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Der Vierte Ausschuß formulierte in seiner heutigen Sitzung zunächst einige Fragen, die in der Angelegenheit Rothenhäuser an btc Regierung noch gerichtet werden sollen. Verlesen und genehmigt wurde ferner ein Bericht über die Bittschrift des Steuer- aussehers Gimpel und Genossen, wo die Regierung ersucht wird, von einer Rückzahlung der zu viel gezahlten Diäten abzusehen. Eine ausgedehnte Besprechung entspann gesucht. Sckristl. Augeb. unt. 09945 an d. Gieß. Anz. erbet. Die Sozialdemokraten erklärten, daß sie sick praktisch der Auffassung der anderen Parteien, die cinrnfnig eine solche Spezials sierung für zulässig erklärten, vorläufig anschließen wollen. Flucht eine 5—6-Zimmcr- Wovuuug nebst Zubehör auf h Februar ob. 1. März 1913. .^was ©orten erwünscht. W. fchriftl. Angebote u. 7896 den Gieß. 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Ter Wohnuugsausichuß nahm seine Beratungen wieder auf Ein Regierungs Vertreter gab die Erklärung ab, daß sich die Verbündeten Regierungen aufs ernsteste mit der Frage der Schaffung eines Reichswohnnngsgesetzes besänftigt haben, und das; eine Umfrage an die Regierungen der Einzelstaaten gerichtet worden ist. Bei einigen Bundesregierungen liegen aber noch W i d e r stände vor. Ter Ausschuß beschloß, sich nicht zu vertagen, iom dcrn den Unteraussämtz mit der Prüfung der Frage zu bcaus- tragen, welche Teile des Wohnung sw c s c n s i n e r st e r Linie reformbedürftig sind. Dort sollen die Vorarbeiten zunächst emsetzen. Man denkt da insbesondere an Massnahmen auf dem Gebiete der Kreditbeschaffung für Wohmmgsbautcn usw. Ter Wahlpriifungsausschuß erklärte die Wahl des Abgeordneten Werr «Zentrum, 4. Trier) für gültig. — Die Prüfung der Wahl des Abgeordneten Tr. P a ch n i ä c (Vp.) 3. Mecklenburg-Schwerins wurde auf morgen vertagt. Wahrscheinlich werden'Beweiserhebungen beschlossen wer den. - Die Wahl des Abgeordneten Schwabach 0 des Vollsschulgesetzes, wonach die V o l k S s ch u l l e h r e r den D i e n st alsOrganisten zu versehen haben, wurde einstimmig angenommen^ Pos. 3: Berechtigung des Geistlichen, als solcher Sitz und Stimme im S ch u l v o r st anoe 311 haben, die der Ulrichsche Antrag verneint, wurde gegen eine Stimme abgelehnt. Pos. 4 fordert, daß die noch bestehenden Konfessionsschulen in Si mn lt anschulen umzuwandeln seien, ist mit vier gegen zwei Stimmen angenommen worden. Besonders jüber die ifx1.it e /Frage, die als die wichtigste angesehen werden muß, entstanden große Meinungsverschiedenheiten. Nach dem Verhalten der Ausschußmitglieder kann man auf recht interessante Plenarverhairdlungen schließen. Der Aus« schuß vertagte sich dann auf unbestimmte Zeit. Freitag, 6. Dezember M2 Rotationsdruck und Verlag der Brühfschen Unioersiläts - Buch- unb Stetndruckerei. R. Lange, Gießen. Oefenu.Herde neu und gebraucht, gibt sehr billig ab (09635 W. Dtirbeck Nachf. Diezstraße 6. Telephon 283. ' Zim. Wohn. mit Zubeh. z. perm. Walltorstr. 67. (^ Tienstrnädchen für die Privatabteiluim gef. B6/1*) Chirurg. Klinik. De „Oietzener ZamilienvlStter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das ' Kreisblatt für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Tie „randwirtfchaftllchen Seih fragen" erscheinen monatlich zweunal. (ßerid)f»faaL Mainz, 6. Dez. Der 35jährige Metzgermeister Michael Schäfer aus Schönfeld, wohnhaft in Mainz, verkaufte Pferdefleisch als Ochsen- und Rindfleisch. Als Grund des .Betruges erklärteler, daß er kein Geld gehabt^um Vieh kaufen zu können, er laufe das Fleisch von mibcren Metzgern. Da ihm aber alles das zu teuer gewesen fei, hätte er Pferdefleisch gekauft. Er wurde des Betrggs an- geklagt und hatte sich'gestern zu verantworten. Mitangv- klagt der Beihilfe waren der Pferdemetzger Würsching und dessen 24jährige Tochter Margareta. Das Schöffengericht verurteilte den S ch ä f e r wegen Betrugs zu 20 Mk. Geldstrafe, die beiden anderen wurden freigesprochen. Berlin, 5. Dez. Tas Schöffengericht verurteilte den verantwortlichen Redakteur des „Lokalanzeigers", Sar-- t 0 r i u s, wegen übler Nachrede und öffentlicher Beleidi-- ftung des Generalmusikdirektors v. Weingartner zu 50 Mark Geldstrafe und billigte dem Kläger Publikations- befugnis zu. Aus Hessen. Die Besoldungsvorlage endlich in Sicht. rb. Darmstadt, 5. Dez. Tie Regierungsvorlage über die endgültige Besoldungsreform ist bestem Vernehmen nach jetzt glücklich zum dtbschluß gebracht worden und wird am nächsten Samstag von Staatsminister Tr. Ewald dem Großherzog zur Unterschrift vorgelegt werden, worauf das wichtige Aktenstück unverzüglich der Zweiten Kammer überwiesen werden wird, die es also dann bei ihrem Zusammentritt am kommenden Dienstag vorfinden wird. Tie Vorlage wird ähnlich, wie die im verflossenen Sommer, wieder mit zahlreichen Tabellen und statistischen Berechnungen bepackt sein und auch einen ähnlich großen Umfang haben, so daß deren Studium ein tüchtig Stück Arbeit erfordern dürfte. Von dieser wiederum in verschiedene Gruppen zerfallenden Vorlage ist diejenige, in der das Wohnungsgeld geregelt wird, bereits im Druck fertiggestellt, während die definitive Fertigstellung der übrigen Teile der Vorlage immerhin noch mehrere Tage in Anspruch nehmen imrd. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- stratze 7. Expedition und Verlag: Redaktion.b^Al 12. Tel.-Adr.: AnzergerGießen. AltesPorzellan von auswärtigem Privat' sammler zu hoben Preisen zu kaufen gesucht. Mitteilung mit Beschreibung, Angabe des unteren Fabrikzeichens und der Photographie unter K. Z. 4391 an Rudolf Mossc, Frankfurt a. M. Strengste Verschwiegenheit rvA in allen Arten, Qualitäten und Ausführungen von Mk. 3.— bis 200.— bei A. Salomon dt Cie. 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Ter Staats selretär sagte die gesetzliche Festlegung der verminderten skammeinlagc auf 50 Mk. zu. lieber die Höhe der Gebühren und den Frankierungs- zwang wurde längere Zeit beraten. Mehrfach wurde die Herob- sctzung der Einzahlmtgsgebübr von 10 auf 5 Pfg., sowie die Beibehaltung der Zahlungspflicht des Empfängers verlangt. Ein Negicrungsvcrtreter wandte ein, das; die Erhöhung der Einzahlungsgebühr das notwendige Gegenstück der Beseitigung ber Zuschlagsgebühr sei. Der Franliernngszwang sei von sehr vielen angesehenen Vereinigungen gebilligt worden. Eine Erhöhung der llebenveisungsgebühr nach einem sozialdemokratischen Vorschlag sei nicht zweckmäßig, da sie wenig einbringen und dem Hauptzweck des Gesetzes, der Förderung des bargeldlosen Verkehrs, entgegenstehe. Der Ausfall sei bei einer Herabsetzung der Gebühren nur dei Zahlungen unter 500 Mk. schon zu groß, da 95 Prozent aller Zahlungen unter dieser Grenze liege. Bei entsprechender Entwicklung würde die Verwaltung selbst Ermäßigungen treffen, da der Grundgedanke, den P o st s ch e ck v e r - kehr nicht als besondere E i n n a h m e g u c l l c z n ^betrachten, festgehalten werden solle. Von nationallibcraler Seite wurde betont, die Herabsetzung der Gebülw auf 5 Pfg. wäre wünschenswert. Der Staatssekretär Kractke erwiderte, bas; zurzeit 65 Prozent der Einzahlungen die Zuschlagsgebühr ;u bezahlen haben Es falle also ein bisheriger Ertrag von 3,7 Millionen weg, das sei keine Versteuerung. Auf Anfrage erklärt der Staatssekretär, daß die Ablehnung des Fran- kierungszwanges nicht das Scheitern des Gesetzes nach sich ziehen werde. Von sozialdemokratischer Seite wurde der Verwaltung vorgchalten, für die Ausbreitung des Postscheckverkehrs wenig actan zu babcit. Ein Vertreter des Zentrums bezeichnet den ärankierungszwang als unmöglich. Von fortschrittlicher Leite wurde die Verzinsung für beut'* als unmöglich erklärt, doch müsse eine Herabsetzung der Gebühren erreicht werden. Ter Ausfall werde jedenfalls zu einem guten Teil durch die Steigerung des Verkehrs ausgeglichen werden. Die Sleigerungs- lebühr bei der Auszahlung sollte wegfallen. Bei der Abstimmung wurde die Herabsetzung der Einzah- iungsgebühr auf 5 Pfg. gegen die Konservativen i it g e n o m m c n. Der Frankierungszwang wurde a b g e l e h n t, hie Verzinsung der Guthaben gegen die Stimmen der Sozial- brmofratie abgelehnt. Rach weiteren Beschlüssen wurde be- ILlossen, den Druck der Zählkarten, der bisher der Reick)sdruckerei Vorbehalten war, für die Zukunft freisugeben. Mit diesen Ab «mdenmgen wurde das Gesetz dann angenommen. Der verstärkte Geschäftsordnungsausschutz bci'daftigtc sich mit der Frage, ob zu einer Anfrage ein sogenannter spezialisierter Antrag gestellt werben dari. Die Frage war bekanntlich aktuell bei der Anfrage über die Fleischtenerung. Der Ausschuß kam zu dem Ergebnis, die endgültige Beschlußfassung über diese Frage bts zu der allgemeinen Revision der Geschüstsordnung zu vertagen. ««-‘■’m Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oderheffen IW. Mechaniker gesucht. ^60 'ilrtbur Pfeiffer, Wetzlar Fabr. physikalisch. Avvarate Für 1. Mär» durchaus zuverlässiger, fleißiger, oerh. Gärtner mit guten Empfehlungen gesucht. Freie Wohnung, Gebalt nack Uebereinkuntt. Sckristl. Angeb. unter 7871 an den Gieß. Anz. erbeten. Tüchtiges, zuverlässiges Dienstmädchen für 1. Jan. 1913 gesucht. Frau Jakob Maternus, 79121 Klinikstratze 22. Balnitiontr. 4t» ö-Z.-W. -■ m. Zubeh, 2 BerandaS, Gas. ■ elektr. tzttcht, Trockenb. z.v. 098091 Ein groyer Posten Oeien und He* neu und gebraucht, sind weit unter Preis abzugeben. W. Höß, Bleichstraße 11. Einj. Mantel und fast neuer Helm m. Busck bill. abzugeb. 099301 ttaiier-Allec 15 1. schone^immcrwoliuung lyianfarbc) au ruhige Leute alsbald zu vermieten. [7925 Rah. 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Ich mache daraus attsmerksam, daß das Ausgicnn von HauS, WirtfchaftS, Stall und sonstigen Ad I wässern in die Ltraßcnrinntteinc, sowie das Ei» schütten von Schmutzwasser in die Dicocinuafitr einläufe des getrennt entwässerten Gebiets Verbots und strafbar ist.__ Betr. die Ausführung des Bersichernngsgesebcs für Ai gestellte. Zum Zwecke der ortsüblichen Bekanntmachung wirf aus die im Kreisblatt Nr. 94 vom 3. Dezember 1912 dc öffentlichte Bekanntmachung des Direktoriums der Noicht Versicherungsanstalt betr. Erleichterungen der Beitrag entrichtung für Angestellte, die von mehreren 2lrbci: gebern während des Lßonatü beschäftigt werden 177 M Versicherungsgeseßes für, Angestellte», hingewiesen. |P schule sollen iVrcitafl, hen 20. Iczcmbcr iS. Zs., norm. 10 DI: öffentlich vergeben werden. biS spätestens 20. Dezember 1912 beim Armcn«^! Asterweg 9, einzureichen.£j Die Glascrarbeitcn für den Neubau der Oberm 7923 7918 Dam ni. 7914 werden. Beuern, den 6. Dezember 1912. Großh. Bürgermeisterei Beuern. Walther. herangezogen werden. Climbach, am 5. Dezember 1912. Großh. Bürgermeisterei Climbach. Stein. Bekanntmachung. Betr. den Voranschlag der Gemeinde Göbelnrod für 1913 Rj. Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag liegt während einer Woche, vom 7. bis 13. Dezember 1912 (beide Tage einschl.), ans der Anltsstube des Bürgermeisters offen. Die Beteiligten können innerhalb dieser Frist den Voranschlag cinsehen und bei dem Bürgermeister schriftlich oder zu Protokoll Einwendungen gegen den Inhalt Vorbringen. Bemerkt wird, daß die Erhebung einer Umlage beschlossen wurde, zu der auch die AuSmärker herangezogen werden. Göbelnrod, den 4. Dezember 1912. Großh. Bürgermeisterei Göbelnrod. Konkursverfahren. Ueber daS Vermögen des Tapezierers Heinrich mders in Gießen wird heute, am 4. Dezember 1912, achmittags 5 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Der Kaufmann Louis Althoff in Gießen wird um Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 28. Dezember 912 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlttßfassung über die Beibehal- tng deS ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubiger- nSschusses und eintretenden Falls über die in § 132 er KonkurSordnung bezeichneten Gegenstände und zur Zrüfung der angemeldeten Forderungen auf Samstag, en 4. Januar 1913, vormittags 9 Uhr, vor dem nterzeichneten Gerichte, Tertnin anberaumt. Allen Personen, tvelche eine zur Konkursmasse ehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse ttvaS schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Semeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch ie Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache nd von den Forderungen, für welche sie auS der Sache bgesonderte Befriedigung in Anspruch nchtnen, dem konkurSverwalter bis zum 28. Dezember 1912 Anreize zu machen. B*/,, Grobherzogliches Amtsgericht in Gießen. Bekanntmachung. Betreffend den Voranschlag der Gemeinde Climbach für Rj. 1913. Der vom Gemeiuderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Climbach liegt während einer Woche und zwar vom 11. Dez. bis 17. Dez. 1912 (beide Tage einschl.) auf dem Bureau der unterzeichneten Bürgermeisterei offen. Die Beteiligten können den Voranschlag einsehen und bei der Bürgermeisterei schriftlich oder zu Protokoll Einwendungen gegen den Inhalt vorbringen. Bemerkt wird, daß die Erhebung einer Umlage beschlossen wurde, zu der auch die Ausmärker Bekanntmachung. Der von dem Gemeiuderat dnrchbcratene Voranschlag für Nj. 1913 liegt während einer Woche und zwar vom 9. Dezember bis einschl. 15. Dezember l. Js. auf dem Bureau der unterzeichneten Bürgermeisterei offen. Die Beteiligten können innerhalb dieser Frist den Voranschlag einsehen und Einwendungen schriftlich oder zu Protokoll vorbringen. Es wurde die Erhebitng einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker herangezogen MöbolhandLPh. Henke 14 Sonnenstrasse 14 (757 Sofa- 11. 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