10kuin vegP "9 Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Der Derfofiungsftrcit von Rudolstadt. r Das Fürstentum Lchwarzburg-9tudolstadt scheint die ib. Echtell. "" i yd, Au.'gaven Die)cr virt leinen zu niujicn, uiu Hiynr.' -—---- kcr^u beruhe „auf der allgemeinen Verpflichtung dec Re- raiier-Schli Irrung, dringende Staatsiutercssen wahrzunehsttcu". Tic rann, der für jedes einzelne Jahr auf 3 Alillionen Mark zu veranschlagen ist. *i>. rotem, (jodes Grundes über- ItloSSu.411 SifdKl nun, Mö in M 11««« Sübe an n^ftüd auS der groben Kro ng b i) ÄÄ 'Sfs !**'; 131 213 * IVornfsH •gr!18?2 vcn 0'5 d iginn d.Wicterir* am 16. Oktober ftuWirMw nslas abend■’ inmcrS bei W älengasie, und er hmitiag 3 UkJj rnbnrdiöbliu! ^ » «den statt. , m labet frcun L t. Tcr Pomx erein M rt am 7.S»tr»dtt 'S?'«'1 Wellerau ner zu M nähme h W» li rfr Heu.c.-> Mstag,den7.L aud) ^lidt tvnri:ciberfl. '.hadj-' dein sich der Maner und der König herzlich begrur.t vauen. begaben sie sich unter stürmischen vochrufen des zadlreich oeriammdiati Vutstikums nach dem fontglidxn 3(bloß, wo der Maner tm vkarten- pavUlon von bcr Munigiii begrüßt wurde. Nach einbatb -undtgein. 'Jlu'enthalt int 3chtosse begab sich bcr Mauer im oiuncn ...'.oinovil zum Bahnhof, wohin ihm daö Königspaar das Gei.u gab. tun dem Wege zum Bahnhof bdocte ein zahtreiäres bubutum sonne geuerwelnen und nulitanfdK Vereine <.iMha Um um setzte sich nach herzlid-er Verabschiedung der Monarchen der oonbet* HW »I Bern, 7. Sept. DivSchweizerische Depeschen-Atzentur veröffentlicht folgende Mitteilung: „Wie der Vertreter der Depeschen. Agentur vernimmt, sind die Mitg^eder des Bundesrats sonne alle schtveizerischen PerionltchkeiLen^ die die Ehre hatten, mit dem Deutschen btatser rnl persönlichen Verkehr zu treten, von der Lie- benswürdigkeit des I)ohen Gastes und der H^rew seines Gefolges etttzückt. Die erflaiintiche Vielseitigkeit des- Monarchen, sein umfassendes Wissen auf allen (Gebieten, sein lebhaftes Interesse für unser Land und setn gewandtes^ leutseliges KDnversationstalcnt flößten allen die größte Lochac^mig von feiner Persönlich kcrt ein. Die gelegentlich geäußerten Urteile des braisers und ferner Generale/ über unser Militär, die, nric verlautet, darin grpfeltQi, daß die eidgenössische .Armee vollständig befähig^ fei, tue Grenzen der Schmerz zu schützen, erfüllten die schweizer Behörden und die Offiziere nut großer Freude. Fragen der aktuellen Politik sind, wie verleitet, nullt sprochen worden, die Resultate des Besuches liegen vielmehr ^nbnr/^ 'auem. v, -" I v°rzügL (£J| S?gusstt! •wesen, Sinuneen. ^ngbod^^l ,hrnLin'??f lankreis^I tonen het 1 MöikrW,j -JtopflfluenLb'I ctfianj, 2:i.. lodeli An unb Hf ■riter »ufrjfa Her Benlbnii.-:i vromvi Müller. 1iiL eÜiQbrilni.QTry! tatsächlichen Machtverhältnissen, die in einem Lande bc- jtchen. . ." Und der „konstitutionell erfahrene Staats- mann", auf den Bismarck anfpielte, war niemand anders, als der alte Montesquieu. Schon dieser hat die höchsten Organe des Staates aufgefordert, sich nicht zu bekämpfen, sondern im Einverständnis miteinander tätig zu werden. Das Kompromiß fei ein unentbehrliches Element des Ver- fasfungslebens. Das wird man auch in Schwarzburg-Rudol- stadt einsehen müssen. Unb man wird sich wieder vcr- Lirknng des Richtzustandctommcns eines Gesetzes ist nach Wand „also nicht, daß die Regierung die Verwaltung^ Öligkeit einstellen müsse, sondern daß sie dieselbe auf eigene r.-tnttwortlichkeit fortstchrt". Laband hat denn auch fein Illdvlstädter Gutachten dal)in abgegeben, daß die Regie- hni sich zivar „int allgemeinen' an die Verfassung zu lal-nt habe. „Faßt aber die Mehrheit des Landtags mehr. Beschlüsse, die deut Sinn der Verfassung unber|pred)eu, [ tritt ein staatSrecl)1licl)er Notstand ein, dem die Regie- MiR nach eigenem Ermessen abhelfcn kann". Und als Wm Ausweg, wenn kein Etat zustande komme, nennt Uatb bie Anrufung des Deutschen Reiches nach **** etiSMESäeSSSta — ..Die Blamierhoscn der Schau,vieler. 3mi Verlag des „Neuen Tagblatts" in Stuttgart qt eine hiwich aus- gestattete Iestfchr.fi zur Weihe der neuen votthcater crfchwlum,. der wir die solgende, vom vonchaufvieler Ludwig Mater mitgeteilL wahre ^iflone entnehmen: „Ein Laä-ausbruch, an dmt sich nicht nur mein Mitspieler, foiwern auch das anroeienbe Wliüm in o lebhafter Weife beteiligte, datz der Vorhang lallen mutzte, üb mir heute noch m schrecklicher Erinnerung! ES wmde em stattungsstück „Die Fee Mllwn" bercus merzigmal ohne Unter- bred'ung gegeben. Bet der 41. Wicdecholung wurde oiote Var- tillung wegen Erkrankung eines Muglieoes nachnpttags *U>gei®25 und dafür „Ton Earlos", den wir wenige Tage vorher als 3M- mtitags^Vorstellung gegeben hatten, am doi Vettel Theaterdiener hatte den Auttrag, ,amtliche Wghdxi >u Da>. ständigen, was er aber bei nur unterließ, roeü a rouyte, bafc u» öhnehiR in der „Fee Millivn" oen er'ten stritt hatte^ trüb genug in die toatberobe kommen werde und oo» t« Ab- anocrung Der Vorstellung noch rechtsettig perstans lam auch früh genug und begann, mich in meiner tdatbeuiaß üd--5utL.:.n, als oer Garderobier zur Tur hkr^"whmid ichih°n zurief, daß uh seine viljc nicht benötige. Für meine Rolle m Der Zee Million" (ich hatte einen Maler da^mtellen) °ch „uc rinen ftbroariffl &inlitau8. dnt, ISIuäerlme ujiö &b=P- gamaschen anzuzuhen, wozu ich leine £'d!clninuig braujxc imö bcr aios-e schwarze Vollbatt, den ich nur Mbit in» &cW Ome, lag iäglich vorgerichtet in meinet MMtenlade. so toar ich 0E iUr 3ec Million" gerüstet uns wattcte am oas Zeichen d« v^m^ Ms dieses erscholl, beeilte ich tmch twch nicht, da. der Bmpizient die hatte, das Buchen immer -u ttuch iU ,;Cbcn. Vloctich nd der Bmviucnt jur-tur h^cui- ,r_xipuu, schnell, S)crr Maier, der Vorhang in Ufrn auf / trete auf die Estrade, die un „xxjh Earios ebciifo wie m der See Million" m oer letzten xuhue angebracn xxn, »eige öut ätokn binumer Ute id>e DOt m.t eux aeitte. flta idminbdte' ^ch rouiuc nicht, träume oder roaa) uh! xa horte chbie 2ror:c: „Ier m diesem Momente an bummeres ipeficht gema^ friL ” ■ — das weiß ich niM! Eimge Setmü^n starrten wr«. uns Mach- Lm Bruchstück von Raffaels (Erftlingsroert. btrabo Jiicci eine volle Besttiugung gefunden. , handelt sichet ^Nd^^^der Gal^teT e st^zu Sertunft jcM »*“ gffuffltaÄ „Wenn c-.nc Vereinbarung -wisch.-n den drei ('Gewalten d. l dem König und den beiden Käufern des Landtags) nicht stattnndc:, io fehlt es .n Der Verfassung an jeglicher Bestimmung darüber, welche von ihnen nauigcbin müsse . . . ^einc dieser Gewalten kann die andere zum Nack-geben -wtstgen. Tie Vcnafiung verweist v , v o . babvr auf den ^cg der Kompromif-c zur VerstänDlgung Ein ilttorte für das interessante Experiment eines modernen konslilmionell erfahrener Staatsmann Hal gesagt, daß das ganze »Herfasfungskonslikts geben zu wollen. Die Regierung von Versassungsleben icbcr 3-u anc Reihe von ^nipr^tmfien fn. Ehnl/fabt milt den Beamten eine leuerunostu da» Momvromiß dadurch vcn-uelt, datz e.n.' d..- betciligicn lAlliolltadt mtt oen »eanticn eine ^euerun g&juHöcnwltcn . ä ^nfidx mit dottrnrnrem i'tbwtmlsmus durch- l?gc gewahren. Die sozi al d e mo kr at tsche -an d- will, fo wird die Reihe der »tomvromiife unicrbroa>cn, und ttgsmehrheit hat die Vorlage abgelehnt. Der Land- ihre Stelle treten Konflikte: Da bat Staat-leben aber mdn 113 rourbc aufgelöst. Däe Remoahlen brachten die- g^ll zu sichen vermag, werden die Konstikle -u MaLmragen, Wer vjbe widerspenstige Mehrheit; sie wird die TcuerungS- I h,c Macht in Landen hat, geht dann in feinem Sinne vor, weil »nlage voraussichtlich tvieder ablehnen. das staau-lcbin auch nidu einen Augenblick All flehen kann." Was bann? Minister Frhr. v. d. Recke hat sich „vor Bekanntlich wurde diese Aufsasfung damals von der Mtgllch", wie man wohl sagt, mit einem Rechtsgutachten großen Mehrheit des preutzischen Adgeordnetelihauses mit M» Straßburger Staatsrechtslehrers Laband ausgerüstet. Erbitterung bekämpft. Aus der Bismara|chen Rede wurde Kin tft LabandS Ansicht über Verfassungskonslikte, die im das Schlagwort gebildet: Macht geht vor Recht, -tbei hat Eflctfiib steht zu der AnschDiung anderer Gelehrter wie I ein Ferdinand Lassalte, Bismarcks getiialiicher i ^genipteier, KliüieL Hänel usw., zu bekannt, um in politischen Lagern etwas anderes gemeint, als er in seilier bernhm testen Ri di 'flhufaUcn. Laband hat von jeher die Auffassung oer (am 16. '41)111 1862 m b« hC?.rr ■tun, daß man bei den Staatsausgaben „notwendige und Bersassungswefen" aussuhrle: „Veriassungssragen sind • Willkürliche" unterscheiden dürfe. Notwendige Ausgaben sprünglich nicht Rechtsfragen, sondern Machtsragen, die Len solche, zu deren Leistung die Regierung verpflichtet wirkliche Verfassung eines Landes existiert nur in den: recl in TMSälter bcr Beamtin, 3nftanb^ltun9 ber GlaaU-1 —.......»" bc- alten usw. Diese Ausgaben müsse und dürfe die Re- g auch machen, wenn ein Geseß gar nicht zustande itt. Aber auch bezüglich der „willkürlichen Ausgaben" te Pros. Laband seine Schüler bisher, die-Regierung e „aus tatsächlichen Gründen" doch in die Lage kommen, ich Ausgaben dieser Art leisten zu müssen, die Befugnis üM ÄZÄ iss 88 ,0» la?«3 1S34^ 16 93 •oo1 rti«,; 136 48^. »3 * ""1 ■ jug in Bewegung. Ein Telegrammwechsel. Schaffhausen, 7. Sept. Beim ■ Verlassen des schweizerisck>cn Bodens richtete der Kaiser an den Bundespräsidenten folgendes Telegramm: Buncispraswent ^orrer, Bern. Fm 4.kgrm<. bad schone Schwcizcrlatid zu verlassen, ist cs mir ein BeDürsniö, Ihnen, verr Bundcsvrasidcnl, noch von der Grenz.' aus meinen bc r j Li w st en Dank zu senden für Die warme A u f n a 1> m c. Die mir in so reichem Mäße feiten» der Bel-örden des Landes uns durch Die Be- Dölterung überall bereitet ivorixn ifL War es nur j.u meincni großen Bedauern nicht auch möglich, das unptu::gliche Oieiseprs- rttarnm im vollen Umfange durchzuführeu, so Ihibcn Die wenigen läge des Aufenthaltes mir doch viel Neues und od)oneo gezeigt und mit einer 5üllc anregender Eindrücke kehre ich jetzt in die v e i m a t zurück. Beiotwers Danlbar gedenke ich ber beiden 9JZ a n o v e r t a g c, an Denen es mir vergönnt nw. Die Leistungen Jin er brauen Truppen unter der Leitung t u ch-i tiger, schneidiger Offiz, cre zu beobachten und zu be» wundem unb mit der Landesbevolb'ntng ui x-crubiung zu treten. 3d) verlasse dm Boden dieses gastfreien Lmtdcs mit aiuridMigai Wünsd)m für dessen ferneres Gedeihen und Tür ihr peisoillid)cs Wohlergehen. Wilhelm, I. II. a Tas Antworttelegrantm deS Bundesrats tCUl‘älter kaiserlichen DJUiatät sprechen wir für ihr so rnmndlicheS. Telegramm unsern u es gefühlten Dank aut. öcrcuig uns einer besonderen Genugtuung, daß Du Leiftnngett iinicrer Offiziere und Truppen falcn# Eurer litajniaS st, wohlwol jfcnbc Aner renn ung füiDcn. darf auf ein güMges Urteil von so hoher kompetOwer SpÄle stolz, sein. In uns klingt inächttg Die ,yreuDc über Ew. nach und er roirD uns und dem ganzen isäpoci^tvolk mwergctzUch fein. Wir senden Eurer 'Altaicimt untere auT^rgiUniunDjvtmn- ften Wünsche für Ihr Wohlergehen. Im Stanat des Bundesrats^ -Bundespräfident Furrer, Bundeskanzler SchaSmamt. —- n 762 843 69 94^. Vi 3M] 412 513/' 98377 421 933 47 ■ 1 ol4 TT 433 JS 432 81« Ä Konstanz, 8. Sept. Ter M a i f c r ist mit Ec olge gestern Punkt 9 Uhr hier cingctrofim. Am Bahnhof hatte sich trotz des jtromery den Regens eine vultaufendköpiige Menschenmenge angelcunmelt. Tie Vereine Der Stadt unb die Feuenvehr sowie die ^dmljugcnö bildeten Spalier auf Dem kurzen Wege vom Bahnhot nach dem Vasen Ter Gr oßh erzog ließ Durch Generalleutnant ^.urr Mitteilen, daß er infolge einer schweren Erkaltung bat Bett hütm müsse, und daher bedauere, verbinden zu fein, selbst den Kaiser zu empfangen. An-seiner Stall traf bic Großherzogin Witwe Luise mit ihrem Dofmarschall Grafen Andlau -um Empiang em. Von ben staatlichen unb städttsd-eu hiesigen Behörden warm nur Der Guideskommissar Geheimer Jlegierungsrat Straub, der ,Amts- vorstand Geh. Regierungsrat xr. Balzer uiü) Oberbürgermeister «Ä md,t eine Sux-™*x3U°ToU I ftSiiuÄ‘ÄÄ ’Uhehuat® ™ ÄÄ%n9 ,ur ÄÖÄÄ 'olchcn ^L-rrertigkeiten, in ^nen die Anrufung des M-u^»n Boden. beute nachmittag 2 Uhr Imbeäratcb zur ««ftcllung cin^ alinuten vmi ber Insel Mainau mit dem Tanger iwtsr.hs’Ä«Wi""""'" UachscwAltenburg, Bremen und Lübeck. .Also nicht tu »ouf Unb Die iöoDaifeegcntcinbcn hercüciai geftern aBenb ban ifeditDaTibiiTa. , ,,. I ftailer eine grofeartige öulDiffung. ^unberte von feitndjbclcudnitin F wber zur Rotation der Reichsgesetzgcbungsmaschinc wer- ;öooten bclLbltn t>ll? Bucht, auf Deren angraiyrnhen vohen jeuer l « CÄ* ÄS Öe «n» »cm SS?ÄÄ S fc»Ä K.I üfl.VA'ü:» a..“Ä -S“ S“ r.a i ck l)at | entert Standpunkt M DlC Jtcoe oom rai Reiseprogram m dKemers hat eine aber - *»■ .»■»» d" --teS-^'"s°°be «m ^bbbM^ch^ie ein ^Hnf, ^enn^. me^. nntlich) Original | i3K Opfer. .r :nl g?eaveler Museum nadnjvwieiai, '3rudw^£ ‘non^ <8rScia, und eben dieses ist cs, tj zweites m Der (2501«^ oon ,nK deutschen Gelehrten hxij dessen Untenudjung bie *‘o 5{icci beschloß gemeinsam p, jlänzend bestätigt wurden. Restaurator von 741 Luigi Eavenaghi. deni ^uch in Brescia iMiardos Abendmahl, na^cm sofort einen cm letzten Tienstag bat Bild 3^ ob unter der lieber- badenden Versuch vor-unehmen, um ä^l^Eeii n?ürClc eaoe -Xung das Büd RMNtclv Läppchen, das m eine be- ■i'-ibi über ging die zavl mit n n^ent bic Uebermalung wcre Muchung getaucht war, ui n Beobachter M-T-ttti. war. erschien in der .-tat vor otn . y Raffael gemeinsam mll ^ugemta^u^cfd)ld)tc Tie 1. große L rtgtii >a m ^er es sich befand, rche S. ^gcstnwin^^l tüd ^n, und um Die ilirdx Uetc tm ^aljrc 17WJöei «nem man Bild, nadiban eixr auibauen zu.Altar gemalt war. Raffaels Kopie für den .m^h^gcsteUtiN äütar^e VL, 3«t gelangte schltetzlich m den Stücke zer- hatte bcr russische Gelehrie Wladiin>r solomch prophezeit. Ter aroße Leind fonunt ans Dem Orient. Er ist für und 'chlinimer als die alles zerstörenden mongolischen Horden, Denn e= ffi 6ic Wstste Asieiiö selbst, die, oom Wind in Bewegung gesetzt, ihre Landzunge» immer roeiier aubftrrft, unb boti, wo J« Ocg einmal festaesekt hat, (eine BegetatiOn mehr entstehen latzl. eie iii un Anmarsch begripen gegen uns und bedroht mit ^tcnit lob- ^ÄbrayM«» ÄÄ b?«n Stln e vm? Jin Die Dem sich herauwatzenden sandmeer ^n ilartsten ^idetttaud C-\m6äraU^ ^rudjU"cs'^Lan^ 'm Gouvernement des ^on und 4000 Quadratkilometer im Gouvernenient Strachau SEbm entleaenen russischen Pioomzen durch Wiederaiinorstung die «MI r°-"i-?- °» ™er ^nrüinnu. iq-tzem Rollen würben itroa5Uüber°20na)lart auswenden; das bedeutet eine jährliche Aus- der CrigtnalgrunD des Bübchens. Engels und Die Linien des Triumphbogens, der i Hintergrund auf Dem großen Idurch bic Üvpte kemitluw r gebildet hatte, und links ein Teil von einem Buche. Tamit war loder Zweifel behoben, daß die Rekonsttuktton Itsthels richttg ist, und daß hier wirklich ein Werk von der vand Raßaels mis niner ersten Zeit vorltegt. Die Entdeckung erregt in italienischen ihmit* kreisen bat lebhafteste Interesse. Ih 212 Erstes Blatt 162. Jahrgang Montag, 9. September 1912 SGietzenerAWiger EggSBr General-Anzeiger für Vberyessen WW r^e,ezaae6nummer Rolatsonsdnick und Verlag der vrüdl'schen Untv.'vuch' und Steinöruderet R. Lange. Rcöaftion, Lrpeditton und vruckerel: rchulsttahe r. . . für den W vormittags s Uhr. Büdingen: Scrnlprcdfer Hr. 269 Seschästsstelle vahnhosstrahe 16&. tragen. Die Nücklehr der Kaifers aus der Zchweiz. in der Kräftigung der freundschaftlichen Beziehungen beider Staaten." Der Kaiser ließ hochgestellten Schweizer Persönlichkeiten zur Erinnerung Andenken überreichen. Bundespräsident Dr. Forrer, Bundesrat Hoffmann, Chef des Militärdepartements, erhielten Bronzebüsten Les Kaisers, die übrigen Bundesräte sowie Dr. Bourcart, Lctretär der politischen Abteilung und Gesandter de Cla- paröre ein photographisches Porträt in vergoldetem Rahmen mit Unterschrift. Auch die Schweizer Offiziere des Ehrendienstes wurden mit solchen Andenken beschenkt. Oschatz, 8. Sept. Der Kaiser trifft am 9. September morgens im Sonderzug im Manövergelände ein, wo die Kavallerie- unb Aufklärungs-Hebungen zu den Kaisermanövern beginnen.__ Aus Hessen. Ermittelung des Umfangs und des Wachstums der fidetkommtsiarisch gebundenen Güter. Ein Antrag Urstadt, der der Zweiten Kammer zugegangen und von den Abgeordneten Damm, Grünewald, Heerdt, Henrich, Korell und Reh mitunterzeichnet ist, lautet: Großh. Staatsregierung wolle die Zentralstelle für die Landes st al ist: k beauftragen mit der Ermittelung der ländlichen Bcsitzverteilung, namentlich im Hinblick auf die Feststellung des Umsangs und des Wachstums der fideikommissarisch gebundenen Güter. In der Begründung wird die Besorgnis ausgesprochen, die fideikommissarische Festlegung des Grund und Bodens habe in Hessen einen so außerordentlich hohen Grad erreicht, daß energische Fürsorge für die Zukunft des Bauernstandes am Platze wäre. „Eine mäßige Verbreitung des landwirtschaftlichen Großgrundbesitzes als Großbetrieb tarnt aus technischen Gründen an uitd für sich günstig wirken, aber die fideikommissarische Bindung, die gleichbedeutend ist mit" oer Entziehung des Bodens aus dem freien Verkehr, birgt mancherlei Gefahren in sich. Da, wo der gebundene Großgrundbesitz von dem Eigentümer als geschlossene Besitzung verwaltet wird, ist der landwirtschaftliche Ertrag namentlich von der Viehhaltung durchschnittlich geringer als auf Bauerngütern. Allerdings kann, durch die Verpachtung eine angemessene Bewirtschaftung erreicht werden, wobei indessen auch alle Nachteile des Pachtsyltcms mit in Kauf genommen werden müssen. Nur der 'Besitzer kann seine wirtschaftlichen und sozialen Ausgaben voll erfüllen. Gefährlich für Volk und Staat sind die Fideikommisse noch dadurch, daß fie vielfach die Verwandlung von Ackerland und Weide in Waldungen zur Folge haben. Es ist bekannt, daß auf diesem Wege eine ganze Anzahl von Dörfern entweder ganz verschwunden oder wesentlich verkleinert lvorden sind. Aus allen diesen Gründen halten wir es für dringend notwendig, authentisch fest;ustellen, welchen Umfang die fideikommissarische Bindung in Hessen bereits angenommen hat, damit eventuell gesetzgeberische Maßregeln in Vorschlag gebracht werden können, um eine allmähliche Verminderung der Fideikommisse herbeizuführen." Die Zusammenkunft in Buchlau. Buchlau, 7. Sept. Als der Reichskanzler von Beckhrnann Hollweg und Bvtschaster Graf Szö- ayeny^Mar ich gegen V24 Uhr teintrafen, hatten sich mit dem Grafen und (Mfin Berchtold und deren beiden Söhnen die bereits anwesenden Gäste, nämlich Botschafter v. Tschirschky und Gemahlin und der frühere Botschafter Graf v. Lüttow undLsräfin v. Haugwitz auf der Schwßterrasse versammelt. Graf und Gräsin Berchtold hießen den Reichskanzler und den Botschafter Szögyeny sowie die etwas später eintreffeüde Gräfin Szögyeny, den Prinzen v. Stolberg-Wernigerode und Legationssekretär Graf v. Hoyos auf das herzlichste willkommen. Nachdem der Reichskanzler für die Bewillkommnung gedankt und Botschafter v. Tschirschky und dessen Gemahlin sowie die anderen Gäste des Hauses begrüßt hatte, nahmen die Herrschaften den Tee ein. Heute findet zu Ehren des Reichs^ kanzlers ein Diner statt. Morgen vormittag treffen der erste Sektionschef Frhr. Macchio und Legationsrat v. Beth- jnann Hollweg aus Wien ein. Die geplanten größeren jagdlichen Veranstaltungen wurden wegen des regnerischen Wetters fallengelassen. Nach dem Frühstück soll ein gemein* samer Ausflug nach der die benachbarte waldige Berg- tuppe krönenden alten Burg B u ch l a u gemacht werden, der bis zum späten Nachmittag dauern durfte. Der Reichskanzler fahrt morgen abend nach Schlesien weiter, die "anderen Gaste werden im Laufe des morgigen Abends wieder abreisen. Schloß Buch lau, 8. Sept. Reichskanzler v. Beth- mann-Hollweg und Graf Berchtold pirschten heute früh auf Hirsche. Der Reichskanzler erlegte einen Achtender. Nach dem Frühstück wurde der beabsichtigte .Ausflug nach der Burg Buchlau unternommen. Znzwischen klärte sich das Wetter auf. In bester Stimmung besuchten die Gäste unter der Führung des Burgherrn und der Gräfin los an, bann brach mein Kollege, Pater Domingo, in ein scl-allendes Gelächter aus, das sofort von dem gesamten Publikum johlend begleitet wurde und — der Vorhang fiel!" — Die neue Stahlfeder. Die „Köln. Ztg." erzählt folgendes „postalisches Intermezzo": Ort der Handlung: Ein Münchener Postbureau, Zeit: An einem Freitagabend zur Fremdensaison. Personen: Eine Dame, ich, Schalterbeamte, Bureau- Vorstand, Bureaudiener. Eine schicke Dame tritt in den Schalter- raum der Post, besetzt einen freien Schreibtisch, entnimmt ihrer eleganten Haüdtasäte einige großformatige Briese, die sie adressieren will. Sie versuchi alle herumliegenden erreichbaren Federhalter, aber entweder steckt keine Feder darin, oder wenn doch, so hat die Feder nur ein Beän, oder sie spritzt derart, als ob lA-B-C-Schützcn sie längere Zeit eifrig bearbeitet hatten. Tie Dame, eine Ausländerin, luenöct sich fragend an mich, wie sie wohl zu einer ordentlichen Feber gelangen könne. Ta sie nur mangelhast Deutsch spriclft, erbiete ich mich, ihr zu Helsen. Wir gehen zum ersten Schalterbeamten. „Könnten Sie vielleicht dieser Dame eine Stahlfeder geben?" Er geruht nur, mit dem Kopfe ein Verneinungszeichen zu machen. Beim zweiten Schalter werde ich säwn bescheidener: „Würden Sie nicht die Güte haben, dieser Dame für einige Minuten eine Stahlfeder zu leihen?" i'lnt- wort: „Ich brauche meine Feder selbst." Beim dritten Schalter Haden wir .Glück. Ich moduliere meine Anrede folgendermaßen: „Wären Sie wohl so liebenswürdig, uns Ausschluß zu geben, aut welchem Wege wir zu Liner Stahlfeder gelangen könnten ?" — „3a, da müssen Sie sich an den Bureauvorstand wenden." Der Herr Vorstand, den wir nach Durchschreiten soundso vieler Gange finden, ein hoher Beamter, hat ein Einsehen mit unserem An- suchen; er überreicht mit Daumen, Zeigefinger und großer Liebenswürdigkeit aus einet vollen Schachtel eine nagelneue Stahl» feber. 4.'ie Dame srrahlt vor Vergnügen, und nachdem abermals ein «chreibpult erobert ist, sehe ich sie eben ihre -Schreibtätigkeit beginnen. 'Aber da naht sich ihr das Verhängnis. Ein Bureau- biener mutz wohl beobachtet haben, wie sie die Stahlseber dem Halter emoerleibte, er schreitet mit großen Schritten auf sie zu, nimmt die trüber aus dem Halter und spricht mit strafender Stimme: „>za, ivas wär denn dös! Eine ncie Feder! DöL gibtS net. Heint iS ja erst Freitag, am SarnStag kommen die neuen. Wo tarnen wir beim ba hin." Sprache zerknickte Die Ftzder und Iparj sie IN den Papierkorb, Berchtold die hochinteressante alte Feste unb die nicht minder interessanten kulturhistorischen und naturwissenschaftlichen Sammlüngen, die von den Borfahren des Grafen Berchtold angelegt und von ihm selbst vervollständigt sind. Hierauf wurde in der Burg ein Imbiß eingenommen. Tann lehrten die Herrschaften nach dem Schloß zurück. Ter Reichskanzler fahrt heute abend gegen 11 llhr über Ungarisch-Bradisch ab und gedenkt, auf der Rückreise sich in Grätz bei Troppau bei dem Fürsten von Lichnowski zu einem kurzen Besuch auszuhalten. Botschafter v. Tschirschky unb Gemahlin verlassen Buchläu morgen zu weiteren Besuchen in Österreich. Auch die anderen G,äste reisen teils Heute abend, teils morgen ab. Wien, 7. Sept. Der Reichskanzler ist heute morgen um 8.10 Uhr auf dem Westbahnhof eingetroffen, wo der deutsche Geschäftsträger Prinz zu Swlberg-Werni- gerode und die Herren von der Botschast zum Empfange anwesend waren. Im gleichen Zuge mit dem Reichskanzler befand sich, von Salzburg kommend, der Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand mit Familie. Aus dem Perron des Westbahnhofs begrüßten der Thronfolger und die Herzogin von Hohenberg den Reichskanzler auf das herzlichste. Sie unterhielten sich einige Zeit mit ihm. Der Reichskanzler setzt heute mittag in Begleitung des Prinzen zu Stolberg seine Reise nach Buchlau fort Deutsches Nerch. Zum Ableben Dr. Burchards. Der Senat erhielt aus Anlaß des Hinscheidens des Bürgermeisters Dr. Burchard eine große Reihe weiterer herzlicher Beileidskundgebungen, u. a. von dem Großher- zog von Baden, dem Großherzog von Mecklenburg-Schwerin, dem Großherzog von Oldenburg, dem Herzog von Sachsen- St'oburg und Gotha, dem Fürsten von Bülow, dem Aufsichtsrat und Vorstand des Norddeutschen Lloyd, sowie auch von Mai)er Franz Josef. Der Reichskanzler sandte aus Berchtesgaden folgendes Telegramm: Mit tiefer Betrübnis erhalte ich soeben die Nachricht von dem Hinscheiden des Bürgermeisters. Ich bitte Sie, dem hohen Senate, der hierdurch so unerwartet seines hochverehrten Präsidenten beraubt wurde, mein aufrichtigstes, aus dem Herzen kommendes Beileid aussprechen zu dürfen. Das Ableben des durch seine Charaktereigenschaften ime seine staatsmännische Begabung, sein reiches Wissen Ivie sein reges Interesse für alles Schöne gleich hervorragenden Mannes bedeutet einen schweren Verlust nicht nur für seine Vaterstadt Hamburg, sondern auch für das deutsche Reich, an dessen innerer Entwickelung er Zeit seines Lebens als warmer Patriot fein ganzes Streben und Können gesetzt hat. ♦ • • Die schwedischen Journalisten in Leipzig. Leipzig, 8. Sept. Eine Deputation, die von den schwedischen Journalisten gestern von Lützen nach Altranstädt entsandt wurde, fand bei dem Besitzer des Schlosses, Grasen Hohenthal, herzlichste Aufnahme. Dr. Soeder- berg legte mit einer Ansprache einen Kranz an der Gedenksäule nieder. Der Schloßherr zeigte der Deputation das Zimmer, in dem der Friede geschlossen worden ist, die noch vorhandenen Andenken aus dieser Zeit und erinnerte an den Besuch des Königs Gustav in Altranstädt. Der Abend in Leipzig gehörte den journalistischen Bereinigungen der Stadt. Tie Ortsgruppe Leipzig des Reichsverbandes der deutschen Presse hatte zu einem festlichen Dämmerschovpen in dem' Ratskeller, >der Verein der Leipziger Presse im Anschluß daran zu einem .Abendessen in dem berühmten „Thüringer Hof" eingeladen. Vormittags erfolgte nach herzlicher Verabschiedung die Weiterfahrt nach Essen, wohin eine besondere Einladung des Herrn Krupp v. Bohlen und H albach die schwedischen Gäste und ihre deutschen Begleiter ruft. *. । Der „Reichsanzeiger" gibt einen Erlaß des bayerischen Ministeriums des Innern bekannt, durch den vom 10. September ab die Einfuhr von Rindern und Ziegen aus den schweizerischen Kantonen Luzern, Unterwaden, Uri und Zug nach und durch Bayern bedingungsweise wieder zugelassen wird. Am 10. September findet im Hansa-Bund in Anwesenheit von industriellen und gewerblichen Sachverständigen, sowie im Beisein von Reichstagsabgeordneten und Angehörigen der Landwirtschaft eine Konferenz statt, welche sich mit den unter allen Umständen erforderlichen Maßnahmen zur Beseitigung der Fl e isch t e u e r ung beschäftigen soll. Die Zentralleitung des Hansa-Bundes, so heißt es in den Mitteilungen des Hansa-Bundes, steht auf dem Standpunkt, daß.nach Lage der Verhältnisse eine sofortige Zusammenberufung des Reichstages zwecks Behandlung dieser Fragen leider kaum erreicht weroen kann, hält aber unter anderem die in Aussicht genommenen Tagungen der Hansa-Woche und des Hansa-Tages für besonders geeignet, den in Betracht kommenden Faktoren gegenüber die Wünsche des deutschen Gewerbestandes ^u diesen überaus wichtigen Fragen nachdrücklich unb in Erfolg versprechender Weise zur Geltung zu bringen. Aus Hamburg wird mitgeteilt: Am Samstag vormittag haben 2ö0 deutsche Aerzte mit dem Dampfer „Cincinnati" Cuxhaven verlassen, um die bedeutendsten Städte Nordamerikas und den internationalen Hygiene-Kongreß in Washington zu besuchen. Ausland. In einem Flottenbesehl drückt der russische Kriegs - Minister sein tiefes Bedauern über die Verhängung deS Kriegszustandes in Sewastopol aus und betont, die russische Flotte durchlebe einen historischen Moment. Ter Wille des Kaisers habe sie zu neuem Leben gerufen, die Volksvertretung habe ihr ihr Vertrauen und reichliche Mittel gegeben. Der Wille des Kaisers ruse sie jetzt -zur Pflichterfüllung. Gegenüber den Verrätern und P 1 l i d) t d e r g e i) e n e n sei kein Verzeihen möglich. Schmerzlich sei es dem Kaiser gewesen, zu erfahren, daß in der ihm so teuren Flotte der Same der Unordnung entstanden sei, dock) fei die Anueckung nur auf einige Schisse gedrungen. Ter Minister schließt, er sei glücklich, ber gewissenhaft ihre Pflicht erfüllenden Mannschaft den kaiserlichen Tank zu übermitteln. Der 3ubiläumstag der Schlacht von Borodino. Petersburg, 7. Sept. Ein Tagesbefehl des Kaisers an die Armee und Flotte weist auf den heutigen Jubiläumstag der Schlacht von Borodino hin und betont, daß ganz Rußland mit dem Kaiser zusammen Dank unb Verehrung den Helden des Vaterlandes und des tfriegets zolle. Weiterhin ist der Wunsch ausgedrückt, daß die Herzen der dtachkommen dieser Helden in dem Bewußtsein der Pflicht erstarken möchten, damit sie, wenn die Vorsehung dem Vaterlanbe eine neue Prüfung auferlegen sollte, dieselbe volle Ergebenheit und Tapferkeit bekundeten, Ivie die Vorfahren, in der Gewißheit, daß ihre Nachkommenschaft in Dankbarkeit ihrer Namen gedenken werde, .Ein anderer. Tagesbefehl kündigt verschiedene Bex-, günftigungen für die Nachkommen der Teir nehmer des Krieges an. Borodin 0, 7. Sept. Tie kaiserliche Familie ist hi. etngetroffen. Der Kaiser und die Kaiserin begaben sich m ihren Kindern unb den Großfürsten vom Bahnhof zu oe, aus dem Felde von Borodino von der Witwe des in fce Schlacht von Borodino gefallenen Generals Tutschkow c richteten Kloster und von hier zum B 0 r 0 din 0 »Dent mal, wo Teile der Regimenter aufgestellt waren, d an der Schlacht von Borodino teilgenommen haben. Ferne befanden sich dort sämtliche Minister, die Spitzen ber SRm iär- unb Zivilbehörden, und zahlreiche Abordnungen, da. i unter auch die beiden französischen Deputationen. Nachö^ der Kaiser die Front der Truppen abgeritten hatte, bJ gaben sich der Kaiser und die Kaiserin in das Invaliden,^ Haus, wo die Zeitgenossen der Schlacht von Boroduw, ber^ Nettester 123, der Jüngste 110 Jahre alt ist. vertan: waren. Der Kaiser zeichnete die Veteranen durch eine spräche aus. Darauf schlossen sich der Kaiser und de Kaiserin der Kirchprozcsfion an, die sich mit dem Mmiet- gottesbilde, das während der schlacht von Borodino der russischen Armee mitgeführt worden war, zum Boro- dino-Tenkmal begab. Am heutigen Haupttag der Borobinoseier fand ir Beisein ber kaiserlichen Famllie int Lorodinoklosicr el- feierlicher Gottesdienst statt, darauf eine Prozession ncci dem Borodino-Denkmal, in der der Kaiser, seine iöiic und die Großfürsten zu Fuß schritten. Am Denkmal ivu;. den Kränze niedergelcgt, auch von den fran- zösischcn Deputationen. Nachdem der Kaiser unü die Großsürsten das Feld umritten hatten, zogen die Lru;. pen im Parademarsch vorüber. Den anwesenden Ox-mcm;... Vorstehern gegenüber sprach der Kaiser die Hoffnung ar? die Bauern würden ihrem Kaiser treu und gewisfenhajr dienen wie ihre Großväter, ivelche 1812 ihr Blrkt für Vaterland vergossen hätten. Eia Eisenbahnunfall. Moskau, 7. Sept. Nachts ging auS Moskau ta Zug mit dem Großfürsten Michael Alexandrowitsch uw dem Verkdhrsminister nach Borodino ab. All jich be Zug der Station Fili näherte, kam auS Petersburg bet Zug mit dem Großfürsten Nikolai SNichailowitsch, den Rj. nistern der Marine, der Volksaufklärung, der Justiz, bd Ackerbaus und der Oberprokurator des heiligen Snncb? entgegen. Um dem unvermeidlichen Zusammenst 0ß vorzubeugen, lenkte der Weichensteller den tersburger auf ein Reservegleis. Ter Zug zertrümmerte den Prellbock. Die Vorderlokomotive ftuni: um. Verletzt wurde niemand. I 1 ■ । ■■■■■■ ■ i---------— Ans Stadt nnd Land. Gießen, 9. September 1912. Landwirtschaftliche Krcisschau zu Gießen vom 14. bis 16. September 1912. Wenn auch die Landw. Kreisschau zu Gießen bura den Ausschluß von Klauenvieh infolge eines uiierroanc ausgetretenen neuen Seuchenfalles in Lang-^fönS eine tmt । ftndliche Lücke erhalten hack, so ist es dock) den Bemühunga her AuSstelllingsleitung gelungen, durch weitere AuogrstiS tuna bei bestehenbleibenben Ausstellungsabteilungen un) j Einschiebung neuer Programmnummern bie alte Anüetz> ungskraft ber Veranstaltung wiederherzustellen und la Besuch für jeden Landwirt und Freund der Lanbwirtscht 1 lohnend und interessant zu gestalten. Folgende Abicilunin werden in ber Ausstellung, Die am Samstag vormittag t> öffnet wird, vertreten sein: eine sehr reichhaltige mit alle Neuheiten der Technik ausgerüstete Ausstellung von lanbn Maschinen, Geräten und Hilfsstoffen, die Pferde- unb <> flügelausstellung, eine alle vorausgegangenen sttcißjdwr. in Größe und Ausstattung schlagende Ausstellung von zeugnissen des Pflanzen- und Obstbaues, eine ^lusstellui.- von Erzeugnissen der Molkerei und Imkerei unb eine fttz umfangreiche unb interessante Ausstellung von wissenicbei? lichen Arbeiten. Um die Schaulust solcher Ausstellung'- besucher, die zu einem gründlichen Studium der genannte 1 Abteilungen leine Neigung Haven, zu befriedigen, ist ft Sonntag das Engagement eines Fliegers oder ein Feu« I werk in Aussicht genommen und der Montag wird bua das Preisreiten, Schaufahren, die Springkonturrenz u« | das Rennen mit Auslauf, wozu 30 Nennungen vorliegcn.n- Schauspiel darbieten, das nicht allein sportliches Jniccef besitzt, sondern sich ber allgemeinen Teilnahme erfreue wirb. Hoffentlich hat nun der Himmel enblich ein sehen unb läßt die Darbietungen der Gießener )h:ci5)QC, zur vollen Geltung kommen. e ** Finanzminister Dr. Braun ist aus dem U- taub zurückgekehrt und hat heute die Dienstgeschäfte nnebc übernommen. | ♦* Die Kreisschulkommission beabsichtigt den Lehrern des Kreises eine aemeinschastliche Fahrt »rr Ausstellung „Der Mensch" in Darmstadt zu unternehm^ ** Für treue Dienste. Ter Großherzog bat 26. August d. I. dem Großh. Masckinemvärter in pc Hessisch-Preußischen Eisenbahngemein)cyafr Karl Ber« r Gustavsburg aus Anlaß seiner am 1 .September 191- folgten Versetzung in den Ruhestand das Allgemeine zeichen mit der Inschrift „Für treue Dienste" veruev^- *♦ Der Hessische Landes-Lehrervereinl^- seine nächstjährige Vertreter- und Hauptversammlung - der Pfingslwoche in Bad-Nauheim ab. Am ilbaw ersten Tages sott versuchsweise ein VolkSabend 1: finden. Am zweiten Tage stehen „Die ftaateburgeruc- Erziehung in der Volks- unb Fortbilbungs)chme u« „Rousseau" auf ber Tagesorbnung. .. •• Lohnerhöhung von Eisenbahnarbe l 1 DaS EifenbahnbetriebSamt Gießen übermittelt uns unter auf die gestrige Notiz in unserem Blatte die folgende 9«x* richt, aus der die Richtigkeit unserer ersten, am Freitag fchienenen Notiz erhellt: Tie Mitteilungeu über die ab 1. dS. MtS. emtreienben erhöhungen von Eisenbahnardeitern sind am 7. d. MS. oen [taten Dienststellen zugegangen. Frühere MttieülMg war angängig, weil dte belr. Verfügung erst am Anfang oes hier einging. _ ... > •• Der Kaufmännische Verein veranstalM, genügender Beteiligung, am Sonntag, den 22. d. Mts., l> Besuch der Ausstellung »Der Menschs, wozu ein " von hier nach Darmstadt abgelasien wird. Ter Sonoer--. verkchtt ohne Aufenthalt auf den Zwischenstationen. ' Preisausstellung. Der Ehrenpreis,t Löwer, Gießen, bei dem großen BunbcSfest dcS Ytuw' I RabfahreibundeS in Braunfchwctg errang, ist in dem I fenstcr der Teutschen-Fahrrad-Jndustrie am Ktrchcnplatz gestellt, v ' ' e von 6U Landkreis öiefecn. . an 4,80 86—93 48-62 90-94 . . 46-48 Zöglinge statt, wozu die Preisverteilung Ball beendete die Eröffnungsfeierlichkeiten. 100 Kg. Lauterbach Stockheim Allendorf SlWE ®F0t. 103-113 96—108 99-106 91—97 85-91 mit Uebergang aus den Sonderzug in: 47-49 48—44 61-66 56—60 85.00—88.03 85.00—87.» 86.01-87.» 85,00—87.00 88—90 81-84 78-80 89—93 88-90 74-86 68-78 55—64 Mk. 54-60 50—53 f .mgShausen (Cberfc) Lir/. 903 849 843 843 83$ 857 851 813 873 8es heiligen u zeigen v^i^nch. ~>(l4 er dem Kinde einen Kus; geben wollte, entsprang es cuicnö. Unterdessen batten auch die übrigen Kinder »li Haufe Lärm geschlagen, worauf die Bauern mit Knütteln cnchicnen. Der Unbold war aber verschwunden. __ a (S Brandoberndorf,8. ol| gegen den Kvpf, so da« er icknver ver- letzt, nach der )ttinik üt Gietzen überfuhrt werden mußte. u Wiesbaden, 8. Sept. Tie Metzgerinnung Wiesbaden bat um den einigen Angriffen der Prelle usw. zu entgehen, beim Maoistrat den Antrag gestellt, mit der Innung gememichastltch «ne LmmiMon zu bilden, die von Monat zu Mm" die v». Mspreüe fernen soll. Ter Vertrag ist bereits abgeichlossen. märfte. fe. Frankfurt a.W. viebbol-Mar ktberi cht vom 8. Sept. Auftrieb: 12-j Rinder» darunter Odilen barunler mt* Cefier- r.td' 3u, Bullen 4'.', stühe und Färsen 817, Kalber -60, Schafe 170, Tendenz: Achsen flott: beste Ochsen grobe Nachfrage, Kälber und Schale lebhaft, Schweine langlam, bleibt 100^fb< Lebens- Schla.tzi» m, Dieseck, 8. Sept Der Kriegerverein hält am 14 d Mts bei Gasamn 'Adam Ziegler eine Versammlung ab. bei u a. bte Teilnahme an der Jubelfeier bet Kaller Südelm Regiments im Juni 1913 auf der Tagesordnung steht. Zu der Versammlung haben alle ehemaligen Angehörigen des Regiments Zutritt, ob he dem Verein angeboren oder ntdn, da eine allge meine Beteiligung an der Jubelfeier geplant ist. zumal auch die Mitglieder bei dieser Seiet tue glndKii Rechte genießen. - 7vcrncr wurde in der letzten L^ottlandsiitzung beschloßen, das 40 jährige Lti'tungs'eft im nächsten Jahre feierlich zu begehen Als Festtag wurde der 1. Sonntag im Juli in Aussicht ge^ nommen. . Inheiden, 8. Sept. Mit dem heutigen Kirchweihfest war die Einweihung dcS neuen Schul- Hauses verbunden, wozu sich auch die Vertreter des urris- amts (besten Regierruigc-rat Lang ermann und Schul- inspektor Pros. Dr. Alles eingcfunden hatten. Vom alten zum neuen Sckmlhaus bewegte sich ein Festzug der Vereine und Schulkinder Nach der üblichen Schlüsselübergabe erfolgte die Besichtigung des schönen ReubauS, der einen geräumigen Schulsaal und eine Sechszünmcrwvmmng für den Lehrer enthält. caunist,^ > DienW-l)^" isionbE Ö er cm- 'aschinenioon^ Mk. 2,701 , 2,30} Heldenbergvi-Wmdecken. Ochsen. Dollflelfchlge, ouSgeniästete, HAchflen Schlacht- wettes, 4—7 Jahre all ... . • • • • die noch nicht gezogen haben (ungejochte) • Junge fleischig«, nicht anlgemäftete und ältere ............ Bullen. Dollsleilchige, mlSgewachlene, höchsten Schlachtw. Bollfletschige, jünyere. . . . . • • • • Dlästig genährte ,unge und nut genährte altere Färsen. Rübe. Vollfleischlg« autgenu Färsen hochtt. cchlarfitro. Vollfleischtge auSgeniästeteRühe Höchlteii-Lchlacht- wertes bis zu 7 Jahren........ wenig gut entwickelte Färsen ältere auSgemästele Rühe . Müstia genährte Kühe unb Färsen Gering genährte ttiihe unb Färsen Halber. Mittlere Mast- unb beste Saugkälber .... Geringer« Biast- unb gute ©augLilbet . . . Schafe. Stallmastschase'. Mastlämmer unb jüngere Masthammel Schwein:. Lollsieischige Schweine von 8L—100 kg Lebendgewicht « Vollsteischige Schiveine unter 80 k zur , ifunq der Sörrtzeicheu ihm übergebenen Betrage Ein gleiches T.^mebud) führt i'dcr Inhaber einer Po'th'l'suelle für die K : identen Vertsendungen ES ist -n eckdrenlich, datz die «uv Etc üie Eintragung der Sendungen usw. in die betet ebneten ifln» V, rbüdicr figenlwnbig besorgen oder sich ivenigfttnd von der Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nahnic bet dem Hmscheiden unseres heben Gatten u.VatcrS, sowie für die liebevolle Pflege der Krankenschwester und die trostreichen Worte dcö Herrn Pfarrer Barth sagt hiermit innigsten Dank wo« Familie Wagner. Grosten-Duseck, den 9. September 1912. Zu dem S-.—c»-v- -------- ... - . jklasse nach Dnrmftadt und zurück zu ermastigten Preisen .gegeben und zwar auf folgenden Stationen der an» »ließenden Strecken: Fahrpreis für pm- unb Rücklahrt: . . Mk. 5,80 Kleine Eagerchronlk. e\n Perlin schleuderte ein dem Trünke ergebener Schneider in der Rächt zum Sonntag auS dem F-enuer ferner im sroeiten Stod bdegenen Wobnung erst seine Ebesrau. dann feine beiden TSchter rm Alter von 8 unb 10 fahren ui ben Los und prang dann selbst nach. Alle würben schwer ö e r [ e 61 in» Mranlenbauö -icfdxifft, der Schnnber PoUMgefangener, Am Sonntag pornuttai Itteß tu der Xahe von Puchheim Bauern- ein Automobil gegen einen Alleebaum, wobei her «Rentier Ali red Bick einen Lbersckrenkelbruch und innere Ber> letzungen. seine Frau einen Schadclbruch unb einen Oberarmbruch erlitten. — CMftfcbiffabrt. Ein großes Unglück auf einem französischen Flugplatz _ Paris 8 Sept Rach einem Ertradlatt ba Prefle ereignete sich deute nachmittag auf dem ttiifl'elbc von ejt « b r l e n bei C6 r a u Tep. öaute <-aone) cm ichrecklicher UnglucksiaN. Ton war ein Schaust,egen veranstaltet Worten an unter anderen der Flieger Beard mu einem Eindecker teilnadm^ Tao Flugzeug iubr plötzlich mit f u r cb t walt in bte Menge hinein $t* 'Q®,m iahten eine Gruppe von Zuschauern, d,e s-rmlich nieder gemäht würben. Vier jenonen wurden getStet, l^dlreiche andere »um I eil sehr schwer verletzt Beard, welcher selbst nur leichte Verletzungeu erlittcn bane flüchtete wie wahnsinnig selbe, n. Al» man iciner daldalt wurde, erNLrte er schluchzend, er !>ab' bte ^ünimiifl n,ebl emftdlen tonnen, da er nicht mehr Herr leine» «lugzeuges gewesen sei. ____________ 12^ nachts 6,20 UM nachmittags 5,00 11® 7, i'U nommen. . . KrciS Friedberg. & Bad-Naubcim, 8. Scvt. Unser Turnverein, der vor mehr als 50 Jahren kurz nach der Aushebung der TUrnsperre entstanden unb beute mit rund 600 Mitgliedern zu einem her stärksten Vereine des Tumgm.s „.Hessen" herangcwachsm ist, feierte gestern die Einweihung und feierliche Eröffnung nach dem Umbau fast neun, Vereinshauscs As Vertretn der Stadt nroren dazu in den festlich hergerlchteten Raumen Beigeordneter Lmtz und die meisten Stadtverordneten erfchienen: ferner Öottc" Jamt liche Vereine ihre Abordnungen gcftfnrft Warft bet durch den Vorsitzenden, Kaufmann PhllwpW eist, hielt Ober [chrer Tr Strecker einen beachtenswerten Vortrag über Tu aenbet Siebung". Der Redner erntete mit femen gedankenreichen pädagogischen Aussübrungen, tn denen er bewnt^rs darauf hinwieS, dast die Jugendfürsorge und die körperliche Er ziehung der nackn'chulpslichtiaen Jugionale feft, das sonst von Butzbach und Batz-Nuuyeim stark bei acht wrrd, ist heute vollständig verregnet. der . , , 8rl>ßi.M°Iks.MMr-«.-nsIiWMi°rsn.b. bennbet fid, -°m "“55 K n. ng überzeugen. s Sonderzug Lauterbach-Darmstadt zur »Erstellung „Der Mens ch" im Oirotzh Residenzschlotz e Darmstadt. Zum Besuch der unter dem Protektorat K| - roflherzogS stehenden Ausstellung „Der Mensch in Krnftobi wird am Sonntag, 22. September, ein ^»onder- mc >tlasse von Lauterbach bis Darmstadt und M.lck zu ermäfligten Fahrpreisen in nachstehendem Fayr- — Jubiläumsfeier bet Ikaiser-Dilbelm. K it ment? Tn nach den seitherigen Besprechungen |J He Jubiläumsfeier fest steht, das; es sich für die ehe- U l en Angehörigen des 'iegimeniS, die an der Feier Wichmen wollen, empfiehlt, sich in lose Vereinigungen » i menzusckiließen, hat sich eine „Lose Vereinigung ehe- Ui^er lltier in l^iesten-Stadt" gebildet, der alle ehe- Ui^en Anflehörigtn des Regiments, auch solche, die feinem Wirärverein angehvren, beitreten können Zur eingehen- j.- Aesprechung der Angelegenheit hat der Vorstand auf Mcwoch abend eingeladen. | •* Der Verein der Fleischbeschauer für -erhess en hielt gestern nachmittag im Restaurant Han- 4 an der Rodheimer Straße eine aut besuchte Mitglie- r rrsammlung ab, worauf unter Fichrnng des Direktors Mobbe unsere neue Schlachthoss- und Kühlanlage KrciS Schotten. Schotten, 7. Sept. Eine Versammlung der Bur- germeister des jrreifes fand im Rathaussaale unter dem Vorsitze des Zlreisrates Dr. Kranzbuhler statt. TaS Kreis- amt will im Oktober und November in Laubach einen hauslwlmnaskursus eintidjten. A Lauback,, 8. Sept. Eine Okslügelausstellung bilr am 6. und 7. Oktober der (M(ügehuAuxnrinJtogeteberg hier ab Ten Ebrenvvrsitz hat Graf Wilhelm zu Solms-Laubach über- Blitzenrod. . . . Rstleld..... Herbstein . . . . Ilbeshausen . . . Nösberts . . . . ltzrebcnhain-Erainfelb E rainleid.... BermutShain . . HarttnannShain Cbcilcemcn . . . (Nebern .... Merkenfritz . . . Hnzenhain . . . pistberg .... Crlcnbcrg.... Selters (Cbcrb.) . Stockheim (Cbcrb ) Klauberg.... Lindheim .... Altenstadt (Hessen) Höchst a. d. Nidder Eichen a. d. Nidder Hkldknbkrgen-Windecken Windecken . . . ^chbeSheim(Cberh.) Rihanftäbtcn . . Cberdorlelben . . (^ronau . . . . Vilbel Nord. . . , Frankl.-Berkersheim , Franklurt-BonameS , Franks.-EscherSheim , Frankl.-Bockenbelni Kreis Büdingen. A Selters bei Drtcnberg, 8. Sept. Seinen 80. Ge- burtstag unb 30. Amtsiulnläum baging in voller Rüstigkeit unser Bürgermeister Rupp. Sämtliche Vereine veranstalteten zu Ehren des Jubilars einen Lampionzttg. ?Us Vertreter doS .(rrciSamt^ Büdingen überbrachte Regierungsaflefsor (stumpf Gluckwunichc. Tr. Fuhr sprach namens deS ?lmtsgerichts Ortcnbcrg. . E Echzell, 9. Sept. Tie Wemembe Echzell erhalt tept auch eleltrisches Licht. Sie erflärte ihren Anschiust an btc Uebcr- lanbjentrale Wölfersheim T.e Firma E. Lehmann, Bad-Rau- heim bat bereite mit >?ausinstallationen begonnen. — üat auch bic Ernte in unserer Okgenb bisher verhältnismaylg twnig unter dem Regenwetter zu leiden gehabt, fo beginnt die dauernde Jiane doch kritisch zu werden. TaS Grummet ist teilweise verborben, ber Hafer, der noch brausten sticht, verloren, und die Kartoffeln fangen bcdenNich an zu faulen. . —. liefert billigst die BrühPeche Kuverts mit 1 I rm d drGCkere>.Gießen.Schuhtr.7 Amtlicher Wetterbericht. WetterauSsichten in Helfen für TienStag, den 10. Sept. 1912: Wechselnd vewöltt, Regenschauer, Lemperatur ivenlg verändert^ F'—'W g-iL r-v x—Mit tut teil»«»*, wird belle* / M F > W in allen fallen, wo Sie ^oo ' MM W / k T A ” y I ■ Phcuma. Hcicntchuei, Zehn- / W- .-Ä / 1\ I\ J **'■ und Koplweh, Rücken- und / ■ M atenachtncrzen geplagt sind. A' - ” Amol Ist auch ein universelle» / . . Mk Tollettemlttcl Amol stkrkt. erquickt, erirlscht. be- / lebt! Anerkannt und cmplohkn von hervorragenden Aerilco. Preis k flasche SO PL 'S PL 126 At, 2M. MMM MMM Acnicu. £mol.VereBnd> Hamburg. Zu habeu in lülen Apotheken u. Drogerien. Wasserdichte Wagendecken und billigst f.udnls Lararuss. Astciwca ■>!. ,\crnipvcd)cr E-,727 Sprechstunden: 10-11 ttbr Monmao u. TonueroiagS. Freiwillige Versteigerung, jjlittnioi, ötn 11. etpltmitr, nachm. 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'Jloggcn (l)U igcr) ’'lf. 17.75 bt« 17 85 «tzersie IWetterauer) 'Mk. 20.00-21.5'J, Werne, "ranken, Pfälzer, Nied' Mk. 20.50-21.75, vafer Pik. 19^0—21^0, NkaiS Mk. 15.00 bis 16.26, Weizenmehl 0 Nik. 32.50-32.75, Weizenmehl I Mk. 80.50—80.75, Weizenmehl III Mk. 27.25—27.50, ^foggeii- mebl 0 Mk. 27.75—23.00, Noggenmehl 0 I Dik. 26.50—86.75, Roaaenmeh I Mk. 00.00-00.00, Wcizenkleie Mk. 13.50-13.75, Weikenschalen DIk. 12.25-12^0, Noggenkle^ Mk. 1500-15 25, Dialzkeime Mk. 14.00—14^0, Biertreber 15.00—15^0, Jtapl Mk. 31.50- 32 00. Alles per 100 Rq. ab hier. fe. Fraukfurt a. M., 9. Sept. des .OJicij. Anieiaers".» Na rt o f f e l m a r kt. Man notierte: Narioffeln in Waggons Mk. 4.50—5.00, im Nlcinhandel Mk. 7.00-8.00, für |e tag' Ein Posten Mädchen-Knopf stiefel, starker Boden jedes Paar Mk. 3.75 Grösse 30—35, zum Aussuchen ort« Pit M Schuhhaus A.dolf Baer I Marktplatz 7 Marktplatz 7 a' 6021 sich 6006 Süd-Anlage 7 Süd-Anlage 7 Kaufmännischer Verein. V9/, Tage D7i Gießen, den 8. September 1912. 14 Bahnhofstraße 14 ,tUl Fritz Rosenbaum Löwcngafse 20. on 692. Handarbeitsschule und Pensionat von Frl. Landmann, Giessen Landwirtschaftliche Kreisschau zu Metzen tirafenwtr. 18 I. (Kaisersaal) Telepli. 1534 S. Levi? Rechtsanwalt. vom 14. bis 16. September 1912 aus Bichler's Hardt lcüsgrün M dari -glicht $ sondern imrtidxr Schul-Anzuge Schul-Hosen Schul-Joppen Sweaters Pelerinen etc. beginnen Samstag, den 14. Septenber morgens 8 Uhr und bringen Außergewöhnliches an Billigkeit Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten, sowie Kunstarbeiten, Brandmalerei, Tiefbrand, Schnitzerei, Lederplastik, Porzellan- und Glasmalerei usw. Beginn des Unterrichts am Montag, den 16. Sept 1912. Ich habe mich in Giessen als Rechtsanwalt niedergelassen. Mein Bureau befindet sich Bahnhofstrasse 48 — Fernsprecher 300 — ZDr. Albert Aaron Rechtsanwalt UNs Ql Ss triff ier Sxnt er ftiüt Aus die Am Vt das Bc : alt eine Bel , Man sd kT Aeichskl b.x- Proze ff Ben mu frtrb. M inittef j-u^ingen T.;txiicn w 1102 yeft eigenen i r■ g.-gm ein, L .h;ui]cbin *jcrf. die 15eiii£.er vk 1 ,n den 117 28 M : 'ich unter ' t- dahin r '.uni 1865 ,71 gen Pers Eintrittspreise: Tageskarte für Samstag 50 Pfg., Sonntag 50 Pfg., Montag 40 Pfg. Abendkarte von 5 Uhr nachmittags 30 Pfg. Dauertarten an der Hoffe 1,20 Mart, im Vorvertauf 1,00 Mart. Tribünenkarten für das Rennen 1,00 Mk. Kinder unter 14 Jahren in Begleitung ihrer Angehörigen |fmb frei. Vorverlaufsstellen für Dauer- und Tribünentarten find: Germania- Drogerie Seibel, Frankfurter Str.; L. Kalkhof Nachf., West-Anlage; Jakob Häuser, Kaufmann, Ludwigstr. 36; R. Duchacker, Zigarrenhandl■, Reuen Baue; Iohs. Köhler, Schulstr. 1; Moritz Semmler, Kaufmann, Walltorstr.; Gebr. Michel, Walltorstr.; Thr. Bieker, Kaufmann, Neustadt; Heinr. Noll, Papierhandl-, Mäusburg; Wilh. Semmler, Zigarrenhand lung, Seltersweg 25; Julius Hoos, Papierhandlung, Bahnhofstr.; Buchhandlung Trust Balser, Mäusburg; Friseur Runkel, Seltersweg 62 Der Vorsitzende des Landwirtschasts- tammer-Ausschuffes sür Oberhesien Breidenbach. Juschneide-Lehranstalt Kaiser-Allee 14 a. Die verschiedenen Kurse in Matznehmen, Musterzeichnen, Zuschneiden und Anfertigen von Kleidern aller Art beginnen am 16. Scvtbr. 1912. Anmeldungen nehme jederzeit entgegen. [6004 Lina Petri, gepr. Lehrerin. Warten Sie die Bauer'scher Gesangverein. DieuStag, den 10. Cevtbr. bei Mitglied Mold (ßumliriw). ▼*/* Ter Vorstand. Ich habe mich in Darmstadt als Rechtsanwalt niedergelassen. Mein Bureau befindet Kitt bar Wnutfl von r® ba P: 3n alle kijlnf» , Zum Schulanfang empfehle in riesiger Auswahl :: zu billigsten Preisen ... ‘ r^;7*pt Üd satter an . dem ^griinl Lxfajfe ji Sie Beg den Gel Die besten, und. billigsten Schuhe für Haus und Strasse erhalten Sie bei uns. 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