Nr. 235 viertes Blatt 162. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Tie ^Giehener Zamtlieablätler" werden dem „Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt fir den Kreis Giehen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Samstag, 5. Gttober tys2 Rotationsdruck und Verlag der Bruhl'schen Universuäls - Buch- und Sreiudruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition imb Verlag: 51. Redakt:on:^^112. Tel.-Adr.:?li»zeigerGießelu Diener und Heizer bei der Laut er Universität. Man schreibt uns: In Nr. 228 Ihrer werten Zeitung hat ein Herr durch eine Zuschrift die Oeffentlichkeit darauf aufmerksam ge macht, das; bei der Besoldungsresorm die nichtangestellten Diener bei der Universität nicht bedacht worden seien. Aur heften. Tie Erste Kammer und hie BeloldungSvorlaqe. bs. Darmstadt, 4. Okt. Noch ehe der Regierungsentwurf zur organisck)en Regelung der Bcamtengehältcr bekannt ist, hat bereits der Finanzausschuß der Ersten Kammer, wie wir gestern schon telegraphisch meldeten, Stellung zu der ungeborenen Vorlage genommen. Einfacher als es geschehen aue-gedrückt heißt das also, daß sich die Erste Kammer auf eine Steuererhöhung nicht einlassen will, deren Not Wendigkeit in der Sitzung der Zweiten Kammer vom 8. Mai d. I. von allen Parteien mit Ausnahme des Bauernbundes anerkannt wurde. Auch will sie für die organische Regelung keinen höheren Betrag aufgewandt wissen, als für die provisorische Regelung erforderlich war, nämlich rund 2s . Millionen Mark. Im übrigen aber enthält diese „Erklärung" eine ganz selbstverständliche Forderung insofern, als die zu erwartende Regierungsvorlage auch gleichzeitig Deckungsvorschläge machen wird. Denn einzig und allein aus den Ersparnissen im Staatshaushalt wird man die Mittel zur Erhöhung der Beamten- und Lehrer- usw. Ge- I)äiter nicht aufbringen können. Interessant ist auch die Begründung, die dieser Erklärung beigegeben ist. Hier heißt es: „Die Notwendigkeit der Gehaltserhöhung der (Staatsbeamten und Lehrer wurde voa der Ersten .Hammer bereits in der Adresse auf die Thronrede vorn 20. Dezember 1911 anerkannt, weiter aber vor allem durch die Beschlüsse, die sie im Sommer dieses Jahres bei der vorläufigen Regelung der erhöhten Gehalte faßte. Daß jedoch diese Verbesserung der Bezüge der Beamten und Lehrer nur ihm Nahmen der finanziellen Leistungsfähigkeit des Landes erfolgen könne, ist vom Ausschüsse bereits in dem damals erstatteten Bericht ausdrücklich erklärt morben. Zur Bestreitung des Bedarfs, der sich zur Erhöhung der Zivilliste des Großl-crzogs, zur Verbesserung der Bezüge der Beamten und Lehrer, der Staatsdienstanwärter und Schulverwalter, sowie der Pensionäre und der Hinterbliebenen von Beamten und Lehrern ergibt, ist nach den Beschlüssen der % am ment und dem Gesetz vom 17. Juli 1912 ein Betrag von rund 21/3 Millionen Mark erforderlich. Durch diese Bewilligung, die eine dauernde Belastung des Budgets bedeutet, dürften dem Lande zur Bestreitung dieser Vedürsnisse bereits genug Opfer auferlegt werden: im übrigen setzt diese Bewilligung eine Verständigung über die vom Ausschuß gebilligten Vorlagen über die Beiträge an die Konrmunen zu den Kosten der höheren Schulen sowie zu den Gehalten der Volksschul- lehrer voraus. Der Ausschuß glaubt das Verlangen aus- sprecheu zu sollen, daß, falls die bevorstehenden Vorlagen die Aufbringung weiterer Mittel über die für das Jahr 1912 bewilligten 2' _■ Millionen Mark hinaus erforderlich machen sollten, dieser Mehrbedarf zu einem erheblichen Teil durch Ersparnisse auf den verschiedeneit Gebieten der Staatsverwaltung aufzubringen ist. Die in der Vereinfachungskommissiou gemachten Vorschläge über die Vereinfachung und Verbilligung des Steuerveranlagungs- Verfahrens, loeitcr bei der Erhebung der staatlichen Gefälle und Steuern, foivic die andere Organisation der Baubehörden lassen mit anderen möglichen Vereinfachungsmaßnahmen nennenswerte Ersparnisse erwarten. Im übrigen sei auch darauf hingewiesen, daß bereits bei früheren Veranlassungen, so zuletzt bei Beratung des Budgets 1912 (Prot. Nr. 3) vom Finanzausschuß und seinen Referenten darauf hingewiesen wurde, daß man an die Vereinfachung auf den verschiedenen Gebieten der Staatsverwaltung bic Hoffnung knüpfe, die beredüigten Wünsche der Beamten und Lehrer zur Verwirklickzung zu bringen. Allerdings müssen solche Dereinsachungsmaßnahmen ohne Rücksicht aus die vielleicht davon betroffenen Beamten und ohne Rücksicht auf die Stadt oder das Städtchen, das vielleicht hierdurch einen Beamten ober Amt verliert, zur Durchfül-rung gebracht werden: diese Opfer sind der Allgemeinheit sowie den Beamten und Lehrern, die diese Verbesserung dringend erstreben, zu bringen." Hierauf erfolgte in Nr. 232 eine weitere Zuschrift der Heizer und Handwerker, welche darin ihre Lage schildern, was ja auch ihr gutes Recht ist: nur hätte der Einsender darin keine Angriffe gegen die Diener richten dürfen, umsomehr als von dieser Seite keine Veranlassung dazu gegeben war. Auch zeugt es von wenig Einsicht, ttwnn Leute, welche doch gleich schlecht gestellt sind, sich auf diese Weise gegenseitig bekämpfen. Damit können sie ihren Interessen durchaus nicht dienen, wohl aber schaden. Außerdem wird in dieser Zuschrift gesagt, daß es Diener gebe, welche ein ganz bedeutendes Nebeneinkommen hätten. Dies kann jedoch selbstverständlich den übrigen, die es nicht haben, nichts nützen. Die Sache stellt sich auch in Wirklichkeit wesentlich anders dar: Der größte Teil der Diener hat tatsächlich neben dem Gehalt keine nennenswerten Nebenverdienste. Wohl gibt es einzelne, welche ein einigermaßen ansehnliches Neben einkommen beziehen. Letzteres aber wird nur für besondere Leistungen und für Arbeiten außer den Dienst stunden bezahlt. Das zuletzt Gesagte ist aber auch bei den Heizern und Handwerkern der Fall. Ganz unbegreiflich ist der letzte Passus, in dem den Dienern vorgehalten wird, daß sie ihre Kinder in höhere Schulen schicken. Jeder verständige Mensch kann doch für solche Leute, die dieses meistens nur durch Einschränkung und Entbehrung ermöglichen, nur Achtung haben. 3m französischen Hauptquartier nach Wörth. Den Wend des 6. August 1870 im französischen Hauptquartier schildert in packenden Bildern Emile Ollivier in dem neuen Bande seines Geschichtswerles, der in den nächsten Tagen erscheint^ Mac Mabon ist in Wörth angegriffen, der ganze Tag bringt dem -Hauptquartier eine endlose Stelle dramatischer und sensationeller Nachrichten. Am Morgen gehl in der Umgebung Napoleons bas Gerücht von einem großen Siege, der errungen sei: um 10 Uhr folgt ein Telegramm Mac Mahons: „Wenn Faillh zu mir ,stützt' konnte ich die Offensive ergreifen". Um 1 Uhr melbct Frossard: ,^Jch werbe heftig angegriffen". Um 3 Uhr ein Telegramm des Bahnhofsvorstehers von Reichshofen: „M/tn weicht zurück, ich rette mich". Tann noch, gegen 5 Uhr, ein Hoffnungsstrahl, Frossard melbet: „Ter Kampf scheint nachzulasscn, ich hoffe Herr des Terrains zu bleiben". Zwei Stunden maßloser Aufregung und Spannung, bis endlich um 7 Uhr das Präludium der Wahr beit und der Wirklichkeit ansetzl, Frossard schickt durch den Draht den Verzweiflungsruf: ,^Jch bin umgangen, gezwungen, mich auf die Höhen zurückzuziehen". Um 129 Uhr abends trifft im Hauptquartier Napoleons sJ)tac Mahons tragische Meldung ein: „Heute morgen um 7 Uhr wurde ich von sehr starken Straftert angegriffen. Ich habe die Schlacht verloren; wir haben große Verluste an Menschen und Material erlitten. T-er Rückzug wird soeben ausgeführt." Und dazu, ein böses Omen, ein Satz, der Schlimmes durchblicken läßt: „Unsere Leute haben den größten Teil ihres Gepäckes verloren." Wie wird die Hiobspost im Hauptquartier bes Kaisers ber Franzosen ausgenommen? Kein Entsetzen, keine Panik, ja nickst einmal Bestürzung: nein. Schlimmeres: völliger Zusammenbruch, Verzweiflung, man ist vernichtet. Tic Offiziere in ber Umgebung bes Kaisers, bic Generäle, finben nicht jene starre Festigkeit, mit ber Solbalen im Kriege Unglücksbolschasten ertragen müssen. Tie sinnlosesten Gebanken werben laut. „Am schlimmsten von allen ist der General Lebrun, der zum Teil für das Unglück verantwortlich ist, ber Mann, der hinter ber Kulisse den „Feldzugsplan" suggerierte, ber bie Theorie ber verteilten kleineren Truppenmengen längs ber Grenze burchgesetzt hatte. „Uns jüngeren Offizieren," so notiert Faverol de Kerbrcch in sein Tagebuch, „machte er an biefem 9U>enb ben peinlichsten Einbruch In Anwesenheit des Kaisers ließ er seiner wilden Erregung ungezügelt Lauf, nannte feine unglücklichen Kameraden unfähige Gesellen und Ignoranten und sprach davon, sie erschießen zu lassen." „Ich bewundere den Kaiser, ber inmitten bi cf er Verwirrung seine Ruhe zu bewähren wußte, und nicht ein Wort des Vorwurfes gegen die Generäle fanb, bic geschlagen worben waren." Unb er, Napoleon, hat in biefem tragischen Augenblick keinen gefaßten. Har- benfenben, ruhigen Berater zur Seite, alle um ihn her geben sich wehrlos ihrer Entmutigung unb ihrer Wut hin. Unb nun kommen auch jene Herren -u Worte, bie, „alles vorausgesehen haben", jene, bic nie positiv Rat wissen, nur bie Gefahren anberer Vorschläge hervorzuhebcn verstehen und immer Recht behalten, weck pc nur kritisieren unb nie handeln. Am bittersten ist bie Kritik bes Prinzen Napoleon: er fdxmt nichts und niemanden unb tobt gegen bic „Unteroffizierspolitik", die Frankreich zum Siri eg getrieben habe. Wer am tiefsten und größten ist der Pessimismus Napoleons, nur baß er seine Hoffnungslosigkeit hinter feiner eisernen Maske unerschütterlicher Rulw verbirgt. In dem kranken Körper erlischt in diesem Augenblick der letzte Funke von Willcns- frait. Und in dieser Stunde packt ihn jener Gedanke, der int tv eiter en Verlauf der Ereignisse aus einem Unglück ein unaufhaltsam fortwirkendes Verhängnis mackste. Er verliert das Vertrauen, Paris ist gefährdet, nur an Verteidigung ist noch zu denken, Elfaß' Lothringen und die Elstnnpagne müßten dem Feinde geräumt wer- ben: ber Rückzug nach Ehrckons ist bie einzige Rettung. ,X'om 6. August ab ist das Napoleons steter Gedanke: unter bem xrurf ber Umgebung scheint er manchmal barauf zu verzichten, aber immer wieder kommt er darauf zurück. Er ist nur febeinbar unentschlossen, in Wirklichkeit will er nur cinS: Metz verlassen unb zurück nach Echälons." In später Abcndstunbe beginnt bic Beratung über bie For- terungen bes Augenblicks. Sofort entwickelt der Kaiser seinen Gebanken: er will sich zwischen ben Feind utid bic Hauptstabt legen, sich erst in Metz unb bann auf ElKlons konzentrieren. Unb nun bricht jener stets latent vorhanden gewesene verhängnisvolle Gegensatz zwischen Napoleon und dem Gencralstabschcf Leboeuf aus. Leboeuf, der für alles die Verantwortung trageir soll, widerspricht: der Kaiser habe sich in Metz schon zu lange verzögert, er gehöre in die Mitte seiner Truppen, müsse selbst leiten: der Rückzug auf ElHlons sei Ohnmacht: in Elsasz-Loth- ringen müsse Paris verteidigt werben. Unb er entwickelt einen kühnen Offcnsivplan, sofortige Sammlung, sofortiger Gegenschlag, bic rasch vorgestürzten deutschen Armeen müßten erschüttert fein, er will sie anpacken, ehe die in ben Vogesen riitgcnbc Dritte Armee herbeifommen kann. Die Offensive sei bie einzige Chance, xer Plan ist kühn, aber ber einzige Ausweg. Prinz Napoleon, der erst für Chillons war, stimmt nun bei: nur Napoleon ist nicht zu überzeugen. Alle Vorstellungen, Bitten und Gründe sind vergeblich. Er vervielfacht seine Einwände, es sei schwer-, sofort* Instruktionen zu geben: gegen 11 Uhr steht er plötzlich auf: „Auf morgen, meine Herren." Leboeuf überlegt einen Augen- -blick, dann bestürmt er den Prinzen Napoleon: „Sie müssen noch einen letzten Versuch machen." „Nein, Sie sind General- stabsck-ef. Sie müssen noch einmal anfangen." Und Leboeuf eilt noch einmal zum Kaiser in dessen Zimmer: bald kehrt er wieder, völlig verzweifelt, er hebt ratlos die Arme gegen den Himmel: „Es ist nichts zu erlangen!" „Gehen wir schlafen," sagt der Prinz, „jedenfalls sind wir sicher, diese Nacht noch nicht aufgehoben zu werden". Am nächsten Tage wird Napoleon von neuem bestürmt, weigert sich, gibt fckxrinbar nach, Leboeuf wird nach St. Avold geschickt: in seiner Abwesenheit gibt Napoleon die Befehle zur Konzentratton auf Chälons. Zwei Tage sinh inznnschen verloren. Als Leboeuf zurückkehrt, und von dem Geschehenen erfährt, telegraphiert er dem Ministerium seine Abdankung. Ter Kaiser nimmt sie nickst an, Leboeuf denkt an Selbstmord, aber er harrt schließlich aus uno übernimmt die Verantwortung für das, was er nie wollte, was er für ben Ruin hielt, und was geschah, ohne daß fein Rat geachtet wurde. . .__________________________________ Börsen-Wochcnbcricht. — Frankfurt a M., 4. Okt. Die Börse hat -eine bewegte Woche hinter sich. Die M 0 b i t * machung ber Balkan staaten hat eine Bestürzung her- oorgerufen, wie man sie schon lange nicht mehr erlebte. Bet ben lebhaften wirtschaftlichen Beziehungen, die alle Großmächte mit ben Balkanstaaten unterhalten, muß ber Ausbruch eines Krieges zwischen diesen die ftonjunftur stark berühren unb ben Geldmarkt ungünstig beeinflussen. Das kam der Börse mit einem Schlage zum Bewußtsein unb ber Einsluß ber Kriegsgefahr mußte um so einschneidender werden, als die Kapitalistenwelt von ber Zuspitzung der Balkankrisis mitten in ben frohesten Hoffnungen, bic sich auf bie glänzende Wirtschaftslage grünbeten, überrascht worben ist. Im Zeichen ber Hausse war man über bic Kriegs- ftimmung leichten Sinns hinweg gegangen unb es traf jetzt eine Börsen betonte ein, wie sie selbst beim Ausbruch bes russisch- japanischen - Krieges nicht zu verzeichnen war. Es fehlte jebe Kontremine, und so fand das stürmische Angebot keinerlei Nachfrage. Besonders am Kassaindustrieaktienmarkt war eine förmliche Verwüftung zu verzeichnen, die in Monaten errungenen SVur3fteigerungcn wurden mit einem Schlage sortge- wischt und große Gewinne haben sich in größere Verluste ver- Lrauen-Feuilleton. „Ten Jungen, bitte . . Aus einem Frauenleben von Georg Müller-Heim (Dresden). „Ach, nun hab' ich mich umsonst gefreut!" ruft die achtjährige Irmgard, als man ihr das neugeborene Schwesterchen zeigt, „es hat ja schiefe Augen!" „Du bist ein unartiges Kind, weißt du?" fällt ihr Vater ins Wort. „Freu' dich lieber, daß die Kleine so munter ist unb daß es Mama gut geht!" Aber in ben strengen Ton ber väterlichen Ermahnung mischt sich ein leiser Unmut. Man hatte einen strammen Jungen erwartet, unb nun war ein Mädchen angenommen mit einem so fatalen Augenfehler. Zu dumm! Woher dem? eigentlich? Weber in seiner, noch in seiner Gattin Familie war so etwas bisher vorgckommen. Tie Vcrwanbtcn würben reben unb — ihr Mitleid ausbrücken. Tas konnte er nun gcrabe leiben! Eine Operation — hm — wirb viel Geld kosten. Unb bann weiß man noch nicht mal, ob's was nützt. Ach, bas war ’ne bummc Geschichte! Wenn's nur wenigstens ein Junge wäre! Den gc niert's weniger. Der kriegt allemal 'ne Frau, wenn er nur sonst tüchtig ist. Aber ein Mädchen s . . Ja, wenn man ben Fehler mit Gelb decken kann. Aber so? Na, sie wird halt einen Beruf ergreifen müssen, mag sich ber Frauenbewegung anschließen. Da fragt man Gott sei Dank nicht nach Schönheit. Also ein befignierter Blaustrumpf im Wickelbettchen. Donner Wetter! Wenn doch erst die Taufe vorüber wäre! ’ne rechte Freude würde es ja doch nicht! Weinend kommt Irmgard heim. „Nein, Mama, ich fahre den Wagen nicht mehr. Alle Nachbarn schlagen bic Vorhänge zurück unb sehen sich bie Ilse an. Und bann rufen sie allemal: „Ach, wie sckwbe! Das arme Kind!" Unb bann tätscheln sie mir bie Wange unb sagen: „Du wolltest wohl gern ein anderes Schwesterchen haben?" Ich hab' so stolz fein wollen auf meinen Kinderwagen. Und nun . . . unb nun bebauern sie mich alle — uhuuuu . . Große Perlen tauen aus ben Kinberaugen. „Ich fahr' bie Ilse nicht mehr! Ich mag sie gar nicht mehr sehen!" Unwirsch stampft bas Kinbertüßchen ben Boben. „Pfui, schäm' dich, Irmgard!" Mehr aber als cm verweisendes Wort hat bic Mutter nicht für bas ungezogene Kind. Ach, ihre sehiilick>c Hoffnung ist ja schnöde enttäuscht worden. Alle ihre Schwägerinnen haben schon Jungen. Nur sie nicht. Und nun noch das! . - . „Die ganze Klasse sitzt heute eine Stunde nach! Ilse Trautner kann heimgehen. Sie allein hat das Gedicht gelernt." Die freundliche Lehrerin gibt der knixenden Ilse die Hand zum Abschied, bann besteigt sie wieder das Pult und schlägt die Hefte zum Korrigieren auf. „Also, jetzt lernt ihr das Gedicht," wendet sie sich noch einmal an bic Schar ihrer elfjährigen Schülerinnen. „Ich werbe pünktlich um eins abhören." Mit einem Ruck stützen sich zehn Paar Ellenbogen auf die Pulte, zehn Paar Hände halten bie Ohren zu und zehn Mündchen sprechen im Flüsterton: „Zum Hannele der Engel sprach: Schließ' deine Augen, folg' mir nach! Hast viel geduldet hier auf Erden, Sollst nun dafür ein Engel werden." Auf der letzten Bank aber stecken zwei heimlich bie Köpfe zusammen unb tuscheln: „Das hat uns bie Trautner eingebrotft. Na warte!" „Sie ist aber doch jetzt brei Tage krank gewesen. Da hat sie doch gar njcht wissen können, daß wir das Gedicht bis heute nicht lernen wollten." „Sie hat’s aber gekonnt!" „Ja, für sich hat sie's gelernt, weil es ihr so gefallen hat." „Das sagt sie doch bloß, weil fie Angst vor uns hat, bic Falsche!" „Nicht wahr, bie Schieligen sinb alle falsch?" „Da kannst bu Gift braus nehmen; bie Schieligen sinb vom Himmel gezeichnet, bamit sich die anbern vor ihnen in acht nehmen sollen. Na, bas hab' ich ihr am Montag direkt ins Gesicht gefagt." „Nicht so laut lernen, da hinten! Das stört die andern!" crHingt es vom Pult. Tiefrot beugen sich zwei Köpfe über die Bücher. „ . . . hast viel erduldet hier auf Erden, sollst nun dafür ein Engel werden." ♦ Ter Fledermauswalzer lockt zum Tanz. Siebzehnjährige Jugend schwebt mit hochklopfendem Herzen vorüber, in ben Augen ben Glanz ber ersten Ballnacht. Hinter ber Säule strahlt ein Paar braune Augen voll Sehnsucht in ben Saal. „Kommt benn feiner, mich zu holen? Ach, ich tanze ja so gern! Jst's mit meinem Auge gar so schlimm?" Ein aufwal- lenbes Weh gräbt die weißen Zähne unbarmherzig in die vollen Lippen. Um zwölf gehen Trautners heim. Nur Irmgard mit ihrem Gatten bleibt. Was soll man länger sitzen? Ilse tanzt ja doch nicht. Warum sich noch mehr blamieren! Zu Hause aber wendet sich Frau Trautner an ihren Gatten k „Wir müssen etwas tun, Otto. Das arme .Kind wird verbittert« Ich gebe gleich morgen mit ihr zum Arzt." „Die Operation wird nicht billig, Helene!" „Aber es muß eben sein!" * Als nach vierzehn Tagen der Arzt erwartungsvoll die Binde von dem operierten Auge nimmt, da zeigt es sich, daß der Muskel zu kurz gebunden ist. Ter Fehler ist zwar geringer) geworden, aber doch noch sichtbar. Eine zweite Operation mit all ihren Schmerzen und Gefahren lehnt Ilse ab. Es hat nicht sein sollen. Jetzt gilt es, das Schicksal ruhig hinzunehmen und die neugierigen Blicke gefühlloser Menschen auch fernerhin zu ertragen. * Da trat ein Mann in ihren Lebensweg, erkannte in dem kranken Auge ihre reine Seele und bot ihr ehrlich feine große Liebe an. — — — Frühlingswärme flutet ins Zimmer. Die Nacht ist um, die Schmerz und Glück gebracht. Auf zwei breiten Lichtbahnen schickt die Sonne wirbelnde Stäubchen zum weißen Bette, die ersten Gratulanten für die junge Mutter. Ein wonniger Schimmer liegt über ber Stube, bic Erlösung ber ersten Mutterschaft. Der Schmerz ist vergangen, bas Glück aber blieb. Da huscht ein Schatten ber Angst über Ilses bleiches Gesicht. Matt, zögemb wendet sie ben Kopf. Wenn fie ihrem Söhnchen doch einmal ins Auge schauen könnte! Ob sie ihm etwa ihr Auge .... O Gott, bas wäre enttetzlich! Jetzt erlischt ber Sonnenstrahl über dem Linnen. Das Antlitz des Gatten beugt sich nieder, unb ein Kuß voll Mitleib, Dank unb Glück kost ihre Lippen. „Den Jungen, bitte. . . ." Sorgsam umfassen zwei Manneshänbe bas weiche Wickel bettchen, aus dem sich zwei rosige Fäustchen hilflos emporsttccken. Nun hält ber Mann das quiekende Paketchen vor die Mutter. Zwei gerade braune Augen blicken daraus voller Neugier auf fie nieder. Ein Freudenleuchten verklärt ihre Züge. Ein Tankesblick zum Himmel, langsam hebt sich die Brust, und bie schmalen Hände tasten sich jubelnd zu Mann unb Kind hinaus. lieber bie Schieligc ist die erste, große Seligkeit gekommen! wandelt. Obwohl sich nun neuerdings bje Hoffnung yervorwagr, txafl das Kriegsfeuer lokalisiert bleiben wird und vielfach tn Finanzkrrisen der Ansicht Ausdruck gegeben rotrb, dan bce Balkanstaaten nicht die Absicht haben, loszuschlagen, legt nch die Bonc doch die größte Zurückhaltung aus., Angenchts der volctuchen Unsicherheit vermochten auch die günstigen Momente feinen Ein Nutz auszuüben. Dabei ist die günstige Wandlung der Verhältnisse am G e ld m a r k t e in die Augen springend. Die :Hei(te= bank ist Über den Oktobertermin ohne eine Diskonterhöhung aus- qekommen, obwohl die Gesamtinanspruchnahme recht groß war Das ist umso bemerkenswerter, als der deutsche Geldmarkt diesmal den Herbsttermin ohne icde Unterstützungi des Auslandes zu. überstehen hatte Es zeigt sich, datz die Einichrankungspolttik der Reichsbank gute Früchte getragen hat. Am Eisenmarkte hat eine neue Preiserhöhung für Roheisen stattgesunden, weil die Roh- stosse, in erster Reihe Koks, in die Höhe gnetzt worden sind. Es mutz der Hoffnung Ausdruck gegdben werden, baß das Roh- eisensyndikat von weiteren erheblichen Preiserhöhungen Ab,,taub nehmen rotrb. Gerade eine mäßige Preispolitik der Rohstoff- Verbände bietet eine Gewähr Tür ein Anhalten der günstigen Konjunktur Dorlausig liegt jedenfalls kein Anzeichen hör baß das Gedeihen unseres industriellen Lebens durch den Ausbruch eines Balkankrieges ernstlich gefährdet werden könnte und man darf daher der Börse und den Gfreftenbc,'ißern das Mahnwort zu- rufcn, Besonnenheit, zu bewahren und nicht durch Venchleudern von Effekten eine Kri'is für die Börse und damit auch für das ganze Wirtschaftsleben heraufzubeschwören. Privatdiskont 4 Eingesandt. sFür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen. Warum, so fragt sich wohl mancher Gartenbesitzer, werden die Wasseruhren in den Gärten schon am ]. Oktober vom Gas- und Wasserwerk eingezogen? Ost auch noch ohne.das Wissen und gegen den Willen des Eigentümers, der mit Erstaunen eines Tages ivahrnchmen mutz, datz ihm das Wasser, daS er für seinen Garten noch so nötig hat, plötzlich ab- gestellt worden ist. Gerade jetzt, ,vo man mit der Ernte und den Herbstarbeiten noch bis Ende Oktober fast täglich im Garten beschäftigt ist und Sträucher und junge Bäume zu ihrer Erhaltung vor Beginn deS WinterS reichlich mit Wasser begießen mutz, kann man daS Wasser am allerwenigsten entbehren. Tie srübzesttge Abstellung des Wassers ist um so weniger verständlich, da die Wasseranlage verhällnismätzig sehr kostspielig ist. Während nämlich die Benutzung deS Anschlusses 12—15 Mk. jährlich kostet, betragt der wirkliche Wasserverbrauch in einem Garten durchschnittlich höchstens 6—9 Mk., so datz wohl bei den meisten Gärten für das Gas- und Wasserwerk noch ein Reingewinn von ungefähr 6 Mk. verbleiben dürfte. Im Hinblick hierauf folltc man annehmen, daß den Wünschen der Gartenbesitzer bezüglich der Benutzungsbauer der Wasseranlage in iveitestem Platze Rechnung getragen werden könnte. Ter Grund der allzu frühen Abnahme der Wasieruhr dürfte ja auch nur in der übertriebenen Aengstlichkeit vor Nachtfrösten zu suchen sein. Bis jetzt wird aber der Fall kaum eingetreten fein, daß eine Wasierlestung im Freien schon im Oktober eingefroren ist. Selbst wenn in diesem Monat schon vereinzelte Nachtfröste vorkommen sollten, sind sie von kurzer Tauer und so leichter Art, daß davon eine Wasserleitung überhaupt nicht fest einfrieren kann. 91 m allerweuiasten ist dies von der Wasseruhr zu besürchten, die in dem Wasscrichacht eine geschützte Lage Hal. Sollte nun wirklich einmal un Oktober ein harter Frost eintreten, dann könnte von den Wirkungen des Frostes doch nur die Zapfstelle betroffen werden, die aber infolge des wärmeren Wetters am Tage wieder von selbst austaut. Autzerdem befinden sich in dem Wasserschacht Vorrichtungen, die das Einfrieren der Außenleitung verhindern. Ferner ist der Eigentümer für alle Schäden, die in der Waslerleitung zwischen der Wasseruhr und der Zapfstelle, auch im Hochsommer, eintreten, selbst verantwortlich, wie auch das Abnehmen und Einsetzen der Wasseruhr seither stets auf seine Kosten erfolgte. Hoffentlich hat daS Städtische GaS- und Wasserwerk ein Einsehen und beläßt die Wasseruhren bis Mitte oder Ende Oktober in den Gärten Auch wäre es sehr wünschenswert, wenn der Zeitpunkt Der Abholung der Wasseruhren vorher öffentlich bekannt geindcht würde. Einer kür Btele. Gießen. „Scherben bringen Glück", hier in dem nachstehenden Falle allerdings vorläufig nicht. In einem Zeitraum von kaum 2 Monaten ist die Sck«uttensterid:noc der Gemute- handlung Weinhardt in der Schloßgasse zum zweiten -Nale durch Fuhrwerke sertrünrmert worden. Die gegenüber bangcnDc Straßenlaterne bei Gärnter Schmitz ist ebenfalls ihres giaternen Schmuckes beraubt worden. Schuld an diesen '-oorfommnuicn, bei denen bis jetzt glücklicherweise keine Menschen durch stürzende Glassplitter ufro in Gefahr kamen, ist die, Enge der ^axoßgaste, die durch die neuen Trottoirs es nicht zuläßt, daß zwei »ruhrwerte aneinander vorbeikönnen, und wären cs auch nur an Einipanner und ein T rückkarr en. Warum, muß man sich nagen, prgt man jetzt nicht für eine Verbreiterung der straf',e, die durch das Zurückstellcn des Hochstätt er scheu Neubaues |o idron begonnen bat? An Markttagen, lvenn Marktlauben, Linbenptatz und Kanzleiberg besetzt sind, und nur der Verkehr durch die Lchloßgaffe möglich ist, ist es geradezu beängstigend, die „hohle Ganc zu panieren. Sämtliche Gebäude vom Kirck^nplatz ab find mit Ausnahme von zweien im städtischen Besitz, einer vieler Ruinen .ftradjeburg Nr. 3) droht der Einsturz, und sie i|t iebenfalls nur, da sie das Glück hat, städtisch zu fein, noch würdig, nch dem staunenden Beschauer in ihrem verfallenen Zustande water dar- zubieteu. Im allgemeinen Verkehrsinteresse wäre es doch roun- scl-ensroert, wenn hier bald für Abhilfe gesorgt würde, ehe ein größeres Unglück sich ereignet, ober "gar Menschenleben m Gefahr kommen. Die nach- A ahhIa sind am Sonntag, 6. Okt. 1912, stehenden uvl von 12 ünr mittag* bis 12 uur nachts nur tür dringende Fälle sich-r anzntreflea: D6/ig Dr. I-?iiehner, Frankfurter Strasse 12. J>r. Steinreich, Neuen Bäue 25. Für dringende Fälle ist Sonntag, den 6. Oktober, von vormittags 9 Uhr an den ganzen Tag anzutreffen : D5/i0 7ahnart?i Hanbach, Bahnhofstrasse 65, A II. tiduUd! zu4 Fernsprecher 731. kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 6. Oktober, 18. nach Trinitatis: Kollekte für das Kriipvelbeim zu Nieder-Ramstabt. Gottesdienst. 3n der Ztadtkirche. Vormittags 9'/, Uhr : Pfarrer S ch w a b e. Feierliche Erossnung des Konsirmandenmiterrichts für die Kinder der Markus- und Milttärgemeinde. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. 9lbpnb5 5 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Feierliche Eröffnung des KonfirmandenunterrichtS für die Kinder aus der Matthäusgemeinde. Donnerstag, den 9. Oktober, abends 8 Uhr: B i b e l st u n b e im Markussaale: Brief an die Philipver. Pfarrer Schwade Tie Vereinigungen der konfirmierten Jugend der M a t t h ä u s gememde beginnen für die männliche Jngend Sonntag, den 13. Oktober, für die weibliche Jugend Montag, den 21. Oktober. Tie Vereinigung der konfirmierten niännlichen Jugend der Markusgemeinde ist mit dem Wartburg-Verem verbunden und beginnt Sonntag, den 27. Oktober, die Vereinigung der konfirmierten Mädchen beginnt Mittwoch, den 16. Oktober. 3n ocr Johannestirche. Vormittags 9’/, Uhr: Pfarrer Becdtolsbei tn e r. Feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts für die Kinder aus der Lukasgemeinde. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer. Abends 5 Uhr: Pfarrer A u s f e l d. Feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts für die Kinder aus der Johannesgemeinde. Abends 71/, Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Lukasgemeinde int Lukassaale. AbendS 8 Uhr: Bibelbesprechung tm "rohannessaal. 'Dkitlwoch, den 9. Oktober, abends 8 Uhr: A i b e l st u n d e un oukassaale. Pfarrer Bechtolsheimer. Freitag, den 11. Oktober, abends 1,6—'/,8 Uhr: Vereinigung der konfirnnerten weiblichen Jugend der Johannesgemeinde. Tie Vereinigung der niännlichen Jugend findet am 13. Oktober, abends J48 Uhr statt. _ Sonntag, den 13. Oktober, beginnt wieder der Sonutags- verein f st r 'Mädche n feine Versammlungen, die jeden Sonntag nachmittag in den Sälen der Kleinkinderschule, Tiezstraße 15, flatt- finden. Montag, den 14. Oktober, abends 8 Uhr, im JohanneSsaal: Sitzung des Frauenvereins der Johannesgemeinde. katholische Gemeinde. (bottcsdienfL SamStag, den 5 Oktober: Nachmittags um 5 Uhr und abends nm 8 Uhr: Gelegenheit jitr heil. Beicht. Von 5—10 Uhr wird ein fremder Priester Beichte hören. Sonntag, den 6. Okt., 19. Sonntag nach Pfingsten'. Rosen kranzscst. Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur bl. Beicht. , um 7 Uhr: Tie erste hl. Meffe. Gemeinschaftliche HI. Kommunion der Vereine. , um 8 Uhr: Austeilimg der hl. Kommunion. , um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. „ um 11 Uhr: Heil. 'Meffe mit Predigt. Nachmittags „ 5 , Versammlung d. Jungfrauen-Kongregation „ w 6 Uhr: Predigt; darauf RosenkrMiz-Andacht mit Segen. Abends um 8l/t Uhr: Kronen und Palmen. Dkontag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstae abend um 6', Uhr ist Rofenkranzandacht mit Segen. Meteorologische veodachtungen der Station Siehrn. Olt. 1912 Barometer aus 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Grad der Bewölkung In Zehntel der fithtb. AlmnieUfL Welter 4. 4. 5. i n >il 61,5 62,9 62,9 -s- 8.6 2 + 03 -1.4 e I ,5 30 .0 86 ,6 88 NE NE n. — Tein E endarmerieWachttneister ''' iton Janson ein Sohn, Willi Walter Hans. — 25. Dein Bor^.. ..'sser Karl Heinrich Görlach ein Sohu, Willi Karl. — 26. Dem Schneider ^Heinrich Ludwig Steinbrecher eine Tod)ter, Else Marie. — 27. Dein Porzellan und Glasmaler Albert Sparfeld eine Todster, Erika Elsa. Dem Cuenbahn-Hilfstdraffiier Johannes Bohrmann eine Tochter. — 28. Dem Kutsd>er Llngust Kehl eine Tochter. — 29. Dem Sd>neider Peter Frick ein Solm, Heinrich Georg Peter. — Dem Ingenieur Max Fuhrig eine Todster, Anneliese Emma Gertrud. — 30. Dem Lokomotivführer Kurl Emil Pfeiffer ein Sohn, Ridxird Anton. — Oktober 1. Dem Altlfändlcr Joseph R>ezak eine Todster, Minna. G estorbe n e: September 29. Elisabeth Bogt, geb. Schäfer, 71 Jahre alt, Löwengaste 15. — Wilhelm stimme!, Küfer, 61 Jabie alt, Steinst raße 86. — Oktober 1. Karl .>dvhlweyer, Buchhandlungsgehilse, 19 Jahre alt, Asterweg 43. — 2. vrinrich ^Eduard Emil Simon, Agent, 71 Jahre alt, Alicestraße 28. — Wilhelm Hartmann, Äentner, 67 Jahre alt, Bismarckstraße 38. — £>cinrid) Gemme», Sdvnied, 47 Jahre alt, Crednerstr. 45. — 8 Wühelmine Häuser, 28 Jahre all. In Löbers Hof 6. 2II$feIÖ. Geborene: September 30. Dem Schreinergehilsen Georg Fink ein Sohn, Heinrich. — Dem Fabrikarbeiter Adolf Bernhard Wildenhain aus Nied bei Höchst a. M. ein Sohn, Adolf Bernhard. Znedderg. Aufgebote: September 26. Balser Werner Gleitsmann, Zahntechniker, mit Elfriede Emilie Schmidt, Putzmadierin, beide in Berlin. — Oktober 1. Karl Mahr, Friseur in Königshofen, mit Sibilla Jordan, Schneiderin in Friedberg-Fauerbach. Eheschließungen: September 28. Bernhard Adolph Zöll, Metzger, mit Emilie Anna Stumvp, beide in Friedberg. — Oktober 1. Adolf Heinrich Friedrich Rieckmann, Schneider in Lüneburg, mit Maria Gertrude Köbel in Friedberg. Geborene: September 25. Dem Gerber Adam Kling eine TocÄcr, Karoline. — 28. Dem Zimmermann Heinrich Julius Wagner eine Tochter, Elisabethe. Sterbefülle: September 25. Karoline Sack, geb. Eckstein, 83 Jahre alt. — 26. Karl Friedrich Walz, R-mtner, 72 Jahre alt. — Georg Zerb, Taglöhner, 34 Jahre alt — 28. Johannes Roth, gräflicher Renteidiener, 58 Jahre alt, aus Assenheim (Kreis Friedberg). Grohen-Linden. Aufgebote: Oktober 2. Will>elm Constanz, Installateur, mit Louisa Amend, beide in Großen-Linden. Geborene: September 23. Dem Bergmann Adam Leitner eine Tochter, 5mma. Heuchelheim. Geborene: September 22. Dem Kassierer Johannes Becher eine Todster, stätchen. — 25. Den» Taglöhner Wilhelm Heinrich Balser II. eine Tochter, Erika Katharina Margarete. — 26. Dem Weißbindergesellcn Heinrich Metzler ein Sohn, Erich. — 27. Dem Hilfsarbeiter Ferdinand Sack eine Tochter, Marie. — Dem Ziegeleiarbeiter Ludwig Riandler III. ein Sohn, Arthur. — 28. Dem Weißbindergesellen Georg Steinniüller ein Sohn, Karl. Sterbcfälle: Sept 29. Karl Steinmüller, 1 Tag alt. — 30. Marie Schmidt, geb. Kreiling, 65 Jahre alt. Nlein-Linden. Geborene: September 24. Dem Schmied Friedrich Schimmel ein Sohn, Wilhelm. Laubach. Geborene: Oktober 1. Dem Streckenarbeiter Heinrich Stroh eine Tochter. Sterbefälle: September 27. ?lnna Katharina Wagner, geb. Decbier, 54 Jahre alt. — Oktober 1. Johannes Guth, Pfründner, 79 Jahre alt. Lollar. Eheschließungen: September 29. Will^lm Fey, Hüttenarbeiter, mit Margarethe Rohrbach, beide in Lollar. Nidda. Aufgebote: Oktober 2. Eugen Eloos, Budst>mckereibe- sitzer, mit Anna Maria Magdalena Weller, beide in Nidda. Eheschließungen: September 21. Johann Loren; Lauterbach, D-rogift in Bensheim, mit Ottilie Küfer in Nidda. Geborene: September 16. Dem Dentist Wilhelm Theodor Karl Heinrich Rehmann eine Tochter, Hermine Anna Maric Friederike. — 20. Dem Stadtbriestrager Josef Traud ein Sohn Josef Otto Wilhelm. watzenborn-5teinberg. Geborene: September 26. Dem Bergmann Karl Schä» ser II. eine Toaster, Karolina. — Dem Bahnarbeiter Georg Jung^ III. eine Tochter, Emma. Sterbefälle: September 30. Maria Schardt, geb Wenzel, 51 Jahre alt. wieseck. Aufgebote: September 27. Karl Otto Weller, Bahn, arbeiter, mit Katharine Schmidt in Alt en-Buseck. Eheschließungen: September 29. Karl Rohm, Zimmer- mann, mit Luise Spuck, beide von Wieseck. Geboren e: September 26. Dem Spengler Wilhelm Größer eine Tochter Hilda. ^amilien-Nachrichten aus anderen Orten. Verlobte: Fräulein Anna Weisgerber mit Herr? Paul Apitz, beide in Herborn. Gestorbene: Frau Emilie Weitzel, geb. Cramer, auf öofgut Griedel. — Herr Theovhil Emrich in Ortenberg. — Frau Elisabethe Scheller, geb. Kreuder, in Vadenrod. — Frau Margarete Trier, geb. Sippel, in Schlitz. — Herr Adolf Wolz in ®eniü- beun a. Rh. Frau Christiane Wilerzol, geb. Hartmann, in Wetzlar. — Frau Adolf Grün Wuwe, geb. ttrimmel, Frau Elisabeth Siedenmoraen, geb. Fleck, beide in Herboni. — Fräulein Auguste Laubscheer in Marburg. IBttn <2nunltngc durst, irgendwelche Umstande nicht selbst ge stillt werden können, so reiche man ihnen das bereits durch Gene- rauonen bewahrte Nestle'sche Kindermehl, welches durch seine stets gleichbleibende Reinheit und Güte die abfohite Sicherbeit bietet, Ocm Wachstum und Gedeihen der Kinder förderlich zu fein, (sä'*/, VISITKA RTEN ln beliebigen Schriftart undKarlonsorte, T ~ . । □ sowie mit Zirkeln aller studentischen Vereinigungen liefert zu mäßigen Preisen die BrühTsche Univ.-Druckend Ausftdlunfl darnOaöt öis Anfang November geöffnet ^usgewählte Gruppen aus der Internationalen -/lusstettun^ Dresden 1911 3m Großherzoglichen Reßöenzfchloß Selbstgebadicnes 1 “710 ■ soll in erster Linie schön ausgebackcn, schmackhaft und wohlbekömmlich sein. Das wird erreicht, wenn Sie Ihre Auchen mit Hefe (auch Gest oder Barme genannt) backen. Wenn Sie über Hefegebäcks noch nicht orientiert sind, lassen Sie sich sofort unsere Broschüre „Der deutschen Rausfrau“ kommen, die wir jedermann gratis und franko zur Verfügung stellen. Sie enthält außer einer kurzen leicht faßlichen Anleitung für Hefegebäcks (99 Rezepte und bietet deshalb auch solchen Hausfrauen, die ihre Auchen bereits nur mit Hefe backen, viele neue Anregungen. Durch die neu erfundene Dauerhefc „florylin“ ist es jetzt auch möglich, beste Brennercihcfe im haushalt vorrätig zu halten, Frische Hefe (Derbandshefe) wie Dauerhefe „jlor^lin" ist bei Bäckern und in den Aolonialwarengeschäftcn erhältlich. Wegen der Broschüre schreibe man sofort an: Derband Deutscher PresstjefefabriRanten Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Berlin SW. 11 B. 18. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abteilung B wurde heute unter Nr. 4 eingetragen: die Firma „Eisenerz" Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit dem Sitz in Hungen. Gegenstand bc5 Unternehmens ist der Erwerb und Betrieb von Erzbergwerken, die Förderung und der Verkauf von Erzen, sowie der Erwerb und Betrieb von Bergwerken überhaupt unb der Handel mit BergiverkSprodukten, ebenso die Beteiligung an gleichen oder ähnlichen Unternehiuungen. DaS Stammkapital der Gesellschaft beträgt 619000 Mark. Der GesellschaftZvertrag ist abgeschlossen am 9. Juli 1912. Zum alleinigen Geschäftsführer ist der Bergwerksdirektor Johann Wilhelmi in Gießen bestellt. Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen durch den Deutschen Reichsanzeiger. Hungen, 5. August 1912. , B7io Großherzogliches Amtsgericht. Arbeitsvergebung. Für die Wassergenossenschaft im Feldchen zu RvthgeS sollen nachstehende Arbeiten und Liefc- rungen durch schriftliches Angebot vergeben werden: Liefern von Drainq^röhren vcranschl. zu Mk. 730.— , , Steinzeugröhrcn unb AuSmündungSstücken , , , 133.— Fuhrlcistungen „ , ■ 126.— Graben- und RohrocrlegungS- arbeiten in 3 Losen „ , , 1639.— Maurerarbeiten , , „ 19.— Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Röthges zur Einsicht offen. Angebote haben in Prozenten dcS Voranschlag? zu erfolgen und sind bis zum 9. Oktober d. IS., vormittags 10 Uhr, bei Großh. Bürgermcistcrei Röthges cinzureichen, wo die Eröffnung in Gegenwart erschienener Bieter statlsindct. Freie Auswahl bleibt Vorbehalten. ZuschlagSfrisl 3 Wochen. Gießen, den 1. Oktober 1912. bs/w Großh. Kulturin spcktion Gießen. H. Steinbach. Vergebung von Feldbereinignngsarbeiten. Für die FeldbercinigungsgescUschaft Lang-GönS sollen Donnerstag, den 10. d. MtS., vormitt. 9 Uhr, auf dem Rathause zu Lang-GönS in mehreren Losen vergeben werden: VcrschleifungSarbeiten veranschlagt zu Mk. 5766.— Grubenarbeiten „ Maurer- und Chaussierungsund Zementrohrver- legungSarbeitcn , Drainagearbeiten * Maurerarbeiten , Liefern von Dosinröhren u. Verbindungsstücken , Liefern von Zement- und Steinzeugröhren , Liefern von Absteckpflöcken , Fuhrleistungen w Die VerdingungStinterlagen Bürgermeisterei Lang-GönS zur auch die Angebote in Prozenten verschloffen und postfrei bis zum einzureichen sind. Zuschlagsfcist 3 Wochen. , , 1730.— , , 150.- , , 2729.- r , 90.— , , 1340.— r „ 357.- 0 , 90.- „ , 227.- liegen auf Großh. Einsicht offen, wo des Kostenanschlags Eröffnungsterminc Bs/10 Gießen, den 3. Oktober 1912. Großh. Kulturinspektion Gießen: H. Steinbach. Werfen Sie ihn hinaus den alten gemauerten Backofen, welcher zu viel Holz, Platz und Unterhaltungskosten beansprucht. Brählen Sie hmgegen den von der Dcutichcn Landw. l'-lelellickast sorgfältig geprüften und preisgekrönten Waas'scbcn Patent Pau^er-Hausbart oscu, welcher außerdem von Herrn Prof. Schubert. Baumeister lür landm. Baukunst, Cassel, sowie von tausenden Landwirten re. als das volllommemle Fabrikat gerühmt wird. Uebcr^eugeu Sie sich selbst davoti, durch einen liwöchentlichen Prvbeversuck obue Uauszwang. Lassen Sie sich auch von feinem zudringlichen Konkurrenzagent a« einer Bestellung überreden, bevor Sie nickt Urmiidn genommen haben in den Katalog der ersten und bedeutendsten Svezialsabrik tut Hausbaa- ösen. Dörr- imd Näucher-Llovarate von Val. Waas, Inh..- Gebt. Waas, Hoflieferanten, Geisenheim a.Rh. welcher Ihnen bei Anfrage umsonst zugeschickt wird. IST Tücht. Vertreter gesucht. Birnenverkanf. Montag, den 7. Oktober 1912, von vormittags 8 Uhr an, sollen im KrciSamtSkeller zirka 35 Zentner Tafelhirnen (Neue Poiteau) verkauft werden. Preis pro Pfund 10 Pfg. Gießen, am 4. Oktober 1912. Der Großh. KrciSbauinspektor. Hechler. B6/10 Lieferimgsbergekumg. Für die chirurg. Univ.-Klinik in Gießen soll auf dem Wege öffentlicher Ausschreibung die Lieferung von 550 Zentner Speisekartoffeln 5 „ Tafeläpseln 10 , Zwiebeln 8 , Roterüben 10 , gelbe Rüben 5 „ unterird. Kohlraben 4 „ Meerrettich 100 Stück Rotkraut 200 , Sellerie 350 w Lauch vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen an den Werktagen von 3 bis 5 Uhr nachmittags auf dem Verwaltungsbureau offen. Angebote, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind mit den Mustern bis ztun Mittwoch, den 16. Okt. l. IS., mittags 12 Uhr, abzugeben. Die Zuschlagsfrist beträgt 8 Tage. Gießen, den 2. Oktober 1912. Großh. Direktion der chirurg. Universitäts-Klinik: _________________Poppert.______________B»Ao Verdingung. Für die Großh. Universitäts-Augenklinik Gießen soll die Lieferung von 5 Ztr. Tafeläpfeln, 220 Ztr. Kartoffeln, 1 Ztr. Zwiebeln, 2 Ztr. Salat-, 2 Ztr. Mohr-, 3 Ztr. Kohlrüben, Vs Ztr. Meerrettich, 2 Ztr. Weißkraut, 50 St. Rotkraut und 100 St. Sellerie durch öffentliche Ausschreibung vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen können bei der Verwaltung der Klinik nachm. von 3—5 Uhr eingesehcn werden. Angebote und Proben sind getrennt und verschlossen — mit entsprechender Aufschrift versehen — bis zum Eröffnungstermin Mittwoch, den 16. Oktober 1912, vorn». 12 Uhr, bei der Verwaltung einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Tage. Gießen, 2. Oktober 1912. Bfi4o Großh. Direktion der NnivcrfitätS-Angenklinik. Verdingung. Am 11. 10. 12, vormittags 11 Ubr. Verdingung der Kartoffeln für die Zeit vom 1.11.12 bis 31.10.13 ca. 8000 bis 9000 kg. Bedingungen liegen im Geschäftszimmer 24 auS und sind vor dem Termin zu unterschreiben. pi/l0___________________Garuiionlazarett Gießen. Lbstversteigerurrg. Mittwoch, den 9. Oktober l. Js., norm. 9 Uhr, soll das Obst aus dem fiskalischen Obstgut Brenenheide, bestehend aus ca. 50 Zentner Taselobü und ca. 60 Zentner Wirlickastsobst aus dem Hofgut Breitcnheide lLudwig Nungesser» verlaust werden. Sämtliches Obst ist bereits geerntet. Konradsüori, den 28. September 1912. ID1/« ________Großb. He ff. Oberförsterei Konradsdorf.________ " Magnesia-Diingekalk (Mtii) sein gemahlen, leicht löslich, glänzend bewährt, namentlich bei «Ice, Wiesen, Weiden und Gartenbau. Lieferung jeben Quantums. Niederlage in Gießen bei D'/ro Karl Jughardt 11., MMch 23. Gewerkschaft Weißenburg, Garbenteich lLckerheffen). llüfllBOlB guten Ofen, Herd, Kupfer- kessel, Kesselmantel elc. vorteilhaft kaufen wollen, gehen nur zu J. B« Häuser, Giessen, Dir Spezial-AueetellnnK Rodheimer Strasse 42. "Ott 5921 Das von Ihnen bezogene Corbin hat sich sehr gut bewährt. Die Raben sind nicht an die spät gesäten Saaten gegangen und die Keimfähigkeit hat auch nicht gelitten. Die Ausgaben für das Mittel machen sich durch geringeres Aussaatquantum vielfach bezahlt. Giessen, den 19. Dezember 1911. D°/g gez. H. Gottmann, Gutspächter. XorbinMP^ SthützldaS gegen Krähen Fasanen, ttläuse und andere Tiere Niederlagen in (üleMen: August Noll, Kreuz • Drogerie Friedberg: J Baumeister, Hoflieferant Ernst Mörschel, Materialwaren Vilbel: GeorgEsselbom,Kolonialwaren A*wenheim: Carl Bauer, Kolonialwaren Echzell: Konrad Haub, Kolonialwaren Butzbach: L. Schmidt, Drogenhandlung Lauterbach: Friedr. Hoos, Kolonialwaren Gelnhausen: Blumenbach&Cie ,Oeleu.Fette. Schrotmühle „Veraklir Äug. Gruse Jchneidemühl 51 MehLSchrot gleichzeilig 9 liefert ’ Saat-Beizen DIE NEUE MOTOR PRESSE welche, für alle Verhältnisse paßt, bei allen stationären wie fahrbaren Motor-Dreschern ohne merklich^ Mehrbelastung arbeitet, bauen Gebrüder Welger WOLFENBÜTTEL ■?,-= Verlangen Sie bitte Prospekt 6.9 DrictacMerlrt liefert In Jeder gewünschten Ausstattung stilrein u.preiswert die Brübl’scbe Univ.-Druckerei Strube erste Absaat, Originalsaal von Strube bezogen 100-1000 Slilo 25.00 Mark 1000-5000 „ 21.50 „ 5000 .Kilo u. mehr 21M t«j). S. ab Skat. tYcitz-Nidda gegen Nachnahme, Säcke werden zugegeben, für den Selbstkostenpreis berechnet, aber nicht zurückgenommen, wird abgegeben so lange der Vorrat reicht bei J. Schuch. Hof Schleifeld. [6126 D Messinghäuser üngekalk ! in Stücken und Säcken. Gebrüder Dietrich Fritzlar. D20/,. Prima hochprozentigen PüngeKalK in Stücken und gemahlen empfiehlt äußerst billig p975 C. J. 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