Zweites Blatt 162. Jahrgang Nr. 83 Erjchrtm kL-klch mit ®tt$n to dato rof. Weltmann assia die entscheidende Frage, welcher Zeiträume es bedürfen werde, um ein Herabfinken der Quellpuntte herbeizuführen, das die Brauchbarkeit der' Leitung beeinträchtigen könnte, erfahren wir leider nichts. Wenn Jahrhunderte dazu nötig sein sollten, >'o dürfte man offenbar inzwischen sich von der in anderen Beziehungen so segensreichen Aufforstung nicht abhalten lassen. Ter italienische Gelehrte beruft sich allerdings auch auf ein anderes Argument, das manchem verwunderlich erscheinen wird Das Regenwasser soll ojn chemischer Reinheil einbüßen, lueint es 1 durchstießt, bevor es in die Spalten des Gesteins einsickern kann. Redaktion, Ervedition und Druckerei: bchul- straße 7. Eroedttton und Verlag: 51. Äeöa(tion:e^l 12. Tel.-Adr.:Al^elgerGiehen. Die „•tefceiier Smailiewblitlef r»erb en dem «Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisbletl für de, Kreis «letzen" zweimal wSchentüch. Die .,tOTbrolrtfd)aftlid)en dell» freien" erscheinen monatlich iroetmaL Aus Stadt und Lund. Gießen, 9. April 1912. Die direkten Staatssteuern erbringen im Jahre 1912 18 556 602.58 Mk., nämlich die Einkommensteuer 14 098108.18 Mk. und die Vermögenssteuer 4 458 494.40 Mk. Tie Provinz Starkenburg erbringt an Vermögenssteuer 1 756 691.55 Mk., an Einkommensteuer 6 207 639.68 Mk., zusammen 7 964 331.23 Mk.; O b erh e s s e n an Vermögenssteuer 1 112 002.55 Mk., an Einkommensteuer 2 596 750.50 Mk., zusammen 3 708 753.05 Mk.: Rheinhessen an Vermögenssteuer 1589 800.30 Mk., an Einkommensteuer 5 293 718 Mk., zusammen 6 883 518.30 Mk. Von den oberhessischen Finanzämtern erbringen Gießen 225 504.35 Mk. Vermögens- und 726 749.95 Mk. Einkommensteuer, zusammen 952 254.30 Mk.: Friedberg 244616.45 Mk. Vermögensund 693 403.92 Mk. Einkommensteuer, zusammen 938 020.37 Mark; Lauterbach 93935.05 Mk. Vermögens- und 168 247.40 Mk. Einkommensteuer, zusammen 262182.45 Mk.; Hungen 97519.40 Mk. Vermögens- und 159842.56 Mk Einkommensteuer, zusammen 257 361.96 Mk.: Nidda 78937.40 Mk. Vermögens- und 174893.08 Mk. Einkommensteuer, zusammen 253 830.48 Mk.: Butzbach 80574.25 Mk. Vermögens- und 147 218.06 Mk. Einkommensteuer, zusammen 227 792.31 Mk.: Alsfeld 73 308.65 Mk. Vermögens- und 146 850.55 Mk. Einkommensteuer, zusammen 220 159.20 Mk.: Büdingen 75907.85 Mk. Vermögens- und 143 879.97 Mk. Einkommensteuer, zusammen 219 787.82 Mk.: Grünberg 65 738.10 Mk. Vermögens- und 114 880.34 Mk. Einkommensteuer, zusammen 180 618.44 Mk.: Schotten 39220.75 Mk. Vermögens- und 64 435.13 Mk. Einkommensteuer, zusammen 103 655.88 Mk.; Hom berg 36 740.30 Mk. Vermögens- und 56 349.54 Mk. 'Einkommensteuer, zusammen 93 089.84 9Jtf. Dienstag, 9. April M2 Rotationsdruck und Verlag Der Br üblichen UniaerfttätS - Buch- und Steinbruderei R. Leuge, Gießen. — Ein einzigartiges Autographenalbum. Von einem wenig bekannten kostbaren Schatze der französischen Nattonal- bibliothck berichtet Jean Ehantavoine in einem Pariser Blatte: von dem Album Tau tau, das bem Musiksorsck-er manches wertvolle Material bietet. Tantan, der 1800 in Paris geboren wurde, war von Beruf Bildhauer, zugleich aber ein leidenschaftlicher Musikfreund, der fast mit allen musikalischen Berühmtheiten seiner Zeit persönlich oder brieflich in Berührung kam. Er hatte sich ein Album angelegt, in das fast alle zeitgenössischen Größen der musikalischen Welt ihren Namen, eine Widmung, ein paar Takte, ja lrisweilen sogar ein ganzes Musikstück eigenhändig eingetragen haben. So finden wir eine Eintragung vom 17. Juni 1835, die von Rossini unterschrieben ist: eine Ariette im Zweivierteltakt, Allegretto, die der Meister selbst in dies Album eintrug: von C h e r u b i n i einen Kanon in drei Stimmen, von A u b e r ein kleines Allegro agitato für Klavier in Treiachteltakr, von 'Ul e n e r- beer, von einem Brief begleitet ein Allegro im Viervierteltakt, Liszt stiftele für das Album Tantan eine prächtige Variation, 'S c r I i o 5 ein „Fragment des Tuba Mirum", T o n i; e t t i cm Iuipromptu für Klavier. Auch Chopin ist mit einer längeren Noteneintragung in dem Album vertreten, Thomas gibt den Anfang einer Arie „Traum einer Sommernacht". Die Blätter aber, die in diesem Album Offenbach gewidmet sind, bringen eine mfantc Note: man findet hier einen Brief Offenbachs, auf das Briefpapier seines Verlegers Gerard geschrieben, ein paar Takte mit der Ueberschrift „Tres modere" und darunter die lakonischen Worte als Text zu den Noten: „Meine neue Partitur wird 20 000 Franken kosten." Und dahinter, ohne Musikbegleitung: „Honorarerhöhung und Fortsetzung in der nächsten Partitur. Iagues Offenbach." — U cb c r Alkohol und Geisteskrankheiten macht in der „Quelle",, Monatsschrift für Körper- und Geistespflege, liMiiitil mit der Flagge ,xeilalteru ein Hauptthema der öffentlichen Erörterung und der innerpolitischen Programme, ohne daß bisher Taten den Worten gefolgt mären — von ganz unbedeutenden Anfängen abgesehen Befremd! icherweise kommen gegenwärtig noch wissensckxmliche Stimmen zu den Hindernissen hinzu, die sich in der Unschlüssigkeit, Energielosigkeit, den widerstreitenden örtlichen und privaten Interessen und dem Mangel an Geldmitteln einer ivirTfantcn Aufforstung entgegenstellen. Tie nach jahrzehntelangen Bemühungen endlich in Gang gekommene Erbauung des Aquedotto Pugliese, einer 260 Kilometer langen Wasserleitung von den Quellen des Sele, des antiken Silarus in Eampaulcn, bis nach dem äußersten Süden Apuliens Hot dem Professor Gioacchino Te Angelis, einem namhaften Geologen und Hydrographen, Anlaß gegeben, vor der Neu-' bewaldung des ausgedehnten Quellgebietes, aus dem die Wasserleitung gespeist werden soll, zu warnen. Nach seiner Meinung würde die Gräte des Wassers darunter leiden, es könnte selbst mit der Zeit die Leitung unbrauchbar werden. D c Angelis will durch seine Untersuchungen festgestellt haben, daß die atmosphärischen Niederschläge in dem Maße, in dem sie die Hruirus schicht en des Waldbodens zu durchsickern haben, an der Fähigkeit, das .Kalkgestein des Lkpennins aufzulösen, zu- nehnten, daß infolgedessen die Spalten, in die das Regenwasser einsickert, in erhöhtem Maße ausgenwfchen, erweitert und vertieft werden müssen und daß dadurch im Laufe der Zeit die Quellen an immer tiefer gelegenen Stellen hervortreten werden. Uebcr ** Ordensverleihungen. - Ter Großherzoß lyat dem Bürgermeister, Ortsgerichtsvorsteher unj) Standesbeamten Jak. Schneider \ II. zu Ostheim die Mrone zum Silbernen Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen und der Verkäuferin Wilhelmine G c i ß, in Diensten der Hosfilbcrwarenfabrit E. L. Viktor in Tarmstadt, die Silberne Verdienstmedaille des Ludewigs-Ordens verliehen. ** Gerichtspersonalicn. Der Groß Herzog hat den Oberamtsrichter beim Amtsgericht Gernsheim Iritz £> a n st c i n unter Verleihung des Eharakters als Amtsgerichtsrat zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Tarmstadt II, den Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Reichelsheim Adolf Wolz zum Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Gernsheim, den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Wald-Michelbach Tr. Karl Werner zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Reichelsheim, den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Pfeddersheim Ludw. Neuroth zum Amts- richter bei dem Amtsgericht Tarmstadt I, den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Grün berg Johs. Gläser zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Groß-Gerau, den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Alzey Gust. Weiß zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Offenbach, den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Nteder-Olm Dr. Wilh. Weiffenbach zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Pfeddersheim, den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Wörrstadt Fritz Kopp zum Anttsrichtcr bei dem Amtsgericht Oppenheim, den Gerichte- assessor Gust. Wahl aus Darmstadt zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Herbstein, den Gerichtsassessor Dr. Pet. Paul L i eb i ng aus Mainz zum Amtsrichter bei dem Amts- gericht Alzey und den Gerichtsassessor Franz Specht aus Hutzdorf zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Grünberg ernannt. 1 •" Forst Personalien. Der Großherz o g hat den Forstassistenten Ernst Eckhard zu Forsthaus JägerSburg zum Oberförster der Oberförsteret Jägersburg, den Forst- assisteuten Johs. EggerS 511 Bad-Nauheim zum Oberförster der Oberförsterei Kirtorf, die Forflassessoren Hch. Kendel zu Nidda und Gust. Baader zu Lollar zu Forstassistenten ernannt. •• Erledigt ist je eine Reallehrer st elle an der Realschule zu Gernsheim und an dem Realgymnasium und der Oberrealschule zu Gießen. Mit der Stelle in Gießen ist Zeichenunterricht uerbnnben. ** W a hl e nz u r L a n d w irt s ch a f t sk am m e r. Zur Leitung der am 27. April vorzunehmenden Wahl der Mitglieder zur Landwirtschaftskammer und zu den Ausschüssen der Landwirtschaftskammer >für die Provinzen hat das Ministerium in L b e r h e s s e n folgende Wahlkommissäre ernannt: 1. Wahlbezirk Gießen: Regicrungsrat Wclcker zu Gießen. 2. Wahlbezirk Groß en-Bu scck: Kreisamt- mann Regierungsrat L angermanu zu Gießen. 3. Wahlbezirk Lich-Hungen: Kreisamtmann Regierungsrat Dr. Merck zu Gießen. 4. Wahlbezirk Grünberg.Hom- berg: Regierungsassessor -Irecherr Schenck zu SchweinS- berg zu 'Gießen. 5. Wahlbezirk Alsfeld-Groß-Felda: Kreisamtmann Dr. Seyferth zu Alsfeld. 6. Wahlbezirk' Lauterbach-Schlitz: Kreisrat v. B e ch t 0 l d zu Lauter- dach. 7. Wahlbezirk H e r b st e i n - U l r i ch st e i n: Kreisamtmann Dr. Heß zu Lauterbach. 8. Wahlbezirk Gedern: Kreisamtmann Dr. 'Probst 511 Schotten 9. Wahlbezirk Schotten-Laubach: Kreisrat 'Dr. Kranzbühler zu Schotten. 10.'Wahlbezirk Nidda-Echzell: Regierungsassessor Stumpf zu Büdingen. 11. Wahlbezirk Büdingen-Altenstadt. Kreisamtmann Fröhlich zu Büdingen. 12. Wahlbezirk Vilbel: Kreisamtmann Herberg zu Friedberg. 13. Wahlbezirk Friedberg: Kreisrat Schliephake zu Friedoerg. 14. Wahlbezirk Bad-Nau- Heim: Kreisamtmann Regierungsrat Mu hl zu Friedberg. 15. Wahlbezirk Butzbach: Regierungsassessor Freiherr von Senarclens-Grancy zu Friedberg. •• Eilzüge Gießen — Geln Hausen. Auf der Bahnlinie Gießen—Gelnhausen gelangen vom 1. Mai 1912 Reisen, die der Schweizer Herrn. Stoll in den Jahren 1910 und 1911 im Innern Islands ausgeführt hat, ist namentlich die jüngste von großer Bedeutung, da er bedeutende, bisher unbetretene Strecken durchqueren Tonnte. Nach kurzem Besuch der Halbinsel Reykjanes machte er, wie wir „Peterm. Mittlg." entnehmen, zunächst einen Ausflug nach dem Langjökull und den benachbarten Seen und Gletscherflüfsen. Tann untersuchte er die Vulkanspalten, Seen und Gletscher am Südwestabhang l>.'5 Vatna- jökull, die Eldsa, den Langisjör und den Merkenjölull und durchquerte weiter die Insel auf der Strecke Iungnafelsjökull, deit er zuerst bestieg, Lavawüste Odadahraun, Askja, Myvatn. Nach der Bereisung der nördlichen Halbinsel Melrakkasljetta trat er die Rückreise zu Lande nach Reykjavik an. ater Rhein I. Sort. zu bill. Preisen iuy prima Qualität. na Speise-xi. Salat- Kartoffeln u H. Trechsler Aus Hessen. Eine Erklärung der freien landerkirchlichen Bereinigung. Der Vorstand der freien landeskirchlichen Vereinigung im Großherzogtum Hessen verbreitet zum Falle Traub folgende Erklärung: Pfarrer Traub-Dortmund ist wegen der scharfen Kritik, trie er in Wort und Schrift an der gegenwärtigen evangelischen Landeskirche Preußens, ihren Behörden, Einrichtungen und ihren geistlichen Amtsträgern geübt hat, vom Königlichen KonfiNorium zu Breslau auf dem Disziplinarwege zur Strafversetzung verurteilt worden. Die dem Verfahren zu Grunde liegende Anllageschrist erkennt ausdrücklich an, daß der Angeschuldigte „in seinem Amt mit Treue, großer Aufopferung, regem Eifer unter Hingabe seiner ganzen Persönlichkeit seine Pflichten erfüllt, insbesondere, daß er es im hohen Maße verstanden hat, durch seine Predigten, Bibelstunden Borttäge und Diskujsionsabende sowohl die Gebildeten wie die entkirchlichten Arbeiter zur Kirche zurückzuziehen und bei ihnen religiöses Empfinden zu wecken, daß er nachhaltigen Einfluß auf seine Konfirmanden ausübt, daß er außerordentlich tätig und rührig in der Seelsorge, in der Armen- und Krankenpflege ist und daß er sich um den äußeren Ausbau der Gemeittde sehr verdient gemacht hat". Tie Anllage stützte sich demgemäß fast ausschließlich aus seine außeramtliche journalistische und rednerische kirchenpolitische Betätigung. Traubs Kritik ist scharf. Doch wird kein unbefangener Beurteiler nach Kenntnis des Anklagematerials bem Eindruck sich entziehen können, daß sie auch da, wo sie Personen angeht, von durchaus sachlichen Gesichtspunkten geleitet ist. Sie ist getragen von Liebe zu unserem evangelisck>en Volk und von Begeisterung für die hohen Ausgaben der evangelischen Kirche in diesem Voll und sic ist geschehen in Wahrung der Interessen der evangelisck>en Landeskirche Preußens selber und des gesamten deutschen Protestan- ttsmits Gerade als Geistlicher der evangelischen Landeskirche durfte sich Pfarrer Traub zur schärfsten sachlichen Kritik an deren Einrichtungen nicht nur berechtigt, sondern mußte sich zu ihr geradezu verpflichtet fühlen. Tie Kirche, die den Anspruch erhebt, alle anderen Lebensgebiete an den christlichen Maßstäben der Wahrheit und Wahrhaftigkeit zu messen, darf ihren eigenen Grundsätzen nicht dadurch ins Gesicht schlagen, daß sie auf ihrem Gebiet die Anwendung jener Maßstäbe zu hindern und eine fachlich begründete Kritik prophetisch vorwärts weisender Geister — und sei sie noch so scharf — zu unterbinden sucht. . D i e religiöse Krisis b er Ge genwart liegt offen ?, u J a ge. Nicht minder die Tatsache, daß diese Krisis aum guten Teil in M äugeln des kirchlichen Mesens mitbegrün- vet ist. Man sollte alle Ursache haben, sich der Männer zu freuen, trie angesichts der Schwierigkeiten der gegenwärtigen kirchlichen Lage die Kraft und den Mut in sich fühlen, freimütig ihre Stimme zu erheben für eine zeitgemäßere und zweckentsprechendere Gestaltung der kirchlichen Einrichtungen und der kirchlichen Verkündigung. Auf dem Boden des evangelischen Christentums können kirchliche Eiltrichtungen, kirchliche Behörden und geistliche Amtsträger nur als Mittel, nicht aber als Zweck, nur als — je nach den Umständen brauchbare ober unbrauchbare — Werkzeuge, nicht aber als unantastbare und heilige Jnstttutionen gewürdigt werden. Wo man bestreiten will, daß sie nicht immer wieder einer sittlich lauteren Kritik unterzogen werden dürften, ja mußten, da verleugnet man die Grundsätze der Reformation. Wir brtlagcn es, daß nun schon zum zweiten Male in Jahresfrist durch Vorgänge in der preußischen Landeskirche die evangelische Freihi'U ernstlich bedroht und die Sache des deutsck)en Protestantismus schwer geschädigt worden ist. Wir bedauern es, daß zum zweitenmal im Verlause eines Jahres eine deutsche evangelische Kirchenbehörde störend und zerstörend in das aufblühende kirchliche Leben einer evangelischen Gemeinde hineingreift und ihr den Seelsorger entreißt, dem diese sich in inniger Zuneigung verbunden weiß Wir protestieren aufs schärfste gegen ein Verfahren, das den Kamps um die Wahrheit auf dem Wege eines Disziplinar- vm'ahrens wegen Beleidigung erledigen zu können meint. Von bet nationadiberalen Partei. rb. Darmstadt, 8. April. Der geschäftsführende Ausschußder nationalliberalen Partei im Großherzogtum Hessen hielt am Samstag abend eine Sitzung ab, in der die neue Konstttuierung auf Grund der Wahlen des Landesausschusses vom 31. März d. I. erfolgte. Zum Vorsitzenden wurde wiederum M>g. Dr. Osann, zum stellvertretenden Vorsitzenden der Präsident der 'Zweiten Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefjen deiner, eint. Ws ^ife. ä " . Vd|- -chauni erit 2 0|fnfn ^"«•tnizL^ne 'a&fe A'iKkU ee 275 uh Batenins Klinik-u.Frankf.Str. iglicd bet Rabatt- var "Lcreiniguon, 'incm Haushalt fehle !oWibrot ialit.lvonKiißendacher Me. Telephon 770. unaTienst,Donnerst. und Laulötaa. llM1 dervcrläuicr geiudjt un. • : ' :ito : arttfdi lösten vrima gr.Sveiie- iffcln, p. Ztr. 4.35 3Ä. empfiehlt * Seift!, im* 6 • Sclcvbon fr. il-Kartoffeln Schäfer, Geb Es starben an: Zusammen: vom KD Meteorologische Beobachtungen der Station Sieben. ml cv Wett« Kreis Büdingen. 6 4 Niederschlag: 0,7 mm. Taxameter Autodroschken A7< - Rheinisches Chauffeurkurse. folgen davon- WNW SW SW 8 10 10 if 4(2) 2 1 1 1 2(1) 2 Kl) 7,2 6 1 5,6 69 60 86 Tuberkulose Lungenentzündung Influenza Aderverkalkung Lchlagfluß Krebs Furunkulose Verunglückung April 1912 Stürm. Wind Bed. Himmel Regen 15,0 ' C. 3,8 ° C. Nachweisung über den Stand der Maul- und Klauenseuche in Hessen vom 30. März bis 5. April 1912. L Lebensjahr: 2.—15. Jahr: 4(2) - — 2 — — 1 — — L 'S •a '40,3 .35,8 .35,0 letdigertisch nahmen heute für Rechtsanwalt Dr. Jaffe Rechts- anwalt Fabian und für Rechtsanwalt Dr. Alsberg Rechtsanwalt. Brcderect Platz. dors-Glciberg, Vetzberg. — b) Standesamt Laliasbach: Gemeinden Launsbach, Wißmar. es erforderlich, daß die Begleiter der vorgeführten Stuten möglichst das Geburtsdatum und die Abstammung (väterlicher- und mütterlicherseits), sowie nähere Angaben über etwaige bereits aus der Stute gezogene Fohlen angeben können. — Rainrod, 8. April. Um den Landwirten Gelegenheit zu geben, Maschinen verschiedener Systeme in ihrer Arbeitsweise kennen zu lernen und die Landwirte zur Anschaffung wertboller und für den Betrieb geeigneter Maschinen anzuregen, veranstaltet die Landwirtschastskantmer Vorführungen von Maschinen der verschiedensten Art. So findet bei günstiger Witterung hier am Donnerstag, 11. April, eine Vorführung von Sämaschinen verschiedener Systeme statt. 14 2 11.6 5,1 StanSesaintsnacbrichten ('Nachträglich etngegangen.) Kroföorf. Standplatz: Vor dem Bahnhof. al le hol entweder g..ragen haben. 8 8 9. Erwachsene: im Summa: 14 (4) 11 (ö) - ( 1) . Anm.: Die in klammern gesetzten Z.i.. len n, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit uui von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Pfeiffer, Lackierer, mit Luise Pfaff, beide in Launsbach. — Karl ---- Metalldrehcr, mit Grnrna Debus, beide in Launsbach. ^.jotene: März 28. Dem Taglöhner Karl Römer in Vetzberg ein Sohn, Karl. — 29. Dem Taglöhner Karl Debus in Krofdorf ein Sohn, Paul. . Sterbefälle: Marz 29. Karl Adam, vutrenarbener m Wißmar, 27 Jahre alt. — April 3. Johannes Stroh, Landwirt in Wißmar, 56 Jahre alt. Lollar. -a-g VT 9TTKA R TEN in Jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte, . v sowie mit Zu kein aller studentischen Vereinigungen liefert zu mäßigen Preisen die BrühTsche Univ.-Druckens am 7. bis 8. April , 7. r 8. , Höchste Temperatur Liiedrigste w .....-------J ****WäsoKTnenEäu7 EleCIröl' solinflcT Tächmkum Bingen. AuD^.^nHb^.B°;flHook8%n^u- 5. c Altenstadt, 8. April. Der hiesige Zweigverein des V.H. C. zählt jetzt 43 Mitglieder. In uneigennütziger Weise hat er schon recht segensreich gewirkt. Verschiedene Plätze der Umgegend, die als beliebte Ausflugsorte gelten, 'wurden mit Ruhebänken ausgestatlet. Im Wander- prograrnm für diefen Sommer sind neben mehreren kleineren Wanderungen zwei größere, in den Vogelsberg und worden |uip, senge kennt c Spessart, vorgesehen. t Bad-Salz h ausen, 8. April. Die seit mehreren Jahren schwebende Frage über die Errichtung der Stelle eines Badearztes scheint nun endgültig gelöst zu sein. !Der Sitz des Kreisassistenzarztes für die Kreise Büdingen und Schotten wird von Gedern hierher verlegt und mit der Stelle zugleich die eines Badearztes für Bad-Salzhausen I verbunden. Demnächst wird Kreisassistenzarzt Dr. Schenk toit Gedern hierher übersiedeln. Die Dienstwohnung für ihn, das sogenannte Glockenhaus, wird gründlich renoviert. Der neue Badearzt ist ein Sohn des früheren Forstmeisters und Badekommisjärs Schenk von hier. — Von den vielen Besuchern unseres Badeortes während der Feiertage wurde I recht unangenehm empfunden, daß erst jetzt die K a n a l i s i e-! rungsarbeiten hier vorgenommen werden und diel Hauptstraße gegenwärtig für den Verkehr gesperrt ist. Mitten durch sic zieht ein tiefer Graben, zu dessen Seiten die ausgeschachtete Erde aufgeworfen ist. Würde die Erde nur aus eine Seite geworfen, so bliebe doch noch so viel von der Straße frei, daß leichte Fuhrwerke und Automobile verkehren könnten, die jetzt von Nidda einen großen Umweg über Borsdors-Häuserloch oder Dauernheimer Staße—Geiß- ,Nidda machen müssen. Unweit des bereits zu Stockwerl- 'höhe gediehenen Kaufmannserholungsheims soll noch ein Telegraphisten-undTelephonistenheim errichtet werden. Gegenwärtig schweben darüber Verhandlungen. Dagegen ist die Errichtung der Reformschule hier gescheitert, weil kleine Wohnungen für die Lehrkräfte zu beschaffen waren. = Ortenb erg, 8. April. Der Sitz der im verflösse-1 nen Jahre errichteten Wetterauer Basaltwerke Scherer u. Co. (Kommanditgesellschaft) wurde von Blofeld nach Bellmuth verlegt. Die Gesellschaft besitzt Steinbrüche bei Blofeld, Babenhausen I und Efsowerbach. Außerdem soll eine ergiebige Sandgrube zu einem weiteren industriellen Unternehmen nutzbar gemacht werden. = Södel, 8. April. Gestern wurde hier unter sehr starker Beteiligung der Einwohnerschaft und zahlreicher Lehrer unser beliebter 1. Lehrer Äug. Li st mann zur ewigen Ruhe bestattet. Obgleich der Verstorbene schon jahrelang an Rheumatismus litt, kam sein Hin scheiden überraschend. Er stand erst im 48. Lebensjahre. Anruf durch Fernsprecher Nr. 680 oder Nr* I5L Gute Putzmittel sind selten! Die Vorzüge von Dr. Gentners „9Z igeln" bestehen in der Hauptsache darin, daß zur Fabrikation dieses Artikels nur allerbeste Rohstoffe verwendet werden, welche die Eigenschaft haben, konservierend auf das Leder einzuwirken, d. h. solches weich und wasserdicht zu machen. Es ist infolge des hohen Gehaltes an guten Wachsen außerordenllich ausgiebig und erzeugt im Moment einen tiefschwarzen Tauer-Hochglanz. Dabei ist „Nigrm" vollständig wasserunlöslich, so daß es infolge- dessen auch bei Regenwetter nicht abfärbt. — Dr. Gentners flüssige Metall Politur „G entöl" ist eine wesenlliche Verbesserung der im Handel sich befindlichen Wasserprodukte, die zwar auch einen Glanz erzeugen, der aber nur kurze Zeit anhalt und bei Temperaturwechsel oder wenn das Metall naß wird, sofort wieder verschwindet. Bei „Gentol" ist das nicht der Fall, dasselbe ilt ein Fettprodukt, welches erstens kolossal sparsam im Verbrauch ist und zweitens einen wunderbaren Glanz hervotbringk, der auch bei Nässe und Temperaturwechsel unbedingt lange Zeit anhält, so daß es gar nicht nötig ist, die betreffenden Metallgegenstände reden Tag zu reinigen. Ein Versuch mit beiden Fabrikaten ist deshalb nur empfehlenswert. 1 — 2(1) - 2 - , I c-v.M (fr\urxM ,ur ständigen Einführung: I den Verteidiger Rechtsanwalt Fredereck gibt der Zeuge am daß an folgende beiden Eüzuge zur fionmgen uni a. Sorten Schnaps führe und hauptfachlich verkaufe: 1 1. Eilzug 196 Gießen ab 1014 vorm., Lich an 1032 vorm., Nordhäuser, Halb und Halb und Schlesischen Korn. Nordhäuser Lich ab 1033 vorm., Hungen an 1041 vorm., Hungen ab un^ Schlesischer Korn seien aus Scharmachschem ebnt zuiammen- 1042 vorm Nidda an 1057 vorm., Nidda ab 1059 vorm., gestellt worden. Dazu komme beim Nordhäu,er noch eine Couleur, «n 1112 norm Slöckdeim ab 1118 vorm., die -r aus Lambarg bezogen hob-, R-chlsanwalt Frederock: Sie Stockheim an 11 v ., " _ haben auch noch einen grünen Schnaps geführt? Zeuge. Jawohl, Büdingen an 1124X vorm., Budmgen ab 1126 vorm., * .. ber ^u^e aber nicht aus Scharmachfchem -sprll Gelnhausen an 1145 vorm. 2. Eilzug 195 Gelnhausen ab hergestellt. Er wurde auch wenig getrunken, well er teurer war. 330 nachm., Büdingen an 347nachm., Büdingen ab 349 Damit ist die Vernehmung des Zeugen beendet und er wird Der- nacbm Nidda an 414 nachm., Nidda ab 415 nachm., Hungen eidigt. an% nachm., Hungen ab 431 nachm., Lich an »S “'S & Lich ab 440 nachm., (Liegen an oOO nachm. Die beiden $ 23e^nac^t§toot^e habe sie bei ihren Gäften üble Folgen Eilzüge auf der Strecke G ie ß en — I ulda, die bisher bie I tnfolge des Schnapsgenusses bemertt. Tie Leute sagten, sie frieren Nummern E 527 (Gießen ab 218 nachm. — Fulda an and bekamen gelbe Fleaen im Gesichtz auch das Weiße im Auge 424 nachm. und E 528 (Sulba ab 2« nachm. -- an 457 nach?n.) führten, erhalten vom 1. Mai 1912 an die neuen ^eute in ärztliche Behandlung. Auf weiteres befragen Nummern E 227 (bisher E 527) und E 228 (oiSt)er gü)t ber £euge Isaak an, daß m seinem Lokal täglich 120 Leute ir 528) verkehrten, an Feiertagen etwa 2oO. Seine Tageseinnahme be» m , „ trug 140 Mark. Auf die Frage des Beisitzers Landrichters Kriener, ’* 80. Geburtstag. Frau Bauunternehmer K o ch welchem Holze Methylalivhol gewonnen wird, sagt der Sach- Witwe (West-Anlage 20) feierte nn Kreise ihrer Angehörigen verständige Baurat von der Firma Kahlbaum aus: daß er aus in voller Rüstigkeit ihren 8 0. Geburtstag. Buchenholz, aber auch aus Fichtenholz gewonnen werde. In » Die Klicaertamerabschatten- ummA ,°x smb^ ölieber ^i. Die Ha,sm vmugt "ber em Veroands- und ber 5alS[ beim Methylalkohol. Auch dieser wird durch chemlM 2?M M°r7 bie Ärieg«»mintC9bäg7™j°.°ng° bereit, bis er absolut rem nt. möqen von 647 300 Mart uno einen Fnventarwert von 502 300 Und der Methylalkohol, ocr von ^a;armach geliefert wurde, Mark Tie Verbandszeitung erscheint in einer Auflage von 12 100 ist von einem so hohen Reinheitsgrade, löte er bis vor einem Jahre Stück ihr Minderertrag betrug 343 Mark. Die Hassia,terbekasse nur für wijsenlchastuche Zwecke m ganz lleinen Mengen hergeftellt hat 19 523 Personen mit 5 Millionen Mark versichert. Sterbe- wurde. Er enthalt nur 0,001o Prozent Azeton, d H. m zwei gelber wurden in dem kaum 4fährigen Bestellen 70157 Mart Litern 99 prozentigen Metyylallohvl befindet sich höchstens em ausbezahlt, davon 1911 in 178 Fällen 24 710 Mark. Die Hassia Tropfen Azeton, also eine minimale Menge. hatte einen Gewinnanteil von 5415 Mark. Anläßlich des 40- Die Verhandlungen werden sodann auf Mittwoch vormittag fahrigen R e i chs j u b il ä u m s ehrten 232 Gemeinden unb 9 Ufor vertagt. Vereine die Veteranen von 1870/1871 durch Ehrentafeln "nb Geldspenden. Ehrentafeln wurden vom Verband an 7 Vereine und 71 Kameraden verliehen. Eine Anzahl sehr verdienter Käme- raben erhielt silberne und bronzene Tenknllinzen. 8 Vereine ** Die Stutenkörungen für das hessische Pferde- erhielten die Erlaubnis zur Führung des Gr otzh. Wappens in stamm buch finden in Oberhessen an folgenden Terminen ihren Fahnen, 15 Vereinen wurde die Kaisenchleife verliehen. An statt: Dienstag, 16. April, in Schlitz (Landgestütsstation); die Vereine wurden von der Militärverwaltung 395 Gewehre^und Mittwoch, 17. April, in Lauterbach (Viehmarktsplatz); Mut- 120340 Patronen abgegeben. In 1911 wurden 360 Vortrage ^^ch, 17. April, in Engelrod (im Anschluß an die Bezirks- gehalten und dafür rund 3500 Mark ausgegeoen. Unter- Landgestütsstation); Donnerstag, 18. April, in flützungswesen zeigt, bau 637 Aefuche bewilligt und vom Verbaiw Hs z nhain (Landgestütsstation): Donnerstag, 18. April, in 15 650 Mark ausgezahlt wurden, die Vereine unterstützten th^e I ü d e l s h eim (Straße nach Lindheim, im Anschluß an die Mitglieder mit 50 732 Mark; eit Bestehen der Wemne wurden Bezirkspferdeschau); Freitag, 19. April, in S e l z e r b r u n n e n an Unterftützungen 1050 7o0 Mark Waisen- Abschluß an die Bezirkspferdeschau); Freitag, 19. April, Unterstützungen aus der Ernft-Ludwig-Stistung ^trug an 323 I s e r ft a b t (Marktplatz, im Anschluß an die Bezirkspferdeschau), Waisen 3230 Mark. Der Hchfiakalender wurde m etwa?o000 g,E^ßend Versammlung der Pserdezüchter im Gafthause der Ge- Exemplaren gelesen, die Hastia erhielt einen Gewinnanteil von I ^ütsstation; Dienstag, 23. April, in B u tz b a ch (Schweinemarkts- 7344 Mark. Das Sammelweien ergab eine Euinahme von 0315 I , ^ienstaa 23 Avril in Lich (Ausaana nach Butzbach); Mark. Die „Providentia" zahlte am die Ha sia laut «eutrafl ß e n - Bus eck (am BahnhA 25 060 Mark, in den 32 Vertragsfahren betragt diese Zahung A"Uvoch, 24. AMl, m Gr tz -öniea lam 9 9 , 403 000 SRarf. Von der „Zürich" erhielt dll Kasse 5704 Mark, Ki^och, 24. Aprll m Grün,^rg (am ^nym) iDer Schatzmeister der Hassia, Hauptmann Waldecker, blickt aus Etwoch, 24^ in Jt t e b er ® m. u n oe n. | seine 25jährige Amtstätigkeit zurück. Die yaffta hat slch auch K Äjnl, in ™ des Herrn Völzing)- ber Jung-Deutschland-Bewegung angenommen und dafür 1000 Mk. g; WJJ* ® r 0 » ?1xf (Gestütsstatton) Untn nn 9 S ? Z h?n hat Die dieÄäbnae ihrer Stuten in das Pferbestammbuch keinerlei Kosten erwachfen, m jtieoer «Jim 1 . sWagenschlages der Körkommission vorzuführen. Alle dreijährigen oder älteren importierten Stutsohlen, die noch nicht für das hessische Pferdestammbuch angekört sind, müssen vorgeführt werden, desgleichen alle dreijährigen unb älteren von Stammbmch- ftuten abstammenden Stutsohlen, welche noch nicht gekört worden sind. Im Interesse einer geordneten Stammbuchführung ist Es gibt kein gefährliches Alter wohl aber gefährliche Jahreszeiten. Gefährlich ist vor allem ber Vorfrühling, der notorisch die größte Vahl an Erkältungen bringt. Wer sich die Fruhiahrssreude nicht verderben und etwaige Afsektionen der Haloschleimhäute schnell bekämpfen will, der gewöhne sich daran, immer Fays ächte Sodener 'prineral'Pastillen zu benützen. Man kauft sie für 85 Pfg. die \ Schachtel in jeder Apotheke oder Drogerie, lasse sich aber MMW unter keinen Umständen Nachahmungen ausschwatzen, ss13/u Geborene: März 29. xcm Hüttenarbeiter Philipp Strom* buch ein Sohn, Ernst. — April 1. Dem Schlosser Wilhelm Viehl eine Tochter, Gertrud Dora. , Sterbefalle: Aprll 1. Katharina Völlkopf, geb. S>chnetder, 66 Jahre alt. Watzenborn-bttinberg. Aufgebote: Aprll 3. Wilhelm «chmitt, Bahnarbeiter, mit Maria Jung, beide in Steinberg. . geborene: März 25. Dem Landwirt Peter Tnetsch out Hof Ober-Steinberg eine Tochter, Erna Christine. Sterbefälle: März 30. Johannes Eiff HL, Weißbinder in Watzenborn, 48 Jahre alt. Zamitten-Nachrichten aus anderen Orten. Verlobte: Fräulein Lina Düringer mit penn Jakob Zorn, beide in Ostheim. — Fräulein Anna Bender nut Herrn Wilhelm Vissel, beide in Griedel. — Fräulein Pauline Kop' nut Herrn Hermann Bopp, beide in Griedel. — Fräulein Elise Mattheis in Oder- Hörgern nut Herrn Wilhelm Reuhl in Gamdach. — Fraulcin Luise cperling mit Petrn Heinrich Karl Tönges, beide in Bleichenbach. — Franlem Elise NazarenuS mit Herrn Remhard Laubholü, beide in Büches. — Fräulein Anna Lcheller in Badenrob mit Herrn Siatl Dogert in Alsield. — Fräulein Marie Schnell in Elvcnrod mit Herrn Adol' Beckel in Rülienrod. — Jräulem Lina Eckiient in Arnshain mit Herrn Karl Schneider in Schwabenrod. — Fräu- lem Femiy Schwab in Grebenau mit Herrn Sally Blach in Relchen^achfen. — Fräulein Elije Weppler in Grebenau nut Herrn Heinrich Scmnelz in 'Wallersdorf. — Fräillein Anna Georg nut penn Hermann Bökenheide, beide in Langenaubach. — Fräulein Anna cteifel in Herborn mit Herrn Ernst Gaeßler in Mannheim. — Fräulein Ptarie Geiger in Bruchsal mit Herrn Jakob Waldeck in Ernmcu&mgen. Wöcbentl. Uedersichl öer Todesfälle i. ö. Stadt Sieden. 12. Woche. Vom 17. bis 23. Niärz 1912. Eimvohnerzayl: angenommen zu 31 700 (intL 1600 Dlann MUitär' Sterblichleitsziiser: 23,0 70„ nach Abzug von 4 Ortsfreuiden 16,40 /x. Kinder Eingesandt. ( Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel Die MelhylaUoholvergistUNgeN vor Gericht. übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei . „ . -h Berlin, 6. Aprll. I Gießen. Seit längerer Zeit macht eine weiße Katze in den Die Verhandlungen in dem Prozeß gegen ^-charmach und Ge-1 Gärten zwischen Stephanstraße und Bruchstrabe Jagd aus Vögel, Kosten wegen der '.ictpi)lairol)olDergirtungen erlitten heute eine I hauptsächlich Amseln. Wie ist diese Kaye unschädlich zu macheii, ziemliche Verfpaiung, ba ber Gerichtshof mit bem Präsidenten wenn der Eigentümer nicht selbst dafür sorqt? des Laiidgerichts eme langbauernbe Xonfcren^ l-alp-. Am Ver- ——————— Die Sif-ung begann mit der Vernehmung des Schanstvirts Isaak aus der Danziger Straße in ber Nahe bes Asyls, in dessen. , e . „ .. . t , Wirtschafi mehrere Veigifiungsfälle vorgekommen sein sollen. Dem tanDesamt 3c r 0 | b 0 r f: öcniemben Kinzenbach, Krof- Zeugen werden vom Staatsaiiivalt 80 Namen von Leuten vor-' nr '' *** ' K * * * gelesen, die bei ihm verkehrt und burch den OfrenuQ von Methyl- . ............. _ Eheschließungen März . >iarl Wilhelm Bender, fragen btird? Lanbwirt, mit Elisadeiha Wagner, beibe in rkrofdorf. —7 30. Marl Kreis: Am 30. März waren verseucht: 15oiii äu.'Uiarj bis 5. April md neu verseucht : 15om dO.^Ulatj bis 5. April ist die Seuche erloschen in: Darmstadt . Arheilgen — — Bensheim . — — — Dieburg .. — — —— Erbach . . . Hainstadt, Neustadt — — Groß-Gerau Kelsterbach — Kelsterbach Heppenheim — — — Sffenbach. . Hainstadt, Jügesheim, Kleili-Auheim, Alain- flingen, Neu-Isenburg Weiskirchen Gießen — — Alsield . . . — — e— Büdingen. . Ranstadt, Leidhecken — — Friedberg . Rieder-Eschbach, Okarben, Rodheim, Stamniheim, Nieder-Rosbach Ockstadt Lauterbach. — ■* Schollen. . — — — Atainz .. . Bretzenheim — — Alzey.... Heimersherm, Erbes- Büdesheim, Bornheim, Schashanfen, BermerS- heun, Lonsheim Heimersheim, Erbes- Büdesheim, Bornheim Bingen . . . Schwabenheim — — Lppenheim Selzen — Selzen Worms. . . Osthofen Rhein- Türkheim — im 65. Lebensjahre. Familie J. Buch Giessen, Berlin, 9. April 1912. 02970 Danksagung. Herrn Ludwig* Siesel herzlichsten Dank. Giessen, den 9 April 1919. sagen wir unseren innigsten Dank. 2644 Giessen, den 9. April 1912. Fritz Rosenbaum Telephon 692. Löweugaffe 20. 47 Danksagung, wir hiermit allen unseren tiefgefühlten Dank aus. sprechen Darmstadt, 9. April 1912. Giessen, 2660 Danksagung Nachdem Sic mit Pilo nztli Statt Karten Giessen Der Bürgermeister. B®/4 Ostern 1912 L L - l-V; ♦ •: ?*f-. Mets 0TO73 Familie Heinrich Noll VII. Rudolf Wenzel, Referendar. Für die Nachbarschaft lieben, guten für Blumen und Pflanzen biete ich grösste in Glas- und Kristallvasen Auswahl u.in apart.Kunsttöpfereien Louise Becker Hans Maron Verlobte Für Ableben UeihiassreSroffe zahlreichen Kranzspenden der bei dem Heimgange unseres 2640 Für alle teilnehmende Liebe, die uns in den schweren Tagen der Krankheit und bei dem Heimgange unseres geliebten Vaters eutgegen- gebracht wurde, sagen wir tief gefühlten Dank. Namens der Familie: Karl Wenzel. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres unvergesslichen Die Beerdigung findet am 9. April, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des alten Friedhofes aus statt. Kondolenz-Besuche dankend verbeten. (Sieben, den 4. Avril 1912. Grobh. Kulturmsvektion Gießen. H. Steinbach. Gebote auf die diesjährige Lobcrntc der Gemeinden Dornholzhausen — 51, Grob-Rechtenbach — 120, Stiem* Rechtenbach = 60, Niederkleen = 48. Oberkleen — 270, Reiskirchen = 250, Vollnkirchen = 60, Volpertshausen — 90 Ztr. sind verschlossen und mit ent'prechender Aufschrist versehen bis zum 17. ds. Mts. einschließlich hierhin einzureichen. Die Derkaussbedingungen können hier eingesehen werden. Groß-Rechtenbach, den 6. April 1912. ‘die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem unserer innigstgeliebten Tochter, Schwester und Braut Mariechen Noll Die glückliche Geburt eines gesunden Sohnes zeigen hocherfreut an Dr. Arthur Franz und Frau Helene geb. Hantzsch Ostermontag, den 8. April 1912. Giessen, Keplerstr. 9. ** Marie Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Schutzmann Schmidt I. 2648 Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Julins Siesel. Klavier- Stimmen Reparieren Polieren O»/, in tadellos. Ausführung. Wilh. Rudolph Großh. H ess. Hoflieferant Piano-Handlung und Keparatnrwerkstätte. Seltersw.91. Femspr.389 Nachlatz-Lerßeigeriiiig. Sämtliche, zum Nachlaß der Chr. Haubach I Eheleute zu Gießen gehörigen Gegenstände als: 4 schwere Kastenwagen, 1 Erntewagen. 2 Latrinenwagen mit Pumpe, 1 Säemaschine, 1 Mähmaschine mit Schleifstein, 1 Schrotmühle, 1 Fegmühle, 1 Dezimalwage, diverse größere u. kleinere Leitern, 1 neues Rollseil (zirka 50 m), Pflüge, Eggen, Ketten, Bohlen, 3 kompl. Chaisengeschirre, 2 kompl. Arbeitsgeschirre, ISiellgeschirr, 4 Kumete, Säcke, Bütten, Eimer, Schiebkarren, verschiedene Hausgeräte, Flaschenzüge, Brecheisen, Steinbohrer usw. werden am Donnerstag, den 11. April versteigert. Dieselbe beginnt vormittags um 9 Uhr und findet Hinter der West-Anlage Nr. 5 statt. 2608 _______I. A.: Louis Haubach. Jul.Bach Gegr. 1866 Tel. 462 Todes-Anzeige Am 7. April, morgens 4 Uhr, verschied nach kurzem, schwerem Leiden unsere gute treusorgende Gattin, Mutter, Schwiegermutter Adele Buch geb.Willstaedl -:.«Y W W fo fehr zufrieden find, werden Sie böfticb gebeten, dasfelbe bei Gelegenheit weiter zu empfehlen. Schönen Dank dafür im Voraus. pilo ist überall zu haben. ss11', Danksagung FHr die zahlreichen Beweise aufrichtiger Teilnahme an dem schweren Verluste der uns betroffen hat, sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten, sowie den Krankenschwestern für die liebevolle Pflege während der Krankheit unserer lieben Tochter und Schwester Rudolf Richter ------- Liessen ------ Marktstra38e 24-26. Hirnntabiile Aparte Formen Solide Ware :: Billige Preise - 1,# Rabattmarken. Giessen, den 9. April 1912. Stephanstrasse 13. (2649 Rudolf sagen wir besten Dank. Familie Wilh. Dorfeld. Wieseck, Großen-Buseck, Ostern 1912. Felsen-Fahrräder sind die besten. 10 Jahre Garantie. Mk. 35 franko jeder deutschen Bahnstat. Laufdeck.1.50, Luftschläuche 1.50, Kett. 1.20. paar. Schutzbl. 75 Pfg. Verlang. Sie unbedingt Katalog. Gebr. Hofacker, Fahrrad-Export in Witzhelden, Kr. Solineen.< Aus der LandrWn Dr. MSlltt'sEeii Stiftung zu TarnistM sind durch die unterzeichnete Behörde 1. vier Unterstühungslegate von je 500 Mark jährlich an bedürftige elternlose Studierende der Rechtswissenschaft aus den Provinzen Starkenburg und Oberbessen, 2. ein Unterstützungslegat von jährlich 500 Mark an eine bedürftige nicht kinderlose Witwe eines richterlichen Mitgliedes bei einem der Amtsgerichte oder Landgerichte der Provinzen Starkenburg oder Oberbessen, vorzugsweise als Beihilfe zur Erziehung minderjähriger Kinder zu vergeben. Bewerbungen um diese Legate sind binnen vier Wochen bei der unterzeichneten Behörde einzureichen. Darmstadt, den 2. Avril 1912. GroßherzoglicheS Ministerium der Finanzen Abteilung für Finanzwirtschaft und Eisenbahnwesen. _______________In Erledigung: Seip.____________DV, Pcrgcbung m WOrleituuMbkiteu. Mittwoch,deu 24.Avril 1912,vormittags lOVJlbr, findet auf unserem Bureau, Zimmer Nr. 4, Angebots- Eröffnung für die Wasserleitung Grebenau (Kreis Als seid» statt. Es werden vergeben: LoS I (0.50 Mk.) Öuellsaffung „ II (2.00 Mk.) Sammelkammer und Hochbehälter von 120 cbm Nutzinhalt „ III (2.50 Mk.) Rohrgräben und Rohrlieserungen, rund 8 km 170—100 mm». Pläne und Bedingungen liegen bei uns offen: Eröffnung in Gegenwart erschienener Bieter. Freie Auswahl bleibt vorbehalten. Zuschlagssrist 3 Wochen. ae/4 Moderne VASEN mit den echten Brauns’^ »FARBEN I für Hausgebrauch — Miilionenlach bewährt. — g Zu haben In DrogeobaotllQDieo il Äpoibekei Man achlc nebenstehend , /ff abgebildeu SchlCTienmarke and »ordere ausdrücklich: -- Brauns’sche Farben. — der Vestattungsgenofienschaft der freien Schretuerveretuigung Gießen “S“ Gebrüder Eberhardt Pflugfabrik Ulm a. D. 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