Die heutige Nummer umfahr 10 Seiten, änyer häufet stellen müssen, das diese Frage als eine rein nn- dem AmsthauSgk!^ steigerun, int 1912, nachmüit! fihilosophenwald. 1912. uamt Tießkn- Itternächsten Zeit angesehen werben, was auch vom Stand- unft der internationalen Politik mit Befriedigung zu be- ,rüsten ist, so fragt es sich auf der anderen seitc, welche wlitischen folgen die letzte Phase dieses Kampfes in Un- ^renanstalt bei und 'Stangrn^ fallen, teils durch t, koefen geworden, tit ■ Submissionswege«. V/ & 912. amt Gießen, r. °n 0,71 Mm. Jf, ' 2,58 , „ 5,22 , , , 17,29 , , , 35,34 , , , 4,54 . , Jstm. nach Klassen; sschrist versehen, bis ' iS 11 Uhr, an «r chanftr. 18 einzurci Stellung eines fi l von mündelsich ovember 1912 geüun ,6 innerhalb 4 W teilung ab, oder, dahin geschält hat, yarische bezeichnet hat. lind wenn die Presse der Oppo- »lition behauptet, das; durch Tiszas Taktik der ungarische Parlamentarismus vernichtet worden sei, so wird man bem gegenüber einwcnden müssen, dast hierzu die Lbstruk- tion mehr beigetragen habe als deren Bekämpfung. Es kann auch mehr als fraglich angesehen werden, ob der Munn L 'innen A L ^™«nn, «2 ÄMunta,* I flt" J ,b, mi1 !n8 am 20. d Lu zur-ichen. 12. Kammer Ließen, heim. an die magyarische Nation geplante Appell der Oppositionsparteien eine sonderliche Wirkung haben nnrd Jedenfalls steht fest, daß dadurch an dem Schicksal der Wehr- Vorlage, für die im Magnatenhause eine sichere, überwältigende Mehrheit vorhanden ist, nichts mehr geändert werden kann. Auf einem anderen Blatte steht es freilich, welches beschick bem Kabinett Luka cs nach der Erledigung dieser Frage beschieden sein wird Als Graf Khuen-vedcrvary vor zwei Jahren die Regierung antrat, wurde in der Thronrede zur Eröffnung des Abgeordnetenhauses die Neuregelung des Wahlrechts als dringendste und un aufschiebbarc Aufgabe bezeichnet, und gerade der jetzige Ministerpräsident v. Lukacs galt von jeher als ein liefe«- derer Freund dieser Reform, jür die.sich Kaiser Franz Josef schon im Herbst 1905 mit aller Entschiedenheit ausgesprochen hatte. Ob es aber Herrn v. "Lukacs gelingen wird, in dein jetzigen Privilegienparlament eine Mehrheit für eine solche grundlegende Neuerung zu finden, die gerade bei der Regierungspartei, der nationalen Arbeitspartei, auf scharfen Widerstand stößt, kann als sehr fraglich erscheinen, und insbesondere der Kammerpräsident Graf Tisza ist als konservativer und als maßgebender Führer der Adelspartei die Seele der Opposition gegen das allgemeine gleiche und geheime Wahlrecht. Hieraus erhellt, daß mit der Durchdringung der Wehrreform nur die eine Hälfte von Lukacs' Programm verwirklicht sein wird, während der bei weitem schwierigere Teil, der zu noch schärferen und erbitterteren Kämpfen in Cisleithanien führen dürfte, eine voraussichtlich wenig harmonische Zukunftsmusik darstellt. O f e n p e st, 6. Juni. (Ungarisches k. k. Korr.-Bureau.) Gc- flenüber den im Ausland verbreiteten Gerüchten über eine brutale Behandlung der auS dem Sitzungssaal entfernten Abgeordneten durch die Polizei muß sestgestellt werden, daß sich die Polizisten der größten Höflichkeit bedienten. Nach rnili- täriidxnr Salutieren richteten sie an die Abgeordneten die höfliche Aufforderung, den Saal zu verlassen und diejenigen, die nicht folgen wollten, nötigten sie einfach durch Berührung des Armes oder der Achsel zum Verlassen des Saales. Dieses habe auch genügt. Von einem Hinausdrängen oder Hinaussühren könne keine Rede sein. D-.se Darstellungen cicn lediglich durch die Phantasie einiger blätter entstanden Ter Widerstand der Opposition. Ofenvest, 7. 3uni. Aus her Arbeitspartci ist ein einziges Mitglied ausgetreten, das mit dem Vorgehen des Grafen Tisza nicht einverstanden ist Die Opposition will heute geschlossen zum Parlament ziehen. Die 35 ausge- chlossenen Mitglieder sollen jedoch, schon ehe sie in die Nähe deS Parlaments kommen, durch Militäraufgebot zurückgewiesen werden. Alle wichtigen Punkte der Stadt sind militärisch be setzt. Tie oppositionellen Abgeordneten, die bisher den Sitzungen sernblicben, wurden von ihren Parteien aufgefordert, möglichst bald im Parlament zu erfd)cinen, andernfalls sie aus dem Oppo itionsverband ausgeschlossen würden. Ende dieses Monats soll zugleich mit einem Eriiteausstand und einem Smnpathieausstand der österreichischen Arbeiterschaft ein allgemeiner Aus st and in Ungarn einsetzen. Wien, 7. Juni. Ter slowenisch-klerikale Klub und der tschechische Verband beschlossen, bedingungs los für die Wehrvorlagen zu stimmen.^ (kst Bon Amundsens Südvolarwerk ist soeben der erste Teil des Manuskriptes aus Montevideo in München ein getroffen. Er enthält nach einer einleitenden kurzen Geschichte der Südvolarforfchung den ausführlichen Bericht Amundsens über seine Pläne und ihre '.'ütsführung. Tas außerordentlich fesselnd ge schriebcne Manuskript umfaßt ferner eine Schilderung des Lebens auf der Eisbarriere, die ll Überwinterung in Framheim und die Begegnung mit der japanischen Expedition. Ter Verlag von Lelnnann in München, der die deutsche Ausgabe veröffentlichen wird, wird diese im Oktober^erscheinen lassen, wenn das Manuskript vollständig vorliegt. In Skandinavien wttl man bis dahin nickt warten und bat mit einer Lieferungsausgabe begonnen, die binnen acht Tagen bereits 8000 Abonnenten erhielt. Auch das Bilder material zur Illustrierung des Werkes ist bereits cingetroffen: aus den 3«»00 etngcuiibtcii Photographien werden etwa 4^ bis 500 der interessantesten Aufnahmen dem Werke beigegeben werden. — Riesen st atucn auf einer Insel des Stillen Ozeans. Eine Expedition unter Leitung von W. Scoresby Routledge wird demnächst auf der Motorjacht Mana au5laufen, um das Rätsel zu lösen, das die vorgcfckicktttcknn Riesenstand- bilder auf der Osterinsel, etwa 2500 englische Meilen west lich von Chile, der Wissenschaft aufgeben. Tie Expedition besteht außer dem Leiter und seiner Frau aus einem Geologen, einem Archäologen des Britischen Museums und fünfzehn Mann. Tie gigantischen Ncberreste der Osterinsel bieten eines der schwersten Probleme und eines der merkwürdigsten Schauspiele, das die ferne Vergangenheit den später Lebenden hinterlassen hat. Am dem etwa 45 Geviertmetten großen Eiland sind ungeheure Unterbauten aus mächtigen ohne Mörtel zusammengeptgten Steinen errichtet, die schon weither vom Meere aus fidnbar sin der dabei verwendeten Steine wiegen 20 Zentner. Tiefe Unterbauten find an einigen Stellen 30 Fuß hock und 200 Fuß lang. Auf der vom Meer abgewandten Seite dieser Bauten sind breite Steinterrassen angelegt, auf denen hohe Figuren standen Viele dieser seltsamen Bildwerke, die aus der Lava eine ackt Meilen entfernten erloschenen Kraters geformt sind, sind von ihrem Unterbau l>crabgestürzt, andere waren wal/rfckeinlich überhaupt nickt heraufgebracht, einige aber tagen noch empvi Im ganzen sind 550 solcher Bildwerke auf der Insel. Sie find sehr verschieden in ihrer Größe: die größte, die bisher gemessen wurde, war 68 Fuß hoch. Tie Länge der Nase der dar- gestellten Figur betrug elf Fuß. Tie Figuren sind nur bis zu den Hüiten in menschlichen Formen gehalten: die Gesichter höben zuruckweichendc Stirnen, breite, gekrümmte Nasen, dünn. Livpcr und mächtige Kinnbacken. Einige der Kolosse wiegen 5000 Zentner Tie Herstellung dieser Statuen und ihre Aufstellung au! den Unterbauten muß durch irgendein Ereignis plötzlich untcrbrodi-n worden fein. Unter den Theorien, die zur Lösung der ^rag- ausgestellt tourden, hat bisher die den meisten Anklang gefunden die in der Insel den letzten Rest eines untergegangenen Festlandes sicht, der in Urzeiten den größten Teil des südlichen Stillen Ozeans bedeckte und möglicherweise Asten und Amerika verband Unter den Felsenbauten befinden sich große Mengen von Gerippen, tratridjeinlid) Knocken von Menschen, die diesen gewaltigen Steinbildern geopfert worden find. kf. Ter Totensee. Als das klasstsche Land der Zauberei und des Hexenspuks bezeichnet der bekannte englische Afrika, forscher Amaurn Talbot das Land Nigeria. Ter Mittelpunkt all der Phantastereien, die in den Köpfen der Eingeborenen hausen, ut der lotcnfee. Erst nach den schwierigsten Bcr'uckKv gelang es Talbot, die Lage des Sees auszukundfchaften Einei' Führer konnte et nicht finden: denn kein Eingeborener wagte es, sich dem See auck nur in etwa zu nähern Zn vielen Ltammesgesängen hatte Talbot von diesem Totensee allerlei Wunderbares und Geheimnisvolles gehört, uno so brannr et barau’, ihn persönlich in Augenschein zu nehmen. Mitten in dicklem Buichwcrk lag der See: ein ziemlich kleiner Teich, der.' man kaum den Namen See geben konnte Er war so seicht datz der Grund zu sehen war. Krokodile hausten zu Tutzenden darin, und auch riesige Schlangen will Talbot im Waner be merkt haben. Tiefen beiden Elementen ist es wohl 'urufchreiben, so nimmt Talbot an, daß der See einen so sagenhaften Charakter bekommen hat. " ' h- nach sich ziehen wird Was das Urteil über die von den meie tMNittel betrifft, mit denen das ungarische Abgeordneten ließen mcistbirteud - hauä, die 127 Mann starke Opposition, der eine Mehrheit j " ton 286 Mitgliedern der nationalen Arbeitspartei gegen- II 1500 qm, überstand, zur Strecke gebracht hat, so wird man sich hier ■mf tandpunk österreichischen Abgeordneten nachung sfg. ifraum, «u 2, neistbielend verkau erden. ib&orftciE—;— ^75 ;ses::' Ghadames, die sagenhafte Stadt. Professor P e r v i n a » i ö r e von der Sorbonne hat im Auf- ag der französischen Regierung eine Reise in die den Euro em fast unzugänglichen südlichen Grenzgebiete zwischen Tunis ib Tripolitanien gemacht und dabei auch die sagenhafte labt Ghada in c s im nordwestlichen Fezzan besucht, die zu fctreten seit 40 Jahren den Europäern verboten war. Ebe uns u die Berichte des Prof. Pervinguiöre erreichten, hat man von c Stadt in den letzten Jahrzehnten sehr wenig gewußt Nour kmt hat man davon erfahren, wenn in ihrer Umgegend Missionare «mordet worden sind. Herr Pervinguiöre hat in zwei Tagereisen im Automobil riba erreicht, wo er seine Maraivanc bildete. Nadi neun jigem Marsch durch endlose Felienwüste erblickt man Ghadames, s etwa 1000 Kilometer südlich von Tunis liegt. Aus der •tue gesehen erscheint die Stadt als ein dunkelgrüner Fleck, r von einem helleren Streifen umgeben ist. Es ist die alte tabtmaucr, die die Stadt mit ihren ausgedehnten Gärten ein 'ließt. Vor der Stadt liegt ein Friedhof mit mehr als 100000 räbern, ein kleines Fort und eine türkische Mafcnie. Durch das :abttor tritt man in die breite Hauptstraße, deren Häuser «ein er zweistöckig) aus Ziegelsteinen, die an der Sonne gebrannt Tbcn, erbaut sind. Tie Tacker sind meistens flack, einzeln.' krönt 1 spitzbogiges Gewölbe. Alle anderen Straßen sind tckmal und Akel: sie gleichen Minengalerien. Zwischen den sick gegenüber benbeit Häusern bleibt oft kaum ein Raum von 2 Metern, ^m 'dgeschoß der vornehmen Häuser befinden fick Keller und Maga- le Im ersten Stock ist der große, mit Waffen geschmückte <-aal,, r zum Empfang von Gästen dient oder als .rddafgemad) des ms Herrn. Dieser Raunt wird burdi eine einzige Oesfnung in der tde erhellt. Eine oder mehrere Treppen führen in das zweite iwfroetr, in dem der Harem liegt, und darüber befindet^ vai t Terrasse, auf der fick, die Bewohner wahrend des ganzen ^ages t-Tsubaltcn pflegen. «Nkerkwürdigerweise mobilen die Leute von fradames nach Sipvsckiaften gesondert zusammen: kein .^tglird Sippe A würde es wagen, fick tm Bezirk oder in d.r <:tranc kt Sippe B wohnlich niederznlassen. Ehemals konnte ieve eir Me der schmalen Straßen durch feste Tore ge,ch!o',en und ver ü-iwnelt werden. Wie die üalienischen LMdtc des MiUetalters h'taind also auch diese innerafrikanische stabt aus einer Anzahl kn Einzelfestungen und Hausburgen . . Einer ber größten Sdwye von Glmdames ist emo — uelle, die p* Wasser durch fünf Naiiale in bi: Gärten »ckickt, die tu • als k Straßen liegen. Man bat wahre Märchen von dem Jiiuutuin k Stadt erzählt: heute gibt es in ihr aber wohl nicht m er als iM Familien, die wirklich reich zu nennen und. Es gibt in 8Ia^ 162. Mrgang Freitag, 7. )unl erscheint täglich, außer /■Hö V f» A WT M ve,ug»vre«»: Sonntags. - Beilagen: M I M ▼ monatttck75M,viettel- blatt für Kreis fiteren ■ ■ ■ ■ M ■/ ■ W I A WT B ■ > " (2ien6tafluiibyreitng); WF M W ■ ■ ■ HF ■ K tjF fl JF ■ ■ ■ J| Fl £1 WF H "■’eimal monnil. £anb. W ■ 9 M H El «k, H H ■ M ■ B ■ W . M wirtschaftlicheSeitfragrn M ■ ■ W ■ Br ■ BWl ou.-rans Fenifprech-Anschküfse: | f V V ” Ehesredaktenr:A Goetz, für bte Redaktion 112, MM Verantivortlich für den Verlag ».Expedition 51 »» politischen Teil: August 6eneral=2Inuiger für Gberhefsen Lmiahme von Anzeigen v X? ! V „(Beridttoiaal-; R. 9len- «5 XÄT,“' s<,rua UN« Verlag der vrühl,chen Univ.-Vuch. und Steindruderet R. lange. Heöattion, LrpcdMon und Druckerei: Schulftratze r. M 9 ___Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 «eschü,.-stelle vahnstasstrahe 16.. Vie Regierungrweise Zraiikreichr während eines Krieges. Tie Franzosen scheinen den Gedanken an Kriege und Siege nicht loswerden zu können. Jnnner und immer Ghadames nur wenig Kaufläden, denn man sieht es als entwürdigend an, im Hause zu verkaufen: als ehrenhaft gilt nur Zwischenhandel und Warenbeförderung von und nach der Sahara. Bedeutend ist besonders der Handel mit Timbuktu. Goldstaub, Rindslräute, Gummi, Straußenfedern kommen aus dem Süden nach Ghadames und werden dort gegen Seide und Wollstoffe, Erze und Waffen aus Tripolitatiien eingetauscht. Mit dem Verbot des Sklavenhandels hat Ghadames feine Bedeutung verloren: immerhin ist er auch jetzt nicht völlig unterdrückt, und aus den Berichten der Missionare geht hervor, daß jährlich immer noch über 500 Sklaven aus dem Süden nach Ghadames kommen. Aus ehemaligen Sklaven setzt sich übrigens ein großer Teil der Bevölkerung zusammen: die andern sind Berber und Araber. Höchst interessant sind die Märkte der ^tobt; sie befinden sich auf den flocken Dächern der Häuser, die nicht nur gangbare Wege, sondern ganze Plätze bilden. roieber erörtern sie die Möglichkeit des Ausbruches von krischen Verwickelungen; so auch gestern der Sitzung des Senates Paris, 6. Juni Im Senat würbe heute über die Anfrage betreffend die gesetzliche Organisierung d e r n a t i o n a 1 e n V t Frage her Re g i erung we । se Fran kreich rend eines Krieges, verhandelt Die Konstutution von 1875 regelt biesen speziellen PunU nicht. Kriegsminister Milleranb erwiderte auf bie Anfrage, es fei eine Reihe von Projekten seit längerer Zeil in Vorbereitung, um die Frage zu regeln. Die gegenwärtige Regierung werbe nichts versäumen, um allen künftigen Notwendigkeiten zu begegnen und sie werde ihrer Pflicht vo.l- kommeu genügen für den Fall, baß unglücklicherweise ein Krieg ausbrechen würbe. Es sei unmöglich, Einzelheiten dieser Projekte anzugeben MeS werde dem einen Ge danken untergeordnet, Frankreichs Sieg um jeden Preis und mit allen Mitteln sicherzustellcn Deshalb werde der militärischen Autorität volle, uneingeschränkte Freiheit ein gern und; jede andere Erwä gung verschwinde demgegenüber. (Lebhafter Beifall.) Tie Besprechung wurde alsdann geschlossen und die Tagesordnung angenommen, wodurch die Erklärungen des Mi- nisters gutgeheißen werden. vom scheidenden deutschen votschaster in London. London, 6. Juni. Tas diesjährige Tiner des Bib« liothekskomitecs der Korporationen der E i t n von London gestaltete sich zu einem Abschieds fest für den deutschen Botschafter Grafen V o l s f - Ni e t t e r • n i ch. Ter Lordmajor brachte in herzlichen Worten das Wohl des scheidenden Botschafters aus. Graf Wolff- Metternich erklärte in seiner Erwiderung, er wisse die Einladung nad) Guildhall am Vorabend seines Scheidens von einem Lande, in dem er so viele Freunde erworben habe, wohl zu schätzen. Er glaube, nicht fehl zu gehen, wenn er die^ Einladung als den Ausdruck der freundschaftlichen Sympathie mit seinen bescheidenen Diensten während seines Aufenthalts in England auffasse Was sie auch wert gewesen sein mögen, er könne ehrlich sagen, wenn er Gelegenheit gehabt habe, habe er seine Kraft nach bestem Wissen und Gewissen dazu verwandt, die I n teressen beider Länder zu fördern, denn er glaube, daß es im Interesse beider Lander liege, miteinander in Frieden und Eintracht zu leben. Der Sekretär der deutsckien Botschaft, Legatiousrat Tr Riepenhausen, toaste ans den Lordmajor und bie Korporation der City von London. Er erklärte dabei, er bringe diesen Toast sehr gern auS, da sowohl der jetzige Lordmajor wie sein Vorgänger immer auf die Eintracht zwischen den beiden großen germanisd-en Nationen hin- gewirkt hätte. Ter Lordmajor betonte in seiner Ani- wort, baß bie Bevölkerung Euglanbs bie große Wohltat, bie sich aus bet Freunbjchast zwischen Groß-Britaunien unb "Deutschland ergebe, nicht vergessen werde. Der Besuch des bulgarischen Königspaarcs in Berlin. Tas Königspaar von Bulgarien trifft am heutigen .Freitag zum Besuche der kaiserlichen Familie in Potsdam ein, und es wird sul) nod- einige Tage incognitc in Berlin aufhalten, um die Stadt kennen zu lernen. Tie „Norddeuffche Allgemeine Zeitung" schreibt zur Begrüßung: au« - , „c, v futacs und Tisza als Sieger. ©11-3 das Kabinett Khuen-Hedervary mit heißem Beruhen und mit mehr Eifer als Geschicklichkeit vergeblich angestrebt hatte, namlick) mit der rücksichtslosen, lä„„^ als etn Jahr dauernden Obstruktion einer kleinen Mm- berjett des ungarischen Abgeordnetenhauses gegen bie Wehr- tortaße fertig zu werden, ist dem Kabinett Lukacs in Kf56Im!fcnb !ll?er 3clt gelungen, allerdings nur mit Hilfe des ..tannes der starken Faust, des Kammerpräsidenten i wrasen Stefan Tisza, und auf dem Wege einer Radi- z’vVo' Olt den ungorifdicn Parlamentarismus schweren Erschütterungen ausgesetzt hat. Der Annahme der Wehr reform ist jetzt die der Honvedvorlaae unb ber Militär- ürasprozeßordnung gefolgt, und nad) Erledigung einer Uieipc kleiner Vorlagen und vor allem nach einer Revision ber Hausordnung dürfte das Abgeordnetenhaus seine Session sdstießen, während das Magnaten haus die Beratung der Wehrreform, deren Annahme als völlig sicher gelten kann, bis zu deren Erledigung durd) das österreichische Parlament verschoben hat. Aud) hier werden den Wehrvorlagen kaum unüberwindliche Schwierigkeiten erwachsen. Tenn wenn es dem Mintsterpräsidenten Grafen Stürgkh auch bisher nicht gelungen ist, aus den mehr als 30 Fraktionen und Frak uönchen des österreichifchen Abgeordnetenhauses eine Arbeitsmehrheit zu bilden, so ist doch nidit anzunehmen, daß sich in Cisleithanien bei der Beratung der Wehrvorlage olnlicke Vorgänge wiederholen, wie sie sich soeben in der 'transleithanisd)en Hälfte der Tonaumonard)ie abgespielt lobfit. Was bie deutschen Parteien betrifft, so treten fie bedingungslos für die Vorlage ein, burdi welche bekanntlich die Tienstpflidit auf zivei Jahre herabgesetzt, aber die Zahl der jährlicki auszuhebenden Mannsd)asten so weit erhöht werden soll, das; der Kriegsstand ber Armee um bie Hälfte steigt. Desgleichen bürfen die Polen zur Mehr- eit für das Gesetz gerechnet werden, während die Südslaven unb Rnthenen kaum ernstliche Opposition machen werden und aud) die Tschechen Bedenken tragen dürften, ie ganze Zukunft ihrer Regierungsfähigkeit wegen dieser rage aufS Spiel zu setzen. Kann somit die Beendigttng des Kampfes zwischen den eiben feinblichen Reichshälften um die Wehrresorm, der in Jahrzehnt lang die Gemüter diesseits unb jenseits i't Leitha in Erregung gehalten hat, als eine Frage ber Gießener Wünsche berücksichtigenden Einigung über das Ischäfngt. Bahnprojekt geführt haben soll. ! Festplatz Kreis Friedberg. Mtlkt. । Ntrta ein Iji PIvMohe 12. Nur tränkt. Die Lebensmüde legte sich in das Wasser, daS kauin über sie hinweg ging. ♦* Wegen der H in terlandb ahn fand gestern hier im Hotel Viktoria eine Besprechung der Wetzlarer und Biebertäler Interessenten statt, die zu einer auch bie W Hr0-----..... u—V- - ,- . r ' . . . 2. Friedberg, 6. 3uiu. Leute feierte teöctflte Sängerin bereich fett längerer Zeit euim guten«Gemeinde umer grotzer Betelliggnü das LkS Deutsche Kolonien. Die Reisen des Staatssekretärs Tr. Solf. Berlin, 7. Juni. Es ist jetzt entschieden, daß Staatssekretär Dr. Solf auch die Kolonie Ostafrika besucht. Er wird sich Mitte Juli von Südweftafrika über Kapstadt nach der Delagoabai beAeben und von dort die Reise nach Dar^s-Salam antreten. Rur erworben, ebenso kann sie als Lehrerin schöne Erfolge aufwelsen Auch diesmal überrasckte die geschmackvolle Sä- ammenstellung deS Programms, es befanden sich da neben modernen Liedern eine schöne Auswahl älterer, prnd-tiqcr Liederperlen, denen man fetzt leider so selten im Konzert- saal begegnet. Bei den Schülerinnen ist tn erster Linie lobend hervorzubeben die gleichmäßige und schulgcreäne Stimmbildung, die deutliche Tertausspracke und ein geschmackvoller Vortrag. In den Ensemble-Gesängen er- freute besonders die Klangreinheit, so daß der reichlich gespendete Beifall, der auch den Partnerinnen am Klavier galt, als durchaus wohlverdient zu bezeichnen ist. *♦ Vom Zirkus Map wird uns geschrieben: Vielfachen Wünschen entsprechend bat die Geschäflsteitung dieser, mit ungewöhnlichem Erfolg zurzeit in Gießen gastierenden Wanderschau sich entschlossen, den Zyklus der Bor- stcllungen bis einschließlich Sonntag, 9. Juni, zu - National-Flugspende. Bei unserer Geschäfts- stelle gingen ferner ein: Gießener Klinikerschaft Mk. 61, Prof. H. 5, Heyligenstaedt & Co. 50, Fabrikdirektor May, Gießen, 20. Zusammen Mk. 136. Bereits quittiert Mk. 1014.70. Insgesamt gingen ein Mk. 1150.70. — Wir schließen hier- mit die Sammlung unter Ausdruck des verbindltchsten Tankes an die Spender. Der Ertrag der Sammlung wurde an die ReichSbank-Nebenstelle zu Gießen abgeliefert. Geschäftsstelle des Gieß. Anz. * - Unsere LandeSuniversität hat im laufenden Sommersemester eine Frequenz von 1350 Studierenden gegen 1278 im Wintersemester 1911/12 und 1328 im Sommer» semester 1911. Die russische Reichsduma nähm den Gesetzentwurf über die Zulassung der Frauen zur Rechtsanwaltschaft an. Der Berliner „Lokalanzeiger" meldet aus Peters-^ bürg: In der Nacht zum Donnerstag wurden der Sekretär des Friedensrichterkollegiums, Massiljew, zwei Studentinnen und fünf Arbeiter wegen Zugehörigkeit zur revolutionären Partei verhaftet. Nach in Peking eingetroffenen Konsularbevichten nimmt die Opposition in den Provinzen gegen die ausländische Anleihe den Charakter einer fremdenfeindlichen Bewegung an. Bor allem in Szet- schuan werden mystische Reden und Tanze aufgefüyrt, gleich denen, die vor dem Boxeraufstande im Jahre 1900 beobachtet wurden. Die Regierung erklärt, von den Vorgängen nichts zu wissen. Au- Stadt und Land. G »eßen, 7. Juni 1912. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Heer und Flotte. Wilhelmshaven, 7. Juni. Im Herbst werden außer den großen Kreuzern „Moltke", „Gäben" und „Von der Tann" auch die Linienschiffe „Kaiser" und „Friedrich der Große" nach Wilhelmshaven verlegt. Kreis Schotten. . M ft. Schotten, 6. Juni 'Nach einem Bcschmtz ota Stadtvorstandes soll, bevor die Erbauung eines Finanz amts-Neubaues endgültig genehmigt ivirb, das iei herigeFinanzamtsgcväudezu m L e rkaus ou geboten werden. Tie öffentliche Versteigerung n Montag, 10. d M., auf dem Rarhaufe statt. la* mit Scheuer, Stall und großem Garten ,önw** für einen Landwirt als auch für Geschäftszwecke. Marburg Carrara ius Lebe pes alten kur •nifrr der kurhesst lieferte, zieht imm Spung der Landwi des hiesigen lcmdw. einige gute Warmb Forderung in der erneut gestellt worl ^untershimsen ein« scher und maldecksci ivnrbe beschlossen, sämtlicher Kreise K iu gründen, die n Larmblutpserd we -amnierbeschluß so Dem Minister für * Bon der öerich sand dc Ter erste Tote to bekannte langjähri an der Mündung Mtroirt und M 'ein Besitztum, üb noch haushoch dah t ?in Lürag1 M unt« h Kilbel, < : grM!'her We tätlich an den l .... man bie " cf: verborgen fr indmeiem gW ars® K» Star rm. Darmstc löget wurde gesteri mehr als die Hälfte der anwesenden Stadtverordneten das Wort. Man einigte sich schließlich auf 10 Pfg. Tur eine und 20 Pfg. für mehrere Personen. Ucfrngen* war es in den weitesten Kreisen der Bevölkerung Gießens bisher nicht bekannt, daß der Turm allgemein zugänglich ist und die lebhafte Aussprache hierüber wird wohl zu recht fleißigem Besuche des hervorragenden Aussichtspunktes anregen. Day auch die Stadtverordnetenversammlung die Notwendigkeit betonte, das Landwirtschaftliche Institut unserer Landes- Universität auszubauen, wird hoffentlich dazu beitragen, daß die angesichts der unserer Universität drohenden frankfurter Konkurrenz um so mehr nötige Erweiterung des segensreich wirkenden Instituts nicht mehr allzulange auf | sich warten läßt. Bei der Vorlage über den werteren Ausbau der Lonystraße wurde von verschiedenen Selten warm für die möglichste Erhaltung des dort vorhandenen hübschen Bestandes an alten Bäumen einactreten. Die Beantwortung der Frage, ob nicht im mittleren Teil der Lonystraße Vorgärten anzulegen sind, wird hauptsächlich davon abhängen, ob es der Handelskammer möglich sein wird, bei ihrem Neubau diesem Wunsche Rechnung zu tragen. ’ Die Einführung der neuen Städteordnung machte fidf in der gestrigen Sitzung der Stadwerordnetenversammlung dadurch bemerkbar, daß zum ersten Male auch die unbesoldeten Beigeordneten als Berichterstatter tätig waren. Den Vorsitz führte, da Oberbürgermeister Mecum in Urlaub ist, Beigeordneter Keller. Die umfangreiche Tagesordnung wurde rasch erledigt, trotzdem bei einigen Punkten die Redelust außerordcnttich groß war. So ergriffen bei dem wichtigen Punkte, ob und welä-es Eintrittsgeld bei dem Bismarck türm auf der Hardt erhoben u^rden joll. verlängern. . __ ** Jubiläumsfeier der 13er Husaren. Kürzlich hielten die ehem. 13er Husaren, Ortsgruppe Güßen, eine Versammlung ab, die auch von Vertretern der ^:abte Frankfurt a. M., Mainz, Friedberg und Marburg besucht war. Stadtsekretär Ettling, 1. Vorsitzender des Vereins ehem. 13er Husaren Frankfurt a. M., teilte u a. mir, daß das Regiment für Bewirtung und Unterkunft der Feftteilnehmer Sorge trage. Der Verein habe bei dem Eisenbahn-Minister den Antrag auf Bereitstellung eines Sonderzuges bezw. auf Bewilligung der Militarfahrtaxe gestellt. Dem Antrag sei die Bitte um Rückfahrt nach Belieben innerhalb der nächsten acht Tage angeschlossen worden. Nach den Ausführungen des Redners werden die Ausgaben der Festteilnehmer auf das möglichst geringste Maß beschränkt. Nachdem der Vorsitzende für den interessanten Vortrag dankte, wurde Stadtsekretär Ettling zum Ehrenvorsitzenden der Ortsgruppe Gießen ernannt Die Teilnehmer verbrachten noch einige gemütliche aftlichcn Fragender Großh. Staatsanwalt Bernhards in Darmstadt für bich Wege und Ziele des Bundes; Berichterstatter Justiz. Dauer deS Urlaubs bes Oberstaatsanwalts v. Hestert zum rat Lebrecht, Leipzig. 2. Fremdenverkehr und Volkswirt £>TCoi6D;t1nbantbb6erteaL^änbeCS' ^p^eUnbant Me t * ,um J-P-E-n « Generalkonsul für das Deutsche Reich mü bem Amtssitz m . ) Vereinheitlichung der Bundesführer und Lchasfimg vo, I ! Hamburg ernannte Herr Takematsu Okuda, dem oasl^eiseführer- unb Auskunftbibliotheken in den Eisendahm ReichSexequatur erteilt rourbe, ist zur Ausübung konsulari|cher I Anträge des Vereins „Gartenstadt Nieder-Ram^, Dienstverrichtungen in Hessen zugelasten worben. ! stadt-Traisa". .. **DieBranntweinbrennereiinHessen 1910/11.1 "'Der Acht Uhr-Ladenschluß ber orifeur» unb (1. Oktober 1910 bis 30. September 1911.) BetriebsiAr I Bartergeschäfte an ben Wochentagen mit Ausnahme des 1910/11 ist die Branntweinerzeugung gegen das Voriahr um 2907 Samstags, der auf vier Wochen zur Probe eingefühtt wurde. M-st KÄmSZWÄt-llB. Li ist lauem» beichten wmd.m Es wurde durch Um. toffelbrcnnereien ist der Rückgang um 2577 Hektoliter Alkohol frage bei den Mitgliedern bet Friseur- unb Perrückenmachn- neben der Kürzung des Kontingents und des Durchschnittsbrandes Innung festgestellt, daß bie Kundschaft gegen ben frühere, in ber Hauptsache auf den schlechten Ausfall ter wartonaernte I ^gtz^„schluß keine Einwendungen erhoben hat. ÄSeÄS LL'Vurn -L L"Ä! Unfall. E-f.ern nachm.ttag wurd- in d« arbeiten in den Brennereien zurückzuführen. Bei ben Obst- und Straße eine Frau von einem Wagen ber elektrychen Straßen-, diesen gleichgestellten Brennereien stand ter geringe Ertrag bttka^n Boden gestoßen unb eine kurze Strecke ge-, Obst- unb Weinernte 1910 einer Betriebsausbehnung teiwernd .-Hoben. Sie erlitt innere Verletzungen, jebenfallS wurden ihr bÄen Wn Ä «"W Rippen gebrachen und auf Anordnung -ine- hm,u. zuführen, hie Übrigen, schon früher vorhanden gewesenen Bettiebe gerufenen Arztes durch bie Sanitatskolonne in ihre Wohnung I dieser Art haben infolge des geringen Ergebnisses der Weinernte I gebracht. Die Frau kam vom alten Friedhöfe her, wollte alle einen Betriebsansfall zu Aeinveramfs-1 ^och vor einem nach der Kaserne fahrenden Wagen daS Geleist M ™ überfchreüen und erhielt-inen S.otz fo dah sie zu gall geänbert. Die beiten in Verbindung mit Hefegewinnung be- Den Wagenführer soll em Verschulden nicht treffen, er halt, I triebenen gewerblichen Qtetreibebrennereien haben in tem Berichts- Signal gegeben unb fuhr auch gegen ben Berg hinan langsam, jahr mehr Hefe hergestellt als im Voiycchre, die Alkotelerzeugung I Landkreis Gießen. I blieb dagegen bei dem einen Betrieb hinter teS des Vo^ P r I an zentunbe sich hervorgetan hat. Es ist bas bcionoere Verbrecht tes Königs, daß er große Erfolge für Bulgarien zu erringen verstand, ohne die Sicherheit seines Landes oder ben Frieden 6urot>a§ zu gefährden. Seiner klugen Flihrung, bie auch unter den schwierigsten Verhältnissen nicht versagte, 0erbauit das bulgarische Volk reine ruhige Entwicklung in stetig sorischreitenter, von politischen L^den- schaften ungestörter Arbeit. Aus dem Vertrauen, das ter König in dieser Beziehung genießt, beruhen bie Lyrnoathien, ine er sich in Teutschlanb erwarb, und die Hofsnungen auT fortdauernd freund- schriftliche Beziehungen zwischen Bulgarien und.Deutschland., Lus der Höhe des Lebens stehend, fand der Komg in der Königin eine Gefährtin, die aus ihrer deutschen Heimat em warmes Herz^ für das bulgarische Volk mitgebracht hat, das sie in funorgentern, Wirken in ihrem hohen Beruf betätigte. Sie wurde auch den Söhnen ihres Gemahls, die wir in ihrer hoftnungsvollen Jugend neben ihren Ettern begrüßen, eine zweite Mutter. Wir honen, daß die Gäste des Kaisers durch die hier empfangenen Eindrücke sich von der freundlichen Gesinnung Deutschlands für Bulgarien überzeugen. Die Unruhen in NlaroNo. Abreise des Sultans und Reguaults aus Fez. Paris, 6. Juni. Aus Fez wird vom 5. ds., 8 Uhr abends, gemeldet: General Liautey sagte dem Sultan heute Lebewohl und wünschte ihm glückliche Reise. Der Sultan lud ihn zum Tee. Am nächsten Morgen, einer Depesche von 6 Uhr morgens zufolge, ist der Sultan mit dem Gesandten Regnault abgereist. General Liautey gab ihnen einige Kilometer weit das Geleite. Vorn rechten Ufer des Sebu werden neue Unruhen gemeldet. Bis jetzt find 785 Askaris wieder cmgeworben; 255 weigerten sich. Der italienisch-türiische Krieg. Bomben aus dem Luftschiff. Benghasi, 6. Juni. (Agenzia Stefani.) Ein lenkbares Luftschiff überflog heute ein feindliches Lager und schleuderte mehrere Bomben hinein, die alle im Lager selbst explodierten. Ausgewieseoe Italiener. Konstantinopel, 6. Juni. Gestern abend reisten 700 Italiener mit dem Dampfer „Thases" ab. Morgen geht ein weiterer Dampfer ab. Bis gestern abend wurden 2000 Pässe für 5000 Personen verabfolgt. Deutsches Reich. Die „Nordd. Allgem. Ztg." meldet: Der Reichskanzler v. Bethmann-Hollweg empfing den bayerischen Ministerpräsidenten Frhr. v. Hertling. Der Präsident des preußischen Abgeordnetenhauses Dr. Freiherr v. Erffa erlitt am SamStag einen leichten! Schlaganfall. Lebensgefahr besteht nicht. Der Prä-! fibent wirb für ben Sessionsreft burch bie beiden Vize-! Präsidenten vertreten. Sein Befinden ist verhältnismäßig gut. In der Marineatabemie zu Kiel trat am Donnerstag vormittag bie schisfsbautechnische Gesellschaft zu ihrer biesjährigen Sommervetsammlung zusammen. Nach ben einleitenben Worten von Professor Bus le y sprach Marinebaurat Berling°Kiel über die Entwicklung ber Unterseeboote unb ihrer Hauptmaschinenanlagen. Danach hiell Regierungs- unb Baurat Schultz- Kiel einen Vortrag über ben Kaiser-Wilhelm-Kanal und seine Erweiterung. Prinz Abalbert von Preußen, ber Chef der Marinestation der Ostsee, Körper, und viele andere hohe Narineosfiziere wohnten der Versammlung bei. NkU OQD Sandalen tragen. Unser Lager an Sandalen ist unübertroffen. müssen die Füsse der Kinder mehr Bewegungsfreiheit haben, da dies zur richtigen Entwicklung des ganzen Körpers beiträgt. Lassen Sie Ihre Kinder Marktstr. 9 Wettergasse täglich von 10 vormittags an geöffnet | Täglich aus verkauft! ZIRKUS MAY Giessen, Oswaldsgarten Der auhergewöbnlicheu Erfolge halber bat sich die Geschäftöleituna cntfdiloffcn, das Gast spiel in Gießen bis einschließlich Sonntag zu verlängern, um sowohl den Bewohner» der Stadt und weitester Umgebung Gelegenheit zu geben, die Wunder der Manege und die Reichhaltigkeit der Tierschau anzustaunen. 4017 Heute Freitag, den 7. Juni, abends 8'/« Ubr: High-life-evening Samstag, den M. und Sonntag, den f>. Juni, nachmittags 4 und abends 8'. Ubr: 2 Gala-Vorstellungen In allen Vontellnncen: Herr Direktor Man 1 mit seinen Freiheusdresiuren. Margot v. Stutter | heim, hohe Schule. Ameo Ben Mohama, arabischer Bambusakt. Pallenberg mit seinem Zweirad fahrenden Bär. (Sonic SeranoS Vöwengruppc. ^Johanna", das Llsicnntädchcn usw. usw. ■V* Preise der Plätze wie bekannt. Vorverkauf: iigarrenbaus Sonntag, Sonnen stratze und Zirkuskassen. W* Nachmittags zahlen ttinder halbe Preise. Zoologische Tier-Schau bL-bcr als unbändiger Sturzbach schäunnnd dadtn gcfüinnt r.xir. Hauptarbeit nur die haltbar errichtet hat. Ansmerk- r enc eigen Entstehen ist. ullige lirfoia ob die m unlt Amtlicher Wetterbericht. ^esfentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen für Samstag, den 8. Juni 1912' Zieinlich heiter, trocken, warm, Gewitterneigung. lichen Rande de> mächtigen Sees, der Bon diesem Teil der Arbeit imrh auch hei des Unternehmens ablxingen: es wird sich i von Panama >mrd nach der be- Werkes das charoltertsnsche Merk- Bon dem Einschnitt bn Eutebra Teil der Arbeiten am Manol nicht bäte mit den übrig« Bewohnern Berichs nach Ren-Bench über. — Fr a nkfurt a. M., 6. Juni Tie Dressur vor» führu«gen der Schimpansin Bassö tm Zoologi'chen ©orten finden bis aus weiteres bei gümn.,er Witterung aut dem Rasenplatz vor dem Tickt äuterhau» täghd) drennal statt aus Grabungen und Ausbaggentngen. in einen friedlichen Bach, der gemächlich in einen großen Sec fließt Und dieser neue See Gatun Tic Bauleiter haben daher auch ihre größt ... ______ samkeit aus diese mächtigen Tämme konzentriert, und man wird anncbntcit dürfen, dost diese Riesenbauten so lange bestehe» werden, wie die hinter ihnen liegenden Hügel, denen sie so ähnlich sehen. Tic Besucher freilich, die nach Verlaus eines Jahres vielleicht nach Panama kommen, um den .Eanal zu besichtigen, werden nicht wenig erstaunt fein, wenn sie statt eines Stancil* von Ozean zu Ozean nur ein kurres Stück Shmai scheu In der Tat münden beide kurzci, Kanäle in den neuen riesigen Ser, ui dem die Schisse durch mächtige Sckleusenanlagcn .Zugani finden. Ter See wird aber nach seiner Bollendung den Eindruck imulum, als habe er seit jeher bestanden und zerstreute Spaziergänger werden dann vielleicht enttäuscht fragen: „Und mrhr ist von dem Kanal nicht zu sehen?" der Ingenieure diese Tämme genügend ____________________ Insofern liegt die gefährliche Ist rite des Hanoi* eigentlich bei Erbauung her künstlichen Küsten an dem nördlichen und dem süd- vie Prüder (Zbcnöer verhaftet. Ö Darmstadt, 6. Juni Tic beiden Zigeuner Brüder Ebender, die den Förster Romann- bei Fulda ermordeten und seit längerer Zeit gesucht wurden, sind gestern abend bei Bischofsheim verhaftet und heute früh in das Gerichtsgefängnis nach GkofXWerxui über- geführt worden. Bei ihrer Vernehmung beitritten beide, die Gesuchten zu sein und gaben an, Winter zu heißen. Wie es heißt, sotten sie morgen nach Mainz gebracht werden, wo das Verhör fortgesetzt werden sott. Die Verhaftung hat ein Bauunternehmer von Bischofs heim vorgenommen, dessen frurtb sie im Walde stellte Tie Ebender waren, wie wir gestern meldeten, vor Bischofsheim aus einem nach Mainz fahrenden Zug gesprungen, da sie sich erkannt glaubten M vorstehenden Bollcnbung dcs mal dieses Jnselkanals sein, abgcsebcn, bestand der größte * Unter Freundinnen. „Tein Bräutigam ist ein sehr netter Mensch: — er bat so ein gewisses Etwas!" — „Lieber wäre es mir, er Hütte etwas Gewisses!" Kleine Eagerchronik. Aus fr alle a d. S. wird gemcidel: Tic Stadt bat mit dem preußifckrcn Fiskus einen Ben rag abgeschlossen, nach dem die in dem Tal der Saale gelegenen Klausbergc, Zigclwiesc und Tafel» Werder für etwa 700 000 Mk. an die Stadt übergehen sollen. Ein großer Teil des erworbenen Geländes soll VerschönerungS- und Erholungszwecken Vorbehalten werden. Aus Naumburg wird gemeldet: Zwei Meter tief in der Lehmcrde mürben zwei gut erhaltene M a m in u t h z ä h n c gefunden, die nach der Schätzung von Sachverständigen mehr als eine halbe Million Jahre in der Erde gelegen haben. Aus Antlitz wird gemeldet: Tas Rittergut Silmcrs- dorf wurde durch Feuer l>eimgciücht, wodurch die großen massiven V i e h st ü l l e und zwei Scheunen vernichtet wurden. Heber 1 00 Rinder und 550 Schaf e sind u m g c ko m in c n. tritt zweitägiger Schnecsturm in Z e n s c n - E l> a n a bei den Aimak ücmiditctc massemvcise Bich nnd Pferdeherden Die Mongolen schätzen den Verlust an Pferden über 20 000. Nach einer Meldung ans Montreal ist int (nrilcfxn Theater in Cobalt ein Brand ausgchrochen, der die Stadt säst gänzlich zerstörte. Aus Sundvall wird gemeldet: Donnerstag früh 6 Uht kollidierte der Dampfer „Jngermaitland" mit dem Bugsierdamvin „Sthrbjecrn", der a u g e n b l i ck l i ch s a n f. Bon ben elf Mann der Besatzung des „Stnrbjeern" wurden der Kapitän und zwei Mann gerettet. Vermischte». / Verband Deutscher Elektrotechniker. In Leipzig wurde am Donnerstag im städtischen Kaufhause die 20. Jahresversammlung des Verbandes deutscher Elektrotechniker eröffnet. An den früheren Vorsitzenden des Verbandes Geheimrat Slabv-Berlin wurde ein Begrüßungstelegramm abaesandt. Professor Dr. ing. .trapp von der Universität Birmingham überreichte dem Vorsitzenden ein Geschenk der englischen Kommission und der internationalen elektro technischen Kommission ein Bild des großen Physikers Mickrale Farradao. Nachmittags 1 Uhr wurde in Gegenwart der Teil nehmet der Tagung die elektrotechnische Ausstellung Leipzig 1912 für frauä, Gewerbe und Landwirtschaft eröffnet. ♦ Ein Mittel gegen die Berg-Krankheit. In der französischen Akademie der Wissenschaften erstattete Dr. Roux Bericht übet ein neues Mattel gegen die Bergkrankheit, mit dem Bayeux in letzter Zeit Versuche unternommen hat, die in den meisten FLNen überrascktenb günstige Erfolge gezeitigt haben. Man weiß, daß bei der Ersteigung großer frohen durch den Mangel End durch die Entziehung von Sauerstoff das Blut, die front hülle und insbesondere die Schleimhäute einen blausüchtigen Teint annehmen. Frühere Versuche haben auch gezeigt, daß diese Mau- sucht durch die sofortige Zuführung und Einatmung von Sauer- stoft 'beseitigt werden kann. Aber die dazu benötigten Sauerstoff- massen sind sehr groß und habet ist die Wirkung nur vorübergehend. Die Schnelligkeit der Einatmung kann 200, ja sogar 300 Liter Sauerstoff in der Stunde erreichen und man muß dieses Berühren oft sehr lange fortsetzen, um die eingetretcnc Verwandlung des Mutes wieder zu beseitigen. Tas Verfahren, das nun Bayeux angewandt hat, ist vorbeugender Natur und hat in allen Fällen den Ausbruch der Bergkrankheit verhindert. Die Behand- lung besteht in der Injizierung von Sauerstoff unter die fr aut. Eine Reihe mikroskopischer Photographien der Blutkorper und der Blutfarbe beweist, wie diese künstliche Zuführung von Sauer- toff die Blutveränderttngen, die das Wesen der Bergkrankheit ausmachen, verändern kamt. — Ter See von Panama. Der Bau des Panama- kanals ist nun in seine letzte entscheidende Phase getreten: mit her Schließung der großen Pforten des Dammes von Gattin beginnen die Arbeiten her letzten Strecke. Als die Schleusen geschlossen wurden verwandelte sich der kleine Ehagrcs-Fluß, ber I BT Für Erholun jsbedurfti jefund leichtere ItlAMUnn Kranke.. 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Tic .?auptversammlnng findet vormittags mit einer iedcs Mn fitcb interessierenden Tagesordnung statt Neben den üb llcben Punkten „Rechnungsablage ufro." steht ein Vortrag „Welche siele utü> mit toeldjcu Mitteln hat ein moderner Lbst- und Gartenbauverein diese Au erretckten-" Dann liegt ein Antrag des Ausschusses auf innere Lrgamscttion bes überhessischcn Lbstdauvereins vor. Nachmittags werden unter fachkundiger Führung die Badeetnrichtungen, ^-prudeltannner, Part- und Gartenanlagen besichtigt Den Abschluß bildet ein Zusammensein auf dem Jol)annisberg. Alle Mitglieder, wie aber auch jeder Obst- und Gartenbaufreund ist eüiflrfabcn. Biograph plodrstrahe 12. [04786] Plodtftrafoe 12. Nur noch heute: Heffkn-Nasfau. ^Marburg, 5. Juni. Die vom landw. Krersverein Marbura ins Lebeir gerufene Bewegun g zugunsten des alten kurhessischen Rassepferdes, das früher ber kurhessischen Eavalierte so prächtiges Material lieferte, zieht immer weitere Steife. Nachdem die letzte Sitzung der Landwirtschaftskammer zu Kassel einen Antrag des hiesigen Tanbto. Vereins, beim Dillenburger Landgestüt einige gute War mb lut Hengste zu belassen, ablehnte, ist diese Forderung in der letzten Sitzung des genannten Verems erneut gestellt worden und am Sonntag beschäftigte sich in itzuntershausen eine zahlreich besuchte Versammlung hessr scher und wäldeckscher Pferdezüchter mit dieser Frage. Es wurde beschlossen, eine Bereinigung von Pferdezüchtern sämtlicher Kreise Äurhessens und des Fürstentums Waldeck zu gründen, die neben ben Kaltblütern auch das hessische Warmblutpferd weiter züchten will. Gegen den ermähnten Kammerbeschluß soll Front gemacht und die Angelegenheit I dem Minister für Landwirtschaft unterbreitet werden. 1 ** Bon der Edertalsperre, 6. Juni. In Neu- | Berich fand das erste Leichenbegängnis statt | Der erste Tote war der wohl allen Talsperrenbesuchem bekannte langjährige frühere Bewohner der Bericher $>üttc I nn ber Mündung bes Werbeflüßchens in die Eder, der I Gasttvirt und Dtüller Löse kam. Er übertrug kürzlich I sein Besitztum, über das später die Wasser des Edersees r noch haushoch dahinrausck^ett, einem Kantinenwirt und sie- h- d i lbel, 7. Juni In ben Obstvlantagen ber füb- 11chen Wct t cra u macht sich angendltckltch die Blutlaus tn gcfadr.icher Dciie bemerkbar. Aast an jedem Stamme, namentlich an den Hingen Bäumen und denen mittleren Alter- erblickt man btc schmutzig weiße Flaummasfe, unter her sich das Insekt verborgen hält. Die Bürgermeistereien forbern deshalb »uni Vorgehen gegen die gefährlichen Schadlütgc auf. Mit aud- aezeichnetem Erfolge haben daber verschiedene Baumbesitzer ein bisher roenig bekanntes, aber geradezu glanzend wirkendes Mittel ervrcwt. Ste durchtränken nämlich die befallenen Stellen mit n-wöhnlichem brauten Oel. Die Blutläufe werden in ber zähen Hdtngen Oelflüsfcgkett an ber Savcgung gehindert und müssen erfttcken. Das neuartige Mittel hot dabei den Vorrim omfan- ZSS vierer, hj-t 1 kllen Mt in crit und ffi » und 7' ltib2 rtlnPen am a.;■ «Efe«* ’ 5 »8 ft; 3. 3uni,^ y^inen. t» S‘ ?atbu« k* ft« •' teilte u. a w. Ä UMrkmi- fe ahe d° - ^Redners werden-, f mo» gering Ömbe für den » ^tabtf efretär imi- ppe Gießen ernac- "ge gemütliche 3?J Erinnerung aui ische Kreistttv I n Aschassenb.: toirb, ist bie te. lereitung^arbeiter. k es Maines gelegte r das Fest aupiefe derben genügende» unserem Mtüelihe.-. hne ber Feschalle » Art mannigfache L irb linier Äeteilig^ ter Abwechslung tzrr Praktisch bnkende Stocke Aücrwcg 7. 04779 04781 erfolgen kann. 4013 sse/6 geladen werden. 4009 Hch. Langsdorf, Baugesch. [ Einbruchdiebstahl, Beraubung u. Erpressung Mässige Prämien. 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Altertum a. d. 17. ,>ahr- bunbert. Weferttraste 291. 2 gebe. Fahrrad., 1 Nädm., 1 Halbreu.'Tiamantloerk. b. H.Ltrodbach, Schon zen str. 1 l(M790> Tie Jagdpächter. Bauschutt kann zu jeder Zeit auf mein. Baustelle Schützenstratze ab- Erwiderung Auf die scharfen Angriffe in Nr. 24 de§ „Sonntagsgrußes" sei nachstehendes gesagt: . 1. Tie Zeltmission segelt nicht unter falscher Flagge, denn sie '|t keine rein konfessionelle Arbeit. Hier in Gießen beteiligten sich daran: Baptisten, Methodisten, Freie Evang. Gemeinde und Glieder der Stadtntisnon. 2. Wie aus der „Geschichte der Wiedertäufer" von Dr. L. Keller, känigl. Archivar am Staatsarchiv zu Münster, zu ersehen, hat der deutsche Baptismus mit der Münstcrschcn Bewegung leinen wesentlichen Zusammenhang. 3. Wir stehen bekenntnisinäßig, wie vom „SonnlagSgruß* zugegeben, auf äcm Boden der reformierten Kirche, haben deshalb keine „absonderlichen itefjeen4. Unsre Älbtveichungen in der Taufsrage sind wohlbegründet und umvideriegbar, wie jeder Kenner weiß. Die Taufkontroverse ist längst zu unseren Gunsten entschieden, wie wir nachweisen können. 4. Da unsre Arbeit in Gießen noch sehr jung ist, können wir nicht mit Zahlen prunken, doch stimmen die amtlichen Angaben nicht, da manche unsrer Glieder sich nicht als Baptisten, sondern Dissidenten pp. emtragen. Auch liegt ein Unterschied insofern vor, daß Kinder und Anhänger nicht wie in einer Staatskirche ohne weiteres hinzukommen. In der Armut mancher unsrer Glieder sehen wir feinen Makel (Lk. 7, 22; 1. Kor. 1, 26). 6. Kein Geringerer als der als Schriftsteller berühmte Prof. Bettex ilt der Gewährsmann des „Evangelisten" hinsichtlich des beanstandeten Ausspruchs (vgl. „Glaube und Kritik', S. 2), der sich übrigens, wie man m Tendenz der Wcltreligionen', S. 24, nachlesen kann, gar nicht gegen die Kirche, sondern gegen eine destruktive, chrisluslose Theologie richtet. Wozu also solche Tiraden? 6. Gegen den Vorwurf „destruktiver (niedcrrcißcnder) Arbeit" ver- wahren wir unS unter Hinweis auf unsre Mithilfe in sozialer Hinsicht (Blaukrcuzarbeit pp.). Der einsichtsvollere Teil der hiesigen Bevölkerung hot das auch erkannt, wie unS aus manchen Sympathiebezeugungen kund Harmoniums bei weitgehender Garantie und (günstigster Kauf- u. Mietbedingung. Stimmung,Reparatur Transport Ständiges Lager von 250 bis 300 Instrumenten. Bei Miete Eigentumserwerb laut besonderer Bedingung. Stets gebrauchte Instrumente zu jedem Preis. Vermietungen 2 bis 12 Mark monatlich. Vertretung von Scbiedmayer & Söhne, Steinweg, Ibach, Krauss. Römhild, Dörner. Hörügel, Spacthe, Ackermann usw. 2330 August Förster Giessen und Lieh Bahnhofstr. 65. Tel. 367. Tropfen | 2 Zimmer | 3U3UJ ' Zimmer mit ilucue an ciuz. Herrn ob. Tarne zu vermietcu L'nbtuigsvlatz 2. O477NI 2 Zimmcrw. n. Zub. zu verm. Slbützeustraste 8. 40251 Lckr. 2 Ziutm. 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