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Darauf wird die Sitzung auf Freitag vormittag um 9 Uhr das; er mit nein stimme. , Der Jniativantrag des Bauernbundes betr. den öe setzentwurf, die Gehalte der Bol ks schull e hrer, — gegen die Stimmen des Bauernbundes abgele^". Der Jniativantrag Dr. Osann, c Finanzausschusses wird in namerrtlicher Abstimmung ange nommen. Für d- - r;"k S cf) io c r e Körperverletzung. Am dritten Osterieiertag land in Laubach für das sogenannte Ausschust'est ein seit alters der gefeiertes Bürgerfesl, die Wahl des Ansschnszhanptinanns und der Gruppenführer statt. 9liv3 diesen' Es ist mir mit- wurde in mehreren Wirtschaften von den Gewählten Frei- Gießener Strafkammer. ®ieücn, 2. Juli. heisische Zweite Kämmet. Darmstadt, 4. Juli. Tie „Oithener Zamilienblätter" werden dein „Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. Freitag, 5. Juli 1912 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UnioersitätS - Buch- und Steiudruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: &$ö51. Redaktion:^sS112.Tel.-2U>r.:AnzeigerGießen. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Vberhessen Ferner wird angenommen der Antrag aus Abänderung deS Gesetzes über die WiNven und Waiseukasse der Volksickiullehrer Bei der Abstimmung über die Abänderung des Gesetzes über den Urkunden stempel vom 12. Tlugust 1899 in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. März 1910 kommt es zu einer Heine» ^lussmache. Abg. Grünewald iAvortsche. BP) fuhrt dazu aus: Tie vorgeschlagenen Aenderungen des Gesetzes über den llikund^ustempel bilden einen Teil der Teckungsvorsdüäge der Mehr heil des Finanzausschusses, die auch die Mehrheit im Plenum gesunden hoi. Infolgedessen müsse seine Partei sür das Owh über den Urkundenstempel stimmen — contre ccur, denn lie betrete ungern das Gebiet der indirekten Steuern, tue Besteuerung aber der F enerversidi er ungs-Policen sei gänzlich Hohe Auszeichnung. Tem Inhaber der Firma fr. Underberg-Al brecht in Rheinberg, Rhld., Herrn Hubert Underberg, frort. Sr. Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm II, Fabrikanten des Underberg-Boonekamp, ift aber- „ . mals eine ganz besonders hohe Ehrung zutell geworden, indem . wird ihm von Seiner Maiestät dem Kaiser von Oesterreich, König elebnt ■' von Ungarn der Titel eines „Kammerlieseranten Sr. Ma;eswt alw der Antrag des Kaisers und Königs" verliehen worden ist. Ö- Um 9i/4 Uhr eröffnet Präsident Köhler die Sitzung. Zur Beamt enbesoldungsvorlage spricht zunächst Abg. Wolf Stadecken: Wer seit 1898 hier tätig war, der mus; sagen, das; die Forderungen der Beamtensclwft eine Schraube : ohne Ende beoeuten, unb es ist auch nicht anzunehinen, das; das emnal and.r: wird. Wir haben die Vorlage von der objek tosten Seile betrachtet Wir haben nicht die Sympathien der Beamtenschaft Ein Abgeordneter hat aber nicht nur der Beauftragte seiner Wähler zu sein, sondern must auch ihr Erzielter sein 'Die Lebensmittel sind seit 1898 nicht mehr gestiegen wie Ht dem Fahre 1870. Man darf bei der Berechnung nicht ein TeuenmgSiahr zugrunde legen. Ich gebe aber zu, da,; seil 1898 die Lebenshaltung uni 2.5 Proz. gestiegen ist, aber damit ist poch nicht gesagt, das; 25 Proz. von der Lebenshaltung auch 25 Proz. vom stapilal sind. Unsere Minister haben vor 1897 bekommen 10 000 Mk., ne haben beute zu erwarten 14 280 .. 2080 Mk. Repräsentationskosten, das macht 38 Proz. Ter Präsident der Rechnungskammer ist um 42 Proz. gestiegen. Ter Ofebner führt bann noch eine ganze Reihe von anderen Beamten- kitegorren an, die sämtlich in den letzten Fahren Zulagen er- -ii bolxm. In diesem Augenblick wird von einer Notlage ^sprachen! In diesem Augenblick hat Kollege Münch ein Klagelied gesungen. Wir können den Initiativantrag des Aussclmsses nicht annehmen, weil er enthält, was die Regierungsvorlage ent- lxilleu bat und was die Gemeinden beitragen sollen, sowie die höhere Aufbesserung d.r Volks schul lelwer. Ich möchte Ihnen letzt z;r organischen Regelung meine Meinung sagen, wie sie erfolgen [elf und must. Wenn wir die Regierungsvorlage annehmeit, müssen wir noch lange Zeit warten, bis wir eine endgültige orgamsclu- Regelung erhalten. Woran krankt unser Gesetz von 1898? Ter eine will die Gleichstellung mit den Reichs- und preusti- sden Beamten, der andere will die Gleichstellung mit den mitt* Irren Beamten. Es kann nicht gehen, das; wir die vreustischen L'tze voll genxilircn. Es geht auch nicht, daß mir alle darum rnchsucbenden Beamten in die mittleren Klassen aufnehmen. x;d) L'pelliere an das allgemeine Gerechtigkeitsgefühl. Wir mühen die Kahl der akadem'sd>en Stellen vermindern. Der Fehler des Ge- . von 1898 ist, daß die m ttleren Beamten zu gut v gi'klnnmen sind.. Wenn ein Gerichtsschreiber mit Volksschulbildung 4000 Mck. bekommen soll, also ebenso viel wie ein Kreisgeometer, wo bleibt da der .Grundsatz von der gleichen Vorbildung, die ü.r zur Folge Haven soll. Ich kann nicht sagen, das; ich mich der besonderen Sympathie der Volksschullehrer er freue. Es ift ja sehr ftbön, wenn Man von den Volksschullehrern gewissermaßen mit Vorschußlorbeeren bedacht wird, aber es kommt e.imial die Zeit, wo sich das Wort bewahrheitet, dast niemand ungestraft unter Palmen wandelt. (Heiterkeit.l Wenn man immer ans 'Preusten sieht, so sollte man das auch beim Wohnungsgeld tun. Wir werden nicht für ein Wohnungsgeld zu haben sein, das soll den Beamten an Gehalt gegeben werden. Was ist der Grund der Landflucht? Das Wohnungsgeld und die Erziehungs- Möglichkeit der Kinder. Wir schaffen mit der Vorlage keine Z!uhe Wir dürfen noch so entgegenkommend sein, die Schraube ohne Eiide geht fort. Wir verbrauckxm in unserem Staatshaushalt 29 Millionen Mark bei einem Steuersoll von 18 Millionen. 5>ie Negierung vertritt ihre 5fld)c so, wie ntnn es von emer Regie nuig verlangen kann Eine Steuererhöhung must möglichst vermieden werden. Beweist nicht die Regierungsvorlage, wie arm wir sind? Wenn man dem Vorschlag des Abg. Ulrich folgt und die höheren Einkommen besteuert, dann haben wir in den Ge- incinbeu mit einem starken Mzug zu rechnen. Dadurch luerbcn die G lueinden natürlich sehr geschädigt. Wenn es (zu dem .lbg. Henrich» Ihren Freunden im Reiche möglich ist, die Erbsdwtts- (leuer dnrchzubringen, und es Ihnen weiter gelingt, entehrende Strafen für die Steuerhinterziehungen zu erwirken, bann werden mir in dessen dem Beispiele des Reichs gern folgen. Meine Freunde werdeii für den sozialdemokratischen Antrag stimmen, dann für unseren, wenn jener abgelehnt wird. Wir werden dagegen nicht für den Initiativantrag des Ausschusses zu ^haben ,em, weil wir uns freie frand sichern wollen. Bedenken Lie, dast die Notlage in den freien Berufen gröster ist, als die m der Beamten iebaft. frier must einmal fralk gemacht werden. Mehr, was nur heute bewilligen, werden mir nicht bewilligen mit Rücksicht aus die Leute, die nicht Beamte sind, und J)ie sich kümmerlich genug durchschlagen müssen Es must einmal Schluf; gemacht werden und zwar Sclilus; für lange Zeit. Abg freurich Fortschr. Vp.) wendet sich, gegen einzelne Ausführungen des Vorredners, sonders bezweifelt er, das; der Bauernbund für eine Erbschaftssteuer zu haben ist. Auch gegen einige Bemerkungen des Geheimerats Dr. Becker wsendet sich Abg. freurich. Ohne ein gewisses Mast von Theorie^ käme inan nicht aus. Seine Freunde stehen keineswegs auf dem ^tand- Lnmlt alles ober nichts. Er wünsche sehr, das; man zu einer Verständigung käme: an dem guten Willen seiner Parteisreunde, diese Verständigung herbeizuführen, soll es gewiß nicht fehlen. Finanzminister Dr. Braun: Es ist in den Erörterungen darüber gestritten worden, wer eigentlich die Schuld trägt, dast man Nicht weiter gekommen sei. Man hat sogar darüber gestritten, wer dem anderen Teil weniger traut, die Kammer^der Regierung oder die Regierung der Kammer. Eine derartige Sachbehandlung sollte man aber nicht fortsetzen. Die Verhandlungen scheinen im wesentlichen zn Ende zu sein. Es kann sich also nur noch darum bandeln, was kommen soll, und was das Ergebnis der Abstimmung jein soll. Dieser Gedanke lästt es wohl gerechtfertigt erscheinen, noch kurz auf Aeußerungen der Fraktionsredner einzugehen Nickst erforderlich ist es bezüglich des von dem frerrn Abcn frenrim Vertretenen Standpunktes. Einmal hat ja schon gestern Ge ficimerat Dr. Becker betont, das; der Standpunkt binaichläuit auf das alles oder nichts, und damit wäre ja voraussichtlich das Sckncksal der Vorlage besiegelt. Tamit würde man aber allen das Gegenteil eines Dienstes erweisen. Ich freue mich ganz besondiers vor wenigen Augenblicken aus den Schlustworten des frerrn freu- ricki herauszuhören, daß daS letzte Wort noch nicht gesprochen sei, loeirn es sich um eine ehrenvolle Erledigimg handelt. Tas alles oder nichts klang also heute nicht mehr durckr. Tast in manchen Punkten die Beamten enttäuscht werden, ist von dem Abg. Münch Lberzeugend dargelegt worden. Ebensowenig konnte ich mir denken, bas; die Vorschläge des Mg. Ulrich eine Mehrheit finden können. Zu gunsten feiner Vorschläge hat frerr Ulrich im Einvernehmen mit seinen Freunden geltend gemackst, dast man darauf bedacht . Sein müsse, den kleineren und mittleren Beamten ausgiebiger zu I'ebcnfert, als die Leute, die 7000—12 000 Mark Gehalt haben. - Ich gebe nicht ein auf die Erinnerung, die mir im Gedäckstnis ist, wonach derselbe frerr Ulrich seinerzeit gesagt hat, für die lumpigen 12 000 Mark möchte er sich nickst hier Herstellen. Dich- tiger ist für mich die Feststellung, dast die Vorsckstäge der frerrn Ullrich in der Tat eine ftärfere Hilfe für die unteren und mittleren Beamten gegenüber der Regierungsvorlage nicht bieten. Gerade la5 Gegenteil ist richtig. Tas gilt auch für den Bauernbund. Ich nenne ausdrücklich nur die, die sich auf die unteren und mitt- Merm Beamten beziehen. Es must peinlich für uns sein, wenn itnr in eigener Sache das Wort ergreifen müssen. Ich halte es «eher doch für notwendig, damit im Lande brausten nicht ein falsches Bild entsteht, was notwendig entstehen müßte, wenn die lÄenstermig des Abg Wolf-'Stadecken ohne Widerspruch bliebe. Um 'nun auf die Zusammenstellung zurückzukommen, so greife 1 mir zunächst die unteren unb mittleren Beamten l>eraus. Nach der Regierungsvorlage bekommt der Beamte mit einem fröctm gehalt von l;'>00 Mark mehr 345 Mark in der 1. Ortsklasse, in der 3. Ortsklasse mehr 255 Mark. Nach den Vorschlägen der fronen der Sozialdemokratie würde derselbe Beamte bekommen nicht 345 Mark, sondern 250 Mark (hört, hört.), unb nach dem Antrag der Herren vom Bauernbund mehr 210 Mark. Ein Be amter mit einem Höchstgehalt von 3000 Mk. bekommt nach der Regierungsvorlage an Gehalt unb Wohmmgsgelb mehr 490 Mk. in der 1. Ortsklasse unb in der 3. mehr 410 Mark. Nach dem Anträge Ulrich würde er mehr bekommen 350 Mark, also beinahe 160 Mark weniger unb nach dem Antrag der freisten Brauer und 1 " v Vfv ‘ *," " j ; r, ♦ c r 'ftcllc ?u?eine^itlaae^580°Ma^^^ Ortsklasse 3^uf^M Mark steuern und die fraftung des Arbeitgebers bedeute eine neue Be- L brr Stol- «nb be'r "ÄÄ 58aucmbunbe5 450 Mark. wollen einmal rede Bolkspartci bleibe aber, um die Besoldungsvorlage nicht zu ge- einem Beamten der befommt fährben, dem Kompromist treu unb stimme für die Deckungsmittel Beit 60™^™!™, nad) bezüglich dos Urkundenstempels, sie hoste und erwarte aber. Er bekäme mehr .504 Mark in der ersten Ortsklaste-04 ..carr, iiam i Grfola ihrer Nachgabe nickst betrogen werde, dem Anirage Ulrich 340 Mark iinb nad) dem Anträge Vrauei fi Besolbungsvorlage deimrachst in einer Form 350 \?aJr’ oben wirb die Sache 1 mmer ^l'mnier Wnin onabschiebet werde, die den Beamten und Lehrern nicht gerecht man babci aui brni Gesamtbedars steht, so stelltsich, dieser^uni-1 bie?ent ^lle würden Mittel dauernd bewilligt sein, gerechnet nach den Ulnchick-m^rschlagm auf 1164OOO Mark, > » Zwecken der Bewilligung gedient werde. Staats- nach den Vorschlageii der frerren Brawst und Dr. Wever am ftbcr g^e es feine bedingte Zustimmung zu einem l 580 000 Mark. 3d) gebe gern ju, bal; btc neuen^C|ebc und die Fortschrittspartei stimme deshalb zu — möge nach der seite der W11114 hui erheblid)e Erleichterungen bie ew '■Qn Bewilligung des Besoldungsgesetzes geknüpfte Er- Tie Annahme der neuen Vorschläge wäre ein xr. Eisenbart t feine platonische sein, diese Mahnung obre fiere schlimmster Art. Man hat uns mehr oder minder den Vorwun unb an die Erste Kammer. gemadst, dast die letzte Erklaisting der Regierung nichts iveiter ' dieser 'Aussprache beteiligen sich noch die Abgeordneten als ein glattes Ab- und Einsdstvenken in die Reihen des BauerwI^ ^Ztr >, Tr. Osann (Natl.) und UI r i d) (Soz.l. bundes sei. Wie wenig dieser Vorwur; richtig ift, bad beweist er angenommen gegen die Stimmen der Sozial- eben die Kritik, die ich Ihnen in den vorgelegten Zahlen nieder-1 demolraten der Gesetzentwurf zur Aenderilng des Gesetzes, die gelegt habe. Auster der Reduktion der Bezüge trennt uns vom Zuschlägen zur R e i ch s e r b s ch a f t s ste uer vom Bauernbund die Denoeriung des WohnungsgeldzuschiMes. Im I 1907. Reiche und in Preusten spielt der Wohnungsgeldzuldmf; eine sehr« ■ die Regierungsvorlage, die Erhöhung der Zivil- erhebliche Rolle. Ter Minister vergleicht bann die Geyalter I,.«£ (^r t Hoheit des Grostherzogs kommt es ebenfalls der Staatsminister und in anderen Bundesstaateii mit denen in cincr Aussprache. Direktionsrat Tr. Neidhardt wünscht, fressen. Wegen der Deckung begnüge ich mich mit dem frinweisI ( . cllvQ= Endgültiges geschaffen werde. Das, was von daraus, was Gel>eimerat Becker gestern hier ausgenihrt hat ^ch Regierung gefordert worden ist, sei das mindeste, um die bin mir ja klar darüber, dast vor einer endgültigen Verabschiedung hofbeamten „„fzubessern. Tiefer Betrag stehe in keinem Zu» für deren materiellen Inhalt ich dann doch au,eine Melwhcit ,-g„sm^htiiige mit der Besoldungsvorlage. Er bittet die Kammer in diesem und im anderen franse rechne, noch erbcblw ^dpvicrig* K cju slusschustantrage zuzustimmen. feiten zu überwinden sein werden. Ick; bin der Meinung, bau Rack) cincr lurzen Erwiderung des Abgeordneten ii. diese Frage fick) in der Tat, besonders im Zusammenhang nnt dem , atr) der Ausschustantrag mit dem Zusatze, Tilgungsgesetz, lösen lasse. Aber es ist in de- 1 -------f ~~ mit dem Finanzausschust bezüglich des ^chuldentilgungsgeletzes in wichtigen Punkten zu einem sehr erfreulichen Einvernehmen gekommen ' Ein Einvernehmen, das mich, als unverbe;,erlichen Opli misten, doch noch mit Sicherheit auf ein gleiches in der Deckungsfrage hoffen lästt. Für das Ganze bleibt stets der letzte Sah, wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Darum must es für uws alle einen Weg geben, das Ziel zu erreichen das wir uns gesteckl haben, das lautet: Fürsorge für die Menschen und die Schulden. (Lebhaftes Bravo.) „ . Präsident Köhler: Der frerr Hinanzmmilter ist zu Beginn seiner Rede nochmals auf meine Worte nach der Rede des Geh. Rats Dr Becker zurückgekommen. Ter Anlas; zu meinem Em greifen ist in der Oeffentlichkeit falsch dargestellt worden. Mnne Beanstandungen bezogen sich nicht auf Geheimerat Dr. Becker, auch nicht auf frerrn Tr. Osann, sondern nur auf die Worte, ine gegen das frans als solches gerichtet waren (=3 tlM|1 - geteilt worden, dast meine Bemerkung so ausgelegt wurde, als hatte bier spendet. In vorgerückter Smnde zog eine Anzahl Leute von ich den Vorwurf erheben wollen, dast Gel»eimerat Dr. Becker- das NZnifchast von Högi) in die Wirtfchast von Pitz, wo der^Gruoven- Gefühl für die Würde des frauses abgehe. Ick) habe lebiglid) fij()Ver 2. Freibier gab. Schon bei frögi) war es zn streit unb estgestellt, das; ein Teil der Aeußerungen von Mitgliedern beS 2l0hunqen gekommen. Vor der Wirtfchast von Pitz kam es zu frauses als verletzend empfunden wurden. . Tätlichkeiten, als hier die Angeklagten H. und K. V.-E. von Lan Tie allgemeine Besprechung der Vorlage ist bannt bn([) auf Den Zigarreninacher K. L. trafen. L. erhielt zunächst von abgeschlossen und wir treten nun in die Einzelberatung ein. bem r. 53 .y-, mit einem Gegenstand und bann von dessen Vater Abg Tr. Weber >Bbd.) rechtfertigt die Anträge seiner Partei, H P Schläge auf den Kopi, so dast er bewusstlos zu Bode» die von dem Gedanken ausgegangen seien, das Wohnungsgeld slüxzte. fr. V.-E. geriet bann mit dem Angeklagten I. v. G. von nicht weiter auszubauen. Es soll dann erst dann pensions- vau'bad), der zuletzt die Wirtschaft von frönt) verlassen halte, aus fähig gemacht werden, wenn die Gehaltsfrage definitiv ge- der Slraste aneinander. Er rief ihm enieii Svitznarnen zu, woraus regelt sein soll Es müsse das ganze Pensionsgesetz geändert dcr angetnuikeiie und als jähzornig bekannte G. em Baekicheit holte werden Tas könne aber nur geschehen, wenn wir die vreustischen ,,„d damit jemand, den er m Der Dunkelheit für den ^Angeklagten Sätze einigermäßen erreicht hätten. Ter frauptgrund B.-E. hielt, mit aller Wucht einen schlag atu den schadet uer- sür unseren Antrag ist die mangelhafte Deckung für das, was bet fel.lc J„ Wirklichkeit hatte ec den W. fr. von Laubach getrone,,. Initiativantrag der Ausschußmehrheit fordert. Wtr wollen die ^cr von hinten geführte Schlag may derartig stark dast er die Gehälter der Lehrer, denen der mittleren Beamten näberbnngen, Schädeldecke zertrümmerte, was zur nolge hatte, bat; dec Verletzte können aber nicht anerkennen, dast ein Lehrer mit 26 Jahren m Siechtum verfiel. Tas Gericht erfannte gegen den wegen Roh- dasselbe Gehalt haben soll, das ein mittlerer Beamter erst mit tzeitsdelikten schon häufig vorbestraften ltz. am eine Gefängnisstrafe 35 Jahren erreicht. Wenn unsere Vorschläge nicht akzeptiert »on 2 Jahren und 9 Ptonaten unb rechnete ihm, da er geständig werden/ so wollen wir etwa nichts bewilligen, sondern wir werden .ft, die Nnteifuchunasha-t voll an. Die beiden Angeklagten V.-E. eine prozentuale Erhöhung nach den Sätzen des Jniativantrags wurden zn Geldstrafen von 30 Mk. unb 40 Mk. verurteilt, i'intrrfen Taffen I Freisprechung. Aba U l r i ch lSoz) wendet sich gegen die Bemerkung des Ter frandelsmann M. I. IL von Grebenau war von Grosth. F-inanzministers. Seine Partei wisse ganz genau, daß seine Schöffengericht Alsfeld wegen Vichfelichevergehens zu einem Tag Sätze"ui!-ulänglich sind Er wolle damit aber nur eine Sicher- Gefängnis verurteilt worden. Tas Gericht hob ;edoch das erst« hest schaffen daß die Regierung gezwungen werde, aus dem Pro Urteil am und sprach den Angeklagten frei. In der Begründung visorium zu einer wirksamen organischen Regelung zu kommen, ges Urteils wurde betont, dast die Strafkammer seither an der Anf- oht3 Tr Osann natl.): Dr. Weber hat behauptet, das-, 'assung festgehalten habe, bau nur das Betreten des fremden Ge- für eine^ halbe Million keine Deckung vorl)anden sei. Tas ist seht Höftes oder Stalles zum Zwecke des frausierens unter die Der- unrichtig ' & kann sich nur um den Betrag von 140 000 Mk ordnung falle, unb bau vor Erlast einer oberstrichterlichen Cnt- lmndelii Für das Jahr 1912 ist ausreichende Deckung vor fcheidung kein Grund bestehe, diese Aussassilng zu verlassen. Händen. Es handelt sich äiur um das Jal>r 1913. In dieser Rick)- tunq aber erklären wir uns bereit, mit der Regierung dahin zu iwrlen dast aud) dieser Betrag beschafft werde. Also nur nicht baSac 'madiciL Luxemburg, 3. Juli. AIS zu Anfang des vorigen JahreS Es wird alsdann zur Abstimmung geschritten. Der An- die Einfuhr von sranzöstschem Vieh gestattet war, schmuggelten d,e t r a a'll I r i d) und Genossen wird gegen die Stimmen der Sozial- föebrüber Pierre, Viehhändler m R 0 b i ng en Vieh hostandi- deÄratie mid des Bauernbundes abgelehnt. Ueber den ^.1 Ursprungs im Werte von 40Mark über Belgien und Iniaiivaiitrag der Abgeordneten «rauer unb Tr. Weber, Frankreich im Uebergangsverkehr hier ein. ^,e wurden im Januar de?folgende"Gehaltsskala aufweist, linrb namentlich abJ“ je 85 000, 40 000, 11000 und 7000 Mar Geldstrafe verurteilt, gestimmt. Ferner wurde bie Beschlagnahme der eingeschmuggelten Tiere ,m geuimmu bi§ 1000 Tlf. 15 fprojent Werte von 40000 Mark ungeordnet. Jetzt hat das Obergericht als 2000 , 12 , Berufungsgericht den einen der Bruder zu 2 Jahren Ge'angms 3000 „ 10 , Unb derselben Geldbuße, die beiden anderen gu je_6 Monaten Ge- 4000 . 8 , sängnis und 800 Mark Geldbuße verurte.lt. Austerdem verfugte 5000 , 6 , das Gericht die Einziehung des beschlagnahmten Viehes im Werte über 5000 , 4 „ von über 10 000 Mark und verurteille die Beteiligten solidarisch Tie Abstimmung ergibt für den Antrag 25 gegen den Antrag zum Wertersatz für oie nicht beschlagnahmten xiere im Betrage 26 Stimmen. Tcr Antrag ist somit abgelehnt. |uon d2 00V JJtan. Hierbei kommt es zu einem intcrcnanten Zwuchensall. Ter Abacordnete Schönberger Matl.), der bekanntlich etwas schwerhörig ist, erklärt, daß er nicht gewußt habe, welcher Antrag zur Abstimnmng gekommen sei. . Aus diesem Grunde habe er, aus Versehen dem Anträge zugesttmmt, erkläre aber hierdurch, "noeroer Aprikosen Karme^e Bahnhofstrasse 26 ipQ1 1QR Lndwigstrasse 20 Ivl.lOD Walltorstrasse 24. as„ Vorführung der Apparate ohne Kaufzwang im Porzellanhaus Löwer & Sechstem, Neustadt 4. Telephon 484 Verlangen Zle Preis-Liste. Rabattmarken des Rabatt- und Sparvereins. Sie sparen viel Geld, 7™ "Rieschels Fruchtsaftapparat einfachste und hilliÖ^fp Annarat istl ist n,cht nöti^ dass $ie dazu noch einen teuren Kochtopf kaufen UIIIIJ5OI.U MppciiCIl (wie bei anderen Systemen), sondern können den Topf eines jeden Einkochapparates benützen. ■■ 1 *7 11“ M Preis des kompl. Apparates M K. 10.“ ^U6I<6l'-^l'8P3l'M8 40™öO/Q wodurch sich der Apparat bald bezahlt macht. 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Maricnftift zu Lich. Holz-Abfuhr. Als letzter Äbsuhrierrnin für das in den Dornanial- und Gemeindewaldnngcn der Qberförsierei Treiö noch nicht abgefahrene Brennholz wird der 25. Juli lsd. Js. festgesetzt. Die nach dieser Jrist mit der Abfuhr noch rückständigen Käufer werden alsdann zur forstgerichtlichen Anzeige gebracht. |B*/t Treis a. d. Lda., 4. Juli 1912. Grohherzogliche Obersörsterei Treis. Amtliche Bekarrntmachnngen der Ttadt Gietzen. Es find zwei lcbeuslängliche Pfründen aus der Ploctischen Stistnng au geborene Giessener zu vergeben. Die Pfründner sind gehalten, in die Provinzial-Siechen- anstalt einzutreten. Meldungen nimmt das Städtische Armenamt, Asterweg 9, bis zum 1. August d. Js. entgegen. _____________________(B^l_____________________ Die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen für die Unterhaltung städtischer Gebäude sollen Sflinstüfl, Öen 13. Zuli i>. I., Dorinittogb 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. 1. Maurerarbeit: Realgymnasium und Tbcrrealschule. 2. dimmcrorbeit: Nealgymnasium und Lberrealschule. 3. Trägerlieserung: Nealgymnasium u. Oberrcalschulc. 4. Weiirbinderarbeit: Realg.imnasium und Oberreal- schule, Kaserne, Bezirlsschule. 5. Schreinerarbeiten: Höhere Mädchenschule. Arbeitsbeschrcibung und Bedingungen liegen aus dem städtischen Hochbaiiaml zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin dorthin einznreichen.Bty Leffentlicher Impftermin nächsten Mittwoch, nachmittags 5—6 Uhr, im Schul- gebäude Vieuitabt 61.B21/e Stadt. Wohnungsnachweis Gietzen, Asterweg 9. ES sind zu vermieten: ß‘/T 1 Wohnung von 10—11 Bimmcnt 1 Wohnung von acht Zimmern, 1 Wohnung von 7 Zimmern, 1 Wohnuno von 6 Zimmern, 1 Wohnung von 5—6 Zimmern, elf Wohnungen von 5 Zimmern. 7 Wohnungen von 4 Zimmern, 6 Wohnungen von 3 Zimmern, 2 Wohnungen von 2 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern ohne Küche, 6 möblierte Zimmer, 1 Zimmer zuin Aufbewahren von Möbeln, 2 Werkstätten, 3 Läden, 1 dreistöckiges Lagerhaus mit Pferdestall und Heuboden. Zu mieten gesucht: 30 Wohnungen von 2—6 Zimmern. aftädt.