162. Jahrgang Zweiter Blatt Ur. 256 Erscheint täglich mit AllSnahme des Sonntags. sprach über dieArbeiterfrage. er werde die Er verlangte in einer Entschließung die Durcharbeitung der Gewerbeordnung und die Herstellung eines allgemeinen deutschen sozialen Arbeiter- und Angestelltengesetzes und sprach die Erwartung aus, t>aß die Parteileitung und die parlamentarische Vertretung der Partei sich in steter Fühlung mit dem Rcichsverein liberaler Arbeiter und Angestellter halte. Dasselbe Thema besprach Arbeitersekretar Erkelenz, der darauf l)inwies, daß auf die Taner eine Fortschrittspartei ohne die Arbeiter nicht bestehen könne. Die Partei solle sich zum Grundgedanken sozialer Reformen bekennen und sich nicht in Einzelheiten verlieren. Er wandte sich dann ganz entschieden gegen die Vernachlässigung der Arbeiter bei der Besetzung der Präsidial st eilen und meinte, etwas derartiges hätte nicht vorkommen dürfen, der einzige Arbeitervertreter sei hinausgewählt worden. Ureiz-Ackerbüu- und Obftaurstellung Alsseld. + Alsfeld, 6. Okt. Die vom Landtv.-Kammer-Ausschuß für Oberhessen und dem Oberh. Obstbauverein hier am Samstag und Sonntag veranstaltete Kreisausstellung wurde gestern eröffnet. Die Ausstellungsräume befinden sich im oberen Saale des „Deutschen Kaisers". Die Ausstellung zeigt, wenn die Beteiligung aus verschiedenen Gebieten des Kreises auch nicht der Dank des Parteitages für ihre Tätigkeit zum Ausdruck gebracht. Ein Vortrag des Reichstagsabgeordneten Dr. P a ch n x cf e betrat das Thema: „Fortschrittliche Volkspartei und Mittelstand". Er legte eine öntfcbliefjung vor, in welcher vor allem Pflege des gewerblichen Unterrichts, Ausdehnung der Fortbildungsschulen auf Stadt und Land, Vergebung öffentlicher Arbeiten zu an gemessenem Preis und Prüfung der Voranschläge durch Fach männer, Trennung von Fabrik und Handwerk, Heranziehung der Fabriken zu den Kosten der Lehrlingsausbildung, Einschränkung der Konkurrenz der Gefängnisarbeit, Bekämpfung der Borg- wirtschaft und Gewährung der Altersrente aus der Invalidenversicherung vom 65. Lebensjahre ab gefordert wird. Der Redner legte entschieden Protest ein gegen die Andeutung, die aut, dem letzten Handwerks- und Gewerbekammertag in Würzburg gefallen sei, daß man der Sozialreform ein „Halt!" zurusen müsse. Gegen eine Einschränkung des Koalitionsrechtes der.Arbeiter müsse entschieden Stellung genommen werden. . Tas gleiche Thema behandelte auch Bartschat (KönigsbergV der .namentlich *über die Buchführung der Handwerker und den heimlichen Warenhandel der Beamten sich ausließ. Wenn die Forderungen der Handwerker berücksichtigt würden, äverde zwar der goldene Boden des Handwerks nicht wiederkehren, aber man könne weiterbauen zum Besten des Staates und des ganzen Vaterlandes. „ . In der sich an die beiden Vorträge anschließenden Aussprache widersprach n. a. der Vizepräsident des Reichstages Dr. Dove der Forderung der Aushebung der Konkurrenz der Gefängnis- arbeit mit dem Hinweis darauf, daß die Gefangenen ein Recht auf Beschäftigung haben. Tr. Pachnicke ersuchte um Ablehnung der Forderung aus Beseitigung der Gefängnisarbeit-Konkurrenz. Abg. Dr. W i em er Tie „Lietzener ZamitteadlStter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, bad „Kreisblatt für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Zeit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Der Deutsch-soziale Parte tag fand unter starker Beteiligung vom 5.-8. Oktober in Erfurt statt. Tie Verhandlungen am Sonntag leitete der Parteivorsitzende, Amtsgerichtsrat L a 11 m a n n - Schmalkalden mit einem Nachrufe für den verstorbenen Abgeordneten Liebermann von Sonnenberg ein. Vom Reichstag sind anwesend die Abg. Dr. Werner, Herzog und als Gast Herr Lizentiat Mumm. Redaktion, Expedition und Truckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion: 112. rel.-Adr.:AnzeigerGießen. erstattete der Reickistagsabgeordnete v. Paper, in dem er Partei gegen den Borwurf in Schutz nahm, für agrarische Fragen kein Verständnis zu haben oder nur akademische Interessen vertrete. Er betonte namentlich den Erfolg, den die liberale Partei in der .Frage der Vorschriften über das Ansragerecht der Ab- gcorbneten erzielt habe. Der Reick)stagsfraktion wurde schließlich Montag, 7. Gttoder (9(2 Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen Universitäts - Bilch- und Steindruckerel. R. Lange, Gießen. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Vberhesjen den Baum nicht überallhin, da er nur im troviscben Klima gedeiht. So sah man sich genötigt, das er'orderlicke Holz von den Antillen und von Südamerika zu beziehen. Aniangs schienen die natürlichen Bestände unerschöpflich. Mit der Zeit wurden sie jedoch in der Räbe der Seeküsten völlig abgebolzt- die rolz'äller müssen jetzt üe’er in das Land und in die Berge vor dringen, um Zedernholz zu erhalten. Tie gefällten Stämme roeiben nun von Aesien geicimgt und so in rohem Zustande nach dein nächsten Flusie gebracht, aid dein sie nach dein nahen Seehasen verflÖBt werden. Aui Seeschiffe verfrachtet, treten sie von hier iveite Reiien in ferne Lander an. Tie Hanptstaveloläize der Welt für das Volz der soanischen Zeder sind immburg und New Port Bon hier gelangen die Stämme in ftiftenfabtifen, in denen fie^ in dünne Brettchen zersägt werden. Daraus werden bann zum Teil nut Vil'e von Maschinen die Killchen zusammengesetzt. Es gibt Fabriken, die täglich 20 000 Zigarrenkisten Herstellen können. - Bei dem großen Verbrauch des Holzes droht auch der spanischen Zeder die Gei.ihr der Ausrottung. Glücklicherweise läßt sie sich leicht aus Samen ziehen und wächst schnell, so daß ihre Kultur m geeigneten Gebieten wohl möglich ist. Leider sind bis fetzt nur schwache Annalten hierzu gemocht worden, so daß Eile im Neu- pflanzen nottut, wen» nicht einmal eine ernste Holznot in der Zigarrenkistenbranche eintreten soll. kf Holländische Museumsleiden. Ein in der bei E A. Seemann in Leipzig erscheinenden Kunstchronik veröffentlichter Bericht wirft ein betrübendes Licht auf den Mangel an Pflege und Sorgfalt, den sich Holland einer ganzen Anzahl seiner Provinzialmuseen gegenüber zuschulden kommen läßt. Zwar soll das Frans-Hals-Museum in Haarlem endlich aus fernem bisherigen feuergefährlichen Hause in ein besonderes, freistehendes Gebäude, ein altes „Hoffe", verlegt werden. Aber, datz man die Stelle des Direktors dieser höchst wertvollen Sammlung einem geschulten Kunsthistoriker versagte, weil dieser statt des xn Aussicht gestellten Anfangsgehaltes von 2500 Mark cm Minimum von 3400 Mark verlangte, das muß doch wahrhaft spießbürgerlich und kläglich genannt werden. Handelt es sich doch um die Verwaltung des Erbes des größten Haarlemer Kindes! Ganz übel steht cs um das erzbischöfliche Museum in Utrecht, das nur ein heizbares 3immer besitzt, in dem es im oberen Stockwerk durchregnet und wo im Erdgeschosse nur ein kleiner Teil der Gemälde bei den unglücklichen Beleuchtungsverhältnissen sichtbar ist. Ebenso sprechen die alten, dunkeln, engen Privathäuser in Leyden, die das ethnographisckv und Antikenmuseum bergen, allen modernen Anforderungen an Licht und Raum, an Uebersichtlichkeit und Sicherheit Hohn, und es berührt sonderbar, daß eines der reichsten Länder Europas für die Hut feiner großen künstlerischen Erbschaft so wenig übrig hat. Reichstagsabgeordneter Müller (Meiningen) stellte den Antrag, den geschäftsführenden Ausschuß mit der Herstellung eines Programms über die Ziele und Forderungen der Partei auf dem Gebiete der Landwirtschaft, des Handwerks und des Arbeiterrechtes zu beantragen, dieses Programm dem Zentralausschuß zur GenelMigung vorzulegen und nach der Genehmigung dem nächsten Parteitag zu unterbreiten. Bei der Ausarbeitung des landwirtschaftlichen Programms sollen die bäuerlichen Verhältnisse der einzelnen Landesteile möglichst berücksichtigt werden. wünsche. _ . Dann erstattete Generalsekretär Henningsen den Geschästsberickst, der für das Iabr 1911 — ohne die Wahlgelder — in Einnahme und Ausgabe mit 51 164,01 Mark abschließt. Wenn auch der Wahlkampf den Verlust mehrerer Wahlkreise brachte, so sei doch allenthalben in der Organisation etne arbeits- und kampsesfreudige Stimmung vorhanden: das komme am besten dadurch zum Ausdruck, daß die Einnahmen in dem lausenden Jahre in den ersten 9 Monaten schon 50 605,76 Mark betragen, so daß das Vorjahr wesentlich überholt wird. Die Zahl der Mitglieder und Förderer sei im ständigen Steigen begriffen. Treue Freunde im ganzen Reiche unterstützten die Abgeordneten,. sowie die Geschäftsstelle bei ihrer Arbeit. Besonders wirkiam, habe sich nach der Reichstagswahl die aufflärenbe Arbeit m per Iudensrage erwiesen. In der nächsten Leit sollten neben den ländlichen Bezirken auch besonders große und mittlere Städte bearbeitet werden. Richt die Zahl der Mandate mache die Starke einer Partei aus, sondern die innere Geschlossenheit und die Macht ihrer Anschauungen. Der Parteitag spricht Generalsekretär Henningsen und den anderen Parteibeamten den Dank für die geleistete Arbeit aus. An den Vortrag des R ei chs t a g s a b g e or d n e t e nH e r - zog und den Bericht des Herrn Henningsen schloß sich eine ausführliche Besprechung an, die volle Einmütigkeit m allen wesentlichen Fragen bei den Deutschsozialen ergab. Die verschiedenen jur Frage der Fleischteuerung vorliegenden Anträge werden in folgende Entschließung zusammengezogen und einstimmig angenommen: ,,3n ernster Würdigung der augenblicklich bestehenden Fleisa)- teuerung erklärt sich der Deutschsoziale Parteitag mit allen Maßnahmen einverstanden, die geeignet erfdjeinen, einem unberechtigt hohen Preisstande der Flcisckstxahrung entgegen zu wirken. Er verwirft jedoch alle Bestrebungen, die unsere bewährte Wirtsck>aftspolitik zum Nachteile unserer deutschen Landwirtschaft schädigen und uns vom Auslande abhängig machen würden. , • .. . _ Ter Deutschsoziale Parteitag hält es für notwendig, daß die Reichsregierung zur Klärung der zahlreichen Widerspruche in der Flefschteucrungsfragc, nach dem Vorbilde der Bank- Enguete-Kommission aus dem Jahre 1908 einen Unter* suchungsausschuß einsetzt, in dem Angehörige aller beteiligten Berufsstände vertreten sind. Diesem Ausschüße würde die Aufgabe zufallen, bestehende Unklarheiten zu beseitigen, sowie geeignete Maßnahmen vorzuschlagen, die bei einer Wiederkehr besonders ernster Teuerungszeiten die Rechte der Produzenten und der Verbraucher wahren." Nach einer gemeinsamen Mittagstafel fand nachmittags eine stark besuchte öffentliche Versammlung statt, in der der frühere Reickistagsabgeordnete Raab sprach Übci die Frage: „Schutzzoll oder Freihandel?". Der Reichstagsabgeordnete, Oberlehrer Tr. Werner-Gießen, sprach dann über: „Warum sind wir Gegner der Juden?" Heber die politische Lage berichtet her Abg Herzog, der auch für den verhinderten Abg. Rupp eintrat, wobei ^r besonders die Verbindung zwischen den Liberalen und den -Sozialdemokraten geißelte und die Bedeutung des Rassenproblems für die Politik der Zukunft seststellte. Tie deutschen Schutzzölle müßten auch trotz der augenblicklichen Fleischteuerung aufrecht erhalten bleiben, da ihre Beseitigung für später nur noch größere Notstände herbeiführeii und uns vom AuSlande in verhängnisvollster Weise abhängig mackten würde. Auch für die Industrie, für den Mittelstand und besonders für den .lr- beiterftanb sei die Aufrecht er Haltung des geltenden Wirtschafts pstems von zwingender Notwendigkeit. Bei Besprechung natwncuer Fragen bespricht der Redner auch die geplante Aufhebung des I e f u i t e n g c s e tz e s , für die er nicht cintrctcn könne, obgleich ober gerade weil er ein friedliches Verhältnis zu den Katholiken Parteitag der Zortlchnttlichen öolfspartci. -f- Mannheim, 6. Okt. f Die diesjährigen Verhandlungen des Forffchrittlichen Parteitages, zu dem neben außerordentlich zahlreichen Vartenreunden auch die Reichs und Landtagsfraktionen, loroie ctma cOO ^e- legierte erschienen sind, wurden mit einer Ausschutzsitzung und । einer Telegiertenbesprechung eingeleitet, an welche Hw ein Begrüßungsabend anschloß. Die Hauptverhandlungen leitete Ab- ' geordneter Fung (Frankfurt a. M.). Abg. Mommsen (Berlin) erstattete den Geschäftsbericht, in dem hervorgehoben wird, daß nach dem Zusammenschluß der drei linksliberalen Parteien die Fortschrittliche Volkspartei sich innerhalb weniger Monate sest organisiert habe und sich ihr Wirkungsgebiet heute über ganz Deutschland erstrecke, da sie 51 452 Vereine und Ortsgruppen, 30 Jugendvereine, 13 Arbeitervereine und 2 Frauenvereine umfasse. Tie Partei verfügt zurzeit über 43 Reichstagsmandatc und 223 Abgeordnete in den gesetzgebenden Körperschaften der Einzelstaaten. Es bestehen 19 Landes- bezw. Provinziallandesorganisationen. Reichstagsabgeordneter W i c m e r verbreitete sich sodann über die Reichstagswahlen und betonte, daß sich seit dieser Einigung der linksliberalen Parteien die Stoß- und Werbekraft der Liberalen verstärkt habe. Der Sffmmenzuwachs der Liberalen bei der letzten Reichstags- wähl betrage 25 Prozent. Hinsichtlich der sogenannten „Tampfung" Dertrat Wiener den Standpunkt, daß die Tämpfung benagt habe, Denn solche Mmachungen hätte man vor der Hauptwahl treffen müssen. Tic Gegensätze zwischen Sozialdemokratie und Liberalismus werden immer bestehen bleiben, man könne aber immerhin eine Strecke weit gemeinsam gegen den gemeinsamen Gegner marschieren. ReichstagSabgeometer Gothein (Breslau) behandelte die Wirtschaftspolitik. In von ihm vorgelegten Entschließungen wird erklärt, daß der Delcgiertentag in der Zollabspcrrung eine schwere Schädigung des deutschen Wirtschaftslebens erblicke und eine Herabminderung der Zollschranken verlange. Es wird auf die Gefahr einer Unterernährung des gesamten Volkes infolge der ungeniigenben Fleischversorgung und der Preissteigerung aller Lebensmittel hingewiesen, die Ermäßigung der Gctreidezölle, die Beschränkung der Einfulm'cheiuc auf dieselben Fruchtarten, Aushebung der Zölle auf Futtermittel, Erleichterung und Verbilligung der Einfuhr von Zuchtvieh, Beseitigung der hestehenben Fidei- kommisse unb bic Verhinderung von Neugründungen von solchen, ferner die Beseitigung des 8 12 des Fleischbeschaugesetzes, die Erweiterung der den Stadtverwaltungen für den Fleischbezug gewährten Erlasse und schließlich die Zulassung ausländisckten Schlachtviehs verlangt wird. Die sosortige Einberufung des Reichstags wird als unerläßlich bezeichnet. Abgeordneter Dr. Wendorff sprach über Fortschrittliche Vvlkspartei und Landwirtschaft. In einer Entschließung forderte er Schaffung von ausgedehntem Mittel- unb Kleinbesitz unb von Arbeiteransicbelungen, Austeilung bes staatlichen Domänenbesitzes, zollfreie Einfuhr von Zuchtvieh unb Futtermitteln, Gleichstellung ber ländlichen und gewerblichen Arbeiter und Förderung der Landeskultur. An den Vortrag Wendorff schloß sich eine längere Aussprache, un welcher auch Pfarrer Korell (Darmstadt) teilnahm, der die Worte „Ermäßigung der Getreidezölle" in der Entschließung gestrichen sehen wollte. Ter Antrag Gothein wurde schließlich einstimmig angenommen unb der Antrag betreffend Ermäßigung der Getreidezölle dem Ausschuß überwiesen. Den Bericht über die Tätigkeit der Reichstags fraktion Der Zigarrenkiftenbaum. Zur Herstellung der Zigarrenkisten wirb heute verschiedenes Material, selbst Pavve, verwendet. * as ist aber nur bet billige1’ Sorten zulässig; sonst verlangt ber Handelsbrauch, baß testiere Zigarren in Kisten au5 besonderem Holze verpackt werben. Der Baum, der es liefert, gedeiht m der Heimat des Tabaks. Er wächst auf den Antstien, m Zentralamerika und wirb auch im Amazonas- gebiet angetrossen. Im Handel ivirb er svanifche Zeder genannt; er bot aber mit der eckten Zeder, wie der Libanonzeder, nickts ge- metnfiun, denn diese sind NadelbätiNie, während die svansicke Zeder ein Laubbaum ist, der immergrüne, paarig gefieberte Blätter trägt Bis die ersten spanisctien Ansiedler auf den Antillen den Biaarren- Tiftenbaum kennen lernten, wurden sie durch den aromatischen Geruch seine- Holzes an das echte Zedern bolz erinnert und nannten ihn darum cedrela. woraus sich im Handel der Name svanüche Zeder bildete. Der botanische Name des Baumes ist cedrela odorata. Auf nassem Boden ober gar in Sümpfen ist unser Baum nicht zu finden; steiniger Boden sagt ihm mehr zu, unb er gedeiht darauf nicht nur in ber Tiefebene sondern auch un Gebirge bis zu einer Höhe von 1000 bis 1200 Nieter. Seine Früchte sehen Wall- nüfjen ähnlich, schmecken aber stark harzig; auch in seiner Gestalt erinnert er an den Wallnußbaum. Die spanische Zeder wird 20 bis 25 -Dieter hock unb ihi Stamm erreicht einen Durchmesser bis 1,50 Meter Zur Zeit der Entdeckung von Amerika benutzten die Indianer diese Zeder mit Vorliebe zum Bau ihrer Pirogen, da ihr Holz sich le«cht bearbeiten laßt Von den Weißen wurde es an aiigs zu Tischlerarbeiten uermenbet; vor allem fertigte man ans ihm Truhen, in denen man Kleider mottensicher aufbewahrte da der Geruch deS Holzes die Insekten fernhält. Diese Eigenichaft des 'Zederiibolzes ivar gewiß der Anlaß, daß man beim Au>blichen der Tabakindustrie auf Kuba die Zigarrenkisten daraus verfertigte ; man wollte dadurch die Ware vor Zniektenfraß unb Verderben schützen. Nachdem sich das Holz zu diesem Zwecke einmal eingebürgert hatte, wollte man noch eme andere Entdeckung gemacht gaben. Tas ätherische Zedernöl, das ihm den Geruch verleiht, sollte auch das fMroma der Zigarren beeinflussen unb es veredeln. Cb dies wirklich ber Fall ist, barüber würbe bis tu die Gegenwart hinein viel gestritten. Tas eine steht fest, daß durch einen zu hohen Gehalt des Kistenholzes an diesem Cel der Geschmack der Zigarre beträchtlich leiden kann. Mau begegnet aber dem llebclftanbe leicht durch Trocknen und längeres Lagern des in Bretter zersägten Holzes. Mit der zunehmenden Verbreitung der Zigarren wuchs auch der Bedarf an spanischem Zedernholz für die Zigarrenkisten, eic wurden nicht nur auf ben Antillen verfertigt, sondern ihre Her- stellung bürgerte sich mit dem Tabakbau und der Zigarren- fabritation auch in andern Ländern ein. Verpflanzen konnte man Der Antrag Erkelenz unb ein Antrag Naumann, alle Mittel zum Schutze von Leben unb Gcsunbheit ber Arbeiter zu benützen, ferner ber Antrag Wiem er unb jener bezüglich ber Landarbeiter wurde angenommen unb daraus die Verhandlungen auf morgen vertagt. uisse ber einzelnen Landestcile möglichst berücksichtigt Ter Reichsvcrbanb liberaler Arbeiter sei zu begrüßen, aber keine neue liberale Aera herbeiführen. — Gin soziologischer Kongreß inNom. Ter achte Kongreß des internationalen Institutes für Soziologie wirb benv nächst in Rom seine Tagung beginnen. Ter Arbeitsplan stellt in den Mittelpunkt ber wissenschaftlichen Verhandlungen den Begriff des Fortschrittes, ber von allen Seiten beleuchtet werden soll: anthropologischer Fortschritt, ökonomischer Fortschritt, politischer, geistiger unb moralischer Fortschritt bilden Gegenstand der Vorträge. Man will ben Versuch machen, eine allgemeine Formel zu finden, unter der sich, alle Seiten der sozialen ftultur zusammenjassend, der Begriff des allgemeinen Fortschrittes bestimmen läßt. — Das neue ft e Maschinengewehr. Aus London wird berichtet: Tas von der großen englischen Waffenfabrik Vickers gebaute neue Maschinengewehr scheint gegenüber dem bisher eingeführten System einen gewaltigen Fortschritt zu bedeuten der sim auch darin ausprägt, daß die Regierungen von fünf europäischen Großmächten bereits größere Bestellungen ausgegebev haben. In den letzten Wochen sind nicht weniger als 1080 dieser neuen britischen Maschinengewehre für fremde Militärmächte in Auftrag gegeben worden. Gegenüber den bisher konstruierten Maschinengewehren besitzt das neue Geschütz viel geringeres GewiÄ, ist daher leichter beweglich unb kann seine volle Feuerkraft auf einen viel längeren Zeitraum entfalten, ohne sich zu überhitzen. Dieser Erfolg wurde durch ein neues Kondensationssystem erreicht, bei dem das 29affet zur Kühlung der Läufe durch einen besonderen Kondensator in stetem Umlauf erhalten wird. Bei einem der letzten Versuche wurden aus einem Geschütz 180 000 Runden abgefeuert, dabei 30 378 Schüsse aus demselben Laus; erst dann konnte etne Abnahme ber Treffsicherheit festgestellt werden. In 15 Minuten wurden 2672 volle Runden abgegeben, und von dem ursprünglichen Wassergehalt von 6 Litern war dann immer noch 1 Liter übrig. Tas neue Geschütz wiegt nur 27 Pfund, mit voller Wasserkühlung 36 englische Pfund. Tie Länge des Wassermantels ist foabet bis zum Ende des Schosses, wo die Hitze am größten ist, erweitert worden. Die Verbesserungen sichern nach den Angaben ber Times bi eiern neuen britischen Fabrikat ber Waffenindustrie einen wesentlichen Fortschritt vor ben bisher üblichen Systemen, bet denen die Erhitzung ber Läufe viel schneller eintritt, so daß bic Feuerkraft sich schneller erschöpft. — Eine Frau als Richter. Eine bedeutungsvolle Errungenschaft der Frauenbewegung wird aus Australien gemeldet: dort wurde eine Juristin, Miß Isaacs, von der Regierung als vollbestallte Richterin an den Berufungsgerichtshof von Melbourne berufen. Ts ist das erstemal, baß eine Frau in Australien eine Staatsstellung erhält. Miß Isaacs ist die Tochter eines höheren Beamten am Berufungsgerichte: ihr Vater war in früheren Jahren einmal australischer Justizminister. Neue - R&'Äs MK WZ W1' *“''• Sunfl obneJtnuMtj- (W17] Lchlasstellc »niet. VabnbMr. woknunftanrubi^ Dtrui ilrasffun E^äniordek 8ftrs® ONr LZL Sg^’sto i!«tim6ti 7i'5'"'1 -cbriiii »V' !?*n1. VMötijin. -HsöblT^mmcrzü w 3immer za vc «M7 «roidoricr L Hübfctimöbl.M Vobn- und schl fciten. y^r 9? LMi rsTzi^L Z'J' T” । Mall vcrm. MW 'Ä5ys lKrj -»-Zimmer« ZmL-rdL p. 1.9,ov.z n-j rygpg cjje U yrouc '-Ivöjü Wau"eb? «k sM «Äg> <7^2 :S?E° L'?LtcML!L- GAZi^ WH «rumur-"____ s-gZL° Ujg? '“^Uss» Sch.möbl.Zim.b«! "^1 Maleorsirc SAin iäMierto zu verm. Nord-Au aegenüb. Oswalds^ Möbl. Zimmer, »oi}> Wabnboh'trafr wnJ (?ini.mi)bL3im ohne "Btniion billig mieten. Satibgafic; E Möbliert. Wok rchlalzimmcr in ruh wwMiebiflM ^ut«6bl.3immer i A.wm.^lSubtn Möbl. Simmet bitt miet. Kcucntota r ^20; Kvt möbl. mit UTobem 2chre verm. Room'tra I Lüden u, Lade Kaum, »reismetl Iruentveg i?7^ S-aflcti -’obnuno, outbst erteil £lMNor!tftr,25 ^bau'ein Hause?. z^WreSMj ywirtrt jn Mer.’Mee .£" ,cde ech,e Osram-La,npe muss di« Inschrift „OSRAM" tragen. - Überall erhältlich. Auergesellschaft Berlin 0. 17 C**l, Ausstellung möge Landnnrtschaft die 2. Preis und 3r. öellmühle. je ein Diplom. Klasse?. Hafer: Kestrich, jc ein 1. Preis 15 Ackerbau: Klasse 1. 23 c ft c Gesamtleistung: £>cinr. Weift, Kleinhoi, Ehrenpreis; Ock. Rat E n g c l a n d , Altenburg, Ehrenpreis : l a n d w. W i n t c r s ch u ! c Alsfeld und Kornhausgcnossen- münben, ie ein 3. Preis 5 Ms. tVeiner er lyi elfen je ein Diplom ftr. Hedtrich, Unter-Sorg, Georg, Hellrnühlc, Otto Caspar, Zell und Fr. Schröder, Elbenrod. Klasse 8. Hülsenfrüchte: Otto Caspar, Zell, 3. Preis 5 Mark. so zahlreich ist, daß der Äcker- und Cbflbmi auch in^den höher gelegenen Teilen der Provinz immer mehr Fort- Klasse 9. , dlu faa be 3. Eine gute Latwer Schmidt III., Romrod, 2. *r schritte macht. . t . Als erster sprach bei der Eröffnung der Vorsitzende des Obstbauvereins Alsfeld, Kreisrat Dr. Heinrichs, als Vertreter des Oberh. Obstbauvereins, der u. a. am das harmonische Verhältnis zwischen Landw. Kammer-Au. schuß und Oberh. Obstbauverein hinwies und das harmonische Zusammenarbeiten beider Korporationen hervorhob. Er schloß seine Ansprache mit dem Wunsche, Die Ausstellung möge zur Belehrung und zum Nutzen der Landwirtschaft dienen Sodann nahm Hürgerrneriter xr. Polzing als i&?rtrctrr der Stadt Alsfeld das Wort und hieß alle Beteiligten herzlich willkommen. Er schloß seine Ansprache mit dem Wunsche, die Ausstellung möge recht zahlreich besucht werden. Als Vertreter des Landw.-Kammer-Ausschusses sprach der 2. Vorsitzende, Ockonomicrat froreM, Angenrod, der besonders seinen Dank den Au^ stellern, Preisstistern usw. für die mühevolle Arbeit und das dem Unternehmen entgegengebrachtc Jn:crcste auv- sprach. Besonderer Tank gebühre den Ausstellern, da sie trotz der seitherigen ungünstigen Witterung und die dadurch erlittenen Schäden und 'Nachteile sich nicht gescheut haben, die Aufstellung zu beschicken. Er schloß seine Rede mit einem Hoch auf den .Kaiser und den Großherzog. Nach dem nun die Ausstellung für eröffnet erklärt wurde, schloß sich ein Rund gang unter Führung des Oekonömicratö Weitzel Lich und des Garteninspektors John-Friedberg an. Als Preisrichter waren tätig Ockonomicrat Weitzel, Lich, und Abacordn. W Fenchel, Ober-Hörgern, in Gruppe Ackerbau, und Garteninip klor John Friedberg und Herr Gg. Seiboldt I., Nieder Eschbach, in Gruppe Obübau. Das Arrangement wurde von den Technikern 5doch und Büxler getroffen. Das Prämiierungsergebnis ist folgendes: schast Alsfeld je ein Ebrendiplom. Klasse 2 Winter weizen: Otto Schmidt, Angenrod, Ehrenpreis: Oek Rat Morell, Angenrod 1. Preis 15 Mk.; Karl Well f, Ober Breidenbach, Hch. Steueinagel, Tudors, Heinrich Frühe Speisekartoffeln: Johs. Gonther, Alsfeld, 1. Preis 15 Mk.: Gg Hch. Keil, Strebendorf, 3. Preis 5 Mk. und Fr. Schröder, Elbenrod, ein Diplom. Klasse 10. Martoffeln mit mittlerer Reifezeit: Karl Graulich, Zell, ein 8. Preis 5 Mk. Klasse 11. Kartoffeln mit später Reifezeit: Gg Hch. Keil, Strebendorf, Ehrenpreis: Karl Well I., Ober- Helwig Krausmüller, Zell, 23gftr. Heß, Büftfeld, Gg. Stamm, Eudorf, Otto Sdjmibt, Angenrod und Rudolf Schüftler, Groß-Felda jc ein Diplom, Fr. Hedtrich, Unter-Sorg und Hch. Seim I., Kestrich, jc eine Anerkennung. Klasse 5. Gerste: Marl Simon, Zell, 1. Preis 15 Mk.: Johs. Pfaff, Zell, ein 2. Preis 10 Ml: Hch. Tietz, Eudorf, Helwig Krausmüller, Zell, Bgstr. Heß, Büftfeld und Fr. Schröder, Elbenrod, je ein 3. Preis 5 Mk.; Fr. Hedtrich, UnterXSorg, Hch. Seim l, Kestrich, Hch Kreuder III., Vadenrod und Gutsp. Georg, Breidenbach, 1. Preis 15 Mk.: Oek.-Rat Korell, Angenrod, 2. Preis 10 Mk.: Heinr. Seim I., Kestrich, Hch. Weitz, Kleinhof, Gg. Stamm, Eudorf, Karl Graulich, Zell, Karl Simon, Zell, Johs. Gonther, Msscld, Kasp. Martin, Angenrod, Georg, Hellmühle, je ein 3. Preis 5 Mk.: Peter Spieß, Altenburg, Aug. Plan-, Alsfeld, Fr. Schröder, Elbenrod, je ein Diplom: Julius Weih, Nieder Gemünden, H. P. Schmidt III., Romrod und Ludw. Weift. Nieder-Gemündeu, je eine Anerkennung. « l1 Q H c 1 2. Futterrüben. Hch Tietz, Eudorf, 1. Preis 15 Mk.: Fr. Schroder, Elbenrod, Gg. Hch. Keil, Strebendorf und Oek.-Rat Korell, Angenrod, je ein Preis 10 Mk.: Hch. Lckpvmg I., Burg-Gemünden und Peter Spieß, Altenburg, je ein 3 Preis 5 Mk.; Karl Graulich, Zell und Jul. Weift, Nieder- Gemünden je ein Diplom. Außerdem erhielt Kurl Simon, Zell, eine Anerkennung. , l >N s e 13. Andere Rüben: Fr Schröder, Elbenrod, Preis .'.Mark: Karl Well I., Obcr-Brcidcnbach, H. P. Scknnidt III , Romrod und Hch. Dietz, Eudorf, je ein 3. Preis 5 Mk^ Hch. Schwing I , Burg-Gemünden, ein Diplom und Karl ’^tmon, Zell, eine Anerkcnniing. Klasse 14. Grünfuttergewächse, Zwischen- ' r u ch t: Fr. Scknöder, Elbenrod und Gebr. Lang, Msfeld, em 3. Preis 5 Mk ® 1 2. c r » " f H t1 e^r g c m fi tf> f e, Hauptfrucht: ^Mlftr Heft, Büftfeld und Fr. «chröder, Elbenrod, je eine Anerkennung. Klasse 18. Sammlung von Gemüsen und Gar - beinr. Keil, Strebendorf, Ehrenpreis 30 Mk.: Fr. Schröder, Elbenrod, 3. Preis 20 Mk; H P Vchm'dt III Romrod und Aug. Manz, Alsfeld, jc ein' 3. Preis mü 10 Mk und Karl Well I., Ober-Breidenbach, ein Diplom. 6. Obstbau. Aufgabe 1. Beste Gesamtleistung: Stadt Homberg Ehrenpreis ^dl/ifgabe 2. Eine nute Einmach birne: Hch. Koch I.. AlSseld, 1. Preis 6 Mk : Karl Graulich, Zell, 2 Preis 4 Mk.: Gg. Kehr Burg-Gemünden und Peter Svicft, Altenburg ü S,rcr,)ic,tcn ie ein Diplom Frau Pol Kick, AlSteld, Gg. Hch. Kuhl, Homberg und H. P. Schmidt III, Romrod Kreuder III., Vadenrod und Karl Simon, Zell, jc ein 10 Mk.: Karl Graulich, Zell, Bgftr. Hetz, Büftfeld Schröder, Elbenrod, je ein 3. Preis 5 Mk.: Johs. Weppler, Reibertenrod, und Helwig Krausmüller, Zell, je ein Diplom. Klaffe 4. Winterroggen: Hch. Zimmer, Zeilbach, Ehrenpreis 20 Mk.; Hch. Steuernagel, Eudorf, und Marl Simon, Zell, jc 1. Preis 15 Mk.: Oek Rat Korell, Angenrod, Fr. Sckfrö- der, Elbenrod und Otto Seim, Heidelbach, je ein 2. Preis 10 Mk.; Karl Graulich, Zell, Otto Easpar, Zell, Karl Well I., Ober- Breidenbach, Hch Js. Sckmidt III., Romrod und Hch. Dietz, Eudorf, je ein 3 PreG 5 Mk: Julius Weift, Nicd.r-Gemündcn, Gg. Stamm, Eudorf und Hch. Seim I., 1 Mk ; Karl Simon, Zell, ein 2. Preis 10 Vkk.: Helwig Krausmüller, Zell, Albert oertb, Vadenrod, Jul. Weift, Niederch'lemünden und Heinr. Schwing I., Burg-Ge- e gute Latweraebirne: H. P. of(.t lh —- Jr- 4 Mk.: jtrau Earl Malkmuß Ww . Weib, ein 3J?i\ 3 Mk: Loren-. Weitzel, Alsfeld und Karl rdell l , Ober Breidenbach, ein Diplom. ^u'.aa b c 4 Ei n gu ter K ochapfel: Anton Schwei- TH 61 SR1'k.1 ?r 6 3°^ Sehrt, Zell und Hch Kreu- ^H^dKenrod, je ein 2 Pr 4 Mk.. Leov. Ramspeck. Als- und Soren* Weitzel. Alsfeld, je ein \ 8f Olchfr, AlSseld. H. Bornmann, AlSfeld und Karl Muller, AlSseld, je ein Diplom evang Marrstellc zu Freiensteinau: sämtlichen Ricdesel Freiherren zu Eü'enbach steht das Präsentationsrecht zu. " Lehrcrpersonalien. Uedertragen wurde dem Schulverwalter Ludw. Mager zu Ober - Laudenbach eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule daselbst. — Erledigt sind: Eine Lehrerstelle an der kath. Schule zu Lampertheim; eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Nieder-Ofleiden. •• Stadttheater. Ter günstige Eindruck deS neuen Personals und der Erfolg der ersten Vorstellungen hat zahl- reiche weitere Abonnements-Anmeldungen ver- anlaftt. Es sei deshalb darauf hingewiesen, daß im Theaterbureau auch weiterhin neue Abonnements auSgegeben werden. Tie neu bnizukommendcn Abonnenten erleiden keinerlei Nachteile, da sie für die verstossenen Vorstellungen kostrnlos Gutscheine erhalten. •• Der große ZirkuS Henry ist heute morgen in zwei Sonderzugen hier eingetroffen. Bis mittag waren sämtliche Riesenzelte anfgebaut und um 12 Uhr wurde das ganze Tier- und Pstrdematerial vom Bahnhof durch die Stadt nach dem Zirkus transportiert. Heute abend sindcl die Eröß'nungsvorslellung statt. Der Zirkns bleibt fünf Tage in Gießen. Kreis Schotten. •• Laubach, 5. Okt. Ter Großherzog hat den nachbenannten Arbeitern der Eisengießerei und Eiscnbahn- werkslätte „FriedrichShütte^ bei Laubach Former Ehrislian Grein in Rnppcrtsdiirg, Former Hch. Sann IV. in Lauter, Kugelosenarbeiter PH. Gilbert in Gonterskirchen, Former Karl Linker in Lauter daS Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: »Für treue Arbeit^ zum 3. Oktober 1912 verliehen. Kreis Friedberg. -l- Butzbach, 5. Okt. Gestern fand eine vertrauliche Gemein berat ssitzung statt, in der die Wcchl cinc3 Stadtrcchncrs stattfand. Der Gcmeindcrat war vollzählig erschienen. Unter den zahlreich cingcgangencn BcwerbungS- gcsuchen fand eine engere Wahl unter vier Bewerbern statt. Das LoS entschied unter zwei Bewerbern für Eduard Bayersdorf von Butzbach. Wegen Besetzung der Stelle eines Kreisgco Meters des hiesigen Kreisvermessungs- amtes wurde vom Gcmeindcrat eine Eingabe an des Ministerium unterzeichnet, in der der Wunsch zn'm Ausdruck gebracht wurde, die Stelle dem seitlferiaen Stellvertreter, Geometer Böck, der mit den hiesigen Verhältnissen durch seine seitherige Tätigkeit hier vertraut sei, zu übertragen. Bezüglich Aushebung des § 3 des Vertrages des Fiskus mit der Stadt Butzbach über die Errichtung der Zellenstrafanstalt, hier Feststellung einer neuen Grenzlinie zwischen der Z e ll e n st r a f a n sta l t und bem südlich der Kleeberger Straße gelegenen Baugelände, so.l nut bet Direktion ber Zellenstrafanstalt hier weiter verhanbelt werben. (RcrtdiitfaciL New York, 5. Okt. Das Bundesgericht hat den von der White Star Line aus Anlaß ber „T i t a n i c" - K a t a st r o p h e zu leistenden Schadenersatz auf 96 000 Dollars festgesetzt. Die der Gesellschaft gegenüber geltend gemachten Forderungen beliefen sich auf über eine Million Dollars. HanSel. ♦ Das Elektrizitätswerk Rheinhessen Worms schlägt eine erste Dividende von 3 Proz. vor. Märkte. fc. Frankfurt n. TI. Piekdoi-Marktbericht vom 7. Okt Auktrieb: 118 Rinder^ darunter Ochsen 390, Bullen 34, Kühe und Färsen <14, Kälber u, Schale 2G9, Schweme -ö!4. Tendenz: Rinder gute Letilen jeftr geiud)t, Kühe und Färsen lebhaft, geringer Uebersiaiid, Kalber langsam, auSverkauft, Schale lebboft, auSoerkaust.Schiveine rege, geringer Ueberünnd. Preis für 100 PId. üeoeiio- SvQlam« QCividit Ochsen. Mk. Mk. Pollllcischige, mtSgemAftete, höchsten bchlacht- wertes, 4—7 Jahre alt 54—59 99—105 die noch nicht gezogen haben (ungcjockNel 50—68 91—97 Zunge fleischige, nicht auSgemästete und ältere aüsgcmä>leta 50—62 83—86 Dinftiq genährte jüngere u. gut genährte ältere 47—49 81—84 y u U e it. Volllleilchige, ausgewachsene, höchsten Schlachtiv. 49—53 88—96 Pollfleischige, jüngere 48—52 89—93 Mäßig genährte junge und gut genährte ältere 45—48 87—92 Färsen, K ü b e. Dollsteischige auSgem. Färsen höchll. Schlachtw. 42—47 78—87 Pollflcischige ouögemäftcteKühe höchstenSchlacht» wertes dis zu 7 Jahren 34 —40 68—80 Kälber. Doppellender, feinste Mast 60—65 102—110 Feinste Mastkälber 56- 69 96—106 Schafe. Stallmastschake: Masilämmer und jüngere Masthammel . . . 48—44 89-92 S ch we inr. Pollsieischige Schweine von 8C—100 Lebendgewicht 68.00 -70.00 88.00—90.00 Pollpelschige Schweine unter 80 k? Lebendgewicht. 68.00—69.00 87.00—83. V) Lollfleischtge Schweine von 100—120k$ Lebendgewicht 68.00—70^)0 88.00-99.0) PoUfleijchige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht 68.50—70.00 87.00—89.00 jc. Ärnnffurt a. TL, 7. Okt. (Orig.-Telegr. des „Gietz. Anz.E) rlmtliche Notierungen der heutigen Fruch t markt vrei se. Weizen (hiesiger) 21.00-21.16, Kurhesüscher Dlk. 21.00—21.15, Wetlerauer Mk. 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) Mk. 18.16 bis 18.25, Gerste (Wetterauer) Alk. 20.00—21.50, Gerste, Franken, Pfälzer, Ried Aik. 20.60—21.75, Hafer Mk. 19.00—20.50, Mais Mk. 16.25 bis 15.50, Weizenmehl 0 Mk. 32.50—32.76, Weizenmehl I Bit. 30.50— 80.75. Weizenmehl III Mk. 27.26—27.6'». Roggen- mefjl 0 Mk. 27.75—2s.00, Roggenmehl 0/1 Mk. 26^0—26.76, Roggenmehl I Mk. 00.00—00.00, Weizenkleie Mk. 13.60-13.76, Weizenschalen Mk. 1225-12.60, Roggenkleie Mk. 16.00-15.25, Malzkeime Mk. 14.00—14.50, Biertreber 15.00—15^ Raps Mk. 31 50- 32.50. Aller per 100 Kg. ab hier. fc. Frankfurt a. M., 7. Oktt. (Orig.-Telegr. de4 ,®ieft. -’lnjeigert*.) Kartoffelmarkt. Man notierte: Kartoffeln m Waggon» Mk. 3.40—4.25, im Kleinhandel Mk. 5.00—6.00, für je 100 Kg. 28. n der am meisten verbrcitc- ehrcr Ruckelshanscn, Heimertshausen, 23. III, 2 6. Stcinobft: Karl Duchardt, Alsfeld und Romrod, jc 3. Pr. 3 Mk. Quitten: Gg. Bücking VIII., Alsfeld, Beerenweine: Johs. Gonther, Ais- Aufgabe 20. t e n Apselsorten Aufgabe H. P. Schmidt Aufgabe Diplom. Aufgabe feld, 3. Pr. 5 Mk.: Hotelier Svrödel, Alsfeld, ein Diplom. Aufgabe 29. Obstkonserven: Lehrer Pfeiffer, Angenrod, Ehrenpr.: Frau Heinr. Bücking, Msseld, 1. Pr. 12 Mk.: Frau Otto Ginsberg, Alsfeld, und Frau Schrödel, Alsfeld, je 2. Pr. 10 Mk.: Frau Oek.-Rat Korell, Angenrod, und Frau W. Egner, Alsfeld, jc 3. Pr. 8 Mk.: Frau Mathilde Enders, Alsfeld, Frau Gg. Bücking VIII., Alsfeld, und Frau Aug. Planz, Alsfeld, je ein Diplom. Aufgabe 30. Gemüsekonserven: Frau Schrödel, Alsfeld, 1. Pr. 12 Mk.: Frau W. Egner, Alsfeld, 2. Pr. 10Mk.: Frau Otto Ginsberg, Alsfeld, und Frau Lehrer Pfeiffer, Angenrod, je ein 3. Pr. 8 Mk. Aufterdem erhielten je ein Diplom Frau Hch. Bücking, Alsfeld, Frau Oek.-Rat Korell, Angenrod, und Frau Mathilde Enders, Alsfeld. Im ganzen wurden in Gruppe Ackerbau 480 Mk. und in Gruppe Obstbau 504 Mk. Preise vergeben. Aufgabe 24. Trauben: Baumwart Wilh. Homberg, 2. Pr. 3 Mk. und Anton Schweizer, Msfeld, ein Diplom. Aufgabe 25. Nüsse: Frau E. Malkmuft Wwc., Alsseld, 2. Pr. 3 Mk.: Brgstr. Spamer, Homberg, 3. Pr. 2 Mk.; H. Repp IV., Homberg, Baumrvart Wilhelm, Homberg, und Karl Well, Ober-Brcidenbach, je ein Diplom. Aufgabe 5. Ein Tafelavfe 1: Krd. Mcst, Eschbach. 1. Pr. 6 Mk.: Anton Schwei^r, Msteld, Karl Mutter, Alsfeld und H. P Schmidt NI., Romrod, K em 2 Pr. 4 Mk. Hch. Fep I., B -Gemünden und frort Wald, Heimertshausen, ie än 3 Pr. 3 Mk. Ferner erhielten je ein Diplom Hch. Schott II., Ruppertenrod, Hch. Becker, Rülfenrod, s Felda G Repp fvr., Homberg, Ludwig Bücking u., Älstelb und Marl Dell I., Ober-Breidenbach. , f T n, Aufgabe 6. Drei Apfe11o rten: Karl Well I., Ober- Brcidenbach, 2. Pr. 8 Mk.: Gg. Bücking VIII , Alsfeld, 3. Pr. 6 Mk. und Gg. Hch. frubL Homberg, ein Diplom. Au »gäbe 7. Ein anbauwürdigerD i n t c r t a fe l- apfel: Anion Schweizer, Als eld, Ehrenpreis: Gg. Buckuig VIIL, Alsseld, 1. Pr 6 Mk ; H. Fen I., B -Gemünden und G Repp IV., Homberg je 2. Pr. 4 Mk : Ludw. Bücking II, .llsfcld, 3. Pr. 3 Mk uno Rich Gepcr, Alsseld und Defononucrat Korell, Angenrod, je ein Diplom. , . , wC»«. Aufgabe 8. E i n spä t b l ü h e n d c r T a T cI ° V I ?1 • Foh. Heßler, B -Gemünden, 1. Pr. 8 Mk.: Krd. Emmer^ck)- B -Gemünden und H. Fischer III., B.-Gemünden, ie cm Pr. 5 Mk : Julius Weift, NicdcreGemünden, 3. Pr. 3 Mk.: Otto Dievel, Alsfeld, Rud. Schüftler, Gr.-Felda, Gg. Bücking > HO, Alsseld, H. Lather, Kirtors und H. P. Schmidt III., Romrod, je ein Diplom. . . t Ausgabe 9. Ein haltbarer Wintertafelav el: Lehrer H. Bernhard, Heimertshausen, i. Pr. 10 Mk.. H. Lathcr, Kirtors und Karl Well I., Obcr-Brcidenbach, je cm 3. Pr » .?< r.; H. Mach I., Alsseld und Aug. Plan.z, Alsfeld, ie.ein Diplom Aufgabe 10. Ein an bauwürdiger Wrntcrtafel- apfel: Fr. Martin, Niedcr-Gemnndcu, Ehrenpreis: Hch. «vepl., Bura-Gcmünden, 1. Pr. 10 Mk : Anton Schweizer, A ss Id 2 Pr. 8 Mk.: Rich Geyer, Alsfeld, 3. Pr. 6 Mk.: Hch. Koch I., Alsfeld ein Diplom. „ . .. Ausgabe 11. Eine ertragreiche Apfelsorte: Otto Tiepel, Alsseld und Karl Garg, Vockenrod, ic cm 2. Pr. 5 Mk. und Gg. Bücking VIIL, Alsseld, ein Diplom. Ausgabe 12. Eine gute Tafelbirne: >^ohs. Heßler, B.-Gemünden, 1. Pr. 8 Mk.: Hch. Oppertsbämer, Burg- Gemnnden. 2. Pr. 5 Mk: Hch. Becker, Rülfenrod, 3 Pr. 3 Mk. Aufterdem erhielten F. Ehrenklau, Alsfeld und Gg. Kehr, Burg- Gemünden, jc ein Diplom. . Aufgabe 13. Eine groftsrüchtige Herbsttasel- birne: Johs. öeftler, Burg-Gcmündcn, Ehrenpreis: Karl Duchardt, Alsseld, Ludw. Bücking II., Alsfeld und Jost Sehrt, Zell, je eilt 2. Pr. 5 Mk: F. Ehrenklan, Alsfeld, ein 3. Pr. 3 Mk : Otto Dicvcl, Alsfeld, H. Oppertshäuser, B.-Gemünden und Hch Fischer III., B -Gemünden, jc ein Diplom. Aufgabe 14. Eine rcichtragendc Wintertasel- birn e: Johs. Heßler, Burg-Gemünden, 1. Pr. 6 Mk.: H. P. Schmidt III., 2. Pr. 4 Mk.: Fr. Thomas, Alsfeld, ein 3. Pr. 3 Mk.. Frau H. Bücking, Alsfeld, G. H. Kuhl, Homberg und Ockonomierat Morell, Angenrod, je ein Diplom. Aufgabe 15. Ein zu in Kochen und Rohgcnuft brauchbarer Wirtschaftsapfel: Richard Geyer, Alsfeld Ehrenpreis; Gg. Bücking VIIL, Alsfeld, 1. Pr. 12 Mk.: Lehrer Bernhard, Heimertshausen, 3. Pr. 8 Mk.: Anton Schweizer Alsfeld und H. P. Schmidt III., Alsfeld, ein 2. Pr. 10 Mk. Aufgabe 18. Fünf Sorten Tafeläpfel: Gg. Bücking VIIL, Alsfeld, 1. Pr. 7 Mk. Aufgabe 19. Drei Sorten Tafelbirnen: Rich. Geyer, Alsfeld, 1. Pr. 6 Mk.; Johs. Heftler, Burg-Gemünden, 2. Pr. 4 Mk : Ludw. Bücking II., Alsfeld uiid Karl Well L, Ober-Brcidenbach, je ein 3. Pr. 3 Mk. 2. Pr. 8 Mk.; Frau E. Malkmuft Wwc., Alsfeld, 3. Pr. 6 Mk und Bgftr. Schneider, Fischbach, ein Diplom. Aufgabe 21. Eine Apfelsorte von Spalieren: Lorenz Röhner, Alsfeld, Ehrenpreis: Bgstr. Spamer, Homberg, 1. Pr. GM: Weicker, Leusel, 2. Pr. 4 ML: Leop. Ram- speck Alsfeld und Krd. Emmerich, Burg-Gemünden, ic ein 3. Pr. 3 Mk.; Fr. Martin, Nieder-Gemündcn und Karl Müller, Alsfeld, je ein Diplom. Aufgabe 22. Eine Birnensorte von Spalieren: Piarrer Prätorius, Homberg, Ehrenpreis; Bgstr. Spamer Homberg, 1. Pr. 8 Mk: Ockonomierat Korell, Angenrod, 2. Pr. 5 Mk.: H. Fischer III., Burg-Gemünden und H. Fey I., Burg-Gemünden, je 3. Pr. 3 Mk.; Johs. Hehler, Burg-Ge- münden und Ludw. Eiigclke, Alsfeld, je ein Diplom. Aus Stadt und Land. Gießen, 7. Oktober 1912. ** Justiz Personalien. Der Groftherzog hat den Land- gerichtSrat bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg Herm W e l d c r zum OberlandeSgerichtsrat bei dem Oberlandesgericht^ den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Michelstadt AmtsgerichtSrat H. Noack zum Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Olernsheim, den Notar mit dem Amtssitz in Gau-Algesheim Justizrat Adam Schmitt zum Notar.mit dem Amtssitz in Mainz alS Nachfolger des Notars Justizrat Dr. Bittong daselbst und den Aktuar bei dem Amtsgericht Grimberg Joh. Peter Langsdort zum Aktuar bei dem Amtsgericht Darmstadt I ernannt. Ernannt wurde der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitz in Butzbach Ludw. Jak Lepper zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitz in Friedberg. ** Pfarrdienstnachrichten. Ernannt wurden Psarr assistent 'Winkler zu (Mrotz-Rohrbeim »um Psarrverwalter- Psarramtskandidat Schultheis zu Harter-Haufen zum Pfarrvikar, zum Psarrverwalter in Büdingen «dritte Psarrstelle': Psarr- amtSkaudidat Hans Hoffmann zu Haardt zum Pfarrassiftenten zu Gießen. Psarramtskandidat Lie. Gengnagel zu Darmstadt zuletzi Vereinsgelftlicher der ZckNeren Mission, zum Psarrvere wattcr in Stockbausen. Zur Wiederbesetzung werden ausgeschrieben- d,c evang. Psarrstelle zu Ober-Eschbach (mit Verpflichtung jur Pastoricrung der Evangelischen in Ober-Erlenbach:: die cuan- Seln'che Psarrstelle zu H o pf rn a n n s s e l d: sämllichen Riedesel Freiherren zu Eisenbach steht das Präsenlationsrecht zu Tie OsramDrahilampen Unzerbrechlich Vermietungen | 4 Zimmer Achäne nernumine Man iorbentöohnnno, 4 p,immer mit Zubehör an ruhige Vcutc alfrbolb ob. spater au verin. Näh. Stevliauttr. 42 I. Schöne 4-Zimmerwoduunq au vermieten. <6145 Näh rfrronfinrtcr St, 4 Z.W, l. St.. fof a. verm. Bruckstr. 6, Näb Hib I"*'1 k Original- mit Greta, groß. jugendlicher Hut . . Mk. 6.50 tasie fj Neufapg-Herde |EE 6720 andere Dköbel. PskrdkßM N.inM»,L Kaiser Allee 20. I«643 Motorenfabrik Darmstadt ■ meine Damen 08412 genommen. 0>409] Zuvcrl.Pferdeknecht gesuäu. M. Creutzburg. 08404 Postamt 2, 6730 kann cintrcten. Ferd. Burk, Kunstmühle. 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Deutsche A i V balt-Oeicllfchaft. 67:^ Wer die Holzfällungsarbcitcn für 1913 im Lützellindener Markwald (in Hessen) ausführen will, hat seine ^Forderung schriftlich und verschlossen bis spätestens den 15. Oktober d. Is., vormittags 10 Uhr, hierhin einzureichen, wo auch die Bedingungen eingesehen werden können. 671{ Groß-Rechtenbach, den 3. Oktober 1912. Der Bürgermeister. Vergebung. Für die Großh. medizinischen und Frauenkliniken in Gießen soll im Wege deS öffentlichen Angebots vergeben werden die Lieferung von: 1. 25 Ztr. Aepfel, 2. 600 Ztr. gute Speisekartoffeln, 3. 15 Ztr. gelbe Salatkartoffeln, 4. 10 Ztr. untererdige Kohlrabi, 5. 15 Ztr. Zwiebel, 6. 2 Ztr, Meerrettich, 7. 10 Ztr. gelbe Rüden, 8. 35 Ztr. Weißkraut, 9. 150 St. Rotkraut. 10. 400 St. Wirsing, 11. 200 Lauch, 12. 350 St. Sellerie. Die Bedingungen können nachmittags von 3 bis 5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau, Klinikstraße 32, eingesehen werden. Verschlossene Angebote und Muster sind getrennt mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Er- öffnunqskermin Hiittrood), htn 16.ötto6crl912, mmtW Ullhr, bei der Verwaltung einzuretchen. Zuschlagsfrist bis zum 20. Oktober 1912. Gießen, den 1. Oktober 1912. Großherzogliche Verwaltungsdirektion der medizinischen und Frauenkliniken. ________________________Voit.__________________B*/,o Bekanntmachung In das Handelsregister Abt. A. wurde heute bezüglich der Firma W. & G. Schuchhard in Gießen eingetragen: Georg Schuchhard je. ist in die offene Handelsgesellschaft als persönlich haftender Gesellschafter eingetreten. Die Prokura des Georg Schuchhard je. ist erloschen. Dem Kausinann Fritz Schuchhard in Gießen ist Prokura erteilt. Gießen, den 4. Oktober 1912. B’/w Großherzogliches Amtsgericht. Damen-Hüte Herren-Hüte werden umgeformt und werden gereinigt, ge- gebügelt bügelt und neu garniert Hutreparatur-Werkstatt Rudolf Richter, Jlarktutrnße 21—26 Schwerhörige erhalten das „Otophone*1 15 Tage zur Probe Persönlicher Besuch erbeten. Broschüre Nr. 18 kostenlos. Deutsche Otophone Co. Frankfurt am Main Bockenheimer Anlage 60 pt heksatta aller Irl SSSSS I Mäntelchen vonl5°%is350 Kinder- Golfjäckchenv.l000bis300 Häubchen von 500m. I26 »7,. Schürzen vo=350bi=0.95 A. Salomon & Cie. Fritz Nowack bis und Damen-Nachthemden Qualitäten. Sämtliche 6.00 Mk. Meter 10 Enorm billige Angebote Nur erstklassige Fabrikate Fast nur Reste Fritz Rosenbaum Löwengaffe 20. Telephon 692. 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