Di- heutige Nummer umfoht 16 Seiten. obgefl k bcr ndlscher Trampi uetalten. Toilhaibbahn. I Ztal. Äüulmitk Princ- Henn. , 6,20 Prag-Lil; Ä.K icten nie hcrauskoinrnt. I Ultimi. W* i' itrle-Akttea- bcr katholischen beutfd)Ianb5 in Wink bekommen tung ausdrückt, Arbeitervereine um ein. des eS v. 1892 i. P, v. 1888 i. Ä. v. 1909 k ij). i. 1909 1. Ä . schieden, über Si lirb an ,32.üi' 123.- 197.- 123.50 inbacü übertragen und bestimmt, daß die Gemeinde jähr^ Schiifenberg sechs Malter reines Korn nach Wetzlarer Minislerpräsidenl Geschow und das Gefolge trafen 11.25 Uhr int bulgarischen Sonderung in Wildpars Der König trug bulgarische Uniform mit dem Bande 51)2.6° 172." 194.- 210." Ibo." 143." 117.80 M irrliche Anleihe» Sonn, r.i 105b. 84 ü • raunftU d. 1880. , i, d. 188» . , ubach abgeil. . . W h k. Der Streit um die Steinbacher Uircheneinlünfte im Jahre (285. 262.- 128.ö° 158.3° Maß und 10 Schillinge leichter Pfennige zahlen solle. Außer dem sollen sic ohne Widerspruch Baudicnste an der Mutterkirchc in Sdiifcnberg leisten und von jedem Haus dem ftloftrr einen Erntearbeiter »ur Verfügung stellen. Bei diesem Urteil hatten die ZchiffenbQger Mönche dem Lsrrdgrasen die Fälschungen der Arbeitervereine £ fix, Süd- und West- Frankfurt a. M. hat einen päpstlichen L24." >00." 120.50 >01.- 75." 128.60 )07." 130-$ >57.2° 159.8° 1‘28." dneliche Loie. ' ' ' . 'vr.« • * * * 2itl' • • •;: .y | ' ' ' ' vn l.- | ' ' bin!. ' ' ' . .iM»1 ' ' iM ’ Schwarzen Adlerordens. Beim Empfang auf dem Bahnsteig wurde auch Reichskanzler vom König lebhaft begrüßt. Die Monarchen schritten die Ehrenkompagnie ab und nahmen deren Vorbei marsch entgegen. Auf dem Wege vom Bahnhof nach dem Neuen Palais bildeten die Truppen der Garnison Potsdam Spalier. Außerdem hatte sich zahlreiches Publikunt ein- gefunden. Von einer Eskorte des Leibhusaren-Regiments begleitet und von Hochrufen begrüßt, fuhren die Majestäten nach dem Neuen Palais Im ersten offenen Wagen ä la Dan- mont saßcnt der Kaiser und der König, int zweiten folgten die Königin, die deutsche Kronprinzessin und die Prinzessin Viktoria von Preußen, im britten der bulgarische Kronprinz, Prinz Knrill, Prinz August Wilhelm, Generalleutnant von Boehn. An der Gartenseite des Neuen Palais stand als zweite Ehrenwache die Leibkompagnie des ersten Garde- Regiments zu Fuß. Im Muschelsaal fand Empfang mit großem Vortritt statt. Tie Wohnung der bulgarischen Herrschaften ist in den Roten Kammern im Neuen Palais. Die Maiestäten nahmen vor dem Neuen Palais noch einen Vorbeimarsch der gesamten Truvpenspaliere in Sektionen entgegen. Der Kaiser und die Kronprinzessin geleiteten die bulgarischen Herrschaften in ihre Gemächer. Im Apollos aal fand Familienfrüh st ückstafel' statt, an der auch die Kaiserin teilnahm. Es erfolgten eine große Reihe von Ordensauszeichnungen Ter Kaiser verlieh dem König von Bulgarien die Kette zum Schwarzen Adlerorden, der Königin den Luisenorden mit der Jahreszahl 181314, dem Prinzen Kyrill den Schwären Adlerorden. Der Kaiser ernannte brn König von Bulgarien zum Chef des vierten thüringischen Infanterie Regi- Im Jahre 1285 wurde der Streit durch den Landgrafen cm- Dem Kloster Sd)iffc:ibcrg wurde dos Patronatsreck« dt e K..W kW Ml Im deutschen Zentrumsturm geht es gegenwärtig treppauf, treppab Und man sucht eine Art drahtloser Telegraphie mit dem Vatikan wiederherzustellen, nachdem der Draht durch die unseren Lesern bekannte Berliner Richtung durchschnitten worden war Der alte Streit um die ckrist licheu Gewerkschaften ist heftiger entbrannt als je. Mit Schrecken muß der alte Kardinal Fischer erkennen, daß her scheinbare Erfolg seiner letzten Romreise vor zwei Jahren beim Heiligen Vater wieder in nichts zerflossen ist. Beredtere Zungen haben den Kircl>enntonarchen umzustimmen vermocht. Am Psingstdienstag hatte der Delegiertentag des Verbandes katholischer Arbeitervereine „Sitz Berlin" einen Wortführer nach Rom geschickt, um dem Papst eine Huldigungsadresse zu übermitteln. Pius X. soll dem Herrn u. a. wörtlich erwidert haben: „Euch lobe ich, euch billige ich, und euch erkenne ich an, und mit allen Kräften strebe ich an, daß alle eure Grundsätze sich zu eigen mathen mögen. Die anderen billige ich nicht, ich verdamme sie nicht, denn es ist nicht meine &atbc, zu verdammen: jedoch ihre Grundsätze, welche falsch sind, kann ich nicht anerkennen." Der letzte Satz bezieht sich natürlich auf die christlichen Gewerkschaften, die der Berliner Richtung und, schon seit langer Zeit, auch den vatikanischen Kreisen nicht katholisch genug sind. Die neue Richtung, der die Modernistenhetze zu verdanken ist, will auch auf dem Gebiet der Arbeiterorganisation strenge Unterwerfung unter den Willen des Papstes. Auch die letzte Tagung Mb. ab 1901' 11. b. 1914. ‘ M b. 1910 Ml. b. 1910 om, . OBB, , t ... 4050t <1911 *2043: ibdbeim • aj ' 3ü6..8ir|km 6.1831 - Wersch o. 188« . $tr. n lütibb, ab fq-.i < ab 1901 Herrn Kardinal-Staatssekretärs an die beiden Kongresse in Berlin und Frankfurt (Main) und der Anrede des Heiligen Vaters. Diese letztere, mag sie auch ihrem wesentlichen Inhalte nad) ten Ideen Sc. Heiligkeit in bezug auf die Verurteilung der Irrtümer, die jeder gute Katholik verurteilen muß, entsprechen, so hat sie bod) keinen authentischen Charakter und kann deshalb durchaus nicht in Frage kommen oder Gegenstand der Diskussion bilden Was die Telegramme des Kardinal-Stc^ltssekretärs an- betriitt, so kennt bcr Heilige Stuhl vollkommen den Unterschied zwischen den Katholischen Arbeitervereinen einschließlich jener des südlichen, östlichen und westlichen in Frankfurt a M. versammelt gewesenen Arbeiterverbandes und der interkonfessionellen Gewerkschaften. Im übrigen lobt und ermutigt Se. Heiligkeit mit gleichem Wohlwollen die verschiedenen katholischen Vereine Teutfch- lands, die nad) den besonderen Bedürfnissen der verschiedenen Diözesen und Provinzen gegründet sind. Jedoch ist zu bemerken, daß, während die Berliner Arbeitervereine keine Berührung mit den interkonfessionellen Gewerkschaften haben, dies hingegen bet den Katholischen Arbeitervereinen des genannten Kartells der politische Wochenschau. Gießen, 8. Juni. Der italienisch-türkische Krieg ist nach der Besetzung bon Rhodos wieder in das gewohnte ruhigere Geleise gekommen, die spannende Lage der Franzosen in der Stadt Fez hat sich nach einigen Erfolgen Liauteys wieder einigermaßen gelöst, und da wir dem Hochsommer entgegenschreiten, so schien es in der Politik sttlle werden zu sollen. Da krachten gestern im ungarischen Abgeordnetenhause töb- l'.che Revolverfchüsse. Durch einen schmählichen Mord- anschlag hat der oppositionelle Abgeordnete Kovacs die Niederlage seiner Partei rächen und den verhaßten Präsident«^» Tisza in den Staub strecken wollen. Täe Schreckenstat ist glücklicherweise gescheitert: der mörderische Politiker hat sich selbst gerichtet. Hat aber mit seiner Tat der eigenen Partei zu all ihrem Mißerfolg noch den schwersten Schlag versetzt Der laltblütige Tisza hat den Anschlag sogleich ganz gelassen als die Tat eines Irrsinnigen bezeichnet, über die man zur Tagesordnung übergehen könne. Cb das traurige Ende Kovacs — wenn er am Leben bleibt, werden ihn seine Ausflüchte, er habe nur Schreckscirüsse abgeben wollen, vor einer schweren Frci- geitsstrafe nicht bewahren — auf die Partei der Iusth mb Llpponyi endlich ernüchternd wirken wird? Es war doch ein Rausch gewesen, oder auch eine Art Wahnsinn, daß die Minderheit glaubte, mit der „technisckjcn Obstruktion" überzeugend und siegreich wirken zu können. Tie Ber- irilderung des Parlamentarismus rächt sich immer an ihren Urhebern, und diese Rache hat die ungarischen Oppositionellen schnell und gründlich getroffen. Kein Mensch außer ein paar fanatischen Rechthabern hält sie für Märtyrer. Und die Wenigen, die noch< mit ihnen sympathisierten, werden der gestrigen Wahnsinnstat scheu den Rücken kehren. Graf Tisza aber hat durch den neuen Beweis seiner Kalt« Gütigkeit die Zahl seiner Bewunderer gemehrt. Jede weitere Aktion der Opposition ist einstweilen lahmgelcgt, Fall ist. Tie interkonfessionellen G e iu e r t i d) a f t c n , wenn iic and) praktisch zugelassen unb bet halb bi* ietzt vom Heiligen Stuhl nicht verurteilt sind, können iebom, fta sie als solche von bat katholischen Grundsätzen nnd der kirchlichen Autorität absehen, eine Gefahr für ihre katb o- lischen Mitglieder bilden Daher ist es gekommen, daß, während bas nach Berlin gerichtete Telegramm nur aut Billigung und Lob lautete, jenes nach Frankfurt gesandte zugleich eine väterliche und zeitgemäße Ermahnt, ng enthielt, um aut die genannte Gefahr für die guten Katholiken, bereu beste Gesinnungen der Heilige Vater keimt nnd für welche er wie für bie übrigen Glättbigen Deutschlands das größte Wohlwollen hegt, aufmerksam zu machen Tast vorstehende Erklärung Wort für Wort den Intentionen des Apostolischen Stuhles entspricht, dafür übernehme id> die öffentliche Verantwortung Heiner, Ubitorc der Römischen Rota Tas ist deutlich genug, und die ».Köln. Volksztg." findet sich mit dieser authentischen Willensmeinung nur mühsam ab, indem sie „die beruhigende Einwirkung" begrüßt, aber eine wirklickw und wirksame Beruhigung „kaum erwartet". „Bis jetzt" hat der Papst die interkonfessionellen Gewerkschaften nicht verurteilt: es kann also noch so weit kommen. Wer wird nachgeben, ober wird der Riß im Turm immer llaffender werden? Tie , Köln. Volksztg." schrieb noch, „der Appell an den bess c r z u n n t c r r i ch t ende n P a p st sei keine Ehrfurchtsverletzung". Unb int „Tag" verlangt Pfarrer Fe ja gleichfalls Reute ^.i dadurch, ..daß das private Antichambrieren mi Zeitungs-, B ro s ch ü r e n b ü n d e l ii usw. im Vatikan verboten und für Ergebenheitskundgebungen der Instanzenzug über den Episkopat angeordnet wird". Das klingt spöttisch und grollend zugleich. Der bulgarische Königsbefud) beim Kaller Potsdam, 7. Juni. Der K ö n i q unb bie ft ö * n i g i n von Bulgarien, der Kronprinz. Prinz Kyrill, der Urkunde eine neue Zeile: an den Schluß der vorhergehenden Zeile setzte man also den Namen Steinbach. Daß er etwas sehr eng zusammengeschrieben wurde, was tats? Er stand doch da unb das würde für die Steinbacher schon genügen. Aber es genügte ihnen nickt. Zwar scheinen sie nidns dagegen cingcroenbet zu' haben, baß Sdnfftmberger Geistliche den Gottesdienst ver sahen. Als abtr die Schisfenberger Chor Herrn zu beguem zu diesem Dienst wurden, mir die reichen Einkünfte einzogen und die Kirchen durch einen absetzbaren und schlecht bezahlten Kaplan besorgen ließen, also das Patronat beanspruchten, da wollten die Steinbacher sich das nickt bieten lassen. Sic legten Beschwerde ein beim ft an da raten Heinrich I. von Hessen, der inzwischen (1265) die Herrschaft Gießen von Tübingen erworben hatte und also auch Vogtherr des Klosters Schiffenberg geworden war. Jedenfalls hatten die Steinbacher Grund zu dieser Beschwerde dadurch, daß die Pfalzgrafen von Tübingen das Patronat für sich besessen hatten. Aber für den Landgrafen hätte die Urkunde des Erzbischofs Albcro nickt genügt. Deshalb schufen die Mönche — immer in Anlehnung an andere Urfmibcn — noch mehr Fälschungen. Zunächst eine aus dem Jahr 1162 datiert, die den Erzbischof Htllia von Trier die Urkunde Alberos von 1141 laber natürlich mit Steinbach) erneuern läßt, dann eine den Grasen Wilhelm und Otto von Gleiberg zugeschriebene 1162), die die Leistungen der Orte bestimmt. Ter Steinbacher Behauptung gegenüber wurde eine Fälschung ins Jahr 1229 verlegt, die die Streitigkeiten um das Patronatsrecht und die zu leistenden Abgaben durch den Pfalzgrafen von Tübingen zugunsten des Klosters schlichten läßt. Und, um die Sache noch ganz sicher zu stellen, mußte die ehrwürdige Gräfin Clementia noch einmal her halten. Eine ins Jahr 1141 zurückversetzte Fälschung läßt diese Stifterin des Klosters die Brüder schon von vornherein mit der Seelsorge in den sechs Reuroddöriern und der Verpflichtung der Einwohner zu Baudiensten beschenken. . . . 2000t $3 < b,1913 . . 1000k s'. ' ' ' ' l. P..... >8 künbb. ob 1908 W. . . . lünbb. ab 1905 'Uiibb. ab 19)5 Von Fritz Sauer. ^m Fahre 1129 hatte die Gräfin Clementia von Gleiberg hxH Kloster Schiffenberg gestiftet unb mit ihn: als Einkünfte n den Rodzehnten aus den Dörfern, die im Wiesecker der der Taubstummen keine Maschine, die den Schall verwend t, sondern sie beoient sich des Lichtes als Vermittler. William Shaio hat eine gewöhnliche elektrische Leitung, ine zum Betriebe von Glühlamvcii geeignet ift, mit einer schreibmaschinenähnlichen Vorrichtung verbunden. Schlägt man an der Schreibmaschine einen Buchstaben an, so wird auf einer Tafel durch eine kleine Glühlampe der Buchstabe an der Aufgabe- wie an der Empiangsstelle erhellt und die beiden Taubstummen können sich auf diese Weise miteinander verständigen. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaften. In Wien fand am Freitag vormittag die feierliche Eröffnung der Tagung des Deutschen Werkbundes statt. Als Vertreter des Deutschen Botschafters war Legationsrat v. Betb- mann-Hollweg zugegen, ferner waren die Spitzen der Behörden erschienen. Die hervorragendsten Architekten und 'aumfür'ftcr Deutschlands nehmen an der Tagung teil. — Am zweiten Tage der Versteigerung Tautet ir ii c r i s wurde aus Bildern und Skulpturen e«i Erlös von 6 544 00 Fr, erzielt, in einem Telegramm, das die Erwar- daß „die dort vertretenen katholischen jedwede Meinungen und Handlungen vermeiden werden, welche den Vorschriften der Kirche auch nur im geringsten widersprechen." Im Lager der „Kölner- Richtung" riefen diese Vorgänge eine gewcütige Erregung hervor, und ihre Presse erging sich in geharnischten Entgegnungen Tie „Köln Volksztg." berief sich auf die Beschlüsse der Fuldaer,fvischofskonferenz, wo bestimmt worden sei, das Urteil darüber, ob Gestaltung und Wirksamkeit einer gewerkschaftlichen Organisatton den kirchlichen Grundsätzen'entspreche, bleibe dem kirchlichen Hirtenamt überlassen . . ." Das Vorgehen des Berliner Verbandes, so fuhr Lxrs Blatt fort, sei ein wahrer Skandal und nüiffc wegen seiner Taktlosigkeit gegen die Bischöfe öffentlich gebrandmarkt werden. In solchen schroffen "Sätzen Tieat natürlich indirekt auch ein Schlag gegen die päpstliche Politik. Und nun geht es auch iin Vatikan treppauf, treppab. Die päpstlichen Diplomaten denken offenbar, ruhige Beharrlichkeit führe am ehesten zum Ziele, und so mußte der Ubitorc Heiner in der „Köln. Volksztg." folgende lauwarme authentische Erklärung veröffentlichen: Vor allem ist zu uittcrfchcibcn zwischen den Telegrammen des j k 1918 ' ' - ab 19Q3* - ■ tobb ab'igog ' ' ’ - (abgrj) , , ' - ' dabb- ab 190h' ' ' A tönbb, qj ioa! lünbb, ' [ünbb. ab m ' ' ' Mtllgb. b. 19p ’ • ab 1900 denn die gestern wiederholte polizeiliche Mführnng der tzurch die Präsidialgewalt Ausgeschlossenen hat schon an- fangen, lächerlich zu wirken. In der Hauptstadt ist alles ruhig: es regt sich keine Volksempörung: die vermehrt ^uu»muw«« J-™ ' ne Polizei hat noch keinerlei Anlaß zum Ein «nalol. fcijenb, 1$ schreiten gehabt. Nach den letzten Nachrichten hat die Oppo- m.'mM jirion eine Kundgebung an das Volk erlassen, in der alle | Verantwortung für die Geschehnisse der Mehrheit und dem \ Grafen Tisza zugeschoben wird. Anscheinend steht in der । Kundgebung kein Wort des Bedauerns über das schwere Jerbrech'cn Kovacs. Das angernfene Volk wird wohl auch weiterhin eisiges Schweigen bewahren und seine Bewunderung eher der Unerschrockenheit Tiszas zuwenden, den die Rev'olverschüsse nicht abhielten, die Verhandlungen weiter zu leiten und seinen Standpunkt mit ungeminderter Ent jchiedenheit zu vertreten. Auch was vom Krankenlager I Kovacs gemeldet wird, kann seinen Eindruck auf das Volk nicht verfehlen. In der Annahme, daß er dem Tode ver fallen sei, soll Kovacs reumütig geäußert haben, er sterbe wenigstens nicht als Meuck>elmörder, da der Präsident lebe. Vas dein betörten Fanatiker den Schleier lüftete, sollte doch auch seine Gesinnungsgenossen ernüchtern. Hoffentlich erfahren wir auch den Wortlaut ihrer neuesten Kundgebung, die wohl nur ein Rückzugsgefecht ist. Vielleicht ist schon die Zeit gekommen, wo die Fäden zwischen Opposition und Mehrheit wieder angeknüpft werden. Dann I siürzt man sich in neue innerpolitische Kämpfe. Das ist nun einmal das Schicksal der Donaumonarchie, daß sie aus ihren Vc^kergegensätzen und den dadurch bedingten Reibe- Nr. 155 Erster Blatt (62> Jahrgang Samstag, 8. Juni 1912 Der eigener Anzeiger M ä Vezua»vret»: erscheint täglich, außer ▼ W monatlich7öP'., viertel- Konntag«. - Beilagen: Ä A La N| ▲ Jk A jährlich Alk. 2.20; durch normal roocbcnthui M AA ■ 3 AA .’lbbolf- u. 3.;-c:g'lcueii »IrMner^ndllenblatter M M J MM ■■ MM |> monatlich w Pf.: zweimal wochenll.Lrei»' ■ ■ U M W/V M V M M M V M ■ ■ M M Ä V M M M M blatt für Kre^s «Siegen »M M M ■< M 7 ■< ■ ■ ■ ■< ■ jährt. (Ittnltaflunb5rettag); M M M M B M M B M A M M M ■ ■ M _ M »IttschaftHchereltfraaen ■ M M ™ Chefredakteur: A Goetz. Fernforech-Anschlüsse: MM MM Verantwortlich für den für die Redaktion 112, politifchen Test: August General-Anzeiger für Gberhefsen SÖSk Botationsürnd und »erlag ötr vrühllchkn Unio.-Bud). und Steinörudtrtl R. Cangt. HcOattion. drpeöition an» Druderet: Schulftrahe 7. vÄ-: bis vormittags 9 Uhr. Büdingen: Zentsprecher Hr. 269 Seschäslrslelle vahnhofstrahe 16a. Anzeigenteil: Beck. . j in*11 jiidiiK -,iiu , j «»V.k tjuwut < ■ I ■ I ■: Jun*??' I 1 1912 n^L den 7.) Du glückliche ( Madchens. Au» Stadt und Land. Gleben, 6. Juni 1912. G?e9Mohn 7-^f'Spe! '•.Ur^unV?rden i z ..Tn l®.nerh §8ftS?SS ft an«5Äri ! ■ :-r ku« : : m- ■ xS verleiht, I 2)ie Anlagemusik fällt morgen aus. **Jm Kinematograph gelangt von heute bi! Wir begrüßen diese Skreinhorung, die die Erfüllung l ^00 Meter langer Füm ,Der fliegens beiderseitiaen Eiienbalmwünsche wenigstens möglich er- größte und beite Meisterwerk der Amok I- — — - - - ------ wird uns geschrieben: Lö» gehört $u_ den alteren deutschen Tondichtern, denen man vo ^ütmsmugig selten im Konzertsaal begegnet. Seinerzeit frc chn Eugen Guras prachtvolle Vortragskunst überall bekannt g? uracht: man kann aber eigentlich mchr sagen, er habe chm Konzensaal erobert. Bald nach Guras Tode verschwaiw ou: Awes Name wieder aus den Vortragsfolgen: Wolf und Llrau> Brahms, .Reger u. a. beherrschen die Zell. Tadel ift Löwe aU v^tlle noch unstteuig unser hervorragendster Aalladenkomvonir vielleicht der hervorragendste überhaupt, und wer seine Bastele- einmal Don eirem guten Sänger oorgetragcn gehört hat, Gunst hat ,ich Löwe für innrer gewonnen. Aber auch inne rtr enthalten große Schönheiten und sind » 5 nuIL kiüilch wertvoller als manches, was heute von der Mode aeiragc: in Konzerten geboten wird. Ter vom Alldeutschen veranstaltete Löweabend am Frettag, 14. Juni, wird cbenio alten freunden der Loweichen Rtelodik wie solchen, welche Lo» einmal rocht von allen Sellen kennen lernen wollen, Willkomm bieten. ! ?se* 8«*1“’ _ Klll-Ks und °w r Spruch 8°“ «Ni sta", wobei E> w. -/i'tna-Mdchen I I ^erttieger» Snnrag mäMltt Ij^^wald Mkd der R beiden den rem W i) -chnibcl angeb Ij'/.L" fier nun die iS bfliBi. erhält eine viel inler 3ffnn?mitglieber dur Frfa: »u betätigen. ’ -tzonderzug r L,n bt8 BuvdeSturnf '' .n folgende: Sond- Lollar ab 12» ,12«, TreiS ab 12& t’rt’A Der Gegenzuc ' fl6 7*9, Mainzlo ? Uhr und Gießen ai - Aoche mit G ... unb 12. Juni, vev •t.t von »Steins ®a leben neuester Konsi I I: kintritt ist frei. ! ; " Pelzwaren i |i d MmatS April L schwindelt roorber Uhb gewarnt. I = Großen-Lin vm 'lLinscdm Bade 95 3 ' — Äatzenborr tbroig Pitz und sein« 's ihrer silbernen Daubringen, 8 Hiinner-Turnverr SaD/m/iyjrrn Fahnen« 11 rrn "/ach Ankunft ar Irre 'Lnsprache, die mit I uiwcrein und den Lahi ki-neubte Fräulein Koi to-ilextthentn mit einem IJ’Ußn. Die Fahne, die P< 'and allgemeine Bei Mi Lreisverleilung durch I' r- ein msriedenstellend« I-. S'bc den 1., H. Ahä p *1 i. i. Tort den 5., W L. Dopet den 8. P £ . ' , oen 2. W I ^'ngelhöfer, den 5. r öuiun und den 8. A llade das W 60tl | ** und nahm einen g y K I ~ ^nd-Nauhe V? u"8 Kurgast | ^e noch 6692 anwest I ^uni 122067 abaec I»>k?^.Nauhei K®?^chott 11 jKS der l$Ä,?Lrui,W I Hl- I n»,,? ®6mebeei)ei tuoiem'” fultät hatte eine Gesamtbcsucherzahl von 653 (darunter 464 Hessen, 12 Damen). Sie verteilt sich auf folgende Fächer: Pädagogik 12 (4 Hessen , Philosophie 39 (13 , Mathematik 65 (50, Naturwissenschaften 83 (71 , Chemie 35 (13), Pharmazie 21 (51, Forstwissenschaft 26 (13), x'anb wirtschaft 69 (49), Geschichte 25 (18 , klassische Philologie 74 (57) und neuere Philologie 204 (171). Bon der Gesarni- zahl der Studierenden waren 831 (darunter 7 Tarnen au* Hessen, 462 aus anderen deutschen Staaten, nämlich 329 aus Preußen (einschl. dreier Damen), 45 aus Bayern. 18 au? Baden, je 11 aus Sachsen und Sachsen-Koburg-Gotha ;? 9 aus Mirttemberg und Oldenburg, je 8 aus Hamburg und Elsaß-Lothringen, 4 aus Sachsen-Meiningen, 3 aus Sachs/:-. Weimar-Eisenach, 2 aus Mecklenburg-Schwerin und je einer aus Braunschweig, Anhalt, Schwarzburg-Sondershausen. Reuß j. L. und Bremen. 53 Studierende waren aue nicht, deutschen europäischen Lündern, nämlich 36 aus Mßland (13 Damen), 7 aus Oesterreich-Ungarn, je 2 aus der Schweiz, Serbien (1 Dame) und Rumänien, je einer au? ! Großbritannien, Frankreich, Belgien und Norweaen. Po:: den vier außerhaÜ» Europas herstammenden Studierenden waren 2 aus den Bereinigten Staaten von Nordamerika (eine Dame), je einer aus Japan und Mexiko. Es studierten mit Reifezeugnis vom Gymnasium 728 «darunter neu im matrikuliert 236), vom Realgymnasium 260 (63), von bei Oberreal schule 278 (68), mit Zeugnis für das Fach 47 und mit sonstigen 'Zeugnissen 37 (10). Im ganzen rourben 353 Studierende neu immatrikuliert, während 281 ah. gingen. ** Tageskalender Kinematograph: Täglich Vor- stellung. Biograph: Täglich Vorstellung. Gemäldeausstellung des Kunstverein-im Turmhaus am Brand. Geöffnet täglich (mit Ausnahme von SamStog», von 11—1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr. Museum des oberhessischen Geschichtsvereins. Geöffnet Sonntag vormittags 11—1 Uhr unentgeltlich. Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen vormittag von 11—1 Uhr. ZirkuS May: Samstag^uud Sonntag je 2 Vorstellungen. *• Ordensangelegenheiten. Ter Großherzog bat dem KreiSrat Schliephake zu Friedberg die Erlaubnis zur Telegramm gesandt: L. v .. „ ..., - „Die Stadt Norfolk, die augenblicklich die Freude hat 500 der beiderseitigen Et>enbahnwunsche wenigstens möglich er-, Vorführung ' (Siebe Inserat 1 Mann von Eurer Majestät Marure als Gäste bei sich zu scheu, scheinen latzt, wahrend bet Fortdauer der seitherigen Be- S ^orsuyrung. (siehe Inserat.) spricht Eurer Maiestär ihr« Glückwünsche zu diesem prächtrgen fchdung zwischen Wetzlar und Gießen wohl beide Städte \ 8um Löwe-Abend wi Personal aus." keine Bahn erhalten hätten. Die Zustimmung der Stadt Heute abend findet eine Festvorstellung statt. Gießen ist wohl sicher zu erwarten. Washington, 6. Juni. Die deutschen Ma- rineofftAiere sind gestern nachmittag von dem Be- Unsere Lande-uutversttat suche von Annapolis zurückaekchrt. Diarinesekretär hat, wie wir gestern schon mitteilten, im laufenden Som- Meyer gab abends zu Ehren der deutschen Gäste ein grö-1 mersemester eine Gesamtbesucherzahl von 1505 Personen ßeres Diner. aufzuweisen. Davon waren 6 Hospitantinnen, 85 Hörer Neuvork, 7. Juni. Der hiesige Bürgermeister forderte die und 64 Hörerinnen, so daß die Zahl der eigentlichen ■stu- Dürgerichaf^t aut, zu Ehren des deutschen Geschwaders die I dierenden 13o0 beträgt (darunter sind 25 Studentinnen). Häu, cr zu schmücken. Gegen das vorige Sommersemester sind 22 und gegen das Washington, 7. Juni. Ti« deutschen Offiziere!letzte Wintersemester 72 Studenten mehr oorhai.den. Am sind von dem Besuch in Annapolis, wo sie mit den größten Ehren I auffallendsten ist die außerordenllich starke Zunahme der und großer Aufmerksamkeit auigcnoiiiincn wurden, hochbefriedigt. Lrudrereiiden der theologischen FaUittat, die jetzt 104 Be- Sie besichtigten die prächtigen Gebäude und die Aiüagen het I juther hat gegen 83 im vorhergehenden Semester Unter Marincakademie und befreundeten sich sehr schnell mit den amen- rh varvefitzbef-stigungrgefttz im preMchenherrenhaus. 5tntag bEm Aus Berlin wird uns geschrieben: vom Reichstag angenommenen Entwurs eines Gesetzes betteffend Es war vorauszusehen, daß heute, am Frettag, nn Verre»i- Beseitigung des Branntweinkontingents die Zustimmung Haus disBeratung des Besidbesestigungsge,cbes zu einer Debatte ertcflt, |ernct Vorlage betteffend Uebergangsbeittmmungen groben Vr's Anlaß geben würde. Freilich war es nicht jo üBer bic Amtsdauer der bisherigen Vertreter der Unternehmer sehr der Widerstand der Polen, der der Ausivrache. das Gepräge gab, unb Versicherten bei den B e r u f s g e n o s s e n s ch a f t e n, dem als vielmehr die Antw ort re de des Ministers v.iscyor- von Abänderungen der Aussührungsbestimmungen a und, ■ lernet, der, seit er den Gang mit Herrn Marx im Abgeordneten- ^cm (Sjefe^e betreffend die Schlachtvieh- und Fleisch-! Annahme und zum tragen des ihm von dem König von Hause gewagt, das Ziel heftigster Angriffe seitens der Zentrums-L ^au Dom Z Juni 1900, der Aenderung der Bekanntmachung Preußen verliehenen Preußischen Kronen-OrdenS 3. fllaffe er- presse gewesen war und nun Gelegenheit nahm, üe krastig ab-1 Dom iq Juli 1902 betreffend das Gesetz über die Schlachtvieh- und dem Bürgermeister, OrtSgerichtsoorsteher und Standes- zuwehren und abermals seinOstmarkenproarammzuent-i^ Fleischbeschau vom 3. Juni 1900, der Aenderung des Der- Stövler au Qautcrbach au8 Anlaß seines roirfeln. Herr ». Schorlemer legte wr-dmim den S^roertninti itf Y[fej ginlo6, und Untersuchungsstelle für das im W ”a™en ~°ulervaq au» 7iniaB 1< nd darauf, datz es sich bei dem Vergehen gegen öic 'Holen ?n(anb «ngeDenbe Fleilch, der Aenderung der Sleischbeschau-Zoll- 2b,ahrtgen LrensliubilaumS die Krone zum RMerkreuz 2. SllatK allein um Staatsbürger handelt, die sich nur der fremden Sprach l^ung, sowie der Vorlage betreffend die Erhebung der Ge- des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verlliehen. — bedienen, sondern um solche, die in ihrer Gesamtheit dm An- h^h^n für eichamtliche Beglaubigungen und Prüfungen außer- Der K a i s e r hat seinem diensttuenden General ä 1. s. Genera!- jpruch erheben, sich wirtfchastllch und politisch vomDeillfchtum eichamtlichen Verkehrs. . , major v. Goutard die Erlaubnis zur Anlegung deS Komtur- abzusondern und die durch eme fkrupellose Ag tation und Der Staatssettetär des Reichspostamts hat ine »om , 1 * : u w ™“ ö d, falsche Führung Träumen nachhängen, die ohne Gefährdung und Deutschen Handels tag namentlich im Interesse der Bcr- kreuzeS 1. Klasse und dem Gencrolmaioc Hahn, General- Beseitigung der preußischen Staatshoheit nicht verwirklicht werden ^nder von Nachnahmepaketen in der Nah-Zone gewünschte Ein- adfutanten deS GrotzherzogS von Heyen, die Erlaubnis zur können. Dieser Tatsache müsse offen ins Auge geschaut werden, fa&ruug eines P o stwertzeichens von 35 Pfg. ab ge- Anlegung deS Großofftzierkreuzes deS Luxemburgischen Orden» Gegenüber den Angriffen der ZentrumSpresse ftellte ^hnt. der Eickenkrone erteilt der Minister abermals richtig, datz er nie den Katholiken mtn- km befinden des erkrankten Präsidenten des preußischen Ab- « mnrh-hprQ.hr«- deres Nationalgefühl nachgesagt habe, daß er vielmehr nur das- ^enhauses Freiherrn v. Erffa ist eine leichte Besserung mJ r(* e 1°* ? " rourte bet^ctr selbe von den Katholiken in der Oftmark ge,agt habe, was ine "ingetreten; Der Kranke erlangte das Bewußtsein wieder. an der katholischen Schule zu Grotz-Zunmern Gg. Haqici „Kölnische Volkszeitung" selbst von den e v a n g e l i sch e n D e u t - 22. Verbandstag des Verbandes deutscherlzum Reallehrer an der Realschule zu Gernsheim unter '-Ö6 'chen in Amerika sestgestellt Habe daß diefe Eillch nstolge Beamtenvereine, der in Karlsruhe vom 6. bis 9. laffung in der Kategorie der Volksschullehrer.— Bestätig, der gemeinsamen Religion eher .Gefahr laufen, ihr ^euucyrnm . mita stattfindet, wurde am Donnerstag abend Mit einer zwang- v_r ««« WÄrt» zu berlieren als bic Katholiken. Herr s. Schorlemer wies auch °„,en'Zu amEknnst in her Festhalle eröffnet. Frestag morgen wurde der non dem Grasen o°n Schlitz gen. non Görtzi oui nach, daß das Wort von der P r o t e st a n t l f r,e r u n g der Ost- ' -^denen Organisatwnen des Verbandes, nämlich die die dritte Lehrerstelle an der Gememdefchule zu Schlitz pro,en- mark ein l e e r e s Sch l a g w o r t ist, denn die ^Statistik zeige, daß unt) Darlehnskasse, die Deutsche Beamten-Lebensver- tierte Lehrer Karl Altstadt zu Pfordt. — Entlassen die Zahl der Katholiken in Posen und w sicherungsanstalt, die Feuer- und Einbruchdiebstahlsversicherungs- wurde die Lehrerin an der Volksschule zu Offenbach W« der ProtestaMeu dagegen gesunken sei. Zum Schluß einer J °unb der Revisionsvcrband der Baugenosfenscha ten ihre , . - Q - Nackiucken kam Herr v. Schorlemer lwch einmal aufdie^Behandluns' s«nes ordentlichen Hauptversammlungen im Rathaus der Residenz ab. y«Mlne ^ang aus iyr sracysucyen. Balers durch die Zentrumspresse 1893 zu sprechen und blieb dabei, Verband gehören 288 Vereine mit rund 250 000 Mit^ 21 n8 dem Militär- Wochenblatt. Hayn, daß man ihn. seinen Vater, als schlechten Katholiken gebrand-I ,.^^ an l Zahlmeister vom 2. Bat. deS Jnf.-RegtS. Kaiser Wilhelm markt habe Und was hierbei der Minister über die aU^memen , ,. -- - (2. Hess.) Nr. 116, auf seinen Antrag mit Pension in der Praktiken der Zenttumsgazetten — er hat fte schon 1907. «mug- Russland verlebt sam an sich selbst erfahren — jagte, werden diefe sich gewitz nicht ^ItlSlaitO. JtuQe|iano versetzt hinter den Spiegel stecken. So wenig aber wie der Vater, laßt In M ailand soll ein Ausstand der Rechtsanwaltc " DaS Schwurgericht für das zweite Vierteliahi auch der Sohn sich abhalten, das zu tun, was er „nach freier 6nt-1 ftQttiini)en. Auf eine Eingabe von 200 Rechtsanwälten Mailands 1912 hat nur eine Sache zu verhandeln. Am Montag. schließuNg Öls N0 1 Ö ) ' - , .« „ umK kam I 1 ' v ... m d — _ Zfx, „ K Al « . ; t Hr a. 110. Juni, vorn,. 91/, Uhr, steht Wilhelm Friedrich vor v. Schorlemer denen, die einen Gegen,atz zwifchen ihm und bem bcR Generalstreik der Rechtsanwälte und Gerichts pro- *f Rei6,skanzler zu l anzieren suchten, die Feststellung, daß x^ra toten von Mailand, der am 11. Juni beginnt, einjw- H300 iauheun wegen Brandstiftung unter Anklage, otaatl die Vertretung des Besitzbefestigungsgesetzes durch ihn, den Land» treten, um dadurch gegen die ungenügende Zahl der Richter und anwalt ist Gerlchtsaf,estor Neu rot h, Verteidiger sind Iustij- Wirtschaftsminister, „in allen Teilen die völlige Billigung Gerichtslokale zu protestieren. rat Windecker in Friedberg und Rechtsanwalt Kaufmann w des Herrn Ministerpräsidenten gefunden hat." . --- ' "" Hießen. Die Rede des Landwirtschaftsministers wird ihren Eindruck AUS Statt Uttö CatlO» .. Tbeoloaiscbe Äonierent Anck in diesem 'MÄ WÄ Ä Stu™ 8- Ium 1912. Jahre nJb.e Lse'renz, beÄ m hd) erhob um^ als einer der noch lebenden Zeugen zu bestä- Die Hinterlandbahn-Einigung scheint gesichert. lichen, gut besucht. Es mögen etwa 200 Teilnehmer gütigen daß der Landwirtsämstsminister die seinen Vater be- Am Donnerstag fand im HotelVittoria eine Besprechung wesen sein. Prof. Lic. Dr. Frhr. v. Gall referierte Rai treffenden Vorgänge vollständig richtig gesdstldert hat." I feer Bahninteressenten von Wetzlar bis Biedenkopf-Batten- und sachkundig über die Funde von Assuan-Elephanttne ir In einer großzügigen Rede verbreitete sich der Herzog zu berg einerseits und aus dem Biebertal, dem Berstal und ihrer Bedeutung für die lüdische Religionsgeschichte. a on Zeich- n langen und Entwürfen erYn.lJ?s‘;ht is - * r-o Möbel Verband Han* Alfred SachM A Co., Berlin. Kopenicker Str. 12u ' " rührend aus, die jedenfalls von dem am 26. CTtotrr 1762 am : . • Üuftrtn herrührc:.. bei clckem auch der Ctt Nauheim bfitboiicn wurde und nach dem 8ampfe französisch werden mufpr h Ober-Wöllstadt, S. Tn Auricher 8 o ch von er nach wenigen Augenblicken den erlittenen schweren eft’ letzungenerlag. Starkenburg und Rhtinhtsskn. v Darmstadt, 7. Juni. Anläßlich des Geburie- tageS der Kaiserin Alexandra von Rußland fand beule oonnittag 11 Uhr in der russischen Kapelle aus der Mathildenhöhe Gottesdienst mit darauffolgendem Te-denm tatt, dem die Mitglieder der russtschen Gesandtschaft und die siesige russische Kolonie beiwohnten. Dem Gottesdienst schloß ich ein Frühstück bei dem russischen Ministerresidenten an. rm Darmstadt, 7. Juni. Tie heutige Borstands' itzung der Handwerkskammer unter dem Vorsitz de^ Gewerberats Falk-Mainz erlebiatc geschäftlich: Angelegenheiten und befaßte ,'tck dann mit den Gesellenprüfungen, btx bcnudKn Gtn- -iehung-geiwssenschast und mit dem Dauschitz Tie Dollvenamm lung wird am 25. d. M. hier stattfindcn. Ter Bor st and der Landwirt schaftSkammcr tagte heute unter dem Borntz des Geb Rcgierungsrats Haas hier. Zunöckst wurde ann.Ue des in den Dienst der Nationaldank in Berlin tretenden seitherigen lurtstischen Hilfsarbeiters RegierungSasscssor Tr. Braun Gencklv- aisessor Dr. Ahl gewählt. Wegen der beschränkten jetzigen 91äum- ichkeitcn wurde der Bau einer neuen Haushaltung i chule in Langen beschlossen, das bisherige Gebäude soll dem Berkaus unterstellt werden. Für die Prämiierung von Schäfer Hunden Und Rattenpinschern wurden den Ortsgruppen Darmstadt und Gießen und Umgebung je 50 Mk. bewilligt Zum Abschluß des Ankaufs des von der Kammer schon genehmigten Schnitt- und Musterweinberges in Selzen wurde ein Ausschuß ernannt. Zur 27. Wanderversammlung der Deutschen Landwirt« schastSgesellschost in Bad Harzburg soll ein Vorstandsmitglied entsandt werden. Das Gesuch der Stammerbeamten, um Regelung ihrer Anstellungsverhältnisse wurde bis zur nächsten Vorstands^ sttzung zurüdgestellt. , . , m. Offenbach, 7. Juni. Ein llnglückssall!, dem zwei Menschenleben zum Opfer gefallen sind, ereignete sich heute nachmittag gegen 3 Uhr am Bootshaus des Rudervereins „Hellas. Mehrere Kinder vergnügten sich dort beim Spiel, als plötzlich der fünfjährige Sohn August deS städtischen Gasarbciters Schiller, der in der Langestraße im Stadtteil Bürgel wohnt, von der Bootshausbrücke in den Main stürzte und alsbald in den Fluten verschwand Ein unbekannter Arbeiter, der den Vorfall beobachtet hatte, sprang alsbald dem Kinde nack, fand aber bei dem Rettungsversuch ebenfalls den Tod. Beide Leichen konnten noch nicht geborgen werden ÄrciS Wetzlar. = Vetzberg, 7. Juni. Durch Ortssatzung sind jetzt die Aasserpreise geregelt. Reben einer Grundlage von vier Mark pro Hausbesitzer sind auf den Kopf der Bevölkerung 1.50 Mark, für Großvieh 1.50 Mk. und für jedes Stück Kleinvieh eine Mark jährlich zu zahlen. Hessen-Nassau. (w) Homburg v. d. H-, 7. Juni. Ein tödlicher Unglücks fall trug sich heute nachmittag in der Kuranlaae zu. Dec neun Jahre alte Volksschüler König wollte sich in ben Schacht der B i kt o ri a g u e lle begeben, um leine dort bincingefallenc Mütze hcrauszuholen. Er wurde hierbei von den Koblensauregasen getötet. sc. Wiesbaden, 7. Juni, «tadtverordneten- Sitzung. In der heutigen Stadtverordneten-Sitzung wurden 109 000 Mark für die Erweiterung des städtischen R e a l g y m n a s i u m s in der Oranienstraße bewilligt. Tic Abrechnung iihcr den städtischen Lebcnsmittelver- kauf (Weißkraut und Kartoffeln) zeigt einen Verlust für die Stadt von über 9000 Mk. Die Einnahmen betrugen 23124 Mk. und die Ausgaben 32 343 Mk In den Mehrausgaben sind allein 2000 Mk. für Fuhrlöhne, 2000 Mk. für Arbeitslöhne, 1000 Mk. für Neuanschaffungen usw. enthalten. Die übrigen 4000 Mk. verrechnen sich auf das uOntO <"V fEl —4—»fCU v« Um f\ A i»W Rdt* W'A r4rt f 11^ järr Drahmoneu und Lamas verkörpert, wird am 18. und Juni zum erstenmal hier ein Gastspiel geben. Ben-Ali-Bev ■ imtl von Berlin und bcfinbet sich auf dem Veae nach Bad- Vd.heim, wo er alljährlich zu den beliebtesten Gasten des Jtur> *L ti zahlt. Tas „Berl lageblotr" schreibt: „Ein Stündchen j ■ Ben Ali, dem berühmten 'JÄagier aus dem Morgenlande, der in dem Saale des Hotel dc Russie seine orientalische 3auber- l.i chce ausgeschlagen Hai, gehött zu dem unterbaltenbften und Itifanfeiten, was unsere an Vergnügungen und Zerstreuungen »nxB nicht arme Hauvtstadt gegenwänia bietet. Neu und eigen CH ist das Meiste, was er uns vorführt Oder hat man es km erlebt, daß ein Zauberer seinen eigenen Loos vor den ersten Meldungen sprechen von 30 Toten imb WO 9er' etzten, was jedoch keinesfalls zutressen durfte, '.aicn deut Bericht des ^rtegsmintstertumS sind 10 Perionen S^wtet worden Auch sonst wurde großer ^dyihen angetichtet. Wir erhielten folgende Traht nach richten Dien, 7. Juni. Ein zur L ü l l e r s d o i s e r Muni- tionsfadrik gehöriges Gebäude in der Rahe des ^rlugfeldeÄ Dfi Diener Lustadt ist heute frust um 8 Uhr in bte Luft geflogen Rach Privatmeldungen jolkn 30 Per- onen, nteist Soldaten und Arbeiter, getötet und 10t* verletzt sein Durch den ungeheuren Luftdruck wurden trt Dtcner-Reustadl viele ^en st et scheiben zertrümtnert Durch Glassplitter wurden zalüreiche Personen verletzt: auch sonst ist großer Schaden burch die Explojion angerichtet worden. In der Diener.RVustadt lurrscht eine ungeheure Panik. Die Garnison, Polizei und die s>euerwehr sind nach der Unglücksstätle al'gegangen Wie erzählt wird, sind 200 000 üi log ramm Pulver explodiert. Tie Detonation war 50 Kilometer weit zu hären. Die Explosion ist nack neueren Meldungen herauf zu rück-u- fühteu, daß der Motor eines Munition sasscnden LastautomobikS erplobicrtc, woraui der Wagen in die Lust flog 3m nächsten Augenblick flog die ganze Fabrik in die Luft Gin Militär-- beamtcr und sieben Z i v i la r b c i te r wurden gelötet. Zwei Mann von der Wache wurden schwer verletzt« In einem benachbarten Munitionsmagazin wurden sänttliche tzschei- ben zertrümmert, durck deren Splitter ungesuhr 100 Personen, Darunter viele schwer, verletzt wurden. Gin Giniahrig-Freiwilliger^ brr in der krinsäten Zeit oorüberritt, wurde samt |einem Pfero ftiva 100 Sckrittc fortgescklendert und getötet. Tne seiSnw- giaphischen '?Lt>paratc von Wien verzeichneten den durch die Er- plosion verursachten Erdstoß um 8 11 hr 21 Minuten. Die Registrierung gleicht vollständig der eines Nahbebens. Rach Mitteilung deS Krieg-minlsterium- sint» bei der Ervlosion im Pulvermagazin von Döllersdorf 10 IStt- fonen getötet worden und zwar bet M ilitür beamte, der beim Pulverladen die Aufsicht hatte, ein 6 i n j ä b r i g c r, 2 Militärchaufseure und 6 Arbeiter Die Anzahr der Verletzten konnte bisher nicht festgestellt werden. Die $er* Übungen sind fast durchweg leichter Natur, meist Schnittwunden durch Glasscherben, und Nervenschock. Bon zwei in der Nahe des Magazins übenden Kompagnien und einer Batterie wurden einige Soldaten und Pferden von her umflieg en den Steinen leicht ucrlettt Ein Hauptmann stürzte mit dein Pferde und brach ein Bem. Die Nachricht, daß die Mauer einer Volksschule eingestürzt ser und Kinder verletzt wurden, ist unrichtig, ebenso wie die Nackmcht, daß im Magazin Dynamit aufbewahrt worden sei, Vt unrichtig. Ferner wird berichtet: Nachmittags begaben sich der Kriegsminister und später auch der Erzherzog Thronsolger Franz Ferdinand nach Äicner-Neustadt, wo sie sich nach den in ben Krankenhäusern liegenden Verletzten erkundigten und dann die Unglücks- ftclle besichtigten. Diese ist in weitem Umkreise abgesperrt, bto man noch nicht explodierte Geschosse, nach der Militärkommandos^ suchen, unter den zahllosen Trümmern vermutet. Nack neuerer* Meldungen sind nicht 200 000, sondern etwa 100 000 Kilo-- aramm gewöhnliches Schießpulver explodiert. Der durch bte Explosion angerichtete Sckiaden ist sehr groß. Sehr arg mrt* genommen ist der K a i s e r p a v i l l o n , wo sämtliche Türen unö Fenster eingedrückt sind und die .staiserbüste zertrümmert tourbe- In Wiener-Neustadt ist die Artillerie-Kaserne zum Tertz ab gedeckt und sämtliche Fensterscheiben zertrümmett worden^ Aehnlich erging es der Militärakademie. Unter den Reisenden) des Wiener Schnellzuges, welcher um 8.19 Ufor vormittags gerade ein Viadukt unweit Wöllersdors passrette, brach, eine Panik ans, daFensterscheiben eingedrückt und durck! Glassvlitter etwa 20 Reisende leidyt verletzt wurden. Auch int Bahnhof Wiener^eustadt erlitten einige Personen Verletzungen. In den Vororten Baden und Mödling wurden ebenfalls Fenster aufgerissen und zertrümmett. In Baden fielen infolge der Detonation von der Kirche, bent Theater und dem Kurhaus Mauer- . stücke herab. Kleine Tagerchronik. Ans Hannover wird gemelbet: Der dritte Wagen eine# elektrischen Straßenbahnzuges entgleiste hinter dem Dorfe Gehrden und fuhr mit voller Wucht gegen einen Mast der Straßenbahn, der umstürzte. Ein zweiter Wagen, der kurz hinterherkam, wurde stromlos und fuhr mit voller Geschwindigkeit auf den entgleisten Wagen auf. Der Führer des zweiten Wagens erlitt schwere Verletzungen an den Beinen. Von den Insassen, meistens Kinder, die von einem Schulausflug zurückkehtten, sind zahlreiche leicht, einige zum Teil auch schwer verletzt worden. AuS Eisenach wird gemefbet: Gestern abend fand man} auf dem Königstein die Tochter eines Oberlehrers sterbend» und einen Herrn aus einer angesehenen Familie in Eisenach tot auf. Aus Janina sGttechenland) wird gemeldtt: Eine Räuberbande überfiel einen Postwagen, tötete den Postillon und einen ihn begleitenden Kavalleristen und raubte bie Post gänzlich aus. Dir Räuber entkamen unerkannt. In dem Dorfe Wiedemar gerieten zwei Scheunen und »wei Schuppen in Brand. Bei den Rettungsarbeilen kam. der Sattlermeister Rackwitz in den Flammen um. Der Schmiedegeselle Wust wurde erheblich verletzt. * fid) «ui M :tenX^. °°r «(S?“ S.t9,<5*rL': 36^^* und ? fw bas (I Freibank- Tilsiter Fettkäse rrC,M Netto 9Pfd. zu 4Z)Dtt. H. Sievers. Kalfhof jicen der Zuschauer vom Rumpfe nimmt und aus ein Tischchen lUt, daß besagter Kops sich einige Minuten lang in geipenffag i -imlidicr Weise bewegt und die Augen verdreht, bis bei f i ninnfter wieder hcrantritt, ihn aufhebt und an die gehörige ite Stelle setzt? Gewiß nicht. Und hat man Geister, Tod und s-ujel io vettlüffend kommen und verschwinden -sehen, wie es f n Ali-Bev bewirkt > Auch das ist — Ben Akiba wird es uns , ■ verübeln, wenn wir dies offen aussprechen — noch nicht tzsilwesen Und ma» den Vorstellungen Ben-Ali-Beys einen jl onderen Reiz verleiht, das ist sein humorvoller, formgewandter : .'rag ' •• T er ZirkuS May erfreut sich fortgesetzt eine* Iten Besuches und auch die Tierschau, in der eine große senge von Löwen, Leoparden usw. vorgeführt wird, hat |,irfcn Zt^pruch Heule und morgen finden je zwei Bor- dllnngen statt, wobei jedesmal das reichhaltige und ab» »ckSlungsvolle Programm vorgefüh-rt wird Auch daS krcna-lllang-Mädchen tritt in jeder Vorstellung auf. T e r Krieger verein veranstaltet, wie er unS schreibt, gjrgen Sonntag nachmittag ff. Anzeige^ einen Spaziergang durch pi, .Stadtwald nach der RinnSmühlc Es wird getrennt marschiert üb aui beiden den Teilnehmern unbekannten Marschttchtungen, H ourch Schnitzel angedeiltet werden, sind im Wald Fähnchen ,checkt Wer nun die meisten Fähnchen etttdeckt hat und am hidziel besitzt, erhält eine Prämie. Zahlreiche.Btteiligung macht k Ganze noch viel interessanter Besonders für größere üinder K ^lereinsmi tgl jeder dürfte daS Gelegenheit sein, ihre Aufmerk- "ntag je 2 BorsliD TerGrobherzg- J 'berg die (hlaubnu 1 von dem fiön;g en-vrdrnS S.«lch r svorsteher und kle^,ilü Uhr und Gießen an 8-2 Uhr. dach auS Anlatz si: "Koche mit Gas. Am Dienstag und Mittwoch, |], und 12. Juni, veranstaltet das Gaswerk wieder im -ole von .Steins ©arten* ein Schaukochen auf Gas- hctden neuester Konstruktion. (Näheres im Inseratenteil), t r Eintritt ist frei. Kostproben werden umsonst verabfolgt. •• Pelzwaren im Werte von 17000 Mk. sind Ende M4 MonatS April I. IS. zu Frankfurt a. M. anS- ^tfchwin delt worden. Dor Ankanf und Annahme in Versatz Sonntag, den 8. Juni: $= Großes ===== ommerfest SSE rss* >en. Wüte Rindffeifch 70 Mg- «r6»f€llfleiid>E‘s ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Trockenes. kurzgefchnitteneS I Abfallholz (Schwarten» zum Feueranmachen liefert, von 5 Ztr. an, für Mk. 1.15 pro Ztr. frei ans HauS. 'W B.Nuhn, Lollar. i Haar-Mkgk Landkreis Gietzen. Großen-Linden, 7. Juni Im Monat Mai wurden städtischen Bade 95 Wannen- und 348 Brausebäder abgegeben. = Watzenborn, 7. Ium. Am Sonntag feiern Johann sidioig Pitz und seine Ehefrau Dorothea, geb. Schneider, das il ihrer silbernen Hochzeit. Daubringen, 8. Juni. (Verspättt eingegangen.) Der önncr-Turiiverein Daubringen feierte am letzten lutiaa sein Fahnenweihfest, verbunden mit Vereinswett- nrn. Nack Ankunft auf dem ^eftplatz hielt der 1. Borntzcnde c Ansprache, die mit einem „Gut Heil" auf den Manner- rnverein und ben Lahn-Dünsberg-Turnerbund endete. JOterauf rreichte Fräulein .Louise Schäfer umritten ihrer Fahnen- kitennncn mit einem schönen Prolog dw Fahne dem Fahnen- aer. Die Fahne, die von der Bonner Fahnenfabrik gthejert ranh allgemeine Bewunderung. Abends um 7 Uhr crtolgtc i IfreUhertdluna durch den Tumwart W. Lehr^ Auck hier zeigte > ein zufriedenstellendes Ergebnis: tzt.der Oberstufe erhielten «ehr den 1 , H. Schäfer den 2., L. Reinhard den 3., H.Michel K Dort den 6., W. Rudolph den 6., W. Walther den /. L Opper den 8. Preis. In der Unterstufe erhielten den 1 «oacl den 2 W. Mohr, den 3. K. Hartmann, den 4. Klingelhöfer, den 5. K. Weimer, den 6. K Grölz, den 7 I Braun und den 8. W. Fuchs. Trotz des andauernden RegrnS rjrtx daS Fest von den naheliegenden Bundesvereinen gut fte- tzcht und nahm einen guten Verlauf. Kreis Friedberg. = Bad-Nauheim, 7. Juni. Bis zum 6. Ium Ibib 1 1 998 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem tag« noch 6692 anwesend waren. Bäder wurden bis zum Il Juni 122 067 abgegeben. I td Bad-Nauheim, 7. Juli. Aus Anlaß des Geburts- -irÄ her Kaiserin von Rußland fand heute morgen cm ttbesuchtrF citg ottesdienst in der rusfischenstirch statt t Z der zur Kur hier anmdenbe Propst Mofkalewittch ' y, Mönsk zelebrierte. Auf dem Kirchturm war die rusiuche ’ ^a“Äcim, 7. Juni Das dieser Tage abgenommene 1 U Sreuz der russischen .'Tircbe hat nicht nur einen materiellen, idem^uch hiswnscken Wert. DaS nur drei Mtter hohe Kreuz htht aus Schmiedeeisen und ist sehr künstlenick "" der Land arbeitet, die kupferne Kuppel wem Löcher von Kugeln her- pjermal n Sie .,- Jnni, Juli, August MssMIsr« Oberitaiien, Adria,Dalmatien, Montenegro, Hoch- alpen. Kopenhagen,Stockholm,Bretagne, Pyrenäen u. andere beliebige Reisen. Auskünfte und Programme kostenfrei durch: Karl Kiesel» Knbon G. m. b. H. (ss\ Berlin NW., Unt.d.Lind.56 Bringe meine billigen Rhein- und Moselweine, sowie einen feinen deutschen Rotwein (Flasche 80 Pfg.) in empfehlendcErinnerung. Ferner empfehle alle Kolonialwaren u. Delikatessen zu billigsten Preisen. | J. Seibel Ludwigsplatz. ITleyerho Kauimännisdier Verein. Sonntag nachmittag, den 9. Juni: Ausflug nach Wetzlar auf die Minneburg. Abfahrt 3^, Sonntagskarte 55 Pfg. v*/e Um zahlreiche Beteiligung — auch bei ungünstiger Witterung — bittet Der Vorstand. 4007 nefnr Kreuzpla613 VjlUl Celephon 758 Löwe bend Lieder und Balladen von Carl Löwe V81/» gesungen von Entree: Herren 50 Pfg. Damen frei. tolmii Giessen ar- Näheres durch Plakate ~eQ Pathe Journal interessante Wochenschau. Lügentiicki z. „Psau", Neustadt. Sonntag, den 9. Juni, StiftnngMcHf! kontert und Tanz. Ans. 4 Uhr. DhHtdr 10 Pfg. Ter Voritand. Freitag, d. 14. Juni, abends 8 Uhr im grossen Saale des Gesellschaftsvereins Eintritt ä Perlon 20 Pfg. ES ladet ergebens« ein Adolf Müller (Bariton), Frankfurt und Ida Stammler (Mezzosopran), Giessen. Am Klavier: J. Hahn, Giessen. Numerierte Plätze 3 und 2 Mk. Eintrittskarten 1 Mk. Veranstaltet vom Alldentfichen Verband. Vorverkauf: Hofbnchhandl. A. Frees, Seltersweg 70 Der Triumph der Liebe humoristischer Schlager. Steins Garten Dienstag, 18. und Freitag, 21. Juni: Ben - Hli - Bey kommt! Arrangement und Vorverkauf E. Challier. In der Hauptrolle Herr Tuquesne, dec dIU auSgezeichn. Schauspieler v.Vaudeville» Tragödie aus dem modernen Leben. Theater in der Rolle deS RouSguiv. Romantisch bietet der Film dein Zuschauer eine schnelle Handlung, welche ihm Uebcrraschungen bis zum Schlüsse vorbehält und ihn bis zum Ende. daS et gerne wissen möchte, in lebhafte Spannung hält. Dramatisch begeistert er jung; und alt. Pathetisch reißt ec den Zuschauer mit sich. Realistisch bleibt er int« Kreise des modernen Lebens. Und der Hintergrund ist Paris, die schöne Stadt — die Stadt der Geheimnisse. .Das Geheimnis der Brücke von Rotre-Damc" gehört, seinem Genre nach, * den FilmS, die der populären Literatur der modernen Zeit am ähnlichsten fink Außerdem unter anderen Moritz über den Alkoholismus Posse von Nemies & Prince, gespielt von Herrn Pcincc. Die Schlacht auf der Pottsburger Brücke amerikanisches Drama. Ein argwöhnischer Gatte humoristischer Schlager. Sonntag, den 9. Juni, ton nachm. 3 I hr ab iro« SoneiM Schönheit verleiht ein rosiges, jugendfrisch«, Tlntlil), weihe, sammetweiche haut und «in reiner, zarter, schöner Cdtll. 2nies dies erzeugt die allein tthtt Steckenpferd - LiUenmilch -Seife ä Stü* 50 Pf, ferner macht der Dll/S Tada Ercam rote und rlsfige Haut In fltltr Nacht weih u. sammeiweich. Tube 50 Pf. bei P.I.Möbs. W Schrader. Zoologischer Garten zu Frankfurt a. 31. |D*rl = Bedninen • Schaustellung = täglich geöffnet von 9—12*,, und 2'1,—8 Uhr Tflr* Borstellungen um 11, 4, 5*/, und 7 Uhr Eintritts bebingungen für .ioolog. Worten rote geroöbnlKfc Besonderes (Antritt ögelb zur Schaustellung 2D vffl Ä'ÄX. Z'vcitcs jHcitcrfefi sonntag, den 30. 3uni, nachmittag«« 2* < Ubr, zu «rriebberg aus dem Svortvlat» der Sccwieie. Programm.' 1. Schaufabreu, iur Ein u. ,v}iven'rdnnef 2. Äortng'Monfnrrcnv 8 Hindernisse. Offen f. alle lUerbc LTrabretten, f. norbbeutidjePferde. 4. Trabreiten.offen • L iuzters u. andereReitpferde. 5. Trabiahren, offen i. norde Arbeitspferbe. ff.Trabfabrett, offen f alle Bü rde. mttgenomu Belgier. 7. Trabiabren, nur f. Belgier, x. (^nlovprEittimffe' l ArbeitSvferbe.O.Galovpreitew offen f.Reitpierbe. 10.Schau fahren, f.Ar beitogefp.imLekonoinicwag. f.P'erbe ieb.2ckrlof Wahrend deo festes Non;ert der Militär «u"k schnlc w Friedberg. Feftvlau Restauration. Bolksiclt Ginkrtttovreiie: Tribüne numeriert Mk. L- Sattel ölau numeriert Mk. 1.—, Stehvlab CO Pfg. «artcnvorverkaus: Bet (5b. Lvvenbeimer Nach» .'»igarrengeschaft, Telephon Nr. 75, (£arl Binbernaac. (Hg. vcimburg u. &. Wiechard, Friedberg, und (ffg. Griebe» Bab Nauheinl. Ter Rcnnauolcknih. | THranrdi IHadvl iLlmlii Sonntag, ben 9. und Montag, den 10. Juni 7. VuMturnWi dcS üolin^iinsbtrii^unhtg Verbunden mit der Feier des fünfjährigen Bestehens des Vereins. Reichhaltiges Programm. Eintritt für beide Jesttaae ä Person 30 Pfg. Am Acitioitntng verkehren folgende Ertrazüge: ivtiltags ab Gienenl2^Uhr, an Allendorfl°'llhr Abendö ab Allendorf 7° Uhr, Richtung (Mienen. 3989 Der Vorstand. Atü Jeuwirt halte mich bestens empfohlen. Jur gute Speisen und Getränke wird gesorgt. Franz Bauer. särss B&Sfl - - der Baler des eigner' L llitlmadjanichul Bo Hclenron 9cl LL, die °us Ung nonolliaflt macken -voll! •j-lau und gewallsam g Micläligkeil habe» Äpconvi und bis Ltepl ttrcn itäbigkeucn, dtev . Selbständigkeit Ungarn ,v-A zu erreichen, oft ai Stä len sie alle es ni Sailen ;u «weifen, m Die Äöglichkeit verstärk btgen: llngam bw „Un in int Zahle 1889 als Solomon Tisza wurde iiiiten Chauvininen nur ireil sie damals noch nid rolitif in großem Stil Msst und daß cs sich li imen Schritt rückwärts nal ju avancieren. Da ■in voll begriffen. Ter ältere Tisza lie ment geschossen w delle Lien-Pcsl in ein nirde durch Bajonettan lenen vusareu sprengte! Äasse, — Aaloman Ti i Sten dienstbar zu macl Liege zu führen. reute ist sein Sol Tage». Seltenen Mut ititieien als Ministern ebne Geld machen niollti nationalen Gedankens, seinen Getreuen verlasl männliche