162. Jahrgang Drittes Blatt Lr. 15? ,ahres 1912, b) der Betrag, der nach den landständischen Beschirmen zu Kapitel 116 b des Hauvlvoranschlagcs der ^laalSernnaymen und-Ausgaben für 1912 an einen besonderen Fonds zur Beringung der gesetzgebenden Faktoren abzuführen jst." 3. Die Entnahme für den ordentlichen Staatshaushalt aus dem AusgleickiS- und Tilgungsfonds dürfte in Ylrtud 9 ab» satz 2 nicht aus 2 000000 Mk., sondern höchstens gut 1 /oOOOO 1 1. Es mükte in Artikel 1 Absatz 2 Ziffer 2 der Ttlgungsmtz von 1 Prozent bei der beretts bestehenden Staatsschuld für andere als Eiscubakmzwecke wieder hergestellt werden. 2 Der Etatsüberfchus; von 1912 mit 17238o8 Mk. muAe dem Ausgleichs- und Tilgungsfonds und nicht dem Reitewnds Mtgeführt mcrbeiL Es müßte also der letzte Satz des 1. Absatzes von Art. 9 etwa wie folgt gefaßt werden: „Als erste Einlage werden ihin idem Ausgleichsfonds) übenviesen: a) der föeitanb des in Artikel 8 genannten Ausgleichsfonds bei .Abschluß des Etat»- hesm'che Zweite Kammer. Nachdem Präsident Köhler um 9,20 Uhr die Sitzung er- ö'fnct hat, wird in der Erledigung der Tagesordnung fort- Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die ..«iehener ZamtNenblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, daS „Krtisblatt für den Kreis Siehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. T^crVivbitcr gibt eine Gegenüberstellung der Zahlen, aus denen M) die iinanziellen Wirkungen der beiden Vtochtogeergcbem Er fährt dann fort: Was ist nun vom Standpunkt der Regierung gegen die Vorschläge des Finanzausschusses geltend zu machen 1 Durch die Regierungsvorlage sollte vor allem mich die o ungssumme aus der Eisenbahn-Reineinnahme des Grotztozog- tum§ angemessen erhöht werden. Ein, ^ilgungsgesetz nach den ^Zorfckstägen des Ausschusses wird m dieser Hinsicht voraussichtlich völlig versagen Die durchschnittliche Tilgungssumme wird trotz der Klausel am Schlüsse des Artikels 12 a wahrichemlich noch unter den Beträgen bleiben, die nach dem bisherigen ^ilgungsmobus, rirsbesondere auch nach den Notgesetzen tür 1911 und 1912 zu verwenden waren. Dies ergibt sich aus Folgendem: xie durch, jchnittliche jnbriirfw Tilgungsfutmnc aus der Eisenbahn-Reincin- nahme mit jährlich Prozent war, wie erwähnt, auf 1400M0 i "kark angeschlagen. Durch die Abstriche an der^Tilgungl wrrd die > Tilgung nach dem vorhin Gesagten um 497 650 Mark oder nmb ,00 000 Mark herabgcmindert. Setzt man diesen Betrag von i euer Summe von 1 400 000 Mark ab so erhält man als durchschnittliche Tilgungssumme aus den Eiscnbahnuberschussm 900(X)0 Mark im Fahr. Die Tilgungssumme nach dem Ludwigsbahngesctz beträgt aber, wie gleichfalls sckwn hervorgehoben, jetzt schon rund 1 077 000 Marl, diejenige nach dem Notgesetz sur 1912 rund 1 330 000 Mark, während nach dem weiteren Vorschlag des Finanz- aussckulsses zum Tilgungsgesctz mindestens dieser Betrag zu tilgen iväre. Daß sich also, wie beabsiäüigt, die Tilgungsiumme erhöhen könnte, ist so gut wie ausgeschlossen. , ,f., 2. Der Ausglcickjs- und Tilgungsfonds wird um erhebliche Scträqc gesänvächt, trotzdem er stärkere Lasten zu übernehmen hat Dazu ist noch Folgendes zu bemerken: Es wurde bereit- daraus nngcwiesen, datz das Tilgungsgesetz nach der Regieningsvorlage bereits mit dem 1. April 1912 in Kraft treten sollte und dast ^xmn die Eisenbahn-Reineinnahme des Etatsiahres 191- nach Deckung des Tilgungsaufwandes mit ihrem vollen Betrage dem Ausgleichs- und Tilgungsfonds zugeslosscn wäre. Nach den Vorschlägen des Finanzausschusses würde dies nicht, mehr geschehen können Ter Fonds würde dann mit einem Bestand von kaum mehr als 4 000 000 Mark, die ihm aus dem bestehenden Ausgleichs- ionds zugewiesen werden, in eine voraussichtlich nicht mehr allzu ferne und in ihrer Dauer nicht zu übersehende Periode des w^t- sä>asilichen Niederganges cintfetcn. Wird nun nach den Beschlüssen des Finanzausschusses der Zuschuß des Fonds an den ordentliclsen Staatshaushalt von 1500 000 Mark gleichzeitig um 700 000 Mark eri-öht, so ist zu befürchten, daß seine Bestände schon in den nächsten Fahren erschöpft werden und daß dann in anderer Weise, das heißt durch Stcuererhöhung, rascher, und krästigcr sur ctnxiine Ausfälle in den Eisenbalnteinnahmen gesorgt werdcii muß. Das gilt noch mehr, lvenn der Fonds demnächst auch noch einen Teil derjenigen Lasten übernehmen soll, die durch die organische Revision der Besoldungsordmmg entstehen. Solchen sorgen muß auf alle Fälle rechtzeitig begegnet werben. Tie Mögliäskett einer Vorsorge bietet sich eben, wenn die Etatsüberschüsie des Jahres 1912, die zum ganz überwiegenden Teil aus der Eisenbahii-Rein- l einuahme herrühren, nicht für andere Zwecke verbraucht, sondern deni Ausgleichs- und Tilgungsfonds zugewiesen Werdern , E- darf dann bei einem über andertlwlb Millionen stärkeren Bestand des Fonds ermattet werden, daß er auch in kommenden Jahren mit stark fallenden Eisenbahneinnahmen seiner Aufgabe gerecht wirb, an der ordentlichen Staatshaushalt einen nach oben sest begrenzten Zuschuß zu leisten. , _ . Angesichts dieser -Sachlage glauben wir an Steile der Vorschläge des Finanzausschusses verlangen Samstag, 6. Juli 1912 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universiläls - Buch- und Sieiudruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Echul- straße 7. Expedition und Verlag: e-^s bl. Redaktion: eE 112. Tel.-Adr.:AnzeigerGießeiu d($in Vorzug des Gesetzes sei von vornherein hervorgehoben, der auch geeignet erscheint, die Gegner einer stai^en Verpsllchtung zur Schuldentilgung versöhnlicher zu sttmmeit. Es ist eine Milde rung in dem Gesetze für den'Fall vorgesehen Ml Ei'i nahmen aus den Eisenbahnen den Betraa von 3 M il l Ionen Reineinnahme nicht erreichen, dann soll die Schuldentilgung nicht in der gesetzmäßigen Höhe erfolgen, sondern reduzint im Verhältnis zu den Mindereinnahmen, um nicht aus die -Feuerkraft der Bevölkerung für die Schuldentilgung zuruckgreisen zu müssen. ! Dies entspricht überdies ja auch dem Prinzip des .Gefeßes, dw Sclmldentilgung lediglich aus den Eisenbahneinnahmen lu hestreiten. Um ja aber auch für die nächsten ^alyrc ein- Steuererhöhung zu vermeiden, sind die Mbcrgangsbestimmungen getrosten, daß die Schuldentilgung in den Vahren ^3 um 400 000 Mk. und in den folgenden Jahren bis 1917 uirt je 100 000 Mark von den 400 000 Mk. aSgestrichen werden sollen. Wir haben ine Prozentsätze der Schuldentrlgung, wie sie ine Rc- cherungsvorlage vorschlug, ermäßigt, bei den Eis entschulden non -k Proz. aut Vz Proz.; bei den bis zum! 1. April 191.7 begebenen Schulden von 1 Proz. auf Vb Pr^- Wir sind I Heb damit auf den Boden der früheren Tilgung des Jahres. 1896 getreten. Damals 600 000 Mk. Tilgung bei einer Schuld von etwa 180 Millionen und wir glauben, diesen Standpunkt auch jetzt noch beibehalten zu können. In dem Berichte ist auäeinanbergeiefct, aus Mich« einsclnen Ertragen frfi eine Elfen, bahnschuld zusammensetzt, wie einzelne Werte eigentlich einer Abschreibung nickt bedürfen, andere wieder eine Abschreibung, wieder andere eine starke Abschreibung erfordern. 1 Und es sei weiter gesagt, daß man zu diesen Sätzen tonu Man kann die Tilgung nach zwei Gesichtspunkten betrachten, nach dem der Erhaltung des V ermögens gegenständes, sodann aber nach der darüber hinausgehenden V e r b e s s e r u n g des I letzt er en. Insoweit die Tilgung lediglich dem ersteren Zweck dient entsprich sie etwa den bei Privatunternehmungen üblichen Abschreibungen an den Vermögensimrten in der Jahresbilanz, wahrend die darüber hinausgehende Tilgung ettva der Amamm- lung von Reservefonds und der Tilgung von Obligationsschulden » bei Privatunternehmungen gleichkommt. Der Vermvgenssland der Eisenbahn setzt sich zusammen aus Liegenschaft en, , mmsicheir - Anlagen, rollenden Materialien und Einrichtung. Für Liegenschaften bedarf es wohl einer Abstreichung nicht: Bahnoberbau, Lochbauten, Fuhrpark usw. werden zum Teil aus den Betriebsmitteln erneuert, andere werden bei uns aus Anleihe genommen, wie unser Budget dies allja^sich zum Ausdruck bringt. In der Theorie ist man bet Ettenbahnschilden zu einer Tilgung von jährlich nicht unter 0,35 bis 0,4 des Gesarntanlagekapitals gekommen, wenn nur zur Erhaltung des Dermögensstandes getilgt wird. Nur bet lehr weitgehender Be-- streitung der Erneuerung aus lautenden Mitteln könne auch bis auf 0,3 Proz. heruntergegangen werden. Da in unseren Eisenbahnschulden von etwa 360 Millionen der Kaufpreis der hessischen Ludwigsbahn mit 197 Mttlronen steckt, und damit ein Wertobjekt gegeben ijt, das dock nicht verloren geht, so konnte man zu dem Satz von V- P ro;. unter Berücksichtigung der theoretischen Grundsätze, die ich vorhin angegeben j habe, seine Zustimmung noch geben. Wie mir scheint, hat auch die Regierung gegen eine solche Herabsetzung des Tilgungsumß- stabes weniger einzuwenden, als gegen die .Herabsetzung der Til- gungsauote von 1 Proz. auf 3A Droz, bezüglich der schuld, welche bis zum 1. April 1913 ausgelaufen war. Diese Til- Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen C“n05)ie ^üViorge C?ür1 bic Regelung der Schuldentilgung hat in 1 neuerer Zeit feste Gestaltung sowohl für das Reich, wie auch ür verschiedene Bundesstaaten angenommen. DasI Reich, das bis zum Jahre 1908 eme gejetzliche ^mamge Schuldentilgung nicht kannte, und auch eine Tilgung semer jähr lich anwachsenden, großenteils für nichtwerbende Zwecke aufgenommene Schuld mangels erforderlicher Mittel utchtlilgentounte, hat im Jahre 19u6 den Anjang mit einer gesetzlichen Tilgung I gemacht. Die Tilgung sollte vom Rechnungsjahr 19M ab m Hohe von mindestens 3/s Prozent jährlich erfolgen Diese Tilgungsgrundsätze, die erst im Reckjnungsjahr 1909 zur AnwendungKommen konnten, wurden barni durch das Gesetz, betreffchid die Aenderung im Finanzwesen vorn I u ni 1 9 0 9 w e, c n t l i ch v e r s ch ar ft Preußen hat bereits in dem Eisenbahngarantiegesetz vom 2 7. März 1882 eine Schuldentilgung vorgesehen. Dann ist es aber weiter gegangen im Fahre 1897 und 1903, mdern e$ einen Normaltilgungsgrundsatz von 3/s Prozent der schuld amrech erhielt, einen Ausgleichfonds bis zur .Hohe von 200 Millionen schuf, und den darüber hinausgehenden Betrag zur weiteren Tilgung von Staatsschulden zur Verwendung brachte. Durch Befchlulje mit den gesetzgebenden Körpern in Preußen vom 11 April 1910 wurden aber diese Tilgungen noch Winter erhöht Bayern sich durch sein Gesetz vom 13. August 19 *0 ebenfalte auf eine gesetzliche Tilgung festgelegt: auch ^wr eui Ausgleichfonds in Höhe von 20 Millionen Mark, der Mehrbetrag über die 20 Millionen wird zur Tilgung verwandt Sachsen ging im Jahre 1889 mit der Tilgung vor. Württemberg im Jahre 1903. Ueberall die Erkenntnis einer nötige n Schuldentilgung, die auf,g ef e tzl i che r Basis beruht, imb die in all den Staaten zu einer soliden Finanz-1 unterläge für dringend en'orderlich erachtet worden ist Man kann uns in Hessen zwar nicht den VorwiiN machen, daß wir an Schuldentilgung überhaupt nicht gedacht hallen. W,r haben eine solche in dem Gesetz vom Jahre 1836, die aber nur auf eine bestimmte Summe von 600000 Mark beichrankt ist, und die sich deshalb auch mir auf den damaligen Schuldenstand beiieben tonnte. Die völlig freie Tilgung ohne gejetzliche Bindung hat noch Überall wo sie bestand zu einer Vernachlässigung der Tilgung geführt und es ist deshalb in all den angeführten Staaten die .Festsetzung eines be- . stimmten Tilgungsprozentes eingefuhrt wordcIU So wird wohl auch in der Zweiten Kammer nicht der geringste . W i der spruch gegen die N o t w end i g k e i t d er Schul- l bentilgung erhoben werden, es wird nur darüber gestritten - werben können, ob wir eine gegenüber dem Geietz vom Jahre 189b erhöhte Tilgung zurzeit ausführen können, ober ob sie Wiederum zu verschieben sein wird. Ick, möchte glauben, daß die Regierung auf dem Ctandpunkl steht, daß die Schuldentilgung 'ogar in erster Linie v o r der Beamtenbesvldung gesetzlich in K^att zu treten hat, deiui in verschiedenen, Thronreden ist der Standpunkt dn Regierung gerade dahm zum Ausdruck gekommeii. Wir haben nun in der Beamtenbesoldungsvorlage schwerwiegende Ausgaben finanzieller Art zu lösen und sollen zu gleicher Zett auch die Schuldentilguiigssrage einer befriedigenden Lösung entgegenfuhrem Für beide sind erhebliche Mittel erjorderlich und mag sich manchem die Frage ausdrängen, ob beim Tür beibc auch Mittel zur Venügung stehen, bic bauernb ohne Belajtung bet Steuer- zahler durchgesührt werben können, ^ch habe >chon bei Trüberen Gelegenheiten ausgesprochen, daß uns die Sorge für die 1t a a t- lichen Finanzen außerordentlich am Herzen siegt. Daß uns aber andererseits die Not der Beamtenfchatt io klar vor Augen steht, daß wir deren Linderung den Vorzug zu geben haben, wenn wir nur eine der beiden Ausgaben lösen können. Wir sind aber davon durchdrungen, daß wir nach Lage der heutigen Finanzverhältnisse und auch im Hinblick auf die Zukunft beide Aufgaben nebeneinander lösen und erfüllen können: ben] Beamten zu geben, was erforderlich erscheint, um deren Notlage zu steuern, dann aber auch die Schuldentilgung mit solchen Bei rügen auszustatten, daß es eine wirkliche Schuldentilgung ist wenn dieselbe auch auf das Maß zurückgettihrt werden mutz, bas unsere finanziellen Verhältnisse in Lessen gebieten: ultra pvsse nemo obligatur. Wir haben Beamtenbesoldungen und Schuldentilgung zusammen erledigt. Bei der tftage ber Schuldentilgung kann auch der Umstand nicht ausschlaggebend sein, daß die Beamtenbesoldungsvorlage nur als ein Provisor i u m für das Jahr 1912 in Kraft tritt Tas, was ut diel er Vorlage gegeben ist, ist doch das Mindeste, was den Beamten t lfl 4 Ö Tic Regierungsvorlage rechnete mit ton .3n-toafttrcten des ^ilkninassattes am 1. April 1912. Ter Ausschuß beantragt, cnniol hav Tilgungsgesetz erst mit dem Etatsjahrtt)13instrat 8ii setzen und zweitens, die Tilgungssumme aus den Ettenbahw einnabmen, nach einer Anregung des Öerrn fMbg. Weber, um tolanwe Beträge zu kürzen: 1913 um 500 000 Mark, 1914 um 400 000 Marl, 1915 um 300 000 Mark, 1916 um 200000 Mark, 1017 um 100 000 Mark. Auch dieser Punkt hat bci dcn bedingten Regierungserklärungen im Ausschuß eine Rolle gOPiett. Endsich i t aber hierbei von großer Wichiigkeit to weitere wonach die Tilgungssumme durch dtese Abstriche nicht unter dl Beträge hermttersiitten soll, bic aus (Rlcnbahneiniiahm«t nach dem Ludwigsbahugcsetz von 1896 und aus erwarten Zinsen in den genannten Fahren zu tilgen sein würden. Tic Beträge, die danach weniger zur Tilgung verwento werde», solle» dem Rcstcfonds zufsießen und dort zur teilwcilen Deckuiig bev Mehraufwandes durch die Besoldungsvorlage ver- ^ '0 Zu" Punkt 1, Gesetzentwurf über die Tilgung der Staats schuld betreffend, ergreift das Wort »unachst F-inanzminificr Braun: Die in dem Gesetzentwurf von bet Regung gemachten und vom Ausichuß richtig anerkannten Lorjchlage werden aber durch die Ausschuß- aitträgc in folgenden Punkten geändert. I3 Tilgungssätze werben für die Eiscnbahnsckuild von der TLeaicruna vorgesehen *-k Prozent. Der Ausschuß schlügt > , Lroz. PortentsprechendnnerAnregung, die ich selbst in dem Vcrhand- !,ngen unler tzinwkiS auf das sog. Lu von 1 ' gegeben hatte Die bereits aufgenommeue loningc, d. h. mcht »ld will bic Reg 1 Prozent getilgt wwen, Lr Ausschuß kaum mit der Häsite dieses Betrags, d. ü mit nur » Prozc ii >vas uns denn doch zu wenig scheml. Ebenw sind bei der künftig neu auszunehmenden Schuld dte Tilgungs,a^ s: irk herabgesetzt, worüber |ich aber eventuell Wenfalls reden 4utzc ü 5 soll gemindert werden bei der werbenden Schuld — lN^esontoc Mi Eisenbahnen — der Tilgungsiatz von den ensiprechend dem ü > icktssatz usrprünglich vorgeschlagenen 1,9«Prozent aull 1 Prorcnt' und bei der nichtwerbenden Schuld von den gleichTalls nach dem . yMcljsfatz vorgeschlagenen 3 Prozent auf 2 Prozent. 2 Der Zuschuß des Ausgleichs-' und Tilgungsfonds zu den orbentlielxm Staatsausgaben wirb gegenüber ber Regierungsvor- legc um 500 000 Mark, also von 1500 000 Mark auf 2 000 000 Mark erhöht, begleichen der Höchstbestand des Fonds von 6 Mil- i^ueii aus 8 Millionen. .. • 3 Die Regierungsvorlage verfügt über die Eisenbahncrn- rabmim, bic dem Ausgleichs- unb Tilgungsfonds über deii etwa erreichten Höchstbestand hinaus zufließen können, zur autzermdent- Ldien Schuldentilgung. Der Ausschuß schlagt vor, diese Em. nahmen auch zur Deckung von Ausgaben, und zwarWer Vermögens- r-dmuug, zu verwenden. Auch darüber latzt sich, reden, da rm Effekt damit das gleiche crrcid)t wird, nne mit einer Schulden- Mark erhöht werden. AAn 4. Von dem Mehraußvand ber Staatskasic von 46oOOOJ.it, der nach den Anträgen des Finanzausschusics für die Erhöhung der Ücbrcrgcljaltc auf 15 Proz. und durch den WegTall des Anteils der Landgcmcinben an den Kosten der Aujbesicrung der Lehrergehalte entstehen würde bliedcii dann noch 4bouvu — 250 000 Mk. = 215 000 Mk. ungedeckt. Werden hiervon weitere 50 000 Mk. aus den Einnahmen des Bades Nauheim bestritten, wie dies von der Regierung ,bebingungswcne tn^Aussicht gestellt worden war, so blieben noch Iba 000 F; Ju beschaffen. Für sic bat die Regierung weitete Mittel nicht ,verfügbar, und dies natürlich um so weniger wenn ^ iwch Wetterc Abstriche an der Deckung, zum Beispiel beim Stempel, erfolgen sollten. Welche Wege dann allem noch denkbar bleiben, wenn man Würde in gleichviel welcher Form aus die eben Uttertcn Punkte eingegangen werben, so könnten wohl von den Anttagcn des Finanzausschusses etwa, solgenbe nachgegeben werden al Tie Tilgungssätze Tür die Eiieiibahnscliuld und tur oic noch aufzunehmeude sonstige Sckmld könnten aut die von dem Ausschuß vorgeschlagenen Sätze ermatzigt werden. d) Der Höchstbestand des Ausgleichs- und Tilgungsfonds könnte von 6 auf 8 Millionen erhöht werdcii. (5ikn-= c) 'M Auffüllung des Tilgungsfonds konnten die Ettem bahnüberschüssc entsprechend dem zu Abjatz 3 des Art. -ta"w zur Deckung von Ausgaben der Vermögensrechnung verwendet Sntrnfttreten d-r TilgungSb°tr°g° d-s Gesetzes vom Jahre 1913 ab könnte zugcstimntt Werdern | fllbg Tr. Osann (natL): Die AusTuhrungcn des Derrn! Finanzministers machen mich stutzig, ^^as Tilgungsgesetz b bei aller Wichtigkeit doch nickt bas Jnterejse des Publikums, wie ja ein Blick auf die Tribünen zeigt. gri.afiifirnnncn Ich könnte mich daraus bcchrankcn, auf meine Ausführungen über bic Schuldentilgung zu verweisen, welch, m dem von mir zu erstattenden Bericht nicbcrgelegt worden sind, ba in bem selben nicht allein bic Meinung des Aus,chußes, sonbern auch bic Ansichten meiner Partei znm Ausbmck gekommen ^b. « l«n eine so wichtige Gesetzesvorlage, die eine Neuordnung ber staatlichen Finanzverhältuisse erforderlich macht, fei noch mit gegeben werden kann, wie dies die Regierung wiederholt auseinandergesetzt hat. Darm also liegt das Definitive9 Provisoriums, daß sich auch bic organische VesolduWs- ordnung m bemielben Rahmen bewegen wird, welche jcW bu Jic^ gicrung als einen provisorischen uns bargcitctlt bat. DaS Verschieben ber Schuldentilgung aus eure spatere Zett, bas immer sich erneuernde — „selbstverständlich tilgen wir ^mulbat, alnr nur nicht gleich" — ist das finanziell unerwünschte Ergebnis frütocr Verhandlungen, welche ihren ^^i^u^Vctti^na faitben, daß Mittel in entsprechender Wetl aurf> bet dm Satz-N der Schuldentilgung Vorsicht dringend am Platze rst. Das ganze Sckiuldentilgungsgesetz ist auf bic Eiunahmcn.aus denEisen- ■............. sjege oami uunu nvu, vuuvuv y;—- . Wu. bahnen aegrimdet und da darf doch einmal der Blick auT oic feine alsbaldige Stcuererhöhung null, braud)c wohl im H vreustische Eisenbahngcmeinschaft im Verhältnis zu anderen Bun- blick auf die Ihnen bekannte Erklärung des “aten S E tn Preußen macht mit feinen Eisen, vom 8. Juni und unsere letzte Erklärung nicht nochmals 9Iu5 ^en einualnnen .^aMt cd nicht allein seine Zinsen, tilgt bic Eisenbahnschuld zu /- Proz., dotiert weiter sein Extraordiiiarium mit bem Betrag von 1 IS des statistischen Anlagekapitals, w in beste ns aber mit dem Betrag von 120 Millionen Mark, um einmalige unb auberotbentlW SuSgabcn ber »u bestreiten, sondern liefert ernch »wch zu der allgemeinen Staats- icSung aub brn (Sifenbabnen 9«"« Swrmen S. im 3abrc 1910 2 19 Millionen Mark. Das ,r°!>i 9. M | bic Gesamtschuld in Preußen nicht mit nur /» Bros. sondern etwa mit 2x3 Pro z. im Jahre getilgt wirb, unb daß bta vorljm genannte Summe von 219 Millionen Mark im Jahre 1910 der allgemeinen Staatsvcrsvalttmg sutoührt werdm konnte^ 'Sanem führt auch aus den Betricbsubcrschusscii der Eisenbahn nmualtung iäbrlid, 3 TOillionen der FrMN^eNval. tung zu. Dies kann aber nur geschehen, weil die Tagung in Bayern nur etwa 0x2 Proz. beträgt, ^un kommen andere Staaten, bic mit und in Vergleich gesetzt ^.b^konntem W ü r t temberg kann aus ben Betricbsubcrschussen der Eifcubahn Verwaltung für die Regel den Zi n s-u ndT ttgun gdb lenft nid)t beitrcitcn, sondern es müssen für diese Zwecke noch allge meine Staatsmittel verwendet werden D'e Hohe dieser Zu schüssc ist dorten in den einzelnen Jahren sehr verschieden, teil l^^r^alTn tonn’au§ den Eisenbahneinnahmen Tilgung und Verziusung nicht beftritten werden, sondern es wußten cckljahrlich 2>'-> Millioiicn aus allgemeinen Staatsmitteln den Ei'm bahnausgaben zusließen. In neuester Zett ist b,orten geplant, ben Zuschuß auf IV2 Million zu beschranken. Wir m Hessen haben gerade, weil wir eine ltärkerc Tilgung nicht vo^ nahmen, beträchtliche Mittel alljährlich aus den Eisen bahne ne ut nommen und sie ber allgemeinen Stoatsvcmalwna zugcsiihrt, so durch die Gesetze über den Ausgletchssonds vom Jato 1 R)4 , unb 1907 2 Millionen und 31/2 Millionen, allerdmgs mit anderen Mitteln noch, nunmehr sollen durch bad neue SckjuldiutilguugS- ■ qcfcli bic Zahlungen der Eisenbahnemnahmen an den Staat auf 11'2 Million beschränkt werben. Es istboch fraglich, ob diese Ab- 1 fübrung von 3'/2 Million m den früheren Zeiten Nicht allzusehr auf Kosten einer soliden Finanzgebarung gegangen ist, ob cs nicht richtiger gewesen wäre, diese großen Zuschüsse zu vermeidcii. Man hat sich an die erheblichen Zuschüsse gewohnt und sicht sich jetzt wegen der drohenden Schuldentilgung vor die Frage gestellt sie jedenfalls für die allgemeine Staatsverwaltung zu als 35 Sorten). ukw. (Mehr auch von dem bayerischen Staatsminister zugegeben, daß einmal der geringer Mehrheit gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und Zunahme der Stuatsschulden unbedingt Einhalt geboten locrden des Bauernbundes angenommen wird, werden alle anderen Artikel Trinkt Biosonh des Gesekes einstimmig angenommen. Die folgenden Punkte der Tagesordnung werden ohne Debatte erledigt: Regierungsvorlage, Verkauf eines Geländestreifcns des stimmen. Es wird dann zur .Abstimmung geschritten. Mit Ausnahme des Ausschußantrages, der die Herabsetzung des Tilgungssatzes von 1 auf Vs0/» fordert, und der nur mit müsse und daß ein bestimmter Schuldent igungsplan vorgesehen werden soll; und es führt Herr v. Breuning aus, nur bei Sicherstellung der genügenden Amortisation Probieren Sie bitte MAGGI* Zum Schlüsse sei aber nochmals nachdrücklich auf die Notwendigkeit gesetzlicher Schuldentilgung hingewiesen, deren endliche Ordnung nunmehr auch bei uns in Hessen erfolgen wird, lins sind alle Staaten unseres Reiches vorangegangen. Nur Bayern ist verhältnismäßig zögernd gewesen. Ich darf hier auf die Vcrchcnrdl ungen der bayerischen Reichst agskam- m c r verweisen, in welcher hervorragende Sachverständige wie Prof, v. Schanz, .Herr v. Fink und der frühere bayerische Ministerpräsident Graf'von Crailsheim auf den unerfreulichen .Eindruck der bayerischen Staatsschulden Angewiesen hat. Dort wurde dürfe in Zukunft an die Aufnahme neuer Schulden herang^angen werden. Was in der Vergangenheit nicht streng genug beachtet worden sei, müsse jetzt nachgeholt werden. Es mutzten viel höhere Sätze als bisher zur Schuldentilgung aufgenommen werden, vorbildlich in der Schuldemilgungsfrage und schuldenaufnayme könnie für uns eigentlich Baden fern, welches keinerlei sHUden für andere Zwecke als für Eisenbahnen hat, welches ferne Schuld eithcr mir einem Prozentsatz von 2,493 Prozent getilgt Hot und damit ganz erheblich Abschreibungen vornehmen konnte^ Wir in Hessen haben allerdings eine ^Mtttutton, fru Deren Weiterentwicklung wir uns der Schuldenaufnahme Nicht entziehen können, das sind die Eifenbahnen. Aber wir haben dock in dem letzten Jahrzehnt in einer ganz,außerordentlichen Weise insbesondere durch Bauten, aber auch für anbete yroeat unser Schuldkonto belastet. Betrug die Uaatliche schult» firr andere als Eisenbahnzwecke 1899 aus 1900 nur 17 Millionen Mark, so ist dieselbe im Etat 1911 auf über 70 Millionen Mark erngewachfen. Es muß direkt als ein Fehler bezeichnet werden, .daß bezüglich dieser Schuld nicht schon bei ihrer Aufnahme em bestimmter Tilgungsplan, der nicht gesetzlich zu fern brauchte, vorgefeyen war, ein Fehler, der ja nicht allein die Regierung trifft, aber der Fehler sollte doch für künftig auszunehmende schulden eine Wariiung sein und er wird nicht mehr entstehen können, wenn in einem Gesetz der Titgungsmaßstab ein für allemal festgelegt ist. Darin erblicken mir den großen Vorteil des ^ilgungsgefetze-. Gesetzliche Verpflichtung, Schulden, die aufgenommen werden, auch abzutragen, damit ab c r auch das stete Voraugentreteii derTats ach e , da tz mit erheblich größeren M i t t e l n a l s f e i t h e r die Regulierung der Schulden ftatt finden k a nn . ~tr haben die Mißwirtschaft in dem Reiche geiehen und damals ift insbesondere auch bei der rapid gesunkenen Eisenbahnernnahrnc des Jahres 1908 in Hessen das finanzpolitische Gewmen nach Schuldentilgung erwacht. In einem Rahmen, der wahrlich Nicht allzu drückend empfunden werden kann, wird hier von dem Finanzausschüsse die Schuldentilgung vorgeschlagen, sic mag eine nicht sehr populäre Maßregel sein, weil sie doch den anderen staatlichen Ausgaben Mittel entzieht. Allein das kann nicht aus- schlaggebend dafür sein, daß der v e r a n t w o r t l i ch e P o l i t i t e r sich von solchen Problemen abwendet, die die Bevölkerung nicht sehr begeistern, er hat die Verpflichtung,, die finanzielle Unterlage der staatlichen Dinge sicher zu st eilen, damit dort auf fest gegründeten Unterlagen die staatliche Entwickelung ihren Fortgang nehmen f “ ^Abg. Molthan (Ztr.): Herr Abg. Osann hätte nicht nur auf die Tribünen zu verweisen brauchen, sondern auch auf das Haus, das zu Beginn der heutigen Sitzung fast leer war. Der Redner geht dann auf die Notwendigkeit einer Schuldentilgiiug ein, man solle sich aber davor hüten, zur SchuldElgung neue Steuern heranzuziehen. Seine Partei wünsche, daß man tn dieser Frage zu einer Einigung kommen möge. Abg Brauer (Bbd.l: Der Ausschußantrag verlange eine Herabsetzung des Tilaungssatzes von 1 aus 3/5°/o. Der Bauernbund ist nicht in der Lage, diesem Mehrheitsbeschlüsse des Finanzausschusses zuzustimmen. Die Fraktion des hessischen Bauernbundes kann keine Abschwächung der Schuldentilgung mitmachen. Abg. K or el l-Angenrod (Bbd.): Wir wollen, daß unsere Schuld getilgt werde. Der Abg. Molthan legt das Hauptgewicht daraus, daß die werbenden schulden zunächst getilgt werden, wir dagegen wollen erst die nichtwerbendcn Schulden getilgt wissen. Wir haben 30 Millionen nichtwerbender Schulden. Wenn wir uns von den Eisenbahneinnahmen weiter abhängig machen, dann kommen wir allmählich in die Lage, zu einer preußischen Provinz Großherzogtum-Landeseigen tum an die Stadt Groß-Umstadt berstend Regierungsvorlage, Verkauf des fiskalischen Sofgutes treffend: Antrag der Abgeordneten v. Brentano, und Genosten, Ausdehnung des Geltungsbereichs der Örlstaxe Ostcnbach Frank- surl a. M. betreffend:' Antrag der Abgeordneten Ulrich und Genossen, Verhaftung betreffend. Bei Punkt 7 der Tagesordnung, Antrag der Abgg. Ulrich und Genossen, die Gewerbeimpektion betreffend, ergreift der Abg. Raab (©o»j das Wort, zur Unterstützung des An- trage-' ' Tie Oteroerbeinfpettion )et nicht imstande, die Vor- Xiftcn zum Schutze der Arbeiter zu erfüllen. Tie gesetzlichen Bcstimmungcn können aber auch ihren Zlvcck nicht erfüllen, ivenn eine ^urdilödicrung durch die Behörden zugclastcn wird. -uc schönsten Reden zur Bekämpfung der Tu^tu^’Lrro^nrbW$^ nützen, wenn die Bestimmungen, die zum schütze der gewerblichen ^Irbciler erlassen sind, in den Betrieben tetne Beachtung finden. Besonders die Bestimmungen, die zum schütze der grauen getrosten sind, werden gering geachtet. Der, fat zw« diesen Antrag abgelehnl, er bitte aber, ihn seine Parteifreunde nicht Nachlassen werden, -ter Antrag wird immer wieder gestellt »verden. Ministerialdirektor Lölzinger Will es n ckt unwidersprochen 'assen, daß die Gewerbeimpektion ihre Pflicht nicht n- ftille. Wenn die Zahl der Unfälle sich vermehrt habe, so liegt das an der Industrie. . . — , . Abg. Schönberger (Natl.) führt die Vermehrung dec Unglückssälle auf die Sorglosigkeit der Arbeiter selbst zurück. Abg. Henrich (Fortschr Vv > bittet, den An rag des Ausschusses anzunehmen, der dahin geht, den Antrag Ulnd) und Genossen für erledigt zu erklären. — Der Antrag Ulrich wird ab- g^Eine Reihe weiterer Anträge gelangen ohne Aussprache zur GdC3uUeinem Antrag Soherr und Genossen, die Rauchplage in Bingen betreffend, spricht der Antragsteller und der ..bgeonneie v Brentano, die beide über die Rauchbelästigung, hervorgeruien. durch zu schlechte Kohlen für die Lokomotiven, klagen. — Berichterstatter Soherr empfiehlt dem Hause die Annahme seines ablehnenden Antrages. Tas Haus beschließt demenlsprechend. Eine Anfrage der Abgg. Dr. Osann und Genauen die Dienstzeit der Lokoinotivsührer betreffend, wird nach Drucklegung der Rcgierungsantwort, die Obersinanzrat Rohde erteilte, besprochen Die dringliche Anfrage des Abg. Uebel, Unfall vom 23. Dezember 1911 im Bahnhof in Ober-Roden betreffend, wird am Mittwoch beantwortet werden. . 3 . . - Um 121/’ Uhr schließt die Sitzung. Das Haus vertagt sich bis auf nächsten Mittwoch vormittag 10 Uhr. gungsguote hält die Regierung für zu gering und scheint dem von ihr festgehaltenen Standpunkt, ein Prozent zu tilgen und damit zu einer schnelleren Tilgung zu kommen, aufrecht erhalten zu wollen. M>er auch diese Quote von ^Proz. rechtfertigt sich durch die Bestimmungen des Notgesetzes vom Jahre 1911 und 1912, laut welchem die Schuldentilgung gerade bezüglich dieser Schuld auf 3/5 Proz. bestimmt wurde Betrachtet man auch die in dem Bericht gegebenen einzelnen Postem aus welchen sich die bis zum 1 "April 1913 ausgelaufene alte: ©rfmlb zusammensetzt, so ist hier der Hauptposten der Bauten mit 42 Mill. Mark enthalten und man kann wohl annehmen, daß diese Bauten nicht in einer Zeit von etwa 66 Jahren, etwa einer Tilgung von 3A, Pro;., vollständig erneuert werden müssen. Wir haben doch Bauten, die länger old 100 Jahre stehen, und die in den letzten 10 Jahren ausgesührten Bauten sind ja meist von einer solchen Ausstattung, Solidität und Beschaffenheit, daß sie eigentlich cm paar hundert Jahre hätten bestehen können. Ich könnte mir eher denken, daß man auf eine stärkere Tilgung der Eisenbahnschuld bestehen könnte, denn diese wächst unaufhaltsam Für die andere Schuld ist es nicht von ausschlaggebender Bedeutung, ob sie in 52 oder 66 Jahren getilgt wird. Aber auch die weitere Herabsetzung der Tilgungsquote der Schulden, welche nach dem 1. April 1913 gegeben werden, für die werbenden Schulden mit 1,9 Prozent, für die nichtwerbenden mit 3 Prozent von der Regierung vorgeschlagen, sind von uns auf 1 bezw. 2 Prozent herabgesetzt lvorden. Sicherlich liegt ja in dem hohen Prozentsatz von 1,9 und 3 Prozent ein erzieherisches Moment. Wer so hohe Amortisationsquotcn zu tilgen verpflichtet ist, der erwägt die Aufnahme von Schulden ganz besonders gewissenhaft. Er hat nicht allein für eine 4prozenttge Verzinsung Sorge zu tragen, sondern zu dieser tritt noch 1,9 oder 3 Prozent Tilgung hinzu, und diese müssen aus der allgemeinen Staatsverwaltung bestritten werden. All-nn das erzieherische -Moment, das hu hohen Sätzen führt, konitte nicht ausMag- gebend fein, wenn zugleich die Leistungsfähigkeit des Staates entscheidend in Frage kam. Es werden auch hier noch manche Aufgaben an uns heran treten, die mir auf dem Wege von Anleihen gedeckt werden können und auch hier muß immer die finanzielle Leistungsfähigkeit Hessens eine Nachgabe gegenüber der des Reiches auch in der Tilgungsquote machen. Darum Tann die Verantwortung für diese Herabsetzung wohl getragen werden. Durch das Tikgungsgesetz wird über die Eisenbahneinnahmen verfügt. Diese waren nach dem alten Aus- gleick-sfondsgesetze von 1904 und 1907 in diesen Ausgleichsonds geflossen Darin muß jetzt eine Aenderung eintreten. Es erscheint auch nicht mehr erforderlich, daß die Lotterieeinnahmen und die Einnahmen aus der Erbschaftssteuer dem Ausgleichsfonds zu- fließen, insbesondere nackfdem die Erbschastssteuereinnahmen durch Inanspruchnahme seitens des Reicks erheblich geschmälert worden sind Der neue Ausgleichsfonds soll nur die Eisenbahnen-. nahmen in sich aufnehmen, diese dort zu Schuldenttlgungszwecken absühren, weiter zu der allgemeinen Staatsverwaltung einen Betrag von I1/2 Millionen abgeben und mit seinem Rest Schwierigkeiten wirtschaftlich ungünftiger Jahre decken. Da ein Zusammen- bang zwischen der Beamtenbesoldungsvorlage weitere Mittel fluffig machen muß, haben wir hie Abführung an die allgemeine Staatsverwaltung von V/2 Millionen auf A Millionen m die Höhe gesetzt und zugleich den Tilgungsfonds auf einen Betrag von 8 Millionen gebracht. Der Ueberschuß bet Erreickmug der 8 Millioiien kann enNveder für Schuldentilgung ober für indirekte Schuldentilgung dadurch verwandt werden, daß er dem Vermögensteil des Hauptvoranschlags zufließt und dadurch die Auftiahme neuer 'Anleihen nicht erforbetlid) macht. lieber die Uebergangsbestimmungen und die Minderung des Schuldenlilgungssolls in den Jahren 1913 bis 1917 habe ich schon gesprochen. herabzusinken. Abg. Ulrich (Soz.): Es wäre lehr zu begrüßen, wenn wir die hohen Sätze der Regierung akzeptierten im Interesse des Standes unserer Staatspapiere. Die Herzensmeinung der Regierung geht dahin, eigentlich noch höhere Sätze zu bringen. Ich stehe auf dem Standpunkt einer starken Tilgung, habe aber keine Neigung, an der Frage der Sätze die gesetzliche Tilgung zugrunde gehen zu lassen. Ich habe die Absicht nach der Erklärung der Regierung für die Sätze der Regierungsvorlage zu MAGGIS Suppen, denn sie sind die besten! ce/; Nudel-Suppe Srüntern-Suppe (Erbs m.Schinlen- Sago- Rnmford- Tapiola- riönigin- pih- Sternchen-Suppe ttarioffel-Suppe Schuhhaus Adolf Baer Telephon 602 GIESSEN Marktplatz 7 Saintarkaol v aller Sommer-Schuhwaren Posten Kinder-Stiefel b“"" 45J Sandalen, Turnschuhe sehr preiswert Worauf warten Sie? Eine bessere Gelegenheit, sich für billiges Geld mit guten Schüttwaren zu versehen, finden Sie nicht. Kommen Sie zu mir ohne Kaufzwang und orientieren Sie sich. .. Bis zum 15. Juli dauert unser diesmaliger RäuinoogUiisverM die äusserst preiswerten Angebote aufmerksam. Wir machen nochmals auf Hrwritaser Markt 9—10 Krawatten Socken Stroh-Hüte Panama-Hüte Leinen, Halb-Leinen in 80 u.160 cm breit Handtuchgebild Kariert Bettzeug Tischtücher Servietten Handtücher, gesäumt Möbel-Kattun Jackenkleider Schw.u.farb.Paletots Staub-u.LeüL-Mäntel Spitzen-Umhänge Morgenröcke,Matines Kostüm-Röcke Unterröcke Taillenkleider,Blusen Oberhemden, farbig Seiden-Stoffe Woll-Stoffe Wasch-Stoffe Stickerei-Stoffe y2 und 3/4 fertige Roben Kinder-Roben Kinder-Mäntel Auf alle regulären Waren unserer Konfektion«- OfflO Läger gewähren wir einen Extra-Rabatt von Damen-Stiefel 37J Herren-Stiefel R,;T 55® Kinder-Stiefel 4736 Gießen, den 6. Juli 1912 Statt Karten. Die glückliche Geburt eines kräftigen Jungen beehren sich anzuzeigen Dr. Zeidler ond Frau. W 13 SO Bzlipleile oder r-.c lange PL croöBldn. E. Köller Bruchsal . Fäbrik.WeltruLfRifln)* d. »V. ydflorrnleldt „ ?aA»z*au«ftrr . • ff. jtenaftrt „ >ran»f XawaÄrr *aikt»(411rr .. * Jaulende 1 Raucher y* cnpfchL B«». ? garaoi. nge- to-e'cl!.. deshalb 5ttr bckOTTl. j. qes-odtaTabak. I T:baksp|ei|e irt-1 laali.-.SPfd. meiner beäbmica Tobake 'ranko geg« Hain. B "c an.-uqcba, ob ncbenlnacnde Gc- laadhclispltilc oder Die richtige 4lntir>ort Großen-Buseck. • mit der KaffeemLhle als Schutzmark« billiger lerkauf Stuttgart. 4734 Der sparsamen und klugen Hausfrau auf die vielen Versuche, ihr einen andern Raffee Zusatz aufzuredcn. Geben Sic sich keine Mühe! - Ick bleibe be»m Alt- bervahrren. Ich koche meinen Raffer mit .Franck"* ... Statt Karten. Emilie Koppenhöfer Heinrich Schwalb Verlobte. Damen- Bärte läftine Haare an Armen cmf. ftdi.T’cptl „Vnbu“. 1-fK). ihv1*/« Pariiimcrie H. Plank Ww. ™ d°b-, f, 9 Ulnch wird ui le ^spracht d der Abgeordn! mg, hervorgeinskr * - Äerch lnQ*)me icines «sprechend. ■*, die MH ) Lriiäleguna bc erteilte, bespro^ nsall vom 23. *2(. -tressend, wird m baus vntagt iiä bitte rn=Suppe a- lebSuppe n). ttppen, l! C*L lll von terren I n. Knaben-Kleider während meines Umbaues. Der Verkauf findet jetzt Bahnhofstrasse 22 statt. Ü Dienstag u.Zreitag Tapeten j von 9 Uhr an frischen Naturell Tavet.v. 10 Vf. an von Zwiebelkuchen Bismarckstrane 26. t°^' jry ee £4 Srtinnhßit Zoptc V VlcUlllBVit Haarunterlaa. Lockendrehc Lockendreher Gold Tapeten von 20Pf. an i. hidiünit. u. ncucit.yhijtcrn M- vcrl.kostensr.Mustb.Nr.lt ! <;ms-Kmlm«feL1912 Die Einzeichnungslistc zum Festessen am Montag nachmittag l1/, Uhr (Gedcke M. 2.50) liegt beim Vorsitzenden des WirtschastSausschusieS Herrn L. Althoff offen. Ce/, sow. alle sonst. Haararbcuen werden schön und dauerhaft anaeserNnt in dem 14031 Spez. - Damen - Frleeier- und Ilaar-tiewchüft Hermann Plauk Ww. Kavlandgasse 2. Alice-Schulverein Abt. II. Gießen, Stelnstraßc 10 Einmach - Kurs Anmeldungen baldigst erbeten. 11 A. Dentxch, Dorstcyerm. Generalversammlung Die Mitglieder des Konsum-Vereins Gc.-Buscck werden zu einer Generalversammlung auf Samstag, den 13. Juli abends 9 Uhr bei Gastwirt Brück eingeladen. Tagesordnung: Erwerbung eines Lagerhauses usw. Für den -luffichtsrat: Philipp Schmidt. 4726 Konrad BonariuS III. Die Königliche Bange werkschule für Hoch- und Tiefbau zu Idstein (Taunus) eröffnet das W interhalbjahr am 18. Oktober d. J. Programme und Meldebogen versendet kostenlos jd5/ Die Direktion. verleiht ein rosiges, jugendfrisches nntllH, wkihe, fammttweicbe haut und ein reiner, zarter, schöner Ltlnt. Alles dies erzeugt die allein rttitt Steckenpferd - Lilienmilch -Seife ä Stück 50 Pf, ferner macht der Dn/5 T^da-Orcam rote und rissige Haut >N einer Nacht weis, u. sammctwetch. Tube 50 Pf. bei P J.MSbs, W. Tckrader. Xeuc Kartoffeln von jetzt ab täglich zu haben. 05612] Pulvcrmublc. Achtung! S&ÄffUT.XÄK Achtung! EchtlPMii „Harmonie" W°hei>dl>r»-Akiitbng am 6., 7. und 8. Juli 4688 Seiet des »jähr. Stiftungs- und Fahnenweihfestes verbunden mit volkstümlichem Wertungssingen. Lamstag, den 6. Juli, abends 81/, Uhr: Liederabend und Konzert im Lokale zltr Ludwigshöhe. Lountag, den 7. Juli, vorm. 10 Uhr: Beginn deS Wertungssingen 'm Lokale zur Ludwigshöhe, Musikalischer Sachverständiger Herr Prof. Gustav Trautmann, Giesien. Nachmittags Vf, Uhr: Festzug durch Watzenborn. Stembcrg. Nach Ankunft auf dem Fcstplatz: Festrede, Enthüllung der Fahne, Liedervorträge, Tanz und Volksbelustigungen aller Art. Montag, den 8. Juli, vorm. 10l/2 Uhr: Fruhschoppenkonzert auf dem Festplatz. Nachmittags Festzug, hierauf großes Volks- und Kinderfest. ES ladet ergebenst ein Der Festausschuss. Der Festwirt: Wilh. Pfaff, zur Ludwigshöhe. Drucksachen aller Art liefert In jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Brühl'sche Univ.-Druckerei Schulstrasse 7 Carl Frensdorf, liessen aufmerksam. alb-Leinen 60 cm breit jebild lettzeug ter gesamt ittun !0°|. Ich offeriere daraus: früher .050 eichen eichen weit unter Selbstkostenpreis. eichen eichen eichen eichen eichen P"r >_•' -* 0 Salon Salon Salon Salon Salon Speisezimmer Speisezimmer Speisezimmer Speisezimmer Speisezimmer Speisezimmer Speisezimmer Mk. _1100 früher 2oÖ0 Mk. 1100 Louis XVI graugrün . . Louis XVI gold .... Louis XVI weiss mit gold schwarz und weiss .... Mahagoni mit Ecksofa . . . =j INVENTUR-AUSVERKAUF 1= in. der Abteilung für Wohnungs-Einrichtungen Dir Aachener OUchtpastillen ?erschat1>ei, mir schon nach der frtlenittohre eine außerordentliche Erleichterung. das allgemeine Unbehagen war behoben.3rf) bosse.dab. wenn ich noch einige Tuben verbraucht habe. ich oonmcinenrheu- malischen u gichtischen tlnsällen ganz befreit fein werde. Die Glieder- Kein Brautpaar versiiumc die gelten günst ige Kaufgelegenhelt. Besichtigung ohne jeglichen Kaufzwang. Gekaufte Zimmer-Einrichtungen werden bl« zum späteren Gebrauch gratis aufbewahrt. Antisual unfehlbares Mittel zur Be^ nichtung der 4122 BLUTLAUS bei Emil Fischbach. Schmiedeeiserne Rohre für Waschpfähle und Einfriedigungen geeignet, bei Ix NIMM Ncncnwcg 22. L4690 Schwellung besonder» an den Fingern ist nicht wieder ausgetreten. Frau Maria ikbrsam. Weimar, «erjtlich warm enu’l. Preis der Dlastube 1.20 DL Nollen der Kur ohne Berussstörung pro Tag 20 P'. Aachener nelürl. Quillprodutt« S.m.bH. Aachen. 8u haben: Adlcrdrogcr. Cito Schaaf: ^öwcudrogcric W. dingcr; Bictoriadrogcrie Wilhelm Schrader. lss''/& Ludwig Alter ♦ Darmstadt | Grossh. Hess, und Kaiser!. Kuss. Hoflieferant._____ GZ Mk. *00 ■ früher 16-ö- Mk. _800_ ■ früher UÖ0 Mk. 950 • früher 1800 Mk. 580, früher 850 Mk. _650_ • früher fto Mk. 650 • früher 850 Mk. 850_ • früher icöö Mk. 875 • früher 1050 Mk. 1000 früher n6T" Mk. 1170 lii-.cr 1400 , , Mk. Wohnzimmer nussbaum........ .... früher Wohnzimmer dunkel eichen......... früher • Mk« Wohnzimmer heU eichen.............früher "T5p£" _ . . , . Mk. loO Schlafzimmer pitchpine..............früher Schlafzimmer heU eichen.............früher ~\W" Schlafzimmer graulack. mit Onyxplatten......früher KOO Diverse Einzelmöbel 600 1200 975 iTuO 1150 d blick C*‘/5 frei d. Slurvcrronüunn Bahnholz Bad Salzhausen ‘ftlinneburg TQjetjlar a Idyllisch schöne Sommerfrische, herrliche Waldungen. Gute Verpflegung, mässige Preise. Telephon, Bad im . Hause. Treffpunkt der Touristen und Autos. V6I Kurhaus Schöne Aussicht, H. Scheffer, neuer Poft Prutz, Tirol, Station Landeck. Entzück. Alvenluitkurort, nltrenonr Schwefelbad. Windgcsch. mild. Renoviert. ocmütL tirol. HauS mit Peranden, hcrrl. Spaziergänge, Ladisice. Pension von Mk. 4.70 ab. Prosp. i Sommerfrische Seelbach b. Odern ISe |)pj (Vnhn). Singen. Vanbaufcntbalt u. berrl., waldreiche Umgeb. Hotel u. Pens. Klost. Arnttein, Pens.Mk.3.50. 9Zäb.i).b.Sef.W. Pfaff.4 eL9ZQfiau30.|S”/5 Höhenluftkurort Hochwaldhausen^o™ V ogelsberg (800m)Oberhess. Hotel zum Felsenmäer Mäß.Preis. Prosp. d. L. Hafner. 88«/« Cronberg i. Taunus. Pension Wiehe. Ruhige, staubfreie Lage, vorzüal. Verpflegung. Großer schatt. Worten. Zimmer mit voller Pennon v. Mk. 4^,0 an. Augen. Ausentb. f. Erbolungsbedürft. Bad. Tel. 155. IS /« Luftkurort Honigmöhie Stunde von Wetzlar, in ruhiger waldreicher Gegend, empfiehlt modern eingerichtete Zimmer, Pl-nswn von 4 - Mk. an. la. Wetzlarer Klo,terbrau, hell und dunkel. Reine Weine. Vorzügliche Küche. Bader im Hau^e. Zentralheizung. Telephon 330. m b /e Neuer Besitzer: Helnrtch Petrv. Luftkurort Rauschenberg hoch gelegen, direkt an vrachtv. Waldungen mit schönsten Spaziergängen. Erholungsbedürsk., die Ruhe suchen, finb. liebevolle Ausnahme. Pension sehr btlltg u. Bad tm Hause. Näh. Billa Moll, Rauschenberg b. Marburg (Lahns. [ss •> S”/*l Besitzer: >,eo Christ. Gasthaus ^lum Svcssart . in Holstein (B»hn»Uiion.) Seefahrten, Seehundi- und Enten-Jagden, Wattenlaufen. Prospekte jrr.1t« durch Badekemmitaton. <>•'. Mordseebad Dusum ürüner Strand w ■ ■ Damen Herren ufamilienbad. Bad Salzhausen 2—3 Zimmer und Küche (möbliert) auf Wochen ober auch Monate zu vermieten. Nah. zu erfrag, bei Schäfer, (tzictzcn, Wilbelmstr.51 v. (** Reisen Sie in ein Bad oder in eineSommerfrische, so versäumen Sie nicht, sich bei Anfragen oder bei Prosp ekt einforder- ungen auf die Anzeigen im GieBener Anzeiger zu beziehen! 'Mg.-0Merauien!HM l/,Stde. von Gießen entfernt, Bahnstation (Walds. Zu erfragen in der Geschäftsstelle dev Gietzener Anzeig. (05440 Sommeraufentbalt. Pens. ChaufleehauS,7M.v.d.Bahnst. dicht n. "Wald, ruh. Lage, gute Pcns.2.75MkAusn.sos. Quell- wasserl. n.Bad i.H. Ad.Boltz, Wiebelsbach i. O., Bahnst. Wiebelsb.-Heub.S”/e B Srinnitls (Lehn) Hotel Bellevue la. Pension, wunderv. Lage, Touristen emvf., Prosp. frei. __W__ Herren und Damen, welche Erholung suchen in waldreich. Gegend, finden solche in der Sommerlrische Cuckelmühle b.Weber, Oberlabnkr.,Stat. OberbrechenlAuchKind-KS"/, Büdingen. In reizender Lage [3710 möblierte Zimmer für Sommerfrischler. Frau Schmidt, Villa Elisabeth. Mitteldeutsche Kreditbank Filiale Giessen Giessen, Johannesstrasse 17 Fernsprecher: Nr. 168 (Direktion), Nr. 2089 (Kasse). — Postscheckkonto Nr. 782 Depositenkassen und Wechselstuben in Friedberg: Fernsprecher Nr. 32, Postscheckkonto Nr. 4222 Marburg: „ „ 48, „ „ 685 Wetzlar: -> „ 8, „ „ 686 Agenturen in Büdingen: Fernsprecher Nr. 51, Postscheckkonto Nr. 782 (Filiale Giessen) Butzbach: ,, „ 52, „ „ ?82 „ ,, An- und Verkauf von Wertpapieren an allen Börsen des In- und Auslandes. Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren (Stahlkammer) unter BerechXg billigster Gebühren. Verlosungskontrolle, Versicherung gegen Kursverluste, Besorgung neuer Kuponsbogen, kostenfreie Einlösung von Zins- und Dividendenscheinen und verlosten Stücken, gewissenhafte Beratung und Erteilung fachmännischer Auskünfte. Vermietung von Schrankfächern (Safes) unter Mitverschiuss der Mieter. Verwaltung von Erbschaften, Legaten und Stiftungen. Annahme von Mietzinsen, Auszahlung von Hypothekenzinsen und Steuern. Eröffnung laufender Rechnungen mit und ohne Kreditgewährung. Ae/7 Vorschüsse auf Wertpapiere, Gewährung von Rembourskrediten. Errichtung provisionsfreier Scheckrechnungen. Einzug und Diskontierung von Wechseln und Schecks auf alle Plätze. Annahme von Bareinlagen (Depositengeldern) rückzahlbar ohne Kündigung auf feste Termine und auf bestimmte Kündigungsfristen. Die Verzinsung beginnt sofort zu günstigsten Bedingungen. Ausstellung von Kreditbriefen aller Art. An- und Verkauf ausländischer Geldsorten. - Die näheren Bedingungen stehen auf Wunsch zur Verfügung.---------