leden und edmnen saittissen worden war, blieb es ihr Anfelm, ber ihr -tuiei« ausfullie ler treffliche Göttinger Kunsthistoriker Karl R c u m a n n, der »llgcpers Feuerbach Biographie herausgegeben und Frau Hen nette im Jahre 1887 kennen gelernt hat, hat ans die,er Zeit ein tened und feines Bildnis von ihr envvorfen, das die,e seltene Rauengcftalt lebendig vor Augen stellt. Tie „Fran Hosräiin Feuerbach", bamal» 7;> Jahre all, war kt 1880 in die Heimat, wo das väterliche Pfarrhaus genanden falle, zurückgekehrt und inohnte in Ansbach, roo jic die Bneie des kvdnes ordnete Ihre Hoffnungen „lagen am dem Johannes icchhof in N-irnberg", desfeu teures Grab sie, wie sie nch trottete. Un Ansbach ans in 50 Minuten errcirixm konnte, rie ivohnl 'n vorletzten Hause der Stadt, Diese und Wald vor Augen, rften ihrer Wohnräume stand ein Flügel: der zweite war, wie Inimann sagt, von Abgeschiedenen bewohnt. Hier hing tn einem dämpften Lichte, was der allen Frau noch von den Wetten des ; ohnes geblieben war — als Hauptstück die Zeichnung einer khendeii Iphigenie, die ihr „Altarbild" war. Johanne.^ Brahms jtte als Verehrer von Anselms Kunst ihr die Konwontton von chillers „Nänie" zugeeignet, und sie begann dies ionmerr vor km Oki ft e zu spielen. Tie Schlußzeilen des )dwernniiig/n Ge mges lauten: „Siehe, ba_ meinen die Gotter, «s weinen die 'öiiinnen alle Daß das schone vergebt bau da* Voll komm, ne irbt. Auch ein Klagelied »u ,eui im Mund der Geliebten, i)t krrlich, Tenn das Gemeine geht klanglos zum r_rkus hinab. Vei diesen Worten sckncn die Frau am Flügel rm ichwarzen Gewand, k.-n schwarzen Schleier auf dem weißen Haar, nicht mehr bteielbe. He sie eben gewesen Tie hohe Gestalt, nach vorn gebeugt. Der loren in den Klang der Töne und Erinnerungen - war es nicht He tragische Muse selbst, unb war es nicht ein Vchichalslied, was lein w>ro» . i>cr,ch°b 7-cr * Eine außergewöhnlicktc Frau m icbcm Betrachte ist Henriette Fsterbach gewesen lieber zwei tranknche dichter des 18. >>attr '^ibert-3, Uz und Cronegk, hat ne ein teines Buch geichn.ben Mi Kriegs jähre 1870 bar ne ,rck in »eibclberg u btr k 7 ankenvfleae ausgezeichnet hervorgetan. Als das Uner artete geidwh und Anselm vor ihr ins Grab flrteg, lebte ue bad ut iicbci x ÄÄeSwerk an ihm, dem sie ihr Leben gewidmer batte ungeororfun haou «üer fort Sie kaufte den c--i - Erden'.- ben m» ‘Preis Oft wird bedauert, daß man im Sommer keinen Lebertran einnchmen kann. Sehr mit unrecht, denn Scotts Emulsion enthält den besten Norweger Dampftran, der darin so leicht verdaulich gemacht ist, daß das Präparat von jedermann selbst in der heißen Jahreszeit ohne Mühe genommen und gut Der* tragen wird. Ist doch sogar in den Tropen Scotts Emulsion eines der beliebtesten Stärkungs- und Kräftigungsmittel. Ecott» Emulsion wird von uni aulschliehliL im großen verkauf^ und zwar nie lose nach Gewicht ober Maß, sondern nur in versiegelte» Lilainaisiaichen in Karton mit unserer Lckutzmaike Mischer mit dem Tor sch). Scott L Bowne, V. ui. b. H„ Jranklutt o. UL Bestandteile: Feinster Mediiinal-LederNan 150,0, prima GlvZeri» 50,0, unierpboövhorigsaurer Kalk 44, unterpholphorigsaurel Natron 1,0, pulv. Tragant 3,0, feinster arab. Gummi pulv. r,0, Wasier Alkobol 11 Hirriu aromatische Emulsion nnt Zimt«, L'landel und Goulihcriaöl je 2 Tropfen. 19 0 145 12.7 Meteorologische Beobachtungen der Station Bietzen. Aua. Wetter 1912 eo Chauffeurkuree. Birst Tochter. oditcr, Margarete Maria. Gemüse, Salate ..MAGGh gute, sparsame Küche“. Müller eine Reuter eine 45,3 46 1 46,3 Bahnhofstr. 14. Vom 29. Juli bis 12. An^uit Knorin billiger Oteborcnc: Juli sind von der Landwirtlchastskanimer Darmstadt, Rheinstraße 34, zu erhalten. Neben der '^efchidung der berliner Brauqerüen- ÄussleUung ist, genügende Beleiligung vorausgesetzt, im Herbst eine Prämiierung hessischer Braugersten vorgesehen. Ter späteste Anmeldetermin für tie:e ist der 1. Cftober. Bei der Einforderung der Anmeldeiormulare ist anzuqeben, ob solche für die Berliner Ausstellung oder für die hessische Braugersteiischau gewünscht werden. Sdiälzt« tates d. Schöns1 Herrliche Ferm Erkannt gute Ki ghre. Weine erste (Beric^tsfaciL Ravensburg, t». Aug. In dein Prozeß gegen die ivegen schweren Betrugs angeklaglen früheren Inhaber der verfrachten Süddeutschen T r i f o t w e d e r c i Webrüber Louis und Herman n Einstein hat gestern furz vor 'Diillcr- nacht die S t r a f k a Ni in e r nach zweitägiger Verhandlung das Urteil gefällt. Es lautet gegen Louis Einstein auf acht Pi o n a t e Gefängnis, gegen Hermann Einstein auf zwei Jahre fechs Bl o n a t e Gefängnis und drei Jahre Ehrverlust. Je vier Monate der Untersuchungshaft werden auf die Stra'en angerechnet. Ter Antrag des Staatsanwalts hatte gegen Louis Einstein auf neun Monate und gegen Hermann Einstein aus drei Jahre Gefängnis gelautet. Landwirtschaft. •• G e r st e n- A u S st e l l u n g. Wie alljährlich, veranstaltet die Landwirtscha'tsfanlmer für Hesseir eine Beschickung der Berliner B r a u g e r st e n - A u s st e l l u n g. Im Interesse des hessischen Gerstenbaues wäre es gelegen, ivenn sich die braugerstentreibenden Landivirte recht zahlreich an der Beschickung beteiligten. Der letzte Tag der Anmeldung für die Beschickung der Berliner Braugersten-AuSstellung und der Einsendling der Proben ist der 1. September. Anmeldebogen unb nähere Auskunft ICircbc und Schule. -— Eine neue Resormationsgeschichte für Schule und Haus. Tie den Lesern unserer Familienblätter bereits bekannte Artikelserie des Pfarrers Zinn von Herbstein über: „D i e Reformation und Gegenreformation in Herb st ein und den ehemals landgräflichen und ritterschastlichen Orten des östlichen und süd - ö st l i ch e n V o g e l s b e r g s" ist nunmehr in erweiterter und teilweise verbesserter Gestalt im Selbstverläge des Verfassers in Buchform erschienen. Tas kartonierte Exemplar kann zum Preise von 2 Mark vom Verfasser direkt bezogen werden. Wir glauben nicht bloß unserm 'Mitarbeiter, sondern auch den Herren Geistlichen und Lehrern und allen kirchengeschichtlich interessierten Lesern mit dieser Mitteilung einen Dienst zu tun. Auch Pfarr- und Schulbibliotheken kann das in unserer Druckerei hergestellte schmucke Büchlein mit feiner schönen Titelvignette bestens empfohlen werden. wandern und Reifen, vädcr und Sommerfrischen. — Salzungen, 9. Ang. Bis heute sind 3609 Person e n zur Kur hier eingetroffen. — Gricbens Reiseführer, Band 165, „Tie Mitte n w a l d b a h n". Bearbeitet von A. Sckmpp- Mit 3 Karten. Albert Goldschmidt, Verlagsbuchhandlung, Berlin W. 35. Tie neue Mittenwaldbahn, die den Strom der Reisenden und Touristen zwischen Garmisch—Parten kirck-en und Innsbruck bedeutend zu verstärken berufen ist, erschließt für viele auch rechts und links der Strecke, abseits vom Schienenstrang, neue Schönheiten. Ter vorliegende handliche Reiseführer gibt eine ausführliche Schilderung der Bahnstrecke von Garmisch—Partcnkirchcn nach Innsbruck (öftL Ast der Mittcnwaldbahn) einerseits und nach Reutte (westl. Ast) andererseits. Daneben find alle wichtigen Ausflüge und viele Bergbesteigungen und Uebergänge nach Maßgabe des zur Ver- ■lotel Hessis Inh.: Fr. I i-THte« Hau* am 1 • tri.WwJa.W( Kimmer mit ganzet X MAGGI5 Würze Mhenluftkur ^eilburt j "ebett-Berg täÄÄ 7«lo*e Hotcl, tt tt Leihgestern. Geborene: August 1. Dem Grubenarbeiter Kaspar Väth ü. Sohn, Karl. Sh,^Une?alz< * ' rini!and all, halten und befördert werden, werrn sie vollständig unparteiisch blieben. Ter Minifterrat fordert alle Beamten in Konstantinopel und der Provinz auf, ihren Vorgesetzten eine Erklärung zu übergeben, die besagt, sie würden alle Beziehungen zu den politischen Parteien abbrechen und feine Klubs besuchen. Falls sie diese Verpflichtungen verletzten, würden sic abgesetzt werden. Der Mali von Smyrna, der jungtürkische Exminister Djelal, ist abgefetzt worden. Ter Aali von Saloniki, Hussein Kiazim, der aus dem Komitee ausgetreten war, weil er hoffte, Minister des Innern zu werden, ist wieder Mitglied des Komitees geworden. Er erhielt den Befehl, sofort nach Konstantinopel zu kommen. Ernüchterung bei den Zungturken. Saloniki, 9. Aug. Tie Lage beginnt sich zu klären. Die Annahme, das; doch eine größere Anzahl von Offizieren der verschiedenen Armeekorps den von den hiesigen "Offizieren ausgehenden Appell unterstützen und sich oer Gegenbewcgung des jungtürkischen Komitees anschließen könnten, erweist sich als unzutreffend. Tie Lsfizierkorps in Monastir, Janina, Ües- küb, Adrianopel und Smyrna antworteten auf die Zirkulardepesche der lftcsigen Offiziere, daß sie damit einverstanden seien, daß die Meuterer bestraft würden. Was jedoch die Stellungnahme zur Auslösung der Kammer und dem neuen Kabinett betreffe, so erklärten alle Offizierkorps kategorisch, die Ansicht der hiesigen Offiziere nicht zu teilen. Man habe volles Vertrauen zu der Regierung und werde sich keiner politischen Partei anschließen, sondern nur den B e - fehlen des Kriegsministers gehorchen. Diese Erklärungen riefen hier eine gewisse Ernüchterung hervor. Die Südalbanesen erklärten sich bereit, ihre Scharen wieder aufzulösen und in ihre Dörfer zurückzusenden, falls die Regierung versichert, daß alle Zugeständnisse, die in Nordalbanien gemacht würden, auch den Südalbanesen zuteil werden. Außerdem fordern sie, in dieser Angelegenheit mit ihren nordalbanesischen Genossen ungehindert telegraphisch verkehren zu dürfen. Tie meisten hervorragenden Mitglieder des Jungtürkischen Komitees, darunter Tadaat, Dschawid und Narim Pascha sind hier eingetroffen, um über ein weiteres Vorgehen zu beraten. Das Zentralkomitee wird hier wieder seinen Sitz aufschlagen. Ter Kommandant der türkischen Flotte abgeseht. Konstantinopel, 9. Aug. Der Ko mmandant der Flotte Rassim Pascha wurde ab gesetzt und durch Tahir Bei ersetzt. Sterbefälle: Juli 28. Wilhelm Arnold, 1 Jahr alt. Lollar. Geborene: Juli 27. Tem Eisendreher August Mow- berget cm «ohn, Ernst. Londorf. Gebor ene: Juli 31. Dem Wachtmeister Friedrich Jobam Derweck eine Tochter. — August 4. Tem Kaufmann Wolf Joseph cme Tochter. wleseck. qa ^borene: Juli 28. Karl Lindenstruth ein Sohn, Adolf. - 30. Dem Gartner Ludwig Noll eine Tochter, Anna Maria. co L!T a ™ 3uli 30. Margarete Hormann, geb. Rau, 63 Jahre alt. — August 8. Otto Völzel, 4 Jahre alt. Zamilien-Nachrichten aus anderen Grien. ft. r e^ro°kbt t: a 1z Lui nichts nur lür dringende Fälle s'ch*r anzntreffeu: ß >» Dr. Klein. Ost-Anlage 37. Dr. Schliephake. Goethestr. 44. —-Rh.lnl.Ch« — ■ HaS0h|„.„L.u, echmkum Bingen ■> Dem Schreinermeister Friedrich 26. Dem Taglöhner Heinrich Dietrich Großen-Linden. Geborene: Juli 29. Tem Fabrikarbeiter Philipp Zörb VH W'lhelm. — August 1- Tem Bahnarbeiter Jo ha« Wilhelm Weiß ent Sohn, Wilhelm. Sterbefälle: Llugust 4. Georg Väth, 69 Jahre alt. — 7. Heinrich Zörb V, Jahre alt. Klein-Linden. ^.?l)eschließungen: August 3. Friedrich Wilhelm Mann-, Optiker in Klein-Linden, mit Susanne Marie Hermann in Alsfeld , Geborene: Juli 30. Tem Hilfsschafsner Philipp Lenz II eme ^achter, Marie Elisabeth. — 31. Tem Lokomotivheizer Heinrich Geis ein Sohn, Walter Wilhelm. — August 2. Dem Bahn- arbetter Philipp Weller II. eine Tochter, Emmy. Krofborf. Aufgebote: August 6. Heinrich Kronenberger, Hüttenarbeiter, mit Maria Pracht, beide in Wißmar. Eheschließungen: August 3. Wilhelm Konrad Lab, Mam.vr, mit Wilhelmine Volkmann, beide in Mtofborf. geborene: Juli 21. Tem Taglöhner Ludwig Reeh in Krofdon ein Sohn, Reinhardt. — 26. Tem Weißvinder Wilhelm Schneider in Krofdorf eine Tochter, Emma Minna - 27. Tem Schreiner Heinrich Will in Wißmar ein Sohn, Otto — 29. Tem Sattler Karl Leib in .Krofdorf ein Sohn, Erich Adolf. — 30. Tem Hüttenarbeiter Heinrich Mandler in Wißmar ein Sohn, Heinrich Willy. SterbefäHe: Juli 28. Karl Rinn in Krofdorfd 6 I. alt. Laubach. Sterbefälle: August 4. Elisabeth Christiane Albertine Hederich, geb. Lower, 63 Jahre alt. — 5. Katharine Kreider, geb. Stern, 85 Jahre alt. schwache Suppen, Saucen und alle Fleischgerichte erhalten auoenhhokiirh unvergleichlichen Wohlgeschmack mit einigen Tropfen ae|enbll0kllch Standesaintsnachriehten. Gießen. Aufgebote: August 2. Philipp Ehriftian Pfaff, Schlosser, mit jlatharina Eifert, beide in Gießen. — 3. Paul Heidlindcmann, Geschäftsreisender, mit Anna Braun, beide in Gießen. — Dr. med. Joseph Alfons Maria Vanvoftem, Arzt in Hamm i. W., mit Karoline Schnndt in Berlin-Wilmersdorf. — Friedrich Pitz, Finanzamtsgehilfe in Offenbach a. M., mit Christine Brück in Gießen. — o. Karl Hock, Weißbinder in Holzheim, mit Margareta Deibel in Gießen. — Karl Wetz, Bauassistent in Breslau, mit Elise Dönges in Gießen. — Burklwrd Thurn, Rechtsanwalt in Lauterbach (Hessen), mit Martha Rößler in Gießen. — Heinrich Saas, Schreibgehilse, mit Anna Bonarius, beide in Gießen. — 6. Karl Friedrich Wilhelm Hochstätter, Schreiner, mit Lina Christine Roth, beide in Darmstadt. — 7. Ernst Seyfserth, Finanzaspirant, mit Elsa Schwan, beide in Gießen. — Jakob Balthasar Häuser, Kaufmann in Gießen, mit Lina Steup in Katzenelnbogen. — 8 Friedrich Lenz, ^chr einermeister, mit Minna Lenz, beide in Gießen. — Constantin Marjin, Ingenieur in Weingarten, mit Elisabethe Völlmar in Gießen. — 9. Paul Dietzel, Taglöhner, mit Elisabethe Hatz, beide in Meßen. Eheschließungen: August 3. Georg Gümblein, Vizefeldwebel und Zahlmeisteraspirant in Gießen, mit Emilie Thomas in Friedberg (Hessen). — Alois Valet, Sckmeider, mit Margarete Kleber, beide in Meßen. — Julius Breitenstein, Techniker, mit Paula Rüdiger, beide in Meßen. — Karl Rau, Lokomotivheizer, mit Emma Weber, beide in Gießen. — 9. Dr. Friedrich Throm, Chemiker, mit Eleoiwre Zinßer, beide in Gießen. Geborene: Juli 29. Dem Metzgermeister und Wirt Philipp Senkler eine Tochter, Maria. — August 4. Dem Schneider August Westnipp ein Sohn, August Heinrich Hans. — Dem Fabrikarbeiter Friedrich Moll ein Sohn, Karl. — Dem Direktor der chirurgiscl>en Universitätsklinik, Professor Dr. Peter Poppert ein Sohn, Dieter Otto. — 5. Dem Mafchinenfonner Johannes Nowacki eine Tochter, Johanna Magdalena Ottilie. — Dem Dachdecker Andreas Krausmüller ein Sohn, Friedrich Georg. — 6. Dem Schneider Ludwig Schäfer ein Sohn, Ludwig Hans. — 7. Dem Vizefeldwebel und Zahlmeisterasvirant Valentin Franz Bodensohn ein Sohn — 8. Dem Schlosser Ferdinand Nord eine Tochter. — Dem Leutnant und Adjutant Franz Louis Wilhelm Johann Procop von Holly und Ponientzietz eine Tochter, Christa Henny Anna Emmy Theodore. Gestorbene: August 3. Therese Katz, geb. Wolf, 81 Jahre alt, Lickxr Straße 19. — Johannes Röder, Gendarm i. P., 82 Jahre alt, Ebelsttaße 4. — 4. Hans Müller, Kaufmann, 20 Jahre alt, Frankfurter Straße 75. — Heinrich Stübler, Fuhrunternehmer, 65 Jahre alt, Wolfsttaße 16. — Jakob Keifer, Privatier, 67 Jahre alt, Alicesttaße 11. Alsfeld. _ Aufgebote: August 6. Sally Baer, Kaufmann, mit Ida Strauß, beide in Alsfeld. — 8. Siegmund Lindenbaum, Kaufmann, mit Elsa Lorsch, beide in Alsfeld. Geborene: Juli 28. Tem Fabrikarbeiter Heinrich Geißel cüi Sohn, ^Heinrich. — 30 Dem Grvßh. Geometer 1. Kl. Hans Foltz ein Sohn, Eugen Julius. August 5. Dem Tacbdeckcr- gcbilfen Heinrich Böckner ein Sohn, Heinrich Rudolf. Alten-Vufcck. Enrt beim Anrichten beifügen. Würze Ist sehr ausgiebig, wan_v»rwende deshalb stets den Würzesparer. — Probefl. 10 Pfg’ Verantwortlich für „Feuilleton" und „Vermischtes": I. V.: A n gust Goe tz. Müller'fche BüücanfialL n1" e r rn r r in e der Lahn n 'n i • fl im h h 14 Sterbefälle: August 3. Der Butterhändler Johannes Töpp, 74 Jahr alt. Bad-Nauheim. • Geborene: Juli 12. Tem Regierungsbaumeister Friedrich Wilhelm Karl Rackebrandt ein Sohn. — 15. Tem Bäckergehilsen Reinhard Müller eine Tochter, Katharine Wilhelmine. — 24. Tem Tapezierer Paul Arthur Müller ein Sohn, Karl Paul. — Dem Weißbinder Jakob Schuch ein Sohn, Karl Curt. — Dem Maler Henri Karl Rickxrrd Löhr eine Tochter, Frieda Else. — Dem Maschinenmeister Robert Richard Heyner eine Tochter, Lueie Marjanue. — 25. Dem Handarbeiter Peter Dienst eine Tochter, Mathilde Anna Marie Elise. Aufgebote: Juli 2. Gustav Schneider, Großh. Amtsrichter, mit Clara Sprengel, beide in Bad-Nauheim. S ter b esä ll e: Juli 6. Margarete Krämer, Tochter des Gärtners Heinrich Krämer, 19 Jahre alt. — 13. Portefeuiller Gustav Anton Friedrich Zenkert, 64 Jahre alt. — 21. Taglöhner Friedrich Hedterich, 59 Jahre alt. — 25. Privatin Anna Maria Roth, ged. Wagner, 81 Jahre alt. — 26. Rentner Georg Schnautz II., 67 Jahre alt. öcuernL Geborene: August 5. Dem Schuhmacher Jakob Karl Tort eine Tochter. Sterbefälle: August 2. Elisabeth« Lindenstruth, geb. Otto, 65 Jahre alt. Büdingen. Geborene: August 1. Tem Kreisdesinfektor Wilhelm Hügel eine Tochter, Louise Clara Henriette. — 3. Dem Malermeister Ernst Bäppler ein Sohn. Sterbefälle: August 1. Karl Leo von Rinderbügen, 1 Jahr alt. — 4. Marie Wenzel, 63 Jahre alt. — 6. Jakob Schmück II., 63 Jahre alt. — 7. Johann Ludwig Eberhardt, 53 Jahre alt. Butzbach. Geborene: Juli 30. Tem Sergeant Ludwig Krug ein Sohn, Johannes Wilhelm. — August 3. Tem Bahnmeister Georg Heinrich Friedrich Tl>eodor Schuart eine Tochter, Elisabeth Tora Lvaldtraut. — Tem Ziegeleibesitzer Johann Friedrich Adolf Sauerbier ein Sohn, Arnold Jakob Wilhelm. Sterbefälle: August 7. Margarete Schmidt, geborene Müller, 39 Jahre alt. Zriedberg. Aufgebote: August 5. Adolf Heinrich Friedrich Rieck- mann, Schneider in Lüneburg, mit Maria Gertrude Köbel in Friedberg. — 6. Bernlwrd Oppenheim, Buchhalter, mit Johanna Wißmann, beide in Nürnberg. — 7. Konrad Greif, Sckmhmacher- gehilfe, mit Lina Weitzel, beide in Bruchenbrücken. Eheschließungen: August 3. Johann Friedrich Wilhelm Fir, Kaufmann in Mainz-Kastel, mit Emma Bertha Wilhelmine Therese Käß in Friedberg. Geborene: Juli 27. Dem Möbelhündler Leonhard Hein- neb Kurr eine Tochter, Marie Frieda. — 30. Dem (Werber Wilhelm Emmel ein Sohn, Chrlstian Hermann Richard — August 5 xcm Kaufmann Katt Friedrich Josef Glück eine Tochter, Louise Christiane. — 3. Dem Sckmtzmann Heinnch Barth ein Sohn Heinrich. lfeuchelheim. Geborene: Juli 30 Dem Lackierer Heinrich Kaspar Ranft em «ohn, Otto. — August 1. Dem Zcmmergesellen Johann Hein- riw Oestrecch eine Tockster, Augune. — 3. Dem Landwirt Hemttch Newel II. ein Sohn, Ernst Heinrich. Höchste Temperatur am 8. bis 9. Aug. — > 19.1' C. Aiedrigske ,,9. , =»-f-91*C. Tügung stehenden Raumes m knapper Form behandelt. Tas Vückz- n . i -i i n Bahnhofstr. 14. Vom 29 lein will dem Bahnreisenden, der ab und zu mit Rucksack und stp OWNstP sMll tz VÄ Rp|y|nmpfqnp Bergstiefel „einen Schritt vom Weg macht", ein Berater sein 1 ’H'imiomilim 14 N6KI3M6iag6 Besonders wertvoll wird der Kundige die in der Einleitung en: haltenen Minke über Reisezeit, Ausrüstung, Verpflegung ufw finden. 7.7 47 i w ! 2 6 9.1 74 . WNW 1 10 ... 90 i VVNW - 9 Llveulli ^'"dges Misst« z Witwe vach Äu3!imft athellcRZ Naturell ^Tavet.v. 10 Pf.an («old TapcteuvonL0Pf.an bi ..idjönft. u. ncucit.jJhiitcrn Pl.verl-lostenfr.P(ustb.2t'r.ll3 ticbr.ZJeKler.^ünebur«. August Weber Landschaftsgflrtner Ederstr. 1 Femspr.543 Spezi alitnt: *•" lulage von Gurten jeder Art Unterhaltung derselben in Holstein (BthuUlIoo.) SeelzhHen. Seehundi- und Enten-Jagden, Wittenlanlen. Pro» p« kn 4uch Badekemmiiaiee. PtrgtbW von VnjscrltitnnßWrbkittii. Für die Wasserleitung der Gemeinde Grüningen soll die Herstellung der Sammclkammer vergeben werden. Angebotsvordrucke sind für Mk. 0.50 bei unS erhältlich. Eröffnung Mittwoch, 21. August, norm. 10 Uhr auf unserem Bureau, Zimmer 4. ZuschlagSsrist 3 Wochen. Freie Auswahl vorbehalten. Gießen, den 3. August 1912. B*•/, Großh. Kulturin spektion Gießen. H. Steinbach. Um einen kräftigen, gehaltreichen Raffer zu veretten, verwende man stets nur den bewährten Franckkaffee- Zusatz.* • IRit -er Kaffeemühle all Schutzmarke -'M,........................................................ 13. d. MtS aus dem Rat mehreren Losen vergeben in veranschl. zu Mk. 6500.— 980.— Schmidt. 5320 lnz»/7 Grosse Auswahl Solide Preise 3000. 1700. 1800. sollen Dienstag, den Hause zu Muschenhcim werden: VerschleifungSarbeiten WegplanierungSarbeiten Grabenarbeiten ChaussierungSarbeiten Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko Mnsikalien-Handlung und -Leih-Anstalt Spezialität: Billige Ausgaben. DY , Chaussierungsstück- steinen, , UebergrundungS« material * Die Verdingungsunterlagen 3100,- 180.— 150.— 410.— 806.— , , 500.- liegen auf Großh Pflasterarbelten cinschl. Materiallieferung Verlegen von Zementröhren Aussehen von Steinen Fuhrletstungen Liefern von Zementröhren ■ Keine I Bh Ziehungs:Verfegung Ziehung am tluJ25ept 1912 Ernst Cballier (Rndoiphs Nacht) GIESSEN Spezialgeschäft f. Musikwaren all. Art ballen. Zufchlagsfrui 3 Wochen. Liehen, den 27. Juli 1912. Lrohh. »uliurinfpettion Giehe»^ H. Steinbach. Bekanntmachung. Die Gemeinde Lollar beabsichtigt ihren in hiesiger Gemarkung in Flur XI und XIII lagernden Quarzit auSzubeuten und auf dem Submissionswege nach den hier vorliegenden Vertragsbedingungen zu vergeben. Angebote sind schriftlich und verschlossen nut der Aufschrift „Angebot auf Quarzit* bis zum 20. August l. IS., nachmittags 6 Uhr, bei hiesiger Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch die Vertragsbedingungen einzusehen sind. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Lollar, am 2. August 1912. Großh. Bürgermeisterei Lollar. 3333üeroinm? zusMark: 45000 20000 5000 LOSE i Lottrriphfliih ämtdl Eisenach, j Bürgermeisterei Muschenhcim offen, wo auch die Angebote in Prozenten deS Kostenanschlags ver- schloffen und postfrei bis zum Eröffnungstermin einzureichen sind. Zuschlagsfrist 3 Wochen. B'/, Gießen, den 3. August 1912. Großh. Kulturin spektion Gießen. H. Steinbach. Pkrllkbiingi'-iiZtliibtrtilliliiiiiMlititell Für die Fcldbcrcinigung Muschenhcim non Waßerltittm^arbeittii. Die Arbeiten und Vieierunacn iür die Wafferver» sorguna Wallenrod, Kreis Vauterbadi, sind zu vergeben. 1'0=? 1 2aua; und Hochbehälter <40 und 160 cbm) Los 2 Rohrleitungen (3800 rn». Unterlagen bei uns zur Einsicht, Angebotsvordrucke gegen ganz freie Bareinsendung von Mk. 2.— für LoS 1 und Mk. 2-50 für LoS 2 von uns erhältlich. Eröffnung Mittwoch, den 21. August, vormittags 107, llbr, au! unserem Bureau, Zimmer 1. Freie Auswahl oorbe- Vergebung von Wasicrleitungsarbeiten für die Gcmeinde Tnasen, Kreis Gießen. Los I Pumpwerksgebäude Los II Hochbehälter (100 cbm) Los III Rohrleitungen (4400 m von 30 bis 125 mm). Unterlagen bei uns zur Einsicht. Ange'votsoordrucke gegen gan, freie Bareinlendung von je Mk. 2.50 für Los I und III und Mk. 1.50 für LoS II von unS er- i.iltlrch. Eröffnung: Mittwoch, den 21. August, vormittags 11 Uhr, auf unserem Bureau. Zimmer 4. Freie» Auswahl vorbebalten. Zuschlagsfrist 3 Woogen. Gießen, den 3. Auauft 1912. Grotzh. Kulturinspektion Gießen. H. 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Neben der Beschickung der Berliner Braugersten- Ausstellung ist, genügende Beteiligung vorausgesetzt, im Herbst eine Prämiierung hessischer Braugersten vorgesehen. Ter spätene Anineldetermin für die e ist der 1. Oktober. Bei der Ei»- fotbenmg der Anmelde'or»iutare ist anzugeben, ob solche für die Berliner Ausheilung oder für die hessische Braugersienschau gewünscht werden. Gerichtrsattl. Ravensburg, 9. Ang. In dein Prozeß gegen die ivegen s ch w e r e n Betrugs angellagten frühere» Inhaber der verkrachten Süddeutsche n Trikot »veberei Webrüder Louis und Hermann Einstein hat gestern kurz vor Milte» nacht die Strafkammer nach zweitägiger Verhandlung oas Urteil gefällt. Es lautet gegen Louis Einstein auf a ch t Monate Gefängnis, gegen Hermann Einstein auf zivei Jahre fechs Monate Gefängnis und drei Jahre Ehrverlust. Je vier Monate bet Untersuchungshaft werden oni die Strafen an- gerechnet Ter Antrag des Staatsanwalts hatte gegen Louis Einstein auf neun Monate und gegen Hermann Einstein auf drei Jahre Gefängnis gelautet. Müller'sche Badcanjialt 9°n* re rw ernte b er fi(t hu n«n 1 ' wandern und Reisen, väder und Sommerfrischen. ----- Salzungen, 9. Ang. Bis heute sind 3609 Personen zur Kur hier eingetroffen. — Griebens Reiseführer, Band 165, ie Mit - tenwaldbah n" Bearbeitet von Ä. Scknipp Mit 3 Karten. Albert Goldschmidt, Verlagsbuchhandlung, Berlin W. 35. Tie neue Mittenwaldbahn, die den Strom der Reisenden und Touristen zwischen Garin isch-^-Partenkircl-en und Innsbruck bedeutend zu verstärken berufen ist, erschließt für viele auch^rechts und links der Strecke, abseits vom Schienenstrang, neue Schönheiten. Ter vorliegende handliche Reiseführer gibt eine ausführliche Schilderung der Bahnstrecke von Garmisch-Partenkirchen nach Innsbruck (östl. Ast der Mittenwaldbahn । einerseits und nach Reuite (westl. Ast) andererseits. Daneben find alle wichtigen Ausflüge und viele Bergbesteigungen und Uebergänge nach Maßgabe des zur Verfügung stehenden Raumes in knapper Form behandelt. Tas Vück>- lein will dem Bahnreifenden, der ab und zu mit Rucksack und Bergstiefel „einen Schritt vom Weg macht", ein Berater sein Besonders wertvoll wird der Kundige die in der Einleitung en: haltenen Minke über Reisezeit, Ausrüstung, Verpflegung ufiu finden. Landwirtschaft. •• G e r st e n - A u s st e l l u n g. Wie alljährlich, veranstaltet die Landwirtschaftskammer für Hesse» eine Beschickung der Berliner B r a u g e r st e n - A u s st e l l u n g. Im Interesse des hessische» Gerste»baues wäre es gclege», we»n sich die brau- gerste»treibende» Landwirte recht zahlreich a» der Beschickung beteiligten. Ter leiste Tag der Anmeldung für die Beschickung der Berliner Braugersteii-AuSstellung und der Einsendung der Probe» ist der 1. September. Amneldebogen und nähere Auskunft Zamilien-Nachrichten aus anderen Otten. «n, ^.rlobte: Lräulein Marie Berns in Haiger mit Herrn Wilhelm Weber i» Friedrichsdorf (Ts.l. Gestorbene: Frau Anna Wahl Witwe, geb. flreuber, m Wernges. - Herr Karl Nagel I. in Tudenrob. -Frau Käthe n»a Kirch, geb. Letdolf, in Torlar. — Herr Adam Kräger in Lbentbotf — jtau (Shriftine NieodemuS Witwe in Herborn. Höchste Temperatur am 8. bis 9. Aug. Niedrigste _______, R , 9, , Kirche und Schule. — Eine neue Reformationsgeschichte für Schule und Haus. Tie den Lesern unserer Familienblätter bereits bekannte Artikelserie des Pfarrers Zinn von Herbstein über: „D i e Reformation und Gegenreformation in öerbftein und den ehemals landgräflichen und ritterschaftlichen Orten des östlichen und südöstlichen Vogelsbergs" ist nunmehr in erweiterter und teilweise verbesserter Gestalt im Selbstverläge des Verfassers in Buchform erschienen. Tas kartonierte Exemplar kann zum Preise von 2 Mark vom P erfasset: direkt bezogen werden. Wir glauben nicht bloß unferm Mitarbeiter, sondern auch den Herren Geistlichen und Lehrern und allen kirchengeschichtlich interessierten Lesern mit dieser Mitteilung einen Dienst zu tun. Auch Pfarr- und Schulbibliotheken kann das in unserer Druckerei hergestelltc schmucke Büchlein mit feiner schönen Titelvignette bestens empfohlen werden. Erst beim Anrichten beifügen. MAtIGl« Würze Ist sehr ausgiebig, ^l9J*alb 8tet8 den Würzesparer. — Probefl. 10 Pfg. Leihgestern. Geborene: 9lugust 1. Dem Grubenarbeiter Kaspar Väth II. Sohn, Karl. Geölt» Emulsion wird von uns ausschtiehliit tm groben berfauffe und jroar nie lofe nach Gewicht ober Mab, sondern nur in versiegelte» Crtfltn Alkobol 11,0. Hierin aromatische Emulsion mu Zimt«, Mandet- uni Gaulthertadl je 2 Tropfen. Die nach- Appjfp *ini1 am Sonntag, 11. 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Dem Tag löhn er Ludwig Reeh in Krofdon ein Sohn, Reinhardt. — 26. Dem Weißbinder Wilhelm Schneider in Krofdorf eine Tochter, Emma Minna - 27. Dem Schreiner Heinrich Will in Wißmar ein Sohn, Otto — 29. Dem Sattler Karl Leib in Krofdorf ein Sohn. Erich Adolf. — 30. Dem Hüttenarbeiter Heinrich Mandler in Wißmar ein Sohn, Heinrich Willy. Stetbesälle: Juli 28. Karl Rinn in Krofdorfd 6 I. alt. Laubach. Ster befalle: August 4. Elisabeth Christiane Lllbettine Hedericl), geb Lower, 63 Jahre alt. — 5. Katharine Kreicker, geb. <5tem, 85 Jahre alt. T- Dirfliite (frboüm H.^ori. Zivile,e M halten und befördert werden, wenn fte vollständig unparteiisch blieben. Ter Ministerrat fordert alle Beamten in Konstantinopel und der Provinz auf, ihren Vorgesetzten eine Erklärung zu übergeben, die besagt, sie würben alle Beziehungen zu den politischen Parteien ab- brechen und keine Klubs besuchen. Falls sie diese Verpflichtungen verletzten, würden sie abgefetzt werden. Der Mali von Smyrna, der jungtürkische Exministcr Djelal, ist abgesetzt worden Ter Mali von Saloniki, Hussein Kiazim, der aus dem Komitee ausgetreten war, weil er hoffte, Minister des Innern zu werden, ist wieder Mitglied des Komitees geworden. Er erhielt den Befehl, sofort nach Konstantinopel zu kommen. Ernüchterung bei den Jungturken. Saloniki, 9. Aug Tie Lage beginnt sich zu klären. Die Annahme, daß doch eine größere Anzahl von Offizieren der verschiedenen Armeekorps den von den hiesigen Offizieren ausgehenden Appell unterstützen und sich der Gegenbewcgung des jungtürkischen Komitees anschließe» könnten, erweist sich als unzutreffend. Tie Lffizierkorps in Monastir, Janina, Ues- küb, Adrianopel und Smyrna antworteten auf die Zirkular- depesche der hiesigen Offiziere, daß sic damit einverstanden seien, daß die Meuterer bestraft würden. Was jedoch die Stellungnahme zur Auflösung der Kammer und dem neuen Kabinett betreffe, so erklärten alle Lffizierkorps kategorisch, die Ansicht der hiesigen Offiziere nicht zu teilen Man habe volles Vertrauen zu der Regierung und werde sich keiner politischen Pattei anschließen, sondern nur den B c - fehle n des Kriegsmini st ers gehorchen. Diese Erklärungen riefen hier eine gewisse Ernüchterung hervor. Die Südalbanesen erklärten sich bereit, ihre Scharen wieder aufzulösen und in ihre Dörfer zurück,;usenden, falls die Regierung versichert, daß alle Zugeständnisse, die in Nordalbanien gemacht würden, auch den Südalba nesen zuteil werden. Außerdem fordern sie, in dieser Angelegenheit mit ihren nordalbanesischen Genossen ungehindert telegraphisch verkehren zu dürfen. Die meisten hervorragenden Mitglieder des Jungtürkischen Komitees, darunter Tadaat, Dschawid und Nazim Pascha sind hier eingetroffen, um über ein weiteres Vorgehen zu beraten. Das Zentralkomitee wird hier wieder seinen Sitz aufschlagen. Ter Kommandant der türkischen Flotte abgeseht. Konstantinopel, 9. Aug. Der Kommandant der Flotte Rassim Pascha wurde abgesetzt und durch Tahir Bei ersetzt. I 'M Pr 'A.'vcnli «Mnbflef -aus in Wra fetes o. schöns Herrliche Fern lA.erkarmt gute Ki |Mtn. w eine erste Sterbefälle: Juli 28. Wilhelm Arnold, 1 Jahr alt. Lollar. Geborene: Juli 27. Tem Eisendreher August Mom- berget cm «ohn, Emst. Londorf. Gebotene: Juli 31. Tem Wachtmeister Friedrich Johann Hlnaveck eine Tochter. — August 4. Tem Kaufmann Adolf Joseph eine Tochter. Wleseck. OA b - n c: Ali 28. Karl Lindenstmth ein Sohn, Adolf. - 30. Tem Gartner Ludwig Noll eine Tochter, Anna Maria. cq Lf^b^fäHc: -3uü 30. Margarete Hormann, geb. Rau, 63 Jahre alt. — August 8. Otto Bölzel, 4 Jahre alt. ttilix0 *ionale P »r-Us ^eilburt "fben-Berg [[Mflkurot Sterbefälle: August 3. Der Buttcrhändlet Johannes Töpp, 74 Iaht alt. Bad-Nauheim. ■ Gebotene: Juli 12. Tem Regierungsbaumeister Friedrich Wilhelm Karl Rackebrandt ein Sohn. — 15. Tem Bäckergchilsen Reinhard Müllet eine Tochter, Katharine Wilhelmine. — 24. Tem Tapezieret Paul Arthur Müller ein Sohn, Karl Paul. — Tem Weißbinder Jakob Schuch ein Sohn, Karl Curt. — Dem Maler Henri Karl Riclmrd Löhr eine Tochter, Frieda Else. — Dem Maschinenmeister Robert Richard Heyner eine Tochter, Lucie Marjanne. — 25. Dem Handarbeit et Peter Dienst eine Tochter, Mathilde Anna Marie Elise. Aufgebote: Juli 2. Gustav Schneider, Großh. Amtsrichter, mit Clara Sprengel, beide in Bad Naul-eim. Sterbefälle: Juli 6. Margarete Krämer, Tochter des Gärtners Heinrich Krämer, 19 Jahre alt. — 13. Portefeuiller Gustav Anton Friedrich Zenkert, 64 Jahre alt. — 21. Taglöhncr Friedrich Hedterich, 59 Jahre alt. — 25. Privatin Anna Maria Roth, ged. Wagner, 81 Jahre alt. — 26. Rentner Georg Schnaub II., 67 Jahre alt. Beuern. Geborene: August 5. Tem Schuhmacher Jakob Karl Dort eine Tochter. Sterbefalle: August 2. Elisabeth« Lindenstruth, geb. Otto, 65 Jahre alt. Büdingen. Gebotene: August 1. Tem Kreisdesinfektor Wilhelm Hügel eine Tochter, Louise Clara Henriette. — 3. Tem Malermeister Emst Bapplet ein Sohn. Sterbefälle: August 1. Karl Leo von Rinderbügen, 1 Jahr alt. — 4. Marie Wendel, 63 Jahre alt. — 6. Jakob Schmück II., 63 Jahre alt. — 7. Johann Ludwig Eberhardt, 53 Iahte alt. Butzbach. Geborene: Juli 30. Tem Sergeant Ludwig Krug ein Sohn, Johannes Wilhelm. — August 3. Tem Bahnmeister Georg Heinrich Friedrich Tlxwdor Sdntart eine Tochter, Elisabeth Tora Waldtraut. — Tem Ziegeleibefitzer Johann Friedrich Adolf Sauerbier cm >sohn, Arnold Jakob Wilhelm. Sterbefalle: August 7. Margarete Schmidt, geborene Müllet, 39 Jahre alt. Friedberg. Aufgebote: August 5. Adolf Heinrich Friedrich Rieck- mann, Schneider in Lüneburg, mit Maria Gertrude Köbel in Friedberg. — 6. Bemlwrd Oppenheim, Buchhalter, mit Johanna Wißmann, beide in Nürnberg. — 7. Konrad Greis, Schuhmacher- gehilje, mit Lina Weitzel, beide in Bruchenbrücken. Eheschließungen. August 3. Johann Friedrich Wilhelm Air, Kaufmann in Mainz-Kastel, mit Emma Bertha Wilhelmine Therese Käß in Friedberg. Geborene: Juli 27. Dem Möbelbändlet Leonhard Heinrich Kurt eine Tochter, Marie Frieda. — 30. Dem Gerber Wilhelm Emmel ein Solpi, Christian Hermann Richard — August 5 ^em Kaufmann Karl Friedrich Josef Glück eine Tochter, Louise Christiane. — 3. Tem Sckmtzmann Heinrich Barth ein Sohn Henrich. ' Heuchelheim. Geborene: Juli 30 Dem Lackierer Heinrich Kaspar Ranft ein Sohn, Otto. — August 1. Tem Zimmergeselle» Jolxmn Hein- nd)JDeitrcid) cme Tockster, Auguste. — 3. Tem Landwirt Heinrich Rcidel II. cm Sohn, Ernst Heinrich. schwache Suppen, Saucen und alle Fleischgerichte erhalten augenblicklich unvergleichlichen Wohlgeschmack mit einigen Tropfen MAGGI5 Würze. otelHessis Inh.: Fr. I -rstee Hau* am ! । n.KwfieJa.Vi'i K immer mit canzci Standesamt-Nachrichten. Gießen. Aufgebote: August 2. Philipp Christian Pfaff, Schlosser, mit Katharina Eifert, beide in Gießen. — 3. Paul Heidlindemann, Geschäftsreisender, mit Anna Braun, beide in Gießen. — Tr. mcb. Joseph Alfons Maria Vanvolxem, Arzt in Hamm i. W., mit Karoline Schmidt in Berlin-Wilmersdorf. — Friedrich Pitz, Finanzamtsgehilfe in Offenbach a. M., mit Christine Brück in Gießen. — 5. Karl Hock, Weißbinder in Holzheim, mit Margareta Deibel in Gießen. — Karl Wetz, Bauassistent in Breslau, mit Clise Dönges in Gießen. — Burkhard Thum, Rechtsanwalt in Lauterbach (Hessen), mit Martha Rößler in Gießen. — Heinrich Saas, Schreibgehilfe, mit Anna Bonarius, beide in Gießen. — 6. Karl Friedrich Wilhelm Hochstätler, Schreiner, mit Lina Christine Roth, beide in Tarmstadt. — 7. Emst Seyfferth, Finanzaspirant, mit Elsa Schwan, beide in Gießen. — Jakob Balthasar Häuser, Kaufmann in Gießen, mit Lina Steup in Katzenelnbogen. — 8 Friedrich Lenz, Schi einermeister, mit Minna Lenz, beide in Gießen. — Constantin Marjin, Ingenieur in Weingarten, mit Elisabethe Völlmar in Gießen. — 9. Paul Dietzel, Taglöhner, mit Elisabethe Hatz, beide in Gießen. Eheschließungen: August 3. Georg Gümblein, Vize- feldwebcl und Zahlmeistcrafpirant in Gießen, mit Emilie Thomas in Friedberg (Hessen). — Alois Välek, Sckmeider, mit Margarete Kleber, beide in Gießen. — Julius Breitenstein, Techniker, mit Paula Rüdiger, beide in Gießen. — Karl Rau, Lokomotivheizer, mit Emma Weber, beide in Gießen — 9. Dr. Friedrich Thront, Chemiker, mit Eleonore Zinßer, beide in Gießen Geborene: Juli 29. Tem Metzgermeister und Wirt Philipp Senkler eine Tochter, Maria. — August 4. Dem Schneider August Westrupp ein Sohn, August Heinrich Hans. — Dem Fabrikarbeiter Friedrich Müll ein Sohn, Karl. — Dem Direktor der d)irurgifd)cn Universitätsklinik, Professor Tr. Peter Poppert ein Sohn, Dieter Otto. — 5. Tem Maschinensormer Johannes Nowacki eine Tochter, Johanna Magdalena Ottilie. — Dem Dachdecker Andreas Krausmüller ein Sohn, Friedrich Georg. — 6. Dem Schneider Ludwig Schäfer ein Sohn, Ludwig Hans. — 7. Dem Vizefeldwebel unb Zahlmeisteraspirant Valentin Franz Bodensohn ein Sohn — 8. Dem Schlosser Ferdinand Nord eine Tochter. — Dem Leutnant und Adjutant Franz Louis Wilhelm Johann Proeop von Holly und Ponientzietz eine Tochter, Christa Henny Anna Emmy Theodore. Gestorbene: August 3. Therese Katz, geb Wolf, 81 Jahre alt, Sieber Straße 19. — Johannes Röder, Gendarm i. P, 82 Jahre alt, Ebelstraße 4. — 4. Hans Müller, Kaufmann, 20 Jahre alt, Frankfurter Straße 75. — Heinrich Stühler, Fuhrunternehmer, 65 Jahre alt, Wolsstraße 16. — Jakob Steifer, Privatier, 67 Jahre alt, Aliccstraßc 11. Alsfeld. _ Aufgebote: August 6. Sally Baer, Kaufmann, mit Ida Strauß, beide in Alsfeld. — 8. Siegmund Lindenbaum, Kaufmann, mit Elsa Lorsch, beide in Alsfeld Geborene: Juli 28. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Geißel ein Sohn, Heinrich — 30 Tem Großh. Geometer 1. Kl. Hans Folw ein Sohn, Eugen Julius - August 5. Tem Dachdecker- gehilfen Heinrich Bvckuer ein Sohn, Heinrich Rudolf. Alten-Bufeck. Geborene. Juli 25. Dem Schreinermeister Friedrich Müller eine Tochter. — 26. Dem Taglöhner Heinrich Dietrich Reuter eine Tochter, Margarete Maria. 14 R^lametogQEA Rheinisches ™ ■ l>.Ue°!e«^!l,,' echmkum Bingen Kmfturön*01 As AV ßitSctiifin Leich °W| * * irr sit D .'lauk'U sBgi-W Yarautaltungen i fliSS rheat. ^nnenbetoratü Att'las- tverette Vorlä ;«miiifl, 18. 8ufl SurbniK-mnl L TitfiMfl- -1" ;lll! fMl eTperime L'nnc '.Hbaufl, fcti»od), 2L «U toumierS. -,nerStan, 22. Sonzkrthaiiö . flurfoyellc ini lonitfomert). Irtitan. L Auau itoi’tafl, 24. «i Aug. 1912 1 l.uiYnqji oö yw jl .tdputo.xu^ Tcinperatiir der Lust ipjUiiipiuß II 0|»|0jg,L Qtclatiuc Feuchtigkeit | Windrichtung Windstärke ißrab btr Tenii'lhung In Jkhnlel b». U Bafier Itu u Zimt«, Clane tb um ist die Sehnsucht aller Mäd dien und & Pflasterarbelten cinschl. 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