(Eine Programmrede zur UmversitätLresorm. Bei der Friedrich-LüilheLni-Feier der Bonner Uni* versitLthat Professor Dr. Eller eine Festrede gehalten, die sich von den üblichen Reden in mancher Hinsicht stark unterscheidet und in energischen Reform forderungen nicht nur des Bonner, sondern auch des allgemeinen Hochschulbetriebs gipfelte. Dem „Bonner Generalanz." zufolge führte der Redner etwa folgendes aus: Seit 22 Jahren stehe er an dieser Stelle, obschon jahraus und iahrein das Bild wechsele, alljährlich ein neuer Rektor und neue Dekane gewählt würden, eins bleibe unwandelbar im Bilde der akademischen Feier: die Pedelle und der Profenor der Eloquenz. Die Frage ist, ob die gegenwärtigen Einrichtungen noch mit den heutigen Änforderungen im Einklang »landen und ob nicht manches nottue, >vas die Vergangenheit leicht entbehrt habe Dar, die Universitäten reformbedürftig seien, liehe nutzer aller Frage, vor allem sei die Uebersüllung cm Uebeluand. Lo könne es nickt weitergehen. Ter Unterrichts betrieb sei vielfach eine Unterhaltung geworden, die Vorlesungen ein Lichtbildtheater, an Kincma. Alle Arbeit werde weggenommcn, alle Fähigkeit lonzemrienen senkens crichlaise. Und ein großer Teil der Studenten mache von den Vorle,ungen keinen Gebrauch. Sie gingen in den Lcußerlichkeiten des Verbindungswesens aui oder infolge ihrer mangelhaften Vorbildung verfehlten sic ihr Ziel. Die Kollegien würden nur des Examens wegen mehr belegt, aber nicht gehört. Die Einheit der Wipen- iton sei zur Phrase geworden. Die heutigen u ß biete ein glänzendes Vorbild. Der Zolltarif müsse Position für Position revidiert werden, um dem Geschäft Schläge zu ersparen, die es ins Schwanken bringen. Es müsse ein Geld- umlaufshsicm angenommen werden, das dem Kredit größere Elastizität gäbe und Rückschläge und Paniken erschwere. In den auswärtigen Angelegenheiten müßten die Vereinigten Staaten sich gegenüber den anderen Nationen gerade so verhalten, wie ein ehrenhafter Privatmann gegenüber anderen. Der Panamakanal müsse befestigt und die Kanalzölle auf den überseeischen Handel für alle Nationen einschließlich der amerikanischen festgesetzt werden. Die amerikanischen Küstenfahrzeuge Müßten jedoch den Kanal frei passieren, aber das sei keine unter- sckiättiche Behandlung fremder Nationen. Er schloß mit dem Hinweis, daß alle Macht, die er je besessen, ihm vom Volke übertragen worden sei. Er rief das Volk auf, im Geiste der Brüderlichkeit für die Förderung des Wohls der Nation ein- zutreten. . Der Wahlprüfungsausschuß hat mit 17 gegen 16 Stimmen beschlossen, N c g c r d c l e g i c r t e nicht zuzulassen. Die Neger beabsichtigen deshalb an Roosevelt zu appellieren. der Riviera, der Zauber Nizzas treten in den Hintergrund, man nimmt das bißchen herrliche Natur als unvermeidlich mit in den Kauf, der eigentliche Grund ist daS Spiel und immer häufiger hört man: „Ich gehe nach Monte . . ." Michaelis ging nach Enghien, in diesen Pariser Vorort, in dem das Badelcben für |o manchen nur einen Vorwand für seine Spielerinteressen bildet. Am Donnerstag voriaer Woche begann er im Kasino zu 'spielen und verlor 15 OuO Franken am ersten Abend. Zn den nächsten Tagen versetzte er sämtliche Preziosen einer befreundeten Dame sowie alle eigenen Wertsachen und verspielte daS Geld. 3000 Mark, die per Postanweisung aus Berlin kamen und weitere 3000 Mark der Dame gingen denselben Weg. Dann griff der Berliner Anwalt zum Revolver. Michaelis ist nicht nur das Opfer seiner Spielverluste So einfach ist die Tragik des Spielers nicht. Ter Tod dieses Mannes ist der traurige Endpunkt einer scl-einbar glänzenden, in Wahrheit wirtschaftlich und moralisch schiefen Laufbahn. Es wird im Berliner Älubleben häufig beobachtet, daß gerade die, die „per Saldo" gewinnen, am ehesten unlergehen. Sie schätzen den Wert des Geldes nicht mehr, ihre persönlichen Bedürfnisse steigen ins Ungemessene, das übertrieben üppige Klub leb en verwischt die Distanz zwischen Einnahmen und Ausgaben, sie ballen die goldene Quelle, die ihnen vom grünen Tisch in den Schoß rief Ht, für unerschöpflich. Sie leben lustig und sorglos in den Dag hinein, bis eines Tages der Fehler in der Rechnung nicht mehr gut zu machen ist. An diesen „Glückskindern" offenbart sich erst recht Die Tragik des Geschickes. Auch Michaelas hat durchaus nicht immer verloren. Er hat oft beneidens- loerte „öiege" am Kartentisch davongetragen. Aber das Saldo war der Bankerott eines allzu leicht und toll dahin- gclcbtcn Lebens. Wie sagte doch der Oberstaatsanwalt im Harmlosenprozetz: „Möge man hieraus die richtige Lehre ziehen: das war le bernier coup, rien ne va plus!" Das Naturtheater im Zcheitniger Part. DorNänge zur Breslauer Hundertjahrfeier. Aus Breslau wird uns geschrieben: Tie lange ver- lanntc und in der Entwicklung etwas zuruckgetretene Oder- slLdt trifft ihre Vorbereitungen zu der großen Hundertjahr- feier und Ausstellung im nächsten Jahre, bte sw unter den deutschen Großstädten wieder mehr m den Vorder- qrund rüden soll. In dem gewaltigen Kuppelbau der Ausstellungshalle wird ein Festraunt errichtet, der tn der ganzen Welt nicht seinesgleichen hat und der sich auch uir vornehme Musikfeste vorzüglich eignen durste; wie verlautet, wird u. a. eine Hans - Pfitzner - #et er gebaut Ebenfalls in Scheitnig, nur zehn Minuten vom .'lusstÄlungsgelände entfernt, ist nun ein Naturtheater großen Stils eröffnet worden, in dem großzügige, zeitgemäße, künstlerische Darbietungen helfen sollen, dem Unter daltmiasbedürfnis der zu erwartenden Fremden zu genügen. Die Naturbühne verdankt ihre Entstehung dem Jaaeraut Alfred Bernaus, des Direktors des ^.eutichen Theaters in Köln und früheren jugendlichen Helden des IßieSlauer Schauspiels. . Bor einem etwa 3500 Köpfe zahlenden Auditorium - die leider etwas zu flach ansteigende Tribüne sagt -000 Personen — faiid am Sonntag die Eröffnungsvorstellung statt. Shakespeares „S o m m e r n a ch t s t r a u m", das unsterb- liebe Waldpoem mit der Musik Felix Mendelssohns. x\c Seaie Alfred Bernaus bot viel des Jnterenanien, ob- schon seine Auffassung dazu neigte, mehr das Aeuszerliche, wzusaaen Opernhafte der Szenen hervorzitlebren. konnte man nach Reinhardtschern Muster zu Beginn einen rentablen Reiterumzug mit den obligaten Fackelträgern genießen. Zu den Elfenreigen erstrahlten von den Baumen rit Hintergrund nicht 10, sondern 100 Glühwürmchen- .Körperchen", meistens auf einmal. Die Elsen und §een t rinnet t en eher an Opemballetteusen als an dustige -vald- Dcifter, und Die schöne Musik wurde manchmal an Dura'- vu.s ungeeigneten Stellen durch kreischenDe stimmen über» tönt. Lieb erbauet, es fehlte die Märchen,ummung, das keimliche Raunen und Flüstern der Geisterscharen, auch bührend des Nvcturnos, das im geschlossenen Thcat».r so dundersam ergreift. Zum Teil trug Die schuld daran Die P.Ll zu grelle Beleuchtung, die nur ihren Scheinwerfern Ein Spielerenöe. Unser Berlin er Mitarbeiter schreibt uns: „Der in weiten Kreiselt bekannte und beliebte Ber- | tmet Anwalt Iustizrat Paul Michaelis hat in I 'nghien bei Paris Selbstmord begangen, nachdem er nn dortigen Kasino einen Berzweiflungskampf mit dem 5pielglück versucht hatte, um seine zerrütteten Verhältnisse -.u sanieren", — eine kurze Notiz, eine Unglüdsdepesche, | jpic täglich so viele andere. Und doch entrollt diese Nach- l richt das ganze traurige Bild eines Spielerlebens und J lenes ausgearteten Klubtreibens, wie es gerade in ' Berlin gezüclstet unb gepflegt wird, ein Herd namen- ' losen „glänzenden Elends" mit tragifdjem Ausgang. M., der f seit 30 Jahren in der Reichshauptstadt die Llnwaltspraxis ausübte und persönlich ein überaus liebenswürdiger und angenehmer Mitbürger war, spielte seit vielen Jahren lauptsächlich in den vornehmen Klubs. Schon vor etwa 15 Jahren hatte er dabei so erhebliche Berluste erlitten, toß er sich trotz einer Einnahme von 100000 Mark in 'Uten Jahren (seine Bilanz ergab im vorigen Jahr 150000 DJlart Reingewinn) finanziell nicht wieder erholen konnte. Michaelis war eine Autorität in Theaterprozessen und letocate sich gesellschaftlich ganz besonders in den Kreisen Mr Bühnen berufe. Daß gerade in diesen Zirkeln die 5pielleidenschaft tiefe Wurzeln geschlagen bat, ist eine alte Tatsache. Als tn Berlin der Klub ,ür Schauspieler gegründet wurde, widmete man ihn in schönen Worten nach äugen hin nur idealen Zweden, um den „Mittelpunkt für die zer- itreuten Kärrner vom Thespiskarren zu schaffen". So stand ickwarz auf weiß gebrudt unb wer, stolz au, Den Besitz, die Statuten nad> Hause trug, der glaubte wohl an Die Wahrheit des verkündeten Vereinszweckes. Wer aber die Probe l auf das Exempel machen wollte unb in den Klub (Unter : icn Linden) hinausging, der fand, daß dort nur für Spieler l „alles da war", Pokertische, Baccarat, Tarock und Klabrias | (wegen der vielen Oesterreicher). Bis and) dieser Klub sein intimes Skandälchen hatte und das Bacspielen verboten Irurbe. Aber sonst blieb alles beim alten, und cs wurde zuweilen um höchst bedenklich Summen gespielt. Das gleiche ' Md zeigte sid) in einem der größeren Schriftstellerklubs im besten, der Stadt. Aud) dort wurde recht brav „gearbeitet". Mud) dort würben die Nächte zu Tagen gemacht. Ter lebenslustige Rechtsanwalt Michaelis war immer dabei. DaS Klubleben und Spielunwesen hat in Berlin Aus- « luchse gezeitigt, Wit sie in manchmal so schlimmen unb f «bedenklichen Formen nirgends anders im Reiche Vorkommen. I tzllle Kreise der Berliner Gesellschaft werden davon umfaßt, Aristokratie und Börse, Industrie und alle akademischen Berufe, Theater und Schriftsteller, ja man kann sagen, alle, die das Einjährigen-Examen bestanden und eine einigermaßen mögliche 'Position haben, bilden die Elemente, aus denen fid) die Klubs zusammensetzen. Auch die lieben Frauen l-aben sich zusammengetan und sind ihre ur- eigensten Wege in der Emanzipation von den männlichen Gründungen gewandelt. Die Outsider, die Hochstapler unb Glücksritter selbstverständlich nicht zu vergessen. Dem Einfluß der Klubs ist es aud) zuzuschreiben, daß in der letzten Seit viel stärker in den Familien gespielt wird als früher, I meist Poker, und neuerdings gehört es ein fad) zum guten ion, jedes Jahr ein- ober zweimal auf 3—4 Wochen in tlII richtiges Spiclerparabies zu reifen, um endlich einmal ben großen Eoup zu landen. Die landschaftlichen Reize (Eine programmiere Roosevelts. Chicago, 6. Aug. Auf dem Konvent ber Fortschrittspartei entwickelte Roosevelt heute sein Programm. Er betonte nachdrücklich, daß eine neue Partei nötig sei: die Konvents von Chicago und Baltimore hätten schlagend gezeigt, wie wenig das Volk unter den jetzigen Verhältnissen regiere. Tas Volk, nickt die gesetzgebenden Versammlungen, sollte über diese Grnndzüge der Polrnk entscheiden. Das Volk müsse die Kontrolle über jeden Zweig des staatlichen Dienstes beibehalten. In Bezug aus die Trnps kritisierte Roosevelt das Verfahren der herrschenden Republikaner und Demokraten i.nd empfahl, daß die in der Frage der Transportgesellschaften angenommenen Grundsätze auf alle Jndnstriekon-.erne, die mit dem zwischenstaatlichen Handel zu tun hätten und darin das Monopol über die Marktkontrolle hätten, angewcndct würden. Roosevelt empfahl die Schaffung eenes nationalen I n d u st r i e a u s s ch u f f e s mit der Befugnis, die großen industriellen Unternehmungen zu kontrollieren und darauf zu achten, daß die Verfügungen über die Verbesserungen der Arbeitsbedingungen befolgt werden. . _ ., n , Ferner sprach sich Roosevelt für bic Errichtung von Lohn- ausschüssen zur Festsetzung von M i n i m a 11 ö h n e n aus, sowee für die Einführung von Bestimmungen über Schutz und Ersatz bei Unglücksiallen, für Verordnungen über die Erziehung unb Pflege der Kinder und Krankheiteir des Alters und für Verhinderung der Nachtarbeit von Frauen und Kindern. Roosevelt erklärte sich zugunsten des Frauenstimmrechts. Was den Zolltarif betrifft, so glaubt Roosevelt, daß das amerikanische Volk für den Schutzzolltarif sei, aber sich gegen die ungerechte Anwendung dieser Politik und gegen frühere Mig- bräuche auflehne. Er empfahl die Bildung cmes ständigen Ans- selbft den mitternächtlichen Wald tagcshcll beschien, während der wirkliche, abnehmende Mond allein viel besser gewirkt hätte. Auch die Anordnung des Schauplatzes, durch die der Palastvorbau des Theseus unverhüllt stehen blieb, störten die Stimmung im Waldakt. Kapellmeister Barth- Rcichcnberg hielt Orchester und Chor straff zusammen; fein Orchester litt wie das vieler FreUustbühncn an den weitaus au schwach besetzten Streichern. Das Publikum applaudierte am Schluß lebhaft. Tr. M. E. Der Kaiser in Sroincmünöe. Swinemünde, 6. Aug. Der Kaiser hat vormittags dem Schießen in See auf schwimmende Scheiben von ber Festung beigcwohnt. Hierzu waren aud) der Generalinspekteur General der Artillerie Lauter und Inspekteur Generalmajor Borkenhagen eingetroffen. Die Abreise nad) Wilhelmshohe erfolgte um 11 Uhr 30 Min. Der Reichskanzler reiste um 11.22 Uhr nach Hohenfinow. — Die Einnahme von Zuara durch die Italiener. Rom, 6. Aug. Ueber die Operation zur Einnahme von Zuara, die gestern glüdlid) beendet wurde, telegraphiert General Garioni folgende Einzelheit«!: Admiral B o r s a und die Division der Marine-Akademie besiegte die Feinde ohne ernste Sck)Wierigkeiten auf dem Gebiete östlich der Oase und nahm um 1 Uhr nachmittags Die fast unverteidigte Stadt ein. Zuara ist nahezu vollständig von den Bewol)nern verlassen, die in die denadcharte Oase geflüchtet find. Das Bestreben des Operationskorps gegen Zuara war, den Gegner zu beschäftigen unb ihn zu hindern, sich zu konzentrieren. Das Kommando des Armeekorps bestimmte dazu einen Teil ber Truppen von Ainzara und Gargaresck). Die Maßnahmen gelangen; starke Gruppen ber Türken unb Araber würben zusammen gezogen, traten jeboch halb den Rückzug an unb ließen eine Linie Posten zurück. Die italienischen Truppen blieben nachts in ihren Stellungen, um morgens ihre Bewegungen fortzusetzen. In den srühesten Morgenstunden erschien ein Landu ngsko rp s vor Zuara unb begann die Landung. Zuerst ging ein Bataillon Matrosen, sodann die unter dem Befehl t^s Generals Tassoni stehenden Truppen an Land, wahrend zu Lande eine von Sidi Ali kommende Kolonne auf Zuara losrückte. Admiral Borsa meldet über den Fortgang der Operation: Der Platz wurde morgens von Matrosen unter dem Schutze von Schiffen besetzt. Die Landung des gesamten Korps war um >/210 Uhr beendet. Die Matrosen besetzten ein Heiligtum, die Kolonnen Tassoni für Den Prüfenden und für den Prüfling. Die Studenten hallen keinen einzigen Raum im ganzen Univerfitätsgebäude zum Aufenthalt, zur Arbeit, fein Lesezimmer, kein Spielzimmer, nichts. Ta- her stamme auch zum Teil die heutige Zc r sp l i t t er ung der Studentenschaft, ihre Auslösung in Korporationen und Ver- biiidungen. Gerade diese Zersplitterung bllde einen Hauptgrund für untere politische und gesellschaftliche Zerfahrenheit. Die Universität könne nicht zugleich Volkshochschule und wisienschastliche Hochschule sein. Alles müsse von ihr serngehalten werden, was den geistigen Wissenschaften fremd fei. Wer in ber Wilsemchast etwas leisten wolle, müsse erst arbeiten lernen. Die For- schungsinstitute dürften nicht von der Universität losgerissen werden, denn mit dein Fortfall der For- schungsmöglickkeil werde der Forschungsgeist verschwinden. Obenlcr Gruiwsatz sei, daß Die Universität ein Institut Der Forschung unb der Verbreitung der Wissenschaft sei. xve Geist es w 11 je n- fdjaft befinde sich im Gegensatz zur Nalurwis,ens<1)all im Ruck» ,tand und der akademische Betrieb ber Geisteswif,enscka,ten ,ei mehr als vorsintflutlich. Entsprechende Einrichtungen fehlten tast vollständig. Namentlich fehle es an Büchern. Sie seien zwar auf der Universitätsbibliothek, aber in nur einem Exemplar, und bas sei meistens verliehen. Es fehle ein JmtiMt, in dem alle Urkunden und alle Bücher vollständig vorhanden seien. Es existierten wohl Seminare und ihr segensreiches Wirken dürfe nicht vergessen werden, aber wie die Professoren mit 17o Studenten im Proseminar Hebungen abhalten sollen, das erscheine mehr als fraglich. . , Prof. Elter faßte feine Forderungen dahm zufammen, Daß ein großes geisteswissenschaftliches Institut geschaffen werden müsse, das sich in so viele Unterabteilungen zu gliedern habe, als heute Seminare vorhanden leien. Tag wr Tag müßten Kurse abgehalten werden mit höchstens 2o Teilnehmern. Dafür seien reichlich Arbcus- und Uebungszunmer zu schassen. 'Jhir eine Reform an Haupt unb Gliedern tonne helfen, nicht em Flickwerk. Er hoffe, daß eine eimichnge Unterricht- Verwaltung ihre Hilfe nicht versagen -oerde und baß nd>en den prächtigen Neubauten des geolognchen und phynkalischen Jnftituts sich bald ein größeres, alles umfaffendes ZnstiWt, das erste königlich-preußische Unioersitäisinstitut tut Geisteswissenschaften erheben werde. , — Ter Deutsche Photographen-Verein, I. P., Sitz Weimar, der vom 12. bis 16. August d. Js. seine 41. Wanderversammlung in Meiningen abhält, erläßt ein Preisausschreiben für militärische Aufnahmen aus dem Flugzeug, Lenkluftschiff, Freioder Fesfelballon und Drachen, für welches vom Königl. Preuß. Kriegsministerium drei Preise von .lr. 184 Erstes Blatt 162. Jahrgang Mittwoch, 7. August (9(2 r -iithener Anzeiger 4W Ä Ay wT Mtz rscheinl täglich, außer ▼ monal!>ck7LPf^viertel- » InlizlZltIiizr JliITizifiizT Krcis. veck. ung der Küsi wenige Punrl te nur 8,82 Punkten. Landkreis Gießen. /X Klein-Linden, 6. Slqg. Unser Kriegerverein be nm nb- schloß einstimmig, zu Ehren der KricgSveteranen 18. August eine Grave lottef eicr mit Kirchenparade Aus Stadt und Land. Gienen, 7. August 1912. ** Vom Großh. .Hofe. Der Großherzog begab sich mit Gefolge zur Jagd nach Schloß Romrod und wird einige Tage dort verweilen. ** Tas Befinden des Staatsministers Dr. Ewald ist in fortschreitender Besserung begriffen, wenn auch die vollständige Wiederherstellung noch längere Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Ter Zustand gibt zu ernstlichen Bedenken keinerlei Veranlassung mehr, ist aber immer noch mit starken Schmerzen verbunden. Pfarrpersonalien. Der Großherzog hat die neu errichtete evang. Psarrstelle an den Kranken- lind Pflegeanstalten zu Gießen de»n Pfarrer Hch. Adolph zu Büttelborn, beauftragt mit der Seelsorge an den Kranken- und Pflegeanstalten zu Gießen, übertragen. • • Erledigt ist die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-NauscS. Dem Inhaber kann eine OrtSzlilage bewilligt werden. * * Ernannt wurde der Militäranwärter Ludw. Jäger aus Grebenhain zum Hauswärter im nördlichen Kollegiengebäude. • • Die Ljandesversammlung des Verbandes der Hessischen staatlichen Unterbeamten findet kommenden Sonntag in Mainz statt. Vormittags tagt der Hauptvorstand, daran schließt sich eine Besprechung der Kanzlei-, Amtsgerichts-, Hauptsteueramts- und KreiSamtSdiener, sowie der Kanzleiwärter. * • Preisgekrönte Wetturner. Aus dem KreiS- Turnfest in Aschaffenburg erhielten im Zwölfkampf (dem allgemeinen Wetturnen an Geräten und volkstümlichen Uebnngen) folgende Turner des TurngaueS Hessen Preise: 5. Preis Ludw. Bepler, Tv. Gießen, mit 132 Punkten; 24. Karl Müller, M.-Tv. Gießen, 115; 27. Josef Jhlefeld, Friedberg, 1131 /,; 35. Hch. Schneider, Wetzlar, 1091 2; 48. Willi Rieß, Tgm. Marburg, 103; 53. Otto Matthes, Ak. Tv. Marburg, 1001/,, P. **DerBauerscheGesangverein hielt am Sonntag in sämtlichen Räumen von Steins Garten ein G a r t e n - fest ab und zwar mit bestem Erfolge. Schon kurz nach 4 Uhr war der geräumige Garten dicht besetzt. Nach einleitenden Musikvorträgen der Kapelle Mank Wieseck und einem unter zielbewußter Leitung des Herrn Otto Görlach vorzüglich vorgetragenen Chor des Vereins kam die Jugend ,Vi ihrem Recht. Tie Mädchen spielten unter Aussicht junger Tanten mit Ballett, Reifen uitd im Kreis, wofür ihnen als Belohnung Bretzeln verabreicht wurden, während die Buben sich mit Tauziehen, Sackhüpfen, Wrtrstschnappen und Wettlaufen vergttügtett. Für die Erwachsenen war ein Schießstand eingerichtet und die zahlreichen schönen Preise lockten immer neue Schützen herbei. Leider trieb gegen 8»/, Uhr ein Plötzlich eintretettdes heftiges Regenwetter die zahlreichen Teilnehmer in den Saal, doch konnte dies dem fröhlichen Treiben «der Sänger und ihrer Damen keinen Einhalt tun. Unter Tanz und Gesang ließ man das Wetter austoben und um 10 Uhr traten dann etwa 100 Paare zu einer Lampionpolonaise an, die in dem dunklen Garten einen hübschen Eindruck machte. ♦* Preisgekrönt. Karl Löwer erhielt in Braunschweig auf dem Deutschen Radfahrer-Bundesfest 2—4. August) im Blumemvettkorsofahren den 2. Preis mit Friedensverhandlungen? Genf, 7. Aug. Dem italienischen Friedens ausschuß, der mit der Türkei vorläufig die Verhaus hingen führen 'soll, gehören laut Meldung von unterrichteter Seite an: Ter frühere Unterstaatssekretär Fusin ato als Vorsitzender, der frühere Ministerpräsident L u z z a t t i, der frühere Minister B e r t o l i u i und General Cadora. Fu- finato hatte in Lausanne mit dein Chef der türkischen Mis- lion Said Hal im, einem Vetter des Khedive, in der vorigen Woche eine Unterredung. Montenegrinische Zwischenfälle. Cettinje, 6. Aug. Die Regierung hat die Reklamation des t ü r k i sch e n Konsuls wegen des letzten Grenzzwischenfalls dahin beantwortet, daß s i ch keine m v it t e n e g r i n i s ch e n Soldaten auf türkischem Gebiet befinden. Der bedauerliche Grenzzwischenfall sei die Folge der ständigen schweren Provokationen durch die Türkei, welche die strittigen Grenzfragen noch immer nicht in beiderseitigem Interesse beigelegt habe. Die „Voss. Ztg." meldet aus Cattba: Die Montenegriner haben das an der Grenze bei Kolaschan gelegene türkische Blockhaus in der vorigen Nacht überfallen und mit allen seinen Insassen, 70 türkischen Soldaten, verbrannt. ♦ Konstantinopel, 7. Aug. Gegen den K a m mt e r - Präsidenten Halil Beh ist wegen der Nichtverkün- dung des Auflösnngsdekrets das Kriegsgerichtsverfahren eingeleitet worden. ( znhalten. Nachmittags findet Scheibenschießen und geselliges Zusammensein auf der Burg statt. s. Lollar, 6. Aug. Gemeinderatssitzung. An- wesend: Bürgermeister Schmidt, die Gemeinderäte Ringleb, Forbach, Back, Schmitt, Römer und Hofmann. Für Ausführung der vor einiger Zeit ausgeschriebenen Regulier. ungSarbeiten deS Bachbettes war der Unternehmer Buß von Holzheim mit 596 Mk. Wenigünehrnender. Nach seinen ictzigen Angaben zieht er jebod) sein Angebot zurück, da ihm cm Irrtum unterlaufen sei. Als Nächstbilligsler erhalt Bauunternehmer Hr. Deibel den Zuschlag. — AlS 9lb- schätzer der an Milzbrand, Rauschbrand und Schweine- rotlaufseuche gefallenen Tiere werden die seitherigen wieder- gewählt: Ph. Schmitt V. und Ludw. Hofmann III., als Stellvertreter Ludw. Geißler III. und Ludw. Seipp VL Ausland. Die Reise Poincarös. Ter „Temps" bemerkt in seinem Leitartikel zu der Reite Poincarös, daß dieser in Petersburg auf die Notwendigkeit Hinweisen werde, die Abänderung in der militärischen Ausstellung Rußlands, die im Jahre 1910 getroffen wurde, abzuschassen, das heißt, die russische Grenze wieder mit der nötigen Truppenmacht nach Deutschland hin zu versehen. Eine russische Anleihe in großem Stil sei für diese Beruhigung der französischen Meinung zu erwarten. Laut Meldung der Mailänder „Perseveranza" hat der P a pst bereits einige hundert Blätter der Memoiren seines Pontifikats vollendet. Er widmet dieser Arbeit täglich einige Stunden. Tas Manuskript verwahrt er in einer Leder lasche, die er immer sorgfältig verschließt. Das englische Kolonialamt dementiert amtlich die Nachricht vmi dem bevorstehenden Rücktritt Lord Lansdownes als Generalgouverncur von Südafrika. Lord Lansdowne werde im Herbst auf seinen Posten zurückkehrcn. Tie Leichcnfeierlichkeiten für den Kaiser von Japan finden am 13. September, die Beisetzung in Kioto am 14. September statt. 1. 750 Mk., 2. 500 Mk. und 3. 250 Mk. und als Ergänzung von der Großh. Sächsischen Staatsregierung eine große silberne, eine kleine silberne und eine bronzene Großh. Staatsmedcrille zur Verfüaung gestellt werden, wozu weiter als 4. und 5. Preis eine silberne und eine bronzene Vereinsmedaille angefügt worden ist. Die Einlieferung der betr. Einsendungen Huk bis $um 15. Dezember 1912 nach Weimar zu geschehen. Tie PreiSverkündigung wird am 27. Januar 1913 in Berlin erfolgen. Tas Preisgericht besteht aus drei Personen, von denen eine durch die Wanderversammlung in Meiningen, die zweite von dem Vorstände des Teutschen Photographen-Vereins und die dritte durch das Kgl. Preuß. Krieasministerium ernannt werden. Die Veranstaltungen in Meiningen Huben noch ein besonderes Interesse dadurch, daß im Herzogl. Hostheater eine Reihe lachst interessanter Vorträge mit Lichtbildern stattfinden. Nähere Auskünfte find durch den Vorjitzenden des Arbeits- ausschusses Herrn L. Otto Weber in Meiningen und den Vorsitzenden des Deutschen Photographen-Vereins, Herrn zrarl Schwier in Weimar (l£hnr.'), zu erhalten. — Ein T e n d e n z st ü ck von Arthur S ch n i tz l e r. Arthur Schnitzler hat ein neues Schauspiel geschrieben, das ursprünglich für das Wiener Hofburglbeater zur Ur aufführung bestimmt war. Es nmrde schon früher gemeldet, daß der Erstaufführimg am Burgrheater sich Bedenken ent gegensteNten, da das Stück einen „heiklen Stoff" behandle Wie fetzt gemeldet wird, hat das Sckwuspiel einen Konflikt zwifche n Wissenschaft und Kirche zum Gegenstand. Die Uraufführung wird am Berliner Lessing- tlwater stattfinden. — Max Reger widmete sein neuestes Werk „An die Hoffmmg" für Alt und Orchester der bekannten Shin» diener Altistin und Regersängerin Anna Erler- Schnandt. Die .Künstlerin wird dasselbe unter Leitung des Komponisten in einem Meininger Hoftonzert zur Ur aufführung bringen. Deutsches Reich. Wie amtlich mitgeteilt wird, ist dir Absicht, dem Reichstag einen Gesetzentwurf zur Abänderung der Fahrkarten st euer, vorznlegen, vorläufig aufgegeben worden. Bekanntlich sollte bereits in der letzten Session vor den Neuwahlen eine solche Vorlage eingebracht werden. Sie war jedoch nicht als eine Maßnahme der Reichsfinanz^ Verwaltung gedacht, vielmehr sollte sie aus eisenbahntechnischen Rücksichten, das heißt zur Steigerung der Einnahmen aus dem Personenverkehr, eine neue Verteilung der steuerlichen Belastung der Fahrkarten herbeiführen. Die „Korrespondenz Wilhelm" erfährt von eingeweihter Seite: Die in den letzten Tagen aufgetretenen Gerüchte über die Auswechselung der Geschütze mit Bronzerohren durch solche mit Stahlrohren entbehren jeder Begründung. Ebenso ist die Nachricht von der Bestellung von Stahlhaubitzen, die die Heeresleitung bei den Skodmverken auf Kredit eingeleitet haben soll, aus der Luft gegriffen. > Die ständig wachsende Ausdehnung und Bedeutung, die das verbreitetste deutsche Stenograp hsy st em Gabelsberger im letzten Jahczcynr uuu) in gefunden hat, führte zur Gründung des „Preußischen Landesverbandes Gabeisberger, Sitz Berlin", wie solche Landesverbände bereits in Bauern unter dem Protektorat des Prinzregenten und in Sachsen unter dem Protektorat des Königs bestehen. Vorsitzender des neuen Landesverbandes, der etwa 1000 Vereine mit 30 000 Mitgliedern umsaßt, ist der bekannte Straf rechts lehr er an der Berliner Universität, Reichstags- und Landtagsabgeordneter Geheimer Justizrat Professor Tr. v. Liszt. Die „Köln. Ztg." meldet aus Berlin: Tie Untersuchung des Falles der beiden im mexikanischen Staate Sonora aufgefunbenen De u tj d) e n Hertling und Schubert wird crngelegentlichst bet rieben, obschon sich inzwischen Zweifel an der Reichsangehörig- keir der Ermordeten ergaben. Hertling soll amerikanisches Bürgerrecht erworben haben, Schubert soll aus Böhmen gebürtig sein. marschierten aus ihr Ziel Zuara los. Tie Ausschiffung des Kriegsmaterials begann. Gkmeral_Garwnr telegraphierte gestern mittag: Die kombinierte Operation begann morgens. Das Landungskorps schiffte sich im Osten der Oase Zuara aus, ohne ernsthaften Widerstand zu gnben und befindet sich gegenwärtig auf dem Marsch nach der Stadt. Die von Sidi Ali kommende Kolrmrre brach nach langem, prächtigem Marsche den feindlichen Widerstand und erreichte den Westrand der Oase. In dem telegraphischen Bericht des Generals G a r i o n i über die Einnahme Zuaras heißt es roeiter: Nachdem die Kolonne Lequio ben nicht ernsten Widerstand bg Bubesla überwunden und einen feindlichen Angriffsversuch bei Marsa Tibuda zurückgeschlagen hatte, besetzte jie gegen 9 Uhr diese Ortschaft, die ungefähr 20 Kilometer von Erbt Said entfernt in der Nachbarschaft des westlichen Randes der Oase Zuara liegt. Don hier aus wurde eine aus zwei Bataillonen und zwei Schwabronen gebildete Ableitung von Westen in die Lase entsandt, um sie vom Feinde zu säubern und sich »mit der Kolonne Tassonizu vereinigen. Die Abteilung löste ihre Aufgabe glänzend und bemächtigte sich der Stadt und der sie umgebenden Lase. Dieser glückliche Erfolg ist auf das vollkommene Znsammen- wirken der Marine und der beiden in Zuara zusammenstoßenden Kolonnen tzurückzuführcn, wie auch auf die Niederlage, die die Verteidiger von Zuara kürzlich bei Sidi Ali erlitten. Die Kolonne Tassoni hatte keine Verluste, die Kolonne Lequio wenige Leichtverletzte. Wegen der Hitze und der Bodenbeschasseiiheit war der Marsch sehr anstrengend, aber die Truppen überwanden ihn mit vorzüglicher Ausdauer. Die Blätter bespreck)en die Aktion bei Zu ar a. Sie heben ihren Wert für die endgültige Besetzung der^Kü^te hervor und Betonen, daß die Türken dort ........2" m‘““' sekundärer Bedeutung besetzt hielten, die leicht zu erobern seien. Wahrscheinlich aber zögen sich die Türken freiwillig zurück, um der Gefahr einer Einschließung zu entgehen. Die Besetzung Zuaras vermehre außerdem die Schwierigkeiten der Verproviantierung der Türken. • seine Wohnung. Kreis Schotten. De s. Kölzenhain, 6. Aug. Bei dem Preisschießen, b der hiesige Kriegerverein am Sonntag vcranftalictr, trad auch ein siebzehnjähriger Junge als Preisschütze auf. Vern, Laden bcS Gewehres ging dem Jungen der Schuß lo Das Geschoß ging durch den Rock eines Zuschauers, et fingerbreit von dessen Wirbelsäule entfernt, meiste und verletzte einen anderen Zuschauer am Arme, durchschlug bann dem Landwirt Volp auS Lber-Seibertenrod den Lbcrichenkel- knochen und prallte gegen die Kniescheibe eines hinter letzterem Stehenden. Der Landwirt Volp ii't schwer verletzt und muß heute in die Klinik nach Gießen nr rächt werden. Es besteht Gefahr, daß der Mann sein Bein verliert. r. Groß-Eichen, 6. Aug. Heute nachmittag fand man den im besten Mannesalter stehenden Landwirt Karl Stein von hier auf feinem Stallbobcn erhängt vor. Was den Man, in den Tod getrieben bat, konnte noch nicht festgestellt roa jedoch zeigte Stein in letzter Zeit Spuren von Geistesgestört Kreis Friedberg. Friedberg, 6. Aug. In diesen Tagen wurde di neue Blindenanstalt bezogen. Zwei Jahre ivurdr an dem Gebäude gearbeitet. Die neue Anstalt besteht aug vier Häusern: dem AnstaltSgebäude, einem großen dreistöckigen HauS, der Direktorwohnung, bem WerkstattSgebäude für die Korb-, Stuhlflechte- und Seilerarbeiten und der gedeckten massiven Seilerbahn. Eine EinweihungSfeier wird später stattfinden. Die seitherige Blindenanstalt wird zum HauS für die Kulturinspektion umgebaut und muß bis zum 1. Oktober fertig sein. w. Bad-Nauheim, 6. Aug. Der I. Frankfurter Schwimmklub (Protektor Prinz Friedrich Karl von Hessen) veranstaltet am nächsten Sonntag nachmittag auf dem großen Teich im Bad-Nauheimer Park mit sämtlichen Herren und Damen deS Klubs em großes Wasserfest mit interesianlcm, abwechslungsreichem Prograinm. Unter den zahlreichen Programmnummern sind namentlich zu erivähnen ein Damen» Reigen, Kunstschwimmen und Hochspringen von Damen und Herren, Tandcmschwimmen, Wasierballspiel und hilmoristischer Hindernisschivimmen. Der 40 Morgen große tiefe Teich mit seinen von hohen Baumgruppen gekrönten Inseln und seiner malerischen, waldesgrünen Umgebung ist für den Wchserfport hervorragend geeignet. Starkenburg und Rheinhessen. — Darmstadt, 6. Aug. Im Rcsidenzschlosse sind 14 Säle für die Ausstellung .Der Mensch' zur Verfügung gestellt und bereits neu herqerichtet worden. Die Ausstellung ist durchaus keine bloße Vorführung von Krankheiten, behandelt sie doch in erster Linie den gesunden menschlichen Organismus. Die Vielseitigkeit der Ausstellung geht schon aus dem Inhalt bcS ersten der 14 Säle hervor. Wir sthen darin niedere Lebewesen, Zellen, Protozoen, Bakterien unb andere LebenSelemeute dargestellt, sowie interesiante Serien von mikroskopischen Präparaten. Die Zusammensetzung deS Blutes, bcS wichtigsten Bestandteiles unseres Körpers, und die Tätigkeit des HerzenS, als kompliziertes Pumpwerk mit Arterien und Venen, wird in allgemein verständlicher Weise gezeigt. Turchsichtige Präparate laßen die wundervolle Verteilung brr Blutgefäße erkennen. Die Zweckmäßigkeit deS menschlichen und tierischen KnochensystemS, die Funktionen der Muskeln und der Haut werden uns klar gemacht. Die Ausstellung ivird am Freitag, 9. August, mittags 12 Uhr, von dem Großherzog eröffnet. Dazu erging eine größere Anzahl von Einladungen. Nach der Feier werden die Ehrengäste durch den Großherzog und die Großherzogin im Kaisersaal be» Residenzschlosses empfangen. Tie Ausstellung ist an diesem Tage von 3—10 Uhr und an den folgenden Tagen von 9 Uhi morgens bis 10 Uhr abends geöffnet. Kreis Wetzlar. Kröffelbach, 6. Aug. Am 1. Oktober gedenkt unser alter Lehrer Joh. 93 ü cf n e r in den Ruhestand zu treten. Geboren im benachbarten Niederquembach, hat er ’ r’pj' ßöbfl * : abg !.' 'Ldils g« -X florf Iva' Srft M« Tw eine Ji Lttmflit nnin -rt und dergle ' ...imd ts m vVfiküe, dieoff Htld nahm' :(jß a innnba jlngebörige tröin imter ck ;la6re, el)' MbrrÖefÄ i x* Sßittm ab nj’^rbrtdKit, d »aferf geroonm nr berüebt i -r g einmal von L-.7?urbt eine! gjrt: Scrfonen i B kmachung bi •nicb, postiert. ri die Behm . rirmuihen, da <(>, büi gewi' ton -pielhö üi Teil!>al honir kingeheim! /_^ pullgiil, U. Vdiy. UH|if iHlic-J < .. i m I 0)111* ge bä u d e, das mit einem Kostenaufwand von rund 100U0uä.U(, erbaut wird, soll biS Herbst im Rohbau vollendet fein. Ta- Gebäude kommt an bciualtcn FestungSwall zu stehen. Kreis Bübingen. K. Lber-Wibdersdeim, 6. Aug. Bei den Sprengung-, arbeiten im hiesigen Basaltwerk ging bcur? mittag em S - u früh los. Tret Arbeiter wurden schiver verletzt, emeM von ihnen wurde die rechte Hand und Nase abgeriHni. Zwei der Verletzten kamen in die Klinik nach Gießen und der dritte i» tr in •• bem h’.Srf OP 7 ein Sw | liese Aussa, -j Sofort ivut ■rntbal erbot x Richtigkeit I I ymtnbeit Au« gnan nmrbc er jijotistl darüber c verhüten, da Kay ist aber bii (piädvllnibefitze 4 'Mvitibtamtt schweigen bi ii bim AMomc i? es eine sch lolizei erhebt. Tistriktsan cUsührte: M mil i" gleichem Verhältnis fliegen auch die Wurstpreise. Luftschi-fahrt» Ein französischer Flug von Paris nach.Berlin. Privatmcldungen aus Paris zufolge untennmmt bei günfirg« Witterung der französische Flieger Brindc Jonc des MoulinaiS, der weite Gewinner des Grand Prix, am brütigen Mittwoch ein« Flug von Paris nach Berlin. Die Fal-rl toll über Hannover na di Berlin, T empelboser Feld, geben.______________ lieber den New I)orfer Polizeiskandal erhält die „Köln. Ztg." aus New Dorf einen internfanten Bericht, dem wir folgendes entnehmen: .. Wenige Stunden, nachdem Rosenthal beim Distriftsaivomr um persönlichen Schutz nachgcsucht batte, war er das Cl^cremrr der kaltblütigsten Mordtaten, welche die überreiche Mocdcheo^ der Hudson-Millionenstadt aufzuweisen hat. Rosenthal verucs ] 1 i i 3 ■ ] L ^^61 dirma eie, N- H. °‘lfl erteilt. Netzen, b( Bek » Cf '&hl, a ^sgebäude füg iSstellung gebt i- hervor. &lf ' ; m jocn, Sahent- Der JMutter grösste freude VIMt Mlllt ist einzig und allem 5 ü Fernspr. 231 Bahnhofftr. 27 IK 'T'ir * nmnicrbiiH* brinnt orobc Wcfohr für aflemlt ®lilrt) reetobr mdit mic’even will, beuge vor verabfolge dem . t nve Äw"-ML?Kr.nd°°s» mebl.wet! dasselbe nur mit Lasier »übereilet zu werden brauch^ Probedofc kostenlos durch: Nestle Otefellfchaft, Berlin W. .,7. s« /, unb bet getfit । Arier wird jL wirb zum fcauj bis zum 1. Ch:. rl. Franks«! ich Karl von 5r- iag aus bem gu:. Glichen Herren 1 st mit interefian.- -r ben zahlen-, cwähnen ein 2ar? n von Damen. l unb humoGt stoße tiefe Teich 1 in Inseln unb b für ben Wqjserr: Feierd.öl.Slinungsfßstes Samstag, den 10. Munuft, abends K1 z Ubr: ttornmerS im unt. Saale des Gaf6 Ebel. Vortrag: v’/» lstabclsbcrgcr als Tichtcr. Sonntag, den 11. August, nachmittags 4 Uhr: Tanz Kränzchen auf Terrors Terrasse. WWÄM Morgen Donnerstag abend: Gemüt! Beisammensera aus Terrors Terrasic. v;/6j Ter Boruand. «»hv.AoMMtattnngen. A- Salomon l ( ie, Schulstr. 4. Tel. 240. tzandel. — Köln, 6 Aua. 3» der heutigen Mitgliederversammlung deS Walzdrahtverbande4 wurde beschlossen, den Berkaus 3 £ d*»/4 Sanicntob SellerSweg N, Otto Srdaas. Kartoffeln Prima Lveise Kartoffel« cmvnehlt biUlgst C)225 Amtlicher Wetterbericht. Oefsentlicher Wetterdienst, Gietzen. Wcttcraussicbtcn in Hessen für TonnerStag, >en k.' uqufl 1 . Wechselnd bewollt, ment i.eaci!, iae.s naiai, nad u Vermiiditcf. » Ein unverhoffter Erfolg Tie in letzt«- Zeel: ml verschiedenen Städten gegen den Derkauf von svei 1 e e t s i aui oiunter Strafte erlassenen pol'te'ttchen Verordnungen haben vielfach zu dem erstrebten Ziele gnuhrt. Der Ltadl tuoen scheid aber war es Vorbehalten, ein Ergebnis ernelen, an bai weder die hochlöbliche Polizei,. noch die SpeEeeishändler gedacht haben mögen. Hier hatte em hnbtger ^taUenrr Zeit hindurch den Handel mit Speiseeis als -Monopol bis bt-hefthd) durch den Zulauf der ^chuUugend ern ^vndttorl sich ermutigt fühlte, gleich 6 Wagen mit «peiseets auf e,nma auf die Strafte zu stellen. Tas heften sich n°u.rttch teine Lol- legen, mit denen er vorher wochenlang vergeblich wegen g^ctn ! sanier Mwehrmittel gegen den unternelMungslusttgen Italiener beraten batte nicht bieten, und stellten ibrmciU auch <• — agen I ber. Nun hat unsere schone Stadt Lüden,cherd. statt des "nz'aen Speiseeiswagens, den man am liebsten wegen ferner vermeintlich.n I ^sundheiisichödlichkeit einige Hundert Meilen wett weggewunicht I L, deren 13, - vorerst wenigsts: ob nicht »och einige dazu lammen, vermag man heute noch nicht zu sagen. » Gin bekannter Muf. Pikkolo (der morgens den Ober kellner wecken soll)' „Der Herr Oberkellner ist heute absolut md)t !^ch zü knegen, travdem ich feit einer »irrte^^Junbe bte Tta bombardiere!" — Wirt: „DaS bat ja auch keinen Btoetf! , (ruft 3can, zahlen!^ — Stimme auS dem Zimmer. „Sofort. Kleine GagcschroniL f tu Hagen i. W. hielt der am -20NNtag ^7i« m,.^nl affend ev-Zug Nr. 29 nicht recht' Ijeitiq und stieß beim Durchrutschen aus eine etwa 100 Meter Sr Sem «uZ-hrtssigf-.l ftebenbe Wtu,e. Zwei Bahn- hen m t c und Vier Reisende wurden leicht verievl ^chtoaben ifl gering. Ter Bug suhr nach brntneriel- gteg^^ienSnacbmittafl 2.32Uer mürbe <,« brr I ß t reck c »c r l i n-H alle, zwischen Großbeeren und Ludwigs ftV CAC rf des Besitzers Ebel aus Teltow über ?b»n unb ittlrümnr^t Tic St,efrau des B-Nber-. Äderen Sohn wurden getötet. Es liegt eigenes Ber- schulen vor,, da die geschlossene Zugschranke von ihnen eigen- m°d)&b ruTgTi1 oT^c n vergiftete sich die verwitwete Frau Haae mann, am ISharlottenburgcr Ufer Berlin wohnhaft *nrbi? ihren 16- unb 17 jährigen tot “ ■ ■ jb ■ Düngt nur mit echtem Landwirte: ohiendortt*^ Peruguano „Füllhornmarke16 LVLrLntt SÄ Mge^ne Nachwäs der Importe erbra<±L - V or Sdfen minderwertigen Marken wird gesamt. I> 7 a l s das Berbrechcn verübt wurde, aber keiner 1«li es fick cmfallen, den Revolver ra zielen oder sonst «nen der Schritte zu tun, die unter solchen Umstanden natürlich waren Welche -rastleistung ein Automobil auch entwickeln mag, so »er.: es sich doch nicht mit einer Fahrgeschwindigkeit von 40 ^nl jfeit deS menschÄ iftionen der u Die SluSitt-- 12 Uhr, von: ; größere Anzahl' die Ehrengäste fr n im Kaischal ,' stellung ist °n iden Tagen oonv. tl ^1%,. - '*1^8 i" 'lc unu °«chsch!u° u Obcri^ neS hinter ir< Wunbw "den. 68 HiiÜU ftuii k I ^>rl Karl ct? I >r. ®Ojd : in GeistesgL Schellfische große, 1—4-pfündig, Pfd. 40 Psg. Bratfische 3»50W Kabliau ohne Kops 28, 3»Pfg. Heilbutt Pfd. 75, lOOVfg. Hecht per Pfd. 60 Psg. im Ausschnitt Gtliiiilhttle Me Heilbutt, Forellen, Stör, Lachs in Stücken, Bücklinge Neue holl. Vollherinqe 10 Stück 70 Pfg. Gebrüder Berdux [E gebracht Hütte. .... I Diese Aussage schlug wie eine Bombe in den Polizeikrmfen lein Sofort wurde die eingelu'ndste U n t er su chu n g, eingeleitet^. ? Jiojfnthal erbot sich sogar, noch Zeugen herbeizusclwNiu^.die die Richtigkeit seiner Belwiwlungen bestätigen wurden. **clc । ncij.t ihren io» mu> n h tnt J rraäniendcii Aussagen sollte er vor den, Distriktsanwalt machen. I Hausbewohner eindrangen, war die Mutter und der Sohn tot. iu^an wurde er durch seine Grmordung gehindert. Gs kann fm. i7.nhriae Tochter ms Leben zuruckzurufen. Sweifel darüber bestehen, daß Rosenthal ermordet wurde^ um ui üerhütni, daß er weitere Aussagen machte. Die wichttgsti ^tagc ist aber die, wer die Mörder gewesen lmd- Warcii es andere «vielhölleuhesiver, die Rosenthals Auslagen fürchteten oder waren es Polszcibcamtc, die Interesse daran ifatten, Rosenthal zu ewigem L 3c,roeigni zu bringen. Die Behauptung, dal; zwei Polizisttn sich Usti^m Automobil befanden, ist nickst erhärtet worden, wohl aber k ist ^eine schwere Anklage, die der Distriktsanwalt gegen die DfirttL „ M . arÄMrftirl , « echtveincmorrtberidit vom 7. Aug. ke. ^rnnrfnrt , ^onflciktiac edm^eme von «lufaetnebeii waren 1504 hy Sckilacktaewickt W bi« 100 kc y.'ebendge>l ickst * L tXfflbflei»!# M.0u-b6.iOWU volttieifchige ^.oeuie unter lW U ~ 67.UO P.k., eiblaiiugcroid)l *4 o. - • q. x„J _y , ... v9>benbaf vi.ut B7.W —oo.w* - KI.00-H5 'Wt. >»rljäii iieg», bieiM U«derst°nd.^ etrebm„t(l WW™«™1"«""™ tnanzaMrant Skyffcrtb. mit seiner Stellvertretung wahrend dieser Zeit beauftragt. ».nSSÄ ««»mW I. V.: König. D/« <_onnenftr. tt, Televdon H8 Neue Kartoffeln! la. Wetterauer (gelbe) Ware, pro Ztr. Alk. .3.70 mit Lack, neue Zwiebeln, pro Ztr. Mk. 5.75 mit Sack versendet unter Nachnahme ab Gäizell «grob,. Bost, billiger) Ludwig (e-rb,-stariosiel'Berfandgesch., (vrfr.cU in der Wetterau, Telephon Anfchluft. 14^5 Wtjls. 2d)mor|tirol cmuncblt stets irisch E Muth, Brot unb dein- hiitfcrei, Ludwigstr. 44. \*ta L 16. 3uli morgens um 1 U»r ferne «omm-w. da 5 I tmenfunit mit mehreren Penonen verabredet ba«k Im Speifc I i Hotels ließ er sich nieder unb rauchtt mit °Uen Ameichen , nrötttfrt Au'rcgunq Tine Zigarre Dem ibn bedienenden I "1 rer batte er getagt, er wün'che nichts zu esien, da txnntqt I Iren erwarte Wegen 2 Uhr erschien em Man» im .^^*1 rmer, der RoseMHal zunef, dan lemanb brausten tkm zu , . .t*v N folgte aufgeregt dem Manne sofort auf die straste. I r.fle Sekunden 'pater hörte man mehrere Revolverfchu,tt,L,mie ine des Speisesaals eilten hinaus unb u len beinahe über viel \XL Pösentdals. 3n ber Seme sah man ein schieiergraueS Auto- , ba bin lauf en. Passanten erzählten, uc lwttcniv.-nigcMinuten , !Xr7in graufarfrigc'5 Automobil herantommen jeben, in welchem . . ‘ ^4r dem Chauffeur fünf Dünner bemndm hatten, von denen i r item mb zwei Polizistm gewesen seien, -tif ^massen feien ? L 6em eutomobü herausgesprungen und am den Öotelemganq ! ;,.cdt Gin Mann sei ins Hotel gegang.n und, von^Rosrnthal \ cfeitet, sofon wieder auf der Ströste eichenen, ^te tun’ inner Hütten kaltblütig Revolver gezogen und !/,fcrett Schüsse auf Rosenthal abgegeben Titter i fofort zu Boden gestürzt: aber selbst bann leien auf ihn noch ’r.ae Schüsse abflcicben worden stein Dort in dabei gefallen^ I ' i' , ns Minner seien imcbtr in bas Automobil «Sprüngen und ' ' Tnaefabren Einer ber Zuschauer hatte zusLNtz die Nummer ^omobils gesehen unb teilte sie später der Polite, m.t ’ New Dort war in früheren Jahren ein guter Nährboden für »lbrecherische Elemente. Werom'c Stadtteile der Dftieue, in denen In-fi allerlei lichtscheues Wambel anniltcte, waren die Weietzlongkr-il • Die Mehrzahl der dort verübten Verbrechen kam über -yuJt nicht ober nur zufällig auS Tageslicht. Gelegentlich nahm ? Polizei eine Reihe von Razzien und Verhaftungen vor, und ,rflc Verbrecher wanderten ins Zuchthaus: ,n dem Voltzei- f-iirtement wurden gleichzeitig einige »arfd icbungen. Abletz- uwn unb berql >rgcnommen, und dann war der 1 Tagen rot:».. III <-Limit, und es wurde niWt weiter davon geivrock -n 4,cr imduiglt >wei ^abre j! 111 k^ndeSgenosse ber gesetzloscii Elemente New Norks war früher Jlhfufi l , I > Volii ei selb st Tas war die Zeit einer beispiel osen Anwalt ;.Jin*tlon der Polizei, als Polare,kavitäne und in deren Auftrag Qtoltn bnii;:5, gewöhnlichen Polizisten die Lvielhollenbentzer, die von Raub, otb und Totschlag lebenden Sttaßenbaiiden — „Gangs — f r Cftfeitc, die öffentlichen Häuser ulw. ruhig gewahren Iteiicn uiW für Gelb nahmen. Manck-er Polizeikavitan, mancher Pottztst lwäste eS innerhalb weniger Jahre »u einem aniebnlidn-n «er- -iäaen Sic alle gehörten dem berüchtigten Poltzeiwstem an, i i m Angehörige wie die Kletten fest zusammenhielten und einen Urtiter unter ihnen kaltblütig um die Ecke gebracht hätten. ES vierte Jahre, ehe bicfem Snitcm em Ende bereitet und damit ich der Gesetzlosigkeit der Ostseite Schranken gesetzt werden tonnten il boA Snitcm aber wirklich gebrochen worden? jedenfalls iteigt Verbreck,en, daß die Gesetzlosigkeit nneber bic Oberhand tn 2'» la.lfimburaer, Pfd. 50 P'g. Sr.Gier,st'St 70Pfg. Landeier, 10 S LSa Pig. Reinfchm »asiee.Bib 1.45. Malzkaff. igcbr.(*>crüci.ltib.20i#in. la. weihe Rtrniriie, Pfd.ZOP'g. Weihe Lchmierieiie,201.ifg. ernv'. zfck Zthlok 06120 Ulllllls, Bane <■ Za Festlichkeiten S Gänse iaton eg 50. 106^4 OrienLTdb.-uCigareH-Fdbr .Yenidzel Dresden Inh. Hugo Zielz.Hofliefcrant . S.M.d.Köniqsvt Sachsen. Strassburger höhere Bildungsanslai! (<*6m Volkshochschule). Inst. Bartboldv. Regen- bogengasse IO. Vorbereitung z. Einjähr.-Freiw.-, Fähnrich- u Abiturient-Prüfung L d. Hälfte d sonst übl.Zeit. Ausl.-Knrse Winter-Semester l Okt Eintritt jede». Pens, im Hanse u answ. Prosp d. Dir Ruff. Frau Röder Wwe. 065*9 Elgersburg, den 6. August 1912. 5383 06532 Bahnhofetr. 54 Bahnhofetr. .'>» Giessen, 7. August 1912. 5384 :____m Nicht im Tagespreis Pfund Pfg. Reisefieber vergessen Heute nur Schlager! I ftlniin l/nnlnffn n 0 1/ I ®ro&cS ^uffehen erregt das Wild^West.Drama toe Kanone ii 3J4»J n „; ,, , ' ......J Den M im Nacken Drama Neilt Pollhkmge Pfg. an. Wein-Essig per Liter 28 Pfg. an an A. Holterhoff Söhne Seltersweg 20 Seltersweg 20 Komödie. Plockstrasse 12 Biograph t für die Hinterbliebenen: Auguste Keiser geb. Eckardt Familie Emil Horst Familie Lyncker, Schiffenberg. von Mk. 0.55 . von Mk. 1.25 Russenkittel, waschecht Kinder-Spielhöschen . Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die reichen Blumenspenden beim Heimgang meines unvergetzlichen Gatten, un. seres lieben VaterS, Schwiegervaters, Großvaters und Onkels Herrn Johannes Röder sprechen mir hiermit unfern innigsten Dank anS. Im Namen dec trauernden Hinterbliebenen: Neues SfliierfaiiM2 X TUlMrkeu ?as 17. große Bundes- und goldene ZubilSumsslhießen zu yrauksurt a. M. unser Geschäft zu besuchen. Wir haben sehr elegante und zweckmässige Neuheiten speziell für die Reise erhalten. deS tollkühnen Darstellers Herrn Hamman. Hauptszene: Der Todessprung auf dieLokomotive. Ferner: liefert billigst die Brühl'sche Unlversitäts-.Bech- and Steindruckerei, GieSen, Schulstr. 7 Fsl. Weiiiisig *• SIO,tÄ7‘rs 30 üi3. gl. i*9,, “Zl 5l»n« t Drama in 2 Akten, aus welchem die große, unübertroffene Brandkatastrophe ganz besonders heroor- zuheben ist. ■a Kieler Woche ■ hochinteressante Sportaufnahme in Gegenwart Sr. Majestät Kaiser Wilhelm II. Die Empfehlung Komödie. 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Wenij Mhings. 118 <2: Pr Programm: i e:aa^unb Ge Telegrapk ™ Wchrunc g der Prohi Tieferschüttert teilen wir Freunden und Bekannten mit, dass mein geliebter Mann, unser treuer Sohn und Bruder Herr Dr. med. Gustav Haustaedt prakt. Arzt und Stabsarzt a. D. gestern abend infolge einer Lungenentzündung verschieden ist. Die trauernd Hinterbliebenen: Frau Mathilde Haustaedt, Elgersburg Frau Henriette Haustaedt, Elgersburg Landgerichtsrat Dr. Gottfried Haustaedt, Darmstadt. räJriiifttaÄ Bankkonto: Bankkonto: Gewerbebank dnh.: J. C tiefer« yau[ f .vanbe[ Gieben empfiehlt sich zur und Industrie kinjikhmiü doii fforhtrangtn alltr AN, Einholung von Auskünften im In- u. Auslande sowie zur Anfertigung von Schriftsätzen, Gesuchen und ^Zahlungsbefehlen:c. ü«« Nachweisbar große Erfolge, prima Referenzen. Kulante Bedingungen. Frisch eingciroffcn ?-735K Feinste südsranzvsische ■ (Tafel -Trauben heutiger Preiselbeeren Q£ vortreffliches Kompott 0 O Pfg. 10-Pfund-Gimer 320 Pfg. Heute gilt im Gegensatz zu früher, der Genuss von Kakao und Schokolade nicht mehr als Leckerei oder Näscherei. Wenige Jahre der Aufklärung durch Aerzte, Schulen, Volkswirtschaftslehrer, sowie wissenschaftliche Untersuchungen, ferner Erfahrungen in Krankenhäusern und die Erfolge bei nervös veranlagten Schulkindern, jungen Mädchen, wie überhaupt Personen jeden Alters, änderten die Anschauungen. Kakao und Schokolade gelten heute nicht nur als Genussmittel, sondern als hervorragende Volksnahrungsmittel, da sie die zur Erhaltungdes menschlichen Körpers notwendigen Bestandteile besitzen; sie bilden somit einen Faktor in der Volkshygiene. Kakao bewahrt nur dann volles, frisches Aroma und stets gleichmässigen Geschmack, wenn er durch luftdichte Verpackung gegen fremden Geruch geschützt ist. Man kaufe daher Kakao Stets in Originalpackung. Stollwerck Gold-Kakao Danksagung. Hür die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meiner lieben unucrnchlictien Frau, unserer guten Slutter und für die trostreichen Worte deö Herrn Pfarrer Hofmann- Winnerod sagen innigsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen: Johannes Bücher I., Witt und Kinder. BerSrod, den 6. August 1912. 6380 Die neue Leipz 8. diach sieben Anteil, Hchc, |59ni begrüßt, »"^g einer gr flr°B Ahne IÜSi|fn DcrnWi fflnUtn uni) L^taterjah Id®"1 ! Vlicn. ll^* W I RS*«» II5 !j *4*1 Vtctelle HK i SS ? 1ünö Demen-Strümpfe, ohne Naht, von 30 Pfg. an. Damen-Handschllhe in allen Längen von 20 Pfg. an. VfeiSSe Da men-Blusen mit Stickerei-Einsätzen v. M. 1.50 Weisse Untertaillen von 75 Pfg. an