Zweiter Blatt 162. Jahrgang erscheint täglich mit Ausnahme beS Sonntag«. unorganisch aufzubauen und die Städte nicht zu uni- auf, nicht formieren. Eine Bahnhof, Rll Dienstag, 10. September 19(2 Rotationsdruck und Verlag der Brüdl'fchen Universität« - Buch- und Slemdruckerei. 9L Lange. Liegen. Gruppe bat das Verdienst, vor der sinnlosen Ausstellung von Denkmälern aus icdcm beliebigen Platze, rote sie leider in den letzten Jahren bei uns üblich geworden ist, eindringlich zu warnen. Pläne, Modelle und Bilder zeigen, wie man bestrebt ist, auch dem Städter so viel Natur zu geben, roie ^nöglich ist, indem man Parks, Waldsläcken, Spielwiesen und Strandbäder schafft. Besonders erfreulich ist es, zu sehen, daß auch die fleinen Gemeinden Wert auf diese Dinge legen, die früher gar zu oit für überflüssigen Luxus galten. Auch die Lustschinahrt trägt übrigens schon ihr Teil zum Städtebau bei. Der verdienstvolle Luftschisser Major Dr. von Abercron stellt eine Reibe von Ballonausnahmen aus, die für die Schassung planartiger Städteansichten in Zukunit noch große Bedeutung gewinnen dürften. Einen großen Raum nimmt die Wteilung Bodenpolitik ein; die meisten Besucher erhalten zwar in dieser Wteilung eine ungewöhnliche Beschleunigung und fliehen, weil ihnen der Stofs zu „theoretisch" ist, aber wer sich ein wenig in diesen Stoff vertieft, wird nicht mehr so schnell losgelasscn. Hier wird ja gerade der Grund gelegt für einen gesunden, auch wirtschaftlich gesunden Städtebau. Die Einwirkung der Städte aus die Boden- sveknlation durch das Mittel kommunalen Bodenerwerbs, Erbbaurecht, Diedcrocrkaussrecht, Rcntengutbildung, Bauberatung, das alles erhellt hier aus Plänen und Literatur. Der Bund deutscher Bodenrcsormer und der Perband zum Schutze des deutschen Grundbesitzes und Realkredns stehen hier nebeneinander und werben, jeder aus seine Art um den Beschauer, in dem sich vielleicht aus dem Widerstreit der schöpferische, der versöhnende Gedanke bildet. Breiten Raum nehmen auch die Verkehrsanlagen, Straßenbahnen, Kanäle, Häfen, Lustschinahrt und die Wteilung Berkehrspropa- ganda des Verbandes westdeutseher Berkehrsvereine ein. Di- „iitfcmer ZatmlleiidlStter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da« „Mreisblatt für den Kreis eiche*" zweimal wöchentlich. Die .^audwirtschaftttchen Sell- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Wteilung „Platz und Monument" in dieser ersten tr \ (t. Die Titanic als Fossil. Biele Vermutungen sind über das Schicksal der „Titanie'* ausgesprochen worden, die nun seit mehr als 4 Monaten auf dem Boden des Weltmeeres ruht. Bon einer ganz neuen Seite beleuchtet diese Frage ein Aussatz, den Franz Schulde unter -dem Titel „Das geologische Schicksal der Titanic" in der „Natur wissenschaftlichen Wochenschrift" veröffentlicht. Was wird im Laufe von vielen Hunderttausend Fahren oder gar Jahrmillionen aus der ..Tuanic" geworden sein? Diese Frage wird dort beantwortet. Redaktion, Gypebition unb Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Bering: v-4tiü 51. Redakiwn:^GSlir.rel.-Adr^Aiize,gerG,eßen. eisch Person nr unserm xtrakt,ö(h ScYgeset^- .80 8^'" Post. 16 30 g zusam-; Pfan£ bi -r t unfrank'--1.; 5t 6 Monat-: * Wv wurden w-. ;r$ucbe m- oebendenjf ® s-ein^ni-- leiomeE Sn- 1 ew5; ' ’ßest. »lk, LberR. Kl W' E'berg. 6 gen. L" 18Ul)ß °>ber 191* löcnour^ Lraub«t hesfischer Vogelschutztag. h. B a d - N a u h e i m , 9. Sept. Unter dem Vorsitz des Geheimrats W il b r a ndt - Darmstadt sand heute im Kurhause der aus allen Teilen des Landes gut« besuchte he ssischeBoyel schütz tag statt. Ten Verhandlungen wohnten außer den Kreisräten von Alzen, Tieburg, Bingen und Friedberg auch zahlreiche Gäste und £)err Schwabe als Vertreter des Freihercn von Berlepsch-Seebach bei. Nach herzlicher Begrüßung durch den Vorsitzenden erstattete Cberförfter Nicolaus- Darmstadt den Geschäftsbericht, dem folgendes zu entnehmen Luftschiffahrt. Das Militärluftschiff „Z. 3" ist am Montag mittag 12.15 Uhr von Metz zur Fahrt nach Gsotha bexro. zur Teilnahme an den Kaisermanövern mit 11 Mann Besatzung auf- gestiegen Tas Luftschiff „Z. 3" ist um 6 Uhr 30 Minuten glatt vor der Lunschiffhalle in Gotha gelandet. Kf. Die Latham ft a r b. lieber den Tod des Königs der französischen Flieger, Latham, der vor ein paar Wochen in Afrika aut der Jagd umgekommen ist, treffen jetzt die ersten ausführlichen Nachrichten ein. Der „Malin" hat aus Fort Ar- chanbault im nördlichen Französisch-Kongo einen Bries erhalten, in dem die Worte roiebergegeben sind, die Hauptmann CroS an Lathams Grab gesprochen hat. Hierin sind alle Einzelheiten von Lathams letzter Jagd enthalten. Am 25. Juni landete Latham am rechten User des Schari. Wenige Minuten später schoß er ein Rhinozeros auf 25 Schritte Entfernung an. Tie Kugel traf das Rhinozeros in der Schultergegend, aber Lathams Gewchrlauf war unglücklicherweise durch Sand verstopft gewesen, und bei dem Schüsse Platze er. Latham entriß fosort In der zweiten Gruppe finden wir dann die Einrichtungen für die Gesundheit, aufrichtiger: die Einrichtungen Tür die Vermeidung der notwendigen Großstadtschädigungen. Ter Straßen- bau, die Kanalisation, Reinigung der Wwässer, Straßeniäu berung, Müllbeseitigung, Wasserversorgung werden von staatlichen Behörden, Hochschulanstaltcn, Städten, Firmen und Privaten in Modellen und Plänen dargestellt. Eine Ausstellung, die alle Besucher fesselt, zumal sic ihnen sagt, welche wohlum- begten Sorgenkinder sie sind, ist di: Ausstellung für Rettungs- wärts gewandte Schöpfer ihre Gedanken durchsetzen: der Hei- matfchutz hat einen breiten und mit allerlei Schönem erfüllten Raum auf dieser Ausstellung. Historische Pläne zeigest die alten Merkmale und Unterscheidungen der Städte und fordern dazu Aus heften. Darmstadt und die Fletfchteuerung. bs. Darmstadt, 9. Sept. In einer am letzten Frei- lef ubgehattenen Sitzmrg des sozialpolitischen Ausschusses l.i Stadtverordnetenversammlung gab Burin meist er Mueller Kenntnis von dem Inhalte einer ■ui das Großherzogliche Ministerium des Innern und an itu Reichskanzler abgesandten Eingabe in der Frage der sflcischteuerung. In dieser Eingabe heißt es, daß tej Metzgergewerbe einerseits mit Schwierigkeiten zu Jimpfen habe und daß andererseits die Bevölkerung, na- n ii. lich aber die unteren und mittleren Klassen, nicht mehr ii der Lage sind, den notwendigen Fleischbedarf zu decken, pejer außergewöhnliche Zustand fordere außerordent- I..he Maßregeln. Es wird dann in dieser Eingabe |t:(ingt: 1. Erleichterung der Bicheinfuhr vom Ausland; L Einsuhr von iin Auslande geschlachteten Wich, die heute nitter § 6 der Vorschriften für die Unter- ftKiunq des in das Zollinland eingehenden Fleisches zu ^en hat; 3. die Einfuhr von gefrorenem Fleisch wird als tninjchenswert bezeichnet und naher begründet und 4. wird in der Eingabe hervorgehobcn, daß das zu Markt gebrack)te Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesien Großvieh in der Qualität, der Mästung und dem Gewicht zuruckgegangen sei, was auf die fcbledncn Ernteverhaltnisse zuruchzusühren ist. Auch das Abhängigkettsverhält- nis der Metzger zu den Händlern bedingt zum Teil die höheren Fleffchpreise Tic Einfuhr von Fleisch und D eh aus dem Auslände würde daher insofern ausgleichend wirken, als der einheimischen Landwirtschaft zziehr Zeit gelassen würde, schlachtreife Ware zu produzieren. In der Eingabe an den Reichskanzler ist auch der Antrag auf so- orttge Einberufung ocs Reichstages gestellt — An dte Mitteilung dieser Eingaben an den sozialpolitischen Ausschuß schloß sich eine Aussprache über die von der Stadt elbst etwa zu ergreifenben Maßnahmen. ist: Ter Mitgliederbestand weist 1442 Name:t aui. darunter befinden sich 1298 Ernzelmüglieder. 10 Behörden, 40 Vereine und 94 Gemeinden Wenn auch die Zahl der Ernzelmuglteder eöva« sank, io ist dies nur ein relatives Zurückgehen, da ftd) zahlreiche Personen einzelnen Vere nen anschlossen. die dem Ver-ine körper- dahlid) angehören. Heb krall ist in den Vereinen mit großen sichtbaren Erfolgen gearbeitet tnorden Neu bildeten fid) bie mtci#- vereine von Tieburg unb Bingen Freiherr von Berleplch wurde zum Ehrenmilglicde ernannt. Ein Antrag des Mainzer T i e r s ch u tz v e r e i n s. die Regierung um Maßnahmen gegen den Vogelmord in südlichen Ländern zu ersuchen, wurde dem Ministerium übermittelt. In Tarmstadt wurde eine Vogel »chutz- ftation eingerichtet, an der bis >eyt drei Lehrgänge für Vogelschutz stattfanden Tie Beteiligung hieran war recht gut. Autzerdem wurde ein Kursus für höhere Forstbeamte abgebalten Kleinere Kurse fand-'n aus Veranlassung der betreffenden KreiSämter in Alzen und Bingen statt. Weitere wirksame AufNärung über den Wert des Vogelschutzes aefdxib durch Vorttäge, Ausstellungen unb die Presse. Von besonderer Bedeutung war eine Ausstellung auf der Burg Klopp in Bmgen. In der Anlage von Vogelschutz- g e h ö 1 z e n hat sich besonders Rheinhessen hervorgetan, dos' zahlrcicke W a s s e r h o cb b e b ä 11 e r mit Pflanzunaen versah, so 37 Behälter im Kreise Oppenbrim, 23 im Kreise Worms und 10 im Streife Mainz, wofür stiege amt 1080 Mark ausgeworien wurden. Auch im Kreise Alzen sind 24 Behälter bepflanzt worden, jefct soll der Kreis Bingen in Angriff genommen rotrorn. In Offenbach sind mustergültige Anlagen gcsck^ffeii, eben- o in Tieburg; in Neu-Jfendurg en'.stand ein sehr rühriger AuS- ckuß Für Ober Hessen haben die Kreise Friedberg und Büdingen und die Stadt Gießen durch Anlage von Gehölzen vorbildlich und anfeuernd gewirkt. Lebhafte Klagen fuhrt man über das Verschwinden der Hecken und Gebüsche bei den Felbbereinigttngen, wodurch Vogelwclt und SckK'nheit der Landschaft in gleich, r Weise Scktadew leiden Eine Eingabe an das Ministerium um Schutz dieser Heckor brad-te bei den Bereinigungen in Oberbessen gute Erfolge, besonders in den Kreisen Friedberg unb Büdingen, wo man Vogel- schule Hölze stehen lieft oder anlegte. Als unmittelbare GTfoln« fann Verband ei erfreuliche Zunahme der Vögel in ganz Hessen'verbuchen Beuiiche, die der dekanme Vogelsorscher Pfarrer Vogt Niedernhausen i. O. mit der Einbürgerung von 'Jiadrtt- gallcn anstellte, scheiterten leider. Ter Kreis Oppenheim bat besonders dte Katzen wirksam bekämpft unb die Friedhöfe zu mustergültigen Vogelschutzanlagen eingerichtet. In der regen Besprechung forderten u. a. Lehrer L>e l b st-OppenInnm scharfe Kanind.enbekämpfung, Pfarrer Schwabe- Scebach Sperlings- Vernichtung unb Lehrer S t o ck - Tortelweil Einrichtung von Licht- bilberoorträgcn Ä • Tcr Voranschlag für 1913 sieht ttt Einnahmen unb Ausgaben 2188 Mark vor; 1130 Mark sollen für Vogelschutzanlagen, 400 Mark für Ausbildung von Mitgliedern Verwendung finden. Hieraut hielt Baurat S ch ö b e r l e - Tarmstadt einen durch viele Lichtbilder unterstützten Vortrag über „Die Gefahren der Ueberlandzentralen für die Vogelwelt". Mit einem Runbgang durch den Park und bie Quelleuanlagen unb einem gemeinsamen Essen im Teichhaus schlaft die Tagung. Zum Ort der nächsffährigen Versammlung wählte man Offenbach.___________________ »io*- SaiiJJ1*’ Die Entsetzung Marrakesch;. DaS Ariegsglück hat die Franzosen in Marokko wieder mal begünstigt. Es ist einer ihrer Truppenabtcilun- aelunaen, nach Marrakesch vorzudringen und die dort geschlossenen Landsleute zu befreien Es soll unter Einheimischen sogar eine Gegenrevolution gegen El c ausgebrochen sein; vielleicht ist dies jedoch eine fran- ische Uebertreibung. Es scheint, als ob das finanziell gesogene Land keinen einl)eitlichen Widerstand mehr leisten vermag. Wir erhalten folgende Meldungen Paris, 9. Sept. Mehrere Blätter veröffentlichen er Vorbehalt einen Funkenspruch aus Rabat, daß ein r. Mesra Mechra den Abbu eingetroffener marokkanischer (Nttf&otc gemeldet l)abe, daß die Kolonne Mangin m 7. Sept, nach einem heftigen Kampf in Mar > takesch eingedrungen und die dort gefangenen Franzosen befreit habe. Der Prätendent El Hiba jfi entkommen. General Li autey begibt sich heute ' iad) Mesra Mechra den Abbu, um erforderlichenfalls auch kr unter dem iBefehl des Obersten Gueydon stehenden Uruppenabteilung die Weisung -um Marsch nach Marrakesch yi erteilen F Easablanca, 9. Sept Ein Telegramm des Obersten tangrn von gestern meldet, daß eine Abteilung des ms unter Befehl des Majors Simon, nachdem sie die ihr kr.tgegcntretende feindliche Abteilung bei Sidi bu 22 Kilometer nördlich von Marrakesch, lurückgeschla ge n hatte, am 7. September nachts in rett Palmenhainen von Marrakesch angekom- itn ist. Mehrere Abgesandte der treu gebliebenen Kaids ^»achten die Mitteilung, daß eine allgemeine Bewegung 3egen El Hiba sich zeigen würde, sobald französische achpen eintreffen. Die Abteilung erreichte am 8. Sept. Morgens um 8 Uhr Dar el Mochsen und fand unsere Lands- Ikuik befreit, dank der Untcr/tützung des Kaids El Glaui. ßlHiba ergriffvor der ausbrecheiiden Gegenrevolution die Flucht, verfolgt'von dem Gewehrsrur der Fran^zosen und der Bevölkerung. Eine Meldung aus Easablanca vom 8. Sept, bestätigt, taß die in Marrakesch befindlichen Franzosen en Umdeutungsversuchen, und als Hauplthema die Jngeirdpile,e.___________________________ Die italienisch-türkischen Zricdensvorbereitungen. Der Konstantinopeler Korrespondent der „Neuen Freien Presst 'on einer eingeweihten Persönlichkeit erfahren haben, daß die italienisch-türkischen Friedenspräliminarien von den tbeiberfeiligen Unterhändlern namens der Regierungen am iMittwoili, dem Bairam-Feste, unter^zeichnet, jedoch bis zur Eröffnung der Session der Kammer gcdeimge halte ii werden. Ohne formellen Waffenstillstand verpflichtet sich 'Italien, weitere Angriffe auf die türkischen Küsten und Inseln e in zu stelle n , wogegen die Türkei die allmähliche Rückkehr der aus gewiesenen Italiener als deutscher Schutzgenossen sttllschweigend gestattet. Die militärischen Lperattonen in Libyen bleiben von dem Abkommen einstweilen unberührt, sollen aber möglichst eingeschränkt werden. iittebau erwachsen. In fünf Gruppen ist bie Ausstellung gegliedert: ^tabtebau. L-nchtungen für die Gesund beit, Einrichtungen Tur tue Kran "Wflege, Hochbauten und Industrie. Die erste truppe ^tgt r-«chst Bebauungspläne unb Wegekarten. Da erkennt man deut 12, wie der moderne Berkebr und vor allem die Kranwagen tmiblig zu ihrem Rechte kommen. An den Wegen, die wie hibabnen ab geschossen er Kugeln aus den^-Ltadten in^ -and f^isschnettcn erkennt man Gewalt un 0^cj ^sen in der sich das moderne Feuerlöschwesen in seinem ganzen Man steht Stratzendurchbruche und ^utzv«legung.n die n. m m ocr vorsinttttttlich anmutenden historischen Stifte. rudJ^uiitdlung des Fcu°-w-hrmus-um- G-ls-nkirch-n W s.ch m fein gesteigerter Wirkung alles das ab, was heute zum Bestände einer aufs beste ausgerüsteten großen Feuenoehr gehört. Es folgen die Abteilungen kommunales und privates Gesundheitswesen: Badeanstalten, Entstaubungsanlagen, Desinfettion, Walderbolungsstätten, Wohlsahrtseinrichtungen aller Art, Ratten- unb Mückenbekämpfung unb Tierschutz. Dann aelangcii wir not- roenbig wie von ber Ursache zur Wirkung fortschreitend von diesen Einrichtungen für die Gesundhell zu der nächsten Gruppe; Einrichtung für Die Krankensürsorge, Krankheitsbekämpfung unb -Verhütung. Zahllose Mobelle unb Pläne zeigen Krankenhäuser, Siechenhäufer, Erholungsheime, die inneren Einrichtungen ber Krankenanstalten, bie Maßregeln zur Verhütung von Volkskrank- beiten, die Besttebungen ber SLuglingsfürsorge unb ber Tu» berkuloscbekämpfung. Tie Düsseldorfer Akademie für praktische Medizin bat bie Ausstellung mit einer umfangreichen Sammlung medizinischer Präparate beschickt, die sehr lehrreich sind, wenn man erst das Gruseln verlernt hat. Tie Dierte Gruppe umfaßt Hochbauten. Die Räume sind erfüllt von der großen Gebärde ber Städte. Alle Prunkbauten marschieren laut auf und predigen laut Schönhell, Kraft und Willen der Städte. In der fünften Gruppe endlich ist eine kleine Industrieausstellung zusammengetragen, die allerdings für Stabte einer weniger inbuftriercubcn Gegenb schon eine Ausstellung für sich wäre. Hier haben hauptsächlich die Jnbustrien ausgestellt, deren Tienst den Städten gewidmet ist. Um den Nichtfachleuten den Besuch ber Ausstellung nutzbringender zu machen, werden täglich Führungen veranstaltet. Wie modern die Ausstellung ist, erkennt man, um einen kleinen Zug anzuführen, auch daran, daß sie ein Lichtspieltheater umfaßt, bas zeigen soll, rote die neue Bewegung, ohne baß man ihr durch kleinliche Schikane schabet, in bas richtige Fahrwasser geleitet werden kann Für die Frauen werben ba;u noch intet» cisanie Vorführungen in Schul- unb Lehrküchen veranstaltet, so baß auch iie zu ben eifrigen Besuchern zählen. Unb so rechtfertigt biete Ausstellung auch wieder ben guten Ruf der Ausstellungsstabt Düsseldori. Nicht nur ber moralische Erfolg, mit dem sich ja alle Ausstellungen brüsten, ist vorhanden,^ nein, was man bet einer solchen Ausstellung kaum annehmen sollte, sie ist auch ein finanzieller Erfolg. rin in 2 : Auffassung ffgenalt ogramm? tü M» itiii )ten fleinen ftb 10. I* an? oC? Woc kung Pfei* 10 M gotterieC*»" irtrieb, Ausgaben öcs modernen Städtebaues. Zur Düsseldorfer Stäbteausstellung. Die Kulturausgaben der Städte haben in den letzten Jahr- fluten nicht minder als ihre Bevölkerung zugenommen. Deutsche Duftric unb deutsche Städte sprechen beute wohl die stolzeste Hiradie vom Aufschwünge des Reickies. Und wenn auch roobl KS aus der alten Sehnsucht des Deutschen, teils aus der lüditcrung nach allzu heftigem Genuß geboren, allmählig eine »weise Rückkehr zum Lande sich vorbereitet, so werden dotti bt Städte kaum zurückgehen, unb ihre Aufgaben werden wahr kchinlich nur noch wachsen. Wie saft gewaltsam der Autichwung bi Großstädte ist, das kann man nirgends bester w-n als in dieser Anhäufung von Groftstädten im rheinisch-west- rischen Industriegebiet. Von heute auf morgen verschwinden Kjier, eml*teben neue Straßenzüge, werden Verkehrswege er. itzjia ien und verschlingt die Industrie ganze Viertel. Den vielfachen Aufgaben ber Städte entspricht die Zahl der t-slcr, die in ihrem Dienste sckraffen müssen. Die beften .Kopie eben gebraucht, um allen Anforderungen aui J>ad Beste ge- $>t zu werden. Zuerst haben sie alle an ihrem -teil gearbeitet, । v> in ihrem von ber Minute gebrängten Eiser sind fie oit bhnb ! tenemauder hergegangen. Wlmählig aber bat man dem -toert lenüber die nötige Ruhe gewonnen, und man hat eingenchen^ I |i eine Stabt ein lebendiges Ganzes bleiben mutz, und wie es ; 5halb nötig ist, daß auch bie, bie am Werke sind, sich »uiammcn- 1 Isst eßen unb einanber die Arbeit zureichen. _... Alle Gebiete tragen nun ihre Erkennmis zu einer -Ismen« i:ft zusammen, zur Wissenschaft des Städtebaues, und an t ein er ^srnschaft kann die Allgemeinheit mehr Jnterene haben, bti- ib ist cs auch richtig, daß die neueste Zeit die Erkenntnms t Städtebaues der Allgemeinheit in Ausstellungen zugänglich 1 machen versucht. Berlin lind Düsseldorf hatten zuerst stabte- ; eiausstellungen. Die diesjährige Tünelboricr Ausstellung nennt fc bereits Stäbteausstellung, denn sie ist umfaßender als jene Ai-fiellunqcn, sie will einen Uebcrbluf über alles geben, roa.- U der Stadt unb ihrem Werben gehört. Wir können hier nur nm kurzen llcbcrblid über diese Ausstellungen geben, der zu 4Hdb eine Darstellung der Ausgaben enthält, dte dem modernen Juristen. Der Lehrgang währt bis zum 7. Oktober und Große Gemeinden und keine Genossenschaftsleiter. Im Posener Genossenschaftöblatt wird unter der lieber- schrist „Große Gemeinden und keine Genoffenschaftsleiter" darauf hingewiesen, daß manche Genossenschaften sich wieder aufläsen, weil es ihnen an geeigneten Personen für die Leitung fehlt. Dann heißt eS weiter: „Jede Stadt, und wenn sie noch so klein ist, sucht sich durch alle möglichen Einrichtungen zri heben, ist eS da nicht geradezu schmachvoll für eine Land, gemeinde, eine Einrichtung eingchen zu lasten, die zur wirtschaftlichen Hebung ihrer Mitglieder von der allergrößten Be- deutung ist und noch dazu auS solch einem Grunde?! Wie oft hört man bei Neugründungen sagen, ja wenn wir die Spar- und DarlehnSkasse doch schon seit 20 Jahren hätten, — und die Gemeinden, die sie so lange haben, lassen sie eingehen, weil sich feine geeignete Persönlichkeit für das Rcndantcnauit findet. Leider ist eS ja im Leben häufig fo, daß man das nicht schätzt, was man besitzt, und daß man sich des Wertes erst bewußt wird, wenn man ihn nicht mehr hat. Oft entsteht dann nach ein paar Jahren in demselben Ort eine neue Kasse, aber es muß wieder neu angefangen werden und aller Anfang ist schwer, in dem Falle sogar doppelt schwer, weil sich inzwischen viele den Nachbarkassen angeschlosten haben und das Vertrauen erst allmählich ge- wonnen werden muß. Daher niemals etwas leichtfertig auf. □eben, was in jahrelanger mühevoller Arbeit errungen ist. Die führenden Männer, die sich dessen bewußt sind, daß das Unternehmen mit ihnen steht und fällt, sollten auS Liebe zu ihrem Werk, denn ihr Werk ist eS, beizeiten die im Dorf geeigneten Persönlichkeiten zur Mitarbeit heranziehen und in ihnen das Interesse für die gemeinnützige Einrichtung wach, rufen. Auch die Teilnahme von Genosten an den jährlich slattsindenden Rechnerkursen wird viel dazu beitragen, daß eS Auflösungen von Genostenschaften nicht mehr aus dem an- geführten Grunde gibt und wollen die Genosten selbst nicht mehr die große Bedeutung des Genossenschaftswesens und die Einrichtung genostenschaftlicher Betriebe kennen lernen, so mögen sie ihre Söhne und Töchter schicken; gerade die letzteren werden sich dadurch oft einen Wirkungskreis und eine Lebensstellung schaffen können. Die Allflösung von Genosten- schaffen, weil eS an geeigneten Persönlichkeiten für die Leitung mangelt, muß aufhören, sie bedeutet die Bankerotterklärung der betreffenden Gemeinden. * wird von der Gesellschaft für wirtschaftliche Ausbildung ge- leitet. — Die „Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten" veranstaltet im Oktober hier eine umfangreiche Ausstellung. Von der Stadt sind die Räume des alten. SenckenbergianumS dazu bereits zur Verfügung gestellt. Verwaltungsbeamte und kursuS für höhere -8'.t u 11 q a r t c r Theaterbrief: „D e r „Sturm* vngrrN'. von .v en r i Bernstein Aus Stuttgart, 8. September, wird UNS geichrieben: Tie erste Uraufführung der neuen .Spielzeit ließt hinter uns: Henri Bernsteins „Sturmangriff" Aus Staöt und Land. Gießen, 10. September 1912. LieReferve-Jnfanteric-Regimenteriml8.Armeckorps. Am 6. September wurden auf dem Truppenübungsplatz Darmstadt die beiden Reserve-Jnfanterie-Regimenter bei dem 18. Armeekorps aufgestellt. Da§ erste wurde onS Reserve- Mannschaften der Hessischen (25.) Division auS den Landwehr- bezirken Friedberg, Gießen, Darmstadt I., Mainz, Worrns, Darmstadt II. und Erbach, daS zweite aus Reservemannschaften der 21. Division auS den Landwehrbezirken Oberlahnstein, Wiesbaden, Höchst a. M., Meschede, Siegen, Frankfurt a. M , Hanau, Limburg a. L. und Wetzlar formiert. Mit der Führung des Reserve-Jnfanterie-RegimentS Nr. 1. ist der Oberst- leutnant beim Stabe des Jnfanterie-Regiments Nr. 116, Heuer, beauftragt. Das 1. Bataillon führt Major von Werder vom Stabe des Jnfanterie-Regiments Nr. 117, das 2. Major von Foller vom Stabe des Infanterie- Regiments Nr. 116, das 3. Major von Ihlenfeld vom Stabe des Jnfanterie-Regiments Nr. 118. Als Kompagnie- führer stellte die 25. Division acht, die 21. Division vier aktive Hauptleute oder ältere Oberleutnants und für jede Kompagnie einen aktiven und drei aus dem Beurlaubtenstande einberufene Oberleutnants und Leutnants. Die Einkleidung der 1. bis 3. Kompagnie erfolgte durch das Infanterie- Regiment Nr. 115, die der 4. bis 6. durch das Infanterie- Regiment Nr. 116, die der 7. bis 9. durch daS Infanterie- Regiment Nr. 117 und die der 10. bis 12. durch daS Infanterie- Regiment Nr. 118. Oberstabsarzt Dr. Langheld vom Artillerie-Negiment Nr. 25 leitet den ärztlichen Dienst. DaS Neferve-Jnfanterie-Negiment Nr. 2 führt Oberstleutnant von der Eich vom Stabe des Jnfanterie-Regiments Nr 81. Beide Regimenter üben bis zum 14. September im RegimentSoerbcmd auf dem Truppenübungsplatz Darmstadt, werden am 16. September zu einer Reserve-Infanterie- Brigade unter dem Kommandeur des Jnfanterie-Regiments Nr. 88, Oberst Brosius, zusammengezogen, die als solche vom 16. bis 18. September an den Manövecn der 25. Division in Rheinhessen teilnimmt. Hierdurch verdienen diese Manöver dieses Jahres ganz besonderes Interesse. Es ist eine Mobil. machungSprobe, die mit dieser Reserve-Jnfanterie-Brigade erstmalig gemacht wird, — tritt doch im Kriegsfälle zu jeder Division je eine weitere Brigade, die Reserve-Infanterie- Brigade — eine hochwichtige Hebung für die Mannschaften rmd Offiziere deS Beurlaubtenstandes, sowie für die Intendantur. ** Der Verband evangelisch-kirchlich er Frauen- vereine im Großherzogtum Hessen hielt in Darmstadt seine Hauptversammlung ab. Dem Jahresbericht entnehmen wir, daß die Arbeit des jungen Verbandes rüstig fortschreitet, im letzten Jahre sind 5 neue Vereine beigetreten, so ^daß der Verband jetzt 51 Vereine umfaßt mit über 10 700 Mitgliedern. Sein Hauptinteresse richtete er im vergangenen Jahre auf die Gewinnung und Ausbildung von Nothelferinnen in der Landkrankenpflege. Mädchen und Frauen sollen instand gesetzt werden, berufsmäßig, wenn auch im Nebenamt, in ihren Gemeinden die Krankenpflege auszuüben. Die Ausbildung erfolgt im Darmstädter Diakonissenhaus und in der Großh. Zentrale für Mutterschutz und Säuglingspflege. Die Anstellung geschieht durch die Gemeinde oder deren Frauenverein, aber so, daß der Verein eine Art Oberaufsicht behält, und die Ausübung der Krankenpflege jederzeit der Kontrolle des Arztes unterliegt. Zwar sind im vergangenen Jahre erst drei solcher Nothelferinnen ausgebildet worden, aber der Anfang ist gemacht, und der Fortgang der Arbeit wird ihre Notwendigkeit und ihren Segen erweisen. Nachdem der Rechnerin des Verbandes, der Fürstin zu Erbach-Schönberg, Entlastung erteilt, Wahlen und Satzungsänderungen vorgenommen worden waren, hielt Pfarrer Mei sing er von Fränkisch- Crumbach einen Vortrag über: „Das künstlerische Wandbild in seiner Bedeutung fürs deutsch-evangelische Haus". Die Bilder, die unsere Wände schmücken, sollen unsere Freude ein, sollen unaufhörlich eine Quelle reinster Erholung für ins bilden. Sie sind auch die Miterzieher unserer Kinder, )ie ihre Seelen von klein auf mit edlem und reinem Inhalt üllen. Deutsche Landschaften, deutsches Volksleben, deutsche Helden haben ein Vorrecht, Gegenstand unserer Kunstfreude zu sein. ** Die Ludwig- und Alice-Stiftung der hessi- chen Lehrer hält am 8. Oktober in Mainz ihre Hauptversammlung ab. Dabei wird u. a. auch über das 50jährige Jubiläum der Stiftung beraten, das am 17. September 1913, dem Geburtstag der Großherzogin, geplant ist. Zunächst wirb das Schiff, und genau so natürlich tausende von anderen Schiffen, die ebenfalls versunken sind, vom Schlamm des Meeresbodens umgeben. Fortwährend rieseln organiscl>e und unorganische Heine Teilchen auf den Meeresboden nieder. Sie füllen die kleinsten Hohlräume aus, kurz alles, Geräte, Maschinen und auch die Leichen werden in feinen Sand, in Ton, in Kalk oder einem anderen Stoff eingebettet und so erhalten, wobei natürlich alles Organisckv venueft und nur Abdrücke hinterläßt, falls nicht etwa widerstandsfähige Zvnochcn erhalten sollten. Daß die gewaltigen Stahlmassen durch Oxidation völlig zerstört werden, scheint ausgeschlossen: im Gegenteil, sie werden, da sie den atmosphärischen Witterungseinflüssen entzogen sind, so unzerstörbar sein, wie Erzlager. Hieran zu zweifeln, liegt kein Grund vor, denn die Paläntologie kennt ganze versteinerte Wälder, und weiß auch, wie selbst Holzstücke und Blattreste, ja selbst empfindliche Mleinlebewcfen erhalten bleiben. Was aber der Zusammenstoß mit dem Eisberg und die Erplosion nicht am Schiffe zerstört haben, kann später durch die fttäfte der Erdrinde gewaltig verändert werden. Es ist burdKUio wahrscheinlich, daß die fossil gewordenen Reste der „Titanic" künsttg einmal nicht auf dem Boden deS Meeres, sondern int Gestein eines Gebirges lagern werden, dann nämlich, wenn durch daS Spiel der .Htärte der Erdrinde der Meeresboden südlich von der heutigen Neufundlandbank sich gehoben haben wirb, loas auf verschiedene Arten möglich ist. Tas Scknfs kann baber, eingekapselt in irgend weldje Gesteine, deformiert werden, genau wie man eS von Tiersofsilen kennt. Den Schiebungen und Verwerfungen des Gesteins werben feine Stahlmassen keinen bebeu- tenben Widerstand entgegensetzen können, ja, es ist sogar möglich, daß es in einzelne Teile ausnuanbergerissen wirb, die dann an verschiedenen Orten als Fossilien im Gebirge ibre-5 Ent- deckers harren. Durch Erosion oder andere Vorgänge an der Erdoberfläche, vielleicht auch durch etwas dem Bergbau Aehnliches Tonnte die „Titanic" nach vielen hnnberttauien Jalnen dann wieder von Menschen gesehen werden, falls es bann noch Menschen ober anbere Lebewesen von gleicher ober höherer Intelligenz ans der Erbe gtbi. Für diese bedeutete die „Titanic" ober ein anderes Sdmi bann natürlich viel mehr, als für uns die Auffindung der Ivanen des Urmenschen ober die Entdeckung fossiler Tiere, denn >nn lolcheo «(bin mit seinem vielgestaltigen Inhalte ist ein ganzes natur- und kulturhistorisches Museum. Besuchsbestimmungen der Ausstellung ,D e r M e n s ch" D a r m st a b t 1912. Der Eintrittspreis ur Ausstellung beträgt pro Person 1 Ml., Kinder bis zu j Jahren (in Begleitung Erwachsener) sind frei. Kinder von 6 bis 14 Jahren zahlen die Hälfte; über 14 Jahre, den vollen Betrag. Ermäßigte Taaeseintrittskarten werden ausgegeben: für Militär vom Feldwebel abwärts, mit Ausnahme von Einjährig-Freiwilligen, 0.50 Mk., Studenten, bei Vorzeigung ihrer Legitimationskarte 0.50 Mk., Samariter und Krankenschwestern in Tracht oder bei Vorzeigung der Legitimationskarte 0.50 Mk., Schüler aller Ähulen und Seminare bei gruppenweisem Besuch unter Führung der Lehrer 0.50 Mk. Für Vereine: bei Entnahme von 10 bis 50 Karten 0.70 Mk., von 51 bis 100 Karten 0.60 Mk., von über 100 Karten 0.50 Mk. Ter Besuch von Vereinen muß nicht korporativ erfolgen, sondern die gelösten Bereins- karten behalten, vom Tage der Lösung an gerechnet, 8 Tage Gültigkeit. Innerhalb dieser 8 Tage müssen die Karten benutzt werden. Es empfiehlt sich jedoch im eigenen Inter- esse, die Vercinsbesuchc korporativ zu veranstalten, und erschien zum ersten Male in Deutschland im Stuttgarter Schau- sv i e l ha u f e, in der deutschen Uebersetzung von Paul Block, ^.as Stück hat eine originelle und amüsante Szenerie; gleich im ersten Akte. Da hält ein hübsches junges Mädchen mit zäher Mannestollkühnheit, die nicht locker läßt, um die Hand eines in Liebesdingen ebenso schüchternen als in allen sonstigen Lebens- dingen abgeseirnten ergrauten Parlamentariers an, um ihn schließ- lieft sich mit der Macht ihres süßen Mündchens zu erzwingen, lind es hat ferner einen höchst spannenden und teckmisch mit der alten sirupellosen Bühnentechnik Bernsteins gemeisterten zweiten Akt, der an theatralischer Geschicklichkeit seinesgleichen sucht. ,Taß Politik selten Treu und Glauben halten kann, daß die Offenheit, Gutherzigkeit, Nachgiebigkeit ans unfern Herzen ausschließt," wißen wir nicht erst feit Goethe. Politik, Ehrgeiz und Neid im Bunde stiften viel Unheil. Tiefe uralte Erfahrung ist cs, die Bernstein hier zum Schauspiel verdichtete. Seine Bühnenvorbilder smd u. a. Björnsons „Paul Lange und Tora Parsberg", Brieux „Rote Robe" und Wildes „Idealer Gatte". Tie weiße Weste eines Helden der Tribüne hat einen alten, völlig vergilbten Schmutzfleck. Ein ehrgeiziger Neider erfährt davon und macht sich ihn in raffinierte Schläue zunutze. Ter alte politische Kamps- Hahn weiß aber sofort: das kann nur ein Parteifreund sein ein anderer tut das nicht. Und alsbald hat er den artigen Partei freund selber am Bändel, weil der natürlich seinerseits mindestens noch einmal so viel auf dem Kerbholz hat . . . Merkwürdig, wie Bernstein, bisher der unbestrittene Simfon unter den Pariser Tramatikern der Gegenwart, der voll brutaler Energie ohne die geringste Rücksicht auf feinere Nerven, oder vielmehr auS Rücksicht auf die wilder Peitschenhiebe bedürftigen Nerven seines Welt- stadtpublikums mit kinodramatischem Pathos seine Stücke roh und reichlich mit Cvnismus gespickt zu zimmern pflegte, hier zum ersten Male ruhig, gelassen und zahm erscheint und zum Schluß gar in wehleidige Resignation versinft. Wie er es versteht, aal- glatte Heuchler zu (baraftcrinercn, das ist fürwahr nicht jedermanns Wabe. Erstaunlich bleibt doch diese Atrobatie des findigen gallischen Geistes, diese oerfcblagene Gelenkigkeit, sowohl des Schilderers wie der geschilderten Gestalten . Nur schade, das; es Bernstein so sehr an Humor rn an gelt. In einer einzigen Szene, dem Liebeswerben erlten Akte, schimmert allein ein winziges Fünkchen Humor und schabe ferner, daß feine Frauengestalten zumeist so sard- los geraten, ^er Erfolg der Aufführung war in Stuttgart flroß Zeder Akt, besonders der zweite, erntete in dem vollbesetzten kaufe starken Beifall Unter den Tarstellern ragten Bernecker der früher am Berliner Schillertheater tätig war, und Claire Göertcke besonders hervor. Kreis Friedberg. •X. Friedberg, 8. Sept. Die Handelskammer für b-ic Kreise Friedberg, Büdingen und Schotten n>cift in ihrem Jahresberichte auf das anhaltende und rafckfe Ein- gehen der kleineren und mittleren Betriebe in zahlreichen Branchen der Industrie und des Gewerbes hin und schrerbl. „Immer mehr verschwinden z. B. die kleineren Bierbrouc- reien, Mühlen, Gerbereien usw. und das (Yeschäst konzentriert sich in einigen großen Händen, so daß wir uns in raschem Tempo amerikanisckien Verhältnissen nähern. Eine unerfreuliche Wirkung unserer Nebenbahnen zeigt sich auch in dem Rückgänge zahlreicher sogtmannrer Gcmllchtivarc» ;eschäfte. Einen weiteren Krebsschaden für das ganze <* chäft bildet das ungesunde Zugabenunwcsen, dessen 6 eitigung auch wir mit allen Mitteln erstreben." h. Bad-Nauheim, 8. Sept. In einem hiesigen Holä wurden einem Kurgäste eine Platina-Krawattennadrl mit kostbarer Perle im Werte von 30 000 Mark und ein Platina-Brillantkollier im Werte von 3000 Tier.' gestohlen. Bisher gelang eS nicht, eine Spur der Tätn u entdecken. z Starkenburg und Rheinheffcn. ob. Bingen, 8. Sept. Ter Verkehr im hiesigen Hafengebiete im Lause deS Monats Juli war sehr lebhaft. Der gesamte SchiffahrtSoerkehr bezifferte sich auf 1926 Schiffe mit 30 396 Tonnen Gütern. Hiervon entfielen auf die Anfuhr 963 Schiffe mit 20 384 Tonnen Gütern un> auf die Abfuhr 963 Schiffe mit 10012 Tonnen Gütern. b. Ingelheim, 8. Sept. Der Ob st verkehr ftriqt hier fortgesetzt. Vom Staatsbahnhofe wurden im Monat August hier 16 577 800 Zentner Obst zum Versand gebracht. Der Verkehr auf der Station war zeitweise so umfangteii. daß häufig bis zu 27 Wagen Obst an einem Tage verschick wurden. Hessen-Nassau. h. Frankfurt a. M., 8. Sept. An der hiesigen Aka- dem ie beginnt am 14. September der 1 6. Fortbildung-- die Zeit vorher mit der Leitung der Ausstellung zu vereinbaren, damit eine Häufung gleichzeitiger Besuche Der weben wird. Die Karten gelten nur für einen einmaligen Besuch doch kann man die Ausstellung an demselben Tage nxxb einmal unentgeltlich besichtigen, wenn man sich beim Au», tritt an der Kasse den Tagesstempel in den Handteller drucken läßt, eine Maßnahme, die sehr viel Anklang sunden hat. VereinSkarten berechtigen nur die Mitglieds eines Vereins und deren nähere Angehörige den Ede. gatten und die Kinder des Mitgliedes) zum Eintritt. Führet ä 0.50 Mk Vereine erhalten bei Entnahme von über 50 Stück des Führers 10 Proz. Rabatt. ’’ Die Schau arbeiten mit neuzeitlichen Bodenbearbeitungsgeräten, die vor zwei Wochen begonnen wurden, werden diese Woche unter Leitung beS Assistenten Burk vom Landwirtschaftlichen Institut der Üniversität Gießen fortgesetzt und am 12. September auf Feldern der Gemarkunz Willmenrod, am folgenden Tage auf denen der Gemarkung Irmtraut oorgenommen. " Schach. Der deutsche Schachmeister Miese», der durch seine Erfolge in internationalen Meisterturnieren und durch die von ihm verfaßten Schachlehrbücher rühmlichst te- könnt ist, gibt am nächsten Freitag abend hier eine Simultan- Vorstellung. Allen Schachsreunden ist dadurch Gelegenheit gegeben, ihre Kunst auf den v4 Feldern an des Meisters Kun': zu meffen. " Unsere Kasernen sind zwar während deS Manövers ziemlich leer, aber doch ist nicht alle» Leben auS ihnen gewichen. Em Wachkommando von rund 100 Monn unter öem Befehl des Leutnants Pieper ist zurückgeblieben und besorgt den Wachdienst der Garnison. ** Die Benutzung der städtischen Freibäder ist im August d. I. gegen den gleichen Monat im Vorjahr wegen des ungünstigen Wetters ganz erheblich jurudpe. Zangen. Tas Männerbad mürbe von 1544 Personen (gegen 9943 im gleichen Monat des Vorjahres) benutzt. Das Frauenbad hatte 805 Badegäste (4271 im Vorjahr). In der Anstalt des Männer-Badevereins, die täglich von 11—1 Uhr vormittags offen ist, baden noch 7 Mitglieder, darunter 2 im Alter von 60 und 63 Fallen. In der Müllerschen Badeanstalt beträgt die Tagesfrequenz noch 20 Abonnenten unter denen die beiden Aelteften Mischen 50 und 65 Iah« alt sind. Kreis Schotten. H. Schotten, 7. Sept. In der oerfloffenen Nacht wurde in dem am nördlichen Ende der Stadt bclegcncn Wohn, hause eines Weißbindermeisters ein Einbruch verübt. Per- mißt werden ein Ueberzieher und verschiedene Eßwaren. Tro.^ der sofort angestellten Nachforschungen hat man von dem Täter noch keine Spur. dem Eingeborenen, der ihn gegleitete, das Mannlicbergewchr und tütete das Rhinozeros durch einen wohlgezielten Schuß hinters Ohr. Auf einen erschreckten Ausruf des (eingeborenen drehte er sich um und sah, wie ein Büffel auf ihn einftürmte. Er war etwa 20 Schritte von ihm entfernt. Kaltblütig kniete Latham nieder, zielte und feuerte. Allein — die Kammer des Gewehrs war leer! Mit dem letzten Schüsse hatte Latham das Rhinozeros niedergestreckt, der Büffel war im gleichen Augenblicke bei ihm, spießte ihn aufs Hom, warf 'ihn empor, warf ihn wieder empor, und beim dritten Hornstoße des Düffels hatte Latham ausgelitten, ohne einen Ton von sich gegeben zu haben. Gefärbte Gläser als Jagd , Schnee- unö Schutzbrillen. Von Sanitätsrat Dr. Fritz schanz, Augenarzt in Treiben. Die Jagd geht auf, der Jäger rüstet sich, das Jagdzeug wftd geprüft, das Auge erprobt, ob es noch imstande in, da, Bißer das Ziel scharf zu erfassen. Mancher sieht, baß ba nicht mehr alles klappt. Tas 2luge hat sich veronderl. Viele Jäger besorgen sich jetzt zum ersten Male eine Brille. Bei vielen genügt sit nicht, sie sind zu weitsichtig geworden. Ich habe venücht, Spiegelvisicr ihnen ein treues Hilfsmittel zu neben, mit dem H ihnen gelingt, wieder zu schießen wie in der jugenb. Für he- jenigen, die sich mit der Brille noch behelfen können, empsieblt ftd) die Verwendung gefärbter Gläser. Empirisch haben die Jäger herausgefunden, daß Gläser gewisser Färbung ihren Augen wohl tun. Man hat erkannt, daß gelbe, braune und gelbgrüne Gläser zu SckneschriNen sich am besten eignen. Turch solche Gläser aber wirb da- Licht, da» >as Auge gelangt, geschwächt Es ist auffällig, daß die Jäger, sic doch sehr hohe Anforderungen an ein scharfe- 3-cben ttdlw. das Licht, daS in das Auge fällt, schwäch: Man Hal vielfach, aber vergeblich nach einer Erklärung bteriür gesucht. Ich glaube jetzt in der Lage zu fein, die Erklärung für den Nutzen, rod dm Gläser gewisser Färbung für den Jäger haben, geben zu konn«: Turch^ diese Gläser weichen Strahlen vom Auge abgehaltrn, fre den Sehakt nachteilig beeinftussen. _ Im Lichts finden sich außer den sichtbaren auch viele unsichtbare Strahlen. Sie liegen im Spektrum icnseit von Violett, man nennt sie deshalb ultraviolette. Sie firc.cn in hn Natu cme Arhetttgen Dietzenbach •m Tage 2. graben. Vermischter -rfloflenen eltgentnfo h verübt, i Eßwarrn. i i von deir. i« biß 6. Sept, ist die Seuche erloltben tu; igi wtfatu bet ^7 btta^J3 IN. i)t im Hirn (i ivar seiet' iziffertr M hiervon tut nnen Güten nnen Güten istverkehr' irden im - Versand ge-- 'rannen,, rühinl^. eine ci^a. :c$) NimL' । des ®8r aus 0 Wlonr. ckgebliebtt lFreibti iQt im Morgens: 7.30 Nhr. Predigt. Nachmittags: 4.00 Nh^. Daa. Vorabend: 7.30 Uhr. Morgens: 7.80 Uhr. Abend» : 6.30 Uhr. >8. Während der Predigt ist der Eintritt nicht gestattet. Nachweisung über den Stand der Maul- und Klauen- feuche in Hellen vom 31. August bis 6. Sept. 1912. W t i relskarnmki )otten nm: and rafdx i e in jflfiltn »in und |&c neu 8it*:i 5 Geschüii» bafe lüiriL-J n nähern J n zÄ sich 1 Wfctoin ■ da°> W' (en, dessen reden." cm Wgm awatteniu ) Mark ur: von 3000 ! Spur de:- kksonen brnust. 4 rjahr). von 11-11 >er, baninz illnjchenk» 0 Abomv »unb 6ö j* kirchliche Nachrichten. Irraelitische Neligionrgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Donnerstag, den 12. und Freitag, den 13. Sept. 1012: Neujahrsfest. 1. Tag. Vorabend: 6.30 Uhr. Predigt. der hiesig" Fortbild^ i"5» ,e Slußbil^. Bekämpf »ob« bl » zur Jrraelitifche Religionsgesellschaft. Ootteröieast. Donnerstag, den 12. und Freitag, den 18. Sept. 1012. Neujahrsfest. 1. Tag, Vorabend 6.30. Predigt. Morgens 5.55. Predigt. Nachmittags 4.00. 2. Tag. Vorabeud 7.30. Morgen» 5.55. Labbathfeier den 14. September 1012. Vorabend 6.05. Morgen» ^.00. Predigt. Nachmittag» 4.00. LabbathauSgang 7 20. , ,Mh.. « 00 «ochengotteSdicost: Morgen» abend» 6.0«. stzr' !,0en $3* $ btitf ? n L. * te 5, , jj ne ch-a bejJ da^Ez ■fife SäL- jÄ Fühlen Tie sich matt und elend? ’ ann nehmen Tic Rioson. Tie werden e^^atzen lernen! Ick war tast ", ,1ahr krank, litt cm Herzschwäche, schwindel und dergleichen Erscheinungen und batte, was dn» schlimmste war. 'n hen deinen, dan tdj nicht laufen konnte. Taber enH(bIofc ”0*?' uit «ranigung ®io'on %u nehmen. Fn den ersten ^rauebeß verspürte ich schon Besserung. Bor allem verloren nch die '•tirmhcidirocTben, die Müdigkcii in den Beinen verschwand allmahuck, iS buib Vieler wie in gefunt.cn Zagen laufen tonn«; haa kranke und fable AuSfehen machte einer ^'flhen Gesichtsfarbe 'tclkin merkte deutlich, wie sich meine Krane wieder boben, tch wieder Mui am Vcbcn 'and, io ban idi fllentiam nue SBSSffisSSS :SKS. «Main» Gratiövrobe und Broschüre. —22Z— Billiges »tot und Flcis ck ist heute aller Wunsch; Erfüllung ab.r bringt nur bic Selbsthilfe, sie ist transportablen öausbacköien und Flen chraucher^iralc nicht stjaver Auch wer fein storn wlan'.t und kein sckwem selb« was», ^t noch graste Vorteile durch „Lelbstbacken" und „Selbstichl achten". G-naue Auskunft erhält man kostenlos von der ersten mwgroSen Svezialfabrik für transportable Lausbacköfen unb Flmchrau^- Anwn Weder, Niederbretstg i. Rhid. Beachten ^ L6 ^hre alten Li^frau deS Taqlähner» Ferdinand Deuber an» Wächtersbach tu den Unterleib. Tie schwerverletzte Frau wurde pmächst m ihre Wobnuug. am selben Abend ober noch in da» btesiqe l.'andkrankeiihaul gebracht, wo sie zwei Tage spater starb. Tie Führer der d«den Abteilungen und die zwei Schutze', hatten sich heute wegen diese» Vorfälle» vor der Ferienstrafkanuiier zu verantworten. Eyfel unb Ruppert, denen Meine Fahrlässigkeit nachgew.esen werden konnte, wurden Ire- gesprochen, Vohrey unb Schier wegen sahttassiger Lotung zu i« 2 Monaten Ofefäugm» verurteilt. , .. Leipzig, 9 Sept. DaS Reichsgericht verwarf die Revision deS TaglöhnerS Johann «frommet, der vom 5dmniigcri(f)t Stuttgart am 2. Juli weaen M 0 r bei zum I verurteilt worden war Pfrommer erfchotz am 15. ^Ja'iuar in der Räbe Stuttgarts den Forstwart statt Roe». — J«®»- gericht oerroad auch die Revision bei ^rte^nheitiarbeiterS T b de Brunn, der vom S6,wiirgericht in Snetelb am irr. >cuii wegen R a u b m 0 r d e S zum T 0 d e verurteilt worden war vv I ermordete und beraubte am 6. April in Uerdingen den vändl I Engel und warf die Leiche in einen Teich. s 0, datz diffuse» icht durch das blaue Glas auf das Auge fällt, so sieht man Pupille de» eigenen Auges grau 7 aus, als litte es an reifem grauen Star Der Versuch wird auch gezeigt auf der hygienischen Ausstellung „Der Mensch', I Lrzettenz Lingner tn Tanmtaot aufgestellt hat Die ErNärung de» Versuches ist folgende. Tic Linse de» s. j fluoresziert unter Einwirkung der kurzwelligen, nickt birdt gl reicht wahrnehmbaren Strahlen des diffusen Tagc^hd gp-, siwner wird der Versuch, roenn man sich so stellt, da» Sonnen |*l ober das Licht einer Bogenlampe das Auge durch bic blaue «scheibe direkt beleuchtet. Wie das Fluoreszenzlicht der Linse, uh ousten strahlt und im Spiegel wahrnehnibar ivirb, strahlt es I gegen die Netzlwut. Die kurzwelligen Lichstradlen bedingen Ati.fdm das Leuchten eines Glühwürmchens im Augeninnern. Hd) die Nktzltaut fuiorefziert in dettclben Wttfe, da» Licht dringt ui sticht aus dem Auge Dieses Fluoreszenzlickt erregt indirekt zp lichtempfindlichen Elemente, es erschöpft die Sehstone der Afi-jut. Bei intensiver Einwirkung erzeugt <4 einen schein, he sch über da» Augen legt. ., , , Jon den uidX sichtbaren Strahlen erreicht aber noch an grober Xnl ohne in Fluoreszaizlicht umgcwandelt zu werden, die Nctz- Das bewirken diese Strahlen? Wir wissen von Birch- Ms-ljseld, das; sie bei sehr intensiver Einwirkung in der Neyliaut Milfiisch nacliweisbare Veränderungen bcrvorrusen, Por allen t der störnerschickt. Neuerdings bat Behr gejagt, dast diese (5h:jen eine lyodxnabigc Herabsetzung der Dunkeladaptton der hcrvorzuruscn imstande sind .galten wir ineic Strahl en ixi inseren Augen ab, so erhöht sich deren Anpas>ungsfähigkeit! d geringere Lichtreize ganz erheblich Ein Auge, von dem am 3ctr die kurzwelligen Strahlen abgehaltcn werden, vermag bei tz« Dämmerung besser zu sehen. , . ,,, m Auch 'Farbensinnstürungen sind von Brrch-.vmchleld bei Patten- la, die andauernd beim fiidjt der Ouecksilberdampslampe^earbettrt taten beobadüct worden. Die Strahlen, die diese Störungen fatJiTufcn, fehlen nidtt im Tageslicht. Wenn .sie darin auch nid» in (liefer Jutensüüt vorhanden find, so sind |ic doch feine«* Lin 3aqöunqlüd in 5entralafrifa. Heber den Tod des erfolgreichen französifd-en tirhegerd bubert Latham, der in Franzöfifch-Kongo vo ne i n e m Bus fei aut der Jagd getötet wurde, werden letzt Einzel heilen bekannt, die beweisen, datz Lalham in l^r Lebenslage und selbst im Augenblick des Todes sich noch so wacker htcll wie bn seinen unerschrockenen Llufsttegen in bic Luft. Ein Brief au Fort Archambault, der letzt in Frankreich eingetroften ist, enthalt genaue Angaben über die näheren TodeSumstande, die ein fcaupt manu am Grabe Latbams gemacht hat. ES lMht da u, a.. 3m Aug!nblick der Gefahr verfügte Latham über eine unerfchuttettich Seelenruhe und Geistesgegenwart in vollem Vertrauen auf lid) imh feine Waffen In der Gegend von (Sonare schoß er z. -v- äui Jin« Wrnung von SS Schritt aus ein SRbmwr^; dae Tier ivirb nur verwundet und nimmt ibn an. “ I mit keiner Wimper duckend läßt er es auf fünf Schritt heran- Emmm" bonn drncki « loS. in* Tier ftflut «euer unb I ibn über den Staufen: so gut es gebt, weicht er noch dem tSd licken Lorn aus, es wird ihm nur der Arm aufgeschlttzt. Fn folge der Kraft des Anlaufs schießt das Tier weiter. Latbäm, der blitzschnell überlegt hat, was zu tun sei, bleibt aus. cher Erde liegen nick stellt sich tot^ Tie Bestie kehrt um, beschnuppert ihn unJ entfernt sich. Latham, der bicjeS Mbentcucr erzählte^ echielt den Rat, voriichtiger zu sgm und Begleitung mit-unebmen. Mur allein wollte er der ^ejahr troSen Nsid auf ,cmen ^Nchgan^en duldete er keine bcroaimete Hilft bei sich- Am 22 Juni octitcB er in einem Einbaum Fort Archambault,, um sick'nachFort aamn iU begeben. Unterwegs machte er einen Jagdauienthalt. Am 25 Funi morgens betrat er das rechte Scharmier bei den I ööben von Gaye. Schon einige Minuten darauf fckoß cr aus I kurier Entfernung auf ein Rhinozeros und traf o4 in bic Sdiulter I ofbcr bn-' Robr, in das Sand eingedrungen fein muckte, platzte Nzeftig Wham reichte die beschKigte schwere Büchse dem Einaeborenen, der ihn begleitete, ergrisi die Mamilicherslinte und streckte den schon verwundeten Dickhäuter durch einen zweiten PSmü »1. Boden 3m nächsten Augenblick gewahrt er m unmittelbarer Nähe einen mächtigen einsamen Büffel, dcmereine ituael in die Brust jagt. Das verwundete Tier geht auf den Jäger Ly Mg fiiet Mam niä>er, um, besser .zieftn w lonncn unb brückt los. Aber unoorfitbttgerroeue unb m ber Gile hat er JJrnrfÄm \u laden Der Büffel roint den unglücklichen Jager m 9bk «ui“ unb fänat ibn brtimal mit b«tj»i6en. Sorntrn Proie^r auE Dann iällt Latham tot zu Boden, kein schrei I. t ührr feine Livven gerungen. Der eingeborene xiener, bet einzige^ Zeuge des Todes Lathams, schloß seine Erzählung mit dem Ausruf- Is war ein tapferer Mann " In Fvrt Archam- , f dem /tusrui. ,, . ^^^re Borkamvier der iran- zäsifchen Luftfahrt im Schatten der Flagge feiner Heimat be- vllchcrttsch. — Die Standorte de» deutschen Reichsheere» mit 9kmee-(Sintei[ung und NerreichniS der Regimenter nach dem Stande vom 1. Cf tobet 1912. Leipzig, F. A. Verger. Em kleine», übersichtliches Nachschlagebuch, das alle durch die Neubildung von zwei Armeekorps elngctvcicnen Veränderungen enthalt, auf kleinem Raume aicherordentlich viel bietet und durchaus zuverlässig i,t. Derantwortlich für „Aus 2todt und Land" i.V.: Lk. Neurath. krocket, wie sie mit ibro M^chennanwn V^ist nLml'ch-ine bunbdreunMn. und kennet schütze« ivre merfüfugen ^rewta auf eine holde Million Mark an Seri JMulnn, letzt Frmt 3fnnö, («Mit sie aber noch höher, so doch, daß si- nicm°nd«i brira:<-n wollte, der nicht auck ihre »unbe UcbL «U Dd'iman um äcnnvS L-and anhielt. «tJliTlS? den 5Ö Sunden Jenny Crackers ein L^cSgeftün^tiS zu machen, be» Inhalt«, daß er sie al« ju feiner Farniln getaug brtruatni.- immer freundlich zu ihnen sein unb "e zeitlebens u auf fänden trogen wolle la« muß -r iettf u^xm mi ^uh, kurz vor der Lwcbieit. ergaben sich ungeahnte 6dimmnttitaL. \an die 65 founbe auf bic .\?od>iai»rafc mitoenommen incrbai müi ten, war von pomberein Üar. England, da« man <1 ernt ausgesucht barte, kam nicht in Frage denn bort hebe Eriadrungen gesammelt - bei einer ihre 65 tzundc einfach mdu an Land^getasftn. ^unj^ber 1 egt weiter • vietteickn nach >?awai? r.er Tierarzt erklärte icbod), Vankv' Bml. Jennys liebster Liedllngsdund. wi den einer Teereiie nickt gewachsen, utck damit schied ^wa> aus dem Bereiche der Möglichkeiten auS. Nun entschloß man sich, wüt sonnen al» Reiseziel zu tvohlen, ivobut btt fcunbe d«unn in der Eisenbahn milgeführt werden könnten. Jcnn» mußte das willen, denn sie hatte auf früheren Rasen Hundemeuie mit sich geiübri Malcolm wa^ einverstanden, denn et, wochenlang lag mr Tag die ^utibcitaoc batte ero^ tern müsi n, glaubte nun erlöst zu fein tfU bje Jungoerniähttai ben Eisenbabnzug — natürlich einen isonbenug der sie nach Salirornien bringen sollte, atmete auf: wenigstens während der siahrt würde er nickt nuidenvunden zu tun haben, so glaubte er. Allein er !«ttt die R^vmmgobie den Air!, will sagen, feine Frau, gemacht Die wackere JenM» batte einen eigenen .vunbcroaam bauen und an ihr« hängen lauen, wo sie jederzeit ihre teure« ViMusU" auftuch« forme! Run muß man zwar lobeub ancrlinnwn, ganze Hochzeitsreise, soNwit es fick uml die Eiienbahnsahrt handelte, bei ihren Hunden verbrachte Aber daS «ne Ittß sie «ich nicht nehmen: wenigstens alle zwei suchte l^dendunbe sonderwagen auf. und ihr getreuer Ttalcalm ging frtjftnm mttb kl. Die Siocke bet Negerfrauen und der ffiou- __n erneut. Ein Sieg bet Negerinnen über die Regierung, oet 150111dl. viug-lbe« Öiunor» nickt entbehrt, ist .nu5%„Vor.,u^e^rt}l^'orbnrt ~ richten. Ter Gouverneur hatte tni Bezirk« Jnhcmbane angeorbnet, baß alle Frauen Rocke trügen Darob aroße Entrustuna unter ben Negettnnen. Sie wollten es nicht, sie taten es nick , sie ft" kttn. man boi)koltierte die Europäer, Derfaufte ihnen keine mittel unb arbeitete nicht für sie, unb baS Ende vom 9 ^ar, daß bet Gouverneur den Negetftauen erlaubte, wieder ohne Rocke zu gehen, wie in bet guten alten Zeit. 6 Aus dem Probeheft etneS D'Ntertr^ppen- romans. . . . plötzlich stuck er ihr den Dolck in die Brust^b^s an das öeft . . . sForrs. folgt.! DaS Heft wird wieder abgeholt, falls Sie md)t auf dasselbe zu abonnieren wünschen. ' Da» Lest der ,®ta§iunfljerne. In 'nanchen Ge- Afnbcn bc£ tzatzes Hal sich noch eine schöne, alte DolkSsitte erhalten, hmig des Licktes! .. , Rretfen faßt unbekannt ist. Denn die Heumahd To-, ^idtt unfdrer intensiven künstlichen Lichtauellen ist. nock . •- b hübet in den Dottern der sogenannte Vrk^mit diesen nicht direkt sichtbaren Strahlen munreimgt, beenbet Ut bann pnae ^uen unb Mädcken des Dorsi- TageSlickt. Es enthält Strahlen von noch ^ranftallet. Am 23omiiltag trägt lebe» Mädchen einen ^ufen mlenlängc Diese bringen gar nicht bis zur Netzhaut, sie !wirken I einem bestimmten Platze. Um Mittag wird bte . 7 sT.‘ Hrtrb«*rcn Teile des Auges. Sie veranlassen die un- y_eu 11 . einem FeslgotteSbien't m bet siitche stellt EÄm dft wir bei Sendung und Ermü.dung an * b* sXlSai ber Festzug bet Frauen unb M,^m Äge^chr^chmeii. Beim künstlichen Lickt, bedunen wir sich vor dem V , Sotantrtit bet Ltatzkomgin und einer Ä SchuLkeinerBrZen, da umgeben wir am beiten bie ^^r^eriii nach einem Zelte begibt, vier deg.nnt setzt der „•ienrnrnit ®ÄSen, Zhlindern. Augenschützern, Gluhlampenbirnen ÄÄ J3 d°n Gericht»,aal. ÄÄJ.j; liia merkwürdiges französisches Gerichtsurteil .^nen Raufen unb stießt n, bie flafic Daris 9 Stt't. In Aires bestrichen kürzlich. MN ^£»2? SlWll« W «»' 'runtcnbolbe einen Sund Mit T"zunde en der Kra-in cngm(a ^eft ,n „«fdnebenen Lttschatten Ms wirkungslos. .. I Wir haben hier von den nicht direkt sichtbaren Strahlen schon Ixei Wirkungen, die bei Intensitäten, die noch im Bereich deS Msiologischen liegen, den Sehakt nachteilig beeinflussen, ^as ftnb keineswegs alle störenden Wirkungen, die von diesen ^trahieii Mieden. Sie fallen unter den Begriff der BlendungSerschei. renu n, von denen natürlich auch die sickstbaren Strahlen wesentlich heiligt sind. Wir können diese Störungen jestt nur unvollkommm Dm inan her abgrenzen. Äus jeden Fall spielen bic nicht direkt l ftabaren Stralsten dabei eine viel wichtigere Rolle, als man es bti letzt angenommen hatte. Zu diesen nicht direkt wahrnehm-I tarn Strahlen gehören Strahlen aus dem Wellenlangenbereich tm blauen, violetten und vor allem bic ultravioletten. i tcrsucht man nun nach Kemttnis dieser Verlwltnisie ei Zager empirisch al» bic besten für ftraMen »1'rnptt ES kam daher darauf an, cm <Äas zu gewinnen, daS tac nidit direkt sichtbaren Strahlen vollkommen absorbiert und d- sichtbaren dabei möglick>si wenig scktvächt. TieseS Gla» »st hx als E uphosglaS int Handel. Als Jagdbrille eignet sich am Tiefes las "ist auch am geeignetsten für Wasser-, Automobil- uvX 'JiiH'iu und Ille alle Personen, welche viel der Einwirkung grd. n SonnenlickueS ausgesetzt sind. ^Als Schneebrille sür Lock»-1 Itrj ui empfiehlt lid) Euplwslicht B 4Ltrahlen möglichst gleichmäßig ab» r »schwächr-n. Für solche Fülle eignen: sich am besten btc Euphos- aa 1 Gläser, die in versdnedenen Libstusimgen zu haben sind. ® Tic Euphosgläscr haben in der Praxis ihre Pro^ glanzend &»inbcn: İbs-rzt Sr. Sfemminfl Mfnftcnt auscnHim tx- eharit6, der bei einer Ballon-Lochfahrt eine Lohe von 8001 1 $rt?r überfrf>rih, bat bei dieser Fahrt eine lichte Eupho^brille 1 «tragen, fein Begleiter eine gewöhnliche, rauck.sraue Schutzbrille, th selbst blieb von Störungen, btc wir als Schneeblindheit bc I ■ y.d)nen, verschont, wahreiid sein Begleiter tn typischer Weise ^Aber^die EuPhoSbrillen sind auch mit am Südpol gewesen | itofh Amundsen idircibt mir darüber: „ES freut mich ftm, er- > fcren zu können, daß bic Schneebrillen, bic Sie "inner Expedition »-sandten, mit allcrbcftent Erfolg verwandt nmrdem §dmer S-inffen unb idi selber machten bic ganze Zeit nach dem Sudpol fcrr.it Gebrauch und vernahmen keine Zeichen von SMe^bluibheit, »»gegen meine andere Genossen, bie mitunter fcU, alle mehr ober weniger vom lschnce geblendet warar Euphosdrillen, bic der Südpolentdecker »^rrn Euvhos- Ll-t B Ter Lickiv^fcist stellt sich etwa 5 bis 7 Prozent hoh^r V>t man vielfach den >?odstouri>ten au^eru'^, wieviel gcht -fct an Genuß der Mtur verloren durch bie übertriebene Abblen Sir eil Am 31. August waren verseucht: Boni tz t.Aug. 118 6. Eept. ind neu verseucht : Darmstadt . Arheilgen Kranichstein Bensheim . —• — Tieburg . . — — Erbach . . . Neustadt, Beerfelden *— Gr.-Geran . — — Heppenheim Offenbach . Tietzenbach — Gießen .. Lang-Gons —— Alsfeld .. . (LoiUeröhaufen — Büdingen. . — — Friedberg . Lauterbach. —■ —— Schotten. . •— Dlainz .. . — — Alzey.... •— Bingen . . . Cppenbetm. — — । Worin» . . . —• — Frische Fische sondern eine Dose ’ Die h« MW hv«/,) der weitaus beste Schuhputz! empfehle sowie lose. a1 Gebrüder Berdux Vahnhosftr. 27 Jernspr. 231 angenommen. 07466 Lose ä HI O1 a lss“/3J 16'°/, O <0 V «ff ? s r--) ©8;Z .00 «3 JO & 05 ;.<3 er gf 5 S 3 E & 0.2:5 2 US ff 6l§ 5. US s-aa«’ to ro to o -S 2 =? • 'S" •3* & CD- • G) CO 8 o ro QP COP ess ö 6)2 rs eeeco es G) & ö. ro • 3 6) m & G/-& 6)& (Dölc G)§ ‘er? Di 3* 31 -4 oo c^g »i §8 CO Dl X.® S 7 £<25 i I e o« dn DT: ts X. 8 w. bester r/tf/#/5Th MoskopP Fahr (Rh einland) Globus B es ter Metallputz derWelt. G) S • « CD co G) 6) 3*79 e e tn o G) S D* Er P & P G) Q 8. bG)** ,Cc>» • • n Ö-2 ÖB c 3> s 2 1° D Öl S G)S & = CO B F S» S =■• ro S\ 2 2.3c — । S = ro D: —. . -i ~ d:.- ro 3-e = 2*° * r- 5 2-2 US . CS1 . * 6) G?» * 5< . 3 S^l 2** f- a- ?°°© Mittwoch früh 9 Uhr und für Donners tag und Freitag s§-» . d ro er-^ ^5" Z- h 2 rs 312 § =&s ® s! H? ss • s-Z öo G) ö°e a- । i ~ — 2 SB s es CO <5* 3 S 7 » °-eo(2s ö= »» 2 G) G)& LZ. D •=? -3 Q o*C¥?§ s? S'H Feinste Angel - Schellfische 1—oxpfünbig, Pfund 40 Pfg. Kleine zum Backen, 3 Pfund 55 Pfg. Kabliau, kopflos 4—8-pfündig, Pfund 25 Pfg. ausgeschnitten Pfd. 30 Pfg. Fisch Koteletts Pfd. 35 Pfg. 0)2 o & «r» " D 1 ro* O" _2,G) erC'-OQ t: - 3 = ro so 2® o- rr er 2 2.q Xä 1 «, 2 Lo Lo 2" «o © ~ ^■e c b - K §D D B g*toCr?~ Ph rex ! AZ- Ein Deckbett mit 7 Pfund doppelb gereinigten neuen Federn gefüllt Mk. 9.50 12.- 14.70 16.50 22,- re. |/:CCOn mit 2 Pfund Federn gefüllt IXID3CII Mr. 3,_ 3,60 4.40 6.20 rc. Vollständige Betten ^422°5 Scblafzimmer-EinricMnngenKoam Teilzahlungen nach Uebercinkunft gestattet. Gebe*. Weil Neustadt 10 GIESSEN Fernspr.506 K. 2H. 3$® '7'^ m*SS! s>«s Le- eÄ :fbte Sitdak ' .SxP-^ Ä "-r Z von • «srm'Uags 'M a» L 2 ege Die L । 8or der $ UrtjMirianij •,ln Juni Würger Pl Qlut- Entsik lernten n Irttihnif brr Gröl - - P GJto s (St? « - ® BtsS3Fsr2Ä=2'5.g@l Z.r" LD R» ®s fc er—. — Q. • ö r*f* s O2 o D 73" 2 2 kO^s "ea=F ein Ken Am 28. A -sten Siepubl -,::strophe Hk tm den ro -eiligen Ue jaos p-rwd Jnötrcn klunc '«lschland n nf einmal !' -ringen und »ei Amen bi oige es ihm ,hmas würde ^mmungei ,-i den west 1 Wst der arten, währ if) den Ber; Nun das ihmas. Ter wichtigste tei Rhein u ÄX) Küometi leite. Zehn qnt, nur Nia iltrlauf des rchluchten, d siluDialen El c das Gebi J tschang, tof l gen Tämmi u halten. E i^sammenhäi Mündung ha i rrragenden Meter aus l1 Strom in de ich Lasser '.n-j Meer be rm Anölles "ünnlaus bi vt\ ab richttd i . IJT l S. 5g- 8 d 3 G D • a- Hechte. Schollen. Rotzungen. Heilbutt. Zander. SamStag, den 14. September 1912, vormittags 10','j llbt, werden im Bürgermeistereigebäude die in den Waldungen der Stadt Giehen erforderlichen Kultur- und Wegbauarbeiten öffentlich wönigstnehmend versteigert. Die Gronherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Gemeinden werden ersucht, dies alsbald ortsüblich begannt machen zu lassen. « O " äors LZ sind in allen Sofe Pcrfau* stellen au haben. Hauoin tvinne: 2(Sinfvännn Fohlen, Fahrräder, Rch- maichinen ufro. Generaloer trieb Richard Buchalter. Neuen Baue 11. 11 Seit für Mk. 10.-. Mir Vom u. Liste 25 Pfg. mehr lenbei Nachnahme allers ist teurer. genehmigten Lotterien selbst stets au haben. FlI 50 Pf. tätet ft 13 Kopflaus ui. Brur Clio Schaaf, Zelter .-ivcti Wööel-SHreinerei eröffnen. Es wird unser eifrigstes Bestreben sein, unsere Kundschaft durch erstklassige Slrbeit bei zivilen Preisen nach jeder Richtung hin zufrieden zu stellen, und bitten wir um geneigte Berücksichtigung. Gleichzeitig teilen wir mit, daß wir jederzeit ein Lager fertiger Särge unterhalten. Hochachtungsvoll Ommert & Jensen. Gießen, 10. September 1912. NB. Bestellungen werden auch Gr. Stcinweg 9 Todes-Anzeige Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unsere liebe, gute Mutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante Mhlirm Germer geb. LlhMer im Alter von 76 Jahren heute abend 8'/, Uhr sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Heuchelheim, den 8. September 1912. Tie Beerdigung findet Mittwoch, 11. September, mittags 1 Uhr, vom Sterbehausc Bach, straße 25 aus statt. 6026 „Nigrin“ die Weltmarke I Z K M — — "Zs 6,2 Gkschiists-Eiilpskliliiiis. Der geehrten Einwohnerschaft von Gießen und Umgegend machen wir hierdurch die ergebene Mitteilung, daß wir heute Nord-Anlage 28 eine £)=3Ö —2.o'ö-2 » ro 3 — — ZT CT-'1 ö ro ro to"2-^P □ d 2. s^Ni SH .Hautjucken Turcheiubalb.Lt /ack».^ Patcnt-Scdizinnl vi' habe ich das Uebel u ■ ® <>> ist. tmrCuc Form Z’i< 1*«»<»li-(’rv nie SL' l” Lcr Univcrsu.ttz 2lpotbekc,Hirich 2lvotbH. bei Aug. Noll, t>. s-Ä W. Itilbinocr, C. cAa} (>g 'uni , pachte Ä‘ S} S8WW vxaflh* 1 rakä Mmtliit Btkanntmchungtll der Stadt ßkjjcn. Anträge auf Gas-Einrichtungen. Weyen der sich zum Quartalwechsel häufenden Auftrage für Neuausstellen bezw. Umstellen von Gasmessern ufro. ersuchen wir die verehrlicheu GaSabuchmer. die Bestellungen schon jetzt mit genauer Angabe der Zeit, wann die Arbeiten auszuführcn find, an unser Gaswerk einzu- senden. Die Erledigung der Aufträge erfolgt in der Reihenfolge der cinlaufenden Bestellungen. Ausnahmen können nicht gemacht werden. ßw 0 D7 rNro.ro ro ro ro - l-binas ho> Wufer ze, lber dem Wegen dur f ntig errei Iben Berget IKrachern ui I^lcht, so re ldiß man vc fciuen sich i . Ter zm »oangho Zeitlich von «aisöng eine Yagern ruh J-lc drücken Forth mißt i UU — ■= = - S-S-'B. T tz c- « ro. Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Grad der Ttroölfeung in Zehntel der sichlb. Himmelbsl. Trauben Frische Kur- u.Tafel-Tranben großbeerig, trocken, in 4- und 8-Pstlnd-Kisten, »ÄOolro-rtS jg* rt' toro 5 O'm » O Ä ® SCO O ro ro «LrSffö- v | _ | Q-r* O O,' to> y aife- s°T!?g= #3 8- -SZ, o = —^-2-77 0 03 01 00 QO ©O>w e h e e e n o ac ro n ~ C3 O1 CD kO Z^-rororoLS Z xä , . D: D: & ro ro > =: s a "X-n = s’gS’ Y’rfafro? , ro&Ö-Sro |G)Ja»J4Cn@2.’- k_. ZZ: zET -D 5. o ro' I » ro *a u- 2.-r» oa — o o O JL D: Q g c-TT- * a vo®= . o 2.E is ® 3* 3 <3-«» r- s ro’i-O’ sßF F r* ro B EJ2 E E Ilifluiflloit ednitiitrin Tiger-Marke , vcr Hunden ML8» Kolu-RottweU Y1, .. vcr Hunden ALL, Weidmannsheil per Hunden ML HD edinmriJJulDcr^iitrein per Hundert von MLL- a Bei größ. Abnahmen RadaL Ferner empfehle: Hühncrschlingen, leider Gamaschen, Fagdtasch^ Rucksäcke, Jagd-Zigarren.Etui» Mehrere neue etotflintcn u. itiliiit ganz besonders yreitern Aug.Kilbinger SelterSweg 79, Tel. MU GiehenerPferde- ro*ro" UV ro &h== 6-« ‘ « 5 g so ’s’S 5;^ • 92. (9 G) O s L s I L to D » 8n