beraten bag. bod) George und Gr ei) das Feld räumen von )C1I tätigen Art verändert, itnb wenn die Entwicklung I ordentlich schlecht und leichtfertig hergestellten ersten Ausgabe seiner verung der Ent- Werke von ]788 1789 hatte Botz und Decker, foitbruf) Wilhelm II. hat Ter Eier- die größte Masse der Handschriften „zu schenken allerhuldrerchlt worden. Auch und Sanssouci Bübingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraste 16 Annahme »on Anzeigen chr die Tagesrrunnner btS Dornüttngs 9 Uhr. Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten, 1 mentarifchen Arife in 6ng(anb 511 rechnen, die bet Auflösung 'üobinett Asquith sich in dieser Frage einig ist. Asquith gegen die PiU, während Lloyd (George und Grey sich io sie engagiert halten, daß c? für sie kein Zurück mehr rann Nun könnte man zwar, um eine Kabinette von grafen Wnigs in Polsdarn Bestände, bic nach Wöllners die beim Tode des und geruht". Tic verschenkt, : .. ..... . , teils in unvcrantnürrtlicher Weise verschleudert inet u (e für Irland. Tas Kabinett Asquith ist auf Grund non Wahlversprechungen gezwungen, diese Aufgaben zu losen. Sei nc^Mehrheit, die sich neben den eigentlichen Lide raten aus Arbeiterparteilern und irisck>en Nationalisten zu sammensetzt, würde augenblicklich auseinandersalleu, mentt cs nicht gelänge, diese Gesetze während der in ctma 14 Tagen beginnenden Parlamentssession unter Tach und Fach zu bringen. Wir hätten bann augenblicklich mit einer parta Daß bte Italiener in Tripolis nicht, gcrabc vom Mrieg-.-- glüd degünsrigl,werden, gehl ans allen ihren eigenen antl- lichcn Meldungen hervor Fast täglich wird von Gcseck- tcn berichtet und von Angriffen der '.Uraber und Türken. Piel für die Italienor Unliebsames wird dabei höchst wahr, scheinlich verschwiegrnt. 3o ist heute eine französische. Meldung über eine italienische Schlappe an der tunenschen Wren^c zu verzeichnen, und türkische Gegenmeldungen bc- ü reifen die itasieiiifckren Berichts über Erfolge der 2 t a- Vie Sd)micrigfcitcn des Kabinetts Asquith. Tas Kabinett Asqnith befindet sich seit einigen Wochen in einer schwierigen Lage Es handelt sich dabei nicht so lehr um die Angriffe der liberalen Regierungspresse, denen .. sind bezüglich der Gewährung des /Frauen geteilter Ansicht Wohl Haben den Frauen eine „Domen Suffraac Bill" versprochen, ■ ihre Einbringung ober gar Berabsck)iedung tnt Unter muß zweifelhafter als je erscheinen, weil nicht einmal großen an das Archiv abgegeberr worden seien, sind nmnamnerotte t 1.45 t'cr is Meter & j breit Ultr.751 Itidjrot 1.7» rüb.Dontij fr. 70 Ctm. t 38 Pin. 29. it, Meter 2> : l enorm bilu on aller A’ 7.50, 6.50; .50,3.50,2.5» 90, 1.00, 2.5» Manuskrivte zu forschen. Itf Aus unbekannten Tagebüchern Emcr^'ons. Aus Enterfons unveröffentlichten Tagebüchern aus den Fahren 1838 bis 1844 veröffentlicht die „Revue bleue" ein Paar fciiclnbc Abschnitte hauptsächlich hantelt es sich dabei um Aufzeichnungen avhorislischer An. Ein größerer Abschnitt ist z. B. den Frauen gewidmet Da heißt es bei Emerson : ,,'bian darf nutzt erwarte», bar die Frau schreibt, lämpft, Bauten errichtet oder Musikstücke setze. Alles dies tut sie, indem sie den Mami inspiriert. Ihre Augen sind rür den Dichter eine Borahnung feiner Gesänge, eine Vorahnung Gottes iür bett Vrlderhauer, des Bauwerkes lür den Baumeister: dabin zielen ihre Blicke. Empfindlicher und schwächer, sterblicher als bte Männer, tvie bte Frauen find, können sic aus keine anbere Weise gute Künstler im Reiche ber Phantaste fein, trenn sie sich nicht hierzu hergäben und enttchieden. Die Frauen iten Streit Blau, J '1.85 per i-, CiL rein t. 2.25 per t« rcü, blau fa L 1.85 per 1« U. Pcoston^.' il audiaiiertar- .eQc deS t des Unterhauses wahrscheinlich ein konservatives Mini | iterium ans Ruder brächte und damit die deutsch englischen ■ Differenzen noch weiter verschärfte. ™ Fn einem ^anbe, wo eine Frau ben Thron besteigen kann unb keine allgemeine Wehrpflicht ba<* Ucbergciuidn bes gctehen hat. Der Aufruf rm in englischen Privatbibliotheken, deren es so manche unzugänglich.- und nicht latalogisierte gibt, nach dem Verbleib dieser loitbaren ivd’Seii»1*?* SkÄ Öler- * J ozent Mtff M i-agt "W filciibcrvrtiltt iälian. ihnbofstr. >cr yiinu welcher 2* ,W$®S itditb-e-ify ] « Oanbtöi.^0 Elieater -M Ult. »e7qaK:; »e dS^’a vom Reichstag. Berlin, 7. Febr. iDrahtbericht.) Die „Morgenpost" meldet aus Berlin: Die offizielle Gilbung b er Reichstags fr aktioneu erfolgt erst heute am Mittwoch, bic Entscheibung über die Prästbenten- wahl wirb erst am Donnerstag fallen, so baff die Präfix d eitlen wähl am Freitag stattsinden wirb. Nach bem „Berliner Tageblatt" hielten bie Nationalltberalen unb bte Sozialbemokraien bereits gestern Fraktionsfitzungen ab. Die sich ber Leiter bei auswärtigen Politik Englands, 3ir Ed ward Grey, durch feine antideutsche Haltung ausgesetzt hat, als um zwei spezifisch englische Fragen, nämlich um die Einführung dos ^ r au e n ft i m turechts unb um die >7 0 streiten die i kalten isck>e-n Berichte über Erfolge bei 21 licncr. Tic Romreise Eanevas, des italienischen Dbcrtom- manbicrenben, kann auch ausgelegt werben als ein .-seichen, dass es ben Italienern nicht nach Wunsch geht. Ob durch die Besprechung in Rom vielleicht ber erste Grundstein zum Frieden gelegt wird? I Tripolis, 6. Febr Ägenzia Stefani. Die allgemeine Kriegslage ist unverändert, nur ein reger Wachdienst auf feindlicher Seite, durch den die Verbindung der Italiener gehindert werden soll, ist zu bemerken. Flo^ rentinische Manen unternahmen Erkundungsritte in ber Richtung auf Fonduk Tokat 3tc bemert'ten gegen F-onbuk Magar ein Lager und einen Jug von Menschen unb Tieren, ber sich von Zanzur nach Tolar bewegte. Aus ber Ferne würbe auf bte Aufklärungspatrouillcn ein Gewehrfeuer — Au fderSuche nachverloren enHand sch riften Friedrichs des G r 0 tz e n. Im Atöenaeum verönentlickt E. Ä Sonnen fd" e i n im Ansck'lun an die Rachionchungcn Pr.n. Wilhelm Mangolds einen 'Aufruf, ber die Auimerl'amkeit aut verlorene >?anbid)nftcn Diedrichs des Großen lenken will, die nach England gekommen ünb. Xie Ge,Lichte von ?ans Drott', en ui e^ner vor kurzem erschienenen Abhandlung geschildert habt: kem Ruhmesblatt mr den ealriotischen Sinn per Nachwelt, xen Verlegern der autzer- nterricht: stick, otali»! k,!0ramml»il.l jn, storrelvoä ersctzul'ü i.iöstick. EvM liick. 2van>'ck teckn-, kounA. jhler, .Wld ' -IHalieit-d-Sa fniPieht W il 1111 2u2la>i« Iniöcrüiat W eröffnet, das wirkungslos blieb Angriffe bei Tobruk Tobruk, 6. Febr. Agenzia Stefani. Gestern früh eröffnete eine Gruppe von 60 Flinten und andere kleinere zerstreute Trupps im Süden und Osten der ttalienifchen Stellungen ein Feuer gegen das Fort. Sie zogen fick, schleunigst zurück nach ben Schüssen der italienischen nur ;um kleinsten Teil wirklich dort auiqesunden nxroben. Um ben Absatz von Auwgraphen Friedrich- des Großen hatten iidi die Verleger bei verschiedenen Autographenhändlern bemüht, u aud) 1792 bei einem Londoner Antiquar mit '.Kamen 5)eibinger, hem ein französischer Buchhändler, Virchauz aus Hamburg, ebenfalls einen großen Pack Manuskripte Friedrichs angeboten hatte. Keine Spur non dieser forma konnte heute noch festgestellt werden: ebenso blieben die Nachforschungen in verschiedenen großen öffentlichen Bibliotheken Englands erfolglos: doch nt walnschein lief, zu Anfang der 90. Fahre des 18. Jahrhunderts ein bet rächt- hd)cr Teil ron Landschri-ffen des Königs in England verkauft worben. Daran' weist auch indirekt eine Angabe des englischen Forschers ö a m i 11 0 n in seinen „Memorials of Fredeick the Great" bin, er habe in der Prioalbibliothek Kaiser Äillwlms I cm .ig^nl anciges Manuskript der von Friedrich verfaßten „Piöcos diverses" gesehen. Tiefe Lehauotung hat sich aber nach Mangold-? Aachiorsckungen als unrichtig erwiesen, und cs ist daher anzu nehmen, caf .Hamilton diese hochwichtigen '.Nanuskripte ivähreno seiner umfassenden Studien in irgend einer englischen Bibliothek Alyenaeum fordert nun dazu aut. Man ne» 5 um Ausdruck, bringt, unterliegt bic Anerkennung politischer Rechte für bic Frauen naturgemäß weit gmn Acren Bedenken, als bei uns Sic ist überdies tn Eng ianb schon baburdi vorbereitet, baß bic Frauen bei ben Graf tchaftswahlen biefefben Reckste genießen, wie bic Männer Mer bic Art und Weise, wie bie englischen „Sufsragetl'S" sich bäs Stimmrecht zu erkämpfen suchen, wirkt bermaßeu libstoßcnb, baß sie. damit ihre Sackst kaum gefördert haben dürsten. Wohl erwarten bie englischen Pazifizisten von der Beteiligung der Frauen am politischen Leben eine Förde rung ihrer Friebensidecn, unb die Sozialisten, sowie die .^r-nservativen einen Fuwachs ihrer Macht, bic ersteren, weil sie an bic „emanzipierte" Frau in ihrem Sinne glauben, dte letzteren aber, weil sie bic Hoffnung hegen, bic Frauen würben sich gemäß ihres konservativen Grunbcharaktets auf ihre Seite sclstagen, besonders auch in Sachen ber englischen »vchtirche, bic sich in offensichtlickst'nt Niedergang befinoel Biel gefährlicher noch für bas Kabinett Asquith ist bic v 0ni c r u l c fu r Irland, die der englische Premier den irischen Nationalisten versprechen mußte, sollten sie sich an der parlamentarischen Mehrheitsbilbung int Unterhaus de. teiligen uno ben >lamps um bic Petobill siegreich burdi fechten helfen Betobill und Homcrulc hängen aufs engste zusammen Es mußte bas Vetorecht bcs konservativen Sber Hause» erst beseitigt ober wenigstens eingeschränkt werden, ehe es ben Liberalen unb den mit ihnen verbünbeten Freu unb Arbeiterparteilern gelingen konnte, bic alte liberale Forderung einer Eigenverwä'ltung für Irland durchzusetzen Ter Inhalt der tzomerule Bill liegt seit einigen Tagen vor. Er gipfelt in ber ibauptsachc darin, daß Frland ein eigenes, aus zwei Käufern bestehendes Parlament erhalten oll, wobei bas Unterhaus 103 Mitglicbcr, bas Cbcrhaitv 4s 60 Mitglieder zählen soll Dieses Parlament soll in Sachen der Auswärtigen Politik, der Wehrkraft und des Münz unb Finanzwesens nichts zu sagen haben, vielmehr ollen diese Dinge ber englischen Gesetzgebung Vorbehalten bleiben, wobei allerdings Irland auf bie Dauer von fünf zelm Jahren für bu- Lösung seiner speziellen Ausgaben einen sährlichcn Zuschuß von V"> Millionen Mark erhalt, dafür aber in bic Vcrnnnberung ferner Vertretung im eng lifdicn Parlament willigen muß Teiles der Liberalen Hervorrufen muß, ist vor allein di. Bestimmung, daß das irische Parlament die volle Kontrolle über bic Fälle und bie inneren Abgaben erhält, — vorausgesetzt, baß sich diese Meloung beüäiicH Das sieht viel zu sehr nach einer Separatimt aus, in die der Durch schnittscngländer, dem Frlano immer al Außcnlanb cp scheint, mit dessen Bewohnern er sich aus Gründen ber Rasse unb Konfession nur schwer verstehen kann, kaum willigen wird , Wenn man bedenkt, daß allein ichon ber in erlaub herrschende >< ascholizismus die protestantischen Iren der («raifchail Ulster bewog, gegen bte 5?vrnernte Bill, von ber sie eine. Unterdrückung 'hrrr ..'nfessioncllen Eigenart befürchteten, Front,zu mariien, unb man aus diesem Anlaß für Donnerstag mit blutigen Unruhen rechnet, so wird zugegeben werden müssen, baß die Jcomcmlcfragc noch keineswegs gelöst ist, daß vielmehr sie und bic. Fraucnstimmrechtssragc unter Umständen bic .stlippen sind, an denen bas tiabinett Asquith scheitert, zumal es ans diesen Gebieten ebenso wenig einig ist, wie bte ihm folgenden Lil-cralen, Arbcitcrparte.iler und irischen Rationalisten Wir können daher nur den- feiligen Recht geben, bic schon jetzt bic Auflösung des eng Iischen Parlaments und Neuwahlen prophezeien, aus denen nur zu leicht ein konservatives Ministerium hervorgehen tonnte. An den Quellen des Lebens. Tic modernen Biol-'gcn, Zoologen sowohl icic Botaniker, sudien krr Natur aui alle erdenklichen Anen ihre Gehcininme ab»u,wing. n Sie machen dazu Veriud.c, die dem Uneingeweihten zunadnt 'ist utnlos erscheinen, die aber twd. dein Fancher die wichtigste'' ■luiidilünc geben und ihn gcrdbe.Au an bic Quellen des Lebens ihren sollen Einem lebenden Wesen wird z. B. eine Ä>unde i Ntcbradn und es entsprießen, dirans neue Körperteil : -uni ■ Wöpfc werden künstlich vereinig« und es entsteht ein einzige..- i.-uw Wesen daraus. Es ist ein wahres Wundert md, in dem hte Forscher arbeiten, aber natürlich ist ihr Ziel, nicht das Wunder- l-orc, sondern das klare Ergebnis tür bic Wmenichast Wie die Biologen im einzelnen verfahren, teilt venn Esupin äi einer Abhandlung des „Eosmos" mit. wo ergicbifliie Per- ohren mir ben Biologen ist die Auslöiung von Regeneration I cqdicinungen Ter Versuch, ber hierzu gemacht werden n.ui, "i lochst einfach: irgendein Körperteil ober nn ganzes iuiimro zerschnitten, und dann wartet ber , von ater ah, was .nimuiu Solche Versuche sind an niederen Tieren wwahl, von den. Aoten teroten bis zu den Znsekten und Wcidstiercu hmaut, loroi; auw nn laltblutigcn Wirbeltieren mit mimt mal' merkwürdigen gebnissen ausgesühn worden: es wächst ntclleidn da cm <>utz, M ursprünglich ein Auge war: zwei rachwanze wachten da, um nur einer hingehört, ein abgeidmittciier Ann, eni11 d r^ tii - Scestcrns, wächst zu einem vollständigen Tiere aus. ret proi .,ocn ist die An sink, rung solcher Versuche erheblich tckwieriger, denn es -chört eine große Geschicklichkeit dazu, solchen. Lebeiveien mit dem Messer zu Leibe zu gehen, die für das bloße Auge umtchtbar und Biel leichter sind Regcnerationsversuche an Pflanzen ouszuuihrcn dafür sind aber die Eraebnisfe auch viel dürftiger. Andereneits | fhb die Pflanzen die besten Gegenstände für Ptropweickuche, wotur I sich die meisten Tiere dnrataus nicht eignen. _ Ein besonderer Zweig dieser Fortchcrtätigkeit ilt das vstubium hrr Mißgeburten, die willkürlich, durch Kcimverleyung erzeugt luerbcu. Hühnereier lassen fick ;. B. 'baut verwenden ehe man bi? Hühnereier in die Vrutmaschiue bringt oder auck wahrend ne b-aiiii liegen, werden ii? b'n versck'.cdenstcn Einflüssen ausgctctzt; i btr äußere Druck wird erhöht oder vermindert, ffe iverden mehr oder weniger heftig geschüttelt, sie werden aseptisch durckb.'hrt. irit farbigem Lickte bestrahlt, Strahlenarien ausgesetzt, die bei itrer Entwicklung sonst nicht ausrreien, wie etwa den Ötrahlcn oder dem ultravioletten Lichte, sie werden elektriick bc- bunbelt oder verschiedenen Gasen ausgesetzt, PUlrobenkulturen oder ^iste werden eingespritzt = kurz, bic LebensbÄnugungen werden bock) wurde ein Beschluß nickt ßcsaßr. Die Rationallibcralc Fra.liov hält, wie au>> bei Geiaiutabslinimunq hernorging, bic schwarz blauen Parteien zwar nicht mehr für bic Mehrheit, doch hegt bie Fraktion auck' Zweifel am Bestehen einer Linksmajoritüt. Die Nationalliberalen wollen von einem ausgesprochenen Linkspräsibium nichts wiffen, erklären aber den Anspruch ber Sozialdemokraten aus einen Sitz im Präsidium als gerechtfertigt Sic wollen für ben sozial« bemofratifdum Vizeprafibenteit stimmen, falls dieser erklärt, sich an ben üblichen Besuchen des GefamtvräsibiumS bei dem Kaiser beteiligen zu wollen tzkach dem'„Vorwärts" fanben sich gestern bei ber ersten Sitzung bei s 0 z i a l b e m 0 k r a t i s ch e n Reichstag v - frakti 0 n bi.' Mitglieder der Fraktion vollzählig ein Bebel begrüßte bic Mitglieder mit einer längeren An spräche, in bet er feine Freude über ben großen WalüsicA bet Sozialdemokratie-au-drücktc. Die Fraktion wählte hieraus s? a a f e unb M 0 lkenbuhr zu Vorfitzenben in dem Fraktionsvorstanb, Fischer-Bcclin und Dr. David^Mainzi wurden Smristsührcr, .staben unb Ebert staffieret des Vor standes. Rach dem „Berliner Tageblatt" entschloß sich die loziaibemokratischc Fraktion nach längerer Aussprache, auf ben Posten des ersten Bizcprafioenten Anspruch zu erheben .hierfür dürste der Abgeordnete Scheide mann in Vorschlag gebracht werden. Der Abgeordnete Dietz hatte gebeten, von seiner Person abzuschen Ferner will die Sozialdemokratie durch mindestens einen Schrift^ führ er im Vorstände des Reichstages vertreten fein. 3n Vorschlag dürste, wie im Fahre 1907, ber Abgeorbnetc Richard Fischer-Berlin gebracht werben. Rach Mitteilungen aus Fentrumslreisen wirb bas Zentrum den lonservativen Präsidenten unb zwar Voraussicht^ lich den Grafen vonSchwcrin Loewitz wählen. vom itolieni dHüififd}eit ttrieysschauplatz. kann Rim könnte man zwar, um eine stabtnetts zu bcrmcibcn, 111 dieser Frage durch ein Referendum das Volk appellieren, was für England ein Rovum ' —, aber bie Tatsache, baß auf eine kürzlich beran ' Umfrage überhaupt nur 20 Proz der Frauen gc . : hat,' zeigt, wie verzweifelt wenig Interesse für (Einführung bc- Frauenstimmrechts trotz aller Reklame • heute noch selbst bei benfenigen vorhanben ist, die es in erster Linie betrifft Dennoch wird die „Women Bill" zweifellos eingebracht werden, aber nicht : der Regierung, sondern als Fnitiativaiitrag ber- Parteien, die dabei ihr Schäfchen zu scheren hoffen, ihr Schicksal fein wird, läßt sich heute nvcki nicht Bestimmtheit sagen. Rur bas eine steht fest, baß cs über Frauenft immrechtsbill zu einer partiellen Ministerin sc ------1 wirb, bei ber entweder Asquith ober aber Lloyd aus 1 . ~ . . . „ . beendet ist, zeigt sich, welchen Einflup bic Veränderung^ber ... n'icklnngsbedingungen aut die Entwicklung gehabt hat. zer Eier - s die grotzte^.'. Id ole entsteigt dann irgend ein iabelpastes Wesen, bei dem einzelne Körperteile ganz abweickend gebaut sind, ober eins, bei dem einzelne .störpertcile überhaupt fehlen. Das tritt gewöhnlich dann aui, wenn in dein Augenblicke, wo währeiid der Entwicklung des Ete-^ die Furckung beginnt, ein paar ber ueucntttaiidenen Zellen durch einen gewaltsamen Eingriff vernichtet worden sind, -lu-i.i Versuckt läßt fick natürlich nur mit den Eiern niederer Tiere aus- Nil reu Viel bequemer sind die entsprechenden Versuche an Pstanzen auszuführen, denn der Botaniker hat nichts nötig, als irgend welche lebenswichtige Teile der Pflanzen zu verletzen. Manche Bowniler behaupten, burdi Verletzung feien in einzelnen Fallen neue Pflanzenarten entstanden, jedock- ist dies eine etrcitirigc, bic sehr viele Biologen im verneinenden Sinne beantworten. Der äintltn der Umgebung und bie Anpassung an sie ist wieder ein neues Gebiet, auf dem besonders die Botaniker viel arbeiten. Pflanzen der Ebene werden ins^vockgebirge verletzt und umgekehrt: Wasserpflanzen werden bei" Dürre gusgeietztt unb entsprechend bringt der Foologe Tiere des Meerwcmers in Brack- nasser oder Süswasser. Andere Arten, bie Lebensbedtngungen von Tieren ober Pflanzen zu verändern, sind ähnlich denen, dieser den Eizellen während der Entwicklung angcwendct werden. Bestrahlung mit farbigem Lichte, aitßergewSlmlicke Wärmeztttuhr, aus'ergewöhnlick e Nälm'wffe mro., all dies kann nickt nur das Lebewesen selbst verändern, sondern hat unter Ibnuanbcn aud- toin- flur nuf die Aacklommenschait, io daß sich wichtige Au'ichlune über Vererbungserscheinungen ergeben lönncn. Tic aunallcnbitcn Eraclnisse bic tiefe Art der Forschung bisher gezeitigt hat, unb mobl die erfolgreichen Versuche über künsllrck>e Parthenogen^c ' Jungfernzeugung" . Vor längeren wahren gelang^ es juctit, bic Eier des Seeiäcls im unbefruchteten 3uncnbc ;ur trniw.cklung Su bringen. Fn jungüer Feit in, wie wir beichteten, das gleiche auck mit den Eiern des Frofckes, al,o eines Wirteltteres, gegluckt. m. 52 Erstes Blatt 162. Jahrgang Mittwoch, 7. Sebniar (912 s Gießener Ameiaer b.r d,e Redaktion N2, votuffcheu Tert. Aua m «s. General-Anzeiger für Gberhefsen LLG- nnmmePr Botation5örstck und Verlag öer Brubl'fchen Nniv.-Btlch und Steinbruderci R. Lange. Rebaftion, drpcöition und Druderet; Zchulftrahe 7. d'k'n Anzeigenteil: H. Beck. Aus Maffauc. i ' vrndbet, daß der Kreuzer „C a l ab r ia" die t ü r l i s ch e n Forts Sch ech und Said unbrauchbar machte und zwei Sambulen, die die türkische Flagge führten, nahm. Tie Lage in Terna und Deughasi. K o n st a n t i n 0 p e l, 6. Febr. Tas Kriegsministerium erhielt eineTepesche des Majors EnverBei, nach welcher Türken und Araber drei nächtliche Angriffe auf Der na und Benghafi unternommen hätten, bei denen die Italiener größere Verluste hatten. Die Verluste der Türken betragen dreißig Tote und vierzig Verwundete. B e n g h a s i, 6. Febr. Agcnzia Stefani.) Deute vormittag hatte eine Abteilung Ualieniick c Kavallerie, unterstützt von einer Batterie Scharmützel mit mehreren Haufen Beduinen, die in die Flucht geschlagen wurden. In dem (Gefecht znchnete sich auch das ous Arabern aus Benghasi gebildete Letachement durch Standhaftigkeit im Fetter aus. Eine italienische Schlappe an der tunesisch-tripolitanischen Grenze? P a r i s, 6. Febr. Der imtürlischenLager befindliche Sonderberichterstatter des „Petit Marseillaise" meldet aus Dehib at au der tunesiich-tripolitanischen Grenze, daß die türkisch-arabischen Truppen am 25. Januar nach einem mehrstündtgen Kampfe durch einen nächtlichen Angriff die Italiener aus ihren Verschanzungen vertrieben und beträchtliche- Kriegsmaterial erbeutet haben. Die Italiener, welche angeblich mehrere 100 Tote hatten, zogen sich in die Stadt zurück. Das Geschütz der italienischen Krieasschiise verhtnoerte die dürfen, welche 32 Tote und 81 Verwundete hatten, die Italiener zu verfolgen. Die türkischen Truppen hätten am 28. Januar Homs bombardiert. Mehrere Häuser bei Ro nata, in welchen sich große MumtionSvorräte befanden, seien dabei in die Lust geflogen, was unter den Italienern große Panik verursacht habe. Kein Bombardement auf Hodeida? R o m, 6. Febr. Die Agenzia Stefani teilt mit: Ausländische Zeitungen brachten Nachrichten, italienische Kriegsschiffe halten Hodeido beschossen und Werkstätten und Häuser der föc sellschaft, die die Eisenbahn nach Ras Ketib baut, bombardiert und zerstört. Der Ltvmmandant der italienischen Flotte im Roten Meer hat bis heute keinerlet Bombardements weder auf Hodeida noch auf die Gebäude der genannten Gesellschaft .gemeldet. Es bleibt also nur die Annahme übrig, daß das Lager regulärer türkischer Truppen bei Djubbanah, einer Ortschaft 16 Kilometer von Hodeida und 6 Kilometer von Ras Ketib entfernt, beschossen worden ist. Die Regierung erwartet indessen noch Nachrichten über diesen Gegenstand ab. , Gegenüber den Meldungen einiger ausländischen Blutter, daß Hodeida nicht beschossen werden dürfe, weil es nicht befestigt ist, wird hervorgehoben, daß Hodeida durch ein kleines Fort im Norden der Stadt geschützt ist und daß die Kanonen dieses Forts am 2 Oktober 1911 aus 'den italienischen Kreuzer „Bolturne" und das Kanoneiiboot „Arelusa" feuerten. Es muß auch Feldartillcrie im Süden der Stadt dem Meere gegenüber aufgestellt gewesen fein. Aus Statt mit Cant« Gießen, 7. Februar 1912. ** Tageskalender für Mittwoch, 7. Februar: Stadt- theater: ,Ter Herr Senator." tilmang 7 Uhr. Kauf m. Verein m e l b l. Angestellten: Aussprache über die SteNenlosenversicherung. Abends 81/« Uhr im Hotel Metropol. * ** „Ueberlandzentrale oder Kraftwerk" Wir lesen in einem Darmstädter Blatt folgende Einsendung, die auch für Gießen Interesse hat: „Brauchen wir eine Ueberlandzentrale, die durch Transformatoren das Land mit Energie versorgt? — Durchaus nicht! Das Elektrizitätswerk zu Darmstadt kann der ganzen Gegend als Kraftwerk dienen, und man braucht nur eine Fernleitung oder Landleitung, sowie Umspanner oder Umformer oder Um- svrmestellen, oder wie man sonst sagen will, um den Strom überall hin zu liefern. Eine Ueberschwemmnng des Landes mit unnützen Fremdlvörtern ist keineswegs nötig; wenn man will, kann man sich kürzer und verständlicher mit deutschen Wörtern auvbrüden, und das sollte uns Deutschen eigentlich am nächsten liegen. Die Verwendung von „Zentrale" für jedes beliebige größere Unternehmen ist eine Modetorheit; Mir werden es noch erleben, daß man den Schlachthof die Fleischzentrale nennt, die Brauerei Bierzentrale, das Kreisamt Kreiszentrale, die Bürgermeisterei Stadt- oder Torfzentrale usw. in herrlichem Neudeutsch. Vor wenigen Jahren noch tonnte man ohne „Zentrale" auskommen; unsere Väter sagten Gaswerk, Wasserwerk usw. Wir aber sind eben daran, „Zentrale" auch da zu setzen, wo es gar nicht paßt; denn die geplante Fernlei- tung für den Strom — für Energie, nne der jetzige Deutsche sagt —, eine Zentrale zu nennen, ist Unsinn, und das Kraftwerk, das man als Ueberlaiidwerk benützen will, hat schon längst den Namen Elektrizitätswerk. Warum also neue sind Dichter, die an ihre Dichtungen glauben. Sie strahlen eine farbige Attiwspl-are aus, sozusagen Welle auf Welle eines rosigen Lühtes, in dem sie sich immer ben-egen, so daß sie immer alles durch diesen Hauch warmer Töne sehen, der sie umgibt." Emerson gesteht ein, er sei für Frauensawnheil und Schönheit überhaupt sehr empsänglich. Schönheit ist iiir ihn ein „Asyl", eine Zuflucht- lütte, und ebenso nennt er Bücher, die Wissenschaft, die Erfindung und die f)Nusik „ZusludKSftätten". Von feinen Büchern sagt er im besonderen: „Sie sind meine Gemäldegalerien. Jedem Mensch hat Gott feine Gunst crnxiefen und ihm seine eigene Anmut, wie leine eigene Beschäftigung verliehen. Tiefe adligen englisä)en Dichtungen, die so reich, so aufrichtig, fo faruig sind und aire den Tiefen der Natur hervorgegangcu fiird, als ein Widerhall des angelsächsischen HerzeiiS, das dahinter verborgen ist: die sind für mich der Palazzo Pitti, filr mich der Vatikan. Warum sollte ick) da wohl den Herzog von SoScana um seine Galerien beneiden ? Gottes Freigebigkeit gibt jedem Wesen das, >vas es brandn. Man nmß sich nut feinem Teile bescheiden und sich an Der Freude berauschen, die eS verschafft. Mait mutz feine Bücher kennen und die großen bcgcifteiten Seelen-, die sie sangen, ihren Glauben unb ihr Gesetz bewahren und von Der großen 'Natur zu furcdKn wissen." Trotz dieser Worte hatte Emerson keinen blinden Glauben an Bücher. Hierauf bezüglich sagt er nämlich von Shakespeare, bett er als Beispiel wählt: „Es sind nickft di? Bücher, Die den großen Dichter macken. Z wer fettes ter Dan Ice Shake, veare seinen Büchern viel, aber es ist unmöglich, in feiner Umgebung die Geschickte teines* Lebensiverkes zu finden. TaS ist vielmehr ohne Beihilfe einer fremden Hand entstanden in einem unsichtbaren Universum. Unsere ganze Gefchickäe rache in uns selbst. An anderer Stelle beißt es sogar: Es gibt feine Geschichte, keine Biographie. Der Versuch, einen Gedanken zu vcrwirUichcn und zum Abschluß zu brtnaen, irgend ein Prinzip zu delandeln, scheitert immer. Nur auf sich selbst heraus Linn man leben. Unser Tun hat nur insofern Wert, als eS lebt, als es inneres Leben ^st. Seine Naeo Sck>üler ist keine Wiederholung, puDcni ein ganz neues Ding. Jeder einzelne Ädensck muß selbst das ganze Problem der Wißen idjait, der Kunst, der Theologie lösen. Er darf nichts seinen Vorfahren verdanken. Fremdwörter im Zeitatter der Heimatpflege und Heima.- kunst?" , , " Höherer Finanzdienst. Tie schriftliche Staatsprüfung für den höheren Finanzdienst sindet am 10. April und an den folgenden Tagen statt. Gesuche um Zulassung zu der Prüfung sind unter Verwendung eines Eingabe- Hempels von 1,50 Mk. bei der Prüfungskommisuon für den Höheren Finanzdtenst zu Darmstadt bis zum 30. März einzureichen. "Lebensretter. Ter Schreibgehilfe Fritz Duch in Kemplen hat am 25. Juli 1911 einen Menschen vom Tode des Ertrinkens gerettet. Als Anerkennung hierfür ist ihm von d^m Groß Herzog die Rettungsmedaille verliehen worden. ♦♦ Militärdienstjubiläum. Von sehr geschätzter Seile wird uns geschrieben: Am 26. Januar d. I. waren 50 Jahre verflossen, daß ein hier allgemein hoch- geschätzter und beliebter Mitbewohner unserer Stadt sein öOiahriges Militärdienst-Jubiläum feiern tonnte. Akajor a. D. Freiherr Friedrich Joseph Röder von Diersburg trat an dem genannten Tage des Jahres 1862 als Freiwilliger in das 1. Großherzogliche Jufauteriei-Regi- ment (Leibgarde) Nr. 115 ein und wurde mit einem Patent als Leutnant vorn 30. 6. 1866 am 2. 5. 18j9 in das jetzige Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm versetzt, in dem er am 11. 3. 1873 zum Oberleutnant und am 22. 3. 1881 zum Haupl- und Kompagnie-Ehef ausriickte. Bis zu seiner am 22. 3. 1889 erfolgten Verabschiedung aus dem altivcn Dienst mit dem Etzaratter als Major hat der Jubilar au der Spitze der 10. Kompagnie des hiesigen Regiments gestauden, die in ihm einen allzeit geregten, wohlwollenden Vorgesetzten verehrte und ebenso wie seine Kameraden sein Scheiden tief bedauerte. Am Feldzuge von 1866 hat Major Frhr. von Röder als Mitkämpfer teiigenommen; leider blieb ihm dies zu seinem großen Schmerz für den glorreichen Feldzug 1870/71 versagt, während dessen er die sorgen- und mühevolle Stelle als Adjutant des Ersatzba aillons des 2. Inj.-RegimcntS inne hatte. Zu seinem am 26. 1. d. I. erlebten Ehrentage beglückwünschen wir, wenn auch verspätet, so nicht minder herziich, den Herrn Jubilar von ganzem Herzen in alter Treue und Was,enbrudei.,'chaft. Wir wünschen, daß er, Der in diesem Jahre am 17. 8. jein 68. Lebensjahr zurücklegl, noch auf eine lange Reihe von Jahren hin, bei seiner je^r noch vorhandenen körperlichen und geistigen Nüstiglcit, einem ruhigen, gesegneten Lebensabend enlgegeitgehen möge. " Vom Akad. Bismarckbund ivird uns gce schrieben: Auf Veranlosfung deS Akademischen Bismarckbundes spricht morgen abend im Hotel Einhorn Psarrer Dr. Kirfch aus Koblenz über ,Warum unsere Kampfesslellung gegen den Ultramontainsmus?" Dr. Kirsch war bis vor einem Jahre Redakteur des kirchlichen Teils der „Kölner Volkszeitung". Da er den Modernillenetd nicht leistete, wurde er gezwungen, sein Amt und seine schriftstellerische Tätigkeit mederzulegen. Die altkatholische Gemeinde in Koblenz nahm ihn dann als Pfarrer bei sich auf und dort ist et auch jetzt noch tätig. Er ist em erfahrener Kenner der ultramontanen Bewegung und sein Vortrag verspricht interessante Darlegungen. *♦ Jubiläums-Gauturnfest Gießen 1912. Gestern abend hielt der Geschäslssühreuöe Ausschuß sür das Jubiläums-Gaulurnsest, das vom 6.-8. Juli in Gießen ftattjinbet, eine gut besuchte Sitzung ab, in der u. a. die Geschäflsleilung bestimmt wurde. Es wurden gewählt: als 1. Vorsitzender Gauvertreter, Stadtverordneter Fr. Helm, als 2. Vorsitzender Kommerzienrat A. Klingspor, als 1. Schriftführer Lehrer Georg Kling, als 2. Schriftführer Kaufmann Heinrich Wahl und als Fcstrechner Universi- tätsjelretär Wilhelm Erle. " Der Schützen verein hält, wie er uns schreibt, nächsten Samstag seinen großen Maskenball in sämtlichen Räumen der LtebigShöhe ab unb verweist dabei auf die heutige Anzeige. Den Mitgliedern ist gestattet, Freunde ein« zuführen; ohne Karten ist der Zutritt nicht gestattet. Ter Vorstand hat sich bemüht, einen genußreichen und ftdelen Abend 311 bereiten, an Ueberraschungen wird es nicht fehlen. Zur Heimfahrt flehen Wagen der Straßenbahn am SchützenhauS. ** Alarmierung des Hilfszuges. Der im Bahnhof Gießen stationierte Hilfszug wurde gestern abend zur Probe alarmiert. Um 6 Uhr 20 Min. traf das Telegramm Tyier ein, das den Hilsszug nach Großen-Buseck rief. Um 6 Uhr 56 Min. fuhr der Zug, bestehend aus Lokomotive, Arztwagen, Hilfsgerätewagen und Mannschafts- loagen, in Begleitung der Vorstänbe bes Betriebs- unb Maschinenamts, des Bahnarztes, sowie bet vorgeschriebenen Sanitäts- unb Aufgleisungsmannschasten ab. In Großen-Buseck touroc ber Zug von einigen Mitgliedern der Eisenbahnbirektion Frankfurt a. M. erwartet. Diefe ließen verschiebene Hebungen im Verbinben, Einlaben von Verletzten vornehmen unb sprachen sich aner- tennend über bas rasche Eintresfen bcs Hilfszuges, sowie bie korrekte Ausführung ber Hebungen, ber Verbänbe usw. aus. ** Heber W. Eyle's Leipziger Sänger, die bem» nächst hier aufireten, leien wir in einer Kasseler Zeitung: „Man kann wohl mit Reckt sagen, bie frohe Künstlerschar hat an ihrer alten Frische nicytä uciloren. Köfuicher yiunoc ist es, ber uns in großer Fülle geboten. Wenn auch hier und da in den Liedervorträgen einmal der Ernst in den Vordergrund gestellt wird, so bucht der Humor doch immer wieder in spontaner Wehe Durch. Iedensatts verstehen es die „Leipziger" in hervorragender Weise, ihr Publikum zu umerhalten und diesem einige frohe Stunden zu bereiten. Cunneuvorträge, Duette, Soloszenen und humoristische Zusammenspiele löicn sich in schneller ? n , :. Febr Dieser Tage weilte Sreoin- zialdirelwr Geheimerar Dr. Uiingcr, Kreisschulinwefror Prisessor Dr. Alles und Bauinspektor Hecklerü'-ießen hier Sie nahmen an einer Sitzung des Gemeinderats teil, in der beschlossen wurde, ein neues Schulhaus für die hiesige Volksschule zu eruch:eu. Krciö Friedberg. L. Friedberg, 6. Febr. Tic zu Ende gehende Jagdzeit war für die Jagdpächter unserer Gegend nicht ersprießlich. Es waren nur wenige Hasen und Rede. Die vorjährige Seuche unter dem Wild war wohl die Ursache. Starkenburg und Rheinhessen. Tarmsta-dt, 6. Febr. Heute vormittag ist der Seniorchef der Firma L. C. Wittich'sche Hofbuchdruckerei, Kommerzienrat Ferdinand Wittich, nach längerem Leiden im 86. Lebensjahre gestorben. Er war nahezu 60 Jahre in der Firma tätig und hat den Fragen des öffentlichen Leben?, namentlich aiich den sozialen Fürsorgebestrebungen, stets reges Interesse entgegengebracht. rm. Auerbach, 6. Febr. Heute morgen wurde die Leiche emeS unbekannten Mannes auf der Bahn- strecke Darmstadt — Heidelberg in der Nähe von Auerbach von einem Streckenwärter aufgefunden. Der Tod ist jedenfalls durch einen Stoß dec Lokomotive verursacht worden. Es scheint Selbstmord oorzuliegen. = Mainz, 6. Febr. Für die am Sonntag, 11. Februar, -A stattfindende weitbekannte karnevalßtische Fremoensitzuna in das Komitee in eifriger Tätigkeit. Sie wird sich ihren Vorgänge- H rinnen würdig zur Seite stellen. Ter Grundgedanke, der Dem 1 diesjährigen Fastnachtsmonlagszug sein Gepräge geben W soll, iit nun festgelegt: es werden aus aller Herren Ländern Ab- 1 gei'ancie erscheinen, um für das kommende Jubeljahr 1913, zu dem alle Welt herbeieilen wird, vorläuftg Cuartier zu machen » unb einmal eine Kostprobe der Freude bei Frau Moguntia g unb ihren Kindern zu nehmen. Kreis Wetzlar. x Dutenhofen, 6. Febr. Trotz rühriger Arbeit» ist es nicht gelungen, vor Wintersanfang den im SpätherbsteD begonnenen Schulbau unter Dach zu bringen Tie Zim-M mcrleute habep in diesen Tagen das Gebälk aufgeschlagen. I Infolge der Zusammenlegung ber Gemarkung kommt bie ■ Schule ziemlich m bie Mitte oes Dorfes, auch Schulgärten H werben bei ihr nicht fehlen. Tas stattliche Gebäube ist für fl vier Klaffen unb zwei Lehrerwohnuugen vorgesehen. w. W i ß m a r, 6. Febr. Der Gesangverein „G e r • | mania" hat bie Feier seines 66jährigen Bestehens end-» gültig aus ben ersten Julisonntag festgesetzt. Da ber sest-W gebende Verein bisher ein gerngesehener Gast auf auswär- ■ tigen Gesangs festen war, wird wohl der Besuch sehr stark W werden. Hessen-Nassau. ßj Marburg, 6. Febr. Die Bäckerinnung gibt be- kannt, baß 4 Pfunb Schwarzbrot von morgen ab 50 Pfg. ] und 4 Pfund Weißbrot 54 Pfg. tosten. Es bedeutet dies ein Aufschlag von 2 Pfg. für den Laib. fc. Hanau, 6. Febr. Vorn 12. Februar ab wird beim hiesigen Land- und Amtsgericht bie englische Arbeitszeit von vormittags 8 Hhr bis nachmittags 3 Hhr ein- geführt. Universitäts-Nachrichten. — Frankfurt a. M., 6. Kebr. Das Vorlesungs- Verzeichnis der Akademie für das am 25. April beginnende - Sommer-Semester ist erschienen. Es kündigt, einschließlich der Seminarübungcn und naturwissenschaftlichen Praktika, im Ganzen 126 Vorlefungen an. Von diesen entfallen 18 auf die Gruppe Volkswirtschaftslehre. Völkerkunde und Geographie, acht auf Rechtswissenschaft, 5 aus Versicherunaswissenschast unb Gtattstik, 15 auf HanbelSwisfenfchaften, 8 auf Philosophie, 7 auf Geschichte x unb Kunstgeschichte, 34 auf Sprach- unb Literaturgeschichte unb Neuere Sprachen, 29 auf Marhematik, Naturwiffenschasten unb Technik, 2 auf Künste unb Fertigkeiten. Der Stundenplan weist eine Anzahl von Ntorgen-, Mittag- unb Abenbvorlesungen auf, mit benen bie Akabernie, wie bisher, nach Möglichkeit ben Bedürf- t nissen ber Beamten, ber kaufmännischen Angestellten, der Lehrer' unb anberer beruflich tätiger Personen Rechnung träat. — Zum Nachfolger von Geheimrat Pros. Ziehen auf Dem Lehrstuhl ber Psychiatrie an ber Berliner Hniversität ist der Gelzcime Medizinalrat Prof. Dr. August Cramer, Orbinaruis f unb Direktor bei Hniverfitäts-Klinik unb Poliklinik für psychische, unb Nervenkrankheiten in Göttingen berufen worden. Der Gelehrte ist der Sohn des späteren Professors der Psychiatrie Geh. j Med.-Rats H. Cramer in Marburg. war ist Sport? Dem französischen Nationalverbanb für bie physische Ausbildung ber Jugenb ist kürzlich von einem Ungenannten bie Summe von einer Million Franken geschenkt worben, mit der Weisung, bies große Kapital zur Fürberung bes Sports zu txr- wenben. Wenn aber Der Vorsitzende Der genannten Gesellschaft, General Langlois, ein Mann ist, dessen Geist, wie man zu sagen pflegt, am Buchstaben zu hasten pflegt, bann dürfte bie Million kaum ihren Zweck erreichen. Tenn was bebeutet bas Wort „Soorl" . nach ber offiziellen Ausfassung, nach ber Definition, die M Wörterbuch ber „Akabemie" gibt?»Man findet in ihm eine Erklärung, die vielleicht für 1850 genügen könnte, für das Zeitalter des Skis, des Autos, bes ^leroplans aber ganz jidjer nickt „Sport ist jede Art von Sviel ober von Hebung in freier Lust." Demnach hat also der Tennisspieler, der in gedeckter Halle eine Weltmeisterschaft ausgefochten hat, nicht Sport getrieben? Hub die Rabckxlmpions, die sechs Tage lang un Velodrom oder Zirkus bie Rckorbs zu brücken versuchten, iwch bazu die Nächte bui« durch bei elektrischem Licht, — auch sie haben mit dem, was laut Dekret der AkaDeinie als Sport gelten darf, nichts zu tun -* „Figaro", ber bie akabemische Definition ironisiert, ivwit bie Frage aus, burch welche bessere sie zu ersetzen sei. Nehmen mir an, sie habe zu lauten: Sport ist eine Kombination mannig' faltiger Muskelanstrengungen. Tann ist bas Billarbspiel aus Dem Bereich des Sports oerroiefen. UnD ebenso alles, was bi.cker als Schießsport galt. Ist es da nicht besser, Gewandtheit unb Geschicklichkeit als Die übergeordneten Begriffe einzusetzen? Dann ist zwar ber Clown, ber auf seiner Nase einen Stod balanciert, ein Sports mann, nicht aber ber Schnell-Läuser ober ber Ailirr der seine Gewidite stemmt; nod) viel weniger der Schwimmer, Denn man kann nicht gut behaupten, daß Die Gewandthett kchs HaupterforderniS einer Dieser „Sportsarten" ist. In Der neuesten Auflage von Brockhaus' Konversationsleiil.a> wird „Sport" folgenbermayen definiert: „Im Freien audgeruhrU Tätigkeit zur Förderung Der körperlichen Leistungen, verbünde« mit Dem ehrgeizigen Bestreben, auf einem bestimmten (M’-ct HervorragcnDes zu leisten." Demnach wäre Die ganze .Ivint'k und Der gefamte Auloinvbilismus lern Sport, Denn inan kann nickt gut behaupten, baß ber Flieger, Der feinen Aeroplan immer höher in Die Luft fchraubl. Dies zur FörDerung körperl'i-r Vnüuiigcn tut; um fo weniger, da 1 einem Flug gervobnli® besondere Mattigkeit und Erschlaffung folgt. Dasfelbe läßt stck von dem Rennfahrer auf Dem Auw sagen. Wenn man aber, wie „Iigaro" vorschlägt, all bas als 5Dort gelten läßt, was als KnnmdK Mombination von Muskelanstrengl : • werden kann, Die von Menschen oDer Tieren zu Dem ausgesprocl urn Zweck sich zu vergnügen ausgMhrt rocrDcn, — Dann wurDe uurn untet den Begriff sogar Das Kutschieren unD bie Jagd cinreiM können, unD es mütis flud) Das Tanzen Darunter fallen, Uiw 9 Kleine Ta-escheomk. Schade&FO’lgrabe g kommt b« 1960 Giessen (Liebigstrasse 51), den 6. Februar 1912. Schokolade Die neue GOLD GOLD beherrscht die Welt. Deutsches Fabrikat Fabriken: Köln. Berlin. Wien. Pressburg I Pozsony). London. StamfordxKewYork. 'Sine Ersparnis im Jfaushalt/ Telephon 487 Telephon 487 3 Sdiell-Fn ■ auf Eid in la. feinftcr KytthäuserTechniKum ausen lag.-a.Warfan.-Abt. 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Frankfurter Würstchen Paar 24 Pfg. a tout doch nicht gut behaupten, oaa eut lvalltzt am_iwa* Kfflhmfl sei. Es bleibt immer an Zumd oder Zu- , Was also ist Sport? riger W. 1 Spätheibjk n. Tie Zj» Biilow-Pe Pianoforte Fabrik Wilh. Arnold, »al. datier, -dos lieferant, Aschaffenburg. Bestes und semitesFabrikat derNeuaeit. 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Psychiatrie m| ■iit ber 150 Kilometer langen Strecke von Berlin bis ■ iflbcburg beabsichtigt man ein Fernfvrechkabel mu » Doppelleitungen ausznlegen, das später über Hannover bis ® »n Rhein verlängert werden ,oll Die soften da neuen IrndnWn Leitung sind für die Strecke Balin-Magdeburg auf 'S s Millionen Marl veranschlagt i "n Lichtenberg wurde am Dienstag abend gegen '/.9Uhr L Ufaibotc von drei Personen zu Boden geworfen, nut (Sbloro- iE- 1H betäuben versucht und gewürgt, )o baß er das Bewuuttcin :E' Auster dem Portemonnaie mit einigen 70 Mark wurde Sta bie Aktenmappe, in der sich Quittungen und Bersicherungs S-'rn befanden, abqenommen Da Ucbamllene wurde nach 5* „ uclt von Passanten ausgesunden und auf die Rettungs- Se gebracht. Die Täter wurden nicht ermittelt. 'n Bieserta ertränkten nach dem Genust eines Fisch- e, schtes ein italienischer Arbeiter, seine ^rau und die beiden !n Töchta Ter Mann starb. Die übrigen Erkrankten bc- sich auf dem Wege da Besserung. Kohlen gebiet von MonS, wo die Zdohlenarbeiter sich im Ausstand befinden, ist btc Rot so grob, daß tn „ Familien nicht einmal das trockene Brot vorhanden i|t Man kann bei den fick massen bafl mehrenden Aweifelbaften Mitteln geg. Haarleiben nicht genug auf das bereits feit 44 fahren sich bewahrende, von Auloriiäien empfohlene, sieb durch Güte und Billigkeit auszeichnendc *hv*/i liimsM vii Reiter. Hieben aufmerksam macken, wclckes wirklich leistet, was es ver- sorickt: Konservierung und Mrähiflung der oordaiidencn Haarc.Rcinigungvon ^ckuv- ven,Wcick' u. Ollanzendmack. der Haare. Z. b- um 40 Psg. u. Mk. 1,10 bei J. II. Fuhr. Sonnenttraste 25.________ Gold wer, » ein rosige», jugenbfrik^es Antlitz und ein reiner, jarter. Ichöner Cctni Slles dies erzeugt die echte Steckenpferd-Lilienmilch-Seile d. Bergmann <£ Co , Radebeul Preis < Stich 50 Pia, ferner macht der Lilienmilch Eream Dada rote und fpröde Haut in Ctnrr Ilddlt weih u.1 ammetmeich Tube 50 Pfg. bei • P. I. Möbs, Carl Sabel, Letzte Bacbricbtcn. M. Offenbach, 7. Febr. tPrio.-Telegr.) Die am b. Februar vorgenommene Llrbeit81 osenzähluny ergab da3 Vorhandensein von 778 Arbeitslosen. Bei der Zählung am 28. Fcbr. 1909 waren 885 und bei der am 1. Dez. 1910 289 Arbeitslose vorhanden. Paris, 7.Febr. 'In ganzSpanien und Portugal herrscht Hochwasser. Wegen Umzug nach Bahnhoffstr. 29 verkaufe ich zu bedeutend herabgesetzten Preisen Möbel Schlafeimmer-EinrichttiBgee. kompl. Küche«. Betten, Schrheke, Vertiko*. Tinche, Stühle umw. Teppiche, Gardinen, Roben Versand nach auswärts Pracht-Kataloge gratis und franko J. Jttmann Größtes Möbelversandhaus Oberheseens mit Kreditbewilligung Pleck*traße 14-16 Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 2i/3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Es wird gewünscht, von Beileidsbesuchen abzusehen. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die traurige Mitteilung, dass meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwägerin und Tante _ Frau Mathilde Carle geb. Ungeheuer im Alter von nahezu 67 Jahren nach kurzem, schwerem Leiden heute sanft entschlafen ist. Um stille Teilnahme bittet Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Friedr. Carte, Werkmeister. aerei, ’ Mtnw iletr; *' ltetS l??. j 1 wink ' j V b»8«ü| )f von Äl» I N rooebttj ■J1' ft cn vorgea«' I mle, bet «*>■ ^nbttn LV ahr 1913, J er zu ma.fa.- au Sloguri I Imntey grösserer Beliebtheit erf reut sich meine hier am Platz bestehende Einrichtung der Herrichtung von Wäsche als Nasswäsche. Nicht allein, dass zu jeder Jahreszeit die Wäsche blendend weiss ohne Anwendung scharf er Mittel geliefert wird, ist Nasswäsche bei genauer Berechnung erheblich billiger als jede im Haus gereinigte Wäsche. Ein Versuch überzeugt. 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Atabernischer Bismarck-Bunb (Qrtsgruvvc Giehen) $trtinig.jnr'j(uifliirungi(itrlitnllltrMiontani8inu5 Donnerstag, den 8. Februar 1912, abends 8'/, Uhv, im Hotel Einhorn ' [961 Oeffentlicher Vortrag oon Pfarrer Dr. Kirwch. früher Redakteur des ktrchl. Teils der Köln. Volkszeitung. Soniinnni.fifliiiiJjfttllnn^tg.ii.UltTainoiitMisiniig? Mittwoch u. Donnerstag eintreffend AnMelM per Pfd. 36 Pfg Nsrdsce-KabliM „ „ »j „ „ BratWWc 3 „ 50 „ Rabatt "Verkauf gegen Bar Stickereien enorm billig -— Stadlibealer 6h Dir.: Hermann Steingoettif. Mittwoch, d. 7. Aebr.lOir, abends 7 Uhr: 16. Mittwoch - Abonn.» Lorft. Gewöhnliche Preise. Wegen Krankheitsfalles ftattß ^Die Haubenlerche*: DerHerrSenalor Lustspiel in 3 Aufzügen oon F. oon Schvnihan und Gu«. Kadelburg. Ende 9 Uhr. Freitag, den 9 .^ebr.lSlk, abends 8 Ubr: „ 16. Freitag r'lbonn. VorfteL Gewöhnliche Preise Neuheit! Neuhen Hans Lonnenftötzers Hölltnfahrt. Ein heiteres Traumspiel vo« Paul »pcl _____En de 10 U hr. Freidenker-Vereinigiffli. 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