Zweites Blatt 162. Jahrgang k. 212 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntag«. Muts Geflügels, b? • anschließeck- , iDätyenbbejjtn man chutz- Dlontag 40 »f 1,00 * : n Leserkreis gefunden — unD doch luchl der Crinier mu i g“Ä « L SS.Ä Sfäsm «SÄ-.S !tt. lachendes vnlwegi I irrjinfenben Philister, I & Lebens, SOicnidien anzbelHgung. Jenerwert Festhalle. gsergebnissesi7 Pferöe mit ar. belujtigung uti Tie „Oletzeier ZamtllendliNer" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, daß „KreliHatt fBr de« Kreis Siehe«" zweimal wöchentlich. Tie „Landsirllchastliche« Seit- fregtn" erscheinen nwnallich zweimal. )reise und Fr: lchntrnensv iM fjcer «nv Flotte, lieber die Arbeiten am neuen Torpedoboothafen auf Helgoland M: Erzeug iche Mascha Die Verwertung der Forstnuhungen aus den hessischen Staatsroaldungcn. Der l»essischcn Zweiten Stammet ist folgende Regie» »M^svorlage zngeganyen: | jm Allerhöchsten Aunrag S. 5k. £>. deS Großherzo^S beehren IL uns den anliegenden Gesetz-Entwurf, die ?(u t b c b u n g IKi kurhessischen Gesetzes vom 28. Juni 1865, über Ifc Verwertung der Forstnuvungen aus den tMio a tswa l du n g e n bclxeh'enb, nebst Begründung den Stan »Ja des Großherzogtums — uird zwar zunächst, der Zweiten Kammer K. ;ur Dtrfafiiingomäfiigen Beratung und Beschlutzfassung mit Bg eilen. In Artikel 2 des Wcfetie5 cheißt es, daß das Ministerium untergehen. Die Sozialdemokraten sind fest davon über zeugt, das; durch die Leffnunq der russischen Grenze für die Fleffchcinsuhr sofort die Fleifchpretse sinken lverden Tiefe Hoffnung wird aber durch zwei Nachrichten aus Russisch Polen zu nichte gemacht Wie wir russischen und polnischen Zeitungen aus Warschau und Lodz entnehmen, sind in den lepten Wochen die Fleischpreise bedeutend gc- stiegen, da sich in Polen Äiehmangel bemerkbar macht. Infolge der Fleischteuerung l»aben die Händler mit lebenden Gänsen tn Rußland beschlossen, die Konjunktur aus- zunupen, sie haben die Pretse für Gänse ebenfalls erhöht und halten die Zufuhr zurück Obwohl die Grenze für die Gänseeinfuhr geöffnet ist, ist die Einfuhr zurzett geringer als in den Vorjahren. Die Preise für OVinfc jinb im Durchschnitt fast höher wie im Vorjahre, obivvhl un Osten kein Gänsemangel herrscht. Alldeutscher Vcrbanöstag. ~ G r f u r t, 8. Sept. hörigen H ~ sind: (Bernie- J West-An!- r ßigarrenK- ufmannM; .r, Zigarren^ [f Selters^r- indwirtschas' wird uns geschrieben: Im Sommer smd bic Arbeiten am neuen Torpedoboothafen ganz bedeutend gefordert worden, ,o bau bestimmt damit rechnet, im Frühiahr 1914 ben getarnten Si Hasen unter den Felsen der ^mcl serttgstellen zu können Hasen kann provisorisch sckwn.jetzt benutzt werden, da die berden großen Molen (West- und Oftmole) m einer Lange von 1OOO politische Tagesschau. Zur Affäre Ihtittel-flammkr trtrb uns aus Breslau geschrieben: m . w Es trifft nicht zu, daß der Ehrenrat den Bezirke- ■ffe-icr Hauptmann Sammler gezwungen hätte, den Amts VNlh:er Dnitel zu fordern. Der lEfyrcnrat hatte versucht. Hum Ausgleich zu schaffen, als Hauptmann Rammler | Um die Angelegenheit unterbreitete. Hauptrnamr Sammler [it das Benehmen des Amtsrichters Kütttel im Prozesse 1 il) eine Beleidigung der Militärdel-orden aufgefaßt. Dem (nvnrat war daran gelegen, die Angelegenheit friedlich piMegen, dies scheiterte aber an der Auffassung des til-atmanns Rammler. Die Forderuna entsprang der .rniliatiüc des Bezrrksofsiziers, der nach dem AuSgauge d> Prozesses seine militärische Laufbahn als beendet an Lbcit muß und wahrscheinlich seinen Mschted einreichen l-t Man nimmt übrigens an, daß auch Amtsrichter In ittel seinen Abschied als Landwelsroffizier beantrage« Urb. Cb etu Zivang in dieser Hinsicht auf ihn ausgeubt pnDen ivird, sieht dahin. Vorläufig hat der Gerichtsherr u- Dem Ausgange des Prozesses noch keine Stellung ge- Hunnen Die Militärbel)örde wird selbstverständlich nicht pnäin können, sich mit der Person des Hauptmanns Ramnv IL Ml beschäftigen. Menschlich läßt sich die Forderung lcs Bezirksoffiziers verstehen, amtlich durfte sie aber kemc ißsiigung finden. , . „ ., . .. | Die Angelegenheit wird auch im Reichstage bei passen ikT Gelegenheit noch ein Stachspiel finden. Die Vrilttar- »Verwaltung rvird bei dieser Gelegenheit ihren Standpunkt I krtcflcn. . Montag, y. September 1912 Äotationibnuf und vertag brr Br übt ich«, Unwerfuäis»Buch» und eteinbrudetei. R. Lange, Gieße«. Redaktion, Expedition und Tntcfcrei: Schul« fltuBe 7. Expedition und Vertag 9leba(t.on:eeS112. Tel.-Adr^ Anze,ger»teben. Die Revision -es Petersburger Vertrages zwischen Nutzianö und China. Petersburg, 7. Sept. Der russische Gesandte in Peking überreichte gestertt dem Verweser des Auswärtigen Amte- in Peking eine Note, in der darauf lnugetmesen wird, daß die chinesische Regierung bisher die rufst sch en Gegenvorschläge vom 7. November 1911 bezüglich einer Revision deS Petersburger Vertrages on 1881 unbeantwortet gelassen und auch keine neuen Vorschläge gemacht ljabe. Ebenso ergebnislos seien die Versuche der russischeii Regieruttg geblieben, sich mit der chiuesisckten Regiertmg über den Termin zu verständigen, btA zu dem der ermähnte Vertrag in 5Traft bl erben > olle. Die russische Regierung habe daraus die Ueberzeugung , ewonnen, daß die chinesische Regierung über eine Ditrchsicht de> Vertrages nicht verl)andeln könne oder wolle xie ci der Ansicht, daß die dyiiiefifdie Regierung daS chr )urd) den Artikel 15 des Vertrages getv^ihrte Recht, den Vertrag zu revidieren, nicht ausnühe. Demzufolge setzt die Note die chinesische Regierung davon in Ü«tntniS, daß die russische Regierung gezwungen sei, den Vertrag von 1881 auf Grund des Artikels 15 als ein weiteres ^abrzehnt bis zum 20. August 1921 in Geltung bleibend anzusehen. Die 9tote besagt w-eiter: Aus den Vorschlägen, die der chinesisckte Bevollmächtigte im August 1911 überreichte, ersal) die russische Regierung den Wunsch Chinas, daß die sonderen Vergünstigungen für ben zollfreien Handel innerhalb des fünfzig Werst breiten Landstrickw :u beiden Seiten der russisch-chinesiscln-n Grenze auf Gehoben würden Der Wunsch sei damit begruiidet, daß ängs der Grenze chic Reil)e von Aiifiedlungen entstanden, während die Vergünstigung für den Lwidstrich aus einer ■leit stammt, in der die Grenze an vielen Puiilten unbe- völkcrt gewesen sei. Dies erfd)einc anormal und werde auch durch eine Reil)e von in der letzten Zeit bei der Auslegung der Vergünstigungen mtftantH-nen ^chw,engte,ten ^tätigt Bestrebt, den Wünschen Chinas entg^enzukommen und anerkennend, daß es inopportun mare, tne Fünfzig-Werft Frage zehn Jahre Unentschieden zu lassrn^ bringt die russische Regierung in der Note der ckpnefischlm Regierung zur Mennhud, daß der BergunsUgungslandstrich von Rußland aus am 14. Januar 1913 ausgehoben wird, und daß Rußland selbstverständlich yegeii eine gleichzeitige Aushebung von China aus nichts emzuwenden habe. Die Wirren in Mexiko. Washington, 7. Sept. Präsident Taft genehmigte die Absendung von weiteren zwei Regimentern zkavallerie an die Mexikanische Grenze. Wie versichert wird, erörtert die Regierung bic Frage, ob bic Erlaubnis einzuholen sei, daß amerikanische gruppen die merikanischen Räuber über die Grenze hinaus verfolgen könnten. Es herrscht die Ansicht, daß em gemeinsames Vorgehen der amerikanischen und mexikanischen Truppen notwendig sei, um die Ordnung im nördlichen Meriw wicderherzustellen. — Das Schatzamt ordnete an, fünfhundert Gewehre und Munition nach Eanada für ine tn bem dortigen Grubengebiet beschäftigten Amerikaner zu sen d e n _______—————— Ü* * Finanzen ermächtigt sein solle, Gemeindeangehörigen, tt jcitljer aus Gruiid des vorstehend genannten Gesetzes ftz aus dem Staatswald bezogen haben, aus Billig- Me.rsaründen eine Geldentschädigung aus der ikasse zu gewähren. — Die Begrün dun g lautet u. ährende Gelbkapital hätte der Staat Mtanachst dann zu finden, daß ihm nicltt nur freie Hand sür die östliche Verwertung des zurzeit aufstehenden Holzes gelapen M«t k, fvitdern audj und bann liegt der Hauptvorleil —, baß a tri wirtsäxtslen, mithin zur nimm RutzholzzuckN ül'ergehen kann Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oderhesfen Cd siel ein ziemlich starker Regen. Rach kurzer Zeit ließ der Reaen nach, der heftige Wind jagte die grauen Wolken eckig vor sich her und der Vollmond stand bald roieber in blendenbem Glanze am Himmel. Da wurden wir - einige Freunde und ich — plötzlich durch einen herrlichen Anblick gefesselt: am nordwestlichen Himmel stand in glänzender Pracht ein Mondrcgenbogen. 3(ban und hell hob er sich vom bunklen A acht Himmel ab, er überspannte nach der einen Seite fast ben ganzen GeuchtskretS und stützte sich mit beiden Enden auf bic den Horizont pe- grenzeiiden ausgedehnten Wälder, ^.rotzbem ber Bvsten lehr hell war, konnte man doch einzelne Farben, wie beim oonnenregen* bogen, nicht unterscheiben. Allmählich verblaßte ber Regenbogen mehr und mehr, btc letzten Regenwolken verick-kvanden und mit ihnen die eigenartige Naturerscheinung, bie nur lehr 'eiten beobachtet wird, weil sie nur bei ganz beionberer Regenbckdung iur Zeit des Vollmondes möglich ifL Der nächtliche Regenbogen entsteht wie der des Tages burch Brechung des itrablenben Luhtee in den SanenrörndKn des herabfallcnbcn Regens: da aber do^ Mondlicht nicht üark genug ist, bas wettze Licht m seine Grundfarben zu zerlegen, so ist ber Moick»regenbogen nicht farbig, sondern wird als bdler, weißer fcreis fichtbar. • V o >ii lustigen Onkel Sam. Tie Sorgen b c3 Reichen .Reichtum hat auch seine Torqen", bemerkt ber Gelegeuheitsphilosoph nachbenklich. gewiß", Ifu^t ber reiche Mr. ckuinror. .Ich möchte gleich roieber in meine alte Fabrik unb dort um Tagelohn arbeiten, wenn ich nur nicht Die verteuiellen Namen ber allen Meister in meiner (-'.emäldegalene aussprechen lernen müßte". — Kindermund. Ter Lehrer pricht m der Rcligionsslunde von der .Wiedergeburt durch bic laute . .Kinder , ' iaqt er, .wir sind alle in Sünden geboren, und bevor wir getauft werben, sind wir alle Kinber ber Sünde. Erst die laufe macht aus einem jeden von Euch ein Kind Gottes. Wefien Kmd warb ihr also vor der laufe?* Pause Tann laßt sich em Helles Stimmchen vernehmen: .Mamas Kind". — xer Menichen- fenner. .Ja*, fährt der Professor fort im Gefpracy nut bem ihm soeben oorgefieUten Perm, .ich habe bas Stubmrn ber Gesichts- ijüge eifrig betrieben unb es gelingt mir fast immer, aus bem Ge- ücht ioforl ben ganzen Menschen zu erkennen. Sehen Sie, zum Beispiel, bie Tarne da hinten: ihre GenchtSzüge sind mir em auf- geichlagenes Buch Tas Rinn verrät Willensstärke, Trotz, ja Eigensinn; bie scharigeschncktene Rase ein herbes lasterhaftes Temperament, der große Mund Genußsucht, bie Augen Trockenheit bet Seele . . .herrlich, bert Professor, wirklich herrlich!* .Ja,^kennen Sie beim bie Tarne?* .Ob ich Sie kenne! Sie ist meme Frau*. In Anwesenheit der hervorragendsten Führer bes Allbcutschen Berbanbes unb unter überaus zahlreicher Beteiligung von Dele- gierten sand hier der diesiäbrigc Allbeutfche Verband-stag Natt. Nach den üblichen Begrüßungsansprachen verwahrte uch der xor- ipende Rechtsanwalt Dr. Claas id.'kainz) gegen btn tun- 1 besprochenen Aussatz im Seplemberbc'l der „xcutmifn Revue^, । der sich auf unfn Verhältnis bezw. auf unfcrc Politik zu inifllanö • bezog, sowie gegen bic Aussasjung, baß jener Artikel von hoher amtlicher Stelle berrühren könne. Der Vorfitzcnbc nannte ben , Artikel ein trostloses Gemisch von politisclier Unroificnhcit, selbst^ entmannunq und umgekehrten MuGS und verlangte von der Regierung,','ic solle der Bchauptunst, bet Artikel flamme aus einer amtlichen Quelle, cnergijch ent gegen tret en. Pfarrer ® rief eh ad) Witzenbaufeni vom Evangelischen Haupiverrin für deutsche Ansiedler unb Auswanderer, sprach über das „Deutschtum in Nordamerika". Er nahm die xeutichen in Amerika dagegen in Schutz, baß man sie zugunsten des xcututt tums in romanischen t'anbem zurücksctzc "ltb.kritisiere, x-cr Hauptteil ber Deutschen sei vor 1870 unb 1871 nach Amerika gewandert, eS seien Mitglieder ber beutschen. Stamme, aber mehr TcutidK im heutigen sinne gewesen. Der Redner befproad) bann bic Maßnahmen zur Erhaltung bes xeupchturns m ben Vereinigte,l Staaten. Solche Arbeit leckte auch ber Evangelifdie Hauptverein für deutsche Ansieblcr unb Auswanderer. Abrniral z. D. Breusing sprach über bic Machtvttschiebungen im Mittelmeer unb bereit Bebeutung für bic Rcichspolitik. Rach einer Würdigung der palitischoi Vcrhättmfse ,m Mittelmeer verlangte er, daß das Bündnis mit Oesterreich und Italien aut eine festere Grundlage gestellt werde, um evtl. England in fernen Kolonien treffen zu können. .<■- Nach einem Vortrag von Professor xrautmann (Bonn) nahm bic Versammlung chic Entschließung gegen bic Fremdwörter- sucht im gcsdxiitlicheu Leben an. — ^u^hArat $ u-$ d^rlchen) verlangte Abwcbrmaßregcln gegen ben allzu großen Zubrcuig ruffifdKr Stubaitcn aus deutsche Hochfchulcn. In ber zweiten öffcntlidien Versammluitg gab Rechtsanwalt ElaaS einen llcbcrblirf über die Lage. Tie Sorgen des Ml- deutschen Verbanbes seien geblieben, la gciuadifen. Tie letzte Wehrvorlagc sei ungenügend. Ter Ausschluß der Welsen von der braunschwcigischeii Thronsolge werbe ^ictzt aud) von Leuten Qcforbert, btc früher ben entgcgcntzcsctztcn Standpunkt ernuahmen. Tie Aeußcrungen bes Frbrn. v. Hcrtling über das J^uttcngcjetz müßten auf das höchste befremben. Tas fei em Beweis |ur bic Lockerung bes ReichsgebanlenS. Verwahrung fei einzulegen gegen bic Behauptung, baß btc Marokkofragc enbgultig aus der Wett geschaht sei. In Frankreich fei an btc Stelle ber trüberen Kleinmütigkeit unb Verzagtheit uns gegenüber Uebcriicbimg unb Anmasiung getreten. (Jngfanb führe uns an ber Nase herum. 3n bn Frage bes ost märkischen Deutschtums stehen wir nach wie vor auf unserem alten stanbvunkt. . o Mittclf'chullehrcr Bengartz -Kolmar- fprach über bie „Lage der Mitielichullehrer im Reichstanb". Ein weiteres xhema ber Vcrhanblungen betraf bic „Ziele deutscher Kolonialpolitik in Afrika" Ter Redner, Dr. ^ohl ^Bersin-, forderte d.e^Gründung eines großen innerafnkanlichen deutfchen Kolonialrrichs, das durch Abrundung und Verdiiidung der bisherigen deut'chen Kolonien geschaffen werben müsse. Tie Sborbebmgungcn Tur bic Erreichung bicses Zieles seien vorhanben. — Generalleutnant z. x. v. Lieberl lBerlin) sprach über dre tyrage ber ^Mi'chehen m den twlonicn". Er 'teilte nch auf ben stanbvunkt, datz Misch- : eben Por allem im Interesse der deutfchen Frauen und Mabchcn m den jkvtonieit burckiaus verboten werden nius.tr». 'n*‘t Ein- fübrung der Mischehe drücke man die deut'chcn irrauen und Mädchen auf die Stufe der Farbigen berat' .. Nach Erledigung gcschäillid'er Angelegenheiten wurde die Tagung vom Borfitzenden geschl^i' n k wmm.^ud°Mg tmtWjo er. Kfm MUTi<6tert Gönne latmluft, unbänbiqc Leben-'roblnb- dinmegftürmm über ben -röml.ch 'M Urb«.sk°m L «tn!ai»en Pdilis-er, «erjüdung über b.e toftlrJeSta^ ■ti Pebflta wrenschen voll xncb unb Munk, ein btitcrcr, K SSt'- iS^ott^mu'^^amen! Ein Geigcnviriuo,^ l^rn kf« ''eben nicht sonnig und bunt genug »em kann, gerat ,n dn he Tage abüiehlt, höbnild) und hochmütig Zurück, rot L leider, bekam baSalles auf der Bühne einander DemLestr Kali die eigene Phantasie, und man lief wacker bic Woge, bie der T-ditcr öffnete ^S Theater aber ist eine barte Realität und gestattet uns keine eigenen phantasievollen Aussluge ms ^chranken- lo e Tie Bühne rechnet mit xatlachen und nicht mit Berten gesättigt mit taumelnder Lvrik, benen die^Buhne den Fluge^- chlag ins Weite nimmt. Und ba dem stuck ber eigentliche dramatische Nerv fehlt, da diese vier langen Akte eigentlich nur rin Erlebnis schckLcrn und ferne öanblung im Smiu ber Bühne, so verhallen bic vollen Worte im Raum und hatten mit rincmmal keine Rraft mehr, uns in den Himmel hinauf zurrißen. So hörte das Publikum dieser' ersten Premiere im neuen Tbaliatbeaier zwar gern und g^uldig zu, aber dem freundlichen Beifall fehlte doch die innere frrart, bie ben großen (^Tolg ausmacht. ÄUTt luchter. _ Zahlen gegen den Parfifal- S d> u tz xntcr- efsanten Zahlen führt Tr. Arno Günther int Leidiger na^nal- liberalen Vcreinsblatt" den jtomot gegen den In einem Aufsatz stellt er eine Re-Hnung am, aus wrickwr klar er- sichtlich wird, wie wenige überhaupt bisher ben , $arnial auf Vn ben 30 Jahren seit der Bollcnbung bcs „Par,ital haben al'o noch nickt einmal 160 000 Angehörige deS deutichen Volkes d,c ergreifende unb erschütternde Wirkung vieles FeMpiclcs erlÄt, denn unter icncn 160 000 beiinben 'ich auch m*t rocnigc, bu ric Bayreuther Festspiele mehrmals besucht haben, ^ahrcnd 'ich an würdigen Aunührungen der anderen Äcmerwerke ^.agners jährlich Jeanlausendc und aber Zehntamendc ertreuen uiü> immer von neuem sich begeistern lassen. Darum allo soll dieSubenvalngenbc Verk nur einem winzigen Ausschnitt des deutschen Kolke» Vorbehalten bleiben? — Der Mondregenbogen. Man schreibt unS: So bekannt der nach einem Regen im Lickue der Lome am fcunmtl sich aus'panncnde siebenfarbige Bogen ist, so ist die,e^Nattlr- erichrinung in der Nacht bei Mondenl.ch: außerordeittlich leiten. Um so mehr erfreut war ich, in biciem sonnner dies lettene si soviel robuste FrÖhlickstrit m ben ^ricn,uab **‘“*^^2 SchMpiel genießen zu können. AmWeiiddes V°llm°nd^gcs, an aunt guten und tüchtigen Roman -r^dei . »nüiicb 'em klare- warmes Detter geherrscht hatte, tat ,ich der 2vinü -rtiilügc ins Soziale ünd KauMiannh^.Mrian,ieNc^s ^l ^ auf, Regenwolken erschienen, die Brimdland'chatt verschwand und rckve Raw)bemerkungen gern mit in Kauf nimmt .ttver icww, Li Munft, imficnicbah und Leben. __ Hamburger Theaterbrief, lleber btc. Urauv I lirung von Rudolf Herzogs ''^errgo tts mul i kaii. [’ L Hamburger Thaliatbeater wird und grichrte- I hr In allem was Indols Herzog schreibt, Nmgt und^ubwmgl i lZliich und wechselvoll die gleiche Melodie der dellen Freude : 1, Leben. Da finb blanke Augen die gierig «'s allen i Lutbcrn deS Lebens und der.Liebe trinken, do, sind .lAj Lebendige inbrümtig umlangen wollen, da ist eine Brutt, "k sich At und senkt im wilden Rbnthmus.von LebenSkamm ! m Tatensiurm. In allen Romanen Herzogs promt dieses beißt Fleijchtknerung und Gänfeeinfuhr. Mau schreibt uns: Bon sozialdemokratischer Seite ist I |cr Reichskanzier aufgefordert morden, die Grenzen für Metern fast im Bau beendet sind. Im nächsten Jahre — im Winter ruht die Arbeit — soll die südliche Quermole und die Haseneim'ayrt in Angriff genommen werden Ter Bau des Tor- pedoboothasens wird annähernd 30 Millionen Mark kosten. Aus Stadt und Land. Dietzen, 9. September 1912. •• Empfänge. Der Großherzog empfing am 7. Sept, fccn Finanzamtmann Doerr, Vorstand des Finanzamts Schotten. •• Auszeichnungen. Der Grobherzog hat das Ritterkreuz erster Klaffe dcS Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Flieger August Euler in Frankfurt a. M. und das Ritterkreuz zweiter Klaffe desselben Ordens dem Leutnant v. Hiddeßen im Leib-Dragoner-Regiment (2. Großh. Hess.) Rr. 24 verliehen. **Lehrerpersonalien. Ter Grotzherzog hat am 7. September d. Js. den Oberlehrer an dem Ludivigs-Georg-Gym- nasium zu Darmstadt, Professor Eduard Winter auf sein Nachsuchcn unter Anerkennung seiner langjährigen und treuen Dienste und hinter Verleihung des Charakters als „Geheimer Schulrat" mit Wirkung vom 1. Oktober 1912 an in den Ruhc- stano verseht und den Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Darmstadt Professor Ernst Kleinen zum Oberlehrer an dem Ludwig Georgs-Gymnasium zu Darmstadt, den Oberlehrer an dem Landgraf-Ludwigs Gymnasium zu Gießen Professor Dr. Julius Fink zum Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Darmstadt, den Lehramtsassessor Dr. Jakob Horn zu Gießen zum Oberlehrer an dem Realgymnasium und der Oberrealschulc zu Gießen, sämtlich mit Wirkung vom 1. Oktober 1912 an, ernannt. Ebenso hat der Grotzherzog den Oberlehrer an der Pik- toriaschulc und dem Lehrcrinncnscminar zu Darmstadt Professor Karl Thylmamr, auf sein Nachsucl)en unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste und unter Verleihung der Krone zum Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen und den Kreisschulinspektor bei der Krcisschulkom- mission Offenbach, Schulrat Balthasar Schaub auf sein Nach- suchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste und unter Verleihung des Charakters als „Geheimer Schulrat" mit Wirkung vom 1. Oktober d. Js. an in den Ruhestand versetzt. Gleichzeitig hat er den Kreisschulinspektor bei der Kreisschulkommission Büdingen Schulrat Heinrich Scherer zum Kreisschulinspektor bei der Kreisschulkommission Offenbach mit Wirkung vom 1. Oktober 1912 an und den Oberlehrer am Realgymnasium und dey Oberrealschule zu Gießen Ernst K e tl e r zum Oberlehrer am Landgraf-Ludwigs Gymnasium zu Gießen mit Wirkung vom 16. September 1912 an ernannt. Ferner bat er den Pedellen an der Realschule in Butzbach Philipp Rumpf auf sein Nachsuchen, unter Anertennung seiner treuen Dienste, mit Wirkung vom 1. Oktober 1912 an in den Ruhestand versetzt. •• Maul- und Klauenseuche. Im Großherzogtum Hessen ist die Provinz Rheinhessen völlig scuchenfrei; in den Provinzen Starkenburg und Oberheffen dagegen herrscht die Maul- und Klauenseuche zusammen in 9 Gehöften, die sich auf 5 Gemeinden in 4 Kreisen verteilen; die Schweine - seuche herrscht in Oberheffen in 4 Gehöften, die sich auf 4 Gemeinden in 3 Kreisen verteilen. — Im Regierungsbezirk Kassel wurde am 31. 9(nguft in 92 Gehöften, welche sich auf 10 Gemeinden in 4 Kreisen verteilen, die Maul- und Klauenseuche feslgestellt. Die Schwcineseuche herrschte in 22 Gehöften, welche sich auf 18 Gemeinden in 12 Kreisen verteilen. Der Regierungsbezirk Wiesbaden ist jetzt von der Maul- und Klauenseuche frei, dagegen herrscht die Schweineseuche in 27 Gehöften, welche sich auf 22 Gemeinden in 9 Kreisen verteilen. ** Postscheckverkehr. Im Reichspostgebiet ist die Zahl der Kontoinhaber im Postscheckverkehr Ende August 1912 auf 70 644 gestiegen. (Zugang im Monat August allein 1048.) Auf diesen Postscheckkonten wurden im August gebucht 1253 Millionen Mark Gutschriften und 1 258 Millionen Mark Lastschriften. Tas Gesamtguthaben der Kontoinhaber betrug int August durchschnittlich 141 Millionen Mark. Im Verkehr der Reichspostscheckämter mit dem Postfparkassenamt in Wien, der Postsparkasse in Ofeupest, der luxemburgischen und belgischen Postvernxfftung sowie den schweizerischen Postscheckbüros wurden 6,1 Millionen Mark umgesetzt und zwar ans 2660 Uebertragungen in der Richtung nach und auf 12 220 Uebertragungen in der Richtung aus dem Auslande. Kreis Alsfeld. th. Romrod, 8. Sept. Am Donnerstag fand in der hiesigen Kirck>e die diesjährige Dekanats-Synode statt. Nach dem Eröff- nungsgottesdienst erstattete der Vorsitzende den Rechenschaftsbericht: danach betrug die Zahl der Kirchenbesnck>er durchschnittlich 5416 gleich 32,4 Prozent (1910: 5408 gleich 32,7 Prozent, der Konfirmanden 23 284 gleich 139,2 Prozent (1910: 22 817 gleich 138.1 Prozent. Geopfert wurden gegen 15 612 Mark: im Jahre 1910 13 691 Mark, lieber die Tätigkeit des Erziehungsvereins, in dessen Pflege sich gegenwärtig 42 Kinder befinden, erstattete Pfarrer Hoffmann-Hopfgarten Bericht und über die .Heidemission Pfarrer Tannenberger -Schwarz; auf das Feld ber inneren Mission führte Pfarrer U n v er z a g t-Kirtorf. Im Anschluß an den Bericht über den evang. Bund durch Pfarrer Dr. Becker- Alsfeld faßte die Synode folgende Entschließung: „In der lieber» zeugung, daß dieselben Gründe, die vor 40 Jahren zur Annahme des Jesuitengesei es geführt haben, noch heute verwalten, und daß eine Wiederzulasfung des Jesuitenordens den Ion essionellen Frieden anfs empfindlichste gefährden würde, bittet die T-ekanats-Sytwde des Dekanates Alsfeld Großh. Ministerium, int Bundesrate zur Aufrechterhaltung des Gesetzes einzutreten und jeder Erweichung in den AuSsührnngsbestimmungen die Zustimmung zu versagen." Pfarrer S o m m e r l a d - Meiches empfiehlt, nachdem er über den Gustav-9ldolf Verein berichtet hatte, in diesem Jahre die Kon- firtnandengabe für eine lwfsische Tiaspora-Gemeinde in Bieber bei Offenbach. Bürgermeister Korell-Eudvrs und Pfarrer Sommer- lad-MeicheS wurden dann zu Mitgliedern des Dekanats Llussckmsses gewählt, ferner als (Stellvertreter Bürgermeister Schmidt Strebendorf und Pfarrer Dr. Becker Alsfeld Pfarrer Belle-Wahlen sprach sodann tibg: „Tie Stellung der Kirche zu den Sekten und (Wemein» fdxnteu unter Berücksichtigung der Verhältnisse im Dekanat". An der Aussprache beteiligten sich drei Plärrer. Zum Schluß verbreitete sich Pfarrer S a u e r m e i n eingehend über die Pfriinden- verbesserung. Kreis Friedberg. X Friedberg, 8. sept. Einen gemeinsamen Besuch der Ausstellung „Ter Mensch" in Darmstadt hat der Bezirks-Lehrer- verein Friedberg Bad-Nauheim für den 18. September geplant. L. Friedberg, 8. Sept. An unserem neuen Postgebäude auf der Mainzer Dor Einlage wird sehr fleißig gearbeitet. Man hat bereits das Fuitdament fertig. Es soll bis zum Beginn des Winters unter Dach fein. Ebenso emsig wird am Umbau der alten Blindenanstalt gearbeitet, in die die Kulturinspektion verlegt wird. DaS Gebäude mutz zum 1. Oktober fertig gestellt sein. + Butzbach, 7. Scpt. Heute vormittag wurde der Arbeiter Wilhelm Will, geboren am 27. August 1893 zu Gießen, wohnhaft in Butzbach, wegen fahrlässiger Brand- stistung verhaftet. Er hatte am 5. September ds. Iß. zwischen 1 und 3 Uhr in daß der Stadt Butzbach gehörige Pulverhäußchcn am Griedelcr Wald, daS leer stand, em Feuer angezändet, wodurch daß Gebälk Feuer fing und daß Gebäude eingeäschcrt ivurbe. X Butzbach, 17. Sept. Aus der Gemeinderatssihung vom 6. September. Anwetend: Bürgermeister Flach, die beiden Bei- geordneten Hadermann und >?cu, die Gemeinderatsmitglieder Brau bach, Grauer, Heil, Heyd, Küchel, Müller, Dröster, Lvpenheimer Entschuldigt fehlt: Tr. Vogt. Vor Eintritt in die Beratung des Entwurfs des Ortsstatuts für die städtischen Beamten und Bediensteten wurde über die Annahme eines städtischen Arbeiters gesprochen. Nach längerer Verhandlung wurde beschlossen, einen Handwerker — Maurer — als ständigen Arbeiter anzunehmen. Alsdann wurde der von der Finanzkommission ausgearbeitete Entwurf des Ortsstatuts verlesen und mit einigen kleinern Abänderungen einstimmig angenommen, ebenso die G e - haltsskala. Als Mindestkaution sind von dem Stadtrechner zukünftig 12 000 Mark zu stellen. Das Ortsstatut tritt mit dem 1. April 1913 in Kraft. — Das Gesuch des Lehrers P i m p e r um Artbringung einer Straßenlamve vor seinem Wohn- hause in der Taunusstraße wurde zur Erledigung an die Baukommission verwiesen. — Tic weitere Baumpslanzung der Grundstücke am Hochbehälter wurde genehmigt. — Dem Beschlüsse der technischen Kommission, eine doppelt wirkende Diapdragmapumve anzuschafsen, wurde einstimmig zugestimmt. — Gemeinderat Oppenheimer erstattete Bericht über den am 16. ylugust d. Js. einstimmig gefaßten Gemeinderatsbeschlutz über eine Eingabe an das Ministerium des Innern, um der herrschenden Fleisckmot entgegenzuwirken. Zu dem Beschluß, der den hessischen (vernein- den von über 3000 Einwohnern zugestellt wurde, haben folgende Städte und Landgemeinden ihre Zustimmung gegeben: Darmstadt, Gießen, Mainz, Friedberg, Offenbach, Mzey, Langen, Lorsch, Mörfelden, Erbach, Grünberg, Heidesheim, Schotten, Oppenheim, Vilbel, Arheiligen, Pfungstadt, Dieburg, Ober Rarnstadt, Alsfeld, Heppenheim, Büdesheim, Finthen, Mühlheim, Ober-Ingelheim, Wieseck, Kostheim, Bischofsheim, Groß-Zimmern, Nieder-Jngellreim, Egelsbach, Wimpfen, Seligenstadt, Gonsenheim, Michelstadt, Groß-Gerau und Weisenau. In der Eingabe wird das Ministerium ersucht, im Bundesrat dafür einzutteten, daß die Grenzen für lebendes Schlachtvieh geöffnet werden, unter Wahrung des notwendigen Schutzes für den heimischen Viehbestand, daß die Zölle für Vieh und Fleisch vorübergehend ausgehoben werden, daß die Einfuhr von frischem Fleisch erleichtert wird besonders durch Aenderung des 8 12 des Reichsfleischbeschaugesetzes vom 3. Juli 1900, daß die Einfuhr von gefrorenem Fleisch durch geeignete Beförderungsmittel erleichtert wird und daß die Futtermittelzölle aufgehoben werden, sowie der Wunsch ausgesprochen, dahin zu wirken, datz sofort der Reichstag einberufen würde. Starkenburg und Nheinhcffcn. d. Mainz, 7. Sept. Die schwedische Regierung sandte einen Generalsekretär hierher, um sich wegen der Einfuhr schwedischen Viehs zu informieren. — Gin anßerordent» l ich er Kreistag wird am nächsten Freitag wegen der Eingemeindung von Kostheim hier stattfinden. Au8 formellen Gründen muß der Kreistag der Eingemeindung zustimmen. — Negierungsrat v. Krug verläßt Ende dieses Monats nach 14jährigerTätigkeit am Kreisamt u. der Provinzialdirektion unsere Stadt, um als Vorsitzender des Oberversicherungß- amts in Darmstadt zu wirken. d. Mainz, 7. Sept. Ein aufregender Vorfall spielte sich gestern abend bei der Verhaftung des 19jährigen Matrosen Gg. Bauer auS Oppenheim hier ab. Anfänglich ging Bauer gutwillig mit dem Schutzmann, dann sprang er plötzlich davon. Als ihn der Polizeihund stellte, gab er einen scharfen Schutz ab, ivorauf der Hund von ihm abließ. Die Verfolgung zog sich durch mehrere Straßen, bis es auf der Großen Bleiche gelang, den Flüchtigen festzunehmen. Hessen-Nassau. 8 Marburg, 8. Sept. Die Vorarbeiten für die Einrichtung einer Marburger Ueberlandzentrale sind eifrig im Gange. Um die Landbevölkerung .für die Sache zu intcreffiercn, werden jetzt auf den Landorten belehrende Vorträge über die Bedeutung der Elektrizität für die Landwirtschaft gehalten. Die Marburger Ueberlandzentrale wird so eingerichtet, datz sie im Bedarfsfälle an die Ueberlandzentrale der Edertalsperre angeschlossen iverben kann. 8 Marburg, 8. Sept. In der Exerzierhalle des Jäger- bataillons fand heute mittag in Anwesenheit zahlreicher Jnter- effenten und Vertreter der Stadt eine Vorstellung der Mar- -burger Sanitätskolonne vor dem Inspekteur Oberstabsarzt a. D. Dr. Reymann aus Kassel statt. Die Hebungen leiteten Kreisarzt Dr. Hildebrand und Kreisassistenzarzt Dr. Rapmund. = Rauschenberg, 8. Sept. Die Arbeiten zum Bau einer BahndurchdasWohratal sind jetzt eifrig im Gange. Dicht vor Kirchhain, an der Straße nach Anzefahr, wo die Bahn in die Main-Weser-Linic einmündet, erhebt sich schon iveit ins Feld hinein der neue Bahndamm. Die Wohratalbahn bildet die Fortsetzung der seit längerer Zeit im Betrieb befindlichen Bahn Zimmersrode—Gemünden, die nach Frankenberg weitergeführt werden soll. In Kirchhain mündet sie in die Main- Weser-Bahn. Von hier aus kann man jetzt schon mit der Ohm- talbahn die Bahn Gießen—Fulda bezw. die Vogelsberggegend erreichen. Nach dem Ausbau dieser verschiedenen neuen Linien, der Wohratalbahn und der Verbindungsstrecke Gemünden—Fran ken- berg ist eine direkte Verbindung zwischen dem darmstädtischen Oberhessen mit der Kasseler und Waldecker Gegend sowie mit dem westfälischen Industriegebiet durch die Bahn Frankenberg—Bestwig geschafsen. * Frankenberg, 7. Sept. Die Kaiserliche Post interessiert sich lebhaft für eine Automobilverbindung zwischen hier, Vicrmünden, Sachsenberg, Dalwigstal, Medebach, Corbach Vöhl, und Hatzhausen. Es hat sich ein Komitee gebildet, um eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung zu bilden, die den Betrieb übernehmen soll. Man hat sich an die interessierten Gemeinden, von denen die meisten Orte heute noch eine unzureichende Fahrpostverbindung haben, gewendet, um diese für die Durchführung des Unternehmens zu gewinnen. Die Postbehörde ist bereit, einen Zuschuß zu gewähren. X Hanau, 8. Sept. In bemerkenswerter Weise äußert sich die Landwirtschaftskammer für den Regierungsbezirk Kassel über die Erfolge des an Soldaten erteilten landwirtschaftlichen Unterrichts. Sie schreibt: Landwirtschaftlicher Soldatenunterricht sand im abgelaufenen Berichtsjahre in fämtlichen Garni- so neu des Kammerbezirks statt und wurde in ähnlicher Weise wie in den Vorjahren durchgeführt. Wenn auch ein endgültiges Urteil über die Wirksamkeit dieser Einrichtung mit Rücksicht auf die kurze Zeit des Bestehens noch nicht gefällt werden kann, so kann man doch jetzt schon sagen, daß die bisherigen Erfolge nicht ganz den Erwartungen entsprochen haben, und daß insbesondere ihre Bedeutung als Mittel zur Bekämpfung der Landflucht vielfach etwas überschätzt worden ist. ICircbe und Schule. X Bad-Nauheim, 8. Sept. In der Dankoskirche sand heute nachmittag das Dekanatsmisiionsfest statt. Tie Fesivredigt hielt Pfarrer Widmann-Gedem, der hier früher als Pfarrassistent tätig war. Nachdem Pfarrer Möbus-Lsthrim den JahresberiÄ entartet hatte, sprach Missionar Gutckunst über die Mission in unseren Kolonien Togo und Kamerun. wandern und Keifen, Söder und Sommerfrischen. — Salzungen, 7. Cevt. BiS heute sind 4 4dl Personen zur Kur hier eingetroffen. Gietzcner Strafkammer. . Gießen, 6. Sept Etngezogen wurde ein falsches Zweimarkstück. — Vertagt wurde nach längerer Beweisaufnahme eine Straffache gegen einen .Lehrlma, der des Diebstahls beschuldigt wird: er ist vom Erscheinen in ber HauptverHandlung entbunden und nickt anwesend, -ta ihn die zeugen nach der vorliegenden Photographie nicht mit genügender Sicherheit wicdererkennen können, envicS sich seine persönliche Anwesenheit in der Verhandlung als notwendig, weshol er zu dem nächsten Termin geladen werden soll. — Wegen Beleidigung ist vom Schöffengericht Hungen der G. Ehr. in Langd „ 14 Tage Gefängnis verurteilt worden. Er hat in Gegenwart freier Zeugen mehrere Spottgedichte auswendig „IierumernemadM". JW einem dieser Gedickiw wurde der Hebamme D. nadigdagt, sie putzsückrtig und klatschhaft, trage Streit in die Häuier und trr- gleicfx-n mehr später wurde unter auffallenden Umständen rne Slbschriit dieses Gedicktes gefunden, so datz der Angeklagte in Verbackt stellt, das Gedicht auch verfaßt und nicbcrgvfcMeben und es auch durch Niederlegen der Abschrift noch weiter verbreitet ui haben. Ta sich der Angeklagte aber fpcigcrt, eine längere probe von [einer Hand z-vecks Schristocrglriaumg zu geben kann ihm dies nicht nachgewiesen werden, sondern nur die 1 breitung des Gedichts durch den oben erwähnten münblitfvn 1 trag; er ist auch nur wegen dieses Vortrags vom Schoff.nge bestraft. Seine 'Berufung, die auf Freisprechung abzielt, muve daher insoweit ohne Erfolg bleiben: dagegen hielt das Berufun g geeicht, ohne die schwere der Beleidigungen zu verkennen, cur Geldstrafe von 70 Mark für ausreichend und erkannte auf fr ne an Stelle der Freiheitsstrafe, indem es besonders berüdiifam#, daß der jetzt 71 Jahre alte Angeklagte noch unbestraft ift — feeyn Untreue und Unterschlagung hatten sich zu verantworten: 1. der frühere Hilfsweichensteller h, jetzt in Tarrn stad t, der auf der Station Vilbel-Nord, wo er Zeitweilig mit der Fahrkartenausgabe betraut tmirbc, den Erlös verkaufte Fahrkarten in Höhe von 45 Mark nach und nach cinnahmte, aber nickst ablieferte, und der dafür mit zehn t Gefängnis bestraft wird: ferner 2. der Fuhr kn echt O. V. in F berg, der als Bierkutsckyw bei den einzelnen Kunden seines Ti irerrn einkassierte Gelder für gelieferte Waren nickst ablieicrte o etwa 180—190 Mark veruntreute, was mit sechs Woäxn ängnis geahndet wird, während er von der weiteren '^richuldig seinem Tienstherrn eine Kartätsche entwendet zu haben, fr sprachen wird. — Wegen Majestätsbeleidigung hat sich ein ausländsscher Arbeiter zu verantworten, ber in einet Friedberger Wirtschaft eine den Deutschen Kaiser beleidigend« Aeußcrung getan haben soll. Da die Angaben der Zeugcii ich widersprachen, ergab sich kein schlüssiger Beweis für die bem Angeklagten zur Last gelegten Tat, weshalb er fmgciprodxi und der gegen ihn vorliegende Haftbefehl aufgehoben wurde. M ehrere Viehseuchenvergehen wurden in der Nachmittagssitzung verhandelt. - Ter Landinst H. Sch. hat zwei auS Preußen ein geführte Schweine in ime Hofreite in Hitzkirchen eingestellt. Er hat geglaubt, der fr* amtlichen Anordnung genügt zu haben, wenn er die Tierc « feiner Hofreite in einem besonderen Raum für sich unterbnnjt, da ein Gehöft, in dem kein Klauenvieh stand, sich damals a Hitzkirchen überhaupt nicht befand. Die fragliche Verordnung rtr» bietet aber uneingeschränkt das Einstellen in eine Hofreite, -» der sich anderes Klauenvieh zu Nutz- oder Zuckst.zwecken b.-. findet. Urteil: 15 Mark Geldstrafe. — Der Metzgermeister flj. ist beschuldigt, entgegen kreisamtlicher Verordnung eine mit bet Bahn hier angekommene Käih von dem Bahnhof weggebracht n haben, bevor er sich bei dem Polizeiamt darüber ausgewi 1 hat, daß die Kuh keiner Quarantänevorschrist lnzterlag oder daß sie an ihrem Bestimmungsort für die Quarantäne an: meldet war. Das Urteil wird nächsten Freitag verkündet. — Der Handelsmann I. I. in Burggräfenrode hat entgegen fr ; ■ amtlicher Verordnung in die damals zum Sperrlu-zirk gehörior Gemarkung Okarben fünf Ferkel eingeführt. Urteil: 15 I Geldstrafe. Berufung verfolgte der Bäckergeselle K., der wegen Diebstahls einer Cu > tungskarte, Körperverletzung, Gebrauch eines ihm nicht zufrm- wenden Namens gegenüber einer zuständigen Behörde und schung einer zu seinem Fortkommen dienenden Urkunde zu - i Wochen Gefängnis und fünf Wochen Haft von dem Sch^st» gericht Nidda verurteilt wurde. Er will die Strafen herabgffM haben. Die Berufung wird mit der Maßgabe verworfen, b4S,3 746,4 ochste iedrigst edersch er-Jng -60 P Psg., Psg^ für „1 ische w C*= bi 10 4 12.3 95 Temper e lag: 1t elheit g., 9 Aevse 2. Go ^lus C Beob ßtz 9.2 10,3 8,6 atur 1,1 mn Mä n, 7 »sse l das rte 3- tobt ad) tu M ZU SS C CD 98 97 96 am 7. , 7. L rtte. Seot. das Psi Psd. 4 -6 Psg. tnb La ngen ZI sw sw WNW biS 8. , 8. C ). 3 -6 nb" de Ä l 2 l Sei ■ b ft m 0-33 psg., r Sta eg,S 2-i 10 10 10 )L -= arkt. Psg^ Zivelscde viriten 1. SotJ K. Neurat tion ö>iM Weiter Regen h 12,6 1 C. t- 8,3*0. Im Banne der Schönheit Seht manches Männerberz verloren. Wirkliche u. dauernde eit verleiht der rege mäßige Gebrauch der Myrrholinfeife, die c« inem Damentoilettetische fehlen sollte. b * Schlaflos. iofeiL die »ranke, Rervv'e L'crzletdende fo oft br runter bnnflL l'Za:thi(e*. «pvetti nrnnncL 2:ubl u.Unn bentrn fltb schnell, wenn man regel- madig Altbuchkoreter 11nrl*eprudel Ntark- quelle tnntt Schon nach kurzem Gebrauch dieses vor- Aüfllitben Heil maller» werden Manner u. «Zrauen feine ivobliot Lsirkung empfinden, ber florper kommt au »rohen unb die alte Lvannkraii und Vebcntfrrubc kebrt zurück, yon zadlr. Professoren und flerzten glanzend begutachtet i3l.lfc1bnnr rem s. 8tpietnb*r 181* vormittag«. 670 741 762 804 17S1M B4 U*. 832 US 709 835 410 682 605 92a 666 953 129 876 928 793 8 36 360 427 Ein kräftiger Junge angekommen. 100198 1 03:1 168 10S120 224 547 879 903 72 310 96 130128 54 304 678 621 35 74 784 973 1 3 7 247 63 640 991 138'531 660 652 66 61 34 130288 376 92 631 64 98 621 22 764 903 140216 20 644 66 865 92 932 141998 336 865 83 958 1SOC27 151120 255 153155 234 885 155 0 iarktplay 1 7 II •. glSbalb 4 Zimmer neblt >< bör vreiOW.» verm. Samnel Katz and Frau Katluka geb. Lilienfeld. Neustadt 14. Um 2. Ziehung 3. Kl. 1. Preuss.-Süddeutsche (227. Königlich Preuss.) KJassen-Lotterie Ztebung vorn 7. September 1911 neehmltlage. 851 40007 65 2C6 17 41 (400 : 941 4 7 078 206 44 644 -68 882 48345 62 2^6 363 480 60? 626 705 66 49140 617 685 717 92? 95 504 3 623 ( 3001 872 5 1374 679 818 5 2283 94 7 3j 53033 (4001 107 291 325 626 701 (300) 81083 343 612 69 76 712 40 65 82047 625 [30001 65 86 714 904 8 3 433 96 703 940 84383 483 661 77. 687 81027 , 30000 ] 69 215 84 632 66 646 618 8 6 205 834 664 601 89 878 8 7164 266 619 719 90 88107 220 919 88110 869 448 666 96 006 17 740 970 Lilien Hafer offeriert zu madigen Preisen e. M. Rothschild, Slirdr bflin (»reift Marburg). 16010 Diebstahls rinn J lies ihm nickt d gen Behörde. mb en Urte d lst von tot ic Gtraim toi-' lstgabe utriwr* criuchungW'i ■ Staatsanivaliiir ; an. ^g.Mann,2ß^ a.,kau«tonSf., sucht v. I.lO.Bcriraucnol'. als Wcifcnb., »oficnboi. ob. ähni. dauerndeSi. Eeilb a.Reis.i. Lb. u.Rbeinb.tat. Schr.Ang. u. 6015 an ben Wiest. Anz. erb. 486 664 1 0 1 219 630 67 686 1 02796 214 469 658 744 46 978 104 182 464 79 1800J 416 108123 307 982 107247 323 61 108 >03 Ml 786 108012 106 [6001 Steren ta iu ägt die N encc88,uti^ Pfand Verkauf. Dicnfttag, 10. Levtemb. b. 3»., vorm. 11 llbr. ver- steiaereichWolsstrasrellbabier gegen Barzahlung: 1 Schreibtisch mit Stuhl. Die Bersteigernng findet bestimmt statt. Born, WerichtSvollzieber in Wichen. 54247 91-, 55107 242 330 723 25 800 89 56101 93 649 624 4 0 931 (400 ] 5 7 318 432 699 (300] 854 99 58322 66 (300j 793 823 5 9165 699 783 ( 600) 60115 41 61161 [3000 r 78 362 626 73 623 861 62063 3C-6 75 413 611 15 [300J 23 63165 989 84016 134 *00j 225 319 426 34 59 887 8 5017 112 749 838 (EDO, 66 12 256 389 435 CO 534 745 8 7 037 316 26 92 6C5 95 600 66 774 97 8 8006 84 414 714 69034 706 80S 69 70025 523 783 1300] 858 95 71088 76 438 51 604 642 804 59 72256 64 612 724 844 904 [300] 73253 E64 5 03 759 7 4840 79 957 81 76108 12 287 ( 300) 623 64 9 7 696: 292 599 702 66 SSI 78122 299 662 '400] 667 [3001 7 5', 954 7934- 777 835 80112 *9 62 < -45 871 8 1 054 494 516 8 2642 753 62 523 34 83 21 79 512 1300) 768 997 84037 107 464 833 92 i 85361 159 210 965 881<0 253 60 3=0 '31 £37 [800 ] 87155 327 83 96 537 709 3 7 8 8343 [300 337 486 620 736 886 8 9048 433 683 645 998 98103 76 98 814 49 427 M 68 72 -54-88» »2 ■ Eisenba. Brüsseler 1 mm en. 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WrostherzosiUcheS Ämt^ericht. 631 66 746 74 841 [300] 952 110093 200 590 996 111154 (1000] 89 648 112007 377 4 95 664 783 963 113420 631 66 900 90 114011 122 866 115396 412 662 708 116139 392 41d 1300] 31 ee 117072 85 199 804 566 666 719 74 838 70 93 969 118065 131 836 73 642 606 14 760 877 87 931 119096 160 [30C] 324 667 796 120 1 140 369 [300] 038 762 SS 892 1 21110 370 83 396 431 612 94 815 25 1 22013 266 99 626 88 609 61 906 1 23197 270 434 088 799 1 24160 (16000J 245 1 25140 234 61 404 70 698 606 849 911 60 83 126006 36 242 311 67 1 27 284 873 909 43 128212 ( 300 ) 466 676 1 29 461 531 7 66 180043 149 297 627 64 724 862 64 131123 495 969 13001 132180 47 6 622 732 912 (3001 1330 -8 281 351 134076 330 788 874 99 941 (600) 97 1 35 010 13 *1ÄN24 *733 90 934 96 131105 4 405 533 813 132071 197 456 823 133r 16 76 818 84 9MJ500] 134019 203 364 627 674 851 1 3 6 331 544 666 136217 65 626 721 27 5 6 898 992 1 3 7 086 183 ” 68 138356 657 7SS 814 65 96 1 38006 23 34 Bekanntmachung. In ba6 Handelsregister Abt. A wurde bezüglich der Firma Hari Eichmann in Gießen eingetragen: Nechtsschutzstelle. grauen u. Mädchen erholten unentgeltlich Aat und Auskunft in RcäitSangclkgtußeitcn im allen Raibano Markt- vlav 14 Mittwoch nachmittags von 6*/<—8 Uhl- >cr Nesse der & der Frau M» ienerin mur^ Westfälisches Bettuch -Halbleinen 618 717 922 65 _ 140169 408 588 761 801 22 644 1*4 2M 60 858 1 42149 89 274 439 671 143113 «7 263 708 977 1 44020 804 651 *19 22 48 61 145M9 635 837 1 46207 (300) 432 T20 M 71 147352 86 904 (300) 67 99 149015 543 768 871 M Premier1 Schreibmaschine Mod. 4,5,6,9 renoviert (rebuilt) in allen Preislagen hv7/e Bon Ml. 125 - oufwärtö Warantiefebein mit ftqltura. Berlangen Sie schriftliche Offerte unt. Angabe, welcher Preis angelegt werden kann. Smith Premier Schreibraasch.- Gesellschatt, Frankfurt a. t, Oriedenftstr. 2. 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Klawe findet am IX. rad 12. tt*tv Auskttnftstclle für grauenberufe. «trauen u.Mädchen«- halten unentgeltlich tNn und Auskunft für alle Berufe im allen fflaihauft, Marktvlav 14, Dicnfttag nachmittags von 6'/, bis 7'/, Uhr. D*/, Versteigerung. TienStag, den 10. Lebt. b. 3o., nachmittags 2 llbr, I versteigere ich Babnboi iirnnc r>7 dahier gegen Barzahlung: 1.1 WrnnunoDhon in.Platten, cn.2Tbb. Ltiihle.l Plüsch“ I Sofa. 1 Waschkommode, i 2 2eröicrtifdic, 1 .»leider- stander, 1 Holzscsiel, eine Vnbcnibcte mit Regalen u , Schrank: . , 2.1 Viani no, 1 Billard, heben Mille .stgarren, Schnb u. Svielwaren, 1 Regifirier- kallc. 1 Räbniaschine, einen vollst. Bett, 1 Sofa, ein Schreibtisch unb anbere Möbel. Tic Versteigerung zu 1 findet bestimmt statt. Born, Gerichtsvollzieher in Wichen. 2clän^ "en mm,.k “ 3168016510S 421 692 799 813 °26 1 81143 530 Ms 709 81 923 1 6 2 2*4 430 61* 7*4 60 994 1 63 098 iJJo) 139 350 7 27 861 164171 550 550 73 93 732 3M 833 33 915 94 1 65017 87 611 kl* 1662-8 575 601 83 748 9*9 67 167550 2C 3*0 72 73 ■744 803 916 81 168118 20 [30C] 231 610 790 62 1 6 9078 680 17Q403 618 365 958 1 7 1 427 7 2 770 1 72*31 83 en 62 70 7*4 816 173021 1L8 233 361 618 966 174101 238 310 400 '*^1 13 70 805 m 3OT 61 421 868 86 1 7617? 783 858 GH M 483 680 1 7 8228 97 881 17 9 255 «M 842 *6 180038 93 352 449 7 9 7*9 817 942 90 1 81 479 182 66 6*6 760 96 8*7 971 183353 81 239 67* 7*1 P\ 805 925 184286 602 73 1 8 9 073 79 939 1 862*1 12S 31 725 1 8 7364 765 839 89 9** 53 80 188114 817 624 658 98 1 89169 235 [400] 8*8 5* M2 19O056 .303] 169 431 70 644 808 936 1 91644 153 614 (3000) 713 1 9218 ? 2*8 472 621 679 193010 973 415 609 31 55 859 923 1 94350 637 89 882 715 13001 195*1 718 90 845 1 96C3* 128 270 90 .£1 938 64* Ti JJBT160 693 9* IM«».6.605 X74 Not die Oewtnne Uber 144 Mark elod den betreUeadcn Nommern In Klammern beljretOgL (Ohne Oewlhr.) (Nachdruck verboten.) 287 806 662 869 66 166 253 709 1600) 863 97 2057 134 330 664 616 18 3014 69 282 306 625 600 * 5 89 02 1300] 974 4507 706 76 814 926 5136 90 300 3 800 89 6635 48 765 84 874 7081 166 83 257 85 489 600 943 SüOe 97 176 267 610 9067 449 619 79 709 37 19054 381 412 49 677 606 702 83 903 (300) 39 43 48 11283 98 644 776 827 944 46 [10000] 12018 71 [400 ] 252 936 53 13618 30 794 832 1 4106 313 462 684 728 6 8 933 1 5111 97 253 311 537 708 1 60*7 116 13000) 269 72 440 7 2 622 661 710 1 7870 94 740 806 19 960 [ 3001 75 1 6033 250 421 46 82 698 997 16022 76 193 654 794 2 0272 (300) 323 86 414 [300] 94 818 919 11064 921 2 2 2*7 374 431 676 877 2 638* 639 726 72 616 (1000 ! 955 2 4115 * 9 ( 200) 81 610 612 [300] 839 25090 24 1 693 >8 903 26173 397 580 662 783 2 7 7« 838 93 Ml 2»C'.8 140 369 419 666 659 7 8 789 21023 (300) 13* 816 [760001 30067 129 541 98 627 766 82 3 1094 108 201 478 742 50 90 3 2019 67 424 645 (*, 769 33102 863 941 341&0 [ 400| 347 457 93 941 3 5 294 312 496 674 700 36758 (400) 877 3 7 053 274 *04 621 89 61 60 770 842 906 3337 8 48 2 603 *8 93 706 91 810 43 (300) 973 3ÄC87 235 376 609 693 706 966 40*39 610 .'400) 7*2 41068 243 473 820 69 42089 329 88 704 66 43174 338 42 664 918 4 4267 373 *02 585 93 7*3 [30?) 45 1 3 458 540 74 [ 400] Umzüge, Wäsctiluhren, Gepäck- transporl 90042 *9 825 88 668 761 81057 110 602 81 714 89 99 »2106 3*9 66 632 769 ( 400) 808 9 3160 [300] au 66 600 84032 188 640 87 769 917 ( 300) 98C25 154 214 880 497 664 9 02*8 728 926 »7127 213 369 734 883 9 8067 ( 300) 292 446 614 96 801 99071 *11 80 841 1500) 908 ( 300) 190 66 (1000) 460 191134 230 844 ™ 722 85 854 192169 266 371 |300] *72 604 665 776 1912« 422 666 72 863 962 104106 714 58 3*8 419 638 66 S SS 83 105140 67 630 *3 967 1M1*S M8 718 812 107777 846 978 199076 136 (300) 82 40) 68 668 609 20 768 881 915 81 190086 300 469 88 7 84 89 110034 176 268 583 6*5 704 816 [800] 1112*0 60 763 112051 [800] 358 698 796 870 92 H2T80 56 606 7*4 868 930 11400* 296 327 409 69 609 974 [300] 111063 97 128 606 Ml 950 11»«* « 860 87 117009 28 77 HW 68 23C 94 «38 706 64 965 1100*4 168 M2 *80 748 62 64 91 826 119017 118 33 120LS3 oi^l^S« 121074 478 807 27 122253 388 693 879 1205k« 97* 1241*1 6* 481 706 909 12530* *78 654 | 300) 895 901 1200*1 «6 439 63 693 706 1 2 7 34 1 492 698 630 84 95 120248 375 506 Lehrling für »ontor und Voflet bei solornger Bergliiiing gesucht Sdmnl. Ängedote u. 6012 an den Wiehener Anzeig, erb. coub. Ynufirnu od.Madch. für 1 Stunde uormiitag» gef 0TF4 Bahnboinr. GO II. Mx die Reise wirb ein strebsamer, euer gischer^err, bcrmltbcnlänb' litten Berhältnillen i. Bezirk rtrifbberfl-Siibinflcn bekannt tft, von erstklassigem süddeutschen Aktienunter- nehmen gesucht. ss’/» Tic Stellung bietet bei fleihiner, auobauernb. Tätigkeit ein gutes Vorwärts- kommen. Gewährt werden: fcNtce <«ehalt. TÄgeNHpcNen« ProvlMlon. Itcmuncratlon. Cffcricn mit Bild und kurzem Vebenelouf erbet, u. F. O. A. 983 an Rudolf Moiie, Frankfurt a. M. 60 338 428 718 (10001 *5 880 958 334 6*5 7 5 960 61 152*'-? 711 35 505 154068 318 62 *28 '*00) 509 7 53 73 99 309 652 96 856 15612* 97 583 «in 157121 99 216 93 423 26 2v 47 642 819 25 64 74 923 1 581*3 97 490 798 (300] C02 150270 531 Versteigerung. Mittwoch, den II.Sevt. Hb. nachmittags 3 llbr, (ollen im stabt. Ufanblolale, SelierStveg 11 bnbier, die ivegeii rückst. Crtofrnnfru- kalleudeiträge aevfandeten Wcncnfinnbe: Möbel aller «rt iBertikoft, Schreibtische. 2 ZetTciarci, eine Partie Wechbinderrllstzeug (Stang, und Bohleni, 2»allenschrdntc u. v. a., versteigert werden. Wem moder, Wanbmeifter. ibMS) QI*htnÄ I MorgenDienfttag 21 UjlUlig; trifft eine groge Senbnng ^inniadi , Salat u. Lenfgurkeu sowie B)eisr- traut vor Zentner Lik. 2.c»v, auch sch Zwetfchen ein. Berk, v. morg. 8 Uhr an im Hofe b. Wirtsch. Boller, Babnhofstr. [07442] rl«M«r%■■■» U dee beide» Xbiellea** 1 aad II | JTTS^ÖawGn'^^Bem^ffarr^lnrTer^cireflennen Wnmm»m in Klammern belcefOgL (Ohne Oewltr.) (Nachdruck »erboten.) 30 134 61 309 548 891 1028 65 13000) 188 98 (600) N8 820 2017 172 210 816 527 785 974 66 3016 866 U M8 [*00] 4167 448 6 5 99 386 935 5166 208 606 «) [300] 81 618 82 67 9*4 1400) 0191 201 779 951 •i löto 266 80 442 500 656 706 913 79 0197 208 61 »5 464 879 87 0054 378 419 21 10216 40 652 608 743 832 87 932 11083 686 993 12009 [600] 113 376 719 872 (*00) 97 13285 386 C 683 1800) 843 1 4009 11 69 171 270 98 324 496 [MX» 689 6 58 910 1 5042 410 1* 98 7 54 941 16054 34 42 836 90 995 1 7144 321 1300 ) 439 613 723 826 fecoo Toi tos2 366 441 (300^ 845 1300] 884 945 ^ 207^* 2 170 3 69 959 22113 810 92 617 988 33186 304 407 610 670 836 68 987 2 4029 140 87 U2 20169 506 896 2 6057 136 237 421 23 66 (400) 621 885 88 2 7 030 310 074 702 900 2 3063 175 7 266 3*7 53 469 720 60 203*7 30006 189 512 680 760 <>0 872 992 31*51 32276 5*3 (3001 82 778 923 79 33601 05 831 85 3 4381 M Ol^SSMO L,0 91 627 764 983 M*09 666 660 ■ tu 37136 203 68 8 * 43"> 584 684 8*7 84 94 97 30196 201 606 747 73 1300] 800 14 30 244 820 63 'N Cb;': SäS Otto SchaaFs Salizylvaseline ist von auhetorb Heilkraft bei auigeriss-Livven. antgerin. Haut, all.Verwunb., Quetsch., Entzünb., Brandwnnb.,?lnS- schlag, rc. Borzügl. bewahrt aefl. ivufifdiroct!;, wimbflClauf. (Vilfee. flacht den ivub weich und eiastifch. Unentbehrlich für Touristen § u. iolbaten. -PlH-8 Adler-Droflerie. Seltersweg 39. Bekanntmachnng. In da« HandclSregisler Abt. A wurde beute eingetragen: Tie Firnta Bakos-^ Kammer^'ichlspiele in Gießen. 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