Mundwasser Drittes Blatt Samstag, 6. Januar W2 Er. 5 162. Jahrgang Gießener Anzeige r Erscheint Et-sich mtt Au-nah nie bei 6ermtag&. General-Anzeiger für Oberhejjen Dre ^Gießener LamilienbiLtter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, dal „Kretsblati für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die ..Laadwirtichastltchev Leit« fragen" efichemen monathd) zweimal. Redaktton, Eroedirron unb Druckerei: Schul- straße 7. Erved lion unb Verlag: e^e>5L Redaktion:e-E HL. Tcl.-Adru AnzelgerÄreben. 9ioianon4i>nid unb Verlag der Brübl'ichen Univerii.ätS - Bilch- uuo SteinbmdereL R. Lange, (Rieben. Zurlrnden, damals Artilleriehauptmann, geriet bei en. s sollte brauch Preise ir noch ' ohne h einen en. nur ir Mode neuen Preise "Orden. ,r».n« Siel-«*; Lehrling y Abteilung ,, den 7. Jam,-'. " llbr.im »ranf wf ^rDortta^ •ta* , den 6. Jannar, Ubr, beiflamerci SÄ dao Wiutcrick - r, bittet um ick scheinen ; Ter Vorstand. Kirche und Schule. ** Freie l a n des ki r ch l iche Vereinigung. Am 2. Januar tagte in Frankfurt die 6. ordentliche Mitgliederversammlung der Freien landeskirchlichen Vereinigung für Hessen. Ten Vorsitz führte der 2. Vorsitzende Telan Zaubitz von Bensheim. Ter Jahresbericht er wähnte besonders die Vortragstätigkeit der verschiedenen Ortsgruppen und die Entwicklung des mit den badischen Gesinnungs- der Kapitulation Bazaines mit in Gefangenschaft und wurde nach Wiesbaden gebracht, wo man ihn auf Ehrenwort freilich. Seine Liebe zu Frankreich ließ ihm aber keine Ruhe, und eines Tages begab er sich zum Kommandanten, um diesem ohne weiteres zu erklären, er fei zwar jetzt durch sein Ehrenwort gebunden, nach Ablauf von 24 Stunden jedoch hielte er sich nicht mehr daran gebunden, wovon er den Kommandanten benachrichtigen wolle. Natürlich wurden nun Sicherljeitsmaßreg^ln getroffen imb Zurlinden von Wie schaden nach der Festung Glogau gebracht. In einer Nacht glückte es ihm jedoch trot'.bcni, zu entweichen. Es war unmittelbar vor Weihnachten. Zurlinden selbst hat später seine Reiseabenteuer während der Flucht erzählt. Tie Festung hatte er durch das Tor verlassen; dann fuhr er mit der Eisenbahn nach Berlin, von da weiter nach Frankfurt und Karlsruhe, begab sich hierauf nach Basel und suchte von da aus Frankreich auf. Da er das Deutsche beherrschte wie ein Deutscher, konnte er seine ganze lange Reise unangefochten zu- rückleaen. Aehnlick wie der General Zurlinden machte es der General Saussier. Saus fier war gleichzeitig mit Zurlinden in Gefangenschaft geraten. Auch er erklärte dem Kommandanten von Köln, wo er untergebracht worden war, daß er sich fein Ehrenwort zurückerbäte, weil er alles dransetzen wolle, zu fliehen. Saussier wurde daraufhin weit ostwärts, nämlich nach Graudenz, gebracht. Jedoch auch ihm glückte die Flucht. Es scheint, als habe er in seinem Schlafraum im Bette eine Art Puppe hin- aelegt, die man für ihn selber hielt. So konnte er sich unbemerkt innerhalb der Festung verstecken und dann die Nacht zur Flucht benutzen. In Gesellschaft eines Land-^ mannes, eines (Asässers, namens König, floh er ostwärts, überschritt die russische Grenze, verschaffte sich in Warschau Geld und suchte dann auf dem Umwege über Oesterreich und Italien sein Heimatland auf. Noch bekannter ist die Flucht Paul Dsrvulödes, der in Breslau gefangen war. Es gelang ihm, in der Maske eines ^polnischen Juden auf der Eisenbahn nach Böhmen zu entkommen. Ten letzten Teil seiner Flucht vor der Grenze legte er zu Fuß zurück, und dabei soll er beinahe von einem Bauern verraten worden sein, der Verdacht schöpfte, weil er ihm ein überreichliches Trinkgeld für seine Führerdienste gab. Dsroulsdes mußte deswegen diesen Bauern mit Gewalt zwingen, ihn bis über die Grenze zu begleiten. Die beiden ersten Fälle wenigstens sind allerdings ganz wesentlich anders als der jetzt so viel besprochene. wie französische Gsfiziere aus deutschen Mungen e. twnchen. Einen Abschnitt aus einem ungeschriebenen Buche nennt der „Gaulois" rühmend eine lange Aufzählung von Seilenstücken zu der Flucht Lux' aus der Festung Glotz. Allerdings unterscheiden sich die Entweichungen anderer französischer Offiziere von der des Hauptmanns Lux wesentlich. Am häufigsten bat sich natürlich wahrend des Dentsch-Franzöfischen Krieges ereignet, daß gefangene Offiziere aus der Gefangenschaft flohen. Der „Gaulois" weiß über 20 Namen zu nennen, denen dieses Wagestück glückte, und alle sind Männer, deren Namen in Frankreich guten Klang haben. Unter ganz besonderen Umständen glückte die Flucht dem bekannten General Zurlin Frauen-Feuilleton. Ein Heim für berufstätige Mädchen in St. Louis Tie Bouung Wo mens Christian Association in St. Louis beginnt soeben mit dem Bau eines avoßen Beveinshauses, das ausschließlich den Interessen der beruflich tätigen weiblichen Personen dienen soll. Das Gebäude wird fünf Stock hoch. Das Bordergefchoß mit hohen luftigen Räumen und großen Fenstern enthätt -Spielzimmer, Musikzimmer und ein Nvthospital. 'Ter Hintere Gebäudeteil enthält ein Schwimmbad. 'Das erste Stock- wert isr für Turnzwecke bestimmt. Hm zweiten Stockwerk befinden sich zwei Klubzimmer und der Spcifesaal für die Angestellten des Hauses, sowie die Bureaus für Sekretärinnen, Warte- und An- sprachräumc, das Zimmer des Direktors und eine Garderobe. Im dritten Stockwerk befinden sich Klubzimmer, Bureaus und ein Konferenzzimmer für die Mitglieder, ferner die Klassenzimmer für die Unterrichtsabteilung der Anstalt. Im höheren Stockwerk befinden sich der Versammlungssaal mit einer großen Buhne und neun Klassenzimmer für Näharbeiten. Darüber sind im Mittelflügel 22 Schlafzimmer vorgesehen für Passanten (ein Wohnungsbeim rinzurichten, liegt nicht in der Absicht der Gesellschaft), ferner über dem Versammlungssaal Klassenzimmer für den Unterricht im Kochen unb Waschen, außerdem ein kleiner Speisesaal für Passanten, sowie für die Teilnehmerinnen an den Koch- und Daschkursen. Tas ganze oberste Stockwerk ist bestimmt für die Easetaria, einen Speise- >. Md Ruhesaal und die große Küche. Große Herde für Gas und elektrischen Betrieb, Tische mit Dvmpseinrichtung, Schüssel- wärmer und Kühlanlagen machen die Haupteinrichtung aus. In 2t. Louis wirken schon eine ganze Anzahl von Vereinen für die Besserung der fiaiye der weiblichen Angestellten und Arbeiterinnen. Diese waren seither gezwungen, in gemieteten Lokalen ihre Zusammenkünfte abzuhalten, wo für Unterrichtskurse und gesellige. Vereinigungen nur wenig geeignete Räume zur Verfügung stehen. Zn dem neuen Hause werden nun zahlreiche und zweckentsprechend? Klubräumc und Klassenzimmer geschaffen. Die dreizehn Sekretärinnen des neuen Hauses haben ein Programm für die Benutzung der Räume bet Tag und Llbend ausgearbeitet. Sind) ist eine Klasse aus Lehrerinnen und anderen tagsüber beruflich tätigen Damen gebildet unter der Bezeichnung Supperftlaß. Diese versammelt sich in jeder Woche einmal, um das Abendessen zu bereiten. Der Preis für eine Lektion beträgt, 1 Mark. Tic Damen bringen die Bestandteile zum Mahle selbst mit und bereiten die Spei's unter Anleitung einer Hauswirtschaftslehrerin; sie setzen alsdann den Tisch sachgemäß in Ordnung und das Mahl, das sie daraus zu sich nehmen, schmeckt ihnen sicher besser, al» in jedem beliebigen Kvchhause. Eine andere Klasse ist die Dienstmädchen- KV imtßsA ®n 8 Udk -beÄonnc^E l HS? - i* <1 genossen seit einem Jahr gemeinsam herausgea ebenen Organs, •ixrr Schriftleiter desselben, Pfarrer Marx in Walldorf, gab ein Bild der hessischen Mitarbeit. Tas bewegte Jahr des Gießener Fcckultätsftreftes und des Falles Jatho hat die Notwendigkeit deS Zusammenschlusses eines kampfbereiten kirdsticken Liberalismus aufs neue gezeigt. Ten Rechenschaftsbericht erstattete Pfarrer Scriba von Groß-Ger in. Die Einnahmen betrugen 2193,67 Mark, die Ausgaben 2191,11 Mark. Nach Besprechung von Jahresbericht und Rechnung, und naclst-em der seitherige Vorstand wicdergewählt worden >var, schloß sich eine ösfenllickie Versammlung an, die vorzüglich besucht war. In ihr sprach der Frankfurt ei Pfarrer Lic. Zurhellen über: „Die religiöse Krisis der Gegenw art". Er legte die Wurzeln der gegenroärtigen Krisis bloß, die bis in die ReformationSzeit zunickfiegen. In großen Zügen zeigte der Redner, wie die beiden Größen Religion und Wissenschaft sich voneinander emanzipi.rt und dann dock immer wieder berührt und befruchtet haben. Ter alle festen Maßstäbe auflösende Relativismus fordert dock) immer wieder das Absolute nicht nur als Idee, sondern als Macht. Er wird gefunden im eigenen Gewissen und in den großen Persönlichkeiten der Geschichte Derart, daß der Mensch in seiner Religion verbunden ist mit der Geschichte, gebunden nur an sein eigenes Gewissen. Der einzige Feind der Religion, der überwunden werden muß, ist der praktische Materialismus. Zu den mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Ausführungen des Redners gaben wertvolle Ergänzungen Lic. Fucks, Professor D. E ck, Schuhmacher Heller und Frau Dr. (Sb ft ein. Auch wurden Wünsche für die weitere Gestaltung der Vortragstätigkeit dem Vorstand auSgffprochen. Im Anschluß an die Versammlung traten Misiionsjrcunde zusammen und be* schlossen die Gründung eines Landesverbandes des Allgemeinen evangelisch-protestantischen Misswnsvereins für Hessen. Als vorläufiger Vorsitzender wurde Pfarrer Lehn in Offenbach, als Beisitzer Pfarrer Hanack-Bürgel und Pfarrer Weber-Langen gewählt. Die Toten im Jahre XV (Nachtrag.) Dezember 22. Estr ada, Präsident von Ekuador, f Guayaquil. Diplomaten. Dezember 29. Graf v. Schlitz genannt v. Goertz, deutscher Geschäftsträger in Christiania, t Ehristiania. Heer und Marine. Dtzember 27. Gustav Ger lach, preuß. Generalmajor a. T., t Darmstadt, 84 I. Dichter und Schriftsteller. Dezember 19. John Bigelow, amer. Schriftsteller, r Neu- York, 94 I. — 19. .Hugo Lubliner, Lustspieldichter, f Berlin, 65 Jahre. Verschiedene. D-ezember 8. Ruth Br 6 , Vorkämpferin in der Mutterschutz- bewegung, t Hcrisck-dorf bei Hirschberg, 50 I. Dörfen-Wochcnberichl. =■ Frankfurt a. M., 5. Jan. Die ersten Tage des neuen Jahres haben dec Börse eine Fortsetzung der Hausse geb rackst. Die zuversichtlichen Aeußcrungen der verschiedenen Handelslammern und ande c. ka f- männischen Korpora.ionen über die Entwicklung der inoustr^eck' n Konjunktur scheinen viel beobachtet worden zu sein. Nich. attffn das Privatpublikum zeigte größere Kauflust, auch die beruiliche Spekulation beteiligte fick) wieder lebhafter am Geschä t (Siuige Anregung gab dabei auch die festere Haltung der Auslamsm^rck , insbesondere die gebesser.e Disposftion dec Neuyorl'ec B. rse. Besonders angenehm berührt wurde die Börse and) dadurch, daß man Geldmarkt nach Erledigung Iber Ultimoansprüche eine Erleichterung eingetreten ist. Tie Rffchsbanc ist zwar zum Jahr s- schluß ganz enorm in Ansprud) genommen worden, die Inanspruchnahme blieb indessen wider Erwarten gegen das Vorjahr zurück und es besteh nunmehr auch die Hoffnung, daß bald reichliche Rückflüsse ein setzen wcrdm, da ein großer Teil der bei der Bank «eingereichten Wechsel kurzfristig und der offene Geldmarkt beweglich geblieben ist. Immerhin sockte man sich durch die jetzige Erleichterung nicht täuschen lassen, denn angesichts der großen Ansprüche von Handel, Industrie und Börse, sowie der Anforderungen, die sei.ens der Staaten und verschiedenen Banken jetzt an den Geldmarkt herantreten, wird man auf eine baldige Ermäßigung der Zinssätze kaum "rechnen können. Jin Mi telpunkl des Interesses standen, wie seither. Montan Papiere, in denen sich die zuversichtliche Beurteilung per Wirtschaftslage kurs- klasse, die D-onnerstagnachmittags zusammen kommt. Tas Honorar wird meistens von den Herrschaften bezahlt. Eine dritte Klasse ist die der Verlobten, die beizeiten lernen wollen, einen Haushalt gut zu führen. Ein anderer Lehr gegenständ ist Nähen und Putzmachen. In dieser Klasse befinden sich nicht nur beruflich tätige Mädchen, sondern auch manche Haustöchter. Letztere benutzen nicht selten auch den Unterricht, der in Vokal- und Instrumentalmusik, sowie in fremden Sprachen erteilt wird. In der UnterrichtStcilnahme von Mädchen und jungen Damen aus bessergestellten Familien liegt ein großer sozialer Vorteil, indem diese Kreise die soziale Arbeit kennen unb schätzen lernen und sich dann oft tätig darin erweisen. Ta die Stundengelder sehr niedrig angefetzt werden, so ist es natürlich, daß die Gesellschaft zulegen muß. Die besten Lehrer in St. Louis beteiligen sich an der Erteilung des Unterrichtes. In dem neuen Hause sollen demnächst auch Mädchen, die die Schule verlassen, zu Köchinnen, Haushälterinnen usw. herangebildet werden. Ferner wird die Gesellschaft sich mit der Ausbildung von Pflegerinnen befassen, die nicht nur die Kranken versorgen, sondern daneben sich auch deS Haushaltes annehmen. Sie sollen besonders ärmeren Familien zu Hilfe kommen, die nicht in der Lage sind, professionelle Krankenpflegerinnen zu bezahlen. Infolge der vielen Anfragen nach geschultem und brauchbarem Personal hat sich bei der Gesellschaft eine sehr rege Stellenvermittelung entwickelt, die allerlei Arten von Stellungen umfaßt. Zwei Komitees arbeiten hier Hand in Hand, das eine durch Aufsuchen von Arbeitsgelegenheiten für ungelernte Arbeiterinnen, das andere für Stellungen, wozu bestimmte Vorbildung erforderlich ist. Mitglied der Gesellschaft können alle weiblichen Personen werden, die ihren Unterhalt selbst verdienen müssen mit einem Monatsbeitrag von 25 Cts. gleich 1 Mark. Es sind nun auch die Verkäuferinnen, Kassiererinnen usw. in besonderen Klubs gesammelt. In letzteren besteht eine eigenartige, aber nachahmungswerte Einrichtung, das sogenannte Litt le Sistermvvement, eine Art Jugendfürsorge-Bewegung. Hierdurch wird eines der jungen Lehrmädchen in die besondere Obhut einer der älteren Verkäuferinnen gegeben, die über jenes zu wachen hat, eine Aufgabe, die von außerordentlich wohltätigem, moralischem Einfluß sich erwiesen hat. Mit dem Einzug in das neue Riesen - Vereinshaus, das möglichst bald fcrtiggefteHt werden soll, wird jeder Zweig der bisherigen Tätigkeit der Pouung Domen's Christian Association neues Leben entwickeln und reicher aufblühen. Da sämtliche Komitees nur von Damen gebildet sind, fo ist dieses Unternehmen ein kräftiger Beweis für die Leistungsfähigkeit, die Tatkraft und den Mut der amerikanischm Frauen, denen man die Anerkennung für ihre Leistungen nicht versagen kann. e mäßig am stärksten auszuprägen pflegt. Reue Kauflust zeigte sich namentlich für schlesische und Lothringer Werke. D.' m bnachen Preiserhöhungen, die in letzter Zeit in Oberschlesien für die Werks- und Lagerpreise beschlossen worden sind, haben in Sve- kulationskreilen zu der Annahme geführt, daß für 1012 wesentlich erhöhte Tividendenerträgnisse der schlesischen Ei enwerle zu erwarten seien, und da die Kurse dieser Gruppe bisher nur wenig von der Börsenhaussc profitiert batten, so fanden vielfach Tausch- Operationen von rheinisch-westfälischen gegen schlesische Werte statt. Neben Laurahütte wurden auch Caro-Hegenscheidt^u. Oberbedarf zu steigenden Kursen aus dem Markt genommen, e hr fest lagen Gelsenkirchener, für die sich kapitalkräftige Jndustriekreise fortgesetzt interessieren; and) Tcutsch-Lurmiburger und Aumetz-Friede. Harpener Bergbau schlossen sich später der Bewegung an, da die Ansicht vorherrschte, daß bei den wieder anigrnommenen Behandlungen zwisclnm Fiskus und Kohlensyndikak eine rafd>c Einigung erfolgen werde. Tie Börse rechnet in diesem Falle bestimmt mit einer Erhöhung der Kohlen preise. G fördert wurde die mlnfligc Strömung am Montaninarkte schließlich noch durch die Streikbewegung im belgischen Kohlenrevier. In anderen I n- dustriepapieren war dos Gefdmft auch wieder etwas lebhafter, .;umal die durch tic Dioidendenabtrennuna er olglen Kursabschläge verschied ner Werte Anregung boten. Begünstigt waren namentlich Elektriziicftswerte, die '?lftien chemischer Fabriftm und Zementwerte. And' Maschinenfabrilaltien tvnrdcn 1 bhaiter um- gesetzt. Bankaktien waren gleichfalls befestigt, namentlich Deutsche Banken, Dresdener und Htndels.rnt.ile. Bon Bahnen lagen Uur Schantung schwacher. Schiffahrtsaktien waren zunächst weiter gefragt unb höher, später ging jedoch ein Teil der Avancen öuf Realisationen verloren. Heimische und irembe Fonds sinb wenig verändert, nur Türken und Türkenlose waren gebessert. Privat-Diskonto 3^', Prozent Zahn-Creme in nllen Apotheken 1 Mark pro Schachtel kosten. lss»/" Niederlaue in Glesken : Pelikan-Apoihckc, Kreuz 2. braucht nicht auszufallen, meine llcnvi). fSwl WRs aMwöraw W y h e r t -T a b 1 e 11 c n bei sich zu Wb führen und bei hclefftcr Stimme ■ H Mw « WW oder rauhem Hals davon zu nehmen. ™ licin besseres Mittel, um di«- Stimm«' sofort klar und frisch zu machen.“ Dies ist der Inhalt zahlloser Zeuunisse über die in ihrer Wirkung unerreichten Wybert-Tabletten, die Iufticpene Kunden hat die wohlbekannte Firnta Emil Köl-- l er in Bruchsal in Baden. Das beweisen die täglich maisesshaft einlaufenden Anerk.unungen aus dem Kreise der nackt Taufenden zählenden Kundschaft. So schreibt ein Raucher an biq Firma folgendes hübsche Gedichtchen: „Sehr geehrter Herr Kölker! Ihr Tabak Ijht mein kühnstes Hoffe», In jeder Weise übertroffen, Er ist genau nach Inserat Sehr gut und preiswert in der Tat, Sie können sicher auf mich zählen. Ich werde Sie stets warm empfehlen." Gewiß ein Beweis der Zuft^dcnheit. Ein ausführliches Inserat der Firma Emil Köller finden Sie in der heutigen ZeitungL- nummer. Kuranstalt Hofheim JL. I -------(1 3 Stunde von Frankfurta. M. für Erholungsbedürftige,-----B Nerven- und innero Kramte. Sonuner und Wintur t. M --------- Prospekte durch ---------- HnHMgjjnH Dr. M. Schulzc-Kuhloyss, Nervenarzt. toLvvSvSB Kostbare Schirmgriffe. Der Griff des Sonnen- u. des Regenschirms spielt bei der Toilette einer eleganten strau eine besondere Rolle, und in seiner Auswahl offtnbart sich nicht selten der wirkliche Geschmack seiner schönen DeNtzcrin. Seit dem ersten Auftauchen des Schirmes in Europa bat die Form und der Schmuck des Griffes eine Bedeutung erlangt, bie gerade in vergangenen Zeiten weit über die Grenzen einfacher Zweckmäßigkeit hinausging. Goldschmiede und Juweliere bemühten nch.i ttn den Schmuck des Knaufes, und nicht selten enthielt das ftinstpolle Gebilde dann auch seine Keinen Geheimnisse, die dio Besitzerin des Schirmes klug zu benutzen wußte. Katharina II. foH an ihrem Sonnenschirm einen Griff besessen haben., der ein kunstvolles Geheimfach enthielt, das die Größe eines Fingerwigels hatte. Nur Gregor Orlow wuicke von dem Geheimnis des Schirm- grifteS, dessen Verfertiger ein Gefangener war. In diesem Geheim- fad) wurden Zettelchen aufbewahrt, und ans diese Weise korrespondierte die russische Kaiserin hinter dem Rucken ihres Gemahls mit ihrem Geliebten Gregor Orlow. Einen nicht weniger kunstvollen Sckstrmgriff besaß Maria Kavoline v-on Oesterreich, die spätere Gemahlin Ferdinands I von Sizilien. Zu ihrem Geburtstage erhielt sie einst non einem Prinzen einen Schirm, an dem das Kostbarste der Griff mar Dwser bestand nämlich aus einer sehr seltenen Seemnschel, die der betretende Prinz selbst gefunden batte. Sie war in Goldblech gcraU, unb wenn man die in der Muschel angebrachre kleine Tür öffnete, so erblickte man ein eingraviertes Bild, das sehr klein und tenned) beutlirfr zu erkennen, war. Es stellte ein Schiff dar, das eben ans hohe See fuhr. Am wrfr r n Kiel stand ein Abentcuerer, der, mtt dem Hute schwenkend, Abschied v*jn den heimischen Gestaden nahm. 4,ic Margitise von Pompadour besaß einen sehr werwollen «Lchirmgriff, den ihr der König verehrt hatte. Er stellte eine wunderbar aus Holz geschnitzte Kralle eines Älplers dar, die einen großen Türkis umklammerte, aus dem der König eine Widmung hatte eingraoieren lassen. Auch heute wird gelegentlich von allerhand Extravaganzen auf diesem Gebiete berichtet. Rudnard Kipling erhielt, wie erzählt wird, von einem indischen Fürsten einen aus Goldblech gearbeiteten und mit Rubinen und Am e! host en versierten Gegenstand, der früher von einer indischen Fürstin zur Aufbewahrung ihrer wohlriechenden, teuren Salben verwendet wurde. Der englische Dichter kannte wohl den Wert des Kunstwerkes, doch wußte er nicht recht, was er mit ihm anrangen sollte, und so ließ er ihn schließlich zu einem Schirmgriff für seine Gattch umarbeiten. CI; C i: . i -2: ;• 3 ::.: Januar ficrufmann in Romberg, mir (Elite JBanl in '' ibd^. Geborene: Tc-?mbcr 19. j.cm Schreiner ?.ar: Ackermann ein Sohn, August Rudolf. — 28. 2cm Lchneidermeister Albert Polzing ein Sohn, Kurt. Schütten. Geborene: Januar 1. 2a« Eiseubahnschafm« Heinrich Kaiser ein Sohn, Heinrich. t et er bei ufl ... :mbcr 30 Voilipp Gebhardt, -tag- löhner, 58 Jahre alt. watzenLorn-Steinberg. Geborene: Lc-eurber 29. Dem jtegdeiarbeiur £-ubmi(j Pitz eine Tocktcr, Anna. 31. Dem Ziegeleiarbeiter Öemnd) Heß II. eine Tochter, Ernestine. WicfetL Geborene: D?zcmber 26. 2em Taglöhner Heinrich Hofmann ein Sohn, Karl. „.. .... Sterbesallc: Dezember 28. Eüiaberhe Roller, geb. Hildebrand, 59 Jahre alt. — 30. Rudolph Kreiling, 6 Monate all. Zamilien-Nachrichten aus anderen Orten. Verlobte: Fräulein Johanna Aiayer in Rodheun v. d. H. mit Herrn Aiax Rothenberger in Gedern. - Fräulein Bertha Stern in Bindlachicn mit Herrn Samuel Koblenz in Regensburg. — Fruulem 6hie l!ein in Cber-wleen mit Herrn Karl Bolz in Ober-Breidenbach. — Fräulein Kätchen Guntrum in Schlitz mit Herrn Karl Sandmann in Heidelberg. Gestorbene: Herr Heinrich Heddrich in Rainrod. — Herr Wilhelm ^ollrtnmbt in Cfienvad). — Herr Ernst pensing in Wimpfen. - Frau Fanny Appel, geb. Tamm, verwitwete Krafft, in Wetzlar — Herr Karl W. A. Grät m Haiger. — Frau Elisabeths Fischbach, geb. - uth, in Eckelshauien. Ktan-esarntsncrchriehLen. Sieben. Aufgebote: Dezember 30. Anton Oppermann, Tag^öhner, Mil Sophie Jung, geb. Capveller, beide in Cappel, .Kreis Marburg. — Januar 2. Philipp Schick, Taglöhner in Gießen, mit Kathariike Mootz, geb. Dalßec in Großen>Buseck. — 3. Heinrich Thorne, Lürgermeisterciseiretär in Krofdorf, mit Lina Bücher in Gienen. — 4 Ludwig Daniel Pfeiffer, Hüttenarbeiter in Mainzlar, mit Mcarie Clise Paulus in Allcndorf a. Lda. — 5. Anton Schickedanz, Taglöhner, mit Marie Löber, beide in Gießen. Eheschließungen: Dezember 30. Heinrich Vrsgen, Maler (und Lackierer, mit Marie Rinler, beide in Lich. — Rudolf Troß, Taglöhner, mit Emilie Mustulus, beide in Gießern Geborene: Dezember 24. Dem Kaufmann Ernst August Krause ein Sohn. — 26. Dem Glasbläser Alfred Kobe eine Tocklec, Anna, Marie. — Dem Organisten Anton Wickert ein Sohn, Philipp Stephan. — 27. Tem Architekten und Bauunternehmer Georg Kling II. eine Tochter, Gerda Maria Eva Sophie. — Dem Zimmermeister Ernst David Stieler eine Tochter, Margarete. — 28. a>em Sattler Georg Götz eine Tochter, Katharine Susanne. — 29. Dem Gerichtsschreiber-Aspiranten Friedrich Schmalz eine Tochter, Hildegard Elisabeth Katharine. — 30. Dem Scherenschleifer Battista Righi ein Sohn, Gabriel. — Dem Schuhmacher Jakob Ludwig Rosenkranz eine Tochter, Maria Magdalena. — Dem Privat- dozenten Dr. Johann Paul Cermak eine Tochter. — Januar 1. Dem Lehrer Ludwig Ctto Linoennruth ein Sohn, Otto Wilhelm. — Dem Wagenführer Ludwig Lesch ein Sohn. — 3. Dem Tag- löhner Martin Roller ein Sohn, Friedrich. Gestorbene: Dezember 29. Cre^zeaz Ries, Dienstmädchen, 26 Jahre alt, Liebigstraße 47. — 30. Wilhelm Balßer, 2 Jahre alt, Ed erstraße 4. — Heinrich Thomas, Privatier, 61 Jahre alt, Stephanstraße 30. — Januar 1. Julius Karl Otto Aulmann, 1 Jahr alt, Markkstraßc 15. — 2. Christiane Wittich, geb. Uorich, 76 Jahre alt, Bergstraße 22. — 3. Johanna Ursula Lm'chgy, geb. Engels, 79 Jahre alt, Walltorstraßc 5. — Karl Trebel, Sattler, 41 Jahre alt, Gr. Mühlgasse 26. — 4. Konrad Kramer, 76 Jahre alt, Licher Straße 74. Alsfeld. Aufgebote: Dezember 29. Friedrich Robert Behm, Schauspieler mit Meta Agnes Anna Rose, beide in Homberg, Bezirk Kassel. — Januar 2. Peter Oestreich, Dicnstknechl, mit Katharina Welsch, beide in Reuters. Eheschließungen: Dezember 30. Johannes Hey, Dienstknecht in Reuters, mit Elisabetha Krömmelbein in Msseld. — Adolph Gustav Hermann Rühl, Buchdruckereibesitzer, mit Mathilde Schweizer, beide in Alsfeld. — Georg Fink, ^chreinergehilse, mit Katharina Schilling, beide in Alsfeld. Sterbe fälle: Dezember 28. Katharine Schlosser, Tag- löhnerin, 53 Jahre alt. Alten-Vuseck. Geborene: Dezember 25. Dem Zementwarenfabritant Karl Siegfried eine Tochter, Lina Marie. — 29. Tem Weißbinder- meister Ludwig Wagner II. ein Sohn, Ludwig Heinrich. Bersrod. Eheschließungen: Johannes Bocher I., Gast- und Landwirt in Bersrod, mit Elise Biedenkopf in Weickartshain. Lüdlngen. Eheschließungen: Jan. 1. Joseph Zinngraf, Ingenieur in Frankfurt a. M., mit Elife Lehnmg tn Büdingen. Zriedberg. Geborene: T. lember 26. Dem Abdecker Heinrich Rols- hausen ein Sohn, Johann Georg. — 28. Dem ^ahrbursckien Jobannes Stock ein Sohu Karl. — 30. Dem Initallateur .»ermann Mar Albin Mell ein Sohn, Alfred Friedrich. Mar. , „ Sterbefäll e: Dezember 28. Elimterhe Mahr, geb. Dret- hauer, 84 Jahre alt. — 30. Karl -reitz, 2 Wochen alt. — Januar 2. -Ottilie Becker, 2 Wochen alt. — Wilhelmine Muller zu Höchst a. M., 2 Monate alt. Großen-Linden. Geborene: Dezember 25. Dem Maschinenwärter Philipp Stengel ein Sohn, Ernst Karl. — Dem Eisenbahngehilfen Karl Schwan ein Sohn, Karl Alfred Adolf. — 30. Dem Kaufmann Emil Moritz Kind.er eine Tochter, Irene Luise Marie Johanna. — Januar 2. Dem Schreinergesellen Heinrich Friedrich Wilhelm Meyer eine Tochter, Else Marie. . , Sterbefälle: Januar 4. Ludwig Laumpach, Schaffner, 48 Jahre alt. heuchelhLim. Aufgebote: Januar 2. Jakob Theodor Herr, Zimmer mann von Wilzbach, Kreis Biedenkopf, mit Marie Luise Henkelmann von Heuchelheim. . Geborene: ^zember 31. Dem Lchretnergesellen Konrad Tietz ein Sohn, Ernst Wilhelm. KrofOorf. Aufgebote: Dezember _ . . anamt Riebergall, Schlosser, mit Elisabetha Schütz, beide in Gleiberg. Geborene: Dezember 26. D.m Tagelöhner Karl Wilhelm Rinn in Krofdorf eine Teurer, Emmy Elisabeth. Lich. Aufgebote: Johann ...ach Volz Ziegeleiarbeiter, mit Elisabclhe Fink, beide in Lich. — August Seehaser, Prediger in Lich, mit Karotine Marie Klimpel tu Elbing. — Heinrich Friedrich Schmcht, Schloisermcister, mit Wilhelmine Vater, beim: in Lich. Ebesckliestu n a c n: Wilhelm Schäfer, Küfer, mit Elisa- bethe Best, beide in Lich. Geborene: Dem Schreiner Arthur Bruno Braun eine Tochter, Gertrude. — Dem Maurer PH stipp Spahr eine Tochter. Karoline Margarete. — Dem Garleuausjeher Philipp Heinrich Bolz ein Sohn, Ludwig. — Dem Bucker Karl Walther eine Tvaiter, Herwig. — Dem Grosth. Forsta>se,sor Georg Friedrich Philipp Volk ein Sohn, Friedrich Alfred. Sterbefalle: ^ugu, . .ist, Dienstknecht, 25 Jahre alt. Lollar. Aufgebote: Januar 3. Wilhelm Zecher, Schlosser, mit Helene Fuchs, beide in Lollar. Ehcscylieuungeit: Dezember 31. Hermann Knabe, Former in Lollar, mit Anna Katharina RupperSberg in Schön- Itadt, Kreis Marburg. Sterbesai i e: Januar 2. Margarethe Elisabethe Weber, geb. Simon, 25 Jahre alt. Nidda. Aufgebote: Jammi i:ph Traurig, Bierfahrer, mit Bertha Kaiser, beide in Nidda. Anhaltendes Hüllen ist für die Mutter oft mit Beschwerden ver- H Hunden, ruft auch häufig Mattigkeit und Müdig- leit hervor als Folge von Unterernährung. Die /ZÄjfr Stillende tut gut, in solchen Zeiten zur Erstar- J kung eine Zeitlar.g i A Scotts Emulsion«." dem — zu nehmen. Man hat tn Kliniken dahingehende d^ecöuW Versuche mit bestem Erfolge gemacht. Auch kostet -verfahren», es Erwachsenen keine Mühe, die leicht verdauliche, sahnige Seotts Leberttan-Emulsion zu nehmen. Scottd Emulsion wird von un3 auLschlirhlich im grotzm verlauft, und »war nie lose naa) Gewicht oder Matz, sondern nur m versiegelten Original flasch eu in Aarton mit unfern Schutzmarke (Fischer mit dem Dorsch). LcoU L Lownc, ®- m. b. H., Frankfurt a M. Bestandteile: feinster Medizinal-Lebertran 160,0, prima Glyzerin 50.0. unter, vtzo^phorigsaurcr kalk 4,8, unterpk>oSvhoriasonre» Natron 3,0 vulv. Tragant 8.0. fein st» arab. Gummi vulv. 2/). Wasser lif Atkodol 11,0. 6ieq» «mmatÜch- *«uiitoit mit Zimt-. MaudeU und Ganltherlaöl je i Lroplni Sahnhofstrasse 54. (oisg) Bahnhofstrasse 54» über die Befreiung des Bürgertums I aufmerksam. Wir bit a3/i Wir bitten uuierc Vcreinsmitglieder und alle! Parteifreunde, in dieser Versammlung recht zahlreich, zu erscheinen. Gießen, den 31. Dezember 1011. Der Vorüaud des Vereins der fortscorittlicheu Volkspartcl. Der Vorstand des uationallibcralcn Vereins. Die unterzeichneten Vereine machen hiermit auf den aus Veranlassung der hiesigen Ortsgruppe des Hansa Bundes aut Samstag, veu 6. Januar 1912, abends 8V2 Uhr, im großen Saale des Eafö Leib tn öffentlicher Versammlung imufinbenoen Vortrag des Herrn ßtf). Ziljitzrat Proscssor Cf. Ricsscr m Berlin, Vrästdcntcn des deutschen Haniabundcs, Ihre Verlobung beehren sich ergebenst anzuzeigen Helene Jung Georg Müller Klein-Linden Lützellinden im Januar 1912. «7 Großes historisches Drama iu 2 Akte«. Wunderbar koloriert. Großartige Liebestragödie aus der Zeit Heinrichs VIII. Sein erstes Abenteuer vorzüglicher humoristischer Schlager. Sowie das übrige neue Programm. Vortrag. Am Dienstag, den 9. Januar d. IS werde ich in Steins Garten einen öffentlichen Vortrag halten betr. WWHaMe mH politische ÄÄWUÄUWM Der große Saal wird gut gelüftet, geheizt und 78/t Uhr geöffnet fein. Der Eintritt ist frei für alle Erwachsenen. Auch Damen sind mil! k 0 mme n. Restauration findet statt, aber Tabakrauchcn vor und während meines Vortrags ist nicht gestattet. Der Vortrag beginnt punkt 81/* Uhr. Da/t ________Spohr, Ober st a. D. ffiessener Freiw. Feuerwehr. Am Montag, dc« 8. Januar 1912, abends 8V1 Ubr, findet im Cais Edel eine mit der Tagesoidniuig: Beratung und Kenebmignug einer neuen Satrnug' statt. Um vollzähliges Erscheinen ersucht Ter Vorstand. Uniform: Dienstanzua- B6/i GabeSsberger. Gabellberg. Stenogravhen- B er ein Gießen UL V-> ncar. 186L Danienverein Gabels- berget Gießen. Wir erönnen am Montag, den 8. Jauue.r 1012, abdü. S1/» Ubr, in unser. Bereins- zimmer int i£at<5 Ebel einen Lehrgang für Änfäugcr lür Damen und Herren. Honorar Mt. 6. Gleichzeitig beginnt ein neuer Kursus für Äiafchineufchrcibeu, für Mitglieder der beiden Vereine und die Teilnehmer an dein Anfänger - Kursus. Honorar Alk. 2.— [v6.1 Anmeldungen werden erbeten an den Vorsitzenden, Sekretär Lob. Michlitr. 3L Achttiwgr sHolzbaucr u.Rottcnmitr. Julpräguierre Holpliüchei Seilt liefert prompt u. billig i610187 Seilerei Kelihiith Radkluv „Teutonia" Sonn.ag, den 7. Januar 1912 auf der „Germania" am Trieb Weihnachtsfeier . mit Danz, Verlosung und Vorträgen = Freunde und Gönner des Vereins herzlich willkommen. 210 Der Vorstand. Gießener Fiödel-Seminar. Der Unterricht im Seminar und Leminar-Kindcr- ßaricn beginnt Montag, den 8. Januar und werden Anmeldungen Garienstratze äO entaegengcnoranicn. Der neue Kursus für Seminaristinnen beginnt im April. (55 L. Moeeer. Iiitt-ZAliklkii :: Sich» Abt. I Eciottbesihiilt. ÄziMbeS UntkltiW: 9. Januar. Anmelbaem: 8. Samt 2 bis I Uljr. «ST Ähendfasckkus'se 55 2 mal wöchentlich 2 Std-, Dauer 8 Wochen, Schulgeld 4 Mk. ülnmclbnnßcn: Donnerstag, den 11. Januar 0—8 Ubr, Siircbnr. 20. vu/1 Die Votfievenn 20. König. ^Braunkohlen-PresssieineX Der staatlich. Grabe Ladwigshoffmi«, billiger und vorzüglicher Brand, gleichwertig jedem Vraunkoolcnbrikctr. les UroBsh. Eei"ffw<*rk*. Januar 1912, abends 812 Uhr, im groheu Saale des Cafe Leib (Kolosseum) zu Gießen Vortrag des Herrn Geh. Iuftizrat Prof. Dr. Niessev aus Berlin Präsident des Hansabundes über Sie Befreiung des Bürgertums Mitglieder und Freunde des Hansabundes in Stadt und Land — auch Damen — sind willkommen. Giessener Konzert-Verein Fünftes Konzert ZweiterKammermusik-Abend Sonntag, 7. Jan. 1912, abds. 51/* Ubr, im Klubsaale (Sonnenstr.) Ausführende: Herr Otto Semper Hofopernsänger ans Darmstadt (Bariton) Herren Adolf Rcbner (Violine), Johannes Hegar (Violoncell), G. Trautmann (Klavier) Programm-Aenderung*: Wegen Erkrankung des Herrn Natterer müssen die Quintette, die am 28. April tur Aufführung gelangen sollen, abgesetzt werden. Dafür kommen zu Gehör: J. Haydn. Fismoll - Trio. Franz Schubert, B-diu--Trio, sowie Lieder von Gustav Mahler und Richard Strauß. FintriHcV artpn - Saal, vordere Reihen Estrade, u. erste Reihe Mittelgalerie Mk-3.—, Eluinltdaarivu Galerie und hintere Reibe Estrade Mk. 2. . Stehplatz Mk. 1.50, Student enk arten Mk. 1.—, Kl.-i ’artitur-Ausgaben sind in der Musikalienhandlung von ERNST CH ALLIER (Rudolphs N'achf.), Tel. <571. für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter RITTER und abends an der Kasse zu haben. Hoffnung des Saales nachmittags t'/j Uhr. vaA Es wird gebeten, den Eingang von der Weidengasse, sowie die Garderobe im Gartensaal und auf der Galerie zu bevorzugen. Die Das sind sie „Unlon-Brlkets“ welche hv*/e billiger u. besser sind als Steinkohle. IHachen Sie einen Versuch! Erhältlich in den Kohlenhandlungen! Lokomotiven Lokomobilen Letzte Auszeichnungen: tirü-sel 1910: Grand Prix Budapest 1911 : Grosse goldene Staatamedaille DIESEL-MOTOREN-ANLAGEN Sanggas-Motoren Präzisions-Motoren für alle Betriebe u. alle Brennstoffe Gasmotorenfabrik A.'G.jCölü’Ehrenfeld Über"100000 PS im Betrieb (vormals C. Schmitz). Verkanfsbnmn: Frankfurt a. IL-Bockenheim 7, Moltke-Ällae 72. D,, Ortsgruppe des hansabundes für den Kreis Gießen. Habe mich in Lollar als praktischer Arzt niedergelassen. Sprechstunden nachmittags von 2—3 Uhr im Hause des Herrn Sanitätsrates Dr. DickorA Dr. med. Carl Nordmann bisher Assistenzarzt am Krankenhaus zu Münster i.W. Lollar, 1. Januar 1912. 83 Bekanntmachung. Ju das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen bezüglich der Firmen: 1. Viktoria-Drogerie. Alexander Schäfer Gießen: Die Girina ist erloschen. 2. Emil H. Müller, Gießen: Der bisherige Prokurist Carl Müller ist in das Geschäft als persönlich haftender Gesellschafter eingetreten. Die offene Handelsgesellschaft hat am 2. Januar 1912 begonnen. Die dem Carl Müller erteilte Prokura ist hierdurch er» loschen. DaS Geschäft wird unter der bisherigen Firma weitergeführt. Gießen, den 3. Januar 1912. Be/- GroßherzoglicheS Amtsgericht. 239 Emil Fischbach ißlUTSCHER h CöSNACf aus französischen Weinen Hervorragendes Erzeugniss der Cognacbrennerei: Landauer »Mächoll Heilbronn Nur echt mit der Hammer-Schutzmarke. Überall erhältlich. Telephon 267 Seltersweg 24 empfiehlt alle Sorten getrocknetes Obst als: Aprikosen, Brünellen, Feigen, Apfelringe California Pflaumen, türkische Zwetschen ---- von 35 Pfg. an per Pfund ---- Bekanntmachung. Studierende, welche sich um dos Kommerzienrat Siegmund Heichelheim-Stipendium nn jährlichen Betrage von 500 Mark bewerben wollen, haben ihre Gesuche bis zum 15. April d. Js. schrifll.ch an den engeren Senat zu richten unter Beifügung von Zeugnissen über Befähigung, Fleiß und Vermögensverhältnisse. Zur Bewerbung berechtigt sind diesmal christliche Studierende der Universität Gießen sowie bisherige Inhaber des Stipendiums. jy/* Gießen, 4. Januar 1912. Großherzogltche Landes-Universität. Privatlehrinstitut für Schnittzeichnen und Kleidermachen Beginn derVor-undNachmittagsetunden am 8.und 15. Januar. — Es werden Kurse verschiedener Art und Zeitdauer gegeben. — Kurse im Zeichnen verbünd, mit praktischer Schneiderei. Kurse für nur direktes Zeichnen. Kurse für Schneiderei allein. Nähere Auskunft, Prospekte und Anmeldungen täglich. — Pension für Damen von auswärts. — ■■ ■■ 1 -- Marie Sack, akad. ausgeb.Lehrerin. Schanzenstrasse 22 p. — Ecke West-Anlage. 771 Rheumatische Schmerzen.Reissen HPXPnSChUSS. In Apoiheken Flasche M 1,20 Holzversteigernng im Gicßcncr Stadtwald. (Aorstwartei Gießen l, Förster iBrüd, Rödgen.» Donncrötag, den 11. Januar 1912, vormittags 9‘ j Ubr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen in den Distrikten Hubcrtuübrunncn, Hockwarte, Lickten-Eickc, Bönnsberg, Landberg und Hcgbolz «Abt. 9, 10a, 12a, 12, 14, 15, 51 und 54» versteigert: 67 Tichten-Derbitangen mit 6,12 Zstm. 150 „ Bohnenstangen „ 0,10 * 195L Rm. Buchen-Scheithol^ 4 “ ’ ' ' 12L 2 127 5 24 4 7 50 2 3200 Wellen Buckcn-Reista 1200 „ Hainbuchen-Reisig 130 „ Eichen- „ 1750 „ liefern- „ 300 „ Iichren- „ Die Zusammenkunft ist auf der Kreis stratze nach Rüb» gen am Waldeingang. Gießen, den 5. Januar 1912. Großh. Bürgermeisterei Gießen. I. D.: Keller.W Nutzholz. Mittwoch, den 10. Januar d. I., findet im Gemeindewald Raunheim Versteigerung nachfolgenden Nutzholzes statt: Zirky 350 Fichtenstämme bis zu 24 m Länge, 34 em Durchmesser und 1,80 Fstm. Inhalt; 50 Stück von über 1 Fstm. Inhalt. Ferner etwa 10 Fstm. Kiefern- und 10 Fstm. Eichenschnittstämme und etwas Fichtenstangen. Anfang 9 Uhr vormittags im Distrikt Buchen- Hardt bei Nr. 1 an den Oberwiesen. Naunheim, den 3. Januar 1912. 213 Kern, Bürgermeister. n » Eichen- Erlew Buchen Knüppelholz Hainbuchen- „ Eichen- „ .Kiefern- „ Aucken-Stockiolz Etchen- „ Kiefern- „ Holzversteigerung im (Hambacher Gemeindewald. 1. Bau- und Nutzholz. Mittwoch, den 10. Januar 1912. 101 Eichen-Slämme, 10—50 Ztm. Durch»., 5—10 Meter lang — 4534 Fstm. 2 Buchen-Stämme, 46 und 48 Ztm. Durch«., 4,6 und 6,6 'Dieter lang = 2.50 Fttm 2 Kiefern-Stämme, 25 und 29 Bim Turchmefser, 8,6 und 12 'Dieter lang — 1,25Lstm. 85 Fichten-Stämme, 15—43 Ztm. Durchm, 4—22 Meter lang «= 77,65 Kstm 17 Eichen-Derb itangen, 14-15 Ztm Durchm, 4—5 Meter lang — 1L6 Fstm. 2. Brennholz. Donnerötog. den 11. Januar 1912. 161 Rm. Buchen-, 1K Rm. Eichen- u. 3 Rm sichten-Scherte! 123 Rm Buchen-, b3 Rm. Eicken-, 8 Rm. Fichten- und 5 Rm. Birken-Kniippel 6530 Stück Buchen-, 2000 Stück Eichen- und 1520 Stück Mckten-Wellen 103 Rm Bucken-, 29 Rm. Eichen- u. 29 Rm. Fichten-Stöcke Zusammenkunft an beiden Tagen am Kirch-Gönser Weg im Rotscld, vormittags 10 Ubr. Gambach, den 4. Januar 1912. Großh. Bürgermeisterei Gambach. foeuhL 0°/' S* Mundgeruch“ ■P——iWKjH1 1 Munde n. ttriieben den Zähnen unt> bleicht u-.igsarbene Zähne blendend weih, ob« d Schmelz zu schaden Herrlich u. (Sicliimuftn: direkt v. Laboratorium „ßeo*, Dresden 3 od. t. b. ÄNti., Dr»«.. Sril.- a. V>rfbmeriegdchr«n-. 0X0 Bouillon-Würfel der Compi2 LIEBIG | . Patente in allennuimrotaaten- Solide Pre!*e Grosse Ans wähl Verlangen Sie bitt© Prospekt G. 1. 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Lotterie beginnt am 12. Januar 1912 1 Posten Filz-SctinDr-Slielel mit Besatz für Damen von Mk. 2.40 au zu Mk. —.15 bis , 1.20 , , 8» • Aut alle Schnhwaren noch vor der Inventuraufnahme möglichst geräumt werden soll, eine ganz liedeutentle Preisermässigung Wie allgemein bekannt, sind wir in Bezug auf Qualität und Preiswürdigkeit unserer Artikel äusserst leistungsfähig und bietet sich jedermann Gelegenheit, während unseres Vorverkaufes für wenig Geld gute Schuhe zu bekommen. Nachstehend einige Beispiele unserer ausserordentlichen Billigkeit: Pfund Mk. n n Tie hierorts blll. Schweinepreise ermögl. es mir la. Schwcinckleinflciick besieh.a.fleisch.Rivven,Köpf. Beinen, Schnauzen :c.. gar. tierärztl. unters, ianb inl. Ware. in Kübeln v. 30 Psd. an, v. Pfd. mit 25 Pfg. an öfter. PoukoUi eiith. 9 Psd., 2.50 Mk. Können, billiger: Sülze 5 Psd. T. Mk. 3 —, do. 9-Bfd. D. Mf. 4.5O: Kuochenir. Schweniefleiich 5 '1-rb. ^oic Mk. 2.90, do. O-Pfd.-Doie Mk. 4.10. Aßes ab hier D Rachnainne. 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