Zweites Blatt 162. Jahrgang Nr. 265 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. hv4/, '<* 25 Ph . SS‘,U 'on dn Firma rbnten der einzelnen Zweigkomitees, von bat, von den Bulgaren beseht war, wurde von nucr türkis vag-nie unter dem Befehle des Unterleutnants Zelsm mit aufge Pflanzern Seirenge.vehr gestürmt und na "usgezrichnrt p^Qid)tiulDtt ^Mcnsetzung >«k man ib 3j0) und ^erspjtztu. Birkenullantine ein ^verleiht. ttaD lüirb sich '"Haarwuchs tblitum haben *16 1114 »«gen Sinieibebtrn g in's Haus- M ;SSS«. «Äzfti mV MM W1 «»TO Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen . Kerbau^ i» 693 Erkundigungen nngezogen worden. dann noch ausführlich die Arbeiten der „ die dem National-Komitee angesck>lossen sind: durch Angliederung verschiedener Vereine auf konfessioneller Grundlage hat sich dieses schließlich auf einen interkonfessionellen Standpunkt gestellt. Aur Stadt nnd Land. Gießen, 7. November 1912. •• Die Besteuerung der Filialgeschäfte. Dek Verband Süddeutscher Großdetaillisten der LebenS- m ittel br anche, e. V., Frankfurt a. M., schreibt unS: .Von Anhängern der Einführung einer Sondersteuer für Filialgeschäfte wird immer wieder behauptet, daß die zu Besteuernden eS verstehen würden, den tatsächlichen Gewinn der Besteuerung zu entziehen. Diese Behauptung ist unrichtig. Die zu dem Verband gehörenden Großdetaillisten berechnen ihren Filialen die ihnen gelieferten Waren zuVerkaufSpreisen. DieS geschieht aber nur der nötigen Kontrolle halber und hat mit der Besteuerung nichts zu tun. Diese Besteuerung findet vielmehr, wie daS Finanzamt I in Offenbach bestätigen kann, in folgender Weise statt. Die Großdetaillisten stellen in lieber- einstimmung mit der Steuerbehörde und unter deren Kontrolle ihren Gewinn für die Filialen zum Zweck der Besteuerung in der Weise fest, daß ihr Gewinn auS sämtlichen Filialen, sowohl denjenigen am Zentralsitze als auch denen an allen auswärtigen Plätzen im Verhältnis deS Umsatzes auf die einzelnen Filialen verteilt und hiernach die Steuer der einzelnen Filialen festgestellt wird. DieS hat ein Vertreter der hessischen Regierung in einer Konferenz hessischer Handelskammern ausdrücklich als richtig anerkannt. Der Verband Süddeutscher Großdetaillisten wird den, der die unwahre Behauptung wieder vorbringt, auf Unterlassung verklagen, wenn er von einem solchen Vorbringen Kenntpis erhält." ** Der Gewerbeverein hielt am Dienstag abend im Caf6 Ebel für diesen Winter seine erste Monats- vorsammlung ab, die sehr gut besucht war. Der Vorsitzende empfahl zunächst den Mitgliedern den Eintritt in Die Handwerker st erbekas sc und die Benutzung der ncucrrichteten Einziehung s st clle in Darmstadt und teilte dann mit, daß als Tag für die Feier des 75jährigen Bestehens der hiesigen Gewerbeschule der 3. Osterfeiertag (25. März) bestimmt sei, daß die Feier in einem Festakt am Vormittag und einer Familienfeier am Nachmittag bestehen solle und daß eine achttägige Ausstellung der Schülerarbeiten der Gewerbeschule uno der gewerblichen Fortbildungsschule ins Auge gefaßt sei. Die Neuwahl des Gesellenprüfungsausschusses ergab in der Liste der Beisitzer keine nennenswerten Veränderungen. Zum Vorsitzenden des Ausschusses wurde Gewerbelehrer und Architekt Ph. Schramm, zu stellv. Vorsitzenden Stadtv. Huhn, Schlossermeister Dörr, Gewerbelehrer und Architekt H. G a r n o n und Schreinermeistcr Gg. H a u b a ch gewählt. Sodann hielt Rechtsairwalt Kaufmann einen Vortrag über „Erbrecht und Testament". Die klaren Ausführungen wurden aufmerksam verfolgt und mit großem Beifall ausgenommen Die nächste Monatsversammlung findet am ersten Dienstag im Dezember statt. Kreis Alsfeld. X Mücke, 6. Noo. Von den umliegenden Orten unseres Bahnhofes, besonders aus dem benachbarten Ohmtal, findet eine große Zahl von Arbeitern Verdienst in den Eisengießereien zu Wetzlar und Lollar. Wer die Arbeiterzahl Samstags und Montags hier beim Kommen und Gehen beobachtet, findet, daß diese Zahl gegenwärtig sich vergrößert hat. Tie benachbarten Eisenstembergwerke spüren diesen Abgang von Arbeitern nach Wetzlar. Besserer Verdienst und befiere Lebensweise sind wohl hier die treibenden Faktoren. genommen. Tas Handgemenge trug den Charakter verzweifelter Wut. Pardon wurde nidn gefordert und Pardon nidu gegeben. Ter Ingrimm der Türken i|t maßlos, denn man bcsdrnldigt die Bulgaren, türkische Verwundete zu ermorden. Das Gcrücln ist natürlid> unbestätigt, aber seine Wirkung auf den Geist der Truppen ist unverkennbar." Als der Korrespondent seinen Bericht absandtc, war der Kampf um Luele-Burgas noch un entschied en: der linke Flügel der Bulgaren dagegen war im Zuriickwcichen, und Muthtar Pascha ging vor. . . Nach all den Erfahrungen der ersten beiden Schlachttage zeigt sich jedenfalls, daß die türkischen Linicntruppcu auch heute noch mit alter Bravour und alter Todesverachtung zu kämpfen wissen. Mer immer wieder werden die Wirkungen ihres Heroismus durch die Rcscrveabteilungen zunichte gemacht. „Die Truppen der Territorialreservc von Luele-Burgas, die Mustafiz, benahmen sich erbärmlich. Als bulgarische Kavallerie sich ihren Stellungen Näherte, wurden sie von der Panik ergriffen, warfen die Oterocfyre fort und liefen wie die Hasen davon. Und leider sah man auch viele Reserveoffiziere diesem Beispiel folgen. Tie Flüchtlinge stürmten zur Dahn, zerrten Frauen und Kinder aus den bereitste!) en den Zügen, nahmen deren Plätze ein, drängten sogar auf die Lokomotive: nur fort, schnell fort. Sie erreichten Seidlen in offener Meuterei, brüllten, beulten, verlangten etwas zu essen und schienen zu jeder Gewalttat bereit. In Scidler stand der Zug mit den fremden Kriegs kor re- spondenten: die Haltung der Deserteure wurde immer drohender: „Diese Hunde haben Brot: schlauen wir sie nieder!" Prachtvoll benalnnen sich die anwesenden türkischen Offiziere. Kaltblütig gingen sie auf die Horden zu, trotzten Der Gefahr, nahmen den Kerlen richtig die Waffen ab und bewahrten die Korrespondenten vor dieser Soldateska. „Wir schulden diesen Tapferen viel Tank." 3n der türkischen Zchlachtreihe bei tuele-vurgar. Zum ersten Male ist es jetzt einem europäischen Kriegskorrespondenten gelungen, die Türken während des Kampfes aus unmittelbarer Nül>e zu beobachten und seine Schilderung dem Telegraphen drahte zu übermitteln, ohne die Zensur passieren zu müssen. Der Kriegskorrespondent ocr „Stainpa" weilte am 30. Oktober in den Schlachtreihen bei Luele-Burgas, sandte seine Aufzeichnungen durch Boten nach Konstantinopel, von hier nach einem neutralen Hafen, von wo aus die Schilderung auf drahtlosem Wege zensurfrei nach Turin gelangte. Es scheint, daß in der Schlacht von Luele-Burgas im osmanischen Heere wieder etwas von dem Geist der alten SurEentrieger aufgeflammt ist. Am 29. Oktober begann das gewaltcge Ringen, mit dem zum ersten Male in diesem Feldzug den bulgarischen Angreifern ein wirklick>er Widerstand entgegengesetzt wurde. „Tie Türken schlagen fid) um ihre Existenz und mit einem heldenhaften Ingrimm. Um jeden Fuß Boden wird mit beispielloser Grausamkeit gerungen. Die SckZladft begann mit einem heftigen Artillettefeuer von Seiten der Bulgaren, denen es trotz aller Sclüvierigkeit und der strengen Kälte gelungen war, Geschütze von großer Tragweite herbeiDsicliaffen. Von Anfang an konzentrierte sich das Haiiptseuer auf die nördliche Spitze von Luele- Burgas, wo die türkische Verteidigungslinie eine s?Irt rechten Winkel bildete. Tie Türken haben drei Armeekorps im Kampfe. Ihre Stellung ist am reckst en Flügel besonders stark, am linken Flügel aber und im Zentrum liegen infolge des ebenen Terrains die Berl)ältnisse weniger günstig. Tie türkisckre 91rtillerie erwiderte sofort das Feuer. Während einer Feuerpause nahmen die Bulgaren wobl an, die feindlichen Geschütze zum Schweigen ge- gebradst zu haben: und ein wilder Angriff setzte ein. Anfangs wurde die türkische Infanterie von dem Ansturm zurückgedrängt: aber als dann die Verstärkungen entwickelt wurden, gelang es ihnen schließlid), das verlorene Terrain zurückzuerobern. Das ist in großen Umrissen der Verlauf des ersten Schlacbt- tages: am zweiten, am 30. Oktober, setzte das Ringen mit erneuter Wut wieder ein. Man kämpft auf einer Front von nahezu 40 Kilometer. Schesket Pascha, der die Truppen in Lucle-BurgaS befehligte, geriet in eine verzweifelte Sage. Durch die starken Verluste des vorigen Tages zu wilder Leidenschaft entbrannt, gingen die Bulgaren mit großen Kräften in wildem Sturme vor. Schesket Pasdw mußte befürchten, aufgerieben zu werden und verlangte von Abdullah Pascha schleunige Verstärkung. Mdullah befand fid} in Corlu, 40Kilometer weiter südlich, und setzte fid) sofort in Bewegung; en brachte die in den letzten Tagen in Corlu konzentrierten Reservedivisionen mit. Es gab ein wildes Turckxinander, die Truppen, Infanterie und Artülerie, stürmten die Eisenbahnwagen, um möglichst schnell zur F-ront zu kommen: viele Reservisten hatten überhaupt noch keine Waffen, wurden aber in aller Haft zur Front gesandt, wo man sie dann auf dem Scküadstfelde mit den Gewehren und der Munition der Gefallenen und Verwundeten ausrüftete. Mdullah selbst eilte zur Front. Ten ganzen Tag über trafen in Luele- Burgas aus Corlu kommende Truppen ein; die Soldaten .erkletterten die Wagendächer, banden sich fest, um nicht zu fallen, alles «rollte in den Kampf. Andere Regimenter marschierten idfort zu Fuß los; uitterwegs wurde das Gepäck abgelegt, um !ben Marsch zu beschleunigen und möglichst fdjncH bei den bedrängten Gefährten einzutreffen. . Ter Ingrimm des Kampfes spottet jeder Beschreibung. Aus beiden Seiten wurde mit einer heldenhaften Br a- Wilfons Sieg bei der Präsidentenwahl. Die Stimmen zahl, die Wilson erhält, ist wahrscheinlich die größte, die je ein Präsidentschaftskandidat in den Bereinigten Staaten crltalten hat. Sicl-er hat er 404 Wahlmänner stimmen aus 38 Staaten. Taft erhielt bisher nur 15 Stimmen, Roosevelt 112 Stimmen. In allen zweifelhaften Staaten siegte Wilson Sein Sieg . in den republikanisckfen Hochburgen Maine und Massachusetts ist besonders bemerkenswert Roosevelt hat weniger .Stimmen erhalten, als seine Anhänger erwartet haben; er war in vielen Landes teilen dritter. In N c w V o r k erhielt W i 1 s o n 698000, T a f t 493 000, R o o s c v e 11 419000 Bolksstimmen. Die Nerv Yorker Staatslegislatur ist demo- 'kratisch geworden. Das sozialistisck)e Mitglied der New Yorker Legislatur, der sozialistische Kongreßmann Borger, ist ansckfeinend geschlagen. In das Unterhaus des Kongresses werden voraussichtlich 289 Demokraten, 132 Republikaner und 13 Progressisten einziehen. Im Bundesrat haben die Demokraten anscheinend eine Mehrheit von sechs Sitzen erobert. Die demokratische Kontrolle der Durchführung .des Tarifprogramms ist notwendig. - Im Kabinett Wilson wird so gut wie sicher Bryan das Staatsdepartement übernehmen und Louis Brand- eis, der sich von einem Trustadvokaten zu einem Gegner der Trusts entwickelt hat, den Posten des Gencralstaats- anwalts. Wiley, der voraussichtliche Sekretär des Ackerbauamts, soll ein Nahrungsmittelgesetz nach deutschem Muster befürworten; der künftige Handels- nrinifter Redfield ist wenigstens im Prinzip absoluter Freihändler. .KriegsMinister soll der berühmte Ingenieur und Brückenbauer Mac Adao werden. Now Pvrk, 6. Nov. Auf die Nachricht von dem Siege Wilsons erklärte Taft: „Das Ergebnis der Wahl bedeutet einen nahe bevorstehenden Umschwung in der Wirtschaftspolitik der Regierung betreffend den Zolltarif, falls dieser Wechsel ohne Schaden für die Wohlfahrt des Landes verwirtticht werden kann. Die Stimmenabgabe für Roosevelt und der Vorstoß der Sozialisten beweisen, daß ihre Propaganda zu Gunsten fundamentaler Veränderungen unserer Verfassung und unserer parlamentarischen Regierung einen bedenklichen Rückhalt lwt. Die Republikaner müssen sich daher von neuem um die Fahne der Partei scharen zur Verteidigung der Regierung, die uns von unseren Vätern vererbt ist." Tief bewegt empfing Wilson die Glückwünsche seiner Freunde. In einer kurzen Ansprache sagte er u. a.: „Ich glaube ernstlich, daß unsere große Sache gesiegt hat, und daß das amerikanisckie Volk weiß, was cs will. Ich selbst habe kein Gefühl des Triumphes, sondern nur das Gefühl sck-werer Verantwortlichkeit." Roosevelt erklärte, der Kampf für die Grundsätze der Fortschrittspartei werde fortgesetzt. Er aab der Hoffnung Ausdruck, daß der Partei in Zukunft doch noch Erfolg beschieden sei. Der Kampf gegen den Mädchenhandel. Für die bevorstehende Tagung des Teutsck>en Nationalk.nniteeZ zur internationalen Bekämpfung des Mädcl-enhandels hat der Schriftführer des Komitees, Maior a. T. Wagen e r, in Broschürenform dessen Geschichte geschrieben, die interessante Einblicke in die Ziele, das Arbeiten und die Erfolge dieser Arbeit ge- nxüjrt. Einleitend bemerkt der Verfasser, daß das Verdienst, die internationale Bewegung gegen den Mädchenhandel in Fluß gebracht zu haben, dem Sekretär der englischen Pigllanee Association, Mr. Coote, gebührt, der nach seiner eigenen Angabe durch eine Vision auf die Begründung von National-Komitees hingewiesen worden ist. Bei seiner Arbeit in London hatte er wiederholt junge Mädckxm kennen gelernt, die durch lügnerische - Versprechungen und Vorspiegelungen falscher Tatsachen zu einer Reife ins 2lus- land verleitet und bann durch Mädchenhändler in öffentliche Häuser verschleppt worden waren. Es war ihm nur in seltenen Fällen gelungen, diese Mädchen vor ihrem Schicksal zu bewahren. Er erkannte sehr bald, daß es sich hierbei um ein internationales Verbrechen handelte, das auch nur aus internationalem Wege beseitigt werden konnte. Tas erste Land, welches er sich zu seiner Arbeit auswählte, war Deutschland. Mr. Coote trug einer Versammlung interessierter Persönlichkeiten in einem längeren Vortrag seine Erfahrungen, seine Wünsche und seine Vorschläge vor, die in der Hauptsad-e darauf hinausliefen, in jedem Lande ein Komitee zu bilden, dessen Vertreter im Juni 1899 in London zusammenkommen sollten, um darüber Beschluß zu fassen, wie bei der Verschiedenheit der Gesetzgebung, der Verwaltungsvorsdiriften, der staatlichen und privaten Einridstungen, der Fürsorgevereine, der Nationalität usw. eine einheitliche Arbeit eingeleitet werden könne. Tie Brosdpire schlldett dann die Weiterentwickelung dieser Bestrebungen, bis zur definitiven Gestaltung des Deutschen N a t i o n a l-Kom i t ees, die vom 7. bis 10. Oktober 1902 in Frankfurt a. M. erfolgte. Im Frühjahr 1903 unternahm der Schriftführer im Auftrage der Kaiserin eine Informationsreise in die Häfen des Mittel- ländisd>en Rtceres. Es sollte festgeftellt werden, welche Häfen bei der Verschleppung der Mädchen besonders in Betracht kämen. Mit ©idterljeit nachzuweisen waren derartige Transporte in Marseille, Genua, Athen, Odessa, Konftantiu»pel und Alexandria. Im Jahre 1906 fand eine Studienreise des Schriftführers nad) Argentinien statt, die dadurd) erforderlich wurde, daß das Ziel der meisten verschleppten Mädck)en en'ahrungsgemäß Buenos Aires ist und die Ansickst verbreitet war, der größte Teil der in den dortigen Häusern befindlichen Mädd>eu stamme ausDeutschland. Es ließ sich seststellen, daß sich so gut wie gar keine deutsche Mäddten in den öffentlichen Häusern befanden. Die aus Galizien, Rumänien, Serbien, Bulgarien und Ungarn gebürtigen Mädchen batten sich als Reichsdeutsche ausgespielt und dadurd) diese falsche Ansicht veranlaßt. Aud) die Behauptung, daß die deutschen Schisss- lapitäne Provisionen für den Transport solcher Mädckren bekämen, erwies sich als irrig, es konnte im Gegenteil festgeftellt werden, daß die meisten Anzeigen über Mädchenhandel gerade von deutschen Kapitänen ausgegangen waren. Burgrs, 1 sichtlich dem Strasgesetzausschuß zur^ Begutadrtung unterbreitet* n Kom I werden, wie auch beabsichttgt ift, den Strafvollzug im Zusammenhänge mit dem neuen Strafgesetzbuch neu zu regeln. Die Reform, geht von liberalen Grundsätzen aus, kommt ben bürgerlichen Verhältnissen des Verurteilten wesenttich beim Strafantritt entgegen, regelt die Frage der G c f a nge- nenbeftbaftigung neu unter Berücksichtigung vielsach geäußerter Wünsdte der öffcnHidfcn Meinung und macht Vorschläge DkK Bull e it. Dollfleischige, ausgew^ höchsten Schlachtio. . . 49—52 32—87 Vollfleischige, jüngere 44—48 73—80 Lars en. R ü h». Vollfteischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtivertes 50-55 91—100 VoUfleischige anSgemäftete Rühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Fahren ... 42—46 81—88 Wenig gut entwickelte Färsen 45—49 86—94 21 eitere ausgemästete Rühe und wenig gut entwickelte jüngere Ruhe..... 37—42 68—78 Mäßig genährte Rühe und Färse» .... 30—36 60—73 Rät bei t)einfte Mastkälbec 65—68 138—113 Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... 58—61 98-103 Geringere Dtast- und gute Saugkälber . . . 53—57 89—96 Geringere Saugkälber......... 48—52 81—88 o ch a 'i. Weidemasijchafe Dlasilämmei: und Masthammel 40-42 83—86 Geringere Maiihammet lind Scha'e .... 37—39 78—82 6 chwe ins. Dollfleischige Schweine von 80—100 k? Lebendgewicht ..............<8-68'/, 87—88 Vollfteischige Schweine unter 80kx Lebendgewicht 67-63 86-87 VoUfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 697,-70*/, 87 - 88 VoUfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht .............. 69-69'/, 86-87 Fenschweine über 150 kg Lebendgewicht . . 657,-00 82—00 Limburg a. d. Lahn, 6. Ndv. Fru chtma rkt. Durchschnittspreis vro Malter. Roter Weizen (nafimtifdier) 17,50 Mk^ weißer Weizen (angebante Fremdsortens 17,00 X'.L, Rorn 13,20 T1L, Gerste: Flittergerste 11,00 SDtL, Braugerste 13,50 1UL, tmta Mk. 7.00—9,50 lülf., Erbsen 0,00 Mk^ Rörtoffeln 3,40 bis 4,00 Mk. itcn erngesührt werden. Weller Eutol-Bonbons Meteorologische veobachtnngen der Station Siehe». Soimenschrin Rlarerviminel Bew. Himmel + 5,1 c. — 0,8'0. Mk. 98—103 96—102 83-93 4-aß auch auf dem Lande apologetisckic Arbeit zu treiben ist, führte Pfarrer Schult e - Großen Linden aus. Je mehr die Landbewohner durch Verkehr und Arbeitsgelegenheit in Abhängigkeit von der Stadt ftmrmcn, desto m.chr.sck-vindet ihre Anhänglichkeit an die kirchlich? Eigenart der Hcimatgemeinde, an den christlichen Glauben^ und Wandel. Um diesem 'Notstand zu begegnen, münen die zukünftigen Geistlichen in kirchlicher Volkskunde unterrichtet werden, damit sie di.' religiöse C>>edankenwelt der Landbe- wol:ier kennen und das Wahre und Falsche derselben Herausstellen lernen. Auch Sonntagsblätter und Gerneindeblälter sollen herbei nntyelfcn. Preise für 100 Pfd. Lebend- Schlachtgewicht Urriversztätr-Nachrichterr. Hk. Darmstadt, 6. Nov. Tr. Fritz Li mm er, bisher Privatdozertt an der Technischen Hochschule zu Braunschweig, wurde die venia legendi für angewandte und wissenschaftliche Photo- graphtc an der hiesigen Technischen Hochschule erteilt. Geschäft mittel. Ochsen. VoUfleischige, auSgemästete, höchsten Schlachtwertes nn Alter von 4-7 Jahren .... Tie noch nicht gezogen haben (ungefocht) . . ^-unge, fleischige, nicht auSgemästete und ältere auSgemästete......... Mk. 54—57 53-56 44-51 Hessen-Nassau. 0 Kirchhain, 6. Nov. Wegen des hohen Grundwasserstandes muß letzt ummterbrochen am Baue der Wohratal- 'bahn, die von hier nach Gemünden geführt werden soll, gearbeitetwerden. Es sind deshalb Nachtschicht das Hotel Trapp das 1. Konzert des Musikvereins (afabemiidjcn, gemischten Gesangsc^res) start Saal und Galerie mären über füllt. Es war ein Kammermusikabend, bei dem u. a. das Äock- Quartett-Franffurt mitwirktc. $ Bad-Nanheim, 6. Nov. Eine in der Karlsftraßc , wohnende Witwe wurde heute morgen in der Küche tot ausgesunden. Ter Tod war durch Gasvergiftung eingetreten. ? Bad-Nauheim, 6. Nov. Ter Bildungsverein eröffnete heute abend seine Wintertätigkeit anläßlich der 50. Wiederkehr des Todestages (13. November) Ludwig Uhla nds mit einer Uhland-Feier Es waren zumeist einheimische Zkräfte, die sich mit Erfolg in den Dienst der Sache gestellt hatten. Im Mittelpunkt des reichhaltigen Programms stand ein mit lebhaftem Beifall 'ausgenommener Vortrag von Oberlehrer Tr. Strecker über das Leben und Wirken des Bolksdichters. Umrahmt wurden diese Ausführungen durch die Deklamation Uhlandseher Gedichte, die Schuler und Schülerinnen der hiesigen Schulen mit gutem Verständnis vortrugen, ferner durch gesangliche Darbietungen des 1. Friedberger Doppelquartetts, unter Leitung von Seminarlehrer Kuhn. Im zweiten Teile des Programms trat dann Frl. Else Wehr heim,von hier zum erstenmal als Künstlerin vor der Oeffentlichkeit auf und errang sich mit ihrer gutgeschulten Altstimme mit dem Vortrag einiger Lieder von Brahms und Schubert einen schönen Erfolg. Die Klavierbegleitung lag in den Händen von Lehrer Diehl. Im Laufe des Winters wird der Bildungsverein noch "vier .Veranstaltungen abhalten und zwar Theaterabende des Rhein-Mainischen Verbandstheaters. Zur Aufführung kommen folgende Stücke: „Schule des Lebens" von Raupach, „Figaros Hoheit" von Beaumarchois, „Lokalbahn" von Thoma und Hebbels „Maria Magdalena". Kreis Wetzlar. ? D u t e n h o f e n, 6. Nov. Heute wurde der von der Synode Wetzlar einstimmig gewählte Superintendent, Pfarrer Geibel in sein Amt eingeführt. Aus diesem Anlaß war Geh. Konsistorial- rat Lie. M e tta e u b er g-Koblenz, sowie alle Geistlichen und Lehrer des Bezirks erschienen. Tie Glückwünsche der Synode überbrachte Pfarrer N ieber-Garbenheim, während der Lehrerchor zwei gut geübte Chöre vortrug. Zu der Nachfeier im „Jagdschlößchen" waren etwa 150 Personen versammelt. ^ahre unter uxtcr, zu bringen. Vergangene Woche fehlte es am I geschulter Redner zu sehen, auch solcher aus Arberterkreisen. Reli Bahnbau an Steinen, da zurzeit Wageirmangel ist imd die Steine | giöse Tiskussionsabende werden sehr zur Klärung beitragen, nicht befördert werden konnten. — .Heute abend sand im Saale Taß auch auf dem Lande apoloaetisckic Arbeit zu treiben ist, Märkte. , + ^dda, 6. Nov. Unserem heutigen Martini markt fom das Helle, trockene Wetter sehr gut zu statten. Der Schwein e- war recht stark befahren und von zahlreichen Raurlustmen besucht Jnwlaedessen entwickelte sich ein reger Handel, wobei alle feilen -ttere verkauft wurden. Tie Preise waren trotz der großen Zufuhr immer noch Hoch. Es kostete das Paar 6 bis 3 Wochen alte Ferkel 33—37 Mk., 10 bis 12 Wochen alte 48-55 Mk Ein- legeschweme das Paar 100-115 Mk Für Schlachtschweine Wahlen eben die hiesigen Metzger 80-82 Psg. für das Pfund Schlacht- ‘ m , der nachmittags abgehnltene Rräniermarkt zeigte lebhaften Verkehr: besonders zahlreich waren die Mädchen und Burschen aus den umliegenden Dörfern erschienen. Sie beginnen von alterSber am Marktabend ihre Spmnstuben. m ^-0. Wiesbaden. D le h b ok »M a r k tb e ri cht vom 6. Nov. Autzrieb: Rinder 8/ (Ochsen 32, Bullen 0, Rühe 55), Kälber 223 Schafe »zu stellen. ,An ferne Stelle trat in dankenswerter Weise ein aus Hiesigei? Herren und einer Tome gebildetes Quartett, sowie die eindruchs- vollen Rezitationen von Frl. Müller aus Wetzlar. Ter Vortragende des Abends, Sekretär Ahlmann, sprach in schr angehender Art über das Leben der deutsch-evangelischen! Gemeinde in Paris und gab insbesondere anschauliche Bilder aus der Arbeit der dortigen Kellnermission. Dritte Morgen um y29 Uhr begann vvn neuem die Arbeit der Missionsleute in der Sakristei ber Johanniskirchc. wobei über bie Jungfrauen-Vereinigungcn Oberhessens gesprochen und beraten wurde. Tie öffentliche Jahresversammlung nahm um 10 Uhr mit einer Morgenandacht ihren Anfang, an welcher Kirck-enrat D. Schlosser auf Grund des 121 Psalms »u treuer, fleißiger Mitarbeit an dem Werke der inneren Mission ermunterte. Die sich daran anschließenden sehr wichtigen Beratungen drehten sich um die weitere EntwiÄung der Arbeit der inneren Mission in der Gegenwart und im Blick 1. auf die Ausbildung ihrer ArbeitsTräftc, 2. auf bie Stellungnahme zu den Arbeiterorganisationen. 3. auf die apologetische und evangcli- 'satorische Aufgabe, lieber die zwei ersten Punkte sprach aus reichen eigenen Erfahrunaen heraus Pfarrer Wurm-Stuttgart. Für die verschiedensten Anstalten der kirchlichen und ftaatlidxm -Fürsorge bedarf man fachmännisch vorgebildeter Arbeitskräfte, Gemeindehelser, Tiakonen und Hausväter. Von diesen muß ver- langt werden, baß sie hinreichend biblische Schulung besitzen, um eine Bibelftunde und Kindergottesdienst halten zu können; weiter müsfen sie in der Krrcheiigeschichte bewandert sein, um die heutige dor Kirche zu verstehen. Vor allem dürfen sie in Bezug auf Allgemeinbildung nicht unter dem Niveau ber Leute stehen unter benen sie arbeiten sollen. Besonders empfehlenswert, ja dringend notig hierzu sind regelmäßige Fortbildungskurse. Leider ^mackst sich zurzeit ein Mangel an männlichen Arbeitskräften auf fbtefan Gebiete bemerkbar, während weibliche lftnreichend vorhanden ftnd. In Bezug aus den zweiten Punkt verlangt ber Redner eine Uirre Stellung, zu den Krbntcrorganijatümen. Tas Verhältnis inneren Nttssron zu den christlichen Arbeiterorganisationen muß em rmnges, warmes, vorurteilsloses, und entgegenkommendes sein «lieber ben 3. Punkt sprach Professor D. Schoell vom Fried- berger Predigerseminar. Tie innere Mission muß apologetisch arbeiten. Sie muß kämpfen gegen ben Materialismus, sie muß »bem religiösen Zwerftl die Grundlagen entziehen soweit das mög- stich ist unb mutz auf die Grunblageu bes christlichen Glaubens Innroetjcn. -tiefe Arbeft muß organisiert unb auf breitere Sckml- /tern gelegt iverden. Dazu bienen Serien Vorträge, die von einem Ortsausschuß zu veranstalten sind. Dabei ist auf die Auswahl Organen nicht mehr Arbeit aufbürbet, sondern Arbeit abnimmt. Als hierfür besonders geeignet empfehlen viele Aerzte mit Vorliebe die Somatose. f Somatose führt dem geschwächten Organismus leicht verdauliche, konzentrierte Eiweißstosfe zu. Diese beßern Estlust und Verdauung rasch und nachhaltig, Helsen auch bei Verwertung der zugleich mit der Somatose zu- geführten Speisen. Die Folge ist eine gesündere Blut- viidung und gründlichere Ernährung des gesamten Körper--' emschlietzlich der Nerven. ' Degen dieser eigenartigen Wirkung als „Verdauunqs- V; öle Somatose gerade für nervöse, ältere Personen mrrtboll; denn Nervenschwäche hängt meist mit Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen — befonberv auch ^mmrn ^"nderung der Verdauungssäste — zm- «o Nur°ui.d«sem natürlichen und darum einzig richtigen Wege kehrt ine normale Leistungsfähigkeit des Verdauurms- apparates wieder und nur durch Einwirkung auf ihre Ur- Darmträgheit läßt sich hartnäckige Verstopfung LEch besnttga,, ,o daß sich der Weitergebrauck, von Muhrmitteln erübrigt. Zatfraft, Arbeitslust, Lebens- -unb Dllgcrneinbefiuden bessert sich Mensch"Hühlt^' man gewissermaßen als „neuer auSg^eichnete Wirkung einmal an sich er- probte, .w°ird ev nicht unterlaßen, in federn Jahre eine Somatofekur durchzufübren. Besonders bei Nervosität und ^alteter vielleicht früher veimachlässicfter Verdauung^ schwache, ine gerade bei älteren Personen ziemlich häusigrst. t>crinifdites- Das Wetter. Im Erzgebirge ist infolge des Schneefalls in den letzten Tagen der Verkehr nur auf schlitten möglich. Im Thüringer Wald liegt der Schnee 30 Zentimeter hoch. Während Mittelrußland bereits in Schnee und Eis starrt, ist auf der Krim plötzlich Sommer Wetter eingezogen. Man erntet nun den bereits als verloren betrachteten Wein. Kleine 5>fl?s(f)ronif. , .Aus dem für ben Güterverkehr bestimmten Gelcinbe bes Bahnhofes Berlin-Westenb stießen zwei Güterzüge zusammen. Zwei Wagen würben zertrümmert, Personen würben Nicht verletzt. ,?"s Köpenick wirb gemelbet: Gestern ahenb würbe bie ^ocfjter beö Stabtsorsters Seeger auf bem Wege vom Bahnhof Sabowa nach bem Forsthaus Wuhlheibe von einem Räu- b e r mit einem Schlagring niedergeschlagen unb ihrer Handtasche beraubt. Die Ueberfallene erlitt einen Nervenchoc unb Kopf- Verlegungen, boch besteht keine Lebensgefahr. Seit Wochen würben große Dieb stähle im Hamburger Freihafen verübt. Jetzt entbeckte man in Schi ffbeck ein Lager geswhlener Ware. Unter anberem fanb man 40 Sacke Santoskaftee. Zwei Diebe finb verhaftet wor- ben, fte weigern sich, ihre Komplizen anzugeben. In Freiburg i. Br. würbe in ber Bürgerausschußsitzuna bie Vorlage bes Stadtvats, betreftend die Erbauung eines n T1Hstädtischen Friedhof mit einem Kostenaufwand vvn 100 000 Mark, wovon 20 000 Mark der Feuer- beftattungsverein trägt und 80 000 Mark auf bie städtische Kalle übernommen werben, init 56 gegen 52 Stimmen angenommen Gesundheitspflege im Alter. Die Kunst, das Leben zu verlängern, besteht barin, es nicht zu verkürzen. Jeder- von uns hat einen gewissen Fonds an Gesundheit und Lebernslrast, der sich — je nach Verwaltung — mehrt oder mindert. Vielleicht 90o> aller .Kultttrmenschen verbrauchen ihn vorzeitig, weil das Hasten unb Jagen •ber mobernen Zeit, bie intensive Berufstätigkeit, bie oft uiihygiemsche Lebeiis- unb Ernährungsweise bm Orqonis mus überanstrengen. Setzt bann im vorgerückten Mter das natürliche Nachlassen der Kräfte ein, so mackft sich der Mangel der zu früh .verausgabten Krastreserven doppelt fühlbar"unb der Lrga- -niSmuL erliegt um so leichter gesundheitlichen Schüdi- .gungcn. G5 wird erforderlich, auf eine hygienische Lebensweise zu achten und dem Körper neue Kraftguelleu zuzuführen, die Um befähigen, Störungen des Allgemeinbefindens leichter zu überwinden. Diele 2nitr glauben nun durch reichlich bemessenen Genu,; von Fleisch, Eierspeisen usw. die SFörpcr- und Nerven- ki-aft schnell im oder Herstellen zu können. Das ist aber ein Nahrung nützt nichts, sondern belästigt, fchadigt nur die Organe, wenn der geschwächte Per- 7 nidlt verwerten kann. Ein bloßes pullen i e* ..iagm>?, eine reichliche Speisezufuhr allein ist bCTtn es kommt nicht darauf an toa5^fr Indern was er verdaut Die Dlederkrafti^ung des Körpers muß darum unter Beteiligung eines Mittels erfolgen, das den Berdau^gL Luftsehifferhrt. Halb erstatt, 6. Nov. Aus dem Flugplatz stürzten heute nachmittag zwei Flieger tödlich ab. Lcutnrntt Altrichter vom Jinantericregiment Gras Tmientzieu von Wittenberg Nr. 20 mar auf einem Doppeldecker mit dem Ingenieur Meyer als Fluggast aufgesticgen. In Manzig Meder Höhe versagte plötzlich der Motor und das Fahrzeug stürzte feitfrcd# zur Erde. Beide Flieger waren sofort tot. kirchliche Nachrichten. Israetttifche Reügionsgemcinbe. Gottesdienst in aer bpmiyuge ^uo-Anlage). SamStag, den 9. Nove m her 1912; Vorabend: 4.4» Uhr. Dlorgen 4: 9.00 Uhr. Nachmittags: 3.30 Uhr. Schrislcrklärnug. Sabbatausgang: 5.40 Uhr. Israelitische Religionrgesellschast. (Bottcsbienft. Sabbatfeier am 9. Nove ni ber 1912: Freitag abend 4.25 Uhr. Sanistaq vormittag 8.30 Uhr. Samstag nachmittag 3.30 Uhr. Sabbat-AuSganq 5.40 Uhr. WochengottcSdieu't Dloraens 6.45, nbenbs 7.00. Äöchste Temperatur am 5. bis 6. November — Niedrigste „ „ 5. , 6. „ = Niederschlag: 0,0 mm. Patentamtllch geschützt unter No. 115022. 116(68 116783 Äerztlich empfohlen g8 । bleiben trotz aller Konkurrenz |,, Das Beste jejen Husten u.Heiserkeit,, Nov. 1912 psiVuqr» oC j"v .laputoapa Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Wind- ricl)tung Windstärke Grad ber Brwvlkunq In ßeljntcl ber sichib ijimmelifl. 6. 52,4 46 3,8 66 NE 2 4 6. .56 3 00 8,8 84 NNE 2 0 7. 59,2 - 4 1 3,4 95 still still 4 Sie haben recht, ’M 5 Würfel 20 Pfg., einzelne Würfel 5 Pffl MAGGls gute, sparsame Küche*. ?8-82 [ . 8®l/,-7Q»/> 7 Zimmer | In Apotheken Schönes Amtlicher Teil | Lüden u. d(jL\ klärung. 1 a°ld. Mcil-Ambaiid *Qft. preis 1200 Mk. £ fiert. urU. ni. 3 engl. Münzen m.Bildnie 7389 an den Wiefe. Anz. erb. Ohm Krüger Dienstag 5. er 1912; nb? 7.00. 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Donnerstag, den 14. November: Men.8 Uhr, Heuchelheim 9*/, Uhr, lUein'Linden 11'/. Uhr, Allendorf Q* Ö‘e' 7?rcitoq, den 15. November: Reiskirchen 9 Uhr, Burkhardsfelden lOUhr, Oppenrod 11 Uhr, Annerod 2 Uhr, Albach 2 Ubr, Steinbach 4 Uhr. 7. Montag, den 18. November : Lich 9 Uhr, Brrklar IO1/, Uhr, Muschenheim 11'/, Uhr, Torf-Güll F/, Uhr, Eberftadt 2‘/„ Uhr, Obcr-Hörgern 3'/, Uhr. 8. 'Mittwoch, den 20. November: Taubrmgen 9 Uhr, Mainzlar 10 Uhr, Staufenberg 11 Uhr, Ruttershausen IV, Uhr, Lollar 2'/, Uhr. <\ Donnerstag, den 21. November: Rodgen 9 Uhr, Trohe 10 Uhr, Großen-Buseck 11 Uhr, Alten-Bufeck 1*/• Uhr, Wiefeck 2*/, Uhr. 10. Freitag, den 22. November: Grogen - Linden 81/ Uhr, Leibgestern 10 Uhr, Grüningen 11 Uhr, heim 17, Uhr, 2ong-Göns 3 Uhr. Lollar nachm. Neuenweg 17, geräumiger Vaden mit Lagerräume u. Wohnung, auch getr., v. fos. ___________________________ erfr.Äarktstr^ü' Lad^l'^ ^Wttcklontoriftin per 1. yanuar gesucht. Lckristl. 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SeltcrSweg 79. Gießen, den 5. November 1912. Betr.: Versicherungsgesetz für Angestellte. An die Grohh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Die Erledigung der Dersügtmg vom 22. Oktober 1912 — Kreitzblatt Nr 83 — wird nut Frist von 3 Tagen nt Erinnerung gebracht. Großherzogliches Kretsamt Gtetzen. V.: L a n g c r m a n n.________________ - Gießen, den 6. November >912. B etr.: Hauptkörungen 1912; hier: Die Festsetzung der Körtermme für den Bezirk des Großh. Krei-^- K | ' SfiäMflflMEa» i\<&unger Jtommis Engländer ™ ■ Freitag, den 8. Nodbr., nachmittags 1 Uhr, läßt der ■ *■■■■ I LchwcinezucktvereinLaug- aanze oder halbe Tage, über Göns tut Hofe des Jobs. Van?) und in der Stadt, I Will). Weber emen flut g^ billigst. Näheres 17372 nährten Eder mentbieienb H. 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Tie llörscheine sind bereit zu halten, ebenso die S p r u n g r e g t st e r, die einer Vorprüfung seitens der Herren Bürgermeister zu unterziehen sind, damit bei der Hauptförung nicht zu viele Beanstandungen Vorkommen. Viehbefitzer, welche Zaseltiere zur Körung zu bringen beabsichtiaen, müssen derartige Anträge bei dem Vorsitzenden der Körtommission, Herrn UreiSveterinärarzt Tr. Knell, umgehend stellen. Gemäß der mit dem Landwtrtschastskammer-AuS- schuß getroß'enen Vereinbarung können gelegentlich dieser Haupttörungen auch männliche Faselttere für daS per d- buch anqekort werden. „ v r Ta je nach der Menge der vorliegenden Emzel- körrmgen die bei den einzelnen Gemeinden angegebenen Seiten nicht immer ganz genau eingehalten werden können, nüiffen ö c vorgenannten, bei den Hauptkorungen notwendigen Personen üch etwa '/, Stunde vor der angegebenen Zeit bereithalten und , e d e n f a l l S die Ankunft der Kommifsion abwarten. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: L a n g e r m a n n. Sn Ballfrisuren emvnehlt iidi 09112 • 69-69'/ •65*/,^ ?Unarkt. 7,.r* Samstag, Sonntag, Dienstag, Samstag, Sonntag, ... „ . „ _ _. Donnerstag, 28. , . Leihgestern abds. 7 /, „ Samstag, 30. , , Gießen ahdS. 8 /, „ In Wiefeck, Lollar, Lillingen und Gießen finden nach dem Vortrage Gralisverlofungen statt und zwar: in Wieseck für die Mitglieder von Wieseck, in Lollar für die anwesenden Mitglieder von Lollar, Ruttershcnifen, Staufenberg, Tanbringen, Mainzlar, Treis a. d. Lumda, in Dilling en für die anwesenden Mitglieder von Villingen', Inheiden und Hungen, m Gießen für die anwesenden Mitglieder von Gießen. Nähere Mittellungen gehen den Herren Bürgermeistern Wir bringen zur f'euutni§ der Interessenten, daß Herr Tr. H. Hoffinaim-Friedberg un Laufe dieses Monats in nachstehenden Orlen des Kreises Gießen Vor trage über O bst b;a u verbunden mit oraktischen Untcr- wellungen halten wird, wozu die Mitglieder des Verein-, sowie sonsttge Ireunde des Obstbaues elngeladen werden. - ö*/e uyr schönes, einfach mödl. dimmet zu vermieten. r4i__ffrofbortet Etr. 5a 1. Min.MI.Wmr verm. 73241 Näh. Seetbeht. 501>. 06815) Wut mvbl. Wohn- u. Schlafz.z.v. Löberstr. 1911. otwJ Srbl. mödl. Bim., p., z. Perm. Schiffenberg.Wcn30 Iteundl. mödl. Mans. Zim. an Dame zu vermieten. "") LSestlatet Wen 15 v. ^riieije • ^an 1 ÄÄfSren bet ?91S^nachmi1t. ^Uhr, OiisiUsi.. -yQU' roerben in unterem Amts- 1:1 bc Ä8 zimmer die dem Wilh.Dtüller enwfiehlt nck .f-'l ^.^r jn Gießen und Ehetrau Elisabethe gcb.Trb inGietzen „ 93 aagekbricbcnen nachstehend Bestell, werd. a. Babnbofif.-31 BpTA»»(f)nptcn Parzellen ver- sLaden) entgegenflenommen. Ä-Hr (ärfllthnmrfier! 2S/241 = 38 qm Grabgarten, ftUl Vaflflärten in den mittelst. 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Nichtssagende Schriften sowie wertlose Apparate, welche ich von Schülern, die nachträglich bei mir geheilt wurden, bekommen habe, liegen zur Einsicht auf. Einige Hundert polizeilich sowie notarinch beglaubigte Original - AnerkennnngMHchreiben. darunter von solchen Personen, weiche vorher fünfmal erfolglos behandelt wurden, können bei mir zur einwandfreien Erkundigung cingesehen werden. Unterricht wird auf Wunsch einzeln erteilt. Damen separat. Für hiesige, sowie auswärtige, Schüler werden die Stunden so angesetzt, daß Schul- oder Berufsstörung nicht eintritt. Aufnahme von 5—60 Jahren. Auch Abendunterricht. Da ich in meiner langjährigen Praxis nachweislich über 1OOO Sprachleidende geheilt habe, bitte ich, mir volles Vertrauen entgegenbringen zu wollen. Gründliche Auskunft u. Untersuchung kostenlos und ohne jegliche Verbindlichkeit. Möge deshalb Jeder Sprach leidende nicht versäumen, meine unten angesetzten Sprechstunden wahrzunehmen. Man verlange gratis und franko Prospekt, woraus alles Nähere ersichtlich ist; 5-Pfg.-Karte genügt. Sprechstunden und Anmeldungen zum Kursus am Freitag, den 8. und Sonnabend, den 9. Xovbr. von 3 Uhr nachmittags bis S*/2 Uhr abends, Sonntag, den 10. N'ovbr. von 10'/r bis 2 Uhr mittags. ' Id2/11 -.30 „ 1.40 , 1.20 , Wildfelle Wir fünfen: Oascnscllc bis zu Mk. —.80 per Stück Einziehung v. Forderungen aller Art Einholung von Auskünften im In- und Auslande, sowie zur Anfertigung von Schriftsätzen, Gesuchen und Zahlungsbefehlen etc. en ; Kulante Bedingungen. Prima Referenden. ___BT Nachweisbar große Erfolge. "WS__ Die he> Haag. Bringe meine -LV Mfb>( DOn ft W; Vergebung von Bauarbeiten Unter Hinweis aus den Ministerialerlaß üom 16. Juni 1893 und dessen Ergänzungsbestimmungen sollen nachstehende Bauarbeiten beim Neubau des Kraftwerks auf Grube Ludwigshoffnung bei Wölfers, heim in öffentlichem Wettbewerb vergeben werden- Zimmerarbeiten: Los I. 20 cbm Tannenholz zu liefern, 620 m desgl. abzubinden 170 qm kann. Bretterboden, 15 Treppenstufen u. s. w. Los II. 5 cbm Kiefernholz zu liefern, 300 m desgl. zu bearbeiten, 200 qm kiefernen Bohlenbelag. Anstrcicherarbeiten: Anstrich von 25500 kg Eisenkonstruktionen, 580 qm desgleichen Wellblechdach. Zeichnungen, Bedingungen und Angebots formulare liegen auf unserem Amt (Zimmer Nr. 2) zur Einsicht offen. Die Formulare werden, solange der Borrat reicht, gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben. Die Angebote sind verschloffen, Porto- und be> stellgeldfrei mit der entsprechenden Aufschrift und Bezeichnung des Loses versehen, bis spätestens Freitag, Den 15. November 1912, vorm. 11 Uhr bei uns einzureichen, zu welchem Zeitpunkt die Eröffnung im Beisein der erschienenen Bewerber erfolgt. Zuschlagsfrist: 8 Tage. Friedberg, den 5. November 1912. Großherzogliches Hochbauamt. Hi- (größere und kleinere Zimmer) zur Abhaltung von Bier- kommersen, Gesellschaftsessen, Vereinssitzungen und dgl. höflichst in empfehlende Erinnerung. Bekannt aufmerksame Bedienung. Reelle Bierpreise. Restaurant Spuck 7024 Brauerei-Ausschank, Nord-Anlage 38 । Eingang durch den WirlschaftNgartcn *Tg Po -us Da Zu denn iiW®-bl sS -reisen des nx6 eine neu folgen mog Ären geelg.' »ntmer y j tfli Sesoldu (dngt und u vjnunent bet Ordnung mmig geriet] iij> des Ges< Fronten eine i'-indstanl digemeinen ? in dieser Wtsordm Sihtfä nun I! bereits Ä erlangt Zwangsversteigerung. Die nachstehend bezeichneten Grundstücke, die zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Georg Karl Volk zu Gießen im Grundbuch eingetragen waren, sollen Dienstag, den 26. Rov. 1912, vorm. 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht im Gerichtsgebäude, Zimmer Nr. 13, versteigert werden. Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvollstreckung. Der Versteigerungsvermerk ist am 23. Aug. 1912 in das Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Verstcigerungsvermerks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteigcr- ungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem Unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nach gesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgeforden, vor der Erteilung des Zuschlages die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Gießen, den 20. September 1912. Großh. Amtsgericht. b2*/10 Bezeichnung der Grundstücke. Grundbuch für Gießen Band 28 Blatt 1314: 1. Flur IV Nr. 245 = 478 qm Grabgarten in der Steffansmark 11950 Mk. 2. Flur IV Nr. 246 = 570 qm Hof- reite daselbst (Bismarckstraße 16) 74000 Mk. Zwangsversteigerung. Die nachstehend bezeichneten Grundstücke, die zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Gustav Weimar und Ehefrau Frieda geb. Quinting zu Neuhausen, Schweiz, Gesamtgut der Errungenschaftsgemeinschaft, im Grundbuch eingetragen waren, sollen Dienstag, den 26. Nov. 1912, vorm. 10V2 Uhr durch das unterzeichnete Gericht im Gerichtsgebäude, Zimmer Nr. 13, versteigert werden. Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvollstreckung. Der Versteigerungsvermerk ist am 14. Aug. 1912 in das Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumclden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Verstcigerungserlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens hcrbei- zuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Gießen, den 20. September 1912. Großh. Amtsgericht. bm/10 Bezeichnung der Grundstücke. Grundbuch für Gießen Band 27 Blatt 1243: 1. Flur IV Nr. 348«yi0 = 200 qm Grabgarten am untersten Riegelpfad bei der Superintendentenwicse 2000 Mk. 2. Flur IV Nr. 348s/10 = 160 qm Hofreite daselbst (Blcichstraße 40) 18000 Mk. H Blutarme! W finden in alkoholfreiem 722*2 griechischen Etel wein ein wirkliches Stärkungsmittel Vi Flasche Mk. 2.50 */i Flasche Mk. 1.25 Reformhaus, Krenzplatz 5 Handarbeiten Hervorragende Herbst-Neuheiten in angefangenen u. vorgezeichneten Arbeiten in grösster Auswahl, sowie alle Arten :: :: :: Stoffe und Materialien :: :: :: Sonnen- H PJS JPheBhW Sonne"- strafle 25 ■ DSa ST OB Bl »straße 25 Herren-Westen, neue schöne Dessins — Kinderarbeiten --- Wolle zum Stricken und Häkeln von ===== Golfjacken, Mützen, Kinderjäckchen, Schals, Schlafdecken etc. etc. 6757