2U Zweiter Blatt 162. Jahrgang scheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. UntDcrfttäiC- • - R. Lange, Dieven. »1912 Mtblctbt id lobeSuriodkn bot Sen non den Sira n finit en, bie mit abge lerblichkeitsverhältni zur Hoddes Walthp zurück tungsli a sammendang stehen das mverbemäöigf die daraus folgen, die ^trauen nicht Ter Modest ein ist behaupten daneben erkannte BorzugS- ei • „Oietzener Sawnllenblärter** werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das , Krdfblott ftr den Kreis Eichen" zweimal lrichentlich. Tie ..LandwiNschattlichen Seit, fragen" erfcheinen monatlich zweimal. r Wohnung. ickast ui suchen siebt für Tgcbniiie der im erwerbv- t der 'V<* urteri er lobc-juriac dge l6*83 ■eneb^J' Gütff-, im Tienfte der Tyrannin Mode ertragen, übrigens gegenwärtig Lapis Lazuli: Perlen ihre von der Mode schon feit Jahren an- unh Günstlingsstellung. Samstag, i. September 1912 Rotationsdruck und Verlag der Drübl'schen ^rcAuen-Fenilleton. Intimes aus der Mode der galanten Zeit. Die Mode der galanten Zeit jenes 18. Jahrhunderts, in dem Rode eine Weltmacht war. die über Krieg und Frieden mit« .tuten hatte: das ist immer ein höchst anziehendes Thema, und j besonders, wenn man sie als einen Faktor des ganzen >tultur« is der Zeit ins Auge saht. Tas bat Alsen in ieinem bem* it im Perlage Neues Leben (Wilhelm Borngraber) in Berlin ein enden Buck e ..Tie Mode der galanten Zeit" getan, und Fülle von reizvollen Zügen und Einzelheiten vergegenwärtigt Win diesem Buche Menschen und Moden dieses unrribcntcbhdicn tiefe Atem. Jnsolgedessen kan.i die Frau nickst laufen und keine Bewegung ausführen. Deshalb verkümmert bas Fleisch unter dem Gerüst, und der Körper wird oben unb unten furchtbar birf, was bie Wasiingu schön finben. Sdjon int jungfräulidien Alter wird der Leib der Mädchen ringeschnürt. weil man fürchtet, sie könnten zu lange gesund bleiben. Ter beabfidjtigte Erfolg tritt auch ein: die meisten Frauen sind frühzeitig krank unb hinfällig, und mit einer gewissen Sdxibenireube sprechen die Männer bann von dem ..schwachen Geschlecht". Die Frauen bewegen sich in ihren Leibgerüsten wie aufrecht gehende Schildkröten. Du kannst es Dir gar nicht vorstellen, wie es aussieht, wenn eine Frau auf der Straste geht unb die Beine unter dem steifen Gerüst be- roegt. Und wenn sie erst bie bewegungslose Masse ihres Leibes auf einen Sih schiebt, wenn die Glieder hinunter hängen unb der Kopf hilflos bin unb her bewegt wirb, bann empfinbet ein gebildeter Neger etwas wie Mitleid mit solch mißhandeltem Geschöpf. Ich denke oft an bie biegsamen Gestalten bet Mädchen von Artara, wie ite sich über bie Feldsrüchte neigen, wie sie mit bauchigen Tonkrügen auf bem stopf einhergeh.m, und wie ihr Leib bie unruhige Last bcs wogdnden Wassers im Gehen zur Ruhe bringt." kf. Lannen der Schmuckmode. Tie Extravakanzen der modernsten Mode drohen auch die Schmiickmode anzustecken. Redaktion, Expedition unb Druckerei: bchul» (trabe 7. t?r Petition und Verlag: Stebafi on:e=s^ 112.ZcL-Slbr.:®byeigcc»ieben. lie«>eli4 sen. et sich 48 voll * pf'J Ueber Jugendpflege ■je ten wir oon einem Lehrer auf bem Lande folzenbc ' büren, 12 Ellen Str st b n Polisson". 3 Ellen Seidengaze . . . So geht es Tag für Tag mit den Einkäufen der Königin. Was aber die Königin bezahlen konnte, das stürzte viele in Schulden, denn das Mjtmackeu dieses Mobelurus war nur den AUerreichsten möglich. Wer konnte z. B immer neue farbige Lederhandschuhe laufen, die mit ihren Hellen Farben mit der Färbung der -Sckwhe harmonierten? Wer konnte die vielen zarten und vergänglichen Strümpfe erschwingen, die man als Tarne rou Welt tragen musste! Baumwollene Strümpfe ivrad)tete man, und die elegante Frau hüllte ihre Füste in bunte Seiden strnmpfe. die mit Gold und Silber gestickt waren oder gar kostbare Spi^eii trugen, durch bie man bie rosige 5?aut burchicksimmern sali. Tas gleiche Gewicht wie auf Strümpfe legte man auf Stninipfbänbcr; man begnügte sich nicht mit reiben bä nbern mit Schleifen, sondern sastte die Ränder mit Juwelen ein und hielt die Bänder mit Edelsteinschlössern zusammen, unb als Zeichen besonderer Zärtlichkeit galt es, wenn ein MiniaturbrldNis des Liebhabers auf bem Strumpfbanbsckstossc prangte Durste man das Bildnis nicht osien unb ehrlich tragen, so liest man es in einem Medaillon mit Gebeirnscklost anbringen, und die Juweliere jener Zeit hatten gute Tage, da die Aufträge aus Medaillons mit Gcheimverschlüfscn nicht gerade selten einliefen. » — Gegen die Unnatur in der Frauentracht geh! in der ersten Seviernbernummer der Halbmonatsschrift „Ter Bor- tmpp" Verlag Georg Wigand. Leipzigs in sehr humorvoll-kräf- tiger Weise Hans Paasche vor, der ;um briticn Male einen Reger au» Zentralafrika seine Eindrücke über deutsche Sitten und Zustande rciebcrgeben läßt. Ter Neger Lukanga. der xtlcibuna phcrl aupt als eine Sckmach empnndet. beflogt sich, baß er sich [ein Urteil über die Gestalt der deutschen Frauen bilden könne, weil man ia nirgends nackte Frauen sehe „weder auf den e tränen, noch bei der Feldarbeit", schreibt an seinen König Ruoma von Kitara: „Nur abends, wenn die Wasungu gemeinsam offen und tanzen, sind die Mäddien so gut wie nackt, und nur ein Teil des Körpers ist von Kleidung bedeckt. Sie dürfen es nicht mag en, ganz ohne Kleider zu kommen, weil ihr Leib aus zwei teilen bestehet, die nur lose miteinander verbunden sind und durch ein Lusteres, starres Gerüst luiammengeholten werden. Dies Gerüst nun verdeckcn sie auch, abends durch ein wenig Kleidung. Aber natürlich nickt mehr als unbedingt notwendig ist. hätten die Frauen das Gerüst nicht, so würden sie zusammenNappen und könnten nickt aufrecht gehen. Tas Gerüst ist wahrscheinlich eine uralte Erfindung der Männer. Sie haben es. um trotz Trägheit und schleckten Lebensgewohnheiten an Ausdauer und Gesundheit überlegen sein zu Tonnen, den Frauen ausgezwungen Tas Leib- "-rüst ist io eingerichtet, daß die Frau nicht vollständig atmen farm Ter Leib wird an der Stelle, wo er sich ausdehnen soll, sest zusammengehalten, und ein Teil der Lunge fault innen und jhrbt, weil er gehindert wird, zu leben. Es fehlt ihr nämlich der Manchen Pariserinnen ist der seitliche Schlitz, der zum letzten Tirektoirstile gehört, und der die Eleganz des Schuhwerkes und des Strumpfes so Pikant zur Geltung bringt, noch nicht kokett genug, und man liebt bei ihnen durch das dünne Gewebe des Strumpfes den Glanz eines feinen Goldreisens durchschimmern, der ihren Knöchel umschlicht Es ist nun freilich wenig Aussicht, bar, diese Laune der Schmuckmode sich die gute Gesellschaft erobert, da die Abficht, durch einen solchen Knöchelrrif die Blicke auf sich zu lenken, zu deutlich am Tage liegt, irm nicht zu verstimmen ?lber auch bie Tarnen ber Gesellschaft unterwerfen sich willig mancherlei wunderlichen Schmuckmoden. Die fünfte ist die. bar man bicht über bem Alenbogen einen goldenen Armreis trägt: und die Tarne, bie ganz auf der Höhe der modernen, erleuchteten 3eit stehen will, idrfiefjt in diesen Reif ein geheimes Amulett ein. Tiefer Armreif darf durch das Gewebe de- Musselin- ober Voile Aermcls nur eben schwach durchschimmern, und der Aermel muß so locker gearbeitet sein, daß er auf den .Reif keinen Druck ausübt. Sich an diese neue Sckmuckmode zu gewöhnen ist gar feine so leichte Ausgabe. Ter moderne Armring muß natürlich, um zu halten, ziemlich sest am Arme ansitzen, unb es dauert eine ganze Zeit, bis die Tarnen das Mistbehagen und die Beschwerden überwunden haben. Aber es gibt ja bekanntlich kein Leiden, das iwalt 1, keinen Einfluß, natürlich Mi omifer rc. bim iin Soll, Srcui^ unb BteuibrudereL !k ratze 14 1AG tat Levy. iachtiingsv011 lidt, Tanzlebi« und sonstige Neubildungen. 6. Zweifelhaft bleibt, ob ber Beruf auf den Selbstmord pon EinfNist liLtcrl)|irf)reit im (t er über 60 Jahre nimmt naturacinäst bedeutend zu. Bon den Todesursadxm. die im er werlisfäk.igen Alter eine Roll spielen, verlieren uiandv ihre Bedeutung, dagegen tritt die Alter-.-schi-ache m die Reihe der wichtigsten Todesursacken ein. Rückschlüsse auf den Änflust der sozialen Lage sind aber dieser Todesiirsad,.- ,iegenübcr mdnuert, da tm I-oben Alter häufig mehrere Krankdeitc n zusammentreNeu unb oft nur bie am leid,testen erfcmibarr in die To> >bcidknniguna ein geschrieben wird Ebenso ist bei den Todedtn-sdwinigimgen auS Viesen Altersstufen vielsad, nickt zu ersehen, ob "ttd inwieweit die bei reffenden Person nod) berufst.mg nur In .Inbettackst buirr Fchlcrauellen lassen fick Line festen ^ckrlüsie Ziehen, namentlich nid- in beu Fällen, wo Altersschwache als Todesursache angegeben ist. Soweit es sid, um die übrigen Todesursachen handelt, .werden im allgemeinen bie Ergebnisse bei Absdmittes über bas erwcrbs- tätige Alter bestätigt. Ans Qcffdit. An Bermogensstenkr im Grohhkrzoqtnm heften sind nach ber amtlichen Statistik für bad Stcucriabr 1012 zusammen 1 458 491 Mk. veranlagt worben, was liir das ganze (9roßbcriog- tnni ein steuerbares Vermögen von 4 693 152000 WF bleutet. Tcr Ertrag hat sich bemnad) gegen baS Bonahr um 51 900 Mk. 1 i8°o gesteigert, das entspricht einer BermögenSzunahme von 54 632000 Mk Diese Zunahme entfällt and» jetzt gleich nne int Vorjahr ausschließlich auf die beiden Provinzen Starken bürg unb L)berHessen. welche gegenüber bem Voriahr cm Mehr von 54 566,10 Mk. an Vermögenssteuer aufbringen, tväh- rcud in der Provinz Rheinhessen gegenüber bem Vorjahr der Ertrag der BermögciiSsteuer um 2665,70 Mk^0J7>) und bemgemäß das steuerbare Vermögen um 2 806 000 Mk. zurück- gegangen ist. m . Dieser bedeutende Rückgang des VermogensstcucrertrageS in der Provinz Mlbeinbch'en ist ausschliestlich auf die Mnahme des steuerbaren Vermögens im Bezirk der Finanzämter Mainz I unb Mainz III. und zwar in ber Stadt Mainz selbst, zurückzuführm. Dabei wurde dieser Rückgang im rocfcntlidKn dadurch vcranlastt, vast ein industrielles Unternehmen, welches seither als offene Handelsgesellschaft betrieben wurde und dessen Fnhabcr außer halb Hessens wohnen, inzwischen zu einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgcivanbclt würbe, so daß das darin arbeitenbe Ver^ mögen nicht mehr zur Vermögenssteuer in Hessen berangexogen - werden kann. Im einzelnen ist ber Ertrag der Vermögenssteuer im Finanzamt Mainz I um 2323,70 Mk. fO,51°,o'i und int Finanzamt Mainz III um 9827,75 Mk. (12,54»'.) .zurückgegangen. Unter den übrigen Finanzämtern, in denen sämtlich mehr Der- ■ mögenssteucr als im Vorjahr veranlagt worden ist, steht in abfo* ■ luter Beziehung das Finanzamt Darmstadt I mit einem Zugang : von 13 300 Mk. Vermögenssteuer ,2,38'»i an der Spitze, hinter An erster Stelle Älter bie Tnberk Geschlechtsorgane .. , , . • 3 < rnj mit Siecht: die Jungdeutschlandbewegung ist eine Sache V: 1. iliömuö unb bezahlten Jbealismns gibt es halt nicht Bki wir haben noch mit einer zweiten Schwierigkeit zu kämpfen. Eeftrt Bauernjungen arbeiten sich in der Woche so müde, daß i? LonntagS wenig Lust haben, größere Wanderungen zu unter ■reu, geschweige, baß sie etwa Samstags schon abkommen Knm, um eine Nacht brausten zu kampieren. Diese Tatsachen beftimmten mich, meine Jugendpflege in ebem Weise zu treiben; wir gründeten einen Turnverein Än < ud) hier bekam ich nicht alle Dem einen wurde der Beitritt i Hinblick auf bett „hohen" Beitrag verboten, dem andern Per k e eine überängstliche Mutter unb einem anbern der Vater, K i ' von dem Nutzen des Turnens nicht überzeugen lassen et' Aber es ist mir Kar: eine einseitige Pflege der Turn fefi ist noch lange keine Jugendpflege. Wir schufen daher ein litt clbi n g von Iugendwehr und Turnverein 3r.it unseren Satzimgen finden regelmäßig einmal im Monai Kbrningen in die nähere unb weitere Umgebung statt. Im er wird Eissport getrieben unb damit neben dem Körper h: ^ift nicht vernachlässigt tverbe, ist jede Woche im Winter -in üeseabend. Ferner werden während dieser Jahreszeit 3—4 Ädrige gehalten. c W In diesem Turnverein gefällt cd den Jungen. Jeden sonn Tu Nackmiittag, den sie sonst im Wirtshaus znbrachten, ver lint sie jetzt auf dem Schulhofe. Aber wir turnen nicht Ed:, wir spielen auch unb da ist es eine Freude für jeden, zu i, mit welcher Hingabe diese 14—20 jährigen Menschen sich Spiele widmen. Weithin frftallcn ihre munteren Stimmen: j Spiel hat sie wieder zu Kindern gemacht. Zuletzt gehen tei ili den Schulsaal, da fingen wir alte Volkslieder. Aus titrr Sammlung suche ich von Zeit zu Zeit ein neues heraus V' bereichern wir allmählich den Liederschatz ber Gemeutde. ‘.'.Vit allem biesen ist aber für mich ber Inhalt der Jugend- ■flrjc noch lange nickt erfckwPft Wer in einem Dors mit Por- Biiembev Arbeiterbevölkerung wohnt, wird auch schon ott beklagt Wil da st die 13- 'unb 14 jährigen Schüler den ganzen j ag Ms brr Strafte herumlungcrn. Es gibt kaum einen bencren Be- £ |ur die Wahrheit des Sprichwortes: „Müssiggang ist aller Ker Anfang", als diese Gassenjungen. Fast täglich laufen über rinen ober andern Klagen ein. Endlich kommen sie aus der Bfiir: sie sollen jetzt arbeiten und haben cd doch nickt gelernt. 'M machen sie ihrem Elternhaus und fick selbst tvenig Ehre: ■ keinem Platz halten sie lange aus, immer wieder lieht man v iu Hanse. 2siich hier must Jugendpflege getrieben werden, rii in gewißem fonbem in loahrem Sinne des VJortev UntcTfud)!ingen über die fähigen Atter werden, wie folgt, unnmincngctai.t: 1 Turck eine ungünstige foiiale rage werben naroteilig oe rinflufu: Tuberkulose, speziell Lungen.nberkuloie. Krankheiten der AtmunaSor tone, im höheren Alter .-n- Kfr, Asfensckwanz, Vergifteter unb Sterbender Asie, Traumgc « jrrinnen Sturere Eingeweide. Vernop tentarbe tm Id'jicbcr Alter Floh, Junger Hol?, Flohkops, Flohsckenstl und Strücken. Kann man sich törichtere und zugleich trcssendere itsiiibezeickututtgeit überhaupt denken? i'a? von den Farbenbezeichnui'g.n tut allgemeinen gilt, gut "Farben unb Mustern einzelner Bestandteile der Kleidung nock t sie sind ein Gemisch von überraschender eimnalligfcu und hit zugleich. Dafür bringt Alsen in se.nem Bucke .chlagende etfc indem er bie Namen vcrickiebener Bänder aunubrt. xc it man Venusseuszer, Verzweiflung des OpalS, ^r tunq, Traurige Klagen, Unterdrückte Semzer, Berichmahte . Götttick e Verzückung, Birnmlticke Treue, Regenbander. Ban Die nach Personen genannt wurden, wie z B. läagliostro er, ober solche, die auf Zectereigniste anipieltcn: am 4. Mai wurde der Rhein überschritteu, und alsbald kam an iana . ans das den Namen Taffetas du Passage du Rhm trug ■(tä Band zeigte Wellenlinien und trug einen weißen ober Urin (blauen Musketier zwischen einem weißen und einem rubm * imaragbfarbenen fielt als Muster. Aehnltches findet sick) ^Königin war es natürlich, bic in Dingen der MH die we rittcnc Führung inne batte, r e Ausgaben, die ihr - eo^e. ' IMSi verursad . J'' n bebenfr, d ist täglich Einkäufe macktt v P^«er*d>;e kaufte d-e Königin am 1. Januar öuumJörafe, ba^bt^ i I» an zweiter Stelle in Berrackst kam, eine eile Jllcncon^inpe . E 'Ichöner Bordüre, bie zu Manicketten venvandt werden ohtc ■ »2. erstand sie 12 englische Fickus iinbjb Ellen Setdenbanb, : AL Januar einen Mantel aus weißem Tanctas mtt .-L>enga^^ miiert, am 4. Januar 2 Ellen Gaze d Italic, b ^Ucn Jit-ncon- Arbrit. Aber wie soll das geschehen.-' Tie Antwort ist nickt Iridn, aber Lei gutem Willen ist cS möglich, eine Reihe von Arbeitsgelegenheiten für bie Jungen zu haben. Am Abdang eines unbebauten HügelS läfet sich eine Rodelbahn anlcgcn. Wochenlang sind bie Buden an schulfreien Nachmittagen damit be- diäftigt Nur nebenbei sei bemerkt, datz i'ick bei dieser Arbeit geemcirische und phmikaliiche Kenntnisse praktisch verwenen Iahen. Im Früluahr gebt e» auf bie Gemrinbewiesen. da werben Maul- wurishaufen weaaemachi unb die Herbstzeitlosen gerupft. Na »Ürsich tverben diese Arbeiten be^aWt: da» Gelb erhält die Sckule. die dafür enri einen Ball oder sonst einen gewünschten Gegen tanb lauft , Ich halte diese Art von Jugendpflege für bester als alle die fiunftftüddKn, bie mau mit ben Schulentlassenen anstellt. Wer arbeiten gelernt hat und arbeitet, der ist gegen manches geleit, dem der Nichtstuer unterliegt. Luther sagt mit Recht: -lie Leibes Übungen macken sein grickickte Gliedmasten, erhalten ben Leib gründ unb verhindern Zechen, Unzucht unb Spiel Beherzigen wir das bei der Jugendpflege, trachten wir da nack. aus beu uns Anvertrauttm sittlich starke unb arbeitsame Menschen zu erziehen. Der Sinflufl von Beruf und Lebensstellung auf die Coöcsurfatheu wird untersucht in einer Arbeit, bie bas Satistifche Amt der Stadt Halle a. S- hcranogibt Als Zahlenunterlage der Arbeit dienten bie in Halle in den Jahren 1901—1909 bei ber standesamtlichen Meldung vorgelegten ärztlichen Totenscheine. Im ganzen banbelt es sich um 25 375 Sterbefälle, die eiugehend so wobt nach Altersstufen wie nach den Hauptkrankheiteti un Hinblick am die verschiedenen Berussgruppen unterrichtet werben. Verglrick»swcise wurden auch einige anberc Arbeiten über Mranl heits- und Lterblichkeitsvcrhälttiisse für Deutschland und bas Ausland bfrangeiogen, z. B verschiedene Soubenuitersuchiingeii über Minbi*Tfterblid)fcii im Zusammenhang mit der WohnungS' ber K nur fiir dringende Fälle sicher anzntreffen: D bc Mittwoch, 8 77 Jahre alt. Beuern. eine Tochter, Marie. Bahnarbeiter Seinri Geborene: h >u toj n. 1101)1 ■t-i nt ü ß •H K n btn flui '?*. Siiifltl) -X NESTLE (»■FV- Altbewährte Nahrung ' fürKinderundKranke Schlößinger ein Sohn, Heinrich. — 30. Keller eine Tochter, Marie. Sterbefälle: Jakob Jung II., wirt, 70 Jahre alt. ä RE1 /kusgewählte Gruppen aus öer internationalen thpgiene-Ausstellung Dresden 1911 im Großherzoglichen Reßöenzfchloß Siebene KuSbilduns I ft, Wilerinnen 4 h- irvivnimi | t '.riccliten. : Kjfenilidj 3 L I ft: imtereriicbi Ifkxhlbung crlc beginn 1 j|v Sinbcrflorti Nftrndr Kindern 'M Ni mlhcr be pn:tn einflcrickl Hrt-.cfliimitben - Allen-VuseS. Aufgebote: September 3 Karl Christian Staubach, Post dote in Alten Buseck, mit Maria Albach zu Daubringen. Langsdorf. Eheschließungen: Jsack Fuld, Kaufmann in Gießen, mit Frieda Oppenheimer in Langsdorf. LustscbisfahrL. Absturz eines Münchener Fliegers. München, 6. Sept. Leutnant Sieger, einer der geschicktesten Münchener Flieger, von der Luftschisser- und Radfahrer- Abteilung unternahm heute morgen um 7 Uhr aus dem Flugplatz Milbertshofen bei böigem Welter mit einem Doppeldecker einen Aufstieg. Infolge des heftigen Windes stürzte er aus ungefähr 170 Meter Höhe ab. Er erlitt einen links- und rechtsseitigen Oberschenkelbruch, schwere innere Verletzungen und einen Beinbruch. Er wurde ins Garnisonlazarett gebracht. Stegcr ist am dreitag gestorben. Priv$ i! für 'juschn Wäsche I h--.lln!£tti4i ,tlf iufna Wut T. Irmin i (ehern. \ | togenga« ' Fihuricl übl.Zeit- in. Pens, i Lich. August 29. Dem Lang-Göns. Geborene: Sept. 2. Dem Landwirt Wilhelm .Belte ll eine Tochter, Marie Katharina. Leihgestern. Geborene: Aug. 26, Dem Bahnarbeiter Heinrich Äl Nehmen Sie täglich ein Likörgläschen Dr. Hommel’s Hacmatogen unmittelbar vor der Hauptmahlzeit! Ihr Appetit wird reger, Ihr Nervensystem erstarkt, die körperlichen Kräfte werden gehoben. Warnung: Man verlange ausdrücklich den Namen Dr. Hommel. Handel. Köln, 6. Sept. Der in der heutigen Aussichtsratssitzung der Phouix - Aktieu - Gesellschaft für Berg - bail und Hüttenbetrieb zu Köln vorgelegte Abschluß für 1911/12 ergibt einen Betriebsgewinn von Mk. 44 822129 (im Vorjahre Mk. 40 963 943). Hiervon gehen ab: Handlungs- Unkosten, einschließlich Steuern, mit .Mk. 6 667 770 (im Vorjahre V!k. 0 476 636) und Zinsen mit Mk. '919 362 (i. V. Mk. 910 910), so daß sich ein Bruttogewinn von M k. 37 234996 (im Vorjahre Mk. 33 576 397) ergibt, der sich unter Hinzurechnung des Vortrags vorn Vorjahre von Mk 6 195820 (i. V. Mk. 3 658 662) mit Mk. 43 430 816 (i. V. Alk. 37 235 059) erhöht. Stach Abzug von Alk. 1 820 136 (i. V. Mk. 1 790 000) für Beseitigung noch nicht abgeschriebener Verganlagen und für Abschreibungen von Mk 12 583 455 0- V. Mk. 10 970 177) verbleibt ein Reingewinn von Mk. 29 027 225 (i. V. Mk. 24474 882). Es wird der Hauptversammlung vorgeschlagen werden, hieraus 18 Prozent (i. V. 15 Proz.) Dividende mit Alt. 19080000 (im Voriabre Pik. 15 900 000) zu verteilen, Mk. 100 000 twie i. V) hie den Tis- vositionsionds, Alk. 600 000 für Beamtenpensionszwecke und Pik. 400 000 (i. V. Alt. 300 000) für Bergschäden zurückzustellen und nach Abzug der satzungs- und vertragsmäßigen Gewinnanteile von Alk. 2 134 577 (i. V. Alk. 1979 062) noch Mk. 6 712 647 (im Vorjahre Alk. 6195 620) ans neue Rechnung vorzntragen. Tie Generalversammlung soll aus den 19. November ds. Js. embernsen lverdcn. katholische Gemeinde. Sotterdienst. SamSt aa, den 7. September: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen^ zur heil. Beicht. Sonntag, den 8. Sept., 15. Sonntag nach Pfingsten Fest Mariae Geburt. Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. , um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe. , um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. „ um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Fest-Andacht mit Segen. Spielplan der vereinigten Hrantsurter Stadttheater. Opernhaus. Sonntag, den 8. September, abends 6 Uhr: „Die Meistersinger von Nürnberg/ Montag, den 9. Sept., abends 7*Uhr: „Rigoletto/ Dienstag, den 10. September"): „Tie lustigen Weiber von Windsor/ Mittwoch, den 11. September, abends 71/, Uhr: „Fräulein Teufel/ Donnerstag, den 12. September: „Ter ferne Klang." Freitag, den 13. September: „Lobengrin." Samstag, den 14. September:' „Ca allcria rusticaua.1* Hieraus: „Ter Bajazzo." Sonntag, den 15. September: „Manon." Montag, den 16. Sept., obends 7V, Uhr: „Madame Butterfly." Dienstag, den 17. Sept.: Friedberg. Geborene: Aug. 25. Tem Postboten Heinrich Zinn eine Tochter, Anna Marie. — 28. Tem Weißbinder Gustav Wetzstein eine Tochter, Johanna. — 29. Tem Taglöhner Karl Witzel eine Tochter, Frieda Lina. Sterbefälle: Aug. 28. Karl Friedrich Finger in Altenstadt, 4 Monate alt. — 30. Katharina Jung, geb. Niebergall, 90 Jahre alt. — 31. Wilhelm Mühl III., Invalide, 89 Jahre alt. — Sept. 1. Heinrich Gröninger in Ockstadt, 1 Jahr alt. Grohen-Linden. Geborene: Aug. 25. Dem Taglöhner Johann Konrad Artz ein Sohn, Albert. Heuchelheim. Eheschließungen: Sept. 1. Friedrich Hofmann VIII., Maurergeselle, mit Wilhelmine Reuschling, beide in Heuchelheim. Geborene: Aug. 28. Dem Pflastergesellen Ludwig Kreiling ein Sohn, Arthur Franz. — 29. Dem Taalöhner Ludwig Hofmann X. eine Tochter, Eina. — 31. Dem Kaufmann Fritz Hendel ein Sohn, Erich Walter. — Sept. 1. Dem Hilfsarbeiter Friedrich Wilhelm Metzler ein Sohn, Otto. — Dem Landwirt Friedrich Wilhelm Reuschling eine Tochter, Emma. Sterbefälle: Mg. 31. Elisabethe Rinn, geb. Freitag, 51 Jahre alt. Ulein-Linden. Aufgebote: Aug. 29. Joh. Georg Müller, Bäcker in Lützellinden mit Helene Jung in Klein-Linden. Sterbefälle: Sept. 1. Christine Müller, geb. Magnus, 48 Jahre alt. 3n der Ztadttirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten nul Matthäusgemeuid». Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwadron der Zohanneskirche. Stadtknabenfchule: Lese- und Spielabend, B» stemstratze 38. Geborene: August 22. Dem Steinhauer Heinrich Faul- stich ein Sohn, Heinrich. — 29. Tem Taglöhner Ernst Vogel ein Sohn. Sterbefälle: August 24. Margarete Weller, geb. Müller, Geborene: Aug. 30. Dem Steinhauer Heinrich Ranft eine Tochter, Anna Katharina. — Sept. 2. Dem Landwirt Jakob Heinrich Otto ein Sohn, Heinrich. Büdingen. Aufgebote: Sept. 4. Adolf Riefer, Kaufmann in St. Ingbert, mit Emma Strauß in Büdingen. Geborene: Aug. 17. Tem Spinner Heinrich Griese eine Tochter, Wilhelmine. — 25. Dem Schlosser Konrad Glänzer ein Sohn, Karl. Lollar. _ Auf geböte: Sept. 4. Wilhelm Fey, Hüttenarbeiter, W Margarethe Rohrbach, beide in Lollar. ■ Geborene: Aug. 29. Dem Schlosser Georg Schwan G Sohn, Erich Ludwig. — 30. Tem Hüttenbcamten Peter 'Jldld Stesses eine Tochter, Emilie. Schotten. Aufgebote: Sept. 4. Theodor gen. Erwin Mengel, RecG anwalt, mit Ottilie Hofmann, beide in Schotten. Geborene: Aug. 29. Dem Gastwirt und Metzgerin n» Heinrich Pröscher II. ein Sohn, Fritz. — Tem Gastwirt c-t« Konrad Christian Storch eine Tochter, Emma Erna. Sterbe fälle: Sept. 5. Heinemann Stern, Handeltmcu 73 Jahre alt, wohnhaft in Hungen. Treis an der Lumda. Geborene: Aug. 24. Dem Schmied Wilhelm Becker L eine Tochter, Anna Maria. — 30, Dem Maurer NikolW Pfeil eine Tochter, Katharina. wieseck. Aufgebote: September 4. Wilhelm Wacker, Schreib mit Luise Deibel. . Geborene: September 2. Dem Former Christian ®ae staue Delle bald wieder ausgeglichen wurde. Ja in einzelnen be,onders favorisierten Werten vollzogen sich sogar amehnllchc Kurssteigerungen. Am Montan markte berauscht sich die Borte immer noch an den.zahlreichen Meldungen, die über die günstige Weltkonjunktur am Eisenmarkte cinlieren. Daneben hielten die auf das höchste gesteigerten Abschlußerwartungen bezüglich der Phonix- Gesellfchaft die Börse in Atem. Sehr zuversichtlich werden auch die Chancen der Gelsenkirchener Gesellschaft beurteilt, die mit ihren neuen Anlagen jetzt werbend ins Geschäft kommt Größerer Nachfrage begegneten auch Concordia, die 10Va Dozent geronnnen. Westeregeln Alkali konnten ihren Kurs um 6 Prozent erhöhen. Bon anderen Jndustriepavieren stiegen noch ^Knellorenen Frankenthal, Karlsruher Maschinen je 5 Prozent, Metatt-A.etz- werke München 4 Prozent, Dürkopp 3 Prozent, Kleper 18>Proz. und Moenus sogar 30 Prozent. Höchster Farbwerke gewannen 5 Prozent, Chemische Albert 5H» Prozent, Holzverkohlung 10 Proz. und Badische Anilin 13*/2 Prozent. Akkumulatoren Berlin haben dagegen 22 Prozent eingebüßt. Daimler und Napksta verloren je 5Vs Prozent, Frankenthaler Zucker 4 Prozent. , Banken und Bahnen lagen meist etwas schwächer, nur Henn und Lombarden waren auf stattliche Mehreinnahmen befestigt. Schiff- fahr tswerte blieben nur knapp behauptet. Lchwach^lagen wieder Anlagewerte, namentlich unsere heimischen rfonds, und so lange nicht der Geldmarkt eine sinkende Tendenz verfolgt, dürste sich für die niedrig verzinslichen Werte auch kaum größeres Interesse herausbilden. Privatdislonto 47s Prozent. Die nach- Aor7tö sind am Sonntag, 8. Sept. 191» stehenden üvi £lü von 12 Uhr mittag« bis 1z vur na-hu, !.W Schul-um Gewissen AmfQhrL Seel • *tnnon lErnst |s?eziait r*rr-*'c ; ■ grient r’-Hiii. Bahnarbeiter foeinrt Dem Dienstknecht M Küsermeister und ,Ter Opernball.' Mittwoch, den 18. September, abends u^. ,2er ferne Klang." Zchavspielhaur. Sonntag, den 8. Sept.'): »Julius Cäsar." Momag, oen v. Le«.- »Charleys Tante." Dienstag, den 10. September: .Julius Casar.« i Mittwoch, den 11. September: ,Tas Tmnchen." Tonnerslaz, de» 12. September: ,Wa4 ihr wollt." Freitag, den 13. September abends 1% Uhr: .Alt-Frankfurt." CamSta.', den 14. Serkemr-er- ,Jngendfreimde/ Sonntag, den 15. September, nachin. 3‘ . Udr- ,®laube und Heimat " Abends 7 Uhr: .Jugendfreunde.' l’lonia;" den 16. September: .Julius Cäsar." Dienstag, den 17. September-. .FlachSmann als Erzieher." Mittwoch, 18. Sept.: »Jugendfrei»»:«.- *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr dem Offenbach I mit einem Mehr von 10 779,65 Mr. (3,72g) an zweiter Stelle folgt Relat-o am größten nt bagegen tnc Zunahme der Vermögenssteuer im Finanzamt Mainz II, denen Bermögenssteuerertrag sich gegen das Vorfahr um 4,940,o er- H^Der Rückgang der Vermögenssteuer der Stadt Mainz befragt insgesamt 14 883,65 Mk. Vermögenssteuer ^.06^), entsprechend einem Wegfall an neuerbarem Vermögen im Betrag von 15 667 000 Mk. In oen übrigen Städten des Landes a u tz e r Gießen hat sich dagegen das iteuerbare Vermögen durchweg erhöht. Die Zunahme ist absolut am nröfeten m ber: etabt Darmstadt, dessen Vermögens,teuerertrag um 13 300 Mk. (2,38 zugenommen hat Relativ die ^ößte Zunahme hat dagegen m Offenbach stattgeiunden, denen Mehr von 107/9,65 Mk. Vermögenssteuer eine Zunahme um 3,72°» bedeutet. Unter diesen Umständen ist nach wie vor Darmstadt bic reichste Stadt des Landes geblieben. Das dort veranlagte steuerbare Vermögen berechnet sich bei einem Vermogenssteuer- ertrag von 568 747,90 Mk. nunmehr auf 598 682 000 Mk. Demgegenüber steigt das steuerbare Vermögen in der zweitreichsten Stadt des Landes, in M ain;, bei einem Verrnögenssteiiererfrag von 470 828,55 Mk. nur auf 495 609 000 Mk. und bleibt somit hinter dem steuerbaren Vermögen Darmstadts nunmehr um über 100 000 000 Mk. zurück. _ Für das Steuerjahr 1912 sind 163 596 Personen zur Vermögenssteuer veranlagt worden, und hiermit 1577 mehr als im Vorjahre. An diesem Zugang ilt die Provinz Starkenburg mit 657, Oberhessen mit 71 und Rheinhessen mit 20d Personen beteiligt. , a Die gesamte durch die Hauptveranlagung für 1912 fest- gestellte Staatssteuer (Einkommen und Vermögenssteuer^ belauft sich auf 18 556 602 Mt. und bat sich gegen das Vorfahr um 630 887 Mk. ober 3,52°o erhöht. Davon bringt die Provinz Starkenburg 8 352 241 Mk., Oberhessen 3 708 754 Mk. und Rheinhessen 6 495 577 Mk. mehr lihereHai Vorbe leellnderl Pro«pek Dr. McyerhoiF, Süd-Anlaere (a.-d. Jobanneskirehe). J>r. Schäffer. Hochstrasse 9. Airchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 8. September, 14. nach Trinitatis Sotterdienst. Standesanrtsnachrichten Gießen. Aufgebote: Aug. 31. Wilhelm Ständen, Metzger in Kenn, mit Jakobiue Margarete Heroth in Gießen. — Ludwig Gravelius, Kaufmann, mit Eniilie Jordan, beide in Gießen. — Sept. 2. Wilhelm Müller, Prokurist in Gießen, mit Rosina Wiestner in Frankfurt a. M. — Karl Teichmann, Dr. phil., mit Josepha Lucia Mathilde Alma Jansen, beide in Weidenau. — Paul Schorlemmer, Pfarrer, mit Emmy Klisfmüller, beide in Gießen. — 3. Johann Konrad Rößer, Schneidermeister, mit Dorothea Appel, beioe in Wieseck. — 5. Ernst Paul Zeidler, Schauspieler, mit Henriette Dorothea Charlotte Brauns, beide in Heiligenberg. — Heinrich Siremmel, Chauffeur in Bork, nut Marie Lich in Gießen. — Wilhelm Kornmann, Maurer, mit Anna Otto, beide in Gießen. Eheschließungen: Aug. 31. Paul Dietzel, Taglöhner, mit Elisabethe Hatz, beide in Gießen. — Heinrich Samm, Post bote in Gießen, mit Clisabetha Schott in Ober-Ohmen. — Karl Wetz, Bauassistent in Breslau, mit Elise Tonges in Gießen. — Heinrich Feick, Sparkasseubnchhalter, mit Luise Hellmold, beide in Gießen. — Friedrich Lenz, Schreinermeister, mit Minna Lenz, beide in Gießen. Geborene: Aug. 25. Dem Spenglermstr. u. Installateur Heinrich Blum eine Tochter, Marie Wilhelmine Emmi. — 27. Dem Schneider Wilhelm Rieß ein Sohn, Robert. — Dem Wagenführer bei der Straßenbahn Ildarn Frei eine Tochter, Lina. — 29. Dem Maschinenmeister Heinrich Hempel ein Sohu, Heinz. — 30. Dem Schlosser Heinrich Günther eine Tochter, Lina. — Dem Kliniksdiener Franz Taver Schneider eine Tochter, Elisabeth. — 31. Dem Taglöhner Wilhelm Schneller eine Tochter, Anna. — Dem Fuhrmann Georg Naumann eine Tochter, Eli>a- beth. — Dem Bankbeamten Otto Suber eine Tochter, Gertrud. — Dem Bürgermeistereisekretär Karl Kolb eine Tochter, Irmgard Karola. — Sept. 1. Dem Fuhrmann Emil Klug eine Tochter, Erna Anna Martha. - Dem Bureauvorsteher Friedrich Wilhelm Kirstcin eine Tochter, Anna Marie. — 3. Dem Gaswerksarbeiter Heinrich Schreiner ein Sohn, Heinrich. Gestorbene: Aug 31. Friedrich Sinn, Schuhmacher, 39 Jahre alt, Grabenstraße 12. — Sept. 2. Gottlob Dietrich, Kulturtechniler, 57 Jahre alt, Ebelstraße 16. — 3. Johannes Schmidt, Cisenbahnschlosser i. P, 76 Jahre alt, Frankfurter Straße 167. ■ teMta Mnintd. ibcoi iah vfliiiibnl HtoliHniwL. :>< ‘’hrmifrifli rtrag bti rhmßalln. Neuaufnahme 9. OkL 1912. 5920 Kommunion, Legen. Abendkurse ungen Höhn. oirt Whellli S D"A inarbciiet hmr- Buchacker u. Flimm, Kgl. Pr. LotL-Einn. Usermister ae nach Nachhülfe- und Arbeitsstunden ember n 8 Uhr: Vilbel»' ; Mra Öen Vhifiitbtorat rtkingäbaufen Das selbsttätige Waschmittel. KManic*. r' *m 3ohorch ^d), Hiittenarkc * ®rors cnbcamten W ■ immel’s Hsm‘. it! Ihr App-tii :t, die k’.yr Ss* ■ dingt einen la. Dauerbrandofen kaufen bei In einfacher und reicher Aueuttcng , Erwin MM' Lotten. wirt und W* Nur in Onginalpakelen, niemals lose. HENKEL & CO., DÜSSELDORF. Alleinige Fabrikanten auch der allbelieblen rrlfctldH SredStarLimeiuAnttverpeu. W Zalmaaa in Gießen, Grabenstraße < H. Kli-pßem in üang8Mrf. äss^ 5000 Lose Lßtteriphank 6Lm.b.it Eisenach., Privatunterricht und Nachhilfe in Griechisch. Lateinisch,Deutsch und Geschichte für alleKlass.. Englisch untl Französisch für I nter- u. Mittelstufe. Priv. Vorher, f. alle Schulklassen n.-Examina, speziell f.Matu- rum u. 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Bon Oktober r xli mificv dem Seminarkindcrgartcn noch ein Kinder £t u eingerichtet werden, in dem Kinder auch für zu onsstundcn Aufnahme finden können. -»14« Anmeldungen Gartenttr. 30 v ■a-Bruchleidendeii ™ein Bruchband „Ideal“ ohne Feder, eigene! System, auch bei Nacht tragbar, bietet die grüßte Erleichterung und hält unter Garantie jeden Bruch zurück. I.eib- u. Vorfallbinden, ticradehalter, Gnmmi- K< rÜ™i?J Uuilinng. Landarbeit-, Weist u. Kleidernüh. ^NllS itiiun f .'.atirungsniinclledre, Buchfilbrung Krtnbaus- ,,, 4,>iiuiiut. valb n. ,labredfinit. ^lah u l.roip. d. ',eit. t\i j "J.1 inner igenbrodtFrankfurta.M ,Bleichstro. __Id‘7/s___ MBBBMBbtidt. aut nicht «lebende Höhere | Handelsschule Landau | ____(Pfalz).--K ■ I HanöelsreilsehfflE wiom 26 Einjährige. II. Halhjähr. Handelskurse s Schul-und Pensionat.rflume In ImposanlenNeubauten. ■ Getrissenh. Boaufsichtlg-. "Lner^_put0' ®r^ey^^' ■ I AusfQhrl. Prospekte versendet Direktor A. HirJ Neuaufnahme ■ . • 714. 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